(19)
(11) EP 2 883 475 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.09.2016  Patentblatt  2016/38

(21) Anmeldenummer: 13197543.5

(22) Anmeldetag:  16.12.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 13/08(2006.01)

(54)

Tischunterkonstruktion

Table underframe

Cadre de table


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.06.2015  Patentblatt  2015/25

(73) Patentinhaber: Kesseböhmer Produktions GmbH + Co. KG
73235 Weilheim/Teck (DE)

(72) Erfinder:
  • Hansen, Melf
    75053 Gondelsheim (DE)

(74) Vertreter: Prüfer & Partner mbB Patentanwälte · Rechtsanwälte 
Sohnckestraße 12
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 630 892
DE-A1-102006 044 128
US-B1- 8 297 204
DE-A1-102005 039 234
US-A- 4 130 070
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tisch, der insbesondere für den Einsatz in Wohnmobilen geeignet ist. Solche "Caravantische" müssen den Anforderungen an Flexibilität vor allem unter beengten Platzverhältnissen, wie sie in Caravans oder Campingmobilen üblich sind, gerecht werden.

    [0002] Oftmals ist es erwünscht, dass die Tische nicht nur in der Höhe verstellbar sind, sondern dass die Tischplatte im Bezug zum fest montierten Fußgestell verändert werden kann, um beispielsweise einer hinter dem Tisch sitzenden Person zu ermöglichen, die Sitzposition zu verlassen.

    [0003] Um dies zu gewährleisten, sind aus dem Stand der Technik verschiedene Konstruktionen bekannt.

    [0004] So ist es z.B. üblich, eine Konstruktion unterhalb der Tischplatte vorzusehen, die beispielsweise mittels Schienen eine Bewegung der Tischplatte in X- und Y-Richtung (in der Ebene der Tischplatte) im Bezug zum Fußgestell erlaubt. Vor der Verschiebung in eine der Richtungen müssen dabei oftmals entsprechende Hebel betätigt oder Schrauben gelöst werden, was der Bedienungsfreundlichkeit abträglich ist. Zudem macht die Art der Schienenführung derartige Konstruktionen häufig instabil, wodurch die Tischplatte beim Herauf- bzw. Herabfahren oftmals leicht wackelt.

    [0005] Auch gibt es Tische, die z.B. über einen Drehteller auf der Unterseite der Tischplatte verfügen, so dass die Tischplatte um das Fußgestell gedreht werden kann. Andere wiederum verfügen über einen Drehfuß. Das Feststellen der Tischplatte oder des Tisches insgesamt ist bei beiden Varianten jedoch teilweise überhaupt nicht vorgesehen, sodass sich die Tischplatte auch verdrehen lässt, wenn dies gar nicht erwünscht ist.

    [0006] Des Weiteren offenbart die Druckschrift EP 2 630 892 A1 einen Tisch zum Einbau in Wohnmobilen, wobei der Tisch über eine Arretiervorrichtung verfügt und die Tischplatte in ihrer Ebene in zwei Richtungen verschiebbar ist.

    [0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Tisch bereitzustellen, der vorzugsweise mittels einer im Tischfuß verbauten Gasdruckfeder in der Höhe verstellt werden kann und sich zudem durch einen besseren Bedienkomfort und höhere Stabilität auszeichnet. Ferner soll bei dem erfindungsgemäßen Tisch gänzlich auf umständliche Schienenführungen verzichtet werden können, wodurch er nicht nur in der Herstellung günstiger, sondern wesentlich verschleißärmer ist als vergleichbare Tische aus dem Stand der Technik.

    [0008] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Patentansprüche 1, 14 und 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0009] Um die oben beschriebenen Nachteile zu überwinden, sieht der erfindungsgemäße Tisch eine Tischplattenunterkonstruktion vor, welche ein Trägerelement und ein Führungselement umfasst.

    [0010] Das Trägerelement ist vorzugsweise so beschaffen, dass daran die Tischplatte befestigt werden kann.

    [0011] Das Führungselement ist vorzugsweise fest oder drehbar mit dem Tischfuß verbunden und ist so ausgestaltet, dass die Tischplatte, welche mit dem Trägerelement verbunden ist, durch eine schwimmende Lagerung relativ zu der Führung bewegt werden kann und so eine flexible Verschiebung und somit wählbare Positionierung und Ausrichtung der Tischplatte ermöglicht.

    [0012] Ferner sind zwischen dem Trägerelement und der Führung, vorzugsweise an der Unterseite des Führungselements, Gleitmittel vorgesehen, die einerseits ein geräuschloses und flexibles Bewegen der Tischplatte bzw. der Trägerelements relativ zum Führungselement erlauben und andererseits mit durch im Gleitmittel selbst vorgesehene elastische Elemente für einen gewissen Halt zwischen Trägerelement und Führungselement und damit für mehr Stabilität sorgen. Dadurch kann ein Wackeln der Tischplatte vermieden werden.

    [0013] Des Weiteren ist am Führungselement mindestens ein Arretiermittel vorgesehen, über welches man mindestens ein Stopp-Element betätigen kann, das zur form- oder reibschlüssigen Feststellung der Tischplatte oder des Trägerelements geeignet ist.

    [0014] Das Arretiermittel kann beispielsweise in Form eines Hebels unterhalb oder seitlich der Tischplatte verwirklicht sein. Es kann jedoch auch jedes beliebige andere Betätigungselement Verwendung finden.

    [0015] Die Erfindung soll im Folgenden anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Unterkonstruktion mit einer Tischplatte in einem "gesicherten" Zustand,

    Fig. 2 eine weitere Seitenansicht der ersten Ausführungsform der Unterkonstruktion mit einer Tischplatte in einem "entsicherten" Zustand,

    Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der Unterkonstruktion in einer ersten Position,

    Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der Unterkonstruktion in einer zweiten Position,

    Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der Unterkonstruktion in einer dritten Position,

    Fig. 6 eine Seitenansicht eines elastischen Elements,

    Fig. 7 eine perspektivische Schnittansicht des Führungselements bei welchem ein elastisches Element angebracht ist,

    Fig. 8 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Unterkonstruktion mit einer Tischplatte,

    Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Unterkonstruktion in einer ersten Position,

    Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Unterkonstruktion in einer zweiten Position.



    [0016] Figur 1 zeigt einen Tisch 1 mit einer Tischplatte 2 und einem Fußgestell 3, das fest mit dem Boden verbunden ist und in welches ein Mittel zur Höhenverstellung, beispielsweise eine Gasdruckfeder, vorgesehen sein kann.

    [0017] An einem oberen Ende des Fußgestells 3 ist ein Führungselement 4 angeordnet, welches vorzugsweise durch geeignete Fixiermittel fest mit dem Fußgestell 3 verbunden ist. Es kann allerdings auch integral mit dem Fußgestell 3 ausgebildet sein, oder verdrehbar auf dem Fußgestell 3 gelagert sein.

    [0018] Das Führungselement 4 ist in dieser Ausführungsform im Wesentlichen als ein Hohlquader ausgebildet, in welchem ein Trägerelement 5 geführt ist. Das Trägerelement 5 ist mit der Tischplatte 2 verbunden.

    [0019] Darüber hinaus ist an dem Führungselement 4 ein Arretiermittel 6 in Form eines Hebels vorgesehen, über welchen Stopp-Elemente 7 betätigt werden können.

    [0020] Wie ferner in Figur 1 zu sehen ist, ist das Trägerelement 5 so ausgestaltet, dass zwischen dem Führungselement 4 bzw. den daran angeordneten Stopp-Elementen 7 und der Tischplatte 2 ein vordefinierter Abstand besteht.

    [0021] Des Weiteren ist der Caravantisch in Figur 1 in einem "gesicherten" Zustand gezeigt, in welchem das Arretiermittel 6 in eine Position gebracht ist, in welchem es das Ausfahren der Anschläge 7a aus den Stopp-Elementen 7 bewirkt. Die Anschläge 7a schließen den vorbestimmten Abstand zwischen Führungselement 4 und Tischplatte 2 und fixieren so durch Reibschluss die Position der Tischplatte 2. Die Anschläge 7a sind dabei vorzugsweise aus einem Material mit einem hohen Reibungskoeffizienten, wie beispielsweise Kautschuk, hergestellt.

    [0022] Wird der Hebel 6 verstellt, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, so werden die Anschläge 7a in das Stopp-Element 7 versenkt und die Tischplatte 2 kann vom Benutzer manuell bewegt werden.

    [0023] Figur 3 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Tischunterkonstruktion, wobei das Trägerelement 5 im Wesentlichen eine H-Form aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel hat das Trägerelement 5 zwei Längsstreben 5a, wobei natürlich auch nur eine oder mehr als zwei Längsstrebe(n) vorgesehen sein können. An den äußeren Enden der Längsstreben 5a sind ferner jeweils Querstreben 5b angeordnet. An den äußeren Enden der Querstreben 5b sind dabei vorzugsweise wiederum jeweils Endabschnitte vorgesehen, an welchen die Tischplatte 2 befestigt werden kann. Die Endabschnitte sind ferner vorzugsweise senkrecht nach oben überstehend ausgebildet, sodass die Querstreben 5b im Wesentlichen eine U-Form haben und die Tischplatte 2 so darauf befestigt werden kann, dass sich ein vorbestimmter Abstand zwischen der Tischplatte 2 und dem Trägerelement 5 sowie dem Führungselement 4 ausbilden kann.

    [0024] Das Führungselement 4 ist in der gezeigten Ausführungsform hohlquaderförmig ausgestaltet und weist zwei Rahmen 4a auf. Ferner sind an der Oberseite des Führungselements 4 vier Stopp-Elemente 7 und ein Betätigungshebel 6 angeordnet, wobei der Betätigungshebel 6 an seinen Enden jeweils einen Griff 6a aufweist. Vorzugsweise verfügt das Führungselement 4 über eine Platte 4b, an welcher die Rahmen 4a, die Stopp-Elemente 7 und der Hebel 6 angeordnet werden können und welche das Führungselement 4 zu einer kompakten Baugruppe zusammenfügt.

    [0025] Die Längsstreben 5a des Trägerelements 5b sind ferner so dimensioniert, dass die Längsstreben 5a in einem Zustand, in welchem sie im Führungselement 4 geführt sind, an deren Ober- und Unterseiten ein wenig Spiel haben. Um das Trägerelement 5 dennoch stabil zu halten, sind vorzugsweise entlang der Innenseite des Rahmens 4a oder alternativ entlang der Ober- und Unterseite der Längsstreben 5a Gleitmittel (nicht gezeigt) vorgesehen. Die Gleitmittel umfassen ferner in einer besonders bevorzugten Ausführungsform elastische Elemente (in Fig. 6 näher beschrieben).

    [0026] Wie in Figur 4 zu sehen ist, kann das Trägerelement 5 relativ zum Führungselement 4 beliebig entlang einer X- und Y-Achse verschoben werden. Da das Trägerelement 5 keine Schienenführung aufweist, ist jedoch auch eine diagonale Verstellung möglich, wodurch dem Benutzer eine große Flexibilität eingeräumt wird. Die Höhe des Verstellgrades kann dabei je nach Dimensionierung des Führungselements 4 variieren.

    [0027] Ebenso kann die Tischplatte 2, welche an dem Trägerelement 5 montiert ist, bis zu einem vorbestimmten Grad gedreht werden, wie es in der Abbildung in Figur 5 zu sehen ist. Die Drehung wird lediglich durch den Anschlag des Rahmens 4a an den Längsstreben 5a limitiert.

    [0028] Um eine gute Führung des Trägerelements 5 im Führungselement 4 einerseits und ausreichende Stabilität andererseits zu gewährleisten, ist es erforderlich, ein Gleitmittel oder eine Beschichtung mit geeigneten tribologischen Eigenschaften vorzusehen, welches als direkte Kontaktfläche zwischen den Oberflächen des Trägerelements 5 und des Führungselements 4 fungiert. Ferner ist es auch möglich die tribologischen Eigenschaften durch Polieren der entsprechenden Oberflächen anzupassen.

    [0029] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion sind an dem Gleitmittel Federelemente 8 (Fig. 6) vorgesehen.

    [0030] Das Federelement 8 ist mit einem Körper 81 und einem Kopf 82 ausgebildet. Des Weiteren sind an einer Oberseite des Federelements 8 Vertiefungen 81a vorgesehen, welche wiederum Öffnungen 81b aufweisen. Die Vertiefungen 81a sind für das Einbringen von Klebemittel vorgesehen, mit welchem die Federelemente 8 an einem entsprechenden Bauteil befestigt werden. Wird das Federelement 8 an dem Bauteil angeordnet und daran angedrückt, gelangt das Klebemittel aus den Vertiefungen 81a auch in die Öffnungen 81b, was zu mehr Stabilität beiträgt.

    [0031] Die elastische Eigenschaft des Federelements 8 wird durch die Vorspannelemente 81c verwirklicht, welche an den jeweiligen Außenseiten des Federelements 8 vorgesehen sind.

    [0032] Werden die Federelemente 8, wie in Figur 7 gezeigt, an das Führungselement angebracht, halten die Federelemente 8 das Trägerelement 5 durch Vorspannung stabil und geben während einer Führungsbewegung des Trägerelements 5 soweit nach, dass das Trägerelement 5 mühelos innerhalb des Führungselements gleiten kann.

    [0033] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Tisches mit einer erfindungsgemäßen Unterkonstruktion, wobei die Unterkonstruktion hier ein Trägerelement 5 aufweist, das schwimmend auf einem Führungselement 4 gelagert werden kann.

    [0034] Während auch in dieser Ausführungsform Gleitmittel und Stopp-Elemente 7 sowohl an dem Trägerelement 5 als auch an dem Führungselement 4 vorgesehen sein können, unterscheidet sich diese Ausführungsform von der ersten, dass das Trägerelement 5 dazu geeignet ist, an dem Fußgestell 3 angebracht zu werden. Die Tischplatte 2 wird mit dem Führungselement 4 verbunden, so dass sich das Trägerelement 5 dazwischen befindet. Dabei liegt die Tischplatte 2 auf dem Trägerelement 5 auf, und zwar in einer frei gleitenden, beweglichen Art und Weise.

    [0035] Die Tischplatte 2 kann dabei mit geeigneten Fixiermitteln fest mit dem Führungselement 4 verbunden werden; es ist jedoch auch möglich, die Tischplatte 2 mit Stiften, Bolzen so an Anbindungsstellen 41 (gezeigt in Fig. 9) des Führungselements 4 vorzusehen, dass zwischen der Tischplatte 2 und dem Führungselement 4 in einem ungesicherten Zustand des Tisches ein variabler vorbestimmter Abstand vorgesehen ist, der es ermöglicht, die Tischplatte 2 wie gewünscht zu positionieren, beispielsweise indem sie ein wenig angehoben wird. Ferner ist auch in dieser Ausführungsform ein Arretiermittel vorzusehen, analog zur ersten Ausführungsform (hier nicht in der Figur gezeigt).

    [0036] Wird das Arretiermittel betätigt, kann die Fixierung der Tischplatte so durch eine Presswirkung des Trägerelements 5 gegen die Tischplatte 2 oder des Trägerelements 5 gegen das Führungselement 4 erfolgen.

    [0037] Die Stoppelemente können demnach sowohl auf dem Führungselement 4, der Unterseite der Tischplatte, als auch auf dem Trägerelement 5 vorgesehen sein und so die gewünschte Position, wie es für das erste Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, durch Haftreibung fixieren.

    [0038] Wie in Figur 9 zu sehen ist, weist das Trägerelement 5 mindestens eine Längsstrebe 5a auf, ist vorzugsweise jedoch so ausgebildet, dass mehrere Längsstreben 5a im Wesentlichen eine KreuzForm bilden, wodurch das Führungselement 4 bzw. die Tischplatte 2, wie die Figuren 10 zeigt, relativ zum Trägerelement 5 flexibel verschoben, verdreht und ausgerichtet werden kann. Die Anbindungsstellen 41 dienen vorzugsweise als Begrenzungen für das Trägerelement 5.


    Ansprüche

    1. Tischunterkonstruktion (1), aufweisend
    ein Trägerelement (5), das dazu geeignet ist, eine Tischplatte (2) zu stützen,
    ein Führungselement (4), in dem das Trägerelement (5) geführt wird und das für eine Verbindung mit einem Fußgestell (3) vorgesehen ist und eine relative Verstellung des Trägerelements (5) durch schwimmende Lagerung erlaubt,
    mindestens ein Stopp-Element (7), das an dem Trägerelement oder dem Führungselement angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, die relative Verstellung des Trägerelements (5) zum Führungselement (4) zu inhibieren, sowie
    ein Arretiermittel (6) zum Betätigen des mindestens einen Stopp-Elements (7), wobei
    das Führungselement (4) so ausgestaltet ist, dass eine Oberseite und eine Unterseite des Führungselements (4) einer entsprechenden oberen und unteren Gleitseite des Trägerelements (5) gegenüberstehen.
     
    2. Tischunterkonstruktion (1), aufweisend
    ein Trägerelement (5), das für eine Verbindung mit einem Fußgestell (3) vorgesehen ist,
    ein Führungselement (4), das dazu angepasst ist, mit einer Tischplatte (2) verbindbar zu sein, wobei das Trägerelement (5) im montierten Zustand der Tischplatte (2) zwischen Tischplatte (2) und Führungselement (4) angeordnet ist und geführt wird und eine relative Verstellung des Trägerelements (5) durch schwimmende Lagerung vorgesehen ist,
    mindestens ein Stopp-Element (7), das an dem Trägerelement oder dem Führungselement angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, die relative Verstellung des Trägerelements (5) zum Führungselement (4) zu inhibieren, sowie
    ein Arretiermittel (6) zum Betätigen des mindestens einen Stopp-Elements (7), wobei
    das Trägerelement (5) so ausgestaltet ist, dass eine Oberseite und eine Unterseite des Trägerelements (5) einer entsprechenden oberen und unteren Gleitseite des Führungselements (4) bzw. der Tischplatte (2) gegenüberstehen.
     
    3. Tischunterkonstruktion (1) gemäß Anspruch 1, wobei
    das Führungselement (4) im Wesentlichen als ein Hohlquader ausgestaltet ist und das Trägerelement (5) sich durch den Hohlraum des Führungselements (4) erstreckt und darin geführt wird.
     
    4. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
    das Trägerelement (5) mindestens eine Längsstrebe (5a) umfasst, die in dem Führungselement (4) bzw. zwischen dem Führungselement (4) und der Tischplatte (2) geführt ist.
     
    5. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
    das mindestens eine Stopp-Element (7) einen Anschlag (7a) umfasst, welcher durch Betätigen des Arretiermittels (6) aus dem Stopp-Element gegen die Tischplatte bzw. gegen das Führungselement (4) heraus- bzw. wieder zurückbewegt werden kann.
     
    6. Tischunterkonstruktion (1) gemäß Anspruch 5, wobei der Anschlag (7a) aus einem Material mit einem hohen Reibungskoeffizienten hergestellt ist.
     
    7. Tischunterkonstruktion (1) gemäß Anspruch 6, wobei die Tischplatte (2) im arretierten Zustand durch Haftreibung mit dem Anschlag (7a) des mindestens einen Stopp-Elements (7) in einer vorbestimmten Position fixierbar ist.
     
    8. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 7, wobei
    das Führungselement (4) fest mit einem Fußgestell (3) verbunden ist.
     
    9. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 8, wobei
    das Führungselement (4) an der Holquaderkante mindestens einen Rahmen (4a) umfasst.
     
    10. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
    das Führungselement (4) oder das Trägerelement (5) ein Gleitmittel umfasst.
     
    11. Tischunterkonstruktion (1) gemäß Anspruch 9, wobei
    das Gleitmittel entlang der Innenfläche des Rahmens (4a) angeordnet ist.
     
    12. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei
    das Gleitmittel mindestens ein elastisch vorgespanntes Element (8) umfasst.
     
    13. Tischunterkonstruktion (1) gemäß einem der Ansprüche 2, 4 bis 7 und 10 bis 12, wobei
    das Trägerelement (5) fest mit einem Fußgestell (3) verbunden ist.
     
    14. Tisch mit einer Tischunterkonstruktion gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13.
     
    15. Tisch gemäß Anspruch 13, wobei der Tisch höhenverstellbar ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Table underframe (1), having
    a support element (5) which is suitable for supporting a table top (2),
    a guide element (4) in which the support element (5) is guided and which is provided for a connection with a pedestal (3) and enables a relative adjustment of the support element (5) by means of a floating bearing,
    at least one stop element (7) which is arranged on the support element or the guide element and is provided to inhibit the relative adjustment of the support element (5) with respect to the guide element (4), and
    a locking means (6) for actuating the at least one stop element (7), wherein
    the guide element (4) is designed in such a way that an upper side and a lower side of the guide element (4) of a corresponding upper and lower sliding side of the support element (5) are opposite each other.
     
    2. Table underframe (1), having
    a support element (5) which is provided for a connection with a pedestal (3),
    a guide element (4) which is adapted to be able to be connected to a table top (2), wherein the support element (5) is arranged and guided between the table top (2) and guide element (4) in the mounted state of the table top (2) and a relative adjustment of the support element (5) is provided by means of a floating bearing,
    at least one stop element (7) which is arranged on the support element or the guide element and is provided to inhibit the relative adjustment of the support element (5) with respect to the guide element (4), and
    a locking means (6) for actuating the at least one stop element (7), wherein
    the support element (5) is designed in such a way that an upper side and a lower side of the support element (5) of a corresponding upper and lower sliding side of the guide element (4) or the table top (2) are opposite each other.
     
    3. Table underframe (1) according to claim 1, wherein the guide element (4) is substantially formed as a hollow cuboid and the support element (5) extends through the hollow space of the guide element (4) and is guided therein.
     
    4. Table underframe (1) according to one of the preceding claims, wherein
    the support element (5) comprises at least one longitudinal strut (5a) which is guided in the guide element (4) or between the guide element (4) and the table top (2).
     
    5. Table underframe (1) according to one of the preceding claims, wherein
    the at least one stop element (7) comprises a stop (7a) which can be moved out of or the stop element against the table top or against the guide element (4) or back again by actuating the locking means (6).
     
    6. Table underframe (1) according to claim 5, wherein the stop (7a) is produced from a material with a high friction coefficient.
     
    7. Table underframe (1) according to claim 6, wherein the table top (2), in the locked state, is able to be fixed in a predetermined position by means of static friction with the stop (7a) of the at least one stop element (7).
     
    8. Table underframe (1) according to one of claims 1 or 3 to 7, wherein
    the guide element (4) is firmly connected to a pedestal (3).
     
    9. Table underframe (1) according to one of claims 3 to 8, wherein
    the guide element (4) comprises at least one frame (4a) on the hollow cuboid edge.
     
    10. Table underframe (1) according to one of the preceding claims, wherein
    the guide element (4) or the support element (5) comprises a lubricant.
     
    11. Table underframe (1) according to claim 9, wherein
    the lubricant is arranged along the inner surface of the frame (4a).
     
    12. Table underframe (1) according to one of claims 10 or 11, wherein
    the lubricant comprises at least one elastically prestressed element (8).
     
    13. Table underframe (1) according to one of claims 2, 4 to 7 and 10 to 12, wherein
    the support element (5) is firmly connected to a pedestal (3).
     
    14. Table having a table underframe according to one of claims 1 to 13.
     
    15. Table according to claim 13, wherein the table is formed to be adjustable in height.
     


    Revendications

    1. Sous-structure de table (1), présentant
    un élément de support (5) qui est adapté pour soutenir un plateau de table (2),
    un élément de guidage (4), dans lequel l'élément de support (5) est guidé et qui est prévu en vue d'une liaison avec un châssis de pied (3) et qui permet un ajustement relatif de l'élément de support (5) par un montage flottant,
    au moins un élément d'arrêt (7), qui est disposé au niveau de l'élément de support ou de l'élément de guidage et qui est prévu afin d'inhiber l'ajustement relatif de l'élément de support (5) par rapport à l'élément de guidage (4), ainsi
    qu'un moyen de blocage (6) servant à actionner l'au moins un élément d'arrêt (7), dans laquelle
    l'élément de guidage (4) est configuré de telle manière qu'un côté supérieur et un côté inférieur de l'élément de guidage (4) font face à un côté coulissant, supérieur et inférieur, correspondant de l'élément de support (5).
     
    2. Sous-structure de table (1), présentant
    un élément de support (5) qui est prévu en vue d'une liaison avec un châssis de pied (3),
    un élément de guidage (4), qui est adapté pour pouvoir être relié à un plateau de table (2), dans laquelle l'élément de support (5) est disposé et est guidé dans l'état monté du plateau de table (2) entre le plateau de table (2) et l'élément de guidage (4), et en ce qu'un ajustement relatif de l'élément de support (5) est prévu par un montage flottant,
    au moins un élément d'arrêt (7), qui est disposé au niveau de l'élément de support ou de l'élément de guidage et qui est prévu afin d'inhiber l'ajustement relatif de l'élément de support (5) par rapport à l'élément de guidage (4), ainsi
    qu'un moyen de blocage (6) servant à actionner l'au moins un élément d'arrêt (7), dans laquelle
    l'élément de support (5) est configuré de telle sorte qu'un côté supérieur et un côté inférieur de l'élément de support (5) font face à un côté coulissant, supérieur et inférieur, correspondant de l'élément de guidage (4) ou du plateau de table (2).
     
    3. Sous-structure de table (1) selon la revendication 1, dans laquelle l'élément de guidage (4) est réalisé essentiellement sous la forme d'un carré creux, et que l'élément de support (5) s'étend à travers l'espace creux de l'élément de guidage (4) et y est guidé.
     
    4. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
    l'élément de support (5) comprend au moins une entretoise longitudinale (5a), qui est guidée dans l'élément de guidage (4) ou entre l'élément de guidage (4) et le plateau de table (2).
     
    5. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
    l'au moins un élément d'arrêt (7) comprend une butée (7a), qui peut être déplacée, par l'actionnement du moyen de blocage (6) hors de l'élément d'arrêt contre le plateau de table ou contre l'élément de guidage (4) ou être ramenée.
     
    6. Sous-structure de table (1) selon la revendication 5, dans laquelle la butée (7a) est fabriquée à partir d'un matériau présentant un coefficient de frottement élevé.
     
    7. Sous-structure de table (1) selon la revendication 6, dans laquelle le plateau de table (2) peut être fixé dans l'état bloqué par un frottement par adhérence à la butée (7a) de l'au moins un élément d'arrêt (7) dans une position prédéfinie.
     
    8. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 3 à 7, dans laquelle
    l'élément de guidage (4) est relié de manière solidaire à un châssis de pied (3).
     
    9. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, dans laquelle
    l'élément de guidage (4) comprend, au niveau de l'arête de carré creux, au moins un cadre (4a).
     
    10. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
    l'élément de guidage (4) ou l'élément de support (5) comprend un moyen coulissant.
     
    11. Sous-structure de table (1) selon la revendication 9, dans laquelle
    le moyen coulissant est disposé le long de la surface intérieure du cadre (4a).
     
    12. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications 10 ou 11, dans laquelle
    le moyen coulissant comprend au moins un élément (8) précontraint de manière élastique.
     
    13. Sous-structure de table (1) selon l'une quelconque des revendications 2, 4 à 7 et 10 à 12, dans laquelle
    l'élément de support (5) est relié de manière solidaire à un châssis de pied (3).
     
    14. Table comprenant une sous-structure de table selon l'une quelconque des revendications 1 à 13.
     
    15. Table selon la revendication 13, dans laquelle la table est réalisée de manière à pouvoir être réglée en hauteur.
     




    Zeichnung



































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente