[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Handhaben von (flachen) Gegenständen, insbesondere
von Hygieneprodukten wie Windeln, Binden oder dergleichen, wobei die Gegenstände auf
einem im Wesentlichen kontinuierlich angetriebenen Zuförderer transportiert und im
Anschluss an den Transport auf dem Zuförderer einer Komprimierung unterzogen werden,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Handhaben von (flachen) Gegenständen,
insbesondere von Hygieneprodukten wie Windeln, Binden oder dergleichen, mit einem
Zuförderer zum im Wesentlichen kontinuierlichen Transport der Gegenstände und mit
einer im Anschluss an den Zuförderer angeordneten Komprimiereinrichtung zum Komprimieren
einer Gruppe von Gegenständen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0003] Verfahren und Vorrichtungen dieser Art sind aus der Praxis in zahlreichen unterschiedlichen
Varianten bekannt. Üblicherweise werden die Gegenstände auf einem Zuförderer, beispielsweise
einen Fächerförderer, zugeführt und mittels eines Schiebers vom Zuförderer winklig,
insbesondere quer, zur Förderrichtung desselben abgeschoben. Danach werden die Gegenstände
unmittelbar oder mittelbar in den Bereich einer Komprimiereinrichtung transportiert.
Dies kann auch durch den Schieber im Bereich des Zuförderers erfolgen. Denkbar ist
aber auch, dass die Gegenstände zunächst andere Stationen bzw. Organe passieren und
dann in den Bereich der Komprimiereinrichtung gelangen. Dort werden die Gegenstände
als Gruppe komprimiert. Danach werden die Gegenstände weiter transportiert und/oder
verpackt.
[0004] Problematisch an bekannten Verfahren und Vorrichtungen sind zum einen die teilweise
sehr hohen Anforderungen an die Arbeitsgeschwindigkeit derselben im Bereich von bis
zu 1800 Produkte pro Minute. Diese Anforderungen haben sich auch deshalb erhöht, weil
die Transport- und Verpackungsleistung anderer Organe innerhalb der Verpackungslinie
zwischenzeitlich gestiegen ist. Bekannte Verfahren und Vorrichtungen sind für derartige
Arbeitsgeschwindigkeiten aber nur bedingt geeignet, sodass es insbesondere zu Fehlstellungen
der Gegenstände und/oder starkem Verschleiß an den Vorrichtungen kommt.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bekannte Verfahren und
Vorrichtungen weiterzuentwickeln, insbesondere im Hinblick auf höhere Arbeitsgeschwindigkeiten
bzw. eine verbesserte Handhabung der Gegenstände.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist ein erfindungsgemäßes Verfahren die Merkmale des
Anspruchs 1 auf. Es ist demnach vorgesehen, dass eine Gruppe von Gegenständen durch
eine Abschubeinrichtung, insbesondere einen Schieber, vom Zuförderer abgeschoben wird,
wobei der Schieber während des Abschiebens mit den Gegenständen in Transportrichtung
des Zuförderers wenigstens teilweise mitläuft und dass die Gruppe von Gegenständen
durch die Abschubeinrichtung einer ersten Komprimiereinrichtung zugeführt und durch
diese wenigstens teilweise (vor-)komprimiert wird und dass danach die wenigstens teilweise
(vor-)komprimierte Gruppe von Gegenständen einer zweiten Komprimiereinrichtung zugeführt
und in dieser einer weiteren (Haupt-)Komprimierung unterzogen wird.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste
Komprimiereinrichtung zwei unabhängig voneinander angetriebene Komprimierorgane aufweist,
die zum (Vor-)Komprimieren der Gruppe von Gegenständen relativ zueinander bewegt werden,
während die Komprimierorgane auch wenigstens teilweise in Transportrichtung des Zuförderers
bewegt werden. Diese Lösung weist insbesondere den Vorteil bzw. das Merkmal auf, dass
die Komprimierbewegung der Komprimierorgane mit der Mitlaufbewegung der Komprimiereinrichtung
überlagert werden kann.
[0008] Eine weitere Besonderheit des Verfahrens besteht darin, dass der Gruppe von Gegenständen
insbesondere in der zweiten Komprimiereinrichtung über vorzugsweise im Bereich einer
unteren Bodenwand der Komprimiereinrichtung angeordnete Saugbohrungen Luft entzogen
wird, um die zum Komprimieren der Gruppe von Gegenständen erforderliche Kraft zu verringern.
Alternativ oder zusätzlich kann die Gruppe von Gegenständen über die Saugbohrungen
auch mit einem Unterdruck beaufschlagt werden, um die Gegenstände beispielsweise an
der Bodenwand der Komprimiereinrichtung zu halten.
[0009] Eine nächste Besonderheit des Verfahrens besteht darin, dass die Gegenstände bzw.
Gruppen aus Gegenständen während der Handhabung im Bereich der Verpackungsmaschine
hinsichtlich der korrekten Anordnung bzw. Lage oder Anzahl geprüft werden. Hierzu
kommt wenigstens eine optische Prüfvorrichtung zum Einsatz, die die Gegenstände und/oder
Gruppe aus Gegenständen und/oder Beutel berührungslos abtastet. Die erfolgt vorzugsweise
nach dem Laserschnittverfahren.
[0010] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 7 auf. Es ist demnach vorgesehen, dass die Gruppe von Gegenständen durch
eine Abschubeinrichtung, insbesondere einen Schieber, vom Zuförderer abschiebbar ist,
wobei der Schieber dazu eingerichtet ist, während des Abschiebens mit den Gegenständen
in Transportrichtung des Zuförderers wenigstens teilweise mitbewegt zu werden, und
dass eine ersten Komprimiereinrichtung vorgesehen ist, zur wenigstens teilweisen (Vor-)Komprimierung
der Gruppe von Gegenständen, und dass eine zweite Komprimiereinrichtung vorgesehen
ist, in der die wenigstens teilweise (vor-)komprimierte Gruppe von Gegenständen einer
weiteren (Haupt-)Komprimierung unterzogen wird.
[0011] Eine weitere Besonderheit kann darin bestehen, dass zwischen der ersten Komprimiereinrichtung
und der zweiten Komprimiereinrichtung eine Drehstation zum bedarfsweisen Drehen der
Gruppe aus Gegenständen vorzugsweise um 90° angeordnet ist. Dies kann für den weiteren
Verpackungsvorgang von Vorteil sein. Zu diesem Zweck kann fallweise die Dreheinrichtung
zum Einsatz kommen.
[0012] Ein wichtiges Thema bei der Komprimierung der Gegenstände kann auch die Prüfung der
Lage der Gruppe aus Gegenständen sein. Diese kann vorzugsweise in der zweiten Komprimiereinrichtung
erfolgen, wobei Sensoren zur Prüfung der Lage der Gruppe aus Gegenständen vorgesehen
sind, insbesondere im Hinblick auf eine Kontrolle einer gleichmäßigen Flucht der Gegenstände
innerhalb der Gruppe.
[0013] Weiterhin kann der Komprimierungsvorgang dadurch erleichtert werden, dass vorzugsweise
die zweite Komprimiereinrichtung Saugbohrungen zum Halten der Gruppe aus Gegenständen
vorgesehen sind, insbesondere im Bereich einer unteren Bodenwand der Komprimiereinrichtung.
Ferner können die Saugbohrungen auch dazu eingesetzt werden, um die Gegenstände durch
Beaufschlagung mit Unterdruck in der Komprimiereinrichtung zu halten.
[0014] Von Vorteil kann es sein, wenn der Zuförderer als Fächerband ausgebildet ist, wobei
Trennwände zwischen benachbarten Fächern des Fächerbands vorgesehen sind, und wobei
der Schieber flexible Mittel aufweist, mit denen der Schieber während des Abschiebens
der Gegenstände an den Trennwänden anliegt. Beispielsweise können Filzauflagen für
den Schieber zum Einsatz kommen, die an Wänden der Fächer anliegen und zum einen dafür
sorgen, dass die Gegenstände sicher erfasst und ausgeschoben werden und andererseits
den Vorteil bieten, dass die Fächer dabei gereinigt werden.
[0015] Eine weitere Besonderheit kann eine Verkleidung am Zuförderer darstellen, die dafür
sorgt, dass beispielsweise eine Störung im Bereich der Vorrichtung behoben werden
kann, während die Gegenstände auf dem Zuförderer an der Vorrichtung vorbeitransportiert
werden.
[0016] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
beschrieben. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Produktionsanlage für Hygieneprodukte,
- Fig. 2 - 4
- eine vergrößerte Darstellung der Verpackungslinie im Bereich einer Verpackungsmaschine
für die Hygieneprodukte, während verschiedener aufeinander folgender Phasen,
- Fig. 5
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 entlang Schnittlinie
V - V in Fig. 3,
- Fig. 6
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 entlang Schnittlinie
VI - VI in Fig. 3,
- Fig. 7
- einen Horizontalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 entlang Schnittlinie
VII - VII in Fig. 6,
- Fig.8
- einen Vertikalschnitt in vergrößertem Maßstab durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis
4 entlang Schnittlinie VIII - VIII in Fig. 7,
- Fig. 9
- ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 in vergrößertem Maßstab entsprechend
Pfeil IX in Fig. 2,
- Fig. 10
- einen Vertikalschnitt entlang Schnittlinie X - X in Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 entlang Schnittlinie
XI - XI in Fig. 2,
- Fig. 12
- ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 in vergrößertem Maßstab entsprechend
Pfeil XII in Fig. 5,
- Fig. 13
- ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 in vergrößertem Maßstab im Bereich XIII
in Fig. 25,
- Fig. 14
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 entlang Schnittlinie
V - V in Fig. 3 mit zusätzlicher Darstellung einer Verkleidung,
- Fig. 15 - 16
- einen Horizontalschnitt durch das Detail gemäß Fig. 14, und
- Fig. 17 - 20
- mehrere schematische Darstellungen der Prüfung von Gruppen aus Hygieneprodukten mittels
einer optischen Prüfvorrichtung.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Vorrichtung zum Gruppieren von Gegenständen
10 beschrieben. Dabei wird zunächst das grundsätzliche Funktionsprinzip und danach
besondere Einzelheiten der Vorrichtung beschrieben.
[0018] Bei den Gegenständen 10 kann es sich um Hygieneprodukte wie Windeln, Binden oder
Reinigungstücher und dergleichen handeln. Im vorliegenden Fall weisen die Gegenstände
10 eine flache Gestalt auf.
[0019] Die Gegenstände 10 werden von einem Converter 11 kommend durch einen ersten Zuförderer
12 transportiert und in einer Gruppiereinrichtung 13 zu Gruppen 14 von Gegenständen
10 zusammengestellt und auf einem weiteren Zuförderer 15 weiter transportiert.
[0020] Der Zuförderer 15 führt an zwei Verpackungsmaschinen 16 zum Einhüllen von Gruppen
14 von Gegenständen 10 in (Folien)-Beutel 17 vorbei. Mittels Abschubeinrichtungen
18 (nicht in Fig. 1 gezeigt) können Gruppen 14 wahlweise der einen oder anderen Verpackungsmaschine
16 zugeführt werden. Wahlweise können die Gruppen 14 auch an den Verpackungsmaschinen
16 vorbeigefördert werden, in den Bereich einer Verpackungsmaschine 19 für Faltschachteln
20 oder in den Bereich einer Verpackungsmaschine 21 für Dichtpackungen 22.
[0021] Der Zuförderer 15 erstreckt sich ausgehend von der Gruppiereinrichtung 13 entlang
der beiden Verpackungsmaschinen 16 bis in den Bereich der Verpackungsmaschine 19.
Ein dritter Zuförderer 23 führt vom Zuförderer 15 in Richtung der Verpackungsmaschine
21. Der dritte Zuförderer 23 beginnt kurz hinter der zweiten Verpackungsmaschine 16.
Auch hier kann eine Abschubeinrichtung 18 zur Übergabe der Gruppen 14 vom Zuförderer
15 zum Zuförderer 23 vorgesehen sein.
[0022] Fig. 2 bis 4 zeigen eine Draufsicht auf eine der beiden Verpackungsmaschinen 16 zur
Verpackung einer Gruppe 14 von Gegenständen 10 in einen Beutel 17. Die Gegenstände
10 werden dabei auf dem Zuförderer 15 in Transportrichtung 24 transportiert. Der Transport
erfolgt im Wesentlichen kontinuierlich, wobei die Geschwindigkeit des Transports anpassbar
ist. Ein Stillstand des Zuförderers 15 ist aber im normalen Betrieb der Vorrichtung
nicht vorgesehen.
[0023] Der Zuförderer 15 ist in diesem Fall als Taschenkettenförderer ausgebildet. Von Bedeutung
sind dabei auf dem Zuförderer 15 gebildete Fächer 25, die durch quer zur Transportrichtung
24 angeordnete Trennwände 26 begrenzt sind. Quer zur Transportrichtung 24 sind die
Fächer 25 wenigstens in Abschubrichtung offen.
[0024] In jedem Fach 25 sind mehrere Gegenstände 10 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Gegenstände 10 stehend angeordnet, wobei die Gegenstände 10 auf einer Schmalseite
ruhen. Die Anzahl der Gegenstände 10 in einem Fach 25 kann jeweils übereinstimmend
sein. Denkbar ist aber auch eine abweichende Anzahl von Gegenständen 10 in den Fächern
25.
[0025] Die Abschubeinrichtung 18 ist im vorliegenden Fall als Schieber 27 ausgebildet. Der
Schieber 27 ist parallel zum Zuförderer 15 verfahrbar an einer Einheit 28 gelagert.
Ferner weist der Schieber 27 eine vordere, quer gerichtete Schieberplatte 28 auf,
mit der eine Gruppe 14 von Gegenständen 10 vom Zuförderer 15 angeschoben wird, nämlich
winklig insbesondere quer zur Transportrichtung 24.
[0026] Zum Abschub einer Gruppe 14 von Gegenständen 10 greift die Schieberplatte 28 zwischen
den Trennwänden 26 des Zuförderers 15 hindurch. Da der Zuförderer 15 beim Abschub
der Gruppe 14 nicht angehalten werden soll, fährt der Schieber 27 dabei in Transportrichtung
24 mit der Gruppe 14 auf dem Zuförderer 15 mit.
[0027] Im vorliegenden Fall erfasst der Schieber 27 eine Gruppe 14, die sich über mehrere
Fächer 25 erstreckt. Denkbar ist auch, dass der Schieber 15 jeweils nur die Gegenstände
10 aus einem Fach 25 abschiebt.
[0028] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann der Schieber 27 sowohl quer zum Zuförderer 15 bewegt
werden, als auch nach Abschub einer Gruppe 14 nach oben geschwenkt und in eine Ausgangsstellung
zurück gezogen werden. Ferner wird der Schieber 27 nach dem Abschub einer Gruppe 14
entgegen der Transportrichtung 24 zurückbewegt, in eine Ausgangsstellung gemäß Fig.
3 bzw. Fig. 4.
[0029] Mittels des Schiebers 27 wird die Gruppe 14 von Gegenständen 10 in den Bereich einer
ersten Komprimiereinrichtung 30 abgeschoben, die zu einer Vorkomprimierung der Gruppe
14 dient. Die Komprimiereinrichtung 30 verfügt über zwei Komprimierorgane 31, beispielsweise
in Form von Komprimierbacken, die an gegenüberliegenden Seitenflächen der Gruppe 14
zur Anlage gebracht werden und diese durch Zusammendrücken wenigstens teilweise komprimiert.
[0030] Um einen kontinuierlichen Betrieb der Vorrichtung zu ermöglichen, ist vorgesehen,
dass die Komprimiereinrichtung 30 zusammen mit dem Schieber 27 zunächst in Transportrichtung
24 mit der Gruppe 14 bzw. dem Zuförderer 14 mitläuft. Nach Übergabe der Gruppe 14
an die Komprimiereinrichtung 30 werden die Komprimierorgane 31 zusammenbewegt und
so die Gruppe 14 komprimiert. Die Bewegung der Komprimierorgane 31 kann dabei (wenigstens
teilweise) mit der Mitlaufbewegung überlagert sein.
[0031] Fig. 2 zeigt eine erste Phase der Vorkomprimierung, nämlich die Übergabe der Gruppe
14 mittels des Schiebers 27 vom Zuförderer 15 in den Bereich der Komprimierorgane
31. Fig. 3 zeigt die Komprimiereinrichtung 30 während der Vorkomprimierung der Gruppe
14 und Fig. 4 die Komprimiereinrichtung 30 gegen Ende der Vorkomprimierung der Gruppe
14.
[0032] Die Komprimierorgane 31 werden in Richtung der Pfeile 32 aufeinander zubewegt, um
die Gruppe 14 zu komprimieren. Der Schieber 27 ist in Fig. 3 und 4 bereits in eine
Ausgangsstellung zurückbewegt worden, und wird für den Abschub der nächsten Gruppe
14 bereitgehalten.
[0033] Nach Abschluss der Vorkomprimierung in der Komprimiereinrichtung 30 (Fig. 4) wird
die vorkomprimierte Gruppe 14 an ein Übergabeorgan 33 übergeben, welches die Aufgabe
hat, die vorkomprimierte Gruppe 14 einer weiteren Komprimiereinrichtung 34 zuzuführen.
In der Übergabevorrichtung 33 ist ein Schieber 35 aktiv, der die Gruppe 14 in Richtung
der zweiten Komprimiereinrichtung 34 abschiebt.
[0034] Das Übergabeorgan 33 hat noch eine weitere, optionale Funktion, die später beschrieben
wird und die sich mit der Ausrichtung der Gegenstände 10 befasst. Gegebenenfalls kann
auf das Übergabeorgan 33 auch verzichtet werden und die Gegenstände 10 unmittelbar
an die weitere Komprimiereinrichtung 34 übergeben werden.
[0035] Die zweite Komprimiereinrichtung 34 ist nicht mitlaufend mit dem Zuförderer 15 ausgebildet,
sondern ortsfest mit zwei beweglichen Komprimierorganen 36 ausgebildet, die wie die
Komprimierorgane 31 seitlich gegen die Gruppe 14 bewegt werden können, um eine Hauptkomprimierung
bzw. abschließende Komprimierung der Gruppe 14 vorzunehmen.
[0036] Die zweite Komprimiereinrichtung 34 ist dazu eingerichtet eine oder mehrere Gruppen
14 zu verarbeiten. Wie Fig. 3 und 4 zeigen, können mehrere Gruppen 14 hintereinander
in Transportrichtung 37 in der Komprimiereinrichtung 34 Aufnahme finden und gleichzeitig
komprimiert werden.
[0037] Nach Abschluss der Hauptkomprimierung wird die Gruppe 14 bzw. werden die Gruppen
14 abgeschoben und in einen Beutel 17 verpackt, wie in Fig. 2 angedeutet.
[0038] Nachfolgend werden weitere Besonderheiten der soweit beschriebenen Vorrichtung im
Detail erörtert:
Die Gruppe 14 aus Gegenständen 10 wird durch die Abschubeinrichtung 18 vom Zuförderer
15 kommend zwischen die Komprimierorgane 31 geschoben. Die dem Zuförderer 15 zugewandten
Endbereiche der Komprimierorgane 31 sind dabei leicht divergierend ausgebildet, um
das Einschieben der Gruppe 14 zu erleichtern. Der Abstand der Komprimierorgane 31
zueinander entspricht dabei zu diesem Zeitpunkt etwa der Breite (Größe) der unkomprimierten
Gruppe 14 von Gegenständen 10.
[0039] Wandungen der Komprimierorgane 31, an denen die Gruppe 14 anliegt, verlaufen in Transportrichtung
37 leicht konvergierend zueinander, sodass der zwischen den Komprimierorganen 31 gebildete
Kanal für die Gegenstände 10 sich in Transportrichtung 37 verjüngt. Durch den Transport
der Gruppe 14 von Gegenständen 10 entlang der Wandungen wird die Gruppe 14 entsprechend
teilweise komprimiert. Der Transport der Gegenstände 10 erfolgt dabei wie auf dem
Zuförderer 15.
[0040] Während des kontinuierlichen Transports der Gegenstände 10 durch die Komprimiereinrichtung
30 ruhen die Gegenstände 10 auf einer Förderbahn 38, die sich im Bereich der Komprimiereinrichtung
30 erstreckt. Das Fördermittel weist im vorliegenden Fall quer zur Förderrichtung
der Gegenstände 10 ausgerichtete Querstreben 39 als Transportorgane auf, die in Transportrichtung
37 rückseitig an einer Gruppe 14 anliegen und diese über die Förderbahn 38 schieben.
Weitere Querstreben 40 sind vorgesehen zur vorderseitigen Anlage an einer Gruppe 14.
Die Querstreben 39, 40 sind abwechselnd aufeinander folgend angeordnet.
[0041] Die beiden Gruppen von Querstreben 39, 40 werden jeweils über Förderketten 41, 42
angetrieben. Die Förderketten 41, 42 verlaufen jeweils auf beiden Seiten der Förderbahn
38 und sind mit den Querstreben 39 bzw. 40 verbunden. Die Förderketten 41, 42 werden
über Umlenkrollen 43 derart geführt, dass die Querstreben 39, 40 mit Abstand oberhalb
der Förderbahn 38 entlang geführt werden zum Transport der Gegenstände 10.
[0042] Über den Umfang der Förderketten 41, 42 können jeweils mehrere Querstreben 39, 40
in gleichmäßigem Abstand verteilt sein. Der Abstand der Querstreben 39, 40 derselben
Förderkette 41, 42 ist fest vorgegeben und nicht veränderbar. Der Abstand der Querstreben
39, 40 der beiden verschiedenen Förderketten 41, 42 ist hingegen in Abhängigkeit von
der Länge der zu handhabenden Gegenstände 10 in Förderrichtung der Komprimiereinrichtung
30 veränderbar.
[0043] Der Antrieb der beiden Förderketten 41, 42 erfolgt über jeweils eine Antriebswelle
44, 45, bzw. einen der jeweiligen Antriebswelle 44, 45 zugeordneten (Servo)Antrieb
46, 47.
[0044] Der Antrieb der Komprimierorgane 31 erfolgt in ähnlicher Weise. Hierzu sind zunächst
zwei Antriebe 48, 49 vorgesehen, die zum unabhängigen Antrieb jeweils eines Komprimierorgans
31 dienen. Auf diese Weise lassen sich die Komprimierorgane 31 unabhängig vom Transport
der Gegenstände 10 auf dem Zuförderer 15 in Transportrichtung 24 und in entgegengesetzter
Richtung bewegen. Weiterhin können die Komprimierorgane 31 aufeinander zubewegt werden,
entsprechend der Darstellung gemäß Fig. 3 und 4. Der Antrieb der Komprimierorgane
31 erfolgt dabei auch unabhängig von dem Antrieb der Querstreben 39, 40.
[0045] Die Kopplung der Antriebe 48, 49 mit den Komprimierorganen 31 erfolgt über Zahnriemen
50, 51, 52, 53. Im vorliegenden Fall sind vier Zahnriemen 50..53 vorgesehen, weil
die Komprimierorgane 31 jeweils zweiteilig ausgebildet sind, nämlich mit jeweils oberen
Kompressionsbacken 54, 55 und unteren Kompressionsbacken 56, 57. Die jeweils zusammengehörigen
oberen und unteren Kompressionsbacken 54, 56; 55, 57 sind mit Abstand zueinander angeordnet,
sodass zwischen den oberen Kompressionsbacken 54, 55 und den unteren Kompressionsbacken
56, 57 ein Spalt gebildet ist, in dessen Bereich die Querstreben 39, 40 durchlaufen
(Fig. 6).
[0046] Die Kompressionsbacken 54..57 sind an Führungen 58 verschieblich gelagert. Der Zahnriemen
50 treibt die obere Kompressionsbacke 55 an. Der Zahnriemen 51 treibt die obere Kompressionsbacke
54 an. Der Zahnriemen 52 treibt die untere Kompressionsbacke 57 an und schließlich
treibt der Zahnriemen 53 die untere Kompressionsbacke 56 an. Um die Bewegungen der
Kompressionsbacken 54, 56; 55, 57 zu synchronisieren, ist eine Kopplung der Zahnriemen
50, 52; 51, 53 vorgesehen, nämlich über jeweils ein Transmissionselement 59.
[0047] Die Zahnriemen 50..53 sind jeweils als endlose Gurte ausgebildet. An den beiderseitigen
Enden der Gurte sind einerseits die Antriebe 48, 49 angeordnet bzw. Umlenkrollen 60.
Die Kopplung der Kompressionsbacken 54..57 mit den Zahnriemen 50..53 erfolgt mittels
Mitnehmern 61, über die die Kompressionsbacken 54..57 mit den Zahnriemen 50..53 verbunden
sind, beispielsweise durch Verklemmen (Fig. 12).
[0048] Eine weitere Besonderheit der Vorrichtung ist in Fig. 7 und 8 gezeigt. Es geht dabei
um die Konstruktion der Übergabevorrichtung 33. Wie vorstehend beschrieben, weist
die Übergabevorrichtung 33 eine Übergabebahn 64 mit seitlichen Wandungen 62 auf, zwischen
denen die vorkomprimierte Gruppe 14 mittels des Schiebers 35 hindurchgeschoben wird,
nämlich in den Bereich der zweiten Komprimiereinrichtung 34. Die Übergabevorrichtung
33 kann aber auch dazu benutzt werden, die Gruppen 14 vor der Übergabe an die zweite
Komprimiereinrichtung 34 zu drehen. Hierzu weist die Übergabevorrichtung 33 eine Drehstation
63 auf, die wahlweise zum Einsatz kommen kann. Der Einsatz der Drehstation 63 ist
insbesondere dann von Vorteil, wenn die Gegenstände 10 eine größere Höhe als Breite
aufweisen. In einem solchen Fall kommt dann die Drehstation 63 zum Einsatz, die die
Gruppen 14 erst um 90° dreht, sodass der Schieber 35 danach die gedrehte Gruppe 14
durch einen Kanal mit seitlichen Wandungen 62 in Richtung der zweiten Komprimiereinrichtung
34 abschiebt, wo in üblicher Weise die Hauptkomprimierung stattfindet.
[0049] Konstruktiv ist die Drehstation 63 im vorliegenden Fall so gebildet, dass ein Revolver
66 um eine horizontale Achse 67 drehend angetrieben wird und Taschen 65 für jeweils
eine Gruppe 14 aufweist. Hierzu dient ein separater Antrieb 68. Eine Gruppe 14 von
zu drehenden Gegenständen 10 wird im Einlaufbereich 69 des Revolvers 66 in eine Tasche
65 eingeschoben. Danach wird der Revolver 66 um 90° entsprechend Pfeil 70 in Fig.
8 gedreht, sodass die Tasche mit der anschließenden Komprimiereinrichtung 34 fluchtet.
Danach wird die Gruppe 14 durch den Schieber 35 ausgeschoben und an die Komprimiereinrichtung
34 übergeben. Die Taschen 65 sind jeweils unterseitig durch eine Bodenwand 71 sowie
seitliche Wandungen 62 begrenzt. Oberseitig wird die Gruppe 14 durch Führungen 72
in der Tasche 65 gehalten.
[0050] Die Übergabebahn 64 ist konstruktiv ähnlich aufgebaut wie die Taschen 65, nämlich
mit seitlichen Wandungen 62, sowie einer Bodenwand 71, allerdings feststehend und
nicht drehbar.
[0051] Um im Betrieb der Vorrichtung zwischen der Drehstation 63 und der Übergabebahn 64
wechseln zu können, sind beide Organe quer zur Transportrichtung 37 der Gruppe 14
verschieblich gelagert, nämlich im vorliegenden Fall auf einem gemeinsamen Laufwagen
73. Der Laufwagen 73 ist wiederum auf entsprechenden Laufschienen 74 verschiebbar.
[0052] Die Konstruktion der zweiten Komprimiereinrichtung 34 ergibt sich aus Fig. 11 und
13. In der Komprimiereinrichtung 34 wird demnach eine Gruppe 14 oder mehrere Gruppen
14 von Gegenständen gleichzeitig durch zwei Komprimierorgane 75 bzw. Komprimierbacken
einer weiteren Komprimierung unterzogen. Dies erfolgt im vorliegenden Fall durch Ausüben
von seitlichem Druck auf die Gruppe 14 bzw. die Gruppen 14 entsprechend der Pfeile
32. Die beiden Komprimierorgane 75 sind über Laufwagen 76 an einer Laufschiene 77
gelagert und quer zur Transportrichtung 37 verschiebbar. Über (Servo-)Antriebe 78,
79 werden Spindeln 80, 81 angetrieben, mit denen die Laufwagen 76 gekoppelt sind.
Auf diese Weise wird die Drehung der Spindeln 80, 81 in eine seitliche Bewegung der
Komprimierorgane 75 umgesetzt. Während der Komprimierung ruht die Gruppe 14 bzw. ruhen
die Gruppen 14 auf einer Unterlage 82, die als Bodenwand dient.
[0053] Eine weitere Besonderheit der Komprimiereinrichtung 34 ist in Fig. 13 bezeigt. Im
Arbeitsbereich der Komprimierorgane 75 sind Sensoren 83 zur Detektion der Lage der
Gruppen 14 angeordnet, beispielsweise in Form von Lichtschranken.
[0054] Auf diese Weise können Fehlstellungen wie in Fig. 13 erkannt werden. Weiterhin sind
in der Unterlage 82 bzw. Bodenwand Saugbohrungen 84 in einem Raster angeordnet. Über
die Saugbohrungen 84 können die Gegenstände 14 im Arbeitsbereich der Komprimierorgane
75 mit einem Unterdruck beaufschlagt werden. Dies dient zum einen zum Festhalten der
Gegenstände 10 bzw. Gruppe 14 und/oder auch dazu, Luft abzusaugen, um die zur Komprimierung
der Gegenstände 10 notwendige Kraft zu reduzieren.
[0055] Eine weitere in Fig. 9 und 10 gezeigte Besonderheit betrifft die Konstruktion des
Schiebers 27 im Bereich des Zuförderers 15. Demnach ist die Schieberplatte 29 auf
der zu den Gegenständen 10 weisenden Seite mit einer Auflage 85 aus einem flexiblen
Material, wie beispielsweise Filz, versehen. Diese Auflage 85 dient dazu, sicherzustellen,
dass auch schmale Gegenstände 10 aus den Fächern 25 ausgeschoben werden. Ferner ist
durch die Anlage an der Oberseite des Zuförderers 15 und den seitlichen Trennwänden
26 auch eine Säuberung des Zuförderers 15 durchführbar. Fig. 9 lässt erkennen, dass
die Auflage 85 so angeordnet ist, dass sie im Bereich von Rändern der Fächer 25 wirksam
ist.
[0056] Eine letzte Besonderheit ist in den Fig. 14 bis 16 dargestellt. Die Besonderheit
betrifft die Anordnung einer Verkleidung 86, die den Zuförderer 15 bedarfsweise abdeckt.
[0057] Die Verkleidung 14 ist im vorliegenden Fall so ausgebildet, dass sie den Zuförderer
15 mit den darauf befindlichen Gegenständen 10 bzw. Gruppen 14 seitlich und oberseitig
abdeckt. Bei geschlossener Verkleidung können daher die Gegenstände 10 nicht vom Zuförderer
15 abgeschoben werden. Entsprechend ruht der Schieber 27 seitlich neben der Verkleidung
86.
[0058] Hintergrund der Verkleidung 86 ist eine Abschottung des Zuförderers 15 von der Komprimiereinrichtung
30 bzw. der Abschubeinrichtung 18. Dies kann erforderlich sein, wenn bei einem der
benachbarten Organe eine Störung vorliegt, Wartungsarbeiten, Umbaumaßnahmen oder dergleichen
durchgeführt werden müssen. Es ist dann erforderlich den Bediener bzw. Kundendienst/Monteur
zu schützen, damit dieser sich nicht am Zuförderer 15 verletzt. Der Zuförderer 15
kann also durch die Verkleidung 86 weiter betrieben werden, während an den benachbarten
Organen Arbeiten durchgeführt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
mehrere Verpackungsmaschinen 16 entlang des Zuförderers 15 angeordnet sind, sodass
die Gegenstände 10 auch bei einer Störung oder Wartung einer Verpackungsmaschine 16
an dieser vorbei und zu einer anderen Verpackungsmaschine 16 transportiert werden.
[0059] Im vorliegenden Fall ist die Verkleidung 86 zweiteilig ausgebildet und jeweils Laufwagen
87 an einer Laufschiene 88 gelagert, sodass die beiden Hälften der Verkleidung 86
auseinander- und zusammengeschoben werden können, wie in Fig. 15 und 16 dargestellt.
Fig. 16 zeigt dabei den Normalbetrieb, bei dem die Gegenstände 10 auf dem Zuförderer
16 quer durch den Schieber 27 in den Bereich der Komprimiereinrichtung 30 abgeschoben
werden. Fig. 15 zeigt den Fall der Störung bzw. Wartung, bei der der Bereich des Zuförderers
15 im Bereich der Verpackungsmaschine 16 bzw. der Komprimiereinrichtung 30 gekapselt
ist.
[0060] Eine weitere Besonderheit kann in einer optischen Prüfvorrichtung 89 bestehen, die
zur Kontrolle der Gegenstände 10 bzw. Gruppen 14 von Gegenständen 10 zum Einsatz kommen
kann. Die Prüfvorrichtung 89 arbeitet mit einem Laser, mit dessen Hilfe die zu prüfenden
Objekte nach dem Lichtschnittverfahren vorzugsweise mit einem Lichtband 90 unter einem
Winkel von < 90° beleuchtet werden. Dabei wird das Lichtband 90 unter einem Triangulationswinkel
mit einem Sensor erfasst und die Abmessungen des Objekts anhand der Auslenkung des
Lichtbands 90 und des Triangulationswinkels berechnet.
[0061] Fig. 17 und 19 bzw. 18 und 20 dienen zur Erläuterung des Einsatzes des Messprinzips
im vorliegenden technischen Gebiet. So zeigt Fig. 17 die Abtastung der Gegenstände
10 auf dem Zuförderer 15. Die Prüfvorrichtung 89 ist oberhalb des Zuförderers 15 ortsfest
angeordnet und erfasst die in den Taschen 91 des Zuförderers 15 angeordneten Gegenstände
10. Durch einen Sensor 92 der durch einen Trennsteg 93 zwischen den Taschen 91 aktiviert
wird, wird dabei jeweils die Abtastung ausgelöst. Im vorliegenden Fall fehlt in einer
der zu erfassenden Taschen 91 ein Gegenstand 10, weshalb eine Lücke 94 zwischen den
Gegenständen 10 entstanden ist. Das Ergebnis der Abtastung der Oberseite der Gegenstände
10 ist in Fig. 19 gezeigt. Man kann deutlich erkennen, dass die durch den fehlenden
Gegenstand 10 entstandene Lücke 94 sich im Messergebnis sichtbar abzeichnet.
[0062] Fig. 18 und 20 zeigen einen weitere Einsatzmöglichkeit im Zusammenhang mit der Abtastung
von verpackten Gegenständen 10. Es handelt sich dabei um eine Abtastung von in Beuteln
17 verpackten Gruppen 14 von Gegenständen 10. Auch in diesem Fall ist eine entsprechende
Prüfvorrichtung 89 oberhalb der Förderstrecke angeordnet und erfasst die Beutel 17
von oben. Fig. 20 lässt erkennen, dass durch Abtastung der Oberseite der Beutel 17
auch in diesem Fall Lücken oder andere Fehlstellungen in der Gruppe 14 erkennbar wären.
[0063] Weiterhin ist es auch denkbar die Prüfvorrichtungen 89 auch an anderer Stelle im
Verpackungsprozess anzuordnen, wie in Fig. 5 angedeutet, beispielsweise im Bereich
der Komprimiereinrichtung 30, der Übergabevorrichtung 33 oder der Komprimiereinrichtung
34. Auch an anderen Stellen im Verpackungsprozess kann eine Kontrolle der Gegenstände
10 oder Gruppen 14 von Gegenständen 10 im Einzelfall erfolgen sein.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Gegenstand |
39 |
Querstrebe |
| 11 |
Converter |
40 |
Querstrebe |
| 12 |
Zuförderer |
41 |
Förderkette |
| 13 |
Gruppiereinrichtung |
42 |
Förderkette |
| 14 |
Gruppe |
43 |
Umlenkrollen |
| 15 |
Zuförderer |
44 |
Antriebswelle |
| 16 |
Verpackungsmaschine |
45 |
Antriebswelle |
| 17 |
Beutel |
46 |
Antrieb (Querstrebe) |
| 18 |
Abschubeinrichtung |
47 |
Antrieb (Querstrebe) |
| 19 |
Verpackungsmaschine |
48 |
Antrieb (Komprimierorgan) |
| 20 |
Faltschachtel |
49 |
Antrieb (Komprimierorgan) |
| 21 |
Verpackungsmaschine |
50 |
Zahnriemen |
| 22 |
Dichtpackung |
51 |
Zahnriemen |
| 23 |
Zuförderer |
52 |
Zahnriemen |
| 24 |
Transportrichtung |
53 |
Zahnriemen |
| 25 |
Fach |
54 |
obere Kompressionsbacke |
| 26 |
Trennwand |
55 |
obere Kompressionsbacke |
| 27 |
Schieber |
56 |
untere Kompressionsbacke |
| 28 |
Einheit |
57 |
untere Kompressionsbacke |
| 29 |
Schieberplatte |
58 |
Führung |
| 30 |
Komprimiereinrichtung |
59 |
Transmissionselement |
| 31 |
Komprimierorgan |
60 |
Umlenkrolle |
| 32 |
Pfeil |
61 |
Mitnehmer |
| 33 |
Übergabevorrichtung |
62 |
Wandung |
| 34 |
Komprimiereinrichtung |
63 |
Drehstation |
| 35 |
Schieber |
64 |
Übergabebahn |
| 36 |
Komprimierorgan |
65 |
Taschen |
| 37 |
Transportrichtung |
66 |
Revolver |
| 38 |
Förderbahn |
67 |
Achse |
| 68 |
Antrieb |
|
|
| 69 |
Einlaufbereich |
|
|
| 70 |
Pfeil |
|
|
| 71 |
Bodenwand |
|
|
| 72 |
Führung |
|
|
| 73 |
Laufwagen |
|
|
| 74 |
Laufschiene |
|
|
| 75 |
Komprimierorgan |
|
|
| 76 |
Laufwagen |
|
|
| 77 |
Laufschiene |
|
|
| 78 |
Antrieb |
|
|
| 79 |
Antrieb |
|
|
| 80 |
Spindel |
|
|
| 81 |
Spindel |
|
|
| 82 |
Unterlage |
|
|
| 83 |
Sensoren |
|
|
| 84 |
Saugbohrungen |
|
|
| 85 |
Auflage |
|
|
| 86 |
Verkleidung |
|
|
| 87 |
Laufwagen |
|
|
| 88 |
Laufschiene |
|
|
| 89 |
Prüfvorrichtung |
|
|
| 90 |
Lichtband |
|
|
| 91 |
Tasche |
|
|
| 92 |
Sensor |
|
|
| 93 |
Trennsteg |
|
|
| 94 |
Lücke |
|
|
1. Verfahren zum Handhaben von (flachen) Gegenständen (10), insbesondere von Hygieneprodukten
wie Windeln, Binden oder dergleichen, wobei die Gegenstände (10) auf einem im Wesentlichen
kontinuierlich angetriebenen Zuförderer (15) transportiert und im Anschluss an den
Transport auf dem Zuförderer (15) einer Komprimierung unterzogen werden, wobei eine
Gruppe (14) von Gegenständen (10) durch eine Abschubeinrichtung (18), insbesondere
einen Schieber (27), vom Zuförderer (15) abgeschoben wird, wobei der Schieber (27)
während des Abschiebens mit den Gegenständen (10) in Transportrichtung (24) des Zuförderers
(15) wenigstens teilweise mitläuft und dass die Gruppe (14) von Gegenständen (10)
durch die Abschubeinrichtung (18) einer ersten Komprimiereinrichtung (30) zugeführt
und durch diese wenigstens teilweise (vor-)komprimiert wird und wobei danach die wenigstens
teilweise (vor-)komprimierte Gruppe (14) von Gegenständen (10) einer zweiten Komprimiereinrichtung
(34) zugeführt und in dieser einer weiteren (Haupt-)Komprimierung unterzogen wird,
dass die erste Komprimiereinrichtung (30) während des (Vor-)Komprimierens in Transportrichtung
(24) des Zuförderers (15) mitläuft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komprimiereinrichtung (30) zwei unabhängig voneinander angetriebene Komprimierorgane
(31) aufweist, die zum (Vor-)Komprimieren der Gruppe (14) von Gegenständen (10) relativ
zueinander und unabhängig voneinander bewegt werden, während die Komprimierorgane
(31) auch wenigstens teilweise gleichgerichtet oder entgegengerichtet mit dem Zuförderer
(15) bewegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komprimiereinrichtung (30) bzw. die Komprimierorgane (31) wenigstens teilweise
kontinuierlich betrieben wird bzw. bewegt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppe (14) von Gegenständen (10), insbesondere in der zweiten Komprimiereinrichtung
(34), über vorzugsweise im Bereich einer unteren Bodenwand (82) der Komprimiereinrichtung
(34) angeordnete Saugbohrungen (84) Luft entzogen wird, um die zum Komprimieren der
Gruppe (14) von Gegenständen (10) erforderliche Kraft zu verringern.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe (14) von Gegenständen (10), insbesondere in der zweiten Komprimiereinrichtung
(34), über vorzugsweise im Bereich einer unteren Bodenwand (82) der Komprimiereinrichtung
(34) angeordnete Saugbohrungen (84) mit einem Unterdruck beaufschlagt wird, um Gruppe
(14) von Gegenständen (10) zu halten.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (10) und/oder Gruppen (14) von Gegenständen (10) und/oder Beutel
(17) mit Gegenständen (10) von wenigstens einer Prüfvorrichtung (89) im Hinblick auf
eine ordnungsgemäße Ausgestaltung und/oder Anordnung und/oder Anzahl der Gegenstände
(10) abgetastet werden, wobei die Prüfvorrichtung (89) vorzugsweise berührungslos
arbeitet, insbesondere nach dem Laserschnittverfahren.
7. Vorrichtung zum Handhaben von (flachen) Gegenständen (10), insbesondere von Hygieneprodukten
wie Windeln, Binden oder dergleichen, mit einem Zuförderer (15) zum im Wesentlichen
kontinuierlichen Transport der Gegenstände (10) und mit einer im Anschluss an den
Zuförderer (15) angeordneten Komprimiereinrichtung (30) zum Komprimieren einer Gruppe
(14) von Gegenständen (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe (14) von Gegenständen (10) durch eine Abschubeinrichtung (18), insbesondere
einen Schieber (27), vom Zuförderer (15) abschiebbar ist, wobei die Abschubeinrichtung
(18) dazu eingerichtet ist während des Abschiebens mit den Gegenständen (10) in Transportrichtung
(24) des Zuförderers (15) wenigstens teilweise mitbewegt zu werden, und dass eine
erste Komprimiereinrichtung (30) vorgesehen ist, zur wenigstens teilweisen (Vor-)Komprimierung
der Gruppe (14) von Gegenständen (10), und die während des (Vor-)Komprimierens in
Transportrichtung (24) des Zuförderers (15) mitläuft, und dass eine zweite Komprimiereinrichtung
(34) vorgesehen ist, in der die wenigstens teilweise (vor-)komprimierte Gruppe (14)
von Gegenständen (10) einer weiteren (Haupt-)Komprimierung unterzogen wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Komprimiereinrichtung (30) und der zweiten Komprimiereinrichtung
(34) eine Drehstation (63) zum bedarfsweisen Drehen der Gruppe (14) aus Gegenständen
(10) vorzugsweise um 90° angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise in der zweiten Komprimiereinrichtung (34) Sensoren (83) zur Prüfung
der Lage der Gruppe (14) aus Gegenständen (10) vorgesehen sind, insbesondere im Hinblick
auf eine Kontrolle einer gleichmäßigen Flucht der Gegenstände (10) innerhalb der Gruppe
(14).
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise die zweite Komprimiereinrichtung (34) Saugbohrungen (84) zum Halten
der Gruppe (14) von Gegenständen (10) und/oder zum Absaugen von Luft während der Komprimierung
der Gruppe (14) aus Gegenständen (10) aufweist, insbesondere im Bereich einer unteren
Bodenwand (82) der Komprimiereinrichtung (34).
11. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuförderer (15) als Fächerband ausgebildet ist, wobei Trennwände (26) zwischen
benachbarten Fächern (25) des Fächerbands vorgesehen sind, und wobei der Schieber
(27) flexible Mittel (85) aufweist, mit denen der Schieber (27) während des Abschiebens
der Gegenstände (10) an den Trennwänden (26) anliegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komprimiereinrichtungen (30, 34) wenigstens teilweise Teil einer Vorrichtung
zum Verpacken der Gegenstände (10) sind, und dass bei einer wenigstens teilweisen
Unterbrechung des Betriebs der Vorrichtung eine Verkleidung (86) am Zuförderer (15)
positionierbar ist, derart, dass die Gegenstände (10) auf dem Zuförderer (15) an der
Vorrichtung vorbeitransportiert werden und ein Bediener der Vorrichtung durch die
Verkleidung (86) geschützt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Förderstrecke der Gegenstände (10) und/oder der Gruppen (14) aus Gegenständen
(10) und/oder der Beutel (17) mit Gegenständen (10) wenigstens eine Prüfvorrichtung
(89) angeordnet ist, zur Prüfung der Gegenstände (10) und/oder der Gruppen (14) und/oder
der Beutel (17) im Hinblick auf eine ordnungsgemäße Ausgestaltung und/oder Anordnung
und/oder Anzahl der Gegenstände (10), wobei die Prüfvorrichtung (89) vorzugsweise
berührungslos arbeitet, insbesondere nach dem Laserschnittverfahren.
1. Method for handling (flat) items (10), in particular hygiene products such as nappies,
sanitary napkins, or the like, wherein the items (10) are transported on an infeed
conveyor (15) which is driven in a substantially continuous manner, and, subsequent
to transportation, are subjected to compressing on the infeed conveyor (15), wherein
a group (14) of items (10) by a shunting installation (18), in particular by a slide
(27), is shunted from the infeed conveyor (15), wherein the slide (27) during shunting
at least partially runs conjointly with the items (10) in the transportation direction
(24) of the infeed conveyor (15), and that the group (14) of items (10) by the shunting
installation (18) is infed to a first compressing installation (30) and by the latter
is at least partially (pre-) compressed, and wherein thereafter the at least partially
(pre-) compressed group (14) of items (10) is infed to a second compressing installation
(34), and in the latter is subjected to further (main) compressing, so that the first
compressing installation (30) during (pre-) compressing at least partially runs conjointly
in the transportation direction (24) of the infeed conveyor (15).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the first compressing installation (30) has two compressing members (31) which are
driven in a mutually independent manner and which, for (pre-) compressing of the group
(14) of items (10) are moved in relation to one another and independently of one another
while the compressing members (31) are also at least partially moved in the same direction
as the infeed conveyor (15) or in a direction opposite thereto.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the compressing installation (30) or the compressing members (31), respectively,
is or are at least partially continuously operated or moved, respectively.
4. Method according to Claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that in order to reduce the force required for compressing the group (14) of items (10),
air is extracted from the group (14) of items (10), in particular in the second compressing
installation (34), by way of suction bores (84) which are preferably disposed in the
region of a lower base wall (82) of the compressing installation (34).
5. Method according to Claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that in order for the group (14) of items (10) to be retained, the group (14) of items
(10) is impinged with negative pressure, in particular in the second compressing installation
(34), by way of suction bores (84) which are preferably disposed in the region of
a lower base wall (82) of the compressing installation (34) .
6. Method according to Claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the items (10) and/or groups (14) of items (10) and/or bags (17) with items (10)
are scanned by at least one testing device (89) with a view to an orderly design embodiment
and/or arrangement and/or number of the items (10), wherein the testing device (89)
preferably operates in a non-contacting manner, in particular according to the laser-cutting
method.
7. Device for handling (flat) items (10), in particular hygiene products such as nappies,
sanitary napkins, or the like, having an infeed conveyor (15) for the substantially
continuous transportation of the items (10) and having a compressing installation
(30), which is disposed so as to follow the infeed conveyor (15), for compressing
a group (14) of items (10), characterized in that the group (14) of items (10) by a shunting installation (18), in particular by a
slide (27), is capable of being shunted off the infeed conveyor (15), wherein the
shunting installation (18) is adapted for being at least partially moved conjointly
with the items (10) in the transportation direction (24) of the infeed conveyor (15)
during shunting, and that a first compressing installation (30) is provided for at
least partially (pre-) compressing the group (14) of items (10), and which during
(pre-) compressing at least partially runs conjointly in the transportation direction
(24) of the infeed conveyor (15), and that a second compressing installation (34)
is provided, in which the at least partially (pre-) compressed group (14) of items
(10) is subjected to further (main) compressing.
8. Device according to Claim 7, characterized in that a rotary station (63) for rotating the group (14) of items (10) on demand preferably
by 90° is disposed between the first compressing installation (30) and the second
compressing installation (34).
9. Device according to Claim 7 or 8, characterized in that sensors (83) for testing the position of the group (14) of items (10) are provided
preferably in the second compressing installation (34), in particular with a view
to checking a uniform alignment of the items (10) within the group (14).
10. Device according to Claim 7 or one of the further preceding claims, characterized in that preferably the second compressing installation (34), in particular in the region
of a lower base wall (82) of the compressing installation (34), has suction bores
(84) for retaining the group (14) of items (10), and/or for suctioning air during
compressing of the group (14) of items (10).
11. Device according to Claim 7 or one of the further preceding claims, characterized in that the infeed conveyor (15) is configured as a compartment belt, wherein partition walls
(26) are provided between adjacent compartments (25) of the compartment belt, and
wherein the slide (27) has flexible means (85) by way of which the slide (27) bears
on the partition walls (26) during shunting of the items (10).
12. Device according to Claim 7 or one of the further preceding claims, characterized in that the compressing installations (30, 34) are at least partially part of a device for
packing the items (10), and that in the case of an at least partial interruption of
the operation of the device a cladding (86) is positionable on the infeed conveyor
(15) in such a manner that the items (10) on the infeed conveyor (15) are transported
past the device, and an operator of the device is protected by the cladding (86).
13. Device according to Claim 7 or one of the further preceding claims, characterized in that at least one testing device (89) for testing the items (10) and/or the groups (14)
and/or the bags (17) with a view to an orderly design embodiment and/or arrangement
and/or number of the items (10) is disposed along the conveying path of the items
(10) and/or of the groups (14) of items (10) and/or of the bags (17) having items
(10), wherein the testing device (89) preferably operates in a non-contacting manner,
in particular according to the laser-cutting method.
1. Procédé de manipulation d'objets (plats) (10), notamment de produits d'hygiène tels
que des couches, des serviettes hygiéniques ou similaires, les objets (10) étant transportés
sur un convoyeur d'alimentation (15) entraîné sensiblement en continu et étant soumis
à une compression sur le convoyeur d'alimentation (15) après le transport, un groupe
(14) d'objets (10) étant repoussé du convoyeur d'alimentation (15) par un mécanisme
de poussée (18), en particulier un poussoir (27), le poussoir (27) se déplaçant au
moins partiellement avec les objets (10) dans la direction de transport (24) du convoyeur
d'alimentation (15) pendant le processus de repoussement et le groupe (14) d'objets
(10) étant amené par le mécanisme de poussée (18) à un premier mécanisme de compression
(30) et étant au moins partiellement (pré-)comprimé par celui-ci et le groupe (14)
d'objets (10), au moins partiellement (pré-)comprimé, étant ensuite amené à un deuxième
mécanisme de compression (34) et soumis dans celui-ci à une compression (principale)
supplémentaire, le premier mécanisme de compression (30) se déplaçant dans la direction
de transport (24) du convoyeur d'alimentation (15) pendant le processus de (pré-)compression.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier mécanisme de compression (30) comporte deux organes de compression (31)
entraînés indépendamment l'un de l'autre qui se déplacent l'un par rapport à l'autre
et indépendamment l'un de l'autre pour (pré)comprimer le groupe (14) d'objets (10),
tandis que les organes de compression (31) sont également déplacés au moins partiellement
dans le même sens ou dans des sens opposés avec le convoyeur d'alimentation (15).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le mécanisme de compression (30) ou les organes de compression (31) sont entraînés
ou déplacés au moins partiellement en continu.
4. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications précédentes, caractérisé en ce que de l'air est retiré du groupe (14) d'objets (10), notamment dans le deuxième mécanisme
de compression (34), par le biais de trous d'aspiration (84) ménagés de préférence
au niveau d'une paroi de fond inférieure (82) du mécanisme de compression (34) afin
de réduire la force nécessaire pour comprimer le groupe (14) d'objets (10).
5. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications précédentes, caractérisé en ce que le groupe (14) d'objets (10) est soumis à une pression négative, en particulier dans
le deuxième mécanisme de compression (34), par le biais de trous d'aspiration (84)
ménagés de préférence au niveau d'une paroi de fond inférieure (82) du mécanisme de
compression (34) afin de maintenir le groupe (14) d'objets (10).
6. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications précédentes, caractérisé en ce que les objets (10) et/ou des groupes (14) d'objets (10) et/ou des sacs (17) comprenant
des objets (10) sont explorés par au moins un dispositif de contrôle (89) en termes
de forme et/ou disposition et/ou nombre corrects d'objets (10), le dispositif de test
(89) fonctionnant de préférence sans contact, en particulier selon le procédé de découpe
au laser.
7. Dispositif destiné à manipuler des objets (plats) (10), en particulier des produits
d'hygiène tels que des couches, des serviettes hygiéniques ou similaires, ledit dispositif
comprenant un convoyeur d'alimentation (15) destiné à transporter sensiblement en
continu des objets (10) et un mécanisme de compression (30) disposé à la suite du
convoyeur d'alimentation (15) et destiné à comprimer un groupe (14) d'objets (10),
caractérisé en ce que le groupe (14) d'objets (10) est repoussé du convoyeur d'alimentation (15) par un
mécanisme de poussée (18), en particulier un poussoir (27), le mécanisme de poussée
(18) étant conçu pour être déplacé au moins partiellement conjointement avec les objets
(10) dans la direction de transport (24) du convoyeur d'alimentation (15) pendant
le processus de poussée, et en ce qu'un premier mécanisme de compression (30) est prévu pour (pré-)comprimer le groupe
(14) d'objets (10), et est déplacé pendant le processus de (pré)compression dans la
direction de transport (24) du convoyeur d'alimentation (15), et en ce qu'un deuxième mécanisme de compression (34) est prévu dans lequel le groupe (14) d'objets
(10), au moins partiellement (pré)comprimé, est soumis à une compression (principale)
supplémentaire.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une station de rotation (63) destinée à faire tourner, si besoin est, le groupe (14)
d'objets (10), de préférence de 90°, est disposée entre le premier mécanisme de compression
(30) et le deuxième mécanisme de compression (34).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que des capteurs (83) destinés à contrôler la position du groupe (14) d'objets (10),
notamment en termes de maîtrise de l'alignement uniforme des objets (10) à l'intérieur
du groupe (14), sont prévus de préférence dans le deuxième mécanisme de compression
(34) .
10. Dispositif selon la revendication 7 ou l'une des autres revendications précédentes,
caractérisé en ce que de préférence le deuxième mécanisme de compression (34) comporte des trous d'aspiration
(84) destinés à maintenir le groupe (14) d'objets (10) et/ou à aspirer de l'air pendant
le processus de compression du groupe (14) d'objets (10), notamment au niveau d'une
paroi de fond inférieure (82) du mécanisme de compression (34).
11. Dispositif selon la revendication 7 ou l'une des autres revendications précédentes,
caractérisé en ce que le convoyeur d'alimentation (15) est conçu comme une courroie à compartiments, des
parois de séparation (26) étant prévues entre des compartiments adjacents (25) de
la courroie à compartiments, et le poussoir (27) comportant des moyens souples (85)
permettant au poussoir (27) de venir en appui sur les parois de séparation (26) pendant
le processus de repoussement des objets (10).
12. Dispositif selon la revendication 7 ou l'une des autres revendications précédentes,
caractérisé en ce que les mécanismes de compression (30, 34) font au moins partiellement partie d'un dispositif
d'emballage des objets (10), et en ce que, en cas d'interruption au moins partielle du fonctionnement du dispositif, un capot
(86) peut être positionné sur le convoyeur d'alimentation (15) de manière à ce que
les objets (10) sur le convoyeur d'alimentation (15) soient transportés devant le
dispositif et qu'un opérateur du dispositif soit protégé par le capot (86).
13. Dispositif selon la revendication 7 ou l'une des autres revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de contrôle (89) destiné à contrôler les objets (10) et/ou
les groupes (14) et/ou les sacs (17) en termes de forme et/ou disposition et/ou nombre
corrects des objets (10), est disposé le long de la section de transport des objets
(10) et/ou des groupes (14) d'objets (10) et/ou des sacs (17) comprenant des objets
(10), le dispositif de contrôle (89) fonctionnant de préférence sans contact, en particulier
selon le procédé de découpe au laser.