[0001] Die Erfindung betrifft ein modulares Kleidungsstück, insbesondere ein Kleidungsstück,
das sich aus mehreren Kleidungsteilen mittels Verbindungselementen zusammensetzen
lässt. Sie betrifft ferner Verbindungselemente für flächige Gebilde, die insbesondere
für das modulare Kleidungsstück geeignet sind.
[0002] Aktuell hergestellte Kleidungsstücke, beispielsweise Blusen, T-Shirts, Tops, Röcke,
Hosen, Kleider und Pullover, unterscheiden sich lediglich im Schnittmuster, im Material
und in der Farbe. Veränderungen an derartigen Kleidungsstücken können in der Regel
nicht vorgenommen werden. Bei einigen Kleidungsstücken gibt es bisher nur die Möglichkeit,
diese durch einen Reißverschluss optisch zu verändern. Dies ist auch durch Einschlagen
von zum Beispiel Ärmeln und fixieren dieser durch Knöpfe, beispielsweise Druckknöpfe,
möglich.
[0003] Bekannt sind ferner mehrteilige Kleidungsstücke, die sich mittels Reißverschlüssen
aus mehreren Teilen zusammensetzen oder in mehrere Teile zerlegen lassen. Sogenannte
Zipp-Off-Hosen gestatten beispielsweise die Abtrennung der Hosenbeine, um eine lange
Hose in eine kurze Hose zu überführen. Zu diesem Zweck sind Reißverschlüsse in den
Hosenbeinen ausgebildet, die die Abtrennung der Hosenbeine vom Oberteil der Hose und
die Wiederanbringung der Hosenbeine an diesem Oberteil gestatten. Derartige Lösungen
sind jedoch auf spezielle Kleidungsstücke beschränkt.
[0004] Es ist ein grundsätzliches Problem, dass Kleidungsstücke rasch veralten oder verschleißen.
Ebenso rasch werden Kleidungsstücke unmodern oder gehen kaputt. Auch eine Verschmutzung
kann dazu führen, dass ein Kleidungsstück nicht mehr tragbar ist. Die Neuanschaffung
von Kleidungsstücken ist teuer.
[0005] Ein weiteres Problem liegt darin, dass sich die Konfektionsgrößen des Besitzers verändern,
so dass ihm seine Kleidungsstücke nicht mehr passen. Schließlich werden bekannte Kleidungsstücke
vom Besitzer nicht als ausreichend individuell empfunden, so dass solche Kleidungsstücke
in den Augen seines Besitzers als langweilig betrachtet werden. Stangenware erlaubt
nach Ansicht vieler Käufer nur eine begrenzte Individualität für den Einzelnen. Überdies
ist die Passgenauigkeit von Kleidungsstücken abhängig von vorgegebenen Konfektionsgrößen,
die nicht jeden potentiellen Träger befriedigen. Anderseits ist Individualität im
Kleidungsstil oft recht teuer.
[0006] Selbst passende, saubere und moderne Kleidungsstücke, die den individuellen Wünschen
ihrer Besitzer entsprechen, brauchen - wie auch alle anderen Kleidungsstücke - im
Schrank Platz. Wenige Kleidungsstücke würden zwar wenig Platz benötigen, schränken
aber die Kombinationsmöglichkeiten ein. Viele Kleidungsstücke erlauben größere Kombinationsmöglichkeiten,
benötigen aber mehr Platz.
[0007] Ferner sind Kleidungsstücke, selbst wenn sie für sich genommen allen Anforderungen
des Besitzers genügen, nur begrenzt kombinierbar, unter anderem deshalb, weil sie
in der Regel nur für einen Anlass konzipiert sind. Änderungen der Kleidung erfordern
in der Regel den Austausch eines kompletten Kleidungsstückes.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen.
Es soll insbesondere ein modulares Kleidungsstück angegeben werden, das eine größere
Individualität erlaubt und gleichzeitigt eine einfache und neuartige De- und Montage
von Kleidungsteilen ermöglicht. Ferner sollen Verbindungselemente für flächige Gebilde
angegeben werden, die insbesondere für die Verbindung von Kleidungsteilen zu einem
modularen Kleidungsstück geeignet sind.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 8 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0010] Nach Maßgabe der Erfindung ist ein modulares Kleidungsstück vorgesehen, das aus zwei
oder mehr Kleidungsteilen besteht, wobei die Kleidungsteile mittels leistenförmiger
Verbindungselemente, die jeweils aus einer ersten leistenförmigen Komponente und einer
zweiten leistenförmigen Komponente bestehen, überlappend und lösbar aneinander befestigt
sind und wobei zumindest eines der Kleidungsteile eine der beiden Komponenten des
Verbindungselementes auf einer seiner Flächenseiten aufweist.
[0011] Unter dem Begriff "modulares Kleidungstück" wird ein aus mehreren Teilen zusammengesetztes
Gebilde verstanden, das zur Bekleidung des menschlichen Körpers dient. Diese Teile
werden in der vorliegenden Erfindung als Kleidungsteile bezeichnet. Die Kleidungsteile
bilden die Module des Kleidungsstückes. Bei dem modularen Kleidungsstück kann es sich
beispielweise um Blusen, Hemden, T-Shirts, Tops, Röcke, Hosen, Kleider und Pullover
handeln, wobei die Aufzählung nicht abschießend ist. Die erfindungsgemäßen modularen
Kleidungsstücke unterscheiden sich von bekannten Kleidungsstücken dadurch, dass sie
aus mehreren Kleidungsteilen bestehen, die mittels der Verbindungselemente miteinander
lösbar verbunden sind. Mit anderen Worten: Kleidungsteile werden zu modularen Kleidungsstücken
mittels der beschriebenen Verbindungselemente zusammengesetzt.
[0012] Wird ein Kleidungsteil an einem anderen befestigt, so überlappen die beiden Kleidungsteile
an ihren Randbereichen, weil eine Komponente des Verbindungselementes auf der Flächenseite
eines der beiden Kleidungsteile angebracht ist. Die andere Komponente des Verbindungselementes
ist vorzugsweise auch auf einer Flächenseite und zwar einer Flächenseite des anderen
Kleidungsteils befestigt; sie kann aber auch an dessen Kanten befestigt sein. In beiden
Fällen wird eine überlappende Befestigung der beiden Kleidungsteile erreicht. Ist
eine Komponente des Verbindungselementes an einer Flächenseite eines Kleidungsteils
befestigt, so ist sie vorzugsweise in einem Bereich an der Flächenseite angebracht,
die an den Rand des Kleidungsteils angrenzt.
[0013] Um zwei Kleidungsteile miteinander zu verbinden, werden die beiden Komponenten eines
Verbindungselementes zweckmäßigerweise auf einander zugewandten Flächenseiten der
beiden Kleidungsteile angebracht. Bezogen auf die Lage des Kleidungsstückes im getragenen
Zustand am Körper kann sich die erste Komponente auf der Außenseite des ersten Kleidungsteils,
beispielsweise in einem Bereich, der an die untere Kante des ersten Kleidungsteils
angrenzt, befinden, während sich die zweite Komponente an der Innenseite des zweiten
Kleidungsteils, beispielsweise in einem Bereich, der an die obere Kante des zweiten
Kleidungsteils angrenzt, befinden kann.
[0014] Sind an einem Kleidungsteil mehrere andere Kleidungsteile befestigt, so sind an dem
Kleidungsteil Komponenten verschiedener Verbindungselemente angebracht.
[0015] Die Komponenten des Verbindungselements können mit bekannten Mitteln an den Kleidungsteilen
befestigt sein. Beispielsweise können sie an den Kleidungsteilen angenäht oder angeklebt
sein.
[0016] Vorzugsweise bestehen die erste Komponente und die zweite Komponente eines Verbindungselementes
aus einem flexiblen Material. Zweckmäßigerweise weist die erste Komponente eine sich
in ihr erstreckende Nut und die zweite Komponente eine sich in ihrer Längsrichtung
erstreckende Rippe auf, die für eine Einführung in die Nut geformt ist. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass die beiden Komponenten lösbar miteinander verbunden
werden können. Zum Verbinden von zwei Kleidungsteilen wird die Rippe der zweiten Komponente
eines Verbindungselementes in die Nut der ersten Komponente des Verbindungselementes
vom Nutzer eingedrückt. Aufgrund der Widerlager wird ein fester Halt der beiden Komponenten
des Verbindungselementes aneinander gewährleistet. Die so verbundenen Kleidungsteile
können wieder voneinander gelöst werden, indem die Rippe der zweiten Komponenten des
Verbindungselementes unter Anwendung von Zugkraft aus der Nut der ersten Komponente
des Verbindungselementes gezogen wird. Die Zugkraft kann dabei über eines der beiden
verbundenen Kleidungsteile ausgeübt werden. Es ist kein Gleitstück erforderlich, um
die beiden Komponenten zu verbinden oder zu lösen.
[0017] Zweckmäßigerweise ist die Nut an den Stirnseiten der ersten Komponente offen.
[0018] Vorzugsweise weist die erste Komponente eines Verbindungselementes eine Basis auf,
an deren Vorderseite zwei, unter Ausbildung der Nut voneinander beabstandete Seidenwände
ausgebildet sind, und deren Rückseite auf der Flächenseite des Kleidungsteils anliegt,
wobei an den von der Basis abgewandten Enden der Seitenwände Widerlager ausgebildet
sind. Ebenso bevorzugt weist die zweite Komponente des Verbindungselementes eine Basis
auf, an deren Vorderseite die Rippe ausgebildet ist, und deren Rückseite auf der Flächenseite
des Kleidungsteils anliegt, wobei an dem der Basis abgewandten Ende der Rippe zumindest
ein Widerlager ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise sind die der Basis abgewandten Flächenseiten
der Widerlager der ersten Komponente und die Flächenseiten der Rippe der zweiten Komponente
mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung beschichtet, um eine relative Bewegung der beiden
Komponenten zueinander im verbundenen Zustand zu verhindern.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass an dem modularen Kleidungsstück oder einem oder mehreren
Kleidungsteilen des modularen Kleidungsstücks Accessoires, insbesondere speziell angefertigte
Accessoires, angebracht sind, um dem modularen Kleidungsstück eine noch größere Individualität
zu verleihen. Dabei kann es sich beispielsweise um Taschen, Ketten, Perlen, Bänder,
Broschen, Schleifen und andere Accessoires handeln.
[0020] Nach Maßgabe der Erfindung ist demzufolge ein Verbindungselement zur lösbaren Befestigung
eines ersten flächigen Gebildes an einem zweiten flächigen Gebilde vorgesehen, wobei
das Verbindungselement aus einer ersten leistenförmigen Komponente und einer zweiten
leistenförmigen Komponente besteht, wobei
- die erste Komponente eine sich in Längsrichtung der ersten Komponente des Verbindungselementes
erstreckende Nut und die zweite Komponente eine sich in Längsrichtung der zweiten
Komponente des Verbindungselementes erstreckende Rippe aufweist, die für eine Einführung
in die Nut geformt ist;
- die erste Komponente eine Basis aufweist, an deren Vorderseite zwei, unter Ausbildung
der Nut voneinander beabstandete Seidenwände ausgebildet sind, und deren Rückseite
auf der Flächenseite des ersten flächigen Gebildes anliegt, wobei an den von der Basis
abgewandten Enden der Seitenwände Widerlager ausgebildet sind; und
- die zweite Komponente eine Basis aufweist, an deren Vorderseite die Rippe ausgebildet
ist, und deren Rückseite auf der Flächenseite des zweiten flächigen Gebildes anliegt,
wobei an dem der Basis abgewandten Ende der Rippe zumindest ein Widerlager ausgebildet
ist.
[0021] Das erfindungsgemäße Verbindungselement ist insbesondere als Verbindungselement für
das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück geeignet. Das erste und das zweite flächige
Gebilde sind vorzugsweise textile oder lederne Gebilde, beispielsweise textile Stoffe,
aber auch Planen, Zelte, Segel, Wohntextilien und Abdeckungen, wobei die Aufzählung
nicht abschließend ist. Das erfindungsgemäße Verbindungselement kann überall dort
angewendet werden, wo seine Anwendung eine Verbesserung der Verbindung zwischen zwei
flächigen Gebilden ermöglicht. Vorzugsweise sind das erste und/oder das zweite flächige
Gebilde Kleidungsteile für das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück.
[0022] Zweckmäßigerweise ist die Nut an den Stirnseiten der ersten Komponente offen.
[0023] Höhe und Breite der beiden Komponenten des Verbindungselementes hängen von dessen
Anwendungsgebiet ab. Die Länge der beiden Komponenten kann durch zuschneiden variiert
werden, wenn das Verbindungselement als Band- oder Meterware bereitgestellt wird.
Zur Verwendung für das modulare Kleidungsstück ist eine Höhe von 0,1 bis 1 cm, bevorzugt
0,5 cm, und eine Breite von 0,1 bis 2 cm, bevorzugt 0,5 bis 1 cm bevorzugt.
[0024] Vorzugsweise bestehen die erste Komponente und die zweite Komponente des Verbindungselementes
aus einem flexiblen Material. Ein besonders geeignetes Material ist Gummi. Beispiele
für Gummi-Materialien umfassen Natur- und Synthesekautschuke wie Styrol-Butadien-Kautschuk,
Chloropren-Kautschuk, Butadien-Kautschuk (BR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR),
Butylkautschuk (IIR), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Polyisopren-Kautschuk
(IR). Ebenso verwendbar sind alle flexiblen Kunststoffe.
[0025] Vorzugsweise sind die der Basis abgewandten Flächenseiten der Widerlager der ersten
Komponente mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung beschichtet. Mittels einer solchen Beschichtung
kann verhindert werden, dass sich die Komponenten relativ zu einander verschieben.
Die Anti-Rutsch-Beschichtung kann beispielsweise eine Klebstoffschicht sein. Eine
solche Klebstoffschicht ist zweckmäßig, weil sie selbstreinigend beim Waschen ist.
Geeignete Klebstoffe für derartige Schichten sind die handelsüblich für Schuhsohlen
eingesetzten Klebstoffe, wie beispielsweise Silikongel-Klebstoffe, Gummikleber, Diabond
®, Bindulin-Schuhsohlenkleber, Chloropren-Klebstoffe, wobei die Aufzählung nicht abschließend
ist.
[0026] Das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück und das erfindungsgemäße Verbindungselement
erlauben eine schnelle und sichere Verbindung von Kleidungsteilen. Insbesondere ermöglicht
die Erfindung auch die Verbindung von Kleidungsteilen in unterschiedlichen Konfektionsgrößen
unter Erhalt einer genauen Passform der erfindungsgemäßen modularen Kleidung. Durch
die Verwendung unterschiedlich großer, ansonsten gleicher Kleidungsteile kann die
Passform besser abgestimmt werden. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, Kleidungsteile,
die einen Unterschied von ein bis zwei Konfektionsgrößen zueinander besitzen, zu verbinden,
um eine höhere Passgenauigkeit und Tragekomfort eines modularen Kleidungsstückes für
den Nutzer zu erreichen. Ist das modulare Kleidungsstück ein Hemd, so kann dieses
Hemd aus mehreren Kleidungsteilen zusammensetzt werden, zu denen Ärmel unterschiedlicher
Länge gehören. Durch Austausch kurzer Ärmel gegen lange Ärmel kann ein kurzärmliges
Hemd in ein langärmliges Hemd überführt werden. Dazu tragen beide Paare von Ärmeln
auf ihrer Unterseite in einem Bereich, der an den oberen Rand der Ärmel angrenzt,
jeweils eine zweite Komponente eines Verbindungselementes. Die zweiten Komponenten
können in erste Komponenten des jeweiligen Verbindungselementes eingedrückt werden,
die auf den Außenseiten des Hemdkörpers, bestehend aus Hemdbrust und -rücken, in Bereichen,
die an die Unterkante des Armansatzes angrenzen, angebracht sind. Auf die gleiche
Weise können an dem Hemdkörper unterschiedliche Kragen befestigt werden.
[0027] Die erfindungsgemäß vorgesehene einheitliche Verbindungstechnik unter Verwendung
der beschriebenen Verbindungselemente stellt eine hohe Kompatibilität unter den Kleidungsteilen
sicher.
[0028] So ermöglicht es die Erfindung, aus einer Mehrzahl von einzelnen Kleidungsteilen,
die die Module bilden, ein einzigartiges modulares Kleidungsstück, beispielsweise
Oberteil, Mittelteil, Rock oder Hose, individuell zusammenzustellen. Die höhere Individualität
verlangt überdies auch noch weniger Platz im Schrank als herkömmliche Kleidung.
[0029] Durch den Austausch einzelner Module, d. h. Kleidungsteile, kann ein komplett neues,
modulares Kleidungsstück entstehen. Die Modularität des erfindungsgemäßen Kleidungsstückes
ermöglicht somit eine höhere Individualität für den Einzelnen, insbesondere auch weil
es leichter ist, modulare Kleidungsstücke modisch zu halten. Eine Anpassung der Kleidung
an aktuelle Modetrends wird vereinfacht. Auch einer Verschmutzung kann leichter durch
den Austausch des verschmutzten einzelnen Kleidungsteils begegnet werden.
[0030] Ferner kann es der Austausch von einzelnen Kleidungsteilen ermöglichen, ein modulares
Kleidungsstück körperlichen Veränderungen wie Brustvergrößerungen, Schwangerschaften
oder Folgen einer Diät anzupassen. Ebenso erlaubt es der Austausch einzelner Kleidungsteile,
das modulare Kleidungsstück einem neuen Anlass anzupassen, beispielsweise Anlässen
wie Oper, Sport oder Party. Der Austausch erlaubt es auch, geschlechts- und altersunabhängig
tragbare, modulare Kleidungsstücke zu erhalten. Schließlich kann ein modulares Kleidungstück
schnell an sich ändernde Wetterbedingungen angepasst werden. Die Kombinationsmöglichkeiten
von Kleidungsteilen zu modularen Kleidungsstücken, auch im Hinblick auf Farbe, Stoffe
und Schnittmuster von Kleidungsteilen, sind unbegrenzt. Es ist aber auch möglich,
ein Kleidungsteil einzeln zu tragen.
[0031] Das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück zeichnet sich durch einen höheren Tragekomfort
als bekannte Kleidungsstücke aufgrund ihrer Leichtigkeit und ihrer Flexibilität aus.
[0032] Das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück hat einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert.
Es besitzt eine charakteristische Optik, die unverwechselbar und unabhängig von Farbe,
Stoff und Schnittmuster ist. Es ist darüber hinaus mit bestehenden Modeformen kombinierbar.
[0033] Die Veränderung modularer Kleidungsstücke durch Austausch von Kleidungsteilen, das
Hinzufügen oder Entfernen zumindest eines Kleidungsteils erfordert nur einen geringen
Zeitaufwand. Die Montage oder Demontage einzelner Kleidungsteile der modularen Kleidungsstücke
ist mittels der erfindungsgemäßen Verbindungselemente einfach zu bewerkstelligen.
Alte oder beschädigte Kleidungsteile können schnell und einfach ersetzt werden.
[0034] Einzelne Kleidungsteile sind kostengünstiger, so dass auch die gesteigerte Individualität
des Einzelnen kostengünstiger erreicht werden kann.
[0035] Die erfindungsgemäße Verbindungstechnik ist aufgrund der gewählten Materialien für
die Verbindungselemente hautfreundlich. Damit ist das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück
auch für Allergiker geeignet. Die Herstellung des erfindungsgemäßen modularen Kleidungsstücks
kann mit bekannten Produktionsabläufen umgesetzt werden, weil herkömmliche Stoffe
und Materialien eingesetzt werden. Die Verbindungselemente können in beliebiger Länge
hergestellt werden und vom Nutzer nach seinen Vorstellungen zugeschnitten werden.
Auf diese Weise können die eingesetzten Verbindungselemente sowohl für kurze als auch
für beliebig lange Verbindungen zwischen Kleidungsteilen verwendet werden.
[0036] Die Verbindungselemente reinigen sich selbst bei Waschgängen. Die Verbindungselemente
sind robuster als bekannte Verbindungselemente.
[0037] Insgesamt ist das erfindungsgemäße modulare Kleidungsstück langlebiger und strapazierfähiger
als bekannte Kleidungsstücke. Es ermöglicht eine Verringerung der Kleidungskosten
und ist darüber hinaus platzeffizienter.
[0038] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die die Erfindung
nicht einschränken sollen, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei
zeigen
- Fig. 1a
- eine Schnittdarstellung einer ersten Komponente einer ersten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Verbindungselementes;
- Fig. 1b
- eine Schnittdarstellung einer zweiten Komponente zu der in Fig. 1a gezeigten ersten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungselementes;
- Fig. 2a
- eine Schnittdarstellung einer ersten Komponente einer zweiten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Verbindungselementes;
- Fig. 2b
- eine Schnittdarstellung einer zweiten Komponente zu der in Fig. 2a gezeigten zweiten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungselementes;
- Fig. 3a
- eine perspektivische Darstellung der in Fig. 1a gezeigten ersten Komponente, befestigt
an einem ersten flächigen Gebilde;
- Fig. 3b
- eine perspektivische Darstellung der in Fig. 1b gezeigten zweiten Komponente, befestigt
an einem zweiten flächigen Gebilde; und
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung eines Verbundes der in Fig. 3a und 3b gezeigten flächigen
Gebilde.
[0039] Die in den Fig. 1a und 1b gezeigten beiden Komponenten 2, 11 eines erfindungsgemäßen
Verbindungselementes 1 haben jeweils die Form einer Leiste. Die in Fig. 1a gezeigte
erste Komponente 2 ist spiegelsymmetrisch in Bezug auf die Achse A geformt. Sie besitzt
eine streifenförmige Basis 3, von der zwei Seitenwände 5 unter Ausbildung einer Nut
4 abstehen. Die Nut 4 erstreckt sich in Längsrichtung der ersten Komponente 2 des
Verbindungselementes 1 (siehe auch Fig. 3a). Wird die erste Komponente 2 des Verbindungselementes
1 auf einem flächigen Gebilde 21 befestigt, so liegt sie mit der Rückseite 6 der Basis
3 auf einer Flächenseite 22 des flächigen Gebildes 21 an. An den Enden der Seitenwände
5, die der Basis 3 abgewandt sind, sind zwei nach innen, also zur Nut 4 hin gerichtete,
zueinander spiegelsymmetrische Widerlager 7 ausgebildet. Die Widerlager 7 haben einen
annähernd dreieckigen Querschnitt, wobei die der Basis zugewandte Unterseite 8a der
Widerlager 7 unter Ausbildung einer Hinterschneidung geneigt ist.
[0040] Die Seitenwände 5 der ersten Komponente 2 sind ebenfalls spiegelsymmetrisch zueinander
ausgebildet. Die der Nut 4 zugewandten Innenseiten 9 der Seitenwände 5 sind konkav
geformt, so dass die Nut 4 einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt hat. Die Außenseiten
10 der Seitenwände 5 können ebenfalls konkav gekrümmt sein.
[0041] Die in Fig. 1b gezeigte zweite Komponente 11 ist spiegelsymmetrisch in Bezug auf
die Achse B. Sie besitzt eine streifenförmige Basis 12, deren Abmessungen denen der
Basis 3 der ersten Komponente entsprechen können. Von der Basis 12 steht eine Rippe
13 ab, an deren Ende zwei zueinander spiegelsymmetrische Widerlager 14 ausgebildet
sind. Die Widerlager 14 haben einen annähernd dreieckigen Querschnitt, wobei die der
Basis 12 zugewandte Unterseite 15 der Widerlager 14 unter Ausbildung einer Hinterschneidung
geneigt ist. Widerlager 14 und Rippe 13 sind so ausgeformt, dass sie in die Nut 4
der ersten Komponente 2 unter Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen beiden
Komponenten 2, 11 eingedrückt werden können. Aufgrund der Widerlager 7, 14 beider
Komponenten ist ein sicherer Halt der zweiten Komponente 11 in der ersten Komponente
2 gewährleistet. Die Rippe 13 verjüngt sich ausgehend von der Basis 12. Ihre Seitenwände
18 können konkav gekrümmt sein.
[0042] Wird die zweite Komponente 11 des Verbindungselementes 1, wie in Fig. 3b gezeigt,
auf einem flächigen Gebilde 23 befestigt, so liegt sie mit der Rückseite 16 der Basis
12 auf einer Flächenseite 24 des flächigen Gebildes 23 an.
[0043] Es ist in den Figuren 1a und 1b zu erkennen, dass die Stärke der Basis 3 bzw. 12
bis zur jeweiligen Symmetrieachse A, B der Komponente 2, 11 zunimmt. Aus diesem Grund
ist Basis an den Längsrändern der jeweiligen Komponente 2, 11 dünner als im Bereich
der Nut 4 bzw. Rippe 13. Die so erhaltenen dünneren Randbereiche ermöglichen es, die
Komponenten 2, 11 mittels bekannter Techniken wie Nähen auf einem Kleidungsteil oder
einem anderen flächigen Gebilde zu befestigen.
[0044] Die in den Fig. 2a und 2b gezeigte zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungselementes
entspricht der ersten Ausführungsform, außer dass zusätzlich Anti-Rutsch-Beschichtungen
auf Oberflächen des Verbindungselementes 1 aufgebracht sind. Die in Fig. 2a gezeigte
erste Komponente 2 der zweiten Ausführungsform weist auf der Oberseite 8b der Widerlager
7 eine Anti-Rutsch-Beschichtung 17 auf. Die Oberseite 8b sind die der Basis 3 abgewandten
Flächenseiten der Widerlager 7. Die Anti-Rutsch-Beschichtung liegt nach dem Eindrücken
der Rippe 13 der zweiten Komponente 11 in die Nut 4 der ersten Komponente 2 an den
Seitenwänden 18 der Rippe 13 an, wodurch ein Verrutschen der zweiten Komponente 11
in der ersten Komponente 2 verhindert wird (siehe Fig. 4). Die in Fig. 2b gezeigte
zweite Komponente 11 der zweiten Ausführungsform ist gegenüber der ersten Ausführungsform,
die in Fig. 1b gezeigt ist, unverändert und trägt keine Anti-Rutsch-Beschichtung,
auch wenn dies möglich ist.
[0045] In Fig. 3a ist ein erstes flächiges Gebilde 21 mit einer Flächenseite 22 gezeigt,
auf der eine erste Komponente 2 befestigt ist. Es ist in Fig. 3a zu erkennen, dass
die Nut 4 an der Stirnseite der ersten Komponente 2 offen ist.
[0046] Auch die zweite Komponente 11 besitzt die Form einer Leiste (siehe Fig. 3b), deren
Rückseite 16 auf der Flächenseite 24 eines zweiten flächigen Gebildes 23 aufliegt.
Die Rippe 13 ist in Längsrichtung der zweiten Komponente 11 ausgebildet.
[0047] In Fig. 3b ist ein zweites flächiges Gebilde 23 mit einer Flächenseite 24 gezeigt,
auf der eine zweite Komponente 11 befestigt ist. Es ist zu erkennen, dass die Nut
in Längsrichtung der Komponente 2 ausgebildet ist.
[0048] Bei beiden flächigen Gebilden 21, 23 kann es sich beispielswiese um textile Gebilde
wie Kleidungsteile handeln.
[0049] In Fig. 4 sind die beiden flächigen Gebilde 21 und 23 mittels des erfindungsgemäßen
Verbindungselementes 1 lösbar aneinander befestigt. Es ist zu erkennen, dass dazu
die Rippe 13 mit ihren Widerlagern 14 in die Nut 4 eingeführt worden ist, was aufgrund
des elastischen Materials, aus dem das Verbindungselement 1 besteht, möglich ist.
Die Widerlager 7, 14 sorgen für einen sicheren Halt des zweiten flächigen Gebildes
an dem ersten flächigen Gebilde. Unter Ausübung von Zugkraft, beispielsweise auf das
erste oder das zweite flächige Gebilde 21, 23, kann die Verbindung zwischen den beiden
flächigen Gebilden 21, 23 wieder gelöst werden. Dabei wird die Rippe aus der Nut gezogen,
was ebenfalls aufgrund des elastischen Materials, aus dem das Verbindungselement 1
besteht, möglich ist.
[0050] Trägt das erste flächige Gebilde 21 statt der ersten Komponente 2 der in Fig. 1a
gezeigten ersten Ausführungsform die erste Komponente 2 der in Fig. 2a gezeigten zweiten
Ausführungsform, so befindet zwischen der Oberseite 8b der Widerlager 7 der ersten
Komponente 2 und den Seitenwänden 18 der zweiten Komponente 11 die Anti-Rutsch-Beschichtung
17 (in Fig. 4 zur Vereinfachung der Darstellung nicht gezeigt).
[0051] Wird der in Fig. 4 gezeigte Verbund aus erstem und zweitem flächigen Gebilde 21,
23 am menschlichen Körper getragen, so kann beispielsweise das erste flächige Gebilde
21, wenn es dem Körper zugewandt ist, die erste Komponente 2 auf seiner Außenseite
tragen. In diesem Fall ist die Flächenseite 22 des ersten flächigen Gebildes 21 dessen
Außenseite. Das zweite flächige Gebilde muss dann die zweite Komponente 11 auf seiner
Innenseite, die dann der Flächenseite 24 entspricht, tragen, damit das zweite flächige
Gebilde 23 an dem ersten flächigen Gebilde 21 befestigt werden kann. Es kann dabei
vorgesehen sein, dass die erste Komponente 2, bezogen auf einen Träger des modularen
Kleidungsstückes, in einem Bereich der Flächenseite 22 des ersten flächigen Gebildes
21 angebracht ist, der an die Unterkante des flächigen Gebildes angrenzt, während
die zweite Komponente 11 in einem Bereich der Flächenseite 24 des zweiten flächigen
Gebildes 23 angebracht ist, der an die Oberkante des zweiten flächigen Gebildes 23
angrenzt.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Verbindungselement
- 2
- erste Komponente
- 3
- Basis
- 4
- Nut
- 5
- Seitenwand
- 6
- Rückseite der Basis 3
- 7
- Widerlager
- 8a
- Unterseite
- 8b
- Oberseite
- 9
- Innenseite
- 10
- Außenseite
- 11
- zweite Komponente
- 12
- Basis
- 13
- Rippe
- 14
- Widerlager
- 15
- Unterseite
- 16
- Rückseite der Basis 12
- 17
- Anti-Rutsch-Beschichtung
- 18
- Seitenwand
- 21
- erstes flächiges Gebilde, z. B. erstes Kleidungsteil
- 22
- Flächenseite
- 23
- zweites flächiges Gebilde, z. B. zweites Kleidungsteil
- 24
- Flächenseite
1. Modulares Kleidungsstück, bestehend aus zwei oder mehr Kleidungsteilen (21, 23), wobei
die Kleidungsteile (21, 23) mittels leistenförmiger Verbindungselemente (1), die jeweils
aus einer ersten leistenförmigen Komponente (2) und einer zweiten leistenförmigen
Komponente (11) bestehen, überlappend und lösbar aneinander befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Kleidungsteile (21, 23) eine der beiden Komponenten (2, 11) des
Verbindungselementes (1) auf einer seiner Flächenseiten (22, 24) aufweist.
2. Modulares Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Kleidungsteil (21) eine erste Komponente (2) eines leistenförmigen Verbindungselementes
(1) und ein zweites Kleidungsteil (23) eine zweite Komponente (11) des leistenförmigen
Verbindungselementes (1) trägt.
3. Modulares Kleidungsstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (2) des leistenförmigen Verbindungselementes (1) auf der äußeren
Flächenseite (22) des ersten Kleidungsteiles (21) und die zweite Komponente (11) des
leistenförmigen Verbindungselementes (1) auf der inneren Flächenseite (24) des zweiten
Kleidungsteiles (23) befestigt ist.
4. Modulares Kleidungsstück nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (2) und die zweite Komponente (11) eines Verbindungselementes
(1) aus einem flexiblen Material bestehen, wobei die erste Komponente (2) eine sich
in Längsrichtung der ersten Komponente (2) des Verbindungselementes (1) erstreckende
Nut (4) und die zweite Komponente (11) eine sich in Längsrichtung der zweiten Komponente
(11) des Verbindungselementes (1) erstreckende Rippe (13) aufweist, die für eine Einführung
in die Nut (4) geformt ist.
5. Modulares Kleidungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (2) eine Basis (3) aufweist, an deren Vorderseite zwei, unter
Ausbildung der Nut (4) voneinander beabstandete Seidenwände (5) ausgebildet sind,
und deren Rückseite (6) auf der Flächenseite (22) eines Kleidungsteils (21) anliegt,
wobei an den von der Basis (3) abgewandten Enden der Seitenwände (5) Widerlager (7)
ausgebildet sind.
6. Modulares Kleidungsstück nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (11) eine Basis (12) aufweist, an deren Vorderseite die Rippe
(13) ausgebildet ist, und deren Rückseite (16) auf der Flächenseite (24) eines Kleidungsteils
(23) anliegt, wobei an dem der Basis abgewandten Ende der Rippe (13) zumindest ein
Widerlager (14) ausgebildet ist.
7. Modulares Kleidungsstück nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die der Basis (3) abgewandten Flächenseiten (8b) der Widerlager (7) der ersten Komponente
(2) mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung (17) beschichtet sind.
8. Verbindungselement zur lösbaren Befestigung eines ersten flächigen Gebildes (21) an
einem zweiten flächigen Gebilde (23), wobei das Verbindungselement (1) aus einer ersten
leistenförmigen Komponente (2) und einer zweiten leistenförmigen Komponente (11) besteht,
wobei
- die erste Komponente (2) eine sich in Längsrichtung der ersten Komponente (2) des
Verbindungselementes (1) erstreckende Nut (4) und die zweite Komponente (11) eine
sich in Längsrichtung der ersten Komponente (2) des Verbindungselementes (1) erstreckende
Rippe (13) aufweist, die für eine Einführung in die Nut (4) geformt ist;
- die erste Komponente (2) eine Basis (3) aufweist, an deren Vorderseite zwei, unter
Ausbildung der Nut (4) voneinander beabstandete Seidenwände (5) ausgebildet sind,
und deren Rückseite (6) auf der Flächenseite (22) des ersten flächigen Gebildes (21)
anliegt, wobei an den von der Basis (3) abgewandten Enden der Seitenwände (5) Widerlager
(7) ausgebildet sind; und
- die zweite Komponente (11) eine Basis (12) aufweist, an deren Vorderseite die Rippe
(13) ausgebildet ist, und deren Rückseite (16) an der Flächenseite (24) des zweiten
flächigen Gebildes (23) anliegt, wobei an dem der Basis (12) abgewandten Ende der
Rippe (13) zumindest ein Widerlager (14) ausgebildet ist.
9. Verbindungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (2) und die zweite Komponente (11) des Verbindungselementes
(1) aus einem flexiblen Material bestehen.
10. Verbindungselement nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die der Basis (3) abgewandten Flächenseiten (8b) der Widerlager (7) der ersten Komponente
(2) mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung (17) beschichtet sind.