[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, umfassend
zumindest eine, beispielsweise zwei oder mehrere Leuchteinheiten, wobei jede Leuchteinheit
umfasst:
- einen Reflektor, sowie
- zumindest eine dem Reflektor zugeordnete Lichtquelle,
wobei Licht aus der zumindest einen Lichtquelle über den zugeordneten Reflektor -
im eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung - in einen Bereich vor dem Fahrzeug
abgestrahlt wird, und die eine oder die mehreren Lichtquellen auf zumindest einem
Montagekörper, vorzugsweise auf einem gemeinsamen Montagekörper, vorzugsweise fix,
angeordnet sind.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung einen Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug, umfassend
zumindest eine solche Beleuchtungsvorrichtung.
[0003] Schließlich betrifft die Erfindung noch ein Scheinwerfersystem mit einem linken und
einem rechten Scheinwerfer Erzeugung einer Gesamtlichtverteilung.
[0004] Solche Beleuchtungsvorrichtungen, beispielsweise zur Erzeugung einer segmentierten
Lichtverteilung sind bekannt. Jede der Leuchteinheiten der Beleuchtungsvorrichtung
erzeugt ein oder mehrere Lichtsegmente (Teil-Lichtverteilungen) der Lichtverteilung,
durch gezieltes Ein- bzw. Ausschalten einzelner Leuchteinheiten können Segmente in
der Lichtverteilung ausgeblendet, d.h. nicht beleuchtet werden, oder es können gezielt
eines oder mehrere Segmente beleuchtet werden. Beispielsweise handelt es sich bei
der segmentierten Lichtverteilung um eine Fernlichtverteilung (die gesamte Fernlichtverteilung
wird dabei von zwei Beleuchtungsvorrichtungen, welche in einen linken und einen rechten
Fahrzeugscheinwerfer eingebaut sind gebildet), welche aus horizontal neben einander
liegenden Lichtsegmenten aufgebaut wird.
[0005] Um ein gesetzeskonformes bzw. ein optimales Gesamtlichtbild erzeugen zu können, ist
es wichtig, dass die Teil-Lichtverteilungen, welche mit den einzelnen Leuchteinheiten
erzeugt werden, optimal zueinander ausgerichtet werden können, insbesondere in horizontaler
und/oder vertikaler Richtung.
[0006] JP 2009 259654 offenbart eine gattungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung.
[0007] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine solche Ausrichtung der Teil-Lichtverteilungen
auf einfache und zuverlässige Weise zu ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer eingangs erwähnten Beleuchtungsvorrichtung mit den Merkmalen
von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Durch die Erfindung wird es möglich, bei einer eingangs erwähnten Beleuchtungsvorrichtung
das Lichtbild der einen oder mehreren Leuchteinheiten durch entsprechendes Einstellen
eines oder mehrerer, vorzugsweise aller Reflektoren optimal aufeinander auszurichten,
sodass sich ein gewünschtes, optimales und gesetzeskonformes Gesamtlichtbild ergibt.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass für jeden verschwenkbaren Reflektor ein Reflektorhalter
vorgesehen ist, welcher bzw. welche Reflektorhalter in Bezug auf den Montagekörper
um die zumindest eine Achse, z.B. um die vertikale Achse oder um die horizontale Achse
verschwenkbar gelagert ist/sind.
[0010] Erfindungsgemäss ist der verschwenkbare Reflektor als von dem Reflektorhalter getrennt
ausgebildeter Bauteil ausgebildet, welcher Bauteil an dem Reflektorhalter beweglich
gelagert ist.
[0011] In diesem Fall ist die reflektierende Fläche somit an dem Bauteil (auch als Reflektorblock
bezeichnet) ausgebildet, das Bauteil ist beweglich an dem Reflektorhalter gelagert.
Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass neben der Verschwenkbarkeit des Reflektorhalters
(und somit des Reflektors) der Reflektor auch noch in Bezug auf den Reflektorhalter
verstellbar ist, sodass sich mehrere Einstellmöglichkeiten ergeben.
[0012] Einfach lässt sich der Reflektorhalter mit Fixiermitteln, z.B. mit zumindest einer
Schraube, in einer verschwenkten Position an dem Montagekörper fixieren.
[0013] Der Bauteil lässt sich vorteilhafterweise mit Fixiermitteln, z.B. mit zumindest einer
Schraube, an dem Reflektorhalter fixieren.
[0014] Bei einer konkreten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Reflektorhalter über
eine erste Lagerstelle und eine zweite Lagerstelle, welche an dem Montagekörper angeordnet
sind, um die vertikale Achse verschwenkbar gelagert ist.
[0015] Dabei umfasst die Terminologie "Lagerstelle ... angeordnet", dass diese Lagerstelle
direkt am Montagekörper angebracht sein kann, aber nicht unbedingt direkt an dem Montagekörper
angebracht sein muss. Die Lagerstelle kann also direkt fix mit dem Montagekörper verbunden
sein, oder an einer Montageplatte (siehe weiter unten) angebracht sein, welche Montageplatte
selbst wiederum fix mit dem Montagekörper verbindbar oder verbunden ist. Vorzugsweise,
um eine Verschwenkung um eine vertikale Achse zu erlauben, sind die beiden Lagerstellen
einander gegenüberliegend, z.B. - in eingebautem Zustand - in einem oben und einem
unten liegenden Bereich des Montagekörpers angeordnet.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Montagekörper
einen horizontalen Lichtquellen-Montageabschnitt zur Montage der Lichtquellen aufweist,
einen sich vertikal von dem horizontalen Lichtquellen-Montageabschnitt weg erstreckenden
Vertikal-Abschnitt, und zumindest einen weiteren, sich in etwa parallel zu dem Lichtquellen-Montageabschnitt
erstreckenden Lagerstellen-Abschnitt, an welchem die zumindest eine Lagerstelle für
den zumindest einen Reflektorhalter angeordnet ist, aufweist, wobei die zweite Lagerstelle
an dem Lichtquellen-Montageabschnitt angeordnet ist. Insbesondere ist dabei vorgesehen,
dass für jeden Reflektorhalter ein Lagerstellen-Abschnitt vorgesehen ist, wobei jeder
Lagerstellen-Abschnitt eine Lagerstelle für einen Reflektorhalter aufweist.
[0017] Von besonderem Vorteil ist es, wenn ein Lagerstellen-Abschnitt als von dem Montagekörper
getrennte Montageplatte ausgebildet ist, welche mit dem Montagekörper in einem dem
Lichtquellen-Montageabschnitt des Montagekörpers abgewandten Bereich mit dem Montagekörper
fix verbindbar ist.
[0018] Dies hat den Vorteil, dass die Lagerstellen-Abschnitte nicht an dem Montagekörper
ausgeformt werden müssen und dieser somit einfacher zu fertigen ist.
[0019] Außerdem hat die Verwendung einer eigenen Montageplatte den Vorteil, dass diese Montageplatte
selbst und somit die Lagerstelle an der Platte in gewissem Ausmaß verschoben und so
entsprechend positioniert werden kann.
[0020] Weiters ist vorgesehen, dass in dem zumindest einen Lagerstellen-Abschnitt zumindest
ein Fixiermittel, beispielsweise eine Fixierschraube verdrehbar, gelagert ist, mittels
welchem Fixiermittel der Reflektorhalter in einer um die vertikale Achse verschwenkten
Position fixierbar ist.
[0021] Auf diese Weise kann ein Reflektor an "seinem" Lagerstellen-Abschnitt, also z.B.
an "seiner" Montageplatte fixiert und somit auch in Bezug auf den Montagekörper fixiert
werden.
[0022] Insbesondere ist es von Vorteil, wenn der Reflektor als von dem Reflektorhalter getrennter
Bauteil ausgebildet ist und wenn der von dem Reflektorhalter getrennte Bauteil in
vertikaler Richtung verschiebbar in dem Reflektorhalter gelagert ist.
[0023] Alternativ oder zusätzlich kann mit Vorteil auch vorgesehen sein, dass der von dem
Reflektorhalter getrennte Bauteil um eine Achse, vorzugsweise um die vertikale Achse
verschwenkbar in Bezug auf den Reflektorhalter an diesem gelagert ist.
[0024] Zum Fixieren ist zumindest ein Fixiermittel, beispielsweise eine Fixierschraube vorgesehen,
mittels welchem Fixiermittel der Bauteil an dem Reflektorhalter, vorzugsweise in einem
vertikalen Abschnitt des Reflektorhalters, welcher das Langloch enthält, fixierbar
ist.
[0025] Weiters ist es von Vorteil, wenn eine Lagerstelle für den Reflektorhalter als Zylinderfortsatz
ausgebildet ist, und dass der Reflektorhalter eine korrespondierende zylinderförmige
Öffnung, vorzugsweise eine Teil-Zylinderöffnung aufweist, mittels welcher der Reflektorhalter
drehbar an dem Zylinderfortsatz gelagert ist.
[0026] Insbesondere ist es dabei von Vorteil, wenn der Zylinderfortsatz an dem Lichtquellen-Montageabschnitt
des Montagekörpers angeordnet ist.
[0027] Dabei kann vorgesehen sein, dass der Zylinderfortsatz an einer inneren Fläche des
Lichtquellen-Montageabschnittes oder des Lagerstellen-Abschnittes angeordnet ist.
[0028] Die "innere" Fläche ist dabei jene Fläche, auf welcher die Lichtquelle angeordnet
ist.
[0029] In diesem Fall kann der Reflektorhalter mit seiner Zylinderöffnung beim Zusammenbau
einfach auf den Zylinderfortsatz "aufgesetzt" werden.
[0030] Es kann aber auch vorgesehen sein, dass der Zylinderfortsatz an einer äußeren Fläche
des Lichtquellen-Montageabschnittes oder des Lagerstellen-Abschnittes angeordnet ist
und der Reflektorhalter mit der Zylinderöffnung den Lichtquellen-Montageabschnitt
umgreift.
[0031] Funktionstechnisch macht es dabei keinen Unterschied, ob der Zylinderfortsatz außen
oder innen sitzt, allerdings kann es bei innen sitzenden Varianten zu Platzproblemen
führen auf Grund der Platine für die Lichtquellen kommen, sodass dann der außen liegende
Zylinderfortsatz zu bevorzugen ist.
[0032] Weiters ist es dann zweckmäßig, wenn eine Lagerstelle als Teilkugel-Aufnahme/Teil-Kugel
an dem Montagekörper, insbesondere an dem Lichtquellen-Montageabschnitt oder vorzugsweise
an dem Lagerstellen-Abschnitt, ausgebildet ist und eine Teil-Kugel/Teilkugel-Aufnahme
für die Teil-Kugelaufnahme /Teil-Kugel an dem Reflektorhalter ausgebildet ist.
[0033] Vorteilhafterweise ist dann weiters die Teilkugel-Aufnahme/Teil-Kugel an einer inneren
Fläche des Lichtquellen-Montageabschnittes oder des Lagerstellen-Abschnittes angeordnet.
[0034] Von Vorteil ist es, wenn der Montagebügel an dem Lichtquellen-Montageabschnittes
des Montagekörpers um eine horizontale Achse, welche quer zur Lichtaustrittsrichtung
liegt, verschwenkbar anbringbar ist.
[0035] Der Reflektor ist somit um die z-Achse, also die vertikale Achse verschwenkbar. Der
Reflektor ist weiters auch in z-Richtung verschiebbar, d.h. der Reflektor kann auch
in der Höhe eingestellt (verschoben) werden. Schließlich kann der Reflektor auch noch
um eine horizontale Achse (y-Achse) für eine exakte Einstellung verschwenkt werden.
[0036] Das Fixiermittel in Form einer Schraube dient somit um Fixieren und zum Einstellen.
Es kann also aufgrund der Einstellung vorkommen, dass die untere Fläche des Haltebügels
nicht plan auf der Platine aufliegt sondern einen geringfügigen Neigungswinkel hat.
[0037] Bei einer konkreten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lichtquellen
der Leuchteinheiten jeweils zumindest eine, vorzugsweise zwei oder mehrere Leuchtdioden
umfassen.
[0038] In optischer Hinsicht von Vorteil kann es sein, wenn die vertikale Verschwenkachse
eines Reflektors durch den Mittelpunkt bzw. das Zentrum der Lichtquelle verläuft.
[0039] Der Montagekörper ist vorzugsweise als Kühlkörper für die Lichtquellen ausgebildet,
um die Abwärme der Lichtquellen abzuführen.
[0040] Die Erfindung betrifft auch einen Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug, umfassend zumindest
eine oben beschrieben Beleuchtungsvorrichtung.
[0041] Außerdem betrifft die Erfindung ein Scheinwerfersystem mit einem linken und einem
rechten Scheinwerfer zur Erzeugung einer Gesamtlichtverteilung, wobei vorzugsweise
der linke Scheinwerfer den linken Teil der Gesamtlichtverteilung und der rechte Scheinwerfer
den rechten Teil der Gesamtlichtverteilung erzeugt.
[0042] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass der linke und der rechte Teil der Gesamtlichtverteilung
in der Mitte, in horizontaler Richtung gesehen, überlappen.
[0043] Im Folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung
von schräg oben,
Fig. 1a die Beleuchtungsvorrichtung aus Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht
von schräg unten,
Fig. 2 eine Detailansicht einer Leuchteinheit für eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
in einer ersten Variante,
Fig. 2a eine perspektivische Ansicht eines Reflektors und eines Teils eines Trägerelementes
einer Leuchteinheit aus Figur 2 in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten,
Fig. 2b eine perspektivische Ansicht wie in Figur 2a mit einem vollständigen Trägerelement,
Fig. 2c die Bauteile aus Figur 2b, unter Weglassung des Reflektors, positioniert auf
einem Montagekörper,
Fig. 3 eine Detailansicht einer Leuchteinheit für eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
in einer zweiten Variante in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne,
Fig. 3a der Ausschnitt der in Figur 3 dargestellten Beleuchtungsvorrichtung in einer
Ansicht von schräg unten,
Fig. 3b eine perspektivische Ansicht eines Reflektorhalters und Reflektors der Leuchteinheit
aus Figur 3 in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten,
Fig. 3c eine perspektivische Ansicht eines Teiles eines Trägerelementes für den Reflektor,
Fig. 3d den Montageträger im Lagerbereich des Trägerelementes für den Reflektor,
Fig. 4 eine Detailansicht einer Leuchteinheit für eine Beleuchtungsvorrichtung in
einer dritten, nicht erfindungsgemäßen Variante in einer perspektivischen Ansicht
von vorne,
Fig. 4a einen Reflektor für die Beleuchtunsgvorrichtung aus Figur 4 in einer perspektivischen
Ansicht von unten.
Fig. 5 eine Detailansicht einer Leuchteinheit für eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
in einer vierten Variante in einer perspektivischen Ansicht von vorne,
Fig. 5a die Beleuchtungsvorrichtung aus Figur 5 in einer Ansicht von schräg hinten,
Fig. 5b eine Montageplatte aus Figur 5 in einer Ansicht von schräg unten,
Fig. 5c der Montagekörper für die Beleuchtungsvorrichtung aus Figur 5 in einer perspektivischen
Ansicht von schräg vorne mit angebrachter Lichtquelle,
Fig. 5d der Montagekörper aus Figur 5d in einer perspektivischen Ansicht von schräg
unten,
Fig. 5e der Reflektorhalter aus Figur 5 in einer perspektivischen Ansicht von schräg
vorne,
Fig. 5f der Reflektor aus Figur 5 in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten,
Fig. 5g der Reflektor aus Figur 5f eingesetzt in einen Reflektorhalter aus Figur 5e,
Fig. 6 eine Detailansicht einer Leuchteinheit für eine Beleuchtungsvorrichtung in
einer fünften, nicht erfindungsgemäßen Variante in einer perspektivischen Ansicht
von vorne,
Fig. 6a der Montagekörper aus Figur 6 mit montierter Montageplatte und Lichtquelle,
Fig. 6b die Montageplatte aus Figur 6 und 6a in einer perspektivischen Ansicht von
schräg unten, und
Fig. 6c der in Figur 6 verwendete Reflektor bzw. Reflektorhalter mit einstückig ausgebildetem
Reflektor in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne.
[0044] Die Figuren 1 und 1a zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven eine Beleuchtungsvorrichtung
1 für ein Kraftfahrzeug, welche in dem gezeigten Beispiel acht Leuchteinheiten 2 umfasst.
[0045] Es wird dabei die Ansicht in Figur 1 als Ansicht von "oben" definiert, entsprechend
sind in den folgenden Figuren die Bezeichnungen "oben" und "unten" entsprechend gewählt.
Tatsächlich kann die Beleuchtungsvorrichtung aber, je nach Ausgestaltung der Leuchteinheiten,
insbesondere der Reflektoren, sowohl in der Lage wie in Figur 1 dargestellt werden,
als auch auf dem Kopf stehend, sodass die in der vorliegenden Terminologie in Figur
1a sichtbare "Unterseite" dann die Oberseite bilden würde.
[0046] Die Figuren zeigen dabei eine linke Beleuchtungsvorrichtung, zusammen mit einer rechten
Beleuchtungsvorrichtung erzeugt diese Scheinwerfereinrichtung eine Gesamtlichtverteilung
für ein Kraftfahrzeug.
[0047] Jede Leuchteinheit 2 umfasst einen Reflektor 3 sowie eine dem Reflektor 3 zugeordnete
Lichtquelle 4, sodass Licht aus der Lichtquelle 4 über den zugeordneten Reflektor
3 - im eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung 1 - in einen Bereich vor dem
Fahrzeug abgestrahlt wird.
[0048] Die reflektierenden Flächen 3a der Reflektoren 3 können beispielsweise glatt oder
z.B. segmentiert ausgebildet sein.
[0049] Die Lichtquellen 4 der Leuchteinheiten 2 umfassen jeweils zumindest eine, zwei oder
mehrere Leuchtdioden, diese liegen in einer horizontalen Ebene und beleuchten die
zugeordneten Reflektoren 3, welche Licht in den Außenraum des Scheinwerfers bzw. in
einen Bereich vor der Beleuchtungsvorrichtung abstrahlen.
[0050] Jede Leuchteinheit 2 bildet eine Teil-Lichtverteilung, und die Teil-Lichtverteilungen
der acht Leuchteinheiten 2 bilden die (Gesamt-)Lichtverteilung der Beleuchtungsvorrichtung
1.
[0051] Die Teil-Lichtverteilungen der einzelnen Leuchteinheiten 2 sind dabei beispielsweise
in horizontaler Richtung nebeneinander angeordnet, und die Reflektoren 3 der Leuchteinheiten
2 sind derart ausgebildet, dass die Teil-Lichtverteilungen der Leuchteinheiten 2 jeweils
zumindest eine, gegebenenfalls auch zwei scharf abgebildete, die jeweilige Teil-Lichtverteilung
seitlich begrenzende vertikale Hell-Dunkel-Grenze(n) aufweisen.
[0052] "Vertikal" bedeutet dabei, dass die HD-Grenze bei Projektion auf einen vor der Beleuchtungsvorrichtung
positionierten, vertikalen Schirm - z.B. in 25 oder 10 Metern Entfernung - vertikal
verläuft. Im Lichtbild auf der Fahrbahn liegt diese HD-Grenze natürlich in einer in
der Regel horizontalen Ebene. Für einen Fachmann ist dies ohnehin klar und soll hier
lediglich zur Klarstellung dienen.
[0053] Die Lichtquellen 4 der einzelnen Leuchteinheiten 2 können unabhängig voneinander
angesteuert werden. Auf diese Weise können die einzelnen Leuchteinheiten unabhängig
voneinander ein- und ausgeschaltet, gegebenenfalls auch gedimmt werden, sodass sich
die einzelnen Teil-Lichtverteilungen der Leuchteinheiten einzeln ein- und ausschalten
lassen. Weiters kann es noch von Vorteil sein, wenn in dem Fall, dass zwei oder mehrere
Leuchtdioden für eine Lichtquelle vorgesehen sind, auch die Leuchtdioden einer Lichtquelle
unabhängig voneinander ansteuerbar sind oder die Leuchtdioden einer Lichtquelle in
Gruppen zusammengefasst sind, und die einzelnen Gruppen unabhängig voneinander ansteuerbar
sind.
[0054] Beispielsweise kann eine Lichtquelle ein oder mehrere LED-Chips mit jeweils einer
oder mehreren Leuchtdioden aufweisen. Die Chips sind getrennt ansteuerbar bzw. schaltbar.
Jede Leuchteinheit erzeugt somit ein oder mehrere Segmente im Lichtbild (je nach Anzahl
der unabhängig ansteuerbaren Chips), und auch diese einzelnen Segmente einer Leuchteinheit
können dann entsprechend unabhängig von den anderen Segmenten gesteuert werden. Um
die Teillichtverteilungen optimal zu einander ausrichten zu können, stellt die vorliegende
Erfindung mehrere durch eine gemeinsame erfinderische Idee verbundene Ausführungsformen
vor, die im Folgenden erörtert werden.
[0055] Grundsätzlich gilt für alle Ausführungsformen, dass - wie oben schon erwähnt - die
Lichtquellen 4 der einzelnen Leuchteinheiten 2 auf einem gemeinsamen Montagekörper
5 angebracht sind. Dieser Montagekörper 5 ist vorzugsweise als Kühlkörper ausgeführt,
also beispielsweise aus einem gut Wärme leitenden Material, vorzugsweise einem Metall
ausgebildet und weist bevorzugt Kühlrippen auf, um die Abwärme der Lichtquellen abführen
zu können.
[0056] Es könnte aber ebenfalls vorgesehen sein, dass mehrere voneinander getrennte Montagekörper
vorgesehen sind, und sich jeweils eine oder mehrere Lichtquellen auf den einzelnen
Montagekörpern befinden. Die einzelnen Montagekörper sind fix zueinander positioniert.
Die den Lichtquellen jeweils zugeordneten Reflektoren sind dann verschwenkbar in Bezug
auf den Montagekörper der zugeordneten Lichtquelle an diesem angebracht.
Variante 1 (erfindungsgemäß)
[0057] Bei dieser in den Figuren 2 sowie 2a - 2c dargestellten Ausführungsform weist der
Montagekörper 5 ein L-förmiges Profil auf, wie dies in Figur 2 gut zu erkennen ist.
[0058] Der Reflektor 3, welcher eine reflektierende Fläche 3a aufweist, ist einstückig mit
einem Reflektorhalter ausgebildet, der Reflektorhalter 6 ist um eine vertikale Achse
Z an einem Trägerelement 65 verschwenkbar gelagert, wobei der Reflektorhalter 6 und
der Reflektor 3 als Bauteil im Sinne von Anspruch 1 zu verstehen ist und wobei das
Trägerelement 65 als Reflektorhalter im Sinne von Anspruch 1 zu verstehen sind.
[0059] Das Trägerelement 65 weist einen zweiteiligen Aufbau auf und besteht aus einem L-förmigen
Montagebügel 60 und einem L-förmigen Haltebügel 61. Der Montagebügel 60 ist auf einem
Lichtquellen-Montageabschnittes 50 des Montagekörpers 5 angebracht. Auf diesem Lichtquellen-Montageabschnitt
50 sind auch die Lichtquellen 4, konkret eine Platine 4', auf welcher die Lichtquellen
4 (aller Leuchteinheiten) angeordnet sind, angebracht.
[0060] Dazu verfügt der Montagebügel 60 über einen in etwa parallel zu dem Abschnitt 50
verlaufenden, vorzugsweise ebenen Montagebügel-Abschnitt 60b, über welchen der Montagebügel
60 mit dem Abschnitt 50 des Montagekörpers 5 verbindbar ist.
[0061] Weiters verfügt der Montagebügel 60 über einen im Wesentlichen normal auf den Montagebügel-Abschnitt
60b stehenden vertikalen, ebenen Abschnitt 60a. Dieser in Einbaulage im Wesentlichen
vertikal stehende Abschnitt 60a ist mit einem Vertikal-Abschnitt 51 des Montagekörpers
5 verbindbar, wie dies weiter unten noch erläutert wird.
[0062] Der L-förmige Haltebügel 61 weist einen Abschnitt 61a auf, welcher an dem im Wesentlichen
vertikalen Abschnitt 60a des Montagebügels 60 befestigbar ist. Außerdem verfügt der
Haltebügel 61 über einen im Wesentlichen horizontalen Haltebügelabschnitt 61b. An
diesem horizontalen Haltebügelabschnitt 61b, der im Wesentlichen plattenförmig ausgeführt
ist, ist der Reflektor 3 um die vertikale Achse Z verschwenkbar gelagert und mit einem
Fixiermittel 10 in einer verschwenkten Position fixierbar.
[0063] Die Innenseite, also die dem Reflektor zugewandte Seite des Bauteiles 61a hat eine
an die Rückseite des Reflektors angepasste, beispielsweise ovale Form, damit sich
der Reflektor um die z-Achse verschwenken lässt. In den Figuren ist dies nicht dargestellt.
[0064] Das Fixiermittel, etwa eine Schraube 10 wird dabei durch eine Bohrung 61b' durch
den Abschnitt 61b durchgesteckt und mit dem Reflektor 3 verschraubt. Dieser weist
dazu entweder ein Gewinde auf, oder es werden vorzugsweise selbstschneidende Schrauben
verwendet, welche in den Reflektor 3, der dazu (wie auch bei allen anderen Ausführungsformen)
vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet ist, eingeschraubt werden.
[0065] Vorteilhafterweise ist der zweite Haltebügel 61 in vertikaler Richtung in Bezug auf
den ersten Haltebügel 60 verschiebbar und einer Position mit einem Fixiermittel 20
fixierbar ist.
[0066] In diesem Zusammenhang zeigt Figur 2a den Haltebügel 61 mit daran angebrachtem Reflektor
3 in einer Ansicht von hinten. Zu erkennen ist, dass der Abschnitt 61a in einem oberen
Bereich ein Langloch 61a' und darunter ein Kreisloch 20' aufweist.
[0067] Das Kreisloch 20' (ohne Gewinde) ist dabei bereits vorhanden, entweder wird dieses
im Zuge des Spritzgießens erzeugt oder nachträglich gebohrt, und in dieses Loch wird
dann eine selbstschneidende Schraube eingeschraubt.
[0068] Weiters zu erkennen sind ein Stift 40, welcher an dem Reflektor 3 angeformt ist und
zur händischen Verstellung des Reflektors 3 dient. Der darunter liegende kleinere
Stift 41 dient zur zusätzlichen Fixierung des Reflektors 3 mittels einer Klemmscheibe.
Die Klemmscheibe wird durch den Kühlkörper hindurch (nicht dargestellt) auf den kleineren
Stift 41 gesteckt und mittels eines speziellen Werkzeugs mit dem Montagebügel 60 verpresst.
Das verhindert zusätzlich zur Schraube 10 eine ungewollte Verschwenkung um die z-Achse.
[0069] In Figur 2b sind die Bauteile aus Figur 2a in mit dem Montagebügel 60 zusammengesetztem
Zustand dargestellt. Der Montagebügel 60 weist in seinem vertikalen Abschnitt 60a
eine Bohrung 30' (welche analog zu dem Loch 20' erzeugt wird) auf, welche mit dem
Langloch 61a' korrespondiert, sowie darunter liegend ein Langloch 20", welches mit
dem Loch 20' in dem Haltebügel 61 korrespondiert.
[0070] Mittels des Fixiermittels 20, etwa einer Schraube ist über das Langloch 20" und die
Öffnung 20' der Haltebügel 61 an dem Montagebügel 60 fixierbar, durch das Langloch
20" ist ein verschieben des Haltebügel 61 in vertikaler Richtung in Bezug auf den
Montagebügel 60 in gewissem Ausmaß möglich.
[0071] Zurückkommend auf Figur 2 und unter Betrachtung von Figur 2c ist zu erkennen, dass
der Montagebügel 60 an dem Montagekörper 5 an zwei Bügel 50', welche an dem Abschnitt
50 des Montagekörpers 5 ausgeformt sind, mit entsprechenden Haken 60b', welche an
dem Abschnitt 60b des Montagebügels 60 ausgebildet sind, um eine in Einbaulage horizontale
Achse Y, welche quer zur Lichtaustrittsrichtung liegt, verschwenkbar angebracht ist.
[0072] Der Reflektor 3 ist somit um die z-Achse, also die vertikale Achse verschwenkbar.
Der Reflektor 3 ist weiters auch in z-Richtung verschiebbar, d.h. der Reflektor 3
kann auch in der Höhe eingestellt (verschoben) werden. Schließlich kann der Reflektor
3 auch noch um eine horizontale Achse (y-Achse) für eine exakte Einstellung verschwenkt
werden.
[0073] Zum Fixieren des Montagebügels 60 in Bezug auf den Montagekörper ist ein Fixiermittel
30 in Form einer Schraube 30 vorgesehen. Mit diesem Fixiermittel erfolgt auf das Verschwenken
des Montagebügels 60 um die Achse Y, das Fixiermittel 30 dient somit um Fixieren und
zum Einstellen des Reflektors in Bezug auf den Montagekörper 5.
[0074] Es kann also aufgrund der Einstellung vorkommen, dass die untere Fläche des Montagebügels
60b nicht plan auf dem Montagekörper 5, d.h. nicht auf der Platine 4' aufliegt sondern
einen geringfügigen Neigungswinkel hat (wie den Figuren zu entnehmen ist, liegt grundsätzlich
der Montagebügel nicht direkt auf dem Abschnitt 50 auf sondern auf der Platine 4,
welche auf dem Abschnitt 50 angebracht ist).
[0075] Zwischen dem Montagebügel 60 und dem Montagekörper 5 ist ein Abstandhalter 67 vorgesehen,
beispielsweise ein verformbarer Dichtring 67, der den eingestellten Abstand zwischen
Halteplatte und Kühlkörper zu halten vermag. Statt einem Dichtring 67 könnte etwa
auch eine Spiralfeder verwendet werden.
Variante 2 (erfindungsgemäß)
[0076] Die zweite Ausführungsform, dargestellt in den Figuren 3, 3a, 3b ist im Wesentlichen
ident zu der ersten Ausführungsform. Der Unterschied zwischen diesen beiden Ausführungsformen
besteht darin, dass der Montagebügel 60 nicht an der Oberseite des Montagekörpers
eingehängt ist, sondern dass der Montagebügel 60 mit einer Klammer 59 an den Abschnitt
50 des Montagekörpers 5 angepresst wird. Die Klammer 59 ist an der Unterseite des
Abschnittes 50 des Montagekörpers 5 in einer Rille 58, in welche vorzugsweise auch
die weiteren Klammern der nicht dargestellten weiteren Leuchteinheiten eingreifen,
eingehängt. Die Klammer 59 drückt einen vorderen Abschnitt 60b des Montagebügel 60
gegen die Oberseite des Abschnittes 50, wobei die Klammer 59 und der Kontaktbereich
des Montagebügels 60 zu der Klammer 59 derart ausgebildet sind, dass ein Verschwenken
des Montagebügels 60 wie zu Variante 1 beschrieben möglich ist.
[0077] Beispielsweise verfügt dazu der Abschnitt 60b dabei über eine Rille 60b', in welche
die Klammer 59 drückt (siehe Figur 3c), außerdem ist der Abschnitt 60b' auf dem Montagekörper
5 auf zwei Erhöhungen 5' gelagert (Figur 3d), sodass die Verschwenkbewegung um die
Achse Y ermöglicht wird.
[0078] Figur 3d zeigt außerdem auch noch eine Bohrung 30" in dem Montagekörper, durch welche
die Schraube 30 geführt ist.
[0079] Die im Folgenden beschriebenen Varianten 3 - 5 weisen großteils einen identischen
Aufbau auf, dieser wird vorab an Hand von Variante 3 erörtert, die Unterschiede werden
dann bei den weiteren Varianten dargestellt.
Variante 3 (nicht erfindungsgemäß)
[0080] Figur 4 zeigt wieder einen Abschnitt eines Montagekörpers 5 in Form eines Kühlkörpers
im Bereich einer Leuchteinheit 2. Der Montagekörper 5 weist einen horizontalen Lichtquellen-Montageabschnitt
50 zur Montage der Lichtquellen 4 auf, sowie einen sich vertikal von dem horizontalen
Lichtquellen-Montageabschnitt 50 weg erstreckenden Vertikal-Abschnitt 51.
[0081] Außerdem weist der Montagekörper 5 einen weiteren, sich in etwa parallel zu dem Lichtquellen-Montageabschnitt
50 erstreckenden Lagerstellen-Abschnitt 52 auf, welcher vorzugsweise als von dem Montagekörper
5 getrennte Montageplatte 52 ausgebildet ist, welche mit dem Montagekörper 5 in einem
dem Lichtquellen-Montageabschnitt 50 des Montagekörpers 5 abgewandten Bereich mit
dem Montagekörper 5 fix verbindbar ist.
[0082] Dies hat den Vorteil, dass die Lagerstellen-Abschnitte nicht an dem Montagekörper
ausgeformt werden müssen und dieser somit einfacher zu fertigen ist.
[0083] Außerdem hat die Verwendung einer eigenen Montageplatte 52 den Vorteil, dass diese
Montageplatte selbst und somit die Lagerstelle (siehe weiter unten) an der Platte
in gewissem Ausmaß verschoben und so entsprechend positioniert werden kann.
[0084] Im Folgenden wird hier auch auf Figuren zu den Varianten 4 und 5 vorgegriffen, da
hier einzelnen Bauteile, die in Variante 3 identisch zum Einsatz kommen, besser erkennbar
sind. Die Montageplatte 52 ist in den Figuren 5b und 6b isoliert dargestellt. Die
Montageplatte 52 verfügt über zwei Rastnasen/Haken 16, mittels welche sie bei der
Montage in den Montagekörper 5 in entsprechende Ausnehmungen 16' (siehe Figur 5c)
eingehängt werden kann. Die Haken 16 dienen primär nur für eine einfachere Handhabe,
damit die Platte 52 bereits am Kühlkörper temporär fixiert werden kann, bevor noch
eine Schraube angebracht wird. Die Stege 16" am Kühlkörper 5, zwischen welchen sich
die Halteplatte 52 befindet, definieren die Lage der Halteplatte in Y-Richtung schon
sehr genau. Ein Verschieben der Halteplatte 52 in X-Richtung ist aber weiterhin zwecks
Positionierung möglich.
[0085] Mit einer Schraube 15 kann schließlich die Platte 52 an dem Kühlkörper 5 fixiert
werden, wozu einerseits die Platte 52 über ein Langloch 16'" (Figur 5b) verfügt und
andererseits eine Gewindebohrung 15' (Figur 5c) in dem Kühlkörper 5 vorgesehen ist.
[0086] Zurückkommend auf Figur 4 ist zu erkennen, dass weiters ein Reflektorhalter 6 vorhanden
ist. Bei der gezeigten Variante 3 sind der Reflektor 3 und der Reflektorhalter 6 einstückig
miteinander ausgebildet. Reflektor 3 und Reflektorhalter 6 sind somit ein Teil, an
welchem die reflektierende Fläche 3a des Reflektors 3 ausgebildet ist. Bei dieser
Ausführungsform sind somit Reflektor 3 und Reflektorhalter 6 synonyme Bezeichnungen
füreinander. Der Reflektor 3 weist bei dieser Ausführungsform einen einfachen, kompakten
und stabilen Aufbau aus wenigen Bauteilen auf.
[0087] Der Reflektorhalter 6 ist um die Z-Achse verschwenkbar und in einer verschwenkten
Position fixerbar.
[0088] Dazu ist eine erste Lagerstelle 80 an der Platte 52 für den Reflektorhalter 6 vorgesehen,
sowie eine zweite Lagerstelle 90 an dem Lichtquellen-Montageabschnitt 50. Die beiden
Lagerstellen liegen einander gegenüber und definieren die Verschwenkachse Z.
[0089] Eine der beiden Lagerstellen 80, 90, nämlich die zweite Lagerstelle 90 für den Reflektorhalter
6 ist als Zylinderfortsatz 90 ausgebildet. Dieser Zylinderfortsatz ist in Figur 4
angedeutet, in Figur 5d ist dieser gut zu erkennen.
[0090] Der Reflektorhalter 6 selbst weist eine korrespondierende zylinderförmige Öffnung,
vorzugsweise eine Teil-Zylinderöffnung 91, welche in Figur 4a gut zu erkennen ist,
mittels welcher Teil-Zylinderöffnung 91 der Reflektorhalter 6 drehbar an dem Zylinderfortsatz
90 gelagert ist.
[0091] Der Zylinderfortsatz 90 ist an dem Lichtquellen-Montageabschnitt 50 des Montagekörpers
5 angeordnet, und zwar ist bei der gezeigten Variante 3 der Zylinderfortsatz 90 an
der äußeren Fläche des Lichtquellen-Montageabschnittes 50 angeordnet und der Reflektorhalter
6 umgreift mit seiner Zylinderöffnung 91 , d.h. mit dem die Zylinderöffnung aufnehmenden
Bereich den Lichtquellen-Montageabschnitt 50.
[0092] Die andere, erste Lagerstelle 80 ist als Teilkugel-Aufnahme 80 an der Platte 52 ausgebildet,
siehe Figur 4 sowie Figuren 5b und 6b.
[0093] Der Reflektorhalter 6 wiederum verfügt über eine korrespondierende Teil-Kugel 81
(siehe Figur 4a), mittels welcher er verschwenkbar in die Aufnahme 80 eingesetzt ist.
[0094] Ein Reflektorhalter 6, der einstückig mit dem Reflektor 3 ausgebildet ist, ist auch
in Figur 6c gezeigt (Variante 5). Der Unterschied von Variante 5 zu Variante 3 besteht
lediglich darin, dass - wie dies später noch kurz erörtert wird - der Zylinderfortsatz
90 nicht an der Außenseite, sondern an der Innenseite des Abschnittes 50 des Montagekörpers
5 angeordnet ist und entsprechend die Zylinderöffnung 91 etwas anders ausgestaltet
ist als bei dem Reflektorhalter 6 nach Variante 3. Der obere Bereich mit der Teil-Kugel
81 ist allerdings bei beiden Varianten identisch ausgeführt.
[0095] Der Reflektorhalter 6 ist nun bei Variante 3 und 5 mit der Teil-Kugel 81 in die Kugelaufnahme
80 eingesetzt, ein Haken 17 der Platte 52 (siehe Figur 6b) greift in einen Schlitz
17' des Reflektorhalters 6 ein. Dies vereinfacht den Zusammenbau, Reflektorhalter
6 und Platte 52 sind somit weitestgehend zueinander positioniert, der Reflektorhalter
6 kann aber noch um die Achse Z verschwenkt werden.
[0096] Mittel einer Schraube 10 wird schließlich der Reflektorhalter 6 durch das Langloch
10" in der Platte 52 mit dem Reflektorhalter 6 verschraubt, welcher dazu über eine
kreisförmige Gewindebohrung 10' verfügt (die Bohrung 10' wird im Zuge des Spritzgießens
erzeugt oder nachträglich gebohrt, anschließend wird eine selbstschneidende Schraube
in diese Bohrung geschraubt).
Variante 5 (nicht erfindungsgemäß)
[0097] An dieser Stelle soll gleich auf Variante 5 (Figuren 6, 6a - 6c) vorgegriffen werden,
welche wie oben schon beschrieben einen identischen Aufbau zu Variante 3 hat, mit
dem Unterschied, dass der Zylinderfortsatz 90 nicht an der Außenseite, sondern an
der Innenseite des Abschnittes 50 des Montagekörpers 5 angeordnet ist und entsprechend
die Zylinderöffnung 91 etwas anders ausgestaltet ist als bei dem Reflektorhalter 6
nach Variante 3. Der obere Bereich mit der Teil-Kugel 81 ist allerdings bei beiden
Varianten identisch ausgeführt.
[0098] Die "innere" Fläche ist dabei jene Fläche, auf welcher die Lichtquelle angeordnet
ist. In diesem Fall kann der Reflektorhalter 6 mit seiner Zylinderöffnung 91 beim
Zusammenbau einfach auf den Zylinderfortsatz "aufgesetzt" werden, und die Zylinderöffnung
91 ist praktisch um die Lichtquelle 4 herum angeordnet.
Variante 4 (erfindungsgemäß)
[0099] Variante 4 ist in den Figuren 5, 5a - 5g gezeigt und weist grundsätzlich einen identischen
Aufbau zu Variante 3 auf, wobei anzumerken ist, dass das Lager 90 auch innenliegend
wie bei Variante 5 realisiert sein kann.
[0100] Der wesentliche Unterschied zu Variante 3 und 5 besteht darin, dass Reflektor 3 und
Reflektorhalter 6 nicht einstückig miteinander ausgebildet sind, sondern dass der
verschwenkbare Reflektor 3 als von dem Reflektorhalter 6 getrennt ausgebildeter Bauteil
7 ausgebildet ist, welcher Bauteil 7 an dem Reflektorhalter 6 beweglich gelagert ist.
[0101] In diesem Fall ist die reflektierende Fläche 3a somit an dem Bauteil 7 (auch als
Reflektorblock 7 bezeichnet) ausgebildet, das Bauteil 7 ist beweglich an dem Reflektorhalter
6 gelagert. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass neben der Verschwenkbarkeit
des Reflektorhalters 6 (und somit des Reflektors 3) der Reflektor 3 auch noch in Bezug
auf den Reflektorhalter 6 verstellbar ist, sodass sich mehrere Einstellmöglichkeiten
ergeben.
[0102] Der Reflektor 3 bzw. Bauteil 7 ist somit an dem Reflektorhalter 6 gelagert und relativ
zu diesem bewegbar. Unter dieser Relativbewegung ist in erster Linie eine Verschiebbarkeit
des Reflektors 3 bzw. Bauteils 7 in vertikaler Richtung in Bezug auf den Reflektorhalter
6 zu verstehen. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass der Reflektor 3 bzw. Bauteil
7 relativ zu dem Reflektorhalter 6 um eine vertikale (Z-) Achse in Bezug auf den Reflektorhalter
6 verschwenkbar an diesem gelagert ist. Auch eine Kombination aus Verschiebebewegung
und Verschwenkung des Reflektors 3 bzw. Bauteils 7 relativ zu dem Reflektorhalter
6 ist denkbar.
[0103] Bezüglich der Lagerung des Reflektorhalters 6 an dem Montagekörper 5 gelten dieselben
Aussagen wie zu Variante 3 bzw. 5, sodass im Folgenden nur noch auf die Unterschiede,
die sich durch die Trennung Reflektor 3 - Reflektorhalter 6 ergeben, eingegangen wird.
[0104] Figur 5e zeigt den Reflektorhalter 6, Figur 5f den Bauteil 7 (Reflektor 3) und Figur
5g den Reflektor 3 eingesetzt in den entsprechend ausgebildeten Reflektorhalter 6.
Der Bauteil 7 ist in vertikaler Richtung verstellbar in dem Reflektorhalter 6 angeordnet.
Der Reflektorhalter 6 weist ein Langloch 21' auf, das Bauteil 7 eine (kreisrunde)
Gewindebohrung 72 (bzw. wird die Bohrung 72 wird im Zuge des Spritzgießens erzeugt
oder nachträglich gebohrt, anschließend wird eine selbstschneidende Schraube in diese
Bohrung geschraubt). Über dieses Langloch 21' und die Bohrung 72 ist das Bauteil 7
in Bezug auf den Reflektorhalter 6 in verschiedenen verschobenen Positionen mit einer
Schraube 21 fixierbar.
[0105] Die Fortsätze 74 an dem Bauteil 7 dient als Handhabe zur mechanischen Verstellung
des Bauteils 7.
[0106] Die beiden Fortsätze 40 dienen zum Verschwenken des Reflektorhalters 6 und somit
des Reflektors 3 um die Z-Achse.
[0107] Figur 5e zeigt den Reflektorhalter 6, Figur 5f den Bauteil 7 (Reflektor 3) und Figur
5g den Reflektor 3 eingesetzt in den entsprechend ausgebildeten Reflektorhalter 6.
Der Bauteil 7 ist in vertikaler Richtung verstellbar in dem Reflektorhalter 6 angeordnet.
Der Reflektorhalter 6 weist ein Langloch 21' auf, das Bauteil 7 eine (kreisrunde)
Gewindebohrung 72 (bzw. wird die Bohrung 72 wird im Zuge des Spritzgießens erzeugt
oder nachträglich gebohrt, anschließend wird eine selbstschneidende Schraube in diese
Bohrung geschraubt). Über dieses Langloch 21' und die Bohrung 72 ist das Bauteil 7
in Bezug auf den Reflektorhalter 6 in verschiedenen verschobenen Positionen mit einer
Schraube 21 fixierbar.
[0108] Die Fortsätze 74 an dem Bauteil 7 dient als Handhabe zur mechanischen Verstellung
des Bauteils 7.
[0109] Die beiden Fortsätze 40 dienen zum Verschwenken des Reflektorhalters 6 und somit
des Reflektors 3 um die Z-Achse.
1. Beleuchtungsvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug, umfassend zumindest eine, beispielsweise
zwei oder mehrere Leuchteinheiten (2), wobei jede Leuchteinheit (2) umfasst:
• einen Reflektor (3), sowie
• zumindest eine dem Reflektor (3) zugeordnete Lichtquelle (4),
wobei Licht aus der zumindest einen Lichtquelle (4) über den zugeordneten Reflektor
(3) - im eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung (1) - in einen Bereich vor
dem Fahrzeug abgestrahlt wird, und die zumindest eine Lichtquelle (4) auf zumindest
einem Montagekörper (5), vorzugsweise auf einem für alle Lichtquellen gemeinsamen
Montagekörper (5), angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
für jeden Reflektor ein Reflektorhalter (6) vorgesehen ist, wobei der Reflektor (3)
als von dem Reflektorhalter (6) getrennt ausgebildetes Bauteil (7) ausgebildet ist,
welches Bauteil (7) an dem Reflektorhalter (6) beweglich gelagert ist, wobei das Bauteil
(7) um zumindest eine dem jeweiligen Bauteil zugeordnete Achse, beispielsweise eine
vertikale Achse (Z), verschwenkbar ist und mit Fixiermitteln in einer verschwenkten
Position an dem Reflektorhalter (6) fixierbar ist, und wobei der Reflektorhalter (6)
in Bezug auf den Montagekörper (5) um zumindest eine Achse, z.B. um die vertikale
Achse (Z) und/oder um die horizontale Achse (Y), verschwenkbar gelagert ist und an
dem Montagekörper (5) in einer verschwenkten Position fixierbar ist.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorhalter (6) über eine erste Lagerstelle (80) und eine zweite Lagerstelle
(90), welche an dem Montagekörper (5) angeordnet sind, um die vertikale Achse (Z)
verschwenkbar gelagert ist, wobei vorzugsweise die beiden Lagerstellen (80, 90) einander
gegenüberliegend, z.B. - in eingebautem Zustand - in einem oben und einem unten liegenden
Bereich des Montagekörpers (5) angeordnet sind, und/oder vorzugsweise der Montagekörper
(5) einen horizontalen Lichtquellen-Montageabschnitt (50) zur Montage der Lichtquellen
(4) aufweist, einen sich vertikal von dem horizontalen Lichtquellen-Montageabschnitt
(50) weg erstreckenden Vertikal-Abschnitt (51), und zumindest einen weiteren, sich
in etwa parallel zu dem Lichtquellen-Montageabschnitt (50) erstreckenden Lagerstellen-Abschnitt
(52), an welchem die zumindest eine Lagerstelle (80) für den zumindest einen Reflektorhalter
(6) angeordnet ist, aufweist, wobei die zweite Lagerstelle (90) an dem Lichtquellen-Montageabschnitt
(50) angeordnet ist.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Reflektorhalter (6) ein Lagerstellen-Abschnitt (52) vorgesehen ist, wobei
jeder Lagerstellen-Abschnitt (52) eine Lagerstelle (80) für einen Reflektorhalter
(6) aufweist, wobei vorzugsweise ein Lagerstellen-Abschnitt als von dem Montagekörper
(5) getrennte Montageplatte (52) ausgebildet ist, welche mit dem Montagekörper (5)
in einem dem Lichtquellen-Montageabschnitt (50) des Montagekörpers (5) abgewandten
Bereich mit dem Montagekörper (5) fix verbindbar ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zumindest einen Lagerstellen-Abschnitt (52) zumindest ein Fixiermittel, beispielsweise
eine Fixierschraube (10) verdrehbar, gelagert ist, mittels welchem Fixiermittel (10)
der Reflektorhalter (6) in einer um die vertikale Achse (Z) verschwenkten Position
fixierbar ist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Reflektorhalter (6) getrennte Bauteil (7) in vertikaler Richtung verschiebbar
in dem Reflektorhalter (6) gelagert ist, wobei vorzugsweise der von dem Reflektorhalter
(6) getrennte Bauteil (7) um eine Achse, beispielsweise um die vertikale Achse (Z)
verschwenkbar in Bezug auf den Reflektorhalter (6) an diesem gelagert ist, und/oder
wobei vorzugsweise zumindest ein Fixiermittel, beispielsweise eine Fixierschraube
(21) vorgesehen ist, mittels welchem Fixiermittel (21) der Bauteil (7) an dem Reflektorhalter
(6), vorzugsweise in einem vertikalen Abschnitt des Reflektorhalters (6), fixierbar
ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagerstelle (90) für den Reflektorhalter (6) als Zylinderfortsatz (90) ausgebildet
ist, und dass der Reflektorhalter (6) eine korrespondierende zylinderförmige Öffnung,
vorzugsweise eine Teil-Zylinderöffnung (91) aufweist, mittels welcher der Reflektorhalter
(6) drehbar an dem Zylinderfortsatz (90) gelagert ist, wobei vorzugsweise der Zylinderfortsatz
(90) an dem Lichtquellen-Montageabschnitt (50) des Montagekörpers (5) angeordnet ist.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderfortsatz (90) an einer inneren Fläche des Lichtquellen-Montageabschnittes
(50) oder des Lagerstellen-Abschnittes angeordnet ist, oder der Zylinderfortsatz (90)
an einer äußeren Fläche entweder des Lichtquellen-Montageabschnittes (50) oder des
Lagerstellen-Abschnittes angeordnet ist und der Reflektorhalter (6) mit der Teil-Zylinderöffnung
(91) den Lichtquellen-Montageabschnitt (50) umgreift.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagerstelle (80) als Teilkugel-Aufnahme (81)/Teil-Kugel an dem Montagekörper
(5), insbesondere an dem Lichtquellen-Montageabschnitt oder vorzugsweise an dem Lagerstellen-Abschnitt
(52), ausgebildet ist und eine Teil-Kugel (81)/Teilkugel-Aufnahme für die Teil-Kugelaufnahme
(81)/Teil-Kugel an dem Reflektorhalter (6) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die
Teilkugel-Aufnahme (81)/Teil-Kugel an einer inneren Fläche des Lichtquellen-Montageabschnittes
(50) oder des Lagerstellen-Abschnittes angeordnet ist.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (4) der Leuchteinheiten (2) jeweils zumindest eine, vorzugsweise
zwei oder mehrere Leuchtdioden umfassen.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkachse (Z) eines Reflektors (3) vertikal ist und durch die Lichtquelle
(4) verläuft.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagekörper (5) als Kühlkörper für die Lichtquellen (4) ausgebildet ist.
12. Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug, umfassend zumindest eine Beleuchtungsvorrichtung
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Scheinwerfersystem mit einem linken und einem rechten Scheinwerfer nach Anspruch 12
zur Erzeugung einer Gesamtlichtverteilung, wobei vorzugsweise der linke Scheinwerfer
den linken Teil der Gesamtlichtverteilung und der rechte Scheinwerfer den rechten
Teil der Gesamtlichtverteilung erzeugt, wobei vorzugsweise der linke und der rechte
Teil der Gesamtlichtverteilung in der Mitte, in horizontaler Richtung gesehen, überlappen.
1. Lighting device (1) for a motor vehicle, comprising at least one, for example two
or more lighting units (2), each lighting unit (2) comprising
- a reflector (3), and
- at least one light source (4) associated with the reflector (3),
wherein light from the at least one light source (4) is emitted via the associated
reflector (3) - in the installed state of the lighting device (1) - into an area in
front of the vehicle, and the at least one light source (4) is arranged on at least
one mounting body (5), preferably on a common mounting body (5) for all light sources,
characterized in that
a reflector holder (6) is provided for each reflector, the reflector (3) being designed
as a component (7) which is separate from the reflector holder (6), which component
(7) is mounted on the reflector holder (6) such that it can move, the component (7)
being mounted such that it can move about at least one axis assigned to the respective
component, for example a vertical axis (Z), and can be fixed in a pivoted position
on the reflector holder (6) by fixing means, and wherein the reflector holder (6)
can be pivoted with respect to the mounting body (5) about at least one axis, e.g.
about the vertical axis (Z) and/or the horizontal axis (Y), and can be fixed to the
mounting body (5) in a pivoted position.
2. Lighting device according to claim 1, characterized in that the reflector holder (6) is mounted pivotably about the vertical axis (Z) via a first
bearing point (80) and a second bearing point (90), which are arranged on the mounting
body (5), wherein preferably the two bearing points (80, 90) are arranged opposite
one another, e.g. at the mounting body (5), and can be fixed to the mounting body
(5) in a pivoted position. - in the installed state - are arranged in an upper and
a lower region of the mounting body (5), and/or preferably the mounting body (5) has
a horizontal light source mounting section (50) for mounting the light sources (4),
a vertical section (51) extending vertically away from the horizontal light source
mounting section (50), and at least one further bearing point section (52) extending
approximately parallel to the light source mounting section (50), on which the at
least one bearing point (80) for the at least one reflector holder (6) is arranged,
wherein the second bearing point (90) is arranged on the light source mounting section
(50).
3. A lighting device according to claim 2, characterized in that a bearing point section (52) is provided for each reflector holder (6), each bearing
point section (52) comprising a bearing point (80) for a reflector holder (6), wherein
preferably a bearing point portion is formed as a mounting plate (52) which is separate
from the mounting body (5) and which can be fixedly connected to the mounting body
(5) in a region remote from the light source mounting portion (50) of the mounting
body (5).
4. Lighting device according to claim 2 or 3, characterized in that at least one fixing means, for example a fixing screw (10), is rotatably mounted
in the at least one bearing point section (52), by means of which fixing means (10)
the reflector holder (6) can be fixed in a position pivoted about the vertical axis
(Z).
5. Lighting device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the component (7) separated from the reflector holder (6) is mounted in the reflector
holder (6) so as to be displaceable in the vertical direction, wherein preferably
the component (7) separated from the reflector holder (6) is mounted about an axis,
for example pivotably about the vertical axis (Z) with respect to the reflector holder
(6) is mounted thereon, and/or wherein preferably at least one fixing means, for example
a fixing screw (21), is provided, by means of which fixing means (21) the component
(7) can be fixed to the reflector holder (6), preferably in a vertical section of
the reflector holder (6).
6. Lighting device according to one of claims 2 to 5, characterized in that a bearing point (90) for the reflector holder (6) is formed as a cylindrical extension
(90), and in that the reflector holder (6) has a corresponding cylindrical opening, preferably a partial
cylindrical opening (91), by means of which the reflector holder (6) is rotatably
mounted on the cylindrical extension (90), wherein preferably the cylindrical extension
(90) is arranged on the light source mounting section (50) of the mounting body (5).
7. A lighting device according to claim 6, characterized in that the cylindrical extension (90) is arranged on an inner surface of the light source
mounting portion (50) or the bearing portion, or the cylindrical extension (90) is
arranged on an outer surface of either the light source mounting portion (50) or the
bearing portion, and the reflector holder (6) with the partial cylinder opening (91)
engages around the light source mounting portion (50).
8. Lighting device according to claim 6 or 7, characterized in that a bearing point (80) is provided as a partial ball receptacle (81)/partial ball on
the mounting body (5), in particular on the light source mounting section or preferably
on the bearing point section (52), and a partial ball (81)/partial ball receiver for
the partial ball receiver (81)/partial ball is formed on the reflector holder (6),
wherein preferably the partial ball receiver (81)/partial ball is arranged on an inner
surface of the light source mounting portion (50) or the bearing portion.
9. Lighting device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the light sources (4) of the lighting units (2) each comprise at least one, preferably
two or more light-emitting diodes.
10. Lighting device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the pivot axis (Z) of a reflector (3) is vertical and extends through the light source
(4).
11. Lighting device according to one of claims 1 to 10, characterized in that the mounting body (5) is designed as a heat sink for the light sources (4).
12. Headlamp for a motor vehicle, comprising at least one lighting device (1) according
to one of the claims 1 to 11, characterized in that the mounting body (5) is designed as a heat sink for the light sources (4).
13. Headlamp system with a left and a right headlamp according to claim 12 for generating
a total light distribution, wherein preferably the left headlamp generates the left
part of the total light distribution and the right headlamp generates the right part
of the total light distribution, wherein preferably the left and the right part of
the total light distribution overlap in the centre, seen in horizontal direction.
1. Dispositif d'éclairage (1) pour un véhicule à moteur, comprenant au moins une, par
exemple deux ou plusieurs unités d'éclairage (2), chaque unité d'éclairage (2) comprenant
- un réflecteur (3), et
- au moins une source lumineuse (4) associée au réflecteur (3),
dans lequel la lumière de la au moins une source lumineuse (4) est émise par le réflecteur
(3) associé - à l'état monté du dispositif d'éclairage (1) - dans une zone située
devant le véhicule, et la au moins une source lumineuse (4) est disposée sur au moins
un corps de montage (5), de préférence sur un corps de montage (5) commun pour toutes
les sources lumineuses,
caractérisé en ce que
un support de réflecteur (6) est prévu pour chaque réflecteur, le réflecteur (3) étant
conçu comme un composant (7) qui est séparé du support de réflecteur (6), lequel composant
(7) est monté sur le support de réflecteur (6) de manière à pouvoir se déplacer, le
composant (7) étant monté de manière à pouvoir se déplacer autour d'au moins un axe
attribué au composant respectif, par exemple un axe vertical (Z), et peut être fixé
dans une position pivotée sur le support de réflecteur (6) par des moyens de fixation,
et dans lequel le support de réflecteur (6) peut être pivoté par rapport au corps
de montage (5) autour d'au moins un axe, par exemple autour de l'axe vertical (Z)
et/ou de l'axe horizontal (Y), et peut être fixé sur le corps de montage (5) dans
une position pivotée.
2. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de réflecteur (6) est monté de manière à pouvoir pivoter autour de l'axe
vertical (Z) par l'intermédiaire d'un premier point de palier (80) et d'un deuxième
point de palier (90), qui sont disposés sur le corps de montage (5), les deux points
de palier (80, 90) étant de préférence disposés l'un en face de l'autre, par exemple
sur le corps de montage (5), et pouvant être fixés sur le corps de montage (5) dans
une position pivotée. - à l'état installé - sont disposées dans une zone supérieure
et une zone inférieure du corps de montage (5), et/ou de préférence le corps de montage
(5) présente une section horizontale de montage de la source lumineuse (50) pour le
montage des sources lumineuses (4), une section verticale (51) s'étendant verticalement
à partir de la section horizontale de montage de la source lumineuse (50), et au moins
une autre section de point d'appui (52) s'étendant approximativement parallèlement
à la section de montage de la source lumineuse (50), sur laquelle est disposé le au
moins un point d'appui (80) pour le au moins un support de réflecteur (6), le deuxième
point d'appui (90) étant disposé sur la section de montage de la source lumineuse
(50).
3. Dispositif d'éclairage selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une section de point d'appui (52) est prévue pour chaque support de réflecteur (6),
chaque section de point d'appui (52) comprenant un point d'appui (80) pour un support
de réflecteur (6), dans lequel de préférence une partie de point d'appui est formée
comme une plaque de montage (52) qui est séparée du corps de montage (5) et qui peut
être reliée de manière fixe au corps de montage (5) dans une région éloignée de la
partie de montage de la source lumineuse (50) du corps de montage (5).
4. Dispositif d'éclairage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de fixation, par exemple une vis de fixation (10), est monté à rotation
dans la au moins une section de point d'appui (52), moyen de fixation (10) par lequel
le support de réflecteur (6) peut être fixé dans une position pivotée autour de l'axe
vertical (Z).
5. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le composant (7) séparé du support de réflecteur (6) est monté dans le support de
réflecteur (6) de manière à pouvoir être déplacé dans la direction verticale, le composant
(7) séparé du support de réflecteur (6) étant de préférence monté autour d'un axe,
par exemple de manière à pouvoir pivoter autour de l'axe vertical (Z) par rapport
au support de réflecteur (6), et/ou dans lequel il est prévu de préférence au moins
un moyen de fixation, par exemple une vis de fixation (21), au moyen duquel le composant
(7) peut être fixé sur le support de réflecteur (6), de préférence dans une section
verticale du support de réflecteur (6).
6. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'un point d'appui (90) pour le support de réflecteur (6) est réalisé sous la forme
d'un prolongement cylindrique (90), et en ce que le support de réflecteur (6) présente une ouverture cylindrique correspondante, de
préférence une ouverture partiellement cylindrique (91), au moyen de laquelle le support
de réflecteur (6) est monté à rotation sur le prolongement cylindrique (90), le prolongement
cylindrique (90) étant de préférence disposé sur la section de montage de la source
lumineuse (50) du corps de montage (5).
7. Dispositif d'éclairage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le prolongement cylindrique (90) est disposé sur une surface intérieure de la partie
de montage de la source lumineuse (50) ou de la partie de palier, ou le prolongement
cylindrique (90) est disposé sur une surface extérieure de la partie de montage de
la source lumineuse (50) ou de la partie de palier, et le support de réflecteur (6)
avec l'ouverture partielle du cylindre (91) s'engage autour de la partie de montage
de la source lumineuse (50).
8. Dispositif d'éclairage selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un point d'appui (80) est prévu en tant que logement de boule partielle (81)/bille
partielle sur le corps de montage (5), en particulier sur la section de montage de
la source lumineuse ou de préférence sur la section du point d'appui (52), et une
boule partielle (81)/récepteur de boule partielle pour le récepteur de boule partielle
(81)/boule partielle est formée sur le support de réflecteur (6), dans lequel de préférence
le récepteur de boule partielle (81)/boule partielle est disposé sur une surface intérieure
de la partie de montage de la source lumineuse (50) ou de la partie de palier.
9. Dispositif d'éclairage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les sources de lumière (4) des unités d'éclairage (2) comprennent chacune au moins
une, de préférence deux ou plusieurs diodes électroluminescentes.
10. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (Z) d'un réflecteur (3) est vertical et passe par la source lumineuse
(4).
11. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le corps de montage (5) est conçu comme un dissipateur thermique pour les sources
de lumière (4).
12. Projecteur pour un véhicule automobile, comprenant au moins un dispositif d'éclairage
(1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le corps de montage (5) est conçu comme un dissipateur de chaleur pour les sources
lumineuses (4).
13. Système de phare avec un phare gauche et un phare droit selon la revendication 12
pour générer une distribution de lumière totale, dans lequel de préférence le phare
gauche génère la partie gauche de la distribution de lumière totale et le phare droit
génère la partie droite de la distribution de lumière totale, dans lequel de préférence
la partie gauche et la partie droite de la distribution de lumière totale se chevauchent
au centre, vu dans la direction horizontale.