Technisches Gebiet
[0001] Die Anmeldung betrifft eine Vorrichtung zum Eintreiben eines Befestigungselements
in einen Untergrund.
Stand der Technik
[0002] Derartige Vorrichtungen weisen üblicherweise einen Kolben zur Übertragung von Energie
auf das Befestigungselement auf. Die dazu erforderliche Energie muss dabei in sehr
kurzer Zeit zur Verfügung gestellt werden, weshalb beispielsweise bei sogenannten
Federnaglern zunächst eine Feder gespannt wird, welche während des Eintreibvorgangs
die Spannenergie schlagartig an den Kolben abgibt und diesen auf das Befestigungselement
zu beschleunigt.
[0003] Die Energie, mit der das Befestigungselement in den Untergrund eingetrieben wird,
ist bei derartigen Vorrichtungen nach oben begrenzt, so dass die Vorrichtungen nicht
beliebig für alle Befestigungselemente und jeden Untergrund einsetzbar sind. Es ist
daher wünschenswert, Eintreibvorrichtungen zur Verfügung zu stellen, welche ausreichend
Energie auf ein Befestigungselement übertragen können.
Darstellung der Erfindung
[0004] Gemäss einem Aspekt der Erfindung umfasst eine Vorrichtung zum Eintreiben eines Befestigungselements
in einen Untergrund einen mechanischen Energiespeicher zur Speicherung von mechanischer
Energie, ein Energieübertragungselement zur Übertragung von Energie aus dem mechanischen
Energiespeicher auf das Befestigungselement, eine Energieübertragungseinrichtung zur
Übertragung von Energie aus einer Energiequelle auf den mechanischen Energiespeicher,
ein Gehäuse mit einem ersten und einem zweiten Gehäuseteil, wobei das erste Gehäuseteil
mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden ist, um zwischen dem ersten und dem zweiten
Gehäuseteil einen Innenraum zu bilden, in dem der mechanische Energiespeicher angeordnet
ist, und ein Zwischenelement, mit dem der mechanische Energiespeicher zumindest vorübergehend
an dem ersten Gehäuseteil befestigbar ist, während Energie in dem mechanischen Energiespeicher
gespeichert ist. Dadurch wird die Montage und/oder Demontage eines bereits vorgespannten
mechanischen Energiespeichers vereinfacht.
[0005] Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der mechanische Energiespeicher gegen
eine Abgabe der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie einerseits
an dem ersten Gehäuseteil und andererseits an dem Zwischenelement abgestützt. Gemäss
einer alternativen Ausgestaltung ist der mechanische Energiespeicher gegen eine Abgabe
der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie nur an dem ersten Gehäuseteil
abgestützt. Gemäss einer weiteren alternativen Ausgestaltung ist der mechanische Energiespeicher
gegen eine Abgabe der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie nur
an dem Zwischenelement abgestützt.
[0006] Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung trennt das Zwischenelement den Innenraum
in einen ersten Teilraum und einen zweiten Teilraum. Bevorzugt wird dadurch eine staubdichte,
besonders bevorzugt luftdichte Trennung des ersten und des zweiten Teilraums verwirklicht.
Bevorzugt umfasst das Zwischenelement hierzu ein Dichtelement auf, welches besonders
bevorzugt das Zwischenelement umlaufend abschliesst. Bevorzugt ist der erste Teilraum
gegenüber der Umgebung staubdicht, besonders bevorzugt luftdicht verschlossen und
der zweite Teilraum mit Umgebungsluft belüftbar. Dadurch ist es möglich, eine wärmeproduzierende
Einrichtung, beispielsweise einen Elektromotor zu lüften, ohne dabei eine staubempfindliche
Einrichtung, beispielsweise den mechanischen Energiespeicher zu verschmutzen. Der
mechanische Energiespeicher ist daher bevorzugt in dem ersten Teilraum angeordnet.
Ebenfalls bevorzugt umfasst die Energieübertragungseinrichtung einen Motor, welcher
in dem zweiten Teilraum angeordnet ist. Ebenfalls bevorzugt umfasst die Energieübertragungseinrichtung
ein Getriebe, welches in dem ersten Teilraum angeordnet ist.
[0007] Bevorzugt sind der Motor, gegebenenfalls das Getriebe, ein Sensor und/oder eine elektrische
Leitung auf dem Zwischenelement befestigt.
[0008] Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst der mechanische Energiespeicher
eine Schraubenfeder. Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst der
mechanische Energiespeicher eine Gasfeder.
[0009] Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Energieübertragungseinrichtung
einen Bewegungsumwandler zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Linearbewegung
mit einem Drehantrieb und einem Linearabtrieb. Damit wird beispielsweise eine Drehung
eines Motors in eine lineare Spannbewegung des mechanischen Energiespeichers bewerkstelligt.
Bevorzugt ist der Bewegungsumwandler in dem ersten Teilraum angeordnet. Ebenfalls
bevorzugt umfasst der Bewegungsumwandler einen Spindeltrieb mit einer Spindel und
einer auf der Spindel angeordneten Spindelmutter.
Ausführungsbeispiele
[0010] Nachfolgend werden Ausführungsformen einer Vorrichtung zum Eintreiben eines Befestigungselementes
in einen Untergrund anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer Eintreibvorrichtung mit geöffnetem Gehäuse,
- Fig. 3
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer Eintreibvorrichtung mit geöffnetem Gehäuse,
- Fig. 5
- eine Energieübertragungseinrichtung einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 6
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 7
- eine Teilschnittansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 9
- eine Aufsicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 10
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 11
- ein Zwischenelement,
- Fig. 12
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung mit geöffnetem Gehäuse,
- Fig. 13
- eine Teilansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 14
- eine Teilansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 15
- eine Teilansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 16
- eine Teilansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 17
- eine Seitenansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 18
- eine Teilschnittansicht einer Energieübertragungseinrichtung,
- Fig. 19
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung mit geöffnetem Gehäuse,
- Fig. 20
- eine Seiten- und eine Frontalansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 21
- eine Seiten- und eine Frontalansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 22
- eine Seitenansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 23
- eine Seiten- und eine Frontansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 24
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 25
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 26
- eine Teilansicht einer Eintreibvorrichtung,
- Fig. 27
- eine Schrägansicht eines Gerüsthakens, und
- Fig. 28
- eine Seitenansicht eines Gerüsthakens.
[0011] In den Fig. 1 bis 4 ist als Vorrichtung zum Eintreiben eines Befestigungselements
in einen Untergrund ein batteriebetriebenes Bolzensetzgerät 100 dargestellt. Das Bolzensetzgerät
100 umfasst ein Gehäuse 1, welches einen bürstenlosen Gleichstrom-Motor 11, einen
als zwei Schraubenfedern 9 ausgebildeten mechanischen Energiespeicher und eine Nageleintreibeinrichtung
beinhaltet. Ebenso beinhaltet das Gehäuse eine Steuerelektronik 12 zur Ablaufsteuerung
und Sensorik zur Bestimmung von Gerätezuständen. Die Energie für das Aufladen der
Schraubenfedern 9 wird von einer vom Gerät lösbaren, wieder aufladbaren Batterie 5
zur Verfügung gestellt, welche somit als Energiequelle dient. Das Gerät besitzt eine
Bolzenführung 2 als Anpressfühler, welcher bei Gebrauch des Bolzensetzgeräts 100 gegen
einen Untergrund angepresst wird. Dadurch wird das Bolzensetzgerät 100 in Auslösebereitschaft
versetzt und der Anwender kann einen Auslöser 6 ziehen. Ein Magazin 3 trägt eine Vielzahl
von als Nägel 3a ausgebildeten Befestigungsmitteln, welche dem Bolzensetzgerät 100
zugeführt werden. Das Magazin 3 besitzt einen Stützfuss 4, welcher dem Anwender hilft,
das Bolzensetzgerät 100 rechtwinklig zum Untergrund anzupressen.
[0012] Das Gehäuse 1 umfasst ein erstes Gehäuseteil 71 und ein zweites Gehäuseteil 72, die
miteinander verbunden sind, so dass dazwischen ein Innenraum gebildet ist, in dem
die Schraubenfedern 9 angeordnet sind. Ein Zwischenelement ist als Zwischenplatte
7 mit einem Dichtelement 13 ausgebildet und derart zwischen dem ersten Gehäuseteil
71 und dem zweiten Gehäuseteil 72 angeordnet, dass die Zwischenplatte 7 zwei Teilräume
des Innenraums voneinander trennt. Ein erster Teilraum bildet sich zwischen der Zwischenplatte
7 und dem ersten Gehäuseteil 71 aus, ein zweiter Teilraum bildet sich zwischen der
Zwischenplatte 7 und dem zweiten Teilraum 72 aus. Das Gehäuse 1 umfasst in einem vorderen
Bereich des Bolzensetzgeräts 100 weiterhin eine Abdeckhaube 8.
[0013] Die Zwischenplatte 7 bildet zusammen mit dem ersten Gehäuseteil 71 die Abstützung
für die stehenden Enden der beiden Schraubenfedern 9. Das andere Ende der Federn stützt
sich an je zwei Rollenhaltern 10 ab, welche axial verschiebbar im Gehäuse 1 gelagert
sind. Dadurch bilden sich innerhalb des Gehäuses 1 vier verschiedene Räume, nämlich
der gegenüber der Umgebung staubdicht verschlossene erste Teilraum, in dem die Schraubenfedern
9 angeordnet sind, der über Lüftungsschlitze 73 in dem zweiten Gehäuseteil 72 belüftbare
zweite Teilraum, in dem der Motor 11 angeordnet ist, ein Griffbereich 74, durch welchen
elektrische Leitungen 75 zwischen dem Motor 11 und der Steuerelektronik 12 geführt
sind, und ein Magazinbereich, in dem die Nägel 3a transportiert werden. Da viele mechanische
Teile direkt im Kunststoffgehäuse gelagert sind, ist die Stabilität und Schlagzähigkeit
des Gehäuses 1 wichtig. Deshalb wird vorgeschlagen, das Gehäuse 1 und/oder andere
tragende Teile, beispielsweise die Zwischenplatte 7, aus faserverstärktem Kunststoff,
insbesondere PA12, zu fertigen. Bei nicht gezeigten Ausführungsbeispielen wird alternativ
oder zusätzlich PA6 eingesetzt.
[0014] Die Abdeckhaube 8 bildet zusammen mit dem ersten Gehäuseteil 71 und dem zweiten Gehäuseteil
72 das Magazin 3, in welchem die Nägel 3a gespeichert und jeweils vor einer Setzung
vor ein als Kolben 20 ausgebildetes Energieübertragungselement transportiert werden.
Die Abdeckhaube 8 ist mindestens teilweise durch Rasthaken 14 mit dem ersten Gehäuseteil
71 und dem zweiten Gehäuseteil 72 verbunden.
[0015] Der Motor 11 ist in dem Bolzensetzgerät hohen Beschleunigungsbelastungen ausgesetzt,
die beim Setzen auftreten. Um den Motor 11 davor zu schützen, ist er gegenüber der
Zwischenplatte 7 und dem Gehäuse 1 mittels eines Motordämpfers 23 gedämpft gelagert.
Beispielsweise ist der Motordämpfer 23 direkt an die Motorbaugruppe angespritzt oder
anvulkanisiert. Dies führt zu einer kostengünstigen Konstruktion. Um gute Dämpfwerte
insbesondere wenig abhängig von der Umgebungstemperatur zu erzielen, wird der Dämpfer
bevorzugt aus Polyurethan gefertigt. Um die Auslenkung des gedämpft gelagerten Motors
zu begrenzen, wird der Motor nach einer definierten Auslenkung von einem gedämpften
Anschlag 24 gestoppt. Der gedämpfte Anschlag 24 ist in der gezeigten Ausführung an
der Zwischenplatte 7 angebracht. In die andere Bewegungsrichtung besitzt der Motor
11 ebenfalls einen hier nicht dargestellten Endanschlag im Gehäuse 1. Dieser ist als
fester oder als gedämpfter Anschlag ausgeführt.
[0016] Fig. 5 zeigt wesentliche Teile der Energieübertragungseinrichtung. Im hinteren Teil
des Bolzensetzgeräts 100 ist eine Kugelumlaufspindel 18 gelagert, welche über ein
Getriebe 19 vom Motor 11 angetrieben wird. Die Drehbewegung der Kugelumlaufspindel
18 wird dabei in eine Linearbewegung einer Spindelmutter 21 umgewandelt. Ein an der
Spindelmutter 21 befestigtes Spannband 16 überträgt dabei die Linearbewegung auf die
Rollen 17 und damit auf die Rollenhalter 10, die die Schraubenfedern 9 spannen. Das
durch einen Durchbruch des Kolbens 20 laufende Spannband 16 überträgt dann die Spannkraft
der Schraubenfedern 9 auf den Kolben und kann diesen in Richtung Gerätemündung beschleunigen,
sobald dieser von einer im Bolzensetzgerät 100 gelagerten Kupplung 25 freigegeben
wird. Das durch den Durchbruch des Kolbens 20 geführt Spannband 16 übertragt dabei
Kraft auf den Kolben. Im Bereich des Durchbruchs ist das Spannband 16 bevorzugt durch
eine im Vergleich zum übrigen Spannband 16 weichere Webart ausgeführt, die verhindert,
dass das Band durch die starke Umlenkung bei hoher Last beschädigt wird.
[0017] Das Getriebe 19 besteht aus mindestens einer Stufe und kann als Zahnradgetriebe oder
als Riemengetriebe ausgeführt sein. Die Zahnräder oder Riemenräder sind bevorzugt
aus einem Kunststoffmaterial gefertigt. Zur Lagerung der Schraubenfedern 9 zwischen
erstem Gehäuseteil 71 und Zwischenplatte 7 werden metallische Federauflagen 29 eingesetzt,
um die Kunststoffteile vor Verschleiss zu schützen.
[0018] Mittels eines Magnets 46, der am Rollenhalter 10 befestigt ist, und weiter unten
beschriebener Sensorik kann die Position des Rollenhalters 10 bestimmt werden. Der
Rollenhalter steht hier exemplarisch für verschiedene Teile im Gerät, deren Position
für die Steuerung des Bolzensetzgeräts 100 von Interesse sind. Diese Teile werden
insbesondere mit Sensorik überwacht, in der beschriebenen Ausführung geschieht dies
mit Magneten und Hallsensoren. Der Magnet 46 ist idealerweise in Kunststoffteile eingeschnappt.
[0019] In Fig. 6 ist gezeigt, dass zum Spannen der Schraubenfedern von dem Spannband 16
eine Kraft auf die Rollenhalter 10 übertragen wird. Zur Lagerung der Rollenhalter
10 sind im Gehäuse 1 und in der Zwischenplatte 7 Führungsbleche 22 eingeschnappt,
die eine verschleissarme, stabile Führung für die Rollenhalter 10 bieten. Die beidseitigen
Führungen des Rollenhalters 10 im Gehäuse 1 haben unterschiedliche Breite, wodurch
eine Fehlmontage durch falsche Orientierung vermieden wird. An den Rollenhaltern 10
sind je zwei Umlenkrollen 30 angebracht, die das Spannband 16 um 180 Grad umlenken.
Da hohe Kräfte auf dem Spannband 16 lasten, sind die Umlenkrollen 30 vorzugsweise
beschichtet, so dass die beim Beschleunigen durch den Schlupf zwischen Spannband 16
und Umlenkrolle 30 entstehende Reibung verringert wird. Dies reduziert den Verschleiss
am Spannband 16. Zur vereinfachten Montage werden die Umlenkrollen 30 auf zylindrischen
Achsen 48 gelagert, die in die Rollenhalter eingeschnappt sind.
[0020] Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch den vorderen Teil des Antriebsmechanismus. In diesem
vorderen Teil ist eine Kolbenbremse 27 gelagert, die den Kolben 20 abfangen kann,
falls bei Eintreiben des Befestigungselementes nicht alle Energie vom Kolben auf das
jeweilige Befestigungselement übertragen wird. In der gezeigten Ausführungsform besteht
die Kolbenbremse 27 aus einem metallischen Konusring 26 mit einer konischen Kontaktfläche
26a zum Kolben 20 und einem daran anliegenden Dämpfelement 28. Beispielsweise ist
das Dämpfelement 28 aus Polyurethan und direkt an den Konusring 26 angespritzt. Zusätzlich
kann der Konusring 26 eine Beschichtung aufweisen, die die Reibung zwischen Kolben
20 und Konusring 26 reduziert. Damit kann einem Klemmen des Kolbens 20 im Konusring
26 vorgebeugt werden.
[0021] Ebenso in Fig. 7 zu sehen ist ein Kolbendichtring 45, der den Kolben 20 radial mit
seiner Kolbenführung 20a nach aussen abdichtet. So kann verhindert werden, dass Partikel
entlang des Kolbens 20 in das Innere des Bolzensetzgeräts 100 fallen können. Der Kolbendichtring
45 ist beispielsweise als Metallring ausgeführt und gleitet elastisch vorgespannt
auf dem Kolben 20 ab. Die Kolbenbremse 27 ist in einem Halter 62 gehalten, welcher
auch die als Bohrung ausgebildete Kolbenführung 20a aufweist.
[0022] Fig. 8 zeigt das zweite Gehäuseteil 72 des Bolzensetzgeräts 100. Sichtbar ist insbesondere
das Magazin 3 mit den Nägeln 3a. Der Nageltransport wird durch einen federvorgespannten
Magazinschieber 32 bewerkstelligt. Die Position des Magazinschiebers wird direkt als
Füllstandsanzeige 33 auf der Gehäuseschale markiert. Bei Unterschreiten einer minimalen
Nagelanzahl wird das Anpressen des Bolzensetzgeräts 100 verhindert. Dies erfolgt durch
einen Nageldetektionsmechanismus, der die Federkraft des Magazinschiebers 32 auf einen
gegebenenfalls setzbereiten Nagel 3a detektiert. Ein Schlitz, in welchem der Magazinschieber
läuft, wird in einer bevorzugten Ausführung durch eine hier nicht dargestellte elastische
Abdeckung mindestens teilweise geschlossen. Damit kann der Schmutzeintrag in das Gerät
reduziert werden.
[0023] Das Bolzensetzgerät 100 bietet die Möglichkeit, Befestigungselemente, die aufgrund
ihrer Dimensionen nicht in das Magazin passen, auch als Einzelelemente zu versetzten.
Dazu kann bei entleertem Magazin 3 der Einzelsetzknopf 34 gedrückt werden. Dieser
ermöglicht ein Anpressen des Bolzensetzgeräts 100 bei leerem Magazin 3. Bei gedrücktem
Einzelsetzknopf kann ein Einzelelement von vorne in die Bolzenführung 2 geladen werden.
Dadurch, dass der Einzelsetzknopf 34 durch den Magazinschieber 32 in seiner vordersten
Position gedrückt gehalten wird, kann verhindert werden, dass bei geladenem Magazin,
das heisst wenn der Magazinschieber 32 in einer hinteren Stellung ist, eine Einzelsetzung
erfolgen kann.
[0024] Fig. 9 zeigt das Bolzensetzgerät 100 in einer Aufsicht. Das Bolzensetzgerät 100 weist
einen Bolzenführungsauswurf-Schieber 36 auf. Durch Drücken auf den Bolzenführungsauswurf-Schieber
36 kann ein Anwender die Bolzenführung 2 vom Bolzensetzgerät 100 lösen. Dies ist insbesondere
von Vorteil, wenn Elemente in der Bolzenführung 2 klemmen. Dann kann diese entnommen
und gereinigt werden. Ein Gerüsthaken 35 ist auf das Bolzensetzgerät 100 aufgesteckt.
Weiterhin sind die Lüftungsschlitze 73 für den Motor 11 dargestellt.
[0025] Wie Fig. 10 gezeigt ist, ist der Bolzenführungsauswurf-Schieber 36 zweiteilig ausgeführt.
Das Betätigungselement 36a ist im Gehäuse gelagert und treibt einen innen liegenden
Riegel 37 an, der eine Aussparung 38 aufweist. Wird das Betätigungselement 36a gedrückt,
gerät der Riegel 37 in eine Position, die es der Bolzenführung 2 erlaubt, nach vorne
(in Fig. 10 auf den Betrachter zu) entnommen zu werden. Dies geschieht, indem eine
hier nicht dargestellte Nocke an der Bolzenführung 2 durch die Aussparung 38 im Riegel
37 nach vorne gleiten kann. Ist das Betätigungselement 36a nicht gedrückt, blockiert
der Riegel 37 die Nocke der Bolzenführung 2. Zur Rückstellung des Riegels 37 und des
Betätigungselements 36a wird eine Feder verwendet.
[0026] Der Halter 62 der Kolbenbremse 27 dient als Führung für die Bolzenführung 2 und den
Kolben 20. Ebenso führt der Halter 62 den hier nicht gezeigten Nageldetektionsschieber
und den Bolzenführungsauswurfschieber 36. Diese Einzelteile sind befedert gelagert.
Um bei der Montage diese Baugruppe einfach handhaben zu können, wird der Halter 62
seitlich von einer zweiteiligen Klammer 63 umfasst, die die befestigten Einzelteile
sichert.
[0027] Fig. 11 zeigt die Zwischenplatte 7. Die Zwischenplatte 7 dient als Lagerung für mehrere
Sensorplatinen 39. Die Sensorplatinen 39 tragen Sensoren, die Signale in Abhängigkeit
der Position von anderen Gerätebauteilen erzeugen. Mittels dieser Signale steuert
die Steuerelektronik 12 das Bolzensetzgerät 100. Beispielsweise wird die Position
eines einen Permanentmagneten tragenden Teils mittels eines Hallsensors überwacht.
Einige Sensorplatinen 39 sind miteinander verbunden, beispielsweise durch Steckverbindungen,
wie in Fig. 11 gezeigt, oder durch fest verlötete Kabel. Die Sensorplatinen 39 sind
in die Zwischenplatte 7 gesteckt, geschnappt oder auch vergossen. Ein Kabel 40a verbindet
die Sensoren mit der Geräteelektronik. Der gedämpfte Anschlag 24 für den Motor 11
ist ebenfalls an der Zwischenplatte 7 befestigt. Darüber hinaus weist die Zwischenplatte
7 das Dichtelement 13, eine schlitzförmige Aufnahme 41 für den Motordämpfer 23 sowie
ein Gegenlager 42 für die Zugentlastung der elektrischen Leitungen 75 für den Motor
11 auf.
[0028] In Fig. 12 ist der Motordämpfer 23 zu sehen, welcher fest mit dem Motor 11 verbunden
ist. Der Motordämpfer 23 samt Motor 11 wird in der schlitzförmigen Aufnahme 41 und
einer entsprechenden Gegenkontur am Gehäuse 1 axial und radial fixiert. Die elektrischen
Leitungen 75 des Motors 11 sind mittels eines Klemmelements 42a gegen das Gegenlager
42 geklemmt. An den elektrischen Leitungen 75 befinden sich angespritzte Kunststoffteile,
welche an das Gegenlager 42 in der Zwischenplatte 7 gesteckt werden können. Dadurch
ist eine Zugentlastung für die elektrischen Leitungen 75 realisiert. Die elektrischen
Leitungen 75 verlaufen durch den Griffbereich 74 zur Steuerelektronik 12 geführt.
Im Handgriff befindet sich hierfür ein Kabelkanal 44, welcher neben der Kabelaufnahme
auch für einen Teil der Lagerung des Auslösers 6 vorgesehen ist. Zusammen mit dem
Dichtelement 13 dient der Motordämpfer 23 der staubdichten Trennung des ersten von
dem zweiten Teilraum.
[0029] Fig. 13 zeigt den Auslösemechanismus des Gerätes in seinem Ausgangszustand. Das Bolzensetzgerät
100 umfasst eine Kupplung 25, die den Kolben 20 gegen die vom hier nicht dargestellten
Spannband übertragene Kraft in seiner Ausgangslage zu halten vermag. Die Kupplung
25 wird von einer Klinke 51 geschlossen gehalten. Die Klinke 51 kann, wenn die Schraubenfedern
9 gespannt sind und das Bolzensetzgerät 100 angepresst ist, von einem Auslöseblech
52 nach aussen geschoben werden. Dabei dreht sich die Klinke 51 um ihre Drehachse
54 und gibt damit die Kupplung 25 frei. Der Kolben 20 bewegt sich dann in Richtung
Nagel 3a (in Fig. 13 nach rechts) und treibt den Nagel 3a in den Untergrund ein. Das
Auslöseblech 52 wird über einen Umlenkhebel 53 angetrieben, wenn der Anwender den
Auslöser 6 drückt. Die Klinke 51 wird vorteilhaft aus einem sehr steifen faserverstärkten
Kunststoffmaterial gefertigt. Damit ist sie leicht, reagiert schnell und ist dennoch
steif genug, um ihre Funktion wahrnehmen zu können.
[0030] Fig. 14 zeigt den Auslösemechanismus, wenn die Schraubenfedern 9 gespannt sind. Gespannt
werden die Schraubenfedern 9, indem das Spannband von der Spindelmutter 21 in Richtung
Kupplung 25 gezogen wird und der Kolben 20 in der Kupplung 25 gehalten wird. Am Ende
dieser Spannbewegung wird das Auslöseblech 52 von einem Übertragungselement 57 in
eine Position geschoben, die es ihm erst erlaubt, mit der Klinke 51 in Kontakt zu
kommen und diese auszulösen. Die Spindelmutter 21 weist einen eingeschnappten Magneten
46, der genutzt wird, um die Position der Spindelmutter 21 festzustellen.
[0031] Fig. 15 zeigt den Auslösemechanismus, wenn das Bolzensetzgerät 100 gegen den Untergrund
angepresst ist. Durch dieses Anpressen wird die Bolzenführung 2 in das Gerät hineingeschoben.
Diese Bewegung wird von einer Anpressstange 49 auf einen Sperrhebel 55 übertragen.
Dieser Sperrhebel dient dazu, die Bewegung der Klinke 51 zu sperren und freizugeben.
Über die Anpressbewegung wird die Klinke 51 freigegeben, aber noch nicht betätigt.
[0032] Fig. 16 zeigt den Auslösemechanismus bei ausgelöster Setzung. Das Auslöseblech 52
hat die Klinke 51 nach aussen gedrückt und dabei die Kupplung freigegeben. Der Kolben
bewegt sich in eine hier nicht mehr sichtbare vordere Position. Die Klinke 51 besitzt
ebenfalls einen eingeschnappten Magneten 46, der genutzt wird, um die Position der
Klinke 51 und damit die Schaltstellung der Kupplung 25 zu detektieren.
[0033] Fig. 17 zeigt die Schraubenfedern 9 und die Energieübertragungseinrichtung mit dem
Spannband 16, den Umlenkrollen 17, der Kugelumlaufspindel 18, dem Kolben 20 und der
Kupplung 25. Die Kupplung 25 wird durch eine Platte 56 gehalten, welche im Gehäuse
gelagert ist. An der Spindelmutter 21 sind zwei Haken 50 befestigt. Diese bewegen
sich mit der Spindelmutter 21 und sind in der Platte 56 geführt. Die Haken 50 weisen
jeweils einen Schlitz 58 auf, in welchem eine am Kolben befestigte Nocke 57 läuft.
Der Schlitz 58 und sein geschlossenes Ende auf der der Spindelmutter 21 gegenüberliegenden
Seite ermöglicht es der Spindelmutter 21, den Kolben 20 nach dem Setzen in seine Ausgangsposition
in der Kupplung 25 zurückzuziehen. Die Nocken 57 am Kolben 20 sind jeweils als Teil
des Kolbens gefertigt. Bei nicht gezeigten Ausführungsbeispielen werden die Nocken
als separate Teile mittels eines anderen Verfahrens gefertigt und dann mit dem Kolben
verbunden.
[0034] Fig.18 zeigt einen Schnitt durch die Kupplung 25. Die Kugelumlaufspindel 18 ist in
der Platte 56 gelagert. Da beim Spannen der Schraubenfedern 9 hohe Axialkräfte auf
die Kugelumlaufspindel 18 wirken, ist die Kugelumlaufspindel 18 über eine verschraubte
Mutter 61 auf einem Wälzlager 59 gegen die Platte abgestützt. Andererseits treten
beim Zurückholen des Kolbens 20 in die Kupplung 25 Axialkräfte in die entgegengesetzte
Richtung auf. Diese Axialkräfte werden durch einen Gleitlagerring 60 aufgenommen werden.
Eine Kupplungsnabe 62 ist formschlüssig mit der Platte 56 verbunden, beispielsweise
vertaumelt. Bei nicht gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Kupplungsnabe stoffschlüssig
mit der Platte verbunden, beispielsweise gelötet oder geschweisst.
[0035] Fig. 19 zeigt den hinteren Teil des Bolzensetzgeräts 100 mit geöffnetem Gehäuse 1.
Das Getriebe 19 leitet die Drehbewegung des Motors 11 untersetzt auf die Kugelumlaufspindel
18. Das Getriebe 19 besteht aus zwei Stufen. Beispielsweise sind die Getrieberäder
19a aus Kunststoffmaterialien gefertigt. Die Achse 80 der mittleren Getriebestufe
ist zum einen in der Zwischenplatte 7, zum andern in einem Getriebeblech 64 gelagert.
Das Getriebeblech 64 selbst ist an die Zwischenplatte 7 geschraubt. Dies führt zu
einer sehr kompakten Bauweise. Das Getriebeblech 64 besitzt im weiteren einen abstehenden
Lappen 64a, welcher hinter die Drehachse der Kugelumlaufspindel 18 greift. Der Lappen
64a schützt die Kugelumlaufspindel 18 und das Getrieberad 19a der dritten Getriebestufe
bei einem Schlag auf das Heck des Gerätes (in Fig. 19 von links), beispielsweise bei
einem Sturz des Bolzensetzgeräts 100 aus grösserer Höhe.
[0036] Das Dichtelement 13 und der Motordämpfer 23 dichten den ersten Teilraum mit dem darin
befindlichen Getriebe 19 gegenüber dem zweiten Teilraum mit dem darin befindlichen
Motor 11 ab, wenn das Gehäuse 1 geschlossen wird. Das Dichtelement 13 ist als offener
Ring ausgebildet, wobei der Ring durch den Motordämpfer 23 geschlossen wird. Das Dichtelement
13 besteht bevorzugt aus einem elastischen Material, welches beispielsweise an die
Zwischenplatte 7 angespritzt oder angeschäumt ist, besonders bevorzugt aus einem Elastomer.
[0037] In Fig. 20 ist ein Bolzensetzgerät 200 dargestellt, welches zur Beleuchtung des Eintreibbereichs
205 für das zu setzende Befestigungselement zwei Leuchten 210 aufweist. Die Leuchten
210 sind seitlich am Magazin 220 angebracht, wo die Beschleunigungen während eines
Setzvorgangs niedriger sind als an einem Hauptkörper 230 des Bolzensetzgeräts 200.
[0038] In Fig. 21 ist ein Bolzensetzgerät 300 dargestellt, welches zur Beleuchtung des Eintreibbereichs
305 für das zu setzende Befestigungselement zwei Leuchten 310 aufweist. Die Leuchten
310 sind seitlich an einer Verbindungsbrücke 340 zwischen dem Magazin 320 und einem
Griff 350 sowie einem Akku 360 angebracht, wo die Beschleunigungen während eines Setzvorgangs
ebenfalls niedriger sind als an einem Hauptkörper 330 des Bolzensetzgeräts 300.
[0039] In Fig. 22 ist ein Bolzensetzgerät 400 dargestellt, welches zur Beleuchtung des Eintreibbereichs
405 für das zu setzende Befestigungselement zwei Leuchten 410 aufweist. Die Leuchten
410 sind seitlich an einem Verbinungsbügel 470 zwischen einer Gerätenase 480 und einem
Griff 450 sowie einem Akku 460 angebracht, wo die Beschleunigungen während eines Setzvorgangs
ebenfalls niedriger sind als an einem Hauptkörper 430 des Bolzensetzgeräts 400.
[0040] In Fig. 23 ist ein Bolzensetzgerät 500 dargestellt, welches zur Beleuchtung des Eintreibbereichs
505 für das zu setzende Befestigungselement zwei Leuchten 510 aufweist. Die Leuchten
510 sind seitlich an einem Griff 550, im Bereich einer Aufnahme für einen Akku 560,
angebracht, wo die Beschleunigungen während eines Setzvorgangs ebenfalls niedriger
sind als an einem Hauptkörper 530 des Bolzensetzgeräts 500. Bei nicht dargestellten
Ausführungsbeispielen weist das Bolzensetzgerät nur eine oder mehr als zwei Leuchten
auf. Die Anordnung einer Leuchte ist bei einigen Ausführungsbeispielen nicht seitlich,
sondern zentral vorne am Bolzensetzgerät, beispielsweise am Magazin oder auch am Akku.
Bei weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispielen weist das Bolzensetzgerät einen
Griffschalter auf, welcher beim Greifen des Bolzensetzgeräts an dessen Griff zwangsläufig
betätigt wird. Mit der Betätigung des Griffschalters wird die Leuchte oder werden
die Leuchten eingeschaltet, beim Loslassen des Bolzensetzgeräts werden die Leuchten
automatisch ausgeschaltet. Bei einer Variante weist das Bolzensetzgerät einen Aktivierungsschalter
auf, bei dessen Betätigung die Leuchten und unter Umständen weitere Gerätefunktionen,
beispielsweise die Steuerelektronik, eingeschaltet werden. Bei erneuter Betätigung
des Aktivierungsschalters werden die Leuchten wieder ausgeschaltet.
[0041] In den Fig. 24 bis 26 ist ein Bolzensetzgerät 600 dargestellt, welches ein Gehäuse
610 aufweist. An dem Gehäuse 610 ist ein Gürtelhaken 620 befestigt. Ein Gerüsthaken
630 ist bedarfsweise auf den Gürtelhaken 620 aufsteckbar, so dass das Bolzensetzgerät
wahlweise an einem Gürtel oder einem Gerüst aufhängbar ist. Bevorzugt ist der Gürtelhaken
620 aus Metall, der Gerüsthaken 630 aus insbesondere faserverstärktem Kunststoff.
[0042] In den Fig. 27 und 28 ist der auf den Gürtelhaken 620 aufgesteckte Gerüsthaken 630
dargestellt. Der Gerüsthaken 630 weist einen Schnapphaken 640 zur lösbaren Befestigung
des Schnapphakens 630 an dem Gürtelhaken 620 auf. Der Schnapphaken 640 weist seinerseits
eine Betätigungsfläche 650 zum Lösen und Entfernen des Gerüsthakens 630 vom Gürtelhaken
620 auf.
1. Vorrichtung zum Eintreiben eines Befestigungselements in einen Untergrund, aufweisend
einen mechanischen Energiespeicher zur Speicherung von mechanischer Energie, ein Energieübertragungselement
zur Übertragung von Energie aus dem mechanischen Energiespeicher auf das Befestigungselement,
eine Energieübertragungseinrichtung zur Übertragung von Energie aus einer Energiequelle
auf den mechanischen Energiespeicher, ein Gehäuse mit einem ersten und einem zweiten
Gehäuseteil, wobei das erste Gehäuseteil mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden ist,
um zwischen dem ersten und dem zweiten Gehäuseteil einen Innenraum zu bilden, in dem
der mechanische Energiespeicher angeordnet ist, und ein Zwischenelement, mit dem der
mechanische Energiespeicher zumindest vorübergehend an dem ersten Gehäuseteil befestigbar
ist, während Energie in dem mechanischen Energiespeicher gespeichert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der mechanische Energiespeicher gegen eine Abgabe
der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie einerseits an dem ersten
Gehäuseteil und andererseits an dem Zwischenelement abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der mechanische Energiespeicher gegen eine Abgabe
der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie nur an dem ersten Gehäuseteil
abgestützt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der mechanische Energiespeicher gegen eine Abgabe
der in dem mechanischen Energiespeicher gespeicherten Energie nur an dem Zwischenelement
abgestützt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Zwischenelement den
Innenraum in einen ersten Teilraum und einen zweiten Teilraum trennt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei das Zwischenelement den ersten und den zweiten
Teilraum staubdicht, insbesondere luftdicht voneinander trennt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei das Zwischenelement ein Dichtelement zur mindestens
teilweisen staubdichten Trennung des ersten von dem zweiten Teilraum umfasst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei der erste Teilraum gegenüber der
Umgebung staubdicht, insbesondere luftdicht verschlossen und der zweite Teilraum mit
Umgebungsluft belüftbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei der mechanische Energiespeicher
in dem ersten Teilraum angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Energieübertragungseinrichtung
einen Motor umfasst, welcher auf dem Zwischenelement befestigt und/oder in dem zweiten
Teilraum angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Energieübertragungseinrichtung
ein Getriebe umfasst, welches auf dem Zwischenelement befestigt und/oder in dem ersten
Teilraum angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung einen Sensor
umfasst, welcher auf dem Zwischenelement befestigt ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung eine elektrische
Leitung umfasst, welche auf dem Zwischenelement befestigt ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Energieübertragungseinrichtung
einen Bewegungsumwandler zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Linearbewegung
mit einem Drehantrieb und einem Linearabtrieb umfasst, welcher in dem ersten Teilraum
angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei der Bewegungsumwandler einen Spindeltrieb mit
einer Spindel und einer auf der Spindel angeordneten Spindelmutter umfasst.