[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für eine Wälz-kolbenpumpe mit einem Ansaugflansch
und einem Ausstoßflansch.
[0002] Aus der Praxis sind Wälzkolbenpumpen bekannt. In Wälzkolbenpumpen drehen sich zwei
gegenläufig synchron laufende Rotoren berührungslos in einem Gehäuse. Die Rotoren
können die Form einer "8" haben und sind voneinander und vom Stator durch einen engen
Spalt getrennt. Das geförderte Gas wird von einer Ansaugöffnung zu einer Auslassöffnung
transportiert.
[0003] Eine Welle wird durch einen Motor angetrieben. Die Synchronisation der anderen Welle
erfolgt über ein Zahnradpaar in einem Getrieberaum. Die Schmierung beschränkt sich
auf den von einem Schöpfraum durch Dichtelemente abgetrennten Getrieberaum.
[0004] Da im Schöpfraum keine Reibung auftritt, kann eine Wälzkolbenpumpe mit hoher Drehzahl
bis zu 7.500 Umdrehungen pro Minute betrieben werden. Die symmetrische Massenverteilung
der Rotoren um die Wellenachse erlaubt zudem eine einwandfreie dynamische Auswuchtung,
so dass die Pumpe trotz hoher Drehzahl sehr ruhig läuft.
[0005] Die Lager der Rotorwellen sind in zwei Seitenteilen des Gehäuses angeordnet. Auf
der einen Seite sind die Lager vorteilhaft als Festlager, auf der anderen als Loslager
ausgeführt, um die ungleichen Wärmedehnungen zwischen Gehäuse und Kolben zu ermöglichen.
Die Schmierung der Lager und Zahnräder erfolgt üblicherweise mit Öl. Die Durchführung
der Antriebswelle nach außen wird bei den Standardausführungen mit Sperröl überlagerten
Radialwellendichtringen abgedichtet. Zum Schutz der Welle können die Dichtringe auf
einer Schonbuchse, die bei Verschleiß ausgewechselt werden kann, laufen.
[0006] Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, diese zum Stand
der Technik gehörenden Wälzkolbenpumpen durch eine neue Ausgestaltung des Gehäuses
der Wälzkolbenpumpe zu verbessern.
[0007] Dieses technische Problem wird durch ein Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit den
Merkmalen des Anspruches 1 oder mit den Merkmalen gemäß Anspruch 5 oder mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 9 oder mit den Merkmalen gemäß Anspruch 11 gelöst.
[0008] Das erfindungsgemäße Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und
einem Ausstoßflansch, bei dem an einer Außenseite des Gehäuses Kühlrippen angeordnet
sind, zeichnet sich dadurch aus, dass die Anzahl der Kühlrippen in einem Bereich des
Gehäuses, in dem innerhalb des Gehäuses eine höhere Verdichtung eines zu pumpenden
Mediums erfolgt, größer ist als die Anzahl der Kühlrippen in einem Bereich des Gehäuses,
in dem innerhalb des Gehäuses eine niedrigere Verdichtung des zu pumpenden Mediums
vorliegt.
[0009] An der Ansaugseite ist die evakuierende Kammer angeschlossen. In dieser Kammer ist
ein geringerer Druck vorhanden als auf der Ausstoßseite der Pumpe. Dadurch, dass auf
der Ausstoßseite die Verdichtung höher ist, liegt hier eine deutlich höhere Temperatur
als auf der Ansaugseite vor. Um Spannungen und Verformungen, die durch den Temperaturgradienten
in dem Gehäuse auftreten würden, zu vermeiden oder zu vermindern, sieht das erfindungsgemäße
Gehäuse vor, im Bereich des Gehäuses, in dem eine höhere Verdichtung erfolgt, eine
größere Anzahl von Kühlrippen vorzusehen als in dem Bereich des Gehäuses, in dem eine
niedrigere Verdichtung des zu pumpenden Mediums vorliegt. Dadurch, dass eine gleichmäßigere
Kühlung des Gehäuses erfolgt, treten keine oder kaum Spannungen und Verformungen in
dem Gehäuse auf. Hierdurch wird vermieden, dass beim Auftreten von zu großen Verformungen
sich Lagerstellen verschieben können.
[0010] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass im Bereich des Ausstoßflansches
eine größere Anzahl von Kühlrippen vorgesehen ist als im Bereich des Ansaugflansches.
Wie schon ausgeführt, ist im Bereich des Ansaugflansches ein Druck des zu pumpenden
Mediums vorhanden, der im Wesentlichen dem Druck in dem zu evakuierenden Rezipienten
entspricht. Im Ausstoßbereich ist die Verdichtung des zu pumpenden Mediums deutlich
größer, so dass hier deutlich höhere Temperaturen auftreten, so dass es sinnvoll ist,
in diesem Bereich eine größere Anzahl von Kühlrippen vorzusehen als im Ansaugbereich.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das einteilige
Gehäuse im Querschnitt einen ersten Teil und einen zweiten Teil aufweist, dass der
erste Teil den Ansaugflansch aufweist und der zweite Teil den Ausstoßflansch, und
dass der erste Teil des Gehäuses eine geringere Anzahl von Kühlrippen aufweist als
der zweite Teil des Gehäuses. Auch hierdurch ist wiederum erreicht, dass der Gehäuseteil,
der einer wesentlich höheren Temperaturerhöhung unterliegt, durch eine höhere Anzahl
von Kühlrippen besser gekühlt wird, das heißt, dass die bei der Verdichtung entstehende
Temperatur besser nach außen abgeleitet wird.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Kühlrippen
in radialer Richtung entlang von Mantellinien des Gehäuses angeordnet sind. Hierdurch
erhält man ringförmige oder teilringförmige Kühlrippen, die relativ einfach von Luft
umstrichen werden können. Die Kühlrippen können beispielsweise halbringförmig ausgebildet
sein.
[0013] Eine weitere Ausbildungsform der Erfindung sieht vor, dass die Anzahl der Kühlrippen
in dem Bereich des Gehäuses, in dem eine höhere Verdichtung des zu pumpenden Mediums
erfolgt, wenigstens das zwei- oder dreifache der Anzahl der Kühlrippen in dem Bereich
des Gehäuses beträgt, in dem eine niedrigere Verdichtung des zu pumpenden Mediums
vorliegt.
[0014] Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, in dem Bereich der niedrigeren Verdichtung
lediglich eine Kühlrippe vorzusehen und in dem Bereich der höheren Verdichtung zwei,
drei, vier oder fünf oder sogar noch mehr Kühlrippen anzuordnen.
[0015] Die asymmetrische Kühlung hinsichtlich der unterschiedlichen Anzahl der Kühlrippen
in den Bereichen mit hoher Verdichtung oder geringer Verdichtung erlaubt eine bessere
Leistungsdichte der Wälzkolbenpumpe, so dass die Wälzkolbenpumpe kleiner gebaut werden
kann und darüber hinaus eine bessere Wärmeabführung möglich ist. Hierdurch erhält
man eine kleine und leistungsstarke, kompakte Pumpe.
[0016] Das erfindungsgemäße Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und
einem Ausstoßflansch mit einem Einlass im Bereich des Ansaugflansches und einem Auslass
im Bereich des Ausstoßflansches zeichnet sich dadurch aus, dass ein Querschnitt des
Einlasses größer ist als ein Querschnitt des Auslasses.
[0017] Durch diese Ausgestaltung der Erfindung wird die Energieeffizienz bei gleichen Volumenkennwerten
deutlich optimiert. Der Querschnitt auf der Vorvakuumseite ist vorteilhaft wenigstens
30 %, gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform etwa 50 % kleiner als der
Querschnitt im Hochvakuumbereich.
[0018] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist in dem Ansaugflansch und/oder
in dem Ausstoßflansch jeweils eine runde Öffnung für den Ein- und Austritt des zu
pumpenden Mediums vorgesehen und die runde Öffnung ist als eine in eine rechteckige
oder ovale Öffnung im Bereich einer Innenwand des Gehäuses übergehende Öffnung ausgebildet.
Durch diese Ausbildung des Einlasses und/oder des Auslasses ist der Strömungsquerschnitt
des Übergangs vom Flansch zum Schöpfraum größer oder gleich als der Öffnungsquerschnitt
des Flansches selbst. Dies führt zu einer strömungstechnisch optimierten Gasführung
vom Hochvakuumbereich zum Schöpfraum und wiederum zum Vorvakuumbereich. Durch diese
Ausgestaltung ist es möglich, einen Strömungsabriss zu vermeiden.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die rechteckige
oder ovale Öffnung im Bereich des Ansaugflansches größer ausgebildet als die rechteckigförmige
oder ovale Öffnung im Bereich des Ausstoßflansches. Auch hierdurch erreicht man wiederum
die oben beschriebene optimierte Energieeffizienz bei gleichen Volumenkennwerten.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die runde
Öffnung im Ansaugflansch größer als die runde Öffnung im Ausstoßflansch ausgebildet
ist. Auch hierdurch wird erreicht, dass der Querschnitt auf Hochvakuumseite größer
ist als der Querschnitt auf Vorvakuumseite.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die rechteckförmigen
oder ovalen Öffnungen in Richtung quer zur Längsachse kleiner ausgebildet sind als
der Durchmesser der runden Öffnungen oder dass die rechteckförmigen oder ovalen Öffnungen
in einer Richtung quer zur Längsachse die gleiche Größe wie der Durchmesser der runden
Öffnungen aufweisen.
[0022] Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung, bei der die rechteckförmigen oder ovalen
Öffnungen in Richtung quer zur Längsachse kleiner ausgebildet sind als der Durchmesser
der runden Öffnungen. Vorteilhaft sind in axialer Richtung die rechteckförmigen oder
ovalen Öffnungen größer ausgebildet als der Durchmesser der runden Öffnungen. Man
erhält also einen Übergang von den runden Öffnungen des Ein- oder Auslassflansches
in eine rechteckförmige oder ovale Öffnung an der Innenwand des Gehäuses. Der Übergang
von den runden in die rechteckförmigen oder ovalen Öffnungen ist vorteilhaft stufenlos
ausgebildet. Hierdurch wird ein Strömungsabriss vermieden.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Auslass
des Schöpfraumes kleiner als der Einlass des Schöpfraumes, so dass hierdurch auch
die Querschnittsverringerung des Vorvakuumquerschnittes gegenüber dem Hochvakuumquerschnitt
erzielt wird.
[0024] Das erfindungsgemäße Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und
einem Ausstoßflansch zeichnet sich dadurch aus, dass der Ansaugflansch und/oder der
Ausstoßflansch eine vieleckige Form mit wenigstens zwei sich gegenüberliegenden parallel
zueinander angeordneten Seiten aufweist.
[0025] Diese Abweichung von den aus der Praxis bekannten runden Flanschen weist den Vorteil
auf, dass der Flansch insgesamt eine geringere Ausdehnung aufweisen kann, wodurch
die Gesamtgröße des Gehäuses vermindert werden kann. Darüber hinaus wird durch Materialeinsparung
das Gewicht verringert.
[0026] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Ansaugflansch
und/oder der Ausstoßflansch wenigstens vier sich gegenüberliegende, paarweise parallel
zueinander angeordnete Seiten aufweist. Hierdurch ist es möglich, die Seiten des Flansches
mit dem Gehäuse abschließen zu lassen und in den um 90° zu den Seiten, die den Abschluss
des Gehäuses bilden, angeordneten Seiten Messbohrungen anzuordnen, die in gerade ausgebildeten
Seiten deutlich einfacher angeordnet werden können als in rund ausgebildeten Seiten
wie beispielsweise in runden Flanschen.
[0027] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Ansaugflansch
und/oder Ausstoßflansch eine rechteckförmige oder quadratische Form aufweist und dass
im Bereich der Ecken Ausnehmungen vorgesehen sind. Die Ausnehmungen sind vorteilhaft
als in den Ansaugflansch und/oder Ausstoßflansch hineinragende Radien ausgebildet.
Diese Form ist hinsichtlich der Material- und damit Gewichtseinsparung besonders vorteilhaft.
Zwei Seiten des Flansches, die sich parallel gegenüber liegen, fluchten mit Flanschen
des Gehäuses, an denen beispielsweise Deckel zum Verschließen des Gehäuses und zur
Durchführung der die Rotoren tragenden Wellen vorgesehen sind. Die um 90° versetzten
parallel zueinander angeordneten Seiten weisen vorteilhaft wenigstens eine Messbohrung
auf.
[0028] Durch die Ausnehmungen ist darüber hinaus eine bessere Kühlung des Gehäuses möglich,
da eine geringere Fläche des Gehäuses durch das Material des Flansches abgedeckt ist.
[0029] Für eine weitere Gewichtseinsparung und bessere Handhabbarkeit des Gehäuses sind
sämtliche Kanten, an denen Seiten des Ansaugflansches und/oder des Ausstoßflansches
zusammentreffen, abgerundet ausgebildet.
[0030] Wenigstens eine gerade ausgebildete Seite des Ansaugflansches und/oder des Ausstoßflansches
ist vorteilhaft freiliegend ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass an diesen Seiten
die Messbohrungen angeordnet sein können. In den Messbohrungen können beispielsweise
Drucksensoren oder Temperatursensoren oder auch andere Sensoren angeordnet werden.
Vorteilhaft sind jeweils zwei Messbohrungen an dem Flansch auf der Hochvakuumseite
angeordnet und jeweils zwei Messbohrungen in dem Flansch auf der Vorvakuumseite.
[0031] Durch diese Ausführungsform erhält man einen flexiblen Anschluss des Zubehöres in
den meisten Einbausituationen, je nachdem in welcher Ausrichtung das Pumpengehäuse
angeordnet wird.
[0032] Die erfindungsgemäße Ausbildung des Flansches in vieleckiger, vorteilhaft rechteckiger,
insbesondere quadratischer Form ist neben dem Vorteil der Gewichtsersparnis gießtechnisch
einfacher herzustellen.
[0033] Das Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und einem Ausstoßflansch
zeichnet sich dadurch aus, dass das Gehäuse Befestigungselemente aufweist, dass die
Befestigungselemente zwei im 90°-Winkel zueinander angeordnete Aufstellflächen aufweisen,
und dass die im 90°-Winkel zueinander angeordneten Aufstellflächen über eine im 45°-Winkel
zu den Aufstellflächen angeordnete Verbindungsfläche miteinander verbunden sind.
[0034] Durch diese Ausbildung der Befestigungselemente ist es möglich, das Gehäuse in einem
horizontalen oder vertikalen Betrieb anzuordnen. Das Gehäuse kann mit den Befestigungselementen
auf einzelnen Füßen, auf miteinander verbundenen Füßen oder auf einem Gestell montiert
werden. Die erfindungsgemäße Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass die Krafteinleitung
der Gewichtskraft über zum Schwerkraftvektor senkrechte Flächen unabhängig von der
Aufstellposition erfolgt. Hierdurch werden Scherkräfte auf Befestigungsschrauben vermieden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist in der Verbindungsfläche
wenigstens eine Bohrung mit Innengewinde angeordnet. In diesen Bohrungen können Befestigungsschrauben
angeordnet werden, die dann im 45°-Winkel zu einer horizontalen oder vertikalen Achse
des Gehäuses ausgerichtet sind. Hierdurch werden Scherkräfte auf die Befestigungsschrauben
vermieden.
[0035] Vorteilhaft sind Schnittlinien der Aufstellflächen und der Verbindungsflächen als
Fasen ausgebildet. Hierdurch ist es möglich, eine flächige Anlage der beiden Anlageflächen,
die üblicherweise aus einer Aufstellfläche und einer Verbindungsfläche bestehen, zu
ermöglichen.
[0036] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass in der Verbindungsfläche und/oder den Aufstellflächen wenigstens eine Bohrung
mit Innengewinde angeordnet ist. In diesen Bohrungen können Befestigungsschrauben
angeordnet werden.
[0037] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Befestigungselemente
an einem Flansch angeordnet, der zum vakuumdichten Verschließen des Gehäuses mit einem
Lagerschild ausgebildet ist. Das Gehäuse weist vorteilhaft wenigstens einen Flansch
auf, an dem ein Deckel zum vakuumdichten Verschließen des Gehäuses angeordnet ist.
Vorteilhaft sind die Befestigungselemente an dem Flansch angeordnet. Diese Ausführungsform
weist den Vorteil auf, dass der wenigstens eine Flansch die äußere Begrenzung des
Gehäuses ohne Abschlussdeckel bildet und hierdurch der sicherste Stand des Gehäuses
gewährleistet wird.
[0038] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Ansaugflansch
und/oder der Ausstoßflansch ein Bohrbild für ISO-Anschlüsse und gleichzeitig ein Bohrbild
für DIN-Anschlüsse auf. Hierdurch ist das erfindungsgemäße Gehäuse besonders vielseitig
einsetzbar, da ein doppeltes Bohrbild für die DIN-Anschlüsse und für ISO-Anschlüsse
in ein und demselben Teil vorgesehen ist und damit ein Gleichteil inklusive Dichtung
herstellbar ist, ohne die Teile kundenspezifisch anpassen zu müssen. Hierdurch ist
eine flexible Fertigung von DIN oder ISO je nach Bedarf möglich. Die Bohrbilder bestehen
vorteilhaft aus Bohrungen mit Innengewinde, um Anschlussflansche auf kundenspezifischer
Seite mit dem Ansaugflansch und/oder Ausstoßflansch des erfindungsgemäßen Gehäuses
verbinden zu können.
[0039] Vorteilhaft sind die Bohrungen radialsymmetrisch in dem Ansaugflansch und/oder Ausstoßflansch
angeordnet. Hierdurch kann eine gleichmäßige Krafteinleitung beim Verbinden mit einem
Anschlussflansch gewährleistet werden.
[0040] Die Dichtelemente liegen vorteilhaft innerhalb des ISO-Bohrbildes, um auf jeden Fall
unabhängig von der Nutzung der ISO- oder DIN-Bohrungen eine zuverlässige Abdichtung
zu erhalten.
[0041] Die einzelnen Erfindungen hinsichtlich der Ausgestaltung des Gehäuses mit Kühlrippen
des Gehäuses, mit den Querschnittsverhältnissen hinsichtlich Einlass und Auslass,
der Ausbildung des Ansaugflansches und/oder des Ausstoßflansches in einer vieleckigen,
rechteckigen oder quadratischen Form sowie mit den Befestigungselementen sind einzeln
oder alle zusammen miteinander beliebig kombinierbar.
[0042] Durch das erfindungsgemäße Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe werden die Leistungsaufnahme,
die Effizienz, Vakuumumkennwerte, Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit optimiert.
Darüber hinaus ist ein in seinen äußeren Abmaßen kompaktes Gehäuse durch die erfindungsgemäßen
Ausführungsformen möglich, welches flexibel einsetzbar ist und bei dem die Herstellkosten
verringert sind und der Betrieb mit horizontaler und vertikaler Förderung möglich
ist.
[0043] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich anhand der zugehörigen Zeichnung,
in der mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Gehäuses einer Wälzkolbenpumpe
nur beispielhaft dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gehäuses mit Hochvakuum-Anschlussflansch;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gehäuses mit Vorvakuum-Anschlussflansch;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Gehäuses;
- Fig. 4a
- eine Frontansicht des Gehäuses mit einzelnen Füßen in axialer Richtung;
- Fig. 4b
- eine Frontansicht des Gehäuses montiert auf einem Gestell in axialer Richtung;
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch das Gehäuse;
- Fig. 6
- eine Untersicht auf den Ausstoßflansch des Gehäuses;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Ansaugflansch des Gehäuses;
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch das Gehäuse;
- Fig. 9
- ein erfindungsgemäßes Gehäuse mit Deckel.
[0044] Fig. 1 zeigt ein Gehäuse 1 für eine Wälzkolbenpumpe. In einem Schöpfraum 2 werden
für den Betrieb der Wälzkolbenpumpe zwei nicht dargestellte gegenläufig synchron laufende
Rotoren berührungslos angeordnet. Die Rotoren haben die Form einer "8" und sind voneinander
und vom jeweiligen Stator durch einen Spalt getrennt.
[0045] Das Gehäuse 1 ist in Fig. 1 offen dargestellt. An Flanschen 3, 4 werden für den Betrieb
Deckel 52, 53 angeordnet, wie in Fig. 9 dargestellt, die dicht mit den Flanschen 3,
4 abschließen. Hierzu ist, wie in Fig. 1 dargestellt, in dem Flansch 3 eine Nut 5
zur Aufnahme einer Dichtung vorgesehen. Durch die Deckel 52, 53 werden Wellen 54,
55 (in Fig. 9 dargestellt) der Rotoren geführt.
[0046] Das Gehäuse 1 weist gemäß Fig. 1 einen Ansaugflansch 6 und einen Ausstoßflansch 7
auf. Der Ansaugflansch 6 weist eine quadratische Grundfläche auf, in deren Eckbereichen
Ausnehmungen 8, 9, 10, 11 angeordnet sind. Die Ausnehmungen 8, 9, 10, 11 sind in Form
von Radien, die in die Grundfläche des Flansches 6 hineinragen ausgebildet. Seiten
12, 13 des Flansches 6, die sich parallel gegenüberliegen, können fluchten mit den
Flanschen 3, 4 und bilden gemäß Fig. 1 einen Abschluss mit den Flanschen 3, 4. Seiten
14, 15 des Flansches 6 sind ebenfalls parallel zueinanderliegend ausgebildet. In den
Seiten 14 und 15 des Flansches 6 sind Messbohrungen 16 angeordnet.
[0047] Durch die Ausnehmungen 8, 9, 10, 11 in der Grundfläche des Flansches 6 wird eine
Gewichtsersparnis erzielt. Darüber hinaus lässt sich der Flansch 6 leichter herstellen.
Zusätzlich erfolgt in Bereichen 17, 18 des Gehäuses 1 und in den auf der gegenüberliegende
Seite korrespondierenden Bereichen eine bessere Kühlung, da diese Bereiche nicht von
Material des Flansches abgedeckt sind.
[0048] Durch die Ausgestaltung des Flansches 6 mit den sich parallel gegenüberliegenden
Seiten 12, 13 ist es darüber hinaus möglich, das Gehäuse 6 in axialer Richtung deutlich
kürzer auszubilden, als dies bei einem runden Flansch der Fall wäre, da der Flansch
nicht überstehen soll.
[0049] Der Flansch 6 weist zwei Bohrbilder auf. Das erste Bohrbild für DIN besteht aus Bohrungen
19. Diese Bohrungen sind in dem Flansch 6 außen liegend angeordnet. Das zweite Bohrbild
besteht aus Bohrungen 20 für ISO. Diese Bohrungen sind innen liegend angeordnet. Innerhalb
der für das ISO-Bohrbild vorgesehenen Bohrungen 20 ist eine Nut 21 zur Aufnahme einer
O-Ring-Dichtung vorgesehen, um bei Verbindung mit einem Anschlussflansch (nicht dargestellt)
eine dichte Verbindung zu erzielen.
[0050] Das Gehäuse 1 weist Kühlrippen 22 sowie Kühlrippen 23, 24, 25, 26, 27, 57, 58, 59,
60 auf. Der obere Teil 28 des einteiligen Gehäuses 1, das heißt der Bereich, in dem
eine geringere Verdichtung des zu pumpenden Mediums vorliegt, weist lediglich eine
Kühlrippe 22 auf, während ein unterer Teil 29 des Gehäuses 1 fünf Kühlrippen 23 bis
27, 57 bis 60 aufweist. In dem unteren Teil 29 des Gehäuses 1 wird das zu pumpende
Medium deutlich höher verdichtet, so dass hier eine weitaus höhere Temperatur als
in dem oberen Teil 28 auftritt. Um eine gleichmäßige Kühlung des Gehäuses ohne Temperaturgradienten
zu erzielen, sind in dem unteren Teil mehr Kühlrippen 23 bis 27, 57 bis 60 angeordnet
als in dem oberen Teil 28.
[0051] Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl der Kühlrippen werden Spannungen und Verformungen
in dem Gehäuse 1 und damit beispielsweise ein Verschieben von Lagerstellen vermindert
oder vermieden.
[0052] An den Flanschen 3, 4 sind Befestigungselemente 30, 31 angeordnet. Die Befestigungselemente
30, 31 weisen Aufstellflächen 32, 33 auf, die im 90°-Winkel zueinander angeordnet
sind. Die Aufstellflächen 32, 33 sind über eine Verbindungsfläche 34 miteinander verbunden.
Die Verbindungsfläche 34 ist im 45°-Winkel zu den Aufstellflächen 32, 33 angeordnet.
[0053] In dem Ansaugflansch 6 ist eine runde Einlassöffnung 34 vorgesehen. Gleichermaßen
weist der Ausstoßflansch 7 eine runde Öffnung 35 auf.
[0054] Fig. 2 zeigt ebenfalls das Gehäuse 1. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Gemäß Fig. 2 ist nunmehr der Ausstoßflansch 7 deutlich zu erkennen, da dieser
oben liegend gezeigt ist.
[0055] Der Ausstoßflansch 7 weist wie der Ansaugflansch 6 eine quadratische Grundform auf
und in Eckbereichen Ausnehmungen 36, 37, 38, 39, die als in den Flansch 7 hineinragende
Radien ausgebildet sind.
[0056] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Gehäuses 1 mit den Kühlrippen 22 in dem ersten
Teil 28 des Gehäuses 1 sowie den Kühlrippen 23 bis 27, 57 bis 60 in dem zweiten Teil
29 des Gehäuses 1.
[0057] Die Kühlrippen 22 bis 27, 57 bis 60 sind radial entlang Mantellinien des Gehäuses
1 angeordnet. Durch die Ausnehmungen 10, 11 in dem Flansch 6 und den Ausnehmungen
38, 39 des Flansches 7 sind Bereiche 17, 18, 40, 41 des Gehäuses besser gekühlt, als
wenn die Ausnehmungen 10, 11 nicht vorhanden wären.
[0058] Fig. 4a zeigt das Gehäuse 1 mit dem Flansch 3. An dem Gehäuse sind die Befestigungselemente
30 angeordnet, die Aufstellflächen 32, 33 sowie eine Verbindungsfläche 34 aufweisen.
Durch die im 90°-Winkel zueinander angeordneten Aufstellflächen 32, 33 kann das Gehäuse
1 auf einem Gestell oder entsprechenden Füßen angeordnet werden. In den Verbindungsflächen
34 ist jeweils eine Bohrung 43 vorgesehen, in der eine Befestigungsschraube 45 angeordnet
werden kann. Durch diese Ausbildung werden Scherkräfte auf die Befestigungsschrauben
vermieden.
[0059] Gemäß Fig. 4a ist für jedes Befestigungselement 30 ein Fuß 43 vorgesehen. Die Füße
43 weisen jeweils eine Durchgangsbohrung 44 auf, in der eine Schraube 45 angeordnet
ist, die in die Innengewindebohrung 43 des Befestigungselementes 30 greift. Die beiden
Füße 43 können auch zu einem gemeinsamen Fuß oder Gestell 56 verbunden werden, wie
in Fig. 4b dargestellt.
[0060] Dadurch, dass die Krafteinleitung der Gewichtskraft über zur Schwerkraft senkrechte
Flächen erfolgt, werden Scherkräfte auf die Befestigungsschrauben 45 vermieden. Die
Aufstellung des Gehäuses 1 kann auch vertikal mit den gleichen Füßen 43 erfolgen.
[0061] Die Befestigungselemente 30 weisen, wie in Fig. 1 dargestellt, Fasen 46 auf, um eine
flächige Anlage der beiden Aufstellflächen 32, 33 zu gewährleisten.
[0062] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse 1 der Vakuumpumpe.
[0063] Das Gehäuse 1 weist den Ansaugflansch 6 und den Ausstoßflansch 7 auf. Der Durchmesser
d1 der Ansaugöffnung 42 ist größer als der Durchmesser
d2 der Ausstoßöffnung 35 des Flansches 7. Die Öffnung 42, die vorzugsweise rund ausgebildet
ist, geht in eine rechteckförmige Öffnung 47 im Bereich einer Innenwand 48 über. Gleiches
gilt für die Öffnung 35 des Flansches 7, die in eine rechteckförmige Öffnung 49 übergeht.
Im Bereich der Schnittebene, die in Fig. 5 dargestellt ist, ist der Übergang der Öffnung
42 in die rechteckige Öffnung 47 sich in Richtung Schöpfraum 2 sich verjüngend mit
den Seitenwänden 50 ausgebildet. Gleiches gilt für die Öffnung 35, die in die rechteckförmige
Öffnung 49 sich konisch verjüngend mit den Seitenwänden 51 übergeht. Der Übergang
der Öffnungen 35, 42 in die rechteckförmigen Öffnungen 49, 47 ist stufenlos ausgebildet.
[0064] Die rechteckförmige Öffnung 47 weist senkrecht zur Längsachse des Gehäuses 2 gesehen
eine geringere Ausdehnung
l1 als der Durchmesser
d1 auf, das heißt, dass
l1 kleiner ist als
d1.
[0065] Die rechteckförmige Ausnehmung 49 weist ebenfalls senkrecht zur Längsachse gesehen
eine geringere Ausdehnung
l2 auf als der Durchmesser
d2.
[0066] Darüber hinaus ist der Durchmesser
d1 der Öffnung 42 größer als der Durchmesser
d2 der Öffnung 35. Auch ist die Ausdehnung
l1 größer als die Ausdehnung
l2. Das bedeutet, dass der Vorvakuumquerschnitt deutlich kleiner ist als der Hochvakuumquerschnitt,
wodurch die Energieeffizienz bei gleichen Volumenkennwerten optimiert wird. Vorteilhaft
ist der Vorvakuumquerschnitt etwa 50 % kleiner als der Hochvakuumquerschnitt.
[0067] Fig. 6 zeigt das Gehäuse 1 mit dem Ausstoßflansch 7. In Fig. 6 erkennt man die Querschnittsverengung
der Öffnung 35 durch die Ausbildung der rechteckförmigen Öffnung 49.
[0068] In Fig. 7 ist der Ansaugflansch 6 in dem Gehäuse 1 dargestellt. Auch hier erkennt
man die Querschnittsverengung der Öffnung 42 durch die rechteckförmige Öffnung 47.
[0069] Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch das Gehäuse 1 mit der Ansaugöffnung 42 und
der Ausstoßöffnung 35, die in die rechteckförmigen Öffnungen 47, 49 übergehen. Auch
hier ist zu erkennen, dass ein stufenloser Übergang erfolgt, um einen Strömungsabriss
zu verhindern.
[0070] Fig. 9 zeigt das Gehäuse 1 mit den Merkmalen wie in Fig. 1 dargestellt. Gemäß Fig.
9 ist das Gehäuse beidseitig mit je einem Lagerschild 52, 53 vakuumdicht verschlossen.
Durch den Lagerschild 52 und (nicht dargestellt) durch den Lagerschild 53 sind Wellen
54, 55 der Rotoren (nicht dargestellt) geführt.
Bezugszahlen
[0071]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Schöpfraum
- 3
- Flansch
- 4
- Flansch
- 5
- Nut
- 6
- Ansaugflansch
- 7
- Ausstoßflansch
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Ausnehmung
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Ausnehmung
- 12
- Seite des Flansches 6
- 13
- Seite des Flansches 6
- 14
- Seite des Flansches 6
- 15
- Seite des Flansches 6
- 16
- Messbohrung
- 17
- Bereich des Gehäuses
- 18
- Bereich des Gehäuses
- 19
- Bohrungen für DIN
- 20
- Bohrungen für ISO
- 21
- Nut
- 22
- Kühlrippe
- 23
- Kühlrippe
- 24
- Kühlrippe
- 25
- Kühlrippe
- 26
- Kühlrippe
- 27
- Kühlrippe
- 28
- erster Teil des Gehäuses
- 29
- zweiter Teil des Gehäuses
- 30
- Befestigungselemente
- 31
- Befestigungselemente
- 32
- Aufstellfläche
- 33
- Aufstellfläche
- 34
- Verbindungsfläche
- 35
- Öffnung der Ausstoßseite
- 36
- Ausnehmung
- 37
- Ausnehmung
- 38
- Ausnehmung
- 39
- Ausnehmung
- 40
- Bereich
- 41
- Bereich
- 42
- Öffnung der Ansaugseite
- 43
- Fuß
- 44
- Durchgangsbohrung
- 45
- Befestigungsschraube
- 46
- Fasen
- 47
- rechteckförmige Öffnung Ansaugseite
- 48
- Innenwand
- 49
- rechteckförmige Öffnung Ausstoßseite
- 50
- Seitenwand
- 51
- Seitenwand
- 52
- Lagerschild
- 53
- Lagerschild
- 54
- Welle
- 55
- Welle
- 56
- Gestell
- 57
- Kühlrippe
- 58
- Kühlrippe
- 59
- Kühlrippe
- 60
- Kühlrippe
1. Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und einem Ausstoßflansch,
bei dem an einer Außenseite des Gehäuses Kühlrippen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kühlrippen (22) in einem Bereich des Gehäuses (1), in dem innerhalb
des Gehäuses (1) eine höhere Verdichtung eines zu pumpenden Mediums erfolgt, größer
ist als die Anzahl der Kühlrippen (23 bis 27, 57 bis 60) in einem Bereich des Gehäuses
(1), in dem innerhalb des Gehäuses (1) eine niedrigere Verdichtung des zu pumpenden
Mediums vorliegt.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Ausstoßflansches (7) eine größere Anzahl von Kühlrippen (23 bis 27,
57 bis 60) vorgesehen ist als im Bereich des Ansaugflansches (6), insbesondere dass
das einteilige Gehäuse (1) im Querschnitt einen ersten Teil (28) und einen zweiten
Teil (29) aufweist, dass der erste Teil (28) den Ansaugflansch (6) aufweist und der
zweite Teil (29) den Ausstoßflansch (7), und dass der erste Teil (28) des Gehäuses
(1) eine geringere Anzahl von Kühlrippen (22) aufweist als der zweite Teil (29) des
Gehäuses (1).
3. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (22 bis 27, 57 bis 60) in radialer Richtung entlang von Mantellinien
des Gehäuses (1) angeordnet sind.
4. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kühlrippen (22) in dem Bereich des Gehäuses (1), in dem eine höhere
Verdichtung des zu pumpenden Mediums erfolgt, wenigstens das zwei- oder dreifache
der Anzahl der Kühlrippen (23 bis 27, 57 bis 60) in dem Bereich des Gehäuses (1),
in dem eine niedrigere Verdichtung des zu pumpenden Mediums vorliegt, beträgt.
5. Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und einem Ausstoßflansch,
mit einem Einlass im Bereich des Ansaugflansches und einem Auslass im Bereich des
Ausstoßflansches,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt des Einlasses größer ist als ein Querschnitt des Auslasses.
6. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ansaugflansch (6) und/oder in dem Ausstoßflansch (7) jeweils eine runde Öffnung
(35, 42) für den Ein- und Austritt des zu pumpenden Mediums vorgesehen ist und dass
die runde Öffnung (35, 42) in eine rechteckförmige oder ovale Öffnung (49, 47) im
Bereich einer Innenwand (48) des Gehäuses (1) übergehend ausgebildet ist, insbesondere
dass die rechteckförmige oder ovale Öffnung (47) im Bereich des Ansaugflansches (6)
größer ausgebildet ist als die rechteckförmige oder ovale Öffnung (49) im Bereich
des Ausstoßflansches (7) und/oder dass die runde Öffnung (42) im Ansaugflansch (6)
größer als die runde Öffnung (35) im Ausstoßflansch (7) ausgebildet ist.
7. Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die rechteckförmigen oder ovalen Öffnungen (47, 49) in Richtung quer zur Längsachse
kleiner ausgebildet sind als der Durchmesser (d1, d2) der runden Öffnungen (42, 35) oder dass die rechteckförmigen oder ovalen Öffnungen
(47, 49) in Richtung quer zur Längsachse die gleiche Größe wie der Durchmesser (d1, d2) der runden Öffnungen (42, 35) aufweisen und/oder dass die rechteckförmigen oder
ovalen Öffnungen (47, 49) in axialer Richtung größer ausgebildet sind als der Durchmesser
(d1, d2) der runden Öffnungen (47, 35).
8. Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang von den runden Öffnungen (42, 35) in die rechteckförmigen oder ovalen
Öffnungen (47, 49) stufenlos ausgebildet ist.
9. Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und einem Ausstoßflansch,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugflansch (6) und/oder der Ausstoßflansch (7) eine vieleckige Form mit wenigstens
zwei sich gegenüberliegenden parallel zueinander angeordneten Seiten (12, 13; 15,
16) aufweist.
10. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugflansch (6) und/oder der Ausstoßflansch (7) wenigstens vier sich gegenüberliegende,
paarweise parallel zueinander angeordnete Seiten (12, 13, 14, 15) aufweist, insbesondere
dass der Ansaugflansch (6) und/oder der Ausstoßflansch (7) eine rechteckförmige oder
quadratische Form aufweist und im Bereich der Ecken Ausnehmungen (8 bis 11, 36 bis
39) aufweist, insbesondere dass die Ausnehmungen (8 bis 11, 36 bis 39) als in den
Ansaugflansch (6) und/oder in den Ausstoßflansch (7) hineinragende Radien ausgebildet
sind.
11. Gehäuse für eine Wälzkolbenpumpe mit einem Ansaugflansch und einem Ausstoßflansch,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) Befestigungselemente (30, 31) aufweist, dass die Befestigungselemente
(30, 31) zwei im 90°-Winkel zueinander angeordnete Aufstellflächen (32, 33) aufweisen,
und dass die im 90°-Winkel zueinander angeordneten Aufstellflächen (32, 33) über eine
im 45°-Winkel zu den Aufstellflächen (32, 33) angeordnete Verbindungsfläche (34) miteinander
verbunden sind.
12. Gehäuse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Schnittlinien der Aufstellflächen (32, 33) und der Verbindungsflächen (34) als Fasen
(46) ausgebildet sind.
13. Gehäuse nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungsfläche (34) und/oder den Aufstellflächen (32, 33) wenigstens eine
Bohrung (43) mit Innengewinde angeordnet ist.
14. Gehäuse nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (30, 31) an einem Flansch (3, 4) angeordnet sind, der zum
vakuumdichten Abschließen des Gehäuses (1) mit einem Lagerschild (52, 53) ausgebildet
ist.
15. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugflansch (6) und/oder der Ausstoßflansch (7) ein Bohrbild für ISO-Anschlüsse
und gleichzeitig ein Bohrbild für DIN-Anschlüsse aufweist, insbesondere dass die Bohrungen
(19, 20) radialsymmetrisch in dem Ansaugflansch (6) und/oder Ausstoßflansch (7) angeordnet
sind.