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EP 2 886 753 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.09.2017 Patentblatt 2017/39 |
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Anmeldetag: 16.12.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schliessblechanordnung
Striker assembly
Agencement de gâche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.12.2013 DE 102013021075
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2015 Patentblatt 2015/26 |
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Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Röckle, Jürgen
73230 Kirchheim (DE)
- Schunn, Stephan
71272 Renningen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 458 637
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US-A- 2 798 754
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schließblechanordnung für ein Tür- oder Fensterschloss,
mit einer an einem Blendrahmen einer Tür oder eines Fensters befestigbaren Basisplatte,
in der eine Aussparung für einen Eingriff eines Schließelements des Tür- oder Fensterschlosses,
insbesondere einer Schlossfalle oder eines Riegels, ausgebildet ist, und einer mit
der Basisplatte koppelbaren Schließkantenplatte, welche innerhalb der Aussparung eine
von dem Schließelement zu hintergreifende Schließkante definiert, wobei an der Basisplatte
und an der Schließkantenplatte jeweils ineinander greifende Rastelemente vorgesehen
sind, mit denen die Basisplatte und die Schließkantenplatte in unterschiedlichen Rastpositionen
miteinander verrastbar sind. Eine solche Schließblechanordnung ist aus der
US 2 798 754 A bekannt.
[0002] In der
US 1 458 637 A ist eine Schüeßblechanordnung beschrieben, bei dem ein Einsatz zur besseren Abstützung
der Kräfte auf die Schließkante über eine Verzahnung zusätzlich festgelegt ist. Der
Einsatz kann nur in einer Position eingelegt werden, da er ansonsten über seine Aufnahme
seitlich hervorstehen würde. Eine Veränderung der Schließkante mittels einer Basisplatte
und deren Aussparung und der damit versetzbar koppelbaren Schließkantenplatte mit
der Schließkante ist hier nicht vorgesehen.
[0003] Schließbleche sind üblicherweise als flache Bauteile aus Stahlblech ausgebildet,
die im Falzbereich eines Blendrahmens einer Tür oder eines Fensters zu montieren sind.
Grundsätzlich kann auch eine direkte Befestigung an einer Wand oder an einer Säule
in Frage kommen. Solche Schließbleche dienen dazu, eine Aufnahme für den Riegel und/oder
die Schlossfalle eines am Flügel der Tür oder des Fensters angebrachten Schlosses
bereitzustellen, um den Flügel geschlossen zu halten. Eine exakte Positionierung des
Schließblechs relativ zum zugehörigen Schloss ist wichtig, damit der Riegel bzw. die
Schlossfalle vollständig und spielfrei in die Aussparung eingreifen kann. In der Praxis
wird daher häufig das gesamte Schließblech so lange versetzt, bis die Position stimmt,
oder die Kanten der Aussparung werden nachbearbeitet. Beide Maßnahmen sind mit einem
hohen Arbeitsaufwand verbunden.
Eine Verrastbarkeit von Basisplatte und Schließkantenplatte in unterschiedlichen Rastpositionen
erleichtert die Montage, da die Schließkante bei Bedarf leicht verstellt werden kann.
Allerdings ist das Bereitstellen von Rastelementen - z. B. in Form von gefrästen Vorsprüngen
bzw. Vertiefungen - mit einem hohen Herstellungsaufwand verbunden.
[0004] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Schließblechanordnung mit verstellbarer Schließkante
anzugeben, welche einfach und kostengünstig herstellbar ist.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch eine Schließblechanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
Erfindungsgemäß sind die Rastelemente einerseits an zumindest einer sich quer zu der
Schließkante erstreckenden Schmalseite der Schließkantenplatte und andererseits an
zumindest einem in Richtung der Aussparung weisenden Kopplungsabschnitt der Basisplatte
ausgebildet. Die Rastelemente springen also in einer Auskragungsrichtung vor, welche
sich im Wesentlichen parallel zu der Schließkante erstreckt. Die Schließkantenplatte
kann somit von einer Vorderseite oder von einer Rückseite des Schließblechs aus an
die Basisplatte angelegt werden und sitzt dann aufgrund der Rastelemente in einem
seitlich umgreifenden Formschluss. Das heißt es ist nicht zwingend notwendig, die
Schließkantenplatte durch Verschraubungen oder dergleichen locker an der Basisplatte
zu halten. Die Schließkantenplatte bildet also einen formschlüssig gesicherten Verstelleinsatz
für das Schließblech. Die schmalseitige Anordnung der Rastelemente an der Schließkantenplatte
eröffnet hierbei die Möglichkeit, die Schließkantenplatte als einfaches Stanzteil
herzustellen und somit den Fertigungsaufwand für die Schließblechanordnung zu minimieren.
[0005] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass eine Deckplatte (35), die auf eine Flachseite
(34) der Basisplatte (11) aufgebracht ist, die Aussparung (15) bereichsweise überdeckt,
wodurch die die Aussparung (15) vorderseitig überdeckenden Bereiche der Deckplatte
(35) Anschlagflächen für die von der Rückseite der Basisplatte (11) aus in die Aussparung
(15) einzusetzende Schließkantenplatte (25) bilden.
[0006] Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
sowie den beigefügten Zeichnungen angegeben. Bevorzugt sind die an der Basisplatte
vorgesehenen Rastelemente im Bereich einer Umrandung der Aussparung und insbesondere
direkt an der schmalseitigen Umrandung der Aussparung angeordnet. Beispielsweise können
Rastvorsprünge bzw. Rastvertiefungen direkt in einen Abschnitt der Umrandung eingestanzt
oder mittels Laserstrahlung eingeschnitten sein, was herstellungstechnisch einfach
zu bewerkstelligen ist. Insbesondere ist es nicht erforderlich, ein separates Trägerelement
für die Rastelemente an der Basisplatte zu montieren.
[0007] Es können auch an zwei entgegengesetzten Schmalseiten der Schließkantenplatte und
an zwei aufeinander zu weisenden Kopplungsabschnitten der Basisplatte Rastelemente
vorgesehen sein. Die Schließkantenplatte ist dann doppelseitig verrastet und dementsprechend
sicher an der Basisplatte gehalten.
[0008] Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die an der Basisplatte vorgesehenen
Rastelemente und/oder die an der Schließkantenplatte vorgesehenen Rastelemente als
Verzahnungen ausgeführt sind. Solche Verzahnungen sind einfach herstellbar, beispielsweise
durch Stanzen oder Laserstrahlschneiden. Insbesondere kann es sich um Geradverzahnungen
handeln. Vorzugsweise ist die an der Basisplatte vorgesehene Verzahnung länger als
die an der Schließkantenplatte vorgesehene Verzahnung. Der maximale Verstellhub der
Schließkantenplatte kann bei Bedarf durch die entsprechende Längendifferenz festgelegt
werden.
[0009] Es ist weiterhin bevorzugt, dass die an der Basisplatte vorgesehenen Rastelemente
in die Basisplatte eingestanzt oder eingeschnitten sind und/oder dass die an der Schließkantenplatte
vorgesehenen Rastelemente in die Schließkantenplatte eingestanzt oder eingeschnitten
sind. Dies gewährleistet eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung. Ein
Einschneiden der Rastelemente kann insbesondere mittels eines Laserstrahls erfolgen.
[0010] Die Schließkantenplatte kann als längliche Leiste ausgebildet sein, deren Längsachse
parallel zur Schließkante verläuft. Ein derartiges leistenförmiges Bauteil ist besonders
einfach herstellbar.
[0011] Die Schließkantenplatte kann in wenigstens zwei unterschiedlichen Ausrichtungen mit
der Basisplatte koppelbar sein, wobei ein Abstand der Schließkante von einem gegenüberliegenden
Umrandungsabschnitt der Aussparung für die wenigstens zwei Ausrichtungen verschieden
ist. Beispielsweise könnte die Schließkantenplatte um eine quer zu der Schließkante
verlaufende Achse gedreht werden, um so die Grundposition der Schließkante zu verändern.
Speziell könnten einander gegenüberliegende Verzahnungen der Basisplatte und der Schließkantenplatte
jeweils quer zu der Schließkante gesehen zueinander versetzt angeordnet sein, beispielsweise
um einen halben Zahnabstand. Die Flexibilität hinsichtlich der Verstellbarkeit der
Schließkante kann hierdurch gesteigert werden.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist an der Basisplatte oder an
einem mit der Basisplatte verbundenen Bauteil ein Anschlag ausgebildet, welcher eine
Bewegung der Schließkantenplatte in einer Verstellrichtung begrenzt. Ein solcher Anschlag
kann insbesondere an die Rastelemente der Basisplatte angrenzen. Aufgrund des Anschlags
ist ein Öffnen des Schlosses mittels gewaltsamen Durchtreibens der Verrastung ausgeschlossen.
Die Sicherheit kann hierdurch erhöht werden.
[0013] Eine erfindungsgemäße Schließblechanordnung weist eine Deckplatte auf, die auf eine
Flachseite der Basisplatte aufgebracht ist und die Aussparung bereichsweise überdeckt.
Insbesondere könnten die an einer schmalseitigen Umrandung der Aussparung vorgesehenen
Rastelemente von der Deckplatte überdeckt sein, so dass sie von der Schließblechvorderseite
aus nicht erkennbar sind. Erfindungsgemäß bilden die Aussparung vorderseitig überdeckende
Bereiche der Deckplatte Anschlagflächen für die von der Rückseite der Basisplatte
aus in die Aussparung einzusetzende Schließkantenplatte. Die Deckplatte kann eine
geringere Plattenstärke aufweisen als die Basisplatte. Die dünne Deckplatte ermöglicht
eine gute Anpassbarkeit des Schließblechs an den Blendrahmen, während die dicke Basisplatte
die notwendige Festigkeit und Sicherheit gewährleistet. Bevorzugt weist die Basisplatte
wenigstens die doppelte Plattenstärke und bevorzugt etwa die dreifache Plattenstärke
der Deckplatte auf. Derartige Dickenverhältnisse haben sich in der Praxis als besonders
günstig erwiesen.
[0014] Die Deckplatte ist vorzugsweise mit der Basisplatte verschweißt, um eine hohe Stabilität
der Gesamtanordnung sicherzustellen. Zum Verschweißen kommt insbesondere Punktschweißen
in Betracht.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Deckplatte zumindest
bereichsweise über einen äußeren Rand der Basisplatte übersteht. Ein solcher überstehender
Bereich kann insbesondere ein Absägeblech bilden. Solche Absägebleche sind bei Schließblechanordnungen
grundsätzlich bekannt. Sie können mit Schlitzen und/oder Rillen versehen sein, um
das Absägen zum Anpassen des Schließblechs an den Blendrahmen zu erleichtern. Dadurch
dass nicht mehr das gesamte Schließblech, sondern lediglich die vergleichsweise dünne
Deckplatte durchzusägen ist, kann der Montagevorgang weiter vereinfacht werden.
An der Schließkantenplatte kann wenigstens ein magnetischer Bereich vorgesehen sein,
welcher einen Permanentmagnet umfasst und/oder welcher ferromagnetisch ausgebildet
ist, um die Schließkantenplatte an der Basisplatte und/oder an einem mit der Basisplatte
verbundenen Bauteil, insbesondere einer Deckplatte, zu halten. Dadurch wird verhindert,
dass die Schließkantenplatte vor Abschluss der Montage unerwünschterweise herabfällt.
Außerdem dient die magnetische Halterung der Schließkantenplatte als Verlierschutz.
Insbesondere kann ein Permanentmagnet in eine Aufnahme der Schließkantenplatte eingesetzt
sein. Ein solcher Permanentmagnet kann mit einer ferromagnetischen Anschlagfläche
für die Schließkantenplatte zusammenwirken. Es ist herstellungstechnisch einfach,
ein Loch in die Schließkantenplatte zu stanzen und einen Permanentmagneten in dieses
Loch einzusetzen. Prinzipiell könnte jedoch auch an der Basisplatte ein Permanentmagnet
vorgesehen sein, welcher die ferromagnetisch ausgebildete Schließkantenplatte hält.
Auf eine vordere Flachseite der Basisplatte ist eine die Aussparung zumindest bereichsweise
freigebende Deckplatte aufgebracht, welche eine geringere Plattenstärke aufweist als
die Basisplatte. Die vergleichsweise dünne Deckplatte ermöglicht eine gute Anpassbarkeit
des Schließblechs an das Türfutter, während die relativ dicke Basisplatte die notwendige
Stabilität und Sicherheit gewährleistet. Bevorzugt weist die Basisplatte wenigstens
die doppelte Plattenstärke und bevorzugt etwa die dreifache Plattenstärke der Deckplatte
auf. Derartige Dickenverhältnisse haben sich in der Praxis als besonders günstig erwiesen.
Die Deckplatte ist vorzugsweise mit der Basisplatte verschweißt, z. B. punktverschweißt,
um eine hohe Verbindungsfestigkeit sicherzustellen. Ferner kann die Deckplatte zumindest
bereichsweise über einen äußeren Rand der Basisplatte überstehen, um ein Absägeblech
zu bilden.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
- Fig. 1
- ist eine Draufsicht auf eine Basisplatte und eine Schließkantenplatte einer erfindungsgemäßen
Schließblechanordnung.
- Fig. 2
- ist eine Draufsicht auf eine Deckplatte für eine erfindungsgemäße Schließblechanordnung.
- Fig. 3
- ist eine Rückansicht einer erfindungsgemäßen Schließblechanordnung, welche die Basisplatte
und die Schließkantenplatte gemäß Fig. 1 sowie die Deckplatte gemäß Fig. 2 in zusammengesetztem
Zustand zeigt.
[0015] Die in Fig. 1 dargestellte Basisplatte 11 einer Schließblechanordnung ist aus Stahlblech
mit einer Plattenstärke von beispielsweise 3 mm gefertigt und weist eine Längsachse
L auf. Im Bereich der beiden Längsenden der Basisplatte 11 sind jeweilige Schraublöcher
13 vorgesehen, welche der Befestigung der Basisplatte 11 an einem nicht dargestellten
Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür dienen. Eine als Aufnahme für eine Schlossfalle
eines Schlosses des Fensters oder der Tür vorgesehene Aussparung 15 ist hier C-förmig
gestaltet und durch eine parallel zu der Längsachse L verlaufende stirnseitige Umrandungsfläche
17 sowie zwei quer dazu verlaufende seitliche Umrandungsflächen 19a, 19b begrenzt.
Sowohl die stirnseitige Umrandungsfläche 17 als auch die seitlichen Umrandungsflächen
19a, 19b befinden sich an der Schmalseite 18 der Basisplatte 11.
[0016] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind an den seitlichen Umrandungsflächen 19a, 19b jeweilige
Verzahnungen 20a, 20b ausgebildet, welche hier als Geradverzahnungen ausgeführt sind
und vorzugsweise in die Basisplatte 11 eingestanzt oder mittels Laserstrahl eingeschnitten
sind. An die Verzahnungen 20a, 20b angrenzend sind jeweils eine vordere Anschlagfläche
21a, 21b sowie eine hintere Anschlagfläche 22a, 22b angeordnet, welche gegenüber den
Verzahnungen 20a, 20b in Richtung der Längsachse L vorspringen.
[0017] Um innerhalb der Aussparung 15 eine verstellbare Schließkante vorzusehen, ist eine
mit der Basisplatte 11 koppelbare Schließkantenplatte 25 vorgesehen, welche hier als
längliche Leiste ausgeführt und ebenfalls aus 3 mm dickem Stahlblech gefertigt ist.
Ebenso kann es von Vorteil sein, ein oder mehrere Teile aus ferromagnetischem Edelstahl
auszubilden, welcher auch die notwendige Festigkeit aufweist. Eine entlang der Längsachse
L verlaufende Schmalseite 27 der Schließkantenplatte 25 definiert die Schließkante
29. An den beiden schmalseitigen Längsenden der Schließkantenplatte 25 sind Verzahnungen
31a, 31b ausgebildet, welche zu den Verzahnungen 20a, 20b der Basisplatte 11 passen.
Die an der Schließkantenplatte 25 vorgesehenen Verzahnungen 31a, 31b sind jedoch kürzer
als die an der Basisplatte 11 ausgebildeten Verzahnungen 20a, 20b, so dass die Schließkantenplatte
25 in unterschiedlichen Rastpositionen in die Aussparung 15 einsetzbar ist. In jeder
Rastposition befindet sich die Schließkante 29 an einer anderen Stelle innerhalb der
Aussparung 15. Mit anderen Worten ist die Schließkante 29 in und entgegen einer quer
zu der Längsachse L verlaufenden Verstellrichtung V verstellbar.
[0018] Sowohl die an der Basisplatte 11 vorgesehenen Verzahnungen 20a, 20b als auch die
an der Schließkantenplatte 25 vorgesehenen Verzahnungen 31a, 31b sind um einen halben
Zahnabstand zueinander versetzt. Somit kann durch Drehen der Schließkantenplatte 25
um eine quer zu der Schließkante 29 verlaufende Rotationsachse R über einen Winkelbereich
von 180° die Grundposition der Schließkante 29 verändert werden. Im Ergebnis ergibt
sich so eine feinere Abstufung der Verrastung. In der Schließkantenplatte 25 ist eine
zentrale Aufnahme 32 vorgesehen, in welcher ein Permanentmagnet 33 befestigt ist,
z.B. durch eine Verklebung.
[0019] Fig. 2 zeigt eine auf die vordere Flachseite 34 der Basisplatte 11 gemäß Fig. 1 aufzubringende
Deckplatte 35. Die Deckplatte 35 ist wie die Basisplatte 11 gemäß Fig. 1 länglich
gestaltet und weist an ihren Längsenden die gleiche Form auf wie die Basisplatte 11.
Die Deckplatte 35 ist wie die Basisplatte 11 und die Schließkantenplatte 25 aus Stahlblech
gefertigt, weist jedoch im Unterschied zu diesen eine geringere Plattenstärke auf
- beispielsweise 1 mm. Im zentralen Bereich der Schließkantenplatte 25 ist eine im
Wesentlichen rechteckförmige Durchführung 37 vorgesehen, welche prinzipiell mit der
Aussparung 15 der Basisplatte 11 fluchtet, diese jedoch bereichsweise überdeckt, wenn
die Basisplatte 11 und die Schließkantenplatte 25 bündig aneinander anliegen. Die
Durchführung 37 gibt die Maximalgröße der Eingriffsöffnung für die Schlossfalle vor.
[0020] Etwa auf Höhe der Durchführung 37 ist die Deckplatte 35 gegenüber dem äußeren Rand
der Basisplatte 11 verlängert, so dass ein streifenartiger Überstandsabschnitt 41
gebildet ist. Dieser Überstandsabschnitt 41 ist mit randseitigen Einkerbungen 45 sowie
einer Anordnung von parallelen Schlitzen 47 versehen und dient als so genanntes Absägeblech.
[0021] Fig. 3 zeigt die Basisplatte 11, die Schließkantenplatte 25 und die Deckplatte 35
in miteinander verbundenem Zustand als montierfertige Schließblechanordnung. Die Deckplatte
35 ist auf die vordere Flachseite 34 der Basisplatte 11 aufgebracht und mit dieser
verschweißt. Von der hinteren Flachseite 49 der Basisplatte 11 her ist die Schließkantenplatte
25 derart in die Aussparung 15 eingesetzt, dass die Verzahnungen 20a, 20b, 31a, 31b
ineinandergreifen und die Schließkantenplatte 25 somit bezüglich einer Bewegung in
und entgegen der Verstellrichtung V formschlüssig gesichert ist. Die Schließkantenplatte
25 liegt hierbei flachseitig an den in die Aussparung 18 der Basisplatte 11 hineinragenden
Bereichen 50 der Deckplatte 35 an und wird durch den Permanentmagneten 33 an diesen
gehalten. Eine Verstellung der Schließkante 29 in und entgegen der Verstellrichtung
V im Rahmen der Montage kann durch einfaches Entnehmen der Schließkantenplatte 25
und anschließendes Wiedereinsetzen in einer anderen Rastposition erfolgen.
[0022] Der Überstandsabschnitt 41 kann bei der Montage an passender Stelle abgesägt werden,
wobei die vergleichsweise geringe Blechstärke der Deckplatte 35 den Absägevorgang
und generell die Anpassung der Schließblechanordnung an das Türfutter erleichtert.
Dieser Vorteil entfaltet sich prinzipiell auch bei einer Schließblechanordnung mit
unverstellbarer Schließkante.
[0023] Dadurch dass sowohl die Verzahnungen 20a, 20b der Basisplatte 11 als auch die Verzahnungen
31a, 31b der Schließkantenplatte 25 schmalseitig anstatt flachseitig ausgebildet sind,
können die Basisplatte 11 sowie die Schließkantenplatte 25 als einfache Stanzteile
ausgeführt werden.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 11
- Basisplatte
- 13
- Schraubloch
- 15
- Aussparung
- 17
- stirnseitige Umrandungsfläche
- 18
- Schmalseite
- 19a, 19b
- seitliche Umrandungsfläche
- 20a, 20b
- Verzahnung
- 21a, 21b
- vordere Anschlagfläche
- 22a, 22b
- hintere Anschlagfläche
- 25
- Schließkantenplatte
- 27
- Schmalseite
- 29
- Schließkante
- 31a, 31b
- Verzahnung
- 32
- Aufnahme
- 33
- Permanentmagnet
- 34
- vordere Flachseite der Basisplatte
- 35
- Deckplatte
- 37
- Durchführung
- 41
- Überstandsabschnitt
- 45
- Einkerbung
- 47
- Schlitz
- 49
- hintere Flachseite der Basisplatte
- 50
- in die Aussparung hineinragender Bereich
- V
- Verstellrichtung
- L
- Längsachse
- R
- Rotationsachse
1. Schließblechanordnung für ein Tür- oder Fensterschloss, mit einer an einem Blendrahmen
einer Tür oder eines Fensters befestigbaren Basisplatte (11), in der eine Aussparung
(15) für einen Eingriff eines Schließelements des Tür- oder Fensterschlosses, insbesondere
einer Schlossfalle oder eines Riegels, ausgebildet ist, und einer mit der Basisplatte
(11) koppelbaren Schließkantenplatte (25), welche innerhalb der Aussparung (15) eine
von dem Schließelement zu hintergreifende Schließkante (29) definiert, wobei an der
Basisplatte (11) und an der Schließkantenplatte (25) jeweils ineinander greifende
Rastelemente (20a, 20b, 31a, 31b) vorgesehen sind, mit denen die Basisplatte (11)
und die Schließkantenplatte (25) in unterschiedlichen Rastpositionen miteinander verrastbar
sind, wobei die Rastelemente (31a, 31b) einerseits an zumindest einer sich quer zu
der Schließkante (29) erstreckenden Schmalseite (27) der Schließkantenplatte (25)
und andererseits an zumindest einem in Richtung der Aussparung (15) weisenden Kopplungsabschnitt
(19a, 19b) der Basisplatte (11) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Deckplatte (35), die auf eine Flachseite (34) der Basisplatte (11) aufgebracht
ist, die Aussparung (15) bereichsweise überdeckt, wodurch die die Aussparung (15)
vorderseitig überdeckenden Bereiche der Deckplatte (35) Anschlagflächen für die von
der Rückseite der Basisplatte (11) aus in die Aussparung (15) einzusetzende Schließkantenplatte
(25) bilden.
2. Schließblechanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Basisplatte (11) vorgesehenen Rastelemente (20a, 20b) im Bereich einer
Umrandung (19a, 19b) der Aussparung (15) und insbesondere direkt an der schmalseitigen
Umrandung (19a, 19b) der Aussparung (15) angeordnet sind.
3. Schließblechanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
an zwei entgegengesetzten Schmalseiten der Schließkantenplatte (25) und an zwei aufeinander
zu weisenden Kopplungsabschnitten (19a, 19b) der Basisplatte (11) Rastelemente (20a,
20b, 31a, 31b) vorgesehen sind.
4. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Basisplatte (11) vorgesehenen Rastelemente (20a, 20b) und/oder die an der
Schließkantenplatte (25) vorgesehenen Rastelemente (31a, 31b) als Verzahnungen ausgeführt
sind.
5. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Basisplatte (11) vorgesehenen Rastelemente (20a, 20b) in die Basisplatte
(11) eingestanzt oder eingeschnitten sind und/oder dass die an der Schließkantenplatte
(25) vorgesehenen Rastelemente (31a, 31b) in die Schließkantenplatte (25) eingestanzt
oder eingeschnitten sind.
6. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schließkantenplatte (25) als längliche Leiste ausgebildet ist, deren Längsachse
(L) parallel zur Schließkante (29) verläuft.
7. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schließkantenplatte (25) in wenigstens zwei unterschiedlichen Ausrichtungen mit
der Basisplatte (11) koppelbar ist, wobei ein Abstand der Schließkante (29) von einem
gegenüberliegenden Umrandungsabschnitt (17) der Aussparung (15) für die wenigstens
zwei Ausrichtungen verschieden ist.
8. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Basisplatte (11) oder einem mit der Basisplatte verbundenen Bauteil ein Anschlag
(21a, 21b, 22a, 22b) ausgebildet ist, welcher eine Bewegung der Schließkantenplatte
(25) in einer Verstellrichtung (V) begrenzt.
9. Schließblechanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (35) eine geringere Plattenstärke aufweist als die Basisplatte (11),
wobei, bevorzugt, die Basisplatte (11) wenigstens die doppelte Plattenstärke und bevorzugt
etwa die dreifache Plattenstärke der Deckplatte (35) aufweist.
10. Schließblechanordnung nach Anspruch 1 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (35) mit der Basisplatte (11) verschweißt ist.
11. Schließblechanordnung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (35) zumindest bereichsweise über einen äußeren Rand der Basisplatte
(11) übersteht.
12. Schließblechanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Schließkantenplatte (25) wenigstens ein magnetischer Bereich (33) vorgesehen
ist, welcher einen Permanentmagnet umfasst und/oder welcher ferromagnetisch ausgebildet
ist, um die Schließkantenplatte (25) an der Basisplatte (11) und/oder an einem mit
der Basisplatte verbundenen Bauteil, insbesondere einer Deckplatte (35), zu halten.
13. Schließblechanordnung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Permanentmagnet (33) in eine Aufnahme (32) der Schließkantenplatte (25) eingesetzt
ist.
1. Striker plate arrangement for a door or window lock, having a base plate (11) which
can be fastened to a fixed frame of a door or of a window and in which there is formed
a recess (15) for engagement by a locking element of the door or window lock, in particular
a lock latch or a bolt, and having a closing edge plate (25) which can be coupled
to the base plate (11) and which defines, within the recess (15), a closing edge (29)
behind which the locking element is intended to engage, wherein inter-engaging latching
elements (20a, 20b, 31a, 31b) are provided in each case on the base plate (11) and
on the closing edge plate (25), by means of which latching elements the base plate
(11) and the closing edge plate (25) can be latched with one another in different
latching positions, wherein the latching elements (31a, 31b) are formed, on the one
hand, on at least one narrow side (27) of the closing edge plate (25) that extends
transversely to the closing edge (29) and, on the other hand, on at least one coupling
portion (19a, 19b) of the base plate (11) that points in the direction of the recess
(15),
characterized in that
a cover plate (35), which is mounted on a flat side (34) of the base plate (11), covers
the recess (15) in certain regions, with the result that the regions of the cover
plate (35) that cover the recess (15) at the front side form stop faces for the closing
edge plate (25), which is to be inserted from the rear side of the base plate (11)
into the recess (15).
2. Striker plate arrangement according to Claim 1,
characterized in that
the latching elements (20a, 20b) provided on the base plate (11) are arranged in the
region of a border (19a, 19b) of the recess (15) and, in particular, directly on the
narrow-side border (19a, 19b) of the recess (15).
3. Striker plate arrangement according to Claim 1 or 2,
characterized in that
latching elements (20a, 20b, 31a, 31b) are provided on two opposite narrow sides of
the closing edge plate (25) and on two coupling portions (19a, 19b) of the base plate
(11) that point towards one another.
4. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the latching elements (20a, 20b) provided on the base plate (11) and/or the latching
elements (31a, 31b) provided on the closing edge plate (25) are embodied as toothings.
5. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the latching elements (20a, 20b) provided on the base plate (11) are stamped or cut
into the base plate (11), and/or in that the latching elements (31a, 31b) provided on the closing edge plate (25) are stamped
or cut into the closing edge plate (25).
6. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the closing edge plate (25) takes the form of an elongate strip whose longitudinal
axis (L) extends parallel to the closing edge (29).
7. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the closing edge plate (25) can be coupled to the base plate (11) in at least two
different orientations, wherein a spacing of the closing edge (29) from an opposite
border portion (17) of the recess (15) is different for the at least two orientations.
8. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
a stop (21a, 21b, 22a, 22b) which limits a movement of the closing edge plate (25)
in a displacement direction (V) is formed on the base plate (11) or on a component
connected to the base plate.
9. Striker plate arrangement according to Claim 1,
characterized in that
the cover plate (35) has a smaller plate thickness than the base plate (11), wherein,
preferably, the base plate (11) has at least double the plate thickness and preferably
about three times the plate thickness of the cover plate (35).
10. Striker plate arrangement according to Claim 1 or 9,
characterized in that
the cover plate (35) is welded to the base plate (11).
11. Striker plate arrangement according to Claim 1 or either of Claims 9 and 10,
characterized in that
the cover plate (35) projects beyond an outer edge of the base plate (11) at least
in certain regions.
12. Striker plate arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
there is provided on the closing edge plate (25) at least one magnetic region (33)
which comprises a permanent magnet and/or which is ferromagnetically designed in order
to hold the closing edge plate (25) on the base plate (11) and/or on a component,
in particular a cover plate (35), connected to the base plate.
13. Striker plate arrangement according to Claim 12,
characterized in that
a permanent magnet (33) is inserted into a receptacle (32) of the closing edge plate
(25).
1. Agencement de gâche pour une serrure de porte ou de fenêtre, avec une plaque de base
(11) pouvant être fixée à un châssis fixe de porte ou de fenêtre et dans lequel un
évidement (15) prévu est réalisé pour un agrippement d'élément de fermeture de la
serrure de porte ou de fenêtre, notamment de pêne demi-tour ou de verrou, et avec
une plaque de bord de fermeture (25) pouvant être couplée à la plaque de base (11),
cette plaque définissant à l'intérieur de l'évidement (15) un bord de fermeture (29)
emboîté par l'arrière par l'élément de fermeture, des éléments d'encliquetage (20a,
20b, 31a, 31b) s'agrippant respectivement les uns les autres au niveau de la plaque
de base (11) et au niveau de la plaque de bord de fermeture (25) étant prévus à l'aide
desquels la plaque de base (11) et la plaque de bord de fermeture (25) peuvent être
encliquetées dans différentes positions d'encliquetage, les éléments d'encliquetage
(31a, 31b) étant réalisés d'une part au niveau d'au moins un côté étroit (27) de la
plaque de bord de fermeture (25) s'étendant transversalement au bord de fermeture
(29) et d'autre part au niveau d'au moins une section de couplage (19a, 19b) de la
plaque de base (11) orientée en direction de l'évidement (15), caractérisé en ce qu'une plaque de recouvrement (35) appliquée sur un côté plat (34) de la plaque de base
(11) recouvre en partie l'évidement (15), les régions de la plaque de recouvrement
(35) recouvrant l'évidement (15) sur le côté avant formant des surfaces de butée pour
la plaque de bord de fermeture (25) à insérer dans l'évidement (15) en partant du
côté arrière de la plaque de base (11).
2. Agencement de gâche selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'encliquetage (20a, 20b) prévus au niveau de la plaque de base (11)
sont disposés dans la région d'un pourtour (19a, 19b) de l'évidement (15) et notamment
directement au niveau du pourtour (19a, 19b) de côté étroit de l'évidement (15).
3. Agencement de gâche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des éléments d'encliquetage (20a, 20b, 31a, 31b) sont prévus au niveau des deux côtés
étroits opposés de la plaque de bord de fermeture (25) et au niveau des deux sections
de couplage (19a, 19b) orientées l'une vers l'autre de la plaque de base (11).
4. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'encliquetage (20a, 20b) prévus au niveau de la plaque de base (11)
et/ou les éléments d'encliquetage (31a, 31b) prévus au niveau de la plaque de bord
de fermeture (25) sont réalisés sous la forme d'endentements.
5. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'encliquetage (20a, 20b) prévus au niveau de la plaque de base (11)
sont poinçonnés ou entaillés dans la plaque de base (11) et/ou que les éléments d'encliquetage
(31a, 31b) prévus au niveau de la plaque de bord de fermeture (25) sont poinçonnés
ou entaillés dans la plaque de bord de fermeture (25).
6. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de bord de fermeture (25) est réalisée sous la forme d'une baguette allongée
dont l'axe longitudinal (L) s'étend parallèlement au bord de fermeture (29).
7. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de bord de fermeture (25) peut être couplée à la plaque de base (11) selon
au moins deux orientations différentes, une distance entre le bord de fermeture (29)
et une section de pourtour (17) opposée de l'évidement (15) étant différente pour
les au moins deux orientations.
8. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une butée (21a, 21b, 22a, 22b) est réalisée au niveau de la plaque de base (11) ou
d'un composant relié à la plaque de base, cette butée limitant un mouvement de la
plaque de bord de fermeture (25) dans une direction de déplacement (V).
9. Agencement de gâche selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (35) présente une épaisseur de plaque plus réduite que
la plaque de base (11), de façon préférée, la plaque de base (11) présentant une épaisseur
de plaque au moins du double et de façon préférée approximativement du triple de l'épaisseur
de plaque de la plaque de recouvrement (35).
10. Agencement de gâche selon la revendication 1 ou 9, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (35) est soudée à la plaque de base (11).
11. Agencement de gâche selon la revendication 1 ou l'une quelconque des revendications
9 ou 10, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (35) ressort au moins en partie au-delà d'une bordure extérieure
de la plaque de base (11).
12. Agencement de gâche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une région magnétique (33) est prévue au niveau de la plaque de bord de fermeture
(25), cette région comprenant un aimant permanent et/ou étant réalisée de façon ferromagnétique
de façon à maintenir la plaque de bord de fermeture (25) contre la plaque de base
(11) et/ou contre un composant relié à la plaque de base, notamment une plaque de
recouvrement (35).
13. Agencement de gâche selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un aimant permanent (33) est inséré dans un logement (32) de la plaque de bord de
fermeture (25).
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