| (19) |
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(11) |
EP 2 876 366 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2016 Patentblatt 2016/43 |
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Anmeldetag: 25.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leuchte mit Klemmelement
Lamp with clamping element
Lampe avec élément de serrage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.2015 Patentblatt 2015/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Bega Gantenbrink-Leuchten KG |
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58708 Menden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rauer-Hans, Sabine
58708 Menden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 148 334 WO-A1-2012/007413 BE-A1- 750 444 DE-U1- 20 321 366
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EP-B1- 0 539 621 WO-A1-2012/139311 DE-A1- 3 900 226 FR-A1- 2 638 508
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt Dichtungen zu verwenden, um die Bestandteile
der Leuchte vor Feuchtigkeit oder Verschmutzung zu schützen.
[0003] Eine Leuchte der eingangs genannten Art ist aus der
EP 0 539 621 B1 bekannt. Bei dieser Leuchte wird ein Spannelement verwendet, um eine Tragplatte gegen
ein Seitenteil zu verspannen. Das als Winkelschienenstück ausgebildete Spannelement
wird dazu mit einem Ende in eine rechteckige Nut am Seitenteil eingesteckt und mit
der Tragplatte verschraubt. Nachteilig bei der aus der
EP 0 539 621 B1 bekannten Leuchte ist, dass das Spannelement das Seitenteil und die Tragplatte nicht
zuverlässig gegeneinander verspannen kann. Durch Toleranzen in der Produktion kommt
es zu einem Verkippen des Spannelements in der Nut, wodurch die Nut und das Spannelement
leicht beschädigt werden können, sowie Tragplatte und Seitenteil nicht zuverlässig
gegeneinander verspannt werden. Im Ausgleich benötigt man eine Mehrzahl an Spannelementen,
wodurch sich die Montage unnötigerweise verkompliziert.
[0004] Eine weitere Leuchte ist aus der
FR 2 638 508 A1 bekannt. Bei dieser Leuchte wird ein Verriegelungselement zum Verbinden eines Gehäuses
mit einer Abdeckung verwendet, wobei die Teile und das Verriegelungselement über Profilelemente
verfügen, die derart ausgebildet sind, dass sich die beiden Teile nach dem Verbinden
durch das Verriegelungselement gegeneinander drehen lassen.
[0005] Eine Anordnung zur Halterung von Zubehör an einer Leuchtenwand ist aus der
EP 0 148 334 A2 bekannt und eine weitere Leuchte ist auf der
DE 39 00 226 A1 bekannt.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte der eingangs genannten
Art bereitzustellen, bei der die beiden Gehäuseelemente zuverlässig gegeneinander
verspannt werden und die sich einfach montieren lässt. Falls eine Dichtung zwischen
dem ersten Gehäuseelement und dem zweiten Gehäuseelement angeordnet ist, soll die
Leuchte zuverlässig abgedichtet werden.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0008] Im Rahmen der Erfindung bedeutet eine drehbare Lagerung nicht nur eine reine Rotation
des Klemmelements, sondern umfasst auch eine zusätzlich oder gleichzeitig auftretende
Translation des Klemmelements.
[0009] Das erste Gehäuseelement kann ein Gehäuserahmen oder ein Teil eines Gehäuserahmens,
aber auch eine Träger- oder Montageplatte sowie ein einfaches Montageelement sein.
Das zweite Gehäuseelement kann ein deckelartiges Bauteil sein, aber auch eine Träger-
oder Montageplatte, ein Befestigungselement oder ein anderer Bestandteil der Leuchte,
der gegen das erste Gehäuseelement verspannt werden soll.
[0010] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dass zwischen dem ersten Gehäuseelement und
dem zweiten Gehäuseelement zumindest ein weiterer Bestandteil der Leuchte angeordnet
ist. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Abschlussglas halten.
[0011] Im Rahmen der Erfindung kann die Nut an einer beliebigen Oberfläche des ersten Gehäuseelements
angeordnet sein. Des Weiteren kann das erste Gehäuseelement mehrere Nuten mit unterschiedlicher
Ausbildung umfassen, die an derselben oder unterschiedlichen Oberflächen angeordnet
sind.
[0012] Die Erfindung bietet die Vorteile, dass erstes Gehäuseelement und zweites Gehäuseelement
zuverlässig gegeneinander verspannt werden können. Das Klemmelement kann außerdem
so ausgebildet sein, dass es zwischen der Nut und der Verbindung mit dem zweiten Gehäuseelement
an dem zweiten Gehäuseelement anliegt, sodass die auf das Klemmelement übertragene
Kraft durch eine Hebelwirkung verstärkt auf das zweite Gehäuseelement übertragen wird.
Eine erfindungsgemäße Leuchte lässt sich sehr modular gestalten. Beispielsweise lassen
sich bei der Verwendung mehrerer Nuten am ersten Gehäuseelement verschiedenartige
zweite Gehäuseelemente in die Leuchte einsetzen.
[0013] Vorzugsweise ist im ersten Verbindungsbereich zumindest ein Formschlusselement ausgebildet,
wobei die Nut und das Formschlusselement so ausgebildet sind, dass sich das Formschlusselement
in der Nut drehen lässt.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Klemmelement steif ausgebildet, sodass
die Klemmwirkung durch die Verbindung des zweiten Verbindungsbereiches mit dem zweiten
Gehäuseelement eintritt. Vorzugsweise ist das Klemmelement aus Metall als Gussteil
oder aus einer Profilleiste hergestellt.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Klemmelement in zumindest einer Drehposition
unverlierbar in der Nut gehalten. Dadurch wird die Montage erheblich vereinfacht,
da das Klemmelement währenddessen nicht festgehalten werden muss. Es ist auch denkbar,
den ersten Verbindungsbereich und die Nut so auszubilden, dass das Klemmelement in
allen Drehpositionen unverlierbar in der Nut gehalten ist.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Klemmelement in der Nut drehend
von einer Montageposition in die Position im montierten Zustand überführbar. Dadurch
wird die Montage der Leuchte vereinfacht. Vorteilhafterweise ist das Klemmelement
in der Montageposition unverlierbar gehalten. Dies ermöglicht, dass das Klemmelement
zuerst in der Montageposition angeordnet und daraufhin das zweite Gehäuseelement in
die Leuchte eingesetzt werden kann.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt der Drehwinkel zwischen der
Position im montierten Zustand und der Montageposition zumindest 60°. In der Montageposition
ergibt sich dadurch ein großer Freiraum zur Montage weiterer Bestandteile der Leuchte.
Vorzugsweise beträgt der Drehwinkel zumindest 80°.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umgibt das erste Gehäuseelement das
zweite Gehäuseelement rahmenartig und umfasst an zumindest zwei gegenüberliegenden
Innenseiten eine Nut. Die Nuten wirken jeweils mit zumindest einem Klemmelement zusammen,
wobei in der Montageposition der lichte Abstand zweier gegenüberliegender Klemmelemente
mindestens so groß ist, wie die Ausdehnung des zweiten Gehäuseelements. Dies bedeutet,
dass die Klemmelemente in der Montageposition ein gerades Einsetzen des zweiten Gehäuseelements
ermöglichen. Dies vereinfacht eine maschinelle Montage der Leuchte. In dieser Ausführungsform
umgibt ein ein- oder mehrteiliges erstes Gehäuseelement zumindest abschnittsweise
das zweite Gehäuseelement. Beispielsweise kann das erste Gehäuseelement als umliegender
Rahmen ausgebildet sein, in den ein als Deckel ausgebildetes zweites Gehäuseelement
eingesetzt wird.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Klemmelement in der Nut entlang
der Längserstreckung der Nut verschiebbar. Da die Position des Klemmelementes entlang
der Nut an verschiedene zweite Gehäuseelemente angepasst werden kann, lässt sich die
erfindungsgemäße Leuchte vielseitiger einsetzen.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Nut durch zumindest einen Einsetzbereich
unterbrochen, wobei das Klemmelement über den Einsetzbereich in Richtung der Längserstreckung
der Nut in die Nut einsetzbar ist. Ein solcher Einsetzbereich ermöglicht ein einfaches
Einbringen des Klemmelements in die Nut. Vorzugsweise kann im Einsetzbereich zumindest
ein Teil der Wandung der Nut unterbrochen sein, so dass sich das Klemmelement in einer
Richtung parallel zur Oberfläche des ersten Gehäuseelementes in den Einsetzbereich
einbringen lässt. Es ist jedoch auch denkbar, die Form der Nut im Einsetzbereich so
zu verändern, dass sich das Klemmelement in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche
des ersten Gehäuseelements in den Einsetzbereich einbringen lässt. Zum Beispiel kann
die Nut im Einsetzbereich aufgeweitet sein.
[0022] Alternativ ist auch denkbar, die Nut und den ersten Verbindungsbereich so auszubilden,
dass sich das Klemmelement in eine Drehposition überführen lässt, in der es sich über
eine Schwenkbewegung in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung der Nut, aus der
Nut entfernen bzw. in umgekehrter Richtung in die Nut einsetzen lässt.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wirken die Nut und das Klemmelement
nach Art eines Scharniergelenks zusammen. Diese Ausführung stellt eine besonders einfach
herzustellende Art der erfindungsgemäßen drehbaren Lagerung dar.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Nut eine erste Hinterschneidung,
die ein Ende des ersten Verbindungsbereichs umgreift. Dadurch ergibt sich eine große
Kontaktfläche zwischen der Nut und dem ersten Verbindungsbereich und ein Herausfallen
des Klemmeelements in einer Richtung senkrecht zum Ende des ersten Verbindungsbereichs
wird verhindert. Durch das Ausmaß der Umgreifung kann der Drehwinkelbereich des Klemmelements
begrenzt werden. Durch eine geeignete Ausbildung der ersten Hinterschneidung lässt
sich die unverlierbare Halterung des Klemmelements in der Nut einfach realisieren.
[0025] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die Nut eine zweite Hinterschneidung,
wobei die zweite Hinterschneidung den ersten Verbindungsbereich übergreift. Zum Beispiel
kann die zweite Hinterschneidung einen Teil des ersten Verbindungselements wannenartig
umgeben. Dadurch wird ein Herausfallen des Klemmelements in einer Richtung senkrecht
zur zweiten Hinterschneidung verhindert.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der erste Verbindungsbereich im
Wesentlichen hakenförmig ausgebildet. Das abgebogene Ende wirkt mit der ersten Hinterschneidung
zusammen und der sich daran anschließende gebogene Abschnitt greift in die zweite
Hinterschneidung ein. Ein hackenförmiges Klemmelement lässt sich einfach aus einer
Profilleiste oder als Gussteil herstellen.
[0027] Der zweite Verbindungsbereich ist mit dem zweiten Gehäuseelement verschraubt. Durch
diese Art der lösbaren Verbindung lässt sich die Leuchte einfach montieren und demontieren.
Beispielsweise können Schrauben durch das Klemmelement hindurch in Gewindebohrungen
geschraubt werden, die am zweiten Gehäuseelement ausgebildet sind. Alternativ ist
es denkbar, dass am zweiten Gehäuseelement Gewindebolzen ausgebildet sind, die das
Klemmelement durchdringen und auf die zur Befestigung Muttern aufgeschraubt werden.
Es sind jedoch alternativ auch andere lösbare Verbindungsmethoden denkbar.
[0028] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist im zweiten Verbindungsbereich zumindest
ein Schlitz ausgebildet, der im montierten Zustand senkrecht zur Längserstreckung
der Nut verläuft. Dadurch lässt sich das Klemmelement auch dann drehen, wenn es von
einem Befestigungselement, wie beispielsweise einem am zweiten Gehäuseelement ausgebildeten
Gewindebolzen, durchdrungen wird. Dies ermöglicht, dass beispielsweise eine Mutter
verwendet werden kann, um das Klemmelement beim Festschrauben der Mutter in den montierten
Zustand zu überführen. Dabei bewegt sich der Gewindebolzen durch die Drehbewegung
des Klemmelements im Schlitz.
[0029] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Kanten des zweiten Gehäuseelements
zumindest im Bereich der Klemmelemente abgerundet ausgebildet. Durch abgerundete Kanten
wird die Kontaktfläche zum Klemmelement vergrößert und verhindert, dass ein am zweiten
Gehäuseelement anliegendes Klemmelement durch punktuelle Belastung beschädigt wird.
[0030] Das Klemmelement umfasst einen Kontaktbereich, der zwischen dem ersten Verbindungsbereich
und dem zweiten Verbindungsbereich angeordnet ist, wobei zumindest im montierten Zustand
der Kontaktbereich mit einer Kante des zweiten Gehäuseelements in Kontakt steht. Im
zweiten Verbindungsbereich wird auf der dem zweiten Gehäuseelement abgewandten Seite
durch ein Befestigungselement eine Kraft auf das Klemmelement übertragen. Die drehbare
Lagerung dient als Angelpunkt des Klemmelements, wodurch auf Grund der Hebelwirkung
eine größere Kraft im Kontaktbereich auf das zweite Gehäuseelement übertragen wird.
Der Kontaktbereich kann zumindest teilweise mit dem zweiten Verbindungsbereich übereinstimmen.
Vorzugsweise ist die Kante des zweiten Gehäuseelements im Bereich des Kontaktbereichs
abgerundet.
[0031] Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, dass das Klemmelement während der Montage
gedreht wird, bis es mit dem Kontaktbereich an der abgerundeten Kante des zweiten
Gehäuseelements anliegt. Die anschließend auf den zweiten Verbindungsbereich aufgeschlagene
Kraft wird im Kontaktbereich verstärkt auf das zweite Gehäuseelement übertragen.
[0032] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Leuchte eine Dichtung,
die zwischen dem ersten Gehäuseelement und dem zweiten Gehäuseelement angeordnet ist,
und am ersten Gehäuseelement und am zweiten Gehäuseelement anliegt. Dabei ist das
erste Gehäuseelement durch das Klemmelement im montierten Zustand gegen das zweite
Gehäuseelement verspannt, so dass das zweite Gehäuseelement gegen die Dichtung gepresst
ist und die Dichtung das erste Gehäuseelement gegen das zweite Gehäuseelement abdichtet.
Durch die Verwendung einer Dichtung in Kombination mit dem Klemmelement ergibt sich
eine besonders gute Dichtwirkung. Insbesondere bei der Verwendung des Klemmelements
als Hebel ergibt sich durch die hohe Klemmwirkung eine besonders effektive Abdichtung.
[0033] Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, dass das Klemmelement während der Montage
gedreht wird, bis es mit dem Kontaktbereich an der abgerundeten Kante des zweiten
Gehäuseelements anliegt. Die anschließend auf den zweiten Verbindungsbereich aufgeschlagene
Kraft wird im Kontaktbereich verstärkt auf das zweite Gehäuseelement übertragen, wodurch
das zweite Gehäuseelement gegen die Dichtung gepresst wird und diese komprimiert.
Dadurch bewegt sich das zweite Gehäuseelement auf die Dichtung zu und das Klemmelement
wird entsprechend mitgedreht. Klemmelement und abgerundete Kante sind so ausgebildet,
dass sie während des Verbindungsvorgangs in Kontakt bleiben.
[0034] In dieser Ausführungsform ist es denkbar, dass zumindest ein weiterer Bestandteil
der Leuchte, beispielsweise ein Abschlussglas, zwischen dem ersten Gehäuseelement
und dem zweiten Gehäuseelement angeordnet ist und an der Dichtung anliegt. Es ist
auch denkbar, dass zumindest ein weiterer Bestandteil der Leuchte zwischen der Dichtung
und dem ersten Gehäuseelement und/oder zwischen der Dichtung und dem zweiten Gehäuseelement
angeordnet ist, sodass die Dichtung an zumindest einem der beiden Gehäuseelemente
nur indirekt anliegt.
[0035] Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte im Querschnitt ohne
Klemmelement,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Klemmelements einer erfindungsgemäßen Leuchte
in Perspektive,
- Fig. 3
- ein schematisch dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte
im Querschnitt,
- Fig. 4
- ein schematisch, im Schnitt dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte in Perspektive,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Leuchte aus Fig. 3 im Querschnitt im montierten
Zustand,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung der Leuchte aus Fig. 4 im Querschnitt im montierten
Zustand,
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung der Nut einer erfindungsgemäßen Leuchte in Perspektive,
und
- Fig. 8
- ein schematisch dargestelltes drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte im Querschnitt.
[0036] Für die folgenden Ausführungen gilt, dass gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet werden. Sofern in einer Zeichnung Bezugszeichen enthalten sind, auf die
in der zugehörigen Figurenbeschreibung nicht eingegangen wird, so wird auf vorangegangene
oder nachfolgende Figurenbeschreibungen Bezug genommen.
[0037] Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Leuchte 1 umfasst ein erstes Gehäuseelement
2, welches eine Nut 3 aufweist, ein zweites Gehäuseelement 4 und ein nicht dargestelltes
Klemmelement 5. Das erste Gehäuseelement 2 ist als einteiliger Gehäuserahmen ausgebildet,
der an seiner Unterseite eine Lichtaustrittsöffnung 21 definiert und an seiner Innenseite
22 eine umlaufende Nut 3 aufweist. Im Bereich der Lichtaustrittsöffnung 21 ist ein
Abschlussglas 6 am Gehäuserahmen 2 angeordnet. Eine Dichtung 7 liegt an dem Gehäuserahmen
2, dem zweiten Gehäuseelement 4 und an dem Abschlussglas 6 an.
[0038] Das zweite Gehäuseelement 4 ist als einteiliger Deckel ausgebildet und weist an seiner
Oberseite abgerundete Kanten 41 sowie Gewindebohrungen 42 zur Aufnahme von Schrauben
9 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Abschlussglas 6 einteilig ausgebildet.
Die Dichtung 7 umläuft einteilig den gesamten unteren Rand des Gehäuserahmens 2. Zwischen
Deckel 4 und Abschlussglas 6 besteht ein Zwischenraum 8, in dem weitere, nicht dargestellte
Bestandteile der Leuchte 1, wie beispielweise die Lichtquelle oder die Stromversorgung,
angeordnet werden können.
[0039] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Nut 3 nach oben eine erste Hinterschneidung
31 und eine zweite Hinterschneidung 32 nach unten auf. Die erste Hinterschneidung
31 ist kreissegmentförmig ausgebildet und umgreift das kreissegmentförmig ausgebildete
Ende 54 des ersten Verbindungsbereichs 51, so dass das Klemmelement 5 drehbar gelagert
ist. Die zweite Hinterschneidung 32 ist wannenartig ausgebildet und übergreift den
ersten Verbindungsbereich 51, wobei der erste Verbindungsbereich 51 im montierten
Zustand an der zweiten Hinterschneidung 32 anliegt.
[0040] Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Klemmelements 5 einer erfindungsgemäßen
Leuchte. Das Klemmelement 5 weist einen ersten Verbindungsbereich 51, einen zweiten
Verbindungsbereich 52 sowie einen Kontaktbereich 53 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Klemmelement 5 aus einem Metallprofil hergestellt. Der erste Verbindungsbereich
51 ist hakenförmig ausgebildet, wobei das Ende des ersten Verbindungsbereiches 51
kreissegmentförmig ausgebildet ist, um mit der ersten Hinterschneidung 31 der Nut
3 zusammenzuwirken. Durch die hakenförmige Ausbildung entsteht ein im Wesentlichen
U-förmiger Zwischenbereich 55, in den die Wandung 33 der ersten Hinterschneidung 31
eingreift und somit den Drehwinkelbereich nach oben begrenzt. Außerdem wird so ein
Herausfallen des Klemmelements 5 aus der Nut 3 senkrecht zur Oberfläche der Gehäuseinnenwand
22 verhindert. Die wannenartige, zweite Hinterschneidung 32 verhindert zusätzlich
ein Herausfallen des Klemmelements 5 parallel zur Gehäuseinnenwand 22, sodass das
Klemmelement 5 in allen Drehpositionen unverlierbar in der Nut 3 gehalten ist. Der
zweite Verbindungsbereich 32 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Schlitze
56 auf.
[0041] Die Fig. 3 zeigt das Klemmelement 5 der Fig. 2, angeordnet in der Nut 3 gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Eine Schraube 9 durchdringt das Klemmelement 5 an
einem Schlitz 56 und ist in die Gewindebohrung 42 am Deckel 4 eingeführt. Das Klemmelement
5 liegt mit dem Kontaktbereich 53 an der abgerundeten Kante 41 des Deckels 4 an. Dadurch
wirkt das Klemmelement 5 wie ein Hebel, wobei die durch die Schraube 9 von oben auf
das Klemmelement 5 aufgeschlagene Kraft im Kontaktbereich 53 verstärkt auf den Deckel
4, nach unten übertragen wird.
[0042] Das in der Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht dem Ausführungsbeispiel
der Figur 3, am Deckel 4 sind jedoch Gewindebolzen 43 ausgebildet, die das Klemmelement
5 durchdringen und auf die zur Befestigung Muttern 10 geschraubt sind.
[0043] Die Fig. 5 zeigt das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 im montierten Zustand. Beim Übergang
in den montierten Zustand hat sich die Schraube 9 im Schlitz 56 bewegt. Durch die
abgerundete Kante 41 und den abgerundet ausgebildeten Kontaktbereich 53 stehen das
zweite Gehäuseelement 4 und das Klemmelement 5 während des Klemmvorgangs miteinander
über eine große Auflagefläche in Kontakt. Der erste Verbindungsbereich 51 steht mit
der zweiten Hinterschneidung 32 in Kontakt, so dass das Klemmelement 5 nicht weiter
gedreht werden kann. Durch diese Begrenzung wird eine Beschädigung der einzelnen Bestandteile
verhindert. Der Deckel 4 wird gegen die Dichtung 7 gepresst, wodurch der Deckel 4
gegen den Gehäuserahmen 2 abgedichtet wird.
[0044] Fig. 6 zeigt das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 im montierten Zustand.
[0045] Fig. 7 zeigt den Einsetzbereich 34 der Nut 3 einer erfindungsgemäßen Leuchte 1. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Einsetzbereich 34 die erste Hinterschneidung
31 der
[0046] Nut 3 unterbrochen. Des Weiteren ist die Nut 3 so ausgebildet, dass das Klemmelement
5 der Fig. 2 entlang der Längserstreckung der Nut 3 in der Nut 3 verschiebbar ist.
Zum Einsetzen des Klemmelements 5 wird dieses zunächst von oben in den Einsetzbereich
34 eingebracht und dann entlang der Längserstreckung der Nut 3 vom Einsetzbereich
34 in die Nut 3 eingeschoben.
[0047] Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte 1,
welches sich durch die Ausführung der Nut 3 und des Klemmelements 5 von dem in der
Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel unterscheidet. Das Klemmelement 5 befindet
sich in der Montageposition. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht der Drehwinkel
zwischen der gestrichelt dargestellten, montierten Stellung und der Montagestellung
in etwa 90°. Bei der Überführung des Klemmelements 5 in die Montageposition hat sich
das Ende 54 des ersten Verbindungsbereichs 51 in der ersten Hinterschneidung 31 gedreht
und eine Translation vollzogen. Auf der gegenüberliegenden Innenseite 22 des Gehäuserahmens
2 ist ebenso ein Klemmelement 5 in der Nut 3 in der Montageposition angebracht. Der
lichte Abstand der beiden Klemmelemente 5 ist größer als die Ausdehnung des Deckels
4, Dadurch lässt sich der Deckel 4 gerade von oben in den Gehäuserahmen 2 einsetzen,
nachdem die Klemmelemente 5 in der Nut 3 in der Montageposition angeordnet wurden.
Es ist jedoch auch denkbar, dass das Klemmelement 5 nachträglich eingesetzt wird.
1. Leuchte (1) mit einem Leuchtengehäuse, umfassend ein erstes Gehäuseelement (2), welches
zumindest eine Nut (3) umfasst, ein zweites Gehäuseelement (4) und ein Klemmelement
(5), wobei das Klemmelement (5) einen ersten Verbindungsbereich (51) und einen zweiten
Verbindungsbereich (52) umfasst, wobei der erste Verbindungsbereich (51) mit der Nut
(3) zusammenwirkt, und wobei der zweite Verbindungsbereich (52) im montierten Zustand
mit dem zweiten Gehäuseelement (4) verbunden ist, wobei das Klemmelement (5) in der
Nut (3) in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung der Nut (3) drehbar gelagert
ist, wobei das Klemmelement (5) einen Kontaktbereich (53) umfasst, der zwischen dem
ersten Verbindungsbereich (51) und dem zweiten Verbindungsbereich (52) angeordnet
ist, wobei der Kontaktbereich (53) zumindest in montiertem Zustand mit einer Kante
(41) des zweiten Gehäuseelements (4) in Kontakt steht, so dass das Klemmelement (5)
als einseitiger Hebel ausgebildet ist, mit dem ersten Verbindungsbereich (51) als
Angelpunkt und dem Kontaktbereich (53) sowie dem zweiten Verbindungsbereich (52) als
Angriffspunkte, wobei das zweite Gehäuseelement (4) durch das Klemmelement (5) gegen
das erste Gehäuseelement (2) verspannt ist, und der zweite Verbindungsbereich (52)
mit dem zweiten Gehäuseelement (4) verschraubt ist.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (5) in zumindest einer Drehposition unverlierbar in der Nut (3)
gehalten ist.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (5) in der Nut (3) drehend von einer Montageposition in die Position
im montierten Zustand überführbar ist.
4. Leuchte (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel zwischen der Position im montierten Zustand und der Montageposition
zumindest 60° beträgt.
5. Leuchte (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseelement (2) das zweite Gehäuseelement (4) rahmenartig umgibt und
zumindest zwei gegenüberliegende Innenseiten (22) des ersten Gehäuseelements (2) eine
Nut (3) umfassen, die jeweils mit zumindest einem Klemmelement (5) zusammenwirken,
wobei in der Montageposition der senkrechte, lichte Abstand zweier gegenüberliegender
Klemmelemente (5) mindestens so groß ist wie die Ausdehnung des zweiten Gehäuseelements
(4).
6. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (5) in der Nut (3) entlang der Längserstreckung der Nut (3) verschiebbar
ist.
7. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (3) durch zumindest einen Einsetzbereich (34) unterbrochen ist, wobei das
Klemmelement (5) über den Einsetzbereich (34) in Richtung der Längserstreckung der
Nut (3) in die Nut (3) einsetzbar ist.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (3) und das Klemmelement (5) nach Art eines Scharniergelenks zusammenwirken.
9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (3) eine erste Hinterschneidung (31) umfasst, die das Ende (54) des ersten
Verbindungsbereichs (51) umgreift.
10. Leuchte (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (3) eine zweite Hinterschneidung (32) umfasst, wobei die zweite Hinterschneidung
(32) den ersten Verbindungsbereich (51) übergreift.
11. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verbindungsbereich (51) im Wesentlichen hakenförmig ausgebildet ist.
12. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Verbindungsbereich (52) zumindest ein Schlitz (56) ausgebildet ist, der
im montierten Zustand des Klemmelements (5) senkrecht zur Längserstreckung der Nut
(3) verläuft.
13. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (41) des zweiten Gehäuseelements (4) zumindest im Bereich der Klemmelemente
(5) abgerundet ausgebildet sind.
14. Leuchte (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) des Weiteren eine Dichtung (7) umfasst, die zwischen dem ersten Gehäuseelement
(2) und dem zweiten Gehäuseelement (4) angeordnet ist, und am ersten Gehäuseelement
(2) und am zweiten Gehäuseelement (4) anliegt, wobei das erste Gehäuseelement (2)
durch das Klemmelement (5) im montierten Zustand gegen das zweite Gehäuseelement (4)
verspannt ist, sodass das zweite Gehäuseelement (4) gegen die Dichtung (7) gepresst
ist und die Dichtung (7) das erste Gehäuseelement (2) gegen das zweite Gehäuseelement
(4) abdichtet.
1. Luminaire (1) with a luminaire housing, comprising a first housing element (2) which
includes at least one groove (3), a second housing element (4), and a clamping member
(5), the clamping member (5) comprising a first connection area (51) and a second
connection area (52), the first connection area (51) interacting with the groove (3)
and the second connection area (52) being connected, in the assembled state, to the
second housing element (4), wherein the clamping member (5) is pivotably mounted in
the groove (3), in a plane perpendicular to the longitudinal extension of the groove
(3), wherein the clamping member (5) comprises a contact area (53) which is arranged
between the first connection area (51) and the second connection area (52), the contact
area (53) being in contact with an edge (41) of the second housing element (4) at
least in the assembled state so that the clamping member (5) is configured as a one-sided
lever, with the first connection area (51) being the pivot point and the contact area
(53) and the second connection area (52) being the points of contact, wherein the
second housing element (4) is clamped by the clamping member (5) against the first
housing element (2), and the second connection area (52) is screwed to the second
housing element (4).
2. Luminaire (1) according to claim 1, characterized in that the clamping member (5) is captively held in the groove (3) in at least one pivoted
position.
3. Luminaire (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the clamping member (5), pivoting in the groove (3), can be transferred from an assembling
position into the position in the assembled state.
4. Luminaire (1) according to claim 3, characterized in that the angle of rotation between the position in the assembled state and the assembling
position is at least 60°.
5. Luminaire (1) according to claim 3 or 4, characterized in that the first housing element (2) surrounds the second housing element (4) in a frame-like
manner and at least two opposite inner sides (22) of the first housing element (2)
comprise a groove (3) each interacting with at least one clamping member (5), the
perpendicular clear distance of two opposite clamping members (5) being, in the assembling
position, at least as large as the expansion of the second housing element (4).
6. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 5, characterized in that the clamping member (5) can be displaced in the groove (3) along the longitudinal
extension of the groove (3).
7. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the groove (3) is discontinued by at least one insertion portion (34), the clamping
member (5) being insertable into the groove (3), through the insertion portion (34),
in the direction of the longitudinal extension of the groove (3).
8. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 7, characterized in that the groove (3) and the clamping member (5) interact in the manner of a hinge joint.
9. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that the groove (3) comprises a first undercut (31) which encompasses the end (54) of
the first connection area (51).
10. Luminaire (1) according to claim 9, characterized in that the groove (3) comprises a second undercut (32), the second undercut (32) overlapping
the first connection area (51).
11. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 10, characterized in that the first connection area (51) is formed substantially hook-shaped.
12. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 11, characterized in that at least one slot (56) is formed in the second connection area (52) which, in the
assembled state of the clamping member (5), extends perpendicular to the longitudinal
extension of the groove (3).
13. Luminaire (1) according to one of claims 1 to 12, characterized in that the edges (41) of the second housing element (4) are rounded, at least in the region
of the clamping members (5).
14. Luminaire (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the luminaire (1) further comprises a seal (7) which is arranged between the first
housing element (2) and the second housing element (4) and rests against the first
housing element (2) and the second housing element (4), the first housing element
(2) being clamped by the clamping member (5) relative to the second housing element
(4) in the assembled state so that the second housing element (4) is pressed against
the seal (7), and the seal (7) seals the first housing element (2) against the second
housing element (4).
1. Luminaire (1) avec un boitier de luminaire, comprenant un premier élément de boitier
(2), qui comporte au moins une rainure (3), un deuxième élément de boitier (4) et
un élément de serrage (5),
luminaire
dans lequel l'élément de serrage (5) comporte une première zone d'assemblage (51)
et une deuxième zone d'assemblage (52),
dans lequel la première zone d'assemblage (51) interagit avec la rainure (3), et dans
lequel la deuxième zone d'assemblage (52) est reliée au deuxième élément de boitier
(4), dans l'état monté,
dans lequel l'élément de serrage (5) est monté en rotation dans la rainure (3), dans
un plan perpendiculaire à l'étendue longitudinale de la rainure (3),
dans lequel l'élément de serrage (5) comporte une zone de contact (53), qui est agencée
entre la première zone d'assemblage (51) et ladite deuxième zone d'assemblage (52),
dans lequel la zone de contact (53) est, au moins dans l'état monté, en contact avec
un bord (41) du deuxième élément de boitier (4), de sorte que l'élément de serrage
(5) est réalisé en tant que levier à un bras avec la première zone d'assemblage (51)
en tant que point d'accroche, et la zone de contact (53) ainsi que la deuxième zone
d'assemblage (52) en tant que points d'appui, et
dans lequel le deuxième élément de boitier (4) est serré par l'élément de serrage
(5), contre le premier élément de boitier (2), et la deuxième zone d'assemblage (52)
est liée par vissage au deuxième élément de boitier (4).
2. Luminaire (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de serrage (5) est, dans au moins une position de rotation, maintenu de
manière imperdable dans la rainure (3).
3. Luminaire (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de serrage (5) eut être transféré dans la rainure (3), par rotation, d'une
position de montage à la position dans l'état monté.
4. Luminaire (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'angle de rotation entre la position dans l'état monté et la position de montage
vaut au moins 60°.
5. Luminaire (1) selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé en ce que le premier élément de boitier (2) entoure le deuxième élément de boitier (4) à la
manière d'un cadre, et au moins deux côtés intérieurs (22) mutuellement opposés du
premier élément de boitier (2) comportent une rainure (3), qui chacune interagit avec
au moins un élément de serrage (5), et en ce que dans la position de montage, la distance d'espacement libre de deux éléments de serrage
(5) mutuellement opposés, qui leur est perpendiculaire, est au moins aussi grande
que l'étendue du deuxième élément de boitier (4).
6. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de serrage (5) peut coulisser dans la rainure (3), le long de l'étendue
longitudinale de la rainure (3).
7. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la rainure (3) est interrompue par au moins une zone d'insertion (34), l'élément
de serrage (5) pouvant être inséré dans la rainure (3) par l'intermédiaire de la zone
d'insertion (34), dans la direction de l'étendue longitudinale de la rainure (3).
8. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la rainure (3) et l'élément de serrage (5) interagissent mutuellement à la manière
d'une articulation à charnière.
9. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la rainure (3) comporte une première contre-dépouille (31), qui enserre l'extrémité
(54) de la première zone d'assemblage (51).
10. Luminaire (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la rainure (3) comporte une deuxième contre-dépouille (32), la deuxième contre-dépouille
(32) surmontant la première zone d'assemblage (51).
11. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la première zone d'assemblage (51) est sensiblement configurée selon une forme de
crochet.
12. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que dans la deuxième zone d'assemblage (52) est réalisée au moins une fente (56), qui,
dans l'état monté de l'élément de serrage (5), s'étend perpendiculairement à l'étendue
longitudinale de la rainure (3).
13. Luminaire (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les bords (41) du deuxième élément de boitier (4) sont de configuration arrondie,
au moins dans la zone des éléments de serrage (5).
14. Luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le luminaire (1) comporte, par ailleurs, un joint d'étanchéité (7), qui est agencé
entre le premier élément de boitier (2) et le deuxième élément de boitier (4), et
s'appuie sur le premier élément de boitier (2) et le deuxième élément de boitier (4),
le premier élément de boitier (2) étant, dans l'état monté, serré contre le deuxième
élément de boitier (4) par l'élément de serrage (5), de sorte que le deuxième élément
de boitier (4) est pressé contre le joint d'étanchéité (7), et le joint d'étanchéité
(7) assure l'étanchéité du premier élément de boitier (2) par rapport au deuxième
élément de boitier (4).
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