| (19) |
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(11) |
EP 2 880 229 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/065468 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/019885 (06.02.2014 Gazette 2014/06) |
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| (54) |
BETONVERTEILERMAST FÜR BETONPUMPEN
CONCRETE DISPENSING BOOM FOR CONCRETE PUMPS
MÂT DISTRIBUTEUR DE BÉTON POUR DES POMPES À BÉTON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.08.2012 DE 102012213729
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.06.2015 Patentblatt 2015/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Putzmeister Engineering GmbH |
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72631 Aichtal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DAVID, Ciprian
71034 Böblingen (DE)
- NEUBERT, Michael
72631 Aichtal (DE)
- HASEL, Peter
70199 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gauss, Nikolai et al |
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Wolf Pfiz & Gauss
Patentanwälte
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 037 571 GB-A- 2 132 676
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DE-A1- 2 205 922
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Betonverteilermast für stationäre und mobile Betonpumpen
mit mehreren an Knickgelenken miteinander verbundenen Mastarmen und einer aus mehreren,
vorzugsweise über Rohrbögen und Drehkupplungen gelenkig miteinander verbundenen, entlang
den einzelnen Mastarmen geführten und an diesen befestigten Rohrsegmenten bestehenden
Betonförderleitung.
[0002] Bekannte Betonverteilermasten haben Mastarme, die mit einem geschlossenen Kasten-
oder Rohrprofil gestaltet sind (
DE 196 44 410 A1). Mit einem solchen Kasten- oder Rohrprofil lässt sich für die Mastarme eine gute
Stabilität und Torsionssteifigkeit bei vergleichsweise geringem Gewicht gewährleisten.
Ein Kasten- oder Rohrprofil hat jedoch den Nachteil, dass eine Betonförderleitung,
die in dem Innenraum von einem solchen Profil angeordnet wird, nur mit erheblichem
konstruktivem Aufwand zugänglich gemacht werden kann, um eine Wartung der Betonförderleitung
zu ermöglichen. Wird aber die Betonförderleitung außerhalb der Mastarme geführt, so
sind aufwändige Rohrhalter erforderlich, um die Betonförderleitung an den Mastarmen
zu halten. Diese Rohrhalter verursachen ein zusätzliches Gewicht, das bei der Auslegung
von Betonverteilermasten berücksichtigt werden muss.
[0003] DE 22 05 922 A1 offenbart ein Betonverteilermast nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aufgabe der
Erfindung ist es, einen Betonverteilermast bereitzustellen, der eine gute Stabilität
und Torsionssteifigkeit bei einem gleichzeitig geringen Eigengewicht hat.
[0004] Diese Aufgabe wird durch einen Betonverteilermast nach Anspruch 1 gelöst, bei dem
mindestens einer der Mastarme ein Hohlkammerprofil aufweist, das mindestens zwei durch
eine Trennwand voneinander getrennte langgestreckte Hohlkammern hat, von denen mindestens
eine geschlossen und eine umfänglich offen ist, und wobei das dem betreffenden Mastarm
zugeordnete Rohrsegment auf der Öffnungsseite außerhalb, teilweise innerhalb oder
ganz innerhalb der offenen Hohlkammer angeordnet ist.
[0005] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Mastarm, der ein Kastenprofil
hat, d. h. der einen Rechteckquerschnitt aufweist, unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten
durch Zusammenfügen von Gurtblechen und Seitenwand- bzw. Stegblechen mit einer sehr
hohen Stabilität kostengünstig hergestellt werden kann, indem die betreffenden Bleche
verschweißt werden. Ein Gedanke der Erfindung ist auch, dass ein geschlossenes Profil
den Vorteil bietet, dass der Mastarm mit lediglich geringem Aufwand lackiert werden
kann und Rostprobleme aufgrund von eindringendem Wasser vermieden werden. Ein als
Kasten gestalteter Mastarm kann mit geringem fertigungstechnischem Aufwand auch insbesondere
gekröpft gestaltet, d. h. zu seinen Seiten hin einfach oder auch mehrfach abgewinkelt
werden. Bei einem Betonverteilermast ist diese Kröpfung bei bestimmten Mastarmen erforderlich,
damit sie im Betrieb aneinander vorbei bewegt werden können.
[0006] Die an einem Mastarm aufgenommene Betonförderleitung und die abgewinkelte Bauform
von Mastarmen hat zur Folge, dass die Mastarme in einem Betonverteilermast erheblichen
Torsionsmomenten ausgesetzt sind. Diese Torsionsmomente sind in herkömmlichen Betonverteilermasten
auch deshalb hoch, weil die Auslegerkonstruktion der Rohrhalter diese Momente vergrößert.
[0007] Eine Idee der Erfindung ist es deshalb, den Querschnitt der Mastarme in einem Betonverteilermast
an die lokale Belastung eines Mastarms anzupassen. Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen,
bei einem kastenförmig gestalteten Mastarm für einen Betonverteilermast zumindest
eine der Seitenwände einzurücken. Damit wird für die Betonförderleitung ein umfänglich
offener Hohlraum als zusätzlicher Bauraum geschaffen, so dass die Betonförderleitung
enger an dem Mastarm geführt werden kann. Mit diesen Maßnahmen lassen sich insbesondere
die Hebelkräfte verringern, mit denen die Last der Betonförderleitung über die Rohrhalter
an einem Mastarm angreift.
[0008] Im Rahmen der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der das Hohlkammerprofil aufweisende
Mastarm als ein Kasten mit einem Obergurt und einem Untergurt gestaltet ist, der eine
erste, gegenüber dem Obergurt und dem Untergurt eingerückte Seitenwand hat und der
eine von der ersten Seitenwand beabstandete zweite Seitenwand aufweist, wobei der
Obergurt und der Untergurt mit der ersten Seitenwand und der zweiten Seitenwand die
mindestens eine geschlossene Hohlkammer definieren und die erste Seitenwand mit dem
Obergurt und dem Untergurt die umfänglich offene Hohlkammer bilden. Diese umfänglich
offene Hohlkammer kann z. B. einen trapezförmigen, insbesondere rechteckförmigen aber
auch einen dreiecksförmigen Querschnitt haben.
[0009] Auch die zweite Seitenwand kann gegenüber dem Obergurt und dem Untergurt eingerückt
angeordnet sein und damit eine weitere umfängliche Hohlkammer definieren. Auch der
Querschnitt dieser weiteren umfänglich offenen Hohlkammer kann trapezförmig, insbesondere
rechteckförmig aber auch dreiecksförmig sein. Der Obergurt und der Untergurt sind
bevorzugt zueinander parallel. Die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand
steht dabei zu dem Obergurt und/oder dem Untergurt senkrecht. Um den Torsionsbelastungsverlauf
in einem Mastarm zu optimieren, ist es von Vorteil, wenn der Abstand der ersten Seitenwand
von der zweiten Seitenwand über den Mastarm hinweg variiert wird.
[0010] Der Obergurt und/oder der Untergurt bei einem erfindungsgemäßen Mastarm kann auch
über die Seitenwand eines Mastarms in unterschiedlichen Bereichen verschieden weit
überstehen, d. h. der Obergurt und/oder der Untergurt kann eine Gurtkante haben, die
von der ersten Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand in der Längsrichtung des
Mastarms unterschiedliche Abstände hat.
[0011] Die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand kann eine an den Obergurt und/oder
den Untergurt vormontierbare Anschlusspartie aufweisen. Mit der vormontierbaren Anschlusspartie
lässt sich erreichen, dass die Seitenwand mit einer Anschlusskonstruktion versehen
werden kann, die sich mit dem weiteren Mastarmabschnitten verschrauben lässt.
[0012] Eine Reduzierung der Torsionsbelastung eines mit einer Kröpfung versehenen Mastarms
lässt sich insbesondere erreichen, wenn die Betonförderleitung in dem gekröpften Abschnitt
von einer Seite des Mastarms durch die erste Seitenwand und durch die zweite Seitenwand
zu der gegenüberliegenden Seite des Mastarms hindurchgeführt ist.
[0013] Die Betonförderleitung ist dabei mit einem oder mehreren Rohrhaltern an der ersten
Seitenwand oder der zweiten Seitenwand festgelegt und kann teilweise innerhalb oder
ganz innerhalb der offenen Hohlkammer angeordnet sein.
[0014] Ein Mastarm mit einem Hohlkammerprofil kann zumindest teilweise aus faserverstärktem
Kunststoff (Faserverbundkunstoff) oder aus Metall bestehen.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Autobetonpumpe mit einem Betonverteilermast;
- Fig. 2
- einen Schnitt eines Mastarms in dem Betonverteilermast mit einer Betonförderleitung;
- Fig. 3
- einen Abschnitt eines weiteren Mastarms für einen Betonverteilermast, der einen gekröpften
Abschnitt hat und eine Betonförderleitung trägt;
- Fig. 4
- eine von der Betonförderleitung in dem weiteren Mastarm hervorgerufene Torsionsbelastung;
- Fig. 5
- bis Fig. 8 weitere alternativ aufgebaute Mastarme für einen Betonverteilermast als
Schnitt;
- Fig. 9
- und Fig. 10 eine Draufsicht auf weitere Mastarme für einen Betonverteilermast.
[0017] Die Autobetonpumpe 10 in Fig. 1 hat ein Fahrgestell 12 mit einem Unterbau 14, der
einen Betonverteilermast 18 trägt. Der Betonverteilermast 18 ist an dem Unterbau 14
an einem Mastbock 16 aufgenommen und hat Drehgelenke 34,34',34" und 34"', in denen
die Mastarme 22,22',22" und 22"' um eine horizontale Drehachse bewegt werden können.
Der Betonverteilermast 18 ist mit einer Betonförderleitung 20 ausgebildet, die Rohrbögen
50 und Rohrsegmente 30 hat, die mit Rohrkupplungen 32 und Drehkupplungen 52 gelenkig
miteinander verbunden sind.
[0018] Die Fig. 2 zeigt den Mastarm 22 entlang der Linie II-II in Fig. 1 als Schnitt. Der
Mastarm 22 weist ein Hohlkammerprofil auf, das eine geschlossene, langgestreckte Hohlkammer
24 hat und eine in die Längsrichtung erstreckte umfänglich offene Hohlkammer 26 aufweist.
Das Hohlkammerprofil des Mastarms 22 ist als ein Kasten gestaltet, der einen Obergurt
28 aufweist und einen Untergurt 36 hat. Der Kasten hat eine erste Seitenwand 38 und
eine zweite Seitenwand 40. Die erste Seitenwand 38 ist eine Trennwand in dem Hohlkammerprofil.
Der Obergurt 28 und der Untergurt 36 sind zueinander parallel, wobei die erste Seitenwand
und/oder die zweite Seitenwand zu dem Obergurt und/oder dem Untergurt senkrecht stehen.
In Bezug auf den Obergurt 28 und den Untergurt 36 ist die erste Seitenwand 38 zurückgesetzt
positioniert.
[0019] Das dem Mastarm 22 zugeordnete Rohrsegment 30 in dem Betonverteilermast 18 ist außerhalb
der Hohlkammer 26 auf deren Öffnungsseite angeordnet. Es sei bemerkt, dass es allerdings
grundsätzlich auch möglich ist, die Rohrsegmente 30 der Betonförderleitung 20 teilweise
innerhalb oder auch ganz innerhalb der offenen Hohlkammer 26 anzuordnen.
[0020] An dem Mastarm 22 wird das Rohrsegment 30 mit einem Rohrhalter 42 gehalten, der in
die Hohlkammer 26 ragt und an der ersten Seitenwand 38 festgelegt ist. Mit dieser
Maßnahme lässt sich erreichen, dass das durch die entsprechend dem Pfeil 46 wirkenden
Last der Betonförderleitung 20 über einen Rohrhalter 42 in den Mastarm 22 eingeleitete
Torsionsmoment minimiert ist. Auch die Mastarme 22',22" und 22"' in dem in der Fig.
1 gezeigten Betonverteilermast 18 haben einen Aufbau, der dem Aufbau des Mastarms
22 entspricht.
[0021] Die Fig. 3 zeigt einen Abschnitt eines weiteren Mastarms 62 für einen Betonverteilermast
mit einer Betonförderleitung 80. Der Mastarm 62 weist ein Hohlkammerprofil auf, das
eine geschlossene, langgestreckte Hohlkammer 64 hat und zwei in die Längsrichtung
erstreckte umfänglich offene Hohlkammern 66,68 enthält. Auch das Hohlkammerprofil
des Mastarms 62 ist als ein Kasten gestaltet, der einen Obergurt 70 aufweist und der
einen Untergurt 72 hat. Der Kasten hat eine erste Seitenwand 74 und eine zweite Seitenwand
76. Die beiden Seitenwände 74,76 sind Trennwände in dem Hohlkammerprofil. Der Obergurt
28 und der Untergurt 36 sind zueinander parallel, wobei die erste Seitenwand 74 und/oder
die zweite Seitenwand 76 zu dem Obergurt 70 und dem Untergurt 72 senkrecht stehen.
Es ist allerdings auch möglich, bei einem erfindungsgemäßen Mastarm einen Obergurt
und einen Untergurt vorzusehen, die konisch aufeinander zulaufen.
[0022] Anders als der in der Fig. 1 und der Fig. 2 gezeigte Mastarm 22 hat der Mastarm 62
einen gekröpften Abschnitt 78. Die Betonförderleitung 80 ist an dem Mastarm 62 mit
den Rohrhaltern 82,84 an der ersten Seitenwand 74 festgelegt und mit den Rohrhaltern
86,88 an der zweiten Seitenwand 76 gehalten. In dem gekröpften Abschnitt 78 ist die
Betonförderleitung von einer Seite des Mastarms 62 durch die erste Seitenwand 74,
die geschlossene Hohlkammer 64 und durch die zweite Seitenwand 76 zu der gegenüberliegenden
Seite des Mastarms 62 hindurchgeführt.
[0023] In dem Abschnitt 92 ist der Abstand A der ersten Seitenwand 74 von der zweiten Seitenwand
76 konstant. In dem Abschnitt 78 nimmt der Abstand zwischen der ersten Seitenwand
74 und der zweiten Seitenwand 76 ab. In dem Abschnitt 94 gilt für den Abstand B der
ersten Seitenwand 74 von der zweiten Seitenwand 76: B < A. Mit dieser Maßnahme wird
der Torsionswiderstand des Mastarmquerschnitts über den Mastarm 62 hinweg an dessen
Belastung angepasst.
[0024] Die Fig. 4 zeigt die durch die Last der Betonförderleitung 80 in den Mastarm 62 eingeleitete
Torsionsbelastung T in Bezug auf die Linie 90 des gemeinsamen Flächenschwerpunkts
des Ober- und Untergurts 70,72 in dem Mastarmabschnitt 92. Indem die Betonförderleitung
80 durch die Seitenwände 74,76 des Mastarms 62 hindurchgeführt wird, lässt sich erreichen,
dass das in den Mastarm 62 hinter dem gekröpften Abschnitt 78 eingeleitete Torsionsmoment
T das in den Mastarm 62 vor dem gekröpften Abschnitt 78 eingeleitete Torsionsmoment
zumindest teilweise kompensiert.
[0025] Bei dem Mastarm 62 sind die Seitenwände 74,76 für den Anschluss an den Obergurt 70
und den Untergurt 72 mit einer Anschlusskonstruktion gestaltet. Diese Anschlusskonstruktion
ist so ausgebildet, dass in der eingerückten Position der Seitenwände 74,76 eine qualitativ
hochwertige Verbindung mit dem Ober- bzw. Untergurt 70,72 ermöglicht wird. Die Abschnitte
der Seitenwände 74,76 werden dann an dieser Anschlusskonstruktion durch Verschrauben
oder Verschweißen festgelegt.
[0026] Die Fig. 5 zeigt einen zu dem Mastarm 22 alternativ aufgebauten weiteren Mastarm
122 für einen Betonverteilermast in einem der Ansicht der Fig. 2 entsprechenden Schnitt.
[0027] Auch der Mastarm 122 weist ein Hohlkammerprofil auf, das eine geschlossene, langgestreckte
Hohlkammer 124 hat und eine in die Längsrichtung erstreckte umfänglich offene Hohlkammer
126 aufweist. Das Hohlkammerprofil des Mastarms 122 ist ebenfalls als ein Kasten gestaltet,
der einen Obergurt 128 aufweist und einen Untergurt 136 hat. Der Kasten hat eine erste
Seitenwand 138 und eine zweite Seitenwand 140.
[0028] Der Obergurt 128 und der Untergurt 136 sind parallel zueinander, wobei die erste
Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand 138,140 zu dem Obergurt und/oder dem Untergurt
senkrecht stehen. Hier ist die erste Seitenwand 138 in Bezug auf den Untergurt 136
zurückgesetzt positioniert und hat den Abstand D
U1 von der Gurtkante 137 auf der Seite der ersten Seitenwand 138. Demgegenüber hat die
Gurtkante 129 des Obergurts 128 auf der Seite der ersten Seitenwand 138 den Abstand
D
O1 < D
U1.
[0029] Die erste Seitenwand 138 ist eine Trennwand in dem Hohlkammerprofil. Auch die zweite
Seitenwand 140 ist eine Trennwand in dem Hohlkammerprofil. Die zweite Seitenwand 140
ist in Bezug auf den Obergurt 128 zurückgesetzt positioniert und hat den Abstand D
O2 von der Gurtkante 131 auf der Seite der ersten Seitenwand 138. Demgegenüber hat die
Gurtkante 139 des Untergurts 136 auf der Seite der zweiten Seitenwand 140 den Abstand
D
U2 < D
O2.
[0030] Der Obergurt 128 und der Untergurt 136 bilden mit der ersten Seitenwand 138 eine
umfänglich offene Hohlkammer 126, die einen als konvexes Trapez ausgebildeten Querschnitt
127 hat. Mit der zweiten Seitenwand 140 definiert der Obergurt 128 und der Untergurt
136 eine weitere Hohlkammer 148 mit einem als konvexes Trapez ausgebildeten Querschnitt
154, die ebenfalls umfänglich offen ist.
[0031] Das dem Mastarm 122 zugeordnete Rohrsegment 130 der Betonförderleitung in dem Betonverteilermast
118 ist außerhalb der Hohlkammer 126 auf deren Öffnungsseite angeordnet und mit einem
oder mehreren Rohrhaltern 142 an der ersten Seitenwand 138 festgelegt. Es sei bemerkt,
dass es allerdings grundsätzlich auch möglich ist, die Rohrsegmente 130 der Betonförderleitung
teilweise innerhalb oder auch ganz innerhalb der offenen Hohlkammer 126 anzuordnen.
Außerdem ist es möglich, die Rohrsegmente der Betonförderleitung auch auf der Seite
der umfänglich offenen Hohlkammer 148 des Mastarms 122 anzuordnen, und zwar sowohl
innerhalb als auch nur teilweise innerhalb oder auch außerhalb der umfänglich offenen
Hohlkammer 148.
[0032] Darüber hinaus sei bemerkt, dass in einer weiteren alternativen Ausführungsform des
Mastarms die erste Seitenwand 138 zu dem Obergurt 128 oder die zweite Seitenwand 140
zu dem Untergurt 136 bündig sein kann. In diesem Fall hat der Querschnitt 127 der
umfänglich offenen Hohlkammer 126 die Form von einem rechtwinkligen Dreieck. Entsprechendes
gilt für die umfänglich offene Hohlkammer 148.
[0033] Die Fig. 6 bis Fig. 8 zeigen zu dem Mastarm 22 alternativ aufgebaute weitere Mastarme
122',122" und 122"' für einen Betonverteilermast in einem der Ansicht der Fig. 2 entsprechenden
Schnitt. Dabei sind funktional einander entsprechende Elemente in den Fig. 5 bis Fig.
9 mit den gleichen Zahlen als Bezugszeichen kenntlich gemacht.
[0034] Bei dem in der Fig. 6 gezeigten Mastarm 122' sind der Obergurt 128' und der Untergurt
136' in Bezug auf die Symmetrieachse 155' der Hohlkammer 124 symmetrisch positioniert.
D. h., für den Abstand D
U1 der Gurtkante 137' des Untergurts 136' und den Abstand D
O1 der Gurtkante 129' des Obergurts 128' von der ersten Seitenwand 138' und für den
Abstand D
U2 der Gurtkante 137' des Untergurts 136' und den Abstand D
O2 der Gurtkante 129' des Obergurts 128' von der ersten Seitenwand 138' gilt: D
O1 = D
O2 > D
U1 = D
U2.
[0035] Bei dem in der Fig. 7 gezeigten Mastarm 122" haben die Gurtkante 137" des Untergurts
136" und die Gurtkante 129" des Obergurts 128" den Abstand D
U1 > D
O1 von der ersten Seitenwand 138'. Die Gurtkante 131" des Obergurts und die Gurtkante
139" des Untergurts 136" hat hier den Abstand D
U2 > D
O2 von der zweiten Seitenwand 140". Dabei gilt: D
O1 = D
O2 < D
U1 = D
U2.
[0036] Der in der Fig. 8 gezeigte Mastarm 122"' hat eine umfänglich offene Hohlkammer 126"'
mit einem darin angeordneten Rohrsegment 130"' einer Betonförderleitung. Bei dem Mastarm
122"' haben die Gurtkante 137"' des Untergurts 136"' und die Gurtkante 129"' des Obergurts
den Abstand D
U1 = D
O1 von der ersten Seitenwand 138"'. Die Gurtkante 137"' des Untergurts 136"' und die
Gurtkante 129"' des Obergurts hat hier den Abstand D
U2 < D
O2 von der zweiten Seitenwand 140"'.
[0037] Die Fig. 9 zeigt einen zu dem Mastarm 22 in Fig. 2 alternativ aufgebauten weiteren
Mastarm 222, der ein als Kasten gestaltetes Hohlkammerprofil mit einer umfänglich
offenen Hohlkammer und mit einer ersten und einer zweiten Seitenwand 238, 240 hat.
Bei dem Mastarm 222 hat die Gurtkante 237 des Obergurts über die Längsrichtung den
sich ändernden Abstand D
O1 von der ersten Seitenwand 238 entsprechend den Werten D
O1(1), D
O1(2), D
O1(3). Der Abstand der Gurtkante 231 des Obergurts von der zweiten Seitenwand 240 über
die Längsrichtung ist hier konstant.
[0038] In einer alternativen erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Mastarms 222 kann auch
der Abstand D
U1 der Gurtkante des Untergurts auf der Seite der ersten Seitenwand 238 oder nur der
Abstand D
U1 der Gurtkante des Untergurts entlang der Längsrichtung des Mastarms 222 unterschiedliche
Werte haben.
[0039] Bei dem in der Fig. 10 gezeigten Mastarm 322 bildet der Obergurt und der Untergurt
mit einer ersten und einer zweiten Seitenwand 338,340 ebenfalls ein als Kasten gestaltetes
Hohlkammerprofil, wobei hier der Abstand D
U2 bzw. D
O2 von der Gurtkante 331 des Obergurts der zweiten Seitenwand 340 über die Längsrichtung
des Mastarms 322 unterschiedliche Werte D
O2(1), D
O2(2), D
O2(3)... hat. Zu bemerken ist, dass auch hier in einer alternativen erfindungsgemäßen Ausgestaltung
des Mastarms 322 der Abstand D
U1 bzw. D
O1 der Gurtkante 337 des Untergurts bzw. Obergurts auf der Seite der ersten Seitenwand
338, der Abstand D
U1 der Gurtkante 331 des Untergurts auf der Seite der zweiten Seitenwand 340 oder nur
der Abstand D
U1 der Gurtkante des Untergurts entlang der Längsrichtung des Mastarms 322 unterschiedliche
Werte haben kann.
[0040] Mit den vorstehend anhand der Fig.5 bis Fig. 10 beschriebenen Bauformen für einen
Mastarm in einem Betonverteilermast kann ebenfalls erreicht werden, dass das durch
die Last der Betonförderleitung über einen Rohrhalter in den Mastarm eingeleitete
Torsionsmoment gering ist.
[0041] Es sei bemerkt, dass die Hohlkammerprofile der vorstehend beschriebenen Mastarme
nicht nur aus Metall, sondern zumindest teilweise auch aus Faserverbundkunststoff
bestehen können.
[0042] Zu bemerken ist auch, dass sich die Erfindung auch auf weitere Abwandlungen und Weiterbildungen
von Betonverteilermasten erstreckt, die sich durch Kombination verschiedener Merkmale
der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele ergeben.
[0043] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Ein Betonverteilermast 18 für stationäre
und mobile Betonpumpen hat mehrere an Gelenken 34 miteinander verbundenen Mastarme
22 und eine aus mehreren, vorzugsweise über Rohrbögen 50 und Drehkupplungen 52 gelenkig
miteinander verbundene, entlang den einzelnen Mastarmen 22 geführte und an diesen
befestigten Rohrsegmenten 30 bestehende Betonförderleitung 20. Mindestens einer der
Mastarme 22 weist ein Hohlkammerprofil auf, das mindestens zwei durch eine Trennwand
40 voneinander getrennte Hohlkammern 24,26 hat, von denen mindestens eine geschlossen
24 und eine 26 umfänglich offen ist. Dabei ist das dem betreffenden Mastarm 22 zugeordnete
Rohrsegment 30 auf der Öffnungsseite außerhalb, teilweise innerhalb oder innerhalb
der offenen Hohlkammer 26 angeordnet.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 10
- Autobetonpumpe
- 12
- Fahrgestell
- 14
- Unterbau
- 16
- Mastbock
- 18
- Betonverteilermast
- 20
- Betonförderleitung
- 22,22',22",22"'
- Mastarme
- 24
- geschlossen Hohlkammer
- 26
- umfänglich offene Hohlkammer
- 28
- Obergurt
- 30
- Rohrsegment
- 32
- Rohrkupplung
- 34,34',34",34"'
- Drehgelenk
- 36
- Untergurt
- 38
- erste Seitenwand
- 40
- zweite Seitenwand
- 42
- Rohrhalter
- 44
- Linie
- 46
- Pfeil
- 50
- Rohrbogen
- 52
- Drehkupplung
- 62
- Mastarm
- 64
- Hohlkammer
- 66
- Hohlkammer
- 68
- Hohlkammer
- 70
- Obergurt
- 72
- Untergurt
- 74
- erste Seitenwand
- 76
- zweite Seitenwand
- 78
- gekröpfter Abschnitt
- 80
- Betonförderleitung
- 82
- Rohrhalter
- 84
- Rohrhalter
- 86
- Rohrhalter
- 88
- Rohrhalter
- 90
- Linie
- 92
- Abschnitt
- 94
- Abschnitt
- 118
- Betonverteilermast
- 122,122', 122",122"'
- Mastarm
- 124,124', 124",124"'
- geschlossene, langgestreckte Hohlkammer
- 126,126',126",126"'
- offene Hohlkammer
- 127,127',127",127"'
- Querschnitt
- 128,128',128",128"'
- Obergurt
- 129,129',129",129"'
- Gurtkante des Obergurts
- 130,130', 130", 130"'
- Rohrsegment
- 131,131',131",131"'
- Gurtkante
- 136,136',136",136"'
- Untergurt
- 137,137',137",137"'
- Gurtkante
- 138,138',138",138"'
- erste Seitenwand
- 139, 139',139",139"'
- Gurtkante
- 140, 140',140",140"'
- zweite Seitenwand
- 142,142',142",142"'
- Rohrhalter
- 148,148',148",148"'
- umfänglich offene Hohlkammer
- 154,154',154",154"'
- Querschnitt
- 155',155"
- Symmetrieachse
- 222,322
- Mastarm
- 231,331
- Gurtkante
- 237,337
- Gurtkante
- 238,338
- erste Seitenwand
- 240,340
- zweite Seitenwand
- DU1
- Abstand
- DU2
- Abstand
- DO1
- Abstand
- DO2
- Abstand
1. Betonverteilermast (18) für stationäre und mobile Betonpumpen mit mehreren an Gelenken
(34) miteinander verbundenen Mastarmen (22) und einer aus mehreren, vorzugsweise über
Rohrbögen (50) und Drehkupplungen (52) gelenkig miteinander verbundenen, entlang den
einzelnen Mastarmen (22) geführten und an diesen befestigten Rohrsegmenten (30) bestehenden
Betonförderleitung (20), bei dem mindestens einer der Mastarme (22) ein Hohlkammerprofil aufweist, das mindestens
zwei durch eine Trennwand (38) voneinander getrennte Hohlkammern (24,26) hat, von
denen mindestens eine geschlossen (24) und eine (26) umfänglich offen ist, und dass
das dem betreffenden Mastarm (22) zugeordnete Rohrsegment (30) auf der Öffnungsseite
außerhalb, teilweise innerhalb oder ganz innerhalb der offenen Hohlkammer (26) angeordnet
ist.
dadurch gekennzeichnet, dass
der das Hohlkammerprofil aufweisende Mastarm (22) als ein Kasten mit einem Obergurt
(28) und einem Untergurt (36) gestaltet ist, der eine erste, gegenüber dem Obergurt
(28) und dem Untergurt (36) eingerückte als eine Trennwand wirkende Seitenwand (38)
hat und der eine von der ersten Seitenwand (38) beabstandete zweite Seitenwand (40)
aufweist, wobei der Obergurt (28) und der Untergurt (36) mit der ersten Seitenwand
(38) und der zweiten Seitenwand (40) die mindestens eine geschlossene Hohlkammer (24)
definieren und die erste Seitenwand (38) mit dem Obergurt (28) und dem Untergurt (36)
die offene Hohlkammer bilden.
2. Betonverteilermast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umfänglich offene Hohlkammer (126) einen trapezförmigen oder dreiecksförmigen
Querschnitt (127) hat.
3. Betonverteilermast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenwand (140,140',140",140"') gegenüber dem Obergurt (128,128',128",128"')
und dem Untergurt (136,136',136",136"') eingerückt angeordnet ist und mit dem Obergurt
(128,128',128",128"') und dem Untergurt (136,136',136",136"') eine weitere umfänglich
offene Hohlkammer (148,148',148",148"') bildet.
4. Betonverteilermast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere umfänglich offene Hohlkammer (148,148',148",148"') einen trapezförmigen
oder dreiecksförmigen Querschnitt (154,154',154",154"') hat.
5. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt (28) und der Untergurt (36) zueinander parallel angeordnet sind.
6. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt (28) und der Untergurt (36) zueinander konisch angeordnet sind.
7. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenwand (38) und/oder die zweite Seitenwand (40) zu dem Obergurt (28)
und/oder dem Untergurt (36) senkrecht steht.
8. Betonverteilermast nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A,B) der ersten Seitenwand (74) von der zweiten Seitenwand (76) über
den Mastarm (62) hinweg variiert.
9. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt (128,128',128",128"') und/oder der Untergurt (136,136',136",136"') eine
Gurtkante (237,331) hat, deren Abstand von der ersten Seitenwand (238) und/oder der
zweiten Seitenwand (340) in der Längsrichtung des Mastarms (222,322) unterschiedliche
Werte hat.
10. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenwand (74) und/oder die zweite Seitenwand (76) eine an den Obergurt
(28) und/oder den Untergurt (36) vormontierbare Anschlusspartie aufweist.
11. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonförderleitung (80) von einer Seite des Mastarms (62) durch die erste Seitenwand
(74) und durch die zweite Seitenwand (76) zu der gegenüberliegenden Seite des Mastarms
(62) hindurchgeführt ist.
12. Betonverteilermast nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mastarm (62) einen gekröpften Abschnitt (78) hat und die Betonförderleitung (80)
in dem gekröpften Abschnitt von einer Seite des Mastarms (62) durch die erste Seitenwand
(74) und durch die zweite Seitenwand (76) zu der gegenüberliegenden Seite des Mastarms
(62) hindurchgeführt ist.
13. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonförderleitung (80) mit einem oder mehreren Rohrhaltern (82,84,86,88) an
der ersten Seitenwand (74) oder der zweiten Seitenwand (76) festgelegt ist.
14. Betonverteilermast nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das der das Hohlkammerprofil aufweisende Mastarm (22,62) zumindest teilweise aus
einem Faserverbundkunststoff oder aus Metall besteht.
1. A concrete dispensing boom (18) for static and mobile concrete pumps, having multiple
boom arms (22) which are connected to one another at joints (34), and having a concrete
delivery conduit (20) which is composed of multiple pipe segments (30) which are articulatedly
connected to one another preferably by way of pipe bends (50) and rotary couplings
(52) and which are guided along and fastened to the individual boom arms (22), wherein
at least one of the boom arms (22) has a hollow chamber profile with at least two
hollow chambers (24, 26) which are separated from one another by a partition (38)
and of which at least one is closed (24) and one (26) is circumferentially open, and
in that the pipe segment (30) associated with the respective boom arm (22) is arranged
on the opening side outside, partially within or entirely within the open hollow chamber
(26), characterized in that the boom arm (22) which has the hollow chamber profile is configured as a box with
an upper flange (28) and a lower flange (36), which box has a first side wall (38)
which is set back in relation to the upper flange (28) and the lower flange (36) and
which acts as a partition, and which box has a second side wall (40) which is spaced
apart from the first side wall (38), wherein the upper flange (28) and the lower flange
(36) together with the first side wall (38) and the second side wall (40) define the
at least one closed hollow chamber (24), and the first side wall (38) together with
the upper flange (28) and the lower flange (36) form the open hollow chamber.
2. The concrete dispensing boom as claimed in claim 1, characterized in that the circumferentially open hollow chamber (126) has a trapezoidal or triangular cross
section (127).
3. The concrete dispensing boom as claimed in claim 1, characterized in that the second side wall (140, 140', 140", 140"') is set back in relation to the upper
flange (128, 128', 128'', 128"') and the lower flange (136, 136', 136", 136"') and,
together with the upper flange (128, 128', 128", 128''') and the lower flange (136,
136', 136", 136"'), forms a further circumferentially open hollow chamber (148, 148',
148", 148"').
4. The concrete dispensing boom as claimed in claim 3, characterized in that the further circumferentially open hollow chamber (148, 148', 148", 148"') has a
trapezoidal or triangular cross section (154, 154', 154", 154"').
5. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the upper flange (28) and the lower flange (36) are arranged parallel to one another.
6. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the upper flange (28) and the lower flange (36) are arranged conically with respect
to one another.
7. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the first side wall (38) and/or the second side wall (40) is perpendicular to the
upper flange (28) and/or to the lower flange (36).
8. The concrete dispensing boom as claimed in claim 7, characterized in that the spacing (A, B) of the first side wall (74) from the second side wall (76) varies
across the boom arm (62).
9. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the upper flange (128, 128', 128", 128"') and/or the lower flange (136, 136', 136",
136"') has a flange edge (237, 331), the spacing of which from the first side wall
(238) and/or from the second side wall (340) assumes different values in the longitudinal
direction of the boom arm (222, 322).
10. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the first side wall (74) and/or the second side wall (76) have/has an attachment
section which can be premounted on the upper flange (28) and/or on the lower flange
(36).
11. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that the concrete delivery conduit (80) is led from one side of the boom arm (62) to the
opposite side of the boom arm (62) through the first side wall (74) and through the
second side wall (76).
12. The concrete dispensing boom as claimed in claim 11, characterized in that the boom arm (62) has a cranked section (78), and the concrete delivery conduit (80)
is led from one side of the boom arm (62) to the opposite side of the boom arm (62)
through the first side wall (74) and through the second side wall (76) in the cranked
section.
13. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that the concrete delivery conduit (80) is fixed to the first side wall (74) or to the
second side wall (76) by means of one or more pipe brackets (82, 84, 86, 88).
14. The concrete dispensing boom as claimed in one of claims 1 to 13, characterized in that the boom arm (22, 62) which has the hollow chamber profile is composed at least partially
of a fiber composite plastic or of metal.
1. Mât distributeur de béton (18) pour des pompes à béton stationnaires et mobiles comprenant
plusieurs bras de mât (22) connectés les uns aux autres par le biais d'articulations
(34) et une conduite d'alimentation de béton (20) constituée de plusieurs segments
tubulaires (30) connectés de manière articulée les uns aux autres, de préférence par
le biais de tuyaux coudés (50) et d'accouplements rotatifs (52), guidés le long des
bras de mât individuels (22) et fixés à ceux-ci, au moins l'un des bras de mât (22)
présentant un profilé en chambre creuse qui présente au moins deux chambres creuses
(24, 26) séparées les unes des autres par une paroi de séparation (38), dont au moins
l'une (24) est fermée et l'autre (26) est ouverte au niveau de sa périphérie, et le
segment tubulaire (30) associé au bras de mât associé (22) étant disposé sur le côté
de l'ouverture à l'extérieur, en partie à l'intérieur ou complètement à l'intérieur
de la chambre creuse ouverte (26),
caractérisé en ce que
le bras de mât (22) présentant le profilé en chambre creuse est configuré sous forme
de caisson avec une bande supérieure (28) et une bande inférieure (36), qui présente
une première paroi latérale (38) agissant en tant que paroi de séparation, en retrait
par rapport à la bande supérieure (28) et la bande inférieure (36), et qui présente
une deuxième paroi latérale (40) espacée de la première paroi latérale (38), la bande
supérieure (28) et la bande inférieure (36) définissant avec la première paroi latérale
(38) et la deuxième paroi latérale (40) l'au moins une chambre creuse fermée (24)
et la première paroi latérale (38) formant, avec la bande supérieure (28) et la bande
inférieure (36), la chambre creuse ouverte.
2. Mât distributeur de béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre creuse (126) ouverte au niveau de sa périphérie a une section transversale
(127) en forme de trapèze ou de triangle.
3. Mât distributeur de béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième paroi latérale (140, 140', 140", 140"') est disposée en retrait par rapport
à la bande supérieure (128, 128', 128", 128"') et la bande inférieure (136, 136',
136", 136"') et forme avec la bande supérieure (128, 128', 128'', 128"') et la bande
inférieure (136, 136', 136", 136"') une chambre creuse supplémentaire (148, 148',
148", 148"') ouverte au niveau de sa périphérie.
4. Mât distributeur de béton selon la revendication 3, caractérisé en ce que la chambre creuse supplémentaire (148, 148', 148", 148"') ouverte au niveau de sa
périphérie présente une section transversale (154, 154', 154", 154"') en forme de
trapèze ou de triangle.
5. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande supérieure (28) et la bande inférieure (36) sont parallèles l'une à l'autre.
6. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la bande supérieure (28) et la bande inférieure (36) sont disposées de manière conique
l'une par rapport à l'autre.
7. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la première paroi latérale (38) et/ou la deuxième paroi latérale (40) sont perpendiculaires
à la bande supérieure (28) et/ou à la bande inférieure (36) .
8. Mât distributeur de béton selon la revendication 7, caractérisé en ce que la distance (A, B) de la première paroi latérale (74) à la deuxième paroi latérale
(76) varie au-delà du bras de mât (62).
9. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la bande supérieure (128, 128', 128", 128"') et/ou la bande inférieure (136, 136',
136", 136"') présente une arête de bande (237, 331) dont la distance à la première
paroi latérale (238) et/ou à la deuxième paroi latérale (340) présente des valeurs
différentes dans la direction longitudinale du bras de mât (222, 322).
10. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la première paroi latérale (74) et/ou la deuxième paroi latérale (76) présentent
une partie de raccordement pouvant être prémontée sur la bande supérieure (28) et/ou
sur la bande inférieure (36) .
11. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la conduite d'alimentation de béton (80) est guidée depuis un côté du bras de mât
(62) à travers la première paroi latérale (74) et à travers la deuxième paroi latérale
(76) jusqu'au côté opposé du bras de mât (62).
12. Mât distributeur de béton selon la revendication 11, caractérisé en ce que le bras de mât (62) présente une section coudée (78) et la conduite d'alimentation
de béton (80) est guidée dans la section coudée depuis un côté du bras de mât (62)
à travers la première paroi latérale (74) et à travers la deuxième paroi latérale
(76) jusqu'au côté opposé du bras de mât (62).
13. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la conduite d'alimentation de béton (80) est fixée par un ou plusieurs éléments de
fixation de tubes (82, 84, 86, 88) à la première paroi latérale (74) ou à la deuxième
paroi latérale (76).
14. Mât distributeur de béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le bras de mât (22, 62) présentant le profilé en chambre creuse se compose au moins
en partie d'un plastique renforcé par des fibres ou de métal.
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