(19)
(11) EP 2 876 389 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.01.2018  Patentblatt  2018/02

(21) Anmeldenummer: 14004268.0

(22) Anmeldetag:  05.05.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F25D 3/06(2006.01)

(54)

Wärmegedämmter Behälter

Thermally insulated container

Récipient à isolation thermique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 19.05.2003 DE 10322764

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.05.2015  Patentblatt  2015/22

(62) Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ:
04738481.3 / 1625338

(73) Patentinhaber: va-Q-tec AG
97080 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Kuhn, Joachim
    97074 Würzburg (DE)

(74) Vertreter: Von Rohr Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Rüttenscheider Straße 62
45130 Essen
45130 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-97/12100
JP-A- 2002 264 717
JP-A- H0 868 591
US-A- 6 062 040
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen wärmegedämmten Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Solche wärmegedämmten Behälter werden insbesondere, jedoch keineswegs ausschließlich, für Transportzwecke genutzt, um temperaturempfindliche Waren, beispielsweise Medikamente, bei Einhaltung enger Temperaturtoleranzen befördern zu können. Dazu ist bei gattungsgemäßen Behältern eine Behälterwandung vorgesehen, die einen Innenraum, in dem das zu transportierende Gut angeordnet wird, vollständig umschließt. In der Behälterwandung ist zumindest eine verschließbare Öffnung vorgesehen, um das zu transportierende Gut in den Behälter einbringen zu können.

    [0003] Um den Wärmefluss durch die Behälterwandung hindurch möglichst gering zu halten, werden Vakuumisolationselemente zur Isolation verwendet. Vakuumisolationselemente haben einen sehr hohen Wärmedurchgangswiderstand bei relativ geringer Schichtdicke, so dass bei gegebenem Außenvolumen ein relativ großes Nutzvolumen bei ausreichender Wärmeisolation gegeben ist. Durch die Vakuumisolationselemente wird der Wärmefluss sowohl von außen nach innen als auch von innen nach außen erschwert, so dass die zu transportierende Ware sowohl gegen übermäßige Wärme als auch gegen übermäßige Kälte geschützt ist.

    [0004] Aus dem Stand der Technik sind wärmegedämmte Behälter bekannt, bei denen zur zusätzlichen Kühlung aktive Kühlsysteme eingesetzt werden. Beispielsweise ist es bekannt, dass der Innenraum des Behälters mittels einer elektrischen Klimatisierungsanlage temperiert wird. Auch sind Systeme bekannt, bei denen Trockeneis verdampft wird und der dabei entstehende kalte Dampf zur Kühlung des Innenraums eingesetzt wird. Diese aktiv gekühlten Behälter haben den Nachteil, dass sie außerordentlich empfindlich gegen Störungen sind. Wird beispielsweise die elektrische Klimaanlage oder der Ventilator der Trockeneisanlage nicht mit ausreichender elektrischer Energie versorgt, so ist eine ausreichende Kühlung nicht mehr gewährleistet und die transportierte Ware verdirbt.

    [0005] Ein mit einem aktiven Kühlsystem gekühlter wärmegedämmter Behälter für Transportzwecke (JP 2002-264717 A), der als Lkw-Auflieger ausgeführt ist, ist Ausgangspunkt für die Lehre der vorliegenden Erfindung.

    [0006] Allgemein sind natürlich auch wärmegedämmte Behälter für Transportzwecke nach Art von Transportboxen mit abnehmbarem Deckel bekannt (US 6,062,040 A). Zur Herstellung der Behälterwandung der Transportbox wird ein geschäumter Kunststoff verwendet.

    [0007] Ausgehend von dem oben angesprochenen Stand der Technik (JP 2002-264717 A) liegt der Lehre das Problem zugrunde, einen besonders zweckmäßig aufgebauten und handhabbaren Transportcontainer vorzuschlagen.
    Diese Aufgabe wird durch einen Behälter nach der Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0008] Gemäß der Erfindung handelt es sich bei dem wärmegedämmten Behälter um einen Behälter in der Art eines Transportcontainers. Dieser Transportcontainer hat drei Seitenwandelemente, ein Deckenelement, ein Bodenelement und mindestens ein Türelement. Das Türelement ist um eine Vertikalachse schwenkbar gelagert. Damit ist der Innenraum des Transportcontainers gut zugänglich.

    [0009] Der Transportbehälter zeichnet sich dadurch aus, dass die Behälterwandung doppelwandig mit einer formstabilen Außenwandung und einer formstabilen Innenwandung ausgebildet ist. Die Vakuumisolationselemente befinden sich zwischen der Außenwandung und der Innenwandung. Um zwischen der Außenwandung und der Innenwandung angeordnet sein zu können, sind die Vakuumisolationselemente als Wärmedämmplatten ausgebildet. Alle Wandelemente des Transportcontainers sind mit jeweils zumindest einem Vakuum isolationselement isoliert.

    [0010] In welcher Konstruktionsweise die Vakuumisolationselemente ausgebildet sind, ist grundsätzlich beliebig. Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird dazu ein Grundkörper verwendet, der mit einer Folie gasdicht umschlossen ist. Der von der Folie gebildete Innenraum wird evakuiert, um dadurch die gewünschten Isolationseigenschaften realisieren zu können. Der Grundkörper selbst gibt dem Vakuumisolationselement die erforderliche mechanische Stabilität, wobei zur Herstellung des Grundkörpers offenporigen Werkstoffe verwendet werden sollten, um eine ausreichende Evakuierbarkeit zu gewährleisten.

    [0011] Werden folienummantelte Vakuumisolationselemente verwendet, sollten diese vorzugsweise keine überstehenden Randlaschen aus Folie aufweisen, damit die Stoßfuge zwischen benachbarten Vakuumisolationselementen möglichst eng gestaltet werden kann.

    [0012] Die Isolationswirkung der Vakuumisolationselemente hängt maßgeblich davon ab, dass im Vakuumisolationselement ein ausreichend niedriger Innengasdruck herrscht. Je weiter der Innengasdruck im Vakuumisolationselement zunimmt, desto mehr Wärme wird durch das Vakuumisolationselement hindurchgeleitet Um die Funktionstüchtigkeit der Vakuumisolationselemente jederzeit auch nach dem Einbau in den Behälter prüfen zu können, sollten die Vakuumisolationselemente ein Kontrollsystem zu Kontrolle des Innengasdrucks aufweisen. Dazu können unterhalb der Hüllfolie beispielsweise Metallplättchen angeordnet werden, wobei der Innengasdruck dann unter Einsatz geeigneter Diagnosegeräte im Bereich der Metallplättchen durch Aufbringung eines Temperatursprungs abgeleitet werden kann.

    [0013] Bevorzugt sollte die Behälterwandung Revisionsöffnungen aufweisen, durch die das Kontrollsystem zur Kontrolle des Innengasdrucks zugänglich ist. Auf diese Weise kann die Funktionstüchtigkeit der eingebauten Vakuumisolationselemente jederzeit, insbesondere vor dem Beladen, erneut geprüft werden, um Beschädigungen an dem zu transportierenden Gut durch unzureichende Isolation, wie sie beispielsweise durch Mikrolecks in den Vakuumisolationselementen verursacht sein kann, zu vermeiden.

    [0014] Um die Beschädigung der Vakuumisolationselemente durch Eindringen von Fremdkörpern auszuschließen, können an den Revisionsöffnungen Abdeckungen vorgesehen sein, die vorzugsweise transparent sind, damit das hinter der Abdeckung befindliche Kontrollsystem von außen in Augenschein genommen werden kann.

    [0015] Zur Erhöhung des Wärmeflusswiderstands können die Vakuumisolationselemente auch in mehreren Schichten übereinander oder hintereinander angeordnet werden. Der resultierende Wärmeflusswiderstand ergibt sich dabei im Wesentlichen aus der Addition des Wärmeflusswiderstands der einzelnen Schichten.

    [0016] Durch Einbau von mehreren Vakuumisolationselementen in die verschiedenen Behälterwandungen wird eine verbesserte Schadensredundanz erreicht, da bei Beschädigung eines einzelnen Vakuumisolationselements die Isolationseigenschaften des Behälters nur relativ gering beeinflusst werden.

    [0017] Im Behälter kann man passive Schmelzspeicherelemente, die mit einem geeigneten Schmelzspeichermaterial gefüllt sind, anordnen. Derartige Schmelzspeicherelemente haben die Eigenschaft, dass sie eine bestimmte Wärmemenge durch Phasenumwandlung des Schmelzspeichermaterials speichern bzw. abgeben können. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das Schmelzspeichermaterial im Schmelzspeicherelement bei Erwärmung so lange schmilzt, bis der gesamte Vorrat an Schmelzspeichermaterial in die flüssige Phase übergegangen ist. Die zur Phasenumwandlung des Schmelzspeichermaterials erforderliche Wärmeenergie wird somit im Schmelzspeichermaterial gespeichert und führt nicht zu einer Temperaturerhöhung. Wird das Schmelzspeichermaterial umgekehrt abgekühlt, so erstarrt das Schmelzspeichermaterial nach und nach und gibt bei dieser Phasenumwandlung die gespeicherte Wärmemenge ab. Im Ergebnis puffern die Schmelzspeicherelemente somit entsprechend ihrer jeweiligen Kapazität den Wärmefluss bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenzen ab.

    [0018] Je nach Schmelzpunkt des Schmelzspeichermaterials ergeben sich andere Pufferungsbereiche zur Abpufferung des Wärmeflusses. Enthält das Schmelzspeichermaterial beispielsweise Paraffin, wird eine Wärmeflusspufferung im Temperaturbereich oberhalb von 0° C ermöglicht. Ist dagegen im Schmelzspeichermaterial beispielsweise eine Salzlösung enthalten, kann der Wärmefluss im Temperaturbereich unterhalb von 0° C abgepuffert werden.

    [0019] Da jedes Schmelzspeichermaterial abhängig von seinem jeweiligen Schmelzpunkt einen optimalen Pufferungsbereich aufweist, ist es für bestimmte Anwendungen besonders vorteilhaft, wenn im Behälter zumindest zwei verschiedene Schmelzspeicherelemente vorgesehen sind, die jeweils mit unterschiedlichen Schmelzspeichermaterialien gefüllt sind. Durch diese Kombination von unterschiedlichen Schmelzspeichermaterialien in einem Behälter kann der Pufferungsbereich aufgespreizt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die mit unterschiedlichen Schmelzspeichermaterialien gefüllten Schmelzspeicherelemente in mehreren Schichten im Behälter angeordnet sind.

    [0020] Um die Einsatzbereitschaft der Schmelzspeicherelemente prüfen zu können, beispielsweise nach dem Beladen eines Behälters, ist es vorteilhaft, wenn an den Schmelzspeicherelementen Temperaturmesseinrichtungen vorgesehen sind, mit denen die Temperatur des Schmelzspeicherelements gemessen werden kann. Dazu können beispielsweise bekannte Temperatursensoren mit Displays Verwendung finden, die sich in Abhängigkeit der Temperatur verfärben.

    [0021] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird nachfolgend beispielhaft erläutert.

    [0022] Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Transportcontainer in perspektivischer Ansicht von außen;
    Fig. 2
    den Transportcontainer gemäß Fig. 1 mit geöffneter Tür in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 3
    den Transportcontainer gemäß Fig. 1 im Querschnitt;
    Fig. 4
    die Behälterwandung des Transportcontainers gemäß Fig. 1 im perspektivischen Schnitt;
    Fig. 5
    die Schmelzspeicherelemente des Transportcontainers gemäß Fig. 1 in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 6
    die Anordnung der Vakuumisolationselemente an einer Seitenwandung des Transportcontainers gemäß Fig. 1 in seitlicher Ansicht;
    Fig. 7
    eine Revisionsöffnung in einer Behälterwandung des Transportcontainers gemäß Fig. 1;
    Fig. 8
    ein Vakuumisolationselement des Transportcontainers gemäß Fig. 1 im Querschnitt;
    Fig. 9
    den Datenspeicher am Transportcontainer gemäß Fig. 1 in vergrößerter perspektivischer Ansicht;
    Fig. 10
    die Innentemperaturkurve im Innenraum des Transportcontainers gemäß Fig. 1 bei Aufbringung eines positiven Außentemperatursprungs;
    Fig. 11
    die Innentemperaturkurve im Innenraum des Transportcontainers gemäß Fig. 1 bei Aufbringung eines positiven und eines negativen Außentemperatursprungs;
    Fig. 12
    die Innentemperaturkurve im Innenraum des Transportcontainers gemäß Fig. 1 bei Durchlaufen eines Außentemperaturprofils.


    [0023] In Fig. 1 ist ein in der Art eines Transportcontainers ausgebildeter Behälter 01 perspektivisch dargestellt. Im Behälter 01 können wärmesensible Güter, beispielsweise Medikamente, insbesondere Impfstoffe, über weite Strecken auch im Flugzeug transportiert werden. Die Grundfläche des Behälters 01 entspricht der Fläche einer Standardpalette.

    [0024] Die Behälterwandung 02 des Behälters 01 besteht aus drei rechteckigen Seitenwandelementen 03, einem rechteckigen Bodenelement 04, einem rechteckigen Deckenelement 05 und einem schwenkbar gelagerten Türelement 06. Die drei Seitenwandelemente 03, das Bodenelement 04 und das Deckenelement 05 sind unter Bildung eines rechteckförmigen Innenraums 07 fest miteinander verbunden. Nach Schließen des Türelements 06 ist der Innenraum 07 allseitig umschlossen und gegen den Durchfluss von Wärme durch die Behälterwandung 02 mittels Vakuumisolationselementen, die nachfolgend näher beschrieben sind, isoliert.

    [0025] Zum Verriegeln des Türelements 06 dient ein Verschlussorgan 08, durch dessen Betätigung in Fig. 1 nicht dargestellte Riegelelemente entriegelt bzw. verriegelt werden können. Am Verschlussorgan 08 kann ein Siegel angebracht werden, um den Behälter 01 gegen unbefugtes Öffnen zu sichern. Alternativ bzw. additiv dazu kann am Verschlussorgan 08 auch ein Schloss, beispielweise ein Zylinderschloss oder Nummernschloss, vorgesehen sein, um ein unbefugtes Öffnen des Behälters 01 auszuschließen.

    [0026] An der Unterseite des Bodenelements 04 sind zwei Leisten 09 angebracht, durch die ein Zwischenraum zwischen dem Bodenelement 04 und der Aufstandsfläche gebildet wird. In diesen Zwischenraum können Zinken eines Transportstaplers eingeschoben werden, um den Behälter 01 mit dem Stapler anheben und transportieren zu können. An der Oberseite des Türelements 06 ist in einer Vertiefung ein Datenspeichergerät 10 befestigt. Es ist nach außen hin von einer Abdeckung 11 geschützt (siehe auch Fig. 9). Zum Schutz der Behälterwandung 02 gegen das Eindringen von spitzen Gegenständen können an der Außenseite Schutzplanken 15 in besonders gefährdeten Bereichen angebracht werden. Die Schutzplanken 15 können beispielsweise aus einem Metallblech hergestellt sein.

    [0027] Der innenseitige Aufbau des Behälters 01 ist aus Fig. 2 ersichtlich. An der Innenseite der beiden seitlichen Seitenwandungen 03 sind jeweils sechs Schmelzspeicherelemente 16 und 17 angeordnet. Die Schmelzspeicherelemente 16 sind dabei mit einem paraffinhaltigen Schmelzspeichermaterial gefüllt, wohingegen die Schmelzspeicherelemente 17 eine Salzlösung enthalten. Zur Befestigung der Schmelzspeicherelemente 16 und 17 dienen Befestigungsschienen 18 (siehe auch Fig. 3), die die Schmelzspeicherelemente 16 und 17 jeweils am oberen bzw. unteren Rand formschlüssig umgreifen. Auf diese Weise können die Schmelzspeicherelemente 16 und 17 einfach dadurch ausgewechselt werden, dass sie von der Türseite her in die Befestigungsschienen 18 eingeschoben werden. Nach Schließen des Türelements 06 sind die Schmelzspeicherelemente 16 und 17 an der Innenseite der Behälterwandung 02 fixiert. Diese Art der Befestigung erlaubt es insbesondere, die Schmelzspeicherelemente 16 und 17 ohne Werkzeug zu montieren bzw. zu demontieren.

    [0028] In den drei Seitenwandelementen 03, dem Bodenelement 04, dem Deckenelement 05 und dem Türelement 06 sind jeweils Revisionsöffnungen 19 vorgesehen, deren Funktion nachfolgend noch detailliert erläutert wird.

    [0029] Am Außenumfang des Türelements 06 ist innenseitig eine Dichtlippe 20 befestigt, mit der nach Schließen des Türelements 06 die Trennfuge zwischen dem Türelement 06 einerseits und dem Rand der zwei gegenüberliegenden Seitenwandelemente 03 bzw. dem Rand des Deckenelements 05 und des Bodenelements 04 abgedichtet wird.

    [0030] In Fig. 3 ist der Behälter 01 im Querschnitt von vorne schematisch dargestellt. Die flächigen, nämlich plattenförmigen Schmelzspeicherelemente 16 und 17 sind parallel zur Behälterwandung 02 auf der Innenseite 21 des Behälters 01 angeordnet.

    [0031] Die Behälterwandung 02 selbst ist doppelwandig aus einer formstabilen Außenwandung 22 und einer ebenfalls formstabilen Innenwandung 23 aufgebaut. Zwischen dieser mechanisch stabilen Doppelwand aus Außenwandung 22 und Innenwandung 23 sind die zur Isolation vorgesehenen Vakuumisolationselemente 24 angeordnet. Zwischen den Vakuumisolationselementen 24 und der Außenwandung 22 sind Stoßschutzelemente 25 aus geschäumtem Kunststoff vorgesehen. Die Größenverhältnisse zwischen Außenwandung 22, Innenwandung 23, den Vakuumisolationselementen 24 und den Stoßschutzelementen 25 sind in Fig. 3 nur im Prinzip angedeutet. Die genaue Struktur des Aufbaus der Behälterwandung 02 ist aus Fig. 4 ersichtlich.

    [0032] Der in Fig. 4 dargestellte perspektivische Querschnitt durch die Behälterwandung 02 zeigt, dass die Außenwandung 22 und die Innenwandung 23 jeweils aus einem Sandwichmaterial hergestellt sind. In diesem Sandwichmaterial werden eine innere Kernschicht 26 aus Sperrholz und eine innere Kernschicht 27 aus geschäumtem Kunststoff jeweils außenseitig von Deckschichten 28 aus faserverstärktem Kunststoff bedeckt

    [0033] In Fig. 5 ist eine mögliche Ausführungsform von formstabilen Schmelzspeicherbehältern 29 dargestellt. Durch Befüllung der Behälter 29 mit einem geeigneten Schmelzspeichermaterial können die verschiedenen Typen von Schmelzspeicherelementen 16 und 17 hergestellt werden.

    [0034] In Fig. 6 ist die Anordnung der Vakuumisolationspaneele 24 in einer Seitenwandung 03 beispielhaft dargestellt Jeweils vier Vakuumisolationselemente 24 sind in allen Seitenwandelementen 03 und entsprechend auch im Bodenelement 04, im Deckenelement 05 und im Türelement 06 zueinander benachbart angeordnet. Dadurch ist gewährleistet, dass bei Beschädigung eines Vakuumisolationselements, beispielsweise verursacht durch ein Mikroleck, nicht die gesamte Isolation in der entsprechenden Behälterwandung ausfällt. Vielmehr ist auch bei Ausfall eines einzelnen Vakuumisolationselements immer noch eine ausreichende Isolation des Behälters 01 insgesamt gegeben. Die flächigen, in der Art von Wärmedämmplatten ausgebildeten Vakuumisolationselemente 24 berühren sich in Stoßfugen 30. Damit möglichst wenig Wärme in den Stoßfugen 30 übertragen wird, kann in den Stoßfugen 30 ein Dämmmaterial angeordnet werden. Außerdem sollten die Vakuumisolationselemente 24 nach Möglichkeit keine überstehenden Folienlaschen aufweisen, damit Vakuumisolationselemente 24 in den Stoßfugen 30 möglichst eng anliegend montiert werden können. Zur Erhöhung des Wärmedurchflusswiderstands kann außerdem noch eine weitere Schicht von Vakuumisolationselementen in der Behälterwandung 02 vorgesehen sein, wobei bei mehreren Schichten die Stoßfugen 30 nach Möglichkeit gegeneinander versetzt sein sollten.

    [0035] An jedem Vakuumisolationselement 24 ist ein Kontrollsystem 31 zur Kontrolle des Innengasdrucks vorhanden. Die vier Kontrollsysteme 31 der vier Vakuumisolationselemente 24 sind dabei jeweils benachbart zueinander in der Mitte der Behälterwandung angeordnet, damit die vier verschiedenen Kontrollsysteme 31 durch eine einzige Revisionsöffnung 19 hindurch zugänglich sind.

    [0036] In Fig. 7 ist die Revisionsöffnung 19 mit den vier hinter einer Abdeckung 32 angeordneten Kontrollsystemen 31 vergrößert dargestellt. Zur Kontrolle des Innengasdrucks in den Vakuumisolationselementen 24 wird die Abdeckung 32 abgenommen und ein Prüfkopf eines Diagnosegeräts auf die Kontrollsysteme 31 aufgelegt. Aufbau und Funktion des Kontrollsystems 31 und Struktur der Vakuumisolationselemente 24 sind aus Fig. 8 ersichtlich.

    [0037] Der in Fig. 8 dargestellte Querschnitt durch die Vakuumisolationselemente 24 zeigt einen offenporigen Grundkörper 33, der gasdicht mit einer Folie 34 umspannt ist. Der von der Folie 34 gebildete gasdichte Innenraum 35 wird evakuiert, um dem Vakuumisolationselement 24 die gewünschten Isolationseigenschaften zu geben. Zur Prüfung des Innengasdrucks im Innenraum 35 des Vakuumisolationselements 24 wird an der Innenseite der Folie 34 das Kontrollsystem 31 platziert, das aus einem Metallplättchen 36 und einer Zwischenlage 37 besteht. Mit einem Prüfkopf 38 kann dann ein definierter Temperatursprung auf das Kontrollsystem 31 aufgebracht werden, wobei aus der Signalantwort auf den Temperatursprung der Innengasdruck im Innenraum 35 ableitbar ist.

    [0038] Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist das Datenspeichergerät 10 über ein Kabel 12 mit einem Innentemperatursensor zu Messung der Temperatur im Innenraum 07 und mit einem Außentemperatursensor zur Messung der den Behälter 01 umgebenden Umgebungstemperatur verbunden. In regelmäßigen Zeitabständen werden die Innentemperatur und die Außentemperatur gemessen und die dabei anfallenden Messdaten im Datenspeichergerät 10 zu Dokumentationszwecken abgespeichert. An einem Display 13 kann die aktuelle Innentemperatur bzw. die aktuelle Außentemperatur angezeigt und von außen durch die transparente Abdeckung 11 abgelesen werden. Über einen Anschluss 14 kann ein nicht dargestellter GPS-Empfänger an das Datenspeichergerät 10 angeschlossen werden, so dass die Positionsdaten des Behälters 01 mit dem Datenspeichergerät 10 zu Dokumentationszwecken gespeichert werden können.

    [0039] Die Funktion des Behälters 01 zur Temperaturisolation soll anhand der in Fig. 10 bis Fig. 12 dargestellten Temperaturkurven beispielhaft erläutert werden.

    [0040] In Fig. 10 ist eine Situation schematisch dargestellt, in der der Behälter 01 einem Außentemperaturprofil 39 ausgesetzt ist. Die entsprechende Änderung der Innentemperatur im Innenraum 07 des Behälters 01 ist mit dem Innentemperaturprofil 40 angetragen. Das Außentemperaturprofil 39 beinhaltet einen Temperatursprung von 10° C auf 30° C über eine Dauer von 6 Stunden. Diese Änderung der Außentemperatur führt im Innenraum 07 zunächst zu keiner Temperaturänderung, weil die Wärmemengen, die durch die Vakuumisolationselemente 24 durchgelassen werden, von den Schmelzspeicherelementen 16 bzw. 17 durch Phasenumwandlung des Schmelzspeichermaterials abgepuffert werden. Erst nach einer Zeitverzögerung, wenn große Mengen des Schmelzspeichermaterials bereits eine Phasenumwandlung durchlaufen haben, steigt die Innentemperatur im Innenraum 07 sehr langsam an.

    [0041] Aus Fig. 11 ist ein zweites Außentemperaturprofil 41 und das daraus resultierende Innentemperaturprofil 42 im Innenraum 07 des Behälters 01 angetragen. Das Außentemperaturprofil 41 durchläuft nach dem positiven Temperatursprung auf 30° C unmittelbar danach einen negativen Temperatursprung auf knapp über 0° C. Auch der negative Temperatursprung dauert 6 Stunden. Auch der negative Temperatursprung wird durch die Schmelzspeicherelemente 16 und 17 abgepuffert, wobei sich die Schmelzspeicherelemente durch die Absenkung der Temperatur wiederum regenerieren, so dass ein anschließender positiver Temperatursprung wiederum ohne Weiteres abgepuffert werden kann.

    [0042] In Fig. 12 sind ein reales Außentemperaturprofil 43 und ein daraus resultierendes Innentemperaturprofil 44 angetragen, das in einem Langzeitversuch über 210 Stunden protokolliert wurde. Die unterschiedlichen Kurven des Außentemperaturprofils 43 und des Innentemperaturprofils 44 entsprechen den verschiedenen Messpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Behälters 01. Wie aus Fig. 11 unmittelbar ersichtlich, bleibt die Innentemperatur trotz erheblicher Schwankungen der Außentemperatur innerhalb eines schmalen Temperaturbands, so dass temperaturempfindliche Waren im Innenraum des Behälters 07 wirksam vor übermäßigen Temperaturschwankungen geschützt sind.


    Ansprüche

    1. Wärmegedämmter Behälter für Transportzwecke, mit einer Behälterwandung (02), die einen Innenraum (07) vollständig umschließt und von drei Seitenwandelementen (03), einem Deckenelement (05), einem Bodenelement (04) und mindestens einem Türelement (06) gebildet ist, wobei das Türelement (06) um eine Vertikalachse schwenkbar an einem der Seitenwandelemente (03) gelagert ist,
    wobei der Innenraum (07) mit mehreren als Wärmedämmplatten ausgebildeten Vakuumisolationselementen (24) gegen Wärmeaustausch isoliert ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Behälter als Transportcontainer (01) ausgebildet ist und an der Unterseite des Bodenelements (04) Funktionselemente (09) aufweist, die das Einschieben der Zinken eines Transportstaplers erlauben,
    dass die Behälterwandung (02) in allen Wandelementen (03, 04, 05, 06), doppelwandig ausgebildet ist mit einer formstabilen Außenwandung (22) und einer formstabilen Innenwandung (23),
    dass die Außenwandung (22) und/oder die Innenwandung (23) aus einem Sandwichmaterial mit mehreren Materialschichten (26, 27, 28) besteht,
    dass die Vakuumisolationselemente (24) in allen Wandelementen (02, 03, 04, 05, 06), zwischen der Außenwandung (22) und der Innenwandung (23) angeordnet sind,
    dass auf der Innenseite (21) der Innenwandung (23) mehrere Schmelzspeicherelemente (16, 17) anordenbar sind,
    dass die Schmelzspeicherelemente (16, 17) ohne Werkzeug lösbar im Behälter befestigbar sind und
    dass zur Befestigung der Schmelzspeicherelemente (16, 17) im Behälter an den Innenseiten (21) der Seitenwandelemente (03) Befestigungsschienen (18) angebracht sind, die die Schmelzspeicherelemente (16, 17) jeweils am oberen bzw. unteren Rand formschlüssig umgreifen und in die die Schmelzspeicherelemente (16, 17) von der Türseite her einschiebbar sind.
     
    2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Tür (06) des Transportcontainers (01) mit einem Verschlussorgan (08) verriegelbar ist, wobei, vorzugsweise, am Verschlussorgan (08) ein Siegel anbringbar ist und/oder am Verschlussorgan (08) ein Schloss zum Absperren des Transportcontainers (01) vorgesehen ist.
     
    3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Sandwichmaterial eine erste äußere Deckschicht (28) aus faserverstärktem Kunststoff und/oder eine innere Kernschicht (26) aus Sperrholz und/oder eine innere Kernschicht (27) aus geschäumtem Kunststoff, insbesondere geschäumtem Polyurethankunststoff, und/oder eine zweite äußere Deckschicht (28) aus faserverstärktem Kunststoff aufweist.
     
    4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen den Vakuumisolationselementen (24) einerseits und der Außenwandung (22) und/oder Innenwandung (23) anderseits Stoßschutzelemente (25), insbesondere Stoßschutzelemente (25) aus geschäumtem Kunststoff, angeordnet sind.
     
    5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass in jedem einzelnen Wandelement (03, 04, 05, 06) jeweils mehrere Vakuumisolationselemente (24) zur Isolation vorgesehen sind.
     
    6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    dass zumindest zwei, insbesondere jeweils vier, Vakuumisolationselemente ((24) nebeneinander in den Wandelementen (03, 04, 05, 06) angeordnet sind, wobei benachbarte Vakuumisolationselemente (24) einander in einer Stoßfuge (30) berühren, wobei, vorzugsweise, in der Stoßfuge (30) ein wärmeisolierendes Dämmmaterial angeordnet ist.
     
    7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    dass in der Trennfuge zwischen Tür (06) und Öffnung des Transportcontainers (01) ein Dichtorgan (20) angeordnet ist.
     
    8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vakuumisolationselemente (24) im Bereich der Öffnung des Transportcontainers (01) derart angeordnet sind, dass sich die Vakuumisolationselemente (24) nach Schließen der Tür (06) im Bereich der Trennfuge zumindest geringfügig überlappen,
    wobei, vorzugsweise, die Breite der Überlappung zumindest der halben Dicke der Vakuumisolationselemente (24) entspricht.
     
    9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
    dass am Transportcontainer (01) ein Stützrahmen, insbesondere aus Metallprofilen, zur mechanischen Abstützung der Behälterwandung vorgesehen ist.
     
    10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass jedes Vakuumisolationselement (24) ein internes oder externes Kontrollsystem (31) zur Kontrolle des Innengasdruckes im Vakuumisolationselement (24) aufweist,
    dass in der Innenwandung (23) des Transportcontainers (01) zumindest eine Revisionsöffnung (19) vorgesehen ist, durch die das Kontrollsystem (31) zur Kontrolle des Innengasdruckes im Vakuumisolationselement (24) zugänglich ist und
    dass die Revisionsöffnung (19) mit einer insbesondere transparenten Abdeckung (32) verschlossen ist.
     
    11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
    dass am Transportcontainer (01) zumindest ein Temperatursensor vorgesehen ist, mit dem die Innentemperatur messbar ist.
     


    Claims

    1. Thermally insulated container for transport purposes, having a container wall (02) which completely encloses an interior (07) and is formed by three side wall elements (03), a cover element (05), a bottom element (04) and at least one door element (06), wherein the door element (06) is mounted on one of the side wall elements (03) so as to be pivotable about a vertical axis, wherein the interior (07) is insulated against heat exchange by a plurality of vacuum insulation elements (24) designed as thermal insulation panels, characterized in that the container is designed as a transport container (01) and has, on the underside of the bottom element (04), functional elements (09) which allow the insertion of the prongs of a forklift, in that the container wall (02) is designed in all wall elements (03, 04, 05, 06) to be double-walled with a dimensionally stable outer wall (22) and a dimensionally stable inner wall (23), in that the outer wall (22) and/or the inner wall (23) consist or consists of a sandwich material with a plurality of material layers (26, 27, 28), in that the vacuum insulation elements (24) are arranged between the outer wall (22) and the inner wall (23) in all wall elements (02, 03, 04, 05, 06), in that a plurality of melt-storage elements (16, 17) can be arranged on the inner side (21) of the inner wall (23), in that the melt-storage elements (16, 17) can be releasibly fastened in the container without a tool, and in that, to fasten the melt-storage elements (16, 17) in the container, fastening rails (18) are mounted on the inner sides (21) of the side wall elements (03) and engage in a form-fitting manner around each of the melt-storage elements (16, 17) at the upper or lower edge and into which the melt-storage elements (16, 17) can be inserted from the door side.
     
    2. Container according to Claim 1, characterized in that the door (06) of the transport container (01) can be locked by a closure member (08), wherein, preferably, a seal can be mounted on the closure member (08) and/or a lock for blocking off the transport container (01) is provided on the closure member (08).
     
    3. Container according to Claim 1 or 2, characterized in that the sandwich material has a first outer cover layer (28) of fibre-reinforced plastic and/or an inner core layer (26) of plywood and/or an inner core layer (27) of foamed plastic, in particular foamed polyurethane plastic, and/or a second outer cover layer (28) of fibre-reinforced plastic.
     
    4. Container according to one of Claims 1 to 3, characterized in that impact protection elements (25), in particular impact protection elements (25) of foamed plastic, are arranged between the vacuum insulation elements (24) on the one hand and the outer wall (22) and/or inner wall (23) on the other hand.
     
    5. Container according to one of Claims 1 to 4, characterized in that in each case a plurality of vacuum insulation elements (24) are provided for insulation in each individual wall element (03, 04, 05, 06) .
     
    6. Container according to Claim 5, characterized in that at least two, in particular in each case four, vacuum insulation elements (24) are arranged next to one another in the wall elements (03, 04, 05, 06), wherein adjacent vacuum insulation elements (24) contact one another in a butt joint (30), wherein, preferably, a thermally insulating material is arranged in the butt joint (30).
     
    7. Container according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a sealing member (20) is arranged in the separating joint between the door (06) and opening of the transport container (01).
     
    8. Container according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the vacuum insulation elements (24) are arranged in the region of the opening of the transport container (01) in such a way that, after closing the door (06), the vacuum insulation elements (24) at least slightly overlap in the region of the separating joint, wherein, preferably, the width of the overlap corresponds at least to half the thickness of the vacuum insulation elements (24).
     
    9. Container according to one of Claims 1 to 8, characterized in that a supporting frame, in particular composed of metal profiles, for mechanically supporting the container wall is provided on the transport container (01).
     
    10. Container according to one of Claims 1 to 9, characterized in that each vacuum insulation element (24) has an internal or external monitoring system (31) for monitoring the internal gas pressure in the vacuum insulation element (24), in that at least one inspection opening (19) is provided in the inner wall (23) of the transport container (01), through which opening the monitoring system (31) for monitoring the internal gas pressure in the vacuum insulation element (24) is accessible, and in that the inspection opening (19) is closed by an, in particular transparent, covering (32).
     
    11. Container according to one of Claims 1 to 10, characterized in that at least one temperature sensor by means of which the inner temperature can be measured is provided on the transport container (01).
     


    Revendications

    1. Récipient à isolation thermique pour le transport, avec une paroi de récipient (02), qui entoure entièrement un espace intérieur (07) et qui est formée de trois éléments de paroi latérale (03), d'un élément de couvercle (05), d'un élément de fond (04) et d'au moins un élément de porte (06), dans lequel l'élément de porte (06) est monté sur un des éléments de paroi latérale (03) d'une façon pivotante autour d'un axe vertical, dans lequel l'espace intérieur (07) est isolé contre un échange de chaleur par plusieurs éléments d'isolation sous vide (24) réalisés sous forme de plaques d'isolation thermique, caractérisé en ce que le récipient est réalisé sous forme de conteneur de transport (01) et présente sur le côté inférieur de l'élément de fond (04) des éléments fonctionnels (09), qui permettent l'introduction des dents d'un chariot élévateur de transport, en ce que la paroi de récipient (02) est réalisée à double paroi dans tous les éléments de paroi (03, 04, 05, 06) avec une paroi extérieure de forme stable (22) et une paroi intérieure de forme stable (23), en ce que la paroi extérieure (22) et/ou la paroi intérieure (23) se compose d'un matériau sandwich avec plusieurs couches de matière (26, 27, 28), en ce que les éléments d'isolation sous vide (24) sont disposés dans tous les éléments de paroi (02, 03, 04, 05, 06) entre la paroi extérieure (22) et la paroi intérieure (23), en ce que plusieurs éléments d'accumulation fusibles (16, 17) peuvent être disposés sur le côté intérieur (21) de la paroi intérieure (23), en ce que les éléments d'accumulation fusibles (16, 17) peuvent être fixés dans le récipient de façon démontable sans outil, et en ce que pour la fixation des éléments d'accumulation fusibles (16, 17) dans le récipient des rails de fixation (18) sont placés sur les côtés intérieurs (21) des éléments de paroi latérale (03), rails qui entourent par emboîtement les éléments d'accumulation fusibles (16, 17) respectivement sur leur bord supérieur ou inférieur et dans lesquels les éléments d'accumulation fusibles (16, 17) peuvent être glissés à partir du côté de porte.
     
    2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que la porte (06) du conteneur de transport (01) peut être verrouillée avec un organe de fermeture (08), dans lequel de préférence un sceau peut être apposé sur l'organe de fermeture (08) et/ou il est prévu sur l'organe de fermeture (08) une serrure pour fermer le conteneur de transport (01).
     
    3. Récipient selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le matériau sandwich présente une première couche de recouvrement (28) en matière plastique renforcée par des fibres et/ou une couche de noyau intérieure (26) en contreplaqué et/ou une couche de noyau intérieure (27) en matière plastique expansée, en particulier en matière plastique de polyuréthane expansé, et/ou une seconde couche de recouvrement extérieure (28) en matière plastique renforcée par des fibres.
     
    4. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des éléments de protection contre les chocs (25), en particulier des éléments de protection contre les chocs (25) en matière plastique expansée, sont disposés entre les éléments d'isolation sous vide (24) d'une part et la paroi extérieure (22) et/ou la paroi intérieure (23) d'autre part.
     
    5. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu dans chaque élément de paroi individuel (03, 04, 05, 06) respectivement plusieurs éléments d'isolation sous vide (24) pour l'isolation.
     
    6. Récipient selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins deux, en particulier respectivement quatre, éléments d'isolation sous vide (24) sont disposés l'un à côté de l'autre dans les éléments de paroi (03, 04, 05, 06), dans lequel des éléments d'isolation sous vide voisins (24) se touchent mutuellement par un joint bout à bout (30), dans lequel un matériau d'isolation thermique est de préférence disposé dans le joint bout à bout (30).
     
    7. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un organe d'étanchéité (20) est disposé dans le joint entre la porte (06) et l'ouverture du conteneur de transport (01) .
     
    8. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments d'isolation sous vide (24) sont disposés dans la région de l'ouverture du conteneur de transport (01), de telle manière que les éléments d'isolation sous vide (24) se recouvrent au moins légèrement dans la région du joint après la fermeture de la porte (06), dans lequel la largeur du recouvrement correspond de préférence au moins à la moitié de l'épaisseur des éléments d'isolation sous vide (24).
     
    9. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le conteneur de transport (01) un cadre de soutien, en particulier en profilés métalliques, pour le soutien mécanique de la paroi du récipient.
     
    10. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que chaque élément d'isolation sous vide (24) présente un système de contrôle interne ou externe (31) pour le contrôle de la pression de gaz intérieure dans l'élément d'isolation sous vide (24), en ce qu'il est prévu dans la paroi intérieure (23) du conteneur de transport (01) au moins une ouverture de révision (19), à travers laquelle le système de contrôle (31) pour le contrôle de la pression de gaz intérieure dans l'élément d'isolation sous vide (24) est accessible et en ce que l'ouverture de révision (19) est fermée avec un couvercle en particulier transparent (32).
     
    11. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le conteneur de transport (01) au moins un capteur de température, avec lequel la température intérieure peut être mesurée.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente