[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnereimaschine, insbesondere eine Ringspinnmaschine
mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Streckwerke mit in Stanzen gelagerten,
angetriebenen unteren Zylindern und mit darüber angeordneten, durch einen Pendelträger
gehaltene und gegen die Unterzylinder gepresste und jeweils eine Klemmlinie bildende
Oberwalzen, wobei im Hauptverzugsfeld des Streckwerkes eine Führungseinrichtung aus
je einem umlaufenden Unter- und Oberriemchen angeordnet ist, welche mittels eines
Führungstisches des Unterriemchens ein entlang einer Faserlauflinie durch das Streckwerk
laufendes Faserband einem Ausgangswalzenpaar zuführt und wobei sich der Führungstisch
entlang mehrerer der Streckwerke erstreckt.
Bekannte Ringspinn-, Luftspinn- oder Kompaktspinnmaschinen weisen Streckwerke mit
Doppelriemen in der Hauptverzugszone auf. Die zwei Riemen führen die Fasern zu einem
Ausgangswalzenpaar des Streckwerkes. In der Regel verläuft das Streckfeld weitgehend
geradlinig zwischen den Walzen der Doppelriemen und dem Ausgangswalzenpaar. Bekannt
ist aber auch, dass zwischen dem Doppelriemen und dem Ausgangswalzenpaar ein Stift
angeordnet ist, welcher das Streckwerk auslenkt. Die Stärke der Auslenkung richtet
sich nach der zu gewünschten Garnnummer und dem verstreckten Fasermaterial. Aufgrund
der Umschlingung der Fasern um den Stift werden die Fasern im Bereich des Hauptverzugsfeldes
besser kontrolliert, wodurch die Gleichmäßigkeit verbessert und Dick- und Dünnstellen
im Garn reduziert werden. Auch die Garnreißfestigkeit kann hiermit erhöht werden.
Ferner sind aus
DE4122881 A1,
GB930444A und
DE102007054318A1 Spinnmaschinen mit Streckwerken mit Riemchen-Führungstischen, die nur in einer Betriebsstellung
fixiert werden können, bekannt.
[0002] Aus der
CH351876A ist eine Spinnmaschine mit einem verstellbaren Führungstisch pro Streckwerk, wobei
pro Führungstisch zwei nicht verstellbare Tischaufnahmen vorgesehen sind, bekannt.
Nachteilig bei der Verwendung des Stiftes ist es, dass an jeder Spinnstelle bzw. in
dem Streckwerk der Stift auf die erforderliche Umlenkung eingestellt werden muss.
Dies erfordert bei Spinnereimaschine mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter
Streckwerke einen hohen Arbeitsaufwand. Außerdem besteht die Gefahr einer Fehleinstellung
durch unterschiedliche Einstellungen an den verschiedenen Streckwerken.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit den Einstellaufwand für die Umlenkung
zu reduzieren und die gleichmäßige Einstellung bei einer Vielzahl nebeneinander angeordneter
Streckwerke zu gewährleisten.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Spinnereimaschine mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 1.
[0005] Eine erfindungsgemäße Spinnereimaschine, insbesondere eine Ringspinnmaschine, aber
auch eine Luftspinn- oder Kompaktspinnmaschine weist eine Vielzahl nebeneinander angeordneter
Streckwerke mit in Stanzen gelagerten, angetriebenen unteren Zylindern und mit darüber
angeordneten, durch einen Pendelträger gehaltene und gegen die Unterzylinder gepresste
und jeweils eine Klemmlinie bildende Oberwalzen auf. Im Hauptverzugsfeld des Streckwerkes
ist eine Führungseinrichtung angeordnet, welche ein umlaufendes Unterriemchen und
Oberriemchen aufweist. Die Führungseinrichtung führt mittels eines Führungstisches
des Unterriemchens ein entlang einer Faserlauflinie durch das Streckwerk laufendes
Faserband einem Ausgangswalzenpaar zu. Der Führungstisch erstreckt sich quer zur Faserlauflinie
entlang mehrerer der Streckwerke. Der Führungstisch ist in Tischaufnahmen an den Stanzen
befestigt. Die jeweilige Tischaufnahme weist eine Aufnahmestelle auf, welche mit einem
korrespondierenden Aufnahmeelement des Führungstisches zusammenwirkt. Die Position
der Tischaufnahme und/oder der Aufnahmestelle und/oder des Aufnahmeelementes bestimmt
die Neigung des Führungstisches, um die Faserlauflinie derart zu beeinflussen, dass
sie von der direkten Verbindungslinie zwischen der Klemmlinie am Eingang der Führungseinrichtung
und der Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares abweicht. Durch die Möglichkeit die Position
des Führungstisches durch eine Änderung seiner Befestigung an den Stanzen zu bewirken,
ist es nunmehr möglich, dass beispielsweise die Neigung des Führungstisches oder auch
die Höhe des Führungstisches oder die Position innerhalb des Hauptverzugsfeldes verändert
wird. Insbesondere durch die Veränderung der Neigung des Führungstisches ist es möglich,
dass die Streckfeldauslenkung mehr oder weniger vergrößert wird. Zur Anpassung an
die zu spinnende Garnnummer oder das spinnende Fasermaterial kann dementsprechend
die Position bzw. Neigung des Führungstisches verändert werden.
[0006] Dadurch, dass der Führungstisch entlang mehrerer Spinnstellen angeordnet ist, kann
die Verstellung der Position bzw. Neigung des Führungstisches gleichzeitig für alle
Streckwerke erfolgen, denen der Führungstisch zugeordnet ist. Mit nur einer Verstellung
an jeder Seite des Führungstisches ist somit die gleiche Einstellung für mehrere Spinnstellen
bzw. Streckwerke zu erzielen. Durch die Befestigung der Tischaufnahme an den Stanzen
der Spinnereimaschine wird eine stabile Lagerung des Führungstisches erzielt. Die
Stanzen sind stabil ausgebildet, da sie neben den Tischaufnahmen auch die Lager für
die angetriebenen unteren Zylinder der Streckwerke aufnehmen. Die Einstellung des
Führungstisches erfolgt gleichmäßig für alle Spinnstellen, welche entlang des Führungstisches
angeordnet sind. Der Einstellungsaufwand wird somit gegenüber dem Stand der Technik
reduziert und die gleiche Einstellung für viele Streckwerke, welche nebeneinander
angeordnet sind, sichergestellt.
[0007] Der Führungstisch kann auf verschiedene Art und Weise eingestellt werden. Es ist
einerseits dadurch möglich, dass die Position der Tischaufnahme in Bezug auf die Stanze
verändert wird. Die Tischaufnahme kann hierbei in unterschiedlichen Positionen an
der Stanze befestigt werden. Eine Alternative hierzu besteht darin, dass verschiedene
Aufnahmestellen in der Tischaufnahme angeordnet sind. Der Führungstisch kann hierbei
in eine der verschiedenen Aufnahmestellen der Tischaufnahme eingesetzt und dort fixiert
werden. Alternativ ist es auch möglich mehrere Tischaufnahmen mit verschiedenen Aufnahmestellen
zur Verfügung zu stellen. Somit ergibt sich ein Satz von Tischaufnahmen für die verschiedenen
Anwendungsfälle, wobei jede der Tischaufnahmen eine unterschiedliche Anordnung der
Aufnahmestellung innerhalb der Tischaufnahme aufweist. Eine weitere Alternative besteht
darin, dass das Aufnahmeelement des Führungstisches unterschiedlich ausgebildet ist.
Dieses Aufnahmeelement kann entweder einstellbar ausgeführt sein oder es wird ein
Set verschiedener Führungstische zur Verfügung gestellt, welche eine unterschiedliche
Anordnung von Aufnahmeelementen aufweisen. Je nach Anwendungsfall kann hierbei ein
anderer Führungstisch zur Anwendung kommen.
[0008] Die Position der Tischaufnahme und/oder der Aufnahmestelle und/oder des Aufnahmeelementes
ist in Bezug auf die Stanze und/oder den Führungstisch veränderbar. Es handelt sich
hierbei um einstellbare Elemente, welche in unterschiedlichen Stellungen fixiert werden
können.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Tischaufnahme fest an der Stanze angeordnet
ist, um eine einzige Position des Führungstisches zu bestimmen. Hierdurch kann eine
fehlerhafte Einstellung vermieden werden. Es bietet sich bei dieser vorteilhaften
Ausführung der Erfindung an, dass verschiedene Tischaufnahmen zur Verfügung gestellt
werden, um verschiedene Positionen des Führungstisches verwirklichen zu können. Hierbei
ist es beispielsweise nur erforderlich, dass die Tischaufnahme an den Stanzen ausgetauscht
wird, um somit eine gegenüber der vorherigen Tischaufnahme geänderte Neigung oder
Position des Führungstisches zu erreichen.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn die Tischaufnahme und/oder die Aufnahmestelle
und/oder das Aufnahmeelement zueinander oder zu der Stanze einstellbar ausgebildet
sind, um mehrere Positionen des Führungstisches festlegen zu können. In diesem Falle
ist es erforderlich, nicht nur festgelegte Bauteile zu verwenden, sondern eine entsprechende
Einstellung vorzunehmen, welche auf das vorliegende Fasermaterial oder die zu spinnende
Garnnummer vorteilhaft sind. Insbesondere handelt es sich hierbei um zueinander bewegliche
oder verstellbare Bauteile, welche in der gewünschten Position fixiert werden können.
[0011] Sind die Tischaufnahme und/oder die Aufnahmestelle und/oder das Aufnahmeelement zueinander
oder zu der Stanze derart einstellbar, dass sie eine Schwenkbewegung des Führungstisches
bewirken, so ist in vorteilhafter Weise gewährleistet, dass eine besonders schnelle
und einfache und mit einer überschaubaren Möglichkeit realisierbare Einstellung des
Führungstisches folgen kann. Fehleinstellungen sind hier weitgehend ausgeschlossen,
da lediglich eine Schwenkbewegung des Führungstisches möglich ist und eine Verstellung
in Längsrichtung oder Querrichtung des Führungstisches nicht möglich ist.
[0012] Ist die Schwenkbewegung des Führungstisches um einen Kreismittelpunkt im Bereich
der Einlaufoberkante des Führungstisches vorgesehen, so wird sichergestellt, dass
das Fasermaterial, welches durch das Streckwerk bewegt wird, gleichmäßig und sanft
in das umgelenkte Streckfeld eingeführt wird. Diese ganz besonders vorteilhafte Ausführung
der Erfindung ermöglicht somit eine schonende Umlenkung des Fasermaterials. Absätze
innerhalb der Riemchenführung bzw. der Führungseinrichtung werden damit vermieden.
Fasermaterial wird dadurch besonders schonend geführt.
[0013] Weist der Führungstisch eine Neigung von bis zu 20°, vorzugsweise bis zu 12° gegenüber
der nicht ausgelenkten Faserlauflinie auf, so sind die meisten in üblichen Spinnereimaschinen
verarbeiteten Fasermaterialien und Garnnummern besonders vorteilhaft zu verstrecken.
Welche Neigung besonders geeignet ist, wird im Einzelfall durch Versuche festzustellen
sein.
[0014] Weist der Führungstisch eine Eintauchtiefe gegenüber der nicht ausgelenkten Faserlauflinie
von bis zu 10 mm, vorzugsweise bis zu 3 mm auf, so wird auch hier für die meisten
Fasermaterialien und Garnnummer eine besonders günstige Streckfeldauslenkung erzielt.
[0015] Eine Tischaufnahme dient zur Aufnahme eines Führungstisches für ein Unterriemchen
einer Führungseinrichtung in einem Streckwerk einer Spinnereimaschine. Die Tischaufnahme
weist eine Anlagefläche zur Befestigung der Tischaufnahme an einer Stanze der Spinnereimaschine
auf. Weiterhin ist eine Aufnahmestelle vorgesehen, welche mit einem korrespondierenden
Aufnahmeelement des Führungstisches zusammenwirken kann. Die Position der Aufnahmestelle
bestimmt die Neigung des Führungstisches, um eine Faserlauflinie derart zu beeinflussen,
dass sie von einer direkten Verbindungslinie zwischen einer Klemmlinie am Eingang
der Führungseinrichtung und einer Klemmlinie eines Ausgangswalzenpaares abweicht.
Durch die Anlagefläche ist die Position der Tischaufnahme in Bezug auf die Stanze
definiert. Ein besonderer Einstellaufwand wird hierdurch vermieden. Eine Aufnahmestelle
in der Tischaufnahme ist derart ausgestaltet, dass sie zur Aufnahme des Führungstisches
dient. Durch das Zusammenwirken der Aufnahmestelle der Tischaufnahme und des Aufnahmeelement
des Führungstisches wird die Lage des Führungstisches bestimmt und eine Neigung des
Führungstisches in Bezug auf das Streckfeld definiert. Hierdurch kann eine Tischaufnahme
geschaffen werden, welche eine bestimmte Neigung des Führungstisches ergibt. Durch
die Tischaufnahme ist somit die Einstellung des Führungstisches bzw. dessen Neigung
in Abhängigkeit von dem zu verspinnenden Fasermaterial oder der zu erzeugenden Garnnummer
zu erhalten.
[0016] Die Position der Aufnahmestelle ist vorzugsweise durch die Lage der Anlagefläche
festgelegt. Es ist somit möglich, dass ein Set von Tischaufnahmen zur Verfügung gestellt
wird, welche unterschiedliche Anlageflächen aufweisen. Hierdurch kann die Neigung
des Führungstisches unterschiedlich bestimmt sein, ohne dass der Führungstisch ausgetauscht
werden muss. Es ist damit möglich, alleine durch andere Positionen der Aufnahmestelle
bei Verwendung desselben Führungstisches unterschiedliche Neigungen des Führungstisches
zu erhalten.
[0017] Es ist ebenfalls besonders vorteilhaft, wenn die Position der Aufnahmestelle durch
die Lage der Aufnahmestelle in der Tischaufnahme festgelegt ist. Auch hier kann ein
Set von verschiedenen Tischaufnahmen zur Verfügung gestellt werden, welche Variationen
der Position der Aufnahmestelle enthalten. Durch die Verwendung anderer Tischaufnahmen
ist bei demselben Führungstisch eine unterschiedliche Neigung des Führungstisches
innerhalb der Streckwerke möglich.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Position der Aufnahmestelle verstellbar an
der Tischaufnahme angeordnet ist. Durch das Verstellen ist es möglich, dass die Neigung
des Führungstisches veränderbar ist, indem die Aufnahmestelle an der Tischaufnahme
verstellt wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Einstellung richtig vorgenommen
wird. Vorteilhaft ist es jedenfalls, dass die vorgenommene Einstellung für alle Streckwerke,
entlang denen sich der Führungstisch erstreckt, gilt.
[0019] Weist die Tischaufnahme eine Schale auf, in welcher die Aufnahmestelle schwenkbar
gelagert ist, so kann eine sehr einfache Verstellung der Aufnahmestelle erfolgen.
Nach Erreichen der vorbestimmten Position der Aufnahmestelle innerhalb der Schale
kann diese Aufnahmestelle wieder fixiert werden und die entsprechende Neigung des
Führungstisches ist damit festgelegt.
[0020] Ist die Aufnahmestelle um einen Kreismittelpunkt im Bereich einer Einlaufoberkante
des Führungstisches schwenkbar ausgeführt, so ist es besonders vorteilhaft, dass die
Streckfeldauslenkung für das Faserband allmählich erfolgt und keine Stufen oder nicht
oder schlecht unterstützte Bereiche des Unterriemchens vorliegen. Eine besonders gute
Verstreckung des Faserbandes wird hierdurch erzielt.
[0021] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Teils eines Streckwerks mit einem geraden Führungstisch,
- Figur 2
- einen Ausschnitt aus einem Streckwerk gemäß Figur 1 mit einem geneigten Führungstisch,
- Figur 3
- eine Seitenansicht eines Ausschnitt eines Streckwerks mit einem geneigten Führungstisch
mit einstellbarer Tischaufnahme,
- Figur 4
- eine Vorderansicht einer Tischaufnahme,
- Figur 5
- eine Draufsicht der Tischaufnahme der Figur 4 und
- Figur 6
- eine schematische Draufsicht auf acht Spinnstellen zwischen zwei Stanzen.
[0022] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines Ausschnitts eines Streckwerkes in schematischer
Darstellung. Es ist in dieser Figur lediglich eine Führungseinrichtung 1 mit Doppelriemen
2 sowie ein Ausgangswalzenpaar 3 gezeichnet. Das Eingangswalzenpaar sowie ein Pendelträger,
an welchem die Oberwalzen des Streckwerks befestigt sind, sind hier nicht dargestellt.
Die Führungseinrichtung 1 weist eine obere Riemenwalze 4 und eine untere Riemenwalze
5 auf. An der oberen Riemenwalze 4 ist ein oberer Riemen 6 angeordnet, welcher an
einer nicht dargestellten Umlenkeinrichtung umgelenkt ist. Die untere Riemenwalze
5 ist von einem unteren Riemen 7 teilweise umschlungen. Der untere Riemen 7 ist mittels
einer Umlenkwalze 8 geführt. Außerdem umschlingt der untere Riemen 7 einen Führungstisch
10, welcher in einer Tischaufnahme 11 angeordnet ist. Die Tischaufnahme 11 ist über
eine Anlagefläche 11.2 an einer Stanze 12 befestigt.
[0023] Die Oberseite des Führungstisches 10 verläuft bei dieser Ausführung innerhalb der
Streckfeldebene, in welcher ein Faserband 13 durch das Streckwerk hindurchgeführt
wird. Der Führungstisch 10 ist in dieser Ausführung nicht geneigt. Der obere Riemen
6 ist durch eine entsprechende, nicht dargestellte Einrichtung gegen den unteren Riemen
7 bzw. Führungstisch 10 angedrückt. Das Faserband 13 wird durch den oberen Riemen
6 und den unteren Riemen 7 bzw. von der oberen Riemenwalze 4 und der unteren Riemenwalze
5 zu dem Ausgangswalzenpaar 3 geführt. Der Bereich zwischen der Klemmlinie der oberen
Riemenwalze 4 und der unteren Riemenwalze 5 sowie der Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares
3 stellt das Hauptverzugsfeld des Streckwerkes dar.
[0024] Der Führungstisch 10 ist mittels eines Aufnahmeelementes 10.1 in einer prismaartigen
Aufnahmestelle 11.1 der Tischaufnahme 11 befestigt. Hierdurch ist seine Position in
einer definierten Lage gesichert. Der Führungstisch 10 verläuft, wie in einer späteren
Darstellung noch zu sehen sein wird, entlang mehrerer Streckwerke. Die Befestigung
des Führungstisches 10 erfolgt in den Stanzen 12 seitlich neben mehreren nebeneinander
angeordneten Streckwerken.
[0025] In Figur 2 ist ein Streckwerk wie in Figur 1 dargestellt. Im Unterschied zu dem Streckwerk
aus Figur 1 ist in Figur 2 eine geänderte Tischaufnahme 11' verwendet. Trotz desselben
Führungstisches 10 wird durch die geänderte Tischaufnahme 11' bzw. Aufnahmestelle
11.1 eine Neigung α des Führungstisches 10 gegenüber dem ursprünglichen Streckfeld
S bewirkt. Das Faserband 13 wird hierbei nach unten in dem Hauptverzugsfeld ausgelenkt,
da der Führungstisch 10 um den Winkel α, welcher vorzugsweise kleiner 20° ist, geneigt
ist. Das Faserband 13 taucht um die Höhe H, welche vorzugsweise kleiner 10 mm oder
ganz besonders vorzugsweise kleiner 3 mm ist, ein, wodurch eine größere Umschlingung
des oberen Riemens 6 sowie der unteren Walze 19 des Ausgangswalzenpaares 3 bewirkt
wird. Hierdurch werden die Fasern im Hauptverzugsfeld besser kontrolliert. Lediglich
durch eine Anderung der Tischaufnahme 11 zu 11' wird diese Änderung des Faserbandlaufs
bewirkt. Der obere Riemen 6 wird dabei durch eine entsprechende Druckeinrichtung,
welche in der Aufnahme des oberen Riemens 6 und der Oberwalzen des Streckwerks im
Pendelträger erfolgt, der geneigten Oberkante des Führungstisches 10 nachgeführt.
[0026] In Figur 3 ist ebenfalls ein geneigter Führungstisch 10 dargestellt. Die Neigung
erfolgt dadurch, dass die Tischaufnahme 11" mit einem Grundkörper 14 derart zusammenwirkt,
dass durch eine Verschiebung entlang einer gewölbten Oberfläche ähnlich einer Schale
11.3 des Grundkörpers 14 bzw. der Aufnahme der Tischaufnahme 11" verschiedene Positionen
der Aufnahme für den Führungstisch 10 erhalten werden. Hierdurch kann durch eine unterschiedliche
Befestigung der Tischaufnahme 11" auf dem Grundkörper 14 eine unterschiedliche Neigung
α des Führungstisches 10 bewirkt werden. Vorzugsweise ist die gewölbte Fläche des
Grundkörpers sowie der Tischaufnahme 11" kreisförmig ausgebildet, wobei der Kreismittelpunkt
M im Bereich des Einlaufes des Faserbandes 13 an der Oberkante des Führungstisches
10 liegt. Hierdurch verändert sich durch eine Änderung der Neigung α des Führungstisches
10 nicht die Stelle, an welchem das Faserband 13 zuerst in den Bereich des Führungstisches
10 gelangt. Dadurch wird eine gleichmäßige und allmähliche Auslenkung des Faserbandes
13 aus dem ursprünglichen Streckfeld des bzw. der Faserlauflinie bewirkt. Die Eintauchtiefe
H sowie der Neigungswinkel α können damit ohne Beeinträchtigung des Laufs des Faserbandes
13 in vielen verschiedenen Stellungen fixiert werden.
[0027] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Tischaufnahme 11. Die Tischaufnahme
11 ist mittels Öffnungen 15 über die Anlagefläche 11.2 an der Stanze 12 oder der nicht
dargestellten Lageraufnahme der unteren Walze des Ausgangswalzenpaares 3 oder der
unteren Riemenwalze anschraubbar. Die Tischaufnahme 11 weist seitliche Aufnahmen 16
auf, in welche jeweils ein Führungstisch 10 einsetzbar ist. Ist an jeder Stanze 12
der Maschine eine derartige Tischaufnahme 11 angeordnet, so kann zwischen den beiden
Stanzen der Führungstisch 10 in die Aufnahmen 16 benachbarter Tischaufnahmen 11 eingesetzt
und dort fixiert werden.
[0028] In Figur 5 ist eine Draufsicht der Tischaufnahme 11 der Figur 4 dargestellt. Die
beiden Aufnahmen 16 für zwei benachbarte Führungstische 10 sind dabei ähnlich wie
in Figur 1 prismatisch ausgebildet. Hierdurch wird eine sichere Fixierung des Führungstisches
10 in der Tischaufnahme 11 bzw. deren Aufnahmen 16 gewährleistet.
[0029] In Figur 6 ist eine schematische Draufsicht auf mehrere Streckwerke, welche nur auszugsweise
dargestellt sind, zu sehen. Zwischen zwei Stanzen 12 sind acht untere Riemen 7 dargestellt.
Eine untere Eingangswalze 18, untere Riemenwalze 5 sowie untere Ausgangswalze 19 sind
jeweils in den Stanzen 12 gelagert. In den Stanzen 12 ist weiterhin jeweils eine Tischaufnahme
11 befestigt. In den Tischaufnahmen 11 sind Führungstische 10 angeordnet. Die unteren
Riemen 7 sind um die untere Riemenwalze 5 und den Führungstisch 10 herum gelegt und
führen ein Faserband 13 entlang der Faserlauflinie 17 durch das Streckwerk bzw. das
Hauptverzugsfeld des Streckwerks. Aus dieser Darstellung ist weiterhin zu erkennen,
dass in einer Tischaufnahme 11 benachbarte Führungstische 10 angeordnet sind. Selbstverständlich
ist es auch möglich, dass der Führungstisch über weniger als die hier dargestellten
acht Streckwerke verläuft oder an beiden oder an jeder Seite des Führungstisches eine
separate Tischaufnahme angeordnet ist.
[0030] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Änderungen im Rahmen der Ansprüche sind jederzeit möglich. Ist insbesondere es auch
möglich, dass die Veränderung der Lage des Führungstisches 10 nicht nur durch eine
Tischaufnahme 11, sondern zusätzlich oder auch alleine durch eine Veränderung der
Aufnahmen am Führungstisch 10 selbst erfolgt. So kann in diesem Falle beispielsweise
die Tischaufnahme 11 gleich bleiben, während der Führungstisch 10 eine geänderte oder
einstellbare Aufnahme erhält. Auch ist es selbstverständlich möglich, dass in den
Führungstisch 10 nicht, wie in diesen Ausführungsbeispielen dargestellt, eine Feder
als Aufnahmeelement 10.1 angeordnet ist, welche in eine Nut als Aufnahmestelle 11.1
der Tischaufnahme 11 eingreift, sondern dass umgekehrt die Tischaufnahme 11 eine Feder
aufweist, welche in eine Nut in dem Führungstisch 10 eingreift.
1. Spinnereimaschine, insbesondere Ringspinnmaschine mit einer Vielzahl nebeneinander
angeordneter Streckwerke mit in Stanzen (12) gelagerten, angetriebenen unteren Zylindern
und mit darüber angeordneten, durch einen Pendelträger gehaltene und gegen die Unterzylinder
gepresste und jeweils eine Klemmlinie bildende Oberwalzen, wobei in einem Hauptverzugsfeld
des Streckwerkes eine Führungseinrichtung (1) aus je einem umlaufenden Unter- und
Oberriemchen (6, 7) angeordnet ist, welche mittels eines Führungstisches (10) des
Unterriemchens (7) ein entlang einer Faserlauflinie durch das Streckwerk laufendes
Faserband (13) einem Ausgangswalzenpaar (3) zuführt und wobei sich der Führungstisch
(10) entlang mehrerer der Streckwerke erstreckt und der Führungstisch (10) an jeder
Seite in jeweils einer Tischaufnahme (11) befestigt ist und die jeweilige Tischaufnahme
(11) eine Aufnahmestelle (11.1) aufweist, welche mit einem korrespondierenden Aufnahmeelement
(10.1) des Führungstisches (10) zusammenwirkt, und die Tischaufnahmen (11) an den
Stanzen (12) befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Position
- der Tischaufnahmen (11) und/oder
- der Aufnahmestellen (11.1) und/oder
- der Aufnahmeelemente (10.1)
die Neigung des Führungstisches (10) bestimmt, um die Faserlauflinie während des Faserlaufs
derart zu beeinflussen, dass sie von der direkten Verbindungslinie zwischen der Klemmlinie
am Eingang der Führungseinrichtung (1) und der Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares
(3) abweicht und
- dass die Position
- der Tischaufnahmen (11) und/oder
- der Aufnahmestellen (11.1) und/oder
- der Aufnahmeelemente (10.1)
in Bezug auf die Stanze (12) und/oder den Führungstisch (10) veränderbar ist und
- dass
- die Tischaufnahmen (11) und/oder
- die Aufnahmestellen (11.1) und/oder
- die Aufnahmeelemente (10.1)
einstellbare Elemente sind, welche in unterschiedlichen Stellungen fixiert werden
können.
2. Spinnereimaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischaufnahme (11) fest an der Stanze (12) angeordnet ist, um eine einzige Position
des Führungstisches (10) zu bestimmen.
3. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischaufnahme (11) und/oder die Aufnahmestelle (11.1) und/oder das Aufnahmeelement
(10.1) zueinander oder zu der Stanze (12) einstellbar ausgebildet sind, um mehrere
Positionen des Führungstisches (10) festlegen zu können.
4. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischaufnahme (11) und/oder die Aufnahmestelle (11.1) und/oder das Aufnahmeelement
(10.1) zueinander oder zu der Stanze (12) derart einstellbar sind, dass sie eine Schwenkbewegung
des Führungstisches (10) bewirken.
5. Spinnereimaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung um einen Kreismittelpunkt im Bereich einer Einlaufoberkante des
Führungstisches (10) erfolgt.
6. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungstisch (10) eine Neigung (α) von bis zu 20°, vorzugsweise bis zu 12° gegenüber
der nicht ausgelenkten Faserlauflinie aufweist.
7. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungstisch (10) eine Eintauchtiefe (H) gegenüber der nicht ausgelenkten Faserlauflinie
von bis zu 10 mm, vorzugsweise bis zu 3 mm aufweist.
8. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Tischaufnahme (11) eine Anlagefläche (11.2) zur Befestigung an einer Stanze (12)
der Spinnereimaschine sowie eine Feder als Aufnahmeelement (10.1) aufweist, welche
in eine Nut als Aufnahmestelle (11.1) der Tischaufnahme 11 eingreift, oder dass umgekehrt
die Tischaufnahme (11) eine Feder aufweist, welche in eine Nut in dem Führungstisch
(10) eingreift und
- dass die Position der Aufnahmestelle (11.1) die Neigung (α) des Führungstisches (10) bestimmt,
um eine Faserlauflinie während des Faserlaufs derart zu beeinflussen, dass sie von
einer direkten Verbindungslinie zwischen einer Klemmlinie am Eingang der Führungseinrichtung
(1) und einer Klemmlinie eines Ausgangswalzenpaares (3) abweicht und
- dass die Position der Aufnahmestelle (11.1) durch die Lage der Anlagefläche (11.2) oder
durch die Lage der Aufnahmestelle (11.1) in der Tischaufnahme (11) festgelegt ist.
9. Spinnereimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischaufnahme (11) eine Schale (11.3) aufweist, in welcher die Aufnahmestelle
(11.1) schwenkbar gelagert ist.
10. Spinnereimaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmestelle (11.1) um einen Kreismittelpunkt (M) im Bereich einer Einlaufoberkante
des Führungstisches (10) schwenkbar ist.
1. A spinning machine, particularly a ring spinning machine, comprising a plurality of
adjacently disposed drafting systems having driven bottom cylinders supported in stands
(12) and having top rollers disposed above the same, retained in a pendulum carrier,
pressed against the bottom cylinders, and each forming a clamping line, a guide device
(1) consisting of one each circulating bottom and top apron (6, 7) being disposed
in the main draft zone of the drafting system, said device feeding a fiber bundle
(13) to a discharge roller pair (3) along a fiber line through the drafting system
by means of a guide table (10) of the bottom apron (7), and the guide table (10) extending
along a plurality of the drafting systems, and the guide table (10) being mounted
on each of its sides in a table support (11) and each table support (11) comprises
a receiving location (11.1) acting together with a corresponding receiving element
(10.1) of the guide table (10), and the table supports (11) are mounted on the stands
(12),
characterized in
- that the position of
- the table supports (11) and/or
- the receiving locations (11.1) and/or
- the receiving elements (10.1)
determines the tilt of the guide table (10) in order to influence the fiber line during
the run of the fibers such that said fiber line deviates from the direct connecting
line between the clamping line at the inlet of the guide device (1) and the clamping
line of the discharge roller pair (3) and
- that the position of
- the table supports (11) and/or
- the receiving locations (11.1) and/or
- the receiving elements (10.1)
can be changed with respect to the stand (12) and/or to the guide table (10) and
- that
- the table supports (11) and/or
- the receiving locations (11.1) and/or
- the receiving elements (10.1)
are adjustable elements that can be fixed in different positions.
2. The spinning machine according to claim 1, characterized in that the table support (11) is disposed fixedly on the stand (12) in order to determine
one single position of the guide table (10).
3. The spinning machine according to any one or more of the claims 1 or 2, characterized in that the table support (11) and/or the receiving location (11.1) and/or the receiving
element (10.1) are adjustable with respect to each other or to the stand (12), in
order to be able to determine a plurality of positions of the guide table (10).
4. The spinning machine according to any one or more of the claims 1, 2 or 3, characterized in that the table support (11) and/or the receiving location (11.1) and/or the receiving
element (10.1) are adjustable with respect to each other or to the stand (12) so as
to bring about a pivoting motion of the guide table (10).
5. The spinning machine according to claim 4, characterized in that the pivoting motion takes place about a center of a circle in the region of the top
inlet edge of the guide table (10).
6. The spinning machine according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the guide table (10) comprises a tilt (α) of up to 20°, preferably up to 12°, with
respect to the undeflected fiber line.
7. The spinning machine according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the guide table (10) comprises an immersion depth (H) of up to 10 mm, preferably
up to 3 mm, with respect to the undeflected fiber line.
8. The spinning machine according to any one or more of the preceding claims,
characterized in
- that the table support (11) comprises a contact surface (11.2) for attaching to a stand
(12) of the spinning machine and a tongue as the received element 10.1 engaging in
a groove as the receiving location 11.1 of the table support 11, or that the other
way around the table support 11 comprises a tongue engaging in a groove in the guide
table 10 and
- that the position of the receiving location (11.1) determines the tilt (α) of the guide
table (10) in order to influence a fiber line during the fiber run such that said
fiber line deviates from a direct connecting line between a clamping line at the inlet
of the guide device (1) and a clamping line of a discharge roller pair (3) and
- that the position of the receiving location (11.1) is determined by the location of the
contact surface (11.2) or by the location of the receiving location (11.1) in the
table support (11).
9. The spinning machine according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the table support (11) comprises a cup (11.3) in which the receiving location (11.1)
is pivotally supported.
10. The spinning machine according to claim 9, characterized in that the receiving location (11.1) is pivotable about a center of a circle (M) in the
region of a top inlet edge of the guide table (10).
1. Machine de filature, en particulier métier à filer à anneaux, avec une multitude de
bancs d'étirage disposés les uns à côté des autres avec des cylindres inférieurs entraînés
montés dans des bâtis (12) et avec des cylindres supérieurs disposés en-dessus, tenus
par un support pendulaire, pressés contre les cylindres inférieurs et formant respectivement
une ligne de pincement, sachant qu'un dispositif de guidage (1) composé respectivement
d'une lanière inférieure et supérieure (6, 7) rotatives est disposé dans un champ
d'étirage principal du banc d'étirage, lequel, à l'aide d'une table de guidage (10)
de la lanière inférieure (7), délivre à une paire de cylindres délivreurs (3) un ruban
de fibres (13) passant à travers le banc d'étirage le long d'une ligne de défilement
de fibres, et sachant que la table de guidage (10) s'étend le long de plusieurs des
bancs d'étirage et que la table de guidage (10) est, sur chaque côté, fixée dans un
logement de table (11) respectif et le logement de table (11) respectif comporte un
point d'accueil (11.1), lequel coopère avec un élément d'accueil (10.1) de la table
de guidage (10), et les logements de table (11) sont fixés aux bâtis (12),
caractérisée en ce que.
- la position
- des logements de table (11) et/ou
- des points d'accueil (11.1) et/ou
- des éléments d'accueil (10.1)
détermine l'inclinaison de la table de guidage (10) afin, pendant le défilement des
fibres, d'influencer la ligne de défilement de fibres de manière à ce qu'elle s'écarte
de la ligne de liaison directe entre la ligne de pincement à l'entrée du dispositif
de guidage (1) et la ligne de pincement de la paire de cylindres délivreurs (3) et
- que la position
- des logements de table (11) et/ou
- des points d'accueil (11.1) et/ou
- des éléments d'accueil (10.1)
est variable par rapport au bâti (12) et/ou la table de guidage (10) et
- que
- les logements de table (11) et/ou
- les points d'accueil (11.1) et/ou
- les éléments d'accueil (10.1)
sont des éléments ajustables, lesquels peuvent être fixés dans des positions différentes.
2. Machine de filature selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement de table (11) est disposé à demeure au bâti (12) afin de déterminer une
seule position de la table de guidage (10).
3. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le logement de table (11) et/ou le point d'accueil (11.1) et/ou l'élément d'accueil
(10.1) se présent(nt) sous une forme ajustable les uns par rapport aux autres ou par
rapport aux bâtis (12) afin de pouvoir déterminer plusieurs positions de la table
de guidage (10).
4. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que le logement de table (11) et/ou le point d'accueil (11.1) et/ou l'élément d'accueil
(10.1) sont ajustable(s) les uns par rapport aux autres ou par rapport au bâti (12)
de manière à ce qu'il(s) produise(nt) un mouvement de pivotement de la table de guidage
(10).
5. Machine de filature selon la revendication 4, caractérisée en ce que le mouvement de pivotement s'effectue autour d'un centre de cercle dans la zone d'un
bord supérieur d'entrée de la table de guidage (10).
6. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la table de guidage (10) présente une inclinaison (α) de jusqu'à 20°, de préférence
de jusqu'à 12°, par rapport à la ligne de défilement de fibres non déviée.
7. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la table de guidage (10) présente une profondeur d'immersion (H) de jusqu'à 10 mm,
de préférence de jusqu'à 3 mm, par rapport à la ligne de défilement de fibres non
déviée.
8. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
- le logement de table (11) comporte une surface de contact (11.2) pour la fixation
sur un bâti (12) de la machine de filature ainsi qu'une languette en tant qu'élément
d'accueil (10.1), lequel s'engage dans une rainure en tant que point d'accueil (11.1)
du logement de table 11, ou que, inversement, le logement de table (11) comporte une
languette, lequel s'engage dans une rainure dans la table de guidage (10) et que
- la position du point d'accueil (11.1) détermine l'inclinaison (α) de la table de
guidage (10) afin, pendant le défilement des fibres, d'influencer une ligne de défilement
de fibres de manière à ce qu'elle s'écarte d'une ligne de liaison directe entre une
ligne de pincement à l'entrée du dispositif de guidage (1) et une ligne de pincement
d'une paire de cylindres délivreurs (3), et que
- la position du point d'accueil (11.1) est déterminée par la position de la surface
de contact (11.2) ou par la position du point d'accueil (11.1) dans le logement de
table (11).
9. Machine de filature selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le logement de table (11) comporte une coque (11.3) dans laquelle le point d'accueil
(11.1) est monté de manière pivotante.
10. Machine de filature selon la revendication 9, caractérisée en ce que le point d'accueil (11.1) est pivotant autour d'un centre de cercle (M) dans la zone
d'un bord supérieur d'entrée de la table de guidage (10).