[0001] Aus dem Stand der Technik ist eine Kochfeldvorrichtung bekannt, welche eine Gehäuseeinheit,
eine Trägereinheit, die zu einem Halten einer Touch-Bedieneinheit vorgesehen ist,
ein Raumteilerelement, das zu der Trägereinheit beabstandet angeordnet ist, und eine
Ausrichtungseinheit, die dazu vorgesehen ist, die Trägereinheit relativ zu einer Kochfeldplatte
auszurichten, aufweist.
[0002] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer genauen und/oder positionsgetreuen
Anordnung von Bauteilen bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0003] Es wird eine Kochfeldvorrichtung, insbesondere eine Induktionskochfeldvorrichtung,
vorgeschlagen, mit zumindest einer Gehäuseeinheit, die zumindest ein Seitenbauteil
aufweist, mit zumindest einer Trägereinheit, die zu einem Halten zumindest einer Touch-Bedieneinheit
vorgesehen ist, mit zumindest einem Raumteilerelement, auf dem zumindest die Trägereinheit
in montiertem Zustand aufgelegt ist, und mit zumindest einer Ausrichtungseinheit,
die zumindest ein Ausrichtungsbauteil aufweist, das in montiertem Zustand an dem Seitenbauteil
angeordnet und dazu vorgesehen ist, die Trägereinheit relativ zu der Gehäuseeinheit
auszurichten. Unter einer "Kochfeldvorrichtung" soll insbesondere ein Teil, insbesondere
eine Baugruppe, eines Kochfelds, insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden
werden. Unter einer "Gehäuseeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die dazu vorgesehen ist, in montiertem Zustand zumindest einen Teil eines Kochfeldaußengehäuses
auszubilden, insbesondere gemeinsam mit einer Kochfeldplatte, welche insbesondere
zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen ist. Insbesondere begrenzen die Gehäuseeinheit
und die Kochfeldplatte gemeinsam zumindest einen, insbesondere als Hohlraum ausgebildeten
Lagerraum zu einer Lagerung von Bauteilen, beispielsweise zumindest eines Heizelements,
zumindest einer Steuereinheit und/oder zumindest einer Kochfeldelektronik. Insbesondere
ist die Gehäuseeinheit in montiertem Zustand zumindest teilweise zu einer Lagerung
von Bauteilen vorgesehen. Unter einem "Seitenbauteil" soll insbesondere ein Bauteil
verstanden werden, das zumindest in einer Einbaulage zumindest einen Teil einer seitlichen
Wandung der Gehäuseeinheit und insbesondere des Außengehäuses ausbildet, wobei ein
Normalenvektor einer Haupterstreckungsebene des Seitenbauteils in der Einbaulage vorzugsweise
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schwerkraftrichtung ausgebildet ist.
Alternativ ist denkbar, dass zumindest ein Teilbereich des zumindest einen Seitenbauteils
zumindest eine seitliche Wandung eines Kochfeldrahmens ausbildet, welcher die Kochfeldplatte
in montiertem Zustand zumindest teilweise umgibt, insbesondere umschließt. Hierbei
ist denkbar, dass das zumindest eine Ausrichtungsbauteil an dem Teilbereich des zumindest
einen Seitenbauteils, der den Kochfeldrahmen ausbildet, und/oder an zumindest einem
weiteren Teilbereich des zumindest einen Seitenbauteils angeordnet ist. Insbesondere
ist das zumindest eine Seitenbauteil in montiertem Zustand an der Kochfeldplatte angeordnet,
insbesondere befestigt und vorzugsweise angeklebt, besonders bevorzugt maschinell,
insbesondere um eine exakte Positionierung des zumindest einen Seitenbauteils an der
Kochfeldplatte zu erreichen. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Befestigungsmöglichkeiten denkbar. Unter einer "Trägereinheit" soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, in der Einbaulage zumindest
einen Großteil einer Gewichtskraft der zumindest einen Touch-Bedieneinheit aufzunehmen
und/oder die zumindest eine Touch-Bedieneinheit in zumindest einer festgelegten Position
zu halten. Insbesondere ist die zumindest eine Trägereinheit dazu vorgesehen, die
aufgenommene Gewichtskraft der zumindest einen Touch-Bedieneinheit an zumindest eine
weitere Einheit, insbesondere an die Gehäuseeinheit und/oder an das zumindest eine
Raumteilerelement, abzuleiten. Insbesondere ist die zumindest eine Trägereinheit aus
einem elektrisch isolierenden Material hergestellt, beispielsweise zumindest teilweise
aus Kunststoff und/oder Keramik. Unter einer "Touch-Bedieneinheit" soll insbesondere
eine Einheit mit zumindest einem berührungs- und/oder annäherungsempfindlichen Sensorelement
verstanden werden. Insbesondere ist das zumindest eine Sensorelement dazu vorgesehen,
eine Berührung und/oder eine Annäherung durch einen Bediener, insbesondere eine Annäherung
eines Körperteils, beispielsweise eines Fingers, eines Bedieners, insbesondere innerhalb
eines Abstands von maximal 10 cm, insbesondere maximal 3 cm, vorteilhaft maximal 1
cm, vorzugsweise maximal 0,5 cm zu detektieren. Vorzugsweise detektiert das zumindest
eine Sensorelement unabhängig von einer direkten Berührung und/oder Druckausübung
insbesondere durch ein Berührungsflächenelement, insbesondere durch die Kochfeldplatte,
hindurch, eine Annäherung. Unter einem "Raumteilerelement" soll insbesondere ein Element
verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in montiertem Zustand zumindest einen
Raum, insbesondere den Lagerraum, in zumindest zwei Teilräume zu unterteilen. Insbesondere
ist das zumindest eine Raumteilerelement als Platte ausgebildet. Vorzugsweise ist
das zumindest eine Raumteilerelement in montiertem Zustand zwischen der zumindest
einen Touch-Bedieneinheit und zumindest einer Steuereinheit angeordnet. Vorteilhaft
ist das zumindest eine Raumteilerelement als Abschirmelement ausgebildet, welches
insbesondere dazu vorgesehen ist, zumindest die Steuereinheit gegenüber von zumindest
einem Heizelement verursachter elektromagnetischer Strahlung, insbesondere Wärmestrahlung
und/oder Magnetfeldern, abzuschirmen. Besonders vorteilhaft ist das zumindest eine
Raumteilerelement zumindest teilweise aus Metall, insbesondere Aluminium, ausgebildet.
Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialien denkbar.
Unter einer "Ausrichtungseinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einem
Ausrichtungsbauteil, insbesondere mit zumindest zwei Ausrichtungsbauteilen, verstanden
werden, das dazu vorgesehen ist, die Trägereinheit in montiertem Zustand in zumindest
einer Sollposition anzuordnen. Insbesondere kann die Sollposition der zumindest einen
Trägereinheit durch Markierungen auf zumindest einer zumindest in eingebautem Zustand
einem Bediener zugewandten Seite, insbesondere einer Oberseite, der Kochfeldplatte
angezeigt sein. Insbesondere ist das zumindest eine Ausrichtungsbauteil in montiertem
Zustand in direktem Kontakt mit der zumindest einen Trägereinheit angeordnet. Insbesondere
ist das zumindest eine Ausrichtungsbauteil in montiertem Zustand als Verbindungsbauteil
zwischen der zumindest einen Trägereinheit und dem zumindest einen Seitenbauteil ausgebildet,
um die zumindest eine Trägereinheit relativ zu der Gehäuseeinheit auszurichten. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Ausrichtungsbauteil in montiertem Zustand an dem zumindest
einen Seitenbauteil insbesondere lösbar, vorteilhaft werkzeuglos lösbar, befestigt.
Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs-und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0004] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine genaue und/oder positionsgetreue
Anordnung von Bauteilen erreicht werden. Insbesondere kann die Trägereinheit, insbesondere
die Touch-Bedieneinheit, mit einer geringen Anzahl an Bauteilen positionsgetreu angeordnet
werden. Besonders vorteilhaft kann eine genaue Übereinstimmung von Positionen von
Sensorelementen der Touch-Bedieneinheit relativ zu Positionen von Markierungen auf
zumindest einem eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper, die insbesondere einem Bediener
eine Position von Sensorelementen anzeigen, erreicht werden. Insbesondere kann ein
einfacher und/oder schneller Montagevorgang erreicht werden. Insbesondere können Produktionsprobleme,
beispielsweise durch ungenaue Ausrichtung von Bauteilen, vermieden werden.
[0005] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Ausrichtungseinheit zumindest ein Verbindungselement,
insbesondere zumindest zwei Verbindungselemente aufweist, das dazu vorgesehen ist,
das zumindest eine Ausrichtungsbauteil und das zumindest eine Seitenbauteil formschlüssig
und/oder kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Unter einem "Verbindungselement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in montiertem
Zustand mit zumindest einem korrespondierenden Verbindungselement, insbesondere zumindest
einer Verbindungsaufnahme, eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung
herzustellen. Beispielsweise könnte das zumindest eine Verbindungselement als Rastelement
ausgebildet sein, welches bei einem Befestigungsvorgang elastisch ausgelenkt wird,
um anschließend durch eine innere Spannkraft hinter zumindest einem korrespondierenden
Verbindungselement einzurasten. Alternativ oder zusätzlich zu einer Ausgestaltung,
bei welcher das zumindest eine Verbindungselement als Rastelement ausgebildet ist,
ist denkbar, dass das zumindest eine Verbindungselement als Klemmelement ausgebildet
und dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Ausrichtungsbauteil und das zumindest
eine Seitenbauteil kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Insbesondere kann das
zumindest eine korrespondierende Verbindungselement einstückig mit dem zumindest einen
Seitenbauteil ausgebildet sein. In diesem Fall ist das zumindest eine korrespondierende
Verbindungselement vorzugsweise als eine Verbindungsaufnahme ausgeführt, welche insbesondere
durch das zumindest eine Seitenbauteil ausgebildet ist. Alternativ ist denkbar, dass
die Verbindungsaufnahme von dem zumindest einen Ausrichtungsbauteil gebildet und das
zumindest eine Verbindungselement an dem zumindest einen Seitenbauteil angeordnet
ist. Unter einer "Verbindungsaufnahme" soll insbesondere eine Ausnehmung in einem
Objekt und ein die Ausnehmung in dem Objekt begrenzender Bereich, insbesondere eine
die Ausnehmung begrenzende Umrandung, verstanden werden. Unter "einstückig" soll insbesondere
zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden
werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine
Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus
einem einzelnen Rohling. Dadurch kann insbesondere ein einfacher und/oder schneller
Montagevorgang und/oder Demontagevorgang erreicht werden. Insbesondere kann eine umweltschonende
Ausgestaltung erreicht werden.
[0006] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Verbindungselement und das zumindest
eine Ausrichtungsbauteil zumindest teilweise einstückig ausgebildet sind. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Verbindungselement als Vorsprung, insbesondere als Haken, an
dem zumindest einen Ausrichtungsbauteil ausgebildet. Dadurch kann insbesondere eine
stabile und/oder kostengünstige Ausgestaltung erreicht werden.
[0007] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Verbindungselement in dem montierten
Zustand zumindest teilweise durch das zumindest eine Seitenbauteil hindurchgreift.
Insbesondere existiert zumindest eine Ebene, die insbesondere von dem zumindest einen
Seitenbauteil definiert ist, in welcher das zumindest eine Seitenbauteil das zumindest
eine Verbindungselement über einen Winkelbereich von mehr als 180°, insbesondere von
mehr als 270°, vorteilhaft von mehr als 330° und besonders vorteilhaft vollständig
umgibt. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität erreicht werden. Insbesondere
kann eine sichere Verbindung zwischen dem Ausrichtungsbauteil und dem Seitenbauteil
erreicht werden.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Ausrichtungsbauteil in dem montierten
Zustand zumindest einen Teilbereich der zumindest einen Trägereinheit zumindest im
Wesentlichen umgreift. Insbesondere umgibt das zumindest eine Ausrichtungsbauteil
bei Betrachtung in zumindest einer Querschnittsebene, die insbesondere zumindest im
Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptebene der zumindest einen Trägereinheit ausgerichtet
ist, den zumindest einen Teilbereich der zumindest einen Trägereinheit über einen
Winkelbereich von mehr als 90°, insbesondere von mehr als 180°, vorteilhaft von mehr
als 250°, wobei die Hauptebene insbesondere von zumindest einem Großteil einer Oberfläche
der zumindest einen Trägereinheit gebildet ist. Insbesondere umgibt das zumindest
eine Ausrichtungsbauteil bei Betrachtung in der zumindest einen Querschnittsebene
den zumindest einen Teilbereich der zumindest einen Trägereinheit von zumindest zwei
und vorzugsweise von zumindest drei Seiten. Dadurch kann insbesondere eine genaue
und/oder präzise Ausrichtung der Trägereinheit relativ zu der Gehäuseeinheit erreicht
werden.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Ausrichtungsbauteil zumindest ein
Eingriffselement aufweist, das in dem montierten Zustand zumindest teilweise durch
die zumindest eine Trägereinheit hindurchgreift. Unter der Wendung, dass das zumindest
eine Eingriffselement in dem montierten Zustand "zumindest teilweise" durch die zumindest
eine Trägereinheit hindurchgreift, soll insbesondere verstanden werden, dass das zumindest
eine Eingriffselement in dem montierten Zustand zumindest in die zumindest eine Trägereinheit
eingreift und diese vorzugsweise vollständig durchdringt. Dadurch kann insbesondere
eine genaue und/oder positionsgetreue Anordnung der Trägereinheit relativ zu der Gehäuseeinheit
erreicht werden.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Trägereinheit zumindest eine
Ausnehmung zu einer Aufnahme des zumindest einen Eingriffselements und zumindest ein
Montagehilfselement umfasst, das die zumindest eine Ausnehmung zumindest teilweise
umgibt. Insbesondere bildet die Trägereinheit zumindest einen Teil der Ausrichtungseinheit
aus. Insbesondere sind die Ausnehmung und das Montagehilfselement Teil der Ausrichtungseinheit.
Insbesondere ist das Montagehilfselement dazu vorgesehen, bei einem Montagevorgang
das Eingriffselement in Richtung der Ausnehmung zu führen. Insbesondere ist das Eingriffselement
in montiertem Zustand in direktem Kontakt mit seitlichen Begrenzungen der Ausnehmung
und/oder mit dem Montagehilfselement angeordnet. Dadurch kann insbesondere ein schneller
Montagevorgang erreicht werden. Insbesondere kann ein Hindurchgreifen des Eingriffselements
durch die Trägereinheit erleichtert werden.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Gehäuseeinheit zumindest ein Gehäusebauteil aufweist,
das in dem montierten Zustand mit dem zumindest einen Seitenbauteil verbunden ist
und das zumindest eine Lagerausnehmung zu einer Aufnahme des zumindest einen Ausrichtungsbauteils
aufweist. Unter einem "Gehäusebauteil" soll insbesondere ein Bauteil verstanden werden,
das zumindest in eingebautem Zustand zumindest einen Teil einer unteren und/oder seitlichen
Wandung, insbesondere zumindest einen Teil eines Bodens und/oder einer Wand, der Gehäuseeinheit
ausbildet. Insbesondere bildet das zumindest eine Gehäusebauteil in einer Einbaulage
einen Gehäuseboden aus. Insbesondere bildet das zumindest eine Gehäusebauteil in eingebautem
Zustand zumindest einen Teil, insbesondere zumindest einen Großteil einer Gehäusewand
aus. Insbesondere weist das zumindest eine Gehäusebauteil eine Form eines an einer
Seite, insbesondere einer Oberseite, geöffneten Quaders auf. Vorzugsweise sind das
zumindest eine Seitenbauteil und das zumindest eine Gehäusebauteil getrennt voneinander
ausgebildet. Alternativ ist jedoch auch denkbar, dass das zumindest eine Seitenbauteil
und das zumindest eine Gehäusebauteil einstückig ausgebildet sind. Hierbei ist denkbar,
dass das zumindest eine Seitenbauteil eine Seitenwand des Außengehäuses und das zumindest
eine Gehäusebauteil einen Gehäuseboden des Außengehäuses ausbildet. Insbesondere sind
das zumindest eine Seitenbauteil und das zumindest eine Gehäusebauteil in montiertem
Zustand insbesondere lösbar miteinander verbunden, insbesondere aneinander befestigt.
Insbesondere sind das zumindest eine Seitenbauteil und das zumindest eine Gehäusebauteil
in montiertem Zustand miteinander verschraubt. Alternativ könnten das zumindest eine
Seitenbauteil und das zumindest eine Gehäusebauteil in montiertem Zustand miteinander
verrastet und/oder verriegelt sein. Ebenfalls denkbar sind weitere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Befestigungsmöglichkeiten. Unter einer "Lagerausnehmung"
soll insbesondere eine Ausnehmung des Gehäusebauteils verstanden werden, in welcher
das Ausrichtungsbauteil in montiertem Zustand zumindest teilweise angeordnet ist.
Insbesondere ist zumindest ein Teilbereich des zumindest einen Ausrichtungsbauteils,
an welchem das zumindest eine Verbindungselement angeordnet ist, in montiertem Zustand
in der zumindest einen Lagerausnehmung angeordnet. Dadurch kann insbesondere eine
stabile und/oder langlebige Kochfeldvorrichtung erreicht werden. Insbesondere kann
eine kompakte Anordnung von Bauteilen und/oder eine platzsparende Ausgestaltung erreicht
werden.
[0012] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung in
einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Trägereinheit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 4
- ein Ausrichtungsbauteil für die erfindungsgemäße Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in
einer schematischen, perspektivischen Darstellung,
- Fig. 5
- einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen,
perspektivischen Darstellung bei der Montage,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt eines Gehäusebauteils einer Gehäuseeinheit der erfindungsgemäßen
Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kochfelds mit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung
aus Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung in montiertem Zustand und
- Fig. 8
- eine alternative Ausgestaltung einer Trägereinheit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung
aus Fig. 1 in einer schematischen, perspektivischen Darstellung.
[0014] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 42, das als Induktionskochfeld ausgebildet
ist, mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10, die als Induktionskochfeldvorrichtung
ausgebildet ist. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist einen Grundkörper 44 zu einem Aufstellen
von Gargeschirren auf. Der Grundkörper 44 ist als Kochfeldplatte ausgebildet. Der
Grundkörper 44 bildet eine Kochfläche aus. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist mehrere
Heizelemente (nicht dargestellt) auf, die unterhalb des Grundkörpers 44 angeordnet
sind. Die Heizelemente, die als Induktionsheizelemente ausgebildet sind, sind jeweils
dazu vorgesehen, auf dem Grundkörper 44 oberhalb der Heizelemente aufgestelltes Gargeschirr
zu erhitzen.
[0015] Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Touch-Bedieneinheit 18 zu einer Eingabe und/oder
Auswahl von Betriebsparametern, beispielsweise einer Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte
und/oder einer Heizzone, auf (vgl. Fig. 3). Die Touch-Bedieneinheit 18 ist in einem
in eingebautem Zustand einem Bediener zugewandten Bereich des Grundkörpers 44 angeordnet.
Die Touch-Bedieneinheit 18 ist zu einer Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters
an einen Bediener vorgesehen. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Steuereinheit
46 auf, die dazu vorgesehen ist, von einem Gargeschirr bedeckte Heizelemente zu einer
gemeinsamen Heizzone zusammenzufassen, die dem Gargeschirr zugeordnet ist. Die Steuereinheit
46 ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Touch-Bedieneinheit 18 eingegebener
Betriebsparameter Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern.
[0016] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Trägereinheit 16a, die zu einem Halten der
Touch-Bedieneinheit 18 vorgesehen ist (vgl. Fig. 2). Fig. 8 zeigt eine alternative
Ausgestaltung einer Trägereinheit 16b. Beide Trägereinheiten 16a, 16b sind zu derselben
Funktion vorgesehen, weshalb die Trägereinheiten 16a, 16b im Folgenden anhand des
Beispiels der Trägereinheit 16a beschrieben werden.
[0017] Die Trägereinheit 16a hält in einer Einbaulage die Touch-Bedieneinheit 18 in einer
einem Bediener abgewandten Seite, und zwar einer Unterseite, des Grundkörpers 44.
Die Trägereinheit 16a hält in einer Einbaulage die Touch-Bedieneinheit 18 in einer
Sollposition. Die Sollposition ist durch Markierungen an dem Grundkörper 44 angezeigt.
Die Markierungen sind an dem Grundkörper 44 für einen Bediener in eingebautem Zustand
sichtbar angeordnet. Ein Großteil einer Oberfläche der Trägereinheit 16a bildet eine
Hauptebene aus, oberhalb welcher die Touch-Bedieneinheit 18 in einer Einbaulage aufgelegt
ist. Die Trägereinheit 16a umfasst Federelemente 48. Im vorliegenden Fall umfasst
die Trägereinheit 16a acht Federelemente 48, jedoch ist auch eine hiervon abweichende
Anzahl denkbar. Die Federelemente 48 sind einstückig mit der Trägereinheit 16a ausgebildet.
Die Federelemente 48 sind relativ zu der Hauptebene der Trägereinheit 16a beweglich
gelagert. Die Federelemente 48 drücken in einer Einbaulage die Touch-Bedieneinheit
18 in Richtung des Grundkörpers 44.
[0018] Die Trägereinheit 16a ist aus elektrisch isolierendem Material hergestellt. Beispielsweise
könnte die Trägereinheit zumindest teilweise aus Polyamid, insbesondere aus einem
aliphatischen Polyamid, beispielsweise Polyamid 6 und/oder Polyamid 66, ausgebildet
sein. Ebenfalls denkbar ist, dass die Trägereinheit zumindest teilweise aus Polypropylen
und/oder Polycarbonat ausgebildet ist. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Kunststoffe und/oder Keramiken denkbar.
[0019] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Gehäuseeinheit 12, die in montiertem Zustand
einen Teil eines Außengehäuses ausbildet (vgl. Fig. 7). Die Gehäuseeinheit 12 weist
ein Seitenbauteil 14 und ein Gehäusebauteil 38 auf. Das Gehäusebauteil 38 ist in montiertem
Zustand mit dem Seitenbauteil 14 verbunden. Das Seitenbauteil 14 und das Gehäusebauteil
38 sind in montiertem Zustand aneinander befestigt. Das Seitenbauteil 14 und das Gehäusebauteil
38 sind in montiertem Zustand miteinander verschraubt. Das Seitenbauteil 14 weist
bei Betrachtung in einer Querschnittsebene eine im Wesentlichen L-förmige Gestalt
auf. In montiertem Zustand ist das Seitenbauteil 14 mit dem Grundkörper 44 verbunden.
Das Seitenbauteil 14 und der Grundkörper 44 sind in montiertem Zustand aneinander
befestigt. Das Seitenbauteil 14 und der Grundkörper 44 sind in montiertem Zustand
miteinander verklebt. Die Gehäuseeinheit 12 und der Grundkörper 44 bilden in montiertem
Zustand zusammen das Außengehäuse aus. Die Gehäuseeinheit 12 und der Grundkörper 44
bilden in montiertem Zustand einen Lagerraum zu einer Lagerung von Bauteilen aus.
In dem Lagerraum sind die Steuereinheit 46, die Trägereinheit 16a und die Touch-Bedieneinheit
18 angeordnet.
[0020] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst ein Raumteilerelement 20, auf dem die Trägereinheit
16a in einer Einbaulage aufgelegt ist. Das Raumteilerelement 20 teilt den Lagerraum
in zwei Teilräume auf. Das Raumteilerelement 20 ist in montiertem Zustand auf einem
Teilabschnitt 50 des Gehäusebauteils 38 aufgelegt (vgl. Fig. 6 und 7). Das Gehäusebauteil
38 trägt in der Einbaulage das Raumteilerelement 20. Das Raumteilerelement 20 nimmt
in der Einbaulage eine Gewichtskraft der Trägereinheit 16a auf. Das Raumteilerelement
20 leitet in der Einbaulage auf das Raumteilerelement 20 durch die Trägereinheit 16a
einwirkende Kräfte an die Gehäuseeinheit 12 weiter.
[0021] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Ausrichtungseinheit 22. Die Ausrichtungseinheit
22 weist zwei Ausrichtungsbauteile 24 auf, die die Trägereinheit 16a relativ zu der
Gehäuseeinheit 12 ausrichten (vgl. Fig. 4). Die Ausrichtungsbauteile 24 ordnen die
Trägereinheit 16a in montiertem Zustand in der Sollposition an. Die Ausrichtungsbauteile
24 sind im Wesentlichen aus Metall, beispielsweise aus Stahl, vorteilhaft aus Federstahl,
ausgebildet. Die Ausrichtungsbauteile 24 sind im Wesentlichen als Stanzbauteile ausgebildet.
Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausbildungen und/oder
Materialien des Ausrichtungsbauteils denkbar. Die Ausrichtungsbauteile 24 sind als
Verbindungsbauteile zwischen der Trägereinheit 16a und der Gehäuseeinheit 12 ausgebildet.
Die Ausrichtungsbauteile 24 sind in montiertem Zustand mit dem Seitenbauteil 14 verbunden
(vgl. Fig. 3 und 5).
[0022] Die Ausrichtungseinheit 22 weist Verbindungselemente 52 auf, die die Ausrichtungsbauteile
24 und das Seitenbauteil 14 formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbinden
(vgl. Fig. 5). Im vorliegenden Fall sind vier Verbindungselemente 52 vorgesehen. Jedem
Ausrichtungsbauteil 24 sind hier zwei Verbindungselemente 52 zugeordnet. Alternativ
sind jedoch auch beliebige andere Anzahlen von Verbindungselementen 52 denkbar. Die
Verbindungselemente 52 sind an den Ausrichtungsbauteilen 24 angeordnet. Das Ausrichtungsbauteil
24 und die dem Ausrichtungsbauteil 24 zugeordneten Verbindungselemente 52 sind einstückig
ausgebildet. Die Verbindungselemente 52 sind als Haken ausgebildet. Die Verbindungselemente
52 sind an einer in montiertem Zustand der Trägereinheit 16a abgewandten Seite der
Ausrichtungsbauteile 24 angeordnet. Die Verbindungselemente 52 sind an einer in montiertem
Zustand dem Seitenbauteil 14 zugewandten Seite der Ausrichtungsbauteile 24 angeordnet.
[0023] Das Seitenbauteil 14 weist Verbindungsaufnahmen 54 zu einer Aufnahme der Verbindungselemente
52 auf (vgl. Fig. 5). Die Verbindungsaufnahmen 54 sind von dem Seitenbauteil 14 gebildet.
Die Verbindungselemente 52 greifen in montiertem Zustand zumindest teilweise durch
das Seitenbauteil 14 hindurch. Die Verbindungselemente 52 greifen in montiertem Zustand
durch die Verbindungsaufnahmen 54 im Wesentlichen hindurch.
[0024] Die Ausrichtungsbauteile 24 umgreifen in montiertem Zustand einen Teilbereich 56
der Trägereinheit 16a im Wesentlichen (vgl. Fig. 5). Die Ausrichtungsbauteile 24 weisen
bei Betrachtung in einer Querschnittsebene eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt
auf. Die im Wesentlichen U-förmige Gestalt ist in montiertem Zustand nach unten geöffnet.
Alternativ ist denkbar, dass die Ausrichtungsbauteile zumindest einen Vorsprung aufweisen,
der in montiertem Zustand in zumindest eine Ausnehmung und/oder Öffnung der Trägereinheit
eingreift, um die Trägereinheit relativ zu der Gehäuseeinheit auszurichten. Der Teilbereich
56 der Trägereinheit 16a ist in montiertem Zustand in einer Querschnittsebene von
der im Wesentlichen U-förmigen Gestalt der Ausrichtungsbauteile 24 teilweise umgeben.
Die Ausrichtungsbauteile 24 sind in der Einbaulage teilweise oberhalb der Trägereinheit
16a angeordnet. Die Ausrichtungsbauteile 24 sind in der Einbaulage teilweise auf einer
in der Einbaulage dem Raumteilerelement 20 abgewandten Seite der Trägereinheit 16a
angeordnet. Die Ausrichtungsbauteile 24 und das Raumteilerelement 20 umrahmen bei
Betrachtung in einer Querschnittsebene den Teilbereich 56 der Trägereinheit 16a im
Wesentlichen.
[0025] Die Trägereinheit 16a ist in der Einbaulage in einem Randbereich 62 des Raumteilerelements
20 angeordnet (vgl. Fig. 5 und 7). Das Raumteilerelement 20 weist in dem Randbereich
62 eine Seitenwand 64 auf, die in montiertem Zustand im Wesentlichen senkrecht zu
dem Grundkörper 44 ausgerichtet ist. Die Ausrichtungsbauteile 24 umgreifen in montiertem
Zustand den Randbereich 62 und die Seitenwand 64 des Raumteilerelements 20 im Wesentlichen.
Jedes Ausrichtungsbauteil 24 weist ein Eingriffselement 28 auf, das in montiertem
Zustand teilweise durch die Trägereinheit 16a hindurchgreift. Die Eingriffselemente
28 sind an den Ausrichtungsbauteilen 24 angeordnet. Die Eingriffselemente 28 sind
im Wesentlichen einstückig mit den Ausrichtungsbauteilen 24 ausgebildet. Die Eingriffselemente
28 sind durch Ausschneiden und Verbiegen der Ausrichtungsbauteile 24 hergestellt.
Die Eingriffselemente 28 weisen bei Betrachtung in einer Querschnittsebene eine im
Wesentlichen U-förmige Gestalt auf. Jedes Ausrichtungsbauteil 24 weist bei Betrachtung
in einer Querschnittsebene zwei im Wesentlichen U-förmige Gestalten auf, die benachbart,
und zwar aneinander angrenzend, angeordnet sind.
[0026] Die Trägereinheit 16a umfasst zwei Ausnehmungen 30, 32 zu einer Aufnahme der Eingriffselemente
28 (vgl. Fig. 2, 3 und 8). Die Ausnehmungen 30, 32 sind von der Trägereinheit 16a
gebildet. Die Ausnehmungen 30, 32 sind bei Betrachtung einer Projektion in eine Ebene
im Wesentlichen von der Trägereinheit 16a umschlossen. Die Ausnehmungen 30, 32 sind
beabstandet angeordnet. Ein Abstand zwischen den Ausnehmungen 30, 32 ist maximal gewählt,
wobei ein Mindestabstand zu einem Rand der Trägereinheit 16a eingehalten wurde. Je
größer ein Abstand zwischen den Ausnehmungen 30, 32 ist, desto exakter richtet die
Ausrichtungseinheit 22, die für die Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen ist, die Touch-Bedieneinheit
18 relativ zu dem Seitenbauteil 14 aus. In der Einbaulage ist die Touch-Bedieneinheit
18 in einem Bereich zwischen den Ausnehmungen 30, 32 angeordnet (vgl. Fig. 3).
[0027] Die Trägereinheit 16a umfasst zwei Montagehilfselemente 34, 36, die die Ausnehmungen
30, 32 teilweise umgeben (vgl. Fig. 5 und 7). Die Montagehilfselemente 34, 36 sind
von der Trägereinheit 16a gebildet. Die Montagehilfselemente 34, 36 sind im Wesentlichen
einstückig mit der Trägereinheit 16a ausgebildet. Die Montagehilfselemente 34, 36
sind als Erhebungen der Trägereinheit 16a ausgebildet. Die Montagehilfselemente 34,
36 ragen in montiertem Zustand über die Hauptebene der Trägereinheit 16a hinaus. Jedes
Montagehilfselement 34, 36 ist als Einführhilfe ausgebildet. Jedes Montagehilfselement
34, 36 begrenzt eine der Ausnehmungen 30, 32. Eine erste der Ausnehmungen 30, die
von einem ersten der Montagehilfselemente 34 begrenzt ist, weist eine im Wesentlichen
kreisförmige Gestalt auf. Das erste Montagehilfselement 34 weist bei Betrachtung in
einer Querschnittsebene eine im Wesentlichen trichterförmige Gestalt auf. Eine zweite
der Ausnehmungen 32, die von einem zweiten der Montagehilfselemente 36 begrenzt ist,
weist eine im Wesentlichen ellipsenförmige Gestalt auf (vgl. Fig. 2 und 8). Hierdurch
ist die Touch-Bedieneinheit 18 auch im Fall von Produktionstoleranzen relativ zu der
Gehäuseeinheit 12 ausrichtbar. Zudem sind hierdurch thermische Ausdehnungen von Bauteilen
kompensierbar. Das zweite Montagehilfselement 36 weist bei Betrachtung in einer Querschnittsebene
eine im Wesentlichen trichterförmige Gestalt auf. Das zweite Montagehilfselement 36
weist zwei einander zuweisende Schrägflächen auf. Die Schrägflächen sind schräg relativ
zu der Hauptebene der Trägereinheit 16a ausgerichtet.
[0028] Das Raumteilerelement 20 weist zwei zu den Ausnehmungen 30, 32 der Trägereinheit
16a korrespondierende Öffnungen 58 auf. Die Öffnungen 58 des Raumteilerelements 20
und die Ausnehmungen 30, 32 der Trägereinheit 16a bilden in montiertem Zustand zwei
Aussparungen aus, die durch die Trägereinheit 16a und das Raumteilerelement 20 hindurchführt.
Die Eingriffselemente 28 greifen in montiertem Zustand teilweise durch die Öffnungen
58 des Raumteilerelements 20 hindurch. Die Eingriffselemente 28 greifen in montiertem
Zustand teilweise durch die Aussparungen hindurch.
[0029] In einem Verfahren zur Herstellung der Kochfeldvorrichtung 10 wird die Trägereinheit
16a relativ zu der Gehäuseeinheit 12 ausgerichtet. In einem ersten Verfahrensschritt
wird das Seitenbauteil 14 an dem Grundkörper 44 befestigt. Das Seitenbauteil 14 wird
maschinell an den Grundkörper 44 geklebt. Anschließend werden die Ausrichtungsbauteile
24 und das Seitenbauteil 14 mittels der Verbindungselemente 52 miteinander verbunden.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Touch-Bedieneinheit 18 auf die Trägereinheit
16a aufgelegt. Anschließend wird die Trägereinheit 16a auf das Raumteilerelement 20
aufgelegt. Danach wird das Raumteilerelement 20 mit der darauf aufgelegten Trägereinheit
16a in eine Montagerichtung 60 bewegt (vgl. Fig. 7). Die Montagerichtung 60 ist in
Richtung des Grundkörpers 44 ausgerichtet. Hierbei greifen die Eingriffselemente 28
- geführt durch die Montagehilfselemente 34, 36 - in die Ausnehmungen 30, 32 der Trägereinheit
16a ein. Die Eingriffselemente 28 sind in montiertem Zustand formschlüssig in den
Ausnehmungen 30, 32 angeordnet. Die Ausrichtungsbauteile 24 richten die Trägereinheit
16a relativ zu der Gehäuseeinheit 12 aus.
[0030] Bei weiterer Bewegung des Raumteilerelements 20 in der Montagerichtung 60 greifen
die Eingriffselemente 28 in die Öffnungen 58 des Raumteilerelements 20 ein. In einem
weiteren Verfahrensschritt wird das Gehäusebauteil 38 dem Raumteilerelement 20 in
der Montagerichtung 60 genähert, bis der Teilabschnitt 50 des Gehäusebauteils 38 und
das Raumteilerelement 20 in direktem Kontakt miteinander angeordnet sind. Bei Bewegung
des Gehäusebauteils 38 in der Montagerichtung 60 umgreift das Gehäusebauteil 38 die
Ausrichtungsbauteile 24 in einer von dem Gehäusebauteil 38 ausgebildeten Ebene. Das
Gehäusebauteil 38 weist zwei Lagerausnehmungen 40 zu einer Aufnahme der Ausrichtungsbauteile
24 auf (vgl. Fig. 6). In montiertem Zustand sind die Ausrichtungsbauteile 24 in den
Lagerausnehmungen 40 angeordnet. In einem weiteren Verfahrensschritt werden das Gehäusebauteil
38 und das Seitenbauteil 14 aneinander befestigt.
Bezugszeichen
[0031]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Gehäuseeinheit
- 14
- Seitenbauteil
- 16
- Trägereinheit
- 18
- Touch-Bedieneinheit
- 20
- Raumteilerelement
- 22
- Ausrichtungseinheit
- 24
- Ausrichtungsbauteil
- 28
- Eingriffselement
- 30
- Ausnehmung
- 32
- Ausnehmung
- 34
- Montagehilfselement
- 36
- Montagehilfselement
- 38
- Gehäusebauteil
- 40
- Lagerausnehmung
- 42
- Kochfeld
- 44
- Grundkörper
- 46
- Steuereinheit
- 48
- Federelement
- 50
- Teilabschnitt
- 52
- Verbindungselement
- 54
- Verbindungsaufnahme
- 56
- Teilbereich
- 58
- Öffnung
- 60
- Montagerichtung
- 62
- Randbereich
- 64
- Seitenwand
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit einer Gehäuseeinheit
(12), die zumindest ein Seitenbauteil (14) aufweist, mit zumindest einer Trägereinheit
(16a-b), die zu einem Halten zumindest einer Touch-Bedieneinheit (18) vorgesehen ist,
mit zumindest einem Raumteilerelement (20), auf dem wenigstens die zumindest eine
Trägereinheit (16a-b) in einer Einbaulage aufgelegt ist, und mit einer Ausrichtungseinheit
(22), die zumindest ein Ausrichtungsbauteil (24) aufweist, das in einem montierten
Zustand an dem zumindest einen Seitenbauteil (14) angeordnet und dazu vorgesehen ist,
die zumindest eine Trägereinheit (16a-b) relativ zu der Gehäuseeinheit (12) auszurichten.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungseinheit (22) zumindest ein Verbindungselement (52) aufweist, das
dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Ausrichtungsbauteil (24) und das zumindest
eine Seitenbauteil (14) formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander zu verbinden.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (52) und das zumindest eine Ausrichtungsbauteil
(24) zumindest teilweise einstückig ausgebildet sind.
4. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement (52) in dem montierten Zustand wenigstens teilweise
durch das zumindest eine Seitenbauteil (14) hindurchgreift.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ausrichtungsbauteil (24) in dem montierten Zustand zumindest einen
Teilbereich (56) der zumindest einen Trägereinheit (16a) zumindest im Wesentlichen
umgreift.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ausrichtungsbauteil (24) zumindest ein Eingriffselement (28) aufweist,
das in dem montierten Zustand zumindest teilweise durch die zumindest eine Trägereinheit
(16a-b) hindurchgreift.
7. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Trägereinheit (16a-b) zumindest eine Ausnehmung (30, 32) zu einer
Aufnahme des Eingriffselements (28) und zumindest ein Montagehilfselement (34, 36)
umfasst, das die zumindest eine Ausnehmung (30, 32) zumindest teilweise umgibt.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseeinheit (12) zumindest ein Gehäusebauteil (38) aufweist, das in dem montierten
Zustand mit dem zumindest einen Seitenbauteil (14) verbunden ist und das zumindest
eine Lagerausnehmung (40) zu einer Aufnahme des zumindest einen Ausrichtungsbauteils
(24) aufweist.
9. Ausrichtungseinheit für zumindest eine Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
10. Kochfeld, insbesondere Induktionskochfeld, mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung
(10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
11. Verfahren zur Herstellung zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die zumindest eine Trägereinheit (16a-b) mittels der
Ausrichtungseinheit (22) relativ zu der Gehäuseeinheit (12) ausgerichtet wird.