<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.5//EN" "ep-patent-document-v1-5.dtd">
<ep-patent-document id="EP14194925B1" file="EP14194925NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2878377" kind="B1" date-publ="20190213" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2878377</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20190213</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>14194925.5</B210><B220><date>20141126</date></B220><B240><B241><date>20151120</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102013113334</B310><B320><date>20131202</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20190213</date><bnum>201907</bnum></B405><B430><date>20150603</date><bnum>201523</bnum></B430><B450><date>20190213</date><bnum>201907</bnum></B450><B452EP><date>20181114</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B03C   3/06        20060101AFI20150327BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B03C   3/155       20060101ALI20150327BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B03C   3/41        20060101ALI20150327BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>B03C   3/49        20060101ALI20150327BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>B03C   3/60        20060101ALI20150327BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="6"><text>B03C   3/80        20060101ALI20150327BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen von Gasen</B542><B541>en</B541><B542>Device and method for purifying gases</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif et procédé de purification de gaz</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 1 669 562</text></B561><B561><text>EP-A1- 2 602 016</text></B561><B561><text>EP-A1- 2 614 894</text></B561><B561><text>EP-A2- 0 299 197</text></B561><B561><text>WO-A1-01/91908</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 939 645</text></B561><B561><text>DE-A1-102011 050 759</text></B561><B561><text>US-A1- 2009 151 568</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Deichmann, Jochen</snm><adr><str>Schulweg 10</str><city>36179 Bebra</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Deichmann, Lutz</snm><adr><str>Schulweg 10</str><city>36179 Bebra</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Deichmann, Jochen</snm><iid>101348054</iid><irf>32878EP 10/8</irf><adr><str>Schulweg 10</str><city>36179 Bebra</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Dantz, Jan Henning</snm><sfx>et al</sfx><iid>101237057</iid><adr><str>Loesenbeck - Specht - Dantz 
Patent- und Rechtsanwälte 
Am Zwinger 2</str><city>33602 Bielefeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mit einem Filterbehälter, in dem ein Strömungsraum für das zu reinigende Gas ausgebildet ist, mindestens einer in dem Strömungsraum angeordneten Sprühelektrode und mindestens einer in dem Strömungsraum angeordneten Abscheideelektrode, wobei durch Anlegen einer Spannung zwischen der Sprühelektrode und der Abscheideelektrode Partikel des zu reinigenden Gases an der Abscheideelektrode abscheidbar sind, und ein Verfahren hierfür.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es sind Elektrofilter bekannt (<patcit id="pcit0001" dnum="US20090151568A1"><text>US 2009/0151568 A1</text></patcit>), bei denen in einem elektrischen Feld eine negative Sprühelektrode und eine Abscheideelektrode vorgesehen sind. Durch Anlegen einer hohen Spannung werden Partikel geladen und an der Abscheideelektrode abgeschieden. Bei solchen Elektrofiltern besteht das Problem, dass einerseits der Abscheidegrad begrenzt ist und andererseits die Abscheideelektrode verschmutzt und dadurch die Filterleistung beeinträchtigt wird. Eine mechanische Abreinigung ist meist mit erheblichem Aufwand verbunden und ist nicht in jedem Fall möglich.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die <patcit id="pcit0002" dnum="EP0299197A2"><text>EP 0 299 197 A2</text></patcit> offenbart einen elektrostatischen Filter zum Reinigen von Gasen, bei dem Partikel elektrisch geladen und von Elektroden angezogen werden. Die Elektroden können dabei eine poröse Struktur aufweisen und auch aus einem Metallwollgeflecht hergestellt sein. Ein ähnlicher Filter für die Reinigung von Verbrennungsgasen ist in der <patcit id="pcit0003" dnum="EP1669562A1"><text>EP 1 669 562 A1</text></patcit> gezeigt.</p>
<p id="p0004" num="0004">In der <patcit id="pcit0004" dnum="EP2614894A1"><text>EP 2 614 894 A1</text></patcit> ist ein elektrostatischer Nassfilter offenbart, bei dem mehrere vertikal hängende rohrförmige Elektroden hängend angeordnet sind. In den rohrförmigen Elektroden sind entlang ihrer vertikalen Achse Entladeelektroden vorgesehen. Die rohrförmigen Elektroden werden mit Wasser benetzt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen von Gasen zu schaffen, die eine hohe Filterleistung besitzt und leicht zu reinigen ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 und einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 17 gelöst.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäß ist die Abscheideelektrode als durchströmbares leitfähiges Filtermaterial zur mechanischen Filterung von Partikeln ausgebildet. Dadurch ist gewährleistet, dass das zu reinigende Gas durch das durchströmbare Filtermaterial strömt und somit der Abstand zwischen den Partikeln und der Abscheideelektrode äußerst gering ist, so dass die Reinigungsleistung gesteigert wird. Durch die Kombination einer mechanischen Filterung und einer Filterung nach dem Prinzip des Elektrofilters kann somit die Filterung verbessert werden. Zur Abreinigung muss nur das durchströmbare Filtermaterial der Abscheideelektrode gereinigt werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Im Gegensatz zu den bekannten Elektrofiltern werden bei den neuartigen Elektrofiltern die Abscheideelektroden aus leitenden Materialien von dem zu reinigendem Gas durchströmt und insbesondere mittels pneumatischer Rückspülung gereinigt. Die Abscheideelektroden bzw. Filterelemente können bestehen aus mehrlagigen Geweben, Vliesen, poröse Materialien oder Schüttungen. Vorzugsweise werden die Abscheideelektroden bzw. Filterelemente aus Edelstählen hergestellt</p>
<p id="p0009" num="0009">Vorzugsweise weist die Abscheideelektrode ein leitfähiges Filtergewebe und/oder ein leitfähiges Filtervlies auf, auch andere poröse/durchström bare leitfähige Materialien aus Granulaten oder Spänen hergestellt, sind denkbar Die Abscheideelektroden/Filterelemente können dabei aus Metall, insbesondere Edelstahl, hergestellt sein. Dadurch lässt sich die Abscheideelektrode auch bei hohen Temperaturen, insbesondere zur Reinigung von Verbrennungsgasen, einsetzen. Das Filtermaterial kann dabei aus Fasern, Granulaten oder Spänen hergestellt sein, die eine Dicke von kleiner als 2mm oder 0,5 mm, insbesondere kleiner als 0,3 mm, aufweisen. Solche Fasern, Drähte, Granulat oder Späne können zu einem Filtermaterial verarbeitet sein, dessen Maschenweite oder Porengröße kleiner 2mm, insbesondere kleiner 0,6 mm, beispielsweise kleiner 0,3 mm, ist, so dass auch kleinere Partikel schon mechanisch gefiltert werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das Filtermaterial kann mehrere Lagen mit einem leitfähigen Filtergewebe und/oder einem leitfähiges Filtervlies aufweisen. Die Lagen können eine unterschiedliche oder gleiche Durchlässigkeit für Gase besitzen. Die Durchlässigkeit kann sich von außen nach innen reduzieren. Die Lagen können beispielsweise aus Drahtgewebe mit gleicher oder unterschiedlicher Maschenweite bestehen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Das Filtermaterial weist vorzugsweise eine Dicke von mehr als 2mm, insbesondere zwischen 5 mm und 30 mm, auf. Dadurch wird das zu reinigende Gas durch ein dickes Filtermaterial geleitet, an dem eine Abscheidung der Partikel erfolgt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das Filtermaterial schlauch-, taschenförmig oder haubenförmig ausgebildet sein. Hierfür kann das Filtermaterial der Abscheideelektrode an formstabilen Stützkörpern, wie Körben, gehalten sein, um eine definierte Position innerhalb des Strömungsraumes einzunehmen. Auch die Herstellung von selbsttragenden Filterelementen ist denkbar, beispielsweise aus einem eigensteifen Drahtgewebe. Dadurch kann sowohl die Funktion des Elektrofilters als auch die Abreinigung optimiert werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Für die Abreinigung wird ein Einblasen eines Reinigungsgases im Gegenstrombetrieb genutzt. Der Strömungsraum wird im Bereich des Filtermaterials von dem zu reinigenden Gas in eine erste Richtung durchströmt, wobei das Filtermaterial von einem Reinigungsgas entgegen dieser Strömungsrichtung in eine zweite Richtung durchströmt werden kann, so dass sich an dem Filtermaterial abgeschiedene Partikel bei einer pneumatischen Reinigung lösen und gesammelt werden können. Dies führt zu dem Vorteil, dass die einmal abgeschiedenen Partikel nicht beim Reinigungsvorgang durch den Strömungsraum zur Reingasseite geleitet werden, sondern wieder in den Raum, in dem das Rohgas vorhanden ist. Eine solche pneumatische Reinigung kann in regelmäßigen Intervallen erfolgen, wobei auch eine automatische Abreinigung möglich ist. Eine solche Abreinigung kann gleichzeitig für sämtliche schlauch-, taschen- oder haubenförmigen Filterelemente in dem Strömungsraum erfolgen oder auch nur für einzelne Untergruppen von Filterelementen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die schlauch-, taschen- oder haubenförmigen Filterelemente können vertikal hängend oder horizontal liegend gehalten oder freitragend oder auch in einem Winkel zwischen vertikal und horizontal in dem Strömungsraum angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Filterelemente in einem Winkel zwischen 15° und 45°, insbesondere ca. 30° aus der Vertikalen ausgelenkt angeordnet. Die Anströmung durch das Rohgas wird so gestaltet, dass eine fallende Strömung im Filtergehäuse realisiert wird (Down Flow Prinzip).</p>
<p id="p0015" num="0015">Ferner ist in dem Strömungsraum beabstandet zu den schlauchförmigen Abscheideelektroden eine Vielzahl von Sprühelektroden in Form von Sprühdrähten<!-- EPO <DP n="4"> --> angeordnet. Die Sprühelektroden können dabei zwischen Isolatoren in dem Strömungsraum gespannt sein und in einem definierten Abstand, beispielsweise zwischen 3 cm und 30 cm, beabstandet von den Abscheideelektroden vorgesehen werden. Die Sprühelektroden können dabei parallel zu der Längsachse der Filterelemente oder auch winklig dazu ausgerichtet sein, insbesondere auch rechtwinklig.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Reinigen von Gasen eignet sich besonders gut zur Reinigung von heißen Gasen, speziell Verbrennungsgasen, gerade wenn das Filtermaterial aus einem Filtergewebe oder einem Filtervlies aus Metall hergestellt ist. Die Gase können eine Temperatur größer 100 °C, insbesondere größer 200 °C, bei Bedarf aber auch Temperaturen von über 300 oder über 400 °C aufweisen. Auch ist der Einsatz bei Umgebungstemperatur möglich.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Reinigen von Gasen, und</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Schnittansicht durch die Vorrichtung der <figref idref="f0001">Figur 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0018" num="0018">Eine Vorrichtung 1 zum Reinigen von Gasen umfasst einen Filterbehälter 2, an dem ein Einlass 3 für ein zu reinigendes Gas ausgebildet ist. In dem Filterbehälter 2 ist ein Strömungsraum 4 ausgebildet, in dem eine Vielzahl von Sprühelektroden 20 und Abscheideelektroden 5 angeordnet ist. Die Abscheideelektroden 5 sind als durchströmbares Filtermaterial ausgebildet, insbesondere aus einem Filtergewebe und/oder einem Filtervlies, Granulat oder Spänen aus einem elektrisch leitfähigen Material. Vorzugsweise werden für das Filtermaterial metallische Materialien eingesetzt, beispielsweise Edelstahl. Das Filtermaterial kann dabei aus Fasern, Drähten, Granulaten oder Spänen hergestellt sein, die eine Dicke von 0,1 bis 2mm, insbesondere zwischen 0,1 mm und 0,2 mm, aufweisen. Die Dicke des Filtermaterials liegt vorzugsweise in einem Bereich zwischen 2 mm und 30 mm, wobei das Filtermaterial ein oder mehrlagig angeordnet werden kann, insbesondere können auch 2 bis 15 Lagen aus Filtermaterial verwendet werden. Wenn ein gitterförmiges Filtermaterial, beispielsweise ein Filtergewebe, eingesetzt wird, kann die Maschenweite in einem Bereich zwischen 0,2mm und 10mm, insbesondere 1mm bis 5mm liegen.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Die Abscheideelektroden 5 aus dem Filtermaterial sind dabei schlauch-, taschen- oder haubenförmig ausgebildet und werden von außen nach innen von dem zu reinigenden Gas durchströmt. Dabei sind die Abscheideelektroden 5 an ihrer Unterseite geschlossen ausgebildet, während sie an ihrer Oberseite an einer Zwischenwand 7 in dem Filterbehälter 2 an einem rohrförmigen Halter 8 hängend gelagert sind. Die schlauchförmigen Abscheideelektroden 5 werden somit von außen nach innen durchströmt, wobei das gereinigte Gas durch die rohrförmigen Halter 8 zu einem Auslass 6 an dem Filterbehälter 2 strömt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Beabstandet von den Abscheideelektroden 5 sind eine Vielzahl von Sprühelektroden 20 in Form vom Sprühdrähten vorgesehen, die jeweils zwischen dem Isolator 21 und dem Isolator 22 gespannt und beabstandet von den Abscheideelektroden 5 positioniert sind, beispielsweise in einem Abstand zwischen 1 cm und 30 cm, insbesondere 3 cm bis 10 cm. Der Isolator 21 kann über einen Halter 24 an der Zwischenwand 7 fixiert sein, während der Isolator 22 an einem Halter 23 fixiert ist, der an dem Filterbehälter 2 festgelegt ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Damit die Abscheideelektroden 5 im durchströmten Zustand in einer vorbestimmten Position in dem Strömungsraum 4 angeordnet bleiben, sind die Abscheideelektroden 5 mit dem Filtermaterial an formstabilen Stützkörpern gehalten, beispielsweise an Körben, an denen das Filtermaterial festgelegt ist. Dadurch werden Bewegungen relativ zu den Sprühelektroden 20 weitgehend vermieden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Um die Abscheideelektroden 5 zu reinigen, ist oberhalb des rohrförmigen Halters 8 ein Reinigungsrohr 9 vorgesehen, in dem Düsen 10 vorgesehen sind, deren Öffnung zu den rohrförmigen Haltern 8 gerichtet ist. Durch die Düsen 10 kann ein Reinigungsgas somit in die einzelnen schlauchförmigen -, taschen- oder haubenförmigen Abscheideelektroden 5 eingeblasen werden, wobei das Reinigungsgas entgegen der Strömungsrichtung des zu reinigenden Gases durch das Filtermaterial geblasen wird. Durch den Reinigungsvorgang werden die abgeschiedenen Partikel an den Abscheideelektroden 5 an einem Trichter 11 an der Unterseite des Filterbehälters 2 gesammelt und über eine Zellenradschleuse 12 oder eine andere Einrichtung entsorgt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das Reinigungsgas wird in das Reinigungsrohr 9 durch einen Druckbehälter 13 gespeist, der über einen Kompressor 14 aufladbar ist. Als Reinigungsgas kann beispielsweise Luft eingesetzt werden, wobei eine Steuerung 15 vorgesehen<!-- EPO <DP n="6"> --> ist, um den Reinigungsvorgang in bestimmten Intervallen zu wiederholen. Hierfür können über Leitungen 16 und 17 Druckmessungen durchgeführt werden, um den Druck in dem Filterbehälter 2 auf der Reingasseite und der Rohgasseite zu ermitteln und dadurch einen eventuellen Verstopfungsgrad zu detektieren. Auch weitere Parameter können für die Steuerung 15 für die Reinigung herangezogen werden. Durch das schlagartige Einblasen eines Reinigungsgases durch das Reinigungsrohr und die Düsen 10 können an der Abscheideelektrode 5 anhaftende Partikel entgegen der Strömungsrichtung weggeblasen werden, damit sie in dem Trichter 11 gesammelt werden. Der Druck und das Volumen des eingeblasenen Reinigungsgases können abhängig von der Größe der Abscheideelektroden 5 und des Filterbehälters 2 gewählt werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">In <figref idref="f0002">Figur 2</figref> ist ein horizontaler Schnitt durch den Filterbehälter 2 dargestellt, der an einer Seite den Einlass 3 mit dem zu reinigenden Gas aufweist. In dem Strömungsraum des Filterbehälters 2 ist eine Vielzahl von schlauch-, taschen- oder haubenförmigen Abscheideelektroden 5 aus Filtermaterial hängend angeordnet, die von mehreren Sprühelektroden 20 in Form von Sprühdrähten umgeben sind. Zwischen den Sprühelektroden 20 und den Abscheideelektroden 5 ist eine Spannungsquelle 25 angeordnet, die über eine Leitung 26 mit den einzelnen Sprühelektroden 2 und mit einer Leitung 27 mit den Abscheideelektroden 5 verbunden ist, was nur schematisch dargestellt ist. Dadurch bildet sich ein elektrisches Potenzial zwischen den Sprühelektroden 20 und den Abscheideelektroden 5 aus, das beispielsweise in einem Bereich zwischen 6 kV und 80 kV liegen kann, um einen hohen Abscheidegrad für elektrisch geladene Partikel erreichen zu können.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 eignet sich insbesondere zur Reinigung von heißen Gasen, speziell Verbrennungsgasen, die Temperaturen zwischen 250 °C und über 500 °C aufweisen können, beispielsweise bei Biomasseverbrennungsanlagen, Syntesegasreaktoren oder Verbrennungsmotoren zum Beispiel Schiffs- oder Großdieselmotoren. Auch andere Einsatzgebiete im Bereich der Gasreinigung sind möglich.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0026" num="0026">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Vorrichtung</dd>
<dt>2</dt><dd>Filterbehälter</dd>
<dt>3</dt><dd>Einlass</dd>
<dt>4</dt><dd>Strömungsraum</dd>
<dt>5</dt><dd>Abscheideelektrode</dd>
<dt>6</dt><dd>Auslass</dd>
<dt>7</dt><dd>Zwischenwand</dd>
<dt>8</dt><dd>Halter</dd>
<dt>9</dt><dd>Reinigungsrohr</dd>
<dt>10</dt><dd>Düse</dd>
<dt>11</dt><dd>Trichter</dd>
<dt>12</dt><dd>Zellenradschleuse</dd>
<dt>13</dt><dd>Druckbehälter</dd>
<dt>14</dt><dd>Kompressor</dd>
<dt>15</dt><dd>Steuerung</dd>
<dt>16</dt><dd>Leitung</dd>
<dt>17</dt><dd>Leitung</dd>
<dt>20</dt><dd>Sprühelektrode</dd>
<dt>21</dt><dd>Isolator</dd>
<dt>22</dt><dd>Isolator</dd>
<dt>23</dt><dd>Halter</dd>
<dt>24</dt><dd>Halter</dd>
<dt>25</dt><dd>Spannungsquelle</dd>
<dt>26</dt><dd>Leitung</dd>
<dt>27</dt><dd>Leitung</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung (1) zum Reinigen von Gasen, mit einem Filterbehälter (2), in dem ein Strömungsraum (4) für das zu reinigende Gas ausgebildet ist, mindestens einer in dem Strömungsraum (4) angeordneten Sprühelektrode (20) und mindestens einer in dem Strömungsraum (4) angeordneten Abscheideelektrode (5), wobei durch Anlegen einer Spannung zwischen der Sprühelektrode (20) und der Abscheideelektrode (5) Partikel des zu reinigenden Gases an der Abscheideelektrode (5) abscheidbar sind, wobei die Abscheideelektrode (5) als durchströmbares leitfähiges Filtermaterial zur mechanischen Filterung von Partikeln ausgebildet ist und der Strömungsraum (4) von dem zu reinigenden Gas durchströmbar ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> durch das Filtermaterial ein Reinigungsgas einleitbar ist, das das Filtermaterial entgegen der Strömungsrichtung des zu reinigenden Gases durchströmt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Abscheideelektrode (5) als leitfähiges Filtergewebe und/oder leitfähiges Filtervlies, leitfähiges Granulat oder leitfähige Späne ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtergewebe oder das Filtervlies aus Metall, insbesondere temperaturbeständigem Edelstahl, hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial aus leitfähigen Fasern hergestellt ist, die eine Dicke von kleiner 2 mm, insbesondere kleiner als 0,3 mm, aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial mehrere Lagen mit einem leitfähigen Filtergewebe und/oder einem leitfähiges Filtervlies aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial aus leitfähigen Granulat hergestellt ist, das eine Dicke von 0,2mm bis 5mm aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial aus leitfähigen Spänen hergestellt ist, die eine Dicke von 0,1mm bis 2mm aufweisen.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial eine Dicke von mehr als 4 mm, insbesondere zwischen 10 bis 30 mm, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Abscheideelektrode (5) schlauch-, taschen- oder haubenförmig ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Filtermaterial der Abscheideelektrode (5) an formstabilen Stützkörpern gehalten ist, oder als selbsttragendes Element hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in dem Strömungsraum (4) eine Vielzahl schlauchförmiger oder haubenförmiger Abscheideelektroden (5) vertikal hängend, oder horizontal liegend aufgelegt oder freitragend angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die mindestens eine Abscheideelektrode (5) geneigt zur Vertikalen ausgerichtet ist, wobei die Anströmung durch das Rohgas so gestaltet ist, dass eine fallende Strömung im Filtergehäuse realisiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in dem Strömungsraum (4) beabstandet zu den schlauch- oder haubenförmigen Abscheideelektroden (5) eine Vielzahl von Sprühelektroden (20) in Form von Sprühdrähten angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die mindestens eine Sprühelektrode (20) zwischen Isolatoren (21, 22) in dem Strömungsraum (4) gespannt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verwendung einer Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Reinigung von Gasen, speziell von Verbrennungsgasen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Verwendung nach Anspruch 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gase oder Verbrennungsgase eine Temperatur größer 100 °C, insbesondere größer 200 °C, aufweisen.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren zum Reinigen von Gasen, mit einem Filterbehälter (2), in dem ein Strömungsraum (4) für das zu reinigende Gas ausgebildet ist, mindestens einer in dem Strömungsraum (4) angeordneten Sprühelektrode (20) und mindestens einer in dem Strömungsraum (4) angeordneten Abscheideelektrode (5), wobei durch Anlegen einer Spannung zwischen der Sprühelektrode (20) und der Abscheideelektrode (5) Partikel des zu reinigenden Gases an der Abscheideelektrode (5) abgeschieden werden, wobei die Abscheideelektrode (5) als durchströmbares leitfähiges Filtermaterial zur mechanischen Filterung von Partikeln ausgebildet ist und der Strömungsraum (4) von dem zu reinigenden Gas durchströmt wird, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zur Reinigung des Filtermaterials durch das Filtermaterial ein Reinigungsgas eingeleitet wird, das das Filtermaterial entgegen der Strömungsrichtung des zu reinigenden Gases durchströmt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Device (1) for purifying gases, having a filter container (2) in which a flow space (4) for the gas to be cleaned is formed, at least one spray electrode (20) arranged in the flow space (4) and at least one precipitating electrode (5) arranged in the flow space (4), wherein particles of the gas to be cleaned can be deposited at the precipitating electrode (5) by applying a voltage between the spray electrode (20) and the precipitating electrode (5), wherein the precipitating electrode (5) is formed as a traversable conductive filter material for the mechanical filtering of particles and the flow space (4) can be flowed through by the gas to be cleaned, <b>characterized in that</b> a cleaning gas can be introduced through the filter material, which gas flows through the filter material in the opposite direction to the flow direction of the gas to be cleaned.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Device according to claim 1, <b>characterized in that</b> the precipitating electrode (5) is designed as conductive filter fabric and/or conductive filter fleece, conductive granulate or conductive chips.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Device according to claim 2, <b>characterized in that</b> the filter fabric or the filter fleece is made of metal, in particular temperature-resistant stainless steel.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Device according to claim 2 or 3, <b>characterized in that</b> the filter material is made of conductive fibers which have a thickness of less than 2 mm, in particular less than 0.3 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the filter material has several layers with a conductive filter fabric and/or a conductive filter fleece.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Device according to claim 2, <b>characterized in that</b> the filter material is made of conductive granulate having a thickness of 0.2 mm to 5 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Device according to claim 2, <b>characterized in that</b> the filter material is made of conductive chips having a thickness of 0.1 mm to 2 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the filter material has a thickness of more than 4 mm, in particular between 10 and 30 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the precipitating electrode (5) is formed in a tubular, pocket-shaped or hood-shaped manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the filter material of the precipitating electrode (5) is held on dimensionally stable supporting bodies or is produced as a self-supporting element.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> a plurality of tubular or hood-shaped precipitating electrodes (5) are arranged in the flow space (4) in a vertically suspended, horizontally lying or self-supporting manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the at least one precipitating electrode (5) is oriented inclined to the vertical, wherein the inflow by the raw gas is designed in such a way that a falling flow is realized in the filter housing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Device according to claim 11, <b>characterized in that</b> a plurality of spray electrodes (20) in the form of spray wires are arranged in the flow space (4) at a distance from the tubular or hood-shaped precipitating electrodes (5).<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the at least one spray electrode (20) is clamped between insulators (21, 22) in the flow space (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Use of a device (1) according to one of the preceding claims for purifying gases, in particular combustion gases.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>Use according to claim 15, <b>characterized in that</b> the gases or combustion gases have a temperature greater than 100°C, in particular greater than 200°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>Method for purifying gases, having a filter container (2) in which a flow space (4) for the gas to be cleaned is formed, at least one spray electrode (20) arranged in the flow space (4) and at least one precipitating electrode (5) arranged in the flow space (4), wherein particles of the gas to be cleaned are deposited at the precipitating electrode (5) by applying a voltage between the spray electrode (20) and the precipitating electrode (5), wherein the precipitating electrode (5) is constructed as a traversable conductive filter material for the mechanical filtering of particles and the flow space (4) is flowed through by the gas to be cleaned, <b>characterized in that</b> for cleaning the filter material a cleaning gas is introduced through the filter material which flows through the filter material against the flow direction of the gas to be cleaned.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif (1) pour la purification de gaz avec un boîtier de filtre (2) dans lequel est formé un espace de circulation (4) pour le gaz à purifier, au moins une électrode à couronne (20) disposée dans l'espace de circulation (4) et au moins une électrode de séparation (5) disposée dans l'espace de circulation (4), l'application d'une tension entre l'électrode à couronne (20) et l'électrode de séparation (5) permettant de séparer des particules du gaz à purifier sur l'électrode de séparation (5), l'électrode de séparation (5) étant conformée comme un matériau filtrant conducteur qui peut être parcouru par le flux pour la filtration mécanique de particules et l'espace d'écoulement (4) pouvant être parcouru par le gaz à purifier, <b>caractérisé en ce que</b> peut être introduit à travers le matériau filtrant un gaz de nettoyage qui traverse le matériau filtrant en sens inverse du sens d'écoulement du gaz à purifier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'électrode de séparation (5) est conformée comme une toile filtrante conductrice et/ou un feutre filtrant conducteur, des granulés conducteurs ou de la limaille conductrice.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> la toile filtrante ou le feutre filtrant se compose de métal, en particulier d'acier inoxydable résistant à haute température.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 2 ou 3, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant est fait de fibres conductrices présentant une grosseur inférieure à 2 mm, en particulier inférieure à 0,3 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant présente plusieurs couches d'une toile filtrante conductrice et/ou d'un feutre filtrant conducteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant est fait de granulés conducteurs présentant une grosseur de 0,2 mm à 5 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant est fait<!-- EPO <DP n="15"> --> de limaille conductrice présentant une épaisseur de 0,1 mm à 2 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant présente une épaisseur supérieure à 4 mm, en particulier comprise entre 10 et 30 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'électrode de séparation (5) est en forme de tube, de poche ou de coiffe.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau filtrant de l'électrode de séparation (5) est retenu sur des éléments de support de forme stable ou fabriqué comme un élément à portée libre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> sont disposées dans l'espace de circulation (4) plusieurs électrodes de séparation (5) en forme de tube ou de coiffe suspendues verticalement ou posées horizontalement ou à portée libre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'au moins une électrode de séparation (5) est inclinée par rapport à la verticale, le contact avec le flux de gaz brut étant conçu de façon à réaliser un écoulement en chute libre dans le boîtier de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 11, <b>caractérisé en ce que</b> sont disposées dans l'espace de circulation (4), à distance des électrodes de séparation (5) en forme de tube ou de coiffe, plusieurs électrodes à couronne (20) formées par des fils à couronne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'au moins une électrode à couronne (20) est tendue entre des isolateurs (21, 22) dans l'espace de circulation (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Utilisation d'un dispositif (1) selon l'une des revendications précédentes pour la purification de gaz, et spécifiquement de gaz de combustion.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Utilisation selon la revendication 15, <b>caractérisée en ce que</b> les gaz ou les gaz de combustion ont une température supérieure à 100 °C, en particulier supérieure à 200 °C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Procédé pour la purification de gaz avec un boîtier de filtre (2) dans lequel est formé un espace de circulation (4) pour le gaz à purifier, au moins une électrode à couronne (20) disposée dans l'espace de circulation (4) et au moins une électrode de séparation (5) disposée dans l'espace de circulation (4), l'application d'une tension entre l'électrode à couronne (20) et l'électrode de séparation (5) permettant de séparer des particules du gaz à purifier sur l'électrode de séparation (5), l'électrode de séparation (5) étant conformée comme un matériau filtrant conducteur qui peut être parcouru par le flux pour la filtration mécanique de particules et l'espace d'écoulement (4) pouvant être parcouru par le gaz à purifier, <b>caractérisé en ce qu'</b>en vue du nettoyage du matériau filtrant, un gaz de nettoyage peut être introduit à travers le matériau filtrant et traverse le matériau filtrant en sens inverse du sens d'écoulement du gaz à purifier.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="141" he="194" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="94" he="173" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US20090151568A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20090151568</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP0299197A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>0299197</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP1669562A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1669562</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="EP2614894A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>2614894</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
