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(11) |
EP 2 869 747 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.04.2021 Patentblatt 2021/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/062988 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/005857 (09.01.2014 Gazette 2014/02) |
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GESCHIRRSPÜLMASCHINE, INSBESONDERE HAUSHALTSGESCHIRR-SPÜLMASCHINE, MIT WENIGSTENS
EINER LEITSTRUKTUR AN IHRER TÜRINNENSEITE ZUM UMLENKEN VON DORT ENTLANG STRÖMENDEN
TROCKNUNGSFLUID
DISHWASHER, IN PARTICULAR DOMESTIC DISHWASHER, COMPRISING AT LEAST ONE GUIDE STRUCTURE
ON THE INNER FACE OF THE DOOR THEREOF FOR DEFLECTING DRYING FLUID FLOWING ALONG THEREFROM
LAVE-VAISSELLE, EN PARTICULIER LAVE-VAISSELLE À USAGE DOMESTIQUE, COMPRENANT AU MOINS
UNE STRUCTURE DE GUIDAGE PERMETTANT DE DÉVIER UN FLUIDE DE SÉCHAGE S'ÉCOULANT LE LONG
DE LA FACE INTÉRIEURE DE LA PORTE DU LAVE-VAISSELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.07.2012 DE 102012211627
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.2015 Patentblatt 2015/20 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JERG, Helmut
89537 Giengen (DE)
- NANNT, Hans-Peter
89547 Gerstetten (DE)
- ROSENBAUER, Michael, Georg
86756 Reimlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 825 800 DE-A1- 10 257 650
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DE-A1- 2 610 379 DE-A1-102005 023 428
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Diese umfasst einen Spülbehälter, in dem ein oder mehrere zur Aufnahme von Spülgut
dienende Spülkörbe vorhanden sind. Zum Be- und Entladen des Spülguts weist die Geschirrspülmaschine
eine Tür, insbesondere Fronttür auf, mit deren Hilfe der Spülbehälter verschlossen
werden kann. Zur besseren Trocknung von nach einem Reinigungsvorgang mit Spülflüssigkeit
behandeltem, feuchtem Spülgut wird eine Geschirrspülmaschine mit einem Trocknungssystem
eingesetzt, bei dem Luft als Trocknungsfluid einer Strömung ausgesetzt wird, damit
es das Spülgut umströmt, dabei Feuchtigkeit aufnimmt und diese an einer anderen Stelle,
an der beispielsweise ein flüssigkeitabsorbierendes Material wie z.B. Zeolith-Material,
oder eine Kühlfläche vorhanden ist, wieder abgibt. Die Strömung des Trocknungsfluids
kann insbesondere eine Konvektionsströmung oder eine, z.B. durch ein Gebläse, hervorgerufene
Zwangsströmung sein. Dabei kann es bei manchen Konstruktionen von Geschirrspülmaschinen
mit einer Fronttür vorkommen, dass zwischen der dem Innenraum des Spülbehälters zugewandten
Innenwandung, d.h. Innenseite der Fronttür und der Front eines im Innenraum des Spülbehälters
untergebrachten Spülkorbs ein Freiraum oder Randspalt vorhanden ist, durch den ein
Teil des zirkulierenden Trocknungsfluids entlang der Innenseite der Tür, insbesondere
in Höhenrichtung des Innenraums des Spülbehälters strömt, so dass das dort entlang
fließende Trocknungsfluid mit dem Spülgut, das in einem oder mehreren Spülkörben im
Innenraum des Spülbehälters gelagert ist, allenfalls nur teilweise, d.h. eingeschränkt
oder kaum in Kontakt kommt und somit keine oder zumindest weniger Feuchtigkeit aufnehmen
kann, als dies bei einem Trocknungsfluidstrom der Fall ist, welcher die Oberfläche
des Spülguts direkt beaufschlagt, etwa indem er die Unter- oder Oberseite eines Spülkorbs,
vorzugsweise mittig, anströmt.
[0003] Bei der Geschirrspülmaschine der
DE 10 2005 023 428 A1 ist am Boden des Spülbehälters eine Deflektoreinrichtung vorgesehen, die bewirkt,
dass ein Luftstrom aus einem unterhalb der Tür vorgesehenen Lufteinlass gleichmäßig
verteilt von unten in einen Spülgutbereich eintritt.
[0004] Die Geschirrspülmaschine der
DE 102 57 650 A1 weist ein elektrisches Heizelement in einer Muldenausprägung im unteren Bereich der
Innenseite der Tür oberhalb eines höchsten möglichen Flüssigkeitsstands auf.
[0005] Bei der Geschirrspülmaschine der
DE 26 10 379 A1 hat deren unterer Geschirrkorb einen geneigt verlaufenden Boden, zu dem mindestens
ein Abschnitt des Spülbehälterbodens wenigstens annähernd parallel verläuft, der mit
einer Randzone etwa bis an die Maschinenunterseite heruntergezogen ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer verbesserten Trocknungsleistung bereitzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine der eingangs erwähnten Art gemäß
Anspruch 1 dadurch gelöst, dass in der Schließstellung der Tür betrachtet aus einer
im Wesentlichen ebenen bzw. planen Fläche deren Türinnenseite wenigstens eine Leitstruktur
in Form einer Mehrzahl bzw. Vielzahl von einzelnen Leitelementen, derart erhaben vorsteht
und angeordnet ist, dass im Trocknungsbetrieb der Geschirrspülmaschine ein an der
Innenseite der Tür entlang strömendes Trocknungsfluid zu einem im Innenraum des Spülbehälters
untergebrachten Spülkorb bzw. auf darauf angeordnetes Spülgut geleitet wird. Die ebene
Fläche bildet entweder die gesamte Türinnenseite oder einen Teil davon. Ersteres ist
bei einer Tür der Fall, die innenseitig nicht wannenförmig vertieft ist, bei der die
Türinnenseite von einem ebenen Blechteil- oder -zuschnitt, oder einer Platte beispielsweise
aus Glas oder Kunsstoff gebildet ist. Letzteres trifft bei einer Tür zu, deren Innenseite
eine von einer Randwulst umgrenzte wannenförmige Vertiefung aufweist.
[0008] Die Innenseite der Tür ist insbesondere durch die dem Innenraum des Spülbehälters
zugewandte Wandung der sogenannten Innentür der Tür gebildet (in deren Schließstellung
betrachtet). Die Tür ist als Fronttür ausgebildet, mit der eine frontseitige Öffnung
der Geschirrspülmaschine zum Beladen und/oder Entladen des Innenraums des Spülbehälters
geschlossen werden kann.
[0009] Das Trocknungsfluid ist vorzugsweise Luft, wobei diese jedoch nicht mit Wasserdampf
gesättigt ist und somit Feuchtigkeit aufnehmen kann.
[0010] Durch die aus der ebenen Fläche der Türinnenseite vorstehende Leitstrukturin Form
der mehreren vorstehenden Leitelemente wird erreicht, dass ein bei geschlossener,
frontseitiger Tür zwischen deren genannten ebene Fläche und den Frontseiten von ein
oder mehreren im Spülbehälter angeordneten Spülkörben etwaig vorhandener Freiraum
bzw. Randspalt verengt wird. Der Trocknungsfluidstrom, der bei einer bevorzugten Geschirrspülmaschine,
vorzugsweise durch eine entsprechend gestaltete Umwälzvorrichtung, entlang der Höhenerstreckung
der Türinnenseite, insbesondere von unten nach oben, strömt, trifft auf auf mehrere
Leitelemente einer Leitstruktur auf, mit der ihm eine horizontale Richtungskomponente
in Richtung Innenraum, insbesondere auf spezifische Innenbereiche des Spülraums des
Spülbehälters, aufgezwungen wird, d.h. es resultiert eine Strömung des Trocknungsfluids,
die abweichend von dessen ursprünglich in Höhenrichtung der Tür im frontseitigen Randspalt
verlaufenden Strömungsrichtung nach hinten weg in den Innenraum des Spülbehälters,
d.h. nach innen, gezielt auf das dort in ein oder mehreren Spülkörben gelagerte Spülgut
gerichtet ist. Eine von der frontseitigen Tür nach hinten weg in den Innenraum des
Spülbehälters gerichtete Ablenkung des Trocknungsfluidstroms ergibt sich natürlich
auch bei Leitelementen, die ober- oder unterhalb des genannten Freiraums an der Türinnenseite
positioniert sind. Der bisher im Wesentlichen ungenutzt gebliebene, an der im frontseitigen
Randspalt an der Türinnenseite entlang strömende Anteil der Trocknungsfluidströmung
wird jetzt erfindungsgemäß zur Trocknung des Geschirrs ausgenutzt, wodurch das Trocknungsergebnis
bzw. die Trockenleistung der Geschirrspülmaschine verbessert wird.
[0011] Die mehreren Leitelemente der Leitstruktur sind insbesondere zusätzlich, d.h. extra
zu ein oder mehreren, für den ordnungsgemäßen Betrieb der Geschirrspülmaschine bereits
konstruktiv vorhandenen Funktionselementen der Geschirrspülmaschine wie z.B. deren
Zugabeeinheit für Reiniger und/oder Klarspüler vorgesehen.
[0012] Gemäß der Erfindung sind (in der Schließstellung der Tür betrachtet) die auf deren
Innenseite eine Leitstruktur bildenden Leitelemente voneinander vertikal beabstandet.
Es wechselt sich dabei jeweils eine weitgehend ebene bzw. plane Teilfläche der dem
Innenraum des Spülbehälters zugewandten Innentürwandung der Tür und ein gegenüber
dieser ebenen Teilfläche mit einer Komponente in Tiefenrichtung des Innenraums des
Spülbehälters abstehendes Leitelement ab. Insgesamt betrachtet ergibt sich somit eine
Leitstruktur, die ein mehrfaches, insbesondere schrittweises Umlenken eines Trocknungsfluidstroms
in Richtung auf den mit ein oder mehreren Spülkörben bestückten Innenraum des Spülbehälters
sicherstellt, während dieser in Höhenrichtung der Tür, insbesondere von unten nach
oben, an deren Innenseite entlangströmt. Durch die in Höhenrichtung der Tür versetzt
zueinander angeordneten Leitelemente können Anteile bzw. Portionen des an der Innenseite
der Tür entlang deren Höhenerstreckung, insbesondere von unten nach oben, strömenden
Trocknungsfluids in verschiedenen Höhenlagen von der Innenseite der Tür in Richtung
Innenraum des Spülbehälters auf das dort in ein oder mehreren Spülkörben gelagerte
Spülgut gezielt umgelenkt werden. Dies verbessert die Trocknung des Spülguts im Trocknungsgang
eines jeweilig durchzuführenden Geschirrspülprogramms.
[0013] Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn (in Schließstellung der Tür betrachtet) der
Vertikalabstand zwischen je zwei benachbarten Leitelementen größer als die Vertikalerstreckung
des jeweiligen Leitelements ist. Durch eine derartige Dimensionierung des Wechsels
zwischen ebenen Teilflächen der Innentürwandung der Tür und zusätzlich daraus abstehenden
Leitelementen ist ein besonders wirkungsvoller Spoilereffekt oder Diffusoreffekt gebildet,
mit der sich eine an der Innenseite der Tür entlang streichende Trocknungsfluidströmung
in gezielter Weise auf vorgegebene Bereiche im Innenraum des Spülbehälters, insbesondere
auf das jeweilige Innere der ein oder mehreren Spülkörbe ablenken lässt.
[0014] Als besonders günstig für ein einwandfreies Trocknungsergebnis hat sich gezeigt,
wenn zwischen je zwei benachbarten Leitelementen ein Vertikalabstand von 1cm bis 10
cm, insbesondere von 2 cm bis 5 cm, gewählt ist. Je näher die Leitelemente beisammen
stehen, je geringer also ihr Abstand in Vertikalrichtung, d.h. ihr Vertikalabstand
ist, desto geringer wird ihre ablenkende Wirkung, da jeweils stromabwärts angeordnete
Leitelemente quasi im "Windschatten" des stromauf benachbarten Leitelements stehen.
Tests haben gezeigt, dass ein Mindest- Vertikalabstand von mindestens 1 cm zwischen
je zwei benachbarten Leitelementen zweckmäßig ist, um durch das jeweilige Leitelement
für das entlang der Türinnenseite strömende Trocknungsfluid eine gewünschte Ablenkung
in den Innenraum des Spülbehälters hinein bewirken zu können.
[0015] Zweckmäßigerweise sind zur Bildung einer effektiven Leitstruktur zwischen 2 und 8,
insbesondere zwischen 3 und 6, Leitelemente auf der Innenseite der Tür vorgesehen.
[0016] Zweckmäßig kann es insbesondere sein, wenn die Leitelemente im Wesentlichen parallel
zueinander verlaufen. Dadurch entsteht eine regelmäßige Leitstruktur, die sich bei
der Massenfertigung von Geschirrspülmaschinen in einfacher Weise implementieren lässt.
Insbesondere kann eine derartige Leitstruktur durch Prägen, Tiefziehen oder durch
einen sonstigen, mechanischen Umformprozess in eine metallische Innentürwandung eingeformt
werden. Die Leitelemente können auch mit Hilfe einer sonstigen Verbindungstechnik
wie z.B. Kleben auf die Innentürwandung mit einer parallelen Ausrichtung zueinander
aufgebracht werden. Im Fall einer Innentürwandung aus Kunststoff begünstigt eine solche
parallele Ausrichtung der Leitelemente ebenfalls deren Anbringung oder Ausformung.
[0017] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist das jeweilige Leitelement
in vorteilhafter Weise in Form einer sich in Breitenrichtung der Tür erstreckenden,
insbesondere linienförmigen, Leitrippe ausgebildet. Da die jeweilige, in Tiefenrichtung
abstehende Leitrippe quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung der Trocknungsfluidströmung
liegt, ist in einfacher Weise ein Abweiser oder Spoiler zum Umlenken des entlang der
Türinnenseite strömenden, insbesondere in Höhenrichtung aufsteigenden, Trocknungsfluids
in Richtung auf den Innenraum des Spülbehälters, insbesondere auf das dort in ein
oder mehreren Spülkörben gelagerte Spülgut, bereitgestellt.
[0018] Vorzugsweise weist das jeweilige Leitelement in der Schließstellung der Tür betrachtet
eine Vertikalerstreckung von 1 mm bis 20 mm, insbesondere von 3 mm bis 12 mm, auf.
Insbesondere weisen die ein oder mehreren Leitstrukturen, insbesondere Leitelemente,
in der Schließstellung der Tür betrachtet jeweils eine Tiefenerstreckung von 1 mm
bis 10 mm, bevorzugt von 3 mm bis 7 mm, auf, mit der sie in der Schließstellung der
Tür betrachtet jeweils aus der ebenen Fläche deren Innenseite in den Innenraum des
Spülbehälters abstehen.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante weist die Türinnenseite eine wannenförmige
Vertiefung auf, die von einer Randwulst umgrenzt ist.
[0020] Verallgemeinert ausgedrückt beträgt die Tiefenerstreckung der ein oder mehreren Leitstrukturen
vorzugsweise jeweils 2% bis 20%, insbesondere 5% bis 15%, der Tiefenerstreckung der
Randwulst der Tür und/oder eines aus der ebenen Fläche der Innenseite der Tür vorstehenden,
zur Aufnahme eines Funktionsbauteils dienenden Aufnahmevorsprungs.
[0021] Zweckmäßig für die erfindungsgemäße Ablenkung oder Umlenkung des Trocknungsfluidstroms
kann es sein, wenn 1% bis 20%, insbesondere 2% bis 10%, der ebenen Fläche der Innenseite
der Tür von der wenigstens einen Leitstruktur, insbesondere von den Leitelementen,
bedeckt sind.
[0022] Vorteilhaft für eine ausreichende Umlenkwirkung kann es sein, wenn sich die ein oder
mehreren Leitstrukturen, insbesondere Leitelemente, über 50% bis 90% der Breite der
Tür erstrecken.
[0023] Insbesondere kann es ausreichend sein, wenn die ein oder mehreren Leitstrukturen,
insbesondere Leitelemente, nur in den unteren zwei Dritteln der Innenseite der Tür
angeordnet sind. Dadurch lässt sich bereits sicherstellen, dass ein entlang der Türinnenseite
entlang strömendes Trocknungsfluid noch rechtzeitig vor Erreichen der Deckenwandung
des Spülbehälters in den Innenraum des Spülbehälters abgelenkt werden kann. Insbesondere
ist es so möglich, dass das Trocknungsfluid auf die Bodenfläche eines im Innenraum
des Spülbehälters untergebrachten oberen Spülkorbs, wie z.B. eines oberen Geschirrkorbs
oder einer Besteckschublade, gelenkt werden kann, so dass dieser obere Spülkorb von
unten her mit dem Trocknungsfluid beströmt und durchströmt werden kann.
[0024] Besonders günstig kann es sein, wenn die ein oder mehreren Leitstrukturen, insbesondere
Leitelemente, nur an einem Flächenbereich der Innenseite der Tür angeordnet sind,
welcher sich unterhalb des von der Unterseite eines oberen oder obersten Spülkorbs
definierten Höhenniveaus befindet. Dadurch ergibt sich in einfacher Weise eine Verbesserung
des Trocknungsergebnisses für Spülgut im oberen oder obersten Spülkorb.
[0025] Zweckmäßig kann es ggf. sein, wenn die ein oder mehreren Leitstrukturen, insbesondere
Leitelemente, einstückig mit einem die Türinnenseite bildenden Präge-Formteil ausgebildet
sind. Dies vereinfacht die Produktionstechnik.
[0026] Nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann die Geschirrspülmaschine
ein zur Trocknung des Trocknungsfluids dienendes Zirkulationstrocknungssystem aufweisen,
welches insbesondere ein Absorptions-, bevorzugt Zeolith-Trocknungselement umfasst.
[0027] Günstig kann ferner insbesondere eine Umwälzeinrichtung zur Zwangsumwälzung des Trocknungsfluids
sein.
[0028] Ggf. kann es vorteilhaft sein, wenn ein im Spülbehälter vorhandenes Ausströmelement
vorgesehen ist, welches so gestaltet ist, dass das in den Spülbehälter strömende Trocknungsfluid
wenigstens teilweise mit einer im Wesentlichen horizontal verlaufenden Richtungskomponte
gegen die Innenseite der Tür gelenkt wird. Dabei kann es insbesondere günstig sein,
wenn das Ausströmelement im Boden des Spülbehälters angeordnet ist.
[0029] Die vorstehend erläuterten und/oder die sonstigen, in den Unteransprüchen wiedergegebenen
vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen der Erfindung können dabei - außer z.B. in
den Fällen eindeutiger Abhängigkeiten oder unvereinbarer Alternativen - einzeln oder
aber auch in beliebiger Kombination miteinander zur Anwendung kommen. Die Erfindung
und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend
anhand von Zeichnungen näher erläutert.
[0030] Es zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Haushaltsgeschirrspülmaschine, deren Tür insgesamt
eben ausgestaltet ist,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch eine Geschirrspülmaschine entsprechend Linie II-II in Fig.
1,
- Fig. 3 A, B
- einen Schnitt durch ein Paar in Vertikalrichtung beabstandeter Leitelemente mit jeweils
unterschiedlicher Kontur, entsprechend Linie III-III in Fig. 5,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer Tür, deren Innenseite eine wannenförmige, von
Randwülsten umgrenzte Vertiefung aufweist,
- Fig. 5
- eine Tür entsprechend Fig. 4, jedoch mit anders gestalteten Leitelementen,
- Fig. 6
- eine Tür entsprechend Fig. 4, welche einen sich zwischen zwei seitlichen Randwülsten
erstreckenden Aufnahmevorsprung aufweist, wobei Leitelemente an einer von dem Aufnahmevorsprung
und den Randwülsten umgrenzten ebenen Fläche der Vertiefung vorhanden sind.
[0031] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren mit denselben
Bezugszeichen versehen. In den Figuren sind nur diejenigen Bestandteile einer Geschirrspülmaschine
mit Bezugszeichen versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung
erforderlich sind. Es versteht sich von selbst, dass die Geschirrspülmaschine weitere
Teile und Baugruppen umfassen kann.
[0032] Eine in Fig. 1 und 2 gezeigte Geschirrspülmaschine 1 umfasst einen Spülbehälter 2,
dessen vorderseitige Beladeöffnung mit einer frontseitigen Tür 3, die an einem unteren
Bereich der Geschirrspülmaschine 1 schwenkbar angelenkt ist, verschließbar ist. Im
Spülbehälter 2 sind ein oder mehrere - in dem gezeigten Beispiel zwei - zur Aufnahme
von Spülgut 30 dienende Spülkörbe 4a, 4b horizontal verschiebbar gelagert. Am oberen
Rand der Türinnenseite 5 ist eine Zugabeeinrichtung 6 für Spülwirkstoffe wie z.B.
Reinigungsmittel und/oder Klarspülmittel vorhanden, die beispielsweise am oberen Rand
der Tür 3 oder - wie in Fig. 6 gezeigt - in einem bezogen auf deren Längserstreckung
(,die bei geschlossener Tür in Höhenrichtung verläuft,) mittleren Türbereich angeordnet
ist. Aus einer ebenen Fläche 8 der Türinnenseite 5 steht eine Vielzahl von in Vertikalrichtung
10 beabstandeten Leitelementen 9 vor. Diese erstrecken sich horizontal bzw. in Breitenrichtung
14 der Tür 3 bzw. der Geschirrspülmaschine 1. Sie bilden insgesamt betrachtet eine
Leitstruktur 9*. Wenn hier von einer Vertikalrichtung gesprochen ist, so bezieht sich
diese Angabe auf den Betriebszustand, bei dem die Tür 3 geschlossen ist. Gleiches
trifft für die weiter unten erwähnte Tiefenrichtung zu. Aus Gründen der Vereinfachung
werden diese Richtungsangaben in den Zeichnungen auch bei geöffneter - horizontal
ausgerichteter Tür - beibehalten.
[0033] Die Leitelemente 9 können separate Bauteile sein, die an der Innenseite der Tür 3
angebracht, beispielsweise angeklebt sind. Dies kann etwa dann zweckmäßig sein, wenn
die Türinnenseite insgesamt eine ebene Fläche 8 bildet und beispielsweise von einer
Glasplatte oder Kunststoffplatte gebildet ist. Wenn die Tür innenseitig ein z.B. metallisches
Präge-Formteil 32 trägt, das vielfach auch als Innentür bezeichnet wird, sind die
Leitelemente 9 vorzugsweise einstückig mit dem Präge-Formteil 32 ausgebildet. Sie
werden beispielsweise durch eine von der zur Türvorderseite weisenden Seite des Präge-Formteils
32 her erfolgende Prägung, beispielsweise bei der Formung der Innentür in einem Tiefziehverfahren,
erzeugt. Die Leitelemente 9 sind jeweils vorzugsweise rippenförmig ausgebildet. Hier
im Ausführungsbeispiel weisen sie jeweils einen geradlinienförmigen Längsverlauf in
Breitenrichtung der Tür auf. Sie erstrecken sich also quer, insbesondere senkrecht,
zur vertikalen Strömungsrichtung des entlang der Türinnenseite aufsteigenden Trocknungsfluids
11 und bilden für dieses durch ihr erhabenes Abstehen von der Türinnenseite jeweils
einen Spoiler oder ein Ablenkelement, der oder das der Trocknungsfluidströmung eine
horizontale Richtungskomponente zu ihrer Umlenkung in Richtung Innenraum des Spülbehälters
aufprägt.
[0034] Sie können zur Optimierung des Strömungsverlaufs des Trocknungsfluids ggf. unterschiedliche
Querschnittsformen bzw. -konturen 15 aufweisen, sofern diese geeignet sind, das Trocknungsfluid
in der oben beschriebenen Weise abzulenken.
[0035] In den Figuren 3A und 3B sind exemplarisch Leitelemente 9 mit einer kreisförmigen
Kontur 15a und einer dreieckigen Kontur 15b gezeigt. Eine Tür kann mit Leitelementen
9 gleicher oder unterschiedlicher Kontur versehen sein. So ist es denkbar, je nach
dem Höhenniveau, an dem ein Leitelement 9 an der Tür 3 angeordnet ist, eine andere
Kontur zu wählen.
[0036] Ein weiteres den Strömungsverlauf beeinflussendes Gestaltungsmerkmal der Leitelemente
9 ist deren Tiefenerstreckung 17, mit der sie in Tiefenrichtung 16 aus der Türinnenseite
5 bzw. der ebenen Fläche 8 quer, insbesondere senkrecht, zu dieser vorstehen. Vorzugsweise
sind Leitelemente 9 vorgesehen, deren Tiefenerstreckung 17 von 1 mm bis 10 mm beträgt.
Unter 1 mm ist die Ablenk- bzw. Leitwirkung der Leitelemente zu gering, so dass kaum
noch eine merkliche Verbesserung der Trocknungswirkung erzielbar ist. Oberhalb von
10 mm wirkt das Leitelement zunehmend wie eine Sperre, so dass stromab angeordnete
Leitelemente 9 nicht oder nicht mehr ausreichend mit Trocknungsfluid 11 angeströmt
werden. Ziel ist jedoch eine etwa gleichmäßige Aufteilung des an der Türinnenseite
5 entlang strömenden Trocknungsfluids 11 in mehrere auf das Spülgut 30 bzw. auf einen
das Spülgut tragenden Spülkorb 4a, 4b gerichtete Teilströme (Pfeile 36 in Fig. 2).
Leitelemente 9, die diese Anforderung bei ausreichender Strömungsablenkung gewährleisten,
weisen eine Tiefenerstreckung im Bereich von 3 mm bis 7 mm auf. Die Leitelemente 9
müssen nicht zwangsläufig ein und dieselbe Tiefenerstreckung 17 haben. Es können vielmehr
Leitelemente 9 unterschiedlicher Tiefenerstreckung 17 vorhanden sein. Denkbar ist
beispielsweise, dass sich die Tiefenerstreckung 17 in Abhängigkeit von der jeweiligen
Höhen- bzw. Vertikalposition der Leitelemente 9 ändert.
[0037] In Bezug auf einen eine wannenförmige Vertiefung in der Türinnenseite 5 umgrenzenden
Randwulst 18 oder einen sich beispielsweise in Breitenrichtung 14 erstreckenden, zur
Aufnahme eines Funktions-Bauteils, etwa einer Zugabeeinrichtung 6 dienenden Aufnahmevorsprungs
20 (Fig. 6) weisen die Leitelemente eine vergleichsweise geringe Tiefenerstreckung
17 auf. Diese macht nur etwa 2% bis 20%, vorzugsweise 5% bis 15% der Tiefenerstreckung
19 des Randwulstes 18 oder eines aus der ebenen Fläche 8 vorstehenden, zur Aufnahme
eines Funktionsbauteils, beispielsweise einer Zugabeeinrichtung 6 dienenden Aufnahmevorsprungs
20 aus.
[0038] Damit eine ausreichende Ablenkung des Trockenfluidstroms sichergestellt ist, weisen
die Leitelemente 9 eine an ihre Tiefenerstreckung 17 angepasste Breite in Vertikalrichtung
10 bzw. Vertikalerstreckung 23 auf. Je größer diese ist, desto weniger steil ist -
bei gegebener Tiefenerstreckung - die von dem Trocknungsfluid 11 angeströmte Flanke
241 der Leitelemente 9. Mit einer Vertikalerstreckung von 1 mm bis 20 mm, vorzugsweise
von 3 mm bis 12, lassen sich die oben genannten Tiefenerstreckungen 17 der Leitelemente
9 bei ausreichender Ablenkung für den Trockenfluidstrom verwirklichen.
[0039] Ein weiterer sich auf den Trockenfluidstrom auswirkender Parameter ist die Dichte,
mit welcher die Leitelemente 9 auf der ebenen Fläche 8 angeordnet sind. Je größer
der Abstand der Leitelemente 9 ist, desto geringer ist ihre Dichte und umgekehrt.
Je näher die Leitelemente 9 beisammen stehen, je geringer also ihr Abstand in Vertikalrichtung,
d.h. ihr Vertikalabstand 21 ist, desto geringer wird ihre ablenkende Wirkung, da jeweils
stromabwärts angeordnete Leitelemente 9 quasi im "Windschatten" des stromauf benachbarten
Leitelements stehen. Der Vertikalabstand 21 ist daher so gewählt, dass er größer ist
als die Vertikalerstreckung 23 der Leitelemente 9, nämlich 1 cm bis 10 cm, vorzugsweise
2 cm bis 5 cm. Unter Einhaltung der genannten Abmessungsbereiche sind 1% bis 20%,
vorzugsweise 2% bis 10% der ebenen Fläche 8 mit Leitelementen 9 bedeckt. Zweckmäßigerweise
ist zur Bildung einer effektiven Leitstruktur eine Anzahl von 2 bis 8, insbesondere
von 3 bis 6, Leitelementen gewählt, die auf der Innenseite der Tür vorgesehen sind.
[0040] Die Leitelemente 9 verlaufen in Breitenrichtung 14 der Tür 3, wobei sie sich vorzugsweise
über einen Bereich von 50% bis 90% der Türbreite 24 erstrecken, um eine ausreichende
Ablenkwirkung zu gewährleisten.
[0041] Ferner kann sich ein einziges Leitelement 9 über den genannten Breitenbereich erstrecken
oder es sind Reihen 25 von mehreren Leitelementen 9' vorgesehen. Insbesondere kann
zwischen je zwei in Breitenrichtung 14 nebeneinander vorgesehenen Reihen 25 von in
Höhenrichtung bzw. Vertikalrichtung 10 voneinander beabstandet angeordneten Leitelementen
9', die sich jeweils in Breitenrichtung 14 erstrecken, ein Querabstand 42 vorgesehen
sein. Dadurch lassen sich spezifisch an die jeweiligen Strömungs- und Konstruktionsverhältnisse
angepasste Leitstrukturen 9* auf einfache Weise bereitstellen.
[0042] Die Intensität des Trockenfluidstroms nimmt wegen der Ablenkung durch die Leitelemente
zusehends ab. Es kann daher zweckmäßig sein, die Leitelemente 9 nur an einem Flächenbereich
der Türinnenseite 5 anzuordnen, der sich - bei geschlossener Tür 3 - unterhalb des
von der Unterseite des obersten Spülkorbs 4b definierten Höhenniveaus 22 befindet.
Im Falle von zwei oder drei übereinander angeordneten Spülkörben 4 ist es daher zweckmäßig,
Leitelemente 9 nur in den unteren zwei Drittel der Türinnenseite 5 anzuordnen.
[0043] Anhand von Fig. 2 wird nun der Trocknungsprozess bei einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
1 näher erläutert. Das Trocknungsfluid 11 strömt durch ein am Boden 31 des Spülbehälters
2 angeordnetes Ausströmelement 26 in den Spülbehälter 2 und wird einer erzwungenen
Strömung ausgesetzt, die beispielsweise durch eine Umwälzeinrichtung 27, etwa ein
Gebläse, welche zweckmäßigerweise im Sockelbauraum 28 der Geschirrspülmaschine 1 positioniert
ist, erzielt wird. Das Ausströmelement 26 ist so gestaltet, dass der ihn verlassende
Trocknungsfluidstrom zur Innenseite 5 der Tür 3 gerichtet ist und zwar so, dass zumindest
ein Teilstrom des Trocknungsfluids 11 im Bereich des untersten Spülkorbs 4a auf die
Türinnenseite 5 auftrifft. Das Ausströmelement 26 ist vorzugsweise an dem von der
Tür 3 entfernten hinteren Ende 29 des Bodens 31 des Spülbehälters angeordnet. Auf
diese Weise ist gewährleistet, dass der überwiegende Teil des Trocknungsfluids 11
durch die Unterseite des untersten Spülkorbs 4a hindurch nach oben strömt (Pfeile
39) und dabei in dem Spülkorb 4a und in dem sich darüber befindlichen Spülkorb 4b
vorhandenes Spülgut 30 trocknet. An einem sich oberhalb des oberen Spülkorbs 4b befindlichen
Höhenniveau ist in einer seitlichen Spülbehälterwand ein Auslass 33 vorhanden, über
den das Trocknungsfluid 11 angesaugt und über eine Leitung 34 zum Ausströmelement
26 zurückgeführt wird. Stromabwärts der Umwälzeinrichtung 27 ist ein Flüssigkeit absorbierendes
Element, insbesondere Zeolith-Trockungselement 40 angeordnet, welches dem Trocknungsfluid
11 Wasser entzieht. Das Trocknungselement 40, die Umwälzeinrichtung 27, das Ausströmelement
26, der Auslass 33 sowie deren Verbindungsleitungen sind Bestandteile eines Luftzirkulationssystems
41. Wie bereits gesagt, strömt ein Teil des Trocknungsfluids 11 gegen einen unteren
Bereich der Türinnenseite 5 und wird dabei vertikal nach oben abgelenkt, wobei das
Trocknungsfluid 11 zunächst einen zwischen dem unteren Spülkorb 4a und der Türinnenseite
5 vorhandenen Freiraum 35 durchströmt. Die dort an der Türinnenseite 5 bzw. der ebenen
Fläche 8 vorhandenen Leitelemente 9 lenken das den Freiraum 35 durchströmende Trocknungsfluid
auf das Spülgut 30, welches am nächsten zur Tür angeordnet ist (siehe Pfeile 36).
Das oberste Leitelement 9a ist im Bereich der maximalen Beladehöhe 37 des Spülkorbs
4a positioniert, wobei es Trocknungsfluid 11 über das Spülgut 30 hinweg gegen die
Unterseite des oberen Spülkorbs 4b ablenkt (siehe Pfeil 38). In dem Freiraum 35' zwischen
dem oberen Spülkorb 4b und der Innenseite 5 der Tür 3 sind vorzugsweise keine Leitelemente
9 angeordnet, da sich dadurch Trocknungsergebnis allenfalls nur noch geringfügig verbessern
lässt.
[0044] Zusammenfassend betrachtet sind zweckmäßigerweise im ebenen bzw. glatten Wannengrund
der Innentür, der von einer Randwulst ringsum eingeschlossen ist, zusätzlich eine
oder mehrere gegenüber dem Wannengrund hervorstehende Leitelemente zur Luftumlenkung
bzw. Luftumleitung vorgesehen. Die Leitelemente sind vorzugsweise bei einer metallischen
Innentürwandung von außen nach innen, d.h. in Richtung der dem Behandlungsraum zugewandten
Seite eingedrückt oder eingeformt, insbesondere einprägt (durch Prägeverfahren), oder
eingeformt durch hydraulisches Umformen. Sie sind zusätzlich auf der ansonsten ebenen
Fläche der Innentür vorgesehen und stehen aus dieser hervor. Ggf. kann die Randwulst
der Innentür bei manchen Varianten von Geschirrspülmaschinen weggelassen sein: Die
erhabenen Leitelemente können jeweils als linienförmige(r) bzw. schmale(r) streifenförmige(r)
Rippe oder Steg ausgebildet sein, der in Breitenrichtung der Innentür verläuft. Vorzugsweise
sind mehrere, insbesondere zwischen 3 und 6, Leitelemente jeweils in einem vorgebbaren
Vertikalabstand übereinander angeordnet. Diese Vielzahl von Leitelementen bildet ein
Leitstruktur in Stapelform. Alternativ kann eine Leitstruktur ggf. auch als Logo,
Symbol, Schriftzeichensatz, usw. ausgebildet sein. Die eine oder die Vielzahl von
abstehenden Strukturen dienen der gezielten Luftführung und Luftumlenkung auf einen
gewünschten Bereich im Inneren des Spülbehälters. Normalerweise, d.h. ohne zusätzliche
Luftleitelemente, würde eine Luftströmung im Spaltraum bzw. Freiraum zwischen der
dem Innenraum des Spülbehälters zugewandten Wandung der Innentür und den Frontseiten
der beiden Geschirrkörbe in vertikaler Richtung (, insbesondere in den Ausführungsbeispielen
der Figuren 1 - 6 von unten nach oben,) entlang streichen und damit für die Trocknung
von Spülgut in den ein oder mehreren Spülkörben, insbesondere Geschirrkörben, weitgehend
ungenutzt bleiben. Dann käme unter Umständen zu wenig Luft zum zu trocknenden Spülgut,
das im Inneren des jeweiligen Geschirrkorbs gelagert ist. Insbesondere käme zu wenig
an Luftströmung, d.h. bewegter Luft in den Zwischenraum zwischen dem Unterkorb und
dem Oberkorb, so dass keine ausreichende Belüftung des Spülguts im Oberkorb von unten
her sichergestellt werden könnte.
[0045] Um eine möglichst gleichmäßige Luftzufuhr zu möglichst allen Bereichen des jeweiligen
Spülkorbs, insbesondere des oberen Geschirrkorbs, für eine möglichst gleichmäßige
Trocknung von dort gelagertem Spülgut im Trocknungsgang des jeweiligen Geschirrspülprogramms
sicherstellen zu können, sind jetzt die zusätzlichen, ein oder mehreren vorspringenden
bzw. abstehenden Leitelemente bzw. Profilelemente auf der ansonten glatten, d.h. ebenen
Innentürfläche vorgesehen. Dadurch ist eine bessere Belüftung des Spülguts in den
Spülkörben wie z.B. im oberen Geschirrkorb und/oder in einer darüber angeordneten
Besteckschublade sichergestellt. Die Leitelemente sind zusätzlich zu den üblicherweise
vorhandenen Konstruktionskomponenten wie z.B. einem im Bereich einer oberen Randzone
der Tür vorhandenen Einbauvorsprung für eine Reiniger-/Klarspülmittelzugabe vorgesehen.
Sie führen die Luft zu Bereichen der ein oder mehreren Spülkörbe, insbesosndere Geschirrkörbe,
die mit Spülgut bestückt sind. Sie dienen also der gezielten, d.h. bewußt aufgezwungenen
Verteilung bzw. Führung von Luft vom frontseitigen, vorderen Luftschacht zwischen
den Spülkörben und der Innentürfläche in das Innere des Behandlungsraums, insbesondere
in das Innere des jeweiligen Spülkorbs.
[0046] Ggf. kann die Luft bevorzugt zu einer speziellen Zone des jeweiligen Spülkorbs, insbesondere
Geschirrkorbs geführt/gelenkt werden, der für Spülgut, insbesondere Geschirrgut vorgesehen
ist, das besondere Anforderungen an die Trocknungsleistung stellt. Dies kann beispielsweise
ein Bereich des Spülkorbs sein, der speziell für Plastik- bzw. Kunststoffgeschirr
vorgesehen ist, das aufgrund seiner fehlenden Masse schwieriger als Keramik oder Porzellan
zu trocknen ist.
[0047] Die Leitelemente bzw. verallgemeinert ausgedrückt die Leitstrukturen stehen vorzugsweise
zwischen 1 mm und 10 mm, insbesondere zwischen 3 und 7 mm gegenüber der ebenen bzw.
planen, dem Innenraum des Spülbehälters zugewandten Innenfläche der Innentür ab. (Mehr
ist nicht sinnvoll, da der Luftströmungsweg zwischen der Innentürwandung und der Frontseite
der Geschirrkörbe nicht zu sehr eingeengt werden darf, um einen Abriss der Luftzirkulation
im Innenraum des Spülbehälters zu vermeiden.) Der Vorsprung der ein oder mehreren
Leitstrukturen gegenüber der planen Innenfläche der Innentür ist jeweils flach gegenüber
einem etwaig vorhandenen Einbauvorsprung für die Reiniger-/Klarspülerzugabe. Die jeweilige
Leitstruktur ist auch wesentlich flacher als eine Randwulst, die bei vielen Türkonstruktionen
oftmals die Türwanne der Tür umgibt. Die jeweilige Leitstruktur weist bei in Vertikalstellung
vollständig geschlossener Tür vorzugsweise eine gegenüber deren Türwanne in Tiefenrichtung
abstehende Erstreckung zwischen 2% und 20% der Tiefenerstreckung der Randwulst auf.
[0048] Die ein oder mehreren Leitstrukturen, insbesondere deren Leitelemente, sind vorzugsweise
auf dem unteren 2/3 der Türinnenwandung vorgesehen. Das obere Drittel der Tür bleibt
von Leitstrukturen frei (bei Vertikalstellung der Tür in Höhenrichtung betrachtet).
Dann kann eine Luftströmung, die von unten aus dem bodennahen Bereich des Spülbehälters
nach oben aufsteigt, noch rechtzeitig vor Erreichen der Deckenwandung des Spülbehälters,
insbesondere vor Erreichen des Oberkorbss ausreichend aufgeteilt und in den Innenraum
des Spülbehälters mit einer Strömungskomponente in Tiefenrichtung umgelenkt werden.
Insbesondere ist dadurch die Belüftung des Oberkorbs von unten her verbessert sichergestellt.
Die ein oder mehreren Leitstrukturen sind vorzugsweise auf 1% bis 20%, insbesondere
zwischen 2% und 10% der Innenwandfläche der Tür verteilt.
[0049] Im Fall von mehreren auf der Innentürseite querverlaufenden, d.h. sich in Breitenrichtung
der Innentür erstreckenden Leitelementen, insbesondere Leitrippen oder Leitstege,
sind diese vorzugsweise im Wesentlichen parallel sowie mit Höhenabstand zueinander
angeordnet (bezogen auf die vertikale Schließstellung der Tür). Der Höhen- bzw. Vertikalabstand
je zweier benachbarter Leitelemente ist insbesondere größer als die Höhenerstreckung
des jeweiligen Leitelements (Höhe bezogen auf die vertikale Schließendstellung der
Tür). Der Höhenabstand von einer Leitrippe zur nächsten Leitrippe ist vorzugsweise
zwischen 1 cm und 10 cm, insbesondere zwischen 2 cm und 5 cm gewählt. Die Höhenerstreckung
des jeweiligen Leitelements (, d.h. dessen Breite in Höhenrichtung der Tür in deren
vertikalen Schließstellung betrachtet) ist vorzugsweise zwischen 1 mm und 20 mm, insbesondere
zwischen 3 mm bis 12 mm, gewählt
[0050] Die Breitenerstreckung des jeweiligen Leitelements in Breitenrichtung der Innentür
betrachtet ist zwischen 50% und 90% der Gesamtbreite der Tür gewählt. Es sind zwischen
2 und 8, insbesondere zwischen 3 und 6, Leitelemente zweckmäßig, um eine ausreichende
Ablenkung und Umverteilung der Luftströmung von der Türinnenseite weg in den Innenraum
des Spülbehälters bewirken zu können. Zweckmäßig kann es insbesondere sein, wenn die
Leitelemente entlang der Höhenerstreckung des Unterkorbs (von dessen Unterkante bis
zu dessen Oberkante) verteilt in der ebenen Fläche der Innentür vorgesehen sind, um
die vordere, nach oben ziehende Luftströmung in den Spaltzwischenraum zwischen Unterkorb
und Oberkorb zwangsführen zu können.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0051]
1 Geschirrspülmaschine
2 Spülbehälter
3.Tür
4a, 4b Spülkorb
5 Innenseite
6 Zugabeeinrichtung
8 ebene Fläche
9, 9' Leitelement
9* Leitstruktur
10 Vertikalrichtung bzw. Höhenrichtung
11 Trocknungsfluid
14 Breitenrichtung
15a, 15b Kontur
16 Tiefenrichtung
17 Tiefenerstreckung
18 Randwulst
19 Tiefenerstreckung
20 Aufnahmevorsprung
21 Vertikalabstand
22 Höhenniveau
23 Vertikalerstreckung
24 Türbreite
25 Reihe
26 Ausströmelement
27 Umwälzeinrichtung
28 Sockel
29 hinteres Ende
30 Spülgut
31 Boden
32 Präge-Formteil
33 Auslass
34 Leitung
35 Freiraum
36 Pfeil
37 Beladehöhe
38 Pfeil
39 Pfeil
40 Zeolith-Trocknungselement
41 Zirkulationstrocknungssystem
42 Querabstand
241 Flanke
1. Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter
(2), mit ein oder mehreren im Spülbehälter angeordneten, zur Aufnahme von Spülgut
(30) dienenden Spülkeörben (4a, 4b), und mit einer Front tür (3) zum Verschließen
des Spülbehälters (2), dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung der Fronttür(3) betrachtet aus einer ebenen Fläche (8), welche
die Innenseite (5) der Fronttür(3) insgesamt oder einen Teil davon bildet, wenigstens
eine Leitstruktur (9*), in Form einer Mehrzahl von -einzelnen, voneinander vertikal
beabstandeten Leitelementen (9) derart in den Innenraum des Spülbehälters (2) erhaben
vorsteht und angeordnet ist, dass -im Trocknungsbetrieb der Geschirrspülmaschine (1)
ein an der Innenseite (5) der Tür(3) entlang strömendes Trocknungsfluid (11) auf die
ein oder mehreren im Spülbehälter (2) angeordneten Spülkörbe (4a, 4b) bzw. auf im
Spülbehälter (2) auf den ein oder mehreren Spülkörben (4a, 4b) angeordnetem Spülgut
(30) geleitet ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabstand (21) zwischen je zwei benachbarten Leitelementen (9) größer als
die Vertikalerstreckung (23) des jeweiligen Leitelements (9) ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei benachbarten Leitelementen (9) ein Vertikalabstand (23) von 1cm
bis 10 cm, insbesondere von 2 cm bis 5 cm, gewählt ist.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Leitelemente (9) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Leitelement (9) in Form einer sich in Breitenrichtung (14) der Fronttür(3)
erstreckenden, insbesondere linienförmigen, Leitrippe ausgebildet ist.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Leitelement (9) in der Schließstellung der Fronttür(3) betrachtet eine
Vertikalerstreckung (23) von 1 mm bis 20 mm, insbesondere von 3 mm bis 12 mm, aufweist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ein oder mehreren Leitstrukturen (9*) in der Schließstellung der Fronttür(3)
betrachtet jeweils eine Tiefenerstreckung (17) von 1 mm bis 10 mm, bevorzugt von 3
mm bis 7 mm, aufweisen, mit der sie in der Schließstellung der Fronttür(3) betrachtet
jeweils aus der ebenen Fläche (8) deren Innenseite (5) in den Innenraum des Spülbehälters
(2) abstehen.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türinnenseite (5) eine wannenförmige Vertiefung (12) aufweist, die von einer
Randwulst (18) umgrenzt ist.
9. Geschirrspülmaschine nach dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung der Fronttür(3) betrachtet die Tiefenerstreckung (17) der
ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), jeweils 2% bis
20%, insbesondere 5% bis 15%, der Tiefenerstreckung (19) der Randwulst (18) der Fronttür(3)
beträgt.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung der Fronttür(3) betrachtet die Tiefenerstreckung (17) der
ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), jeweils 2% bis
20%, insbesondere 5% bis 15%, eines aus der ebenen Fläche (8) der Innenseite (5) der
Fronttür(3) vorstehenden, zur Aufnahme eines Funktionsbauteils dienenden Aufnahmevorsprungs
(20) beträgt.
11. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 1% bis 20%, insbesondere 2% bis 10%, der ebenen Fläche (8) der Innenseite (5) der
Fronttür(3) von der wenigstens einen Leitstruktur (9*), insbesondere von den_Leitelementen
(9), bedeckt sind.
12. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), über
50% bis 90% der Breite (24) der Fronttür(3) erstrecken.
13. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), nur in
den unteren zwei Dritteln der Innenseite (5) der Fronttür(3) angeordnet sind.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), nur an
einem Flächenbereich der Innenseite (5) der Fronttür(3) angeordnet sind, welcher sich
unterhalb des von der Unterseite eines oberen oder obersten Spülkorbs (4a) definierten
Höhenniveaus (22) befindet.
15. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen 2 und 8, insbesondere zwischen 3 und 6, Leitelemente (9) auf der Innenseite
(5) der Fronttür(3) vorgesehen sind.
16. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ein oder mehreren Leitstrukturen (9*), insbesondere Leitelemente (9), einstückig
mit einem die Türinnenseite (5) bildenden Präge-Formteil (32) ausgebildet sind.
17. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein zur Trocknung des Trocknungsfluids (11) dienendes Zirkulationstrocknungsystem
(41), welches insbesondere ein Absorptions-, bevorzugt Zeolith-Trocknungselement (40),
umfasst.
18. Geschirrspülmaschine (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Umwälzeinrichtung (27) zur Zwangsumwälzung des Trocknungsfluids (11).
19. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche; gekennzeichnet durch ein im Spülbehälter (2) vorhandenes Ausströmelement (26), welches so gestaltet ist,
dass das in den Spülbehälter strömende Trocknungsfluid (11) wenigstens teilweise mit
einer im Wesentlichen horizontal verlaufenden Richtungskomponente gegen die Innenseite
(5) der Fronttür(3) gelenkt wird.
20. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausströmelement (26) im Boden (31) des Spülbehälters (2) angeordnet ist.
1. Dishwasher (1), in particular a household dishwasher, having a washing compartment
(2), having one or more washing baskets (4a, 4b) which are disposed in the washing
compartment and serve to hold items for washing (30), and having a front door (3)
for closing the washing compartment (2), characterised in that when viewed with the front door (3) in the closed position, at least one guide structure
(9*) in the form of a number of individual guide elements (9) spaced vertically apart
from one another projects in a raised manner from a planar surface (8), which forms
the inner face (5) of the front door (3) as a whole or a part thereof, into the interior
of the washing compartment (2) and is disposed in such a manner that a drying fluid
(11) flowing along the inner face (5) of the door (3) is guided onto the one or more
washing baskets (4a, 4b) arranged in the washing compartment (2) or onto items for
washing (30) disposed in the washing compartment (2) on the one or more washing baskets
(4a, 4b) when the dishwasher (1) is in drying mode.
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the vertical distance (21) between two adjacent guide elements (9) in each instance
is greater than the vertical extension (23) of the respective guide element (9).
3. Dishwasher according to claim 2, characterised in that a vertical distance (23) of 1 cm to 10 cm, in particular 2 cm to 5 cm, is selected
between two adjacent guide elements (9) in each instance.
4. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the number of guide elements (9) run essentially parallel to one another.
5. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the respective guide element (9) is configured in the form of an in particular linear
guide rib extending in the widthwise direction (14) of the front door (3).
6. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that when viewed with the front door (3) in the closed position the respective guide element
(9) has a vertical extension (23) of 1 mm to 20 mm, in particular 3 mm to 12 mm.
7. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that when viewed with the front door (3) in the closed position the one or more guide
structures (9*) each have a depthwise extension (17) of 1 mm to 10 mm, preferably
3 mm to 7 mm, protruding by this in each instance from the planar surface (8) of its
inner face (5) into the interior of the washing compartment (2), when viewed with
the front door (3) in the closed position.
8. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the door inner face (5) has a trough-type recess (12) delimited by a peripheral bead
(18).
9. Dishwasher according to claim 8, characterised in that when viewed with the front door (3) in the closed position, the depthwise extension
(17) of the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), is
in each case 2% to 20%, in particular 5% to 15%, of the depthwise extension (19) of
the peripheral bead (18) of the front door (3)
10. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that when viewed with the front door (3) in the closed position, the depthwise extension
(17) of the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), is
in each case 2% to 20%, in particular 5% to 15%, of a holding projection (20) projecting
from the planar surface (8) of the inner face (5) of the front door (3) and serving
to hold a functional component.
11. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that 1% to 20%, in particular 2% to 10%, of the planar surface (8) of the inner face (5)
of the front door (3) is covered by the at least one guide structure (9*), in particular
by the guide elements (9).
12. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), extend over
50% to 90% of the width (24) of the front door (3).
13. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), are only
disposed in the lower two thirds of the inner face (5) of the front door (3).
14. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), are only
disposed on a surface region of the inner face (5) of the front door (3), which is
located below the height level (22) defined by the lower face of an upper or topmost
washing basket (4a).
15. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that between 2 and 8, in particular between 3 and 6, guide elements (9) are provided on
the inner face (5) of the front door (3).
16. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the one or more guide structures (9*), in particular guide elements (9), are configured
as a single piece with a stamped and moulded part (32) forming the door inner face
(5).
17. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised by a circulation drying system (41) serving to dry the drying fluid (11), in particular
comprising an absorption drying element, preferably a zeolite drying element (40).
18. Dishwasher (2) according to one of the preceding claims, characterised by a circulating facility (27) for the forced circulation of the drying fluid (11).
19. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised by an outflow element present (26) in the washing compartment (2), which is configured
in such a manner that the drying fluid (11) flowing into the washing compartment is
guided at least partially with a direction component running essentially horizontally
towards the inner face (5) of the front door (3).
20. Dishwasher according to claim 19, characterised in that the outflow element (26) is disposed in the base (31) of the washing compartment
(2).
1. Lave-vaisselle (1), en particulier lave-vaisselle domestique, avec une cuve de lavage
(2), avec un ou plusieurs paniers de lavage (4a, 4b) disposés dans la cuve de lavage
(2) et servant à la réception de vaisselle à laver (30), et avec une porte avant (3)
permettant de fermer la cuve de lavage (2), caractérisé en ce que vue dans la position de fermeture de la porte avant (3) à partir d'une surface plate
(8) qui forme la face interne (5) de la porte avant (3) dans son ensemble ou une partie
de celle-ci, au moins une structure de guidage (9*) sous la forme d'une pluralité
d'éléments de guidage (9) individuels écartés les uns des autres verticalement fait
saillie en relief dans l'espace interne de la cuve de lavage (2) et est disposée de
telle sorte que lors d'une opération de séchage du lave-vaisselle (1) un fluide de
séchage (11) circulant le long de la face interne (5) de la porte (3) est guidé sur
la vaisselle à laver (30) disposée sur les un ou plusieurs paniers de lavage (4a,
4b) disposés dans la cuve de lavage (2) resp. sur les un ou plusieurs paniers de lavage
(4a, 4b) dans la cuve de lavage (2).
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance verticale (21) entre chacun de deux éléments de guidage (9) adjacents
est plus grande que l'étendue verticale (23) de l'élément de guidage (9) respectif.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'entre chacun de deux éléments de guidage (9) adjacents une distance verticale (23)
de 1 cm à 10 cm, en particulier de 2 cm à 5 cm, est choisie.
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plusieurs éléments de guidage (9) s'étendent pour l'essentiel parallèlement les
uns par rapport aux autres.
5. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (9) respectif est réalisé sous la forme d'une nervure de guidage
s'étendant dans la direction de la largeur (14) de la porte avant (3), en particulier
sous une forme linéaire.
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (9) respectif vu dans la position de fermeture de la porte avant
(3) présente une étendue verticale (23) de 1 mm à 20 mm, en particulier de 3 mm à
12 mm.
7. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les une ou plusieurs structures de guidage (9*) vues dans la position de fermeture
de la porte avant (3) présentent respectivement une étendue en profondeur (17) de
1 mm à 10 mm, de préférence de 3 mm à 7 mm, avec laquelle vues dans la position de
fermeture de la porte avant (3) elles font saillie respectivement de la surface plane
(8) de la face interne (5) de celle-ci dans l'espace interne de la cuve de lavage
(2).
8. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face interne de porte (5) présente une cavité en forme de bassin (12) qui est
délimitée par un bourrelet de bord (18).
9. Lave-vaisselle selon la revendication 8, caractérisé en ce que, vue dans la position de fermeture de la porte avant (3) l'étendue en profondeur (17)
des une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier des éléments de guidage
(9), représente respectivement 2 % à 20 %, en particulier 5 % à 15 %, de l'étendue
en profondeur (17) du bourrelet de bord (18) de la porte avant (3).
10. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vue dans la position de fermeture de la porte avant (3), l'étendue en profondeur
(17) des une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier des éléments
de guidage (9), représente respectivement 2 % à 20 %, en particulier 5 % à 15 %, d'une
saillie de réception (20) faisant saillie de la surface plane (8) de la face interne
(5) de la porte avant (3) et servant à la réception d'un composant fonctionnel.
11. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que 1 % à 20 %, en particulier 2 % à 10 %, de la surface plane (8) de la face interne
(5) de la porte avant (3) sont recouverts par l'au moins une structure de guidage
(9*), en particulier par les éléments de guidage (9).
12. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier les éléments de guidage
(9), s'étendent sur 50 % à 90 % de la largeur (24) de la porte avant (3).
13. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier les éléments de guidage
(9), sont disposés uniquement dans les deux tiers inférieurs de la face interne (5)
de la porte avant (3).
14. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier les éléments de guidage
(9), sont disposés uniquement au niveau d'une zone de surface de la face interne (5)
de la porte avant (3) qui se trouve en dessous du niveau de hauteur (22) défini par
la face inférieure d'un panier de lavage (4a) supérieur ou le plus élevé.
15. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre 2 et 8, en particulier entre 3 et 6, éléments de guidage (9) sont prévus sur
la face interne (5) de la porte avant (3).
16. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les une ou plusieurs structures de guidage (9*), en particulier les éléments de guidage
(9), sont réalisées d'un seul tenant avec une pièce moulée par moulage (32) formant
la face interne de porte (5).
17. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un système de séchage par circulation (41) servant au séchage du fluide de séchage
(11), qui comprend en particulier un élément de séchage par absorption, de préférence
un élément de séchage par zéolithe (40).
18. Lave-vaisselle (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif de circulation (27) permettant une circulation forcée du fluide de
séchage (11).
19. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un élément de diffusion (26) présent dans la cuve de lavage (2), lequel élément de
diffusion est conçu de sorte que le fluide de séchage (11) circulant dans la cuve
de lavage est dirigé contre la face interne (5) de la porte avant (3) au moins en
partie avec un composant de direction s'étendant pour l'essentiel horizontalement.
20. Lave-vaisselle selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'élément de diffusion (26) est disposé dans le fond (31) de la cuve de lavage (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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