| (19) |
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(11) |
EP 2 885 455 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
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Anmeldetag: 09.08.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/066671 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/026913 (20.02.2014 Gazette 2014/08) |
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SAUGWALZE FÜR EINE MASCHINE ZUR HERSTELLUNG UND/ODER VERARBEITUNG EINER PAPIER-, KARTON-
ODER TISSUEBAHN
SUCTION ROLL FOR A MACHINE FOR PRODUCING AND/OR PROCESSING A PAPER, CARDBOARD OR TISSUE
WEB
CYLINDRE ASPIRANT DESTINÉ À UNE MACHINE POUR LA PRODUCTION ET/OU LA TRANSFORMATION
D'UNE BANDE DE PAPIER, DE CARTON OU DE PAPIER OUATÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.08.2012 DE 102012214531
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2015 Patentblatt 2015/26 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- ERKELENZ, Marc
89231 Neu-Ulm (DE)
- HONOLD, Jochen
86825 Schlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102011 004 055 US-A- 2 969 837
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US-A- 2 290 777
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Walze mit einer Über- oder Unterdruckzone gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruch 1.
[0002] Dichteinrichtungen in besaugten oder beblasenen Walzen für Papier-, Karton- oder
Tissuemaschinen müssen die Über- oder Unterdruckzone zuverlässig gegen die Umgebung
in der Normaldruck herrscht abdichten. Hierbei wird zur Abdichtung der Überdruck-
oder Unterdruckzone die Dichtfläche jeder Dichtleiste der Dichteinrichtung gegen die
Innenseite des rotierenden Walzenmantels angestellt. Um den Verschleiß der Dichtleiste
hervorgerufen durch Reibung zwischen der Mantelfläche und der Dichtfläche zu reduzieren,
wird versucht ein Schmiermittel zwischen die Dichtfläche und die Innenseite einzubringen.
Dies wird gewöhnlich mit Spritzrohren gemacht, die in Drehrichtung der Walze vor der
ersten Dichtleiste der Über- oder Unterdruckzone angeordnet sind. Hierbei wird das
Schmiermittel auf die Innenseite des Walzenmantels aufgebracht von diesem durch dessen
Rotation zu den einzelnen Dichtleisten befördert, wodurch in Drehrichtung betrachtet
die Schmiermittelversorgung von Dichtleiste zu Dichtleiste abnimmt. Um die in Drehrichtung
nachfolgenden Dichtleisten dennoch mit genügend Schmiermittel zu versorgen, muss eine
große Menge an Schmiermittel verwendet werden, welches aber nur zum geringen Teil
der eigentlichen Schmierung der Dichtleisten zu Gute kommt und sonst zur nicht gewünschten
Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn beiträgt.Zur Lösung dieses Problems ist aus der
US 2 269 837 ist eine Dichtleiste mit integrierter Schmierung bekannt. Zudem schlägt eine in der
DE 10 2011 004 055 veröffentlichte Erfindung der Anmelderin vor, das Schmiermittel direkt zu der die
Dichtfläche bereitstellenden Oberseite der jeweiligen Dichtleiste zu leiten, um damit
jede einzelne Dichtleiste gezielt mit der benötigten Menge an Schmiermittel zu versorgen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung dieser Erfindung schlägt hier ferner eine an der Oberseite
der Walze bereitgestellte Schmiermittelrinne in Form einer neben der Dichtfläche angeordneten
sich in Längsrichtung der Dichtleiste, d.h. in Maschinenquerrichtung der Walze, erstreckenden
nutartigen Vertiefung vor.
[0003] Da die Dichtleiste in radialer Richtung der Walze zur Innenseite des Walzenmantels
hin und von dieser weg bewegbar sein muss, darf diese Bewegungsfreiheit der Dichtleiste
nicht durch die Versorgungsleitung, mittels der das Schmiermittel zur Schmiermittelrinne
transportiert wird, gestört werden.
[0004] Es ist nun die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Walze mit einer Dichtleiste
mit integrierter Schmiermittelversorgung vorzuschlagen, welche in ihrer Bewegungsfreiheit
nicht gegenüber einer Dichtleiste eingeschränkt ist, die keine integrierte Schmiermittelversorgung
hat.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Walze für eine Maschine zur Herstellung oder Verarbeitung
einer Faserstoffbahn, wobei die Walze einen bewegbaren Walzenmantel und eine innerhalb
des Walzenmantels angeordnete und im Vergleich zum Walzenmantel drehfeste Über- oder
Unterdruckzone umfasst, welche gegenüber der Umgebung mittels einer zumindest eine
Dichtleiste umfassenden Dichteinrichtung abgedichtet ist, wobei die Dichtleiste in
ihrer Breite durch eine vordere- und eine hintere Stirnseite begrenzt ist und in radialer
Richtung der Walze zur Innenseite des Walzenmantels hin und von dieser weg bewegbar
ist, und wobei die Dichtleiste im Bereich ihrer zur Innenseite des bewegbaren Walzenmantels
weisenden Dichtfläche zumindest eine an eine Versorgungsleitung angeschlossene Schmiermittelaustrittsöffnung
umfasst, mittels welcher Schmiermittel zwischen die Innenseite des Walzenmantels und
die Dichtfläche bringbar ist, wobei die Versorgungsleitung einen innerhalb der Dichtleiste
verlaufenden Teil sowie einen außerhalb der Dichtleiste aber innerhalb der Walze verlaufenden
Teil hat.
[0006] Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb der Walze verlaufende
Teil der Versorgungsleitung auf seiner außerhalb der Dichtleiste geführten Länge einen
ersten und zweiten Leitungsabschnitt hat, wobei der erste Leitungsabschnitt länger
ist als der zweite Leitungsabschnitt und der zweite Leitungsabschnitt im Vergleich
zum ersten Leitungsabschnitt biegeflexibler ausgebildet ist.
[0007] Durch den biegeflexiblen, kurzen zweiten Leitungsabschnitt wird in radialer Richtung
der Walze eine freie Verschiebbarkeit der Dichtleiste relativ zur Innenseite des Walzenmantels
hin oder von dieser weg gewährleistet. Der erste Leitungsabschnitt des innerhalb der
Walze aber außerhalb der Dichtleiste verlaufenden Teils der Versorgungsleitung kann
biegefest und damit stabil ausgeführt werden. Bei der Auslegung und Anordnung des
biegeflexiblen zweiten Leitungsabschnitts ist insbesondere darauf zu achten, dass
dieser so verläuft, dass dieser nicht bei der Bewegung der Dichtleiste an Bauteilen
innerhalb der Walze scheuert.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] Der biegesteifere erste Leitungsabschnitt kann bspw. durch ein oder mehrere Stahlrohre
ausgeführt sein. Der biegeflexiblere zweite Leitungsabschnitt kann bspw. durch einen
oder mehrere Kunststoffschläuche, insbesondere Gummischläuche, ausgeführt sein, die
bspw. mit einem Metallgewebe oder -geflecht verstärkt sein können.
[0010] Denkbar ist insbesondere, dass der biegesteife erste Leitungsabschnitt an dem zumindest
einen Walzenende beginnt und sich in der Walze in Richtung der Dichtleiste erstreckt.
Denkbar ist ferner, dass der biegeflexible zweite Leitungsabschnitt maximal einen
Meter beabstandet von der zumindest einen Stelle beginnt an der die Versorgungsleitung
aus der Dichtleiste geführt ist. Denkbar ist, dass der biegeflexiblere zweite Leitungsabschnitt
eine Länge von 15cm bis 200cm, insbesondere 20cm bis 150 cm hat.
[0011] Denkbar ist, dass die Versorgungsleitung im Bereich zumindest eines längsseitigen
Walzenendes der Walze aus der Walze geführt ist. Ferner ist denkbar, dass jedes der
beiden Walzenenden einen Walzendeckel umfasst und die Versorgungsleitung an zumindest
einem der Walzendeckel aus der Walze geführt wird.
[0012] Vorzugsweise beginnt der biegeflexible zweite Leitungsabschnitt an der Stelle, an
der die Versorgungsleitung aus der Dichtleiste geführt wird.
[0013] Die Versorgungsleitung weist vorzugsweise einen mit der Dichtleiste integralen oder
unlösbar verbundenen vierten Leitungsabschnitt -zum vierten Leitungsabschnitt kann
bspw. der zentrale Versorgungskanal und die zumindest eine Steigleitung gehörensowie
einen lösbar mit dem vierten Leitungsabschnitt verbundenen dritten Leitungsabschnitt
auf, der außerhalb der Dichtleiste verläuft und vorzugsweise zu zumindest einem der
beiden Walzenenden geführt ist. Hierdurch wird es ermöglicht, dass die Dichtleiste
bspw. bei deren Austausch oder Wartung einfach an die Schmiermittelversorgung angeschlossen
und von dieser wieder getrennt werden kann.
[0014] Vorzugsweise ist hierbei im Bereich der zumindest einen Stelle an der die Verbindungsleitung
aus der Dichtleiste herausgeführt wird, zumindest ein Verbindungselement, bspw. in
Form einer mittels einem O-Ring abgedichteten Hülse, vorgesehen, mittels dem der dritte
mit den vierten Leitungsabschnitt lösbar miteinander verbunden sind, d.h. gemäß dieser
Ausführungsform erstreckt sich der vierte Leitungsabschnitt im Wesentlichen innerhalb
der Dichtleiste und endet an dem Verbindungselement. Der dritte Leitungsabschnitt
ist dann außerhalb der Dichtleiste geführt und ist mit dem vierten Leitungsabschnitt
lösbar über das zumindest eine Verbindungselement verbunden. Es ist durchaus möglich,
dass der vierte Leitungsabschnitt innerhalb der Dichtleiste derart verzweigt verläuft,
dass dieser an mehreren bspw. in Längsrichtung der Dichtleiste nebeneinander angeordneten
Stellen aus der Dichtleiste geführt ist. In diesem Fall ist dann vorzugsweise im Bereich
jeder Stelle an der ein Ast des vierten Leitungsabschnitts aus der Dichtleiste geführt
ist ein Verbindungselement angeordnet mittels dem der jeweilige Ast mit dem dritten
Leitungsabschnitt verbunden ist.
[0015] Vorzugsweise setzt sich der dritte Leitungsabschnitt aus dem ersten und zweiten Leitungsabschnitt
zusammen.
[0016] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Dichteinrichtung
einen Dichtleistenhalter zur Halterung der Dichtleiste umfasst, wobei der Dichtleistenhalter
einen Halteabschnitt mit zumindest einer Führungsfläche hat, entlang der die Dichtleiste
mit zumindest einer der beiden Seiten von vorderer- und hinterer Stirnseite in radialer
Richtung der Walze betrachtet von und zur Innenseite der Walzenmantelfläche hin und
weg verschiebbar gelagert ist, wobei die Versorgungsleitung an zumindest einer Stelle
an einer der beiden Stirnseiten aus der Dichtleiste herausgeführt ist und wobei der
Halteabschnitt zumindest eine Aussparung hat, durch welche der aus der Stirnseite
der Dichtleiste herausgeführte Abschnitt der Versorgungsleitung durch den Dichtleistenhalter
hindurch geführt wird, wobei die zumindest eine Aussparung derart ausgebildet ist,
dass die Dichtleiste zusammen mit dem herausgeführten Abschnitt der Versorgungsleitung
relativ zum Dichtleistenhalter entlang der Wegstrecke bewegbar ist.
[0017] Denkbar ist, dass die zumindest eine Aussparung lochförmig oder als nach oben offene
Nut ausgebildet ist.
[0018] Vorzugsweise umfasst die Dichtleiste eine zur Innenseite des Walzenmantels weisende
Oberseite, welche die Dichtfläche und die zumindest eine Schmiermittelaustrittsöffnung
bereitstellt. Hierbei ist es denkbar, dass die zumindest eine Schmiermittelaustrittsöffnung
als Schmiermittelrinne ausgebildet ist, in Form einer im Material der Dichtleiste
gebildeten sich in ihrer Längsrichtung in Längsrichtung der Dichtleiste erstreckenden
nutartigen Vertiefung im Material der Dichtleiste. Denkbar ist in diesem Zusammenhang
ferner, dass die Dichtleiste in ihrer Länge durch zwei Enden begrenzt wird, wobei
die Dichtleiste im Bereich ihrer beiden Enden jeweils eine die Schmiermittelrinne
in seiner Länge begrenzende Wandung aufweist.
[0019] Dadurch, dass die Schmiermittelrinne in ihrer Länge beidseitig abgeschlossen ist,
ist diese wannenartig ausgebildet, wodurch sich ein über die Länge der Schmiermittelrinne
gleichmäßiger Pegel an Schmiermittel einstellen kann und die Schmiermittelrinne eine
Art Speicher für das Schmiermittel bildet. Hierdurch kann auch bei variierender Abgabe
von Schmiermittel durch die Versorgungsleitung ein im Wesentlichen konstanter Schmiermittelpegel
gehalten werden kann. Hierdurch kann die Menge an benötigtem Schmiermittel weiter
reduziert und die Notlaufeigenschaften bei kurzfristigem Ausfall der Schmiermittelversorgung
verbessert werden.
[0020] Vorzugsweise erstreckt sich die Schmiermittelrinne im Wesentlichen über den größten
Teil der Länge der Dichtleiste. Im Wesentlichen soll hierbei bedeuten, dass sich die
Schmiermittelrinne über zumindest 60%, bevorzugt zumindest 70%, der Länge der Dichtleiste
erstreckt. Hierbei kann sich die Schmiermittelrinne ununterbrochen erstrecken. Vorzugsweise
haben die beiden die Schmiermittelrinne in ihrer Länge begrenzenden Wandungen eine
Stärke - in Längsrichtung der Dichtleiste betrachtet- von maximal 20 cm, bevorzugt
maximal 10cm. Bei einer üblichen Dichtleiste kann dies bedeuten, dass sich die Schmiermittelrinne
über mehrere Meter erstreckt, wohingegen sich die beiden Wandungen an den Enden der
Dichtleiste jeweils über maximal 20 cm, insbesondere maximal 10 cm erstrecken.
[0021] Um den Aufbau der Dichteinrichtung hinsichtlich dem Anschluss der Versorgungsleitung
an die Dichtleiste einfach zu gestalten und dennoch eine gleichmäßige Ausbringung
des Schmiermittels über die Länge der Dichtleiste zu gewährleisten, sieht eine bevorzugte
Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Versorgungsleitung einen sich innerhalb
der Dichtleiste entlang deren Längsrichtung erstreckenden zentralen Versorgungskanal
sowie zumindest eine, vorzugsweise mehrere die Schmiermittelrinne und den zentralen
Versorgungskanal miteinander verbindende Steigleitung(en) umfasst über welche die
Schmiermittelrinne durch in der Schmiermittelrinne endende Austrittsöffnungen der
jeweiligen Steigleitung mit dem Schmiermittel gespeist wird. Gemäß dieser Ausgestaltung
kann der zentrale Versorgungskanal durch eine oder wenige Zuleitungen mit dem Schmiermittel
gespeist werden. Der zentrale Versorgungskanal verteilt dann das Schmiermittel an
mehrere Steigleitungen -wobei die Anzahl der Steigleitungen deutlich größer als die
Anzahl der Zuleitungen ist. Denkbar sind in diesem Zusammenhang, dass in Längsrichtung
der Dichtleiste betrachtet etwa alle 5 bis 500mm eine Austrittsöffnung angeordnet
ist.
[0022] Um die Ausbringung der Menge an Schmiermittel weiter besser vergleichmäßigen zu können
und hierbei eine konstruktiv und fertigungstechnische Lösung bereitzustellen sieht
eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass der zentrale Versorgungskanal
entlang seiner Längserstreckung eine sich ändernde Querschnittsfläche und/oder Querschnittsgeometrie
hat. Besonders einfach lässt sich ein solcher zentraler Versorgungskanal mit variierendem
Querschnitt herstellen, indem bspw. in den Grundkörper der Dichtleiste zuerst eine
zu einer der langen Seiten des Grundkörpers hin offene Nut, bspw. U-förmige Nut eingebracht
wird, deren Öffnung dann mit Dichtleistenmaterial teilweise bspw. mittels eines die
Breite und Länge aber nicht Tiefe der Nut nachbildenden Profilkörpers verschlossen
wird. Dieser Profilkörper kann dann bspw. durch Verklebung an dem Grundkörper befestigt
werden und zusammen mit diesem einen Kanal ausbilden, welcher den zentralen Versorgungskanal
bereitstellt.
[0023] Um eine effektive Schmierwirkung zu erzielen, sieht eine bevorzugte Ausgestaltung
der Erfindung vor, dass die Dichtfläche und die Schmiermittelrinne derart an der Oberseite
angeordnet sind, dass in der vorgesehenen Drehrichtung des Walzenmantels betrachtet,
die Schmiermittelrinne dem wesentlichen Teil der Dichtfläche, insbesondere dass die
Schmiermittelrinne der Dichtfläche vorgelagert ist. Hierdurch wird erreicht, dass
die Innenseite des Walzenmantels direkt bevor diese auf die Dichtfläche oder zumindest
den wesentlichen Teil der Dichtfläche aufläuft, mit dem Schmiermittel benetzt wird.
Konkret kann vorgesehen sein, in der Drehrichtung des Walzenmantels betrachtet, der
Walzenmantel an der vorderen Stirnseite auf die Dichtleiste aufläuft, zuerst die Schmiermittelrinne
und anschließend die Dichtfläche überstreicht und an der hinteren Stirnseite von der
Dichtleiste abläuft.
[0024] In einer Schnittebene senkrecht zur Längserstreckung der Dichtleiste betrachtet weist
die Schmiermittelrinne einen die tiefste Stelle der Schmiermittelrinne bildenden Boden
mit einer sich zur vorderen Stirnseite erstreckenden vorderen Seitenwandung und einer
sich zur Dichtfläche erstreckenden hinteren Seitenwandung auf. Hierbei erstreckt sich
die vordere Seitenwandung bis zur vorderen Stirnseite und die hintere Seitenwandung
bis zur Dichtfläche. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die hintere Seitenwandung mit
einer Horizontalen einen Winkel von 1 °-89, insbesondere einen Winkel von 15° oder
mehr und 80° oder weniger einnimmt.
[0025] Hierdurch zwischen der Oberseite der Dichtleiste und der Innenseite des Walzenmantels
ein keilförmiger Spalt gebildet, welcher an der vorderen Stirnseite am größten ist
und sich zur Dichtfläche hin verjüngt. Hierdurch wird durch die mit dem drehenden
Walzenmantel mitgerissene Luft eine Sogwirkung erzielt, welche das Schmiermittel mit
in den Spalt zwischen Innenseite des Walzenmantels und Dichtfläche hineinzieht.
[0026] Nach einer konkreten Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich bei bestimmungsgemäßem
Einbau und Betrieb der Dichteinrichtung in der Walze in radialer Richtung der Walze
betrachtet, die hintere Stirnseite dann näher zur Innenseite des Walzenmantels als
die vordere Stirnseite, insbesondere, erstreckt sich die hintere Stirnseite bis zur
Innenseite des Walzenmantels, wohingegen sich die vordere Stirnseite nicht bis zur
Innenseite des Walzenmantels erstreckt.
[0027] Bei dem Schmiermittel handelt es sich vorzugsweise um im Wesentlichen Wasser. Der
Begriff "im Wesentlichen" bezieht sich hierbei auf die eventuelle Möglichkeit der
Zugabe von Schmierstoff-Additiven zum Wasser, wobei Wasser immer den Hauptbestandteil
(bezogen auf Volumen-%) einer solchen Mischung darstellt.
[0028] Nach einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung erstrecken sich die Vorder- und
die Rückseite der Dichtleiste im Wesentlichen parallel zueinander.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen nicht maßstabsgetreuen Zeichnungen
weiter erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine Dichtleiste einer erfindungsgemäßen Dichteinrichtung in Draufsicht,
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Walze in einer Schnittebene senkrecht zur Längserstreckung der
Walze mit der Dichtleiste aus Figur 1 und
- Figur 3
- einen Ausschnitt der Walze der Figur 2 im Bereich eines ihrer längsseitigen Enden
in Draufsicht.
[0030] Die Figur 1 zeigt eine Dichtleiste 1 einer erfindungsgemäßen Dichteinrichtung in
Draufsicht auf die Oberseite 2 der Dichtleiste 1, welche zur Innenseite eines rotierbaren
Walzenmantels zeigt.
[0031] Die Oberseite 2 der Dichtleiste 1 stellt eine schraffiert gezeichnete Dichtfläche
3 und eine an die Dichtfläche 3 angrenzende Schmiermittelrinne 4 bereit, wobei die
Schmiermittelrinne durch zumindest eine nutartige sich in Längsrichtung L der Dichtleiste
1 erstreckende Vertiefung in der Dichtleiste gebildet ist und die Dichtfläche 3 und
die Öffnung der Schmiermittelrinne 4 zur Innenseite des Walzenmantels weisen. Anzumerken
ist an dieser Stelle, dass die Längsrichtung L der Dichtleiste 1 und die Längsrichtung
der Walze zusammenfallen und jeweils für sich sowie gemeinsam mit dem Bezugszeichen
L bezeichnet sind. Unter der Länge der Dichtleiste 1 ist deren maximale Erstreckung
in Längsrichtung L zu verstehen.
[0032] Wie aus der Darstellung der Figur 1 zu entnehmen ist, enden in der Schmiermittelrinne
4 eine Vielzahl in Längsrichtung der Schmiermittelrinne 4 hintereinander angeordnete
Öffnungen 5 einer Versorgungsleitung 12 zur Schmiermittelversorgung. Die Dichtleiste
1 ist in ihrer Länge durch zwei Enden 6.1 und 6.2 begrenzt. Die Dichtleiste 1 weist
im Bereich ihrer beiden Enden 6.1. und 6.2 jeweils eine die Schmiermittelrinne 4 in
ihrer Länge begrenzende Wandung 7.1 und 7.2 auf. Die Dichtleiste 1 hat eine Länge
von mehreren Metern und jede der beiden Wandungen 7.1 und 7.2 hat - in Längsrichtung
L der Dichtleiste 1 betrachtet- eine Stärke von 20cm oder weniger, insbesondere 10cm
oder weniger.
[0033] Die Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Walze 8 in einer Schnittebene senkrecht zur
Längserstreckung L der Walze 1. In die Walze 8 ist eine Dichteinrichtung 9 mit der
in der Figur 1 gezeigten Dichtleiste 1 bestimmungsgemäß eingebaut. Die Figur 2 zeigt
die Dichteinrichtung 9 mit der Dichtleiste 1 in der Position in welcher deren Dichtfläche
3 zur Abdichtung einer nicht gezeigten Über- oder Unterdruckzone gegen die Innenseite
11 des Walzenmantels 10 angestellt ist. Die Figur 3 zeigt ein längsseitiges Walzenende
in Draufsicht ohne Darstellung des Walzenmantels, wobei innerhalb der Walze 8 verlaufende
Bauteile mit gestrichelten Linien gezeichnet sind.
[0034] Die Schmiermittelrinne 4 ist an eine abschnittweise innerhalb der Dichtleiste 1 verlaufenden
Versorgungsleitung 12 angeschlossen, welche dichtleistenseitig an den Öffnungen 5
endet und mittels welcher Schmiermittel 31, welches sich in der Schmiermittelrinne
4 befindet zwischen die Innenseite 11 des Walzenmantels 10 und die Dichtfläche 3 bringbar
ist.
[0035] Wie aus der Darstellung der Figur 2 zu entnehmen ist, sind die Dichtfläche 3 und
die Schmiermittelrinne 4 derart an der Oberseite 2 angeordnet, dass bei Drehung des
Walzenmantels 10 in der vorgesehenen Drehrichtung D, die Schmiermittelrinne dem wesentlichen
Teil, vorliegend sogar der gesamten Dichtfläche 3 vorgelagert ist.
[0036] Die Dichtleiste 1 ist in deren Breite B durch eine vordere Stirnseite 24 und eine
dazu im Wesentlichen parallel verlaufende hintere Stirnseite 15 begrenzt, zwischen
denen sich die Oberseite 2 der Dichtleiste 1 erstreckt. Hierbei sind die vordere -
und hintere Stirnseite 24, 15 sowie die Dichtfläche 3 und die Schmiermittelrinne 4
derart angeordnet, dass bei Drehung des Walzenmantels 10 in der vorgesehenen Drehrichtung
D betrachtet, der Walzenmantel 10 im Bereich der vorderen Stirnseite 24 auf die Dichtleiste
1 aufläuft zuerst den Schmiermittelrinne 4 und anschließend die Dichtfläche 3 überstreicht
um im Bereich der hinteren Stirnseite 15 von der Dichtleiste 1 abläuft.
[0037] Ferner erkennt man, dass sich die hintere Stirnseite 15 in radialer Richtung R der
Walze 8 betrachtet, näher zur Innenseite 11 des Walzenmantels 10 erstreckt als die
vordere Stirnseite 24, wodurch im Bereich der vorderen Stirnseite 24 ein Einlaufspalt
zwischen der Oberseite 2 der Dichtleiste 1 und der Innenseite 11 des Walzenmantels
10 gebildet wird.
[0038] Die Dichteinrichtung 9 umfasst ferner einen Dichtleistenhalter 25 zur Halterung der
Dichtleiste 1. Hierbei hat der Dichtleistenhalter 25 vorliegend einen Halteabschnitt
mit zwei Führungsflächen 26, 27 an denen die Dichtleiste mit ihren beiden Seiten 15,
24 von vorderer- oder hinterer Stirnseite verschiebbar in radialer Richtung R der
Walze 8 entlang einer Wegstrecke von und zur Innenseite 11 der Walzenmantelfläche
10 verschiebbar gelagert ist. Der Dichtleistenhalter 25 hat ferner einen Boden 29
an dem sich ein mit einem Druckmedium wie bspw. Luft befüllbarer Balg 30 abstützt
und mittels dem die Dichtleiste 1 relativ zum Dichtleistenhalter 25 in Richtung R
bewegbar ist.
[0039] Man erkennt ferner, dass die Versorgungsleitung 12 an zumindest einer Stelle 28 an
der hinteren Stirnseite 15 aus der Dichtleiste 1 herausgeführt ist. Um eine freie
Verschiebbarkeit der Dichtleiste 1 relativ zum Dichtleistenhalter 25 in radialer Richtung
R der Walze 8 betrachtet zu gewährleisten, hat der Halteabschnitt zumindest eine lochförmig
ausgebildete Aussparung 32, durch welche der jeweils aus der hinteren Stirnseite 15
der Dichtleiste 1 herausgeführte Abschnitt der Versorgungsleitung 12 durch den Dichtleistenhalter
25 hindurch geführt wird.
[0040] Wie aus der Darstellung der Figur 2 zu erkennen ist, umfasst die Versorgungsleitung
12 einen innerhalb der Dichtleiste geführten Abschnitt sowie einen außerhalb der der
Dichtleiste 1 geführten Abschnitt. Der innerhalb der Dichtleiste 1 geführte Abschnitt
der Versorgungsleitung 12 umfasst einen sich in Längsrichtung L der Dichtleiste 1
erstreckende zentralen Versorgungskanal 13 von dem mehrere in Längsrichtung L der
Dichtleiste 1 hintereinander angeordnete Steigleitungen 14 ausgehen, die jeweils an
einer Öffnung 5 in der Schmiermittelrinne 4 enden. Von dem zentralen Versorgungskanal
13 gehen eine oder mehrere vorliegend waagerecht geführte Leitungsabschnitte weg,
die an der hinteren Stirnseite 15 der Dichtleiste 1 aus dieser geführt ist bzw. sind.
Denkbar ist, dass der zentrale Versorgungskanal 13 entlang seiner Längserstreckung
L eine sich ändernde Querschnittsfläche und/oder Querschnittsgeometrie hat.
[0041] Der außerhalb der Dichtleiste 1 aber innerhalb der Walze 8 verlaufende Abschnitt
der Versorgungsleitung 12 umfasst einen ersten Leitungsabschnitt 21 und einen zweiten
Leitungsabschnitt 22, wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt. Hierbei ist der erste Leitungsabschnitt
21 länger als der zweite Leitungsabschnitt 22 und der zweite Leitungsabschnitt 22
ist erfindungsgemäß im Vergleich zum ersten Leitungsabschnitt 21 biegeflexibel ausgebildet.
Vorliegend wird der zweite Leitungsabschnitt 22 durch einen Gummischlauch mit einer
Verstärkung durch ein Metallgeflecht 22 gebildet. Ferner beginnt der zweite Leitungsabschnitt
22 in einem Bereich von maximal einen Meter gerechnet von der Stelle 28, an der die
Versorgungsleitung 12 aus der Dichtleiste 1 geführt ist und hat eine Länge von 20-100cm.
Der erste Leitungsabschnitt 21 endet an seinem einen längsseitigen Ende an einem bspw.
als Walzendeckel ausgebildeten längsseitigen Walzenende 23 und an seinem anderen längsseitigen
Ende an einem Verbindungsstück 20.
[0042] Der erste und der zweite Leitungsabschnitt 21, 22 bilden zusammen einen dritten Leitungsabschnitt
18. Der innerhalb der Dichtleiste 1 verlaufende Teil der Versorgungsleitung 12 sowie
ein kurzes Leitungsstück, das zwischen dem zentralen Versorgungskanal 13 und der Stelle
28 verläuft, bilden einen vierten Leitungsabschnitt 17. Der vierte Leitungsabschnitt
17 ist unlösbar mit der Dichtleiste 1 verbunden und integraler Bestandteil mit der
Dichtleiste. Der vierte Leitungsabschnitt 17 wird hierbei, da dieser fester Bestandteil
der Dichtleiste 1 ist, beim Aus- und Einbau der Dichtleiste 1 mit der Dichtleiste
1 aus- bzw. eingebaut. Der dritte und der vierte Leitungsabschnitt 18, 17 sind über
das Verbindungselement 20 lösbar miteinander verbunden.
1. Walze (8) für eine Maschine zur Herstellung oder Verarbeitung einer Faserstoffbahn,
wobei die Walze (8) einen bewegbaren Walzenmantel (10) und eine innerhalb des Walzenmantels
(10) angeordnete und im Vergleich zum Walzenmantel (10) drehfeste Über- oder Unterdruckzone
umfasst, welche gegenüber der Umgebung mittels einer zumindest eine Dichtleiste (1)
umfassenden Dichteinrichtung (9) abgedichtet ist, wobei die Dichtleiste (1) in ihrer
Breite durch eine vordere- und eine hintere Stirnseite (24,15) begrenzt ist und in
radialer Richtung der Walze (8) zur Innenseite (11) des Walzenmantels (10) hin und
von dieser weg bewegbar ist, und wobei die Dichtleiste (1) im Bereich ihrer zur Innenseite
(11) des bewegbaren Walzenmantels (10) weisenden Dichtfläche (3) zumindest eine an
eine Versorgungsleitung (12) angeschlossene Schmiermittelaustrittsöffnung (5) umfasst,
mittels welcher Schmiermittel (31) zwischen die Innenseite (11) des Walzenmantels
(10) und die Dichtfläche (3) bringbar ist, wobei die Versorgungsleitung (12) einen
innerhalb der Dichtleiste (1) verlaufenden Teil sowie einen außerhalb der Dichtleiste
(1) aber innerhalb der Walze (8) verlaufenden Teil hat, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb der Walze (8) verlaufende Teil der Versorgungsleitung (12) auf seiner
außerhalb der Dichtleiste (1) geführten Länge einen ersten und zweiten Leitungsabschnitt
(21,22) hat, wobei der erste Leitungsabschnitt (21) länger ist als der zweite Leitungsabschnitt
(22) und der zweite Leitungsabschnitt (22) im Vergleich zum ersten Leitungsabschnitt
(21) biegeflexibler ausgebildet ist.
2. Walze (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung (12) im Bereich zumindest eines längsseitigen Walzenendes
der Walze (8) aus der Walze (8) geführt ist.
3. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Leitungsabschnitt (21) an dem zumindest einen Walzenende (23) beginnt und
sich in der Walze (8) in Richtung der Dichtleiste (1) erstreckt und / oder der zweite
Leitungsabschnitt (22) in einem Bereich von maximal einen Meter gerechnet von der
Stelle beginnt, an der die Versorgungsleitung (12) aus der Dichtleiste (1) geführt
ist.
4. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Leitungsabschnitt (22) eine Länge im Bereich von 15cm bis 200cm hat, vorzugsweise
eine Länge im Bereich 20cm bis 150cm.
5. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung (12) einen mit der Dichtleiste (1) unlösbar verbundenen vierten
Leitungsabschnitt (17) sowie einen lösbar mit dem vierten Leitungsabschnitt (17) verbundenen
dritten Leitungsabschnitt (18) aufweist, wobei der dritte Leitungsabschnitt (18) aus
dem ersten und dem zweiten Leitungsabschnitt (21,22) gebildet ist, wobei die Versorgungsleitung
(12) insbesondere im Bereich der zumindest einen Stelle (28), an der diese aus der
Dichtleiste (1) herausgeführt wird, ein Verbindungselement (20) aufweist, mittels
dem der dritte und vierte Leitungsabschnitt (18,17) lösbar miteinander verbunden sind.
6. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichteinrichtung (9) einen Dichtleistenhalter (25) zur Halterung der Dichtleiste
(1) umfasst, wobei der Dichtleistenhalter (25) einen Halteabschnitt mit zumindest
einer Führungsfläche (26,27) hat, an der die Dichtleiste (1) mit zumindest einer der
beiden Seiten von vorderer- oder hinterer Stirnseite (24,15) entlang einer Wegstrecke
in radialer Richtung der Walze (8) betrachtet verschiebbar gelagert ist, wobei die
Versorgungsleitung (12) an zumindest einer Stelle (28) an zumindest einer der beiden
Seiten von vordererund hinterer Stirnseite (24,15) aus der Dichtleiste (1) herausgeführt
ist und wobei der Halteabschnitt zumindest eine Aussparung (32) hat, durch welche
der jeweils aus der zumindest einen Seite von vorderer- oder hinterer Stirnseite (24,15)
der Dichtleiste (1) herausgeführte Abschnitt der Versorgungsleitung (12) durch den
Dichtleistenhalter (25) hindurch geführt wird und wobei die zumindest eine Aussparung
(32) derart ausgebildet ist, dass die Dichtleiste (1) zusammen mit dem herausgeführten
Abschnitt der Versorgungsleitung (12) relativ zum Dichtleistenhalter (25) entlang
der Wegstrecke bewegbar ist.
7. Walze (8) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Aussparung (32) lochförmig oder als nach oben offene Nut ausgebildet
ist.
8. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (1) eine zur Innenseite (11) des Walzenmantels (10) weisende Oberseite
(2) umfasst, welche die Dichtfläche (3) und die zumindest eine Schmiermittelaustrittsöffnung
(5) umfasst.
9. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schmiermittelaustrittsöffnung (5) als Schmiermittelrinne (4) ausgebildet
ist in Form einer im Material der Dichtleiste (1) gebildeten sich in ihrer Längsrichtung
in Längsrichtung der Dichtleiste (1) erstreckenden nutartigen Vertiefung im Material
der Dichtleiste (1).
10. Walze (8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (1) in ihrer Länge durch zwei Enden (6.1, 6.2) begrenzt wird, wobei
die Dichtleiste (1) im Bereich ihrer beiden Enden (6.1, 6.2) jeweils eine die Schmiermittelrinne
(4) in seiner Länge begrenzende Wandung (7.1, 7.2) aufweist.
11. Walze (8) nach zumindest einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung (12) einen sich innerhalb der Dichtleiste (1) entlang deren
Längsrichtung erstreckenden zentralen Versorgungskanal (13) sowie zumindest eine die
Schmiermittelrinne (4) und den zentralen Versorgungskanal (13) miteinander verbindende
Steigleitung (14) umfasst.
12. Walze (8) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Versorgungskanal (13) entlang seiner Längserstreckung eine sich ändernde
Querschnittsfläche und/oder Querschnittsgeometrie hat.
13. Walze (8) nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schmiermittelrinne (4) über mehrere Meter erstreckt und jede der die Schmiermittelrinne
(4) in ihrer Länge begrenzenden Wandungen (7.1, 7.2) eine Länge von 20cm oder weniger,
insbesondere 10cm oder weniger hat.
14. Walze (8) nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drehung des Walzenmantels (10) der Walzenmantel (10) an der vorderen Stirnseite
(24) auf die Dichtleiste (1) aufläuft und an der hinteren Stirnseite (15) abläuft,
wobei die Schmiermittelrinne (4) zwischen der vorderen Stirnseite (24) und der Dichtfläche
(3) angeordnet ist.
15. Walze (8) nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelrinne (4) in einer Schnittebene senkrecht zur Längserstreckung der
Dichtleiste (1) betrachtet eine tiefste Stelle hat, von der sich in Richtung der vorderen
Stirnseite (24) eine vordere Seitenwandung und in Richtung der Dichtfläche (3) eine
hintere Seitenwandung erstreckt, wobei die Oberkante der vorderen Seitenwandung an
die vordere Stirnseite (24) und die Oberkante der hinteren Seitenwandung an die Dichtfläche
(3) angrenzt und wobei bei bestimmungsgemäßem Einbau der Dichteinrichtung (9) in die
Walze (8) eine die beiden Oberkanten miteinander verbindende Gerade mit der Horizonalen
einen Winkel von 1 °-89° einnimmt, insbesondere einen Winkel zwischen 15° und 80°.
1. Roller (8) for a machine for manufacturing or processing a fibrous web, wherein the
roller (8) comprises a movable roller sleeve (10) and a positive-pressure or negative-pressure
zone which is disposed within the roller sleeve (10) and is rotationally fixed in
comparison with the roller sleeve (10) and which is sealed in relation to the environment
by means of a sealing installation (9) which comprises at least one sealing strip
(1), wherein the sealing strip (1) in its width is delimited by one front and one
rear end side (24, 15) and in the radial direction of the roller (8) is movable from
the roller (8) toward the inner side (11) of the roller sleeve (10) and away therefrom,
and wherein the sealing strip (1), in the region of its sealing face (3) which points
toward the inner side (11) of the movable roller sleeve (10), comprises at least one
lubricant outlet opening (5) which is connected to a supply line (12) and by means
of which lubricant (31) is deliverable between the inner side (11) of the roller sleeve
(10) and the sealing face (3), wherein the supply line (12) includes one part which
runs within the sealing strip (1) and one part which runs outside the sealing strip
(1) but within the roller (8), characterized in that the part of the supply line (12) which runs within the roller (8), on its length
which is routed outside the sealing strip (1), includes a first and second line portion
(21, 22), wherein the first line portion (21) is longer than the second line portion
(22), and the second line portion (22) is configured so as to be more flexural in
comparison with the first line portion (21).
2. Roller (8) according to Claim 1, characterized in that the supply line (12) is routed out of the roller (8) in the region of at least one
longitudinal roller end of the roller (8).
3. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the first line portion (21) commences at the at least one roller end (23) and extends
in the roller (8) in the direction of the sealing strip (1), and/or the second line
portion (22) commences in a region of at most one meter calculated from the point
at which the supply line (12) is routed out of the sealing strip (1).
4. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the second line portion (22) has a length in the range of 15 cm to 200 cm, preferably
a length in the range of 20 cm to 150 cm.
5. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the supply line (12) displays a fourth line portion (17) which is unreleasably connected
to the sealing strip (1) as well as a third line portion (18) which is releasably
connected to the fourth line portion (17), wherein the third line portion (18) is
formed from the first and the second line portions (21, 22), wherein the supply line
(12), in particular in the region of the at least one point (28), at which said supply
line (12) is routed out of the sealing strip (1), displays a connection element (20)
by means of which the third and fourth line portions (18, 17) are releasably interconnected.
6. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the sealing installation (9) comprises a sealing-strip holder (25) for holding the
sealing strip (1), wherein the sealing-strip holder (25) has a holding portion having
at least one guide face (26, 27), on which the sealing strip (1) with at least one
of the two sides of the front or rear end side (24, 15) is mounted so as to be displaceable
along a path when viewed in the radial direction of the roller (8), wherein the supply
line (12) at at least one point (28) on at least one of the two sides of the front
and rear end sides (24, 15) is routed out of the sealing strip (1), and wherein the
holding portion has at least one clearance (32) through which that portion of the
supply line (12) which is routed out of the at least one side of the front or rear
end side (24, 15) of the sealing strip (1) is routed through the sealing-strip holder
(25), and wherein the at least one clearance (32) is configured in such a manner that
the sealing strip (1) together with the portion of the supply line (12) which is routed
out therefrom is movable along the path in relation to the sealing-strip holder (25).
7. Roller (8) according to Claim 6, characterized in that the at least one clearance (32) is configured so as to be hole-shaped or a groove
which is open toward the top.
8. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the sealing strip (1) comprises an upper side (2) which faces the inner side (11)
of the roller sleeve (10) and which comprises the sealing face (3) and the at least
one lubricant outlet opening (5).
9. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the at least one lubricant outlet opening (5) is configured as a lubricant channel
(4) in the form of a groove-like depression in the material of the sealing strip (1),
which is formed in the material of the sealing strip (1) and in its longitudinal extent
extends in the longitudinal direction of the sealing strip (1).
10. Roller (8) according to Claim 9, characterized in that the sealing strip (1) is delimited in its length by two ends (6.1, 6.2), wherein
the sealing strip (1) in the region of its two ends (6.1, 6.2) displays in each case
one wall (7.1, 7.2) which delimits the lubricant channel (4) in its length.
11. Roller (8) according to at least one of Claims 9 and 10, characterized in that the supply line (12) comprises a central supply duct (13) which extends within the
sealing strip (1) along the longitudinal direction thereof, and at least one riser
line (14) which interconnects the lubricant channel (4) and the central supply duct
(13).
12. Roller (8) according to Claim 11, characterized in that the central supply duct (13), along its longitudinal extent, has a variable cross-sectional
area and/or cross-sectional geometry.
13. Roller (8) according to at least one of Claims 10 to 12, characterized in that the lubricant channel (4) extends over a plurality of meters and each of the walls
(7.1, 7.2) which delimit the lubricant channel (4) in its length has a length of 20
cm or less, in particular 10 cm or less.
14. Roller (8) according to at least one of Claims 9 to 13, characterized in that during rotation of the roller sleeve (10), said roller sleeve (10) runs onto the
sealing strip (1) on the front end side (24) and runs off on the rear end side (15),
wherein the lubricant channel (4) is disposed between the front end side (24) and
the sealing face (3).
15. Roller (8) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the lubricant channel (4), when viewed in a sectional plane which is perpendicular
to the longitudinal extent of the sealing strip (1), has a lowest point, a front side
wall extending therefrom in the direction of the front end side (24) and a rear side
wall extending therefrom in the direction of the sealing face (3), wherein the upper
edge of the front side wall adjoins the front end side (24) and the upper edge of
the rear side wall adjoins the sealing face (3), and wherein, upon installation of
the sealing installation (9) in the roller (8) according to the intended use, a straight
line interconnecting the two upper edges and the horizontal encloses an angle of 1°
to 89°, in particular an angle between 15° and 80°.
1. Cylindre (8) destiné à une machine pour la production ou la transformation d'une bande
de matière fibreuse, dans lequel le cylindre (8) comprend une enveloppe de cylindre
mobile (10) et une zone de surpression ou de dépression disposée à l'intérieur de
l'enveloppe de cylindre (10) et fixe en rotation par comparaison avec l'enveloppe
de cylindre (10), qui est rendue étanche par rapport à l'environnement au moyen d'un
dispositif d'étanchéité (9) comprenant au moins une baguette d'étanchéité (1), dans
lequel la baguette d'étanchéité (1) est limitée en largeur par un côté frontal avant
et un côté frontal arrière (24, 15) et est déplaçable en direction radiale du cylindre
(8) en direction du côté intérieur (11) de l'enveloppe de cylindre (10) et inversement,
et dans lequel la baguette d'étanchéité (1) comprend dans la région de sa face d'étanchéité
(3) orientée vers le côté intérieur (11) de l'enveloppe de cylindre mobile (10) au
moins une ouverture de sortie de lubrifiant (5) raccordée à une conduite d'alimentation
(12), au moyen de laquelle du lubrifiant (31) peut être amené entre le côté intérieur
(11) de l'enveloppe de cylindre (10) et la face d'étanchéité (3), dans lequel la conduite
d'alimentation (12) comprend une partie s'étendant à l'intérieur de la baguette d'étanchéité
(1) ainsi qu'une partie s'étendant à l'extérieur de la baguette d'étanchéité (1) mais
à l'intérieur du cylindre (8), caractérisé en ce que la partie de la conduite d'alimentation (12) s'étendant à l'intérieur du cylindre
(8) présente sur sa longueur guidée à l'extérieur de la baguette d'étanchéité (1)
une première et une deuxième partie de conduite (21, 22), dans lequel la première
partie de conduite (21) est plus longue que la deuxième partie de conduite (22) et
la deuxième partie de conduite (22) est plus flexible que la première partie de conduite
(21).
2. Cylindre (8) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la conduite d'alimentation (12) est guidée hors du cylindre (8) dans la région d'au
moins une extrémité de cylindre côté longitudinal du cylindre (8).
3. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie de conduite (21) commence à ladite au moins une extrémité de rouleau
(23) et s'étend dans le cylindre (8) en direction de la baguette d'étanchéité (1)
et/ou la deuxième partie de conduite (22) commence dans une région d'un mètre maximum
calculée à partir de l'endroit où la conduite d'alimentation (12) est menée hors de
la baguette d'étanchéité (1).
4. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la deuxième partie de conduite (22) présente une longueur comprise dans la plage
de 15 cm à 200 cm, en particulier une longueur comprise dans la plage de 20 cm à 150
cm.
5. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la conduite d'alimentation (12) présente une quatrième partie de conduite (17) assemblée
de façon inséparable à la baguette d'étanchéité (1) ainsi qu'une troisième partie
de conduite (18) assemblée de façon séparable à la quatrième partie de conduite (17),
dans lequel la troisième partie de conduite (18) est formée de la première et de la
deuxième partie de conduite (21, 22), dans lequel la conduite d'alimentation (12)
présente un élément d'assemblage (20), en particulier dans la région dudit au moins
un endroit (28) où celle-ci est menée hors de la baguette d'étanchéité (1), au moyen
duquel la troisième et la quatrième partie de conduite (18, 17) sont assemblées l'une
à l'autre de façon séparable.
6. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (9) comprend un support de baguette d'étanchéité (25)
pour supporter la baguette d'étanchéité (1), dans lequel le support de baguette d'étanchéité
(25) comporte une partie de maintien avec au moins une face de guidage (26, 27), sur
laquelle la baguette d'étanchéité (1) est montée de façon coulissante avec au moins
un des deux côtés du côté frontal avant ou arrière (24, 15), en regardant le long
d'un chemin en direction radiale du cylindre (8), dans lequel la conduite d'alimentation
(12) est menée hors de la baguette d'étanchéité (1) en au moins un endroit (28) sur
au moins un des deux côtés du côté frontal avant et arrière (24, 15), et dans lequel
la partie de maintien présente au moins une découpe (32), à travers laquelle la partie
de la conduite d'alimentation (12) menée respectivement hors dudit au moins un côté
du côté frontal avant ou arrière (24, 15) de la baguette d'étanchéité (1) est guidée
à travers le support de baguette d'étanchéité (25), et dans lequel ladite au moins
une découpe (32) est configurée de telle manière que la baguette d'étanchéité (1)
soit déplaçable par rapport au support de baguette d'étanchéité (25) le long du chemin
de concert avec la partie de la conduite d'alimentation (12) menée à l'extérieur.
7. Cylindre (8) selon la revendication 6, caractérisé en ce que ladite au moins une découpe (32) est réalisée en forme de trou ou de rainure ouverte
vers le haut.
8. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la baguette d'étanchéité (1) comprend un côté supérieur (2) orienté vers le côté
intérieur (11) de l'enveloppe de cylindre (10), qui comprend la face d'étanchéité
(3) et ladite au moins une ouverture de sortie de lubrifiant (5).
9. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une ouverture de sortie de lubrifiant (5) est réalisée en forme de
rigole à lubrifiant (4) sous la forme d'un creux en forme de rainure dans le matériau
de la baguette d'étanchéité (1), dont la direction longitudinale s'étend dans la direction
longitudinale de la baguette d'étanchéité (1).
10. Cylindre (8) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la baguette d'étanchéité (1) est limitée en longueur par deux extrémités (6.1, 6.2),
dans lequel la baguette d'étanchéité (1) présente dans la région de ses deux extrémités
(6.1, 6.2) respectivement une paroi (7.1, 7.2) limitant la rigole à lubrifiant (4)
selon sa longueur.
11. Cylindre (8) selon une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que la conduite d'alimentation (12) comprend un canal d'alimentation central (13) s'étendant
à l'intérieur de la baguette d'étanchéité (1) dans le sens de sa longueur ainsi qu'au
moins une colonne montante (14) reliant l'une à l'autre la rigole à lubrifiant (4)
et le canal d'alimentation central (13).
12. Cylindre (8) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le canal d'alimentation central (13) présente dans le sens de son extension longitudinale
une aire de section transversale et/ou une géométrie de section transversale qui varie.
13. Cylindre (8) selon au moins une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la rigole à lubrifiant (4) s'étend sur plusieurs mètres et chacune des deux parois
(7.1, 7.2) limitant en longueur la rigole à lubrifiant (4) a une longueur de 20 cm
ou moins, en particulier de 10 cm ou moins.
14. Cylindre (8) selon au moins une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que, lors de la rotation de l'enveloppe de cylindre (10), l'enveloppe de cylindre (10)
arrive sur la baguette d'étanchéité (1) par le côté frontal avant (24) et la quitte
par le côté frontal arrière (15), dans lequel la rigole à lubrifiant (4) est disposée
entre le côté frontal avant (24) et la face d'étanchéité (15).
15. Cylindre (8) selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rigole à lubrifiant (4), en la considérant dans un plan de coupe perpendiculaire
à l'extension longitudinale de la baguette d'étanchéité (1), comporte un endroit le
plus profond à partir duquel une paroi latérale avant s'étend en direction du côté
frontal avant (24) et une paroi latérale arrière s'étend en direction de la face d'étanchéité
(3), dans lequel l'arête supérieure de la paroi latérale avant jouxte le côté frontal
avant (24) et l'arête supérieure de la paroi latérale arrière jouxte la face d'étanchéité
(3) et dans lequel, lorsque le dispositif d'étanchéité (9) est monté correctement
dans le cylindre (8), une droite reliant l'une à l'autre les deux arêtes supérieures
forme avec l'horizontale un angle de 1° à 89°, en particulier un angle compris entre
15° et 80°.
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