(19)
(11) EP 2 880 220 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.08.2016  Patentblatt  2016/35

(21) Anmeldenummer: 13722282.4

(22) Anmeldetag:  02.05.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01C 19/48(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/001290
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/185867 (19.12.2013 Gazette  2013/51)

(54)

STRASSENFERTIGER

ROAD PAVER

FINISSEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 12.06.2012 DE 102012011693

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.06.2015  Patentblatt  2015/24

(73) Patentinhaber: ABG Allgemeine Baumaschinen-Gesellschaft mbH
31785 Hameln (DE)

(72) Erfinder:
  • NIGGEMANN, Marc
    31785 Hameln (DE)

(74) Vertreter: Henseler, Daniela 
Sparing Röhl Henseler Rethelstrasse 123
40237 Düsseldorf
40237 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 666 373
EP-B1- 0 937 182
US-A- 5 938 371
EP-A1- 0 843 044
WO-A1-2004/044331
US-A- 6 152 649
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Straßenfertiger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] EP 0 666 373 A1 offenbart einen Straßenfertiger mit einem einen Führerstand tragenden Chassis, einem Fahrwerk, mindestens einem Antriebsaggregat, einem Hydrauliksystem, einer gelenkig gelagerten Bohle und einer Asphaltzufuhranordnung umfassend einen Vorratsbunker, einer aus dem Vorratsbunker zu einem Querverteiler fördernden Längsfördervorrichtung und einer mittels eines Unterdruckerzeugers betriebenen Dampfabsaugung mit mindestens einem Saugströmungsweg (X), dessen Abzugsleitung eine Ansaugung oberhalb des Querverteilers und einen Auslass in einer Höhe oberhalb des Führerstands aufweist wobei am ansaugseitigen Ende der Abzugsleitung ein konfusorartiger Eintrittsstutzen vorgesehen ist.

    [0003] Aus EP 0 937 182 B1 und US 5,938,371 ist ein Straßenfertiger bekannt, der mit einem Absaugungssystem zum Ableiten von schädlichem Dampf, der von dem Asphaltmaterial ausgeht, ausgestattet ist. Ein wesentlicher Nachteil, der bei der Verarbeitung von Asphalt auftritt, ist, dass die Öldestillate in dem Asphalt dazu tendieren, beträchtliche Mengen an Kohlenwasserstoffen und anderen schlecht riechenden Dämpfen abzugeben, wenn der Asphalt aufgeheizt wird. Diese Dämpfe können Stickstoff, Schwefel, Benzol und andere aromatische Kohlenwasserstoffe aufweisen, von denen viele giftig sind. Gesundheitsgefahren können daher verursacht werden bei den Bedienern der Straßenfertiger und bei anderen Personen des Straßenbaus, die typischerweise viel Zeit in der direkten Nachbarschaft der Straßenfertiger verbringen.

    [0004] Zum Ableiten von Dämpfen des Asphalts am Straßenfertiger weist das bekannte Absaugungssystem ein Luftleitungssystem mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Leitungsteil auf, das sich entlang einer Fördereinrichtung zum Transportieren des Asphalts im Straßenfertiger von einem Behälter zu Verteilerschnecken erstreckt, damit entlang dieser Förderstrecke und an deren Enden Dämpfe in einen Luftraum des Leitungsteils angesaugt und über ein Luftauslassteil ausgestoßen werden können. Das Luftauslassteil ist an den Luftraum angeschlossen, steht mit diesem in Verbindung und erstreckt sich zu einer Höhe über der Bedienerstation. Innerhalb des Luftraumes ist ein Gebläse angeordnet, um Luft über die Leitungsteileingänge einzuziehen und durch das Luftauslassteil auszustoßen. Das Gebläse ist vorzugsweise ein Radialgebläse, kann jedoch irgendeine andere übliche Bauart besitzen und von einem elektrischen oder hydraulischen Motor angetrieben sein. Ein solches vom Aufbau des Straßenfertigers getragenes Absaugsystem ist relativ kostengünstig zu bauen. Die Minimierung der Menge der Dämpfe ist häufig jedoch nur unzureichend und der Reinigungs- und Instandhaltungsaufwand durch Ablagerungen im Luftleitungssystem ist hoch. Nachteilig ist ferner, dass Bauraum im Fertiger belegt wird.

    [0005] Aus WO 2004/044331 A1 ist bekannt, oberhalb der Verteilerschnecken eines Straßenfertigers die Einlässe von zwei separaten Leitungssystemen mit in den Lufträumen angeordneten Gebläsen zu positionieren. Die Minimierung der Menge der Dämpfe ist jedoch auch hier häufig nur unzureichend und der Reinigungs- und Instandhaltungsaufwand durch Ablagerungen im Luftleitungssystem ist wiederum hoch. Ferner ist die Sicht auf die Verteilerschnecken stark eingeschränkt.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Straßenfertiger mit einem Absaugungssystem für schädliche Dämpfe bei der Verarbeitung von Asphalt zu schaffen, dessen Wirkungsgrad bei der Minimierung der Menge der Dämpfe, insbesondere Bitumendämpfe, die den Bediener der Maschine beeinträchtigen könnten, verbessert ist und dabei kostengünstig zu bauen und instand zu halten ist.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 geschaffen.

    [0008] Hierdurch wird ein Straßenfertiger mit einer Absaugung für Dampf, insbesondere Bitumendampf, geschaffen, die eine bessere Absaugleistung liefert als nur kurz ausgeführte Absaugtrichter über einem Querverteiler. Das Bohlengewicht wird nur minimal vergrößert, da Gebläse weiterhin am Fertiger angebaut bleiben können. Die Absaugung kann als Option der Bohle ausgeführt werden, wobei eine Nachrüstung im Feld leicht möglich ist. Die Befestigung an der Bohle ermöglicht auch ein Anheben der Absaugungsanlage bzw. Teile davon, nämlich deren Eintrittsstutzen, wodurch die Verschmutzungsgefahr bei Transportfahrten verringert wird.

    [0009] Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass die erfindungsgemäße Absaugung die Zugänglichkeit im Bereich oberhalb des Querverteilers, insbesondere der Verteilerschnecken, nicht stört und andererseits der Blick auf den Querverteiler vom Führerstand aus nicht verdeckt wird. Das Gebläse kann unterhalb einer Plattform des Führerstands positioniert werden und damit aus dem Blickfeld gerückt sein.

    [0010] Der mindestens eine konfusorartige Eintrittsstutzen sorgt für eine gleichmäßige Ansaugung längs des Querverteilers, so dass über die komplette Breite in der Bohle abgesaugt werden kann. Die Saugströmung kann dabei über ein oder mehrere Leitbleche am Eintrittsstutzen gelenkt werden, wodurch die Absaugleistung weiter verbessert werden kann.

    [0011] Für eine oberseitige Abschirmung der längs des Querverteilers aufsteigenden Bitumendämpfe kann eine die Saugströmung überdeckende Luftspülung vorgesehen sein, bei der mittels einer Blaseinrichtung eine abschirmende Luftschicht geschaffen werden kann, die aufsteigende Bitumendämpfe umkehrt.

    [0012] Die Saugströmung kann durch die Gebläseleistung und/oder die Öffnungsweite der Ansaugöffnung eingestellt werden.

    [0013] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen,

    [0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

    Fig. 1 zeigt schematisch schräg von hinten eine perspektivische Ansicht eines Straßenfertigers mit einer Dampfabsaugung, insbesondere für Bitumendämpfe,

    Fig. 2 zeigt schematisch eine Rückansicht des Straßenfertigers gemäß Fig. 1,

    Fig. 3 zeigt eine Bohle des Straßenfertigers gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,

    Fig. 4 zeigt schematisch eine Ansicht der Bohle gemäß Fig. 2 zusammen mit einem Querverteiler und Teilen einer Dampfabsaugung, und zwar getrennt von einem Chassis des Straßenfertigers,

    Fig. 5 zeigt schematisch eine Seitenansicht von Fig. 4,

    Fig. 6 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Bohle gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel,

    Fig. 7 zeigt schematisch eine Ansicht eines Teilstücks der Bohle im Bereich eines Eintrittsstutzens der Dampfabsaugung mit einer Bohlenabdeckung gemäß Fig. 6,

    Fig. 8 zeigt wie Fig. 7 schematisch eine Ansicht eines Teilstücks der Bohle mit einer Dampfabsaugung mit einem Eintrittsstutzen mit einem unteren Strömungsleitblech,

    Fig. 9 zeigt schematisch eine Ansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 6 mit einem Eintrittsstutzen mit einem unteren und einem oberen Strömungsleitblech,

    Fig. 10 zeigt wie Fig. 7 schematisch eine Ansicht eines Teilstücks der Bohle im Bereich eines Eintrittsstutzens der Dampfabsaugung mit zusätzlicher Blaseinrichtung für eine Luftspülung,

    Fig. 11 zeigt schematisch eine Seitenansicht von Fig. 10.



    [0015] Die Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Straßenfertiger mit einem einen Führerstand 1 tragenden Chassis 2, einem Fahrwerk 3, mindestens einem Antriebsaggregat 4, einem Hydrauliksystem, einer Bohle 5 und einer Asphaltzufuhranordnung umfassend einen Vorratsbunker 6 und eine aus dem Vorratsbunker 6 zu einem Querverteiler 7 fördernde Längsfördervorrichtung. Hierbei handelt es sich um eine übliche Ausbildung eines Straßenfertigers. Das Fahrwerk 3 kann ein Raupenfahrwerk oder ein Radfahrwerk sein. Die Längsfördervorrichtung umfasst vorzugsweise zwei parallel laufende Förderbänder, um einen rechten und einen linken Teil des Querverteilers 7 getrennt beschicken zu können. Der Querverteiler 7 ist vorzugsweise als Verteilerschnecke ausgebildet mit einem vorzugsweise mittig angeordneten Schneckenantrieb 9, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.

    [0016] Wie insbesondere Fig. 3 bis Fig. 5 im Detail zeigen, umfasst der Straßenfertiger weiterhin eine mittels eines Unterdruckerzeugers betriebene Dampfabsaugung 10 mit mindestens einem Saugströmungsweg X (vgl. Fig. 4 und Fig. 5), dessen Abzugsleitung 11 eine Ansaugöffnung 12 oberhalb des Querverteilers 7 und eine Auslassöffnung 13 in einer Höhe oberhalb des Führerstands 1 aufweist.

    [0017] Am ansaugseitigen Ende der Abzugsleitung 11 ist mindestens ein an der Bohle 5 befestigt angeordneter und mit dieser bewegbarer konfusorartiger Eintrittsstutzen 8 vorgesehen, der in Fahrtrichtung F hinter dem Querverteiler 7 ansaugt. Die Befestigung an der Bohle 5, die lösbar ausgebildet sein kann, führt dazu, dass der konfusorartige Eintrittsstutzen 8 eine Einheit bildet mit der Bohle 5 und durch diese zwangsweise in eine Arbeitsposition gebracht wird, dann, wenn die Absaugung erforderlich ist.

    [0018] Durch die konfusorartige Ausbildung des Eintrittsstutzens 8 kann gewährleistet werden, dass eine gleichmäßige Absaugung der im Bereich des Querverteilers 7, insbesondere einem Schneckenkanal, entstehenden Bitumendämpfe erfolgt. Die Abmessungen und/oder die Anzahl konfusorartiger Eintrittsstutzen kann derart gewählt werden, dass die Bitumendämpfe über die komplette Breite eines Bohlenabschnitts, insbesondere der Grundbohle, abgesaugt werden. Über die Ansaugöffnung 12, die vorzugsweise die Eintrittsfläche des konfusorartigen Eintrittsstutzens 8 bildet, werden die vom Querverteiler 7 aufsteigenden Bitumendämpfe im Wesentlichen quer zur Aufstiegsrichtung angesaugt, so dass durch den Sog die Bitumendämpfe abgelenkt werden.

    [0019] Der mindestens eine konfusorartige Eintrittsstutzen 8 ist vorzugsweise als ein flacher Konfusor ausgebildet und kann oberhalb oder unterhalb einer Bohlenabdeckung 20 angeordnet sein. Fig. 1 bis 5 zeigen die Anordnung der Eintrittsstutzen 8 oberhalb der Bohlenabdeckung 20. Fig. 6 bis 11 zeigen die Anordnung der Eintrittsstutzen 8 unterhalb der Bohlenabdeckung 20. Dadurch kann eine Ansaugung zwischen der Bohle 5 und deren Bohlenabdeckung 20 realisiert werden. Die Bohlenabdeckung 20 kann dazu um einige Zentimeter erhöht angebaut werden. Der dabei entstehende Hohlraum kann für die Unterbringung des oder der konfusorartigen Eintrittsstutzen 8 genutzt werden. Teile der Dampfabsaugung 10 werden dadurch geschützt und mit der Bohle 5 dann in Position gebracht, wenn die Dampfabsaugung benötigt wird, d.h. die Bohle 5 abgesenkt ist.

    [0020] Über eine in Strömungsrichtung wählbare Querschnittsverengung des mindestens einen konfusorartigen Eintrittsstutzens 8 kann die Strömungsgeschwindigkeit über die Gesamtheit der Ansaugfläche der Ansaugöffnung 12 eingestellt werden. Aufgrund der in Strömungsrichtung erfolgenden Querschnittsverengung nimmt die Strömungsgeschwindigkeit im konfusorartigen Eintrittsstutzen 8 zu. Durch den erfindungsgemäßen Eintrittsstutzen 8 werden also ungleichmäßige Strömungsgeschwindigkeiten im Saugströmungsweg X vergleichmäßigt, so dass annähernd gleiche Strömungsgeschwindigkeiten über die gesamte Ansaugöffnung 12 herrschen. Eine in dieser Weise vergleichmäßigte Strömungsgeschwindigkeit führt dazu, dass die aufsteigenden Bitumendämpfe sehr gleichmäßig und quasi rechtwinklig abgesaugt werden, wenn diese versuchen, sich an der Ansaugöffnung 12 vorbeizubewegen.

    [0021] Der konfusorartige Eintrittsstutzen 8 kann ansaugseitig einen kammerartigen Vorsatz 16 (vgl. Fig. 4) aufweisen und gegebenenfalls mit einer heruntergezogenen Schürze 14 versehen sein, die ein Strömungsleitblech bildet, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Wie Fig. 9 zeigt, kann eine zweite Schürze 15 vorgesehen sein, die nach oben gezogen ausgebildet sein kann.

    [0022] Wie Fig. 6 zeigt, kann die Abzugsleitung 11 ein teleskopierendes Rohr sein, um einer Anhebung und Absenkung der Bohle 5 folgen zu können.

    [0023] Der Unterdruckerzeuger kann ein nicht dargestelltes Gebläse sein. Ein solches Gebläse kann mit einer Leistung von 1000 bis 3000 m3/h Luftvolumenstrom arbeiten. Die Nennweite der Abzugsleitung 11 kann im Bereich von 100 bis 200 mm liegen.

    [0024] Der Querverteiler 7 weist im Allgemeinen einen rechten und einen linken Abschnitt auf, denen vorzugsweise jeweils ein mit einem konfusorartigen Eintrittsstutzen 8 versehener Saugströmungsweg X zugeordnet ist. Die Dampfabsaugung 10 kann eine wählbare Anzahl Saugströmungswege X mit jeweils mindestens einer Ansaugöffnung 12 und einer Abzugsleitung 11 aufweisen. Bedarfsbezogen ist die Anzahl wählbar und der Betrieb einer Mehrzahl Saugströmungswege X ist elektronisch aufeinander abstimmbar.

    [0025] Wie Fig. 10 und Fig. 11 zeigen, kann gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung der jeweilige konfusorartige Eintrittsstutzen 8 eine Blaseinrichtung 17 zur Ausbildung einer die Saugströmung überdeckenden Luftspülung ausgebildet sein. Die Blaseinrichtung 17 bläst die Luftspülung oberhalb des jeweiligen konfusorartigen Eintrittsstutzens 8 ab zur Ausbildung einer die Absaugung abschirmenden horizontalen Luftschicht. Die Blaseinrichtung 17 kann dazu eine im Bereich des Eintrittsstutzens 8 angeordnete Flachdüse 18 aufweisen, die an eine Luftzuführung 19 angeschlossen ist. Die zugeführte Luft kann dabei der abgesaugten Luft entnommen werden. Die gemäß Fig. 10 und Fig. 11 vorgesehenen Schürzen 14, 15 sind nur vorzugsweise vorgesehen.

    [0026] Die Abzugsleitungen 11 können über Halterungen 21 am Chassis 2 des Straßenfertigers befestigt sein.


    Ansprüche

    1. Straßenfertiger mit einem einen Führerstand (1) tragenden Chassis (2), einem Fahrwerk (3), mindestens einem Antriebsaggregat (4), einem Hydrauliksystem, einer gelenkig gelagerten Bohle (5) und einer Asphaltzufuhranordnung umfassend einen Vorratsbunker (6), einer aus dem Vorratsbunker (6) zu einem Querverteiler (7) fördernden Längsfördervorrichtung und einer mittels eines Unterdruckerzeugers betriebenen Dampfabsaugung (10) mit mindestens einem Saugströmungsweg (X), dessen Abzugsleitung (11) eine Ansaugung oberhalb des Querverteilers (7) und einen Auslass in einer Höhe oberhalb des Führerstands (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am ansaugseitigen Ende der Abzugsleitung (11) mindestens ein an der Bohle (5) befestigt angeordneter und mit dieser bewegbarer konfusorartiger Eintrittsstutzen (8) vorgesehen ist, der in Fahrtrichtung (F) hinter dem Querverteiler (7) ansaugt und derart an der Bohle (5) angeordnet ist, dass die Zugänglichkeit im Bereich des Querverteilers (7) nicht gestört ist und der Blick auf den Querverteiler (7) vom Führerstand (1) aus nicht verdeckt ist.
     
    2. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine konfusorartige Eintrittsstutzen (8) als ein flacher Konfusor oberhalb oder unterhalb einer Bohlenabdeckung (20) angeordnet ist.
     
    3. Straßenfertiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass über eine in Strömungsrichtung wählbare Querschnittsverengung des mindestens einen konfusorartigen Eintrittsstutzens (8) die Strömungsgeschwindigkeit über die Gesamtheit einer Ansaugfläche der Ansaugöffnung (12) einstellbar ist.
     
    4. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass eine Eintrittsfläche des mindestens einen konfusorartigen Eintrittsstutzens (8) mit mindestens einer Schürze (14, 15) als Strömungsleitblech versehen ist.
     
    5. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruckerzeuger eine Gebläse ist.
     
    6. Straßenfertiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse mit einer Leistung von 1000 bis 3000 m3/h Luftvolumenstrom arbeitet.
     
    7. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nennweite der Abzugsleitung (11) im Bereich von 100 bis 200 mm liegt.
     
    8. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querverteiler (7) einen rechten und einen linken Abschnitt aufweist, denen jeweils ein mit einem konfusorartigen Eintrittsstutzen (8) versehener Saugströmungsweg (X) zugeordnet ist.
     
    9. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem jeweiligen konfusorartigen Eintrittsstutzen (8) eine Blaseinrichtung (17) zur Ausbildung einer die Saugströmung überdeckenden Luftspülung ausgebildet ist.
     
    10. Straßenfertiger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaseinrichtung (17) die Luftspülung oberhalb des jeweiligen konfusorartigen Eintrittsstutzens (8) abbläst zur Ausbildung einer die Ansaugung abschirmenden horizontalen Luftschicht.
     


    Claims

    1. Road finishing machine having a chassis (2) which supports a driver's cab (1), an undercarriage (3), at least one drive unit (4), a hydraulic system, a screed (5) which is mounted in an articulated manner, and an asphalt supply arrangement comprising a storage hopper (6) and a longitudinal conveyor conveying from the storage hopper (6) to a transverse distributor (7), and having a fumes suction system (10) which is operated by means of a vacuum generator and has at least one suction flow path (X), the exhaust line (11) thereof having a suction means above the transverse distributor (7) and an outlet at a level above the driver's cab (1), characterized in that at least one confusor-like inlet nozzle (8) is mounted on and moveable with said screed (5) and is provided at the intake-side end of the exhaust line (11), wherein said at least one confusor-like inlet nozzle (8) applies suction behind the transverse distributor (7) in the direction of travel (F) and is arranged on the screed (5) such that the accessibility in the region of the transverse distributor (7) is not disrupted and the view of the transverse distributor (7) is not concealed from the driver's stand (1).
     
    2. Road finishing machine according to claim 1, characterized in that the at least one confusor-like inlet nozzle (8) is arranged as a flat confusor above or below a screed cover (20).
     
    3. Road finishing machine according to claim 1 or 2, characterized in that the flow velocity is settable over the entirety of a suction area of the suction opening (12) by means of a cross-sectional reduction of the at least one confusor-like inlet nozzle (8), said cross-sectional reduction being selectable in the direction of flow.
     
    4. Road finishing machine according to one of the claims 1 to 3, characterized in that an inlet area of the at least one confusor-like inlet nozzle (8) is provided with at least one apron (14, 15) as a flow guiding plate.
     
    5. Road finishing machine according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the vacuum generator is a fan.
     
    6. Road finishing machine according to claim 5, characterized in that the fan operates at an output of 1000 to 3000 m3/h air volume flow.
     
    7. Road finishing machine according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the nominal width of the exhaust line (11) is in the range from 100 to 200 mm.
     
    8. Road finishing machine according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the transverse distributor (7) has a right-hand and a left-hand section to each of which one vacuum flow path (X) is assigned which is provided with a confusor-like inlet nozzle (8).
     
    9. Road finishing machine according to one of the claims 1 to 8, characterized in that a blowing device (17) for generating an air flushing which covers the suction flow is assigned to the respective confusor-like inlet nozzle (8).
     
    10. Road finishing machine according to claim 9, characterized in that the blowing device (17) blows off the air flushing above the respective confusor-like inlet nozzle (8) in order to generate a horizontal air layer which shields the suction means.
     


    Revendications

    1. Finisseur comprenant un châssis (2) portant un poste de conduite (1), un mécanisme de roulement (3), au moins un groupe motopropulseur (4), un système hydraulique, une poutre (5) supportée de manière articulée et un agencement d'apport d'asphalte comprenant un silo de stockage (6), un dispositif de transport longitudinal assurant le transport depuis le silo de stockage (6) jusqu'à un distributeur transversal (7) et un système d'aspiration de vapeurs (10) fonctionnant au moyen d'un générateur de dépression, avec au moins une voie d'écoulement d'aspiration (X), dont la conduite d'extraction (11) présente une aspiration au-dessus du distributeur transversal (7) et une sortie à une hauteur au-dessus du poste de conduite (1), caractérisé en ce qu'à l'extrémité côté aspiration de la conduite d'extraction (11) est prévue au moins une tubulure d'entrée (8) de type constricteur, disposée de manière fixée à la poutre (5) et déplaçable avec celle-ci, qui aspire dans la direction de conduite (F) derrière le distributeur transversal (7) et qui est disposée au niveau de la poutre (5) de telle sorte que l'accessibilité dans la région du distributeur transversal (7) ne soit pas affectée et que la vue sur le distributeur transversal (7) depuis le poste de conduite (1) ne soit pas bloquée.
     
    2. Finisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au' moins une tubulure d'entrée (8) de type constricteur est disposée sous forme de constricteur plat au-dessus ou en dessous d'un recouvrement de poutre (20).
     
    3. Finisseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la vitesse d'écoulement peut être ajustée sur la totalité d'une surface d'aspiration de l'ouverture d'aspiration (12) par le biais d'un rétrécissement de section transversale de l'au moins une tubulure d'entrée (8) de type constricteur pouvant être sélectionné dans la direction d'écoulement.
     
    4. Finisseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une surface d'entrée de l'au moins une tubulure d'entrée (8) de type constricteur est pourvue d'au moins une jupe (14, 15) en tant que tôle de guidage de l'écoulement.
     
    5. Finisseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le générateur de dépression est une soufflante.
     
    6. Finisseur selon la revendication 5, caractérisé en ce que la soufflante fonctionne à une puissance de 1000 à 3000 m3/h de débit volumique d'air.
     
    7. Finisseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la valeur nominale de la conduite d'extraction (11) est située dans une plage de 100 à 200 mm.
     
    8. Finisseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le distributeur transversal (7) présente une portion droite et une portion gauche, auxquelles est à chaque fois associée une voie d'écoulement d'aspiration (X) pourvue d'une tubulure d'entrée (8) de type constricteur.
     
    9. Finisseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un dispositif de soufflage (17) pour réaliser un rinçage à l'air recouvrant l'écoulement d'aspiration est réalisé pour la tubulure d'entrée (8) de type constricteur respective.
     
    10. Finisseur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de soufflage (17) souffle le rinçage à l'air au-dessus de la tubulure d'entrée (8) de type constricteur respective pour réaliser une couche d'air horizontale protégeant l'aspiration.
     




    Zeichnung






































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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