[0001] Die Erfindung betrifft einen Tropfer zum Abgeben von Tropfen eines Fluids aus einem
Behältnis, mit einem Tropfkanal, der einen Tropfkanaleingang zum Einführen des Fluids
in den Tropfkanal und einen Tropfkanalausgang zum Abgeben von Tropfen aus dem Tropfkanal
hat und der Tropfkanaleingang als ein von dem konischen Kanalbereich abgewandtes Ende
des zylindrischen Kanalbereichs ausgebildet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein Tropfer-Kappe-System sowie ein Behältnis, insbesondere eine Flasche, mit einem
solchen Tropfer bzw. Tropfer-Kappe-System.
[0002] Aus der
DE 197 13 951 B4 ist ein Tropfer bekannt, wobei dem Tropfkanaleingang ein konischer Kanalbereich zugeordnet,
der sich ausgehend von dem Tropfkanaleingang in Richtung eines Tropfkanalausgangs
erweitert. An einem dem Tropfkanaleingang abgewandten Ende des konischen Kanalbereichs
schließt sich ein zylindrischer Kanalbereich an, dessen vom konischen Kanalbereich
abgewandtes Ende den Tropfkanalausgang bildet.
[0003] Bei dem bekannten Tropfer ist von Nachteil, dass die gewünschte Abgabemenge bzw.
Tropfengröße oftmals nur unzureichend dosierbar ist. Hierdurch besteht insbesondere
die Gefahr, dass mehr Fluid abgegeben wird, als für die vorgesehene Anwendung eigentlich
notwendig ist. Somit entsteht unnötiger Ausschuss, was zu höheren Kosten führt. Insbesondere
beim Mischen zweier Komponenten eines Zwei-Komponenten-Materials besteht ein erhöhtes
Risiko, dass die miteinander zu vermischenden Komponenten nicht in dem vorgegebenen
Mischungsverhältnis miteinander vermischt werden. Hierdurch besteht die Gefahr, dass
die gewünschten Eigenschaften des Zwei-Komponenten-Materials aufgrund eines ungünstigen
Mischungsverhältnisses der beiden Komponenten negativ beeinflusst werden. Zudem ist
von Nachteil, dass zumindest in Bezug auf eine der beiden Komponenten oftmals eine
erhöhte Ausschussmenge entsteht, wodurch höhere Kosten verursacht werden.
[0004] Es ist daher die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, einen Tropfer der eingangs
genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass die abgebbaren Tropfenmengen besser
dosierbar und/oder die Ausschussmengen deutlich reduzierbar sind.
[0005] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch einen Tropfer der eingangs
genannten Art gelöst, bei dem der Tropfkanalausgang als ein von dem zylindrischen
Kanalbereich abgewandtes Ende des konischen Kanalbereichs ausgebildet ist.
[0006] Hierbei ist von Vorteil, dass aufgrund des dem Tropfkanaleingang zugeordneten und/oder
sich an den Tropfkanaleingang anschließenden zylindrischen Kanalbereichs eine, insbesondere
kontrollierbare, Scherung für das Fluid erzielbar ist. Insbesondere dient der zylindrische
Kanalbereich aufgrund seiner Scherkraftwirkung auf das Fluid zum Reduzieren der Viskosität
des Fluids. Vorzugsweise ist mittels der Scherkraftwirkung des zylindrischen Kanalbereichs
einen Annäherung der Viskositäten unterschiedlicher Fluide erzielbar. Hierdurch sind,
insbesondere mit dem selben Tropfer, auch für unterschiedliche Fluide mit voneinander
abweichenden Viskositäten sehr ähnliche Tropfengrößen und/oder Abgabemengen erzielbar.
Des Weiteren kann beim Übergang des Fluids aus einem Behälter durch den Tropfkanaleingang
in den Tropfkanal eine ungleichmäßige Strömung entstehen. Vorzugsweise ist der zylindrische
Kanalbereich derart ausgebildet, dass sich bereits innerhalb des zylindrischen Kanalbereichs
eine zumindest weitgehend ausgebildete, stationäre, gleichmäßige und/oder reproduzierbare
Strömung für das Fluid ergibt. Insbesondere wird eine zumindest weitgehend ausgebildete,
stationäre, gleichmäßige und/oder laminare Strömung nach einer Wegstrecke des Fluids
innerhalb des zylindrischen Kanalbereichs im Bereich von 0,3 bis 0,5 mal dem Innendurchmesser
des zylindrischen Kanalbereichs erreicht. Insbesondere ermöglicht der sich in Strömungsrichtung
an den zylindrischen Kanalbereich anschließende konische Kanalbereich einen stetigen
Übergang der Strömung und/oder eine insgesamt ausgebildete, stationäre, gleichmäßige
und/oder reproduzierbare Strömung. Vorzugsweise dient der zylindrische Kanalbereich
zum Erzeugen eines thixotropen und/oder strukturviskosen Verhaltens bei einem durch
den zylindrischen Kanalbereich des Tropfkanals geleiteten Fluid. Insbesondere bei
einem strukturviskosen und/oder thixotropen Fluid nimmt die Viskosität, insbesondere
zeitabhängig, aufgrund einer einwirkenden Scherbelastung ab. Somit wird das entsprechende
Fluid aufgrund der Scherkraftwirkung des zylindrischen Kanalbereichs immer dünnflüssiger.
Nach Beendigung der Scherbelastung steigt die Viskosität, insbesondere zeitabhängig,
wieder an. Vorzugsweise wirkt die Scherbelastung beim Übertritt und Durchfließen des
sich an den zylindrischen Kanalbereich anschließenden konischen Kanalbereichs nach.
Insbesondere ist aufgrund des zylindrischen Kanalbereichs eine niedrigere Viskosität
des Fluids am Tropfkanalausgang erreichbar. Mittels des zylindrischen Kanalbereichs
kann somit eine, insbesondere zeitlich abhängige, Scherverdünnung erreicht werden.
Hierdurch sind kleinere Tropfen und/oder Abgabemengen realisierbar. Damit ist eine
höhere Ausbeutung ermöglicht, wodurch die Ausschussmenge und/oder unnötige Kosten
reduziert werden. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Mischen zweier Komponenten
eines Zwei-Komponenten-Materials ermöglicht der erfindungsgemäße Tropfer ein besseres,
optimaleres Mischungsverhältnis. Hierdurch ist gewährleistbar, dass das Zwei-Komponenten-Material
die gewünschten Eigenschaften aufweist.
[0007] Insbesondere ist mittels der erfindungsgemäßen Tropfers eine dosierbare Abgabe des
Fluids erleichtert. Der Tropfer kann derart ausgelegt sein, dass das Tropfengewicht
im Bereich von 10 mg bis 50 mg, insbesondere im Bereich von 1 mg bis 2 mg, bevorzugt
um etwa 1,5 mg, liegt. Vorzugsweise liegt das Tropfenvolumen im Bereich von 10 µl
bis 50 µl, insbesondere im Bereich von 10 µl bis 30 µl, bevorzugt im Bereich von 10
µl bis 20 µl. Hierbei steht µl für Mikroliter. Bei einer Dosierung von fünf Tropfen
kann die Abweichung im Bereich von ± 0,5 mg bis etwa ± 2 mg, insbesondere um etwa
± 1,5 mg, liegen. Vorzugsweise ist der Durchmesser des erfindungsgemäßen Tropfers
in Abhängigkeit von der Viskosität, den rheologischen und/oder den physikalischen
Eigenschaften des dem Tropfer zugeordneten Fluids ausgebildet.
[0008] Vorzugsweise geht der zylindrische Kanalbereich an seinem von dem Tropfkanaleingang
abgewandten Ende in den konischen Kanalbereich über. Insbesondere vergrößert sich
der Innendurchmesser des konischen Kanalbereichs ausgehend von dem zylindrischen Kanalbereich
in Richtung des Tropfkanalausgangs. Ausgehend von dem zylindrischen Kanalbereich und
von dem Tropfkanaleingang weg in Richtung des Tropfkanalausgangs erweitert sich somit
der konische Kanalbereich. Hierdurch wird die Gefahr der Entstehung einer ungleichmäßigen
Strömung beim Übergang vom zylindrischen Kanalbereich in den nachfolgenden Kanalbereich
reduziert. Die konische Gestaltung des sich an den zylindrischen Kanalbereich anschließenden
Kanalbereichs kann eine Entmischung des, insbesondere gefüllten, Fluids verhindern
und/oder die Zunahme der Viskosität eines, insbesondere thixotropen, Fluids nach erfolgter
Scherkrafteinwirkung in dem zylindrischen Kanalbereich verzögern. Ein gefülltes Fluid
kann ein Adhäsiv, Nanopartikel und/oder ein Thixotropie-Mittel aufweisen. Insbesondere
ist ein von dem zylindrischen Kanalbereich abgewandtes Ende des konischen Kanalbereichs
dem Tropfkanalausgang zugeordnet. Vorzugsweise wird der Tropfkanalausgang durch das
von dem zylindrischen Kanalbereich abgewandte Ende des konischen Kanalbereichs gebildet.
Der Tropfkanaleingang kann als ein von dem konischen Kanalbereich abgewandtes Ende
des zylindrischen Kanalbereichs ausgebildet sein. Insbesondere ist der Tropfkanal
aus dem zylindrischen Kanalbereich und dem konischen Kanalbereich gebildet.
[0009] Gemäß einer Weiterbildung hat der zylindrische Kanalbereich eine Kanallänge im Bereich
von 0,5 mm bis 2,5 mm. Insbesondere liegt die Kanallänge des zylindrischen Kanalbereichs
im Bereich von 0,7 mm bis 2 mm, bevorzugt im Bereich von 0,9 mm bis 1,5 mm. Besonders
bevorzugt beträgt die Kanallänge des zylindrischen Kanalbereichs 1 mm. Insbesondere
ist die Kanallänge derart gewählt, dass eine zum Reduzieren der Viskosität hinreichend
große Scherkraftwirkung mittels des zylindrischen Kanalbereichs erzielbar ist.
[0010] Vorzugsweise hat der zylindrische Kanalbereich einen Innendurchmesser im Bereich
von 0,2 mm bis 1 mm. Insbesondere liegt der Innendurchmesser des zylindrischen Kanalbereichs
im Bereich von 0,3 mm bis 0,7 mm. Bevorzugt beträgt der Innendurchmesser des zylindrischen
Kanalbereichs 0,5 mm oder 0,3 mm. Insbesondere ist der Innendurchmesser in Abhängigkeit
von der Kanallänge des zylindrischen Kanalbereichs derart gewählt, dass aufgrund der
erzeugten Scherkraftwirkung eine hinreichende Abnahme der Viskosität des Fluids erzielbar
ist. Die Scherrate und/oder die Schwergeschwindigkeit kann in einem Bereich von 0,1
pro Sekunde bis 250 pro Sekunde, insbesondere in einem Bereich von 10 pro Sekunde
bis 250 pro Sekunde, liegen.
[0011] Nach einer weiteren Ausführungsform hat der Tropfkanalausgang einen Innendurchmesser
im Bereich von 1,00 mm bis 2,00 mm. Insbesondere liegt der Innendurchmesser des Tropfkanalausgangs
im Bereich von 1,2 mm bis 1,8 mm. Bevorzugt beträgt der Innendurchmesser des Tropfkanalausgangs
1,5 mm. Der Tropfkanalausgang kann einen gekanteten Rand, insbesondere mit einem stumpfen
Winkel zwischen einer Seitenwand des konischen Kanalbereichs und einer Außenwand,
aufweisen. Bei einem gekanteten Rand des Tropfenkanalausgangs ist ein Tropfen des
Fluids unmittelbar am gekanteten Rand des Tropfkanalausgangs von dem Tropfer lösbar.
Alternativ kann der Rand des Tropfkanalausgangs abgerundet oder gebogen ausgebildet
sein. Hierdurch können größere Tropfen, insbesondere mit einem größeren Tropfendurchmesser,
erzeugt werden. Vorzugsweise wird durch die Größe des Innendurchmessers des Tropfenkanalausgangs
die Tropfengröße und/oder die Abgabemenge des Fluids bestimmt.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung hat der Tropfkanal eine Gesamtlänge im Bereich von 4 mm
bis 8 mm. Insbesondere liegt die Gesamtlänge des Tropfkanals im Bereich von 5 mm bis
7 mm, bevorzugt im Bereich von 5,2 mm bis 6,5 mm. Vorzugsweise setzt sich die Gesamtlänge
des Tropfkanals aus der Kanallänge des zylindrischen Kanalbereichs und der Kanallänge
des konischen Kanalbereichs zusammen. Somit ergibt sich für den Tropfkanal ein insgesamt
einfacher Aufbau, wobei jedoch aufgrund des in Strömungsrichtung des Fluids zunächst
angeordneten zylindrischen Kanalbereichs und dem stromabwärts folgenden konischen
Kanalbereichs erheblich verbesserte Tropfeigenschaften realisierbar sind.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Tropfkanal in einem Zylinderelement angeordnet.
Das Zylinderelement kann von einem Auffangbereich zum Auffangen von überlaufendem
und/oder überschüssigem Fluid umgeben sein. Somit verhindert der Auffangbereich zumindest
für eine vorgegebene Menge an Fluid ein Herunterfließen des Fluids an dem Tropfer
und/oder einem mit dem Tropfer verbundenen Behältnis. Hierdurch sind unerwünschte
Verunreinigungen vermeidbar. Der Auffangbereich kann als eine Vertiefung und/oder
beckenartig ausgebildet sein. Insbesondere weist der Auffangbereich eine Senke, eine
Nut, einen Fangkragen und/oder einen erhöhten Rand auf. Somit kann das überlaufende
Fluid in ein Becken, eine Senke und/oder eine Nut fließen, um dort aufgefangen zu
werden. Insbesondere ist der Auffangbereich als ein Auffangring ausgebildet. Der Auffangring
und/oder eine ringartige Nut kann das Zylinderelement umgebend angeordnet sein.
[0014] Vorzugsweise ist unterhalb des Zylinderelementes und/oder des Auffangbereiches ein
Einstecksockel zum Einstecken und/oder Befestigen des Tropfers in einer Öffnung eines
Behältnisses angeordnet. Der Einstecksockel kann im Wesentlichen zylinderartig und/oder
rohrförmig ausgebildet sein. An einem von dem Auffangbereich und/oder dem Tropfkanal
abgewandten Ende kann der Einstecksockel mindestens ein oder zwei Schlitze oder Einkerbungen
aufweisen. Vorzugsweise erstrecken sich die Schlitze oder Einkerbungen in Richtung
des Tropfkanals. Insbesondere erleichtern die Schlitze oder Einkerbungen ein vollständiges
Entleeren eines mit dem Tropfer bzw. dem Einstecksockel verbundenen Behältnisses.
Insbesondere ist der Einstecksockel zum formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen
Verbinden mit einem Behältnis ausgebildet. Beispielsweise kann der Einstecksockel
in die Öffnung eines Flaschenhalses des Behältnisses eingesteckt sein.
[0015] Gemäß einer Weiterbildung kann ein erster Tropfkanal für ein ersten Fluid und ein
zweiter Tropfkanal für ein zweites Fluid vorgesehen sein. Vorzugsweise sind der erste
Tropfkanal und der zweite Tropfkanal parallel zueinander ausgerichtet. Insbesondere
dienen die beiden Tropfkanäle zum Abgeben jeweils einer Komponenten eines Zwei-Komponenten-Materials.
Der erste Tropfenkanal kann zum Verbinden mit einem ersten Reservoir für das erste
Fluid und der zweite Tropfenkanal zum Verbinden mit einem zweiten Reservoir für das
zweite Fluid vorgesehen sein. Das erste Reservoir und das zweite Reservoir können
dem selben Behältnis oder jeweils einem eigenen Behältnis zugeordnet sein. Insbesondere
sind der erste Tropfkanal und der zweite Tropfkanal gleichartig oder identisch ausgebildet.
Alternativ kann der erste Tropfkanal und der zweite Tropfkanal für eine vorgegebene
Abgabemenge und/oder für ein vorgegebenes Mischungsverhältnis der Fluide aus dem ersten
Reservoir und dem zweiten Reservoir aufeinander abgestimmt sein. Mittels des ersten
Tropfkanals und des zweiten Tropfkanals sind die beiden Fluide bzw. die beiden Komponenten
aus den beiden Reservoirs und/oder Behältnissen auf einfache Weise und in einem gewünschten
Mischungsverhältnis dosiert abgebbar. Der erste Tropfkanal und der zweite Tropfkanal
können voneinander abweichend und in Abhängigkeit der Viskosität, den rheologischen
und/oder den physikalischen Eigenschaften der dem ersten Tropfkanal bzw. dem zweiten
Tropfkanal zugeordneten Fluide ausgebildet sein. Insbesondere ist die Gestaltung des
ersten Tropfkanals und des zweiten Tropfkanals in Abhängigkeit von den Materialeigenschaften
des jeweils zugeordneten Fluids sowie des vorgegebenen Mischungsverhältnisses der
beiden Fluide bzw. Komponenten angepasst. Hierbei kann der Innendurchmesser am Tropfkanaleingang
und/oder am Tropfkanalausgang, die Kanallänge des zylindrischen Kanalbereichs und/oder
des konischen Kanalbereichs zum Erreichen des vorgegebenen Mischungsverhältnisses
angepasst sein. Vorzugsweise sind der erste Tropfkanal und der zweite Tropfkanal jedoch
unabhängig vom Fluid identisch ausgebildet.
[0016] Von Vorteil ist ein Tropfer-Kappe-System mit einem erfindungsgemäßen Tropfer und
mit einer Kappe zum Öffnen und Verschließen des Tropfers. Vorzugsweise hat die Kappe
einen Stopfen zum Verschließen des Tropfkanals. Hierbei kann der Stopfen mindestens
teilweise in den Tropfkanal eindringen. Zum Verschließen des Tropfkanals liegt der
Stopfen mindestens teilweise an der Innenseite des Tropfkanals, insbesondere im Bereich
des konischen Kanalbereichs, an. Vorzugsweise ist der Stopfen elastisch ausgebildet,
wodurch eine Beschädigung des Tropfers bzw. des Tropfkanals vermieden ist. Alternativ
kann der Stopfen steif ausgebildet und/oder der Tropfer elastisch ausgebildet sein.
Insbesondere weist die Kappe zum Abdecken eines Auffangbereiches des Tropfers einen
Flansch zum Anlegen an eine Innenseite des Auflagebereiches auf. Vorzugsweise ist
die Innenseite des Auffangbereiches, an dem der Flansch anliegt, an einer von dem
Zylinderelement des Tropfers abgewandten Seite des Auffangbereiches. Somit überdeckt
die Kappe den Auffangbereich, insbesondere in einer Position zum Verschließen des
Tropfkanals, wodurch ein Herausfließen von sich in dem Auffangbereich befindendem
Fluid aus dem Auffangbereich heraus vermieden ist. Insbesondere ist der Flansch stegartig
und/oder ringartig ausgebildet.
[0017] Von besonderem Vorteil ist ein Behältnis, insbesondere eine Flasche, mit einem erfindungsgemäßen
Tropfer oder einem erfindungsgemäßen Tropfer-Kappe-System. Ein derartiges Behältnis
erlaubt die Abgabe kleinerer Tropfen und/oder Abgabemengen in besser dosierbarer Weise
als bisher. Hierdurch ist eine größere Ausbeutung realisierbar. Gegenüber bislang
üblichen Tropfern können abhängig von der Art des verwendeten Fluids und bei gleicher
Ausgangsmenge bis zu 8%, insbesondere bis zu 20 %, vorzugsweise bis zu 30 %, besonders
bevorzugt bis zu 50 %, zusätzliche Tropfenabgaben bzw. Anwendungen realisiert werden.
[0018] Vorzugsweise enthält das Behältnis ein zahnmedizinisches Fluid. Insbesondere dient
das Behältnis und/oder der Tropfer zum Abgeben eines medizinischen und/oder zahnmedizinischen
Fluids, insbesondere eines Dentalmaterials. Vorzugsweise ist das Fluid eine Flüssigkeit.
Insbesondere ist das Fluid und/oder Dentalmaterial eines der folgenden: Ein technischer
Haftvermittler, ein Bonding, insbesondere ein selbstätzendes und/oder selbstadhäsives
Bonding, ein Zement-Liquid, ein Pharmaka, eine endodontische Spülflüssigkeit, eine
Färbelösung, eine Harz-Emulsion (insbesondere mit einer Mischkugel), ein Keramikliquid,
ein Bleaching-Mittel und/oder ein Ätzmittel.
[0019] Vorzugsweise ist das Behältnis aus einem, insbesondere elastischen, Kunststoffmaterial
hergestellt. Das Behältnis kann zumindest teilweise ein Zusammendrücken erlauben,
wodurch die Abgabe eines Tropfens beeinflussbar ist. Vorzugsweise ist der Tropfkanalausgang
in einer Lagerposition des Behältnisses nach oben gerichtet, wodurch ein unbeabsichtigtes
Herausfließen des Fluids aus dem Behältnis vermieden ist. Zum Abgeben mindestens eines
Tropfens wird das Behältnis mit dem Tropfer insbesondere derart verdreht, dass der
Tropfkanalausgang im Wesentlichen nach unten gerichtet ist
[0020] Insbesondere weist der Tropfer einen Tropfkanalabschnitt und einen Sockelabschnitt
auf. Der Sockelabschnitt kann zum Anordnen und/oder Befestigen des Tropfers an einem
Behältnis, insbesondere einer Flasche, dienen. Beispielsweise kann der Sockelabschnitt
einen Sockel und/oder Einstecksockel zum Einstecken und/oder Befestigen des Tropfers
in einer Öffnung eines Behältnisses aufweisen. Der Sockelabschnitt kann einen, insbesondere
zylindrischen, Innenraum und/oder Leitungsabschnitt zum Zuführen eines Fluids zum
Topfkanalabschnitt und/oder dem Tropfkanal, insbesondere dem Tropfkanaleingang, aufweisen.
Vorzugsweise ist der Tropfkanal in dem Tropfkanalabschnitt angeordnet. Der Tropfkanalabschnitt
kann als ein Zylinderelement des Tropfers ausgebildet sein. Insbesondere ist der Tropfkanalabschnitt
mit dem Tropfkanal stromabwärts in Bezug zum Sockelabschnitt angeordnet. Somit kann
der Sockelabschnitt stromaufwärts in Bezug zum Tropfkanalabschnitt angeordnet sein.
Insbesondere ergibt sich die Fließrichtung stromaufwärts und/oder stromabwärts des
Fluids bei einer Verwendung des Tropfers zum Abgeben mindestens eines Tropfens aus
einem Behältnis mit dem Tropfer. Vorzugsweise geht innerhalb des Tropfkanalabschnittes
und/oder des Tropfkanals der zylindrische Kanalbereich an seinem von dem Tropfkanaleingang
abgewandten Ende in den konischen Kanalbereich über. Insbesondere entspricht der Durchmesser
des zylindrischen Kanalbereiches, vorzugsweise am Übergang des zylindrischen Kanalbereiches
zum konischen Kanalbereich, dem kleinsten Durchmesser des konischen Kanalbereiches.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Tropfers, und
- Fig. 2
- eine schematische geschnittene Seitenansicht des erfindungsgemäßen Tropfers gemäß
Fig. 1 mit einer aufgesetzten Kappe zum Verschließen.
[0022] Fig. 1 zeigt eine schematische geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Tropfers 10. Der Tropfer 10 hat ein Zylinderelement 11, das einen Tropfkanal 12 aufweist.
Der Tropfkanal 12 ist koaxial zur Längsachse des Zylinderelementes 11 ausgerichtet.
An einem ersten Ende in Längsrichtung des Zylinderelementes 11 hat der Tropfkanal
12 einen Tropfkanaleingang 13. An einem von dem Tropfkanaleingang 13 bzw. dem ersten
Ende abgewandten zweiten Ende des Zylinderelementes 11 bzw. des Tropfkanals 12 hat
der Tropfkanal 12 einen Tropfkanalausgang 14.
[0023] Bei diesem Ausführungsbeispiel setzt sich der Tropfkanal 12 aus einem zylindrischen
Kanalbereich 15 und einem konischen Kanalbereich 16 zusammen. Hierbei ist der zylindrische
Kanalbereich 15 dem Tropfkanaleingang 13 zugeordnet. Ein Ende des zylindrischen Kanalbereichs
15 bildet den Tropfkanaleingang 13. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt der Innendurchmesser
des Tropfkanaleingangs bzw. des zylindrischen Kanalbereichs 0,5 mm. Gemäß diesem Beispiel
hat der zylindrische Kanalbereich 15 eine Länge von 1 mm. An dem von dem Tropfkanaleingang
13 abgewandten Ende des zylindrischen Kanalbereichs 15 schließt sich der konische
Kanalbereich 16 an. Ausgehend vom Übergang des zylindrischen Kanalbereichs 15 in den
konischen Kanalbereich 16 erweitert sich der konische Kanalbereich 16 in Richtung
des Tropfkanalausgangs 14. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt der maximale Innendurchmesser
des konischen Kanalbereichs 16 bzw. der Durchmesser des Tropfkanalausgangs 14 1,3
mm. Hierbei bildet das von dem zylindrischen Kanalbereich 15 abgewandte Ende des konischen
Kanalbereichs 16 den Tropfkanalausgang 14. Der Tropfkanalausgang 14 weist hier beispielhaft
einen gekanteten Rand 17 auf. Hierbei ist zwischen einer Innenwand des konischen Kanalbereichs
16 und einer Stirnseite bzw. Außenwand 18 des Zylinderelementes 11 ein stumpfer Winkel
gebildet. Der Tropfkanaleingang 13 weist bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls
einen gekanteten Rand 19 auf, wobei zwischen einer Innenseite des zylindrischen Kanalbereichs
15 und einer von der Außenwand 18 abgewandten und parallel zu der Außenwand 18 ausgerichteten
Innenwand 20 ein rechter Winkel ausgebildet ist. Alternativ zu der hier gewählten
Ausführungsform von gekanteten Rändern 17, 19 können die Ränder 17, 19 auch abgerundet
ausgebildet sein.
[0024] Gemäß der hier dargestellten Ausführungsform bildet das Zylinderelement 11 im Bereich
des Überganges von seinem Außenumfang zur stirnseitigen Außenwand 18 einen gekanteten
Rand. Hier hat der gekantete Rand einen rechten Winkel. Alternativ kann der Rand am
Übergang vom zylindrischen Außenumfang des Zylinderelementes 11 zur stirnseitigen
Außenwand 18 abgerundet ausgebildet sein. Eine abgerundete Ausbildung kann ein Zurückfließen
des Fluids in den Tropfkanal 12, den Tropfer 10 und/oder einem damit verbundenem Behältnis
erleichtern. Eine scharfkantige Abbildung des Randes kann eine bessere Ablösung des
gebildeten Tropfens bewirken.
[0025] Des Weiteren hat der Tropfer 10 einen Auffangbereich 21. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der Auffangbereich 21 in Gestalt eines Auffangringes ring- und nutartig um den
Außenumfang des Zylinderelementes 11 herum geführt und angeordnet. Eine Innenseite
des Auffangbereiches 21 wird durch die Außenseite des Zylinderelementes 11 gebildet.
Die Außenseite des Auffangbereiches 21 wird durch einen das Zylinderelement 11 umlaufenden
Ring 22 gebildet. Zum Ausbilden des Auffangbereiches 21 ist der Innendurchmesser des
Ringes 22 größer als der Außendurchmesser des Zylinderelementes 11. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der Innendurchmesser des Ringes 22 etwa 4 mm größer als der Außendurchmesser des
Zylinderelementes 11.
[0026] Ausgehend von der Innenwand 20 und etwa unterhalb des Auffangbereiches 21 erstreckt
sich koaxial zu dem Zylinderelement 11 bzw. dem Tropfkanal 12 ein im Wesentlichen
rohrförmiger Einstecksockel 23, der von der Innenwand 20 weg gerichtet ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist der Tropfer 10 einstückig ausgebildet und aus einem Kunststoff
hergestellt. Hier ist der Tropfer 10 aus einem Polyethylen gebildet. Alternativ kann
der Tropfer 10 aus einem anderen geeigneten Kunststoffmaterial ausgebildet sein, beispielsweise
einem Polypropylen oder einem thermoplastischen Elastomer.
[0027] Der Einstecksockel 23 weist gemäß diesem Ausführungsbeispiel an einem von dem Zylinderelement
11 abgewandten Ende Einkerbungen bzw. Kerben 24, 25 auf. Die Kerben 24, 25 sind an
zwei voneinander abgewandten Seiten des Einstecksockels 23 angeordnet. Die Kerben
24, 25 erstrecken sich von dem freien Ende des Einstecksockels 23 in Richtung der
Innenwand 20 bzw. des Zylinderelementes 11.
[0028] Fig. 2 zeigt eine schematische geschnittene Seitenansicht des Tropfers 10 gemäß Fig.
1 mit einer aufgesetzten Kappe 26 zum Verschließen des Tropfkanals 12. Die Kappe 26
hat einen Stopfen 27. Der Außendurchmesser des Stopfen 27 ist kleiner als der Innendurchmesser
des Tropfkanalausgangs 14 und ist größer als der Innendurchmesser des konischen Kanalbereichs
15.
[0029] In der hier dargestellten Position der Kappe 26 zum Verschließen des Tropfkanals
12 dringt der Stopfen 27 teilweise in den konischen Kanalbereich 16 des Tropfkanals
12 ein. Der Stopfen 27 tritt so weit in den konischen Kanalbereich 16 ein, bis der
Außenumfang des freien Endes des Stopfens 27 an der Innenwand des konischen Kanalbereichs
16 anliegt. Hierdurch ist der Tropfkanal 12 verschlossen und ein Austreten eines Fluids
verhindert.
[0030] Des Weiteren weist die Kappe 26 einen koaxial zu dem zylindrischen Stopfen 27 bzw.
in der verschlossenen Position koaxial zu dem Zylinderelement 11 ausgerichteten Flansch
28 auf. Der Flansch 28 ist ringartig ausgebildet und erstreckt sich in der Position
der Kappe 26 zum Verschließen des Tropfers 10 von der Kappe 26 in Richtung des Tropfers
10 bzw. des Auffangbereiches 21. In der Position der Kappe 26 zum Verschließen des
Tropfers 10 liegt der Flansch 28 an einer durch den Ring 22 gebildeten Innenseite
des Auffangbereiches 21 an. Im Bereich einer Stirnseite 29 des Ringes 22 weist die
Kappe 26 eine Aussparung 30 auf. Des Weiteren liegt die Kappe 26 in der Position zum
Schließen des Tropfers 10 an einer von dem Auffangbereich 21 abgewandten Außenseite
31 des Ringes 22 an.
[0031] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren 1 und 2 näher erläutert:
Mittels des Einstecksockels 23 ist der Tropfer 10 in die Öffnung eines Flaschenhalses
eines hier nicht näher dargestellten Behältnisses einsetzbar. Ein in dem Behältnis
gelagertes Fluid ist mittels des Tropfers 10 in Tropfenform dosiert abgebbar. Hierbei
gelangt das Fluid zunächst in einen Innenraum des Einstecksockels 23. Mittels der
Kerben 24, 25 ist gewährleistet, dass auch geringe Restmengen aus dem Behältnis in
den Tropfer 10 gelangen. Hierdurch ist eine zumindest weitgehend vollständige Entleerung
des Behältnisses ermöglicht.
[0032] Das Fluid dringt bei einer Benutzung des Tropfers 10 durch den Tropfkanaleingang
13 in den zylindrischen Kanalbereich 15 ein. Hierbei kann das Eintreten des Fluids
durch den Tropfkanaleingang 13 eine ungleichmäßige Strömung erzeugen. Das Fluid bildet
innerhalb des zylindrischen Kanalbereichs 15 eine zumindest weitgehend gleichmäßige,
stationäre und reproduzierbare Strömung aus. Diese ausgebildete Strömung kann im Bereich
des Überganges von dem zylindrischen Kanalbereich 15 in den konischen Kanalbereich
16 und innerhalb des konischen Kanalbereiches 16 fortgeführt und erhalten werden.
[0033] Darüber hinaus dient der zylindrische Kanalbereich 15 in Kombination mit dem stromabwärts
nachfolgenden konischen Kanalbereich 16 zum Realisieren einer Drosselfunktion bzw.
eines Druckabbaus. Dieser Druckabbau begünstigt die Abgabe kleiner Fluidmengen bzw.
Tropfen mit geringem Volumen und Durchmesser. Darüber hinaus bewirkt der zylindrische
Kanalbereich 15 ein Scherbelastung des durch den zylindrischen Kanalbereich 15 fließenden
Fluids. Hierdurch kann eine niedrigere Viskosität für das Fluid erzielt werden. Das
somit verdünnte Fluid gelangt anschließend in den sich in Strömungsrichtung erweiternden
konischen Kanalbereich 16.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 10
- Tropfen
- 11
- Zylinderelement
- 12
- Tropfkanal
- 13
- Tropfkanaleingang
- 14
- Tropfkanalausgang
- 15
- Zylindrischer Kanalbereich
- 16
- Konischer Kanalbereich
- 17
- Rand
- 18
- Außenwand
- 19
- Rand
- 20
- Innenwand
- 21
- Auffangbereich
- 22
- Ring
- 23
- Einstecksockel
- 24
- Kerbe
- 25
- Kerbe
- 26
- Kappe
- 27
- Stopfen
- 28
- Flansch
- 29
- Stirnseite
- 30
- Aussparung
- 31
- Außenseite
1. Tropfer zum Abgeben von Tropfen eines Fluids aus einem Behältnis, mit einem Tropfkanal
(12), der einen Tropfkanaleingang (13) zum Einführen des Fluids in den Tropfkanal
(12) und einen Tropfkanalausgang (14) zum Abgeben von Tropfen aus dem Tropfkanal (12)
hat, wobei der Tropfkanal (12) einen konischen Kanalbereich (16) und einen zylindrischen
Kanalbereich (15) hat, und der Tropfkanaleingang (13) als ein von dem konischen Kanalbereich
(16) abgewandtes Ende des zylindrischen Kanalbereichs (15) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfkanalausgang (14) als ein von dem zylindrischen Kanalbereich (15) abgewandtes
Ende des konischen Kanalbereichs (16) ausgebildet ist.
2. Tropfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kanalbereich (15) an seinem von dem Tropfkanaleingang (13) abgewandten
Ende in den konischen Kanalbereich (16) übergeht, wobei vorzugsweise sich der Innendurchmesser
des konischen Kanalbereichs (16) ausgehend von dem zylindrischen Kanalbereich (15)
in Richtung des Tropfkanalausgangs (14) vergrößert ist.
3. Tropfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kanalbereich (15) eine Kanallänge im Bereich von 0,5 mm bis 2,5
mm, insbesondere im Bereich von 0,7 mm bis 2 mm, bevorzugt im Bereich von 0,9 mm bis
1, 5 mm, besonders bevorzugt von 1 mm, hat.
4. Tropfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kanalbereich (15) einen Innendurchmesser im Bereich von 0,2 mm bis
1 mm, insbesondere im Bereich von 0,3 mm bis 0,7 mm, bevorzugt von 0,5 mm oder 0,3
mm, hat.
5. Tropfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfkanalausgang (14) einen Innendurchmesser im Bereich von 1 mm bis 2 mm, insbesondere
im Bereich von 1,2 mm bis 1,8 mm, bevorzugt von 1,5 mm, hat.
6. Tropfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfkanal (12) eine Gesamtlänge, insbesondere zusammengesetzt aus der Kanallänge
des zylindrischen Kanalbereichs (15) und der Kanallänge des konischen Kanalbereichs
(16), im Bereich von 4 mm bis 8 mm, insbesondere im Bereich von 5 mm bis 7 mm, bevorzugt
im Bereich von 5,2 mm bis 6,5 mm, hat.
7. Tropfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfkanal (12) in einem Zylinderelement (11) angeordnet ist, wobei das Zylinderelement
(11) von einem Auffangbereich (21), insbesondere einem Auffangring, zum Auffangen
von überlaufendem und/oder überschüssigem Fluid umgeben ist, vorzugsweise ist unterhalb
des Zylinderelementes (11) und/oder des Auffangbereiches (21) ein Einstecksockel (23)
zum Einstecken und/oder Befestigen des Tropfers (10) in einer Öffnung eines Behältnisses
angeordnet.
8. Tropfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Tropfkanal (12) für ein erstes Fluid und ein zweiter Tropfkanal (12) für
ein zweites Fluid vorgesehen sind, wobei vorzugsweise der erste Tropfkanal (12) und
der zweite Tropfkanal (12) parallel zueinander ausgerichtet sind, insbesondere ist
der erste Tropfenkanal (12) zum Verbinden mit einem ersten Reservoir für das erste
Fluid und der zweite Tropfenkanal (12) zum Verbinden mit einem zweiten Reservoir für
das zweite Fluid vorgesehen.
9. Tropfer-Kappe-System mit einem Tropfer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und mit einer Kappe (26) zum Öffnen und Verschließen des Tropfers (10), wobei die
Kappe (26) einen Stopfen (27) zum Verschließen des Tropfkanals (12) hat, vorzugsweise
weist die Kappe (26) zum Abdecken eines Auffangbereiches (21) des Tropfers (10) einen,
insbesondere ringartigen, Flansch (28) zum Anlegen an eine Innenseite des Auffangbereiches
(21) auf.
10. Behältnis, insbesondere eine Flasche, mit einem Tropfer (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 8 oder einem Tropfer-Kappe-System nach Anspruch 9, wobei vorzugsweise das Behältnis
ein zahnmedizinisches Fluid enthält.