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(11) |
EP 2 875 309 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
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Anmeldetag: 09.07.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/064436 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/012816 (23.01.2014 Gazette 2014/04) |
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MECHANISCH VERSTELLBARES VERZÖGERUNGSELEMENT
MECHANICALLY ADJUSTABLE DELAY ELEMENT
ÉLÉMENT RETARDATEUR MÉCANIQUEMENT RÉGLABLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.07.2012 DE 102012014149
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.2015 Patentblatt 2015/22 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüß (DE) |
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Erfinder: |
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- KLASEN, André
79379 Müllheim (DE)
- KOPP, Lothar-Georg
79395 Neuenburg (DE)
- RAUPP, Karl
79395 Neuenburg (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 079 200 US-A- 3 352 237
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FR-A1- 2 839 146 US-A1- 2009 235 838
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einem mechanisch verstellbaren Verzögerungselement
in einer Munition, verschossen insbesondere von einem Mörser, einem Werfer oder Hand
gehaltenen Waffen. Diese Verzögerungszeit wird im Verzögerungselement von Hand eingestellt
und dieses dann in die Munition eingesetzt, beispielsweise geschraubt. Damit kann
auch vor Ort individuell und schnell je nach Einsatz der Munition diese mechanisch
programmiert werden.
[0002] Die Reichweiten von Mörsergeschossen, Geschossen aus Werfern mit richtbaren Elevationswinkeln
oder aus Hand gehaltenen Werfern werden, wie auch bei anderen Waffensystemen, durch
die Stärke der Treibladung und der eingestellten Elevation des Rohres bestimmt. Sprengköpfe
können mit einem Aufschlagzünder versehen werden, wenn diese durch einen Aufschlag
initiiert werden. Soll die Wirkung jedoch früher als der Aufschlag sich entfalten,
können auch Annäherungssensoren eingebunden werden. Alternativ kann derartigen Geschossen
beispielsweise eine Zünd- oder Verzögerungszeit vorgegeben oder nach einer Messung
etc. die Zündzeit aufgeprägt werden. Derartige Geschosse sind aufgrund der Elektronik,
der Sensorik als auch der Software in der Herstellung kostenintensiv.
[0003] Die
DE 36 39 201 C2 offenbart eine Friktionseinrichtung für den Tempiervorgang an Geschosszeitzündern.
Der Geschoss -Zeitzünder besteht im Wesentlichen aus einer oberen Zünderspitze, die
aufgeschraubt ist, einem drehbaren Gehäusemittelteil und einem feststehenden Gehäuseunterteil.
Das Gehäusemittelteil ist als Tempierring ausgebildet. Durch die Drehung des Tempierrings
wird der Zünder tempiert.
[0004] Die
DE 34 34 100 A1 betrifft einen Geschosszünder, bei dem die Laufzeit mechanisch durch entsprechende
Drehung einer Geschossspitze eingestellt wird.
[0005] Aus der
DE 23 52 967 C3 ist eine Anordnung zum Einstellen der Zündverzugszeit bekannt. Die Tempierscheibe
des Zünders ist mit einem Stellglied (Schrittmotor) gekoppelt. Nach Betätigen der
Starttaste und Erreichen der vorgewählten Schrittzahl des Stellglieds wird ein Zündimpuls
auf den Treibladungsanzünder des Geschosses abgegeben.
Die
DE 977 759 B beschäftigt sich mit einem Uhrwerkszünder mit einem umlaufenden Tempierring.
[0006] FR 2 839 146 A1 offenbart ein Verzögerungselement gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, wobei eine Verschiebung
der Hülse auf dem Rohr in axialer Richtung ein Verstellen der Verzögerungszeit dadurch
bewirkt, dass entweder die Länge eines wirkenden Abschnitts eines Verzögerungssatzes
geändert wird oder sich die Länge eines überlappenden Bereichs zweier Verzögerungssätze
und somit die resultierende Verzögerungswirklänge ändert.
US 3 352 237 A offenbart ebenfalls ein Verzögerungselement gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, wobei
eine Verschiebung der Hülse auf dem Rohr in axialer Richtung eine Längenänderung eines
wirkenden Abschnitts des Verzögerungssatzes und somit ein Verstellen der Verzögerungszeit
bewirkt.
[0007] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine kostengünstigere Munition insbesondere
für Hand gehaltene (Hand verschossene Munition) oder richtbare Werfer aufzuzeigen.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
werden in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, eine einfache variable Verzögerung mechanisch
zu realisieren. Dabei zielt die Idee darauf ab, dass eine einfache Einstellung der
Verzögerungszeit beispielsweise mit leichtem Verdrehen zweier Teile zueinander möglich
ist. Verwendet wird zudem eine einfache Richtskala als Mess- bzw. Ablesemittel.
[0010] Kern der Erfindung ist ein Verzögerungselement mit einem Röhrchen, das über einen
Teil seiner Länge ein Gewinde oder dergleichen besitzt und dem restlichen Teil glatt
ist. In diesem glatten, zylinderförmigen Teil des Rohres befindet sich ein schmaler
Schlitz. Im Rohr selbst befindet sich eine durchgehende Bohrung, in die ein chemisches
Gemisch als Verzögerungssatz eingepresst ist. Über das Rohr ist eine Hülse montiert,
die an einem Ende passgenau über den zylindrischen Teil des Rohres passt und am anderen
Ende das passende Gewinde des Rohres aufweist. Durch Verdrehen der beiden Teile wird
der Schlitz mit dem Verzögerungssatz vergrößert oder verkleinert (verkürzt). Dadurch
verändert sich nach dem Anzünden des Verzögerungssatzes die Glühzeit entsprechend.
Die Verzögerungszeit ist dabei stufenlos einstellbar.
[0011] Die einfache Einstellung der Verzögerungszeit auch vor Ort ermöglicht eine breite
Anwendungsmöglichkeit der gleichen Munition für verschiedene Einsatzszenarien. Es
wird zudem eine Munition mit geringer Störanfälligkeit realisiert. Geschaffen wird
eine Munition bzw. ein Wirkkörper mit erhöhter Zielgenauigkeit durch Veränderung der
Verzögerungszeit des Verzögerungselementes, vergleichbar eines Zeitzünders. Zudem
ist eine bereits eingestellte Verzögerungszeit jederzeit neu einstellbar. Die Einstellmechanik
erlaubt nicht nur das Einstellen einer kürzeren Verzögerungszeit, sondern auch das
(Wieder-)Einstellen einer verlängerten bzw. längeren Verzögerungszeit.
[0012] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform zur mechanischen Einstellung eines Verzögerungselementes,
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform zur mechanischen Einstellung eines Verzögerungselementes,
[0013] Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein Verzögerungselement 10, bestehend aus einem Rohr 1,
einer Hülse 2 und einem chemischen Satz 3 als Verzögerungssatz. Das Rohr 1 besitzt
an einer Seite ein Gewinde a und auf der anderen Seite eine zylindrische, vorzugsweise
glatte Fläche b. Auf dem Rohrzylinder b befindet sich ein Schlitz c. Im Rohr 1 befindet
sich eine durchgehende Bohrung, in der das chemische Gemisch als Verzögerungssatz
3 eingepresst oder dergleichen ist.
[0014] Die linke Kante der Abdeckbohrung d der Hülse 2 bestimmt für dieses Verzögerungselement
10 die Verzögerungszeit. Durch ein Verschieben der Hülse 2 auf dem Rohr 1 in axialer
Richtung bewegt sich die linke Kante der Abdeckbohrung d nach rechts, was eine Freigabe
des Verzögerungssatzes 3 zur Anzündladung 4 hin bewirkt und eine Verkürzung der Verzögerungszeit
hervorruft. Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach den Figuren befindet sich die
Kante der Abdeckbohrung d an der äußersten linken Kante des Rohres 1, was die maximal
mögliche Verzögerungszeit bedeutet. Befindet sich die rechte Kante der Abdeckbohrung
d am rechten Ende der zylindrischen Fläche b, ist die max. mögliche Schlitzlänge c
erreicht und die minimale Verzögerungszeit eingestellt.
[0015] Die Einstellung der Verzögerungszeit im Verzögerungselement 10 erfolgt nach Fig.
1 wie folgt: Das Verzögerungselement 10 ist beispielsweise in einer mit 11 bezeichneten
Baugruppe integriert, die in eine Munition oder dergleichen in bekannter Art und Weise
eingebunden werden kann. Diese besteht aus zwei gegenseitig verdrehbaren Baugruppenteilen
7, 8, die über eine Verbindung 9, beispielsweise eine Schraubverbindung, fest miteinander
verbindbar sind. - Alternative Verbindungen wie Splinte oder dergleichen sind ebenfalls
möglich. - Durch Lösen der Verbindung 9 werden die beiden Baugruppenteile 7, 8 gegenseitig
verdrehbar. Ein Stift 5 verhindert ein Verdrehen der Hülse 2 gegenüber dem Baugruppenteil
7. Das in das Gewinde des Teils 8 vorzugsweise eingeklebte Gewinde a des Rohres 1
verhindert deren gegenseitiges Verdrehen. - Durch Verdrehen des Teils 7 und des Teils
8 zueinander, verschiebt sich die Hülse 2 über das Gewinde a in axialer Richtung.
Damit wird die Verzögerungszeit verändert. Mit einem Messstift 6 kann durch eine Ausfräsung
e im Teil 8 die eingestellte Verzögerungszeit abgelesen werden. Über eine Messskala,
die am Teil b angebracht sein kann, kann die eingestellte Verzögerungszeit auch dort
direkt abgelesen werden.
[0016] Eine andere Verstellmöglichkeit zeigt Fig. 2. Hier erfolgt die Verstellung des Verzögerungselementes
über ein Planetengetriebe. Durch Lösen der Schraube 9 sind auch hier die beiden Baugruppenteile
7, 8 gegenseitig verdrehbar. Das Gewinde a des Rohres 1 wird auch hier in das Gewinde
des Teils 8 bevorzugt eingeklebt. Das innen verzahnte Zahnrad 15 ist im Teil 7 zentriert
und mit diesem gegen Verdrehung gesichert. Der weitere Kraftfluss erfolgt über ein
Planetenrad 16 in das Sonnenrad 12. Die Verzahnungslänge des Sonnenrades 12 ist mindesten
die Summe der Zahnbreite des Planetenrades 16 und des erforderlichen Verschiebungsweges.
In dem nun das Teil 7 und das Teil 8 gegenseitig verdreht werden, wird das Sonnenrad
12 in eine Drehbewegung versetzt. Infolge dessen wird das Gewinde a in axialer Richtung
verschoben, die Verzögerungszeit verändert. Mit dem Messstift 14 kann durch die Ausfräsung
c im Teil 8 die eingestellte Verzögerungszeit abgelesen werden. Über eine Messskaia,
die am Teil 8 angebracht sein kann, ist das Ablesen auch direkt möglich. Vorteil dieser
Ausführung ist, dass weniger Umdrehungen beider Teile 7, 8 notwendig sind, da die
Getriebeübersetzung hierbei hilft. Eine weitere Halbierung ist durch die Anwendung
eines zweigängigen Gewindes a möglich.
1. Verzögerungselement (10) für eine Munition, Geschoss, Wirkkörper und dergleichen mit
einer Anzündladung (4), mit einer mechanischen Einstellung, bestehend zumindest aus
einem Rohr (1), einer Hülse (2) und einem chemischen Satz (3) als Verzögerungssatz,
der sich im Rohr (1) befindet, gekennzeichnet dadurch, dass eine Verschiebung der Hülse (2) auf dem Rohr (1) in axialer Richtung eine Freigabe
des Verzögerungssatzes (3) zur Anzündladung (4) hin und damit ein Verstellen der Verzögerungszeit
bewirkt.
2. Verzögerungselement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) an einer Seite ein Gewinde (a) und auf der anderen Seite eine zylindrische,
vorzugsweise glatte Fläche (b) umfasst.
3. Verzögerungselement (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf dem Rohrzylinder (b) ein Schlitz (c) befindet.
4. Verzögerungselement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Rohr (1) eine durchgehende Bohrung befindet, in der das chemische Gemisch
als Verzögerungssatz (3) eingebunden ist, beispielsweise mittels Pressung.
5. Verzögerungselement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine linke Kante einer Abdeckbohrung (d) der Hülse (2) die Verzögerungszeit bestimmt,
wobei ein Verschieben der Hülse (2) auf dem Rohr (1) in axialer Richtung eine Verkürzung
der Verzögerungszeit hervorruft, wenn die Kante der Abdeckbohrung (d) an der äußersten
linken Kante des Rohres (1) die maximal mögliche Verzögerungszeit bedeutet.
6. Verzögerungselement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Baugruppe (11) eingebunden ist.
7. Verzögerungselement (10) nach Anspruch 6 in Abhängigkeit von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppe (11) aus zwei Baugruppenteilen (7, 8) besteht, die über eine lösbare
Verbindung (9) fest miteinander verbindbar sind, wobei durch Lösen der Verbindung
(9) die beiden Baugruppenteile (7, 8) gegenseitig verdrehbar werden und durch dieses
Verdrehen sich die Hülse (2) über das Gewinde a in axialer Richtung verschieben lässt.
8. Verzögerungselement (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Planetengetriebe eingebunden ist, bestehend zumindest aus einem Zahnrad (15),
einem Planetenrad (16) und einem Sonnenrad (12).
9. Verzögerungselement (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das innen verzahnte Zahnrad (15) im Bauteil (7) zentriert und mit diesem gegen Verdrehung
gesichert ist und der Kraftfluss über das Planetenrad (16) in das Sonnenrad (12) gelangt,
wobei die Verzahnungslänge (f) des Sonnenrades (12) mindesten die Summe der Zahnbreite
des Planetenrades 16 und des erforderlichen Verschiebungsweges ist
10. Verzögerungselement (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Messstift (6, 14) durch eine Ausfräsung (e, c) im Baugruppenteil (8) die
eingestellte Verzögerungszeit abgelesen werden kann, wobei eine Messskala beispielsweise
am Baugruppenteil (8) das direkte Ablesen der Verzögerungszeit ermöglicht.
1. Delay element (10) for a munition, projectile, active body and the like with an igniting
charge (4), having a mechanical setting means, consisting at least of a tube (1),
a sleeve (2) and a chemical charge (3) as delay charge which is situated in the tube
(1), characterized in that a displacement of the sleeve (2) on the tube (1) in the axial direction brings about
a release of the delay charge (3) towards the ignition charge (4) and therefore an
adjustment of the delay time.
2. Delay element (10) according to Claim 1, characterized in that the tube (1) comprises a thread (a) on one side and a cylindrical, preferably smooth
surface (b) on the other side.
3. Delay element (10) according to Claim 2, characterized in that a slot (c) is situated on the tube cylinder (b).
4. Delay element (10) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a through bore is situated in the tube (1), in which through bore the chemical mixture
is contained as delay charge (3), for example by means of compression.
5. Delay element (10) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a left-hand edge of a covering bore (d) of the sleeve (2) determines the delay time,
a displacement of the sleeve (2) on the tube (1) in the axial direction bringing about
a shortening of the delay time when the edge of the covering bore (d) on the outermost
left-hand edge of the tube (1) means the maximum possible delay time.
6. Delay element (10) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that it is incorporated in an assembly (11).
7. Delay element (10) according to Claim 6 dependent on Claim 2, characterized in that the assembly (11) consists of two assembly parts (7, 8) which can be connected firmly
to one another via a releasable connection (9), the two assembly parts (7, 8) being
rotatable relative to one another by way of releasing of the connection (9), and the
sleeve (2) being displaced via the thread a in the axial direction by way of the said
rotation.
8. Delay element (10) according to Claim 6 or 7, characterized in that a planetary gear mechanism is incorporated, consisting at least of a gearwheel (15),
a planetary gear (16) and a sun gear (12).
9. Delay element (10) according to Claim 8, characterized in that the internally toothed gearwheel (15) is centred in the component (7) and is secured
with the latter against rotation, and the force flow passes via the planetary gear
(16) into the sun gear (12), the toothing length (f) of the sun gear (12) being at
least the sum of the tooth width of the planetary gear 16 and the required displacement
travel.
10. Delay element (10) according to one of Claims 6 to 9, characterized in that the set delay time can be read off by way of a milled-out section (e, c) in the assembly
part (8) using a measuring pin (6, 14), a measuring scale, for example, on the assembly
part (8) making it possible to read off the delay time directly.
1. Elément retardateur (10) pour une munition, un projectile, un corps actif ou analogue
avec une charge d'amorçage (4), avec un réglage mécanique, se composant d'au moins
un tube (1), d'une douille (2) et d'un ensemble chimique (3) comme ensemble retardateur,
qui se trouve dans le tube (1), caractérisé en ce qu'un déplacement de la douille (2) sur le tube (1) en direction axiale provoque une
libération de l'ensemble retardateur (3) vers la charge d'amorçage (4) et de ce fait
un réglage du temps de retardement.
2. Elément retardateur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube (1) comprend sur un côté un filet (a) et sur l'autre côté une surface cylindrique,
de préférence lisse (b).
3. Elément retardateur (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il se trouve une fente (c) sur le cylindre du tube (b).
4. Elément retardateur (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il se trouve dans le tube (1) un alésage traversant, dans lequel le mélange chimique
est logé, par exemple par pressage, en tant qu'ensemble retardateur (3).
5. Elément retardateur (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un bord gauche d'un alésage de couverture (d) de la douille (2) détermine le temps
de retardement, dans lequel un déplacement de la douille (2) sur le tube (1) en direction
axiale provoque un raccourcissement du temps de retardement, lorsque le bord de l'alésage
de couverture (d) sur le bord gauche le plus extérieur du tube (1) signifie le temps
de retardement maximal possible.
6. Elément retardateur (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est intégré dans un sous-groupe (11).
7. Elément retardateur (10) selon la revendication 6 en fonction de la revendication
2, caractérisé en ce que le sous-groupe (11) se compose de deux parties de sous-groupe (7, 8), qui peuvent
être assemblées l'une à l'autre de façon solide par un assemblage séparable (9), dans
lequel les deux parties de sous-groupe (7, 8) peuvent tourner l'une par rapport à
l'autre par séparation de l'assemblage (9) et la douille (2) est déplacée en direction
axiale au moyen du filet (a) du fait de cette rotation.
8. Elément retardateur (10) selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un engrenage planétaire est intégré, et se compose au moins d'une couronne dentée
(15), d'une roue planétaire (16) et d'une roue solaire (12).
9. Elément retardateur (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la couronne dentée (15) à denture intérieure est centrée dans le composant (7) et
est calée avec celui-ci contre la rotation et le flux de force arrive dans la roue
solaire (12) via la roue planétaire (16), dans lequel la longueur de denture (f) de
la roue solaire (12) est au moins la somme de la largeur de dent de la roue planétaire
(16) et de la course de déplacement nécessaire.
10. Elément retardateur (10) selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le temps de retardement réglé peut être lu avec une tige de mesure (6, 14) à travers
un fraisage (e, c) dans la partie de sous-groupe (8), dans lequel une échelle de mesure
par exemple sur la partie de sous-groupe (8) permet la lecture directe du temps de
retardement.


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