Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer ausschwenkbaren Treppe, welche sich unter einer
Bade- oder Tenderplattform befindet, nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Stand der Technik
[0002] Ausklappbare, absenkbare oder sonst verstellbare Treppen sind bekannt, welche manuell
oder motorisch ausgefahren werden und die Treppenstufen sich oftmals auch verstellen
lassen. Die Verstellung der Stufen erfolgt zwangsgesteuert mittels aussenliegenden
Schubstangen oder mittels Kettenantriebe.
[0003] Ebenfalls sind ausklappbare Heckteile bekannt, welche als Badeplattform oder als
Träger für das Ein- und Auswassern von Beibooten dienen.
[0004] Bei Wasserfahrzeugen sind auch ausfahrbare Treppen aus dem Rumpf oder aus der Schwimmplattform
bekannt wie beschrieben z.B. im Patent
CH 702460 oder im Patent
US 6.789.648 B2 oder Teile der Schwimmplattform in einem Bogen ins Wasser gelassen werden, an denen
sich Treppenelemente befinden, wie beschrieben im Patent
US 7.121.226 B2 oder ein Scherenlift mit manueller Betätigung im Patent
US 4.733.752.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im terrestrischen, wie auch.im nautischen
Bereich, eine ausschwenkbare Treppe an einer Plattform oder an einer mit seitlichen
Trägem ausgebildeten Plattform oder Hebebühne, anzubringen.
Dies wird mittels verstellbaren Stufen bewirkt, welche sich aus einer geschlossenen
Position für eine entsprechende Tätigkeit in eine gewünschte Position klappen lassen
und beim Schwenken der Treppe die einzelnen Treppenstufen lagekonstant bleiben, wobei
die unterste Treppenstufe auch als Abdeckmittel dient oder im nautischen Bereich zusätzlich
als Auftriebsmittel wirkt und bei einer Leiter ein Klappscharnier mit einem Führungselement,
sodass die Leiter an einer bestimmten Stelle zwangsgeklappt wird.
[0006] Als Beispiel dient ein Wasserfahrzeug, welches an seinem Heck eine Bade- oder Tenderplattform,
kurz Plattform genannt aufweist und an der Unterseite eine Treppe angebracht ist.
Anders als Leitern, welche Sprossen aufweisen, haben Treppen Tritte und sind somit
auch barfuss angenehm zu betreten. Die, welche verstellbare Tritte aufweisen, verbleiben
beim Ausschwenken lagestabil und brauchen im geschlossenen Zustand entsprechend weniger
Platz.
Wasserfahrzeuge benötigen aus kommerziellen- oder aus Freizeitgründen einen Zugang
zum Wasser, welches einfach und preiswert mittels einer Leiter oder einer Treppe erbracht
werden kann. Solche Leitern sind oft unter einer Abdeckung auf der Plattform montiert
oder unter der Plattform befinden sich in einer Kassette, in der eine Leiter oder
Treppe gelagert ist und welche manuell oder mittels technischen Mitteln ausgefahren
und schliesslich abgesenkt werden kann.
[0007] Damit können Personen bequem ins oder aus dem Wasser steigen und bei grossen Treppen
kann diese auch als Auflage für Wasserskier oder Wakeboards dienen, damit der Sportler,
z.B. mit weniger Aufwand in die Bindung steigen kann.
[0008] Leitern an der Plattform sind zwar preiswert, aber auch nicht besonders bequem in
der Handhabung und lassen sich nicht für andere Zwecke als just nur als Ein- und Ausstieghilfe
nutzen. Treppen sind hierzu wesentlich komfortabler, aber das Ein- und Ausfahren aus
der Kassette technisch aufwändig und damit reparaturanfällig, oder der Verschiebemechanismus
kann sich in der Kassette verkanten und damit ist eine solche Treppe unbrauchbar.
[0009] Hier setzt die Erfindung an, indem die Treppe keine Verstellstange aufweist, sondern
um eine Drehachse frei und direkt nach unten geschwenkt werden kann. Im geschlossenen
Zustand befindet sich die ausschwenkbare Treppe praktisch in der Plattform, da diese
meist hohlgeformt ist, ansonsten an dieser Stelle eine entsprechende Ausnehmung ausgeführt
wird, sodass die Treppe als versenktes, integriertes Element an der Plattform wahrgenommen
wird. Die letzte Stufe, welche auch eine eigenständige Plattform sein kann und zugleich
den Unterteil der Plattform abdeckt, weist auch eine hydrodynamische Funktion auf,
sodass bei Fahrt des Wasserfahrzeuges, das Spritzwasser und die Gischt hinter dem
Heck, mittels der glatten und dem entsprechend geformten Unterboden der Treppe, das
Wasser strömungsgünstig ableitet. Diese letzte Stufe kann auch so ausgebildet sein,
dass diese bei Fahrt eine Trimmklappenfunktion aufweist, d.h. einen dynamischen Auftrieb
generiert und bei Stillstand des Wasserfahrzeuges, als Auftriebskörper ausgebildet,
einen statischen Auftrieb erzeugt.
[0010] Das Ausschwenken der Treppe erfolgt mittels eines Satzes Schwenkarme, vorteilhaft
an beiden Seiten der Treppe, die ein Parallelogramm darstellen und von einem Wirkzylinder
bewegt werden. Aufgrund der untersten Stufe, welche auch als Abdeckung und Strömungskörper
ausgebildet sein kann, kann diese sehr grosszügig dimensioniert werden, sodass eine
oder mehrere Personen sich auf der Stufe gemütlich setzen können und je nach Ausschwenkwinkel,
über oder knapp unter der Wasserlinie sitzen oder Platz genug ist, um z. B. einen
Wasserski am Fuss zu befestigen oder Taucherflaschen aufzunehmen oder nach dem Schwimmen
die Stufe zu erfassen und mit wenig Aufwand diese zu erklimmen. Mittels elektronischer
Hilfsmittel kann die Sicherheit und die Funktion einer solchen Treppe in der Handhabung
noch ergänzt werden.
[0011] Zudem kann an der Treppe manuell eine Leiter ausgeklappt werden oder mittels eines
Gestänges automatisch mit dem Ausfahren der Treppe eine weitere Treppe oder Leiter
ausgeklappt werden, um tiefer ins Wasser abzusteigen und noch leichter wieder aus
dem Wasser hochzusteigen.
[0012] Ein Handlauf ist auf jeden Fall eine grosse Hilfe beim Ein- und Aussteigen aus dem
Wasser und kann an der Treppe so angebracht werden, dass sie manuell oder automatisch
ausgeklappt werden kann.
[0013] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des ersten Anspruchs erreicht.
[0014] Kern der Erfindung ist, mittels einer Treppe an welcher manuelle oder automatisch
ausfahrbare Handläufe angebracht sind und die Treppe sich dadurch auszeichnet, dass
die Stufen mittels eines Parallelogramms beim Ausschwenken der Treppe lagestabil horizontal
verbleiben und die unterste Stufe eine Plattform zum Ein- und Ausstieg und Sitzgelegenheit
darstellt, zugleich als Abdeckung, und Strömungskörper dient und daran eine Leiter
zusätzlich montiert werden kann, sowie sobald die Treppe teilweise ausgeschwenkt ist,
als Trimmmittel dienen kann.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer Plattform mit einer darunter angebrachten ausschwenkbaren
Treppe mit zwei verstellbaren Treppenstufen an einem Parallelogramme, welche von einem
Wirkzylinder betätigt werden, sowie ein ausklappbarer Handlauf, ausklappbare Leiter,
als auch ein Notschalter und ein Sicherheitsschalter.
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer Plattform mit einer darunter angebrachten ausschwenkbaren
Treppe mit zwei verstellbaren Treppenstufen an einem Parallelogramm, welche von einem
Wirkzylinder betätigt werden, sowie ein zusätzliche, automatisch ausklappbare Leiter
und Unterwasserlampen in einem gestuften Auftriebskörper.
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht einer Plattform mit einer darunter angebrachten ausschwenkbaren
Leiter bestehend aus zwei Leiterelementen und gehalten von einem Scharnier mit einem
automatisch ausklappbaren Handlauf und einer unter der Plattform angebrachten Bügel
[0018] Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente
schematisch gezeigt.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0019] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer an einem Wasserfahrzeug 2 mit
einer unter der Plattform 1 angebrachten schwenkbaren Treppe 3 mit zwei verstellbaren
Treppenstufen 4a,4b an einem Satz Schwenkarme 5a,5b, welche ein Parallelogramm bilden,
wovon einer von einem Wirkzylinder 6 betätigt wird, ein Notschalter 7, ein Sicherheitsschalter
8, sowie ein ausklappbarer Handlauf 9 aufweist.
[0020] Da die meisten Plattform 1 hohlgeformt sind und an den geschlossenen Plattform 1
eine Aussparung angebracht werden kann, lässt sich damit eine Treppe 3 praktisch voll
unter eine solche Plattform 1 integrieren. Die Schwenkarme 5, welche an beiden Seiten
der jeweiligen Treppenstufen 4a,4b angebracht sind, lassen sich als Parallelogramm
mit wenig Bauhöhe horizontal anbringen. Der Wirkzylinder 6, welcher möglichst an beiden
Seiten des Parallelogramms angebracht ist oder mittig platziert, z.B. an der Drehstange
10, welche vorteilhaft die beiden Schwenkarme 5a verbindet und zugleich die Treppenstufe
4b drehlagert, wird damit die Treppe 3 betätigt.
Nicht gezeigt ist der Taster um den Wirkzylinder 6 zu betätigen, welcher ein elektrischer
oder hydraulischer Zylinder sein kann und welcher die Treppe 3 aus- und einfährt und
die gewünschte Ausschwenkposition festhält. Nicht gezeigt ist eine evtl. separate
Schwenkarmsperre. Der Vorteil liegt darin, dass die Treppenstufe 4a einerseits eine
Abdeckung bildet, anderseits ein Mittel darstellt, um darauf stehen zu können, zu
sitzen oder Geräte, wie z.B. Taucherflaschen abzustellen. Je nach Ausführung des Wirkzylinders
6 können die Schwenkarme 5 praktisch um 180 Grad im Winkel verstellt werden und damit
schwere Güter, wie die oben erwähnte Taucherflaschen, komplett hochzufahren und diese
dann entsprechend mit wenig Aufwand auf die Plattform 1 zu verschieben und danach
die Treppe 3 wieder vollständig geschlossen unter die Plattform 1 verschwenken zu
lassen.
[0021] Angezeigt ist auch die Treppenstufe 4b, welche bei langen Schwenkarmen 5a,5b einen
Zwischentritt darstellt, damit ein einfacheres Hoch- und Heruntersteigen möglich ist.
Die Treppenstufe 4b ist am Schwenkarm 5b mittels des Drehlagers 11 drehgelagert festgemacht
und an der Drehstange 10 nur aufgelegt, sodass beim Ausschwenken der Treppe 3, sich
keine Objekte zwischen der Treppenstufe 4a und Treppenstufe 4b verklemmen können.
Im Weiteren kann die Treppenstufe 4b gemäss Pfeil K hochgeklappt werden und somit
ein komfortables Rückenelement bilden wenn jemand auf der Treppenstufe 4a sitzt. Die
Treppenstufe 4b und die Oberseite der Treppenstufe 4a können mit einem PUR Kunststoff
überzogen sein und damit eine angenehme Schaumstoff-Polsterung darstellen.
Die Treppenstufe 4a,4b können ergonomisch gestaltet sein und technische Mittel 14
aufweisen, wie z.B. ausgestattet mit einer Stangenführung, darin ein mobiler Grill
eingesetzt werden kann und auf diese Weise das Cockpit des Wasserfahrzeuges 2 von
Rauch und Ölspritzer verschont bleibt, oder in der Treppenstufe 4a,4b Unterwasserlampen
eingelassen werden können, siehe hierzu Fig.2.
[0022] Selbstverständlich kann die Treppenstufe 4b auch längsverschoben werden und eine
Form und Position einnehmen, sodass wenn die Schwenkarme 5a,5b ganz ausgeschwenkt
worden sind, die Treppenstufe 4a und Treppenstufe 4b praktisch eine Plattformfläche
hinter der Plattform 1 bilden und damit wird die Gesamtplattform entsprechend vergrössert.
Die Treppenstufe 4a, welche auch als untere Abdeckung der Plattform 1 dient, kann
zudem eine hydrodynamische Form aufweisen, sodass Gischt und Spritzwasser möglichst
strömungsgünstig abgewiesen werden, da gewisse Wasserturbulenzen die Effizienz des
Wasserfahrzeuges während der Fahrt messbar reduzieren. Ebenfalls hilft die Treppenstufe
4a beim Start, insbesondere bei schweren Yachten und stark beladenen Sportbooten,
um das Fahrzeug möglichst schnell in Gleitfahrt zu bringen, indem diese eine riesige
Trimmklappe darstellt. Eine flache Stellung der Unterseite der Treppenstufe 4a ist
genügend, da der Rumpf des Wasserfahrzeuges 2 schon genug zu einer (ungünstigen) Winkelanstellung
in der Startphase beiträgt. Wird die Treppenstufe 4a noch mit einem V förmigen hydrodynamischen
Bodenteil ausgestattet, d.h. eine Aufkimmung wie am Bootsrumpf, verbessert dies zudem
die Kursstabilität in der Startphase. Ist die Treppe 3 technisch und materialmässig
entsprechend ausgestattet, kann die Treppenstufe 4a auch während der Fahrt als Trimmklappe
genutzt werden, da bei Gleitfahrt die Wasserlinie WL auf der Höhe der Kavitationsplatte
12 eines Z-Antriebes 13 sich befindet. Für diesen Fall muss die Vorderseite der Treppenstufe
4a so ausgebildet sein, dass kein Strömungswasser über die Treppenstufe 4a gerät,
sondern nur an deren Unterseite durchfliessen kann.
[0023] Ist das Wasserfahrzeug vor Anker, kann die ausgefahrene Treppe 3 mit der Treppenstufe
4a auch als Auftriebskörper dienen, indem dieses ein entsprechendes Auftriebsvolumen
aufweist. Ist diese mit einem geschlossenzelligen Kunststoff ausgeführt, ist ein solcher
Auftriebskörper unsinkbar und der statische Auftrieb erzeugt eine Auftriebskraft nach
oben, als Kompensation zur Gewichtskraft von Personen oder Geräte, welche sich auf
der Treppenstufe 4a oder auf der Plattform 1 befinden und eine Kraft nach unten bewirkt.
Zudem wirkt die um z.B. 90° ausgeschwenkte Treppe 3 bei Wellengang vor Anker als Roll-
und Stampfdämpfung, da bei Wellengang das an der Treppenstufe 4a quasi vertikal angeströmte
Wasser die Treppenstufe 4a entsprechend umströmt wird und damit eine massive Strömungsbremse
darstellt.
An der Treppenstufe 4a kann zudem eine Leiter 15 mittels des Drehlagers 23 entsprechend
gelagert angebracht werden, wobei die Leiter 15 bei Nichtgebrauch auf der Treppenstufe
4a ruht. Ist auf der Treppenstufe 4a ein Sitzkissen angebracht, so können Ausnehmungen
geschaffen werden, die der Leiter 15 mit seinen Sprossen 16 den nötigen Platz lassen.
Damit kann mit einem einzigen Handgriff die Leiter gemäss Pfeil X ausgeklappt werden
und ein zusätzlicher, komfortabler Abstieg ins Wasser oder ein einfacheres Erklimmen
einer Sprosse 16 unter Wasser zu ermöglichen und damit auch ein einfaches Hochsteigen
auf die Treppenstufe 4a gewährleisten.
[0024] Unter der Plattform 1 befindet sich zudem ein elektrischer, wasserdichter Notschalter
7, im Falle jemand ins Wasser fällt, dieser selbständig den Notschalter 7 drücken
kann und damit die Treppe 3 ausfährt. Ebenfalls befindet sich unter der Treppe 3 ein
Sicherheitsschalter 8, welcher sicherstellt, dass wenn ein Wasserfahrzeug 2 einen
Z-Antrieb 13 aufweist und dieser hochgefahren ist, die Treppe 3 aus Kollisionsgründen
nicht nach unten gefahren werden kann. Ebenso kann der Sicherheitsschalter 8 bewirken,
dass beim Ausschwenken der Treppe 3 zuerst die Lenkung des Z-Antriebs 13 geradegestellt
wird, damit die Schwenkarme 5a,5b ebenfalls keine Kollision mit dem Z-Antrieb 13 erfahren.
[0025] Ansonsten dient der Sicherheitsschalter 8 auch dazu, dass damit die obere Endstellung
der Treppe 3 detektiert werden kann und wenn mit dem Drehzahlmesser und dem Controller
gekoppelt, die Drehzahl des Motors limitiert wird oder der Motor überhaupt nicht gestartet
werden kann oder ein Alarm ertönt, solange die Treppe 3 nicht vollständig hochgefahren
ist. Für die Trimmklappensteuerung ist eine separate Tastenbelegung vorgesehen und
ein Winkelsensor oder Hubsensor am Wirkzylinder 6, hier nicht gezeigt, stellt sicher,
dass nur in einem bestimmten Ausschwenkbereich die Treppenstufe 4a operativ tätig
sein kann.
[0026] Eine Treppe 3 ohne einen guten Handlauf 9 ist nur eine magere Treppe, sodass am Schwenkarm
5a ein Handlauf 9 angebracht ist, welcher mittels einer hier nicht gezeigten Zwangsübersetzung
zwischen Schwenkarm 5a und Handlauf 9, dieser damit automatisch ausschwenkt. Eine
solche Zwangsübersetzung kann z.B. mittels Zahnrädern erfolgen. Oder aber das Ausschwenken
des Handlaufs 9 erfolgt manuell und wird mechanisch in der gewünschten Position verriegelt
oder der Handlauf 9 wird mittels eines elektrischen oder hydraulischen Wirkmittels
ausgeklappt und gehalten, insbesondere wenn das Wirkmittel ebenfalls über einen Winkelsensor
wie an einem der Schwenkarme 5a,5b hat oder ein Hubmessgeber am Wirkzylinder 6 aufweist,
sodass mittels eines Controllers der Algorithmus so gestellt wird, dass beim Ausschwenken
der Schwenkarme 5a,5b ab einem bestimmten Winkelwert der Handlauf 9 vertikal steht
und bei einem weiteren Ausschwenken der Schwenkarme 5a,5b, der Handlauf 9 vertikal
verbleibt.
[0027] Nicht gezeigt ist der Controller welcher unter anderem auch die Synchronisierung
bei zwei elektrischen Wirkzylindern übernimmt.
[0028] Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht einer an einem Wasserfahrzeug 2 unter
der Plattform 1 angebrachten schwenkbaren Treppe 3 mit zwei verstellbaren Treppenstufen
4a,4b an einem Satz Schwenkarme 5, welche ein Parallelogramm bilden, verdeckt durch
die Abdeckung 17, wovon ein Schwenkarm 5a von einem Wirkzylinder 6 betätigt wird.
Im Weiteren weist die Treppenstufe 4a eine zwangsgesteuerte Leiter 15 auf, sowie einen
Auftriebskörper 18 mit Stufen 19 und integrierten LED Lampen 20.
[0029] Bei grösseren Yachten würde die ausschwenkbare Treppe 3 evtl. zusätzliche Treppenstufen
4a,4b aufweisen, aber platzsparend und leicht ist allemal eine zwangsgesteuerte Leiter
15, die einen Verstellstange 21 aufweist, welcher einerseits mit dem Schwenkarm 5a
und dem Leitergriff 22 verbunden ist und mittels des Drehlagers 23 die Leiter 15 ausschwenkt,
hier winkelgleich wie die ausschwenk-bare Treppe 3. Damit kann eine Person tiefer
im Wasser stehen oder eine Person findet nach dem Schwimmen schneller Halt an einer
der Sprossen 16. Eine Verlängerung der Leiter 15 ist ebenfalls möglich, wie in Fig.
3 beschrieben. Zudem ist das Parallelogramm, bestehend aus den Schwenkarmen 5a,5b
durch die Abdeckung 17 umhüllt. Dies kann mittels eines U geformten Schwenkarms 5a
und dem darin liegenden Schwenkarm 5b erreicht werden oder eine Metall- oder Kunststoffhülle
umfasst die beiden Schwenkarme 5a,5b. Damit wird erreicht, dass zu keinem Zeitpunkt
jemand seine Hand oder Finger oder sonst ein Gliedteil in das Parallelogramm zu dessen
Schaden hinein legen kann. Alternativ müssen die Schwenkarme 5a,5b entsprechend weit
auseinander gestellt werden.
[0030] Die Treppenstufe 4b kann zudem ein Knickelement als Rückenlehne 4c aufweisen, sollte
die Treppenstufe 4a lang genug sein. Diese kann zudem als hydrodynamisches Element
im geschlossenen oder im halb geschlossenem Zustand dienen. Der strömungsgünstige
Auftriebskörper 18 ist ein Element, welcher einen statischen wie auch einen dynamischen
Auftrieb erzeugen kann und weist deshalb Stufen 19 auf, die ab einer gegebenen Geschwindigkeit
einen Strömungsabriss zu Folge haben und damit die Reibung am Auftriebskörper 18 verringern.
Im Weiteren kann der Auftriebskörper eine Aufkimmung aufweisen, sodass dieser bei
Wasserberührung kursstabilisierend wirkt. Idealerweise befindet sich an einer dieser
Stufen 19 eine Aussparung 24 für die Sprosse 16 der zwangsgesteuerten ausschwenkbaren
Leiter 15 oder die Sprosse 16 bildet selbst den Abschluss einer strömungsabreissenden
Stufe 19. Im Weiteren kann der Auftriebskörper 18 zugleich auch als Träger von LED
Lampen dienen, welche in der Nacht bei einer teilweise ausgeschwenkten Treppe 3 das
Unterwasser hinter einem Wasserfahrzeug ausleuchten oder bei hochgefahrener Treppe
3, beim Rückwärtseinfahren in einen Hafenplatz, ähnlich der Rückfahrlampen an einem
Automobil, evtl. Hindemisse erkennen lassen würden.
[0031] Statt einer zwangsgesteuerten Leiter 15 kann selbstverständlich auch eine Treppe,
d.h. bei jedem Schwenkwinkel lagestabile, horizontale Tritte, mittels eines weiteren
Parallelogramms eingesetzt werden.
[0032] Der Handlauf 9 ist in diesem Fall am Schwenkarm 5a drehgelagert befestigt, wobei
der Handlauf 9 einen Zapfen 25 aufweist und die Feder 26 einerseits am Handlauf 9
angreift und anderseits am Schwenkarm 5a. Ein Seil 27, welches ein Stahl- oder hochwertiges
Kunststoffseil darstellt, ist am Handlauf 9 befestigt, als auch am Chassis 28. In
der ausgefahrenen Position der Treppe 3, ist der Handlauf 9 in der gewünschten Position
ausgeschwenkt, d.h. das Seil 27 ist gespannt und damit kann der Handlauf 9 nicht nach
hinten gezogen werden. Für die Sicherung nach vorne ist ein Anschlag 29 am Handlauf
9 angebracht, sodass dieser fest in Position bleibt.
Wird nun die Treppe 3 im Uhrzeigersinn gemäss Zeichnung eingeschwenkt, so entspannt
sich das Seil 27 und die Feder 26 dreht den Handlauf 9 ebenfalls im Uhrzeigersinn,
bis schliesslich die Schwenkarme 5a,5b und der Handlauf 9 praktisch waagrecht unter
der Plattform 1 liegen.
[0033] Am Auftriebskörper 18 oder an einer anderen geeigneten Stelle im unteren Bereich
der Treppe 18 befindet sich ein Druckschalter 30, welcher zusätzlich von einer Druckplatte
31 unterstützt werden kann. Die Funktion hierfür ist, sollte der Lenker des Wasserfahrzeuges
die Treppe 3 nach Gebrauch hochzufahren vergessen haben und losfährt, wirkt die Wasserströmung
des fahrenden Wasserfahrzeuges auf die Druckplatte 31 und ab einem gegebenen Wasserdruck
gibt ein zwischen dem Druckschalter 30 und der Druckplatte 31 liegendes Federelement
nach und betätigt den Druckschalter, welcher damit das Hochfahren der Treppe auslöst.
Der Druckschalter kann ein Piezoschalter sein, ausgestattet mit einem Funkmodul und
einer Antenne welche über die Wasseroberfläche herausragt und mittels Funk damit den
Wirkzylinder 6 betätigen lässt.
[0034] Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Plattform 1 am Heck eines Wasserfahrzeuges
2 mit einer darunter angebrachten ausschwenkbaren und klappbaren Schwenkleiter 33
bestehend aus zwei Leiterelementen 33a,33b und gehalten von einem Scharnier 32, sowie
einem automatisch ausklappbaren Handlauf 9 und einem unter der Plattform 1 angebrachten
Bügel 34.
[0035] Sprachlich ist eine Treppe ein Aufgang mit horizontalen Stufen, während eine Leiter
ein Aufgang mit Sprossen ist. Für eine Treppe welche schwenkbar ist braucht es einen
Mechanismus, welcher die Stufen während des Schwenkvorgangs lagestabil hält, das idealerweise
mit einem Parallelogramm realisiert, wird wie in Fig. 1 und 2. dargestellt.
Eine einfachere Version ist das Ausschwenken einer Leiter, aber in den meisten Fällen
sind die Plattformen zu kurz um darunter eine genügend lange Leiter zu installieren,
welche im ausgeschwenkten Zustand genug tief ins Wasser reicht um Schwimmer eine angenehme
Sprossenhöhe anzubieten, um damit bequem zurück auf die Badeplattform zu steigen.
[0036] Dieser Nachteil wird mittels der faltbaren und schwenkbaren Schwenkleiter 33 gelöst.
Die Schwenkleiter 33 ist mittels des Drehlagers 23 am Chassis 28 befestigt, wobei
das Chassis 28 unter der Plattform 1 montiert ist. Am Chassis 28 ist der Wirkzylinder
6 befestigt welcher am Leiterelement 33a angreift. Dieses weist auf der einen Seite
die Drehlagerverbindung auf und gegenüberliegend das Scharnier 32, mit welchem das
Leiterelement 33b verbunden ist. Am Leiterelement 33b, idealerweise direkt am Scharnier
32, ist ein Nocken 35 angebracht, welcher auch eine Rolle sein kann und beim Hochschwenken
der Schwenkleiter 33 gemäss Pfeil S an einer bestimmten Stelle mit dem Bügel 34 an
der Rampe 36 "kollidiert" und der Nocken 35 damit das Leiterelement 33b hochdrückt
bis es quasi horizontal geklappt ist und schliesslich am Leiterelement 33a anliegt.
Ein Gummipufferelement sorgt dafür, dass am Endanschlag wenig Geräusch entsteht. Der
Bügel 34 kann unter der Plattform 1 oder am Heck des Wasserfahrzeuges 2 befestigt
sein, idealerweise einstellbar, sodass der Nocken 35 mit der Rampe 36 zueinander passend
sind. Die Rampe 36 kann in jeder beliebigen Form und Anstellwinkel ausgeführt sein,
welche letztlich dafür sorgt, dass das Leiterelement 33b sanft und sicher nach oben
klappt.
[0037] Auch die Schwenkleiter 33 kann einen Handlauf aufweisen, welcher automatisch aus-
und wieder einfährt, indem am Leiterelement 33a ein Zapfen 25 angebracht ist welcher
eine federbelastete - z.B. mittels einer Schenkelfeder - Seilrolle 37 aufweist und
die Seilrolle 37 mittels des Seils 27 mit dem Chassis 28 verbunden ist. In der ausgeschwenkten
Position der Schwenkleiter 33 ist das Seil 27 gespannt, der Handlauf hat sich über
den Schwenkhub mittels des Seils 27 von der Seilrolle 37 abgerollt und ist an einem
gegebenen Punkt am Anschlag. Der vordere Anschlag am Handlauf 9 wird mittels des längsverstellbaren
Anschlags 29 genau eingestellt. Beim Einschwenken der Schwenkleiter 33 dreht der Handlauf
9 aufgrund der Federkraft der Feder 26 und entsprechend der verfügbaren Länge des
Seils 27 nach innen bis das Leiterelement 33a am Anschlag unter der Plattform 1 resp.
an der Hublänge des Wirkzylinders 6 steht und kurz vor dem Endanschlag greift die
Seilrolle 37 mit der Vertiefung 38 im Rand der Seilrolle 37 in den Sperrstift 39 ein,
welcher dafür sorgt, dass bei Fahrt des Wasserfahrzeuges 2 bei Wellenschlägen der
Handlauf 9 nicht immer gegen die Federkraft unkontrolliert nach unten schwenkt, sondern
vom Sperrstift 39 gehalten wird.
[0038] Damit sichergestellt bleibt, dass auch der Wirkzylinder 6, im Falle dieser ein hydraulischer
ist, bei Leckage nicht langsam aus der Endposition unter der Plattform 1 nach unten
kriecht und damit der Handlauf 9 nicht mehr vom Sperrstift 39 sicher in Position gehalten
wird, kann dies mittels eines Winkel- oder Abstandsensors früh genug ermittelt werden
und gegebenenfalls die Hydraulik betätigen, um die Schwenkleiter 33 wieder in die
"home" Position zurück zu bringen. Einfacher kann dies mittels eines hier nicht gezeigten
Schalters gelöst werden, welcher beim Einschwenken der Schwenkleiter 33 am oberen
Anschlag kontaktiert wird, aber erst beim unkontrollierten nach unten Absenken der
Schwenkleiter 33 der Kontakt ausgelöst wird und damit die Schwenkleiter 33 wieder
zurückgefahren wird. Eine andere Variante ist, dass bei Fahrt des Wasserfahrzeuges
2 in einem bestimmten Zeitabstand die Hydraulik gestartet wird und die Schwenkleiter
33 versucht, in jedem Fall nach oben zu fahren.
[0039] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur auf die gezeigten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Plattform
- 2
- Wasserfahrzeug
- 3
- Treppe ausschwenkbar
- 4a,4b
- Treppenstufen
- 4c
- Rückenlehne
- 5a,5b
- Schwenkarm
- 6
- Wirkzylinder
- 7
- Notschalter
- 8
- Sicherheitsschalter
- 9
- Handlauf
- 10
- Drehstange
- 11
- Drehlager
- 12
- Kavitationsplatte
- 13
- Z-Antrieb
- 14
- technische Mittel
- 15
- Leiter
- 16
- Sprossen
- 17
- Abdeckung
- 18
- Auftriebskörper
- 19
- Stufen
- 20
- LED Lampen
- 21
- Verstellstange
- 22
- Leitergriff
- 23
- Drehlager
- 24
- Aussparung
- 25
- Zapfen
- 26
- Feder
- 27
- Seil
- 28
- Chassis
- 29
- Anschlag
- 30
- Druckschalter
- 31
- Druckplatte
- 32
- Scharnier
- 33
- Schwenkleiter
- 33a,33b
- Leiterelemente
- 34
- Bügel
- 35
- Nocken
- 36
- Rampe
- 37
- Seilrolle
- 38
- Vertiefung
- 39
- Sperrstift
- 40
- Kontaktschalter
- 3,33
- Treppenaufgang
- K
- Klappweg Treppenstufen 4b
- S
- Schwenkweg Treppe 3
- WL
- Wasserlinie
- X
- Schwenkweg Leiter 15
1. Treppenaufgang (3,33) wobei,
der Treppenaufgang (3,33) ein Chassis (28) aufweist, welches unter der Plattform (1)
angebracht ist und wobei
die Treppe (3) mittels eines Wirkzylinders (6) ausschwenkbare Schwenkarme (5a,5b)
hat, mit einer lagekonstanten horizontalen Treppenstufe (4a) und mindestens einer
lagekonstanten horizontalen Treppenstufe (4b), an der ein Drehlager (23) angebracht
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Trappenaufgang eine Schwenkleiter (33) aufweist, die mittels eines Wirkzylinders
(6) ausschwenkbare Leiterelemente (33a,33b) aufweist, die mit einem Scharnier 32 verbunden
sind und am Leiterelement (33b) ein Nocken (35) angebracht ist, welcher bei einem
Kontakt mit dem Bügel (34) das Leiterelement (33b) zwangsgesteuert führt, um dieses
zum Leiterelement (33a) hochzuschwenken,
dass am Schwenkarm (5a) oder am Leiterelement (33a) ein Zapfen (25) angebracht ist,
an dem drehgelagert der Handlauf (9) montiert ist und zwischen dem Handlauf (9) und
Schwenkarm (5a) oder Leiterelement (33a) eine Feder (26) wirkt und am Handlauf (9)
direkt oder indirekt mittels der Seilrolle (37) ein Seil (27) festgemacht ist, welches
mit dem anderen Seilende am Chassis (28) verbunden ist und
dass der Treppenaufgang (3,33) im geschlossenen Zustand die Schwenkarme (5a,5b) zu
den Treppenstufen (4a,4b) und zur Plattform (1) oder das Leiterelement (33a) zum Leiterelement
(33b) und zur Plattform (1) zueinander quasi parallel liegen und ausgeschwenkt begehbar
sind.
2. Treppenaufgang (3,33) nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass am Drehlager (23) der Treppenstufe (4a) eine klappbare Leiter (15) angebracht ist,
welche manuell oder mittels einer Verstellstange (21) und Leitergriff (22) zwangsgesteuert
ausklappbar ist.
3. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Treppenstufe (4b) hochklappbar, längsverschiebbar oder eine Rückenlehne (4c)
aufweist.
4. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Treppenstufe (4a) auf der Unterseite eine hydrodynamische Form oder einen Auftriebskörper
(18) aufweist, welcher einen statischen oder einen dynamischen Auftrieb erzeugt.
5. Treppenaufgang (3,33) nach Anspruch 4
dadurch gekennzeichnet,
dass der Auftriebskörper (18) Stufen (19) oder eine Aussparung (24) oder eine V-förmige
Aufkimmung aufweist.
6. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Treppenstufe (4a, 4b) oder im Auftriebskörper (18) LED Lampen integriert sind,
welche bei Rückwärtsfahrt automatisch aufleuchten.
7. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass unter der Plattform (1) ein Druckschalter (30) oder ein Notschalter (7) oder ein
Kontaktschalter (40) oder Sicherheitsschalter (8) oder ein Winkel- oder Hubsensor
angebracht ist.
8. Treppenaufgang (3,33) nach Anspruch 7
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontaktschalter (40) erst bei Druckentlastung Kontakt auslöst um den Treppenaufgang
(3,33) zurück nach oben zu fahren und beim bewussten Ausschwenken des Treppenaufgangs
(3,33) diese Funktion übergangen wird.
9. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Treppenstufe (4a) oder der Auftriebskörper (18) auch als Trimmklappe und Wellendämpfer
dient.
10. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die ausschwenkbaren Treppe (3) einen Controller aufweist, welcher mittels des Sicherheitsschalters
(8) unter der Plattform (1) die Position der Treppe (3) detektiert und bei einer nicht
ganz hochgefahrenen Position der Treppe (3) der Wasserfahrzeugmotor nur eine maximale,
vorgegebene Motorendrehzahl erreichen kann oder beim Start des Wasserfahrzeugmotors
ein Wamton ertönt oder bei einem hochgekippten Z-Antrieb (13) oder einem eingeschlagenen
Lenkwinkel des Z-Antriebs (13), die Treppe (3) nicht gesenkt werden kann.
11. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wirkzylinder (6) hydraulisch oder elektrisch funktioniert.
12. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Parallelogramm aus den beiden Schwenkarmen 5a,5b besteht und dass einer der Schwenkarme
(5a,5b) ein entsprechend dimensioniertes U Profil darstellt, sodass der andere Schwenkarm
(5a,5b) darin Platz findet oder eine separate Abdeckung (17) das Parallelogramm umhüllt
oder der Abstand der beiden Schwenkarme 5a,5b zueinander ein Einklemmen von Gliedmassen
nicht eintreten kann.
13. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sperrstift (39) bei einem geschlossenen Treppenaufgang (3,33) den Handlauf (9)
verriegelt.
14. Treppenaufgang (3,33) nach einem der oberen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckschalter (30 ein Piezoschalter ist.
1. A stairway (3, 33)
the stairway (3, 33) has a chassis (28) which is attached under the platform (1),
and
the stairs (3) have swinging arms (5a,5b) which can be swung out by means of an operating
cylinder (6) with a positionally constant horizontal step (4a) and at least one positionally
constant horizontal step (4b) on which a pivot bearing (23) is attached,
characterized in that the stairway has a swinging ladder (33) which has ladder elements (33a,33b) that
can be swung out by means of an operating cylinder (6) connected to hinge (32), and
a cam (35) is attached to the ladder element (33b) and positively controls the ladder
element (33b) upon contacting the bracket (34) in order to swing it up to the ladder
element (33a),
a pin (25) is attached to the swinging arm (5a) or the ladder element (33a) and the
handrail (9) is mounted thereupon by being pivoted, and a spring (26) acts between
the handrail (9) and swinging arm (5a) or ladder element (33a), and a rope (27) is
attached directly or indirectly by means of the pulley (37) on the handrail (9), and
the other rope end is attached to the chassis (28), and
when the stairway (3, 33) is in a closed state, the swinging arms (5a,5b) relative
to the steps (4a,4b) and the platform (1), or the ladder element (33a) relative to
the ladder element (33b) and to the platform (1), are more-or-less parallel to each
other and are accessible when swung out.
2. The stairway (3, 33) according to claim 1,
characterized in that
a foldable ladder (15) is attached to the pivot bearing (23) of the stair (4a) and
can be unfolded manually or positively controlled by means of an adjusting rod (21)
and ladder grip (22).
3. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the step (4b) can be folded up, moved longitudinally, or has a backrest (4c).
4. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims, characterized in that
the step (4a) has a hydrodynamics shape or a buoyancy element (18) on the bottom side
which generates static or dynamic buoyancy.
5. The stairway (3, 33) according to claim 4,
characterized in that
the buoyancy body (18) has steps (19), or a recess (24), or a V-shaped deadrise.
6. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
LED lamps (20) are integrated in the step (4a, 4b) or in the buoyancy body (18) and
automatically shine when traveling backwards.
7. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
a pressure switch (30), or an emergency switch (7), or a contact switch (40) or a
safety switch (8), or an angle or stroke sensor is attached under the platform (1).
8. The stairway (3, 33) according to claim 7,
characterized in that
the contact switch (40) generates contact only when pressure is relieved and moves
the stairway (3, 33) back upward, and this function is overlooked when intentionally
swinging out the stairway (3.33).
9. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the step (4a) or the buoyancy body (18) also serves as a trim tab and wave suppressor.
10. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the stairs (3) which can be swung out have a controller which detects the position
of the stairs (3) by means of the safety switch (8) under the platform (1) and, when
the stairs (3) are not in a fully elevated position, the watercraft motor can only
achieve a maximum, predetermined engine speed, or a warning tone sounds when the watercraft
engine starts, or the stairs (3) cannot be lowered when the stern drive (13) is tilted
upward or when the stern drive assumes a steering angle (13).
11. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the operating cylinder (6) functions hydraulically or electrically.
12. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the parallelogram consists of the two swinging arms (5a, 5b), and one of the swinging
arms (5a,5b) has a correspondingly dimensioned U-profile so that the other swinging
arm (5a,5b) can fit within it, or a separate cover (17) encloses the parallelogram,
or the distance of the two swinging arms (5a,5b) relative to each other prevents body
members from being clamped.
13. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the locking pin (39) locks the handrail (9) when the stairway (3, 33) is closed.
14. The stairway (3, 33) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the pressure switch (30) is a piezo switch.
1. Escalier (3,33), l'escalier (3,33) comportant un châssis (28) placé sous la plateforme
(1), et l'escalier (3) ayant des bras pivotants (5a, 5b) pivotables au moyen d'un
actuateur (6), avec une marche d'escalier (4a) horizontale et de position constante,
et au moins une marche d'escalier (4b) horizontale de position constante sur laquelle
est placé un palier rotatif (23), caractérisé en ce que l'escalier comporte une échelle pivotante (33) comprenant des éléments d'échelle
(33a, 33b) pivotables au moyen d'un actuateur (6), qui sont reliés à une charnière
(32), et qu'une came (35) est placée sur l'élément d'échelle (33b), laquelle, lors
d'un contact avec l'étrier (34), guide l'élément d'échelle (33b) à commande forcée
pour pivoter cet élément vers le haut vers l'élément d'échelle (33a),
qu'un pivot (25) est placé sur le bras pivotant (5a) ou sur l'élément d'échelle (33a),
sur lequel la main courante (9) est montée de manière rotative, et qu'un ressort (26)
agit entre la main courante (9) et le bras pivotant (5a) ou l'élément d'échelle (33a)
et qu'un câble (27) est amarré sur la main courante (9) directement ou par l'intermédiaire
de la poulie (37), lequel câble est relié au châssis (28) par son autre extrémité,
et
que l'escalier (3,33) étant à l'état fermé, les bras pivotants (5a, 5b) par rapport
aux marches d'escalier (4a, 4b) et à la plateforme (1), ou l'élément d'échelle (33a)
par rapport à l'élément d'échelle (33b) et à la plateforme (1), sont pratiquement
disposés en parallèle et sont praticables quand ils sont pivotés.
2. Escalier (3,33) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une échelle pliable (15) est attachée au palier rotatif (23) de la marche d'escalier
(4a), l'échelle étant dépliable manuellement ou à commande forcée par l'intermédiaire
d'une tige de réglage (21) et d'une poignée d'échelle (22).
3. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la marche d'escalier (4b) est relevable, déplaçable longitudinalement ou comporte
un dossier (4c).
4. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la marche d'escalier (4a) présente sur sa face inférieure une forme hydrodynamique
ou un flotteur (18) qui produit une flottabilité statique ou dynamique.
5. Escalier (3,33) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le flotteur (18) comporte des marches (19) ou un évidement (24) ou un relevé de varangue
en forme de V.
6. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des voyants LED sont intégrés dans la marche d'escalier (4a, 4b) ou dans le flotteur
(18), qui s'allument automatiquement lors d'une marche arrière.
7. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un interrupteur à pression (30) ou un interrupteur d'urgence (7) ou un interrupteur
de contact (40) ou un interrupteur de sécurité (8) ou un capteur d'angle ou de course
est disposé sous la plateforme (1).
8. Escalier (3,33) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'interrupteur de contact (40) ne déclenche un contact que lors d'une détente de
pression pour reculer l'escalier (3,33) vers le haut, et que lors du pivotement volontaire
de l'escalier (3,33) cette fonction est omise.
9. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la marche d'escalier (4a) ou le flotteur (18) sert aussi de volet d'assiette ou d'amortisseur
de vagues.
10. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'escalier pivotable (3) comporte un contrôleur détectant la position de l'escalier
(3) au moyen de l'interrupteur de sécurité (8) sous la plateforme (1), et que lors
d'une position pas tout à fait montée vers le haut de l'escalier (3), le moteur de
bateau ne peut atteindre qu'un régime moteur maximal prédéterminé, ou un signal d'alarme
retentit lors du démarrage du moteur de bateau, ou pour un moteur à transmission en
Z (13) basculé vers le haut (13) ou pour un angle de direction braqué du moteur à
transmission en Z (13), l'escalier ne peut pas être baissé.
11. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actuateur (6) fonctionne de manière hydraulique ou électrique.
12. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un parallélogramme est constitué des deux bras pivotants (5a, 5b) et qu'un des bras
pivotants (5a, 5b) représente un profile en U dimensionné de manière à ce que l'autre
bras pivotant (5a, 5b) y trouve sa place, ou une couverture distincte (17) enveloppe
le parallélogramme, ou la distance des deux bras pivotants 5a, 5b l'un par rapport
à l'autre est telle qu'il ne peut pas y avoir un pincement de membres.
13. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, lorsque l'escalier (3,33) est fermé, la goupille de blocage (39) verrouille la main
courante (9).
14. Escalier (3,33) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interrupteur à poussoir (30) est un interrupteur piézoélectrique.