[0001] Die Erfindung betrifft ein Türband mit einem ersten und einem zweiten Bandlappen,
die an einer Bandrolle drehbar miteinander verbunden sind und mit einer Aufnahmeeinrichtung,
in welcher der erste Bandlappen verstellbar aufgenommen ist, wobei die Aufnahmeeinrichtung
zwischen einem ersten Blechteil und einem zweiten Blechteil zwei Stellspindeln aufweist
und wobei der erste Bandlappen in der Aufnahmeeinrichtung entlang einer Längsachse
der Stellspindeln in einer ersten Richtung verstellbar aufgenommen ist.
[0002] Ein Türband mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist aus der
DE 10 2010 011 326 B3 sowie der
DE 10 2010 011 327 B3 bekannt. Die dort beschriebene Aufnahmeeinrichtung umfasst u.a. zwei Blechteile,
welche oberhalb und unterhalb der Stellspindel miteinander vernietet sind. Um die
Vernietung zu ermöglichen, muss an beiden Blechteilen eine ausreichend große Fläche
bereitgestellt werden. Das Vernieten stellt dabei einen relativ aufwendigen Arbeitsschritt
dar.
[0003] Um eine Verstellung des Bandlappens zu ermöglichen, ist das bekannte Türband relativ
aufwendig ausgestaltet. So sind die beiden Blechteile zunächst auf einer separaten
Sockelplatte angeordnet. Um eine Verstellung in vertikaler Richtung zu ermöglichen,
sind die beiden miteinander verbundenen Blechteile nicht direkt, sondern über separate
Befestigungselemente an einem Türflügel oder an einer Türzarge befestigt. Diese Befestigungselemente
sind in vertikaler Richtung gegenüber den beiden Blechteilen beweglich, so dass nach
einer Fixierung der beiden Befestigungsteile die miteinander verbundenen Blechteile
mit dem darin aufgenommenen ersten Bandlappen in vertikaler Richtung positioniert
werden können. Auch wenn sich das beschriebene Türband durch einen kompakten Aufbau
auszeichnet, ergibt sich ein erheblicher Fertigungsaufwand, wobei durch die Vielzahl
der verschiedenen Teile auch ein gewisses Spiel auftreten kann.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Türband mit
den eingangs beschriebenen Merkmalen anzugeben, welches besonders leicht herzustellen
ist und sich durch eine hohe Stabilität auszeichnet.
[0005] Gegenstand der Erfindung ist ein Türband gemäß Patentanspruch 1 sowie gemäß Patentanspruch
7.
[0006] Ausgehend von einem Türband mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist gemäß eines
ersten Aspekts der Erfindung vorgesehen, dass sich das erste Blechteil über Verbindungsabschnitte
gegen das zweite Blechteil abstützt, wobei an den Verbindungsabschnitten Zungen gebildet
sind, die durch eine Abwinklung das zweite Blechteil hintergreifen. Die Zungen können
auf besonders einfache Weise, beispielsweise bei einem Ausstanzen des ersten Blechteils,
gebildet werden. Es ergibt sich auch der Vorteil, dass die Zungen relativ kompakt
und platzsparend ausgeführt sein können, wobei insbesondere eine Anordnung am Rand
der Blechteile in Betracht kommt, so dass eine mittlere Fläche der Blechteile für
die Anordnung der Stellspindeln oder etwaiger weiterer Verstelleinrichtungen genutzt
werden kann. Letztlich ist die Montage auch besonders einfach, weil einzelne Zungen
sehr leicht umgelegt werden können.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste
Blechteil und/oder das zweite Blechteil Befestigungsbohrungen zur Anordnung der Aufnahmeeinrichtung
an einem Türflügel oder an einer Türzarge aufweist. Anders als bei dem bekannten Stand
der Technik gemäß der
DE 10 2010 011 326 B3 sollen also die beiden zu einer Einheit miteinander verbundenen Blechteile starr
an einem Türflügel oder an einer Türzarge befestigt werden. Die beiden Blechteile
sind dann bezüglich des jeweiligen Türflügels bzw. der Türzarge unbeweglich angeordnet.
Entsprechend bilden die beiden Blechteile vorzugsweise auch Außenflächen der Aufnahmeeinrichtung.
Die Stellspindeln und etwaige weitere Verstelleinrichtungen sind dann innerhalb des
von den beiden Blechteilen gebildeten Gehäuses angeordnet.
[0008] Im Rahmen der Erfindung sind mehrere Zungen vorgesehen, um entsprechend auch die
beiden Blechteilen an mehreren Stellen miteinander zu verbinden. Eine besonders zuverlässige
sowie platzsparende Verbindung wird dann erreicht, wenn die an den Verbindungsabschnitten
des ersten Blechteils angeordneten Zungen durch Schlitze des zweiten Blechteils geführt
sind. Durch derartige Schlitze kann auch an jeder einzelnen Verbindungsstelle ein
Verrutschen der beiden Blechteile zueinander verhindert werden. Ein Vorteil ergibt
sich auch dadurch, dass das zweite Blechteil durch die Schlitze nur dort unterbrochen
ist, wo sich die Zungen befinden. Angrenzende Bereiche der Verbindungsabschnitte können
sich so mit einer Stirnfläche seitlich der Schlitze gegenüber dem zweiten Blechteil
abstützen.
[0009] Die beiden Blechteile weisen üblicherweise parallel zu der Drehachse der Bandrolle
eine längliche Form auf. Die Zungen und die optional vorgesehenen Schlitze befinden
sich dann vorzugsweise an Längsseiten der Blechteile. Insbesondere können die Schlitze
an den Längsseiten in eine Querrichtung verlaufen, wobei dann die durch die Schlitze
geführten Zungen in Längsrichtung umgelegt sind. Die durch die Zungen bereitgestellt
formschlüssige Verbindung ist dann nur auf einen Randbereich konzentriert.
[0010] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an gegenüberliegenden
Längsseiten des zweiten Blechteils jeweils ein Steg durch eine Abstufung gegenüber
einem Mittelabschnitt des zweiten Blechteils in Richtung des ersten Blechteils versetzt
angeordnet. Im Rahmen einer solchen Ausgestaltung kann erreicht werden, dass die an
den Stegen umgebogenen Zungen an einer von dem zweiten Blechteil gebildeten Außenseite
flächenbündig oder in etwa flächenbündig mit dem Mittelabschnitt sind. Die beiden
Stege, welche vorzugsweise von jeweils zumindest zwei Zungen hintergriffen sind, sind
dann ausgehend von dem Mittelabschnitt nach hinten versetzt angeordnet, damit die
umgelegten Zungen nicht überstehen.
[0011] Erfindungsgemäß sind die beiden Blechteile durch die Zungen formschlüssig miteinander
verbunden, wobei die beiden Blechteile ein kastenförmiges Gehäuse für die Aufnahme
des ersten Bandlappens bilden können. Da die formschlüssige Verbindung durch das Umbiegen
der Zungen erfolgt, kann je nach Verfahrensführung ein gewisses Spiel oder etwas Luft
zwischen den beiden Blechteilen nicht immer sicher ausgeschlossen werden.
[0012] Um ein solches mögliches Spiel zu reduzieren oder zu vermeiden, können das erste
Blechteil und das zweite Blechteil zusätzlich zu der formschlüssigen Verbindung durch
die abgewinkelten Zungen durch zumindest eine Schraube verbunden werden. Bei einem
Anziehen der Schraube werden die beiden Blechteile zusätzlich verbunden und aufeinander
gezogen, wodurch ein Spiel beseitigt werden kann. Um den Fertigungsaufwand gering
zu halten, kann die Schraube auch in Kombination mit einer Blindnietmutter eingesetzt
werden, so dass in den Blechteilen keine Gewinde geschnitten werden müssen. Es kann
auch eine von beiden Seiten zugängliche Blindnietmutter genutzt werden, um auf der
einen Seite die Schraube und auf der anderen Seite ein weiteres Element, beispielsweise
eine Abdeckplatte zu befestigen.
[0013] Wie zuvor erläutert, können die Befestigungsbohrungen zur Anordnung der Aufnahmeeinrichtung
an einer Türzarge oder einem Türflügel sowohl an dem ersten Blechteil, als auch an
dem zweiten Blechteil gebildet werden. Die genaue Art der Befestigung wird dabei abhängig
von der jeweiligen Einbausituation gewählt. Wenn beispielsweise nur ein sehr geringer
Einbauraum zur Verfügung steht, insbesondere bei dem Einbau der Aufnahmeeinrichtung
in eine dünne Tür, können die Befestigungsbohrungen in dem Blechteil eingebracht sein,
welches im montierten Zustand außen liegt. Entsprechend muss dort unterhalb der Aufnahmeeinrichtung
auch weniger Material weggefräst werden, welches dann noch für die Aufnahme einer
Befestigungsschraube zurückbleibt.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufnahmeeinrichtung
so montiert, dass im eingebauten Zustand das erste Blechteil in der Außenseite des
Türflügels oder der Türzarge liegt. Gerade wenn dann nur wenig Material zur Verfügung
steht, können die Befestigungsbohrungen zweckmäßigerweise an gegenüberliegenden Endabschnitten
des ersten Blechteils gebildet sein, wobei das zweite Blechteil dort kürzer ausgeführt
ist, wodurch dort nur wenig Material der Türzarge beziehungsweise des Türflügels für
die Anordnung der Aufnahmeeinrichtung entfernt werden muss. Zu berücksichtigen ist
dann jedoch, dass das erste Blechteil seitliche Verbindungsabschnitte aufweist, welche
sich in Richtung des zweiten Blechteils erstrecken. Wenn auch bereits im Bereich der
Befestigungsbohrungen eine Abwicklung vorliegt, könnte sich das erste Blechteil dort
scharfkantig in das darunterliegende Material der Türzarge oder des Türflügels eingraben,
was zu einer Materialbeschädigung führen könnte. Im Rahmen der Erfindung kann deshalb
an den mit den Befestigungsbohrungen versehenen Endabschnitten des ersten Blechteils
die Anordnung von Anschlagelementen aus Kunststoff vorgesehen sein. Die Endabschnitte
werden dann zweckmäßigerweise in Richtung des zweiten Blechteils mit jeweils einem
Anlageelement aus Kunststoff hinterlegt. Vorzugsweise weist das Anlageelement eine
zum ersten Blechteil komplementäre Form auf, so dass dieses formschlüssig angeordnet
und insbesondere bei der Montage eingeklickt werden kann. Das Anlageelement weist
zweckmäßigerweise in Richtung des zweiten Blechteils eine ebene, glatte Anlagefläche
auf. Wenn das Anlageelement auch hinter den Befestigungsbohrungen angeordnet ist und
Durchtrittslöcher aufweist, ergibt sich schließlich der Vorteil, dass Befestigungsschrauben
nicht nur durch die Befestigungsbohrungen, sondern auch die Durchtrittsöffnungen der
Anlageelemente geführt sind, wodurch die Gefahr einer schrägen, unsachgemäßen Verschraubung
reduziert ist. Da Kunststoff vergleichsweise weich ist, kann das Anlageelement auch
für die Befestigung einer Abdeckplatte mittels selbstschneidender Schrauben eingesetzt
werden, wobei dann in dem ersten Blechteil an geeigneten Stellen Öffnungen vorzusehen
sind.
[0015] Grundsätzlich ist es möglich, dass die Stellspindeln mit ihrem Gewinde direkt in
Gewindebohrungen des ersten Bandlappens eingesetzt sind, wobei der erste Bandlappen
dann durch eine Drehung der Spindeln unmittelbar entlang der Längsachse der Spindeln
in der ersten Richtung verstellbar ist.
[0016] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung, der ausgehend von einem gattungsgemäßen Türband
ein eigenständiger erfinderischer Überschuss zukommt, ist vorgesehen, dass die Stellspindeln
jeweils mit einem Gewinde in Gewindebohrungen einer Stellplatte eingesetzt sind, welche
durch Drehung der Stellspindeln zwischen dem ersten Blechteil und dem zweiten Blechteil
positionierbar ist, dass der erste Bandlappen an der Stellplatte in einer Richtung
senkrecht zu der Längsachse der Stellspindeln in einer zweiten Richtung entlang einer
formschlüssigen Führung verstellbar ist und dass der erste Bandlappen durch eine doppelte
Kröpfung Längsränder der Stellplatte umgreift. Die zweite Richtung erstreckt sich
üblicherweise entlang einer Verbindungslinie zwischen den Stellspindeln, also bei
dem montierten Türband in vertikaler Richtung. Durch die beschriebenen Maßnahmen kann
eine besonders einfache und zuverlässige Verstellung des ersten Bandlappens in vertikaler
Richtung erreicht werden. Im Gegensatz zu der aus
DE 10 2010 011 326 B3 bekannten Ausgestaltung erfolgt die Verstellung in vertikaler Richtung innerhalb
des durch die beiden Blechteile gebildeten Aufnahmeraumes. Entsprechend können die
beiden Blechteile selbst dann fest an einem Türflügel oder einer Türzarge befestigt
werden, wenn eine Verstellung in zwei Richtungen gefordert wird.
[0017] Durch die doppelte Kröpfung wird die gesamte Höhe des ersten Bandlappens für die
formschlüssige Führung genutzt, so dass eine sehr gleichmäßige und zuverlässige Kraftverteilung
erfolgt. Die formschlüssige Führung wird dabei alleine durch die Form des ersten Bandlappens
und der Stellplatte erreicht. Weitere Elemente sind für die Führung der Teile aneinander
nicht notwendig. Im Gegensatz zu der Erzeugung von Führungsnuten oder dergleichen
ist die Kröpfung des ersten Bandlappens, der üblicherweise auch aus Blech gebildet
ist, besonders einfach möglich.
[0018] Die Stellspindeln können zwischen den Blechteilen ein durchgehendes Gewinde aufweisen.
Vorzugsweise ist aber vorgesehen, dass sich das Gewinde nur über einen Teil des Zwischenraumes
erstreckt und dann von Verdickungen (z.B. zylindrische Abschnitte mit Außendurchmesser
des Gewindes) begrenzt ist. Der Stellweg kann damit so begrenzt werden, dass die Aufnahmeeinrichtung
nicht durch eine Verstellung aufgespreizt oder sogar gesprengt werden kann.
[0019] Um den ersten Bandlappen in einer gewünschten Höhe fixieren zu können, ist gemäß
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung zumindest eine Klemmschraube vorgesehen,
welche ein Langloch der Stellplatte durchgreift und mit einem Gewinde in eine Gewindebohrung
des ersten Bandlappens eingreift. Um einen besseren Schutz gegen ein Verkippen sowie
eine gleichmäßige klemmende Arretierung zu erreichen, sind besonders bevorzugt zumindest
zwei Klemmschrauben vorgesehen, welche in einem Abstand zueinander angeordnet sind.
[0020] Damit die Klemmschrauben bei einem Lösen nicht versehentlich vollständig herausgeschraubt
werden, weisen diese an dem freien Ende des Gewindes zweckmäßigerweise eine Verformung
als Demontagesicherung auf. Beispielsweise kann an dem freien Ende eine Stauchung,
eine kreuzförmige Einprägung oder dergleichen vorgesehen sein. Die Klemmschraube ist
dann so dimensioniert, dass diese mit ihrem freien Ende über die Gewindebohrung des
ersten Bandlappens vorsteht. Wenn die Klemmschraube soweit herausgeschraubt wird,
dass die Verformung den Rand der Gewindebohrung erreicht, wird eine weitere Drehung
blockiert.
[0021] Grundsätzlich ist es möglich, dass eine Positionierung entlang der zweiten Richtung,
also üblicherweise der vertikalen Richtung, dadurch erfolgt, dass die Klemmschrauben
gelöst werden, wobei nachfolgend die Höhe des Türflügels eingestellt wird, bevor schließlich
die Klemmschrauben nach der Höhenjustierung des Türflügels wieder angezogen werden.
Die Höhenverstellung des Türflügels kann im Rahmen einer solchen Ausgestaltung beispielsweise
durch untergelegte Keile oder dergleichen erfolgen.
[0022] Um die Höhenverstellung durch einen Benutzer zu vereinfachen, ist gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung jedoch an der Stellplatte und dem ersten Bandlappen eine
Einstelleinrichtung zur Positionierung des ersten Bandlappens entlang der zweiten
Richtung vorgesehen. Insbesondere kann die Einstelleinrichtung zumindest eine in die
Stellplatte eingesetzte Stellschraube aufweisen, welche auf eine Keilfläche des ersten
Bandlappens oder einen an dem ersten Bandlappen anliegenden Keil wirkt. Abhängig von
der Verstellung der Stellschraube wird der Keil verschoben. Wenn die Stellschraube
eingedreht wird, wird der Keil entsprechend von der Stellschraube weggedrückt.
[0023] Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn das Türband lediglich eine Stellschraube mit
einer zugeordneten Keilfläche bzw. einem zugeordneten Keil aufweist. Die Stellschraube
und der Keil sind dann so anzuordnen, dass die Keilfläche bzw. der Keil durch die
Gewichtskraft gegen die Stellschraube gedrückt wird, so dass bei einem Einschrauben
der Stellschraube der erste Bandlappen angehoben wird.
[0024] Damit das Türband wahlweise für rechts anschlagende oder links anschlagende Türen
eingesetzt werden kann, ist vorzugsweise entlang der zweiten Richtung an beiden Seiten
des Bandlappens eine Keilfläche bzw. ein Keil vorgesehen.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Teile eines Türbandes mit einem ersten Bandlappen und einer Aufnahmeeinrichtung für
den ersten Bandlappen in einer perspektivischen Draufsicht,
- Fig. 2
- die Anordnung gemäß der Fig. 1 in einer Ansicht von unten,
- Fig. 3
- einzelne Bestandteile der Anordnung gemäß der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Unteransicht einer Stellplatte mit dem daran angeordneten ersten Bandlappen,
- Fig. 5
- die Anordnung gemäß der Fig. 4 in einer Ansicht parallel zu einer Drehachse einer
Bandrolle,
- Fig. 6
- ein vertikaler Schnitt durch die Anordnung gemäß der Fig. 1,
- Fig. 7
- ein horizontaler Schnitt durch ein Türband gemäß der Fig. 6,
- Fig. 8
- die Anordnung gemäß der Fig. 1 für eine alternative Ausgestaltung des Türbandes,
- Fig. 9
- ein Anlageelement der Anordnung gemäß der Fig. 8.
[0026] Die Fig. 1 zeigt einen ersten Bandlappen 1, der in einer Aufnahmeeinrichtung 2 verstellbar
aufgenommen ist. Der erste Bandlappen 1 wird an einer Bandrolle 3 drehbar mit einem
zweiten, in der Fig. 7 dargestellten Bandlappen 4 verbunden.
[0027] Während die Fig. 2 die Anordnung gemäß der Fig. 1 in einer anderen Ansicht zeigt,
offenbart die Fig. 3 die miteinander zu montierenden Teile.
[0028] Einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 mit der Fig. 3 ist zu entnehmen, dass
die Aufnahmeeinrichtung ein erstes Blechteil 5 und ein zweites Blechteil 6 aufweist.
Die Fig. 3 zeigt die beiden Blechteile 5, 6 vor der Montage. Während der Montage werden
die beiden Blechteile 5, 6 zusammengefügt, wobei an dem ersten Blechteil 5 angeordnete
Zungen 7 umgebogen werden, wodurch die beiden Blechteile 5, 6 formschlüssig aneinander
fixiert sind.
[0029] Bevor die beiden Blechteile 5, 6 bei der Montage miteinander fixiert werden, wodurch
eine unlösbare Verbindung entsteht, wird der erste Bandlappen 1 zusammen mit einer
Stellplatte 8 zwischen die beiden Blechteile 5, 6 eingesetzt. Die Stellplatte 8 trägt
dabei in Gewindebohrungen Stellspindeln 9, welche mit ihren Enden in zugeordnete Öffnungen
der Blechteile 5, 6 eingreifen (siehe Fig. 1 und Fig. 2).
[0030] Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das erste Blechteil 5 einen im
Wesentlichen ebenen Tragabschnitt 10 auf, an dem die Stellspindeln 9 mit ihren Enden
gehalten sind. Ausgehend von dem Tragabschnitt 10 sind an den Längsseiten der Aufnahmeeinrichtung
2 in Richtung des zweiten Blechteils 6 umgebogene Verbindungsabschnitte 11a, 11 b
vorgesehen.
[0031] Dort, wo der erste Bandlappen 1 in die Aufnahmeeinrichtung 2 hineingeführt ist, befinden
sich bei einer vertikalen Ausrichtung der Drehachse der Bandrolle 3 oberhalb und unterhalb
des ersten Bandlappens 1 zwei Verbindungsabschnitte 11 a, welche jeweils eine Zunge
7 aufweisen (siehe Fig. 3).
[0032] An der gegenüberliegenden Längsseite befindet sich dagegen ein breiter Verbindungsabschnitt
11 b, an dem zwei Zungen 7 gebildet sind. Während gemäß der Fig. 3 vor der Montage
die Zungen 7 sich noch in Richtung der Verbindungsabschnitte 11a, 11b erstrecken,
werden diese während der Montage umgebogen, um die beiden Blechteile 5, 6 formschlüssig
miteinander zu verbinden.
[0033] Das zweite Blechteil 6 ist zu diesem Zweck gemäß der Fig. 3 mit Schlitzen 12 versehen,
durch welche die Zungen 7 hindurchgeführt sind. Des Weiteren weist das zweite Blechteil
6 ausgehend von einem ebenen Mittelabschnitt 13 an den gegenüberliegenden Längsseiten
jeweils einen Steg 14 auf, der durch eine Abstufung gegenüber dem Mittelabschnitt
13 des zweiten Blechteils 6 in Richtung des ersten Blechteils 5 versetzt angeordnet
ist. Die Abstufung ist gerade so gewählt, dass die im montierten Zustand abgewinkelten
Zungen 7 an einer von dem zweiten Blechteil 6 gebildeten Außenseite flächenbündig
oder in etwa flächenbündig mit dem Mittelabschnitt 13 angeordnet sind (Fig. 2).
[0034] Die formschlüssige Verbindung durch die Zungen 7 ermöglicht eine besonders einfache
aber gleichzeitig zuverlässige Montage. Es ergibt sich für die Verbindung ein sehr
geringer Platzbedarf. Insbesondere den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, dass das zweite
Blechteil 6 über seine gesamte Länge für die Anordnung von Schrauben, Bohrungen oder
dergleichen genutzt werden kann.
[0035] Konkret ist vorgesehen, dass das zweite Blechteil 6 Befestigungsbohrungen 15 aufweist,
mit der die Aufnahmeeinrichtung 2 an einer Türzarge Z oder besonders bevorzugt einem
Türflügel F befestigt werden kann. Bereits der Fig. 2 kann in diesem Zusammenhang
entnommen werden, dass die beiden formschlüssigen miteinander verbundenen Blechteile
5, 6 dadurch fest und unbeweglich an der Türzarge Z bzw. dem Türflügel F angeordnet
werden, wobei die beiden Blechteile 5, 6 eine Art Gehäuse bilden.
[0036] Zusätzlich zu der unlösbaren, formschlüssigen Verbindung durch die Zungen 7 kann
auch eine Verbindung des ersten Blechteils 5 und des zweiten Blechteils 6 durch zumindest
eine Schraube 16 erfolgen. Gemäß der Fig. 2 befindet sich unmittelbar neben jeder
Stellspindel 9 eine Schraube 16, mit der die beiden Blechteile 5, 6 aufeinander gezogen
werden können. Ein trotz der unlösbaren, formschlüssigen Verbindung durch die Zungen
7 möglicherweise noch vorhandenes Spiel zwischen den beiden Blechteilen 5, 6 kann
mit Hilfe der Schrauben 16 sicher beseitigt werden. Die Schrauben 16 bewirken des
Weiteren auch unmittelbar an den Stellspindeln 9 eine Stabilisierung. Die Schrauben
16 greifen gemäß dem Ausführungsbeispiel in Blindnietmuttern 16a ein, so dass in den
Blechteilen 5, 6 kein Gewinde geschnitten werden muss, was aber alternativ ebenfalls
möglich ist.
[0037] Mit den Stellspindeln 9 kann der Bandlappen 1 über die Stellplatte 8 entlang einer
Längsachse der Stellspindeln 9 in einer ersten Richtung x verstellt werden.
[0038] Die Fig. 7 zeigt dabei das gesamte Türband mit einer Anordnung zwischen einem Türflügel
F und einer Türzarge Z in einem Horizontalschnitt. Durch eine Betätigung der Stellspindel
8 kann der erste Bandlappen 1 über die Stellplatte 8 in einer horizontalen Richtung
x bewegt werden, wodurch sich der seitliche Abstand zwischen Türflügel F und Türzarge
Z verändert. Eine solche Verstellung wird in der Praxis auch als Seitenverstellung
bezeichnet.
[0039] Die Ausgestaltung des Türbandes mit dem ersten Bandlappen 1 und der Stellplatte 8
ist dazu vorgesehen, um auch senkrecht zu der Längsachse der Stellspindel 9 eine Verstellung
entlang einer zweiten Richtung z zu ermöglichen. Bezogen auf die übliche Anordnung
eines Türbandes erstreckt sich diese zweite Richtung z vertikal.
[0040] Gemäß der Fig. 3 sind zwei Klemmschrauben 17 vorgesehen, welche jeweils ein Langloch
der Stellplatte 8 durchgreifen und mit einem Gewinde in eine Gewindebohrung des ersten
Bandlappens 1 eingreifen. Die Fig. 4 zeigt, dass die Enden der Klemmschrauben 17 über
die Gewindebohrungen in dem Bandlappen 1 vorstehen. Zweckmäßigerweise sind die Enden
der Klemmschrauben 17 derart verformt, dass die Klemmschrauben 17 nicht versehentlich
aus dem ersten Bandlappen 1 herausgeschraubt werden können.
[0041] Bei gelösten Klemmschrauben 17 ist der erste Bandlappen 1 formschlüssig an der Stellplatte
8 geführt. Konkret weist der erste Bandlappen gemäß der Fig. 5 eine doppelte Kröpfung
auf, wodurch der erste Bandlappen 1 die Stellplatte 8 an Längsrändern umgreift.
[0042] Schließlich sind in der Fig. 3 auch Stellschrauben 18 zu erkennen, welche Teil einer
Einstellrichtung zur Positionierung des ersten Bandlappens 1 entlang der zweiten Richtung
z sind.
[0043] Gemäß der Fig. 6 wirken die Stellschrauben 18 auf Keile 19, welche an dem ersten
Bandlappen 1 anliegen. Um den ersten Bandlappen 1 anzuheben, wird die untere Stellschraube
18 weiter in die Stellplatte 8 hineingeschraubt, wodurch der zugeordnete Keil angehoben
wird. Gegebenenfalls ist die in der Fig. 6 dargestellte obere Stellschraube 18 zu
lösen, damit der zugeordnete Keil 19 die Bewegung des ersten Bandlappens 1 nicht blockiert.
Um den ersten Bandlappen 1 in vertikaler Richtung zu verstellen, ist nur unterhalb
ein Keil 19 mit einer darauf wirkenden Stellschraube 18 notwendig. Um jedoch das Türband
sowohl für links - als auch rechts - anschlagende Türen nutzen zu können, ist zweckmäßigerweise
oberhalb sowie unterhalb des ersten Bandlappens 1 jeweils ein Keil 19 mit einer zugeordneten
Stellschraube 18 angeordnet.
[0044] In der Fig. 7 ist zu erkennen, dass die Aufnahmeeinrichtung 2 an der freien Seite
des Türflügel F mit einer Abdeckplatte 20 versehen ist, welche an den Blindnietmuttern
16a befestigt ist, wozu das Gewinde der Blindnietmuttern 16a von beiden Seiten zugänglich
ist.
[0045] Die Fig. 8 zeigt eine alternative Ausgestaltung, bei der die Befestigungsbohrungen
15 nicht an dem zweiten Blechteil, sondern an dem ersten Blechteil an gegenüberliegenden
Endabschnitten gebildet sind, wobei diese Endabschnitte im montierten Zustand das
obere beziehungsweise das untere Ende der Aufnahmeeinrichtung 2 bilden. Das darunter
angeordnete zweite Blechteil 6 ist in vertikaler Richtung z kürzer ausgeführt, so
dass insgesamt weniger Material aus dem Türflügel F weggefräst werden muss, so dass
die in der Fig. 8 dargestellte Variante, gerade für die Montage, an einem weniger
tragfähigeren, dünneren Material des Türflügels in Betracht kommt.
[0046] Zu beachten ist jedoch, dass das erste Bandteil 5 seitlich die Verbindungsabschnitte
11a, 11 b aufweist, welche sich bei der Montage der Aufnahmeeinrichtung 2 nicht unkontrolliert
in das darunterliegende Material eingraben soll. Um eine besonders gleichmäßige, zuverlässige
Anlage der Aufnahmeeinrichtung 2 bei der Befestigung an einem Türflügel F zu ermöglichen,
ist an jedem Endabschnitt des ersten Blechteils 5 unterhalb der dort angeordneten
Befestigungsbohrungen 15 jeweils ein Anlageelement 21 aus Kunststoff hinterlegt. Die
Unterseite des Anlageelementes 21 ist als ebene Anlagefläche gebildet.
[0047] Die Fig. 9 zeigt das Anlageelement 21 in einer Detailansicht. Das Anlageelement 21
weist Durchtrittsöffnungen 22 für Befestigungsschrauben auf. Es ergibt sich damit
auch der Vorteil, dass die Befestigungsschrauben durch die Durchtrittsöffnungen 22
über eine größere Länge geführt sind, wodurch die Gefahr einer Fehlmontage reduziert
ist.
[0048] Als weiterer Unterschied ergibt sich bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 8, dass
die beiden Blechteile 5, 6 nur durch die Zungen 7 und nicht zusätzlich durch Schrauben
16 miteinander verbunden sind.
[0049] Um eine Abdeckplatte 20 nachträglich an der Aufnahmeeinrichtung 2 montieren zu können,
sind in dem Tragabschnitt 10 des ersten Blechteils 5 zwischen den Befestigungsbohrungen
15 Öffnungen 23 vorgesehen, durch welche das jeweils darunterliegende Anlageelement
21 zugänglich ist. Eine Abdeckplatte 20 kann also mit einfachen selbstschneidenden
Schrauben montiert werden, welche sich durch die Durchtrittsöffnungen 23 hindurch
erstrecken und sich in das Kunststoffmaterial des Anlageelementes 21 schneiden.
[0050] Die Stellspindeln 8 sind in den Figuren lediglich schematisch dargestellt. Zweckmäßig
ist aber, wenn sich das Gewinde der Stellspindeln 8 nur über einen Teilbereich zwischen
den beiden Blechteilen 5,6 erstreckt. Insbesondere kann die Länge und Position des
Gewindes so eingestellt werden, dass die Stellplatte sowie der daran befestigte Bandlappen
1 weder an dem ersten Blechteil 5 noch an dem zweiten Blechteil 6 anschlagen können,
wodurch die Aufnahmeeinrichtung 2 aufgespreizt oder sogar gesprengt werden könnte.
Am Ende des Gewindes der Stellspindel 9 ist dann eine Verdickung vorgesehen, welche
eine weitere Drehung verhindert. Beispielsweise können die Stellspindeln dort eine
zylindrische Form aufweisen, welche in etwa den Außendurchmesser des Gewindes aufweist.
Die Stellspindeln 9 können auch nach dem Einsetzen in die Stellplatte 8 nachträglich
verformt werden. Es liegt selbstverständlich auch im Rahmen der Erfindung eine Verdickung
nur an einer Seite des Gewindes der Stellspindeln vorzusehen.
1. Türband mit einem ersten Bandlappen (1) und einem zweiten Bandlappen (4), die an einer
Bandrolle (3) drehbar verbunden sind und mit einer Aufnahmeeinrichtung (2), in welcher
der erste Bandlappen (1) verstellbar aufgenommen ist, wobei die Aufnahmeeinrichtung
(2) zwischen einem ersten Blechteil (5) und einem zweiten Blechteil (6) zwei Stellspindeln
(9) aufweist und wobei der erste Bandlappen (1) in der Aufnahmeeinrichtung (2) entlang
einer Längsachse der Stellspindeln (9) in einer ersten Richtung (x) verstellbar aufgenommen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Blechteil (5) über Verbindungsabschnitte (11a, 11 b) gegen das zweite
Blechteil (6) abstützt, wobei an den Verbindungsabschnitten (11a, 11 b) Zungen (7)
gebildet sind, die durch eine Abwinklung das zweite Blechteil (6) hintergreifen.
2. Türband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Blechteil (5) und/oder das zweite Blechteil (6) Befestigungsbohrungen (15)
zur Anordnung der Aufnahmeeinrichtung (2) an einem Türflügel (F) oder einer Türzarge
(Z) aufweist.
3. Türband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbohrungen (15) an gegenüberliegenden Endabschnitten des ersten Blechteils
(5) gebildet sind, wobei die Endabschnitte in Richtung des zweiten Blechteils (6)
jeweils mit einem Anlageelement (21) aus Kunststoff hinterlegt sind.
4. Türband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an gegenüberliegenden Längsseiten des zweiten Blechteils (6) jeweils ein Steg (14)
vorgesehen ist, der durch eine Abstufung gegenüber einem Mittelabschnitt (13) des
zweiten Blechteils (6) in Richtung des ersten Blechteils (1) versetzt angeordnet ist.
5. Türband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stege (14) jeweils von zumindest zwei abgewinkelten Zungen (7) hintergriffen
sind, wobei die abgewinkelten Zungen (7) an einer von dem zweiten Blechteil (6) gebildeten
Außenseite flächenbündig mit dem Mittelabschnitt (13) sind.
6. Türband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Blechteil (5) und das zweite Blechteil (6) zusätzlich zu der formschlüssigen
Verbindung durch die abgewinkelten Zungen (7) durch zumindest eine Schraube (16) verbunden
sind.
7. Türband nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindeln (9) jeweils mit einem Gewinde in Gewindebohrungen einer Stellplatte
(8) eingesetzt sind, welche durch Drehung der Stellspindeln (9) zwischen dem ersten
Blechteil (5) und dem zweiten Blechteil (6) positionierbar ist, dass der erste Bandlappen
(1) an der Stellplatte (8) in einer Richtung senkrecht zu der Längsachse der Stellspindeln
(9) in einer zweiten Richtung (z) entlang einer formschlüssigen Führung verstellbar
ist und dass der erste Bandlappen (1) durch eine doppelte Kröpfung Längsränder der
Stellplatte (8) umgreift.
8. Türband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Klemmschraube (17) vorgesehen ist, welche ein Langloch der Stellplatte
(8) durchgreift und mit einem Gewinde in eine Gewindebohrung des ersten Bandlappens
(1) eingreift.
9. Türband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (17) an dem freien Ende des Gewindes eine Verformung als Demontagesicherung
aufweist.
10. Türband nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stellplatte (8) und dem ersten Bandlappen (1) eine Einstelleinrichtung zur
Positionierung des ersten Bandlappens (1) entlang der zweiten Richtung (z) vorgesehen
ist.
11. Türband nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung zumindest eine in die Stellplatte (8) eingesetzte Stellschraube
(18) aufweist, welche auf eine Keilfläche des ersten Bandlappens (1) oder einen an
dem ersten Bandlappen (1) anliegenden Keil (19) wirkt.