[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Lichtabgabe, die mehrere, auf einer Platine
angeordnete LED-Lichtquellen (LED: Licht emittierende Diode) aufweist, sowie ein Raster-Element
mit mehreren, zellenartigen Rasterbereichen, wobei die Anordnung derart ist, dass
jeder der LED-Lichtquellen einer der Rasterbereiche optisch zugeordnet ist. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Leuchte mit einer solchen Anordnung.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine solche Anordnung in Form einer Rasterleuchte bekannt,
bei der die zellenartigen Rasterbereiche des Raster-Elements durch topfartige Reflektoren
gebildet sind; das Licht der LED-Lichtquellen wird dabei über diese topfartigen Reflektoren
gezielt abgegeben.
[0003] Bei einer solchen Rasterleuchte kann es dazu kommen, dass die Lichtabgabe unerwünschte
Eigenschaften zeigt, beispielsweise mit Bezug auf eine Blendung. Zwar lässt sich eine
geeignete Entblendung des aus einer Zelle bzw. einem Topfreflektor austretenden Lichts
dadurch bewirken, dass außer dem Reflektor noch eine Linse zur Beeinflussung des Lichts
verwendet wird, allerdings ergibt sich hierbei - insbesondere im Fall eine Rasterleuchte
- im weiteren das Problem, dass derartige Linsen heute üblicherweise aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt werden und sich daher bei Erwärmung deutlich stärker ausdehnen als die
betreffende Platine, auf der die LED-Lichtquellen angeordnet sind. Daher kann es aufgrund
von Temperaturschwankungen dazu kommen, dass sich die Ausrichtung bzw. Positionierung
der Linsen gegenüber den LED-Lichtquellen unerwünscht verändert und somit die Lichtabgabe
wiederum negativ beeinflusst wird.
[0004] Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Toleranzen beim Herstellen großer Kunststoffteile
im Spritzgussverfahren vergleichsweise groß sind. Daher ist es in der Regel nicht
geeignet, entsprechende Linsen einstückig mit dem Rasterelement auszubilden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende verbesserte Anordnung
zur Lichtabgabe anzugeben. Insbesondere soll die Anordnung bei besonders guten optischen
Eigenschaften besonders gute Herstellungsmöglichkeiten bieten. Außerdem soll eine
entsprechende Leuchte angegeben werden.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten
Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist eine Anordnung zur Lichtabgabe vorgesehen, die LED-Lichtquellen
aufweist, eine Platine, auf der die LED-Lichtquellen angeordnet sind und ein Raster-Element
mit zellenartigen Rasterbereichen. Dabei ist die Anordnung derart gestaltet, dass
jeder der LED-Lichtquellen einer der Rasterbereiche optisch zugeordnet ist. Weiterhin
weist die Anordnung Linsenelemente auf, sowie Positionierungselemente. Die Positionierungselemente
sind dabei derart ausgestaltet und angeordnet, dass die Linsenelemente durch die Positionierungselemente
gegenüber der Platine positioniert angeordnet sind.
[0008] Durch diese Gestaltung lassen sich die Linsenelemente als von dem Raster-Element
unabhängige bzw. mit dem Rasterelement nicht mechanisch verbundene Bauteile fertigen,
so dass insbesondere das oben skizzierte Problem mit Bezug auf große Fertigungstoleranzen
bei Spritzgussteilen behoben ist. Eine zuverlässige Ausrichtung der Linsenelemente
gegenüber den LED-Lichtquellen lässt sich dabei durch die Positionierungselemente
erzielen.
[0009] Vorzugsweise umfassen die Positionierungselemente stiftartige Bereiche, wobei die
Platine hierzu korrespondierende Ausnehmungen aufweist und die Linsenelemente gegenüber
der Platine positioniert angeordnet sind, indem die stiftartigen Bereiche in die Ausnehmungen
eingreifend angeordnet sind. Durch diese Gestaltung ist auf vergleichsweise einfache
Art eine geeignete Positionierung der Linsenelemente ermöglicht.
[0010] Vorzugsweise ist jeweils wenigstens eines der Positionierungselemente mit mehreren
der Linsenelemente zu einer Linsenelement-Gruppe verbunden. Auf diese Weise lässt
sich die Anzahl der Bauteile der Anordnung reduzieren; dies ist herstellungstechnisch
vorteilhaft. Wenn jede Linsenelement-Gruppe genau ein Positionierungselement aufweist,
ist ein besonders einfacher Zusammenbau der Anordnung ermöglicht. Wenn jede Linsenelement-Gruppe
wenigstens zwei Positionierungselemente aufweist, lässt sich auf diese Weise geeignet
sicherstellen, dass beim Zusammenbau die Linsenelement-Gruppen gegenüber der Platine
in vorgesehenen Orientierungen angeordnet werden.
[0011] Dabei umfassen die Linsenelement-Gruppen vorzugsweise jeweils zwischen zwei und acht
der Linsenelemente, insbesondere jeweils zwischen drei und sechs, besonders bevorzugt
vier. Auf diese Weise sind die Linsenelement-Gruppen vorteilhaft so groß gestaltet,
dass einerseits eine insgesamt niedrige Anzahl der Bauteile der Anordnung ermöglicht
ist, andererseits jedoch auch bei Temperaturschwankungen noch eine ausreichend genaue
Ausrichtung aller Linsenelemente einer Gruppe gegenüber der Platine ermöglicht ist.
[0012] Vorzugsweise sind die Linsenelement-Gruppen so gestaltet, dass die Positionierungselemente
mit Bezug auf die jeweiligen Linsenelemente der betreffenden Linsenelement-Gruppe
in einem mittleren Bereich, insbesondere zentral angeordnet ausgebildet sind. Auf
diese Weise lässt sich eine temperaturschwankungsbedingte relative Lageveränderung
zwischen den Linsenelementen und der Platine besonders klein halten.
[0013] Vorzugsweise sind die Linsenelement-Gruppen jeweils einstückig gestaltet. Dies ist
herstellungstechnisch vorteilhaft. Insbesondere ist hierdurch der Zusammenbau der
Anordnung erleichtert.
[0014] Vorzugsweise bestehen die Linsenelement-Gruppen aus Kunststoff; insbesondere können
sie herstellungstechnisch vorteilhaft als Spritzgussteile ausgestaltet sein.
[0015] Vorzugsweise ist die Anordnung derart gestaltet, dass die Linsenelemente in die Rasterbereiche
eingreifend angeordnet sind. Hierdurch lässt sich geeignet erzielen, dass die Linsenelement-Gruppen
beim Zusammenbau zunächst entsprechend in das Raster-Element eingreifend angeordnet
werden können und dann in einem weiteren Schritt die Platine mithilfe der Positionierungselemente
mit den Linsenelementen verbunden wird, wobei sich durch das Raster-Element besonders
geeignet bestimmte Orientierungen gegenüber der Platine sicherstellen lassen.
[0016] Wenn dabei die Linsenelemente mit Spiel in die Rasterbereiche eingreifend angeordnet
sind, lässt sich erzielen, dass sich bei Temperaturschwankungen die Linsenelemente
gegenüber dem Raster-Element bewegen können, so dass entsprechende Wärmeausdehnungen
aufgefangen werden können, ohne dass sich dies lichttechnisch nachteilig bemerkbar
machen würde.
[0017] Vorzugsweise sind die zellenartigen Rasterbereiche reflektierend gestaltet. Hierdurch
eignet sich die Anordnung besonders für eine Rasterleuchte.
[0018] Vorzugsweise ist die Anordnung derart gestaltet, dass das Raster-Element - entgegen
einer Flächennormale der Platine betrachtet - die Platine allseitig übergreifend umgibt.
Hierdurch ist ein geeigneter Schutz vor einer ungewollten Berührung der Platine gebildet.
[0019] Vorzugsweise weist zumindest ein Teil der Linsenelemente seitliche Flügelbereiche
auf, die derart gestaltet sind, dass sie einen seitlichen Berührungsschutz für die
Platine bilden. Hierdurch lässt sich ein weitergehender Berührungsschutz für die Platine
bilden.
[0020] Vorzugsweise weist die Anordnung außerdem ein Träger-Element auf, das mit Bezug auf
die Platine den LED-Lichtquellen gegenüberliegend angeordnet ist. Dabei weist weiterhin
vorzugsweise das Raster-Element Rastelemente auf, die mit hierzu korrespondierenden
Gegenrastelementen des Träger-Elements zusammenwirkend angeordnet sind, insbesondere
zur Befestigung des Raster-Elements gegenüber dem Träger-Element. Durch diese Gestaltung
ist besonders geeignet ein allumfassender Schutz der Platine und der Linsenelemente
ermöglicht; grundsätzlich kann hierdurch ein Gehäuse einer Leuchte gebildet sein,
derart, dass durch die Anordnung an sich eine Leuchte gebildet ist.
[0021] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die eine erfindungsgemäße
Anordnung zur Lichtabgabe aufweist.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Skizze nach Art einer Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Anordnung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Skizze eines Bereichs der Linsenelemente und des Raster-Elements,
- Fig. 3
- eine Querschnitt-Skizze eines Endbereichs der Anordnung,
- Fig. 4
- eine, der Fig. 3 entsprechende, etwas detailliertere Skizze,
- Fig. 5
- eine perspektivische, durchscheinend gezeichnete Skizze der zusammengesetzten Anordnung
und
- Fig. 6
- eine perspektivische Skizze einer Sicherung der Verbindung zwischen dem Raster-Element
und dem Träger-Element der Anordnung.
[0023] In Fig. 1 ist eine Skizze einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Lichtabgabe nach
Art einer Explosionsdarstellung gezeigt, Fig. 5 zeigt die Anordnung wie vorgesehen
zusammengesetzt, wobei die Teile durchscheinend skizziert sind.
[0024] Die Anordnung umfasst LED-Lichtquellen 21, 22. Dabei kann vorgesehen sein, dass die
LED-Lichtquellen 21, 22 jeweils eine LED oder mehrere LEDs als Licht abgebende Elemente
aufweisen; beispielsweise kann hierzu ein LED-Cluster vorgesehen sein, etwa eine rote,
eine grüne und eine blaue LED.
[0025] Weiterhin umfasst die Anordnung eine Platine 1, auf der die LED-Lichtquellen 21,
22 angeordnet sind. Durch die Platine 1 und die LED-Lichtquellen 21, 22 kann ein LED-Modul
gebildet sein. Vorzugsweise ist die Platine 1 im Wesentlichen plan, so dass sie sich
in einer Ebene erstreckt. In der vorliegenden Beschreibung wird davon ausgegangen,
dass die Platine 1 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist; insbesondere sind
die LED-Lichtquellen 21, 22 auf einer der beiden großen Oberseiten der Platine 1 angeordnet,
hier auf der nach unten weisenden Oberseite der Platine 1 (in Fig. 1 ist die Platine
1 durchscheinend skizziert, so dass die LED-Lichtquellen 21, 22 trotz der Perspektive
erkennbar sind). Im Allgemeinen kann jedoch zum Betrieb der Anordnung auch eine anderweitige
Ausrichtung der Platine 1 gegenüber der Vertikalen vorgesehen sein; in diesem Fall
sind die hier gebrauchten Richtungsangaben etc. entsprechend umzudeuten.
[0026] Weiterhin weist die Anordnung ein Raster-Element 3 mit zellenartigen Rasterbereichen
31, 32 auf. Dabei ist die Anordnung derart gestaltet, dass jeder der LED-Lichtquellen
21, 22 einer der Rasterbereiche 31, 32 optisch zugeordnet ist, insbesondere genau
einer der Rasterbereiche 31, 32. Insbesondere kann die Gestaltung so sein, dass jeweils
ein von jeder der LED-Lichtquellen 21, 22 abgegebenes Licht durch den jeweils zugeordneten
zellenartigen Rasterbereich 31, 32 hindurch in einen Außenraum der Anordnung abgegeben
wird.
[0027] Die zellenartigen Rasterbereiche 31, 32 können reflektierend gestaltet sein, beispielsweise
als topfartige Reflektoren gestaltet sein, die auf ihrer Unterseite jeweils eine Lichtabgabeöffnung
bilden und auf ihrer Oberseite eine Lichteintrittsöffnung. Vorzugsweise sind die Reflektoren
so geformt, dass sie reflektierende, beispielsweise weiße Seitenwände aufweisen, die
insbesondere nach unten hin divergierend gebildet sind.
[0028] Beim gezeigten Beispiel umfasst das Raster-Element 3 außer den zellartigen Rasterbereichen
31, 32 noch eine Tragestruktur, die sich zwischen den Rasterbereichen 31, 32 und um
die Rasterbereiche 31, 32 herum erstreckt und dabei die Rasterbereiche 31, 32 zusammenhält.
Die Tragestruktur und auch die Rasterbereiche 31, 32 können insbesondere lichtundurchlässig
oder opak gestaltet sein.
[0029] Das Raster-Element 3 kann beispielsweise aus Polycarbonat gefertigt sein. Vorzugsweise
ist das Raster-Element 3 weiß gestaltet.
[0030] Weiterhin vorzugsweise ist die Gestaltung der Anordnung derart, dass das Raster-Element
3 - entgegen einer Flächennormale der Platine 1 betrachtet - die Platine 1 allseitig
übergreifend umgibt. Im gezeigten Beispiel umgreift dementsprechend das Raster-Element
3 in der vertikalen Projektion die Platine 1 allseits. Hierdurch lässt sich ein geeigneter
Schutz der Platine 1 vor einer ungewollten Berührung bilden. Ein entsprechender Schutz
ist zum einen vorteilhaft für einen Benutzer der Anordnung, da die Platine 1 bei Betrieb
der Anordnung in der Regel Teile aufweist, die bei Berührung durch einen Benutzer
zu einen elektrischen Stromschlag führen können, zum anderen ist der Schutz vorteilhaft,
da eine entsprechende Berührung insbesondere die LED-Lichtquellen 21, 22 bzw. das
LED-Modul schädigen könnte.
[0031] Wie im gezeigten Beispiel der Fall, bildet das Raster-Element 3 ein Abdeck-Element
der Anordnung. Dementsprechend kann durch das Raster-Element 3 ein äußerer Oberflächenbereich
der Anordnung gebildet sein.
[0032] Weiterhin weist die Anordnung Linsenelemente 41, 42 auf, wobei insbesondere jeweils
eines der Linsenelemente 41, 42 genau einer der LED-Lichtquellen 21, 22 optisch zugeordnet
ist. Dabei sind die Linsenelemente 41, 42 vorzugsweise optisch zwischen den LED-Lichtquellen
21, 22 einerseits und den zellenartigen Rasterbereichen 31, 32 andererseits angeordnet.
Das von den LED-Lichtquellen 21, 22 abgegebene Licht wird dementsprechend zunächst
von den dazugehörigen Linsenelementen 31, 32 optisch beeinflusst und anschließend
von dem dazugehörigen zellenartigen Rasterbereich 31, 32.
[0033] Es kann in diesem Sinne vorgesehen sein, dass die Anordnung eine bestimmte Anzahl
von LED-Lichtquellen aufweist und die Anzahl der Linsenelemente 41, 42 und auch die
Anzahl der zellenartigen Rasterbereiche 31, 32 jeweils identisch zu der Anzahl der
LED-Lichtquellen 21, 22 ist. Im gezeigten Beispiel weist die Anordnung zweiunddreißig
LED-Lichtquellen 21, 22, zweiunddreißig Linsenelemente 41, 42 und zweiunddreißig zellenartige
Rasterelemente 31, 32 auf.
[0034] Weiterhin weist die Anordnung Positionierungselemente 5 auf, die derart ausgestaltet
und angeordnet sind, dass die Linsenelemente 41, 42 durch die Positionierungselemente
5 gegenüber der Platine 1 positioniert angeordnet sind. Hierdurch lässt sich eine
besonders geeignete Ausrichtung bzw. Positionierung der Linsenelemente 41, 42 gegenüber
der Platine 1 erzielen.
[0035] Dabei sind die Linsenelemente 41, 42 vorzugsweise nicht mit dem Raster-Element 3
zusammenhängend bzw. nicht mechanisch mit dem Raster-Element 3 verbunden ausgestaltet.
Sie können insbesondere aus einem anderen Material bestehen als das Raster-Element
3. Vorzugsweise bestehen die Linsenelemente 41, 42 aus einem klaren Material. Beispielsweise
können sie aus einem Kunststoff, etwa Polymethylmethacrylat (PMMA) bestehen. Vorteilhaft
lassen sich die Linsenelemente 41, 42 als Spritzgussteile gestalten. Auf diese Weise
lassen sich die Linsenelemente 41, 42 besonders geeignet unabhängig von dem Raster-Element
3 herstellen.
[0036] Die Positionierungselemente 5 weisen vorzugsweise stiftartige Bereiche auf bzw. bestehen
aus solchen und die Platine 1 weist vorzugsweise hierzu korrespondierende Ausnehmungen
11 auf, wobei die Linsenelemente 41, 42 gegenüber der Platine 1 positioniert angeordnet
sind, indem die stiftartigen Bereiche in die Ausnehmungen 11 eingreifend angeordnet
sind.
[0037] Vorzugsweise ist jeweils wenigstens eines der Positionierungselemente 5 mit mehreren
der Linsenelemente 41, 42 zu einer Linsenelement-Gruppe verbunden. Im gezeigten Beispiel
sind jeweils genau vier Linsenelemente 41, 42 mit genau einem Positionierungselement
5 zu einer Linsenelement-Gruppe verbunden, so dass im gezeigten Beispiel die Anordnung
insgesamt genau acht Linsenelement-Gruppen umfasst. Die Linsenelement-Gruppen sind
vorzugsweise jeweils aus einem Stück bestehend bzw. einstückig gestaltet.
[0038] In Fig. 2 ist etwas detaillierter eine solche Linsenelement-Gruppe skizziert gezeigt.
Beispielsweise können, wie gezeigt, die Linsenelemente 41, 42 dabei durch Stege mechanisch
miteinander verbunden sein, wobei das Positionierungselement 5 im Kreuzungspunkt der
Stege ausgebildet ist und somit zentral mit Bezug auf die Linsenelement-Gruppe angeordnet
ist. Vorzugsweise bestehen die Linsenelement-Gruppen jeweils aus den entsprechenden
Linsenelementen, 41, 42, den Stegen und dem Positionierungselement 5.
[0039] Durch eine derartige Gruppenbildung lässt sich erzielen, dass die Anordnung insgesamt
weniger Bauteile umfasst und somit ein erleichterter Zusammenbau der Anordnung ermöglicht
ist. Würde man sämtliche Linsenelemente 41, 42 mechanisch zusammenhaltend gestalten,
hätte man es zwar mit nur einem Bauteil zu tun, allerdings würde dabei die Gefahr
bestehen, dass bei einer temperaturschwankungsbedingten Ausdehnung dieses Bauteils
insbesondere die randseitigen Linsenelemente ihre vorgesehenen Positionen gegenüber
den, ihnen jeweils zugeordneten LED-Lichtquellen verlassen. Wenn die Linsenelement-Gruppen,
wie beispielhaft gezeigt, jeweils genau vier Linsenelemente 41, 42 umfassen, lässt
sich besonders geeignet die Größe der Linsenelement-Gruppen so wählen, dass die Anzahl
der Bauteile entsprechend erniedrigt ist, andererseits jedoch praktisch keine Gefahr
besteht, dass sich die Linsenelemente von ihren vorgesehenen Positionen gegenüber
den LED-Lichtquellen entfernen.
[0040] In diesem Sinne ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Linsenelement-Gruppen jeweils
zwischen zwei und acht der Linsenelemente 41, 42 umfassen, insbesondere jeweils zwischen
drei und sechs und, wie bereits erwähnt, besonders bevorzugt genau vier Linsenelemente
41, 42.
[0041] Wie gezeigt, können die Linsenelement-Gruppen so gestaltet sein, dass die Positionierungselemente
5 mit Bezug auf die jeweiligen Linsenelemente 41, 42 der betreffenden Linsenelement-Gruppe
in einem mittleren Bereich, insbesondere zentral angeordnet ausgebildet sind. Dabei
kann durch das Positionierungselement 5 in diesem Fall vorteilhaft ein Zentrierelement
gebildet sein. Auf diese Weise lässt sich eine potenzielle temperaturschwankungsbedingte
Lageänderung eines Linsenelements 41, 42 gegenüber dem Positionierungselement 5 vergleichsweise
klein halten.
[0042] Es kann auch (in den Figuren nicht gezeigt) vorgesehen sein, dass jede Linsenelement-Gruppe
wenigstens zwei Positionierungselemente umfasst. Auf diese Weise lässt sich besonders
geeignet eine vorgesehene Orientierung der Linsenelement-Gruppe gegenüber der Platine
sicherstellen.
[0043] In Fig. 3 ist ein Abschnitt eines Querschnitts durch das Rasterelement 3, die Linsenelemente,
41, 42, die Platine 1 und die LED-Lichtquellen 21, 22 skizziert, Fig. 4 zeigt eine
entsprechende Skizze, etwas detaillierter. Wie beispielhaft gezeigt, ist im gezeigten
Beispiel die Gestaltung so, dass die Linsenelemente 41, 42 in die Rasterbereiche 31,
32 eingreifend angeordnet sind, insbesondere mit Spiel in die Rasterbereiche 31, 32
eingreifend angeordnet sind. Dabei kann die Gestaltung insbesondere so sein, dass
die Linsenelemente 41, 42 jeweils in die Lichteintrittsöffnung des betreffenden zellenartigen
Rasterbereichs 31, 32 eingreifend angeordnet ist.
[0044] Auf diese Weise ist - bei lediglich einem Positionierungselement 5 pro Linsenelement-Gruppe
- zumindest mit einer für die Praxis ausreichenden Genauigkeit geeignet eine Orientierung
der Linsenelement-Gruppen gegenüber den LED-Lichtquellen 21, 22 gewährleistet, wobei,
aufgrund des Spiels eine Wärmeausdehnung der Linsenelement-Gruppen möglich ist, insbesondere
ohne dass es dabei zu unerwünschten Spannungen gegenüber dem Raster-Element 3 kommt.
Durch diese Ausgestaltung ist sozusagen ein Anschlag für die Linsenelement-Gruppe
gebildet, der im Sinn einer Verdrehsicherung wirkt.
[0045] Wie in Fig. 1 angedeutet, kann die Anordnung weiterhin ein Träger-Element 7 aufweisen,
das mit Bezug auf die Platine 1 den LED-Lichtquellen 21, 22 gegenüberliegend angeordnet
ist, bei der hier betrachteten Ausrichtung also oberhalb der Platine 1. Dabei ist
die Gestaltung vorzugsweise so, dass das Träger-Element 7 in einer Projektion normal
zu der Platine 1 betrachtet, die Platine 1 allseits umgreift. Hierdurch ist ein besonders
guter Berührungsschutz ermöglicht.
[0046] Wie beim gezeigten Beispiel der Fall, kann die Gestaltung weiterhin derart sein,
dass das Raster-Element 3 mit dem Träger-Element 7 so zusammenwirkt, dass durch diese
beiden Teile ein Gehäuse der Anordnung gebildet ist, das die Platine 1 und die LED-Lichtquellen
21, 22 allseits umschließt. Vorzugsweise ist das Trägerelement 7, wie beispielhaft
in Fig. 5 angedeutet, in erster Näherung quaderförmig gestaltet, so dass es die Patine
1 und die LED-Lichtquellen 21, 22 von oben und von allen Seiten umgreift. Beim gezeigten
Beispiel umgreift es auch die Rasterbereiche 31, 32, wobei es sich allseits nach unten
praktisch bis zu dem Raster-Element 3 hin erstreckt. Auf diese Weise lässt sich eine
ungewollte randseitige Berührung der Platine 1 praktisch ausschließen.
[0047] Beispielsweise kann - wie gezeigt - vorgesehen sein, dass das Raster-Element 3 Rastelemente
8 aufweist, die mit hierzu korrespondierenden Gegenrastelementen 9 des Träger-Elements
7 zusammenwirkend angeordnet sind, insbesondere zur Befestigung des Raster-Elements
3 gegenüber dem Träger-Element 7. Im gezeigten Beispiel sind die Rastelemente 8 als
Rastnasen ausgebildet und die hierzu korrespondierenden Gegenrastelemente 9 als Löcher
in dem Träger-Element 7. Dabei können in der Platine 1 ebenfalls entsprechende Schlitze
bzw. Löcher 10 ausgebildet sein, wobei die Rastelemente 8 diese Löcher 10 durchsetzend
angeordnet sind. Hierdurch ist eine geeignete Sicherung einer Positionierung der Platine
1 gegenüber dem Raster-Element 3 und gegenüber dem Träger-Element 7 ermöglicht. Zur
Sicherung dieser rastenden Verbindung kann, wie in Fig. 6 angedeutet, wenigstens eine
Schraube 15 vorgesehen sein, die in das Träger-Element 7 eingeschraubt ist, so sie
dass sie eine Bewegung wenigstens eines Rastelements 8 zum Öffnen der Verbindung zuverlässig
verhindert. Insbesondere lässt sich hierdurch praktisch vermeiden, dass die Anordnung
ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs geöffnet werden kann.
[0048] Wie aus Fig. 1 weiterhin hervorgeht, kann die Anordnung außerdem ein Betriebsgerät
12 zum Betrieb der LED-Lichtquellen 21, 22 aufweisen. Vorzugsweise ist das Betriebsgerät
12 durch eine zusätzliche Abdeckung 13 geschützt angeordnet.
[0049] An dem Träger-Element 7 kann eine Lasche 14 ausgebildet sein, die schwenkbar mit
dem restlichen Träger-Element 7 verbunden ist, wobei durch ein Hochschwenken der Lasche
14 ein Zugang für elektrische Anschlüsse der Platine 1 eröffnet ist. Grundsätzlich
besteht beim Hochschwenken bzw. Hochbiegen der Lasche 14 die Gefahr, dass elektrisch
leitende Bereiche der Platine 1 ungewollt durch einen Benutzer berührt werden. Daher
ist weiterhin vorzugsweise vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Linsenelemente
41, 42 seitliche Flügelbereiche 45 aufweist, die derart gestaltet sind, dass sie einen
seitlichen Berührungsschutz für die Platine 1 bilden. Bei einer matrixartigen Anordnung
der Linsenelemente 31, 32 sind dabei diese Flügelbereiche 45 vorzugsweise bei den
randseitigen Linsenelementen 41, 42 ausgebildet.
[0050] Durch die Anordnung lässt sich eine flache und kompakte Baueinheit bilden. Bei der
beispielhaft gezeigten Ausführung ist durch das Raster-Element 3 und das Träger-Element
7, wie erwähnt, ein Gehäuse gebildet, so dass die Anordnung als solche bereits eine
Leuchte bildet. Allerdings kann die Anordnung auch als Teil einer Leuchte vorgesehen
sein, beispielsweise einer Deckenleuchte.
[0051] Zum Zusammenbau der Anordnung kann vorgesehen sein, dass in einem ersten Schritt
die Linsenelement-Gruppen wie vorgesehen auf das Raster-Element 3 gelegt werden, so
dass die Linsenelemente 41, 42 in die entsprechenden Lichteintrittsöffnungen der zellenartigen
Rasterbereiche 31, 32 eingreifend eingelegt werden. In einem zweiten, darauffolgenden
Schritt wird dann die Platine 1 positioniert, so dass die Positionierungselemente
5 in die korrespondierenden Ausnehmungen 11 der Platine 1 eingreifen. Die Rastelemente
8 des Raster-Elements 3 werden dabei durch die Löcher 11 der Platine 1 hindurchgeführt.
Nach diesem Schritt sind die Linsenelemente 41, 42 relativ zu den LED-Lichtquellen
21, 22 wie vorgesehen ausgerichtet. In einem darauffolgenden dritten Schritt wird
das Träger-Element 7 mit dem daran befestigten Betriebsgerät 12 von oben aufgelegt
und durch Verrasten der Rastelemente 8 mit den Gegenrastelementen 9 mit dem Raster-Element
3 mechanisch verbunden. Dann kann in einem weiteren, vierten Schritt mit der weiteren
Abdeckung 13 das Betriebsgerät 12 abgedeckt werden; die Verbindung zwischen dem Träger-Element
7 und dem Raster-Element 3 kann durch die wenigstens eine Schraube 15 gesichert werden.
[0052] Die so zusammengebaute Anordnung lässt sich dann nach Hochbiegen der Lasche 14 elektrisch
anschließen.
[0053] Somit ist eine besonders schnelle Montage ermöglicht, bei der die Teile aus einer
Montagerichtung zusammengesetzt werden. Die Montage lässt sich mit wenigen Handgriffen
umsetzen.
1. Anordnung zur Lichtabgabe, aufweisend
- LED-Lichtquellen (21, 22),
- eine Platine (1), auf der die LED-Lichtquellen (21, 22) angeordnet sind,
- ein Raster-Element (3) mit zellenartigen Rasterbereichen (31, 32), wobei die Anordnung
derart ist, dass jeder der LED-Lichtquellen (21, 22) einer der Rasterbereiche (31,
32) optisch zugeordnet ist,
gekennzeichnet durch
- Linsenelemente (41, 42) und
- Positionierungselemente (5), die derart ausgestaltet und angeordnet sind, dass die
Linsenelemente (41, 42) durch die Positionierungselemente (5) gegenüber der Platine (1) positioniert angeordnet
sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
bei der die Positionierungselemente (5) stiftartige Bereiche umfassen und die Platine
(1) hierzu korrespondierende Ausnehmungen (11) aufweist, wobei die Linsenelemente
(41, 42) gegenüber der Platine (1) positioniert angeordnet sind, indem die stiftartigen
Bereiche in die Ausnehmungen (11) eingreifend angeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
bei der jeweils wenigstens eines der Positionierungselemente (5) mit mehreren der
Linsenelemente (41, 42) zu einer Linsenelement-Gruppe verbunden ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3,
bei der die Linsenelement-Gruppen jeweils zwischen zwei und acht der Linsenelemente
(41, 42) umfassen, vorzugsweise jeweils zwischen drei und sechs, insbesondere vier.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4,
bei der die Linsenelement-Gruppen so gestaltet sind, dass die Positionierungselemente
(5) mit Bezug auf die jeweiligen Linsenelemente (41, 42) der betreffenden Linsenelement-Gruppe
in einem mittleren Bereich, insbesondere zentral angeordnet ausgebildet sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
bei der die Linsenelement-Gruppen jeweils einstückig gestaltet sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
bei der die Linsenelement-Gruppen aus Kunststoff bestehen, insbesondere als Spritzgussteile
ausgestaltet sind.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die derart gestaltet ist, dass die Linsenelemente (41, 42) in die Rasterbereiche (31,
32) eingreifend angeordnet sind, insbesondere mit Spiel in die Rasterbereiche (31,
32) eingreifend angeordnet sind.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die zellenartigen Rasterbereiche (31, 32) reflektierend gestaltet sind.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die derart gestaltet ist, dass das Raster-Element (3) - entgegen einer Flächennormale
der Platine (1) betrachtet - die Platine (1) allseitig übergreifend umgibt.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der zumindest ein Teil der Linsenelemente (41, 42) seitliche Flügelbereiche (45)
aufweist, die derart gestaltet sind, dass sie einen seitlichen Berührungsschutz für
die Platine (1) bilden.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend
- ein Träger-Element (7), das mit Bezug auf die Platine (1) den LED-Lichtquellen (21,
22) gegenüberliegend angeordnet ist.
13. Anordnung nach Anspruch 12,
bei der das Raster-Element (3) Rastelemente (8) aufweist, die mit hierzu korrespondierenden
Gegenrastelementen (9) des Träger-Elements (7) zusammenwirkend angeordnet sind, insbesondere
zur Befestigung des Raster-Elements (3) gegenüber dem Träger-Element (7).
14. Leuchte, aufweisend
eine Anordnung zur Lichtabgabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche.