[0001] Der Gegenstand betrifft eine Kraftfahrzeugenergieleitung, insbesondere eine Batterieleitung
eines Kraftfahrzeugs, mit einem ersten, batterieseitigen Ende und mit einem zweiten
Ende, wobei die Kraftfahrzeugenergieleitung einen metallischen Flachleiter und eine
den metallischen Flachleiter umgebende Isolierung aufweist, und wobei die Kraftfahrzeugenergieleitung
in einem Bereich als Fremdstartstützpunkt ausgebildet ist. Der Gegenstand betrifft
zudem die Verwendung einer derartigen Kraftfahrzeugenergieleitung in einem Kraftfahrzeug.
[0002] In modernen Kraftfahrzeugen ist der verfügbare Bauraum für Bauteile wie Fahrzeugbatterien
begrenzt. Es ist daher häufig nicht möglich, die Fahrzeugbatterie so einzubauen, dass
sie leicht zugänglich ist. Ein Zugriff auf die Fahrzeugbatterie kann jedoch erforderlich
sein, wenn die Batterie aufgeladen werden soll oder wenn der eigene Motor oder der
Motor eines zweiten Fahrzeugs durch von außen zugeführte elektrischer Energie fremdgestartet
werden muss. Bei schwer zugänglichen Batterien müssen oftmals sogar Bauteile entfernt
werden, um an die Batterie zu gelangen. Dies ist sehr aufwändig und erfordert teilweise
spezielles Werkzeug. Bei einem Fahrzeug, das aufgrund einer Panne am Straßenrand steht,
ist zudem ein aufwändiges Freilegen der Batterie aufgrund der Verkehrssituation nicht
immer gefahrlos möglich.
[0003] Weiter erschwert wird ein Aufladen der Batterie oder ein Fremdstarten des Fahrzeugs
dadurch, dass auch die Batteriepole bei modernen Fahrzeugen schwer zugänglich sind.
So weisen moderne Polklemmen häufig pyrotechnische Trennvorrichtungen auf, die die
Polklemme bei einem Aufprall von der Batterieklemme ablöst. Zudem werden oftmals keine
herkömmlichen Kabel, sondern elektrische Flachbandleiter als Energieleiter eingesetzt.
Die meisten Polzangen von Starthilfevorrichtungen sind jedoch auf Fremdstartpunkte
von herkömmlichen Batteriekabeln mit rundem Querschnitt ausgelegt, weshalb der Anschluss
einer Polzange an einen Flachbandleiter schwierig sein kann.
[0004] Aus der
DE 10 2009 051 487 A1 ist eine Fremdstarteinrichtung für eine Batterie eines Kraftwagens bekannt. Es wird
vorgeschlagen, ein T-förmiges Trägerteil in ein flexibles Massekabel zu integrieren.
Auf das Trägerteil wird eine Messinghülse aufgeschraubt, die den Anschluss für eine
Polzange eines Fremdstartgerätes bildet. Aufgrund der Flexibilität des Massekabels
kann der Fremdstartstützpunkt aus einer Halterung gelöst werden und in eine zugängliche
Gebrauchsstellung gedreht werden.
[0005] Die vorgeschlagene Lösung hat mehrere Nachteile. Zunächst ist die Lösung nur in Verbindung
mit herkömmlichen, aus flexiblen Litzen bestehenden Massekabeln umsetzbar; der Einsatz
von Flachleitern mit größerer Querschnittsfläche ist aufgrund der höheren Steifigkeit
schwierig. Zudem ist die Herstellung der Fremdstarteinrichtung aufwändig, da ein separates
Trägerteil in das Massekabel integriert werden muss. Anschließend muss die ebenfalls
als separates Bauteil ausgeführte Messinghülse auf das Trägerteil aufgeschraubt werden.
[0006] Aus der
DE 10 2007 025 268 A1 ist ein Kraftfahrzeugenergieleiter bekannt, der als Flachleiter ausgebildet sein
kann. Es wird vorgeschlagen, als Fremdstartstützpunkt einen Anschlussbolzen mit dem
Flachleiter zu verbinden. Hierzu weist der Anschlussbolzen an einem Ende einen Stift
mit einem Gewinde auf, der in eine hierfür in dem Flachleiter vorgesehene Bohrung
geschraubt werden kann.
[0007] Auch an dieser Lösung ist die aufwändige Herstellung nachteilig. Da der Anschlussbolzen
als separates Bauteil ausgeführt wird und mit dem Flachleiter verschraubt werden soll,
müssen sowohl in dem Flachleiter als auch an dem Anschlussbolzen ein Gewinde erzeugt
werden. Zudem kann es je nach eingesetztem Bolzenwerkstoff zu Kontaktkorrosion sowie
zu einem Lösen der Schraubverbindung kommen.
[0008] Dem Gegenstand liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene und zuvor
näher dargestellte Kraftfahrzeugenergieleitung derart auszugestalten und weiterzubilden,
dass auf einfache und kostengünstige Weise eine Anschlussmöglichkeit für eine Starthilfevorrichtung
geschaffen wird.
[0009] Bei einer Kraftfahrzeugenergieleitung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 wird
die Aufgabe dadurch gelöst, dass das zweite Ende ein freies Ende ist, und dass die
Kraftfahrzeugenergieleitung im Bereich des zweiten Endes als umgebogener Fremdstartstützpunkt
ausgebildet ist.
[0010] Kraftfahrzeugenergieleitungen sind Leitungen, die nicht lediglich Signale oder dergleichen
übertragen, sondern zur Übertragung sehr hoher Ströme und Leistungen geeignet sind.
Kraftfahrzeugenergieleitungen werden insbesondere als Batteriekabel, also als Verbindung
zwischen einer Fahrzeugbatterie und einem Generator/Anlasser verwendet und müssen
daher eine sehr hohe Stromtragfähigkeit aufweisen. Ladeströme bzw. Startströme in
Fahrzeugen betragen regelmäßig 100 Ampere und mehr, oftmals sogar mehrere hundert
Ampere. Indem ein Teil der Kraftfahrzeugenergieleitung selbst als Fremdstartstützpunkt
- also als Kontaktstelle zum Anschluss einer Fremdstartvorrichtung - ausgebildet wird,
kann auf separate Anschlussteile wie Bolzen, Hülsen oder dergleichen verzichtet werden.
Es kann daher auch auf aufwändige Fügeverfahren verzichtet werden, die zum Anbringen
separater Teile nötig wären. Ein weiterer Vorteil eines integrierten und somit sortenreinen
Fremdstartstützpunkts liegt darin, dass im Gegensatz zu separaten Anschlussteilen
keine Kontaktkorrosion auftreten kann. Der Fremdstartstützpunkt kann als isolationsfreie
Kontaktstelle ausgebildet werden, indem die Isolierung des metallischen Flachleiters
in einem definierten Bereich entfernt wird. Alternativ kann der metallische Flachleiter
in einem definierten Bereich bei der Herstellung gar nicht erst mit einer Isolierung
versehen werden. Auf diese Weise kann eine Fremdstarteinrichtung, insbesondere eine
Polzange oder Fremdstartzange eines Starthilfekabels, direkt an den blanken metallischen
Flachleiter angeklemmt werden.
[0011] Nach einer weiteren - nicht beanspruchten - Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der
Fremdstartstützpunkt als eine blanke Kontaktstelle zwischen dem ersten und dem zweiten
Ende der Kraftfahrzeugenergieleitung angeordnet ist. Eine blanke Kontaktstelle ist
eine Stelle, an der der metallische Flachleiter isolationsfrei und daher unmittelbar
zugänglich ist. Mit einer Anordnung zwischen dem ersten und dem zweiten Ende der Kraftfahrzeugenergieleitung
kann gemeint sein, dass der Fremdstartstützpunkt im Bereich der direkten und unmittelbaren
Verbindung zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende der Kraftfahrzeugenergieleitung
angeordnet ist und nicht in einer Verzweigung oder an einem weiteren Arm angeordnet
ist. Fahrzeuge sind regelmäßig mit einem weit verzweigten Netz von elektrischen Leitungen
ausgestattet, das auch als Kabelbaum bezeichnet wird. In modernen Fahrzeugen kann
der Kabelbaum eine erhebliche Masse und Komplexität aufweisen. Diese Ausgestaltung
hat den Vorteil, dass die Kraftfahrzeugenergieleitung keine weiteren Enden, Arme oder
Verzweigungen aufweisen muss, so dass die Masse und Komplexität des Leitungssystems
nicht noch weiter erhöht wird.
[0012] Nach einer weiteren - nicht beanspruchten - Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass
der Fremdstartstützpunkt zwischen zwei benachbarten isolierten Abschnitten der Kraftfahrzeugenergieleitung
angeordnet ist. Indem die Isolierung der Kraftfahrzeugenergieleitung nur lokal im
Bereich des Fremdstartstützpunktes entfernt wird, kann es möglich sein, den Fremdstartstützpunkt
an nahezu jeder Stelle einer Kraftfahrzeugenergieleitung anzuordnen. Eine vollständige
Entfernung der Isolierung ist zwar möglich, aber nicht erforderlich. Ebenso ist es
möglich, wenngleich nicht erforderlich, die Isolierung von dem Fremdstartstützpunkt
bis zu einem Ende der Kraftfahrzeugenergieleitung komplett zu entfernen.
[0013] Der beanspruchte Gegenstand sieht vor, dass das zweite Ende ein freies Ende ist,
und dass die Kraftfahrzeugenergieleitung im Bereich des zweiten Endes als umgebogener
Fremdstartstützpunkt ausgebildet ist. Unter einem freien Ende wird ein Bereich der
Kraftfahrzeugenergieleitung verstanden, an dem kein Erzeuger oder Verbraucher angeschlossen
ist. Ein freies Ende kann zum Anschluss einer Fremdstartvorrichtung bestimmt sein.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der metallische Flachleiter
im Bereich des Fremdstartstützpunktes U-förmig geformt ist. Ebenso kann der Flachleiter
im Bereich des Fremdstartstützpunktes hakenförmig oder als S- oder Z-Kontur gebogen
sein. Flachleiter zeichnen sich regelmäßig durch einen Querschnitt mit einer geringen
Höhe und einer deutlich größeren Breite aus. Der Anschluss einer Polzange einer Starthilfevorrichtung
kann aufgrund dieser Querschnittsform schwierig sein. Übliche Polzangen weisen eine
Metallfeder auf, deren Klemmkraft mit steigendem Öffnungswinkel der Polzange zunimmt.
Mit anderen Worten ist die Klemmkraft der Polzange gering, wenn die Polzange nur leicht
geöffnet ist. Bei sehr weit geöffneter Polzange ist die Klemmkraft hoch. Bei Flachleitern
kann das Problem auftreten, dass die geringe Höhe des Flachleiters eine zu geringe
Klemmkraft in der Polzange auslöst. Insbesondere bei Feuchtigkeit oder Vibrationen
besteht daher die Gefahr, dass die Polzange von dem Fremdstartstützpunkt abrutscht.
Die große Breite von Flachleitern führt hingegen dazu, dass die Polzange sehr schwer
anzulegen ist, da der Öffnungswinkel von Polzangen konstruktiv begrenzt ist. Dieses
Problem kann gelöst werden, indem die Kraftfahrzeugenergieleitung im Bereich des Fremdstartstützpunktes
umgeformt, insbesondere umgebogen wird, so dass eine U-förmige Kontaktstelle ausgebildet
wird. Unter einer U-Form wird insbesondere eine Form verstanden, bei der der metallische
Flachleiter beispielsweise um wenigstens 180° gebogen ist. Auf diese Weise kann erreicht
werden, dass der Fremdstartstützpunkt eine Klemmweite aufweist, die größer ist als
die Höhe des Flachleiters, die jedoch kleiner ist als die Breite des Flachleiters.
Durch einen U-förmigen Fremdstartstützpunkt wird also ein sicherer Halt der Polzange
erreicht. Es besteht weder die Gefahr einer zu geringen Klemmkraft, noch besteht die
Gefahr, dass die Polzange nicht weit genug geöffnet werden kann.
[0015] Eine alternative - nicht beanspruchte - Ausgestaltung sieht vor, dass die Kraftfahrzeugenergieleitung
ein drittes, freies Ende aufweist und dass die Kraftfahrzeugenergieleitung im Bereich
des dritten, freien Endes als Fremdstartstützpunkt ausgebildet ist. Indem ein drittes,
freies Ende und damit eine Abzweigung vorgesehen ist, kann der Fremdstartstützpunkt
noch variabler im Motorraum angeordnet werden. Insbesondere bei Kraftfahrzeugenergieleitungen,
die an einem schwer zugänglichen Ort angeordnet sind, ist es günstiger, ein freies
Ende zu einer zugänglichen Stelle im Fahrzeug zu führen als die gesamte Kraftfahrzeugenergieleitung
wie eine Schlaufe zu diese Stelle hin- und zurückzuführen. Insbesondere kann der Endbereich
des freien Endes als Fremdstartstützpunkt ausgebildet sein. Das freie Ende kann von
der direkten Verbindung zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende oder beispielsweise
von einer Potenzialleiste abzweigen.
[0016] Eine gute elektrische Leitfähigkeit kann nach einer weiteren Ausbildung erreicht
werden, indem der metallische Flachleiter aus Aluminium oder Kupfer gebildet ist.
Aluminium hat zudem den Vorteil einer besonders geringen Dichte, wodurch die Masse
der Kraftfahrzeugenergieleitung verringert werden kann. Als besonders geeignet hat
sich aufgrund einer sehr guten Leitfähigkeit Reinaluminium 99,5% EN AW1050A oder 99,7%
EN AW1070A erwiesen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der metallische Flachleiter einen rechteckigen
Querschnitt auf. Rechteckige Profile können besonders einfach und somit günstig hergestellt
werden. Eine besonders hohe Flexibilität des metallischen Flachleiters kann erreicht
werden, wenn die Höhe des Flachleiters im Verhältnis zu seiner Breite besonders gering
ist. In der Praxis haben sich Breiten-/Höhenverhältnisse von 2 zu 1 bis 12 zu 1 bewährt;
bevorzugt werden Breiten-/Höhenverhältnisse von 2,5 zu 1 bis 6 zu 1. Insbesondere
bei Flachleitern aus Aluminium kann die Breite des metallischen Flachleiters wenigstens
dreimal so groß sein wie seine Höhe, so dass der Quotient aus der Breite des metallischen
Flachleiters und der Höhe des metallischen Flachleiters größer/gleich drei ist. Für
den Einsatz in Kraftfahrzeugen hat sich eine Höhe zwischen 2,5 mm und 8 mm und eine
Breite zwischen 8 mm bis 30 mm als geeignet erwiesen. Bevorzugt liegt die Querschnittsfläche
bei Aluminium-Flachleitern im Bereich zwischen 16 mm
2 und 160 mm
2, insbesondere im Bereich zwischen 50 mm
2 und 120 mm
2. Bei Kupfer-Flachleitern werden Querschnittsflächen im Bereich zwischen 30 mm
2 und 75 mm
2 bevorzugt.
[0018] Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass die Querschnittsfläche des metallischen Flachleiters
im Bereich des Fremdstartstützpunktes identisch oder geringer ist als in den übrigen
Bereichen des metallischen Flachleiters. Der Vorteil einer geringeren Querschnittsfläche
liegt in einem besseren Kontakt zwischen Fremdstartzange und Flachleiter. Eine identische
Querschnittsfläche hat den Vorteil einer konstanten Stromleitfähigkeit und einer gleichmäßigen
Erwärmung.
[0019] In weiterer Ausgestaltung ist die Breite des metallischen Flachleiters im Bereich
des Fremdstartstützpunktes identisch oder geringer als in den übrigen Bereichen des
metallischen Flachleiters. Indem nur die Breite und nicht die Höhe des metallischen
Flachleiters im Bereich des Fremdstartstützpunktes verringert wird, wird der Unterschied
zwischen der Breite und der Höhe des metallischen Flachleiters geringer. Die Breite
kann vorzugsweise so weit verringert werden, dass die Breite und die Höhe des metallischen
Flachleiters im Bereich des Fremdstartstützpunktes etwa identisch sind. Mit anderen
Worten kann die Querschnittsfläche des metallischen Flachleiters im Bereich des Fremdstartstützpunktes
quadratisch sein. Durch die Verringerung der Breite des metallischen Flachleiters
im Bereich des Fremdstartstützpunktes kann eine optimale Klemmkraft unabhängig davon
erreicht werden, von welcher Seite oder aus welcher Richtung eine Polzange angeklemmt
wird. Als besonders geeignet hat sich eine Verringerung der Breite des metallischen
Flachleiters im Bereich des Fremdstartstützpunktes von wenigstens 8 mm, insbesondere
von 10 mm erwiesen. Eine identische Breite hat den Vorteil einer konstanten Stromleitfähigkeit
und einer gleichmäßigen Erwärmung.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, dass die Kraftfahrzeugenergieleitung
im Bereich des Fremdstartstützpunktes eine abnehmbare, elektrisch isolierende Abdeckung
aufweist. Durch eine elektrisch isolierende Abdeckung wird der Fremdstartstützpunkt
vor einem versehentlichen Kontakt und einem damit verbundenen Kurzschluss geschützt.
Vorzugsweise bietet die Abdeckung auch Schutz vor Staub und Feuchtigkeit. Um eine
Starthilfevorrichtung an den Fremdstartstützpunkt anschließen zu können, ist die Abdeckung
abnehmbar. Vorzugsweise ist die Abdeckung manuell, also ohne Werkzeug abnehmbar.
[0021] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Abdeckung als Schutzkappe, insbesondere
als schwenkbare Schutzkappe aus Kunststoff, ausgebildet ist. Eine schwenkbare Schutzkappe
hat den Vorteil, dass die Schutzkappe auf- und wieder zugeklappt werden kann ohne
in den Motorraum oder auf den Boden zu fallen. Die Schutzkappe ist also dauerhaft
mit der Kraftfahrzeugenergieleitung verbunden. Die Verbindung kann insbesondere durch
ein Filmscharnier oder ein Gelenk ausgebildet sein. Der Einsatz von Kunststoff hat
den Vorteil sehr guter elektrischer Isolationseigenschaften sowie günstiger Herstellbarkeit,
etwa durch Spritzgießen.
[0022] Ein besonders einfacher und sicherer Anschluss einer Starthilfevorrichtung kann erreicht
werden, indem die Abdeckung gemäß einer weiteren Ausbildung eine Kennzeichnung der
Polarität, insbesondere eine Farbmarkierung und/oder ein Symbol, aufweist. Durch eine
Kennzeichnung der Polarität, etwa ein Plus- oder Minus-Symbol können auch wenig erfahrene
Benutzer zuverlässig erkennen, ob der Plus- oder der Minuspol and den Fremdstartstützpunkt
angeschlossen werden muss. Häufig sind Starterkabel auch farblich gekennzeichnet,
wobei das Kabel für den Pluspol rot und das Kabel für den Minuspol schwarz ist. Alternativ
oder zusätzlich zu den Symbolen kann die Abdeckung daher vorzugsweise auch eine rote
oder schwarze Farbmarkierung aufweisen.
[0023] Die zuvor beschriebenen Kraftfahrzeugenergieleitungen können in einem Kraftfahrzeug
verwendet werden. Insbesondere können die Kraftfahrzeugenergieleitungen als Batterieleitung,
etwa als B+ Batterieleitung eines Kraftfahrzeugs verwendet werden.
[0024] Die Merkmale der Verfahren und Vorrichtungen sind frei miteinander kombinierbar.
Insbesondere können Merkmale und Teilmerkmale der Beschreibung und/oder der abhängigen
sowie unabhängigen Ansprüche, auch unter vollständiger oder teilweiser Umgehung von
Merkmalen oder Teilmerkmalen der unabhängigen Ansprüche, in Alleinstellung oder frei
miteinander kombiniert eigenständig erfinderisch sein.
[0025] Der Gegenstand wird nachfolgend anhand einer lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1a
- eine nicht beanspruchte Kraftfahrzeugenergieleitung in einer Seitenansicht;
- Fig. 1b
- die Kraftfahrzeugenergieleitung aus Fig. 1a in einer Draufsicht;
- Fig. 1c
- eine entlang der Linie Ic-Ic aus Fig. 1b geschnittene Ansicht der Kraftfahrzeugenergieleitung;
- Fig. 1d
- eine entlang der Linie Id-Id aus Fig. 1b geschnittene Ansicht der Kraftfahrzeugenergieleitung;
- Fig. 2a
- die nicht beanspruchte Kraftfahrzeugenergieleitung aus Fig. 1a mit einem aufgesteckten
Gehäuse in einer Seitenansicht;
- Fig. 2b
- die Kraftfahrzeugenergieleitung aus Fig. 1b mit einem aufgesteckten Gehäuse in einer
Draufsicht;
- Fig. 3a - 3d
- verschiedene nicht beanspruchte Ausgestaltungen einer Kraftfahrzeugenergieleitung
mit einem Fremdstartstützpunkt in schematischer Darstellung; und
- Fig. 4a - 4c
- verschiedene erfindungsgemäße Ausgestaltungen eines Fremdstartstützpunktes.
[0026] In Fig. 1a ist eine - nicht beanspruchte - Kraftfahrzeugenergieleitung 1 in einer
Seitenansicht gezeigt. Die dargestellte Kraftfahrzeugenergieleitung 1 weist einen
metallischen Flachleiter 2 mit einem ersten, batterieseitigen Ende 3 und einem zweiten
Ende 4 auf. Das zweite Ende 4 kann einem Bordnetz, einem Verbrauchen oder einem Erzeuger
zugeordnet sein. Zwischen den beiden Enden 3, 4 ist ein Teil des metallischen Flachleiters
2 als Fremdstartstützpunkt 5 zum Anschluss einer in Fig. 1a schematisch dargestellten
Polzange einer Fremdstartvorrichtung ausgebildet. An das zweite Ende 4 des metallischen
Flachleiters 2 ist ein Kabel 6 angeschweißt. Zudem weist der metallische Flachleiter
2 einen Bolzen 7 auf, der zur Befestigung eines in Fig. 1a nicht dargestellten Gehäuses
dient. Auch kann das Ende 4 batterieseitig sein und das Kabel 6 z.B. die zur Polklemme
führende Leitung sein. Dann ist das Ende 3 verbraucherseitig. Außerdem kann das Ende
4, wie in Fig. 3b und in Fig. 3c gezeigt, ein freies Ende sein.
[0027] Fig. 1b zeigt die Kraftfahrzeugenergieleitung 1 aus Fig. 1a in einer Draufsicht.
Der metallische Flachleiter 2 ist von der Seite des ersten, batterieseitigen Endes
3 dargestellt. Durch eine Stufe dargestellt ist der Übergang von dem isolierten Bereich
des metallischen Flachleiters 2 zu dem nicht isolierten, blanken Fremdstartstützpunkt
5 des metallischen Flachleiters 2. Der Bolzen 7 weist im in Fig. 1b dargestellten
und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel einen zylindrischen Querschnitt auf.
Der Bolzen 7 besteht aus Metall und er ist mit dem metallischen Flachleiter 2 verschweißt.
[0028] In Fig. 1c ist eine entlang der Linie Ic-Ic aus Fig. 1b geschnittene Ansicht der
Kraftfahrzeugenergieleitung 1 dargestellt. Der metallische Flachleiter 2 bildet den
Kern der Kraftfahrzeugenergieleitung 1. Der metallische Flachleiter 2 ist vollständig
von einer Isolierung 8 umgeben, die bevorzugt aus Kunststoff hergestellt wird. Fig.
1d zeigt demgegenüber eine entlang der Linie Id-Id aus Fig. 1b geschnittene Ansicht
der Kraftfahrzeugenergieleitung 1. Wie in Fig. 1b erkennbar ist, liegt die Linie Id-Id
im Bereich des nicht isolierten Fremdstartstützpunktes 5, so dass in der geschnittenen
Ansicht in Fig. 1d der metallische Flachleiter 2 blank und insbesondere ohne Isolierung,
ausgebildet ist. Auf diese Weise kann eine elektrische Verbindung zwischen der Polzange
einer Fremdstartvorrichtung und dem metallischen Flachleiter 2 hergestellt werden.
[0029] Fig. 2a zeigt die - nicht beanspruchte - Kraftfahrzeugenergieleitung 1 aus Fig. 1a
mit einem aufgesteckten Gehäuse 9 in einer Seitenansicht. Das Gehäuse 9 besteht aus
Kunststoff und wird mit dem metallischen Flachleiter 2 verbunden, indem der Bolzen
7 in eine in dem Gehäuse 9 vorgesehene Aufnahme 10 geschoben wird. Die Aufnahme 10
ist ebenfalls aus Kunststoff hergestellt und flexibel. Am Ende der Aufnahme 10 rastet
der Bolzen 7 ein, so dass eine lösbare, formschlüssige Schnappverbindung ausgebildet
wird. Das Gehäuse 9 weist einen Flansch 11 mit Bohrungen 12 auf. Über die Bohrungen
12 kann das Gehäuse 9 an einer gut erreichbaren Position im Motorraum eines Fahrzeugs
fixiert werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Fremdstartstützpunkt
5 stets gut zugänglich ist. Das Gehäuse 9 weist schließlich eine Schutzkappe 13 auf.
Die Schutzkappe 13 ist mit dem Gehäuse 9 verbunden und kann um eine Achse 14 geschwenkt
werden, so dass der Fremdstartstützpunkt 5 bei geöffneter Schutzkappe 13 leicht zugänglich
ist und bei geschlossener Schutzkappe 13 vor Staub und Feuchtigkeit geschützt ist.
Die Schutzkappe 13 weist eine Kennzeichnung 15 der Polarität, hier ein Plus-Symbol,
auf. Dies erleichtert den Anschluss der richtigen Polzange, da sich die Fahrzeugbatterie
nicht unmittelbar in der Nähe der Kraftfahrzeugenergieleitung 1 befinden muss und
somit die Polarität der Fahrzeugbatterie schwer erkennbar sein kann. Die Schutzkappe
13 kann mit einem am Gehäuse 9 vorgesehenen Schnapphaken 16 eine lösbare Schnappverbindung
ausbilden.
[0030] In Fig. 2b ist die Kraftfahrzeugenergieleitung 1 aus Fig. 1b mit einem aufgesteckten
Gehäuse 9 in einer Draufsicht dargestellt. Die Bezugszeichen in Fig. 2b und die damit
gekennzeichneten Elemente entsprechen Fig. 2a.
[0031] Fig. 3a bis Fig. 3d zeigen unterschiedliche - nicht beanspruchte - Ausgestaltungen
einer Kraftfahrzeugenergieleitung 1 mit einem Fremdstartstützpunkt 5 in schematischer
Darstellung.
[0032] Fig. 3a zeigt eine Kraftfahrzeugenergieleitung 1 mit einem Fremdstartstützpunkt 5,
der zwischen dem ersten, batterieseitigen Ende 3 und dem zweiten Ende 4 der Kraftfahrzeugenergieleitung
1 angeordnet ist. Das erste Ende 3 ist mit einem Pol einer Fahrzeugbatterie 17 verbunden,
während das zweite Ende 4 mit einem Verbraucher oder Erzeuger 18 verbunden ist. Bei
dem Verbraucher oder Erzeuger 18 kann es sich beispielsweise um einen Anlasser oder
einen Generator handeln. Die Kraftfahrzeugenergieleitung 1 bildet zwischen dem ersten
Ende 3 und dem zweiten Ende 4 im Bereich des Fremdstartstützpunktes 5 eine U-förmige
Schlinge.
[0033] Demgegenüber zeigt Fig. 3b als alternative Ausgestaltung eine Kraftfahrzeugenergieleitung
1 mit einem Fremdstartstützpunkt 5, der an einem freien Ende der Kraftfahrzeugenergieleitung
1 angeordnet ist. Das zweite Ende 4 ist als freies Ende ausgebildet und ragt über
den Anschlusspunkt des Verbrauchers oder Erzeugers 18 an die Kraftfahrzeugenergieleitung
1 hinaus. Mit anderen Worten stellt das zweite, freie Ende 4 einen Fortsatz der Kraftfahrzeugenergieleitung
1 dar. Das erste Ende 3 ist wie in Fig. 3a mit einem Pol der Fahrzeugbatterie 17 verbunden.
[0034] In Fig. 3c zweigt das zweite, freie Ende 4 der Kraftfahrzeugenergieleitung 1 von
einer Potenzialschiene 19 ab, an die auch der Verbraucher oder Erzeuger 18 angeschlossen
ist. Das erste Ende 3 ist wie in Fig. 3a mit einem Pol der Fahrzeugbatterie 17 verbunden.
[0035] Fig. 3d zeigt eine Kraftfahrzeugenergieleitung 1, die ein drittes, freies Ende 20
aufweist und bei der die Kraftfahrzeugenergieleitung 1 im Bereich des dritten, freien
Endes 20 als Fremdstartstützpunkt 5 ausgebildet ist. Das freie dritte Ende 20 zweigt
von der direkten Verbindung zwischen dem ersten Ende 3 und dem zweiten Ende 4 der
Kraftfahrzeugenergieleitung 1 ab. Auch in Fig. 3d ist das erste Ende 3 der Kraftfahrzeugenergieleitung
1 mit einem Pol der Fahrzeugbatterie 17 verbunden. Das zweite Ende 4 ist mit dem Verbraucher
oder Erzeuger 18 verbunden.
[0036] In Fig. 4a bis Fig. 4c werden verschiedene erfindungsgemäße Ausgestaltungen eines
Fremdstartstützpunktes 5 dargestellt. Fig. 4a zeigt eine U-förmige Ausgestaltung des
Fremdstartstützpunktes 5. Fig. 4b zeigt demgegenüber eine hakenförmige Ausgestaltung
des Fremdstartstützpunktes 5. Fig. 4c zeigt schließlich eine S- oder Z-förmige Ausgestaltung
des Fremdstartstützpunktes 5. In allen drei in Fig. 4a bis Fig. 4c dargestellten Varianten
ist der Fremdstartstützpunkt 5 an dem freien Ende 4 einer Kraftfahrzeugenergieleitung
angeordnet, so dass diese Ausgestaltungen der Fremdstartstützpunkte 5 auf die Kraftfahrzeugenergieleitungen
1 aus Fig. 3b bis 3d übertragen werden können. Neben den in Fig. 4a bis Fig. 4c dargestellten
erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann bei nicht beanspruchten Ausgestaltungen auch
auf eine Verbiegung der Kraftfahrzeugenergieleitung 1 verzichtet werden, so dass die
Kraftfahrzeugenergieleitung 1 im Bereich des Fremdstartstützpunktes 5 gerade geformt
sein kann.
1. Kraftfahrzeugenergieleitung (1), insbesondere Batterieleitung eines Kraftfahrzeugs,
- mit einem ersten, batterieseitigen Ende (3) und
- mit einem zweiten Ende (4),
- wobei die Kraftfahrzeugenergieleitung (1) einen metallischen Flachleiter (2) und
eine den metallischen Flachleiter (2) umgebende Isolierung (8) aufweist, und
- wobei die Kraftfahrzeugenergieleitung (1) in einem Bereich als Fremdstartstützpunkt
(5) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Ende (4) ein freies Ende ist, und dass die Kraftfahrzeugenergieleitung
(1) im Bereich des zweiten Endes (4) als umgebogener Fremdstartstützpunkt (5) ausgebildet
ist.
2. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdstartstützpunkt (5) als eine blanke Kontaktstelle zwischen dem ersten (3)
und dem zweiten Ende (4) der Kraftfahrzeugenergieleitung (1) angeordnet ist.
3. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdstartstützpunkt (5) zwischen zwei benachbarten isolierten Abschnitten der
Kraftfahrzeugenergieleitung (1) angeordnet ist.
4. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Flachleiter (2) im Bereich des Fremdstartstützpunktes (5) U-förmig
geformt ist.
5. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugenergieleitung (1) ein drittes, freies Ende (20) aufweist und dass
die Kraftfahrzeugenergieleitung (1) im Bereich des dritten, freien Endes (20) als
Fremdstartstützpunkt (5) ausgebildet ist.
6. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Flachleiter (2) aus Aluminium oder Kupfer gebildet ist.
7. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Flachleiter (2) einen rechteckiges Querschnitt aufweist.
8. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für den Quotienten (Q) aus der Breite (B) des metallischen Flachleiters (2) und der
Höhe (H) des metallischen Flachleiters (2) gilt: Q ≥ 3.
9. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des metallischen Flachleiters (2) im Bereich des Fremdstartstützpunktes
(5) identisch oder geringer ist als in einem an den Fremdstartstützpunkt angrenzenden
Bereich des metallischen Flachleiters (2).
10. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des metallischen Flachleiters (2) im Bereich des Fremdstartstützpunktes
(5) identisch oder geringer ist als in einem an den Fremdstartstützpunkt angrenzenden
Bereich des metallischen Flachleiters (2).
11. Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugenergieleitung (1) im Bereich des Fremdstartstützpunktes (5) eine
abnehmbare, elektrisch isolierende Abdeckung aufweist.
12. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung als Schutzkappe (13), insbesondere als schwenkbare Schutzkappe aus
Kunststoff, ausgebildet ist.
13. Kraftfahrzeugenergieleitung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung eine Kennzeichnung (15) der Polarität, insbesondere eine Farbmarkierung
und/oder ein Symbol, aufweist.
14. Verwendung einer Kraftfahrzeugenergieleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 in
einem Kraftfahrzeug, insbesondere als Batterieleitung eines Kraftfahrzeugs.
1. Motor vehicle power conductor (1), in particular a battery lead of a motor vehicle,
- comprising a first end (3) on the battery side and
- comprising a second end (4),
- the motor vehicle power conductor (1) comprising a metal flat conductor (2) and
insulation (8) surrounding the metal flat conductor (2), and
- the motor vehicle power conductor (1) being in the form of a jump-start connection
point (5) in one region,
characterised in that
the second end (4) is a free end, and
in that the motor vehicle power conductor (1) is in the form of a bent jump-start connection
point (5) in the region of the second end (4).
2. Motor vehicle power conductor according to claim 1,
characterised in that
the jump-start connection point (5) is arranged as a bare contact point between the
first end (3) and the second end (4) of the motor vehicle power conductor (1).
3. Motor vehicle power conductor according to claim 1 or claim 2,
characterised in that
the jump-start connection point (5) is arranged between two adjacent insulated portions
of the motor vehicle power conductor (1).
4. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 3,
characterised in that
the metal flat conductor (2) is U-shaped in the region of the jump-start connection
point (5).
5. Motor vehicle power conductor according to claim 1,
characterised in that
the motor vehicle power conductor (1) comprises a third, free end (20), and in that the motor vehicle power conductor (1) is in the form of a jump-start connection point
(5) in the region of the third, free end (20).
6. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 5,
characterised in that
the metal flat conductor (2) is made of aluminium or copper.
7. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 6, characterised in that
the metal flat conductor (2) has a rectangular cross section.
8. Motor vehicle power conductor according to claim 7,
characterised in that,
for the quotients (Q) from the width (B) of the metal flat conductor (2) and the height
(H) of the metal flat conductor (2), Q ≥ 3 applies.
9. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 8,
characterised in that
the cross-sectional area of the metal flat conductor (2) in the region of the jump-start
connection point (5) is the same as or less than in a region of the metal flat conductor
(2) which is adjacent to the jump-start connection point.
10. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 9,
characterised in that
the width (B) of the metal flat conductor (2) in the region of the jump-start connection
point (5) is the same as or less than in a region of the metal flat conductor (2)
which is adjacent to the jump-start connection point.
11. Motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 10,
characterised in that
the motor vehicle power conductor (1) comprises a removable, electrically insulating
cover in the region of the jump-start connection point (5).
12. Motor vehicle power conductor according to claim 11,
characterised in that
the cover is in the form of a protective cap (13), in particular in the form of a
pivotable protective cap made of plastic.
13. Motor vehicle power conductor according to claim 11 or claim 12,
characterised in that
the cover has an identification mark (15) of the polarity, in particular a colour
marking and/or a symbol.
14. Use of a motor vehicle power conductor according to any of claims 1 to 13 in a motor
vehicle, in particular as a battery lead of a motor vehicle.
1. Conduit d'énergie destiné à un camion (1), en particulier conducteur de batterie d'un
camion,
- pourvu d'une première terminaison côté batterie (3) et
- d'une seconde terminaison (4),
- étant entendu que le conduit d'énergie destiné à un camion (1) présente un conducteur
métallique plat (2) et une isolation (8) enveloppant le conducteur métallique plat
(2), et
- étant entendu que, dans une zone donnée, le conduit d'énergie du camion (1) est
réalisé comme point d'ancrage pour un démarrage assisté (5),
caractérisé en ce que
la seconde terminaison (4) est une terminaison libre, et
en ce que, dans la zone de la deuxième terminaison (4), le conduit d'énergie destiné à un camion
(1) est réalisé comme point d'ancrage pour un démarrage assisté (5) de forme recourbée.
2. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le point d'ancrage pour un démarrage assisté (5) est disposé entre la première terminaison
(3) et la seconde terminaison (4) du conduit d'énergie destiné à un camion (1) comme
une zone de contact dénudée.
3. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le point d'ancrage pour un démarrage assisté (5) est disposé entre deux sections isolées
voisines du conduit d'énergie destiné à un camion (1).
4. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce que
le conducteur métallique plat (2) a été formé en forme de U dans la zone du point
d'ancrage pour un démarrage assisté (5).
5. Conduit d'énergie destiné à un camion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
ledit conduit d'énergie destiné à un camion (1) présente une troisième terminaison
libre (20) et en ce que, dans la zone de la troisième terminaison libre (20), le conduit d'énergie destiné
à un camion (1) est réalisé comme point d'ancrage pour un démarrage assisté (5).
6. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que
le conducteur métallique plat (2) est réalisé en aluminium ou en cuivre.
7. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 6,
caractérisé en ce que
le conducteur métallique plat (2) possède une section rectangulaire.
8. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le quotient (Q) de la largeur (B) du conducteur métallique plat (2) et de la hauteur
(H) du conducteur métallique plat (2) répond à la condition : Q >= 3.
9. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 8,
caractérisé en ce que
la section transversale du conducteur métallique plat (2) dans la zone du point d'ancrage
de démarrage assisté (5) est identique ou inférieure dans une zone adjacente au point
d'ancrage pour un démarrage assisté du conducteur métallique plat (2).
10. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 9,
caractérisé en ce que
la largeur (B) du conducteur métallique plat (2) dans la zone du point d'ancrage de
démarrage assisté (5) est identique ou inférieure dans une zone adjacente au point
d'ancrage du démarrage assisté du conducteur métallique plat (2).
11. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 10,
caractérisé en ce que
le conduit d'énergie destiné à un camion possède une couverture amovible, isolante
du point de vue électrique, dans la zone du point d'ancrage pour un démarrage assisté
(5).
12. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
la couverture est réalisée sous la forme d'un capuchon de protection (13), en particulier
sous la forme d'un capuchon de protection de matière synthétique pouvant pivoter.
13. Conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que
la couverture porte un signe (15) marquant la polarité, en particulier une marque
de couleur et/ou un symbole.
14. Utilisation d'un conduit d'énergie destiné à un camion (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 13, dans un camion, en particulier comme conducteur de batterie
d'un camion.