Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kombination aus einem Kleinsauger, der eine erste Staubabscheideeinrichtung
mit einem ersten Staubsammler, ein Gebläse zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch
die erste Staubabscheideeinrichtung und einen Elektromotor zum Antreiben des Gebläses
umfasst, und einem Staubsaugergehäuse. Weiter betrifft die Erfindung einen Kleinsauger,
der eine erste Staubabscheideeinrichtung mit einem ersten Staubsammler, ein Gebläse
zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch die erste Staubabscheideeinrichtung und einen
Elektromotor zum Antreiben des Gebläses umfasst, wobei der Kleinsauger zur Verbindung
mit einem Staubsaugergehäuse ausgebildet ist, sowie ein Staubsaugergehäuse zur Verbindung
mit einem Kleinsauger, der eine erste Staubabscheideeinrichtung mit einem ersten Staubsammler
umfasst.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Staubsauger sind in unterschiedlichen Bauformen bekannt. Insbesondere sind handgeführte
(hand-held) Staubsauger bekannt, die aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und ihres
geringen Gewichts für eine "freihändige" Verwendung geeignet sind und die auch als
Kleinsauger bezeichnet werden. Derartige Kleinsauger können beispielsweise als Tischsauger
("Krümelsauger") ausgebildet sein. Diese weisen zumeist eine mäßige Saugleistung und
Filterung auf. Ferner sind Handstaubsauger bekannt, die im Wesentlichen in senkrechter
Stellung betrieben werden und hierbei beispielsweise mit einer Bodendüse auf einen
zu reinigenden Boden aufgesetzt werden. Da diese in der Regel eine Stange bzw. einen
Stiel zur Verlängerung eines Handgriffs aufweisen, mit dem der Staubsauger geführt
wird, werden diese auch als "Stielsauger" bezeichnet. Ferner sind weitere Bauformen
bekannt, etwa Bodenstaubsauger, die mit Kufen oder Rollen versehen sind und einen
Anschlussstutzen für einen Saugschlauch aufweisen. Derartige Staubsauger weisen in
der Regel bessere Saugeigenschaften und eine wirksamere Luftfilterung auf als die
oben genannten Kleinsauger. Es ist auch bekannt, einen Kleinsauger mit einem Träger
zu verbinden, um die Einheit aus Kleinsauger und Träger beispielsweise als Stielsauger
benutzen zu können. Weiterhin ist es bekannt, einen Staubsammelbehälter aus einem
Staubsauger zu entnehmen, um diesen auszuleeren. Gemäß
US 2003/01341441 A1 kann eine Staubbecheranordnung eines senkrecht zu betreibenden Staubsaugers, die
eine entnehmbare Filteranordnung enthält und die eine zyklonisch wirkende Luftstromkammer
definiert, seitlich aus dem Gehäuse des Staubsaugers entnommen werden. Der Staubsauger
ist dabei nur in einer Betriebsart nutzbar.
[0003] Aus
JP 106 46 13 A ist es bekannt, einen batteriebetriebenen handgeführten Staubsauger auf einen Haltekörper
aufzusetzen, der ein netzbetriebenes Gebläse aufweist. Wird der Kleinsauger alleine
benutzt, so erzeugt das batteriebetriebene Gebläse des Kleinsaugers einen Saugluftstrom
durch einen Saugkopf und eine Staubsammelkammer des Kleinsaugers, die einen Filter
zum Sammeln des mit dem Saugluftstrom angesaugten Staubs aufweist. Wird der Kleinsauger
zusammen mit dem Haltekörper betrieben, so erzeugt das netzbetriebene Gebläse des
Haltekörpers einen Saugluftstrom durch den Saugkopf und die Staubsammelkammer des
Kleinsaugers sowie durch eine Öffnung der Staubsammelkammer und ein in dem Haltekörper
angeordnetes Luftführungsrohr. Hierdurch kann die Staubsammelkammer des Kleinsaugers
in beiden Betriebsarten genutzt werden. Eine Verbesserung der Filterleistung beim
Betrieb des Kleinsaugers als Einheit mit dem Haltekörper wird hierdurch nicht erreicht.
[0004] Eine Verbesserung der Filterleistung beim Betrieb des Kleinsaugers als Einheit mit
einem Gehäuse, mit dem der Kleinsauger verbindbar ist, könnte durch die Nutzung eines
dem Gehäuse zugeordneten weiteren Staubsammlers erzielbar sein. Hierbei tritt jedoch
das Problem auf, dass eine Entleerung zweier Staubsammler mit einem zusätzlichen Aufwand
verbunden ist.
[0005] US 2011/0289719 A1 offenbart einen Stielstaubsauger, der von einem rückseitig aus einem Gehäuse des
Stielstaubsaugers entnehmbaren Handstaubsauger betrieben wird. Der Handstaubsauger
umfasst eine Staubabscheideeinrichtung mit einem Staubsammler, ein Gebläse zum Erzeugen
eines Saugluftstroms durch die Staubabscheideeinrichtung und einen Elektromotor zum
Antreiben des Gebläses. Die Mittel zum Rückhalten und Sammeln des Staubs sind ausschließlich
in dem Handstaubsauger angeordnet. Ein ähnlicher Stielstaubsauger ist auch aus
US 2008/0040883 A1 bekannt, wobei hier jedoch der Handstaubsauger auf der Vorderseite des Stielstaubsaugers
entnehmbar ist. Schließlich offenbart
JP 2008178614 A einen Stielstaubsauger, aus dem ein Gebläse und eine Staubsammeleinheit entnehmbar
sind. Weiterhin ist in dem Fuß des Stielstaubsaugers eine weitere Staubsammeleinrichtung
vorgesehen, die auch ohne das entnehmbare Gebläse betrieben werden kann; in diesem
Fall wird ihr durch die Drehbewegung einer Drehbürste Staub zugeführt. Die beiden
Staubsammler befinden sich an unterschiedlichen Stellen des Stielstaubsaugers.
Der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Kombination aus einem
Kleinsauger und einem mit diesem verbindbaren Staubsaugergehäuse sowie einen entsprechenden
Kleinsauger und ein Staubsaugergehäuse anzugeben, wobei eine verbesserte Filterleistung
beim Betrieb des Kleinsaugers als Einheit mit dem Staubsaugergehäuse ermöglicht wird,
ohne dass ein erheblicher zusätzlicher Handhabungsaufwand beim Entfernen des abgeschiedenen
Staubs notwendig ist.
Erfindungsgemäße Lösung
[0007] Die Bezugszeichen in sämtlichen Ansprüchen haben keine einschränkende Wirkung, sondern
sollen lediglich deren Lesbarkeit verbessern.
[0008] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch eine Kombination mit den Merkmalen
des Anspruchs 1, einen Kleinsauger mit den Merkmalen des Anspruchs 9 und ein Staubsaugergehäuse
mit den Merkmalen des Anspruchs 10.
[0009] Bei einer erfindungsgemäßen Kombination eines Kleinsaugers mit einem Staubsaugergehäuse
umfasst der Kleinsauger eine erste Staubabscheideeinrichtung mit einem ersten Staubsammler,
ein Gebläse zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch die erste Staubabscheideeinrichtung
und einen Elektromotor zum Antreiben des Gebläses. Die Staubabscheideeinrichtung kann
beispielsweise einen Wechselfilterbeutel, einen oder mehrere Filter und/oder einen
oder mehrere Zentrifugal- bzw. Zyklon-Abscheider umfassen, wobei der erste Staubsammler
beispielsweise ein Staubsammelraum eines Zentrifugalabscheiders oder ein Filter sein
kann. Das Gebläse ist durch einen Elektromotor antreibbar, der für Batterie- und/oder
Netzbetrieb ausgelegt sein kann. Insbesondere können das Gebläse und der dieses antreibende
Elektromotor als Motor-/Gebläse-Einheit ausgebildet sein. Das Gebläse ist zum Erzeugen
eines Saugluftstroms durch die erste Staubabscheideeinrichtung zum Abscheiden von
in dem Saugluftstrom enthaltenen Partikeln, insbesondere zum Abscheiden von mit dem
Saugluftstrom von einer zu reinigenden Oberfläche aufgenommenem Schmutz und Staub,
angeordnet, wobei die abgeschiedenen Partikel in dem ersten Staubsammler gesammelt
bzw. zurückgehalten werden. Der Kleinsauger kann separat als handgeführter Staubsauger,
d.h. im Solobetrieb, betrieben werden und weist die hierfür erforderlichen Bauelemente
bzw. Funktionseinrichtungen auf.
[0010] Der Kleinsauger ist erfindungsgemäß derart in das Staubsaugergehäuse einsetzbar,
dass er in mit dem Staubsaugergehäuse verbundenem bzw. in dieses eingesetztem Zustand,
d.h. als Einheit mit dem Staubsaugergehäuse, ebenfalls als Staubsauger betreibbar
ist, wobei zumindest ein Teil des abgeschiedenen Staubs in einem zweiten Staubsammler
gesammelt wird. Der zweite Staubsammler ist insbesondere dem Staubsaugergehäuse zugeordnet.
Dabei kann es möglich sein, die dem Kleinsauger zugeordnete erste Staubabscheideeinrichtung
auch beim Betrieb des Kleinsaugers als Einheit mit dem Staubsaugergehäuse zu verwenden,
wobei ein Teil des abgeschiedenen Staubs im ersten Staubsammler zurückgehalten wird.
Es kann aber auch vorgesehen sein, dass beim Betrieb als Einheit mit dem Staubsaugergehäuse
der aufgenommene Staub allein im zweiten Staubsammler gesammelt wird. Das Staubsaugergehäuse
kann ferner die zum Betrieb als Stielsauger notwendigen Bauelemente, die über die
zum Solobetrieb des Kleinsaugers notwendigen Bauelemente bzw. Funktionseinrichtungen
hinausgehen, aufweisen, etwa einen Stiel mit einem Stielsaugerhandgriff oder einen
Anschluss für einen Stiel oder einen Stielsaugerhandgriff. Der Kleinsauger ist somit
nicht nur im Solobetrieb, sondern in einem weiteren Betriebsmodus, etwa als Stielsauger,
betreibbar.
[0011] Weiter erfindungsgemäß sind der erste und der zweite Staubsammler als Einheit, etwa
als Staubbox, aus dem Staubsaugergehäuse entnehmbar. Die als Einheit entnehmbare Staubbox
kann noch weitere Bauelemente und insbesondere weitere Staubsammler und/oder die erste
und/oder weitere Staubabscheidungseinrichtungen umfassen. Hierfür sind insbesondere
der erste Staubsammler vom Kleinsauger und der zweite Staubsammler vom Staubsaugergehäuse
trennbar und zur gemeinsamen Entnahme miteinander verbunden oder verbindbar. Bei der
Entnahme des ersten und des zweiten Staubsammlers verbleibt der Kleinsauger im Staubsaugergehäuse.
Das Staubsaugergehäuse kann beispielsweise eine Öffnung aufweisen, durch die die Einheit,
die den ersten und den zweiten Staubsammler umfasst, entnommen werden kann. Entsprechend
können der erste und der zweite Staubsammler als Einheit wieder in das Staubsaugergehäuse
und in den Kleinsauger einsetzbar sein.
[0012] Dadurch, dass der Kleinsauger in das Staubsaugergehäuse zur Bildung einer als Staubsauger
mit einem zweiten Staubsammler betreibbaren Einheit einsetzbar ist und dass der erste
und der zweite Staubsammler als Einheit aus dem Staubsaugergehäuse entnehmbar sind,
wird es ermöglicht, mit einem oder wenigen Handgriffen sowohl den ersten als auch
den zweiten Staubsammler zu entnehmen, um diese zu entleeren. Ferner wird es ermöglicht,
durch Vorsehen des zweiten Staubsammlers im Staubsaugergehäuse eine gegenüber dem
Solobetrieb des Kleinsaugers erhöhte Filterleistung zu erzielen.
[0013] Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander
eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der zweite Staubsammler
einer zweiten Staubabscheideeinrichtung zugeordnet, die wiederum dem Staubsaugergehäuse
zugeordnet ist. Hierdurch wird es ermöglicht, beim Betrieb des Kleinsaugers als Einheit
mit dem Staubsaugergehäuse eine andere oder eine weitere Staubabscheideeinrichtung
zu nutzen und dadurch die Filterleistung gegenüber dem Solobetrieb des Kleinsaugers
weiter zu verbessern.
[0015] Weiterhin ist es bevorzugt, dass der Kleinsauger bezüglich einer Längsachse des Staubsaugergehäuses
in axialer Richtung in das Staubsaugergehäuse einsetzbar ist und dass der erste und
der zweite Staubsammler als Einheit quer zur Längsachse entnehmbar sind. Die Längsachse
ist insbesondere durch ein vorderes Ende mit einem Ansaugabschnitt, etwa einem Anschlussstutzen
oder einem Saugkopf, und ein hinteres Ende, das etwa einen Stiel mit einem Stielsaugerhandgriff
trägt, definiert. Vorzugsweise ist kann der Kleinsauger von einem hinteren Ende des
Staubsaugergehäuses her in axialer Richtung einsetzbar und durch eine Bewegung in
umgekehrter Richtung wieder entnehmbar. Hierdurch wird eine besonders einfache Handhabung
beim Einsetzen und Entnehmen des Kleinsaugers sowie beim Entnehmen und beim Einsetzen
der Einheit, die den ersten und den zweiten Staubsammler umfasst, ermöglicht.
[0016] Vorzugsweise ist der erste Staubsammler als Filter ausgebildet. Insbesondere kann
der erste Staubsammler als Filter zum Zurückhalten mittelfeinen Staubs ausgebildet
sein, was in der Regel für den Solobetrieb des Kleinsaugers optimal ist. In besonders
bevorzugter Weise ist der Filter aus der Staubbox für eine Reinigung, etwa durch Waschen,
entnehmbar. Hierdurch wird ein für den Solobetrieb des Kleinsaugers hinsichtlich der
Filterleistung optimaler und ökonomischer Betrieb ermöglicht.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der zweite Staubsammler
als Staubbecher eines Wirbelrohrabscheiders ausgebildet. Der Wirbelrohrabscheider
kann Teil des Staubsaugergehäuses sein oder beim Einsetzen des Kleinsaugers in das
Staubsaugergehäuse gebildet werden. Dadurch, dass der zweite Staubsammler als Staubbecher
eines Wirbelrohrabscheiders ausgebildet ist, wird ein besonders effektiver Betrieb
des Kleinsaugers als Einheit mit dem Staubsaugergehäuse mit einer besonders hohen
Filterleistung ermöglicht.
[0018] In besonders vorteilhafter Weise ist der zweite Staubsammler als Staubbecher eines
Wirbelrohrabscheiders und der erste Staubsammler als in ein Tauchrohr des Wirbelrohrabscheiders
eingesetzter Filterschaumzylinder ausgebildet. Hierdurch kann erreicht werden, dass
der Saugluftstrom den Wirbelrohrabscheider und am Ausgang des Wirbelrohrabscheiders
den Filterschaumzylinder durchströmt. Hierdurch ist auf einfache Weise eine besonders
hohe Filterleistung erzielbar.
[0019] In weiter vorteilhafter Weise kann es vorgesehen sein, dass ein weiterer Staubsammler
gemeinsam mit dem ersten und dem zweiten Staubsammler entnehmbar ist. Ein solcher
weiterer Staubsammler kann beispielsweise ein Grobschmutzabscheider in einem Saugkopf
des Kleinsaugers sein. Auch dieser kann nach Trennung von dem Kleinsauger und Entnahme
aus dem Staubsaugergehäuse entleert werden. Hierdurch wird die Handhabung weiter vereinfacht.
[0020] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein Flusensieb gemeinsam mit
dem ersten und dem zweiten Staubsammler entnehmbar. Das Flusensieb hält mit dem Saugluftstrom
angesaugte Flusen zurück. Das Flusensieb kann beispielsweise dem Staubsaugergehäuse
zugeordnet sein, rohrförmig ausgebildet sein und im eingesetzten Zustand des Kleinsaugers
den Filterschaumzylinder umgeben. Auch auf diese Weise kann die Handhabung vereinfacht
werden.
[0021] In besonders bevorzugter Weise sind alle staubsammelnden Bauelemente des Kleinsaugers
und des Staubsaugergehäuses, insbesondere alle Staubbehälter und Filter, ggf. bis
auf Ausblas- bzw. Feinstaubfilter, gemeinsam entnehmbar. Insbesondere können alle
staubsammelnden Bauelemente in der Staubbox aufgenommen sein. Somit sind alle Bauelemente,
die regelmäßig geleert oder gereinigt werden müssen, in besonders einfacher Weise
zugänglich.
[0022] Die Erfindung betrifft ferner einen Kleinsauger, der eine erste Staubabscheideeinrichtung
mit einem ersten Staubsammler, ein Gebläse zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch
die erste Staubabscheideeinrichtung und einen Elektromotor zum Antreiben des Gebläses
umfasst, wobei der Kleinsauger zur Verbindung mit einem Staubsaugergehäuse ausgebildet
ist. Erfindungsgemäß weist der Kleinsauger eine erste, einlassseitige Dichtung und
eine zweite, gebläseseitige Dichtung zum Abdichten eines, insbesondere axial gerichteten,
Luftwegs bzw. einer Luftführung des Saugluftstroms zwischen der ersten Staubabscheideeinrichtung
und dem Gebläse auf, die in einer quer zum Luftweg, d.h. insbesondere quer zu einer
Längsachse des Kleinsaugers, stehenden Richtung voneinander trennbar und wieder miteinander
verbindbar sind. Der Kleinsauger ist vorzugsweise wie oben beschrieben ausgebildet.
[0023] Insbesondere weist ein erfindungsgemäßer Kleinsauger einen zylindrischen oder näherungsweise
zylindrischen Grundkörper auf. Hierdurch wird ein besonders einfacher und stabiler
Aufbau des Kleinsaugers ermöglicht. Ferner kann eine besonders einfache Ausbildung
des Staubsaugergehäuses ermöglicht werden, in das der Kleinsauger einsetzbar ist,
das etwa abschnittsweise rohrförmig sein kann.
[0024] Vorzugsweise ist an einem vorderen Ende des Kleinsaugers ein Saugkopf und an einem
hinteren Ende ein Handgriff angeordnet, wobei der Handgriff zum Führen des Kleinsaugers
beim Solobetrieb und zum Einsetzen und Entnehmen des Kleinsaugers in einen bzw. aus
einem Hüllkörper des Staubsaugergehäuses ausgebildet ist.
[0025] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Staubsaugergehäuse, das zur Verbindung mit einem
Kleinsauger ausgebildet ist, der eine erste Staubabscheideeinrichtung mit einem ersten
Staubsammler umfasst. Erfindungsgemäß umfasst das Staubsaugergehäuse einen zweiten
Staubsammler, wobei der erste und der zweite Staubsammler als Einheit, etwa als Staubbox,
aus dem Staubsaugergehäuse entnehmbar sind. Insbesondere ist der zweite Staubsammler
zum Zusammenwirken mit dem Kleinsauger, wenn dieser in das Staubsaugergehäuse eingesetzt
ist, und vom Staubsaugergehäuse trennbar ausgebildet. Das Staubsaugergehäuse kann
einen Hüllkörper zur Aufnahme des Kleinsaugers umfassen. Vorzugsweise ist das Staubsaugergehäuse
wie oben beschrieben ausgebildet.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0026] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels, auf welches die Erfindung jedoch nicht beschränkt
ist, näher beschrieben.
[0027] Es zeigen schematisch:
Fig. 1 einen Staubsauger gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, der aus einem
Staubsaugergehäuse und einem in dieses eingesetzten Kleinsauger gebildet wird, in
teilweise geschnittener Darstellung;
Fig. 2 den Staubsauger gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht;
Fig. 3 den Staubsauger gemäß Fig. 1 in einer axialen Ansicht;
Fig. 4 den Staubsauger gemäß Fig. 1, wobei der Kleinsauger teilweise aus dem Staubsaugergehäuse
entnommen ist, in teilweise geschnittener Darstellung;
Fig. 5 den Staubsauger gemäß Fig. 1 mit seitlich entnommener Staubbox in teilweise
geschnittener Darstellung; und schließlich
Fig. 6 den Staubsauger gemäß Fig. 1 mit seitlich entnommener Staubbox in einer axialen
Ansicht.
Ausführliche Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels
[0028] Bei der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
Der Übersichtlichkeit halber sind nicht in allen Figuren alle Bezugszeichen dargestellt.
[0029] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Staubsaugers, der aus
einem Staubsaugergehäuse und einem in dieses eingesetzten Kleinsauger gebildet wird,
in einem teilweise geschnittenen Längsschnitt dargestellt. Der Kleinsauger 1 weist
im Wesentlichen zylindrische Form auf. An einem vorderen Ende des Kleinsaugers 1 ist
ein Saugkopf 2 angeordnet. Ein mittlerer Bereich des Kleinsaugers 1 umfasst eine Staubabscheideeinrichtung
10 und eine Motor-/Gebläse-Einheit 20. Am hinteren Ende des Kleinsaugers 1 befindet
sich ein Handgriff 31. Die Motor-/Gebläse-Einheit 20 erzeugt einen Saugluftstrom,
der durch den Saugkopf 2 in die Staubabscheideeinrichtung 10 gelangt. Im Bereich der
Motor-/Gebläse-Einheit 20 wird die angesaugte Luft wieder ausgeblasen.
[0030] Zum Aufnehmen des Saugluftstroms im Solobetrieb des Kleinsaugers 1 ist ein Saugmund
3 des Saugkopfs 2 vorgesehen. Durch einen Luftführungskanal 4 gelangt der Luftstrom
zu einem Krümmer 5, wo er in der Position im Solobetrieb nach unten abgelenkt wird.
Eine weitere, schroffe Umlenkung am unteren Ende des Krümmers 5 führt dazu, dass grobe
Partikel in das darunter befindliche Schmutzdepot 6 geschleudert werden. Die Bogenrippe
7 unterhalb des Krümmers 5 verhindert, dass eine größere Menge des abgeschiedenen
Materials vom Luftstrom wieder mitgerissen wird. Auf diese Weise kann auf kleinstem
Raum eine Grobschmutzabscheidung realisiert werden.
[0031] Danach strömt die derart vorgereinigte Luft durch einen Filterschaumzylinder 11,
der beispielsweise eine Dicke von ca. 3 mm haben kann und von einem rohrförmigen Fenstergitter
12 gestützt wird. Aus dem Innenraum 13 des Filterschaumzylinders 11 wird die Luft
zum Gebläse hin abgesaugt. Das Rohr 14, das den Filterschaumzylinder 12 umgibt, weist
Einlassfenster 15 auf, die durch eine in Längsrichtung des Kleinsaugers 1 verschiebbare
Verschlusshülse 16 verschlossen sind. Die Verschlusshülse 16 ist durch die Kraft einer
relativ weichen Feder 17 zum vorderen Ende des Kleinsaugers 1 gegen einen Anschlag
vorgespannt, so dass bei der Benutzung des Kleinsaugers als handgeführter Sauger die
Einlassfenster 15 verschlossen sind. Ferner kann zum dichten Verschließen der Einlassfenster
15 eine nicht dargestellte Gleitdichtung zwischen Verschlusshülse 16 und Rohr 14 vorgesehen
sein. Zwischen Filterschaumzylinder 11 und Rohr 14 kann ein Ringspalt vorgesehen sein,
um ein gleichmäßigeres Durchströmen des Filterschaumzylinders 11 durch die mit Schmutz
beladene Luft zu ermöglichen; hierzu tragen auch die Einlassfenster 15 bei, die beim
separaten Betrieb des Kleinsaugers 1 durch die Verschlusshülse 16 verschlossen sind,
aber dennoch in gewissem Maße eine axiale Luftströmung entlang der Außenwand des Filterschaumzylinders
11 ermöglichen.
[0032] Das Gebläse mit dem Lüfterrad 21 und dem Leitapparat 22 befördert die angesaugte
Luft durch in einem Lochsieb 23 angeordnete Ausblasöffnungen 24 nach außen. Das Lüfterrad
21 wird von dem Elektromotor 25 angetrieben, der durch nicht im Einzelnen dargestellte
Batterien, beispielsweise Lithium-Ionen-Batterien, versorgt wird. Der Motor 25 kann
durch einen nicht dargestellten Schalter bzw. über eine ebenfalls nicht dargestellte
Steuerungselektronik gesteuert werden.
[0033] Der Handgriff 31 ist mit Sperrnocken 33 verbunden, die mit Rastfedern 34, die jeweils
ein Rastelement 35 tragen, derart zusammenwirken, dass in der in Fig. 1 dargestellten
Position des Handgriffs 31 eine radiale Bewegung der Rastfedern 34 nach innen verhindert
wird. Vorzugsweise sind zwei Rastfedern 34 einander gegenüberliegend angeordnet.
[0034] Die zuvor genannten Bauelemente sind dem Kleinsauger 1 zugeordnet.
[0035] Das Staubsaugergehäuse 40 weist gemäß Fig. 1 an seinem vorderen Ende einen Ansaugstutzen
42 auf, an dem beispielsweise eine Saugdüse oder eine Bodenbürste anschließbar ist.
Der durch den Ansaugstutzen 42 eintretende Saugluftstrom wird in zwei Teilluftströme
aufgeteilt, die jeweils durch Luftführungskanäle 44 bis in einen hinteren Bereich
eines Staubabscheideabschnitts 45 geführt werden, wo sie durch Umlenkbereiche 46 in
tangentiale Richtung umgelenkt und nach innen geführt werden. Es kann auch ein einziger
Luftführungskanal, der einen ausreichenden Querschnitt aufweist, ausreichen. In dem
Staubabscheideabschnitt 45 münden die Umlenkbereiche 46 der Luftführungen 44 in Luftzuführungsöffnungen
53 eines Rohrs 54, das einen Staubabscheideraum 55 und einen Staubsammelraum 56 umschließt.
Der Staubabscheideraum 55 und der Staubsammelraum 56 werden durch eine Abscheiderippe
57 voneinander getrennt, die zum Rohr 54 einen Spalt offen lässt. Die gefensterte
Hülse 18, die dann, wenn der Kleinsauger in das Staubsaugergehäuse 40 eingesetzt ist,
das Rohr 14 umgibt, trägt ein röhrenförmiges Flusensieb, das beispielsweise eine Maschenweite
von ca. 1,5 mm aufweisen kann.
[0036] In einem Antriebsabschnitt 47 des Staubsaugergehäuses 40 sind in Fig. 1 nicht dargestellte
Ausblasöffnungen angeordnet, die mit einem Ausblasfilter, beispielsweise einem Flach-Filtervlies,
einem Lamellenfilter, insbesondere einem HEPA-Filter, oder auch einem durch Filterschaum
gebildeten Filter, versehen sind. Der Ausblasfilter kann als Feinstaubfilter dienen
oder als Grobfilter zur Geräuschreduktion ausgebildet sein. Die Ausblasöffnungen sind
ausreichend großflächig, so dass der Ausblasfilter keinen wesentlichen Strömungswiderstand
erzeugt. Es können auch mehrere neben- und/oder im Luftstrom hintereinander angeordnete
Ausblasfilter bzw. Ausblasfilterelemente vorgesehen sein. Am hinteren Ende des Staubsaugergehäuses
40 ist ein Stielanschluss 49 zur Aufnahme einer Stange, die einen Handgriff zur Verwendung
des Staubsaugers als Stielsauger trägt (nicht dargestellt), angeordnet. Das Staubsaugergehäuse
40 ist am hinteren Ende offen, um den Kleinsauger 1 in axialer Richtung von hinten
in den Hüllkörper einzuführen.
[0037] In der in Fig. 1 gezeigten Position ist der Kleinsauger 1 vom hinteren Ende des Staubsaugergehäuses
40 her so weit eingeschoben, dass der Saugmund 3 an einer Schaumstoffdichtung 60 anliegt
und hierdurch verschlossen ist. Die verschiebbare Verschlusshülse 16 ist durch eine
Ringkante 61 der Hülse 18 gegen die Kraft der Feder 17, die in der Darstellung der
Fig. 1 komprimiert ist, in axialer Richtung nach hinten verschoben. Hierdurch werden
die Einlassfenster 15 des Rohrs 14 freigegeben, durch die der Saugluftstrom in den
Filterschaumzylinder 11 einströmen kann. Der Luftstrom wird von dem Lüfterrad 21 durch
die Ausblasöffnungen 24 des Kleinsaugers 1 sowie durch die Ausblasöffnungen des Staubsaugergehäuses
40 nach außen befördert. In axialer Richtung vor und hinter den Ausblasöffnungen 24
sind innerhalb des Staubsaugergehäuses 40 jeweils als umlaufende Dichtlippen 62 ausgebildete
Gleitdichtungen angeordnet, die den Luftweg zwischen den Ausblasöffnungen 24 des Kleinsaugers
1 und entsprechenden Ausblasöffnungen des Staubsaugergehäuses 40 abdichten, jedoch
eine hakfreies und reibungsarmes Einführen in das und Entnehmen des Kleinsaugers 1
aus dem Staubsaugergehäuse 40 zulassen. Die Rastelemente 35 liegen an den Rastvorsprüngen
36 an und halten den Kleinsauger 1 dadurch in einer für das Zusammenwirken des Kleinsaugers
1 mit dem Staubsaugergehäuse 40 als Stielsauger geeigneten Position, ggf. gegen eine
von der Schaumstoffdichtung 60 und der Feder 17 ausgeübte Axialkraft. Ferner ist der
Kleinsauger 1 hierdurch gegen eine unbeabsichtigte Entnahme aus dem Staubsaugergehäuse
40 gesichert.
[0038] Wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein weiterer Handgriff 32 vorgesehen, der mit dem durch
das Rohr 54 und den Boden 58 gebildeten Staubbecher 59 verbunden ist und mit dessen
Hilfe der Staubbecher 59 zur Staubentleerung seitlich aus dem Gehäuse 40 entnommen
werden kann. Gemeinsam mit dem Staubbecher 59 kann auch das Rohr 14 mit dem Filterschaumzylinder
11 aus dem Gehäuse 40 entnommen werden. Ist der Staubbecher 59 aus dem Gehäuse 40
des Staubsaugers 1 entnommen, so kann das Rohr 14 mit dem Filterschaumzylinder 11
in axialer Richtung aus dem Staubbecher herausgezogen werden, um den Filterschaumzylinder
11 zu reinigen. Der Staubbecher 59 kann umgekehrt gehalten oder geöffnet werden, um
den im Staubsammelraum 56 angesammelten Staub zu entfernen. Ferner kann das Flusensieb
gereinigt werden.
[0039] In Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Staubsaugergehäuses 40 mit eingesetztem Kleinsauger
1 gezeigt. Man erkennt die auf der Außenwand des Staubabscheideabschnitts 45 verlaufenden
Luftführungskanäle 44, die an ihrem hinteren Ende Umlenkbereiche 46 aufweisen, durch
die der jeweilige Teilluftstrom allmählich aus einer axialen in eine tangentiale Richtung
umgelenkt wird. Ferner sind in Fig. 2 der Ansaugstutzen 42 am vorderen Ende des Staubsaugergehäuses
40 und der Stielanschluss 49 am hinteren Ende des Staubsaugergehäuses 41 dargestellt
sowie die Ausblasöffnungen 48 des Staubsaugergehäuses 40, in denen ein Ausblasfilter
gehalten ist. Von dem Kleinsauger 1 ist in Fig. 2 nur der Handgriff 31 zu sehen. Entlang
der Linie C-C werden beim Entnehmen der Staubbox 63 die in Zusammenhang mit Fig. 6
beschriebenen Dichtungen getrennt.
[0040] Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Staubsaugergehäuses 40 mit dem darin eingesetzten Kleinsauger
1 vom hinteren Ende aus gesehen. Am hinteren Ende des Staubsaugers 1 ist der Handgriff
31 angeordnet. Man erkennt ferner die Umlenkabschnitte 46 der beiden Luftführungskanäle,
die um ca. 45° gegeneinander versetzt auf der Außenwand des im Wesentlichen rohrförmigen
Gehäuses 40 angeordnet sind. Die mit A-A bezeichnete Linie markiert die Schnittfläche
der in Fig. 1 gezeigten teilweise geschnittenen Darstellung.
[0041] Aufgrund der tangentialen Einleitung der Teilluftströme in den Staubabscheideraum
55 und der dadurch erzeugten wirbelförmigen Strömung werden bei dem Betrieb des Staubsaugers
als Einheit aus dem Kleinsauger 1 und dem Staubsaugergehäuse 40 zumindest die in der
Saugluft enthaltenen groben Schmutzpartikel durch die Wirkung der Zentrifugalkraft
an der Innenwand des Rohrs 54 abgeschieden. Im eingesetzten Zustand des Kleinsaugers
1, d.h. bei der Verwendung der Einheit aus Kleinsauger 1 und Staubsaugergehäuse 40
als Stielsauger, erfolgt somit eine Abscheidung von grobem Schmutz nach dem Prinzip
eines Wirbelrohrabscheiders. Von der Innenwand des Rohrs 54 gelangen die abgeschiedenen
Partikel durch Schwerkraftwirkung an der Trennrippe 57 vorbei in den Staubsammelraum
56 (s. Fig. 1); der Wirbelrohrabscheider ist somit als Senkabscheider ausgebildet.
Dabei wird eine besonders hohe Saugleistung durch die mehrfachen Luftführungskanäle
44 ermöglicht, die einen relativ großen Querschnitt aufweisen können, beispielsweise
etwa 1800 mm
2. Flusen werden durch das Flusensieb zurückgehalten, das die Fenster der Hülse 18
bedeckt und das von der Luft vor Erreichung des Filterschaumzylinders 11 durchströmt
wird, der weiteren groben sowie mittelfeinen Staub zurückhält. Insbesondere zur Filterung
von Feinstaub ist ein Ausblasfilter in den Ausblasöffnungen 48 vorgesehen.
[0042] Demgegenüber erfolgt bei der separaten Verwendung des Kleinsaugers 1, d.h. etwa beim
Einsatz als handgeführter Tischsauger, eine Vorabscheidung von Grobschmutz innerhalb
des Saugkopfs 2, wie oben erläutert worden ist. Zur Abscheidung von mittelfeinem Staub
dient der Filterschaumzylinder 11. Ein Flusensieb ist beispielsweise bei der Verwendung
als Tischsauger in der Regel nicht erforderlich. Hierdurch wird eine besonders kompakte,
leichte und schlanke Bauweise des Kleinsaugers ermöglicht. Bei der Verwendung im Solobetrieb
und als Stielsauger kommen im dargestellten Ausführungsbeispiel somit unterschiedliche
Luftwege und zumindest teilweise unterschiedliche Staubabscheideeinrichtungen mit
unterschiedlichen Staubabscheideprinzipien zum Einsatz, die eine jeweils optimale,
der jeweiligen Einsatzart angepasste Reinigung der Saugluft ermöglichen.
[0043] In Fig. 4 ist der Kleinsauger 1 in einer teilweise aus dem Staubsaugergehäuse 40
entnommenen Position gezeigt, wobei die Darstellung der teilweise geschnittenen Darstellung
der Fig. 1 entspricht. Der Handgriff 31 ist hierfür aus der in Fig. 1 gezeigten Position
so weit herausgezogen worden, dass die mit dem Handgriff 31 verbundenen Sperrnocken
33 außer Eingriff mit den Rastfedern 34 gelangen. Dadurch, dass die Sperrnocken 33
die Rastfedern 34 nicht mehr sperren, können diese in radialer Richtung nach innen
ausweichen. Wird nun am Handgriff 31, der hierfür einen axialen Anschlag aufweisen
kann, weiter eine Zugkraft in axialer Richtung nach hinten ausgeübt, so werden die
Rastelemente 35 über die nach hinten gerichteten Rastschrägen an den Rastvorsprüngen
36 vorbeigeführt, wobei die Rastelemente 35 nach innen ausweichen. Hierdurch wird
der Kleinsauger 1 entriegelt. In der in Fig. 4 gezeigten Position ist der Kleinsauger
durch weiteren Zug am Handgriff 31 in axiale Richtung weiter nach hinten verschoben
worden.
[0044] Beim Einsetzen des Kleinsaugers 1 in das Staubsaugergehäuse 40 werden die Rastelemente
35 bei einer umgekehrten Bewegung über die flacheren nach vorne gerichteten Rastschrägen
an den Rastvorsprüngen 36 vorbeigeführt und rasten hinter den Rastvorsprüngen 36 ein.
Durch die Sperrnocken 33 wird eine Entriegelung verhindert.
[0045] In Fig. 5 ist die seitlich entnommene Staubbox 63 gezeigt, die den Filterschaumzylinder
11, das Rohr 14 sowie die Hülse 18, die das Flusensieb trägt, enthält. Ferner umfasst
die Staubbox 63 den Staubbecher 59 mit dem Rohr 54, dem Boden 58, wobei in der Staubbox
63 insbesondere der Staubsammelraum 56 sowie der Saugkopf 2 mit dem Schmutzdepot 6
enthalten sind. Die als Einheit am Handgriff 32 entnehmbare Staubbox 63 umfasst somit
bis auf die Feinstaubfilter alle Staubsammler des Kleinsaugers 1 und des Staubsaugergehäuses
40. Dadurch, dass diese gemeinsam entnommen werden können, ist eine besonders einfache
Handhabung zur Entleerung bzw. Reinigung der Staubsammler möglich. Zur Reinigung des
Flusensiebs und des Filterschaumzylinders 11 können diese in axialer Richtung nach
hinten aus dem Staubbecher 59 herausgezogen werden.
[0046] Fig. 6 zeigt eine Ansicht des Staubsaugergehäuses 40 mit gemäß Fig. 5 seitlich entnommener
Staubbox 63 vom hinteren Ende aus gesehen. Im Unterschied zu der Darstellung der Fig.
3 ist die Dichtung 64 zu sehen, die im Betrieb des Staubsaugers und auch beim Solobetrieb
des Kleinsaugers 1 mit einer entsprechenden gebläseseitigen Dichtung den Luftweg vom
Innenraum 13 des Filterschaumzylinders zum Gebläse seitlich abdichtet. Zum Verbinden
der Dichtungen und zum Trennen durch eine seitliche Bewegung ist eine bogenförmige
Rippe 65 vorgesehen, die eine Nut aufweist, in die die gebläseseitige Dichtung beim
Einsetzen der Staubbox 63 einrastet. Ferner kann ein Riegel zum Verhindern einer unbeabsichtigten
Entnahme der Staubbox vorgesehen sein. Die mit A-A bezeichnete Linie markiert die
Schnittfläche der in Fig. 4 gezeigten teilweise geschnittenen Darstellung.
[0047] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Kleinsauger
- 2
- Saugkopf
- 3
- Saugmund
- 4
- Luftführungskanal
- 5
- Krümmer
- 6
- Schmutzdepot
- 7
- Bogenrippe
- 10
- Staubabscheideeinrichtung
- 11
- Filterschaumzylinder
- 12
- Fenstergitter
- 13
- Innenraum
- 14
- Rohr
- 15
- Einlassfenster
- 16
- Verschlusshülse
- 17
- Feder
- 18
- Hülse
- 20
- Motor-/Gebläseeinheit
- 21
- Lüfterrad
- 22
- Leitapparat
- 23
- Lochsieb
- 24
- Ausblasöffnung
- 25
- Elektromotor
- 31
- Handgriff
- 32
- Handgriff
- 33
- Sperrnocken
- 34
- Rastfeder
- 35
- Rastelement
- 36
- Rastvorsprung
- 40
- Staubsaugergehäuse
- 42
- Ansaugstutzen
- 44
- Luftführungskanal
- 45
- Staubabscheideabschnitt
- 46
- Umlenkbereich
- 47
- Antriebsabschnitt
- 48
- Ausblasöffnung
- 49
- Stielanschluss
- 53
- Luftzuführungsöffnung
- 54
- Rohr
- 55
- Staubabscheideraum
- 56
- Staubsammelraum
- 57
- Abscheiderippe
- 58
- Boden
- 59
- Staubbecher
- 60
- Schaumstoffdichtung
- 61
- Ringkante
- 62
- Dichtlippe
- 63
- Staubbox
- 64
- Dichtung
- 65
- Rippe
1. Kombination aus einem Kleinsauger (1), der eine erste Staubabscheideeinrichtung (10)
mit einem ersten Staubsammler, ein Gebläse zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch
die erste Staubabscheideeinrichtung (10) und einen Elektromotor (25) zum Antreiben
des Gebläses umfasst, und einem Staubsaugergehäuse (40), dadurch gekennzeichnet, dass das Staubsaugergehäuse (40) einen zweiten Staubsammler umfasst und der Kleinsauger
(1) zur Bildung einer als Staubsauger betreibbaren Einheit in das Staubsaugergehäuse
(40) einsetzbar ist, wobei der erste und der zweite Staubsammler gemeinsam als miteinander
verbundene Einheit aus dem Staubsaugergehäuse (40) entnehmbar sind.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Staubsammler einer zweiten Staubabscheideeinrichtung zugeordnet ist, die
dem Staubsaugergehäuse (40) zugeordnet ist.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleinsauger (1) bezüglich einer Längsachse des Staubsaugergehäuses (40) in axialer
Richtung in dieses einsetzbar ist und dass der erste und der zweite Staubsammler als
Einheit quer zur Längsachse entnehmbar sind.
4. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Staubsammler als Filter ausgebildet ist.
5. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Staubsammler als Staubbecher (59) eines Wirbelrohrabscheiders ausgebildet
ist.
6. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Staubsammler als Staubbecher (59) eines Wirbelrohrabscheiders und der
erste Staubsammler als in ein Tauchrohr des Wirbelrohrabscheiders eingesetzter Filterschaumzylinder
(11) ausgebildet ist.
7. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Staubsammler gemeinsam mit dem ersten und dem zweiten Staubsammler entnehmbar
ist.
8. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flusensieb gemeinsam mit ersten und dem zweiten Staubsammler entnehmbar ist.
9. Kleinsauger (1), umfassend eine erste Staubabscheideeinrichtung (10) mit einem ersten
Staubsammler, ein Gebläse zum Erzeugen eines Saugluftstroms durch die erste Staubabscheideeinrichtung
(10) und einen Elektromotor (25) zum Antreiben des Gebläses, wobei der Kleinsauger
(1) zur Verbindung mit einem Staubsaugergehäuse (40) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleinsauger (1) eine einlassseitige Dichtung (64) und eine gebläseseitige Dichtung
zum gemeinsamen Abdichten eines Luftwegs des Saugluftstroms zwischen der ersten Staubabscheideeinrichtung
und dem Gebläse umfasst, wobei die Dichtungen in einer quer zum Luftweg stehenden
Richtung voneinander trennbar sind.
10. Staubsaugergehäuse (40) zur Verbindung mit einem Kleinsauger (1), der eine erste Staubabscheideeinrichtung
mit einem ersten Staubsammler umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Staubsaugergehäuse (40) einen zweiten Staubsammler umfasst, der eingerichtet
ist, beim Einsetzen des Kleinsaugers in das Staubsaugergehäuse (40) eine mit dem ersten
Staubsammler verbundene Einheit zu bilden, die aus dem Staubsaugergehäuse (40) entnehmbar
ist.
1. Combination consisting of a compact vacuum cleaner (1), which comprises a first dust
separating device (10) with a first dust collector, a blower for generating a suction
air flow through the first dust separating device (10) and an electric motor (25)
for driving the blower, and a vacuum cleaner housing (40), characterised in that the vacuum cleaner housing (40) comprises a second dust collector and the compact
vacuum cleaner (1) is able to be inserted into the vacuum cleaner housing (40) in
order to form a unit which can be operated as a vacuum cleaner, wherein the first
and the second dust collectors are able to be removed from the vacuum cleaner housing
(40) together as an interconnected unit.
2. Combination according to claim 1, characterised in that the second dust collector is assigned to a second dust separating device which is
assigned to the vacuum cleaner housing (40).
3. Combination according to claim 1 or 2, characterised in that the compact vacuum cleaner (1) is able to be introduced into the vacuum cleaner housing
(40) in the axial direction in relation to a longitudinal axis of the vacuum cleaner
housing (40) and that the first and the second dust collectors are able to be removed
as a unit transverse to the longitudinal axis.
4. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that the first dust collector is embodied as a filter.
5. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that the second dust collector is embodied as a dust bucket (59) of a vortex tube separator.
6. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that the second dust collector is embodied as a dust bucket (59) of a vortex tube separator
and the first dust collector is embodied as a filter foam cylinder (11) introduced
into an immersion tube of the vortex tube separator.
7. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that a further dust collector is able to be removed together with the first and the second
dust collector.
8. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that a lint filter is able to be removed together with the first and the second dust collector.
9. Compact vacuum cleaner (1), comprising a first dust separating device (10) with a
first dust collector, a blower for generating a suction air flow through the first
dust separating device (10) and an electric motor (25) for driving the blower, wherein
the compact vacuum cleaner (1) is embodied for connection with a vacuum cleaner housing
(40), characterised in that the compact vacuum cleaner (1) comprises an inlet-side seal (64) and a blower-side
seal for the shared sealing off of an air path of the suction air flow between the
first dust separating device and the blower, wherein the seals are able to be separated
from one another in a direction transverse to the air path.
10. Vacuum cleaner housing (40) for connection with a compact vacuum cleaner (1), which
comprises a first dust separating device with a first dust collector, characterised in that the vacuum cleaner housing (40) comprises a second dust collector, which is configured
to form a unit, which is able to be removed from the vacuum cleaner housing (40) and
is connected to the first dust collector, when the compact vacuum cleaner is introduced
into the vacuum cleaner housing (40).
1. Combinaison composée d'un mini-aspirateur (1) qui comprend un premier dispositif dépoussiéreur
(10) comportant un premier collecteur de poussière, une soufflante destinée à produire
un courant d'air aspiré à travers le premier dispositif dépoussiéreur (10) et un moteur
électrique (25) destiné à entraîner la soufflante, et d'un boîtier d'aspirateur (40),
caractérisée en ce que le boîtier d'aspirateur (40) comprend un second collecteur de poussière et le mini-aspirateur
(1) peut être inséré dans le boîtier d'aspirateur (40) pour former un bloc utilisable
en tant qu'aspirateur, et dans laquelle le premier et le second collecteurs de poussière
peuvent être enlevés ensemble du boîtier d'aspirateur (40) en tant que bloc assemblé.
2. Combinaison selon la revendication 1, caractérisée en ce que le second collecteur de poussière est associé à un second dispositif dépoussiéreur
qui est associé lui-même au boîtier d'aspirateur (40).
3. Combinaison selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le mini-aspirateur (1) peut être inséré dans le boîtier d'aspirateur (40) en direction
axiale de celui-ci suivant un axe longitudinal du dit boîtier d'aspirateur et en ce que le premier et le second collecteurs de poussière peuvent être enlevés en tant que
bloc unitaire transversalement à l'axe longitudinal.
4. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier collecteur de poussière est conçu sous forme de filtre.
5. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le second collecteur de poussière est conçu sous forme d'un pot à poussière (59)
d'un séparateur à tube à cyclone.
6. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le second collecteur de poussière est conçu sous forme d'un pot à poussière (59)
d'un séparateur à tube à cyclone et le premier collecteur de poussière est conçu sous
forme d'un cylindre de mousse filtrante (11) inséré dans un tube plongeur du séparateur
à tube à cyclone.
7. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un collecteur de poussière supplémentaire peut être enlevé ensemble avec le premier
et le second collecteurs de poussière.
8. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un filtre à peluches peut être enlevé ensemble avec le premier et le second collecteurs
de poussière.
9. Mini-aspirateur (1) comprenant un premier dispositif dépoussiéreur (10) comportant
un premier collecteur de poussière, une soufflante destinée à produire un courant
d'air aspiré à travers le premier dispositif dépoussiéreur (10) et un moteur électrique
(25) destiné à entraîner la soufflante, dans lequel le mini-aspirateur (1) est conçu
pour être assemblé à un boîtier d'aspirateur (40),
caractérisé en ce que le mini-aspirateur (1) comprend un joint (64) du côté admission
et un joint du côté refoulement pour rendre étanche ensemble un passage d'air du flux
d'air aspiré entre le premier dispositif dépoussiéreur et la soufflante, dans lequel
les joints sont séparables l'un de l'autre dans une direction transversale au passage
d'air.
10. Boîtier d'aspirateur (40) destiné à être assemblé avec un mini-aspirateur (1) qui
comprend un premier dispositif dépoussiéreur comportant un premier collecteur de poussière,
caractérisé en ce que le boîtier d'aspirateur (40) comprend un second collecteur de poussière qui est agencé
de façon à former un bloc assemblé avec le premier collecteur de poussière lorsque
le mini-aspirateur est inséré dans le boîtier d'aspirateur (40), lequel bloc peut
être enlevé du boîtier d'aspirateur (40).