[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Faltung von Papier mittels einer eine Faltstation
aufweisenden Faltmaschine, wobei ein Teilbereich einer dieser zugeführten Papierbahn
zunächst in einem ersten Stapel mit zusammenhängenden Blättern gefaltet und nach Erreichen
eines Schwellwertes des so entstandenen ersten Stapels in ein Ablagefach verbracht
und dabei über einen gefalteten Zwischenbereich zu einem weiteren Teilbereich der
Papierbahn in Kontakt verbleibt, wobei ein Abschnitt des gefalteten Zwischenbereiches
als Grundlage für einen weiteren darauf zu faltenden Folgestapel von zusammenhängenden
Blättern dient.
[0002] Es ist bekannt, großformatige Papierbahnen, insbesondere bedruckte Papierbahnen,
beispielsweise durch Industrie und Reprographiedienstleister zu benutzen, um etwa
technische Dokumentationen oder andere umfangreiche Datensätze darauf festzuhalten.
Die Breite solcher Papierbahnen beträgt standardmäßig bis zu 914 Millimeter (36").
Die Länge der Papierbahn - und damit der Dokumente - kann unterschiedlich sein und
je nach Anwendung bis zu 100 Meter und mehr betragen.
[0003] Es ist weiter bekannt, derartige großformatige Dokumente für eine vereinfachte Handhabung
oder zur Archivierung zu falten. Die normgerechte Faltung von technischen Zeichnungen
ist für Deutschland in der DIN 824 festgelegt. Die Faltnormen fallen dabei in verschiedenen
Ländern unterschiedlich aus.
[0004] Solche Faltungen des Papiers werden üblicherweise so weit wie möglich automatisiert
ausgeführt, wobei Faltungsmaschinen sowohl eine Längs- als auch eine Querfaltung vornehmen
können und beispielsweise nach dem Walzenfaltprinzip oder dem Bandfaltprinzip arbeiten.
[0005] Dabei sind jedoch der Länge der auf einmal zu faltenden Papierbahnen, und damit der
Größe der auf einmal zu bearbeitenden Dokumente, technische Grenzen gesetzt. Dies
resultiert daher, dass durch die Faltung der bedruckten Papierbahn Stapel von übereinander
gefalteten Seiten entstehen, die durch die Komponenten (z. B. Faltwalzen, Faltbänder)
der Faltungsmaschine transportiert werden müssen. Diese Komponenten müssen daher so
beweglich angeordnet werden, dass sie den benötigten Raum zur Verfügung stellen. Mit
der Beweglichkeit dieser Komponenten leidet jedoch die Genauigkeit der Faltung. So
ist die Faltlänge, also die aufsummierte Breite der gefalteten Blätter, bei einer
Faltungsmaschine nach dem Walzenfaltprinzip auf etwa 6 Meter begrenzt, sofern das
Papiergewicht 80 g/m
2 beträgt. Bei einer Bandfaltmaschine ist die Faltungslänge bei solchem Papier auf
etwa 12 m begrenzt. In jedem Fall nehmen die Kosten mit zunehmender Faltlänge überproportional
zu.
[0006] Um dennoch große Faltungslängen für Papierbahnen von mehreren zehn bis über hundert
Meter erzielen zu können, werden beispielsweise halbautomatische Verfahren derart
ausgebildet, dass zunächst Stapel bis zur maximal möglichen Papierlänge gefaltet,
und dann aus der Faltungsmaschine in eine Lagerstellung verbracht werden. Die Papierbahn
bleibt über einen ungefalteten Zwischenbereich in Kontakt zu einem weiteren Teilbereich
der Papierbahn, wobei ein Abschnitt dieses Zwischenbereichs als Basis für einen weiteren
darauf aufzufaltenden Folgestapel von zusammenhängenden Blättern dient. Auch dieser
Folgestapel kann dann wieder bis zur technologisch möglichen Länge aufgebaut und anschließend
ausgeschoben werden. Dieses Verfahren kann über mehrere Stapel fortgeführt werden.
Im Ergebnis entstehen mehrere bis einige automatisch erzeugte Faltpakete, die jeweils
über ungefaltete Zwischenbereiche miteinander verbunden sind. Diese Zwischenbereiche
müssen dann von einem Bediener der Anlage manuell nachgefaltet werden, um die einzelnen
Faltungsstapel zu einem großen Stapel übereinanderlegen zu können. Diese manuelle
Faltung der Zwischenbereiche ist zeit- und personalaufwendig und unterliegt einer
hohen Fehlerquote.
[0007] Die
DE 10 2009 032 159 B3 offenbart bereits eine vollautomatische Faltmaschine sowie ein Faltverfahren, bei
dem beim Ablegen eines Papierstapels in ein Ablagefach ein ungefalteter Bereich ausgegeben
und nach der Ablage des Papierstapels wieder mit mindestens einem Teil der gefalteten
Lagen in die Faltmaschine zurückgezogen werden muss, um diese Bereiche als Grundlage
für einen Folgestapel zu verwenden. Dieser vergleichsweise große zurückgezogene Teil
des Papiers kann in der Folge zu Faltungenauigkeiten und Verzögerungen im Faltablauf
führen.
[0008] Die
WO 2010/018059 A1 offenbart ebenfalls ein vollautomatisches Faltverfahren, bei dem das Papier in der
Faltstation während des Verbringens des gefalteten Stapels in das Ablagefach zurückgehalten
wird. In dieser Zeit muss die Papierzufuhr zur Faltstation gestoppt werden. Da jedoch
das vorgeschaltete Gerät z. B. ein Drucker oder Plotter oder dergleichen kontinuierlich
weiterarbeitet, ergeben sich große Papierschlaufen, die dann bei Erstellung des Folgestapels
abgearbeitet werden müssen.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Faltung von Papier so
bereitzustellen, dass die vorstehend beschriebenen Nachteile vermieden, und bei dem
nur möglichst kleine Schlaufen notwendig werden.
[0010] Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, dass der spätere Zwischenbereich vor Verbringung
des ersten Stapels durch den Ausgang der Faltstation in das Ablagefach vom ersten
bereits gefalteten Stapel durch den Eingang der Faltstation aus dieser zurückgezogen
wird, dass der Zwischenbereich während des Verbringens des ersten Stapels in das Ablagefach
in die Faltstation zurückgeführt wird, dass das bereits gefaltete, in die Faltstation
zurückgeführte Blatt als Grundlage des zu faltenden Folgestapels dient, und dass der
Vorgang des Zurückziehens späterer Zwischenbereiche nach Erreichen der jeweiligen
Schwellwerte so lang fortgeführt wird, bis die gesamte zugeführte Papierbahn fertig
gefaltet ist.
[0011] Durch das Zurückziehen des Zwischenbereiches vom bereits gefalteten Stapel innerhalb
der Faltmaschine, und noch vor dem Ausschub aus der Faltmaschine in Richtung Ablagefach
wird erreicht, dass die Schlaufe vor der Faltmaschine lediglich die Größe von ca.
einmal der eingestellten Faltbreite aufweist.
[0012] Beim gattungsgemäßen Verfahren, bei der der Stapel zwischen drei Faltwalzen der Faltstation
abwechselnd in Falttaschen geführt wird, hat es sich bewährt, dass nach Erreichen
des Schwellwertes die Papierbahn im nächsten Faltschritt zwischen zwei der Faltwalzen
nur noch angefaltet wird, dass die Faltwalzen und die Einlaufwalzen nach erfolgtem
Anfalten reversiert werden, dass nachdem die angefaltete Faltung den Spalt zwischen
den Faltwalzen verlassen hat, die Faltwalzen wiederum reversiert werden, während die
Einlaufwalzen den Zwischenbereich noch weiter aus der Faltstation ziehen, dass daraufhin
der erste Stapel in eine Falttasche hinein und über diese hinaus geführt wird, dass
anschließend die Einlaufwalzen reversiert werden, wenn die vorletzte Faltung den Spalt
zwischen den Faltwalzen verlassen hat und dass nachdem der erste Stapel die Falttasche
verlassen und das Ablagefach erreicht hat, die Faltwalzen für die erneute Stapelbildung
reversiert werden.
[0013] Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass nachdem die Papierbahn angefaltet wurde,
ohne das der Stapel weiter in die entsprechende Falttasche transportiert wird, die
Falt- und Einlaufwalzen reversiert werden, sobald die Faltung den Spalt zwischen den
sie faltenden Faltwalzen verlassen hat, können die Faltwalzen bereits wieder reversiert
werden. Die Einlaufwalzen ziehen die Papierbahn noch weiter zurück, sobald aber der
zweitletzte Falz aus dem Spalt zwischen den Faltwalzen, die den zweitletzten Falz
bewirkt haben, ausgetreten ist, können die Einlaufwalzen wieder reversiert werden.
Damit ist tatsächlich nur ca. einmal die eingestellte Faltbreite von den Einlaufwalzen
zurückgezogen worden. Die Schlaufe, die sich aus der zurückgezogenen Papierbahn zuzüglich
der weitergeförderten Papierbahn gebildet hat, ist damit sehr klein. Schon beim Transport
des Stapels in das Ablagefach kann begonnen werden, die Schlaufe wieder abzubauen.
Außerdem wird nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Papierbahn zur weiteren Bearbeitung
zurückgezogen, wodurch Faltungsungenauigkeiten vermieden werden.
[0014] Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen die Figuren
1 bis 8 eine Faltmaschine, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren betrieben und
gesteuert wird.
[0015] Die Figuren zeigen eine Faltwalze 1 sowie zwei mit der Faltwalze 1 zusammenwirkende
Faltwalzen 2 und 3 einer Faltstation. Der Faltwalze 1 sind Falttaschen 4 und 5 zugeordnet.
Über Einlaufwalzen 6 und 7 erfolgt die Zufuhr 8 der Papierbahn 9 zu den Faltwalzen
1 bis 3.
[0016] Figur 1 zeigt einen ersten aus der Papierbahn 9 gefalteten Stapel 10 der zwischen
den Faltwalzen 1 und 2 angeordnet ist und in der Falttasche 4 geführt ist. Nach Reversieren
der Faltwalzen 1 bis 3 wurde gemäß Figur 2 zwischen den Faltwalzen 1 und 3 die Faltung
11 vorgenommen. Unmittelbar nach Bildung der Faltung 11 werden, wie aus Figur 3 ersichtlich,
die Faltwalzen 1 bis 3 sowie die Einlaufwalzen 6 und 7 reversiert. Durch das Reversieren
der Einlaufwalzen 6 und 7 wird ein Zwischenbereich 12 der Papierbahn 9 aus der Faltstation
gezogen.
[0017] Nachdem die Faltung 11 den Spalt zwischen Faltwalzen 1 und 3 verlassen hat, werden
die Faltwalzen 1 bis 3 wieder reversiert, während die Einlaufwalzen 6 und 7 den Zwischenbereich
12 der Papierbahn 9 noch weiter aus der Faltstation herausziehen (siehe Figur 4).
[0018] In Figur 5 ist die Schlaufe 13 zu erkennen, die durch das Zurückziehen des Zwischenbereiches
12 der Papierbahn 9 aus der Faltstation und durch die weitere Zuführung der Papierbahn
9 zur Faltstation entsteht. Der erste Stapel 10 wird nach Figur 5 wieder zwischen
die Faltwalzen 1 und 3 und weiter in die Falttasche 5 geführt. Nachdem die zweitletzte
Faltung 14 den Spalt zwischen der Faltwalze 1 und 2 verlassen hat, werden die Einlaufwalzen
6 und 7 reversiert (siehe Figur 6). Der Zwischenbereich 12 wird wieder in die Faltstation
gefördert. Die Schlaufe 13 wird wieder abgebaut.
[0019] Der erste Stapel 10 wird gemäß Figur 7 über die Faltentasche 5 hinaus in Richtung
auf das Ablagefach 15 (Figur 8) gefördert. Nachdem der erste Stapel 10 das Ablagefach
15 erreicht hat und die Faltung 11 in der Falttasche 5 gemäß der geplanten Länge der
zu faltenden Papierbahnen eingefahren ist, werden die Faltwalzen 1 bis 3 wiederum
reversiert. Damit wird zwischen den Faltwalzen 1 und 2 eine neue Faltung des Folgestapels
vorgenommen.
Bezugszeichen übersicht
[0020]
- 1
- Faltwalze
- 2
- Faltwalze
- 3
- Faltwalze
- 4
- Falttasche
- 5
- Falttasche
- 6
- Einlaufwalze
- 7
- Einlaufwalze
- 8
- Zufuhr
- 9
- Papierbahn
- 10
- 1. Stapel
- 11
- Faltung
- 12
- Zwischenbereich
- 13
- Schlaufe
- 14
- Faltung
- 15
- Ablagefach
1. Verfahren zur Faltung von Papier mittels einer eine Faltstation aufweisenden Faltmaschine,
wobei ein Teilbereich einer dieser zugeführten Papierbahn (9) zunächst in einem ersten
Stapel (10) mit zusammenhängenden Blättern gefaltet und nach Erreichen eines Schwellwertes
der so entstandene erste Stapel (10) in ein Ablagefach (15) verbracht und dabei über
einen gefalteten Zwischenbereich (12) zu einem weiteren Teilbereich der Papierbahn
(9) in Kontakt verbleibt,
wobei ein Abschnitt des gefalteten Zwischenbereiches (12) als Grundlage für einen
weiteren darauf zu faltenden Folgestapel von zusammenhängenden Blättern dient,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der gefaltete Zwischenbereich (12) vor Verbringung des ersten Stapels (10) in das
Ablagefach (15) vom ersten bereits gefalteten Stapel (10) aus der Faltstation zurückgezogen
wird,
- der gefaltete Zwischenbereich (12) während des Verbringens des ersten Stapels (10)
in das Ablagefach (15) in die Faltstation zurückgeführt wird und
- anschließend der bereits gefaltete, in die Faltstation zurückgeführte Zwischenbereich
(12) als Grundlage des zu faltenden Folgestapels dient, und
- der Vorgang des Zurückziehens des gefalteten Zwischenbereiches (12) nach Erreichen
eines Schwellwertes des Folgestapels wiederholt wird, bis die gesamte zugeführte Papierbahn
(9) fertig gefaltet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Stapel (10) zwischen drei Faltwalzen (1 bis 3)
der Faltstation in Falttaschen (4 und 5) alternierend geführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- nach Erreichen des Schwellwertes die Papierbahn (9) im nächsten Faltschritt zwischen
den Faltwalzen (1 und 3 bzw. 1 und 2) nur noch angefaltet (Faltung 11) wird,
- nach erfolgter Anfaltung (Faltung 11) die Faltwalzen (1 bis 3) sowie die Einlaufwalzen
(6 und 7) reversiert werden,
- nachdem die Faltung (11) den Spalt zwischen den Faltwalzen (1 und 3 bzw. 1 und 2)
verlassen hat, die Faltwalzen (1 bis 3) wiederum reversiert werden, während die Einlaufwalzen
(6 und 7) den gefalteten Zwischenbereich (12) noch weiter aus der Faltstation ziehen,
- daraufhin der erste Stapel (10) in eine Falttasche (4 oder 5) hinein und über diese
hinaus geführt wird,
- anschließend die Einlaufwalzen (6 und 7) reversiert werden, wenn die vorletzte Faltung
(14) den Spalt zwischen den Faltwalzen (1 und 2 bzw. 1 und 3) verlassen hat und
- nachdem der Stapel (10) die Falttasche (4 oder 5) verlassen und das Ablagefach (15)
erreicht hat, die Faltwalzen (1 bis 3) für die erneute Stapelbildung reversiert werden.
1. A method for folding paper by means of a folding machine featuring a folding station,
wherein a portion of a paper web (9) being supplied to said folding machine is initially
folded in a first stack (10) containing continuous sheets and the thusly formed first
stack (10) is transferred into a stacker (15) after a threshold value has been reached
such that it remains in contact with another portion of the paper web (9) via a folded
intermediate region (12), and
wherein a section of the folded intermediate region (12) serves as a base for the
next stack of continuous sheets to be folded thereon,
characterized in that
- the folded intermediate region (12) is withdrawn out of the folding station from
the first, already folded stack (10) before the first stack (10) is transferred into
the stacker (15),
- the folded intermediate region (12) is returned into the folding station while the
first stack (10) is transferred into the stacker (15),
- the already folded intermediate region (12), which was returned into the folding
station, subsequently serves as a base for the next stack to be folded and
- the process of withdrawing the folded intermediate region (12) after reaching a
threshold value of the next stack is repeated until the entire supplied paper web
(9) is completely folded.
2. The method according to claim 1, wherein the stack (10) is alternately guided between
three folding rollers (1-3) of the folding station in folding pockets (4 and 5),
characterized in that
- the paper web (9) is only partially folded (fold 11) between the folding rollers
(1 and 3 or 1 and 2) in the next folding step after reaching the threshold value,
- the folding rollers (1-3) and the intake rollers (6 and 7) are reversed after the
paper web has been partially folded (fold 11),
- the folding rollers (1-3) are reversed once again after the fold (11) has exited
the gap between the folding rollers (1 and 3 or 1 and 2) while the intake rollers
(6 and 7) withdraw the folded intermediate region (12) even further out of the folding
station,
- the first stack (10) is subsequently guided into a folding pocket (4 or 5) and beyond
this folding pocket,
- the intake rollers (6 and 7) are subsequently reversed once the next-to-last fold
(14) has exited the gap between the folding rollers (1 and 2 or 1 and 3) and
- the folding rollers (1-3) are reversed in order to produce another stack after the
stack (10) has exited the folding pocket (4 or 5) and reached the stacker (15).
1. Procédé de pliage de papier au moyen d'une plieuse présentant une station de pliage,
dans lequel une partie de cette bande de papier acheminée à celle-ci (9) est d'abord
pliée dans une première pile (10) avec les feuilles accrochées ensemble et, une fois
qu'une valeur seuil est atteinte, la première pile ainsi créée (10) est amenée dans
un compartiment de dépôt (15) et reste alors en contact par une partie intermédiaire
pliée (12) avec une autre partie de la bande de papier (9),
une section de la partie intermédiaire pliée (12) servant de base pour une autre pile
suivante de feuilles accrochées ensemble à plier ensuite,
caractérisé en ce que
- la partie intermédiaire pliée (12), avant que la première pile (10) soit mise dans
le compartiment de dépôt (15) de la première pile déjà pliée (10), est retirée de
la station de pliage,
- la partie intermédiaire pliée (12), pendant que la première pile (10) est mise dans
le compartiment de dépôt (15), est ramenée dans la station de pliage et,
- ensuite, la partie intermédiaire (12) ramenée dans la station de pliage sert de
base de la pile suivante à plier,
- l'opération de retrait de la partie intermédiaire pliée (12) est répétée après atteinte
d'une valeur seuil de la pile suivante jusqu'à ce que toute la bande de papier acheminée
(9) soit finie de plier.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel la pile (10) est guidée alternativement
entre trois rouleaux de pliage (1 à 3) de la station de pliage dans des poches de
pliage (4 et 5),
caractérisé en ce que,
- après l'atteinte de la valeur seuil, la bande de papier (9) est simplement pliée
(pli 11) pendant l'étape de pliage suivante entre les rouleaux de pliage (1 et 3 ou
1 et 2),
- une fois que le pliage est fait (pli 11), les rouleaux de pliage (1 bis 3) et les
rouleaux d'arrivée (6 et 7) sont inversés,
- une fois que le pliage (11) a quitté l'intervalle entre les rouleaux de pliage (1
et 3 ou 1 et 2), les rouleaux de pliage (1 bis 3) sont à nouveau inversés pendant
que les rouleaux d'arrivée (6 et 7) tirent encore plus la partie intermédiaire pliée
(12) hors de la station de pliage,
- sur quoi la première pile (10) est rentrée dans une poche de pliage (4 ou 5) et
guidée au-delà de celle-ci,
- ensuite les rouleaux d'arrivée (6 et 7) sont inversés lorsque l'avant-dernier pliage
(14) a quitté l'intervalle entre les rouleaux de pliage (1 et 2 ou 1 et 3) et,
- une fois que la pile (10) a quitté la poche de pliage (4 ou 5) et atteint le compartiment
de dépôt (15), les rouleaux de pliage (1 à 3) sont inversés pour le nouvel empilement.