| (19) |
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(11) |
EP 2 867 009 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.2016 Patentblatt 2016/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.06.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/001678 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/000858 (03.01.2014 Gazette 2014/01) |
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| (54) |
MASCHINENPRESSE
MACHINE PRESS
PRESSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.06.2012 DE 102012013098
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.2015 Patentblatt 2015/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Hoerbiger Automatisierungstechnik Holding GmbH |
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86972 Altenstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KURZ, Manfred
86972 Altenstadt (DE)
- SOCHER, Andreas
86972 Altenstadt (DE)
- GUTH, Stefan
86978 Hohenfurch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grättinger Möhring von Poschinger
Patentanwälte Partnerschaft |
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Wittelsbacherstrasse 2b 82319 Starnberg 82319 Starnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/115523 JP-A- S5 992 198 US-A1- 2003 167 936
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WO-A2-2011/057773 US-A- 3 669 151
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschinenpresse, insbesondere Abkantpresse,
mit einer Maschinenstruktur, einem in fester räumlicher Beziehung zu der Maschinenstruktur
angeordneten unteren Werkzeugträger, einem oberen Werkzeugträger, der relativ zu dem
unteren Werkzeugträger um einen Betriebshub linear auf und ab verfahrbar ist, und
einem auf den oberen Werkzeugträger wirkenden, die abwärts gerichtete Bewegung des
oberen Werkzeugträgers bewirkenden geschlossenen hydraulischen Antriebssystem, welches
mindestens eine hydraulische Antriebseinheit aufweist, welche ihrerseits mindestens
eine hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit und mindestens ein diese beaufschlagendes,
aus einem Vorratsbehälter versorgtes Hydraulikaggregat umfasst, wobei in dem Vorratsbehälter
ständig ein über dem Umgebungsdruck liegender Basisdruck herrscht
[0002] Derartige Maschinenpressen sind in diversen Ausführungen und Ausgestaltungen bekannt
und im Einsatz. Beispielsweise offenbart die
DE 102009052531 A1 eine Maschinenpresse der gattungsgemäßen Art.
[0003] Bekannt ist darüber hinaus, nämlich aus der
DE 698 29 318 T2, ein für eine Presse wie beispielsweise eine Ballenpresse bestimmtes hydraulisches
System, bei dem einem Pressenstößel ein Haupt-Presszylinder mit einer Primärseite
zum Erzeugen von Presskraft und eine Einrichtung zum Zurückführen des Pressenstößels
zugeordnet sind. Die Einrichtung zum Zurückführen des Pressenstößels wird dabei aus
einem (zweiten) offenen hydraulischen Kreislauf betrieben, aus welchem auch ein Druckverstärker
betrieben wird, mittels dessen der mit der Primärseite des Haupt-Presszylinders in
Verbindung stehende (erste) geschlossene hydraulische Kreislauf ständig unter einem
Überdruck gehalten wird.
[0004] US 3 669 151-A1 beschreibt einen Hydrauliksystem mit einem Zylinderspeicher, in dem ein über dem
Umgebungsdruckliegender Basisdruck herrscht.
[0005] Die vor iegende Erfindung ist darauf gerichtet, eine hinsichtlich wesentlicher praxisrelevanter
Aspekte optimierte Maschinenpresse der gattungsgemäßen Art bereitzustellen, wobei
es insoweit namentlich um Aspekte der Baugröße und des baulichen Aufwands - und somit
auch der Herstellungskosten - geht.
[0006] Gelöst wird die vorstehend bezeichnete Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung
bei einer Maschinenpresse mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Namentlich bei besonderes
großen und leistungsfähigen Maschinenpressen lassen sich auf dieses Weise gegenüber
dem Stand der Technik signifikante Vorteile erreichen; denn selbst bei Maschinenpressen
mit einem vergleichsweise großen benötigten Wechselvolumen, welches bei erfindungsgemäßen
Maschinenpressen durch die Differenz zwischen dem maximalen und dem minimalen Volumen
des Hydraulikraums des Zylinderspeichers definiert ist, lässt sich mit einem vergleichsweise
kleinen Hochdruck-Gasspeicher sicherstellen, dass in der mindestens einen hydraulischen
Antriebseinheit ständig, d.h. über sämtliche Betriebsphasen der Maschinenpresse zuverlässig
ein über dem Umgebungsdruck liegender Basisdruck herrscht. In diesem Sinne kann der
nach der vorliegenden Erfindung vorgesehene Hochdruck-Gasspeicher mit einem Bruchteil
jener Baugröße auskommen, die der gemäß der
DE 102009052531 A1 vorgesehene Druckspeicher aufweist. Selbst der Platzbedarf für den Zylinderspeicher
und den Hochdruck-Gasspeicher zusammengenommen ist noch immer deutlich geringer als
der Platzbedarf für den Druckspeicher der gattungsgemäßen Maschinenpresse, wobei als
weiterer Vorteil hinzukommt, dass durch die im Rahmen der vorliegenden Erfindung mögliche
räumliche Trennung von Zylinderspeicher und Hochdruck-Gasspeicher eine erhöhte Flexibilität
hinsichtlich der Raumnutzung mit der Option besonders kompakt ausgeführter hydraulischer
Antriebssysteme besteht. In konkreter Umsetzung der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise
mit einem Hochdruck-Gasspeicher mit einem Volumen von etwa 0,3 - 0,51 eine hydraulische
Antriebseinheit mit einem Wechselvolumen in der Größenordnung von 101 ständig unter
einem Basisdruck zwischen 2 und 3 bar gehalten werden, wobei in einem solchen Falle
typischerweise die Wirkfläche des Hydraulikraumes an der Kolbeneinheit um einen Faktor
zwischen 50 und 150, besonders typischerweise um einen Faktor zwischen 75 und 100
größer ist als die Wirkfläche des Hochdruck-Gasspeichers an der Kolbeneinheit.
[0007] In Abhängigkeit von den spezifischen Gegebenheiten lässt sich die vorliegende Erfindung
in verschiedensten konstruktiven Ausführungsvarianten technisch umsetzen. In diesem
Sinne zeichnet sich eine erste bevorzugte Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
dadurch aus, dass der Druckfluidraum - bevorzugt zentral - innerhalb der Kolbeneinheit
angeordnet ist, und zwar dergestalt, dass er gegenüber der zylindrischen Außenfläche
eines in ihn mehr oder weniger tief eindringenden Tauchrohres, das mit dem Hochdruck-Gasspeicher
in Verbindung steht, abgedichtet ist. Der Hydraulikraum kann dabei insbesondere von
der vollständigen Stirnfläche der Kolbeneinheit begrenzt werden. Gemäß einer Abwandlung
kann der Druckfluidraum (als zylindrischer Hohlraum) innerhalb eines an der Kolbeneinheit
vorgesehenen Vorsprungs, welcher in den Hydraulikraum hineinragt, vorgesehen sein,
wobei der Druckfluidraum durch ein in dem besagten zylindrischen Hohlraum dichtend
geführtes Kolbenelement begrenzt ist. Der Druckfluidraum kann dabei ggf. ringförmig
ausgeführt sein.
[0008] Weiterhin besteht insoweit ein erheblicher Gestaltungsspielraum, als das in dem Hochdruck-Gasspeicher
komprimierte Gas entweder direkt auf die Kolbeneinheit wirken kann, oder aber - durch
Zwischenschaltung eines flüssigen Wirkmediums - mittelbar. Mit anderen Worten, in
dem Druckfluidraum des Zylinderspeichers kann sich als Druckfluid entweder das Gas
des Hochdruck-Gasspeichers befinden oder aber ein flüssiges Druckfluid, welches der
Übertragung des in dem Hochdruck-Gasspeicher herrschenden Drucks auf den Druckfluidraum
und der entsprechenden Beaufschlagung der Kolbeneinheit dient.
[0009] Die anspruchsgemäße Angabe, wonach der die Kolbeneinheit des Zylinderspeichers beaufschlagende
Druckfluidraum mit einem Hochdruck-Gasspeicher in Verbindung steht, darf im Übrigen
nicht dahingehend verstanden werden, dass es sich bei dem Druckfluidraum und dem Hochdruck-Gasspeicher
um zwei räumlich abgegrenzte Volumina handelt. Vielmehr ist eine konstruktive Umsetzung
der vorliegenden Erfindung durchaus auch dergestalt möglich, dass der Druckfluidraum
innerhalb des Zylinderspeichers auf der funktional dem Hydraulikraum abgewandten Seite
der Kolbeneinheit - ggf. in dieser räumlich untergebracht - vorgesehen ist und zugleich
das Volumen des Hochdruck-Gasspeichers (oder zumindest einen Teil hiervon) bildet
bzw. mit diesem einen gemeinsamen gasgefüllten Hohlraum bildet. Insoweit ist - wegen
baulicher Details - auf die Erläuterung eines der in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsbeispiele zu verweisen.
[0010] Gemäß einer wiederum anderen bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
bedient der Hochdruck-Gasspeicher noch eine weitere Funktion der erfindungsgemäßen
Maschinenpresse, namentlich indem er mit einem Feder-Gasspeicher identisch ist, welcher
einen Rückhub-Arbeitsraum der zugeordneten Antriebseinheit beaufschlagt. Durch eine
solche Integration mehrerer Funktionen in eine einzige bauliche Komponente des Antriebssystems
lässt sich nicht nur - im Sinne eines besonders kompakten Antriebssystems - der erforderliche
Platzbedarf reduzieren; vielmehr lassen sich auf diese Weise auch Kosten einsparen.
[0011] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von vier in der Zeichnung beispielhaft,
mehr oder weniger schematisch veranschaulichten hydraulischen Antriebseinheiten, wie
sie Bestandteil bevorzugter Ausführungsformen erfindungsgemäßer Maschinenpressen sein
können, erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer solchen hydraulischen Antriebseinheit,
- Fig. 2
- ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer solchen hydraulischen Antriebseinheit,
- Fig. 3
- ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer solchen hydraulischen Antriebseinheit
und
- Fig. 4
- ein viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer solchen hydraulischen Antriebseinheit.
[0012] Die Zeichnung verzichtet darauf, die Maschinenpresse als ganzes abzubilden, und beschränkt
sich auf die Widergabe der für die vorliegende Erfindung maßgeblichen, sich auf das
jeweilige Antriebssystem beziehenden Aspekte. So können die Maschinenpressen, für
die die nachstehend näher erläuterten Ausführungsbeispiele der Antriebssysteme bestimmt
sind, hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus insbesondere dem Stand der Technik
(vgl. z.B.
DE 102009052531 A1) entsprechen.
[0013] Das auf den oberen Werkzeugträger der Maschinenpresse, um dessen abwärts gerichtete
Bewegung zu bewirken, wirkende geschlossene hydraulische Antriebssystem umfasst jeweils
mindestens eine hydraulische Antriebseinheit 1. Typischerweise umfasst das betreffende
Antriebssystem jeder Maschinenpresse jeweils zwei der veranschaulichten Antriebseinheiten,
so dass in der folgenden Beschreibung hierauf abgestellt wird.
[0014] Jede der beiden Antriebseinheiten 1 umfasst ihrerseits eine hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit
2 - es können ggf. auch mehrere Zylinder-Kolben-Einheiten 2 vorgesehen sein - mit
einem Zylinder 3 und einem darin geführten Kolben 4, dessen Kolbenstange 5 mit dem
oberen Werkzeugträger der Maschinenpresse fest verbunden ist, und ein die hydraulische
Zylinder-Kolben-Einheit 2 beaufschlagendes Hydraulikaggregat 6 mit einer durch einen
(hinsichtlich der Drehrichtung umschaltbaren) Elektromotor 7 angetriebenen, als Reversierpumpe
ausgeführten Hydraulikpumpe 8.
[0015] Der obere Werkzeugträger ist mittels einer Federeinrichtung in seine obere Endlage
vorgespannt. Die Federeinrichtung ist dergestalt in die hydraulischen Zylinder-Kolben-Einheiten
2 der beiden Antriebseinheiten 1 integriert, dass jeweils der Kolbenstangenarbeitsraum
9 der hydraulischen Zylinder-Kolben-Einheiten 2 hydraulisch mit einem zugeordneten,
unter einer Gas-Vorspannung stehenden externen Druckspeicher 10 verbunden ist.
[0016] Der Hydraulikantrieb der Maschinenpresse ist zwischen einem Eilgang und einem Pressgang
umschaltbar. Dabei erfolgt - nachdem die aufwärts gerichtete Kraft der (vorstehend
beschriebenen) Federeinrichtung ständig in einer solchen Höhe auf den oberen Werkzeugträger
wirkt, dass dessen Gewicht und das aller mit ihm gekoppelten bewegbaren Komponenten
der Maschinenpresse sowie die Schließkraft, welche durch den in den beiden hydraulischen
Antriebseinheiten herrschenden Basisdruck impliziert wird (s.u.), überkompensiert
und der obere Werkzeugträger in seine oberste Stellung vorgespannt wird - auch im
Eilgang eine aktive Bewegung des oberen Werkzeugträgers durch den Hydraulikantrieb,
nicht indessen eine freie Bewegung aufgrund der Schwerkraft. Erreicht wird dies, indem
in die Kolben 4 der beiden hydraulischen Zylinder-Kolben-Einheiten 2, nämlich jeweils
eine darin eingebrachte Bohrung 11 jeweils ein Hilfskolben 12 eintaucht. Näheres hierzu
ist der
AT 8633 U1 (Fig. 3 und 4 samt zugehörige Beschreibung) und der
DE 102009052531 A1 entnehmbar. Im Ergebnis wird von dem Hydraulikaggregat 6 im Eilgang eine vergleichsweise
kleine erste wirksame Kolbenfläche 13 beaufschlagt, im Pressgang demgegenüber eine
wesentlich größere zweite wirksame Kolbenfläche, die sich aus der ersten wirksamen
Kolbenfläche 13 des Hilfsarbeitsraums 15 und der Ringfläche 16 des Kolbenarbeitsraums
17 zusammensetzt. Zur Umschaltung zwischen dem Eilgang und dem Pressgang dient das
Ventil 18, das im Eilgang die Verbindung des Hydraulikaggregats 6 zum Kolbenarbeitsraum
17 sperrt, im Pressgang demgegenüber öffnet. Im Eilgang erfolgt ein Füllen des Kolbenarbeitsraums
17 über den über ein Rückschlagventil 14 abgesicherten Pfad des Nachsaugventils 19.
[0017] Für den Pressgang wird das Ventil 18 umgeschaltet, so dass das Hydraulikaggregat
6 parallel den Kolbenarbeitsraum 17 und den Hilfsarbeitsraum 15 beaufschlagt. Am Ende
der Schließbewegung, d.h. typischerweise wenn der obere Werkzeugträger eine vorgegebene
Position erreicht, wird die Förderung des Hydraulikaggregats 6 heruntergefahren und
gestoppt, so dass der obere Werkzeugträger anhält. Das Werkzeug hält dann kurze Zeit
inne, bevor der sog. "Dekompressionshub" einsetzt, d.h. das langsame, kontrollierte
Abheben des oberen Werkzeugs und Öffnen der Presse über einen geringen Hub (z.B. 2-3
mm) durch Förderrichtungsumkehr des Hydraulikaggregats. Am Ende des Dekompressionshubes,
d.h. wenn der hohe Druck in der Zylinder-Kolben-Einheit 2 zumindest im Wesentlichen
abgebaut ist, werden das Ventil 18 und das Nachsaugventil 19 umgesteuert, so dass
der Kolben 4 unter der Einwirkung der Federeinrichtung einfährt. Das Einfahren des
Kolbens 4 erfolgt dabei im Eilgang kontrolliert (gebremst), indem der Hilfsarbeitsraum
15 über das weiterhin mit gegenüber dem Schließen der Presse umgekehrter Förderrichtung
betriebene Hydraulikaggregat 6 kontrolliert und gesteuert entleert wird. Insoweit
ist bei dieser hydraulischen Antriebseinheit die Förderleistung des Hydraulikaggregats
6 um- und einstellbar.
[0018] Das Hydrauliksystem ist hermetisch abgeschlossen. Hierzu ist ein Vorratsbehälter
20 für die Hydraulikflüssigkeit vorgesehen, welcher einen volumenveränderlichen Hydraulikraum
(Vorratsraum) 21 umfasst, wobei die maximale Volumendifferenz des Vorratsraumes 21
auf das Wechselvolumen der hydraulischen Zylinder-Kolben-Einheit 2 abgestimmt ist.
[0019] Die Hydraulikflüssigkeit ist in dem Hydrauliksystem dergestalt eingespannt, dass
in diesem ständig und überall - und somit insbesondere in dem Vorratsraum 21 - zumindest
ein über dem Umgebungsdruck liegender Basisdruck herrscht. Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen
ist hierzu, in konstruktiver Umsetzung der vorliegenden Erfindung, der Vorratsbehälter
20 als Zylinderspeicher 22 mit einem durch einen Zylinder 23 und einer darin verschiebbar
geführten Kolbeneinheit 24 begrenzten Vorratsraum (Hydraulikraum) 21 ausgeführt. Die
Kolbeneinheit 24 wird auf ihrer dem Hydraulikraum 21 funktional gegenüberliegenden
Seite von einem Druckfluidraum 25 beaufschlagt. Dieser steht seinerseits mit einem
Hochdruck-Gasspeicher 26 in Verbindung. Die Wirkfläche 27 des Druckfluidraumes 25
an der Kolbeneinheit 24 ist klein gegenüber der Wirkfläche 28 des Hydraulikraumes
21 an der Kolbeneinheit 24.
[0020] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist der Druckfluidraum 25 zentral innerhalb
der Kolbeneinheit 24 angeordnet. Er ist gegenüber der zylindrischen Außenfläche 29
eines in ihn mehr oder weniger tief eindringenden Tauchrohres 30, das mit dem Hochdruck-Gasspeicher
26 in Verbindung steht, abgedichtet. Der Hochdruck-Gasspeicher 26 ist als Hydrospeicher
ausgeführt, dessen Ölseite mit dem Druckfluidraum 25 verbunden ist. Auf der Rückseite
der Kolbeneinheit 24 herrscht - über eine entsprechende Belüftungsöffnung 43 - Umgebungsdruck.
Der Hydraulikraum 21 ist durch die vollständige Stirnfläche 28 der Kolbeneinheit 24
begrenzt.
[0021] Gemäß Fig. 2 ist die in Fig. 1 veranschaulichte, vorstehend erläuterte hydraulische
Antriebseinheit 1 dergestalt abgewandelt, dass ein einziger Hochdruck-Gasspeicher
31 vorgesehen ist, der die Funktionen der beiden nach dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 vorgesehenen Hochdruck-Gasspeicher 10 und 26 in sich vereinigt. Der Hochdruck-Gasspeicher
31 ist somit nicht nur dem Vorratsbehälter 20 funktional zugeordnet, sondern auch
Teil der - hydropneumatisch ausgeführten - Federeinrichtung, indem er auch den Kolbenstangenarbeitsraum
(Rückhub-Arbeitsraum) 9 beaufschlagt.
[0022] Gemäß Fig. 3 ist die in Fig. 2 veranschaulichte, vorstehend erläuterte hydraulische
Antriebseinheit 1 hinsichtlich des Vorratsbehälters 20 dergestalt abgewandelt, dass
der Druckfluidraum 25 als Hohlraum innerhalb eines an der Kolbeneinheit 24 vorgesehenen,
diese verlängernden Vorsprungs 32 angeordnet ist. Der Vorsprung 32 ragt dabei in den
Hydraulikraum 21, der seinerseits eine korrespondierende Verlängerung aufweist, hinein.
Der Druckfluidraum 25 ist durch einen in dem besagten Hohlraum dichtend geführten
Dichtkolben 33 begrenzt. Der Dichtkolben 33 ist hier stirnseitig an einem Tauchrohr
34 angeordnet, welches den (aus diesem Grunde ringförmigen) Druckfluidraum 25 durchsetzt
und gegenüber dessen zylindrischer Außenfläche 35 der Vorsprung 32 der Kolbeneinheit
24 abgedichtet ist. Der Hochdruck-Gasspeicher 31 ist an das Tauchrohr 34 angeschlossen
und beaufschlagt über dieses den Druckfluidraum 25.
[0023] Gemäß Fig. 4 ist die in Fig. 1 veranschaulichte, weiter oben erläuterte hydraulische
Antriebseinheit 1 hinsichtlich des Vorratsbehälters 20 dergestalt abgewandelt, dass
der Hochdruck-Gasspeicher 36, aufgrund dessen Druckvorspannung dem Hydrauliksystem
ständig ein zumindest über dem Umgebungsdruck liegender Basisdruck aufgeprägt wird,
innerhalb des Zylinderspeichers 22, nämlich innerhalb der Kolbeneinheit 24 angeordnet
ist. Der Druckfluidraum 25 und der Gasraum des Hochdruck-Gasspeichers 36 gehen somit
ineinander über, d.h. sie bilden - als ein in der Kolbeneinheit 24 angeordneter Hohlraum
- eine räumlich und funktional untrennbare Einheit. Ein mit dem Zylinder des Vorratsbehälters
20 fest verbundener Tauchzapfen 37 ragt - je nach der Stellung der Kolbeneinheit -
mehr oder weniger tief in den Hohlraum ein, der gegenüber der zylindrischen Außenfläche
38 des Tauchzapfes 37 abgedichtet ist. Die Wirkfläche des Hochdruck-Gasspeichers 36
auf die Kolbeneinheit 24 entspricht bei dieser Ausführungsform dem der Stirnfläche
39 des Tauchzapfens 37 gegenüberliegenden Anteil der den Hohlraum begrenzenden Stirnwand
40 der Kolbeneinheit. In dem Tauchzapfen 37 ist ein Befüllkanal 41 mit einem Rückschlagventil
42 vorgesehen, um eine mögliche Leckage des in dem Hohlraum eingespannten Druckgases
ausgleichen zu können.
[0024] Es ist zur Klarstellung darauf hinzuweisen, dass aus der Veranschaulichung der vorstehend
erläuterten Ausführungsbeispiele mit diversen Detailmerkmalen keinesfalls auf eine
dementsprechend beschränkte Offenbarung der vorliegenden Erfindung geschlossen werden
darf, und zwar schon gar nicht dergestalt, dass die jeweiligen Einzelmerkmale jeweils
nur einer solchen Kombination miteinander offenbart seien. Vielmehr sind auch andere
Detailmerkmale und/oder andere Merkmalskombinationen von der vorliegenden Erfindung
erfasst. Beispielsweise ist die spezifische (hydropneumatische) Ausführung der Einrichtung
für den Rückhub des oberen Werkzeugträgers in keiner Weise zwingend. Vielmehr können
sämtliche bekannten sonstigen, beispielsweise hydraulisch, mechanisch, elektrisch
pneumatisch oder auf sonstige Weise funktionierenden Rückhubeinrichtungen vorgesehen
sein. Ebenso wenig ist zwingend, dass der obere Werkzeugträger der Maschinenpresse
überhaupt mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, d.h. in einem Eingang und
einem Pressgang abgesenkt werden kann, und falls ja, dass hierfür ein kombinierter
Hydraulikzylinder gemäß der veranschaulichten Bauweise dient. Diverse sonstige bekannte
Ausgestaltungen, die eine zweistufige Absenkbewegung des oberen Werkzeugträgers zulassen,
sind ersichtlich ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar.
1. Maschinenpresse, insbesondere Abkantpresse, mit einer Maschinenstruktur, einem in
fester räumlicher Beziehung zu der Maschinenstruktur angeordneten unteren Werkzeugträger,
einem oberen Werkzeugträger, der relativ zu dem unteren Werkzeugträger um einen Betriebshub
linear auf und ab verfahrbar ist, und einem auf den oberen Werkzeugträger wirkenden,
die abwärts gerichtete Bewegung des oberen Werkzeugträgers bewirkenden geschlossenen
hydraulischen Antriebssystem, welches mindestens eine hydraulische Antriebseinheit
(1) aufweist, welche ihrerseits mindestens eine hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit
(2) und mindestens ein diese beaufschlagendes, aus einem Vorratsbehälter (20) versorgtes
Hydraulikaggregat (6) umfasst, wobei in dem Vorratsbehälter ständig ein über dem Umgebungsdruck
liegender Basisdruck herrscht,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorratsbehälter (20) als Zylinderspeicher (22) mit einem durch einen Zylinder
(23) und einer darin verschiebbar geführten Kolbeneinheit (24) begrenzten Hydraulikraum
(21) ausgeführt ist, wobei die Kolbeneinheit auf ihrer dem Hydraulikraum funktional
gegenüberliegenden Seite von einem Druckfluidraum (25) beaufschlagt wird, der seinerseits
mit einem Hochdruck-Gasspeicher (26, 31, 36) in Verbindung steht und dessen Wirkfläche
(27) an der Kolbeneinheit klein ist gegenüber der Wirkfläche (28) des Hydraulikraumes
(21) an der Kolbeneinheit (24).
2. Maschinenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Wirkflächen (28; 27) des Hydraulikraumes (21) und des Druckfluidraumes
(25) an der Kolbeneinheit (24) zwischen 50 und 150 beträgt.
3. Maschinenpresse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Druckfluidraum (25) - bevorzugt zentral - innerhalb der Kolbeneinheit (24) angeordnet
ist.
4. Maschinenpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfluidraum (25) gegenüber der zylindrischen Außenfläche (29) eines in ihn
mehr oder weniger tief eindringenden Tauchrohres (30), das mit dem Hochdruck-Gasspeicher
(26) in Verbindung steht, abgedichtet ist.
5. Maschinenpresse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfluidraum (25) als Hohlraum innerhalb eines an der Kolbeneinheit (24) vorgesehenen,
diese verlängernden Vorsprungs (32) angeordnet ist.
6. Maschinenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (32) in den Hydraulikraum (21) hineinragt.
7. Maschinenpresse nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfluidraum (25) durch einen in dem Hohlraum dichtend geführten Dichtkolben
(33) begrenzt ist.
8. Maschinenpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkolben (33) stirnseitig an einem Tauchrohr (34) angeordnet ist, welches
den Druckfluidraum (25) durchsetzt und gegenüber dessen zylindrischer Außenfläche
(35) der Vorsprung (32) der Kolbeneinheit (24) abgedichtet ist.
9. Maschinenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruck-Gasspeicher (26) als Hydrospeicher ausgeführt ist, dessen Ölseite mit
dem Druckfluidraum (25) verbunden ist.
10. Maschinenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf den oberen Werkzeugträger eine hydropneumatisch ausgeführte Rückhub-Federeinrichtung
wirkt, wobei ein Feder-Gasspeicher der Federeinrichtung mit dem Hochdruck-Gasspeicher
(31) identisch ist.
11. Maschinenpresse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Zylinderspeichers (22) auf der dem Hydraulikraum (21) abgewandten Seite
der Kolbeneinheit (24) ein Druckfluidraum (25) vorgesehen ist, welcher zugleich das
Volumen des Hochdruck-Gasspeichers (36) bildet.
1. A machine press, in particular a bend press, having: a machine structure; a lower
die carrier, which is arranged in a fixed spatial relationship to the machine structure;
an upper die carrier, which can be moved up and down linearly by an operating stroke
relative to the lower die carrier; and a closed hydraulic drive system, which acts
on the upper die carrier, effects the downward directed movement of the upper die
carrier and has at least one hydraulic drive unit (1), which in turn comprises at
least one hydraulic cylinder-piston unit (2) and at least one hydraulic assembly (6),
which applies a load to said cylinder-piston unit and is supplied from a storage container
(20), a basic pressure above ambient pressure prevailing constantly in the storage
container,
characterised in that
the storage container (20) is in the form of a cylindrical reservoir (22) having a
hydraulic chamber (21), which is delimited by a cylinder (23) and a piston unit (24)
guided displaceably therein, wherein load is applied to the piston unit on the side
thereof that is functionally opposite the hydraulic chamber from a pressurised fluid
chamber (25), which for its part is connected to a high-pressure gas reservoir (26,
31, 36) and the effective area (27) of which on the piston unit is small compared
with the effective area (28) of the hydraulic chamber (21) on the piston unit (24).
2. The machine press according to Claim 1, characterised in that the ratio of the effective areas (28; 27) of the hydraulic chamber (21) and of the
pressurised fluid chamber (25) on the piston unit (24) is between 50 and 150.
3. The machine press according to Claim 1 or 2, characterised in that the pressurised fluid chamber (25) is arranged - preferably centrally - inside the
piston unit (24).
4. The machine press according to Claim 3, characterised in that the pressurised fluid chamber (25) is sealed off from the cylindrical outer face
(29) of an immersion tube (30), which penetrates to a greater or lesser depth into
said chamber and is connected to the high-pressure gas reservoir (26).
5. The machine press according to Claim 1 or 2, characterised in that the pressurised fluid chamber (25) is arranged as a cavity inside a projection (32)
that is provided on the piston unit (24) and extends same.
6. The machine press according to Claim 5, characterised in that the projection (32) projects into the hydraulic chamber (21).
7. The machine press according to Claim 5 or 6, characterised in that the pressurised fluid chamber (25) is delimited by a sealing piston (33), which is
guided in a sealing manner in the cavity.
8. The machine press according to Claim 7, characterised in that the sealing piston (33) is arranged on the end of an immersion tube (34), which passes
through the pressurised fluid chamber (25), and the projection (32) of the piston
unit (24) is sealed off from the cylindrical outer face (35) of said immersion tube.
9. The machine press according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the high-pressure gas reservoir (26) is in the form of a hydraulic reservoir, the
oil side of which is connected to the pressurised fluid chamber (25).
10. The machine press according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that a hydropneumatic return stroke spring device acts on the upper die carrier, wherein
a spring gas reservoir of the spring device is identical to the high-pressure gas
reservoir (31).
11. The machine press according to Claim 1 or 2, characterised in that a pressurised fluid chamber (25) is provided inside the cylindrical reservoir (22)
on the side of the piston unit (24) that faces away from the hydraulic chamber (21),
said chamber at the same time forming the volume of the high-pressure gas reservoir
(36).
1. Presse, en particulier presse plieuse, avec une structure de machine, un porte-outil
inférieur disposé selon un rapport spatial fixe par rapport à la structure de machine,
un porte-outil supérieur qui peut monter et descendre linéairement de l'ordre d'une
course de travail par rapport au porte-outil inférieur, et un système d'entraînement
hydraulique fermé agissant sur le porte-outil supérieur, provoquant le mouvement dirigé
vers le bas du porte-outil supérieur, lequel présente au moins une unité d'entraînement
hydraulique (1) laquelle comprend quant à elle au moins une unité de piston-cylindre
hydraulique (2) et au moins un groupe hydraulique (6) alimentant celle-ci, approvisionné
à partir d'un réservoir de stockage (20), dans laquelle, dans le réservoir de stockage,
il règne en permanence une pression de base supérieure à la pression ambiante,
caractérisée en ce que
le réservoir de stockage (20) est réalisé en tant qu'accumulateur de cylindre (22)
avec une chambre hydraulique (21) délimitée par un cylindre (23) et une unité de piston
(24) guidée de manière coulissante à l'intérieur de celui-ci, dans laquelle l'unité
de piston est alimentée sur son côté situé fonctionnellement en vis-à-vis de la chambre
hydraulique par une chambre de fluide sous pression (25) qui est quant à elle en liaison
avec un réservoir de gaz sous haute pression (26, 31, 36) et dont la surface active
(27) sur l'unité de piston est petite par rapport à la surface active (28) de la chambre
hydraulique (21) sur l'unité de piston (24).
2. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rapport entre les surfaces actives (28 ; 27) de la chambre hydraulique (21) et
de la chambre de fluide sous pression (25) sur l'unité de piston (24) est compris
entre 50 et 150.
3. Presse selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la chambre de fluide sous pression (25) est disposée - de préférence de manière centrale
- à l'intérieur de l'unité de piston (24).
4. Presse selon la revendication 3, caractérisée en ce que la chambre de fluide sous pression (25) est rendue étanche par rapport à la surface
extérieure cylindrique (29) d'un tube plongeur (30) pénétrant plus ou moins profondément
à l'intérieur de celle-ci, lequel tube plongeur est en liaison avec le réservoir de
gaz sous haute pression (26).
5. Presse selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la chambre de fluide sous pression (25) est disposée en tant que chambre creuse à
l'intérieur d'une saillie (32) prévue sur l'unité de piston (24) en prolongeant celle-ci.
6. Presse selon la revendication 5, caractérisée en ce que la saillie (32) pénètre à l'intérieur de la chambre hydraulique (21).
7. Presse selon la revendication 5 ou la revendication 6, caractérisée en ce que la chambre de fluide sous pression (25) est délimitée par un piston d'étanchéité
(33) guidé en étanchant dans la chambre creuse.
8. Presse selon la revendication 7, caractérisée en ce que le piston d'étanchéité (33) est disposé du côté frontal sur un tube plongeur (34),
lequel traverse la chambre de fluide sous pression (25) et par rapport à la surface
extérieure cylindrique (35) duquel la saillie (32) de l'unité de piston (24) est rendue
étanche.
9. Presse selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le réservoir de gaz sous haute pression (26) est réalisé en tant qu'accumulateur
hydraulique dont le côté d'huile est relié à la chambre de fluide sous pression (25).
10. Presse selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un dispositif de ressort de course de retour réalisé de manière hydropneumatique agit
sur le porte-outil supérieur, dans laquelle un réservoir de gaz de ressort du dispositif
de ressort est identique au réservoir de gaz sous haute pression (31).
11. Presse selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce qu'à l'intérieur de l'accumulateur de cylindre (22) sur le côté de l'unité de piston
(24) tournant le dos à la chambre hydraulique (21), une chambre de fluide sous pression
(25) est prévue, laquelle forme simultanément le volume du réservoir de gaz sous haute
pression (36).
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