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(11) |
EP 2 887 463 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2016 Patentblatt 2016/43 |
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Anmeldetag: 20.12.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Winkelsteckverbinder mit einstellbarer Abgangsrichtung
Angled plug-connector with adjustable outlet direction
Connecteur coudé avec direction de sortie réglable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2015 Patentblatt 2015/26 |
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Patentinhaber: PHOENIX CONTACT Connector Technology GmbH |
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71083 Herrenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Wehrle, Gerhard
78166 Donaueschingen (DE)
- Schinko, Peter
72119 Ammerbuch (DE)
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Vertreter: Klocke, Peter et al |
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ABACUS
Patentanwälte
Lise-Meitner-Strasse 21 72202 Nagold 72202 Nagold (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 465 293 DE-U1- 29 509 249 US-A1- 2010 304 598
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DE-A1- 19 918 861 DE-U1- 29 813 455
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Winkelsteckverbinder, insbesondere zum Anbau an ein
Maschinengehäuse, mit einem an dem Maschinengehäuse unverrückbar befestigbaren Sockelteil,
einem an dem Sockelteil drehbar befestigten abgewinkelten Gehäuseteil und einem zwischen
dem Sockelteil und dem Gehäuseteil angeordneten ringförmigen Federteil, wobei das
Gehäuseteil gegenüber dem Sockelteil mit Drehwiderstand verdrehbar ist, wobei das
Sockelteil einen Befestigungsflansch und eine mit diesem einteilig ausgebildete zylindrische
Aufnahmehülse für das Gehäuseteil und das Gehäuseteil eine zugeordnete runde Eingriffshülse
aufweist, die in die Aufnahmehülse des Sockelteils eingreift, und wobei in der Aufnahmehülse
mit mindestens einem Rastmittel der Eingriffshülse und/oder des Federteils zusammenwirkende
Gegenrastmittel angeordnet sind, die in einer beliebigen gegenseitigen Eingriffslage
mittels einer axial gerichteten Federlast des Federteils in Anlage aneinander gehalten
sind, so dass das Gehäuseteil an dem Sockelteil in einer wählbaren Ausrichtung des
Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil drehsicher festlegbar ist.
[0002] Derartige Winkelsteckverbinder werden beispielsweise zum Anschluss von Motoren eingesetzt.
Dabei sollen die Winkelsteckverbinder leicht montierbar und in ihrer Abgangsrichtung
einstellbar sein, wobei eine einmal eingestellte Abgangsrichtung sich unter der Einwirkung
von Vibrationen, wie sie bei angetriebenen maschinellen Einrichtungen meist unvermeidlich
sind, nicht unbeabsichtigt und selbstständig verändern kann. Somit darf die Einstellung
der Abgangsrichtung nicht ohne Einwirkung eines gewissen Drehmomentes möglich sein,
damit das Gehäuseteil, das die Abgangsrichtung des Winkelsteckverbinders bestimmt,
nach dem Einstellen in seiner Lage gegenüber dem Sockelteil verbleibt.
[0003] Aus der
DE 103 14 914 B3 ist ein gattungsgemäßer Winkelsteckverbinder mit einem Gehäuseteil und einem Flanschteil
bekannt, bei dem das Gehäuseteil gegenüber dem Flanschteil zur Festlegung der Abgangsrichtung
verdrehbar ist. Das Gehäuseteil ist über mindestens einen federfähigen Haltering,
der in eine Ringnut eingreift, an dem Flanschteil mit Drehwiderstand befestigt. Hierzu
weist die Ringnut an den beiden gegenüberliegenden Seiten in Umfangsrichtung verlaufende
Wellen auf, die den Haltering in die durch die Wellen geformte Form zwängen und bei
der Drehung an den Haltering entsprechend der Wellenform verformen. Bei diesem Winkelsteckverbinder
ist das Drehmoment zum Verdrehen des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil mit Drehwiderstand
temperaturunabhängig und die Abgangsrichtung des Gehäuseteils in von den Wellen der
Ringnut bestimmten Stufen frei einstellbar. Über die Benutzungsdauer ist ein geringer
Drehmomentabfall gewährleistet und es kann ein breites Drehmomentspektrum durch Variation
der Wellen der Ringnut und der Verformbarkeit des Halterings eingestellt werden. Damit
der Haltering sich bei der Drehbewegung des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil
nicht mitbewegt, ist der Haltering entweder an dem Gehäuseteil oder an dem Sockelteil
beispielsweise mittels eines Zahnkranzes in Umfangsrichtung drehsicher fixiert.
[0004] Des Weiteren ist aus der
WO 2008/092 444 A2 ein Winkelsteckverbinder zum Anbau an ein Aggregatgehäuse bekannt, mit einem Steckergehäuse
und einem dieses teilweise übergreifenden Gehäuseflansch, der drehsicher an dem Aggregatgehäuse
befestigbar ist. Dabei ist das Steckergehäuse an dem Gehäuseflansch drehbar befestigt
und ist zur Festlegung der Abgangsrichtung gegenüber dem Gehäuseflansch mit Drehwiderstand
verdrehbar. Bei diesem Winkelsteckverbinder ist das Steckergehäuse über eine elastische
Hülse drehbar an dem Gehäuseflansch befestigt, wobei die Hülse in einer stirnseitigen
ringförmigen Ausnehmung des Steckergehäuses oder des Gehäuseflansches drehbar aufgenommen
ist und an dem jeweils zugeordneten Gehäuseflansch bzw. Steckergehäuse drehfest angreift.
Im Bereich des gegenseitigen Übergriffes von dem Steckergehäuse und dem Gehäuseflansch
sind das Steckergehäuse und der Gehäuseflansch in axialer und in radialer Richtung
zumindest abschnittsweise formschlüssig und in Umfangsrichtung mittels der Hülse kraftschlüssig
miteinander verbunden.
[0005] Zudem ist aus der
DE 20 2005 000 229 0 U1 ein weiterer gattungsgemäßer Winkelsteckverbinder bekannt, bei dem die wechselweise
an einem einen rohrförmigen Profilquerschnitt aufweisenden Abschnitt des Gehäuseteiles
und am Sockelteil des Winkelsteckverbinder ausgebildeten Rast- und Gegenrastmittel
jeweils koaxial zu der Achse des Gehäuseteilabschnittes und Sockelteils ausgebildet
und in einer gewünschten gegenseitigen Eingriffslage mittels einer axial gerichteten
Federlast gehalten sind.
[0006] Bei dem vorstehend genannten Stand der Technik sind für die mit Drehwiderstand in
Umfangsrichtung des Sockelteils verdrehbare Festlegung des Gehäuseteils an dem Sockelteil
und für die axiale Festlegung des Gehäuseteils an dem Sockelteil jeweils gesonderte
Festlegemittel vorgesehen, die jeweils Teilekosten und/oder Montagekosten verursachen.
[0008] Die
DE 295 09 249 U1 offenbart einen winkelförmigen Steckerträger, insbesondere zum Anbau an ein Aggregatgehäuse,
bestehend aus einem an dem Aggregatsgehäuse feststehend und drehsicher befestigbaren,
im allgemeinen rohrförmigen Sockelteil und einem dieses teilweise übergreifende, mit
diesem über formschlüssig wirkende Mittel verbundenen winkelförmigen Trägerteil für
die Aufnahme eines Steckkontakte haltenden Isolierkörpers. Der Isolierkörper ist in
axialer Richtung mittels einer Rasteinrichtung innerhalb des Trägerteils festgelegt,
wobei das Trägerteil einen im allgemeinen rohrförmigen Querschnitt aufweist und im
Bereich seiner Abwinkelung mit einem durch einen Deckel verschließbaren, eine Montageöffnung
bildenden Ausschnitt versehen ist. Das Sockelteil und das Trägerteil sind im Bereich
ihres gegenseitigen Übergriffes in axialer Richtung formschlüssig und in Umfangsrichtung
kraftschlüssig miteinander derart verbunden, dass das Trägerteil in Umfangsrichtung
unter Überwindung eines einstellbaren Widerstandes gegenüber dem Sockelteil verstellbar
ist. Das rohrförmige Sockelteil ist an seinem freien Ende mit einem radial auskragenden
Kragen und das Trägerteil in einem Abstand zu seinem freien Ende mit einem radialen
Bund versehen, wobei diese beiden Teile im montierten Zustand unter einer einstellbaren
Anpresskraft aneinander liegen. Insbesondere weist das Sockelteil, vor seine Verbindung
mit dem Trägerteil, über einen seiner Überdeckungslänge entsprechenden Halsbereich
eine sich zu seinem freien Ende hin konisch verjüngende Gestalt auf, deren Konizität
den Betrag der radialen Ausladung seines Kragens entspricht. Zur Herstellung der gegenseitigen
formschlüssigen Verbindung von Sockel- und Trägerteil wird nach dem Ineinanderstecken
von Sockel- und Trägerteil der Halsbereich des Sockelteils über seine Überdeckungslänge
hin zu einer zylindrischen Gestalt aufgeweitet, so dass sein radial ausladender Kragen
den im Trägerteil ausgebildeten Bund hintergreift. Die Herstellung der kraftschlüssigen
Verbindung erfolgt gleichfalls im Zuge der Verformung des Sockelteils, indem im Überdeckungsbereich
eine gegenseitige Anpressung zwischen Sockelteil und Trägerteil erzeugt wird.
[0009] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit vorzuschlagen,
bei der die Anzahl der Teile des Winkelsteckverbinders und/oder der Aufwand für die
Montage des Winkelsteckverbinders reduziert sind.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Winkelsteckverbinder mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0011] Der erfindungsgemäße Winkelsteckverbinder weist entsprechend dem Stand der Technik
ein an einem Maschinengehäuse unverrückbar befestigbares Sockelteil, ein an dem Sockelteil
verdrehbar befestigtes abgewinkeltes Gehäuseteil und ein zwischen dem Sockelteil und
dem Gehäuseteil angeordnetes ringförmiges Federteil auf. Das Sockelteil umfasst eine
Befestigungsflansch zur Befestigung an dem Maschinengehäuse und eine mit diesem einteilig
ausgebildete zylindrische Aufnahmehülse für eine an dem Gehäuseteil angeordnete zugeordnete
Eingriffshülse, die in die Aufnahmehülse des Sockelteils eingreift, wobei sich das
Federteil zwischen der runden Eingriffshülse des Gehäuseteils und der zylindrischen
Aufnahmehülse des Sockelteils erstreckt. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die
Eingriffshülse an ihrem freien Ende einen zylindrischen Trageabschnitt für das Federteil
und daran anschließend außen einen sich konisch erweiternden Führungsabschnitt für
die Aufnahmehülse aufweist, und dass die Aufnahmehülse an ihrem freien Ende einen
sich konisch verjüngenden Anlageabschnitt für den Führungsabschnitt der Eingriffshülse
und darauf folgend einen Aufnahmeabschnitt für den Trageabschnitt mit dem Federteil
aufweist, wobei zwischen dem Aufnahmeabschnitt und dem Anlageabschnitt innen ein erhabener
Ringbund ausgebildet ist, an dem sich das Federteil auf der zum Befestigungsflansch
weisenden Stirnseite in axialer Richtung mit einer seiner Stirnseiten abstützt.
[0012] Der Erfindung liegt damit der Kerngedanke zugrunde, das Federteil gleichzeitig zum
axialen Festlegen des Gehäuseteils an dem Sockelteil und zur Bestimmung des Drehwiderstandes
des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil zu verwenden. Es ist selbstverständlich,
dass neben der Geometrie und Elastizität, die die Verformbarkeit des zwischen der
Eingriffshülse und der Aufnahmehülse angeordneten Federteils bestimmen, auch die Geometrie
der Gegenrastmittel der Aufnahmehülse des Sockelteils sowie die der Rastmittel der
Eingriffshülse des Gehäuseteils den Drehwiderstand für die drehsichere Festlegung
des Gehäuseteils an dem Sockelteil mit Drehwiderstand bestimmen. Die Rastmittel bzw.
Gegenrastmittel sind an einander zugeordneten Flächen des Sockelteils, des Gehäuseteils
oder des Federteils, die vorzugsweise durch das Federteil in Anlage aneinander gehalten
werden, angeordnet und können prinzipiell in einer beliebig geeigneten Geometrie ausgebildet
sein. Die Rast- bzw. Gegenrastmittel sind vorzugsweise als Vorsprünge und/oder Vertiefungen
mit ebenen, gewinkelten und/oder gekrümmten Konturen bzw. Berührungsflächen ausgeführt.
[0013] Der Führungsabschnitt der Eingriffshülse und der Anlageabschnitt der Aufnahmehülse
sind in der Neigung identisch ausgebildet, so dass eine Innenumfangsfläche des Anlageabschnittes
der Aufnahmehülse und eine Außenumfangsfläche des Führungsabschnittes der Eingriffshülse
flächig miteinander in Berührung sind. Sie werden insbesondere durch die axial gerichtete
Federkraft des Federteils gegeneinander gepresst. Der zylindrische Trageabschnitt
der Eingriffshülse für das Federteil weist zu dem Aufnahmeabschnitt der Aufnahmehülse
einen definierten Abstand auf, der sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung
genügend Raum für die Aufnahme des Federteils bietet. Durch eine radiale und/oder
axiale Verformung des Federteils kann dieses auf einfache Weise an dem Trageabschnitt
der Eingriffshülse, diesen übergreifend angeordnet und an diesem insbesondere drehfest
fixiert werden. Die drehfeste Fixierung des Federteils kann dabei mit allen dem Fachmann
geläufigen Mitteln und Verfahren erfolgen. Die Rast- bzw. Gegenrastmittel für das
mit Drehwiderstand gegenüber dem Sockelteil drehsicher festlegbare Gehäuseteil können
im Bereich des Führungs- und/oder Trageabschnittes der Eingriffshülse und/oder des
Anlage- und/oder Aufnahmeabschnittes bzw. an dem Ringbund der Aufnahmehülse und/oder
an dem Federteil des Winkelsteckverbinders angeordnet sein.
[0014] Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders grenzt der
Ringbund der Aufnahmehülse des Sockelteils direkt an den Anlageabschnitt der Aufnahmehülse
mit oder ohne Stufe an. Vorzugsweise schließt der Ringbund stufenlos an den Anlageabschnitt
an. Dabei entspricht der kleinste Durchmesser des konischen Anlageabschnittes dem
Innendurchmesser des Ringbundes, wobei der Ringbund dann nur eine Stirnseite aufweist,
die zu dem Befestigungsflansch hin gerichtet ist. Damit ist eine Stufe zu dem Aufnahmeabschnitt
der Aufnahmehülse gebildet, da der Aufnahmeabschnitt gegenüber dem Ringbund einen
größeren Innendurchmesser besitzt. Die Aufnahmehülse weist somit von ihrem freien
Ende gesehen einen Hinterschnitt auf, an dem sich das von dem Trageabschnitt der Eingriffshülse
getragene Federteil insbesondere unter axialer Vorspannung abstützen kann. Dabei zieht
es den konischen Führungsabschnitt der Eingriffshülse gegen den konischen Anlageabschnitt
der Aufnahmehülse, wobei eine kraftschlüssige, reibschlüssige und/oder formschlüssige
Verbindung zwischen diesen hergestellt wird.
[0015] Vorzugsweise ist das Federteil als kronenartige, den Trageabschnitt der Eingriffshülse
umgreifende Federhülse ausgebildet, wobei die Federhülse an einem an einem dem Führungsabschnitt
der Eingriffshülse fernen Ende des Trageabschnittes angeordneten umlaufenden Stützbund
in axialer Richtung in Anlage ist. Die Federhülse erstreckt sich von dem Stützbund
der Eingriffshülse bis zu dem Ringbund der Aufnahmehülse, an dem sie an der zu dem
Befestigungsflansch weisenden Stirnseite ebenfalls in Anlage ist. Sie ist dabei in
axialer Richtung gespannt und so unverrückbar an dem Trageabschnitt der Eingriffshülse
festgelegt und über an dem Trageabschnitt ausgebildete Fixiermittel drehfest mit diesem
verbunden und somit drehfest an dem Gehäuseteil angeordnet.
[0016] Dabei kann die Federhülse prinzipiell an dem Trageabschnitt der Eingriffshülse befestigt
werden, bevor oder nachdem die Eingriffshülse des Gehäuseteils in die Aufnahmehülse
des Sockelteils eingeführt ist. Dies ist nur abhängig davon, wie der Durchmesser der
Federhülse radial gegenüber dem Innendurchmesser des Ringbundes veränderbar ausgebildet
ist, der im radial entspannten Zustand notwendiger Weise funktionsbedingt größer ist
als der Innendurchmesser des Ringbundes. Bei geeigneter Ausbildung des Trageabschnittes
der Eingriffshülse und des Innendurchmessers des Ringbundes der Aufnahmehülse wird
die Federhülse durch den sich konisch verjüngenden Anlageabschnitt der Aufnahmehülse
radial nach innen gedrückt und damit gespannt und entspannt sich nach dem Durchtritt
durch den Ringbund hinter dem Ringbund selbstständig. Ist dies aufgrund der gewählten
Geometrien nicht möglich, so kann die Eingriffshülse ohne die Federhülse in die Aufnahmehülse
eingeführt werden und die Federhülse auf jeden Fall aus Richtung des Befestigungsflansches
des Sockelteiles auf den in dem Aufnahmeabschnitt der Aufnahmehülse befindlichen Trageabschnitt
der Eingriffshülse unter radialer Aufweitung aufgeschoben werden. Der an dem dem Führungsabschnitt
der Eingriffshülse fernen Ende des Trageabschnittes angeordnete umlaufende Stützbund
fixiert die Federhülse, nachdem diese wider entspannt ist, in axialer Richtung an
dem Trageabschnitt.
[0017] Die Federhülse ist sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung federnd ausgebildet.
Für die axiale Nachgiebigkeit weist die Federhülse an einem dem Ringbund der Aufnahmehülse
zugeordneten ersten Längenabschnitt mindestens zwei in Umfangsrichtung verlaufende
hintereinander angeordnete Querschlitze auf. Die Querschlitze bestimmen in Umfangsrichtung
der Federhülse sich erstreckende Federstege, die in axialer Richtung nachgiebig sind.
Die elastische Verformbarkeit der Federstege ist abhängig von ihrer Dicke, Breite
und Länge sowie von den Federeigenschaften des für die Federhülse verwendeten Materials.
Bei diesem kann es sich um ein geeignetes Metall oder einen geeigneten Kunststoff
handeln. Die Federstege können einseitig oder beidseitig mit der Federhülse verbunden
sein. Einseitig verbundene Federstege können ausgebildet werden, indem die Querschlitze
in der Federhülse zumindest an einer Stelle in axialer Richtung offen ausgebildet
sind. Die Federstege sind in Richtung des Ringbundes vorzugsweise gewölbt ausgebildet,
so dass die Federstege zwischen ihren Anbindungsstellen an den ersten Längenabschnitt
der Federhülse durch die ebene zu dem Befestigungsflansch weisende Stirnseite des
Ringbundes in axialer Richtung der Federhülse elastisch druckverformbar sind.
[0018] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Federhülse an einem
zu dem Befestigungsflansch des Sockelteils weisenden zweiten Längenabschnitt den Fixiermitteln
des Trageabschnittes der Eingriffshülse zugeordnete randseitig geschlossen oder offen
ausgebildete Fixierausnehmungen auf. Die Fixierausnehmungen der Federhülse sind komplementär
zu den Fixiermitteln des Trageabschnittes der Eingriffshülse ausgebildet und ermöglichen
somit in Umfangsrichtung eine lagegenaue Ausrichtung und Fixierung der Federhülse
an dem Trageabschnitt, so dass die Federhülse drehfest mit dem Gehäuseteil verbunden
ist. Dazu sind die Fixiermittel des Trageabschnittes vorzugsweise als an die Fixierausnehmungen
der Federhülse angepasste Fixiervorsprünge ausgebildet. Die Fixiervorsprünge des Trageabschnittes
greifen in die Fixierausnehmungen der Federhülse formschlüssig ein, sodass die Federhülse
in Umfangsrichtung der Eingriffshülse unverrückbar an dem Gehäuseteil angeordnet und
bei Drehung des Gehäuseteiles von und mit dem Gehäuseteil mitbewegt wird.
[0019] Bevorzugt wird eine Ausführungsform des Winkelsteckverbinders, bei der die Federhülse
einen sich über die gesamte Länge erstreckenden Axialschlitz aufweist. Der Axialschlitz
ermöglicht eine problemlose Veränderung des Durchmessers der Federhülse zum radialen
Zusammendrücken oder Aufweiten der Federhülse. Dies vereinfacht zum einen die Montage
der Federhülse an dem Trageabschnitt der Eingriffshülse und ermöglicht zum anderen
auch, dass der Trageabschnitt der Eingriffshülse mit montierter Federhülse mit dem
Sockelteil zusammengeführt werden kann.
[0020] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Federhülse
Anschlagsnasen für die Federstege auf, die an der den Federstegen abgewandten Längsseite
der Querschlitze der Federhülse angeformt sind. Die Anschlagsnasen für die Federstege
verhindern zuverlässig, dass die Federstege übermäßig ausgelenkt und damit plastisch
verformt werden. Vor einer kritischen Auslenkung stützen sich die Federstege axial
in Richtung des Befestigungsflansches an den Anschlagsnasen ab.
[0021] Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders
weisen die Federstege der Federhülse an ihren dem Führungsabschnitt der Eingriffshülse
zugewandten Längsseiten angeformte Abstütznasen für die Federhülse an dem Ringbund
auf. Damit ist die Federhülse an dem Ringbund der Aufnahmehülse nur stellenweise mit
den Abstütznasen in Anlage. Dies vereinfacht die Verformung der Federstege in Richtung
der den Federstegen abgewandten Längsseiten der Querschlitze und erhöht den Anlagedruck
der Federhülse an den Ringbund. Die Abstütznasen unterstützen oder ersetzen die zu
dem Ringbund gerichtete Wölbung der Federstege, so dass die Federstege zwischen ihren
Anbindungsstellen an den ersten Längenabschnitt der Federhülse durch die zu dem Befestigungsflansch
weisende Stirnseite des Ringbundes in axialer Richtung der Federhülse besonders einfach
elastisch druckverformbar sind.
[0022] Vorzugsweise verbindet das Federteil bzw. die Federhülse das Gehäuseteil mit dem
Sockelteil in axialer Richtung unlösbar drehbar miteinander, wobei der Drehwiderstand
zum Verdrehen des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil durch die vorgesehenen Rastmittel
und das Federteil bzw. die Federhülse bestimmt ist. Somit kann sich das Gehäuseteil
nicht versehentlich von dem Sockelteil lösen, so dass im Betrieb für Personen gefährliche
Situationen vermieden werden, die ansonsten durch die mögliche Zugänglichkeit zu spannungsführenden
Teilen auftreten können. Außerdem ist damit auch eine falsche Montage bei der Installation
durch Fachpersonal ausgeschlossen, die später zu gefährlichen Situationen oder zur
Beschädigung des Winkelsteckverbinders führen können.
[0023] Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders sind die Gegenrastmittel
an der geneigten Innenumfangsfläche des sich konisch verjüngenden Anlageabschnittes
der Aufnahmehülse und das mindestens eine Rastmittel an der entsprechend geneigten
Außenumfangsfläche des sich konisch erweiternden Führungsabschnittes der Eingriffshülse
ausgebildet und erstrecken sich axial und/oder radial. Dabei sind die Rast- und die
Gegenrastmittel komplementär zueinander ausgebildet und greifen in einer beliebigen
gegenseitigen Eingriffslage bedingt durch die axial gerichtete, von der Federhülse
ausgehenden Federlast bereichsweise formschlüssig ineinander ein. Damit ist das Gehäuseteil
in einer wählbaren Ausrichtung des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil begrenzt
drehsicher festgelegt. Es ist bei Überwindung des Drehwiderstandes dennoch gegenüber
dem Sockelteil verdrehbar. Die Rastmittel an dem Führungsabschnitt der Eingriffshülse
des Gehäuseteils und die Gegenrastmittel an dem Anlageabschnitt der Aufnahmehülse
des Sockelteils können außer Eingriff gebracht werden, indem das Gehäuseteil mit einer
in Umfangsrichtung der Eingriffshülse bzw. Aufnahmehülse wirkenden gegenüber dem Drehwiderstand
größeren Drehkraft beaufschlagt wird. Alternativ kann auf das Gehäuseteil auch zuerst
eine in axiale Richtung weg von der Aufnahmehülse gerichtete Zugkraft ausgeübt und
dann erst das Gehäuseteil mit einer geringeren Drehkraft beaufschlagt werden, um die
Abgangsrichtung des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil zu verändern.
[0024] Der Drehwiderstand des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil ist, wie bereits vorstehend
erwähnt, zum einen abhängig von der Federlast der Federhülse und zum anderen von der
Form und der Anzahl der vorgesehenen Rast- und Gegenrastmittel, die in der Eingriffslage
zur drehsicheren Festlegung des Gehäuseteils gegenüber dem Sockelteil ineinandergreifen.
Prinzipiell kann dabei die Anzahl der Rast- und Gegenrastmittel gleich oder unterschiedlich
ausgeführt sein. Vorzugsweise entspricht bei der Ausführungsform, bei der die Rastmittel
an der konischen Führungsabschnitt der Eingriffshülse und die Gegenrastmittel an dem
konischen Anlageabschnitt der Aufnahmehülse ausgebildet sind, die Anzahl der Rastmittel
bei dem erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinder der Anzahl der Gegenrastmittel. Dadurch
verteilt sich die Federlast der Federhülse gleichmäßig auf alle Rast- und Gegenrastmittel
und ebenfalls die zum Verstellen der Abgangsrichtung des Gehäuseteils im Hinblick
auf das Sockelteil aufgewendete Drehkraft, wodurch ein vorzeitiger Verschleiß bei
häufiger oder unsachgemäßer Änderung der Abgangsrichtung des Gehäuseteils gegenüber
dem Sockelteil vorgebeugt wird.
[0025] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders
sind die Gegenrastmittel an einer zu dem Befestigungsflansch des Sockelteils weisenden
Stirnseite des Ringbundes der Aufnahmehülse ausgebildet und das mindestens eine Rastmittel
an der zu dem Ringbund weisenden Stirnseite des Federteils bzw. der Federhülse angeordnet,
wobei sich die Rast- und die Gegenrastmittel axial und/oder radial erstrecken. Dabei
stützt sich die Federhülse mit den Rastmitteln an dem Ringbund der Aufnahmehülse stirnseitig
ab. Damit ist das Gehäuseteil in einer wählbaren Ausrichtung des Gehäuseteils gegenüber
dem Sockelteil auch in dieser Ausführungsform begrenzt drehsicher festgelegt. Es ist
bei Überwindung des Drehwiderstandes gegenüber dem Sockelteil verdrehbar. Die Rastmittel
an der an der Eingriffshülse des Gehäuseteils drehfest angeordneten Federhülse und
die Gegenrastmittel an dem Ringbund der Aufnahmehülse des Sockelteils können einander
gegenüber seitlich verschoben werden, indem das Gehäuseteil mit einer in Umfangsrichtung
der Eingriffshülse bzw. Aufnahmehülse wirkenden gegenüber dem Drehwiderstand größeren
Drehkraft beaufschlagt wird. Dabei bleiben der konische Führungsabschnitt der Eingriffshülse
des Gehäuseteils und der zugeordnete konische Anlageabschnitt der Aufnahmehülse des
Sockelteils in Anlage aneinander. Es wird lediglich der Federarm der Federhülse bewegt.
[0026] Die Anzahl der Rastmittel sowie die Anzahl der Gegenrastmittel kann auch bei dieser
Ausführungsform der Erfindung beliebig gewählt werden. Vorzugsweise sind dabei ein
oder mehrere Rastmittel an zumindest einem, vorzugsweise an allen Federarmen der Federhülse
stirnseitig angeordnet. Diese sind insbesondere an Stellen der Federarme angeordnet,
die einen besonders großen Federweg besitzen. Damit erstrecken sich die Rastmittel
der Federhülse nur über einen geringen Bereich der Stirnseite der Federhülse. Zweckmäßigerweise
werden die Abstütznasen der Federhülse als Rastmittel verwendet, die mit den Gegenrastmitteln
des Ringbundes zusammenwirken.
[0027] Alle Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders weisen gegenüber
dem Stand der Technik eine geringere Anzahl von Einzelteilen auf und damit verbunden
geringere Stückkosten. Zudem ist der Drehwiderstand des Gehäuseteils gegenüber dem
Sockelteil in weiten Grenzen beliebig einstellbar, wobei eine Flächenpassung zwischen
dem konischen Führungsabschnitt der Eingriffshülse des Gehäuseteils und dem zugeordnete
konischen Anlageabschnitt der Aufnahmehülse des Sockelteils erreicht wird. Diese verhindert
einen frühzeitigen Verschleiß der Rast- bzw. Gegenrastmittel bei häufiger und/oder
unsachgemäßer Verstellung der Abgangsrichtung des Gehäuseteils im Hinblick auf das
Sockelteil.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
des erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinders näher erläutert. Weitere Merkmale der
Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der
Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und den beigefügten Figuren. Die einzelnen
Merkmale der Erfindung können für sich allein oder zu mehreren bei unterschiedlichen
Ausführungsformen der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinder in perspektivischer Ansicht;
- Figur 2
- den Winkelsteckverbinder aus Figur 1, umfassend ein Gehäuseteil, ein Sockelteil und
ein Federteil, in einer Längsschnittdarstellung;
- Figur 3
- eine Ausführungsform des Winkelsteckverbinders gemäß Figur 2, mit an einer Eingriffshülse
des Gehäuseteils angeordneten Rastmitteln (Figur 3a), mit an einer Aufnahmehülse für
die Eingriffshülse angeordneten Gegenrastmitteln für die Rastmittel der Eingriffshülse
(Figur 3b) und mit einem kronenartigen Federteil ohne Rastmittel (Figur 3c); und
- Figur 4
- eine Ausführungsform des Winkelsteckverbinders gemäß Figur 2, ohne an der Eingriffshülse
angeordneten Rastmitteln (Figur 4a), mit an der Aufnahmehülse angeordneten Gegenrastmitteln
(Figur 4b) und mit an dem kronenartigen Federteil angeordneten Rastmitteln (Figur
4c, 4d).
[0029] Die Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Winkelsteckverbinder 1 in perspektivischer
Ansicht. Der Winkelsteckverbinder 1 weist ein an einem nicht dargestellten Maschinengehäuse
unverrückbar befestigbares Sockelteil 2 und ein an dem Sockelteil 2 mit Drehwiderstand
drehbar befestigtes abgewinkeltes Gehäuseteil 3 auf. Das Gehäuseteil 3 ist mit einem
abnehmbaren Deckel ausgestattet und in den Figur 1, 2 ohne diesen Deckel dargestellt.
Das Sockelteil 2 umfasst einen Befestigungsflansch 4 zum Befestigen an dem Maschinengehäuse
und eine mit diesem einteilig ausgebildete zylindrische Aufnahmehülse 5 für eine in
der Figur 2 sichtbare Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils 3, wobei die Eingriffshülse
6 einstückig mit dem Gehäuseteil 3 ausgebildet ist. Der Winkelsteckverbinder 1 weist,
wie die Figur 2 außerdem zeigt, ein zwischen dem Sockelteil 2 und dem Gehäuseteil
3 angeordnetes ringförmiges Federteil 7 auf, das vorzugsweise als kronenartige Federhülse
7' ausgebildet ist.
[0030] Gemäß der Figur 2 weist die Eingriffshülse 6 an ihrem freien Ende 8 einen zylindrischen
Trageabschnitt 9 für die Federhülse 7' und daran anschließend außen einen sich konisch
erweiternden Führungsabschnitt 10 zur Anlage an die Aufnahmehülse 5 des Sockelteils
2 auf. Die der Eingriffshülse 6 zugeordnete Aufnahmenhülse 5 weist an ihrem freien
Ende 11 einen sich konisch verjüngenden Anlageabschnitt 12 für den Führungsabschnitt
10 der Eingriffshülse 6 und darauf folgend einen Aufnahmeabschnitt 13 für den Trageabschnitt
9 mit dem darauf angeordneten Federteil 7' auf. Dabei ist zwischen dem Aufnahmeabschnitt
13 und dem Anlageabschnitt 12 innen ein erhabener Ringbund 14 angeordnet, an dem sich
die Federhülse 7' in axialer Richtung abstützt. Der Ringbund 14 grenzt direkt an den
Anlageabschnitt 12 der Aufnahmehülse 5 an. Die Federhülse 7' ist dabei an einer zu
dem Befestigungsflansch 4 weisenden Stirnseite 15 des Ringbundes 14 stirnseitig in
Anlage. Der Führungsabschnitt 10 erweitert sich nach außen ausgehend von dem Trageabschnitt
9 der Eingriffshülse 6. Dem gegenüber verjüngt sich der Anlageabschnitt 12 nach innen
ausgehend von dem freien Ende 11 der Aufnahmehülse 5. Dies ist in den Figuren 3a,
4a bzw. 3b, 4b, die das Gehäuseteil 3 bzw. das Sockelteil 2 allein zeigen, besser
zu erkennen als in der Figur 2. Der Anlageabschnitt 12 erweitert sich insbesondere
derart nach außen ausgehend von dem Ringbund 14, so dass sich eine Innenumfangsfläche
23 des Anlageabschnitts 12 parallel ohne Abstand zu einer Außenumfangsfläche 24 des
Führungsabschnitts 10 erstreckt.
[0031] Die Figuren 3a bis 3c zeigen eine erste Ausführungsform des Winkelsteckverbinders
1 gemäß Figur 2, bei der, wie der Figur 3a zu entnehmen ist, Rastmittel 16 an der
Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils 3 angeordnet sind, die, wie die Figur 3b zeigt,
mit an der Aufnahmehülse 5 des Sockelteils 2 innen ausgebildeten Gegenrastmitteln
17 zusammenwirken. Die Figur 3c veranschaulicht die Federhülse 7', die zwischen dem
Tragabschnitt 9 der Eingriffshülse 6 und dem Aufnahmeabschnitt 13 der Befestigungshülse
5 angeordnet und drehfest mit dem Trageabschnitt 9 der Eingriffshülse 6 verbunden
ist.
[0032] Gemäß der Figur 3a, ist die kronenartige, in der Figur 3c einzeln gezeigte, den Trageabschnitt
9 der Eingriffshülse 6 umgreifende Federhülse 7' über einen an einem dem Führungsabschnitt
10 der Eingriffshülse 6 fernen Ende 18 des Trageabschnittes 9 angeordneten umlaufenden
Stützbund 19 in Richtung des freien Endes 8 der Eingriffshülse 6 unverrückbar an dem
Trageabschnitt 9 festgelegt und über an dem Trageabschnitt 9 ausgebildete Fixiermittel
20 drehfest mit dem Gehäuseteil 3 verbunden. Die Fixiermittel 20 sind als Längsstege
ausgeführte Fixiervorsprünge 21 ausgebildet und erstrecken sich axial entlang dem
Trageabschnitt 9. Die Figur 3a zeigt das Gehäuseteil 3 ohne die Federhülse 7'. An
dem sich ausgehend von dem Trageabschnitt 9 konisch erweiternden Führungsabschnitt
10 der Eingriffshülse 6 sind eine Vielzahl von identisch ausgebildeten Rastmitteln
16 in Umfangsrichtung direkt aufeinander folgend angeordnet.
[0033] Gemäß der Figur 3b erstrecken sich die Gegenrastmittel 17 des Sockelteils 2, die
korrespondierend zu den Rastmitteln 16 des Gehäuseteils 3 ausgebildet sind, entlang
dem konischen Anlageabschnitt 12 der Aufnahmehülse 5, der direkt an den Ringbund 14
stufenlos anschließt. Der Aufnahmeabschnitt 13 der Aufnahmehülse 5 grenzt direkt an
den Ringbund 14 an, wobei der Innendurchmesser des Aufnahmeabschnitts 13 größer ausgebildet
ist als der Innendurchmesser des Ringbundes 14, so dass eine Stufe 22 gebildet ist,
die Raum für die kronenartige Federhülse 7' zwischen dem Trageabschnitt 9 der Eingriffshülse
6 und dem Aufnahmeabschnitt 13 der Aufnahmehülse 5 schafft. Die Gegenrastmittel 17
des Sockelteils 2 sind an der geneigten Innenumfangsfläche 23 des sich zu dem Ringbund
hin konisch verjüngenden Anlageabschnittes 12 der Aufnahmehülse 5 angeordnet und die
zugeordneten Rastmittel 16 des Gehäuseteils 3 an der entsprechend geneigten Außenumfangsfläche
24 des sich konisch erweiternden Führungsabschnittes 10 der Eingriffshülse 6 ausgebildet.
Sie erstrecken sich dort axial und radial entsprechend der Neigung der geneigten Innenumfangsfläche
23 und der geneigten Außenumfangsfläche 24 des Anlageabschnittes 12 bzw. des Führungsabschnittes
10. Dabei sind die Rastmittel 16 und die Gegenrastmittel 17 in einer gleichen Anzahl
ausgebildet.
[0034] Gemäß der Figur 3c weist die Federhülse 7' zur Bildung von Federstegen 25 an einem
dem Ringbund 14 der Aufnahmehülse 5 zugeordneten ersten Längenabschnitt 26 zwei in
Umfangsrichtung verlaufende, hintereinander angeordnete Querschlitze 27 auf. Des Weiteren
weist die Federhülse 7' an einem zu dem Befestigungsflansch 4 des Sockelteils 2 weisenden
zweiten Längenabschnitt 28 den Fixiermittel 20, das heißt den Längsstegen 21 des Trageabschnittes
9 der Eingriffshülse 6 zugeordnete randseitig offen ausgebildete Fixierausnehmungen
29 auf. Die Fixierausnehmungen 29 sind an die Querschnittsform der als Längsstege
ausgebildeten Fixiervorsprünge 21 in der Form angepasst. Außerdem weist die Federhülse
7' einen sich über die gesamte Länge der Längenabschnitte 26, 28 erstreckenden Axialschlitz
30 auf. Weiterhin ist der Figur 3c zu entnehmen, dass die Querschlitze 27 an den den
Federstegen 25 jeweils abgewandten Längsseiten 31 an die Federhülse 7' angeformte
Anschlagsnasen 32 für die Federstege 25 aufweisen. Die Anschlagsnasen 32 verhindern,
dass die Federstege 25 überdehnt und damit irreversibel beim Einstellen der Abgangsrichtung
plastisch verformt werden. Die Federhülse 7' stützt sich mit ihrer Stirnseite 15 an
dem Ringbund 14 und mit der anderen Stirnseite 36 an dem Stützbund 19 des Trageabschnittes
9 der Eingriffshülse 6 ab. Zum Verdrehen des Gehäuseteils 3 gegenüber dem Sockelteil
2 können die Rastmittel 16 an dem Führungsabschnitt 10 der Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils
3 und die Gegenrastmittel 17 an dem Anlageabschnitt 12 der Aufnahmehülse 5 des Sockelteils
2 außer Eingriff gebracht werden, indem das Gehäuseteil 3 mit einer in Umfangsrichtung
der Eingriffshülse 6 bzw. Aufnahmehülse 5 wirkenden gegenüber dem Drehwiderstand größeren
Drehkraft beaufschlagt wird. Alternativ kann auf das Gehäuseteil 3 auch zuerst eine
in axiale Richtung weg von der Aufnahmehülse 5 gerichtete Zugkraft ausgeübt und dann
erst das Gehäuseteil 3 mit einer geringeren Drehkraft beaufschlagt werden, um die
Abgangsrichtung des Gehäuseteils 3 gegenüber dem Sockelteil 2 zu verändern.
[0035] Die Figuren 4a bis 4d zeigen eine zweite Ausführungsform des Winkelsteckverbinders
gemäß Figur 2, bei dem, wie der Figur 4a zu entnehmen ist, keine Rastmittel 16 an
dem Führungsabschnitt 10 der Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils 3 angeordnet sind.
Bis auf die fehlenden Rastmittel 16 ist die Eingriffshülse 6, insbesondere deren Trageabschnitt
9 und Führungsabschnitt 10 wie vorstehend im Hinblick auf die Figur 3a beschrieben
ausgeführt.
[0036] Wie die Figur 4b zeigt, sind die Gegenrastmittel 17 weiterhin an der Aufnahmehülse
5 innen angeordnet. Im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß Figur 3b sind diese
jedoch an einer zu dem Befestigungsflansch 4 des Sockelteils 2 weisenden Stirnseite
33 des Ringbundes 14 der Aufnahmehülse 5 ausgebildet. Dabei erstrecken sich eine Vielzahl
von identisch ausgebildeten Gegenrastmitteln 17 über die Stirnseite 33 des Ringbundes
14 und stehen in axialer Richtung über die Stirnseite 33 vor. Ansonsten ist die Aufnahmehülse
5, insbesondere deren konisch verlaufender Anlageabschnitt 12, bis auf die dort nicht
vorhandenen Gegenrastmittel 17, und der Aufnahmeabschnitt 13 gegenüber der Ausführungsform
gemäß Figur 3b vollkommen identisch ausgebildet.
[0037] Die Figuren 4c, 4d veranschaulichen im Hinblick auf die in der Figur 3c gezeigte
Federhülse 7' leicht unterschiedlich ausgebildete Federhülsen 7', bei denen das mindestens
eine den Gegenrastmitteln 17 des Ringbundes 14 zugeordnete Rastmittel 16 an der zu
dem Ringbund 14 weisenden Stirnseite 15 der Federhülse 7' angeordnet ist und sich
dort in axialer Richtung erstreckt. Dabei sind insbesondere ein oder mehrere Rastmittel
16 mittig an allen Federstegen 25 der Federhülse 7 stirnseitig angeordnet. Die Rastmittel
16 bilden gleichzeitig Abstütznasen 34 der Federhülse 7', mit denen sich die Federhülse
7' an der Stirnseite 33 des Ringbunds 14 der Aufnahmehülse 5 des Sockelteils 2 abstützt.
Ansonsten unterscheiden sich die in den Figuren 4c und 4d gezeigten Ausführungsformen
der Federhülse 7' von der in der Figur 3c dargestellten Ausführungsform noch durch
die fehlenden Anschlagsnasen 32, die jedoch optional auch vorhanden sein können. Zum
Verdrehen des Gehäuseteils 3 gegenüber dem Sockelteil 2 können die Rastmittel 16 an
der von der Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils 3 drehfest getragenen Federhülse 7'
und die Gegenrastmittel 17 an dem Ringbund 14 der Aufnahmehülse 5 des Sockelteils
2 einander gegenüber verschoben werden, indem das Gehäuseteil 3 mit einer in Umfangsrichtung
der Eingriffshülse 6 bzw. Aufnahmehülse 5 wirkenden Drehkraft beaufschlagt wird. Dabei
bleiben der konische Führungsabschnitt 10 der Eingriffshülse 6 des Gehäuseteils 3
und der zugeordnete konische Anlageabschnitt 12 der Aufnahmehülse 5 des Sockelteils
2 in Anlage aneinander. Prinzipiell kann der konische Führungsabschnitt 10 auch von
dem Anlageabschnitt 12 durch eine in axiale Richtung weg von der Aufnahmehülse 5 gerichtete
Zugkraft auf des Gehäuseteil 3 etwas abgehoben werden, wenn die Federhülse 7' geeignet
ausgebildet sind, insbesondere die Federstege 25 dies zulassen.
1. Winkelsteckverbinder (1) mit einem an einem Maschinengehäuse unverrückbar befestigbaren
Sockelteil (2), einem an dem Sockelteil (2) verdrehbar befestigten abgewinkelten Gehäuseteil
(3) und einem zwischen dem Sockelteil (2) und dem Gehäuseteil (3) angeordneten ringförmigen
Federteil (7), wobei das Gehäuseteil (3) gegenüber dem Sockelteil (2) mit Drehwiderstand
verdrehbar ist, wobei das Sockelteil (2) einen Befestigungsflansch (4) und eine mit
diesem einteilig ausgebildete zylindrische Aufnahmehülse (5) für das Gehäuseteil (3)
und das Gehäuseteil (3) eine zugeordnete runde Eingriffshülse (6) aufweist, die in
die Aufnahmehülse (5) des Sockelteils (2) eingreift, und wobei in der Aufnahmehülse
(5) mit mindestens einem Rastmittel (16) der Eingriffshülse (6) und/oder des Federteils
(7) zusammenwirkende Gegenrastmittel (17) angeordnet sind, die in einer beliebigen
gegenseitigen Eingriffslage mittels einer axial gerichteten Federlast des Federteils
(7) in Anlage aneinander gehalten sind, sodass das Gehäuseteil an dem Sockelteil (2)
in einer wählbaren Ausrichtung des Gehäuseteils (3) gegenüber dem Sockelteil (2) drehsicher
festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffshülse (6) an ihrem freien Ende (8) einen zylindrischen Trageabschnitt
(9) für das Federteil (7) und daran anschließend außen einen sich konisch erweiternden
Führungsabschnitt für die Aufnahmehülse (5) aufweist, und dass die Aufnahmehülse (5)
an ihrem freien Ende (11) einen sich konisch verjüngenden Anlageabschnitt (12) für
den Führungsabschnitt (10) der Eingriffshülse (6) und darauf folgend einen Aufnahmeabschnitt
(13) für den Trageabschnitt (9) mit dem Federteil (7) aufweist, wobei zwischen dem
Aufnahmeabschnitt (13) und dem Anlageabschnitt (12) innen ein erhabenen Ringbund (14)
angeordnet ist, an dem sich das Federteil (7) auf einer zum Befestigungsflansch (4)
weisenden Stirnseite (33) in axialer Richtung mit seiner Stirnseite (15) abstützt.
2. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringbund (14) direkt an den Anlageabschnitt (12) der Aufnahmehülse (5) angrenzt.
3. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federteil (7) als kronenartige den Trageabschnitt (9) der Eingriffshülse (6)
umgreifende Federhülse (7') ausgebildet ist, wobei die Federhülse (7') über einen
an einem dem Führungsabschnitt (10) der Eingriffshülse (6) fernen Ende (18) des Trageabschnittes
(9) angeordneten umlaufenden Stützbund (19) in axialer Richtung unverrückbar an dem
Trageabschnitt (9) festgelegt und über an dem Trageabschnitt (9) ausgebildete Fixiermittel
(20) drehfest mit dem Gehäuseteil (3) verbunden ist.
4. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federhülse (7') zur Bildung von Federstegen (25) an einem dem Ringbund (14) der
Aufnahmehülse (5) zugeordneten ersten Längenabschnitt (26) mindestens zwei in Umfangsrichtung
verlaufende hintereinander angeordnete Querschlitze (27) aufweist.
5. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federhülse (7') an einem zu dem Befestigungsflansch (4) des Sockelteils (2) weisenden
zweiten Längenabschnitt (28) den Fixiermitteln (20) des Trageabschnittes (9) der Eingriffshülse
(6) zugeordnete randseitig geschlossen oder offen ausgebildete Fixierausnehmungen
(29) aufweist.
6. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (20) als an die Fixierausnehmungen (29) angepasste Fixiervorsprünge
(21) ausgebildet sind.
7. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federhülse (7') einen sich über die gesamte Länge erstreckenden Axialschlitz
(30) aufweist.
8. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschlitze (27) an den den Federstegen (25) abgewandten Längsseiten (31) an
die Federhülse (7') angeformte Anschlagsnasen (32) für die Federstege (25) aufweisen.
9. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstege (25) der Federhülse (7') an ihren dem Führungsabschnitt (10) der Eingriffshülse
(6) zugewandten Längsseiten (34) angeformte Abstütznasen (35) für die Abstützung der
Federhülse (7') an dem Ringbund (14) aufweisen.
10. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Federteil (7) bzw. die Federhülse (7') das Gehäuseteil (3) mit dem Sockelteil
(2) in axialer Richtung unlösbar drehbar miteinander verbindet.
11. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenrastmittel (17) an einer geneigten Innenumfangsfläche (23) des sich konisch
verjüngenden Anlageabschnittes (12) der Aufnahmehülse (5) und das mindestens eine
Rastmittel (16) an einer entsprechend geneigten Außenumfangsfläche (24) des sich konisch
erweiternden Führungsabschnittes (10) der Eingriffshülse (6) ausgebildet sind und
sich axial und/oder radial erstrecken.
12. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Rastmittel (16) der Anzahl der Gegenrastmittel (17) entspricht.
13. Winkelsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenrastmittel (17) an einer zu dem Befestigungsflansch (4) des Sockelteils
(2) weisenden Stirnseite (33) des Ringbundes (14) der Aufnahmehülse (5) ausgebildet
sind und das mindestens eine Rastmittel (16) an der zu dem Ringbund (14) weisenden
Stirnseite (15) des Federteils (7) bzw. der Federhülse (7') angeordnet ist und sich
axial und/oder radial erstrecken.
14. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Rastmittel (16) an zumindest einem, vorzugsweise an allen Federstegen
(25) der Federhülse (7') stirnseitig angeordnet sind.
15. Winkelsteckverbinder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (16) die Abstütznasen (35) der Federhülse (7') sind.
1. Angled plug-in connector (1) having a base part (2), which can be fastened in an immovable
manner on a machine housing, having an angled housing part (3), which is fastened
in a rotatable manner on the base part (2), and having an annular resilient part (7),
which is arranged between the base part (2) and the housing part (3), wherein the
housing part (3) can be rotated with rotational resistance in relation to the base
part (2), wherein the base part (2) has a fastening flange (4) and a cylindrical accommodating
sleeve (5) for the housing part (3), said accommodating sleeve being formed in one
piece with said fastening flange, and the housing part (3) has an associated round
engagement sleeve (6), which engages in the accommodating sleeve (5) of the base part
(2), and wherein the accommodating sleeve (5) has arranged in it mating latching means
(17) which interact with at least one latching means (16) of the engagement sleeve
(6) and/or the resilient part (7), said latching means and mating latching means,
in any desired mutual engagement position, being held in abutment against one another
by means of an axially directed resilient load of the resilient part (7), and therefore
the housing part can be arrested in a rotationally secured manner on the base part
(2), with the housing part (3) being oriented in a selectable manner in relation to
the base part (2), characterized in that the engagement sleeve (6) has, at its free end (8), a cylindrical carrying portion
(9) for the resilient part (7) and, adjoining this on the outside, a conically widening
guide portion for the accommodating sleeve (5), and in that the accommodating sleeve (5) has, at its free end (11), a conically tapering abutment
portion (12) for the guide portion (10) of the engagement sleeve (6) and, following
this, an accommodating portion (13) for the carrying portion (9) with the resilient
part (7), wherein the accommodating portion (13) and the abutment portion (12) have
arranged between them, on the inside, an elevated annular collar (14), on which the
resilient part (7) has its end side (15) supported in the axial direction on an end
side (33), which is oriented towards the fastening flange (4).
2. Angled plug-in connector according to Claim 1, characterized in that the annular collar (14) is directly adjacent to the abutment portion (12) of the
accommodating sleeve (5).
3. Angled plug-in connector according to Claim 1 or 2, characterized in that the resilient part (7) is designed in the form of a crown-like resilient sleeve (7'),
which engages around the carrying portion (9) of the engagement sleeve (6), wherein
the resilient sleeve (7') is arrested in an axially immovable manner on the carrying
portion (9) via an encircling supporting collar (19) arranged at an end (18) of the
carrying portion (9), said end being remote from the guide portion (10) of the engagement
sleeve (6), and is connected in a rotationally fixed manner to the housing part (3)
via fixing means (20) formed on the carrying portion (9).
4. Angled plug-in connector according to Claim 3, characterized in that the resilient sleeve (7'), for the purpose of forming resilient crosspieces (25),
has at least two circumferentially running transverse slots (27) arranged one behind
the other on a first length portion (26), which is assigned to the annular collar
(14) of the accommodating sleeve (5).
5. Angled plug-in connector according to Claim 3 or 4, characterized in that the resilient sleeve (7') has peripherally closed or open fixing recesses (29), which
are assigned to the fixing means (20) of the carrying portion (9) of the engagement
sleeve (6), on a second length portion (28), which is oriented towards the fastening
flange (4) of the base part (2).
6. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 3 to 5, characterized in that the fixing means (20) are designed in the form of fixing protrusions (21), which
are adapted to the fixing recesses (29).
7. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 3 to 6, characterized in that the resilient sleeve (7') has an axial slit (30) extending over the entire length.
8. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 4 to 7, characterized in that on the longitudinal sides (31), which are directed away from the resilient crosspieces
(25), the transverse slots (27) have stop noses (32) formed on the resilient sleeve
(7') to stop the resilient crosspieces (25).
9. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 4 to 8, characterized in that the resilient crosspieces (25) of the resilient sleeve (7') have supporting noses
(35) formed on their longitudinal sides (34), which are directed towards the guide
portion (10) of the engagement sleeve (6), to support the spring sleeve (7') on the
annular collar (14).
10. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 1 to 9, characterized in that the resilient part (7) or the resilient sleeve (7') connects the housing part (3)
to the base part (2) such that they can be rotated in a non-releaseable manner in
the axial direction.
11. Angled plug-in connector according to one of the preceding claims, characterized in that the mating latching means (17) are formed on an inclined inner circumferential surface
(23) of the conically tapering abutment portion (12) of the accommodating sleeve (5)
and the at least one latching means (16) is formed on a correspondingly inclined outer
circumferential surface (24) of the conically widening guide portion (10) of the engagement
sleeve (6), and said mating latching means and latching means extend axially and/or
radially.
12. Angled plug-in connector according to Claim 11, characterized in that the number of latching means (16) corresponds to the number of mating latching means
(17).
13. Angled plug-in connector according to one of preceding Claims 3 to 10, characterized in that the mating latching means (17) are formed on an end side (33) of the annular collar
(14) of the accommodating sleeve (5), said end side being oriented towards the fastening
flange (4) of the base part (2), and the at least one latching means (16) is arranged
on the end side (15) of the resilient part (7) or of the resilient sleeve (7'), said
end side being oriented towards the annular collar (14), and said mating latching
means and latching means extend axially and/or radially.
14. Angled plug-in connector according to Claim 13, characterized in that one or more latching means (16) is or are arranged on the end sides of at least one,
preferably of all, of the resilient crosspieces (25) of the resilient sleeve (7').
15. Angled plug-in connector according to Claim 14, characterized in that the latching means (16) are the supporting noses (35) of the resilient sleeve (7').
1. Connecteur coudé (1) comprenant une partie d'embase (2) pouvant être fixée de manière
inamovible à un boîtier de machine, une partie de boîtier coudée (3) fixée de manière
rotative à la partie d'embase (2) et une partie de ressort (7) de forme annulaire,
disposée entre la partie d'embase (2) et la partie de boîtier (3), la partie de boîtier
(3) pouvant tourner avec une résistance à la rotation par rapport à la partie d'embase
(2), la partie d'embase (2) présentant une bride de fixation (4) et une douille de
réception cylindrique (5) réalisée d'une seule pièce avec celle-ci pour la partie
de boîtier (3) et la partie de boîtier (3) présentant une douille d'engagement ronde
associée (6) qui s'engage dans la douille de réception (5) de la partie d'embase (2),
et des moyens d'encliquetage conjugués (17) coopérant avec au moins un moyen d'encliquetage
(16) de la douille d'engagement (6) et/ou de la partie de ressort (7) étant disposés
dans la douille de réception (5), lesquels sont retenus en appui les uns contre les
autres dans une position d'engagement mutuel quelconque au moyen d'une charge de ressort
orientée axialement de la partie de ressort (7), de telle sorte que la partie de boîtier
puisse être fixée de manière solidaire en rotation à la partie d'embase (2) dans une
orientation sélectionnable de la partie de boîtier (3) par rapport à la partie d'embase
(2), caractérisé en ce que la douille d'engagement (6) présente au niveau de son extrémité libre (8) une portion
de support cylindrique (9) pour la partie de ressort (7) et, se raccordant à celle-ci,
à l'extérieur, une portion de guidage s'élargissant sous forme conique pour la douille
de réception (5) et en ce que la douille de réception (5) présente au niveau de son extrémité libre (11) une portion
d'appui se rétrécissant sous forme conique (12) pour la portion de guidage (10) de
la douille d'engagement (6) et, se raccordant à celle-ci, une portion de réception
(13) pour la portion de support (9) avec la partie de ressort (7), un épaulement annulaire
rehaussé (14) étant disposé à l'intérieur entre la portion de réception (13) et la
portion d'appui (12), au niveau duquel la partie de ressort (7) s'appuie avec son
côté frontal (15) dans la direction axiale sur un côté frontal (33) tourné vers la
bride de fixation (4).
2. Connecteur coudé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaulement annulaire (14) est directement adjacent à la portion d'appui (12) de
la douille de réception (5).
3. Connecteur coudé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de ressort (7) est réalisée sous forme de douille de ressort (7') de type
couronne venant en prise autour de la portion de support (9) de la douille d'engagement
(6), la douille de ressort (7') étant fixée de manière inamovible à la portion de
support (9) par le biais d'un épaulement de support périphérique (19) disposé à une
extrémité (18) de la portion de support (9) éloignée de la portion de guidage (10)
de la douille d'engagement (6) et étant connectée de manière solidaire en rotation
à la partie de boîtier (3) par le biais de moyens de fixation (20) réalisés sur la
portion de support (9).
4. Connecteur coudé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la douille de ressort (7') présente, pour la formation de nervures de ressort (25),
au niveau d'une première portion allongée (26) associée à l'épaulement annulaire (14)
de la douille de réception (5), au moins deux fentes transversales (27) disposées
l'une derrière l'autre et s'étendant dans la direction périphérique.
5. Connecteur coudé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la douille de ressort (7') présente, au niveau d'une deuxième portion allongée (28)
tournée vers la bride de fixation (4) de la partie d'embase (2), des évidements de
fixation (29) fermés au niveau des bords ou réalisés sous forme ouverte, associés
aux moyens de fixation (20) de la portion de support (9) de la douille d'engagement
(6).
6. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 3 à 5, caractérisé en ce que les moyens de fixation (20) sont réalisés sous forme de saillies de fixation (21)
adaptées aux évidements de fixation (29).
7. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 3 à 6, caractérisé en ce que la douille de ressort (7') présente une fente axiale (30) s'étendant sur toute la
longueur.
8. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 4 à 7, caractérisé en ce que les fentes transversales (27) au niveau des côtés longitudinaux (31) opposés aux
nervures de ressort (25) présentent des ergots de butée (32) formés sur la douille
de ressort (7') pour les nervures de ressort (25).
9. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 4 à 8, caractérisé en ce que les nervures de ressort (25) de la douille de ressort (7') présentent des ergots
de support (35) formés au niveau de leurs côtés longitudinaux (34) tournés vers la
portion de guidage (10) de la douille d'engagement (6), pour le support de la douille
de ressort (7') contre l'épaulement annulaire (14).
10. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 9, caractérisé en ce que la partie de ressort (7) ou la douille de ressort (7') relie l'une à l'autre de manière
rotative et imperdable la partie de boîtier (3) et la partie d'embase (2) dans la
direction axiale.
11. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens d'encliquetage conjugués (17) sont réalisés au niveau d'une surface périphérique
intérieure inclinée (23) de la portion d'appui (12) de la douille de réception (5)
se rétrécissant sous forme conique et l'au moins un moyen d'encliquetage (16) est
réalisé au niveau d'une surface périphérique extérieure inclinée de manière correspondante
(24) de la portion de guidage (10) de la douille d'engagement (6) s'élargissant sous
forme conique et s'étendent axialement et/ou radialement.
12. Connecteur coudé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le nombre de moyens d'encliquetage (16) correspond au nombre de moyens d'encliquetage
conjugués (17).
13. Connecteur coudé selon l'une quelconque des revendications précédentes 3 à 10, caractérisé en ce que les moyens d'encliquetage conjugués (17) sont réalisés au niveau d'un côté frontal
(33) de l'épaulement annulaire (14) de la douille de réception (5) tourné vers la
bride de fixation (4) de la partie d'embase (2) et l'au moins un moyen d'encliquetage
(16) est disposé au niveau du côté frontal (15) de la partie de ressort (7) ou de
la douille de ressort (7') tourné vers l'épaulement annulaire (14) et s'étendent axialement
et/ou radialement.
14. Connecteur coudé selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs moyens d'encliquetage (16) sont disposés du côté frontal au niveau
d'au moins une, de préférence au niveau de la totalité des nervures de ressort (25)
de la douille de ressort (7').
15. Connecteur coudé selon la revendication 14, caractérisé en ce que les moyens d'encliquetage (16) sont les ergots de support (35) de la douille de ressort
(7').
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