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(11) |
EP 2 879 798 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
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Anmeldetag: 03.07.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/064044 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/019794 (06.02.2014 Gazette 2014/06) |
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| (54) |
VERTIKALROLLENMÜHLE
VERTICAL ROLLER MILL
BROYEUR VERTICAL À GALETS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
03.08.2012 DE 102012107127
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.06.2015 Patentblatt 2015/24 |
| (73) |
Patentinhaber: ThyssenKrupp Industrial Solutions AG |
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45143 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- VOß, Ulrich
48153 Münster (DE)
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| (74) |
Vertreter: ThyssenKrupp Intellectual Property GmbH |
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ThyssenKrupp Allee 1 45143 Essen 45143 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 313 845 US-A1- 2004 227 024
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US-A- 4 522 343
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vertikalrollenmühle mit wenigstens einer Mahlrolle und
einem Mahlteller sowie einem um den Mahlteller angeordneten Düsenring.
[0002] Eine Vertikalrollenmühle ist beispielsweise aus der
DE 38 39 419 A1 bekannt, bei der das zu zerkleinernde Material über eine Schurre oder einen Schacht
dem Mahlteller aufgegeben und dann unter Einwirkung der Mahlrollen zerkleinert wird.
Das zerkleinerte Material wird über den Mahltellerrand ausgetragen und von dort pneumatisch
zu einem oberhalb der Mühle angeordneten Sichter geführt. Der hierfür erforderliche
Luftstrom wird über einen um den Mahlteller angeordneten Düsenring zugeführt. Hierzu
ist ein unter dem Düsenring angeordneter Ringraum vorgesehen, der über wenigstens
einen Gaseinlass mit Luft versorgt wird.
[0003] Man ist bestrebt, eine möglich gleichmäßige Verteilung der Luft über den Umfang des
Düsenrings zu erreichen. Nachdem das Mahlgut üblicherweise im Bereich zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Mahlrollen ausgetragen wird, während im Bereich der Mahlrollen
kein oder kaum Mahlgut über den Mahltellerrand tritt, ist es prinzipiell ausreichend,
wenn alle Bereiche des Düsenrings, an denen das zerkleinerte Material vermehrt über
den Mahltellerrand tritt, vergleichbare Strömungsverhältnisse aufweisen. Hierzu ist
es erforderlich, dass die über den oder die Gaseinlässe in den Ringraum unter dem
Düsenring eingeführte Sichtluft im Ringraum entsprechend gleichmäßig verteilt wird.
Man hat daher auch schon vorgeschlagen, die Anzahl der Gaseinlässe an die Anzahl der
Mahlrollen anzupassen und durch eine entsprechend Anstellung der Gaseinlässe für alle
relevanten Bereiche des Düsenrings ähnliche Strömungseigenschaften zu erzeugen. Der
Nachteil der angestellten Gaseinlässe besteht aber darin, dass dort die Luftmasse
prinzipiell nicht gleichmäßig über den gesamten Umfang verteilt zugeführt werden kann.
[0004] In der
US 2004/0 227 024 A1 werden gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls mehrere über den Umfang verteilt
angeordnete und tangential angeschlossene Gaseinlässe vorgesehen. Für den Fall, dass
nur ein Gaseinlass möglich ist, wird ein zweites Ausführungsbeispiel vorgesehen, bei
dem die Luft des einzigen Gaseinlasses aufgeteilt wird, indem ein Teil gleich in den
Ringraum eingeführt wird, während der andere Teil um den Ringraum herumgeführt und
auf der gegenüberliegenden Seite zugeführt wird. Ein durch den längeren Weg bedingter
Geschwindigkeitsverlust des Gasstromes kann durch einen sich kontinuierlich verjüngenden
Querschnitt ausgeglichen werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein neues Konzept für eine Vergleichmäßigung
des zugeführten Volumenstroms im Ringraum unterhalb des Düsenrings anzugeben.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Vertikalrollenmühle weist wenigstens eine, vorzugsweise mehrere
Mahlrollen und einen Mahlteller sowie einen um den Mahlteller angeordneten Düsenring
auf, der mit einem darunter angeordneten Ringraum in Verbindung steht, wobei der Ringraum
wenigstens zwei über seinen Umfang verteilt angeordnete Gaseinlässe aufweist, die
in gleicher Drehrichtung tangential einmünden, und der Ringraum nach außen zwischen
den Gaseinlässen jeweils durch eine spiralförmige Wandung begrenzt wird.
[0008] Durch die spiralförmigen Wandungen und die in gleicher Drehrichtung tangential mündenden
Gasleitungen können sich die einmündenden Gasströme durch die erzeugte zirkuläre Drallströmung
optimal vergleichmäßigen, obwohl die Platzverhältnisse im Ringraum meist nur sehr
eingeschränkt sind.
[0009] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verjüngt sich jede spiralförmige
Wandung von einem ersten Radius auf einen zweiten, kleineren Radius. Es hat sich weiterhin
als vorteilhaft herausgestellt, wenn zwischen dem Düsenring und einer Oberkante der
Gaseinlässe ein vertikaler Abstand von wenigstens der Breite des Düsenrings besteht.
Hierdurch wird ein ausreichender Umlenkraum für die üblicherweise horizontal in den
Ringraum eintretenden Gasströme zu der nach oben gerichteten Strömung durch den Düsenring
geschaffen.
[0011] Um diese Umlenkung zusätzlich zu unterstützen ist in einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, dass sich zwischen der Oberkante der Gaseinlässe und dem
Düsenring ein Kragen zum Umlenken der über die Gaseinlässe eingeführten Gasströme
vorgesehen ist. Dieser Kragen kann sich beispielsweise von der Oberkante der Gaseinlässe
zum Düsenring konisch erweitern. Weiterhin kann vorgesehen werden, dass der Durchmesser
des Kragens im Bereich des Düsenrings im Wesentlichen dem minimalen Aussendurchmesser
des Düsenrings entspricht, um eine optimale Anbindung an den Düsenring zu gewährleisten.
[0012] Der Radius des Kragens kann im Bereich der Oberkante der Gaseinlässe zweckmäßigerweise
nicht größer als der kleinere zweite Radius der Spiralwandung ausgebildet werden.
Wenngleich der Düsenring sowohl kreisförmig als auch nicht kreisförmig ausgebildet
sein kann, weist der Kragen vorzugsweise eine kreisförmige Form auf und ist mindestens
soweit nach innen gezogen, dass die spiralförmigen Wandungen zwischen den Gaseinlässen
abgedeckt sind.
[0013] Der minimale Winkel des Kragens gegenüber der Horizontalen kann insbesondere mit
0 bis 45°, vorzugsweise im Bereich 25 bis 35° angegeben werden.
[0014] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung erstrecken sich die spiralförmigen
Wandungen über die Höhe der Gaseinlässe und der Ringraum zwischen den Oberkanten der
Gaseinlässe und dem Düsenring wird durch eine zylindrische Wandung begrenzt. Der Düsenring
ist kreisförmig ausgebildet, wobei der erste Radius der spiralförmigen Wandungen dem
Außenradius des Düsenrings entspricht. Weiterhin entspricht der Radius der zylindrischen
Wandung dem ersten Radius der spiralförmigen Wandungen und die spiralförmigen Wandungen
sind mit einem Ringblech abgedeckt, dessen Außenradius dem Radius der zylindrischen
Wandung entspricht und dessen Innenradius kleiner oder gleich dem zweiten Radius der
spiralförmigen Wandungen ist. Dabei kann das Verhältnis der Höhe der zylindrischen
Wandung zur Breite des Ringblechs vorzugsweise wenigstens 0,4 betragen.
[0015] Ist der Kragen mit einem Winkel gegenüber der Horizontalen ausgerichtet, der kleiner
als der Schüttwinkel des durch den Düsenring nach unten durchfallenden Mahlgutes ist,
insbesondere im Fall des Ringblechs, wird sich ein konischer Kragen aus Schüttgut
bilden, der ebenfalls die Funktion der gezielten und gleichmäßigen Umlenkung der Luftmassen
ermöglicht.
[0016] Um die Luftmenge im bestimmten Abschnitten des Düsenringen, insbesondere dort, wo
der größte Anteil des zerkleinerten Materials über den Mahltellerrand tritt, kann
der Kragen segmentweise mit Aussparungen versehen sein, um dadurch die im Ringraum
vergleichmäßigte Strömung gezielt in bestimmten Abschnitten zu verstärkten.
[0017] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der
Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele und der Zeichnung näher erläutert.
[0018] In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vertikalrollenmühle,
- Fig. 2a - 2c
- verschiedene Ansichten eines Ringraums mit zwei Gaseinlässen,
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung des Ringraums gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung des Ringraums gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 5a + 5b
- verschiedene Ansichten eines Kragens mit Aussparungen gemäß einer ersten Variante,
- Fig. 6a + 6b
- verschiedene Ansichten eines Kragens mit Aussparungen gemäß einer zweiten Variante,
- Fig. 7a - 7c
- verschiedene Ansichten eines Ringraums mit drei Gaseinlässen und
- Fig. 8a - 8c
- verschiedene Ansichten eines Ringraums mit vier Gaseinlässen.
[0019] Die Vertikalrollenmühle gemäß Fig. 1 weist mehrere Mahlrollen 1 auf, die mit einem
Mahlteller 2 zur Zerkleinerung von Mahlgut zusammenwirken. Im Mühlengehäuse 3 ist
ferner ein oberhalb des Mahltellers zwei angeordneter Sichter 4 vorgesehen. Mahlgut
5 gelangt über eine Aufgabeschurre 6 in bekannter Art und Weise auf dem Mahlteller
2 und von dort unter die Mahlrollen 1. Das zerkleinerte Mahlgut tritt durch die Fliehkraftwirkung
des drehenden Mahltellers 2 über den Mahltellerrand 2a hinaus und wird dort von einem
über einen um den Mahlteller 2 angeordneten Düsenring 7 zugeführten Sichtgasstrom
8 erfasst und nach oben in den Sichter 4 transportiert. Der Sichter 4 ist beispielsweise
als Stabkorbsichter ausgebildet und führt das grobe Gut wieder auf dem Mahlteller
zurück, während das feine Gut zusammen mit dem Sichtgasstrom 8 über einen Auslass
4a abgeführt wird.
[0020] Der Düsenring 7 steht mit einem darunter angeordneten Ringraum 9 in Verbindung, der
wenigstens zwei über seinen Umfang verteilt angeordnete Gaseinlässe 10, 11 aufweist.
Der Ringraum 9 dient zur Vergleichmäßigung des über die Gaseinlässe zugeführten Sichtgases.
Zur gezielten Ausrichtung des aus den Düsenring 7 austretenden Sichtgases 8 ist der
Düsenring in bekannter Art und Weise mit einer Vielzahl von Düsenringschaufeln versehen.
[0021] Die eigentliche Erfindung betrifft die Ausgestaltung des Ringraumes 9 mit den angeschlossenen
Gaseinlässen und wird im Folgenden näher erläutert.
[0022] In den Figuren 2a bis 2c ist ein erstes Ausführungsbeispiel des Ringraumes 9 in der
Variante mit zwei Gaseinlässen 10, 11 dargestellt. In Fig. 3 ist dieses Beispiel in
einer schematischen Schnittdarstellung ersichtlich.
[0023] Beide Gaseinlässe 10, 11 münden in gleicher Drehrichtung tangential in den Ringraum
9 ein und sind um 180° versetzt angeordnet. Der Ringraum 9 wird nach innen durch den
Mahlteller 2 bzw. seinen Unterbau und nach außen zwischen den beiden Gaseinlässen
10, 11 durch spiralförmige Wandungen 14, 15 begrenzt. Jede spiralförmige Wandung 14,
15 verjüngt sich von einem ersten Radius R1 auf einen zweiten kleineren Radius R2.
Man könnte auch davon sprechen, dass es sich um eine gleichläufiges Mehrfachspiralgehäuse
handelt, wobei zwei Spiralgehäuse zueinander gedreht angeordnet und miteinander verschnitten
sind. Die vertikale Höhe der spiralförmigen Wandungen 14, 15 entspricht dabei der
vertikalen Höhe der Gaseinlässe 10, 11.
[0024] Zwischen dem Düsenring 7 und der Oberkanten der Gaseinlässe 10, 11 ist ein vertikaler
Abstand a vorgesehen. In Fig. 3 ist die Oberkante des Gaseinlasses 10 mit dem Bezugszeichen
10a versehen. Dieser vertikaler Abstand a ist vorzugsweise wenigstens so groß wie
die Breite b des Düsenrings 7.
[0025] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Düsenring 7 kreisförmig ausgebildet.
Es sind aber im Rahmen der Erfindung auch andere Formen, wie beispielsweise eine eckig
abgerundete Form, denkbar. Der minimale Außendurchmesser des Düsenrings entspricht
dabei dem doppelten ersten Radius R1 der spiralförmigen Wandungen 10, 11. Der Ringraum
wird zwischen den Oberkanten der Gaseinlässe 10, 11 und dem Düsenring entweder durch
einen sich konisch zum Düsenring hin erweiternden Kragen 20 (siehe Fig. 3) oder durch
eine zylindrische Wandung 21 (siehe Fig. 4) begrenzt. Der Kragen ist vorzugsweise
kreisförmig ausgebildet und mindestens so weit nach innen gezogen, dass die spiralförmigen
Wandungen 14, 15 von oben gesehen abgedeckt sind. Die innere Begrenzung des Kragens
20 ist in Fig. 2a gestrichelt eingezeichnet. Der Kragen unterstützt die Umlenkung
des Sichtgases 8, wobei der Winkel α gegenüber der Horizontalen vorzugsweise im Bereich
von 25 bis 35° liegen sollte.
[0026] Im Falle einer zylindrischen Wandung 21 gemäß Fig. 4 wird in Höhe der Oberkante der
Gaseinlässe 10, 11 ein horizontales Ringblech 22 vorgesehen, dessen Außendurchmesser
dem Durchmesser der zylindrischen Wandung 21 entspricht und dessen Innendurchmesser
kleiner oder gleich dem doppelten zweiten Radius R2 der spiralförmigen Wandungen ist.
Auf diese Weise deckt das Ringblech 22 die sich durch die nach innen verjüngenden
spiralförmigen Wandungen 14 und 15 entstehenden Spalte 18, 19 (siehe Fig. 2a) ab.
Auch im Falle des konischen Kragens gemäß Fig. 20 wird dieser auf seine Unterseite
entsprechend abgedeckt, damit das Sichtgas nicht ungewollt unterhalb des Kragens eintritt
(siehe Fig. 3).
[0027] Das zwischen Mahlrolle 1 und Mahlteller 2 zerkleinerte Material, welches über den
Mahltellerrand 2a tritt und dort vom Sichtgas 8 erfasst wird, beinhaltet auch Partikel,
die aufgrund ihrer Größe zu schwer sind und durch den Düsenring 7 nach unten in den
Ringraum 9 fallen. Es wird sich daher auf dem Ringblech 22 ein Schüttkegel 23 aus
diesem Material aufbauen. Dieser Schüttkegel übernimmt dann die Funktion des konischen
Kragens 20 der Fig. 3. Das Verhältnis der Höhe der zylindrischen Wandung 21 und der
Breite des Ringblechs 22 beträgt wenigstens 0.4, damit sich ein geeigneter Schüttkegel
23 ausbilden kann.
[0028] Durch die tangentiale Einströmung des Sichtgases 8 über die wenigstens zwei Gaseinlässe
10, 11 in Verbindung mit den spiralförmigen Wandungen 14, 15 wird eine zirkuläre Drallströmung
im Ringraum 9 erzeugt, die nach oben umgelenkt wird und eine saubere An- und Abströmung
der Düsenringschaufeln des Düsenrings 7 gewährleistet. Es ist aber nicht erforderlich,
dass die Gasströmung über den gesamten Umfang des Düsenrings 7 völlig gleichmäßig
aus dem Düsenring austritt. Es ist vielmehr zweckmäßiger, jeweils die Abschnitte des
Düsenrings, die zwischen zwei Mahlrollen vorgesehen sind, mit mehr Luft zu beaufschlagen,
als die Abschnitte neben den Mahlrollen, da das Mahlgut zwischen den Mahlrollen über
den Mahltellerrand tritt. Neben einer Vergleichmäßigung der Gasströmung im Ringraum
9 ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, bestimmte Abschnitte
des Düsenrings mit mehr bzw. weniger Sichtgas zu beaufschlagen. Im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 5a und 5b ist der Kragen 20 daher mit Aussparungen 20a versehen.
Die Anzahl der Aussparungen entspricht zweckmäßigerweise dem einfachen oder mehrfachen
Vielfachen der Anzahl der Mahlrollen 1.
[0029] Im dargestellten Ausführungsbeispiel wäre der Kragen 20 mit seinen vier Aussparungen
20a daher insbesondere für eine Vertikalrollenmühle mit vier Mahlrollen 1 geeignet.
Selbstverständlich müssen die Aussparungen 20a auf die Anordnung der Mahlrollen 1
abgestimmt sein, um die gewünschte Strömung des Sichtgases 8 zu erzeugen.
[0030] Während die Aussparungen 20a die Form eines Kreisabschnitts haben, zeigt das Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 6a und 6b eine mehr eckige Form von Aussparungen 20b. Durch die
Form und Anordnung der Aussparungen kann eine gezielte Beeinflussung des durch den
Düsenring 7 hindurchtretenden Sichtgases 8 erreicht werden. Die Vergleichmäßigung
im Ringraum 9 gewährleistet, dass die Strömungen im Bereich aller Aussparungen gleich
bzw. annähernd gleich sind. Nimmt der Kragen die Form des horizontalen Ringblechs
22 ein, können natürlich auch dort entsprechende Aussparungen vorgesehen werden.
[0031] Anstelle von zwei Gaseinlässen 10, 11 können aber auch drei Gaseinlässe 10, 11, 12
vorgesehen werden, wie das in den Figuren 7a bis 7c dargestellt ist. In diesem Fall
sind die drei Gaseinlässe gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet und münden
ebenfalls tangential in der gleichen Drehrichtung in den Ringraum ein. Zwischen jeweils
zwei Gaseinlässen sind wiederum spiralförmige Wandungen 14, 15 und 16 vorgesehen.
Bezüglich der sonstigen Ausgestaltung des Ringraums und insbesondere des Kragens 20
bzw. einer zylindrischen Wandung 21 in Kombination mit einem Ringblech 22 kann auf
die obigen Ausführungen verwiesen werden.
[0032] Das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 8a und 8c zeigt schließlich noch eine Anordnung
mit vier Gaseinlässen 10, 11, 12, 13 mit dazwischen angeordneten spiralförmigen Wandungen
14, 15, 16 und 17.
[0033] Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele zeichnen sich durch eine saubere Anströmung
des Düsenrings 7 mit einer drallbehafteten, zirkulären Strömung aus, wobei durch den
Kragen 20 oder den sich ausbildenden Schüttkegel 23 eine Strömungsumkehr vor dem Düsenring
vermieden wird. Auf diese Weise kann die Materialmenge, welche nicht vom Sichtgas
8 mitgerissen und stattdessen durch den Düsenring nach unten fällt, deutlich verringert
werden. Bei den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen hat sich auch gezeigt, dass
durch die erfindungsgemäße Anströmung des Düsenrings ein Einsaugen von Luft von oberhalb
des Düsenrings vermieden wird. Auch hierdurch wird die Sichtung verbessert. Durch
die Aussparungen im Kragen kann die Luftmengenverteilung im Düsenring flexibel an
die Bedürfnisse angepasst werden. Eine gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilung über
den gesamten Düsenring gewährleistet zudem auch bessere Anströmung des nach geordneten
Sichters 4.
1. Vertikalrollenmühle mit wenigstens einer Mahlrolle (1) und einem Mahlteller (2) sowie
einem um den Mahlteller angeordneten Düsenring (7), der mit einem darunter angeordneten
Ringraum (9) in Verbindung steht, wobei der Ringraum (9) wenigstens zwei über seinen
Umfang verteilt angeordnete Gaseinlässe (10, 11, 12, 13) aufweist, die in gleicher
Drehrichtung tangential einmünden,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (9) nach außen zwischen den Gaseinlässen (10, 11, 12, 13) jeweils durch
eine spiralförmige Wandung (14, 15, 16, 17) begrenzt wird.
2. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich jede spiralförmige Wandung (14, 15, 16, 17) von einem ersten Radius (R1) auf
einen zweiten, kleineren Radius (R2) verjüngt.
3. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Düsenring (7) und einer Oberkante (10a) der Gaseinlässe (10, 11, 12,
13) ein vertikaler Abstand (a) von wenigstens der Breite (b) des Düsenrings (7) besteht.
4. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen einer Oberkante (10a) der Gaseinlässe (10, 11, 12, 13) und dem Düsenring
(7) ein Kragen (20) zur Umlenkung von über die Gaseinlässe (10, 11, 12, 13) eingeführten
Gasströmen erstreckt.
5. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (20) segmentweise mit Aussparungen (20a, 20b) versehen ist.
6. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kragen (20) von der Oberkante (10a) der Gaseinlässe (10, 11, 12, 13) zum
Düsenring (7) konisch erweitert.
7. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Kragens (20) im Bereich des Düsenrings (7) im Wesentlichen dem
minimalen Außendurchmesser des Düsenrings (7) entspricht.
8. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 2 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Radius des Kragens (20) im Bereich der Oberkante (10a) der Gaseinlässe (10, 11,
12, 13) nicht größer als der kleinere zweite Radius (R2) der spiralförmigen Wandungen
(14, 15, 16, 17) ist.
9. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (20) kreisringförmig ausgebildet ist und mindestens so weit nach innen
gezogen ist, dass die spiralförmigen Wandungen (14, 15, 16, 17) zwischen den Gaseinlässen
(10, 11, 12, 13) abgedeckt sind.
10. Vertikalrollenmühle nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass der minimale Winkel (α) des Kragens (20) gegenüber der Horizontalen 0° bis 45° beträgt,
vorzugsweise im Bereich von 25° bis 35°.
11. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das sich die spiralförmigen Wandungen (14, 15, 16, 17) über die Höhe der Gaseinlässe
(10, 11, 12, 13) erstrecken und der Ringraum (9) zwischen den Oberkanten (10a) der
Gaseinlässe (10, 11, 12, 13) und dem Düsenring (7) durch eine zylindrische Wandung
(21) begrenzt wird.
12. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenring (7) kreisförmig ausgebildet ist und der erste Radius (R1) der spiralförmigen
Wandungen (14, 15, 16, 17) dem Außenradius des Düsenrings (7) entspricht.
13. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der zylindrischen Wandung (14, 15, 16, 17) dem ersten Radius (R1) der
spiralförmigen Wandungen (14, 15, 16, 17) entspricht und die spiralförmigen Wandungen
mit einem Ringblech (22) abgedeckt sind, dessen Außenradius dem Radius der zylindrischen
Wandung (21) entspricht und dessen Innenradius kleiner oder gleich dem zweiten Radius
(R2) der spiralförmigen Wandungen (14, 15, 16, 17) ist.
14. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass Verhältnis der Höhe der zylindrischen Wandung (21) zur Breite des Ringblechs (22)
wenigstens 0,4 beträgt.
15. Vertikalrollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (9) nach innen durch den Mahlteller (2) begrenzt wird.
1. Vertical roller mill having at least one grinding roller (1) and one grinding plate
(2), and a nozzle ring (7) which is disposed around the grinding plate and which is
in connection with an annular space (9) which is disposed therebelow, wherein the
annular space (9) has at least two gas inlets (10, 11, 12, 13) which are disposed
so as to be distributed across the circumference thereof and which open out in a tangential
manner in the same rotation direction,
characterized in that the annular space (9) between the gas inlets (10, 11, 12, 13) is outwardly delimited
by in each case one helical wall (14, 15, 16, 17).
2. Vertical roller mill according to Claim 1, characterized in that each helical wall (14, 15, 16, 17) from a first radius (R1) tapers off to a second
smaller radius (R2).
3. Vertical roller mill according to Claim 1, characterized in that there is a vertical spacing (a) of at least the width (b) of the nozzle ring (7)
between the nozzle ring (7) and an upper edge (10a) of the gas inlets (10, 11, 12,
13).
4. Vertical roller mill according to Claim 1, characterized in that a collar (20) for diverting gas flows which are introduced by way of the gas inlets
(10, 11, 12, 13) extends between an upper edge (10a) of the gas inlets (10, 11, 12,
13) and the nozzle ring (7).
5. Vertical roller mill according to Claim 4, characterized in that the collar (20) in segments is provided with recesses (20a, 20b).
6. Vertical roller mill according to Claim 4, characterized in that the collar (20) from the upper edge (10a) of the gas inlets (10, 11, 12, 13) is conically
widened towards the nozzle ring (7).
7. Vertical roller mill according to Claim 4, characterized in that the diameter of the collar (20) in the region of the nozzle ring (7) corresponds
to substantially the minimum external diameter of the nozzle ring (7).
8. Vertical roller mill according to Claims 2 and 4, characterized in that the radius of the collar (20) in the region of the upper edge (10a) of the gas inlets
(10, 11, 12, 13) is not greater than the smaller second radius (R2) of the helical
walls (14, 15, 16, 17).
9. Vertical roller mill according to Claim 4, characterized in that the collar (20) is configured in a toroidal shape and projects inwardly at least
so far that the helical walls (14, 15, 16, 17) between the gas inlets (10, 11, 12,
13) are covered.
10. Vertical roller mill according to one or a plurality of Claims 4 to 9, characterized in that the minimum angle (α) of the collar (20) in relation to the horizontal is 0° to 45°,
preferably is in the range from 25° to 35°.
11. Vertical roller mill according to Claim 2, characterized in that the helical walls (14, 15, 16, 17) extend across the height of the gas inlets (10,
11, 12, 13), the annular space (9) between the upper edges (10a) of the gas inlets
(10, 11, 12, 13) and the nozzle ring (7) being delimited by a cylindrical wall (21).
12. Vertical roller mill according to Claim 2, characterized in that the nozzle ring (7) is configured in a toroidal shape, the first radius (R1) of the
helical walls (14, 15, 16, 17) corresponding to the external radius of the nozzle
ring (7).
13. Vertical roller mill according to Claims 11 and 12, characterized in that the radius of the cylindrical wall (14, 15, 16, 17) corresponds to the first radius
(R1) of the helical walls (14, 15, 16, 17), and the helical walls are covered by an
annular sheet-metal panel (22), the external radius of the latter corresponding to
the radius of the cylindrical wall (21) and the internal radius of the latter being
smaller than or equal to the second radius (R2) of the helical walls (14, 15, 16,
17).
14. Vertical roller mill according to Claim 13, characterized in that the ratio of the height of the cylindrical wall (21) to the width of the annular
sheet-metal panel (22) is at least 0.4.
15. Vertical roller mill according to Claim 1, characterized in that the annular space (9) is inwardly delimited by the grinding plate (2).
1. Broyeur vertical à galets avec au moins un galet broyeur (1) et un disque broyeur
(2) ainsi qu'une couronne à tuyères (7) disposée autour du disque broyeur reliée à
un espace annulaire (9) disposé dessous, l'espace annulaire (9) comportant au moins
deux admissions de gaz (10, 11, 12, 13) disposées de façon répartie sur sa périphérie
débouchant tangentiellement dans la même direction de rotation, caractérisé en ce que l'espace annulaire (9) est délimité vers l'extérieur entre les admissions de gaz
(10, 11, 12, 13) respectivement par une paroi (14, 15, 16, 17) en forme de spirale.
2. Broyeur vertical à galets selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque paroi en forme de spirale (14, 15, 16, 17) se rétrécit pour passer d'un premier
rayon (R1) à un deuxième rayon (R2) inférieur.
3. Broyeur vertical à galets selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un écartement (a) vertical d'au moins la largeur (b) de la couronne à tuyères (7)
est prévu entre la couronne à tuyères (7) et une arête supérieure (10a) des admissions
de gaz (10, 11, 12, 13).
4. Broyeur vertical à galets selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un col (20) s'étend entre une arête supérieure (10a) des admissions de gaz (10, 11,
12, 13) et la couronne à tuyères (7) pour dévier les courants de gaz introduits via
les admissions de gaz (10, 11, 12, 13).
5. Broyeur vertical à galets selon la revendication 4, caractérisé en ce que le col (20) est pourvu sur certains segments d'évidements (20a, 20b).
6. Broyeur vertical à galets selon la revendication 4, caractérisé en ce que le col (20) s'élargit de façon conique de l'arête supérieure (10a) des admissions
de gaz (10, 11, 12, 13) jusqu'à la couronne à tuyères (7).
7. Broyeur vertical à galets selon la revendication 4, caractérisé en ce que le diamètre du col (20) correspond dans la région de la couronne à tuyères (7) pour
l'essentiel au diamètre extérieur minimal de la couronne à tuyères (7).
8. Broyeur vertical à galets selon la revendication 2 et 4, caractérisé en ce que le rayon du col (20) n'est pas supérieur, dans la région de l'arête supérieure (10a)
des admissions de gaz (10, 11, 12, 13), au deuxième rayon (R2) le plus petit des parois
en forme de spirale (14, 15, 16, 17).
9. Broyeur vertical à galets selon la revendication 4, caractérisé en ce que le col (20) est réalisé en forme de couronne circulaire et est tiré au moins si loin
vers l'intérieur que les parois en forme de spirale (14, 15, 16, 17) sont recouvertes
entre les admissions de gaz (10, 11, 12, 13).
10. Broyeur vertical à galets selon l'une quelconque des revendications 4 à 9 ou plusieurs
d'entre elles, caractérisé en ce que l'angle minimal (α) du col (20) va de 0° à 45° par rapport à l'horizontale, de préférence
dans la plage de 25° à 35°.
11. Broyeur vertical à galets selon la revendication 2, caractérisé en ce que les parois en forme de spirale (14, 15, 16, 17) s'étendent sur toute la hauteur des
admissions de gaz (10, 11, 12, 13) et que l'espace annulaire (9) est délimité par
une paroi cylindrique (21) entre les arêtes supérieures (10a) des admissions de gaz
(10, 11, 12, 13) et la couronne à tuyères (7).
12. Broyeur vertical à galets selon la revendication 2, caractérisé en ce que la couronne à tuyères (7) est réalisée en forme de cercle et que le premier rayon
(R1) des parois en forme de spirale (14, 15, 16, 17) correspond au rayon extérieur
de la couronne à tuyères (7).
13. Broyeur vertical à galets selon la revendication 11 et 12, caractérisé en ce que le rayon de la paroi cylindrique (14, 15, 16, 17) correspond au premier rayon (R1)
des parois en forme de spirale (14, 15, 16, 17) et que les parois en forme de spirale
sont recouvertes d'une tôle annulaire (22) dont le rayon extérieur correspond au rayon
de la paroi cylindrique (21) et dont le rayon intérieur est inférieur ou égal au deuxième
rayon (R2) des parois en forme de spirale (14, 15, 16, 17).
14. Broyeur vertical à galets selon la revendication 13, caractérisé en ce que le rapport de la hauteur de la paroi cylindrique (21) sur la largeur de la tôle annulaire
(22) est d'au moins 0,4.
15. Broyeur vertical à galets selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espace annulaire (9) est délimité vers l'intérieur par le disque broyeur (2).
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