[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für ein bewegbares Möbelteil, mit
einem Gehäuse, einem im oder am Gehäuse bewegbar gelagerten Ausstoßschlitten zum Ausstoßen
des bewegbaren Möbelteils aus einer Schließstellung in Öffnungsrichtung, einem relativ
zum Gehäuse bewegbaren Einziehschlitten zum Einziehen des bewegbaren Möbelteils von
einer Offenstellung in die Schließstellung und einem am Ausstoßschlitten bewegbar
gelagerten Rastelement, über das der Ausstoßschlitten zumindest in Schließstellung
am Gehäuse verriegelt ist. Zudem betrifft die Erfindung ein Möbel mit einer solchen
verriegelbaren Ausstoßvorrichtung.
[0002] In der Möbelbeschlägeindustrie sind schon seit vielen Jahren verriegelbare Ausstoßvorrichtungen
bekannt, wobei durch Bewegen (Drücken oder Ziehen) des bewegbaren Möbelteils aus der
Schließstellung eine Entriegelung der Ausstoßvorrichtung erfolgt und somit das bewegbare
Möbelteil automatisch ausgestoßen bzw. geöffnet wird.
[0003] In der Möbelbeschlägeindustrie sind auch Einziehvorrichtungen bekannt, durch die
vor allem im letzten Schließabschnitt das bewegbare Möbelteil (Schublade, Türe, Klappe
oder ähnliches) automatisch in die Schließstellung bewegt wird. Zudem sind oft Dämpfvorrichtungen
zum Dämpfen dieser Schließbewegung vorgesehen.
[0004] Eine der ersten Schriften in der eine Antriebsvorrichtung für ein Möbelteil gezeigt
ist, bei der sowohl eine Ausstoßvorrichtung als auch eine Einziehvorrichtung integriert
sind, ist die
DE 198 23 305 A1. Nachteilig bei dieser Schrift ist, dass aufwändige und separate Koppelvorgänge einerseits
für das Ausstoßelement und andererseits für die Einziehvorrichtung vorhanden sind.
[0005] In ähnlicher Art und Weise gilt dies für die
AT511 964 A.
[0006] Gemäß dieser Schrift ist eine Antriebsvorrichtung mit einem Einziehschlitten und
einem Ausstoßschlitten gezeigt. In Fig. 13 dieser Schrift ist gezeigt, dass der Einziehschlitten
entriegelt wird, wobei gleichzeitig an anderer Stelle separat eine Verriegelung des
Ausziehschlittens in einer Herzkurve erfolgt. Die spätere Entriegelung des Ausstoßschlittens
ist in Fig. 15 gezeigt. Die Verriegelung des Einziehschlittens ist wiederum in Fig.
17 gezeigt. Nachteilig beim Entriegeln des Einziehschlittens und gleichzeitigen Verriegeln
des Ausstoßschlittens ist, dass erstens zwei separate Vorrichtungen für die Entriegelung
bzw. Verriegelung vorgesehen sein müssen, dass zweitens die gesamte Antriebsvorrichtung
dadurch komplizierter ausgebildet ist und dass drittens bei der gleichzeitigen Ver-
und Entriegelung doppelt Lärm durch das Einrasten und Verriegeln erzeugt wird.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand
der Technik verbesserte Antriebsvorrichtung zu schaffen. Insbesondere sollen die im
Stand der Technik vorhandenen Nachteile behoben werden und eine einfachere und leisere
Antriebsvorrichtung für ein bewegbares Möbelteil geschaffen werden.
[0008] Dies wird durch eine Antriebsvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 erreicht.
Demnach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Einziehschlitten über das Rastelement
mit dem Ausstoßschlitten koppelbar ist. Somit hat das Rastelement eine Doppelfunktion
und dient sowohl der Verriegelung des Ausstoßschlittens am Gehäuse als auch der Verriegelung
des Einziehschlittens am Ausstoßschlitten.
[0009] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann
vorgesehen sein, dass in einem ersten Bewegungsabschnitt des Einziehschlittens bzw.
des bewegbaren Möbelteils der Einziehschlitten über das in einer ersten Kopplungsstellung
befindliche Rastelement mit dem Ausstoßschlitten gekoppelt ist und in einem zweiten
Bewegungsabschnitt des Einziehschlittens bzw. des bewegbaren Möbelteils einerseits
der Einziehschlitten vom Ausstoßschlitten entkoppelt ist und andererseits der Ausstoßschlitten
über das in einer zweiten Kopplungsstellung befindliche Rastelement am Gehäuse verriegelt
ist. Der erste Bewegungsabschnitt des Einziehschlittens entspricht einem Teil der
Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils. Bei dieser Schließbewegung bzw. während
diesem ersten Bewegungsabschnitt wird ein Ausstoßkraftspeicher gespannt, wobei dieser
einerseits am Gehäuse und andererseits am Ausstoßschlitten befestigt ist und den Ausstoßschlitten
in Öffnungsrichtung kraftbeaufschlagt. Auch der zweite Bewegungsabschnitt entspricht
einem Teil der Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils. Dieser zweite Bewegungsabschnitt
entspricht bevorzugt der vom Einziehschlitten ausgelösten Einziehbewegung des bewegbaren
Möbelteils. Dabei wird der Einziehkraftspeicher entladen, wobei dieser einerseits
am Ausstoßschlitten und andererseits am Einziehschlitten befestigt ist und den Einziehschlitten
in Schließrichtung kraftbeaufschlagt.
[0010] Prinzipiell soll nicht ausgeschlossen sein, dass zwischen dem ersten Bewegungsabschnitt
und dem zweiten Bewegungsabschnitt ein neutraler Freilaufbereich oder ein sonstiger
Bewegungsabschnitt vorgesehen ist. Um allerdings einen flüssigen und möglichst leisen
zwischen den Bewegungsabschnitten Übergang zu garantieren ist bevorzugt vorgesehen,
dass der erste Bewegungsabschnitt direkt in den zweiten Bewegungsabschnitt übergeht,
wobei das Rastelement aus der ersten Kopplungsstellung zwischen Einziehschlitten und
Ausstoßschlitten direkt in die zweite Kopplungsstellung zwischen Ausstoßschlitten
und Gehäuse bewegbar ist. Somit wird durch die Verriegelungsbewegung des Rastelements
am Verriegelungselement des Gehäuses gleichzeitig die Entriegelung des Einziehschlittens
vom Ausstoßschlitten durchgeführt.
[0011] Es ist grundsätzlich möglich, dass der Einziehschlitten direkt am Gehäuse bewegbar
gelagert ist oder sogar der Ausstoßschlitten am Einziehschlitten bewegbar gelagert
ist. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass der Einziehschlitten am Ausstoßschlitten
bewegbar gelagert ist.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Einziehschlitten
über einen Mitnehmer mit dem bewegbaren Möbelteil koppelbar ist. Die Antriebsvorrichtung
kann am Möbelkorpus angeordnet sein und einen am bewegbaren Möbelteil angeordneten
Mitnehmer ausstoßen bzw. einziehen. Bevorzugt ist allerdings vorgesehen, dass der
Mitnehmer mölaeikorpusfest ist und der Rest der Antriebsvorrichtung mit dem bewegbaren
Möbelteil mitbewegbar ist und sich am Mitnehmer mitsamt dem bewegbaren Möbelteil abstößt
bzw. einzieht.
[0013] Um ein exaktes Erfassen und Übertragen der Stellung des bewegbaren Möbelteils auf
das Verriegelungselement zu garantieren, ist bevorzugt eine Übertragungsvorrichtung
vorgesehen, die ein bewegbares, vorzugsweise verschwenkbares, Kupplungselement aufweist,
wobei bei Bewegung einer mit dem bewegbaren Möbelteil verbundenen Erfassungseinrichtung
von der Schließstellung in Öffnungsrichtung die Übertragungsvorrichtung über das Kupplungselement
mit einem Koppelelement der Erfassungseinrichtung kuppelbar ist. Wenn nur die Bewegung
des bewegbaren Möbelteils in Öffnungsrichtung eine Auswirkung auf die Übertragungsvorrichtung
haben soll, dann sollte bevorzugt das Kupplungselement bei Bewegung der Erfassungseinrichtung
in Schließrichtung vom Koppelement der Erfassungseinrichtung überfahrbar sein.
[0014] An sich kann die Verriegelung des Rastelements über eine reibschlüssige und/oder
formschlussartige Verriegelung zwischen Rastelement und Verriegelungselement erfolgen.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass im Gehäuse zumindest teilweise eine, vorzugsweise herzkurvenförmige,
Kulissenbahn für das am Ausstoßelement, vorzugsweise verschwenkbar, gelagerte Rastelement
ausgebildet ist, wobei das Verriegelungselement zumindest einen Teil einer Rastmulde
der Kulissenbahn bildet.
[0015] Schutz wird auch begehrt für ein Möbel mit einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1 bis 4
- schematisch ein bewegbares Möbelteil in verschiedenen Stellungen mit einer Antriebsvorrichtung,
- Fig. 5 bis 6
- Explosionsdarstellungen einer Antriebsvorrichtung,
- Fig. 7 bis 12
- diverse, aufgebrochene 3D-Darstellungen der Antriebsvorrichtung,
- Fig. 13 bis 19
- den Bewegungsablauf beim Schließen und Entriegeln durch Überdrücken und
- Fig. 20 bis 22
- den Bewegungsablauf beim Entriegeln durch Ziehen.
[0017] Fig. 1 zeigt schematisch ein Möbel 16 bestehend aus einem Möbelkorpus 17 und einem
bewegbaren Möbelteil 2, an dessen Vorderseite eine Frontblende 21 angebracht ist.
Das bewegbare Möbelteil 2 ist über eine Ladenschiene 22 an einer Korpusschiene 23
- gegebenenfalls auch über eine nicht dargestellte Mittelschiene - bewegbar gelagert.
Die Korpusschiene 23 bildet in dieser schematischen Darstellung gleichzeitig das Gehäuse
4 der Antriebsvorrichtungl In dieser Fig. 1 ist die gesamte Antriebsvorrichtung 1
dem Möbelkorpus 17 zugeordnet, nur der Mitnehmer 9 bewegt sich mit dem bewegbaren
Möbelteil 2 mit. Grundsätzlich kann die Anordnung auch genau umgekehrt angeordnet
sein, sodass die Antriebsvorrichtung 1 dem bewegbaren Möbelteil 2 zugeordnet ist,
während der Mitnehmer 9 möbelkorpusfest angeordnet ist. Über eine Erfassungseinrichtung
7 wird die Stellung des bewegbaren Möbelteils 2 - im Speziellen des Mitnehmers 9 -
erfasst und über den in diesem Fall als Kreis dargestellten Übertragungsschlitten
14 an das Verriegelungselement 5 weitergeleitet. Der Übertragungsschlitten 14 und
die Erfassungseinrichtung 7 bilden gemeinsam mit eventuellen weiteren Elementen die
Übertragungsvorrichtung 8 zum Übertragen der von der Erfassungseinrichtung 7 erfassten
Stellung des bewegbaren Möbelteils 2 auf das Verriegelungselement 5. Das Ausstoßelement
3 (kann auch als Ausstoßschlitten 3 bezeichnet werden) ist bewegbar am Gehäuse 4 gelagert
und von einem Ausstoßkraftspeicher 18 in Öffnungsrichtung OR beaufschlagt. Da die
Bewegung des Ausstoßelements 3 in Öffnungsrichtung OR durch das Verriegelungselement
5 versperrt ist, kann das bewegbare Möbelteil 2 nicht in Öffnungsrichtung OR ausgestoßen
werden, wodurch sich das bewegbare Möbelteil 2 in Schließstellung SS befindet.
[0018] Wenn nun gemäß Fig. 2 in Schließrichtung SR auf das bewegbare Möbelteil 2 gedrückt
wird, wird über die Übertragungsvorrichtung 8 das Verriegelungselement 5 bewegt, sodass
der Ausstoßweg für das Ausstoßelement 3 freigegeben ist. Beim Überdrücken in Schließrichtung
SR muss nicht unbedingt das Verriegelungselement 5 bewegt werden, wie in den Fig.
1 bis 4.
[0019] Vielmehr kann von der Erfassungseinrichtung 7 die Position des bewegbaren Möbelteils
2 direkt auf das am Ausstoßelement 3 angeordnete Ausstoßelement 6 weitergeleitet werden,
sodass sich dieses aus einer Rastmulde 13 einer herzkurvenförmigen Kulissenbahn 12
in einen Öffnungsabschnitt 45 der Kulissenbahn 12 bewegt, wie in den Fig. 5 bis 22
gezeigt. Durch dieses Überdrücken wird die Überdrückstellung ÜS erreicht.
[0020] Demgegenüber ist in Fig. 3 eine durch Ziehen am bewegbaren Möbelteil 2 in Öffnungsrichtung
OR entriegelte Antriebsvorrichtung 1 gezeigt. Auch diese Öffnungsbewegung wird über
die Erfassungseinrichtung 7 erfasst, wodurch über eine vom Rastelement 6 gesonderte
Übertragungsvorrichtung 8 das Verriegelungselement 5 relativ zum Gehäuse 4 bewegt
wird und dadurch den Ausstoßweg für das Ausstoßelement 3 freigibt. Dadurch ist die
unmittelbar vor der Schließstellung SS liegende Zugstellung ZS erreicht.
[0021] In Fig. 4 hat das Ausstoßelement 3 nach seiner Entriegelung durch Drücken (gemäß
Fig. 2) oder durch Ziehen (Fig. 3) durch Entspannen des Ausstoßkraftspeichers 18 das
bewegbare Möbelteil 2 in Öffnungsrichtung OR ausgestoßen, wodurch eine Offenstellung
OS erreicht ist. Beim Ausstoßen gelangt der Mitnehmer 9 außer Eingriff von der Erfassungseinrichtung
7. Dies kann durch ein Wegschwenken des Fanghebels 37 der Erfassungseinrichtung 7
erfolgen.
[0022] Explosionsdarstellungen eines konkreten Ausführungsbeispiels einer Antriebsvorrichtung
1 sind in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Dabei bilden die Gehäusegrundplatte 24, die
Gehäusemittelplatte 26 und die Gehäuseabdeckung 25 gemeinsam das Gehäuse 4, wobei
das Gehäuse 4 über die Gehäusegrundplatte 24 bevorzugt an einer Ladenschiene 22 montiert
ist. Um eine Positionsänderung des bewegbaren Möbelteils 2 in seiner Schließstellung
SS relativ zum Möbelkorpus 17 zu erreichen, kann die Gehäusemittelplatte 26 gegenüber
den möbelteilfesten Komponenten Gehäusegrundplatte 24 und Gehäuseabdeckung 25 verschoben
werden. Eine exakte Einstellung ist dabei über das Verstellmittel 28 und die an der
Gehäusemittelplatte 26 ausgebildeten Verstellnoppen möglich. Mit der Gehäusemittelplatte
26 ist auch eine Dämpfvorrichtung 27 für die Dämpfung der Einziehbewegung des bewegbaren
Möbelteils 2 verbunden. Die einzelnen Komponenten dieser Dämpfvorrichtung 27 werden
nicht näher bezeichnet.
[0023] In der Gehäusemittelplatte 26 und somit im Gehäuse 4 ist die Kulissenbahn 12 ausgebildet,
in der das Rastelement 6 verfährt. Das Rastelement ist an einem Ende an der Lagerstelle
42 im Ausstoßelement 3 verschwenkbar gehalten. Das Ausstoßelement 3 ist zwischen Anschlägen
relativ zur Gehäusemittelplatte 26 bewegbar. An diesem Ausstoßelement 3 ist die Federbasis
33 für den Ausstoßkraftspeicher 18 (Zugfeder) ausgebildet. Das andere Ende des Ausstoßkraftspeichers
18 ist an der Federbasis 32 gehalten. Diese Federbasis 32 befindet sich am Federspannelement
30, welches fest mit der Gehäusegrundplatte 24 verbunden ist. Je nach Ort der Befestigung
des Federspannelements 30 an der Gehäusegrundplatte 24 kann die Federspannkraft eingestellt
werden. Über das Verstellelement 31 kann das an der Gehäusegrundplatte 24 angeordnete
Federspannelement 30 relativ zur Gehäusegrundplatte 24 bewegt werden und somit die
Federspannkraft des Ausstoßkraftspeichers 18 eingestellt werden.
[0024] Am Ausstoßelement 3 befindet sich auch eine Federbasis 35 für den Einziehkraftspeicher
19 (Zugfeder), welcher andererseits an der am Einziehschlitten 15 ausgebildeten Federbasis
34 befestigt ist. Dieser Einziehschlitten 15 (kann auch als Einziehvorrichtung 15
bezeichnet) ist durch Anschläge begrenzt bewegbar am Ausstoßschlitten 3 gelagert.
An einem Ende des Einziehschlittens 15 befindet sich die Drehachse 38 für den Fanghebel
37. Über diesen Fanghebel 37 - der Teil der Erfassungseinrichtung 7 ist - wird der
Mitnehmer 9 gehalten. Der Mitnehmer 9 ist fest mit der Montageplatte 36 verbunden,
welche an der nicht dargestellten Korpusschiene 23 montiert ist. Am Ende des Einziehschlittens
15 ist auch ein Dämpfanschlag 40 vorgesehen, sodass beim Kontakt zwischen dem Einziehschlitten
15 und dem Mitnehmer 9 kein lautes Geräusch auftritt und die Komponenten geschont
werden.
[0025] Für die weggesteuerte Auslösung des Ausstoßschlittens 3 bzw. für die weggesteuerte
Aufhebung der Verriegelung beim Ziehen ist der an der Gehäusemittelplatte 26 bewegbar
gelagerte Übertragungsschlitten 14 vorgesehen. Dieser weist an einem Ende das Verriegelungselement
5 auf, welches teilweise die Rastmulde 13 der Kulissenbahn 12 mitbildet. Zudem ist
an diesem Übertragungsschlitten 14 die ebenfalls die Kulissenbahn 12 mitbildende Abweisschräge
43 für das Überdrücken ausgebildet. Am vorderen Ende des Übertragungsschlittens 14
ist das elastische Kupplungselement 10 gehalten, welches mit dem am Einziehschlitten
15 ausgebildeten Koppelelement 11 korrespondiert. Am Übertragungsschlitten 14 ist
auch das Ausweichelement 20 angeordnet, über das bei nicht voller Ausstoßbewegung
das Rastelement 6 zurück in die Schließstellung SS bewegt werden kann. Der an der
Gehäusemittelplatte 26 gefedert gelagerte Schieber 39 dient dazu, dass das Rastelement
6 nicht in einen ungewünschten Abschnitt der Kulissenbahn 12 gelangt, vor allem dann
wenn die Lade mit zu geringer Energie zugeworfen wird und vor der Verriegelung wieder
ausgestoßen wird. Bei einer solchen Bewegung bleibt der Schieber 39 geschlossen.
[0026] In Fig. 7 ist die Antriebsvorrichtung 1 in zusammengebautem Zustand dargestellt,
wobei die Gehäuseabdeckung 25 entfernt ist. Es ist erkennbar, dass die Dämpfvorrichtung
27 in der Gehäusemittelplatte 26 eingespannt ist. Zudem ist der einerseits an der
Gehäusegrundplatte 24 bzw. am Federspannelement 30 und andererseits am Ausstoßschlitten
3 befestigte Ausstoßkraftspeicher 18 ersichtlich. Auch der Einziehschlitten 15 sowie
der daran befestigte Fanghebel 37 sind teilweise erkennbar. Durch die Gehäusemittelplatte
26 hindurch ist auch der Großteil des Übertragungsschlittens 14 ersichtlich.
[0027] In Fig. 8 ist gegenüber Fig. 7 die Gehäusemittelplatte 26 ausgeblendet, wodurch ein
besserer Blick auf den Ausstoßschlitten 3 und den Einziehschlitten 15 gewährleistet
ist. Es ist erkennbar, dass an einem Ende des Einziehschlittens 15 - das durch den
Rastelementanschlag 41 gebildet wird - das Rastelement 6 anliegt. Das Rastelement
6 kann aus dieser Position nicht entweichen, da es in der Kulissenbahn 12 geführt
ist.
[0028] Diese Kulissenbahn 12 ist zum Großteil in Fig. 9 ersichtlich, in welcher von der
Antriebsvorrichtung 1 nur die Gehäusegrundplatte 24 fehlt. Der als Zugfeder ausgebildete
Einziehkraftspeicher 19 ist dabei zwischen den Federbasen 34 und 35 gehalten. Der
Ausstoßkraftspeicher 18 ist an den Federbasen 32 und 33 gehalten. Der Fanghebel 37
ist in geöffneter Position dargestellt, wobei der Mitnehmer 9 bereits an dem Anschlag
40 des Einziehschlittens 15 anliegt.
[0029] Um einen besseren Einblick zum Rastelement 6 zu gewähren ist in Fig. 10 im Gegensatz
zu Fig. 9 ein Teil des Ausstoßschlittens 3 ausgeblendet. Dadurch ist erkennbar, dass
das Rastelement 6 an der Kulissenbahn 12 und am Rastelementanschlag 41 anliegt. In
dieser ersten Kopplungsstellung K1 des Rastelements 6 ist der Einziehschlitten 15
mit dem Ausstoßschlitten 3 gekoppelt, da sich der Einziehschlitten 15 aufgrund des
am Rastelement 6 anschlagenden Rastelementanschlags 41 nicht weiter nach links relativ
zum Ausstoßschlitten 3 bewegen kann. Dadurch kann sich der Einziehkraftspeicher 19
nicht entspannen.
[0030] Dagegen ist in Fig. 11 der Einziehkraftspeicher 19 entspannt, da das Rastelement
6 die zweite Kopplungsstellung K2 erreicht hat, in der der Weg für den Einziehschlitten
15 relativ zum Ausstoßschlitten 3 freigegeben wurde.
[0031] Dazu passend ist in Fig. 12 der Einziehschlitten 15 teilweise ausgeblendet, sodass
der Blick zum in bzw. an der Rastmulde 13 gehaltenen Rastelement 6 frei ist.
[0032] In Fig. 13 befindet sich die Antriebsvorrichtung 1 und somit das bewegbare Möbelteil
2 in der Offenstellung OS. Das Rastelement 6 liegt - ähnlich wie in Fig. 10 - am Rastelementanschlag
41 des Einziehschlittens 15 an und ist in der in der Gehäusemittelplatte 26 ausgebildeten
Kulissenbahn 12 geführt. Der gesamte Ausstoßschlitten 3 befindet sich in einem ersten
Bewegungsabschnitt B1 und das Rastelement 6 befindet sich in der ersten Kopplungsstellung
K1. Am anderen Ende des Einziehschlittens 15 ist über den Fanghebel 37 die Kopplung
mit dem Mitnehmer 9 ersichtlich. Teilweise von der Gehäusemittelplatte 26 verdeckt
ist der Übertragungsschlitten 14 relativ zur Gehäusemittelplatte 26 bewegbar angeordnet.
Dieser Übertragungsschlitten 14 bildet auch Teile der Kulissenbahn 12 mit. So weist
der Übertragungsschlitten beispielsweise das Verriegelungselement 5 und die Abweisschräge
43 für das Rastelement 6 sowie und die Führungsschräge 47 für das Koppelelement 11
auf. Zusätzlich ist am Übertragungsschlitten 14 das Kupplungselement 10 verschwenkbar
gelagert, das mit dem Koppelelement 11 korrespondieren kann.
[0033] Wenn das bewegbare Möbelteil 2 von Fig. 13 weiter in Schließrichtung SR bewegt wird,
fährt das Rastelement 6 unter Beibehaltung der ersten Kopplungsstellung K1 entlang
der Kulissenbahn 12, die teilweise vom Ausweichelement 20 gebildet wird. In Fig. 14
ist das Ende des geraden Schließabschnitts der Kulissenbahn 12 und somit das Ende
des ersten Bewegungsabschnittes B1 erreicht.
[0034] Sobald das bewegbare Möbelteil 2 von der Stellung gemäß Fig. 14 weiter in die Stellung
gemäß Fig. 15 bewegt wird, wird das Rastelement 6 vom Rastelementanschlag 41 des Einziehschlittens
15 in die Rastmulde 13 der Kulissenbahn 12 gedrängt. Dadurch ist der Einziehschlitten
15 vom Ausstoßschlitten 3 entkoppelt und gleichzeitig ist der Ausstoßschlitten 3 am
Gehäuse 4 verriegelt und die zweite Kopplungsstellung K2 ist erreicht. Durch diese
eine Bewegung des Rastelements 6 werden somit zwei Kupplungsvorgänge getätigt.
[0035] Von der Offenstellung OS gemäß Fig. 15 in die Schließstellung SS gemäß Fig. 16 wird
das bewegbare Möbelteil durch Entspannen des Einziehkraftspeichers 19 bewegt bzw.
eingezogen. Sobald knapp vor dem Ende dieser Einziehbewegung das Koppelelement 11
am Kupplungselement 10 des Übertragungsschlittens 14 anliegt wird zunächst der gesamte
Übertragungsschlitten 14 bis zum Anschlag in der Gehäusemittelplatte 26 nach links
bewegt. Danach überfährt das Koppelelement 11 das Kupplungselement 10 in Schließrichtung
SR. Mit diesem nach links Bewegen des Übertragungsschlittens 14 wird auch dessen Verriegelungselement
5 nach links bewegt und bildet gemeinsam mit einem Teil der am Gehäuse 4 (in Speziellen
in der Gehäusemittelplatte 26) ausgebildeten Kulissenbahn 12 die eigentliche Rastmulde
13 für das Rastelement 6 im Gehäuse 4. Das Rastelement verbleibt somit in der zweiten
Kopplungsstellung K2, wenn auch leicht versetzt gegenüber Fig. 15. In der Fig. 16
ist gut erkennbar, dass nun die Kulissenbahn 12 eine Herzkurvenform aufweist.
[0036] Wenn in dieser Schließstellung SS in Schließrichtung SR auf das bewegbare Möbelteil
2 gedrückt wird (siehe Fig. 17), wird auch der Einziehschlitten 15 weiter in Schließrichtung
SR bewegt. Da dieser Einziehschlitten 15 in dieser Schließstellung SS einen Endanschlag
am Ausstoßschlitten 3 erreicht hat, wird auch der Ausstoßschlitten 3 mitsamt dem daran
verschwenkbar gelagerten Rastelement 6 in Schließrichtung SR bewegt. Dadurch bewegt
sich das Rastelement 6 gemäß Fig. 17 aus der Rastmulde 13, bis das Rastelement an
der Abweisschräge 43 anliegt. Dadurch ist die Überdrückstellung ÜS erreicht. Gleichzeitig
wird auch das Koppelelement 11 von der Führungsschräge 47 abgelenkt.
[0037] Durch das Abweisen an der Abweisschräge 43 (siehe Fig. 18) gelangt das Rastelement
6 weiter durch die im Übertragungsschlitten 14 ausgebildete und einen Teil der Kulissenbahn
12 bildende Vertiefung 44 in Richtung Öffnungsabschnitt 45 der Kulissenbahn 12.
[0038] Sobald dieser Öffnungsabschnitt 45 erreicht ist, ist das Ausstoßelement 3 entriegelt
und der Ausstoßkraftspeicher 18 kann sich entspannen und das bewegbare Möbelteil 2
wird in Öffnungsrichtung OR ausgestoßen und gelangt in die Offenstellung OS (siehe
Fig. 19). Bei dieser Ausstoßbewegung wird vom Koppelelement 11 über das Kupplungselement
10 wieder der Übertragungsschlitten 14 bis zum Anschlag ein Stück in Öffnungsrichtung
OR bewegt, sodass wieder die Ausgangsstellung des Übertragungsschlittens 14 erreicht
ist. Sollte die Öffnungsbewegung bereits kurz nach dem Start unterbrochen werden,
kann sich beim wieder Schließen das Rastelement 6 durch den Ausweichkanal 48 bewegen
und das Rastelement 6 gelangt durch Wegdrängen des klappenförmig ausgebildeten Ausweichelements
20 wieder in den Schließabschnitt der Kulissenbahn 12.
[0039] In Fig. 20 ist wieder die Schließstellung SS gezeigt, bei dem sich das Rastelement
6 in der zweiten Kopplungsstellung K2 befindet. Diese Fig. 20 entspricht der Darstellung
gemäß Fig. 16.
[0040] Wenn nun aus dieser Schließstellung SS nicht auf das bewegbare Möbelteil 2 gedrückt
wird, sondern am bewegbaren Möbelteil 2 gezogen wird, wird diese Bewegung von der
Erfassungseinrichtung 7 - die vom Fanghebel 37 und dem Einziehschlitten 15 gebildet
wird - erfasst. Dadurch wird der Einziehschlitten 15 und mit diesem das Koppelelement
11 nach rechts bewegt, bis es am Kupplungselement 10 anliegt und dieses mitnimmt.
Durch diese Mitbewegung des Kupplungselements 10, wie in Fig. 21 dargestellt, wird
auch der gesamte Übertragungsschlitten 14 bewegt und das Verriegelungselement 5 bildet
keinen Teil der Rastmulde 13 mehr. Dadurch ist der Weg für das Rastelement 6 nicht
mehr durch das Verriegelungselement 5 versperrt und der Weg in den Öffnungsabschnitt
45 der Kulissenbahn 12 ist frei. Somit erfolgt die Übertragung der Ziehbewegung nicht
direkt auf das Rastelement 6, sondern diesem Rastelement 6 wird sozusagen der Rastanschlag
(= Verriegelungselement 5) weggezogen und somit die Verriegelungsstellung bzw. zweite
Kopplungsstellung K2 aufgehoben.
[0041] In weiterer Folge kann sich gemäß Fig. 22 wieder der Ausstoßkraftspeicher 18 entspannen
und bewegt über den Ausstoßschlitten 3 und dem daran gehaltenen Einziehschlitten 15
das bewegbare Möbelteil 2 in Öffnungsrichtung OR. Sobald sich der Ausstoßkraftspeicher
18 komplett entspannt hat wird mit dem weiteren Schwung des bewegbaren Möbelteils
2 bzw. durch aktives Ziehen am bewegbaren Möbelteil 2 in Öffnungsrichtung OR der Einziehkraftspeicher
19 geladen bis wieder die erste Kopplungsstellung K1 zwischen Einziehschlitten 15
und Ausstoßschlitten 3 erreicht ist. Beim Schließen des bewegbaren Möbelteils 2 wird
dann in weiterer Folge der Ausstoßkraftspeicher 18 vor Erreichen der Verriegelungsstellung
bzw. zweiten Kopplungsstellung K2 gespannt. Dies entspricht im Wesentlichen dem ersten
Bewegungsabschnitt B1, der zwischen den Stellungen gemäß Fig. 13 und Fig. 14 liegt.
[0042] Dadurch, dass der Einziehschlitten 15 über das Rastelement 6 mit dem Ausstoßschlitten
3 koppelbar ist, ist somit eine vereinfachte und gegenüber dem Stand der Technik leisere
Antriebsvorrichtung 1 für ein bewegbares Möbelteil 2 realisiert.
1. Antriebsvorrichtung (1) für ein bewegbares Möbelteil (2), mit
- einem Gehäuse (4),
- einem im oder am Gehäuse (4) bewegbar gelagerten Ausstoßschlitten (3) zum Ausstoßen
des bewegbaren Möbelteils (2) aus einer Schließstellung (SS) in Öffnungsrichtung (OR),
- einem relativ zum Gehäuse (4) bewegbaren Einziehschlitten (15) zum Einziehen des
bewegbaren Möbelteils (2) von einer Offenstellung (OS) in die Schließstellung (SS)
und
- einem am Ausstoßschlitten (3) bewegbar gelagerten Rastelement (6), über das der
Ausstoßschlitten (3) zumindest in Schließstellung (SS) am Gehäuse (4) verriegelt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Einziehschlitten (15) über das Rastelement (6) mit dem Ausstoßschlitten (3) koppelbar
ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Bewegungsabschnitt (B1) der Einziehschlitten (15) über das in einer
ersten Kopplungsstellung (K1) befindliche Rastelement (6) mit dem Ausstoßschlitten
(3) gekoppelt ist und in einem zweiten Bewegungsabschnitt (B2) einerseits der Einziehschlitten
(15) vom Ausstoßschlitten (3) entkoppelt ist und andererseits der Ausstoßschlitten
(3) über das in einer zweiten Kopplungsstellung (K2) befindliche Rastelement (6) am
Gehäuse (4) verriegelt ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bewegungsabschnitt (B1) direkt in den zweiten Bewegungsabschnitt (B2) übergeht,
wobei das Rastelement (6) aus der ersten Kopplungsstellung (K1) zwischen Einziehschlitten
(15) und Ausstoßschlitten (3) direkt in die zweite Kopplungsstellung (K2) zwischen
Ausstoßschlitten (3) und Gehäuse (4) bewegbar ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einziehschlitten (15) am Ausstoßschlitten (3) bewegbar gelagert ist.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einziehschlitten (15) über einen Mitnehmer (9) mit dem bewegbaren Möbelteil (2)
koppelbar ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstoßschlitten (3) von einem einerseits am Gehäuse (4) und andererseits am
Ausstoßschlitten (3) befestigten Ausstoßkraftspeicher (18) in Öffnungsrichtung (OR)
kraftbeaufschlagt ist.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einziehschlitten (15) von einem einerseits am Ausstoßschlitten (3) und andererseits
am Einziehschlitten (15) befestigten Einziehkraftspeicher (19) in Schließrichtung
(SR) kraftbeaufschlagt ist.
8. Möbel (16) mit einem Möbelkorpus (17), einem bewegbaren Möbelteil (2) und einer Antriebsvorrichtung
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für das bewegbare Möbelteil (2).
1. A drive device (1) for a movable furniture part (2), comprising
- a housing (4),
- an ejection slide (3) mounted movably in or on the housing (4) for ejection of the
movable furniture part (2) from a closed position (SS) in the opening direction (OR),
- a retraction slide (15) movable relative to the housing (4) for retraction of the
movable furniture part (2) from an open position (OS) into the closed position (SS),
and
- a latching element (6) which is mounted movably on the ejection slide (3) and by
way of which the ejection slide (3) is locked to the housing (4) at least in the closed
position (SS),
characterised in that the retraction slide (15) can be coupled to the ejection slide (3) by way of the
latching element (6).
2. A drive device as set forth in claim 1 characterised in that in a first movement portion (B1) the retraction slide (15) is coupled to the ejection
slide (3) by way of the latching element (6) which is disposed in a first coupling
position (K1) and in a second movement portion (B2) on the one hand the retraction
slide (15) is uncoupled from the ejection slide (3) and on the other hand the ejection
slide (3) is locked to the housing (4) by way of the latching element (6) which is
disposed in a second coupling position (K2).
3. A drive device as set forth in claim 2 characterised in that the first movement portion (B1) goes directly into the second movement portion (B2),
wherein the latching element (6) is movable out of the first coupling position (K1)
between the retraction slide (15) and the ejection slide (3) directly into the second
coupling position (K2) between the ejection slide (3) and the housing (4).
4. A drive device as set forth in one of claims 1 through 3 characterised in that the retraction slide (15) is mounted movably to the ejection slide (3).
5. A drive device as set forth in one of claims 1 through 4 characterised in that the retraction slide (15) can be coupled to the movable furniture part (2) by way
of an entrainment member (9).
6. A drive device as set forth in one of claims 1 through 5 characterised in that the ejection slide (3) is acted upon by a force in the opening direction (OR) by
an ejection force storage means (18) fixed on the one hand to the housing (4) and
on the other hand to the ejection slide (3).
7. A drive device as set forth in one of claims 1 through 6 characterised in that the retraction slide (15) is acted upon by a force in the closing direction (SR)
by a retraction force storage means (19) fixed on the one hand to the ejection slide
(3) and on the other hand to the retraction slide (15).
8. An article of furniture (16) comprising a furniture carcass (17), a movable furniture
part (2) and a drive device (1) as set forth in one of claims 1 through 7 for the
movable furniture part (2).
1. Dispositif d'entraînement (1) pour une partie de meuble mobile (2), avec
- un boîtier (4),
- un chariot d'éjection (3) logé de manière mobile dans ou sur le boîtier (4), pour
l'éjection de la partie de meuble mobile (2) hors d'une position fermée (SS) dans
une direction d'ouverture (OR),
- un chariot de rétraction (15) mobile par rapport au boîtier (4) pour la rétraction
de la partie de meuble mobile (2) d'une position ouverte (OS) vers la position fermée
(SS) et
- un élément d'encliquetage (6) logé de manière mobile sur le chariot d'éjection (3),
par l'intermédiaire duquel le chariot d'éjection (3) est verrouillé au moins dans
la position fermée (SS) sur le boîtier (4),
caractérisé en ce que le chariot de rétraction (15) peut être couplé avec le chariot d'éjection (3) par
l'intermédiaire de l'élément d'encliquetage (6).
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans une première portion de mouvement (B1), le chariot de rétraction (15) est couplé
avec le chariot d'éjection (3) par l'intermédiaire de l'élément d'encliquetage (6)
se trouvant dans une première position de couplage (K1) et dans une deuxième portion
de mouvement (B2), d'une part le chariot de rétraction (15) est découplé du chariot
d'éjection (3) et d'autre part, le chariot d'éjection (3) est verrouillé sur le boîtier
(4) par l'intermédiaire de l'élément d'encliquetage (6) se trouvant dans une deuxième
position de couplage (K2).
3. Dispositif d'entraînement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la première portion de mouvement (B1) passe directement à la deuxième portion de
mouvement (B2), l'élément d'encliquetage (6) pouvant être déplacé de la première position
de couplage (K1) entre le chariot de rétraction (15) et le chariot d'éjection (3)
directement vers la deuxième position de couplage (K2) entre le chariot d'éjection
(3) et le boîtier (4).
4. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chariot de rétraction (15) est logé de manière mobile sur le chariot d'éjection
(3).
5. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le chariot de rétraction (15) peut être couplé par l'intermédiaire d'un taquet d'entraînement
(9) avec la partie de meuble mobile (2).
6. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une force est appliquée au chariot d'éjection (3) dans la direction d'ouverture (OR)
par un accumulateur de force d'éjection (18) fixé d'une part au boîtier (4) et d'autre
part au chariot d'éjection (3).
7. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une force est appliquée au chariot de rétraction (15) dans la direction de fermeture
(SR) par un accumulateur de force de rétraction (19) fixé d'une part au chariot d'éjection
(3) et d'autre part au chariot de rétraction (15).
8. Meuble (16) avec un corps de meuble (17), une partie de meuble mobile (2) et un dispositif
d'entraînement (1) selon l'une des revendications 1 à 7 pour la partie de meuble mobile
(2).