[0001] Die Erfindung betrifft eine Patiententransportvorrichtung nach Anspruch 1 und ein
Adapterelement nach Anspruch 13.
[0002] Es sind bewegbare Patiententransportvorrichtungen zu einem Transport von Patienten,
insbesondere innerhalb geschlossener Räume, mit einer Trageaufnahme für eine Patiententrage
und/oder einen Transportinkubator, unter anderem aus
US 2010/185045 A1, bekannt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine Flexibilität einer Patiententransportvorrichtung
zu erhöhen. Die Aufgabe wird durch die Merkmale des
[0004] Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0005] Es wird eine Patiententransportvorrichtung zur Übernahme eines Patienten aus einem
Fahrzeug, insbesondere einem Rettungsfahrzeug, insbesondere einem Bodenfahrzeug, vorzugsweise
einem Krankenwagen, einem Wasserfahrzeug und/oder einem Luftfahrzeug, vorzugsweise
einem Rettungshubschrauber, einem Transporthubschrauber, einem Rettungsflugzeug und/oder
einem Transportflugzeug, vorgeschlagen, mit einem Fahrgestell und einer Trageaufnahmeeinheit,
die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Patiententrage und/oder zumindest einen Transportinkubator
mit einem Patienten aufzunehmen und/oder zu lagern.
[0006] Unter einer "Patiententransportvorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
eine bewegbare Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, zumindest einen
Patienten, einen Säugling und/oder einen verletzten Soldaten, vorzugsweise in einem
liegenden Zustand, und/oder vorzugsweise zumindest ein, vorzugsweise elektrisches,
Gerät und/oder zumindest einen Gegenstand zu transportieren, vorzugsweise von einem
Hubschrauberlandeplatz, in einen medizinischen und/oder klinischen Behandlungsbereich,
insbesondere ein Klinikgebäude, ein Krankenhaus und/oder ein Behandlungszelt. Zusätzlich
kann die Patiententransportvorrichtung insbesondere dazu vorgesehen sein, Zubehör,
insbesondere medizinisches Zubehör, wie beispielsweise Spritzenpumpen, Monitore, Beatmungsgeräte,
Flaschenzylinder, Medikamente, ECMO, Schläuche und/oder anderes einem Fachmann als
sinnvoll erscheinendes Zubehör zu transportieren. Ferner soll unter einer "Trageaufnahmeeinheit"
insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Trageaufnahme, die zumindest eine Aufnahmefläche
ausbildet, verstanden werden. Unter einer "Trageaufnahme" soll insbesondere eine Einheit
verstanden werden, die zu einer Aufnahme und/oder Lagerung zumindest einer Patiententrage,
vorzugsweise einer Krankentrage und/oder einer Schaufeltrage, und/oder zumindest eines
Transportinkubators vorgesehen ist und die insbesondere dazu vorgesehen ist, in einem
Betriebszustand wenigstens eine Gewichtskraft der zumindest einen Patiententrage,
des zumindest einen Transportinkubators, eines Patienten und/oder eines Gegenstands
zumindest teilweise zu tragen und/oder die Gewichtskraft an zumindest eine weitere
Einheit, vorzugsweise mittelbar und/oder unmittelbar an ein Fahrwerk des Fahrgestells,
zu übertragen. Dabei weist das Fahrwerk insbesondere wenigstens zwei, vorzugsweise
wenigstens vier Reifen und/oder Räder auf.
[0007] Unter einem "Transportinkubator" soll in diesem Fall insbesondere eine Einheit verstanden
werden, welche dazu vorgesehen ist, wenigstens einen Patienten, insbesondere einen
Säugling, vorteilhaft in einem liegenden Zustand, zu transportieren, insbesondere
von wenigstens einem Arzt, wenigstens einer medizinisch ausgebildeten Person, wenigstens
einem Helfer und/oder wenigstens einem Rettungssanitäter, und welche insbesondere
dazu vorgesehen ist, eine geregelte und/oder regelbare Luftfeuchtigkeit und/oder Temperatur
bereitzustellen. In einem Betriebszustand ist der zumindest eine Transportinkubator
vorteilhaft dazu vorgesehen, eine Gewichtskraft wenigstens eines Patienten aufzunehmen,
insbesondere zu tragen. Der zumindest eine Transportinkubator kann dabei eine beliebige,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Form aufweisen. Beispielsweise könnte der
zumindest eine Transportinkubator fahrbar ausgebildet sein, wobei der zumindest eine
Transportinkubator insbesondere zumindest ein, vorzugsweise einklappbares, Fahrgestell
mit einem Fahrwerk aufweisen könnte.
[0008] Alternativ oder zusätzlich könnte der zumindest eine Transportinkubator zumindest
ein Trageelement, vorteilhaft zumindest zwei Trageelemente, alternativ zumindest vier
Trageelemente, aufweisen. Ferner soll unter einer "Patiententrage" insbesondere eine
Einheit verstanden werden, mit welcher wenigstens ein Patient in einem vorteilhaft
liegenden Zustand transportierbar ist, insbesondere von wenigstens einem Arzt, wenigstens
einer medizinisch ausgebildeten Person, wenigstens einem Helfer und/oder wenigstens
einem Rettungssanitäter. In einem Betriebszustand ist die zumindest eine Patiententrage
vorteilhaft dazu vorgesehen, eine Gewichtskraft wenigstens eines Patienten aufzunehmen,
insbesondere zu tragen. Dabei kann die zumindest eine Patiententrage insbesondere
zumindest teilweise und vorzugsweise zu einem Großteil aus Kunststoff, Aluminium,
Stahl, Holz und/oder einem Verbundwerkstoff, insbesondere Kohle- und/oder Glasfaser,
ausgebildet sein. Die zumindest eine Patiententrage könnte beispielsweise als eine
Schaufeltrage, eine Vacuummatratze, ein Lagerungsbrett und/oder als eine Patiententrage
mit klappbarem Fahrgestell ausgebildet sein. Ferner könnte die zumindest eine Patiententrage
insbesondere zumindest ein Auflageelement, das insbesondere eine Auflagefläche für
einen Patienten ausbildet, und zumindest eine Transporteinheit aufweisen, mittels
welcher die Patiententrage bewegbar ist. Bei dem zumindest einen Auflageelement kann
es sich beispielsweise um eine Vakuummatratze und/oder eine Vakuumschiene handeln.
Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der
Transporteinheit denkbar. Beispielsweise könnte die Transporteinheit fahrbar ausgebildet
sein, wobei die Transporteinheit insbesondere zumindest ein, vorzugsweise einklappbares,
Fahrgestell mit einem Fahrwerk, welches insbesondere mindestens zwei und vorteilhaft
mindestens vier Rollen und/oder Räder umfasst, aufweisen könnte. Alternativ oder zusätzlich
könnte die Transporteinheit zumindest ein Trageelement, vorteilhaft zumindest zwei
Trageelemente, alternativ zumindest vier Trageelemente, aufweisen. Unter einem "Trageelement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, ein Objekt
zu tragen, insbesondere zu stabilisieren, und/oder das vorzugsweise zu einem Tragen
und/oder Anheben eines Objekts vorgesehen ist und hierfür besonders vorteilhaft entsprechende
Griffelemente aufweist. Die zumindest eine Patiententrage und/oder der zumindest eine
Transportinkubator ist ferner insbesondere über die zumindest eine Aufnahmefläche
bewegbar, vorzugsweise mittels Rollen, Rädern und/oder Kufen verschiebbar, und/oder
auf der zumindest einen Aufnahmefläche aufstellbar. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt
zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden,
dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt.
[0009] Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine Flexibilität der
[0010] Patiententransportvorrichtung erhöht werden.
[0011] Die Patiententransportvorrichtung umfasst zumindest ein Adapterelement, welches zu
einer, insbesondere beschädigungsfrei und vorzugsweise werkzeuglos, lösbaren und besonders
vorteilhaft werkzeuglos wiederverbindbaren Verbindung mit der Trageaufnahmeeinheit
vorgesehen ist und eine zu einer Kontaktierung an eine Ladefläche des Fahrzeugs angepasste
Formgebung aufweist. Somit kann insbesondere eine Kopplung der Trageaufnahmeeinheit
an die Ladefläche des Fahrzeugs an beliebigen Seiten der Ladefläche des Fahrzeugs
erfolgen. Das Adapterelement weist eine Bewegungsfläche auf, um eine Bewegung der
Patiententrage zwischen der Ladefläche und der Trageaufnahmeeinheit zu ermöglichen.
[0012] Insbesondere kann eine schnelle, sichere und/oder
unkomplizierte Beladung und/oder Entladung von Patienten ermöglicht werden. Darüber
hinaus kann ein hoher Komfort für den Patienten erreicht werden. Die zumindest eine
Patiententrage kann vorteilhaft, unter Vermeidung einer Lücke, zwischen der Trageaufnahmeeinheit
und der Ladefläche des Fahrzeugs bewegt werden. Unter einer "Ladefläche" soll insbesondere
eine Oberfläche eines Bodens, insbesondere ein Patientenraumboden, eine Beladeplatte
und/oder eine, vorzugsweise teilweise aus dem Fahrzeug herausfahrbare und/oder herausbewegbare,
Tragelagerungsvorrichtung des Fahrzeugs verstanden werden, über welche bei einem Beladevorgang
und/oder Entladevorgang die zumindest eine Patiententrage und/oder der zumindest eine
Transportinkubator bewegbar ist. Ferner soll unter einem "Adapterelement" insbesondere
ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, eine Kopplung einer fahrzeugseitigen
Formgebung der Trageaufnahmeeinheit an eine Formgebung der Ladefläche des Fahrzeugs,
die sich insbesondere von der fahrzeugseitigen Formgebung der Trageaufnahmeeinheit
unterscheidet, zu ermöglichen. Das zumindest eine Adapterelement weist vorzugsweise
an einer in einem Betriebszustand der Trageaufnahmeeinheit zugewandten Seite eine
an die fahrzeugseitige Formgebung der Trageaufnahmeeinheit angepasste Formgebung auf.
Unter "fahrzeugseitig" soll insbesondere eine Seite verstanden werden, die in einem
Betriebszustand, in welchem die Trageaufnahmeeinheit an die Ladefläche gekoppelt ist,
dem Fahrzeug zugewandt ist und insbesondere einen minimalen Abstand zu dem Fahrzeug
aufweist. Unter einer "Formgebung" des zumindest einen Adapterelements soll insbesondere
eine vorteilhaft äußere geometrische Ausgestaltung und/oder Kontur und/oder Gestalt
des zumindest einen Adapterelements verstanden werden. Unter der Wendung, dass das
zumindest eine Adapterelement zu einer Kontaktierung an die Ladefläche eine an die
Ladefläche "angepasste" Formgebung aufweist, soll insbesondere verstanden werden,
dass bei einer Kontaktierung des zumindest einen Adapterelements und der Ladefläche
das zumindest eine Adapterelement und die Ladefläche zumindest im Wesentlichen miteinander
bündig angeordnet sind, insbesondere zur zumindest weitgehenden Vermeidung von Spalten
und/oder Lücken. Unter einer "lösbaren" Verbindung zwischen zwei Bauteilen soll insbesondere
eine Verbindung verstanden werden, die reversibel, insbesondere beliebig oft, beschädigungsfrei
herstellbar und/oder trennbar ist, vorzugsweise unter Vermeidung einer Beschädigung
der beiden Bauteile. Das zumindest eine Adapterelement ist vorzugsweise in einem Betriebszustand
beschädigungslos abnehmbar an der Trageaufnahmeeinheit befestigt. Die lösbare Verbindung
zwischen der Trageaufnahmeeinheit und dem zumindest einen Adapterelement ist vorteilhaft
mittels Schwenken, mittels Stecken und/oder mittels Einhängen herstellbar und/oder
trennbar.
[0013] Vorzugsweise weist das zumindest eine Adapterelement wenigstens ein seitliches Führungselement
auf, das dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Patiententrage und/oder den zumindest
einen Transportinkubator bei einer Bewegung über das zumindest eine Adapterelement
zu führen. Unter einem "Führungselement" soll hierbei insbesondere ein Element mit
wenigstens einer Oberfläche verstanden werden, die insbesondere eine Bewegungsfreiheit
der zumindest einen Patiententrage und/oder des zumindest einen Transportinkubators
einschränkt und/oder die vorteilhaft wenigstens eine Bewegungsrichtung definiert,
in welche die zumindest eine Patiententrage und/oder der zumindest eine Transportinkubator
bewegbar ist. Unter einem "seitlichen" Führungselement des zumindest einen Adapterelements
soll insbesondere ein Führungselement verstanden werden, das bei Betrachtung in einer
Draufsicht bezüglich einer Querrichtung in einem Nahbereich einer Begrenzung des zumindest
einen Adapterelements angeordnet ist, insbesondere in einem Abstand von weniger als
20 %, vorteilhaft von weniger als 15 % und besonders vorteilhaft von weniger als 10
% einer Quererstreckung des zumindest einen Adapterelements. Unter einer "Querrichtung"
eines Objekts soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, die bei Betrachtung
eines kleinsten, das zumindest eine Adapterelement gerade noch umschließenden Quaders
parallel zu einer zweitlängsten Seite des Quaders ausgerichtet ist. Unter einer "Quererstreckung"
eines Objekts soll insbesondere eine Länge einer zweitlängsten Seite eines kleinsten,
das zumindest eine Adapterelement gerade noch umschließenden Quaders verstanden werden.
Dadurch kann die zumindest eine Patiententrage und/oder der zumindest eine Transportinkubator
insbesondere sicher und/oder schnell über das zumindest eine Adapterelement bewegt
werden.
[0014] Zusätzlich kann das zumindest eine Adapterelement, insbesondere fahrzeugseitig, ein
Schutzelement aufweisen, das dazu vorgesehen ist, eine Beschädigung des Fahrzeugs
zumindest teilweise zu vermeiden.
[0015] Vorteilhaft umfasst die Patiententransportvorrichtung zumindest ein weiteres Adapterelement,
das in einem Vergleich mit dem zumindest einen Adapterelement von einem unterschiedlichen
Typ ist. Unter zwei Adapterelementen von einem "unterschiedlichen Typ" sollen insbesondere
zwei Adapterelemente verstanden werden, die sich wenigstens in einem Merkmal voneinander
unterscheiden, wobei die Adapterelemente insbesondere unterschiedliche Materialien
aufweisen und/oder vorteilhaft zu unterschiedlichen Verbindungen mit der Trageaufnahmeeinheit
vorgesehen sind und/oder vorzugsweise eine unterschiedliche Form und/oder eine unterschiedliche
Geometrie aufweisen. Dabei sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltungen des zumindest einen weiteren Adapterelements denkbar. Beispielsweise
könnte das zumindest eine weitere Adapterelement in einem Vergleich mit dem zumindest
einen Adapterelement eine größere Längserstreckung aufweisen, insbesondere um längere
Patiententragen mittels der Trageaufnahmeeinheit zu transportieren und/oder vorteilhaft
um größere Distanzen zwischen der Trageaufnahmeeinheit und der Ladefläche zu überbrücken.
Das zumindest eine weitere Adapterelement weist in einem Vergleich mit dem zumindest
einen Adapterelement zu einer Kontaktierung an die Ladefläche jedoch eine unterschiedliche,
an die Ladefläche angepasste Formgebung auf, wodurch insbesondere eine Kopplung der
Trageaufnahmeeinheit an beliebige Formgebungen von Ladeflächen beliebiger Fahrzeuge
erreicht werden kann.
[0016] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Adapterelement zu einer Steckverbindung
mit der Trageaufnahmeeinheit vorgesehen ist. Unter einer "Steckverbindung" soll insbesondere
eine lösbare Verbindung verstanden werden, welche insbesondere mittels einer Linearbewegung
herstellbar und/oder trennbar ist und bei welcher vorteilhaft zumindest ein erstes
Steckelement bei Betrachtung in wenigstens einer Ebene zumindest ein zweites Steckelement
über einen Winkelbereich von mindestens 180°, insbesondere von mindestens 270° und
vorteilhaft von mindestens 330° umgibt, insbesondere umschließt. Es sind verschiedene,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Steckverbindung denkbar.
Beispielsweise könnten das zumindest eine Adapterelement und die Trageaufnahmeeinheit
zu einer ineinandergreifenden Verbindung vorgesehen sein, wobei das zumindest eine
Adapterelement und die Trageaufnahmeeinheit bei einer Herstellung der lösbaren Verbindung
aufeinander aufgeschoben werden. Vorzugsweise weist das zumindest eine Adapterelement
jedoch zumindest ein Steckelement auf, wobei das Steckelement vorteilhaft als Bolzen
und/oder Stift ausgebildet ist. Hierbei weist die Trageaufnahmeeinheit insbesondere
zumindest ein korrespondierendes Steckelement auf, das insbesondere als Ausnehmung
und/oder Öffnung ausgebildet sein kann. Alternativ könnte das zumindest eine Steckelement
als Ausnehmung und das zumindest eine korrespondierende Steckelement als Bolzen ausgebildet
sein. Dadurch kann insbesondere eine schnell herstellbare und/oder lösbare Verbindung
zwischen dem zumindest einen Adapterelement und der Trageaufnahmeeinheit erreicht
werden. Ferner kann insbesondere eine preiswerte Ausgestaltung und/oder eine unkomplizierte
Verbindung zwischen dem zumindest einen Adapterelement und der Trageaufnahmeeinheit
erreicht werden.
[0017] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Adapterelement zumindest einen
Schnellverschluss zu einer Herstellung der lösbaren Verbindung mit der Trageaufnahmeeinheit
aufweist. Unter einem "Schnellverschluss" soll insbesondere eine insbesondere werkzeuglos
schnell herstellbare und/oder trennbare Befestigung verstanden werden, wie beispielsweise
mittels einer Rastung, mittels einer Klemmung, mittels einer Verriegelung und/oder
mittels eines Clips. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität und damit vorteilhaft
eine sichere Bewegung der zumindest einen Patiententrage erreicht werden.
[0018] Vorteilhaft weist die Patiententransportvorrichtung zumindest eine Lagereinheit auf,
welche in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere in einem Betriebszustand,
in welchem das zumindest eine Adapterelement funktionslos ist, dazu vorgesehen ist,
das zumindest eine Adapterelement aufzunehmen. In diesem Zusammenhang soll unter einer
"Lagereinheit" insbesondere eine Tasche, eine Aufhängung, zumindest eine Schiene,
ein Korb und/oder eine spezielle Halterung verstanden werden. Vorteilhaft kann die
Lagereinheit dazu vorgesehen sein, zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei und
besonderes bevorzugt zumindest vier Adapterelemente aufzunehmen. Hierdurch kann insbesondere
eine Flexibilität weiter erhöht werden. Ferner kann vorteilhaft eine Kopplung der
Trageaufnahmeeinheit und somit insbesondere eine Übernahme und/oder Übergabe eines
Patienten, insbesondere während eines Einsatzes, variiert werden und insbesondere
an einer beliebigen Seite des Fahrzeugs erfolgen.
[0019] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Trageaufnahmeeinheit
eine Trageaufnahme aufweist, welche zumindest im Wesentlichen wannenförmig ausgebildet
ist. In diesem Zusammenhang soll unter einem "zumindest im Wesentlichen" wannenförmigen
Objekt insbesondere ein Objekt verstanden werden, welches mit einem Volumenanteil
von maximal 50 %, vorteilhaft maximal 30 %, vorzugsweise maximal 20 % und besonders
bevorzugt maximal 10 % von einem Objekt abweicht, welches zumindest in einer Seitenansicht
und/oder in einer Seitenansicht auf einen Querschnitt durch das Objekt, zumindest
eine, vorzugsweise zentral angeformte, Vertiefung und/oder Rinne aufweist und vorzugsweise
eine zumindest im Wesentlichen gleichbleibende Materialstärke von maximal 15 cm, vorteilhaft
von maximal 10 cm, vorzugsweise von maximal 5 cm und besonders bevorzugt von maximal
1 cm aufweist. Somit kann die Trageaufnahme insbesondere zumindest teilweise, vorzugsweise
zu einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig wannenförmig ausgebildet sein.
Vorzugsweise erstreckt sich die Vertiefung dabei, insbesondere in einer Seitenansicht
und/oder einer Seitenansicht auf einen Querschnitt durch das Objekt, über zumindest
10 %, vorzugsweise zumindest 25 % und besonders bevorzugt zumindest 40 % und maximal
über 80 %, vorteilhaft maximal 70 % und besonders bevorzugt maximal 60 % einer Quererstreckung
des Objekts. Dabei soll unter einer "zumindest im Wesentlichen" gleichbleibenden Materialstärke
insbesondere eine Materialstärke verstanden werden, welche sich über die Quererstreckung
des Objekts um maximal 10 %, vorzugsweise maximal 5 % und besonders bevorzugt maximal
1 % ändert. Hierdurch kann insbesondere ein Komfort der Patiententransportvorrichtung
erhöht werden. Vorteilhaft weist die Trageaufnahmeeinheit und/oder die Trageaufnahme
zusätzlich und/oder alternativ eine Neigung, vorzugsweise eine Neigung in Längsrichtung,
mit einem Neigungswinkel von maximal 10°, vorzugsweise von maximal 5° und besonders
bevorzugt maximal 1° auf, wodurch insbesondere Regenwasser leicht abfließen und/oder
abtropfen kann. Weiterhin kann vorteilhaft eine leichte Reinigbarkeit der Trageaufnahmeeinheit
erreicht werden.
[0020] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Trageaufnahmeeinheit eine Sicherungseinheit
aufweist, welche dazu vorgesehen ist, die zumindest eine Patiententrage und/oder den
zumindest einen Transportinkubator zu sichern. Unter einer "Sicherungseinheit" soll
in diesem Fall insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche zumindest ein Sicherungselement
aufweist und insbesondere dazu vorgesehen ist, einen Patienten, den zumindest einen
Transportinkubator und/oder die zumindest eine Patiententrage auf der Trageaufnahmeeinheit,
insbesondere absturzsicher, zu fixieren und/oder zu sichern. Das zumindest eine Sicherungselement
kann beispielsweise als eine Führung ausgebildet sein. In diesem Fall kann das Sicherungselement
an die Aufnahmefläche der Trageaufnahme angrenzen und insbesondere in einer Normalenrichtung
über die Aufnahmefläche hinaus ragen. Vorzugsweise ist das zumindest eine Sicherungselement
einstückig mit der Trageaufnahme ausgebildet. Unter "einstückig" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden. Der Stoffschluss
kann beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess, einen Schweißprozess,
einen Lötprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Prozess hergestellt werden. Vorteilhaft soll unter einstückig jedoch in einem Stück
geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen
Rohling hergestellt. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Sicherungseinheit zumindest
ein zweites, insbesondere elastisches, vorzugsweise federelastisches, Sicherungselement
aufweisen. Vorzugsweise ist das zumindest eine zweite Sicherungselement keilförmig
ausgebildet und dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere
bei einem Aufschieben der Patiententrage und vorzugsweise durch die Patiententrage,
aus einem Ausgangszustand, insbesondere einem Sicherungszustand, ausgelenkt zu werden
und anschließend automatisch in den Ausgangszustand zurückzukehren. Vorzugsweise ist
das zumindest eine zweite Sicherungselement dabei an einem Randbereich, insbesondere
einem Randbereich einer Längserstreckung, der Trageaufnahmeeinheit und/oder der Trageaufnahme
angeordnet. Insbesondere kann auf einer dem zumindest einen zweiten Sicherungselement
gegenüberliegenden Seite zumindest ein Haken angeformt sein, welcher in zumindest
einem Betriebszustand zur Sicherung der zumindest einen Patiententrage und/oder des
zumindest einen Transportinkubators, mit dem zumindest einen zweiten Sicherungselement
zusammenwirkt. Ferner ist denkbar, dass an beiden Randbereichen, insbesondere beiden
Randbereichen einer Längserstreckung, der Trageaufnahmeeinheit und/oder der Trageaufnahme
jeweils zumindest ein zweites Sicherungselement angeordnet ist. Alternativ und/oder
zusätzlich kann die Sicherungseinheit zumindest ein drittes Sicherungselement, welches
insbesondere als Sicherungsgurt ausgebildet ist, aufweisen. Das zumindest eine dritte
Sicherungselement kann dabei insbesondere fest mit der Trageaufnahmeeinheit verbunden
sein und/oder in zumindest einem Betriebszustand über eine Halterung an der Trageaufnahmeeinheit
befestigt werden. Hierdurch kann insbesondere eine Sicherung, insbesondere eine Absturzsicherung,
des Patienten auf der Patiententransportvorrichtung erreicht werden. Ferner kann die
Patiententransportvorrichtung vorteilhaft flexibel ausgestaltet und insbesondere an
viele unterschiedliche Tragevorrichtungen angepasst werden.
[0021] Vorteilhaft umfasst die Sicherungseinheit zumindest ein Pilzkopfverriegelungselement.
Unter einem "Pilzkopfverriegelungselement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein Element verstanden werden, welches zumindest ein, insbesondere pilzkopfförmiges,
Verschlusselement, vorzugsweise einen Bolzen und/oder einen Zapfen, und/oder zumindest
ein Schließelement, insbesondere zumindest eine Ausnehmung, zumindest eine Führung,
zumindest eine Arretierung, zumindest eine Haltevorrichtung und/oder zumindest ein
Schlitz, aufweist und in zumindest einem Betriebszustand mit einem korrespondierenden
Pilzkopfverriegelungselement, vorzugsweise der zumindest einen Patiententrage und/oder
des zumindest einen Transportinkubators, zusammenwirkt. Vorteilhaft ist das zumindest
eine, insbesondere pilzkopfförmige, Verschlusselement dabei an der zumindest einen
Patiententrage und/oder dem zumindest einen Transportinkubator angeordnet, während
das zumindest eine Schließelement vorzugsweise an der Patiententransportvorrichtung
angeordnet ist. Hierdurch kann insbesondere eine Sicherung des Patienten auf der Patiententransportvorrichtung
weiter verbessert werden und insbesondere eine Flexibilität der Patiententransportvorrichtung
weiter gesteigert werden.
[0022] Vorzugsweise weist die Trageaufnahmeeinheit zumindest einen Geräteaufnahmebereich
auf. Unter einem "Geräteaufnahmebereich" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein, insbesondere speziell definierter, räumlicher Bereich, vorzugsweise ein gegenüber
der Aufnahmefläche erhöhter und/oder erniedrigter Bereich, verstanden werden, welcher
in zumindest einem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, zumindest ein, vorzugsweise
elektrisches, Gerät aufzunehmen. Insbesondere ist der zumindest eine Geräteaufnahmebereich
durch eine Erhöhung, insbesondere ein Podest, und/oder eine Ausnehmung definiert.
Vorteilhaft begrenzt die Trageaufnahmeeinheit den zumindest einen Geräteaufnahmebereich
bei Betrachtung in einer Draufsicht von wenigstens einer, vorzugsweise wenigstens
drei Seiten. Vorzugsweise ist der zumindest eine Geräteaufnahmebereich an einem Randbereich,
vorteilhaft dem Randbereich, welcher dem Sicherungselement gegenüber liegt, der Trageaufnahmeeinheit
angeordnet. Hierdurch kann insbesondere eine einfache und schnelle Gerätebefestigung
und/oder Gerätemitnahme, insbesondere bei einer Übernahme eines Patienten aus einem
Fahrzeug, ermöglicht werden.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Patiententransportvorrichtung
zumindest ein vertikal, insbesondere ein rein vertikal, angeordnetes Hubelement aufweist,
welches dazu vorgesehen ist, einen vertikalen Abstand der Trageaufnahmeeinheit, insbesondere
einer Oberkante der Trageaufnahme, zu einer Aufstandsfläche, insbesondere einer Bodenfläche,
des Fahrgestells einzustellen. Vorzugsweise weist die Patiententransportvorrichtung
wenigstens zwei und besonders vorteilhaft genau zwei solche, insbesondere rein vertikal,
angeordnete Hubelemente auf. Unter einem "Hubelement" soll dabei insbesondere ein,
vorzugsweise zylinderförmiges und/oder quaderförmiges, Element verstanden werden,
welches insbesondere dazu vorgesehen ist, eine geradlinig wirkende Hubkraft bereitzustellen.
Unter der Wendung "vertikal" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Ausrichtung
verstanden werden, welche senkrecht zu der zumindest einen Aufnahmefläche der Trageaufnahme
ist. Vorzugsweise ist das Hubelement als Hubsäule ausgebildet. In diesem Fall kann
das Hubelement vorteilhaft kopfüber angeordnet sein, wodurch insbesondere aus Richtung
der Trageaufnahmeeinheit ein Flüssigkeitseindringen in einen beweglichen Teil des
Hubelements verhindert werden kann. Hierdurch kann insbesondere ein Anheben und/oder
Absenken der Trageaufnahmeeinheit erleichtert und insbesondere mögliche Wippbewegungen
reduziert werden.
[0024] Ist das zumindest eine Hubelement elektrisch angetrieben, kann vorteilhaft ein Arbeitsaufwand
reduziert werden. Ferner kann vorteilhaft eine mögliche Wippbewegung weiter reduziert
werden.
[0025] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Patiententransportvorrichtung zumindest eine,
vorzugsweise wechselbare, Energiespeichereinheit aufweist, welche dazu vorgesehen
ist, elektrische Energie bereitzustellen. Insbesondere kann die zumindest eine Energiespeichereinheit
mehrere Steckelemente, vorzugsweise Steckbuchsen, für korrespondierende Steckelemente,
vorzugsweise Stecker, und vorteilhaft ein integriertes Ladegerät aufweisen und insbesondere
dazu vorgesehen sein, eine elektrische Spannung von 230 V bereitzustellen. Ist das
zumindest eine Hubelement elektrisch angetrieben, kann die zumindest eine Energiespeichereinheit
ferner vorteilhaft dazu vorgesehen sein, einen Strom für einen Betrieb des zumindest
einen Hubelements bereitzustellen. Insbesondere kann die zumindest eine Energiespeichereinheit
als Batterie und/oder vorzugsweise als Akkumulator ausgebildet sein. Hierdurch kann
eine Flexibilität weiter gesteigert werden. Ferner können vorteilhaft wichtige medizinische
Geräte, insbesondere auch während eines Transports eines Patienten auf der Patiententransportvorrichtung,
weiter verwendet werden.
[0026] Weist die Patiententransportvorrichtung zumindest ein Ablageelement auf, welches
dazu vorgesehen ist, Stauraum bereitzustellen, können vorteilhaft Gegenstände, Geräte
und/oder medizinisches Zubehör, wie beispielsweise Spritzenpumpen, Monitore, Beatmungsgeräte,
Flaschenzylinder, Medikamente, ECMO, Schläuche und/oder anderes einem Fachmann als
sinnvoll erscheinendes Zubehör, leicht zugänglich verstaut werden. Unter einem "Ablageelement"
soll dabei insbesondere ein Element verstanden werden, welches zumindest einen Aufnahmebereich
aufweist, welcher durch zumindest eine Wandung des Ablageelements begrenzt ist und
insbesondere dazu vorgesehen ist, Gegenstände und/oder Geräte, insbesondere elektrische
Geräte, aufzunehmen. Vorzugsweise ist das zumindest eine Ablageelement, vorteilhaft
alle Ablageelemente, dabei unterhalb der Aufnahmefläche angeordnet, wodurch insbesondere
ein Anstoßen und/oder Hängenbleiben des zumindest einen Ablageelements verhindert
werden kann. Ferner weist das zumindest eine Ablageelement vorzugsweise eine Lochblechstruktur
auf, wodurch insbesondere eine Flüssigkeit abfließen kann und vorteilhaft ein Einblick
in das Ablageelement ermöglicht wird.
[0027] Vorteilhaft weist die Patiententransportvorrichtung eine Abdeckeinheit auf, welche
dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere elektrische,
Geräte vor äußeren Wettereinflüssen, insbesondere Regen, zu schützen. Die Abdeckeinheit
kann dabei als Abdeckplatte und/oder vorzugsweise als Abdeckfolie ausgebildet sein.
Vorteilhaft ist die Abdeckeinheit dabei direkt an der Patiententransportvorrichtung,
vorzugsweise der Trageaufnahmeeinheit, angeordnet und/oder befestigt. Hierdurch können
insbesondere sensible elektrische Geräte vor äußeren Wettereinflüssen geschützt werden.
[0028] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Patiententransportvorrichtung
zumindest ein Griffelement aufweist, welches relativ zu der Trageaufnahmeeinheit und/oder
der Trageaufnahme bewegbar angeordnet ist. Insbesondere weist das Griffelement dabei
zumindest eine Rasteinheit und/oder zumindest einen Anschlag auf, welche/welcher dazu
vorgesehen ist, das Griffelement in einem ausgelenkten und/oder ausgeklappten Zustand
zu sichern und/oder zu stabilisieren. Zusätzlich und/oder alternativ kann das zumindest
eine Griffelement zumindest eine weitere Rasteinheit und/oder zumindest einen weiteren
Anschlag aufweisen, welche/welcher dazu vorgesehen ist, das zumindest eine Griffelement,
in einem eingeklappten Zustand zu sichern. Hierdurch kann vorteilhaft eine Flexibilität,
insbesondere bei einer Beladung und/oder Entladung von Patienten, weiter gesteigert
werden. Ferner kann vorteilhaft eine Bewegungsfreiheit verbessert werden. Des Weiteren
kann insbesondere in einem eingeklappten Zustand des zumindest einen Griffelements
ein einfaches seitliches Bewegen der Patiententransportvorrichtung erreicht werden,
insbesondere ohne einen Be- und/oder Entladevorgang zu behindern, während in einem
ausgeklappten Zustand des zumindest einen Griffelements ein Schieben und/oder Steuern
der Patiententransportvorrichtung vorteilhaft erleichtert werden kann.
[0029] Die Patiententransportvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung
und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Patiententransportvorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise, eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
Zeichnungen
[0030] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematisch vereinfachte Darstellung von verschiedenen Möglichkeiten zu einer
Kopplung einer Patiententransportvorrichtung an eine Ladefläche eines schematisch
dargestellten Fahrzeugs,
- Fig. 2
- eine detailliert dargestellte Patiententransportvorrichtung mit einem Fahrgestell,
einer Trageaufnahmeeinheit und einem Adapterelement in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine schematische, vergrößerte Darstellung einer Trageaufnahme der Trageaufnahmeeinheit
mit dem Adapterelement in einem gelöstem Zustand,
- Fig. 4
- eine schematische, vergrößerte Darstellung einer Trageaufnahme der Trageaufnahmeeinheit
mit einem Griffelement in einem eingeklappten Zustand,
- Fig. 5
- eine schematische, vergrößerte Darstellung einer Trageaufnahme der Trageaufnahmeeinheit
mit dem Griffelement in einem ausgeklappten Zustand und
- Fig. 6
- die Trageaufnahme und drei weitere Adapterelemente in einer schematisch vereinfachten
perspektivischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0032] Figur 1 zeigt in einer schematisch vereinfachten Darstellung drei Patiententransportvorrichtungen
10, 12, 14 zur Übernahme eines Patienten aus einem Fahrzeug 16, welche an unterschiedlichen
Stellen einer Ladefläche 30 des Fahrzeugs 16 gekoppelt sind. Das Fahrzeug 16 ist im
vorliegenden Fall als Luftfahrzeug, insbesondere als Hubschrauber, ausgebildet. Die
Ladefläche 30 ist direkt durch einen Patientenraumboden des Fahrzeugs 16 gebildet.
Die Patiententransportvorrichtungen 10, 12, 14 sind zumindest im Wesentlichen identisch
ausgebildet. Somit wird im Folgenden lediglich eine der Patiententransportvorrichtungen
10, 12, 14 näher beschrieben.
[0033] Figur 2 zeigt die Patiententransportvorrichtung 10 in einer detaillierten Darstellung.
Die Patiententransportvorrichtung 10 bildet im vorliegenden Fall zusammen mit einer
Patiententrage (nicht dargestellt) eine sogenannte Fahrtrage aus. Somit ist die Patiententransportvorrichtung
10 bewegbar ausgebildet. Dazu weist die Patiententransportvorrichtung 10 ein Fahrgestell
18 auf. Das Fahrgestell 18 ist aus einem rostfreien Edelstahl gefertigt. Das Fahrgestell
18 weist eine Fahrgestellverkleidung 56 auf. Die Fahrgestellverkleidung 56 ist konvex
geformt. Zusätzlich weist die Fahrgestellverkleidung 56 zumindest eine Ablaufmöglichkeit,
insbesondere zumindest eine Ausnehmung 58, auf. Im vorliegenden Fall weist die Fahrgestellverkleidung
56 zwei, insbesondere identische, Ausnehmungen 58 auf. Die Fahrgestellverkleidung
56 ist im vorliegenden Fall aus einem Kunststoff hergestellt. Alternativ kann eine
Fahrgestellverkleidung auch aus Aluminium und/oder einem rostfreien Edelstahl hergestellt
sein. Ferner weist das Fahrgestell 18 ein Fahrwerk 60 auf. Das Fahrwerk 60 weist im
vorliegenden Fall vier Räder 62 auf. Die Räder 62 sind identisch ausgebildet. Die
Räder 62 weisen einen Durchmesser von 20 cm auf. Die Räder 62 sind als Leichtlaufräder
ausgebildet. Ein Radlager der Räder 62 weist jeweils eine Abdeckung 64 auf. Ferner
weist das Fahrwerk 60 mehrere Pedalwippen 66 auf. Im vorliegenden Fall weist das Fahrwerk
60 vier, insbesondere identische, Pedalwippen 66 auf. Die Pedalwippen 66 sind dazu
vorgesehen, mit einem Fuß bedient zu werden. Dabei ist jedem Rad 62 eine der Pedalwippen
66 zugeordnet. Die Pedalwippen 66 weisen drei Betriebsmodi auf. Ein erster Betriebsmodus
blockiert das zugeordnete Rad 62. Ein zweiter Betriebsmodus arretiert das zugeordnete
Rad 62 in einer Richtung. In einem dritten Betriebsmodus ist das zugeordnete Rad 62
frei drehbar. Alternativ ist auch denkbar, dass eine Patiententransportvorrichtung
lediglich eine Pedalwippe und/oder zwei Pedalwippen aufweist, welche insbesondere
zentral und vorzugsweise an einem Randbereich, bei zwei Pedalwippen vorzugsweise auf
gegenüberliegenden Seiten, einer Längserstreckung eines Fahrgestells angeordnet sein
können. Dabei ist insbesondere auch denkbar, dass zwei Pedalwippen gleichen Rädern
zugeordnet sind, so dass ein Blockieren und/oder Lösen der Räder von beiden Seiten
einer Patiententransportvorrichtung erfolgen kann. Des Weiteren weist das Fahrgestell
18 zwei Stoßfänger 68 auf. Die Stoßfänger 68 sind identisch ausgebildet. Die Stoßfänger
68 sind an einem Randbereich einer Längserstreckung des Fahrgestells 18 angeordnet.
Die Stoßfänger 68 sind aus einem massiven Stahl, vorzugsweise Edelstahl, hergestellt.
Alternativ und/oder zusätzlich sind auch Stoßfänger an einem Randbereich einer Quererstreckung
denkbar.
[0034] Des Weiteren weist die Patiententransportvorrichtung 10 eine Trageaufnahmeeinheit
20 auf. Die Trageaufnahmeeinheit 20 ist aus einem rostfreien Edelstahl hergestellt.
Die Trageaufnahmeeinheit 20 ist dazu vorgesehen, die Patiententrage mit einem Patienten
aufzunehmen und/oder zu lagern. Dazu weist die Trageaufnahmeeinheit 20 eine Trageaufnahme
36 mit einer Aufnahmefläche 70 auf. Die Trageaufnahme 36 ist mit einer massiven Verbindungseinheit
72 verbunden. Alternativ ist auch denkbar auf eine Verbindungseinheit zu verzichten.
Die Trageaufnahme 36 weist im vorliegenden Fall eine Materialstärke von etwa 2 cm
auf. Die Trageaufnahme 36 weist in einer Seitenansicht eine Rinne 74 auf (vgl. auch
Figur 3). Die Rinne 74 ist dabei zumindest im Wesentlichen zentral angeformt. Die
Rinne 74 erstreckt sich dabei über etwa 50 % einer Quererstreckung der Trageaufnahme
36. Somit ist die Trageaufnahme 36 zumindest im Wesentlichen wannenförmig ausgebildet.
Ferner weist die Trageaufnahme 36 eine Neigung auf. Im vorliegenden Fall weist die
Trageaufnahme 36 eine Neigung von etwa 3° auf. Hierdurch kann eine Flüssigkeit über
die Rinne 74 abfließen.
[0035] In einem Betriebszustand ist die Patiententrage auf der Aufnahmefläche 70 beweglich
angeordnet. Um einen Patienten und/oder die Patiententrage in diesem Fall zu sichern,
weist die Trageaufnahmeeinheit 20 eine Sicherungseinheit 38 auf. Die Sicherungseinheit
38 weist ein erstes Sicherungselement 76 auf. Das erste Sicherungselement 76 ist als
eine Führung ausgebildet. Das erste Sicherungselement 76 grenzt an die Aufnahmefläche
70 an. Das erste Sicherungselement 76 ragt in einer Normalenrichtung der Aufnahmefläche
70 über die Aufnahmefläche 70 nach oben hinaus. Das erste Sicherungselement 76 umgibt
die Aufnahmefläche 70 von drei Seiten. Eine fahrzeugseitige Seite der Trageaufnahme
36 ist frei von dem ersten Sicherungselement 76. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist das erste Sicherungselement 76 einstückig ausgebildet. Alternativ könnte ein Sicherungselement
mehrteilig ausgeführt sein, wobei einzelne Teile aneinander und/oder an einer Aufnahmefläche
angebracht sein könnten. Ferner ist das erste Sicherungselement 76 an der Trageaufnahme
36 lösbar verrastert. Das erste Sicherungselement 76 ist dazu vorgesehen, die Patiententrage
in Querrichtung zu sichern. Ferner weist die Sicherungseinheit 38 zwei zweite Sicherungselemente
78 auf. Im vorliegenden Fall weist die Sicherungseinheit 38 zwei federelastische zweite
Sicherungselemente 78 auf. Die zweiten Sicherungselemente 78 sind identisch ausgebildet.
Die zweiten Sicherungselemente 78 sind keilförmig ausgebildet. Die zweiten Sicherungselemente
78 sind an einem Randbereich einer Längserstreckung der Trageaufnahme 36 angeordnet.
Die zweiten Sicherungselemente 78 sind dazu vorgesehen, bei einem Aufschieben der
Patiententrage ausgelenkt zu werden. Die zweiten Sicherungselemente 78 kehren anschließend
automatisch in ihren Ausgangszustand zurück. Die zweiten Sicherungselemente 78 sind
dazu vorgesehen, die Patiententrage in Längsrichtung zu sichern. Des Weiteren umfasst
die Sicherungseinheit 38 zwei dritte Sicherungselemente. Die beiden dritten Sicherungselemente
sind als Pilzkopfverriegelungselemente 106, 108 ausgebildet. Die Pilzkopfverriegelungselemente
106, 108 sind dabei als Ausnehmungen ausgebildet. Die Pilzkopfverriegelungselemente
106, 108 sind im vorliegenden Fall auf einer den zweiten Sicherungselementen 78 gegenüberliegenden
Seite der Patiententransportvorrichtung 10 angeordnet. Die Pilzkopfverriegelungselemente
106, 108 sind dabei an einem Randbereich einer Längserstreckung der Trageaufnahmeeinheit
20 angeordnet. Die Pilzkopfverriegelungselemente 106, 108 sind zumindest im Wesentlichen
an verschiedenen Randbereichen einer Quererstreckung der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet.
Die Pilzkopfverriegelungselemente 106, 108 wirken in zumindest einem Betriebszustand
mit korrespondierenden Pilzkopfverriegelungselementen (nicht dargestellt) der Patiententrage
zusammen. Die korrespondierenden Pilzkopfverriegelungselemente sind dabei als pilzkopfförmiger
Bolzen ausgebildet. Ferner ist denkbar, zusätzlich und/oder alternativ einen Sicherungsgurt
zu verwenden. Der Sicherungsgurt könnte dabei beispielsweise mit einem Anschlusselement,
speziellen Laschen und/oder Löchern an einer Trageaufnahmeeinheit verbunden werden.
[0036] Um die Patiententransportvorrichtung 10 an einer beliebigen Stelle der Ladefläche
30 anzukoppeln, weist die Patiententransportvorrichtung 10 ferner zumindest ein Adapterelement
22 auf. Das Adapterelement 22 ist aus einem rostfreien Edelstahl hergestellt. Alternativ
ist auch denkbar zumindest ein Adapterelement aus einem anderen Material, wie insbesondere
Aluminium, Kunststoff und/oder einem Faserverbundwerkstoff herzustellen. Das Adapterelement
22 weist im vorliegenden Fall eine Materialstärke von etwa 2 cm auf. Das Adapterelement
22 ist zumindest im Wesentlichen flach ausgebildet.
[0037] Alternativ ist auch denkbar, dass ein Adapterelement analog zu einer Trageaufnahme
wannenförmig ausgebildet ist. Das Adapterelement 22 ist zu einer lösbaren Verbindung
mit der Trageaufnahmeeinheit 20 vorgesehen. Hierbei ist das Adapterelement 22 zu einer
werkzeuglos lösbaren Verbindung mit der fahrzeugseitigen Seite der Trageaufnahme 36
vorgesehen. Bei einer Kopplung der Trageaufnahmeeinheit 20 an die Ladefläche 30 bildet
das Adapterelement 22 ein Verbindungsglied zwischen der Trageaufnahmeeinheit 20 und
der Ladefläche 30 aus. Zu einer Kontaktierung an die Ladefläche 30 weist das Adapterelement
22 eine an die Ladefläche 30 angepasste Formgebung auf. Das Adapterelement 22 weist
bei Betrachtung in einer Draufsicht fahrzeugseitig eine gekrümmte Formgebung auf.
Das Adapterelement 22 weist dabei eine im Wesentlichen trapezförmige Gestalt auf.
An einer ersten Seite weist das Adapterelement 22 eine größere Längserstreckung auf,
als an einer zweiten Seite, die in einer Querrichtung der ersten Seite gegenüberliegend
angeordnet ist. Hierbei ist eine fahrzeugseitige Seite gekrümmt ausgebildet, um eine
Kopplung der Trageaufnahmeeinheit 20 an die Ladefläche 30 in einem im Wesentlichen
oval geformten Bereich des Fahrzeugs 16 zu ermöglichen. Dieser oval geformte Bereich
des Fahrzeugs 16 könnte beispielsweise ein Heckbereich des Fahrzeugs 16 sein, wie
in Figur 1 dargestellt.
[0038] Ferner weist das Adapterelement 22 fahrzeugseitig ein Schutzelement 80 auf. Das Schutzelement
80 ist dazu vorgesehen, eine Beschädigung des Fahrzeugs 16 zu vermeiden. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist das Schutzelement 80 als Polsterung ausgebildet. Das Schutzelement
80 erstreckt sich fahrzeugseitig über im Wesentlichen eine gesamte Quererstreckung
des Adapterelements 22. Alternativ ist denkbar, dass ein Schutzelement mehrteilig
ausgebildet ist und/oder Unterbrechungen aufweist. Es sind verschiedene, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen eines Schutzelements denkbar. Beispielsweise
könnte ein Adapterelement fahrzeugseitig zumindest teilweise elastisch ausgebildet
sein. Ebenfalls denkbar ist, dass ein Adapterelement fahrzeugseitig wenigstens eine
Verstärkung aufweist.
[0039] Das Adapterelement 22 ist ferner zu einer Steckverbindung mit der Trageaufnahme 36
der Trageaufnahmeeinheit 20 vorgesehen. Dazu weist das Adapterelement 22 zumindest
ein Steckelement 82 auf. Im vorliegenden Fall weist das Adapterelement 22 zu einer
Herstellung der Steckverbindung genau ein Steckelement 82 auf (vgl. auch Figur 3).
Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahlen von Steckelementen
denkbar, insbesondere zwei, drei und/oder vier Steckelemente. Dabei könnten verschiedene
Adapterelemente unterschiedliche Anzahlen an Steckelementen aufweisen. Das Steckelement
82 ist als, insbesondere langgezogener, Haken ausgebildet. Die Trageaufnahme 36 weist
ein korrespondierendes Steckelement 84 auf. In dem verbundenen Zustand wirkt das korrespondierende
Steckelement 84 der Trageaufnahme 36 mit dem Steckelement 82 des Adapterelements 22
zusammen. Das korrespondierende Steckelement 84 ist als Ausnehmung in der Trageaufnahme
36 ausgebildet. Eine Anzahl von Steckelementen 82 und korrespondierenden Steckelementen
84 ist im Wesentlichen gleich.
[0040] Zu einer Herstellung der lösbaren Verbindung mit der Trageaufnahmeeinheit 20 weist
das Adapterelement 22 einen Schnellverschluss 32 auf. Zusätzlich hierzu weist die
Trageaufnahmeeinheit 20 einen korrespondierenden Schnellverschluss auf. Der korrespondierende
Schnellverschluss wirkt in dem verbundenen Zustand mit dem Schnellverschluss 32 des
Adapterelements 22 zusammen. Nach Verbinden des Adapterelements 22 und der Trageaufnahme
36, ist die Steckverbindung zwischen dem Adapterelement 22 und der Trageaufnahme 36
mittels Betätigung des Schnellverschlusses 32 sicherbar.
[0041] Um eine Bewegung der Patiententrage zwischen der Ladefläche 30 und der Trageaufnahmeeinheit
20 zu ermöglichen, weist das Adapterelement 22 eine Bewegungsfläche 86 auf. Die Bewegungsfläche
86 ist von einer Oberfläche des Adapterelements 22 gebildet. Ferner weist das Adapterelement
22 mindestens ein seitliches Führungselement 88, 90 auf. Im vorliegenden Fall weist
das Adapterelement 22 zwei Führungselemente 88, 90 auf. Dabei ist eines der zwei Führungselemente
88 an der ersten Seite und ein weiteres der zwei Führungselemente 90 an der zweiten
Seite angeordnet. Die Führungselemente 88, 90 sind dazu vorgesehen, die Patiententrage
bei einer Bewegung über das Adapterelement 22 zu führen.
[0042] Ferner weist die Patiententransportvorrichtung 10 im vorliegenden Fall eine Lagereinheit
34 auf. Die Lagereinheit 34 ist dazu vorgesehen, in einem Betriebszustand, in welchem
das Adapterelement 22 nicht benötigt wird, das Adapterelement 22 aufzunehmen. Die
Lagereinheit 34 ist unterhalb der Trageaufnahme 36 angeordnet. Die Lagereinheit 34
ist auf einer fahrzeugseitigen Seite der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet. Die Lagereinheit
34 ist zumindest im Wesentlichen als Einschubeinheit ausgebildet. Somit weist die
Lagereinheit 34 im vorliegenden Fall mehrere Schienen (nicht dargestellt) auf. Alternativ
könnte eine Lagereinheit dazu vorgesehen sein, zumindest ein Adapterelement an einem
Fahrgestell und/oder einer Verbindungseinheit einzuhängen, beispielsweise mittels
eines Hakens. Darüber hinaus sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltungen einer Lagereinheit denkbar.
[0043] Des Weiteren weist die Trageaufnahmeeinheit 20 zumindest einen Geräteaufnahmebereich
40 auf. Der Geräteaufnahmebereich 40 ist dabei auf einer der fahrzeugseite abgewandten
Seite der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet. Der Geräteaufnahmebereich 40 ist im
vorliegenden Fall als Oberfläche eines Podests 92 ausgebildet. Das Podest 92 ist direkt
an der Trageaufnahme 36 befestigt. Das Podest 92 weist im vorliegenden Fall eine Lochblechstruktur
auf. Des Weiteren ist das Podest 92 im vorliegenden Fall als Ablageelement 48 ausgebildet.
Somit weist das Podest 92 einen Aufnahmebereich auf, welcher dazu vorgesehen ist,
Stauraum bereitzustellen. Der Aufnahmebereich wird durch fünf Wandungen des Podests
92 begrenzt. Somit weist das Podest 92 auf einer Seite, insbesondere auf einer der
fahrzeugseite abgewandten Seite, eine Öffnung 94 auf.
[0044] Des Weiteren weist die Patiententransportvorrichtung 10 zwei Hubelemente 42 auf.
Die Hubelemente 42 sind zwischen dem Fahrgestell 18 und der Trageaufnahmeeinheit 20
angeordnet. Die Hubelemente 42 sind identisch ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind
die Hubelemente 42 als Hubsäulen ausgebildet. Die Hubelemente 42 sind rein vertikal
angeordnet. Die Hubelemente 42 sind dabei mit einem Ende mit dem Fahrgestell 18 verbunden.
Die Hubelemente 42 sind im vorliegenden Fall kopfüber mit dem Fahrgestell 18 verbunden.
Somit kann ein Eindringen von Flüssigkeit von oben in die Hubelemente 42 verhindert
werden. Die Ausnehmungen 58 der Fahrgestellverkleidung 56 sind dabei in einem Bereich
der Hubelemente 42 angeordnet. Hierdurch kann Regenwasser, welches sich an den Hubelementen
42 sammelt, direkt auf einen Untergrund abtropfen. Ferner sind die Hubelemente 42
mit einem anderen Ende mit der Trageaufnahmeeinheit 20 verbunden. Im vorliegenden
Fall sind die Hubelemente 42 mit dem anderen Ende mit der Verbindungseinheit 72 der
Trageaufnahmeeinheit 20 verbunden. Die Hubelemente 42 sind bei Betrachtung in einer
Draufsicht bezüglich einer Querrichtung der Trageaufnahmeeinheit 20 zentral angeordnet.
Ferner sind die Hubelemente 42 bei Betrachtung in einer Draufsicht bezüglich einer
Längsrichtung der Trageaufnahmeeinheit 20 jeweils in einem gegenüberliegenden Randbereich
angeordnet. Die Hubelemente 42 sind dazu vorgesehen, einen vertikalen Abstand der
Trageaufnahmeeinheit 20 zu einer Aufstandsfläche des Fahrgestells 18 einzustellen.
Hierdurch kann eine Kopplung der Patiententransportvorrichtung 10 mit der Ladefläche
30 des Fahrzeugs 16 in einer beliebigen Höhe stattfinden. Im vorliegenden Fall sind
die Hubelemente 42 elektrisch angetrieben. Dazu weist die Patiententransportvorrichtung
10 zwei Betätigungselemente 44 auf (vgl. Figur 4). Die Betätigungselemente 44 sind
an der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet. Ein erstes Betätigungselement 44 ist dazu
vorgesehen, die Trageaufnahmeeinheit 20 zu erhöhen. Ein zweites Betätigungselement
44 ist dazu vorgesehen, die Trageaufnahmeeinheit 20 abzusenken. Somit kann eine Höhe
der Trageaufnahmeeinheit 20 beliebig eingestellt werden. Durch die höhenverstellbaren
Hubelemente 42 kann der vertikale Abstand von einem Nahbereich des Untergrunds, beispielsweise
im Wesentlichen 10 cm, bis hin zu einer Höhe von im Wesentlichen 2 m eingestellt werden.
In einer Normalstellung ist die Trageaufnahme 36 der Trageaufnahmeeinheit 20 in einem
Bereich einer Hüfte eines durchschnittlich großen erwachsenen Menschen gelagert. Diese
Höhe entspricht im Wesentlichen einer Höhe der Ladefläche 30 des Fahrzeugs 16.
[0045] Ferner weist die Patiententransportvorrichtung 10 eine Energiespeichereinheit 46
auf. Die Energiespeichereinheit 46 ist dazu vorgesehen, Strom bereitzustellen. Die
Energiespeichereinheit 46 ist direkt unterhalb der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet.
Alternativ kann eine Energiespeichereinheit auch an einem Fahrgestell befestigt sein.
Ferner ist denkbar, eine Energiespeichereinheit in einer Ablageeinheit zu platzieren.
Die Energiespeichereinheit 46 ist wechselbar ausgebildet. Die Energiespeichereinheit
46 ist im vorliegenden Fall als Akkumulator ausgebildet. Die Energiespeichereinheit
46 ist dazu vorgesehen, die Hubelemente 42 mit Strom zu versorgen. Des Weiteren ist
die Energiespeichereinheit 46 dazu vorgesehen, einen Strom mit einer Spannung von
230 V bereitzustellen. Dazu weist die Energiespeichereinheit 46 mehrere Steckelemente
(nicht dargestellt) auf. Im vorliegenden Fall weist die Energiespeichereinheit 46
mehrere Steckbuchsen auf. Die Steckelemente sind dazu vorgesehen, korrespondierende
Steckelemente von medizinischen Geräten aufzunehmen.
[0046] Ferner sind unterhalb der Trageaufnahme 36 weitere Ablageelemente 50, 52 angeordnet.
Im vorliegenden Fall weist die Patiententransportvorrichtung 10 vier weitere Ablageelemente
50, 52 auf. Dabei sind auf jeder Seite der Patiententransportvorrichtung 10 zwei Ablageelemente
50, 52 angeordnet. Die weiteren Ablageelemente 50, 52 weisen eine Lochblechstruktur
auf. Die weiteren Ablageelemente 50, 52 sind an der Trageaufnahmeeinheit 20 befestigt.
Die weiteren Ablageelemente 50, 52 sind dabei an der Verbindungseinheit 72 befestigt.
Alternativ kann zumindest ein Ablageelement auch an einem Fahrgestell befestigt sein.
Die weiteren Ablageelemente 50, 52 sind zumindest im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet.
Die weiteren Ablageelemente 50, 52 weisen jeweils auf einer der Trageaufnahme 36 zugewandten
Seite eine Öffnung 96, 98 auf. Die weiteren Ablageelemente 50, 52 sind derart angeordnet,
dass die weiteren Ablageelemente 50, 52 bei Betrachtung in einer Draufsicht von der
Trageaufnahme 36 verdeckt sind.
[0047] Zusätzlich weist die Patiententransportvorrichtung 10 eine Abdeckeinheit 54 auf.
Die Abdeckeinheit 54 ist dazu vorgesehen, elektrische Geräte vor äußeren Wettereinflüssen
zu schützen. Die Abdeckeinheit 54 weist zwei Abdeckelemente (nicht dargestellt) auf.
Dabei ist auf jeder Seite der Patiententransportvorrichtung 10 ein Abdeckelement angeordnet.
Die Abdeckelemente sind jeweils als Abdeckfolie ausgebildet. In einem Betriebszustand,
in welchem die Abdeckeinheit 54 nicht benötigt wird, kann die Abdeckeinheit 54 und/oder
die Abdeckelemente in einem aufgerollten Zustand an einer Seite und/oder beiden Seiten
der Trageaufnahme 36 befestigt und/oder eingehängt werden. Alternativ kann eine Patiententransportvorrichtung
ein zusätzliches Ablageelement aufweisen, in welcher eine Abdeckeinheit verstaut werden
kann.
[0048] Zu einem Transport weist die Patiententransportvorrichtung 10 ferner mehrere Griffelemente
100, 102 auf. Im vorliegenden Fall weist die Patiententransportvorrichtung 10 vier
Griffelemente 100, 102 auf. Im vorliegenden Fall sind auf jeder Seite der Patiententransportvorrichtung
10 zwei Griffelemente 100, 102 angeordnet. Die Griffelemente 100, 102 sind gummibeschichtet.
Zwei Griffelemente 100 sind als Griffbügel ausgebildet. Die Griffelemente 100 sind
an dem Podest 92 befestigt. Die Griffelemente 100 sind im vorliegenden Fall unbeweglich.
Zwei weitere Griffelemente 102 sind an der Trageaufnahmeeinheit 20 angeordnet. Die
weiteren Griffelemente 102 sind auf einer fahrzeugseitigen Seite angeordnet. Die weiteren
Griffelemente 102 sind relativ zu der Trageaufnahme 36 bewegbar angeordnet. Dazu weisen
die weiteren Griffelemente 102 jeweils eine Rasteinheit auf (nicht dargestellt), welche
dazu vorgesehen ist, das entsprechende weitere Griffelement 102 in einem ausgeklappten
Zustand zu sichern. Die weiteren Griffelemente 102 können somit in zumindest einem
Betriebszustand, insbesondere durch eine Person, eingeklappt werden (vgl. Figur 4).
Ferner können die weiteren Griffelemente 102 in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere
durch eine Person, ausgeklappt werden (vgl. Figur 5). Alternativ kann zumindest ein
Griffelement auch an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Stelle,
angeordnet sein.
[0049] Figur 4 zeigt die Trageaufnahme 36 der Trageaufnahmeeinheit 20 und drei weitere Adapterelemente
24, 26, 28 in einer schematischen Darstellung. Die weiteren Adapterelemente 24, 26,
28 sind in einem Vergleich mit dem Adapterelement 22 von einem unterschiedlichen Typ.
Die Patiententransportvorrichtung 10 ist somit dazu vorgesehen, in zumindest einem
Betriebszustand mehrere Adapterelemente 22, 24, 26, 28 mitzuführen. Dabei kann eine
Person, insbesondere ein Rettungshelfer und/oder ein Sanitäter, je nach Fahrzeugtyp
und/oder Entladeposition, ein passendes Adapterelement 22, 24, 26, 28 auswählen.
[0050] Die weiteren Adapterelemente 24, 26, 28 weisen in einem Vergleich mit dem Adapterelement
22 zu einer Kontaktierung an die Ladefläche 30 eine unterschiedliche an die Ladefläche
30 angepasste Formgebung auf. Die weiteren Adapterelemente 24, 26, 28 ermöglichen
Kopplungen der Trageaufnahmeeinheit 20 an die Ladefläche 30 in weiteren Stellungen
der Trageaufnahmeeinheit 20 relativ zu der Ladefläche 30. Zusätzlich hierzu ermöglichen
die weiteren Adapterelemente 24, 26, 28 Kopplungen der Trageaufnahmeeinheit 20 an
unterschiedliche Formgebungen der Ladefläche 30 und damit unterschiedliche Seiten
der Ladefläche 30 des Fahrzeugs 16 und/oder an unterschiedliche Formgebungen von Ladeflächen
30 unterschiedlicher Fahrzeuge 16. Je nach Geometrie des Fahrzeugs 16 in einem Bereich
der Ladefläche 30, ist ein passendes Adapterelement 22, 24, 26, 28 auswählbar und
mit der Trageaufnahme 36 verbindbar. Die weiteren Adapterelemente 24, 26, 28 sind
im Vergleich zu dem Adapterelement 22 zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet.
Aus diesem Grund werden im Folgenden lediglich Unterschiede der weiteren Adapterelemente
24, 26, 28 zu dem Adapterelement 22 beschrieben.
[0051] Ein erstes weiteres Adapterelement 24 weist bei Betrachtung in einer Draufsicht fahrzeugseitig
eine gerade Formgebung auf, die in einem verbundenen Zustand des ersten weiteren Adapterelements
24 mit der Trageaufnahme 36 im Wesentlichen parallel zu der fahrzeugseitigen Seite
der Trageaufnahme 36 ausgerichtet ist. Das erste weitere Adapterelement 24 weist bei
Betrachtung in einer Draufsicht eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt auf. Ein
zweites weiteres Adapterelement 26 weist bei Betrachtung in einer Draufsicht fahrzeugseitig
eine schräge Formgebung auf, die in einem verbundenen Zustand des zweiten weiteren
Adapterelements 26 mit der Trageaufnahme 36 im Wesentlichen schräg relativ zu der
fahrzeugseitigen Seite der Trageaufnahme 36 ausgerichtet ist. Das zweite weitere Adapterelement
26 weist bei Betrachtung in einer Draufsicht eine im Wesentlichen trapezförmige Gestalt
auf. Ein drittes weiteres Adapterelement 28 ist im Wesentlichen identisch zu dem Adapterelement
22 ausgebildet, weist jedoch eine geringere Krümmung auf. Alle Adapterelemente 22,
24, 26, 28 können bei Nichtgebrauch in der Lagereinheit 34 sicher verstaut werden.
[0052] Ferner weisen die weiteren Adapterelemente 24, 26, 28 jeweils mindestens ein seitliches
Führungselement 88, 90, 104 auf, das die Patiententrage bei einer Bewegung über das
weitere Adapterelement 24, 26, 28 führt. Hierbei weisen die weiteren Adapterelemente
24, 26, 28 unterschiedliche Anzahlen an Führungselementen 88, 90, 104 auf. Das zweite
weitere Adapterelement 26 weist dabei ein einziges seitliches Führungselement 104
auf. Das Führungselement 104 ist an einer ersten Seite des zweiten weiteren Adapterelements
26, die insbesondere eine größere Längserstreckung, als eine zweite Seite des zweiten
weiteren Adapterelements 26 aufweist, angeordnet. Die zweite Seite des zweiten weiteren
Adapterelements 26 ist führungselementfrei ausgebildet. Alternativ könnte jedes Adapterelement
eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahl an Führungselementen
umfassen. Ferner könnte jedes Adapterelement unterschiedlich geformte Führungselemente
aufweisen.
Bezugszeichen
[0053]
- 10
- Patiententransportvorrichtung
- 12
- Patiententransportvorrichtung
- 14
- Patiententransportvorrichtung
- 16
- Fahrzeug
- 18
- Fahrgestell
- 20
- Trageaufnahmeeinheit
- 22
- Adapterelement
- 24
- Adapterelement
- 26
- Adapterelement
- 28
- Adapterelement
- 30
- Ladefläche
- 32
- Schnellverschluss
- 34
- Lagereinheit
- 36
- Trageaufnahme
- 38
- Sicherungseinheit
- 40
- Geräteaufnahmebereich
- 42
- Hubelement
- 44
- Betätigungselement
- 46
- Energiespeichereinheit
- 48
- Ablageelement
- 50
- Ablageelement
- 52
- Ablageelement
- 54
- Abdeckeinheit
- 56
- Fahrgestellverkleidung
- 58
- Ausnehmungen
- 60
- Fahrwerk
- 62
- Rad
- 64
- Abdeckung
- 66
- Pedalwippe
- 68
- Stoßfänger
- 70
- Aufnahmefläche
- 72
- Verbindungseinheit
- 74
- Rinne
- 76
- Sicherungselement
- 78
- Sicherungselement
- 80
- Schutzelement
- 82
- Steckelement
- 84
- Steckelement
- 86
- Bewegungsfläche
- 88
- Führungselement
- 90
- Führungselement
- 92
- Podest
- 94
- Öffnung
- 96
- Öffnung
- 98
- Öffnung
- 100
- Griffelemente
- 102
- Griffelemente
- 104
- Führungselement
- 106
- Pilzkopfverriegelungselement
- 108
- Pilzkopfverriegelungselement
1. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) zur Übernahme eines Patienten aus einem
Fahrzeug (16), mit einem Fahrgestell (18) und einer Trageaufnahmeeinheit (20), die
dazu vorgesehen ist, zumindest eine Patiententrage und/oder zumindest einen Transportinkubator
mit einem Patienten aufzunehmen und/oder zu lagern, wobei die Patiententransportvorrichtung
(10, 12, 14) zumindest ein Adapterelement (22, 24, 26, 28) aufweist, wobei das Adapterelement
(22, 24, 26, 28) eine Bewegungsfläche (86) aufweist, um eine Bewegung der Patiententrage
zwischen einer Ladefläche (30) des Fahrzeugs (16) und der Trageaufnahmeeinheit (20)
zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest ein Adapterelement (22, 24, 26, 28), zu einer lösbaren Verbindung mit
der Trageaufnahmeeinheit (20) vorgesehen ist und eine zu einer Kontaktierung an die
Ladefläche (30) des Fahrzeugs (16) angepasste Formgebung aufweist.
2. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Adapterelement (22, 24, 26, 28) zu einer Steckverbindung mit der
Trageaufnahmeeinheit (20) vorgesehen ist.
3. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Adapterelement (22, 24, 26, 28) zumindest einen Schnellverschluss
(32) zu einer Herstellung der lösbaren Verbindung mit der Trageaufnahmeeinheit (20)
aufweist.
4. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest eine Lagereinheit (34), welche in zumindest einem Betriebszustand dazu
vorgesehen ist, das zumindest eine Adapterelement (22, 24, 26, 28) aufzunehmen.
5. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trageaufnahmeeinheit (20) eine Trageaufnahme (36) aufweist, welche zumindest
im Wesentlichen wannenförmig ausgebildet ist.
6. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trageaufnahmeeinheit (20) zumindest einen Geräteaufnahmebereich (40) aufweist.
7. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest ein vertikal angeordnetes Hubelement (42), welches dazu vorgesehen ist,
einen vertikalen Abstand der Trageaufnahmeeinheit (20) zu einer Aufstandsfläche des
Fahrgestells (18) einzustellen.
8. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Hubelement (42) elektrisch angetrieben ist.
9. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Energiespeichereinheit (46), welche dazu vorgesehen ist, elektrische Energie
bereitzustellen.
10. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest ein Ablageelement (48, 50, 52), welches dazu vorgesehen ist, Stauraum bereitzustellen.
11. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Abdeckeinheit (54), welche dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand
Geräte, vor äußeren Wettereinflüssen zu schützen.
12. Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest ein Griffelement (102), welches relativ zu der Trageaufnahmeeinheit (20)
bewegbar angeordnet ist.
13. Adapterelement (22, 24, 26, 28) für eine Patiententransportvorrichtung (10, 12, 14)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Adapterelement (22, 24, 26, 28)
eine Bewegungsfläche (86) aufweist, um eine Bewegung einer Patiententrage zwischen
einer Ladefläche (30) eines Fahrzeugs (16) und einer Trageaufnahmeeinheit (20) zu
ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (22, 24, 26, 28) zu einer lösbaren Verbindung mit der Trageaufnahmeeinheit
(20) vorgesehen ist und eine zu einer Kontaktierung an die Ladefläche (30) des Fahrzeugs
angepasste Formgebung aufweist.
1. Patient transport device (10, 12, 14) for taking over a patient from a vehicle (16),
with a carriage (18) and a stretcher receiving unit (20) which is provided for receiving
and/or supporting at least one patient stretcher and/or at least one transport incubator
with a patient, wherein the patient transport device (10, 12, 14) comprises at least
one adapter element (22, 24, 26, 28), the adapter element (22, 24, 26, 28) comprising
a movement surface (86) to allow moving the patient stretcher between a loading platform
(30) of the vehicle (16) and the stretcher receiving unit (20), characterised in that the at least one adapter element (22, 24, 26, 28) is provided for a releasable connection
to the stretcher receiving unit (20) and has a shaping that is adapted, for the purpose
of contacting, to the loading platform (30) of the vehicle (30).
2. Patient transport device (10, 12, 14) according to claim 1, characterised in that the at least one adapter element (22, 24, 26, 28) is provided for a plugging connection
to the stretcher receiving unit (20).
3. Patient transport device (10, 12, 14) according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one adapter element (22, 24, 26, 28) comprises at least one rapid fastening
(32) for establishing the releasable connection to the stretcher receiving unit (20).
4. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by at least one support unit (34), which is in at least one operating state provided
for receiving the at least one adapter element (22, 24, 26, 28).
5. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised in that the stretcher receiving unit (20) comprises a stretcher receptacle (36) which is
embodied at least substantially tub-shaped.
6. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised in that the stretcher receiving unit (20) comprises at least one apparatus-receiving region
(40).
7. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by at least one lifting element (42) that is arranged vertically and is provided for
setting a vertical distance of the stretcher receiving unit (20) to a mounting surface
of the carriage (18).
8. Patient transport device (10, 12, 14) according to claim 7, characterised in that the at least one lifting element (42) is driven electrically.
9. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by an energy storage unit (46) which is provided for supplying electrical energy.
10. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by at least one deposit element (48, 50, 52) which is provided for supplying storage
space.
11. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by a cover unit (54) which is provided for protecting apparatuses from external weather
impacts in at least one operating state.
12. Patient transport device (10, 12, 14) according to one of the preceding claims, characterised by at least one grip element (102) which is arranged in such a way that it is movable
with respect to the stretcher receiving unit (20).
13. Adapter element (22, 24, 26, 28) for a patient transport device (10, 12, 14) according
to one of the preceding claims, the adapter element (22, 24, 26, 28) comprising a
movement surface (86) to allow moving a patient stretcher between a loading platform
(30) of a vehicle (16) and a stretcher receiving unit (20), characterised in that the adapter element (22, 24, 26, 28) is provided for a releasable connection to the
stretcher receiving unit (20) and has a shaping that is, for the purpose of contacting,
adapted to the loading platform (30) of the vehicle (30).
1. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) pour emprunter un patient à partir
d'un véhicule (16), avec un châssis (18) et une unité recevant de brancard (20), laquelle
est prévue à recevoir et/ou entreposer au moins un brancard de patient et/ou ou moins
un incubateur transport avec un patient, le dispositif de transport d'un patient (10,
12, 14) comportant au moins un élément adaptateur (22, 24, 26, 28), l'élément adaptateur
(22, 24, 26, 28) comportant une surface de mouvement (86) pour permettre un mouvement
du brancard de patient entre une surface de chargement (30) du véhicule (16) et l'unité
recevant de brancard (20), caractérisé en ce que l'au moins un élément adaptateur (22, 24, 26, 28) est prévu pour un raccordement
relâchable avec l'unité recevant de brancard (20) et comporte un façonnement adapté,
pour prendre contact, à la surface de chargement (30) du véhicule (16).
2. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément adaptateur (22, 24, 26, 28) est prévu pour un raccordement
d'enfichage avec l'unité recevant de brancard (20).
3. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément adaptateur (22, 24, 26, 28) comporte au moins une fermeture
rapide (32) pour générer le raccordement relâchable avec l'unité recevant de brancard
(20).
4. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de support (34), laquelle est dans au moins un état opératif prévue
à recevoir l'au moins un élément adaptateur (22, 24, 26, 28).
5. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'unité recevant de brancard (20) comporte un réceptacle de brancard (36) implémenté
au moins substantiellement en forme de baignoire.
6. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'unité recevant de brancard (20) comporte au moins une zone recevant d'appareils
(40).
7. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins un élément élévateur (42), lequel est disposé verticalement et est prévu
à ajuster une distance verticale de l'unité recevant de brancard (20) à une surface
de montage du châssis (18).
8. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'au moins un élément élévateur (42) est entraîné électriquement.
9. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par une unité accumulateur d'énergie (46) prévue à fournir d'énergie électrique.
10. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins un élément de dépôt (48, 50, 52) prévu à fournir d'espace de rangement.
11. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par une unité de couverture (54) prévue à protéger, dans au moins un état opératif, des
appareils contre des influences météorologiques extérieures.
12. Dispositif de transport d'un patient (10, 12, 14) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins un élément de poignée (102) disposé de cette façon qu'il est mouvable relatif
à l'unité recevant de brancard (20).
13. Élément adaptateur (22, 24, 26, 28) pour un dispositif de transport d'un patient (10,
12, 14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'élément adaptateur
(22, 24, 26, 28) comportant une surface de mouvement (86) pour permettre un mouvement
d'un brancard de patient entre une surface de chargement (30) d'un véhicule (16) et
une unité recevant de brancard (20), caractérisé en ce que l'élément adaptateur (22, 24, 26, 28) est prévu à un raccordement relâchable avec
l'unité recevant de brancard (20) et comporte un façonnement adapté, pour prendre
contact, à la surface de chargement (30) du véhicule (16).