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(11) |
EP 2 877 636 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
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Anmeldetag: 22.07.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/065413 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/016246 (30.01.2014 Gazette 2014/05) |
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| (54) |
SCHIENENBEFESTIGUNGSSYSTEM FÜR ÜBERGANGSBEREICHE
RAIL ATTACHMENT SYSTEM FOR JUNCTION AREAS
SYSTÈME DE FIXATION DE RAIL POUR ZONES DE RACCORDEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.07.2012 DE 102012014500
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.2015 Patentblatt 2015/23 |
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Patentinhaber: SCHWIHAG AG |
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8274 Tägerwilen (CH) |
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Erfinder: |
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- WALTER, Daniel
78476 Kaltbrunn / Allensbach (DE)
- LIENHARD, Stefan
78464 Konstanz (DE)
- DANNEBERG, Erik
CH-8274 Tägerwilen (CH)
- BUDA, Roland
78315 Radolfzell am Bodensee (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich Rüdiger |
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Gihske Grosse Klüppel Kross
Bürogemeinschaft von Patentanwälten
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 623 523 DE-B1- 2 600 416
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DE-A1- 19 825 270 JP-A- H07 238 501
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
1. Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft Schienenbefestigungssysteme zum Befestigen einer Schiene auf
einem Untergrund, umfassend eine auf Fahrbahnplatte/Betonplatte (feste Fahrbahn),
oder auf einer Schwelle (Schotteroberbau) angeordnete Zwischenplatte, eine Schienenbefestigungsplatte
mit darauf angeordneten Winkelführungsplatten, wenigstens zwei erste Spannklemmen
zum Verspannen des Schienenfußes mit der Schienenbefestigungsplatte sowie Schrauben
und / oder Dübeln zum Verschrauben des Schienenbefestigungssystems mit der Fahrbahnplatte
bzw. mit dem Schotteroberbau.
[0002] Insbesondere betrifft die Erfindung Schienenbefestigungssysteme, wie sie in so genannten
Übergangsbereichen zwischen unterschiedlichen Gleisbetten mit unterschiedlichen Elastizitäten
angeordnet sind. Derartige Übergangsbereiche finden sich beispielsweise am Eingang
und Ausgang von Tunneln, an den Enden von Brücken und dergleichen immer dort, wo die
Art und somit die Elastizität des Unterbaus bzw. des Planums wechselt und somit bei
Belastung hohe Bewegungen im Oberbau, d. h. im Gleis mit der Schiene, vorliegen.
2. Stand der Technik
[0003] Generell gibt es auf allen Bahnstrecken die oben bereits erwähnten Übergangsbereiche,
d. h. beispielsweise Übergänge von Brücken zu Tunneln, Brücken zum Planum, Planum
zum Tunnel oder von Brückenabschnitt zu Brückenabschnitt mit dazwischen liegenden
Pfeilern.
[0004] Aufgrund der unterschiedlichen Elastizitäten des Unterbaus, beispielsweise im Tunnel
das Felsgestein, bei einer Stahlbetonbrücke die relativ weiche Brückenkonstruktion,
bewegt sich im Übergangsbereich der Oberbau und somit die Schiene sehr stark.
[0005] Insbesondere bei einer festen Fahrbahn, also bei einer Fahrbahn ohne Schotter, bei
der die Schienenbefestigungen direkt auf Betonplatten montiert sind, treten im Übergangsbereich
von Brücke zu Tunnel bei der Überfahrt durch den Zug erhebliche abhebende Bewegungen
auf, da der Zug in diesem Bereich eine so genannte Abhebewelle an der Schiene erzeugt.
Das in diesem Bereich verwendete Schienenbefestigungssystem muss deshalb so ausgelegt
sein, dass die Abhebewelle einerseits geglättet werden kann und andererseits hohe
Abhebekräfte aufgenommen werden können. Somit sind sowohl eine hohe Elastizität als
auch hohe Niederhaltekräfte bei derartigen Schienenbefestigungssystemen gefordert.
[0006] Gleichzeitig muss das Schienenbefestigungssystem gewährleisten, dass der Durchschubwiderstand
in Schienenlängsrichtung reduziert wird, damit durch thermische und betriebsbedingte
Längsbewegungen der Schiene keine schädigenden Kräfte auf die Brückenkonstruktion
oder einen anderen Unterbau einwirken.
[0007] Schließlich sind an derartige Schienenbefestigungssystemen auch besonders hohe Anforderungen
an die laterale Elastizität, d. h. die Elastizität quer zur Schienenrichtung, vorgestellt,
um ein elastisches Aufnehmen der Querverschiebungen von Übergangsplatten, somit neben
den Bewegungsfugen zwischen einzelnen Fahrbahnplatten, elastisch aufzunehmen und somit
zu begrenzen.
[0008] Die in derartigen Übergangsbereichen auftretenden Kräfte und Verschiebungen sind
schematisch in den Figuren 1 bis 2 dargestellt.
[0009] In Figur 1 sind die auf die Schienenbefestigungssysteme einwirkende Kräfte für den
Fall dargestellt, dass das Gleis 2 einen Übergang zwischen einem Schienenstützpunkt
23a mit gegenüber dem Untergrund 26 nicht geneigter Lagergleitebene und einem benachbarten
Schienenstützpunkt 23b mit gegenüber dem Untergrund 26 geneigter Lagergleitebene 25
überbrückt. Bei Überfahrt eines Zuges über die Schiene 2 wird eine horizontale Verschiebung
an der Schiene 2 durch eine Druckbelastung auf den Schienenstützpunkt 23b in Richtung
des Pfeils 28 sowie eine Zugbelastung auf den Schienenstützpunkt 23a in Richtung des
Pfeils 29 bewirkt. Dies führt schließlich zu dem Vertikalsprung δ
v der Schiene 2 im Bereich oberhalb der Trennfuge 21
[0010] Figur 2 zeigt die durch eine vertikale Verschiebung und die auf das dem Lager 23a
über die Trennfuge 21 benachbarte Lager 23b einwirkende Querkraft, welche eine Querverschiebung
δ
q des Lagers 23 b gegenüber dem Lager 23a bewirken.
[0011] Die bisher aus der Praxis bekannten Schienenbefestigungssysteme sind nicht in der
Lage, sämtlichen oben genannten Kriterien so zu genügen, dass die Abhebewelle ausreichend
stark geglättet wird und Längs- sowie Querverschiebungen ohne schädigende Einwirkungen
auf dem Unterbau sicher aufgenommen werden können.
3. Aufgabe der Erfindung
[0012] Es war daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Schienenbefestigungssystem zum Befestigen
einer Schiene auf einem Untergrund, vorzugsweise einem Untergrund mit unterschiedlicher
Elastizität, zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, die aus dem Stand der
Technik bekannten Nachteile zu überwinden. Diese Aufgabe der Erfindung wird mit einem
Schienenbefestigungssystem, umfassend die Merkmale des Anspruchs 1, gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
4. Zusammenfassung der Erfindung
[0013] Gemäß der Erfindung wird den einzelnen Kriterien, die insbesondere im Übergangsbereich
von Schienenbefestigungssystemen erfüllt werden müssen, dadurch begegnet, dass zwischen
der Schiene und der Schienenbefestigungsplatte eine elastische Zwischenlage angeordnet
ist, dass eine Zwischenplatte zwischen Schienenbefestigungsplatte und Betonplatte
bzw. Höhenausgleichsplatte aus einem hochelastischen Material besteht, dass wenigstens
zwei zweite Spannklemmen zum Verspannen der Schienenbefestigungsplatte mit dem Unterbau,
vorzugsweise über die Zwischenplatte, wobei die ersten und zweiten Spannklemmen hochelastisch
und mit hoher Spannkraft ausgeführt sind, vorgesehen sind und das wenigstens eine
obere Gleitplatte zwischen dem Schienenfuß und einer ersten Spannklemme und wenigstens
eine untere Gleitplatte zwischen dem Schienenfuß und der elastischen Zwischenlage
angeordnet ist.
[0014] Die hohe Elastizität des Schienenbefestigungssystems wird vor allem durch eine hochelastische
Zwischenplatte und/oder eine Stahlplatte in Verbindung mit einer elastischen Zwischenlage
generiert. Die Zwischenplatte liegt dabei unterhalb der eigentlichen Schienenbefestigungsplatte,
die wiederum mit zwei hochelastischen Spannklemmen mit gleichzeitig hoher Spannkraft
auf der elastischen Platte gehalten wird. Die Zwischenlage liegt auf der Schienenbefestigungsplatte
unterhalb des Schienenfußes. Mit dieser doppelt elastischen Lagerung werden die erforderlichen
Einsenkungen (Elastizitäten) erreicht. Im Nahverkehr sind die geforderten Elastizitäten
etwa 5 - 20 kN/mm bei fester Fahrbahn, im Fern- und Güterverkehr mit den damit verbundenen
höheren Geschwindigkeiten und höheren Lasten im Bereich von 20 - 35 kN/mm auf bei
fester Fahrbahn. Bei den besonders hohen Anforderungen im Übergangsbereich zwischen
zwei Unterbauten mit unterschiedlicher Elastizität bei fester Fahrbahn sind Schienenbefestigungssysteme
mit dieser hohen Elastizität bei gleichzeitig hoher Verspannung (hohe Spannkraft)
gefordert.
[0015] Bevorzugt wird eine hochelastische Zwischenplatte mit den im Folgenden näher erläuterten
Vorteilen und Merkmalen. Insbesondere im Übergangsbereich von Brücken zu benachbarten
Untergründen kann jedoch auch einzeln oder in Kombination mit einer hochelastischen
Zwischenplatte eine Stahlplatte vorgesehen sein.
[0016] Die hohen Niederhaltekräfte, die in den erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystemen
gefordert sind, werden durch erste und zweite Spannklemmen erreicht, die jeweils zu
beiden Seiten der Schiene ein Verspannen des Schienenfußes mit dem Unterbau bewirken.
Während die ersten Spannklemmen, vorzugsweise genau zwei erste Spannklemmen, den Schienenfuß
direkt mit der Schienenbefestigungsplatte verspannen über eine elastische Zwischenlage,
verspannen die zweiten Spannklemmen, vorzugsweise genau zwei zweite Spannklemmen,
die Schienenbefestigungsplatte mit dem Betonkörper oder einem anderen Unterbau über
die hochelastische Zwischenplatte.
[0017] Sämtliche Spannklemmen weisen die gleiche hohe Spannkraft bei gleichzeitig hoher
Elastizität auf, um ein sicheres Schienenbefestigungssystem auch für den Übergangsbereich
zu schaffen. Bevorzugt werden Spannklemmen mit einer dynamischen Dauerfestigkeit im
Bereich von 2,5 bis 3,5 mm Verformung sowie mit einer Spannkraft von mehr als 12 kN,
vorzugsweise 14 - 16 kN.
[0018] Der reduzierte Durchschubwiderstand in Schienenlängsrichtung wird durch die Verwendung
von Gleitplatten, beispielsweise aus Stahl oder einem hochfesten Kunststoff, die vorzugsweise
mit einer Gleitschicht ausgestattet sind, erreicht. Derartige Gleitschichten können
beispielsweise im Wesentlichen aus Molybdän gefertigt sein. Die obere Gleitplatte
liegt dabei zwischen der Oberseite des Schienenfußes und der ersten Spannklemme, wobei
die obere Gleitplatte vorzugsweise so gestaltet ist, dass sie seitlich nicht verrutschen
kann. Die bevorzugte Gleitschicht auf wenigstens einer Oberseite der oberen Gleitplatte
ist dabei der Schienenfußoberseite zugeordnet.
[0019] Die untere Gleitplatte wiederum liegt zwischen der Schienenfußunterseite und einer
elastischen Zwischenlage, wobei auch in diesem Fall vorzugsweise eine Gleitschicht
der unteren Gleitplatte dem Schienenfuß zugeordnet ist.
[0020] Vorzugsweise sind die Enden der jeweiligen Spannklemmenarme abgeflacht, um ein vollständiges
Aufliegen der Spannklemme auf der oberen Gleitplatte zu ermöglichen und insbesondere
lokale Deformationen der oberen Gleitplatte zu vermeiden.
[0021] Die laterale Elastizität schließlich, d. h. die Elastizität quer zur Schienenausrichtung,
wird durch Verwendung von mehreren Winkelführungsplatten, vorzugsweise vier Winkelführungsplatten,
aus hochfestem und elastischem Kunststoff und mit gegebenenfalls einer entsprechenden
verrippten Geometrie der jeweiligen Winkelführungsplatte erreicht. Besonders bevorzugt
wird ein hochfester elastischer Kunststoff PA 6.6 mit einem Anteil von 30 % Glasfasern
in der Matrix.
[0022] Bevorzugt weist die hochelastische Zwischenplatte eine abgestufte Elastizität auf,
bei der die Platte bei Einleitung einer ersten Belastung vergleichsweise weich reagiert,
somit eine flache Federkennlinie aufweist, und bei Einleitung einer höheren Belastung,
beispielsweise einem Federweg von wenigstens 2 mm, eine höhere Elastizität aufweist,
d. h. eine steilere Fernkennlinie zeigt. Diese Art einer zweiteiligen Federkennlinie
kann beispielsweise durch Abstufung eines homogenen elastischen Materials oder durch
Bereitstellen erhabener Geometrieelemente erreicht werden. In einer besonders bevorzugten
Ausgestaltungsform der Erfindung ist daher in der Zwischenplatte wenigstens eine Stufe
mit einem Übergang von einem dünneren Bereich zu einem dickeren Bereich ausgebildet.
Überaus bevorzugt wird eine Ausgestaltungsform der hochelastischen Zwischenplatte,
bei der ein vergleichsweise dünner Mittenbereich zu zwei vergleichsweise dicken Seitenbereichen
benachbart ist. Die Unterschiede zwischen dem vergleichsweise dünnen und dem vergleichsweise
dicken Bereich können erfindungsgemäß im Bereich unterhalb von 1 mm liegen.
[0023] Mit dieser Auslegung wird erreicht, dass beim Abheben der Schiene, also beim Passieren
der Abhebewelle über den Schienenstützpunkt, die elastische Platte sich entspannt,
aber nicht den Kontakt zur eigentlichen Schieneribefestigungsplatte verliert. Das
erfindungsgemäße Schienenbefestigungssystem vermeidet daher bevorzugt jedes Abheben
von Komponenten bzw. die Bildung von Spalten zwischen den einzelnen Komponenten des
Schienenbefestigungssystems.
[0024] Darüber hinaus werden bei der Projektierung des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems
bevorzugt weitere Anforderungen beachtet, so beispielsweise die Einstellung eines
bestimmten elektrischen Widerstands. Dies wird durch Bereitstellen geeigneter Isolationselemente,
wie etwa Dübel, oder die Form und das Material der Zwischenlage, der Zwischenplatte,
der Winkelführungsplatte und / oder der Unterlegplatte erreicht.
[0025] Auch die Vormontierbarkeit zumindest von Teilkomponenten des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems
wird bevorzugt, was mit besonders einfachen Mitteln durch die geeignete geometrische
Gestaltung insbesondere von Spannklemmen und Winkelführungsplatten erreichbar ist.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das Schienenbefestigungssystem
eine Stahlunterlage aufweisen, die die üblichen Betonstrukturen mit Höckern ersetzt.
Durch diese Stahlplattenvariante wird insbesondere in Brückenbereichen eine sichere
Auflage und Befestigungsstruktur für die Schiene, vor allem im Bereich von Brückenfugen
mit dort erhöhten Anforderungen an die vertikale Kraftaufnahme und laterale Verformbarkeit
des Schienenbefestigungssystems bereitgestellt. Die hierfür erfindungsgemäß verwendete
Stahlunterlage ist grundsätzlich plattenartig ausgebildet, wobei an den Stirnseiten
dort, wo Spannklemmen und/oder Überspannklemmen gegen auf die Stahlunterlage verpresste
Winkelführungsplatten einwirken, aus der Plattenebene aufkragende Anlageflächen, welche
vorzugsweise die Form der Höcker von Betonschwellen nachempfinden, vorgesehen sind.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der aufkragenden Anlagenflächen sind
diese um einen Winkel > 45°, vorzugsweise von etwa 60°, aus der Plattenebene der Stahlunterlagen
zur Schiene hin verschwenkt. Eine horizontale Regulierbarkeit, vorzugsweise in der
Größenordnung von bis zu +/- 8 mm, kann durch eine entsprechende Anpassung und Ausweitung
der seitlichen Kunststoffführungselemente erreicht werden, wodurch schlussendlich
eine Spurkorrektur von bis zu +/- 16 mm erreicht werden kann. Die vertikale Regulierbarkeit,
vorzugsweise in einer Größenordnung von - 4 mm bis + 26 mm, kann vorzugsweise durch
Einschub von geeigneten Höhenausgleichsplatten erreicht werden. Vorzugsweise weist
die erfindungsgemäß verwendete Stahlunterlagsplatte eine Dicke von 16 mm auf, wobei
bei einem Verschwenkwinkel der Anlagefläche um 60° eine maximale vertikale Höhe der
Stahlunterlageflächen von 25,6 mm erreicht wird. Vorzugsweise beträgt die Länge über
alles der Stahlunterlage bei Standardsystemen bis zu 588 mm, bei einer Breite von
230 mm.
[0027] Eine sichere Verankerung des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems insbesondere
in Beton-Unterbauten oder Stahlkonstruktionen kann durch Verwendung besonderer Dübel-Systeme
oder Schraubverbindungen sichergestellt werden.
[0028] Ein Höhenausgleich über die Breite des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems
kann beispielsweise mit besonders einfachen Mitteln unter Verwendung geeigneter Höhenausgleichsplatten,
gegebenenfalls auch Höhenausgleichsplatten mit verschiedenen Dicken, erreicht werden.
[0029] Die Einstellbarkeit des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems wird bevorzugt
unter Verwendung von Winkelführungsplatten mit verschiedenen Breiten erhöht.
5. Kurze Beschreibung der Figuren
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden unter Verweis auf die Figuren 3 bis 9 näher erläutert.
In diesen Figuren sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung oder von Teilkomponenten
des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems exemplarisch dargestellt.
- Figur 3
- zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht durch ein erfindungsgemäßes Schienenbefestigungssystem
am Beispiel für BetonUnterbauten,
- Figur 4
- zeigt eine teilweise geschnittene Teilansicht durch ein erfindungsgemäßes Schienenbefestigungssystem,
- Figur 5
- zeigt eine geschnittene Teilansicht durch ein erfindungsgemäßes Schienenbefestigungssystem,
- Figur 6
- zeigt eine Perspektivansicht einer Spannklemme von oben,
- Figur 7
- zeigt eine Perspektivansicht einer Spannklemme von unten,
- Figur 8
- zeigt eine Perspektivansicht auf eine Zwischenplatte als Bestandteil einer erfindungsgemäßen
Schienenbefestigungssystems, und
- Figur 9
- zeigt eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schienenbefestigungssystems für Stahlkonstruktionen.
6. Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0031] Figur 3 zeigt eine perspektivische und teilweise geschnittene Ansicht eines Schienenbefestigungssystems
1, über das eine Schiene 2 auf einer Betonplatte oder Betonschwelle 3b befestigt werden
kann. Der Aufbau des Schienenbefestigungssystems von unten nach oben sieht eine Höhenausgleichsplatte
11 unterhalb einer hochelastischen Zwischenplatte 4 vor. Höhenausgleichsplatte normalerweise
nur für nachträgliche Korrektur von Setzungen nötig nach Baubeginn oder nach längerem
Betrieb. Oberhalb der hochelastischen Zwischenplatte 4 ist eine Schienenbefestigungsplatte
5, beispielsweise aus Gussstahl, angeordnet. Zwischen der Zwischenplatte 5 und der
Unterseite des Schienenfußes 2a ist eine untere Gleitplatte 13 vorgesehen, deren dem
Schienenfuß 2a zugewandte Oberfläche mit einer Gleitschicht versehen ist. Unterhalb
der unteren Gleitplatte 13 und oberhalb der Schienenbefestigungsplatte 5 ist überdies
eine elastische Zwischenlage 8 angeordnet. Eine obere Gleitplatte 12 liegt auf der
Oberseite des Schienenfußes 2a auf und weist ihrerseits auf ihrer dem Schienenfuß
2a zugeordneten Oberfläche eine Gleitschicht auf. Erste Spannklemmen 7a liegen sowohl
auf der oberen Gleitplatte 12 als auch zugehörigen Winkelführungsplatten 6 auf und
werden über Schrauben mit der Schienenbefestigungsplatte 5 verspannt. Das gesamte
Schienenbefestigungssystem 1 wiederum wird über zweite Spannklemmen 7b, die auf zugehörigen
Winkelführungsplatten 6 b aufliegen, über Schrauben 9 und gegebenenfalls Dübel 10
mit der Betonplatte bzw. Betonschwelle 3b verschraubt.
[0032] Figur 4 zeigt eine vergrößerte Teilansicht des Schienenbefestigungssystems 1 aus
Figur 3 mit dem Schichtaufbau des Schienenbefestigungssystems 1 von unten nach oben
aus Höhenausgleichsplatte 11, Zwischenplatte 4, Schienenbefestigungsplatte 5 und darüber
angeordneter Zwischenlage 8 zwischen der Schienenbefestigungsplatte 5 und der unteren
Gleitplatte 13.
[0033] Figur 5 zeigt eine geschnittene und vergrößerte Teilansicht des Schienenfußes 2a,
der an einer Teiloberseite von einer oberen Gleitplatte 12 unter Einwirkung der Spannklemme
7a mit der Schienenbefestigungsplatte 5 verspannt ist. Zwischen der Zwischenlage 8
und der Unterseite des Schienenfußes 2a ist wiederum eine untere Gleitplatte 13 mit
einer zu illustratorischen Zwecken vergrößert dargestellten Gleitschicht 13a vorgesehen.
Analog hierzu weist die obere Gleitplatte 12 an ihrer dem Schienenfuß 2a zugewandten
Unterseite eine mit einer gleitenden Schicht 12a versehene Oberfläche auf.
[0034] Figur 6 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Spannklemme 7, wie sie vorzugsweise
in den erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystemen Verwendung findet. Die Spannklemme
7 weist zwei aufeinander ausgerichtete Enden 30, 31 sowie eine gebogene Mittelschlaufe
32 auf. Auf der Oberseite der Mittelschlaufe 32 sind zwei Abflachungen 33a, 33b eingebracht,
um einen größeren Flächenkontakt zwischen der Spannklemme 7 und einer (nicht dargestellten)
Spannschraube zu ermöglichen.
[0035] Figur 7 zeigt die Unterseite einer Spannklemme 7, vorzugsweise zum Einsatz in einem
erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystem. An der Unterseite der freien Enden 30,
31 der Spannklemme 7 sind Abflachungen 30a, 31a angeordnet, um einen höheren Flächenkontakt
zwischen der Spannklemme 7 und der (nicht dargestellten) oberen Gleitplatte herzustellen.
[0036] Figur 8 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die hochelastische Zwischenplatte
4, wie sie bevorzugt in einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems
Verwendung findet. Im mittleren Bereich 4a, somit demjenigen Bereich, auf dem im Wesentlichen
der Fuß der (nicht dargestellten) Schiene aufliegt, ist die Zwischenplatte 4 dünner
als in den Seitenbereichen 4b, 4c ausgestaltet. Der Übergang von den Seitenbereichen
4b, 4c zum mittleren Bereich 4a erfolgt unter Ausbildung jeweils einer Stufe 4e, 4f.
Allein durch die geometrische Gestaltung, bevorzugt aber auch in Kombination mit einer
geeigneten Materialauswahl oder eines geeigneten Materialverbunds, kann eine Zwischenplatte
4 erhalten werden, die eine zweigeteilte Federkennlinie aufweist, wobei insbesondere
bevorzugt wird, wenn abhängig vom Federweg zuerst ein weicher und anschließend ein
harter Widerstand gegen Verformung von der Zwischenplatte 4 aufgebracht wird.
[0037] Figur 9 schließlich zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schienenbefestigungssystems
1 für Stahlplatten/Stahlkonstruktionsunterbau, bei dem die Winkelführungsplatten 15a,
15b der außenliegenden Spannklemmen 16a, 16b des Schienenbefestigungssystems an stirnseitig
an der Stahlunterlage 14 angeordneten Anlageflächen 14a, 14b anliegen. Die Spannklemmen
16a, 16b sind über Schrauben, vorzugsweise metrische Schrauben, mit der Stahlunterlage
14 verbunden. Die Stahlunterlage 14 mit den Anlageflächen 14a, 14b, die in der hier
dargestellten Ausführungsform um einen Winkel von 60° aus der Plattenebene der Stahlunterlage
14 auf die Schiene 2 hin nach oben verschwenkt sind, ersetzen somit die (nicht dargestellten)
Betonstrukturen als Unterlage mit üblicherweise integrierten (nicht dargestellten)
Höckern, an die sich die Winkelführungsplatten 15a, 15b im Verspannungszustand anlehnen.
Die Stahlunterlage 14 wird vorzugsweise über Schrauben 17a, 17b mit metrischem Gewinde
direkt auf eine Stahlkonstruktion 18 aufgeschraubt. In einer ebenfalls bevorzugten
Variante, die in Figur 9 nicht dargestellt ist, wird die Stahlunterlage 14 direkt
auf einer flachen Betonplatte montiert, beispielsweise mittels einer Schraube-Dübel-Kombination
(nicht dargestellt), insbesondere einer Schraube-Dübel-Kombination mit Metall- oder
Kunststoffdübel.
1. Schienenbefestigungssystem (1) zum Befestigen einer Schiene (2) auf einer Betontragplatte
(3 a) oder einer Betonschwelle (3b) oder einer Stahlunterlage(14), umfassend eine
Zwischenplatte (4), eine Schienenbefestigungsplatte (5), wenigstens zwei erste Spannklemmen
(7a) zum Verspannen des Schienenfußes (2a) mit der Schienenbefestigungsplatte (5)
sowie Schrauben (9) und/oder Dübeln (10) und wenigstens zwei zweite Spannklemmen (7b)
zum Verschrauben des Schienenbefestigungssystems (1) mit dem Untergrund, in Form der
Betontragplatte (3a), der Betonschwelle (3b) oder einer Stahlkonstruktion mittels
der Stahlunterlage (14), wobei zwischen der Schiene (2) und der Schienenbefestigungsplatte
(5) eine elastische Zwischenlage (8) angeordnet ist, die Zwischenplatte (4) aus einem
hochelastischen Material besteht und / oder eine Stahlplatte (4) umfasst, die wenigstens
zwei zweiten Spannklemmen (7b) zum Verspannen der Schienenbefestigungsplatte (5) mit
dem Unterbau, vorzugsweise über die Zwischenplatte (4), wobei die ersten und zweiten
Spannklemmen (7a, 7b) hochelastisch und mit hoher Spannkraft ausgeführt sind, vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, dass Winkelführungsplatten (6) auf der Schienenbefestigungsplatte (5) angeordnet sind,
und
wenigstens eine obere Gleitplatte (12) zwischen dem Schienenfuß (2a) und einer der
ersten Spannklemmen (7a) und wenigsten eine untere Gleitplatte (13) zwischen dem Schienenfuß
(2a) und der elastischen Zwischenlage (8) angeordnet ist.
2. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es in sogenannten Übergangsbereichen zwischen unterschiedlichen Gleisbetten mit unterschiedlichen
Elastizitäten angeordnet ist.
3. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Zwischenlage (8) eine Steifigkeit von 55 - 65 kN/mm, vorzugsweise
60 kN/mm aufweist.
4. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhenausgleichsplatte (11) zwischen der Betontragplatte (3a) oder der Betonschwelle
(3b) oder der Stahlunterlage (14) und der Zwischenplatte (4) angeordnet ist.
5. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der Ansprüche 2-4 dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangsbereich zwischen einer festen Fahrbahn in einem Tunnel und einer festen
Fahrbahn einer Stahlbetonbrücke oder zwischen einer festen Fahrbahn und einem Schotterplanum
oder zwischen Stahlkonstruktionen vorliegt.
6. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hochelastische Zwischenplatte (4) und / oder die Stahlplatte (4) eine vorab definierte
und vorzugsweise abgestufte Federkennlinie, vorzugsweise abhängig von dem Federweg
zuerst weicher und anschließend härter, aufweist.
7. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Spannklemmen (7a,7b) bei Federwegen von 2,5 bis 3,5 mm dynamisch
dauerstandfest sind und eine Spannkraft von mehr als 12 kN, vorzugsweise 14 - 16 kN,
aufweisen.
8. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Gleitplatte (12) und/oder die untere Gleitplatte (13) Mittel zur Verrutschsicherung
aufweisen.
9. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der ersten Spannklemmen (7a) und/oder der zweiten Spannklemmen (7b) abgeflacht
sind.
10. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelführungsplatten (6,6a) aus hochfestem elastischen Kunststoff, beispielsweise
PA 6.6 mit 30 % Glasfaseranteil, bestehen.
11. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelführungsplatten (6,6a) eine Rippenstruktur zur Erhöhung der Elastizität
aufweisen.
12. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenplatte (4) eine Querschnittsform aufweisen, in der wenigstens eine Stufe
(4a,4b) ausgebildet ist.
13. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenplatte (4) aus mikrozellularem Polyurethan oder mikrozellularem synthetischen
Gummi, vorzugsweise mit abgestufter Elastizität, besteht.
14. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine hohe Elastizität von 20 bis 35 kN/mm bei gleichzeitig hoher Niederhaltekraft
von bis zu 30 kN aufweist.
15. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlunterlage (14) plattenartig ausgebildet ist und an ihren Stirnseiten aus
der Plattenebene aufkragende Anlageflächen (14a, 14b) für Winkelführungsplatten und/oder
Spannklemmen aufweist.
16. Schienenbefestigungssystem (1) gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (14a, 14b) um einen Winkel > 45°, vorzugsweise von etwa 60°, aus
der Plattenebene der Stahlunterlage (14) zur Schiene (2) hin verschwenkt sind.
1. A rail-fastening system (1) for fastening a rail (2) on a concrete support plate (3a)
or a concrete sleeper (3b) or a steel substrate (14), comprising an intermediate plate
(4), a rail fastening plate (5), at least one first tensioning clamp (7a) for clamping
the rail foot (2a) to the rail fastening plate (5) and also bolts (9) and/or dowels
(10) and at least two second tensioning clamps (7b) for bolting the rail fastening
system (1) to the ground, in the form of the concrete support plate (3a), the concrete
sleeper (3b) or a steel construction by means of the steel substrate (14), an elastic
intermediate layer (8) being arranged between the rail (2) and the rail fastening
plate (5), the intermediate plate (4) consisting of a highly elastic material and/or
comprising a steel plate (4), the at least two second tensioning clamps (7b) being
provided for clamping the rail fastening plate (5) to the substructure, preferably
by means of the intermediate plate (4), the first and second tensioning clamps (7a,
7b) being designed highly elastically and with a high clamping force, characterized in that angular guide plates (6) are arranged on the rail fastening plate (5), and at least
one upper slide plate (12) is arranged between the rail foot (2a) and one of the first
tensioning clamps (7a) and at least one lower slide plate (13) is arranged between
the rail foot (2a) and the elastic intermediate layer (8).
2. The rail fastening system (1) according to Claim 1, characterized in that the rail fastening system is arranged in so-called transition regions between different
track beds with different elasticities.
3. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the elastic intermediate layer (8) has a stiffness of 55-65 kN/mm, preferably 60
kN/mm.
4. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a height compensation plate (11) is arranged between the concrete support plate (3a)
or the concrete sleeper (3b) or the steel substrate (14) and the intermediate plate
(4).
5. The rail fastening system (1) according to one of Claims 2-4, characterized in that the transition region is present between a slab track in a tunnel and a slab track
of a reinforced concrete bridge or between a slab track and a ballast bed or between
steel constructions.
6. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the highly elastic intermediate plate (4) and/or the steel plate (4) has a previously
defined and preferably tiered spring characteristic, preferably initially softer and
subsequently harder, depending on the spring travel.
7. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the first and second tensioning clamps (7a, 7b), in the case of spring travels of
2.5 to 3.5 mm, are dynamically durable and have a clamping force of more than 12 kN,
preferably 14-16 kN.
8. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper slide plate (12) and/or the lower slide plate (13) have anti-slip means.
9. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the ends of the first tensioning clamps (7a) and/or the second tensioning clamps
(7b) are flattened.
10. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the angular guide plates (6, 6a) consist of high-strength elastic plastic, for example
PA 6.6 with a 30% glass-fibre portion.
11. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the angular guide plates (6, 6a) have a ribbed structure for increasing the elasticity.
12. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the intermediate plate (4) has a cross-sectional shape in which at least one step
(4a, 4b) is constructed.
13. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the intermediate plate (4) consists of microcellular polyurethane or microcellular
synthetic rubber, preferably with tiered elasticity.
14. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the rail fastening system has a high elasticity of 20 to 35 kN/mm with a simultaneously
high hold-down force of up to 30 kN.
15. The rail fastening system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the steel substrate (14) is constructed in a plate-shaped manner and at its end faces
has contact surfaces (14a, 14b), which project out of the plate plane, for angular
guide plates and/or tensioning clamps.
16. The rail fastening system (1) according to Claim 15, characterized in that the contact surfaces (14a, 14b) are pivoted out of the plate plane of the steel substrate
(14) towards the rail (2) by an angle > 45°, preferably of approximately 60°.
1. Système de fixation de rail (1) pour fixer un rail (2) sur une dalle porteuse en béton
(3a) ou une traverse en béton (3b) ou une selle en acier (14), comprenant une plaque
intermédiaire (4), une plaque de fixation de rail (5), au moins deux premières attaches
de serrage (7a) pour serrer le patin du rail (2a) à la plaque de fixation du rail
(5) ainsi que des vis (9) et/ou des goujons (10) et au moins deux deuxièmes attaches
de serrage (7b) pour visser le système de fixation de rail (1) au fond d'infrastructure,
sous la forme de dalle porteuse en béton (3a), de traverse en béton (3b) ou d'une
construction en acier au moyen de la selle en acier (14),
une semelle élastique (8) étant disposée entre le rail (2) et la plaque de fixation
de rail (5),
la plaque intermédiaire (4) étant composée d'un matériau hautement élastique et/ou
comprenant une plaque en acier (4),
au moins deux deuxièmes attaches de serrage (7b) étant prévues pour serrer la plaque
de fixation intermédiaire (5) à l'infrastructure, de préférence par le biais de la
plaque intermédiaire (4), les premières et les deuxièmes attaches de serrage (7a,
7b) étant exécutées hautement élastiques avec une force de serrage élevée,
caractérisé en ce que des plaques de guidage angulaires (6) sont disposées sur la plaque de fixation de
rail (5),
et
au moins une plaque de friction supérieure (12) étant disposée entre le patin de rail
(2a) et une des premières attaches de serrage (7a) et au moins une plaque de friction
inférieure (13) entre le patin de rail (2a) et la semelle élastique (8).
2. Système de fixation de rail (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est disposé dans une dite zone de transition entre des couches de forme différentes
avec des élasticités différentes.
3. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la semelle élastique (8) comporte une rigidité de 55 - 65 kN/mm, de préférence 60
kN/mm.
4. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une plaque compensatrice de hauteur (11) est disposée entre la dalle porteuse en béton
(3a) ou la traverse en béton (3b) ou la selle en acier (14) et la plaque intermédiaire
(4).
5. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications 2-4, caractérisé en ce que la zone de transition existe entre une voie sans ballast dans un tunnel et une voie
sans ballast d'un pont en béton armé ou entre une voie sans ballast et une plate-forme
à ballast ou entre des constructions en acier.
6. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la plaque intermédiaire hautement élastique (4) et/ou la plaque en acier (4) comporte
une caractéristique élastique préalablement définie et de préférence échelonnée, de
préférence en fonction du débattement de ressort d'abord souple et ensuite plus dur.
7. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les premières et deuxièmes attaches de serrage (7a, 7b) sont dynamiquement stables
dans la durée pour des débattements de ressort de 2,5 à 3,5 mm et présentent une force
de serrage de plus de 12 kN, de préférence 14 - 16 kN.
8. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la plaque de friction supérieure (12) et/ou la plaque de friction inférieure (13)
comportent des moyens de sécurité antiglissement.
9. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les extrémités des premières attaches de serrage (7a) et/ou des deuxièmes attaches
de serrage (7b) sont aplaties.
10. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les plaques de guidage angulaires (6, 6a) sont composées de matière plastique élastique
hautement résistante, par exemple PA 6.6 avec une part de fibres de verre de 30 %.
11. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les plaques de guidage angulaires (6, 6a) comportent une structure nervurée pour
augmenter l'élasticité.
12. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la plaque intermédiaire (4) comporte une forme de section transversale dans laquelle
est constituée au moins un gradin (4a, 4b).
13. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la plaque intermédiaire (4) est composée de polyuréthane microcellulaire ou de caoutchouc
synthétique microcellulaire, de préférence avec élasticité échelonnée.
14. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il comporte une élasticité élevée de 20 à 35 kN/mm pour une force de maintien simultanément
élevée allant jusqu'à 30 kN.
15. Système de fixation de rail (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la selle en acier (14) est constituée en forme de plaque et comporte sur ses faces
avant des surfaces d'appui (14a, 14b) faisant saillie du plan de plaque pour les plaques
de guidage angulaires et/ou les attaches de serrage.
16. Système de fixation de rail (1) selon la revendication 15, caractérisé en ce que les surfaces d'appui (14a, 14b) sont pivotées autour d'un angle > 45°, de préférence
d'environ 60°, du plan de plaque de la selle en acier (14) au rail (2).