(19)
(11) EP 2 882 898 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.06.2016  Patentblatt  2016/22

(21) Anmeldenummer: 13750529.3

(22) Anmeldetag:  05.08.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21D 5/00(2006.01)
D21B 1/34(2006.01)
D21F 1/66(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/066390
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/023692 (13.02.2014 Gazette  2014/07)

(54)

AUSSCHUSSSYSTEM

SYSTEM FOR TREATMENT OF PAPER BROKE

SYSTÈME POUR LE TRAITEMENT DE CASSES DE FABRICATION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 10.08.2012 DE 102012214236

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.06.2015  Patentblatt  2015/25

(73) Patentinhaber: Voith Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • KRIECHBAUM, Günther
    89522 Heidenheim (DE)
  • ERZLER, Axel
    89275 Elchingen (DE)
  • MERK, Stefan
    72770 Reutlingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 576 177
WO-A1-99/46442
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Ausschusssystem zur Behandlung von Ausschuss einer Maschine zur Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn, wobei der Ausschuss in wenigstens einem Maschinen-Pulper , aufgelöst, die dabei erzeugte Faserstoffsuspension nach dem Maschinen-Pulper in zumindest einem Vorlage-Speicher gesammelt und anschließend durch wenigstens eine Reinigungsvorrichtung und mehrere Zerfaserungsvorrichtungen geführt wird.

    [0002] Eine derartige Maschine wird beispielsweise in der WO 99/46442 A1 beschrieben. Bei Maschinen zur Herstellung einer Faserstoffbahn sind in der Regel an mehreren Stellen unterhalb der Maschine Maschinen-Pulper installiert. Diese befinden sich bevorzugt nach oder vor einer Prozessgruppe der Maschine, bspw. Trockenpartie, Streichaggregat, Kalander usw.
    Sobald es in einer nachfolgenden Prozessgruppe zum Abriss kommt, wird die bis dahin laufende Faserstoffbahn bei voller Maschinengeschwindigkeit und Bahnbreite in den Maschinen-Pulper geleitet, der vor dieser Prozessgruppe angeordnet ist.
    Die dabei zu einer Suspension aufgelöste Faserstoffbahn wird als Ausschuss bezeichnet.
    Insbesondere bei sehr naßfesten Papieren und Papieren mit Kunststofffasern muss die Faserstoffsuspension durch relativ viele Zerfaserungsvorrichtungen geführt werden. Neben den hohen Investitionskosten ist die Anzahl der in Serie schaltbaren Zerfaserungsvorrichtungen limitiert, da mit jeder Zerfaserungsvorrichtung eine Druckerhöhung generiert wird, die zum mechanischen Versagen einer vierten oder fünften Zerfaserungsvorrichtung führen könnte.
    Da jedoch mitunter sechs oder sogar bis acht Durchgänge für das Erreichen der Stippenfreiheit erforderlich sind, ist es bekannt, die Faserstoffsuspension noch einmal durch die Reinigungs- und Zerfaserungsvorrichtungen zu führen.
    Dies ist allerdings mit einem erheblichen Energieverbrauch verbunden.

    [0003] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher die Effizienz des Zerfaserungsprozesses bei der Behandlung des Ausschusses zu verbessern.

    [0004] Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Faserstoffsuspension nach der Reinigungsvorrichtung und wenigstens einer folgenden Grob-Zerfaserungsvorrichtung in zumindest einen Rezirkulations-Speicher geleitet wird, dem wenigstens eine Fein-Zerfaserungsvorrichtung folgt und in den wenigstens zeitweise zumindest ein Teil der die letzte Fein-Zerfaserungsvorrichtung verlassenden Faserstoffsuspension zurückgeführt wird.
    Da die Reinigungs- und die Grob-Zerfaserungsvorrichtung nur einmal von der zu behandelnden Faserstoffsuspension durchlaufen werden, ergeben sich erhebliche Energieeinsparungen. Hinzu kommt, dass die Grob-Zerfaserungsvorrichtung beim nochmaligen Behandeln der Faserstoffsuspension einen sehr geringen Wirkungsgrad hätte.
    Die in Serie folgenden Fein-Zerfaserungsvorrichtungen ermöglichen eine gezielte Feinzerfaserung mit minimiertem energetischen Aufwand. Des Weiteren ergibt sich insbesondere dann, wenn die Feinheit der Zerfaserung bei der ersten Fein-Zerfaserungsvorrichtung am gröbsten ist, die Möglichkeit, zumindest diese erste Fein-Zerfaserungsvorrichtung nach dem ersten oder zweiten Durchlauf der Faserstoffsuspension über einen Bypass zu umfahren, was zusätzlich Energie spart.

    [0005] Zur Steuerung des Prozesses hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn einer, vorzugsweise der letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung ein Ableer-Speicher folgt und der zum Rezirkulations-Speicher zurückzuführende Teil der Faserstoffsuspension vor dem Ableer-Speicher abgetrennt wird.
    Üblicherweise wird hierbei die gesamte Faserstoffsuspension zum Rezirkulations-Speicher zurückgeführt. Nach dem Durchlaufen der erforderlichen Anzahl von Fein-Zerfaserungsvorrichtungen kann die Faserstoffsuspension dann in den Ableer-Speicher geleitet werden.

    [0006] Zur Begrenzung des Aufwandes aber ebenso des Druckaufbaus sollten dem Rezirkulations-Speicher maximal drei Fein-Zerfaserungsvorrichtungen folgen.
    Dabei sollte auch die Feinheit der Zerfaserung von der ersten bis zur letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung konstant bleiben oder vorzugsweise zunehmen. Durch eine Abstufung der Feinheit kann die Effizienz der Zerfaserung verbessert werden, so dass weniger Durchläufe oder weniger Zerfaserungsvorrichtungen erforderlich sind.

    [0007] Falls jeweils nur ein Teil der Faserstoffsuspension in den Rezirkulations-Speicher zurückgeführt werden soll, so sollte die Aufteilung des Faserstoffsuspensionstromes nach der letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung mittels einer Sortiervorrichtung erfolgen.
    Während in diesem Fall der weitestgehend stippenfreie Teil in Form des Accepts in den Ableer-Speicher gelangt, wird das Reject zum Rezirkulations-Speicher zurückgeführt.

    [0008] Generell oder zumindest beim ersten Durchlauf der Fein-Zerfaserungsvorrichtungen kann es von Vorteil sein, wenn die gesamte, die letzte Fein-Zerfaserungsvorrichtung verlassende Faserstoffsuspension zeitweise in den Rezirkulations-Speicher zurückgeführt wird.
    Um den Aufwand einzugrenzen, genügt es in den meisten Anwendungsfällen, dass die Faserstoffsuspension höchstens zweimal in den Rezirkulations-Speicher zurückgeführt wird.

    [0009] Nach erfolgreicher Behandlung der Faserstoffsuspension wird der Rezirkulations-Speicher nach der letzten Rückführung der Faserstoffsuspension leer gefahren.

    [0010] Im Interesse einer einfachen Konstruktion reicht es vollkommen aus, wenn der Rezirkulations-Speicher keine Mischvorrichtung besitzt.

    [0011] Das erfindungsgemäße Ausschusssystem erfordert nur einen Rezirkulations-Speicher. Allerdings kann die Kapazität der Anlage einfach gesteigert werden, indem mehrere, vorzugsweise zwei Rezirkulations-Speicher zum Einsatz gelangen, wobei vorzugsweise nur ein Rezirkulations-Speicher mit den folgenden Fein-Zerfaserungsvorrichtungen verbunden ist.

    [0012] Während die Faserstoffsuspension eines Rezirkulations-Speichers durch die Fein-Zerfaserungsvorrichtungen geleitet wird, kann der andere Rezirkulations-Speicher vom Vorlage-Speicher aus befüllt werden. Dies bedeutet, dass die Faserstoffsuspension nur in den mit der Fein-Zerfaserungsvorrichtung verbundenen Rezirkulations-Speicher zurückgeführt wird.

    [0013] Alternativ ist es allerdings auch von Vorteil, wenn die Faserstoffsuspension von jeweils einem Rezirkulations-Speicher über die Fein-Zerfaserungsvorrichtung zum jeweils anderen Rezirkulations-Speicher zurückgeführt wird.
    Dadurch, dass die Faserstoffsuspension bis zum Erreichen der erforderlichen Faserstoffqualität so zwischen den Rezirkulations-Speichern über die Fein-Zertaserungsvorrichtungen hin- und zurückgeführt wird, kann gewährleistet werden, dass jeder Volumenanteil der Faserstoffsuspension eines Rezirkulationsbehälters exakt die gleiche Behandlung erfährt.

    [0014] Nach der letzten Behandlung wird die Faserstoffsuspension dann zum Ableer-Speicher geführt bis der entsprechende Rezirkulations-Speicher leer ist. Während dieses Vorgangs kann der andere Rezirkulations-Speicher vom Vorlage-Speicher aus gefüllt werden. Dies spart erheblich Zeit.

    [0015] Nachfolgend soll die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
    In der beigefügten Zeichnung zeigen die Figuren 1 bis 3 die Anlageschemata verschiedener, erfindungsgemäßer Ausschusssysteme.

    [0016] Bei bekannten Ausschusssystemen sind den Prozessgruppen Former, Presse, Streichaggregat und Wickler jeweils ein Maschinen-Pulper zugeordnet.
    In den Maschinen-Pulpern soll mittels Wasser und Scherkräften eine möglichst homogene, pumpfähige Suspension mit einer Stoffdichte zwischen 3,5 und 4,5% erzeugt werden, welche dann über Pumpen zu einem Vorlage-Speicher 1 gefördert wird.

    [0017] Vom Vorlage-Speicher 1. gelangt die Faserstoffsuspension zu einer Reinigungsvorrichtung 2 beispielsweise in Form eines Hydrozyklons, welche eventuell vorhandene Verunreinigungen aus der Faserstoffsuspension entfernt.

    [0018] Anschließend erfolgt eine grobe Zerfaserung der Faserstoffsuspension in einer folgenden Grob-Zerfaserungsvorrichtung 3 mit dem Ziel die größten Stippen(Faserbündel) aufzulösen.
    Von der Grob-Zerfaserungsvorrichtung 3 gelangt die Faserstoffsuspension dann in einen oder mehrere Rezirkulations-Speicher 5 ohne Mischvorrichtung.

    [0019] Die in Figur 1 und 3 gezeigte Anlage hat nur einen Rezirkulations-Speicher 5. Nach dem Befüllen dieses Rezirkulations-Speichers 5 erfolgt die Führung der Faserstoffsuspension durch mehrere Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4, welche in Reihe hintereinander geschaltet sind. Beispielhaft hat die Anlage bei Figur 1 zwei und bei Figur 3 drei Zerfaserungsvorrichtungen 4.

    [0020] Als Grob- 3 sowie Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 kommen bekannte Maschinen zum Einsatz, die sich nur hinsichtlich der Feinheit der Behandlungsgarnituren unterscheiden.

    [0021] Dabei sollte die Feinheit der Zerfaserung von der ersten bis zur letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 konstant bleiben oder vorzugsweise zunehmen.

    [0022] Nach der letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 wird bis zum Erreichen der erforderlichen Qualität der Faserstoffsuspension bei Figur 1 die gesamte, behandelte Faserstoffsuspension wieder in den Rezirkulations-Speicher 5 zurückgeführt. Von dort wird die Faserstoffsuspension dann erneut durch die Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 geleitet.
    In der Regel genügt es, wenn die Faserstoffsuspension höchstens zweimal in den Rezirkulations-Speicher 5 zurückgeführt wird. Anschließend wird dann die gesamte Faserstoffsuspension von der letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 in einen Ableer-Speicher 6 geführt und von dort zur Weiterbehandlung bzw. Wiederverwendung weitergeführt. Nach dem Leerfahren des Rezirkulations-Speichers 5 kann dieser wieder vom Vorlage-Speicher 1 aus gefüllt werden.

    [0023] Im Unterschied hierzu ist bei Figur 3 zwischen der letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 und dem Ableer-Speicher 6 noch eine Sortiervorrichtung 7 in Form eines Fraktionierers oder Drucksortiers angeordnet. Das, das Sieb o.ä. der Sortiervorrichtung 7 passierende Accept gelangt in den Ableer-Speicher 6, während das am Sieb abgewiesene Reject zum Rezirkulations-Speicher 5 zurückgeleitet wird. Auf diese Weise wird nur der Teil der Faserstoffsuspension in den Rezirkulations-Speicher 5 zurückgeführt und erneut in den Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 behandelt, der noch nicht stippenfrei ist. Der Mehraufwand durch die Sortiervorrichtung 7 wird von den sehr großen Energieeinsparungen mehr als kompensiert.

    [0024] Das in Figur 2 dargestellte Ausschusssystem besitzt zwei Rezirkulations-Speicher 5, von denen aber nur wechselweise jeweils einer mit den folgenden drei Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 verbunden ist. Die Rückführung der Faserstoffsuspension erfolgt nur in den jeweils anderen Rezirkulations-Speicher 5. Dies bedeutet, dass die Faserstoffsuspension bis zum Erreichen der gewünschten Qualität zwischen den beiden Rezirkluations-Speichem 5 über die Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 hin- und zurückgeführt wird. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass jeder Volumenanteil der Faserstoffsuspension eines Rezirkulations-Speichers 5 die gleiche Anzahl an Behandlungen durch die Fein-Zerfaserungsvorrichten 4 erfährt.

    [0025] Ist die Behandlung der Faserstoffsuspension in den Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 beendet, so wir diese zum Ableer-Speicher 6 geleitet bis der jeweilige Rezirkulations-Speicher 5 leer ist. Während dessen wird der andere, leere Rezirkulations-Speicher 5 mit zu behandelnder Faserstoffsuspension vom Vorlage-Speicher 1 aus gefüllt.
    Anschließend kann sofort die Faserstoffsuspension aus dem anderen Rezirkulations-Speicher 5 durch die Fein-Zerfaserungsvorrichtungen 4 geführt werden. Durch diesen schnellen Wechsel steigt die Kapazität der Anlage erheblich.
    Zudem ermöglicht dies eine exakte Trennung von verschiedenen, aufeinander folgenden Papierausschuss-Qualitäten.

    [0026] Figur 2 zeigt außerdem die allgemein anwendbare Variante, dass die erste Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 nach dem ersten oder zweiten Durchlauf der Faserstoffsuspension über einen Bypass 8 umfahren wird. Dies spart Energie und ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Feinheit der Zerfaserung bei der ersten Fein-Zerfaserungsvorrichtung 4 geringer als bei den folgenden ist.


    Ansprüche

    1. Ausschusssystem zur Behandlung von Ausschuss einer Maschine zur Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn, wobei der Ausschuss in wenigstens einem Maschinen-Pulper aufgelöst, die dabei erzeugte Faserstoffsuspension nach dem Maschinen-Pulper in zumindest einem Vorlage-Speicher (1) gesammelt und anschließend durch wenigstens eine Reinigungsvorrichtung (2) und mehrere Zerfaserungsvorrichtungen (3,4) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffsuspension nach der Reinigungsvorrichtung (2) und wenigstens einer folgenden Grob-Zerfaserungsvorrichtung (3) in zumindest einen Rezirkulations-Speicher (5) geleitet wird, dem wenigstens eine Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) folgt und in den wenigstens zeitweise zumindest ein Teil der die letzte Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) verlassenden Faserstoffsuspension zurückgeführt wird.
     
    2. Ausschusssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer, vorzugsweise der letzten, Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) ein Ableer-Speicher (6) folgt und der zum Rezirkulations-Speicher (5) zurückzuführende Teil der Faserstoffsuspension vor dem Ableer-Speicher (6) abgetrennt wird.
     
    3. Ausschusssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rezirkulations-Speicher (5) maximal drei Fein-Zerfaserungsvorrichtungen (4) folgen.
     
    4. Ausschusssystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ableer-Speicher (6) eine Sortiervorrichtung (7) angeordnet ist, deren Reject zum Rezirkulations-Speicher (5) zurückgeführt wird.
     
    5. Ausschusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feinheit der Zerfaserung von der ersten bis zur letzten Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) konstant bleibt oder zunimmt.
     
    6. Ausschusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte, die letzte Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) verlassende Faserstoffsuspension zeitweise in den Rezirkulations-Speicher (5) zurückgeführt wird.
     
    7. Ausschusssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffsuspension höchstens zweimal in den Rezirkulations-Speicher (5) zurückgeführt wird.
     
    8. Ausschusssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rezirkulations-Speicher (5) nach der letzten Rückführung der Faserstoffsuspension leer gefahren wird.
     
    9. Ausschusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rezirkulations-Speicher (5) keine Mischvorrichtung besitzt.
     
    10. Ausschusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Rezirkulations-Speicher (5) vorhanden ist.
     
    11. Ausschusssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweise zwei, Rezirkulations-Speicher (5) vorhanden sind.
     
    12. Ausschusssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils nur ein Rezirkulations-Speicher (5) mit den folgenden Fein-Zerfaserungsvorrichtungen (4) verbunden ist.
     
    13. Ausschusssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffsuspension, nur in den mit der Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) verbundenen Rezirkulations-Speicher (5) zurückgeführt wird.
     
    14. Auschusssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffsuspension von jeweils einem Rezirkulations-Speicher (5) über die Fein-Zerfaserungsvorrichtungen (4) zum jeweils anderen Rezirkulations-Speicher (5) zurückgeführt wird.
     
    15. Ausschusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere Fein-Zerfaserungsvorrichtungen (4) gibt, die Feinheit der Zerfaserung bei der ersten Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) am geringsten ist und zumindest diese erste Fein-Zerfaserungsvorrichtung (4) nach dem ersten oder zweiten Durchlauf der Faserstoffsuspension über einen Bypass (8) umfahren wird.
     


    Claims

    1. Broke system for the treatment of broke from a machine for producing a paper, cardboard, tissue or other fibrous web, the broke being dissolved in at least one mechanical pulper, the fibrous stock suspension which is produced in the process is collected downstream of the mechanical pulper in at least one feed store (1) and is subsequently guided through at least one cleaning apparatus (2) and a plurality of defibring apparatuses (3, 4), characterized in that, downstream of the cleaning apparatus (2) and at least one following coarse defibring apparatus (3), the fibrous stock suspension is conducted into at least one recirculation store (5) which is followed by at least one fine defibring apparatus (4) and into which at least part of the fibrous stock suspension which leaves the last fine defibring apparatus (4) is returned at least temporarily.
     
    2. Broke system according to Claim 1, characterized in that one, preferably the last, fine defibring apparatus (4) is followed by an emptying store (6), and that part of the fibrous stock suspension which is to be returned to the recirculation store (5) is separated off upstream of the emptying store (6).
     
    3. Broke system according to Claim 1 or 2, characterized in that the recirculation store (5) is followed by a maximum of three fine defibring apparatuses (4).
     
    4. Broke system according to Claim 2 or 3, characterized in that a sorting apparatus (7) is arranged upstream of the emptying store (6), the reject stream of which is returned to the recirculation store (5).
     
    5. Broke system according to one of the preceding claims, characterized in that the fineness of the defibring remains constant or increases from the first to the last fine defibring apparatus (4).
     
    6. Broke system according to one of the preceding claims, characterized in that the entire fibrous stock suspension which leaves the last fine defibring apparatus (4) is returned temporarily into the recirculation store (5).
     
    7. Broke system according to Claim 6, characterized in that the fibrous stock suspension is returned into the recirculation store (5) at most twice.
     
    8. Broke system according to Claim 7, characterized in that the recirculation store (5) is emptied after the last return of the fibrous stock suspension.
     
    9. Broke system according to one of the preceding claims, characterized in that the recirculation store (5) does not have a mixing apparatus.
     
    10. Broke system according to one of the preceding claims, characterized in that there is only one recirculation store (5).
     
    11. Broke system according to one of Claims 1 to 9, characterized in that there are a plurality of, preferably two, recirculation stores (5).
     
    12. Broke system according to Claim 11, characterized in that in each case only one recirculation store (5) is connected to the following fine defibring apparatuses (4).
     
    13. Broke system according to Claim 12, characterized in that the fibrous stock suspension is returned only into the recirculation store (5) which is connected to the fine defibring apparatus (4).
     
    14. Broke system according to Claim 12, characterized in that the fibrous stock suspension is returned from in each case one recirculation store (5) via the fine defibring apparatuses (4) to the in each case other recirculation store (5).
     
    15. Broke system according to one of the preceding claims, characterized in that there are a plurality of fine defibring apparatuses (4), the fineness of the defibring is lowest in the first fine defibring apparatus (4), and at least the said first fine defibring apparatus (4) is bypassed via a bypass (8) after the first or second passage of the fibrous stock suspension.
     


    Revendications

    1. Système de traitement de cassés de fabrication pour traiter les cassés de fabrication d'une machine de fabrication d'une bande de papier, carton, papier-tissu ou d'une autre bande fibreuse, les cassés de fabrication étant dissous dans au moins un pulpeur de machine, la suspension fibreuse ainsi produite étant recueillie après le pulpeur de la machine dans au moins un réservoir de collecte (1) et étant guidée ensuite à travers au moins un dispositif de nettoyage (2) et plusieurs dispositifs de défibrage (3, 4), caractérisé en ce que la suspension fibreuse est guidée après le dispositif de nettoyage (2) et au moins un dispositif de défibrage grossier subséquent (3) dans au moins un réservoir de recirculation (5), qui est suivi d'au moins un dispositif de défibrage fin (4), et dans lequel est ramenée au moins temporairement au moins une partie de la suspension fibreuse quittant le dernier dispositif de défibrage fin (4).
     
    2. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de défibrage fin (4), en particulier le dernier, est suivi d'un réservoir de vidange (6) et la partie de la suspension fibreuse revenant au réservoir de recirculation (5) est séparée avant le réservoir de vidange (6).
     
    3. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au maximum trois dispositifs de défibrage fin (4) suivent le réservoir de recirculation (5).
     
    4. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'avant le réservoir de vidange (6) est disposé un dispositif de tri (7) dont le rejet est ramené au réservoir de recirculation (5).
     
    5. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la finesse de défibrage reste constante ou augmente depuis le premier jusqu'au dernier dispositif de défibrage fin (4).
     
    6. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que toute la suspension fibreuse quittant le dernier dispositif de défibrage fin (4) est acheminée temporairement au réservoir de recirculation (5).
     
    7. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 6, caractérisé en ce que la suspension fibreuse est ramenée au moins deux fois dans le réservoir de recirculation (5).
     
    8. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 7, caractérisé en ce que le réservoir de recirculation (5) est entraîné à vide après la dernière recirculation de la suspension fibreuse.
     
    9. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de recirculation (5) ne possède pas de dispositif de mélange.
     
    10. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que seulement un réservoir de recirculation (5) est prévu.
     
    11. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que plusieurs, de préférence deux, réservoirs de recirculation (5), sont prévus.
     
    12. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'à chaque fois seulement un réservoir de recirculation (5) est connecté aux dispositifs de défibrage fin suivants (4).
     
    13. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 12, caractérisé en ce que la suspension fibreuse n'est recirculée que dans le réservoir de recirculation (5) connecté au dispositif de défibrage fin (4).
     
    14. Système de traitement de cassés de fabrication selon la revendication 12, caractérisé en ce que la suspension fibreuse est recirculée depuis un réservoir de recirculation (5) respectif par le biais des dispositifs de défibrage fin (4) jusqu'à l'autre réservoir de recirculation respectif (5).
     
    15. Système de traitement de cassés de fabrication selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comprend plusieurs dispositifs de défibrage fin (4), la finesse du défibrage est la plus faible au niveau du premier dispositif de défibrage fin (4) et au moins ce premier dispositif de défibrage fin (4) est contourné par le biais d'une dérivation (8) après le premier ou le deuxième passage de la suspension fibreuse.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente