Stand der Technik
[0001] Es sind bereits Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtungen wie es in dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 beansprucht wird, für tragbare Werkzeugmaschinen bekannt, die eine Schnitttiefenführungseinheit
und eine Anschlageinheit aufweisen, wobei die Anschlageinheit ein beweglich gelagertes
Anschlagelement und zumindest ein Fixierelement zu einer Fixierung des Anschlagelements
in zumindest einer Position aufweist, wobei die Anschlageinheit ein Vorpositionierungselement
umfasst, das das Fixierelement in zumindest einem Zustand in Richtung einer Freigabeposition
des Fixierelements mit einer Kraft beaufschlagt. Eine solche Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
ist in
EP 1 777 047 A1 schon beschrieben.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung für tragbare
Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer Schnitttiefenführungseinheit und mit zumindest
einer Anschlageinheit, die zumindest ein beweglich gelagertes Anschlagelement und
zumindest ein Fixierelement zu einer Fixierung des Anschlagelements in zumindest einer
Position aufweist.
[0003] Vorzugsweise beaufschlagt das Vorpositionierungselement das Fixierelement zumindest
in einem von einem Werkzeugmaschinengehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine unbelasteten
Zustand des Anschlagelements. Hierbei beaufschlagt das Vorpositionierungselement das
Fixierelement in eine von einem Führungselement der Schnitttiefenführungseinheit abgewandte
Richtung. Vorzugsweise beaufschlagt das Vorpositionierungselement das Fixierelement
mit einer Kraft in Richtung des Werkzeugmaschinengehäuses. Der Ausdruck "Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung"
soll hier insbesondere eine Vorrichtung definieren, die dazu vorgesehen ist, eine
Eintauchstrecke eines mit einer Werkzeugaufnahme einer tragbaren Werkzeugmaschine
verbundenen Bearbeitungswerkzeugs, insbesondere eines Kreissägeblatts, in ein zu bearbeitendes
Werkstück zu begrenzen und/oder eine Länge der Eintauchstrecke einzustellen, insbesondere
mittels der Anschlageinheit. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt
und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Die Eintauchstrecke des Bearbeitungswerkzeugs
in ein zu bearbeitendes Werkstück wird hierbei insbesondere entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu einer Auflagefläche einer Auflageeinheit der tragbaren
Werkzeugmaschine, mit der die tragbare Werkzeugmaschine auf einer Werkstückoberfläche
eines zu bearbeitenden Werkstücks aufliegt, verlaufenden Richtung betrachtet. Der
Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer
Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung,
insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der
Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner
als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.
[0004] Der Ausdruck "Schnitttiefenführungseinheit" soll hier insbesondere eine Einheit definieren,
die dazu vorgesehen ist, ein Bauteil bei einer Bewegung entlang einer vorgegebenen
Bahn mittels einer Einwirkung von zumindest einer Zwangskraft quer zu einer Bewegungsrichtung
zu führen. Unter einer "Zwangskraft" soll hier insbesondere eine Kraft verstanden
werden, die dazu vorgesehen ist, ein Bauteil an einer Bewegung in zumindest eine Richtung
zu hindern und/oder das Bauteil bei einer Bewegung auf einer mittels einer Einwirkung
der Kraft auf das Bauteil vorgegebenen Bahn zu halten. Bevorzugt wird mittels eines
Zusammenwirkens der Schnitttiefenführungseinheit und der Anschlageinheit eine Bewegungsstrecke
der Werkzeugaufnahme und/oder des Werkzeugmaschinengehäuses in Richtung der Auflageeinheit
relativ zur Auflageeinheit begrenzt und/oder eine Länge der Bewegungsstrecke der Werkzeugaufnahme
und/oder des Werkzeugmaschinengehäuses in Richtung der Auflageeinheit relativ zur
Auflageeinheit eingestellt. Bevorzugt kann mittels eines Einstellens einer Position
des Anschlagelements relativ zum Führungselement eine Länge der Bewegungsstrecke der
Werkzeugaufnahme und/oder des Werkzeugmaschinengehäuses in Richtung der Auflageeinheit
relativ zur Auflageeinheit eingestellt werden. Bevorzugt kann mittels einer Einstellung
einer Länge der Bewegungsstrecke der Werkzeugaufnahme, insbesondere mit einem daran
befestigten Bearbeitungswerkzeug, und/oder des Werkzeugmaschinengehäuses relativ zur
Auflageeinheit eine Schnitttiefe eines bei einer Bearbeitung eines Werkstücks in eine
Werkstückoberfläche eindringenden Bearbeitungswerkzeugs eingestellt werden. Unter
einer "Auflageeinheit" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
während einer Bearbeitung eines Werkstücks mittels der tragbaren Werkzeugmaschine
bei einer ordnungsgemäßen Handhabung der tragbaren Werkzeugmaschine auf dem Werkstück
aufliegt, insbesondere mit einer Auflagefläche der Auflageeinheit. Vorzugsweise ist
die Auflageeinheit dazu vorgesehen, die tragbare Werkzeugmaschine während einer Bearbeitung
des Werkstücks auf dem Werkstück abzustützen. Besonders bevorzugt ist die Auflageeinheit
als Gleitschuh und/oder als Grundplatte ausgebildet.
[0005] Unter dem Ausdruck "beweglich gelagert" soll hier insbesondere eine Lagerung des
Anschlagelements an dem Führungselement verstanden werden, wobei das Anschlagelement,
insbesondere entkoppelt von einer elastischen Verformung des Anschlagelements, eine
Bewegungsmöglichkeit relativ zur Schnitttiefenführungseinheit entlang zumindest einer
Achse entlang einer Strecke größer als 1 mm, bevorzugt größer als 10 mm und besonders
bevorzugt größer als 20 mm aufweist. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Anschlagelement
alternativ oder zusätzlich eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Bewegungsmöglichkeit,
insbesondere relativ zum Führungselement, aufweist, wie beispielsweise eine Bewegungsmöglichkeit
um zumindest eine Achse um einen Winkel größer als 10°, bevorzugt größer als 20° und
besonders bevorzugt größer als 30°. Bevorzugt verläuft die Bewegungsachse des Anschlagelements
zumindest im Wesentlichen parallel oder zumindest im Wesentlichen quer zu einer Schnitttiefenführungsbahn
des Führungselements. Vorzugsweise ist das Anschlagelement relativ zum Führungselement
beweglich gelagert. Unter "im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung
einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden
werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere
kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2°
aufweist und insbesondere identisch mit der Bezugsrichtung ist. Der Ausdruck "zumindest
im Wesentlichen quer" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere
in einer Ebene betrachtet, voneinander verschiedene Verläufe aufweisen und insbesondere
auch von rein entgegengesetzten Verläufen der Richtung und der Bezugsrichtung verschieden
sind.
[0006] Das Fixierelement ist vorzugsweise als Formschlussfixierelement ausgebildet. Besonders
bevorzugt ist das Fixierelement als Feststellrastfortsatz ausgebildet. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Fixierelement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Rastausnehmung,
die mit einem korrespondierenden Rastfortsatz zusammenwirkt. Bevorzugt ist das Fixierelement
einstückig mit dem Anschlagelement ausgebildet. Unter "einstückig" soll insbesondere
zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden
werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine
Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus
einem einzelnen Rohling. Das als Feststellrastfortsatz ausgebildete Fixierelement
wirkt in zumindest einer Position zu einer Fixierung des Anschlagelements in zumindest
einer Position relativ zum Führungselement mit zumindest einer Rastbahn des Führungselements
zusammen. Bevorzugt fixiert das Fixierelement, insbesondere in einer Sperrposition
des Fixierelements, das Anschlagelement zumindest in einer Position relativ zum Führungselement.
Der Ausdruck "Freigabeposition" soll hier insbesondere eine Position des Fixierelements
definieren, in der das Fixierelement außer Eingriff eines mit dem Fixierelement korrespondierenden
Gegenfixierelements ist und/oder in der das Fixierelement kontaktlos zu einem mit
dem Fixierelement korrespondierenden Gegenfixierelement ist. Vorzugsweise ist das
Anschlagelement in der Freigabeposition des Fixierelements zu einer Einstellung einer
Schnitttiefe relativ zum Führungselement beweglich. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung der Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung kann vorteilhaft eine komfortable
Einstellbarkeit einer gewünschten Schnitttiefe mittels einer Bewegung des Anschlagelements
erreicht werden. Zudem kann vorteilhaft eine selbsttätige Einrastfunktion des Fixierelements
zu einer Fixierung des Anschlagelements in zumindest einer Position relativ zum Führungselement
infolge einer Bewegung des Werkzeugmaschinengehäuses in Richtung des Anschlagelements
realisiert werden. Gemäß Anspruch 1 wird das Fixierelement durch eine Bewegung des
Werkzeugmaschinengehäuses in Richtung des Fixierelements bzw. durch eine Krafteinwirkung
des Werkzeugmaschinengehäuses auf das Fixierelement in eine Sperrposition des Fixierelements
bewegt, in der das Fixierelement das Anschlagelement in zumindest einer Position relativ
zum Führungselement fixiert. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Vorpositionierungselement
in zumindest einem Zustand das Fixierelement von zumindest einer Rastbahn des Führungselements
der Schnitttiefenführungseinheit weg bewegt. Bevorzugt bewegt das Vorpositionierungselement
das Fixierelement zumindest in einem vom Werkzeugmaschinengehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine
unbelasteten Zustand des Anschlagelements weg von der Rastbahn des Führungselements.
Vorzugsweise bewegt das Vorpositionierungselement das Fixierelement infolge einer
Aufhebung einer Krafteinwirkung des Werkzeugmaschinengehäuses auf das Fixierelement
von einer Rastbahn des Führungselements weg. Hierdurch kann vorteilhaft eine selbsttätige
Überführung des Fixierelements ausgehend von einer Sperrposition des Fixierelements
in eine Freigabeposition des Fixierelements erreicht werden. Somit kann vorteilhaft
eine komfortable Einstellung einer gewünschten Schnitttiefe erreicht werden, die entkoppelt
ist von einer separaten Bedienung des Fixierelements zu einer Erreichung einer Beweglichkeit
des Anschlagelements relativ zum Führungselement.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Vorpositionierungselement relativ zum Anschlagelement
beweglich gelagert ist. Es kann vorteilhaft ein Zusammenwirken des Vorpositionierungselements
mit einem mit dem Vorpositionierungselement korrespondierenden Gegenpositionierungselement
während einer Bewegung des Anschlagelements sichergestellt werden. Somit kann vorteilhaft
eine zuverlässige Vorpositionierung des Anschlagelements erreicht werden.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung umfasst
das Anschlagelement zumindest eine Aufnahmeausnehmung, in der das Vorpositionierungselement
zumindest teilweise angeordnet ist. Es kann vorteilhaft eine kompakte Anordnung des
Vorpositionierungselements erreicht werden. Somit kann vorteilhaft Bauraum eingespart
werden und es kann eine kompakte Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung erreicht werden.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Vorpositionierungselement als federbelasteter
Rastbolzen ausgebildet ist. Hierzu umfasst die Anschlageinheit zumindest ein Federelement,
das das Vorpositionierungselement mit einer Federkraft beaufschlagt, insbesondere
mit einer Federkraft in eine vom Anschlagelement abgewandte Richtung. Unter einem
"Federelement" soll insbesondere ein makroskopisches Element verstanden werden, das
zumindest eine Erstreckung aufweist, die in einem normalen Betriebszustand um zumindest
10 %, insbesondere um wenigstens 20 %, vorzugsweise um mindestens 30 % und besonders
vorteilhaft um zumindest 50 % elastisch veränderbar ist, und das insbesondere eine
von einer Veränderung der Erstreckung abhängige und vorzugsweise zu der Veränderung
proportionale Gegenkraft erzeugt, die der Veränderung entgegenwirkt. Unter einer "Erstreckung"
eines Elements soll insbesondere ein maximaler Abstand zweier Punkte einer senkrechten
Projektion des Elements auf eine Ebene verstanden werden. Unter einem "makroskopischen
Element" soll insbesondere ein Element mit einer Erstreckung von zumindest 1 mm, insbesondere
von wenigstens 5 mm und vorzugsweise von mindestens 10 mm verstanden werden. Bevorzugt
ist das Federelement als Druckfeder ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass
das Federelement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung
aufweist. Bevorzugt ist das Federelement in der Aufnahmeausnehmung des Anschlagelements
angeordnet. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine konstruktiv
einfache Vorpositionierung des Anschlagelements in zumindest einer Position relativ
zum Führungselement erreicht werden. Zudem kann das Vorpositionierungselement zu einer
sicheren Vorpositionierung des Anschlagelements vorteilhaft mittels des Federelements
mit einer Federkraft in Richtung eines mit dem Vorpositionierungselement korrespondierenden
Gegenpositionierungselements beaufschlagt werden. Ferner kann konstruktiv einfach
eine Kraft erzeugt werden, die das Fixierelement in zumindest einem Betriebszustand
in Richtung einer Freigabeposition des Fixierelements beaufschlagt.
[0010] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Anschlagelement schwenkbar an einem beweglich
an einem Führungselement der Schnitttiefenführungseinheit gelagerten Bedienelement
der Anschlageinheit gelagert ist. Der Begriff "Bedienelement" soll insbesondere ein
Element definieren, das dazu vorgesehen ist, bei einem Bedienvorgang eine Eingabegröße
von einem Bediener aufzunehmen und insbesondere unmittelbar von einem Bediener kontaktiert
zu werden, wobei ein Berühren des Bedienelements sensiert und/oder eine auf das Bedienelement
ausgeübte Betätigungskraft sensiert und/oder mechanisch zur Betätigung einer Einheit
und/oder eines Elements, insbesondere des Anschlagelements, weitergeleitet wird. Es
kann vorteilhaft eine komfortable Bedienbarkeit des Anschlagelements erreicht werden.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Anschlageinheit zu einer Bewegung des Anschlagelements
zumindest das Bedienelement umfasst, das verschiebbar in einer Führungsausnehmung
des Führungselements der Schnitttiefenführungseinheit gelagert ist. Besonders bevorzugt
ist am Bedienelement zumindest ein Anzeigeelement der Anschlageinheit angeordnet.
Das Anzeigeelement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, mittels einer am Führungselement
angeordneten Skala einem Bediener eine mittels der Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
eingestellte Begrenzung einer Schnitttiefe anzuzeigen. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Anzeigeelement als Digitalanzeige ausgebildet ist, mittels deren eine eingestellte
Begrenzung einer Schnitttiefe darstellbar ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung kann vorteilhaft eine präzise Einstellung
einer gewünschten Schnitttiefe erreicht werden.
[0012] Vorzugsweise ist die Führungsausnehmung in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Bewegungsachse des Anschlagelements verlaufenden Ebene angeordnet. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Führungsausnehmung in einer anderen, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Ebene angeordnet ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung kann vorteilhaft eine komfortable Bedienbarkeit
des Bedienelements erreicht werden.
[0013] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Schnitttiefenführungseinheit zumindest das Führungselement
umfasst, das zumindest eine Rastbahn aufweist, mit der zumindest das Vorpositionierungselement
in zumindest einer Position zusammenwirkt. Vorzugsweise greift das Vorpositionierungselement
in zumindest einer Position in die Rastbahn ein. Besonders bevorzugt weist das Führungselement
zumindest eine weitere Rastbahn auf, in die das Fixierelement zumindest in einer Sperrposition
des Fixierelements eingreift. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Führungselement
lediglich eine Rastbahn aufweist, in die das Vorpositionierungselement in zumindest
einer Position eingreift und in die das Fixierelement zumindest in einer Sperrposition
des Fixierelements eingreift. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft
eine sichere Vorpositionierung und/oder Fixierung des Anschlagelements relativ zum
Führungselement erreicht werden.
[0014] Ferner geht die Erfindung aus von einer tragbaren Werkzeugmaschine, insbesondere
von einer Kreissäge, die eine erfindungsgemäße Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
umfasst. Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine
zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos
transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse
auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner als 10 kg und besonders bevorzugt
kleiner als 5 kg. Die tragbare Werkzeugmaschine ist besonders bevorzugt als Tauchkreissäge
ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise
eine Ausgestaltung als Tauchsäge, als elektrische Handsäge usw. Es kann vorteilhaft
ein hoher Bedienkomfort für einen Bediener der tragbaren Werkzeugmaschine erreicht
werden.
Zeichnung
[0015] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung mit einem
in einem vorpositionierten Zustand befindlichen Anschlagelement einer Anschlageinheit
der erfindungsgemäßen Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- die erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine mit einem in einem um eine Tauchschwenkachse
geschwenkten Zustand befindlichen Werkzeugmaschinengehäuse in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung mit dem
in einem fixierten Zustand befindlichen Anschlagelement der Anschlageinheit in einer
schematischen Darstellung und
- Fig. 5
- eine Detailansicht der an einer Schnitttiefenführungseinheit der erfindungsgemäßen
Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung angeordneten Anschlageinheit in einer schematischen
Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0017] Figur 1 zeigt eine als Tauchkreissäge ausgebildete tragbare Werkzeugmaschine 12 mit
einer Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung 10. Die tragbare Werkzeugmaschine 12 umfasst
ferner ein Werkzeugmaschinengehäuse 38, das dazu vorgesehen ist, eine Antriebseinheit
40 der tragbaren Werkzeugmaschine 12 zu umschließen. Die Antriebseinheit 40 umfasst
eine Antriebswelle (hier nicht näher dargestellt) zu einem Antrieb eines mit einer
Werkzeugaufnahme (hier nicht näher dargestellt) der tragbaren Werkzeugmaschine 12
koppelbaren Bearbeitungswerkzeugs 42 (Figuren 1 und 3) auf eine, einem Fachmann bereits
bekannte Art und Weise. Ferner umfasst die tragbare Werkzeugmaschine 12 eine als Grundplatte
oder als Gleitschuh ausgebildete Auflageeinheit 44, mit der die tragbare Werkzeugmaschine
12 bei einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) auf einer
Werkstückoberfläche des Werkstücks aufliegt bzw. bei einer Bewegung zu einer Einbringung
eines Schnitts in das Werkstück auf der Werkstückoberfläche gleitet. An der Auflageeinheit
44 ist zudem eine Schutzeinheit 46 der tragbaren Werkzeugmaschine 12 angeordnet, die
einen Bediener vor Verletzungen bei einer Bearbeitung des Werkstücks mittels des Bearbeitungswerkzeugs
42 schützt. Hierbei ist die Schutzeinheit 46 als Schutzhaube ausgebildet, die das
Bearbeitungswerkzeug 42 in einem montierten Zustand entlang einer Rotationsrichtung
der Antriebswelle um mehr als 160° umschließt. Die Schutzeinheit 46 weist ferner ein
Absaugkopplungselement 48 auf, das mit einer Absaugeinheit (hier nicht näher dargestellt)
zu einer Absaugung von abgetragenen Werkstückpartikeln während einer Bearbeitung des
Werkstücks verbindbar ist. Das Werkzeugmaschinengehäuse 38 ist relativ zur Auflageeinheit
44 an der Schutzeinheit 46 schwenkbar gelagert. Hierbei ist das Werkzeugmaschinengehäuse
38 auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise schwenkbar um eine Tauchschwenkachse
50 des Werkzeugmaschinengehäuses 38 gelagert. Ferner ist das Werkzeugmaschinengehäuse
38 zusammen mit der Schutzeinheit 46 auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art
und Weise um eine Neigeschwenkachse 52 relativ zur Auflageeinheit 44 schwenkbar an
der Auflageeinheit 44 gelagert. Die Tauchschwenkachse 50 erstreckt sich zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Neigeschwenkachse 52.
[0018] Die Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung 10 für die tragbare Werkzeugmaschine 12 ist
zu einer Einstellung einer Begrenzung einer Schnitttiefe auf einer dem Werkzeugmaschinengehäuse
38 zugewandten Seite der Schutzeinheit 46 an der Schutzeinheit 46 angeordnet. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung 10 an einer anderen,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Position an der Schutzeinheit 46 oder einem
anderen Bauteil der tragbaren Werkzeugmaschine 12 angeordnet ist. Die Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
10 umfasst zumindest eine Schnitttiefenführungseinheit 14 und zumindest eine Anschlageinheit
16, die zumindest ein beweglich gelagertes Anschlagelement 18 und zumindest ein Fixierelement
20 zu einer Fixierung des Anschlagelements 18 in zumindest einer Position aufweist.
Hierbei ist das Anschlagelement 18 zu einer Einstellung einer Begrenzung einer Schnitttiefe
des Bearbeitungswerkzeugs 42 entlang eines Führungselements 28 der Schnitttiefenführungseinheit
14 beweglich gelagert.
[0019] Die Anschlageinheit 16 umfasst zu einer Bewegung des Anschlagelements 18 zumindest
ein Bedienelement 32, das verschiebbar in einer Führungsausnehmung 34 des Führungselements
28 der Schnitttiefenführungseinheit 14 gelagert ist. Das Anschlagelement 18 ist schwenkbar
um eine Bewegungsachse 36 des Anschlagelements 18 an dem beweglich am Führungselement
28 der Schnitttiefenführungseinheit 14 gelagerten Bedienelement 32 der Anschlageinheit
16 gelagert. Die Führungsausnehmung 34 ist in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Bewegungsachse 36 des Anschlagelements 18 verlaufenden Ebene angeordnet. Hierbei
weist die Führungsausnehmung 34, betrachtet entlang einer Gesamterstreckung der Führungsausnehmung
34, einen bogenförmigen Verlauf auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Führungsausnehmung
34 an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Position am Führungselement
28 angeordnet ist, wie beispielsweise an einer dem Werkzeugmaschinengehäuse 38 abgewandten
Seite des Führungselements 28 usw. Zudem ist es ebenfalls denkbar, dass die Führungsausnehmung
34 einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verlauf aufweist, wie
beispielsweise einen geradlinigen Verlauf usw.
[0020] Des Weiteren umfasst das Führungselement 28 zumindest eine Rastbahn 24, die korrespondierend
mit dem Fixierelement 20 ausgebildet ist. Hierbei ist die Rastbahn 24 als Sägezahnrastbahn
ausgebildet (Figuren 2 und 4). Das Führungselement 28 umfasst zudem zumindest eine
weitere Rastbahn 26, die dazu vorgesehen ist, mit einem Vorpositionierungselement
22 der Anschlageinheit 16 zu einer Vorpositionierung des Anschlagelements 18 zusammenzuwirken(Figuren
2 und 4). Somit umfasst die Schnitttiefenführungseinheit 14 zumindest ein Führungselement
28, das zumindest eine weitere Rastbahn 26 aufweist, mit der zumindest das Vorpositionierungselement
22 in zumindest einer Position zusammenwirkt. Das Vorpositionierungselement 22 ist
hierbei am Anschlagelement 18 angeordnet. Die weitere Rastbahn 26 ist als Dreieckszahnrastbahn
ausgebildet, wobei einzelne Zähne der weiteren Rastbahn 26 als gleichschenklige Dreiecke
ausgebildet sind.
[0021] Die Rastbahn 24 und die weitere Rastbahn 26 verlaufen auf einer dem Werkzeugmaschinengehäuse
38 zugewandten Seite. Hierbei verlaufen die Rastbahn 24 und die weitere Rastbahn 26
zumindest im Wesentlichen parallel. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Führungselement
28 lediglich eine einzige Rastbahn 24 aufweist, die dazu vorgesehen ist, mit dem Fixierelement
20 und dem Vorpositionierungselement 22 zusammenzuwirken. Auf einer der Rastbahn 24
und der weiteren Rastbahn 26 abgewandten Seite des Führungselements 28 weist das Führungselement
28 eine Maßskala 54 auf, die zu einer Anzeige einer einer mittels der Anschlageinheit
16 eingestellten Begrenzung einer Schnitttiefe entsprechenden Abmessung einer Schnitttiefe
mit einem an dem Bedienelement 32 angeordneten Zeigerelement 56 zusammenwirkt (Figur
5). Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung 10 eine
digitale Anzeigeeinheit zu einer Anzeige einer einer eingestellten Begrenzung einer
Schnitttiefe entsprechenden Abmessung einer Schnitttiefe umfasst.
[0022] Das Fixierelement 20 ist als Feststellfortsatz ausgebildet. Zu einer Fixierung des
Anschlagelements 18 in zumindest einer Position relativ zum Führungselement 28 ist
das Fixierelement 20 auf einer dem Führungselement 28 zugewandten Seite des Anschlagelements
18 angeordnet. Hierbei ist das Fixierelement 20 einstückig mit dem Anschlagelement
18 ausgebildet. Das Fixierelement 20 weist, betrachtet in einer zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Bewegungsachse 36 des Anschlagelements 18 verlaufenden Ebene, eine polygonale
Form auf. In der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse 36 des Anschlagelements
18 verlaufenden Ebene weist das Anschlagelement 18 eine Sägezahnform auf. Das Fixierelement
20 ist korrespondierend mit der als Sägezahnrastbahn ausgebildeten Rastbahn 24 ausgebildet.
Insgesamt weist die Anschlageinheit 16 zumindest vier Fixierelemente 20 auf, die als
Feststellfortsätze ausgebildet sind. Die vier Fixierelemente 20 weisen eine zueinander
analoge Ausgestaltung auf und sind einstückig mit dem Anschlagelement 18 ausgebildet.
[0023] Die Anschlageinheit 16 umfasst ferner zumindest das Vorpositionierungselement 22,
das das Fixierelement 20 in zumindest einem Zustand in Richtung einer Freigabeposition
des Fixierelements 20 mit einer Kraft beaufschlagt. Das Vorpositionierungselement
22 bewegt in zumindest einem Zustand das Fixierelement 20 von zumindest der Rastbahn
24 des Führungselements 28 der Schnitttiefenführungseinheit 14 weg. Hierbei bewegt
das Vorpositionierungselement 22 das Fixierelement 20 zumindest in einem vom Werkzeugmaschinengehäuse
38 der tragbaren Werkzeugmaschine 12 unbelasteten Zustand des Anschlagelements 18
weg von der Rastbahn 24 des Führungselements 28. Hierdurch wird das Fixierelement
20 in eine Freigabeposition des Fixierelements 20 überführt. In der Freigabeposition
des Fixierelements 20 ist das Anschlagelement 18 zu einer Einstellung einer Schnitttiefe
relativ zum Führungselement 28 durch eine Bewegung des Bedienelements 32 in der Führungsausnehmung
34 entlang der Führungsausnehmung 34 beweglich.
[0024] Das Vorpositionierungselement 22 ist dazu vorgesehen, das Anschlagelement 18 gegen
eine Bewegung entlang der Rastbahn 24 bzw. entlang der Führungsausnehmung 34 infolge
einer auf das Anschlagelement 18 wirkenden Gewichtskraft zu sichern. Hierzu ist das
Vorpositionierungselement 22 als federbelasteter Rastbolzen ausgebildet (Figuren 2
und 4). Somit ist das Vorpositionierungselement 22 relativ zum Anschlagelement 18
beweglich gelagert. Das Anschlagelement 18 weist zu einer Aufnahme des Vorpositionierungselements
22 zumindest eine Aufnahmeausnehmung 30 auf, in der das Vorpositionierungselement
22 zumindest teilweise angeordnet ist. Die Anschlageinheit 16 umfasst zu einer Belastung
des Vorpositionierungselements 22 mit einer Kraft in Richtung des Führungselements
28 bzw. in Richtung der weiteren Rastbahn 26 zumindest ein Federelement 58 (Figuren
2 und 4). Das Federelement 58 ist als Schraubendruckfeder ausgebildet. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Federelement 58 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltung aufweist. Das Federelement 58 ist in der Aufnahmeausnehmung 30 des Anschlagelements
18 angeordnet. Zudem ist das Federelement 58 in einer Ausnehmung 60 des Vorpositionierungselements
22 angeordnet. Somit stützt sich das Federelement 58 mit einem Ende am Anschlagelement
18 ab und mit einem weiteren Ende stützt sich das Federelement 58 an dem Vorpositionierungselement
22 ab. Somit wird das Anschlagelement 18 durch eine Federkraft des Federelements 58
und durch das Zusammenwirken des Vorpositionierungselements 22 mit der weiteren Rastbahn
26 mit einer Kraft in eine vom Führungselement 28 abgewandte Richtung beaufschlagt.
Hierdurch wird auch das Fixierelement 20 in zumindest einem Zustand in Richtung einer
Freigabeposition des Fixierelements 20 mit einer Kraft beaufschlagt.
[0025] Zu einer Beweglichkeit des Anschlagelements 18 durch eine Bewegung des Bedienelements
32 in der Führungsausnehmung 34 in einer Freigabeposition des Fixierelements 20 weist
das Vorpositionierungselement 22 einen halbkugelförmigen Rastkopf 62 auf. Der Rastkopf
62 wirkt hierbei mit der weiteren Rastbahn 26 zusammen. Hierbei wird der Rastkopf
62 mittels einer Federkraft des Federelements 58 in Richtung des Führungselements
28 bzw. der weiteren Rastbahn 26 beaufschlagt. Bei einer Bewegung des Anschlagelements
18 durch eine Bewegung des Bedienelements 32 in der Führungsausnehmung 34 kann der
Rastkopf 62 infolge eines Überrastens entlang der weiteren Rastbahn 26 gleiten. Hierbei
werden der Rastkopf 62 und das Vorpositionierungselement 22 entgegen einer Federkraft
des Federelements 58 in Richtung des Anschlagelements 18 in die Aufnahmeausnehmung
30 des Anschlagelements 18 hineingedrückt. Sobald eine Bewegung des Bedienelements
32 beendet wird, werden das Vorpositionierungselement 22 und der Rastkopf 62 durch
eine Federkraft des Federelements 58 in Eingriff von zumindest zwei Rastbereichen
bzw. von zumindest zwei Rastzähnen der weiteren Rastbahn 26 gebracht. Hierdurch wird
sichergestellt, dass das Anschlagelement 18 sich nach einer Einstellung einer Schnitttiefe
nicht durch eine auf das Anschlagelement 18 einwirkende Gewichtskraft aus der eingestellten
Position bewegt. Somit ist das Anschlagelement 18 mittels des Vorpositionierungselements
22 vorpositioniert.
[0026] Bei einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) wird nach einer
Einstellung einer Schnitttiefe mittels einer Positionierung des Anschlagelements 18
das Werkzeugmaschinengehäuse 38 um die Tauchschwenkachse 50 relativ zur Auflageeinheit
44 in Richtung der Auflageeinheit 44 geschwenkt (Figur 3). Hierdurch kommen Schneidzähne
des Bearbeitungswerkzeugs 42 zu einer Bearbeitung des Werkstücks in Kontakt bzw. in
Eingriff mit dem Werkstück. Das Werkzeugmaschinengehäuse 38 wird solange um die Tauchschwenkachse
50 geschwenkt, bis ein Anschlagbereich 64 des Werkzeugmaschinengehäuses 38 am Anschlagelement
18 anschlägt. Hierdurch wird ein Moment erzeugt, das das Anschlagelement 18 um die
Bewegungsachse 36 des Anschlagelements 18 relativ zum Bedienelement 32 schwenkt. Infolge
der Schwenkbewegung des Anschlagelements 18 relativ zum Bedienelement 32 gelangt das
Fixierelement 20 in Eingriff mit der Rastbahn 24 bzw. mit Rastzähnen der Rastbahn
24. Das Fixierelement 20 ist somit in einer Sperrposition, in der eine Bewegung des
Anschlagelements 18 entlang der Führungsausnehmung 34 durch ein Zusammenwirken des
Fixierelements 20 und der Rastbahn 24 verhindert wird. Das Vorpositionierungselement
22 greift in einer Sperrposition des Fixierelements 20 stets in die weitere Rastbahn
26 ein.
[0027] Sobald das Werkzeugmaschinengehäuse 38 infolge einer Unterbrechung einer Bearbeitung
des Werkstücks usw. in eine von der Auflageeinheit 44 abgewandte Richtung geschwenkt
wird, bewegt das Vorpositionierungselement 22 bzw. eine auf das Vorpositionierungselement
22 wirkende Federkraft des Federelements 58 das Fixierelement 20 in eine von der Rastbahn
26 weg gerichtete Richtung in eine Freigabeposition des Fixierelements 20. Hierbei
wird das Anschlagelement 18 durch das Vorpositionierungselement 22 bzw. eine auf das
Vorpositionierungselement 22 wirkende Federkraft des Federelements 58 in eine vom
Führungselement 28 weggerichtete Richtung um die Bewegungsachse 36 des Anschlagelements
18 relativ zum Bedienelement 32 geschwenkt. Das Vorpositionierungselement 22 bleibt
hierbei in Kontakt mit der weiteren Rastbahn 26 und vorpositioniert das Anschlagelement
18 in einer Position relativ zum Führungselement 28.
[0028] Des Weiteren weist die Anschlageinheit 16 zumindest ein Führungsschienenausgleichselement
66 auf (Figur 2). Das Führungsschienenausgleichselement 66 ist dazu vorgesehen, eine
Abstandsdifferenz einer Auflagefläche 68 (Figur 1) relativ zu einer Werkstückoberfläche
bei einer Nutzung der tragbaren Werkzeugmaschine 12 mit einer Führungsschienenvorrichtung
(hier nicht näher dargestellt) im Vergleich zu einer Nutzung der tragbaren Werkzeugmaschine
12 entkoppelt von der Führungsschienenvorrichtung auszugleichen. Das Führungsschienenausgleichselement
66 ist hierbei drehbar um eine zumindest im Wesentlichen parallel zur Bewegungsachse
36 des Anschlagelements 18 verlaufende Bewegungsachse 70 des Führungsschienenausgleichselements
66 am Anschlagelement 18 gelagert. Bei einer Nutzung der tragbaren Werkzeugmaschine
12 mit einer Führungsschienenvorrichtung wird infolge einer Drehung des Führungsschienenausgleichselements
66 um die Bewegungsachse 70 des Führungsschienenausgleichselements 66 relativ zum
Anschlagelement 18 eine neue Anschlagfläche für den Anschlagbereich 64 des Werkzeugmaschinengehäuses
38 bereitgestellt, die einen Ausgleich der Abstandsdifferenz ermöglicht. Zu einer
Bewegung des Führungsschienenausgleichselements 66 weist die Anschlageinheit 16 zumindest
ein Drehhebelbedienelement 72 auf (Figur 2). Das Drehhebelbedienelement 72 ist am
Führungsschienenausgleichselement 66 fixiert.
1. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung für tragbare Werkzeugmaschinen, mit zumindest
einer Schnitttiefenführungseinheit (14) und mit zumindest einer Anschlageinheit (16),
die zumindest ein beweglich gelagertes Anschlagelement (18) und zumindest ein Fixierelement
(20) zu einer Fixierung des Anschlagelements (18) in zumindest einer Position aufweist,
wobei die Anschlageinheit (16) zumindest ein Vorpositionierungselement (22) umfasst,
das das Fixierelement (20) in zumindest einem Zustand in Richtung einer Freigabeposition
des Fixierelements (20) mit einer Kraft beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (20) durch eine Bewegung eines Werkzeugmaschinengehäuses (38) in
Richtung des Fixierelements (20) bzw. durch eine Krafteinwirkung eines Werkzeugmaschinengehäuses
(38) auf das Fixierelement (20) in eine Sperrposition des Fixierelements (20) bewegt
wird, in der das Fixierelement (20) das Anschlagelement (18) in zumindest einer Position
relativ zum Führungselement (28) fixiert.
2. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorpositionierungselement (22) in zumindest einem Zustand das Fixierelement (20)
von zumindest einer Rastbahn (24, 26) eines Führungselements (28) der Schnitttiefenführungseinheit
(14) weg bewegt.
3. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorpositionierungselement (22) relativ zum Anschlagelement (18) beweglich gelagert
ist.
4. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (18) zumindest eine Aufnahmeausnehmung (30) umfasst, in der das
Vorpositionierungselement (22) zumindest teilweise angeordnet ist.
5. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorpositionierungselement (22) als federbelasteter Rastbolzen ausgebildet ist.
6. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (18) schwenkbar an einem beweglich an einem Führungselement (28)
der Schnitttiefenführungseinheit (14) gelagerten Bedienelement (32) der Anschlageinheit
(16) gelagert ist.
7. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinheit (16) zu einer Bewegung des Anschlagelements (18) zumindest ein
Bedienelement (32) umfasst, das verschiebbar in einer Führungsausnehmung (34) eines
Führungselements (28) der Schnitttiefenführungseinheit (14) gelagert ist.
8. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsausnehmung (34) in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer
Bewegungsachse (36) des Anschlagelements (18) verlaufenden Ebene angeordnet ist.
9. Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitttiefenführungseinheit (14) zumindest ein Führungselement (28) umfasst,
das zumindest eine Rastbahn (24, 26) aufweist, mit der zumindest das Vorpositionierungselement
(22) in zumindest einer Position zusammenwirkt.
10. Tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Kreissäge, mit zumindest einer Schnitttiefenbegrenzungsvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Cutting-depth limiting device for portable power tools, having at least one cutting-depth
guide unit (14) and having at least one stop unit (16), which latter has at least
one movably mounted stop element (18) and at least one fixing element (20) for fixing
the stop element (18) in at least one position, wherein the stop unit (16) comprises
at least one prepositioning element (22), which, in at least one state, subjects the
fixing element (20) to a force in the direction of a release position of the fixing
element (20), characterized in that the fixing element (20) is moved, by a movement of a power tool housing (38) in the
direction of the fixing element (20) or by a force effect of a power tool housing
(38) on the fixing element (20), into a blocking position of the fixing element (20),
in which the fixing element (20) fixes the stop element (18) in at least one position
relative to the guide element (28).
2. Cutting-depth limiting device according to Claim 1, characterized in that the prepositioning element (22), in at least one state, moves the fixing element
(20) away from at least one latching path (24, 26) of a guide element (28) of the
cutting-depth guide unit (14).
3. Cutting-depth limiting device according to one of the preceding claims, characterized in that the prepositioning element (22) is movably mounted relative to the stop element (18).
4. Cutting-depth limiting device according to one of the preceding claims, characterized in that the stop element (18) comprises at least one receiving recess (30), in which the
prepositioning element (22) is at least partially disposed.
5. Cutting-depth limiting device according to one of the preceding claims, characterized in that the prepositioning element (22) is configured as a spring-loaded latching pin.
6. Cutting-depth limiting device according to one of the preceding claims, characterized in that the stop element (18) is pivotably mounted on a control element (32) of the stop
unit (16), which control element is movably mounted on a guide element (28) of the
cutting-depth guide unit (14).
7. Cutting-depth limiting device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the stop unit (16), for a movement of the stop element (18), comprises at least one
control element (32), which is displaceably mounted in a guide recess (34) of a guide
element (28) of the cutting-depth guide unit (14).
8. Cutting-depth limiting device according to Claim 7, characterized in that the guide recess (34) is disposed in a plane running at least substantially perpendicular
to a motional axis (36) of the stop element (18).
9. Cutting-depth limiting device according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting-depth guide unit (14) comprises at least one guide element (28), which
guide element has at least one latching path (24, 26), with which at least the prepositioning
element (22) cooperates in at least one position.
10. Portable power tool, in particular circular saw, having at least one cutting-depth
limiting device according to one of the preceding claims.
1. Ensemble limitant la profondeur de coupe d'outils motorisés portables, présentant
au moins une unité (14) de guidage de la profondeur de coupe,
au moins une unité de butée (16) qui présente au moins un élément de butée (18) monté
à déplacement et
au moins un élément de fixation (20) permettant de fixer l'élément de butée (18) en
au moins une position,
l'unité de butée (16) comportant au moins un élément de pré-positionnement (22) qui,
en au moins une situation, applique sur l'élément de fixation (20) une force dirigée
vers une position de libération de l'élément de fixation (20),
caractérisé en ce que
l'élément de fixation (20) est déplacé par un déplacement du boîtier (38) de l'outil
motorisé en direction de l'élément de fixation (20) ou par l'action d'une force exercée
par le boîtier (38) de l'outil motorisé sur l'élément de fixation (20) dans une position
de blocage de l'élément de fixation (20), dans laquelle l'élément de fixation (20)
immobilise l'élément de butée (18) en au moins une position par rapport à l'élément
de guidage (28).
2. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon la revendication 1, caractérisé en ce que en au moins une situation, l'élément de pré-positionnement (22) éloigne l'élément
de fixation (20) d'au moins une piste d'encliquetage (24, 26) d'un élément de guidage
(28) de l'unité (14) de guidage de la profondeur de coupe.
3. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de pré-positionnement (22) est monté à déplacement par rapport à l'élément
de butée (18).
4. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de butée (18) comporte au moins une découpe de réception (30) dans laquelle
l'élément de pré-positionnement (22) est disposé au moins en partie.
5. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de pré-positionnement (22) est configuré comme goujon d'encliquetage sollicité
par ressort.
6. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de butée (18) est monté à pivotement sur un élément de commande (32) de
l'unité de butée (16), monté à déplacement sur un élément de guidage (28) de l'unité
(14) de guidage de la profondeur de coupe.
7. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de butée (16) comporte pour déplacer l'élément de butée (18) au moins un
élément de commande (32) monté à coulissement dans une découpe de guidage (34) d'un
élément de guidage (28) de l'unité (14) de guidage de la profondeur de coupe.
8. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon la revendication 7, caractérisé en ce que la découpe de guidage (34) est disposée dans un plan qui s'étend essentiellement
perpendiculairement à l'axe de déplacement (36) de l'élément de butée (18).
9. Ensemble limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité (14) de guidage de la profondeur de coupe comporte au moins un élément de
guidage (28) qui présente au moins une piste d'encliquetage (24, 26) avec laquelle
au moins l'élément de pré-positionnement (22) coopère en au moins une position.
10. Outil motorisé portable, en particulier scie circulaire, dotée d'au moins un ensemble
limitant la profondeur de coupe selon l'une des revendications précédentes.