[0001] Die Erfindung betrifft eine Lautsprecherabdeckung aus einem metallischen Material.
[0002] Abdeckungen, insbesondere Lautsprecherabdeckungen, dienen dazu, um die berührungsempfindlichen
Membranen von Lautsprechern, insbesondere in Fahrzeugen, gegen mechanische Beschädigungen
zu schützen. Solche Lautsprecherabdeckungen aus einem metallischen Material weisen
einen Schallaustrittsbereich auf, der perforiert ausgebildet ist. Dabei kann dieser
Schallaustrittsbereich Perforationslöcher oder eine Gitterstruktur oder eine Streckmetalloptik
umfassen. Ein Rahmen der Abdeckung wird durch eine Umbördelung gegenüber dem Schallaustrittsbereich
gebildet und erstreckt sich außerhalb der Ebene des Schallaustrittsbereichs, um die
Abdeckung am Gehäuse des Lautsprechers zu befestigen.
[0003] Aus der
JP H06 327080 A ist eine Lautsprecherabdeckung bekannt, welche durch eine flächig ausgebildete Sichtseite
und einen zu der Sichtseite umgeformten Rahmen gebildet ist. Bei dieser Lautsprecherabdeckung
ist bereichsweise ein gelochter Schallaustrittsbereich vorgesehen, der sich ohne Unterbrechung
über die gesamte Sichtseite der Lautsprecherabdeckung, über einen äußeren Randbereich
der Sichtseite hinweg, bis hin zu einem Endbereich des umgeformten Rahmens der Lautsprecherabdeckung
erstreckt.
[0004] Die
JP S61 63192 A offenbart eine Abdeckung für einen Lautsprecher, welche aus einem metallischen Gitternetz
ausgestanzt ist. Dieses Gitternetz weist über die gesamte Oberfläche verteilt Durchbrechungen
auf, die in engen, regelmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind. Durch diese
flächendeckend in der Lautsprecherabdeckung vorgesehenen Durchbrechungen ist ein optimaler
Schallaustritt gewährleistet.
[0006] Die Herstellung solcher Abdeckungen, insbesondere das Umformen der Ränder zur Bildung
eines Rahmens, weist den Nachteil auf, dass beim Umformen, insbesondere Umbördeln,
das überschüssige Material zu einer Wellenbildung im Bereich des Rahmens führt, die
auf die Sichtseite wirkt, so dass eine Beeinträchtigung in der Optik als auch bei
einem Befestigen und Anbringen der Abdeckung am Gehäuse des Lautsprechers gegeben
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckung, insbesondere Lautsprecherabdeckung,
zu schaffen, durch welche eine optisch ansprechende Ausbildung der Abdeckung, sowie
ein definierter Verlauf eines Rahmens herstellbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Lautsprecherabdeckung gelöst, bei der ausgehend von
dem Schallaustrittsbereich in Richtung auf den Rahmen ein ungelochter Segmentbereich
vorgesehen ist, der den Schallaustrittsbereich vollumfänglich umgibt und mit dem Schallaustrittsbereich
eine Sichtseite bildet und der Rahmen sich an den ungelochten Segmentbereich anschließt
und sich bis zum äußeren Rand des Rahmens erstreckt. Dadurch wird eine optisch ansprechende
Ausgestaltung der Abdeckung geschaffen, sodass der Schallaustrittsbereich durch einen
ungelochten Segmentbereich umgeben ist, der sich bis zum optisch äußeren Rand der
Abdeckung erstreckt, das heißt, der Rahmen ist gegenüber dem optisch äußeren Rand
der Abdeckung umgeformt und erstreckt sich gegenüber dem Sichtbereich der Abdeckung
nach hinten. Das zumindest eine Lochsegment des Rahmens erstreckt sich zumindest in
einem Bereich, der sich ausgehend von einem plattenförmigen Material zum Einbringen
der Perforationslöcher des Austrittsbereiches und einer anschließenden Umformung entlang
von einem kurvenförmigen oder gekrümmt ausgebildeten Verlauf des Randes der Abdeckung
erstreckt. Dadurch kann ermöglicht werden, dass überschüssiges Material während des
Umbördelvorganges oder der Umformung in die Perforationslöcher der Lochsegmente fließen
oder ausweichen kann, das heißt, dass durch die Perforationslöcher im Bereich des
zumindest einen Lochsegmentes das metallische, plattenförmige Material reduziert wird,
so dass ein Fließvorgang ermöglicht und eine Wellenbildung des Rahmens verhindert
ist. Dadurch kann auch aufgrund einer fehlenden Rückwirkung des überflüssigen Materials
auf den Schallaustrittsbereich eine erhöhte Formgenauigkeit für die Abdeckung erzielt
werden. Die in den Rahmen eingebrachten Lochsegmente sind nach dem Umformen äußerlich
nicht sichtbar und ermöglichen dennoch ein Fließen des überschüssigen metallischen
Materials in einzelne Hohlräume der Perforationslöcher. Alternativ kann vorgesehen
sein, dass der den Schallabsorptionsbereich umgebende ungelochte Segmentbereich als
schmaler, streifenförmiger Bereich ausgebildet ist, um lediglich eine Trennung zwischen
dem Rahmen zur Umbördelung und dem Schallaustrittsbereich zu bilden.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Abdeckung sieht vor, dass die Perforationslöcher
des zumindest einen Lochsegmentes im Rahmen durch ein Bearbeitungsverfahren hergestellt
sind, durch welches vorzugsweise die Perforationslöcher des Schallaustrittsbereichs
hergestellt sind. Dadurch kann eine Vereinfachung und Kostenreduzierung in der Herstellung
der Perforationslöcher im Rahmen als auch im Schallaustrittsbereich erzielt werden.
Als Bearbeitungsverfahren ist insbesondere ein Ätzverfahren vorgesehen. Dadurch lassen
sich sowohl verschiedene Strukturen als auch voneinander abweichende Perforationslöcher
kostengünstig herstellen. Des Weiteren können eine Laserbearbeitung, insbesondere
Laserschneiden oder Verdampfen durch Laserstrahlimpulse, als auch eine Stanznippelbearbeitung
vorgesehen sein. Auch ist ein chemisches Senken möglich.
[0010] Bevorzugt werden die Perforationslöcher des zumindest einen Lochsegmentes im Rahmen
als auch die des Schallaustrittsbereichs in einem Bearbeitungsschritt hergestellt.
[0011] Die Lochsegmente des Rahmens weisen bevorzugt kreisrunde Perforationslöcher auf,
die insbesondere eine regelmäßige Anordnung oder Gitterstruktur bilden.
[0012] Alternativ kann auch in Abhängigkeit der Umformradien und des Umformgrades vorgesehen
sein, dass einzelne Bereiche mit größeren Perforationslöchern als benachbarte Bereiche
ausgebildet werden. Des Weiteren können die Perforationslöcher unterschiedliche Geometrien
aufweisen. Diese können beispielsweise dreieckförmig, mehreckförmig, langlochförmig,
schlitzförmig sein oder eine beliebige Freiform aufweisen. Alle diese Geometrien können
auch miteinander kombiniert werden, um ein bestimmtes optisches Erscheinungsbild zu
bilden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass ein sich entlang
des Rahmens erstreckendes Lochsegment ausgebildet ist. Dadurch kann auch ein erleichtertes
Umformen oder Umbördeln des Randes gegenüber der Sichtseite der Abdeckung gegeben
sein, welche den Schallaustrittsbereich und einen diesen umgebenden ungelochten Segmentbereich
umfasst.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zwischen dem
Schallaustrittsbereich und dem Rahmen eine Umkantung vorgesehen ist, die gleich oder
größer 90° ist. Insbesondere in den gekrümmten Bereichen oder Eckbereichen kann dadurch
eine Wellenbildung des Rahmens durch Stauchen von überflüssigem Material verhindert
sein.
[0015] Eine bevorzugte Ausführungsform der Abdeckung sieht einer Innenseite des Rahmens
zugeordnet zumindest einen Lichtleiter vor. Dadurch kann innerhalb der Abdeckung ein
Lichtleiter geschützt positioniert werden, um einen Randbereich der Abdeckung zu beleuchten.
Die Abdeckung wird indirekt beziehungsweise von innen nach außen beleuchtet, da das
Licht durch die Perforationslöcher nach außen tritt. Dadurch kann eine besonders ästhetische
Gestaltung geschaffen werden.
[0016] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Lautsprecherabdeckung,
Figur 2 eine schematische Ansicht auf eine teilweise bearbeitete Lautsprecherabdeckung
vor einer Umformung,
Figur 3 eine schematische Ansicht entlang der Linie A-A in Figur 1,
Figur 4 eine schematische Schnittansicht eines Eckbereiches der Abdeckung mit einem
Lichtleiter,
Figur 5 eine schematische Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform eines
Eckbereiches der Abdeckung mit einem Lichtleiter,
Figur 6 eine schematische Schnittansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform
des Eckbereichs der Abdeckung mit einem Lichtleiter.
[0017] In Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Lautsprecherabdeckung
11 dargestellt, welche als Lautsprecherabdeckung für Kraftfahrzeuge ausgebildet ist.
Diese (Lautsprecher-)Abdeckung 11 umfasst eine Sichtseite 12, welche einen Schallaustrittsbereich
14 sowie einen im Schallaustrittsbereich 14 zumindest abschnittsweise, vorzugsweise
vollumfänglich, umgebenden ungelochten Segmentbereich 15 umfasst. An diesen ungelochten
Segmentbereich 15 schließt sich ein Rahmen 17 an, welcher durch Umformung, insbesondere
Umbördelung, hergestellt ist und sich in einer Ebene abweichend von der des Schallaustrittsbereiches
14 erstreckt. Die Umkantung kann dabei um einen Winkel von 90° oder größer aus der
Ebene des Schallaustrittsbereichs 14 heraus erfolgen. Der Rahmen 17 ist vorzugsweise
vollständig umlaufend ausgebildet. Dieser kann auch abschnittsweise ausgebildet sein.
An einem äußeren Rand 19 des Rahmens 17 können vereinzelt Laschen 20 vorgesehen sein,
die zur Fixierung eines Trägers am Rahmen 17 dienen, um die Abdeckung 11 am Gehäuse
des Lautsprechers zu befestigen. Im Rahmen 17 ist zumindest ein Lochsegment 21 vorgesehen,
welches Perforationslöcher 25 umfasst. Das Lochsegment 21 erstreckt sich vorzugsweise
im Eckbereich 22 oder im gekrümmten Bereich 23, das heißt, in solchen Bereichen, in
denen der Rand 19 einen gekrümmten oder kurvenförmigen Verlauf aufweist. Vorzugsweise
ist in jedem Eckbereich 22 zumindest ein Lochsegment 21 und sofern gekrümmte Bereiche
23 vorhanden sind, in jedem gekrümmten Bereich 23 zumindest ein Lochsegment 21 angeordnet.
Alternativ kann sich auch ein Lochsegment 21 entlang des gesamten Rahmens erstrecken,
welcher sich zwischen dem Rand 19 und der Sichtseite 12 erstreckt.
[0018] Der Schallaustrittsbereich 14 umfasst ebenfalls eine Vielzahl von Perforationslöchern
25, die eine ausgewählte Struktur oder Anordnung für ein bestimmtes optisches Erscheinungsbild
aufweisen können. Die Perforationslöcher 25, die vorzugsweise rund und mit gleichem
oder unterschiedlichem Durchmesser ausgebildet sind, können alternativ auch eine Streckmetalloptik
oder dergleichen umfassen.
[0019] In Figur 2 ist eine schematische Ansicht auf eine Abdeckung 11 in einem teilweise
bearbeiteten Zustand dargestellt. Aus einem plattenförmigen, metallischen Material
ist eine äußere Kontur der Abdeckung 11 ausgestanzt, wodurch der Rand 19 mit den daran
angeordneten Laschen 20 gebildet ist. Anschließend wird der Schallaustrittsbereich
14 und das zumindest eine Lochsegment 21 durch Einbringen von Perforationslöchern
25 in das plattenförmige Material mittels eines Ätzverfahrens eingebracht. Bevorzugt
erfolgt beides gleichzeitig in einem Ätzschritt. Alternativ können auch aufeinanderfolgende
Ätzschritte zur Herstellung der Perforationslöcher 25 vorgesehen sein. Alternativ
kann auch ein Laserschneidverfahren, Stanznippelverfahren oder ein chemisches Senken
vorgesehen sein.
[0020] Die Lochsegmente 21 erstrecken sich vorzugsweise entlang eines gekrümmten oder kurvenförmig
ausgebildeten Randes 19, bis der Rand 19 in einen geradlinigen Verlauf übergeht. Vorzugsweise
erstreckt sich das Lochsegment 21 geringfügig in den Bereich des Rahmens 17 mit einem
geradlinigen Rand 19 hinein. Zum inneren Bereich der Abdeckung 11 ist vorzugsweise
zwischen dem Lochsegment 21 und dem Schallaustrittsbereich 14 der ungelochte Segmentbereich
15 ausgebildet.
[0021] Ausgehend von diesem bearbeiteten plattenförmigen Material erfolgt eine Umformung
bzw. Umbördelung des Randes 19 zur Bildung des Rahmens 17. Dies ist in einer Schnittdarstellung
in Figur 3 dargestellt, welche den Schnitt entlang der Linie I-I in Figur 1 zeigt.
[0022] Das Lochsegment 21 erstreckt sich beispielsweise vom Rand 19 bis unmittelbar vor
Beginn einer Krümmung, die durch die Umbördelung gebildet wird, so dass das Lochsegment
21 von der Sichtseite 12 her nicht sichtbar ist. Der Umformgrad des Randes 19 gegenüber
dem Schallaustrittsbereich 14 bestimmt sich nach dem Aufnahmebereich des Gehäuses
des Lautsprechers zur Befestigung und Fixierung der Abdeckung 11.
[0023] Die Perforationslöcher 25 der Lochsegmente 21 sind bevorzugt kreisrund und gleich
groß ausgebildet. Diese sind vorteilhafterweise gleichmäßig über den Bereich des Lochsegmentes
21 verteilt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Größe der Perforationslöcher
25 und/oder die Form der Perforationslöcher 25 voneinander abweichen und an den Kurvenverlauf
des Randes 19 bzw. dessen Radius und/oder an die Abkantung in dem Eckbereich 22 oder
dem gekrümmten Bereich 23 angepasst ist.
[0024] In Figur 4 ist eine schematische Schnittansicht entlang der Linie I-I gemäß Figur
1 nur von einem Eckbereich der Abdeckung in einen Einbauzustand dargestellt. Eine
solche Abdeckung wird beispielsweise in eine Einbaukonsole 30 eingesetzt, welche bevorzugt
um die Höhe des Rahmens 17 der Abdeckung 12 gegenüber daran angrenzenden Endabschnitten
einer Innenverkleidung oder eines Instrumententafelbauteils vertieft ist. Eine solche
Einbaukonsole 30 ist zumeist aus Kunststoff ausgebildet und weist nicht näher dargestellte
Öffnungen auf, in denen beispielsweise die in Figur 1 dargestellten Laschen 20 einsetzbar
sind, um die Abdeckung 11 zur Einbaukonsole 30 zu fixieren. Zwischen der Einbaukonsole
30 und einer Außenseite 32 des Rahmens 17 der Abdeckung 12 ist eine Vertiefung 33
gebildet, welche zumindest im Bereich der Perforationslöcher 21 beziehungsweise Lochsegmente
21 am Rahmen 17 vorgesehen ist. Bevorzugt umgibt die Vertiefung 33 vollständig den
Rahmen 17 der Abdeckung 12. Einer Innenseite des Rahmens 17 ist ein Lichtleiter 36
zugeordnet, der sich zumindest abschnittsweise entlang den Perforationslöchern 21
innerhalb des Rahmens erstreckt. Zur Positionierung des Lichtleiters 36 zur Innenseite
34 des Rahmens 17 ist ein Befestigungsabschnitt 37 vorgesehen, der beispielsweise
gemäß einer ersten sehr einfachen Ausführungsform L- oder U-förmig ausgebildet sein
kann, um den Lichtleiter 36 aufzunehmen und zu den Perforationslöchern 25 zu positionieren
und fixieren. Bevorzugt erstreckt sich der Befestigungsabschnitt 27 zwischen der Einbaukonsole
30 und einer Innenseite 34 des ungelochten Segmentbandes 35, so dass gleichzeitig
auch eine Abschirmung des vom Lichtleiter 36 ausgestrahlten Lichts gegenüber einem
Einbauraum 38 gegeben ist, in dem beispielsweise ein Lautsprecher positioniert wird.
Dadurch kann kein Streulicht aus dem Schallabsorptionsbereich 14 austreten. Dieser
Befestigungsabschnitt 27 kann als ein ringförmiges Element ausgebildet werden, welches
als Einlegeteil in die Abdeckung 11 eingesetzt werden kann.
[0025] Durch eine solche Anordnung wird die Vertiefung 33 indirekt beleuchtet, so dass die
Abdeckung 11 zumindest abschnittsweise, vorteilhafterweise vollumfänglich, von einem
Lichtband umgeben ist.
[0026] In Figur 5 ist eine alternative Ausführungsform zu Figur 4 dargestellt. Bei dieser
Ausführungsform ist ergänzend zwischen dem Rahmen 17 der Abdeckung 12 und der Einlegekonsole
30 eine Blende 41 vorgesehen. Diese Blende 41 kann beispielsweise eine zur Vertiefung
33 weisende ästhetisch optisch ansprechende Oberfläche aufweisen, wie beispielsweise
eine Chrombeschichtung oder sonstige metallische Beschichtung. Bei dieser Ausführungsform
sind des Weiteren der Befestigungsabschnitt 37 und die Blende 41 als ein Bauteil ausgebildet,
so dass wiederum eine einfache Montage gegeben ist. Im Übrigen gelten die Ausführungen
zu Figur 4.
[0027] In Figur 6 ist eine weitere alternative Ausführungsform zu Figur 5 dargestellt. Bei
dieser Ausführungsform sind der Befestigungsabschnitt 37 und die Blende 41 jeweils
als getrenntes Bauteil ausgebildet, welche einander zugeordnet sind. Ergänzend weist
die Blende 41 einen Aufnahmebereich 42, vorzugsweise mit einer umlaufenden Schulter
43, auf, an welcher ein Körper 44 positionierbar ist. Dieser Körper kann transparent,
transluzent oder als diffus lichtstreuender Körper 44 ausgebildet sein. Im Ausführungsbeispiel
ist dieser Körper 44 L-förmig ausgebildet, so dass durch den Körper 44 einerseits
und dem Befestigungsabschnitt 37 andererseits eine geschlossene Kammer für den Lichtleiter
36 gebildet werden kann, um den Lichtleiter darin geschützt aufzunehmen. Alternativ
kann der Körper 44 auch nur streifenförmig ausgebildet sein, um mit Abstand oder direkt
an der Innenseite 34 der Perforationslöcher 25 anzuliegen.
[0028] Der Lichtleiter 36 kann vielfältig ausgebildet sein, wie beispielsweise durch eine
Lichtfaser, einem Bündel von Lichtfasern oder als Licht- oder Leuchtbänder, welche
über eine nicht näher dargestellte Schnittstelle mit Licht oder Strom versorgt werden.
1. Lautsprecherabdeckung, aus einem metallischen Material, mit einem perforierten Schallaustrittsbereich
(14) und einen den Schallaustrittsbereich (14) umgebenden Rahmen (17), wobei der Rahmen
(17) durch Umformen gegenüber dem Schallaustrittsbereich (14) gebildet ist und sich
außerhalb der Ebene des Schallaustrittsbereiches (14) erstreckt und der Rahmen (17)
zumindest abschnittsweise ein Lochsegment (21) mit Perforationslöchern (25) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von dem Schallaustrittsbereich (14) in Richtung auf den Rahmen (17) ein
ungelochter Segmentbereich (15) vorgesehen ist, der den Schallaustrittsbereich vollumfänglich
umgibt und mit dem Schallaustrittsbereich (14) eine Sichtseite (12) bildet und der
Rahmen (17) sich an den ungelochten Segmentbereich (15) anschließt und sich bis zum
äußeren Rand (19) des Rahmens (17) erstreckt und dass das zumindest eine Lochsegment
(21) des Rahmens (17) sich in einem Eckbereich (22) oder gekrümmten Bereich (23) erstreckt,
der sich ausgehend von einem plattenförmigen Material zum Einbringen der Perforationslöcher
(25) und einer anschließenden Umformung entlang von einem kurvenförmig oder gekrümmt
ausgebildeten Rand (19) erstreckt.
2. Lautsprecherabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforationslöcher (25) des zumindest einen Lochsegments (21) im Rahmen (17)
durch ein Bearbeitungsverfahren, insbesondere Ätzen, Lasern oder Stanznippeln, hergestellt
sind und vorzugsweise die Perforationslöcher (25) des Schallaustrittsbereichs (14)
durch dasselbe Bearbeitungsverfahren hergestellt sind.
3. Lautsprecherabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforationslöcher (25) des Lochsegments (21) im Rahmen (17) im selben Arbeitsschritt
wie die Perforationslöcher (25) des Schallaustrittsbereichs (14) hergestellt sind.
4. Lautsprecherabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochsegmente (21) des Rahmens (17) aus kreisrunden, ovalen, mehreckigen, schlitzförmigen
oder langlochförmigen Perforationslöchern (25) bestehen, die vorzugsweise eine regelmäßige
Gitterstruktur bilden.
5. Lautsprecherabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich vollständig entlang des Randes (19) erstreckendes Lochsegment (21) im Rahmen
(17) ausgebildet ist.
6. Lautsprecherabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schallaustrittsbereich (14) und dem Rahmen (17) eine Umkantung vorgesehen
ist, die gleich oder größer 90° ist.
1. Loudspeaker cover made from a metal material having a perforated sound outlet region
(14) and a frame (17) surrounding the sound outlet region (14), which frame (17) is
formed by shaping with respect to the sound outlet region (14) and extends outside
the plane of the sound outlet region (14), and sections of the frame (17) comprise
at least one perforated segment (21) having perforation holes (25), characterised in that a non-perforated segment area (15) is provided extending from the sound outlet region
(14) in the direction towards the frame (17) which completely surrounds the sound
outlet region and forms a visible face (12) together with the sound outlet region
(14), and the frame (17) adjoins the non-perforated segment area (15) and extends
as far as the outer edge (19) of the frame (17), and the at least one perforated segment
(21) of the frame (17) extends in a corner region (22) or curved region (23) extending
from a plate-shaped material in which the perforation holes (25) are to be provided
and an adjoining formed region along a curved or bent edge (19).
2. Loudspeaker cover as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the perforation holes (25) of the at least one perforated segment (21) in the frame
(17) are produced by a machining process, in particular etching, laser processing
or nibbling, and the perforation holes (25) of the sound outlet region (14) are preferably
produced by the same machining process.
3. Loudspeaker cover as claimed in claim 2, characterised in that the perforation holes (25) of the perforated segment (21) in the frame (17) are produced
during the same processing step as the perforation holes (25) of the sound outlet
region (14).
4. Loudspeaker cover as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the perforated segments (21) of the frame (17) are made up of circular, oval, polygonal,
slit-shaped or slot-shaped perforation holes (25) which preferably form a regular
lattice structure.
5. Loudspeaker cover as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a perforated segment (21) extending entirely along the edge (19) is provided in the
frame (17).
6. Loudspeaker cover as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a folded edge that is equal to or greater than 90° is provided between the sound
outlet region (14) and the frame (17).
1. Revêtement de haut-parleur, composé d'un matériau métallique, avec une zone de sortie
sonore perforée (14) et un cadre (17) entourant la zone de sortie sonore (14), le
cadre (17) étant formé par emboutissage contre la zone de sortie sonore (14) et se
prolongeant en dehors du plan de la zone de sortie sonore (14), et le cadre (17) comprenant
au moins en partie un segment de trou (21) avec des trous de perforation (25), caractérisé en ce qu'il est prévu, à partir de la zone de sortie sonore (14), en direction de sur le cadre
(17), une zone de segment (15) non perforée qui entoure complétement la zone de sortie
sonore et forme avec la zone de sortie sonore (14) un côté apparent (12), en ce que le cadre (17) se raccorde à la zone de segment non perforée (15) et s'étend jusqu'au
bord (19) extérieur du cadre (17) et en ce qu'au moins un segment de trou (21) du cadre (17) s'étend dans une zone de coin (22)
ou zone courbe (23), qui s'étend à partir d'un matériau en forme de plaque pour introduction
des trous de perforation (25) et d'une déformation postérieure, le long d'un bord
(19) réalisé courbé ou incurvé.
2. Revêtement de haut-parleur selon l'une des précédentes revendications(*), caractérisé en ce que les trous de perforation (25) d'au moins un segment de trou (21) sont fabriqués dans
le cadre (17) par un procédé d'usinage, en particulier, le corrodage, le laser ou
le grignotage-encochage, et, de préférence, en ce que les trous de perforation (25) de la zone de sortie sonore (14) sont fabriqués par
les mêmes procédés d'usinage.
3. Revêtement de haut-parleur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les trous de perforation (25) du segment de trou (21) sont fabriqués dans le cadre
(17) dans la même étape de travail que les trous de perforation (25) de la zone de
sortie sonore (14).
4. Revêtement de haut-parleur selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que les segments de trou (21) du cadre (17) sont composés de trous de perforation (25)
en forme de trou oblong ou de fente, polygonaux, ovales, circulaires qui forment de
préférence une structure de grille régulière.
5. Revêtement de haut-parleur selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'un segment de trou (21) s'étendant complètement le long du bord (19) est réalisé dans
le cadre (17).
6. Revêtement de haut-parleur selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'entre la zone de sortie sonore (14) et le cadre (17), il est prévu un retournement
qui est égal ou supérieur à 90°.