[0001] Die Erfindung betrifft eine Baumaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Vom Markt her sind Baumascheinen in Form von Baggern bekannt, welche einen insgesamt
in Normallage horizontalen Basisabschnitt aufweisen, der aus einem fahrbaren Unterteil
("Unterwagen") und einem gegenüber dem Unterteil um eine Achse drehbares Oberteil
("Oberwagen") besteht. Die Drehachse des Oberteils relativ zum Unterteil ist in Normallage
des Baggers vertikal. An dem Oberwagen ist ein Ausleger neigbar befestigt. Die Achse
("Neigungsachse"), um die der Ausleger seine Neigungsbewegung ausführen kann, ist
relativ zum Oberteil in Normallage des Baggers horizontal. Der Ausleger weist mehrere
Segmente auf, die relativ zueinander um Achsen neigbar sind, die in Normallage des
Baggers ebenfalls horizontal sind.
[0003] Der bekannte Bagger kann über ein satellitengestütztes globales Positionsbestimmungssystem
verfügen, mit dem die Position des Oberwagens bestimmt werden kann. Ferner verfügt
der bekannte Bagger über eine Erfassungseinrichtung, die eine Mehrzahl von Sensoren
umfasst. Mit diesen Sensoren werden die Neigungen der Segmente des Auslegers relativ
zu einer meist horizontalen oder vertikalen Bezugsebene erfasst. Eine Ermittlungseinrichtung
erhält die Signale der Erfassungseinrichtung und - falls vorhanden - des globalen
Positionsbestimmungssystems und ermittelt hieraus eine Position eines am Ausleger
angebrachten Anbaugeräts, beispielsweise eines Baggerlöffels, und insbesondere einer
Baggerlöffelspitze, und bringt diese Position dem Baggerführer zur Anzeige.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Baumaschine zu schaffen, die besonders
flexibel und dennoch präzise eingesetzt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch die in Anspruch 1 angegebene Baumaschine. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in Unteransprüchen angegeben. Für die Erfindung wichtige Merkmale
finden sich ferner in der nachfolgenden Beschreibung in der Zeichnung.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Baumaschine ist der Ausleger relativ zum Basisabschnitt
um eine zweite Achse drehbar, die gegenüber der ersten Achse (Neigungsachse des Auslegers
relativ zum Basisabschnitt) in etwa orthogonal ist. Da die erste Achse in Normallage
der Baumaschine meist wenigstens in etwa horizontal ist, könnte die zweite Achse beispielsweise
vertikal sein, was dann eine horizontale Bewegung des Auslegers ermöglicht. Hierdurch
wird eine Schwenkpositionierung des Auslegers ermöglicht, ohne dass der Basisabschnitt
selbst gedreht werden muss. Beispielsweise kann so mit einem Anbaugerät, welches am
Ende des Auslegers vorhanden ist, entlang von Mauern gearbeitet werden, auch wenn
die Baumaschine nicht ganz an die Mauer heranfahren kann, sondern gegenüber dieser
schräg steht. Dies gestatte also einen sehr flexiblen Einsatz der erfindungsgemäßen
Baumaschine.
[0007] Weiterhin gestattet die zusätzliche Komponente der Erfassungseinrichtung, die den
Drehwinkel um die zweite Achse erfasst, dennoch eine Bestimmung der Position (beispielsweise
aller drei Koordinaten in einem kartesischen Koordinatensystem) oder nur eines Parameters
(beispielsweise lediglich der Ausrichtung) der aktuellen Position des Auslegers, so
dass die Baumaschine sehr präzise betrieben werden kann. Hier und nachfolgend wird
der Begriff "Position" verallgemeinernd für beide Fälle verwendet.
[0008] Diesbezüglich hilfreich ist es, wenn die Position des Auslegers von einer Ermittlungseinrichtung,
die das Signal oder die Signale der Erfassungseinrichtung erhält, ermittelt wird,
beispielsweise trigonometrisch berechnet wird. Dazu werden die Signale des ersten
Sensors (Neigung) und des zweiten Sensors (Drehwinkel) zusammen mit der bekannten
Länge des Auslegers verarbeitet. Im einfachsten Fall wird die vorliegenden Erfindung
bei einer sog. "2D-Steuerung" eingesetzt, bei der lediglich eine Ermittlung der relativen
Position, insbesondere von Lage und Höhe des Auslegers relativ zum Basisabschnitt
vorgenommen wird.
[0009] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass der Basisabschnitt ein fahrbares
Unterteil und ein gegenüber dem Unterteil um eine dritte Achse drehbares Oberteil
umfasst, wobei die dritte Achse zur zweiten Achse wenigstens in etwa parallel ist,
und die Erfassungseinrichtung mindestens einen dritten Sensor umfasst, der den Drehwinkel
des Oberteils um die dritte Achse bzw. die relative Verdrehung zwischen Oberteil und
Unterteil erfasst und der Ermittlungseinrichtung - so vorhanden - ein entsprechendes
Signal zur Verfügung stellt, welche das Signal bei der Ermittlung der Position des
Anbaugeräts berücksichtigt. Durch die Drehbarkeit des Oberteils gegenüber dem Unterteil
wird ein zusätzlicher Freiheitsgrad geschaffen, der die Einsatzflexibilität der Baumaschine
nochmals erhöht. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geschaffen, auch die Ausrichtung
und Lage des Unterteils zu ermitteln. Dies hat beispielsweise dann Vorteile, wenn
am Unterteil ein Planierschild oder eine andere Bearbeitungseinrichtung befestigt
ist. Es versteht sich, dass diese Weiterbildung gegebenenfalls auch ohne die anderen
Merkmale der vorliegenden Erfindung Sinn macht, also eine eigene Erfindung darstellt.
[0010] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die Erfassungseinrichtung mindestens
einen vierten Sensor umfasst, der eine Neigung des Basisabschnitts gegenüber einer
Bezugsebene erfasst und der Ermittlungseinrichtung - so vorhanden - ein entsprechendes
Signal zur Verfügung stellt, welche das Signal bei der Ermittlung der Position des
Anbaugeräts berücksichtigt. Im Allgemeinen wird man mindestens zwei vierte Sensoren
einsetzen, nämlich einen Längsneigungs- und einen Querneigungssensor. Hierdurch wird
der Tatsache Rechnung getragen, dass die Baumaschine in vielen Anwendungsfällen nicht
in Normallage, also horizontal steht, sondern irgendwie gegenüber einer horizontalen
Bezugsebene geneigt angeordnet ist, beispielsweise beim Arbeiten an einer Böschung.
Diese Weiterbildung erhöht nochmals die Einsatzflexibilität.
[0011] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass sie ein Bagger, insbesondere ein
Mini-, Midi- oder Kompaktbagger ist. Bei dieser Anwendung sind die Vorteile der Erfindung
besonders prägnant.
[0012] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass der Ausleger eine Mehrzahl von Segmenten
aufweist, die relativ zueinander um Achsen neigbar sind, die wenigstens in etwa parallel
zu der ersten Achse sind, und dass jedem Segment mindestens ein zu der Erfassungseinrichtung
gehörender erster Sensor zum Erfassen der Neigung des Segments gegenüber einer Bezugsebene
zugeordnet ist. Dies gestattet eine besonders präzise Positionierung des Anbaugeräts,
bei dennoch vorhandener Möglichkeit der exakten Positionsbestimmung.
[0013] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass sie eine Anzeigeeinrichtung umfasst,
die in einem Führerstand der Baumaschine angeordnet mit der Ermittlungseinrichtung
verbunden ist, und auf der die Position des Anbaugeräts angezeigt wird. Auf diese
Weise wird eine einfache Bedienung der Baumaschine erreicht.
[0014] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass der Ausleger ein Anbaugerät, insbesondere
einen Baggerlöffel, umfasst. Dann ermöglicht der zusätzliche zweite Sensor, der den
Schwenk- bzw. Drehwinkel des Auslegers erfasst, bei Kenntnis der Geometrie des Anbaugeräts
die Bestimmung eines Parameters der Position dieses Anbaugeräts bzw. einer Stelle
an dem Anbaugerät.
[0015] In einer Weiterbildung hierzu wird vorgeschlagen, dass die Ermittlungseinrichtung
so ausgebildet ist, dass sie einen Parameter (beispielsweise nur die Ausrichtung)
der Position oder auch sämtliche Parameter (beispielsweise alle 3 Koordinaten in einem
kartesischen Koordinatensystem) der Position des Anbaugeräts ermittelt, was den Betrieb
besonders einfach macht.
[0016] In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass sie ein globales Positionsbestimmungssystem
zur Bestimmung der Position des Basisabschnitts umfasst, und dass die Ermittlungseinrichtung
die ermittelte Position des Basisabschnitts zur Ermittlung einer absoluten Position
des Auslegers verwendet, was ebenfalls den Betrieb vereinfacht.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Baumaschine in Form eines Baggers mit einem Ausleger in einer Seitenansicht;
und
Figur 2 die Baumaschine von Figur 1 in der Draufsicht, wobei drei mögliche Schwenkpositionen
des Auslegers dargestellt sind.
[0018] Eine Baumaschine in Form eines Baggers, insbesondere eines Mini-, Midi- oder Kompaktbaggers,
trägt in den Figuren 1 und 2 insgesamt das Bezugszeichen 10. Der Bagger 10 umfasst
einen fahrbaren Basisabschnitt 12 und einen gegenüber dem Basisabschnitt 12 um eine
erste und senkrecht zur Blattebene von Figur 1 verlaufende Achse 14 neigbaren Ausleger
in Form eines Baggerarms 16, an dem ein Anbaugerät in Form eines Baggerlöffels 18
befestigt ist. Die erste Achse 14 ist zu einer in Figur 1 durch eine strichpunktierte
Linie angedeutete und zur Blattebene der Figur 1 senkrechte Basisebene 20 des Basisabschnitts
12 parallel angeordnet.
[0019] Der Baggerarm 16 umfasst zwei Segmente 22 und 24, die relativ zueinander um eine
Achse 26 hydraulisch neigbar sind, die sich senkrecht zur Blattebene von Figur 1 erstreckt
und insoweit parallel zu der ersten Achse ist. Auch der Baggerlöffel 18 ist um eine
zu der ersten Achse 14 parallele Achse 28 hydraulisch neigbar am Segment 24 befestigt.
[0020] Der Baggerarm 16 ist zudem um eine in der Darstellung von Figur 1 vertikale zweite
Achse 30 gegenüber dem Basisabschnitt 12 schwenkbar, wobei diese zweite Achse 30 somit
orthogonal zur ersten Achse 14 ist (siehe auch Figur 2). Der Basisabschnitt 12 besteht
aus einem fahrbaren Unterteil 32 ("Unterwagen") und ein gegenüber dem Unterteil 32
um eine dritte Achse 34 drehbaren Oberteil 36 ("Oberwagen"). Die dritte Achse 34 ist
zu der zweiten Achse 30 parallel. Durch die Schwenkarkeit des Baggerarms 16 um die
zweite Achse 30 können der Baggerarm 16 und mit ihm der Baggerlöffel 18 horizontal
bewegt werden, ohne dass das Oberteil 36 um die dritte Achse 34 gedreht werden muss.
Dadurch kann beispielsweise entlang von mauern gegraben werden, wenn der Bagger 10
nicht ganz an die Mauer heranfahren kann, sondern schräg steht.
[0021] Der Bagger 10 umfasst ferner eine Erfassungseinrichtung 38 mit drei ersten Sensoren
40, 42 und 44 zum Erfassen der Neigung der Segmente 22 und 24 des Baggerarms 16 und
des Baggerlöffels 18 relativ zu einer Bezugsebene. Vorliegend ist die Bezugsebene
die Horizontalebene 45, also eine Ebene senkrecht zu einem Gravitationsvektor. Zu
der Erfassungseinrichtung 38 gehört ferner ein zweiter Sensor 46, der den Schwenkwinkel
des Baggerarms 16 um die zweite Achse 30, also relativ zum Oberteil 36 des Basisabschnitts
12 erfasst, ein dritter Sensor 48, der einen Drehwinkel des Oberteils 36 um die dritte
Achse 34, also relativ zum Unterteil 32 erfasst, sowie ein vierter Sensor 50, der
eine Neigung des Oberteils 36 des Basisabschnitts 12 gegenüber einer Bezugsebene -
vorliegend wiederum der Horizontalebene 45 - erfasst.
[0022] An dem Oberteil 36 des Baggers 10 ist ein globales Positionsbestimmungssystem vorgesehen,
vorliegend beispielhaft in Form einer Empfangs- und Auswerteeinrichtung 52 von Differential-GPS-Signalen.
Mit dieser kann in Kenntnis der Geometrie des Baggers 10 die absolute Position eines
Bezugspunkts des Basisabschnitts 12 bestimmt werden, beispielsweise die Position einer
Drehkranzachse eines Drehantriebs zwischen Unterteil 32 und Oberteil 36 oder eines
Auslegerbolzens, beispielsweise koaxial zur dritten Achse 30. Die Neigung und Ausrichtung
des Oberteils 36 kann ferner optional auch durch eigene Neigungssensoren sowie ggf.
durch einen Kompass ermittelt werden.
[0023] Schließlich verfügt der Bagger 12 noch über eine Ermittlungseinrichtung 54, beispielsweise
einen Computer oder eins sonstige elektronische Datenverarbeitungseinrichtung. Die
Ermittlungseinrichtung 54 erhält Signale beziehungsweise Informationen von der Erfassungseinrichtung
38 (also allen Sensoren 40-50) sowie von dem globalen Positionsbestimmungssystem 52.
[0024] Im Betrieb des Baggers 10 kann in Kenntnis der geometrischen Verhältnisse des Baggers
10, also beispielsweise der Abstände zwischen den Achsen 34, 30, 14, 26 und 28, der
durch die Sensoren 40-50 zur Verfügung gestellten Winkelinformationen, und der vom
globalen Positionsbestimmungssystem 52 ermittelten absoluten Position mit Hilfe trigonometrischer
Beziehungen durch die Ermittlungseinrichtung 54 die genaue absolute Position des Baggerlöffels
18, insbesondere einer Spitze des Baggerlöffels 18, ermittelt und auf einem Touchscreen
56 in einem Führerstand 58 des Baggers 10 auf einem Baustellenplan zur Anzeige gebracht
werden. Durch den vierten Sensor 50 wird dabei der Tatsache Rechnung getragen, dass
der Bagger 10 und mit ihm das Oberteil 16 nicht nur, wie in Figur 1 dargestellt, auf
einem horizontalen Untergrund 45, sondern auch auf einem geneigten Untergrund, beispielsweise
einer Böschung oder ähnlichem, zum Einsatz kommen kann, und dies bei der Ermittlung
der absoluten Position der Baggerschaufel 18 berücksichtigt werden muss.
[0025] In der in Figur 2 gezeigten Draufsicht auf den Bagger 12 ist der Baggerarm 16 beispielhaft
in drei möglichen und um die zweite Achse 30 geschwenkten Positionen dargestellt,
die durch A, B und C gekennzeichnet sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind Bezugszeichen
nur für den in Position A gezeigten Baggerarm 16 eingetragen.
[0026] Es versteht sich, dass sowohl die Erfassungseinrichtung 38 als auch das globale Positionsbestimmungssystem
52 und die Ermittlungseinrichtung 54 auch bei einer bestehenden Baumaschine 10 nachgerüstet
werden können.
1. Baumaschine (10) mit einem Basisabschnitt (12), einem gegenüber dem Basisabschnitt
(12) um eine erste Achse (14) neigbaren Ausleger (16), wobei die erste Achse (14)
zu einer Basisebene (20) des Basisabschnitts (12) wenigstens in etwa parallel angeordnet
ist, mit einer Erfassungseinrichtung (38) mit mindestens einem ersten Sensor (40-44)
zum Erfassen der Neigung des Auslegers (16) relativ zu einer Bezugsebene, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (16) zusätzlich um eine zweite Achse (30) gegenüber dem Basisabschnitt
(12) schwenkbar ist, wobei die zweite Achse (30) wenigstens in etwa orthogonal zur
ersten Achse (14) ist, und dass die Erfassungseinrichtung (38) mindestens einen zweiten
Sensor (46) umfasst, der mindestens mittelbar einen Schwenkwinkel um die zweite Achse
(30) erfasst.
2. Baumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Ermittlungseinrichtung (54) umfasst, welche aus dem Signal der Erfassungseinrichtung
(38) eine Position des Auslegers (16) ermittelt.
3. Baumaschine (10) nach Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisabschnitt (12) ein fahrbares Unterteil (32) und ein gegenüber dem Unterteil
(32) um eine dritte Achse (34) drehbares Oberteil (36) umfasst, wobei die dritte Achse
(34) zur zweiten Achse (30) wenigstens in etwa parallel ist, und die Erfassungseinrichtung
(38) mindestens einen dritten Sensor (48) umfasst, der den Drehwinkel des Oberteils
(36) um die dritte Achse (34) erfasst.
4. Baumaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (38) mindestens einen vierten Sensor (50) umfasst, der
eine Neigung des Basisabschnitts (12) gegenüber einer Bezugsebene erfasst.
5. Baumaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Bagger, insbesondere ein Mini-, Midi- oder Kompaktbagger ist.
6. Baumaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (16) eine Mehrzahl von Segmenten (22, 24) aufweist, die relativ zueinander
um mindestens eine Achse (26) schwenkbar sind, die wenigstens in etwa parallel zu
der ersten Achse (14) ist, und dass jedem Segment (22, 24) mindestens ein zu der Erfassungseinrichtung
(38) gehörender erster Sensor (40, 42) zum Erfassen der Neigung des Segments (22,
24) gegenüber einer Bezugsebene zugeordnet ist.
7. Baumaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzeigeeinrichtung (56) umfasst, die in einem Führerstand (58) der Baumaschine
(10) angeordnet mit der Ermittlungseinrichtung (54) verbunden ist, und auf der die
Position eines Anbaugeräts (18) angezeigt wird.
8. Baumaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dass der Ausleger (16) ein Anbaugerät
(18), insbesondere einen Baggerlöffel (18), umfasst
9. Baumaschine nach den Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass Ermittlungseinrichtung (54) so ausgebildet ist, dass sie die Position des Anbaugeräts
(18) ermittelt.
10. Baumaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein globales Positionsbestimmungssystem (52) zur Bestimmung der Position mindestens
eines Teils des Basisabschnitts (12) umfasst, und dass die Ermittlungseinrichtung
(54) die ermittelte Position des Basisabschnitts (12) zur Ermittlung einer absoluten
Position des Auslegers (16) verwendet.