[0001] Die Erfindung geht aus von einer Hausgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Die Patentschrift
US 2012/0205365 A1 zeigt eine Hausgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Es sind Induktionskochfelder
bekannt, die jeweils eine Schalteinheit aufweisen, die dazu vorgesehen ist, zwei Induktionsheizkreise
situationsbedingt von einer einzelnen Phase oder von zwei unterschiedlichen Phasen
zu betreiben.
[0002] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit einer verbesserten Sicherheit bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können. Die
Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betrieb einer Hausgerätevorrichtung nach
Anspruch 10.
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Hausgerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvorrichtung,
mit zumindest zwei Verbrauchern und zumindest einer Schalteinheit, die zumindest eine
erste Mehrfachschaltkomponente aufweist, die zumindest zwei synchrone Schaltelemente
aufweist und dazu vorgesehen ist, in zumindest einem erstem Betriebsmodus zumindest
einen ersten der zumindest zwei Verbraucher mit einer ersten oder zumindest einem
zweiten Betriebsmodus mit einer zweiten Energiequelle zu verbinden.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass die Schalteinheit zumindest eine zweite Mehrfachschaltkomponente
aufweist, die zumindest zwei synchrone Schaltelemente aufweist und zumindest zwei
parallele Schaltpfade aufweist und die dazu vorgesehen ist, zumindest einen zweiten
der zumindest zwei Verbraucher mit der zweiten Energiequelle zu verbinden. Unter einem
"Verbraucher" soll insbesondere eine elektrische Komponente verstanden werden, die
dazu vorgesehen ist, elektrische Energie, insbesondere mit einem Wirkungsgrad von
zumindest 50 %, vorteilhaft zumindest 80 %, vorzugsweise zumindest 90 %, in eine andere
Energieform, insbesondere thermische Energie, elektromagnetische Feldenergie und/oder
mechanische Energie, umzuwandeln. Insbesondere ist der Verbraucher dazu vorgesehen,
in zumindest einem Betriebszustand eine Leistung von zumindest 100 W, insbesondere
zumindest 500 W, vorteilhaft zumindest 1000 W, vorzugsweise zumindest 2000 W, umzusetzen.
Unter einer "Mehrfachschaltkomponente" soll eine Schaltkomponente verstanden werden,
die zumindest zwei synchrone Schaltelemente aufweist. Unter einem "Schaltelement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zumindest
eine Verbindung zwischen zumindest zwei Schaltkontakten herzustellen und/oder zu trennen.
Vorzugsweise weist das Schaltelement zumindest einen Steuerkontakt auf, der dazu vorgesehen
ist, einen Schaltzustand des Schaltelements festzulegen. Unter "synchronen" Schaltelementen
sollen insbesondere Schaltelemente verstanden werden, deren Schaltzustände sich gleichzeitig
verändern und/oder identisch sind, wobei die Schaltelemente insbesondere gleichzeitig
eine Verbindung herstellen bzw. trennen. Insbesondere weisen synchrone Schaltelemente
einen gemeinsamen Steuerkontakt auf und/oder werden durch eine gemeinsame Mechanik
geschaltet. Unter "parallelen" Schaltelementen sollen insbesondere Schaltelemente
verstanden werden, deren gleichnamige Schaltkontakte untereinander verbunden sind.
Insbesondere ist die erste Mehrfachschaltkomponente dazu vorgesehen, eine Zu- und
eine Ableitung zumindest des ersten Verbrauchers zu schalten. Insbesondere ist die
zweite Mehrfachschaltkomponente dazu vorgesehen, eine Zu- oder eine Ableitung zumindest
des zweiten Verbrauchers zu schalten. Unter einer "Energiequelle" soll insbesondere
eine Anschlussklemme verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zu einem Betrieb
an eine Quelle elektrischer Energie, insbesondere an eine Phase eines Hausstromanschlusses,
angeschlossen zu werden. Unter "unterschiedlichen" Energiequellen sollen insbesondere
zwei Anschlussklemmen verstanden werden, die dazu vorgesehen sind, zu einem Betrieb
mit unterschiedlichen Quellen elektrischer Energie, die insbesondere von unterschiedlichen
Phasen eines Haustromanschlusses gebildet sind, verbunden zu werden. Insbesondere
weist die Hausgerätevorrichtung jeweils einer Energiequelle zugeordnete Versorgungselektronik,
insbesondere zumindest eine Gleichrichtereinheit und/oder eine Filtereinheit, auf.
Ströme unterschiedlicher Energiequellen unterscheiden sich insbesondere in ihren Phasenlagen,
insbesondere um zumindest 20°, vorteilhaft zumindest 50°, vorzugsweise um zumindest
100° und insbesondere um maximal 180°, und/oder in ihren Spannungen und/oder in ihren
Frequenzen. Vorzugsweise ist die zweite Mehrfachschaltkomponente zwischen der Versorgungselektronik
und zumindest dem zweiten Verbraucher angeordnet. Darunter, dass eine erste Komponente
"zwischen" einer zweiten und einer dritten Komponente angeordnet ist, soll insbesondere
verstanden werden, dass in zumindest einem Betriebszustand Strom in technischer bzw.
physikalischer Stromrichtung, der durch die erste Komponente fließt, von der zweiten
Komponente kommt und zur dritten Komponente fließt. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Es kann
insbesondere eine verbesserte Ausfallsicherheit erreicht werden. Insbesondere kann
eine verbesserte Stromtragfähigkeit erreicht werden. Insbesondere kann ein verminderter
Verschleiß von Schaltkontakten erreicht werden.
[0005] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der zumindest zwei Verbraucher
als Induktionsheizkreis ausgebildet ist. Unter einem "Induktionsheizkreis" soll insbesondere
ein elektrischer Schaltkreis verstanden werden, der zumindest eine Heizfrequenzeinheit
aufweist. Insbesondere weist der Induktionsheizkreis zumindest eine Resonanzkapazität
und zumindest einen Induktor auf. Unter einer "Heizfrequenzeinheit" soll insbesondere
eine elektrische Einheit verstanden werden, die ein oszillierendes elektrisches Signal,
vorzugsweise mit einer Frequenz von zumindest 1 kHz, insbesondere von wenigstens 10
kHz vorteilhaft von mindestens 20 kHz, und insbesondere von maximal 100 kHz erzeugt.
Insbesondere ist die Heizfrequenzeinheit dazu vorgesehen, eine maximale elektrische
Leistung von zumindest 1000 W, insbesondere zumindest 2000 W, vorteilhaft zumindest
3000 W und vorzugsweise zumindest 3500 W bereitzustellen. Die Heizfrequenzeinheit
umfasst insbesondere zumindest einen Wechselrichter, der vorzugsweise zumindest zwei,
vorzugsweise in Reihe geschaltete, bidirektionale unipolare Schalter, die insbesondere
von einem Transistor und einer parallel geschalteten Diode gebildet sind, und besonders
vorteilhaft zumindest jeweils eine parallel zu den bidirektionalen unipolaren Schaltern
geschaltete Snubberkapazität, die insbesondere von zumindest einem Kondensator gebildet
ist, aufweist. Unter einem "Induktor" soll insbesondere eine Komponente verstanden
werden, die dazu vorgesehen ist, von der Heizfrequenzeinheit erzeugten Wechselstrom
in ein magnetisches Wechselfeld zu wandeln, das dazu vorgesehen ist, in einem, insbesondere
metallischen, vorteilhaft ferromagnetischen, Heizmittel, insbesondere einem Gargeschirr
und/oder einem Radiator, insbesondere eines Backofens, durch Induktionsströme und/oder
Ummagnetisierungseffekte in Wärme umgewandelt zu werden. Es kann insbesondere eine
vorteilhafter Einsatz der Erfindung erreicht werden.
[0006] Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest eine, insbesondere zumindest zwei, der
Mehrfachschaltkomponenten, insbesondere zumindest die zweite, zumindest ein Relais
aufweist. Vorteilhaft sind alle Schaltelemente einer Mehrfachschaltkomponente von
einem einzelnen Relais, das insbesondere als mehrpoliger Wechselschalter ausgebildet
ist, gebildet. Es kann insbesondere eine kostengünstige und/oder effiziente Ausgestaltung
erreicht werden. Alternativ und/oder zusätzlich ist es denkbar, dass zumindest eine
der Mehrfachschaltkomponenten ein Halbleiterschaltelement, insbesondere einen Transistor
aufweist und/oder von diesen gebildet sind, wodurch insbesondere niedrige Schaltzeiten
erreicht werden können. Insbesondere ist es denkbar, dass eine Mehrfachschaltkomponente
von zumindest einem elektromechanischen Schaltelement und zumindest einem Halbleiterschaltelement
gebildet ist, wodurch sich insbesondere Vorteile und Schwächen der unterschiedlichen
Schaltelementtypen ausgleichen können.
[0007] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die erste und die zweite Mehrfachschaltkomponente
baugleiche Schaltelemente aufweisen. Unter "baugleichen" Schaltelementen sollen insbesondere
Schaltelemente mit einer gleichen Anzahl an Schaltpfaden und/oder mit einer gleichen
Stromtragfähigkeit verstanden werden. Es kann insbesondere eine einfache Konstruktion
erreicht werden. Insbesondere kann eine einfache Produktion erreicht werden, da weniger
unterschiedliche Bauteile vorgehalten werden müssen.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schalteinheit zumindest eine dritte Mehrfachschaltkomponente
aufweist, die in zumindest einem Betriebsmodus dazu vorgesehen ist, den dritten Verbraucher
entweder mit der ersten oder mit der zweiten Energiequelle zu verbinden. Es kann insbesondere
eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich einer Verteilung einer insgesamt verfügbaren
Leistung erreicht werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die erste Mehrfachschaltkomponente in zumindest
einem Betriebsmodus zwischen der zweiten Mehrfachschaltkomponente und dem ersten Verbraucher
angeordnet ist. Insbesondere ist die zweite Mehrfachschaltkomponente dazu vorgesehen,
in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere in einem abgeschalteten Zustand,
eine Stromzufuhr zumindest zu dem ersten Verbraucher, insbesondere zu allen Verbrauchern,
zu unterbinden. Es kann insbesondere eine bauteilsparende Ausgestaltung erreicht werden.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Hausgerätevorrichtung zumindest eine zweite
Schalteinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebsmodus
die Verbraucher zumindest teilweise untereinander zu verbinden, wobei sich die Verbindung
von einer eingangsseitigen Verbindung der Verbraucher unterscheidet. Insbesondere
ist die zweite Schalteinheit dazu vorgesehen, beliebige zwei der zumindest zwei Verbraucher
untereinander zu verbinden. Insbesondere ist die zweite Schalteinheit dazu vorgesehen,
zumindest eine Heizfrequenzeinheit mit unterschiedlichen Induktoren und/oder Resonanzkapaziäten
zu verbinden. Vorteilhaft ist die zweite Schalteinheit dazu vorgesehen, mehrere Heizfrequenzeinheiten
mit einem Induktor zu verbinden. Es kann insbesondere eine flexible Verteilung verfügbarer
Leistung erreicht werden. Insbesondere kann ein Boostmodus, in dem einem Induktor
eine Leistung zugeführt wird, die eine Maximalleistung einer einzelnen Heizfrequenzeinheit
übersteigt, ermöglicht werden.
[0011] Vorteilhaft wird vorgeschlagen, dass die Hausgerätevorrichtung zumindest ein erstes
und ein zweites Anschlusselektronikmodul aufweist, wobei das erste Anschlusselektronikmodul
der ersten Energiequelle zugeordnet ist und das zweite Anschlusselektronikmodul der
zweiten Energiequelle zugeordnet ist und wobei das zweite Anschlusselektronikmodul
eine höhere Stromtragfähigkeit aufweist als das erste Anschlusselektronikmodul. Darunter,
dass ein zweites Anschlusselektronikmodul eine "höhere Stromtragfähigkeit aufweist",
als ein erstes Anschlusselektronikmodul, soll insbesondere verstanden werden, dass
Komponenten des zweiten Anschlusselektronikmoduls für einen höheren mittleren Stromfluss
ausgelegt sind, insbesondere höhere Leitungsquerschnitte, leistungsfähigere Kühlkörper,
angepasste Induktivitäten und/oder Kapazitäten aufweist, als Komponenten des ersten
Anschlusselektronikmoduls. Insbesondere kann eine Bauteilersparnis und/oder eine Kostenersparnis
erreicht werden.
[0012] Alternativ oder zusätzlich wird vorgeschlagen, dass eine Hausgerätevorrichtung, insbesondere
eine Kochfeldvorrichtung, die zumindest zwei Verbraucher und zumindest eine Schalteinheit
aufweist, wobei die Schalteinheit eine erste Schaltkomponente aufweist, die dazu vorgesehen
ist, zumindest einen ersten der Verbraucher entweder mit einer ersten oder mit einer
zweiten Energiequelle zu verbinden, wobei die Schalteinheit zumindest eine zweite
Schaltkomponente aufweist, die zumindest dazu vorgesehen ist, die erste Schaltkomponente
mit der zweiten Energiequelle zu verbinden. Insbesondere ist die zweite Schaltkomponente
elektrisch zwischen der zweiten Energiequelle und der ersten Schaltkomponente angeordnet,
ist also dazu vorgesehen, einen Stromkreis, der über die zweite Energiequelle und
über die erste Schaltkomponente führt, zu trennen. Insbesondere ist die zweite Schaltkomponente
als Einfachschalter, alternativ als Mehrfachschalter mit parallelisierten Schaltpfaden,
ausgebildet. Insbesondere ist die zweite Schaltkomponente elektrisch zwischen einer
an der zweiten Energiequelle angeschlossenen Eingangselektronik und der ersten Schaltkomponente
angeordnet. Insbesondere ist die zweite Schaltkomponente dazu vorgesehen, in zumindest
einem Betriebszustand zumindest einen zweiten der Verbraucher mit der zweiten Energiequelle
zu verbinden.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld in einer schematischen Ansicht von oben,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Kochfeldvorrichtung und
- Fig. 3
- eine alternative erfindungsgemäße Kochfeldvorrichtung.
Figur 1 zeigt ein als Kochfeld ausgebildetes Hausgerät 10 mit einer als Kochfeldvorrichtung
ausgebildeten Hausgerätevorrichtung 12. Die Hausgerätevorrichtung 12 ist als Gargeräteinduktionsvorrichtung
ausgebildet.
[0015] Die Hausgerätevorrichtung 12 weist zwei Verbraucher 20, 30 auf. Die Verbraucher 20,
30 sind als Induktionsheizkreise ausgebildet. Die Verbraucher 20, 30 sind dazu vorgesehen,
in mehreren Betriebsmodi unabhängig voneinander betrieben zu werden (Figur 2). Weiterhin
weist die Hausgerätevorrichtung 12 eine Schalteinheit 14 auf, die eine erste Mehrfachschaltkomponente
40 und eine zweite Mehrfachschaltkomponente 50 aufweist.
[0016] Die Mehrfachschaltkomponenten 40, 50 weisen jeweils zwei Schaltpfade 42, 44, 52,
54 auf. Die Mehrfachschaltkomponenten 40, 50 sind jeweils dazu vorgesehen, ihre beiden
Schaltpfade 42, 44, 52, 54 gleichzeitig umzuschalten. Die Mehrfachschaltkomponenten
40, 50 sind als zweipolige Umschalter ausgebildet. Die Mehrfachschaltkomponenten 40,
50 sind als Relais ausgebildet.
[0017] Die erste Mehrfachschaltkomponente 40 ist dazu vorgesehen, in bestimmten Betriebsmodi
einen ersten der Verbraucher 20 mit einer ersten Energiequelle 16 zu verbinden, wobei
die Schaltpfade 42, 44 dazu vorgesehen sind, jeweils eine Zu- bzw. Ableitungen des
ersten Verbrauchers 20 mit der ersten Energiequelle 16 zu verbinden. Die erste Mehrfachschaltkomponente
40 ist dazu vorgesehen, in weiteren Betriebsmodi den ersten Verbraucher 20 mit einer
zweiten Energiequelle 18 zu verbinden, wobei die Schaltpfade 42, 44 dazu vorgesehen
sind, jeweils eine der Zu- bzw. Ableitungen des ersten Verbrauchers 20 mit der zweiten
Energiequelle 18 zu verbinden.
[0018] Die Schaltpfade 52, 54 der zweiten Mehrfachschaltkomponente 50 sind parallel zu einander.
Ausgangsseitige Zweitkontakte der zweiten Mehrfachschaltkomponente 50 sind unbeschaltet,
wodurch die zweite Mehrfachschaltkomponente 50 effektiv einen einpoligen Einschalter
bildet. Die zweite Mehrfachschaltkomponente 50 ist dazu vorgesehen eine von zwei Zu-
bzw. Ableitungen des zweiten Verbrauchers 30 mit der zweiten Energiequelle 18 zu verbinden
bzw. zu trennen. Die erste Mehrfachschaltkomponente 40 ist in Betriebsmodi, in denen
die erste Mehrfachschaltkomponente 40 dazu vorgesehen ist, den ersten Verbraucher
20 mit der zweiten Energiequelle 18 zu verbinden, zwischen der zweiten Mehrfachschaltkomponente
50 und dem ersten Verbraucher 20 angeordnet. In Betriebszuständen, in denen die erste
Mehrfachschaltkomponente 40 dazu vorgesehen ist, den ersten Verbraucher 20 mit der
zweiten Energiequelle 18 zu verbinden, ist die zweite Mehrfachschaltkomponente 50
dazu vorgesehen, eine von zwei Zu- bzw.
[0019] Ableitungen des zweiten Verbrauchers 30 mit der zweiten Energiequelle 18 zu verbinden
bzw. zu trennen.
[0020] Die Energiequellen 16, 18 sind jeweils von Anschlussklemmen gebildet, die dazu vorgesehen
sind, an unterschiedliche Phasen eines Hausstromanschlusses, die jeweils eine Nennspannung
von 230 V aufweisen, angeschlossen zu werden. Die Hausgerätevorrichtung 12 weist zwei
Anschlusselektronikmodule 60, 70 auf, die jeweils einer der Energiequellen 16, 18
zugeordnet sind. Die Anschlusselektronikmodule 60, 70 weisen jeweils eine Filtereinheit
62, 72 auf, die dazu vorgesehen ist, eine Übertragung von hochfrequenten Störsignalen,
die durch die Induktionsheizkreise entstehen, in die Energiequellen 16, 18 zu verhindern.
Die Anschlusselektronikmodule 60, 70 weisen weiterhin jeweils eine Gleichrichtereinheit
64, 74 auf, die dazu vorgesehen sind, von den Energiequellen 16, 18 stammenden Wechselstrom
gleichzurichten. Die Anschlusselektronikmodule 60, 70 sind elektrisch zwischen den
Energiequellen 16, 18 und der Schalteinheit 14 angeordnet. Das erste Anschlusselektronikmodul
60, das der ersten Energiequelle 16 zugeordnet ist weist eine niedrigere Stromtragfähigkeit
auf als das zweite Anschlusselektronikmodul 70 das der zweiten Energiequelle 18 zugeordnet
ist. Das erste Anschlusselektronikmodul 60 weist eine Stromtragfähigkeit von 10 A
auf. Das zweite Anschlusselektronikmodul 70 weist eine Stromtragfähigkeit von 16 A
auf. Die erste und die zweite Mehrfachschaltkomponente 40, 50 sind von baugleichen
Schaltelementen gebildet. Die Schaltpfade 42, 44, 52, 54 der Mehrfachschaltkomponenten
40, 50 weisen jeweils eine Stromtragfähigkeit von 10 A auf. Die Verbraucher 20, 30
weisen jeweils eine maximale Leistungsaufnahme von 2300 W auf.
[0021] Die Hausgerätevorrichtung 12 weist eine zweite Schalteinheit 80 auf, die dazu vorgesehen
ist, die Verbraucher 20, 30 untereinander zu verbinden. Die Verbraucher 20, 30 weisen
jeweils eine Heizfrequenzeinheit 22, 32 auf. In Betriebsmodi, in denen die Verbraucher
20, 30 mit unterschiedlichen Energiequellen 16, 18 verbunden sind, ist die zweite
Schalteinheit 80 dazu vorgesehen die Heizfrequenzeinheit 22 des ersten Verbrauchers
20 mit einem ersten oder einem zweiten Induktor 24, 26 zu betreiben. Der erste und
zweite Induktor 24, 26 sind an gemeinsame Resonanzkapazitäten 28 angeschlossen. In
Betriebsmodi, in denen die Verbraucher 20, 30 mit unterschiedlichen Energiequellen
16, 18 verbunden sind, ist die zweite Schalteinheit 80 dazu vorgesehen die Heizfrequenzeinheit
32 des zweiten Verbrauchers 30 mit einem dritten oder einem vierten Induktor 34, 36
zu betreiben. Der dritte und vierte Induktor 34, 36 sind an gemeinsame Resonanzkapazitäten
38 angeschlossen. Es ist eine Gesamtleistung erreichbar, die einer Summe der Maximalleistungen
der Heizfrequenzeinheiten 22, 32, bzw. des entsprechenden Anschlusselektronikmoduls
60, 70 und/oder Energiequellen 16, 18, entspricht.
[0022] In Betriebsmodi, in denen die Verbraucher 20, 30 an eine einzelne Energiequelle 18
angeschlossen sind, ist die zweite Schalteinheit 80 dazu vorgesehen, beliebige zwei
der Induktoren 24, 26, 34, 36 gleichzeitig mit unterschiedlichen der Heizfrequenzeinheiten
22, 32 zu verbinden oder einen beliebigen der Induktoren 24, 26, 34, 36 gleichzeitig
mit beiden Heizfrequenzeinheiten 22, 32 zu einem Boostmodus zu verbinden, wobei eine
maximale Leistung des Anschlusselektronikmoduls 70 ausnutzbar ist, die größer ist
als eine Maximalleistung der einzelnen Heizfrequenzeinheiten 22, 32.
[0023] Durch die parallelen Schaltpfade 52, 54 der zweiten Mehrfachschaltkomponente 50 ist
eine sicherere Leitung auch im gleichzeitigen Betrieb mit beiden Verbrauchern 20,
30 an der zweiten Energiequelle 18 ermöglicht, wohingegen im Fall des Betriebs des
ersten Verbrauchers 20, unabhängig davon mit welcher Energiequelle 16, 18 dieser über
die erste Mehrfachschaltkomponente 40 verbunden ist, ein Betrieb über zwei einzelne
Schaltpfade 42, 44 ausreichend ist, da der erste Verbraucher 20 einzeln die Stromtragfähigkeit
der Schaltpfade 42, 44 nicht ausreizen kann.
[0024] Da für einen Boostmodus die Verbraucher 20, 30 ohnehin an einer einzelnen Energiequelle
18 angeschlossen sein müssen, kann ein Anschlusselektronikmodul 60 der ersten Energiequelle
16 kleiner dimensioniert werden, wodurch Kosten reduziert werden können.
[0025] Bei einem Betrieb stellt eine Steuereinheit sicher, dass die zweite Schalteinheit
80 lediglich Verbraucher 20, 30 untereinander verbindet, die über die Schalteinheit
14 mit einer gleichen Energiequelle 18 verbunden sind. Die Steuereinheit ist weiterhin
dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von für die Induktoren 24, 26, 34, 36 angeforderter
Heizleistungen die Verbraucher 20, 30 mit unterschiedlichen Energiequellen 16, 18
oder mit einer gleichen Energiequelle 18 zu verbinden. Die Steuereinheit ist dazu
vorgesehen, in Betriebsmodi, in denen für mehrere Induktoren 24, 26, 34, 36 eines
Verbrauchers 20, 30 eine Heizleistung angefordert ist, diese in einem Zeitmultiplexverfahren
über die Heizfrequenzeinheit 22, 32 dieses Verbrauchers 20, 30 zu betreiben. Weiterhin
können trotz einer Ausgestaltung mit lediglich zwei Heizfrequenzeinheiten 22, 32 Induktoren
24, 26, 34, 36 von unterschiedlichen Phasen betrieben werden, aber auch ein einzelner
Induktor in einem Boostmodus betrieben werden.
[0026] In der Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 und 2 verwiesen werden
kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a an die Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in Figur 3 angefügt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren
1 und 2 verwiesen werden.
[0027] Figur 3 zeigt eine Hausgerätevorrichtung 12a mit einer Schalteinheit 14a. Die Hausgerätevorrichtung
12a weist einen ersten, einen zweiten und einen dritten Verbraucher 20a, 30a, 82a
auf. Die Schalteinheit 14a weist eine erste und eine dritte Mehrfachschaltkomponente
40a, 90a auf, die dazu vorgesehen sind, betriebsmodusabhängig jeweils den ersten bzw.
dritten Verbraucher 20a, 82a mit einer ersten oder mit einer zweiten Energiequelle
16a, 18a zu verbinden. Die Schalteinheit 14a weist eine zweite Mehrfachschaltkomponente
50a auf, die dazu vorgesehen ist, den zweiten Verbraucher 30a mit der zweiten Energiequelle
18a zu verbinden. Die Mehrfachschaltkomponenten 40a, 50a, 90a weisen jeweils zwei
Schaltpfade 42a, 44a, 52a, 54a, 92a, 94a auf. Die Schaltpfade 52a, 54a der zweiten
Mehrfachschaltkomponente 50a sind parallel miteinander verbunden. Die Schaltpfade
42a, 44a, 52a, 54a, 92a, 94a der Mehrfachschaltkomponenten 40a, 50a, 90a weisen jeweils
eine Stromtragfähigkeit von 16 A auf.
[0028] Die Hausgerätevorrichtung 12a weist ein erstes Anschlusselektronikmodul 60a auf,
das der ersten Energiequelle 16a zugeordnet ist. Das erste Anschlusselektronikmodul
60a weist eine Stromtragfähigkeit von 16 A auf. Die Hausgerätevorrichtung 12a weist
ein zweites Anschlusselektronikmodul 70a auf, das der zweiten Energiequelle 18a zugeordnet
ist. Das zweite Anschlusselektronikmodul 70a weist eine Stromtragfähigkeit von 25
A auf. Die Verbraucher 20a, 30a, 82a sind jeweils als Induktionsheizkreise mit jeweils
einer Heizfrequenzeinheit 22a, 32a, 84a ausgebildet.
[0029] Die Hausgerätevorrichtung 12a weist eine zweite Schalteinheit 80a auf, die dazu vorgesehen
ist, die Verbraucher 20a, 30a, 82a untereinander zu verbinden. Der erste Verbraucher
20a weist einen ersten und einen zweiten Induktor 24a, 26a auf, die an gemeinsame
Resonanzkapazitäten 28a angeschlossen sind. Der zweite Verbraucher 30a weist einen
dritten Induktor 34a auf, der mit Resonanzkapazitäten 38a verbunden ist. Der dritte
Verbraucher 82a weist einen vierten Induktor 86a auf, der mit Resonanzkapazitäten
88a verbunden ist. Die zweite Schalteinheit 80a ist dazu vorgesehen, in Betriebsmodi,
in denen zwei oder drei der Verbraucher 20a, 30a, 82a an eine gleiche Energiequelle
16a, 18a angeschlossen sind, einen beliebigen Induktor 24a, 26a, 34a, 86a dieser Verbraucher
20a, 30a, 82a gleichzeitig mit allen Heizfrequenzeinheiten 22a, 32a, 84a dieser Verbraucher
20a, 30a, 82a zu einem Boostmodus verbinden.
Bezugszeichen
| 10 |
Hausgerät |
74 |
Gleichrichtereinheit |
| 12 |
Hausgerätevorrichtung |
80 |
Schalteinheit |
| 14 |
Schalteinheit |
82 |
Verbraucher |
| 16 |
Energiequelle |
84 |
Heizfrequenzeinheit |
| 18 |
Energiequelle |
86 |
Induktor |
| 20 |
Verbraucher |
88 |
Resonanzkapazität |
| 22 |
Heizfrequenzeinheit |
90 |
Mehrfachschaltkomponente |
| 24 |
Induktor |
92 |
Schaltpfad |
| 26 |
Induktor |
94 |
Schaltpfad |
| 28 |
Resonanzkapazität |
|
|
| 30 |
Verbraucher |
|
|
| 32 |
Heizfrequenzeinheit |
|
|
| 34 |
Induktor |
|
|
| 36 |
Induktor |
|
|
| 38 |
Resonanzkapazität |
|
|
| 40 |
Mehrfachschaltkomponente |
|
|
| 42 |
Schaltpfad |
|
|
| 44 |
Schaltpfad |
|
|
| 50 |
Mehrfachschaltkomponente |
|
|
| 52 |
Schaltpfad |
|
|
| 54 |
Schaltpfad |
|
|
| 60 |
Anschlusselektronikmodul |
|
|
| 62 |
Filtereinheit |
|
|
| 64 |
Gleichrichtereinheit |
|
|
| 70 |
Anschlusselektronikmodul |
|
|
| 72 |
Filtereinheit |
|
|
1. Hausgerätevorrichtung, insbesondere Kochfeldvorrichtung, mit zumindest zwei Verbrauchern
(20, 30; 20a, 30a, 82a) und zumindest einer Schalteinheit (14; 14a), die zumindest
eine erste Mehrfachschaltkomponente (40; 40a, 90a) aufweist, die dazu vorgesehen ist,
in zumindest einem Betriebsmodus zumindest einen ersten der zumindest zwei Verbraucher
(20; 20a, 82a) mit einer ersten oder in zumindest einem weiteren Betriebsmodus mit
einer zweiten Energiequelle (16, 18; 16a, 18a) zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Mehrfachschaltkomponente zumindest zwei synchrone Schaltelemente aufweist
und die Schalteinheit (14; 14a) zumindest eine zweite Mehrfachschaltkomponente (50;
50a, 90a) aufweist, die zumindest zwei synchrone Schaltelemente und zumindest zwei
parallele Schaltpfade (52, 54; 52a, 54a, 92a, 94a) aufweist und die dazu vorgesehen
ist zumindest einen zweiten der zumindest zwei Verbraucher (20, 30; 20a, 30a, 82a)
mit der zweiten Energiequelle (18; 18a) zu verbinden.
2. Hausgerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der zumindest zwei Verbraucher (20, 30; 20a, 30a, 82a) als Induktionsheizkreis
ausgebildet ist.
3. Hausgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Mehrfachschaltkomponenten (40, 50; 40a, 50a, 90a) zumindest ein
Relais aufweist.
4. Hausgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Mehrfachschaltkomponente (40, 50; 40a, 50a, 90a) baugleiche
Schaltelemente aufweisen.
5. Hausgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen dritten Verbraucher (20a, 82a) und dadurch, dass die Schalteinheit (14; 14a) zumindest eine dritte Mehrfachschaltkomponente (40a,
90a) aufweist, die in zumindest einem Betriebsmodus dazu vorgesehen ist, den dritten
Verbraucher (20a, 82a) entweder mit der ersten oder mit der zweiten Energiequelle
(18; 18a) zu verbinden.
6. Hausgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Mehrfachschaltkomponente (40; 40a, 90a) in zumindest einem Betriebsmodus
zwischen der zweiten Mehrfachschaltkomponente (50; 50a) und dem ersten Verbraucher
(20; 20a, 82a) angeordnet ist.
7. Hausgerätevorrichtung zumindest nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zumindest eine zweite Schalteinheit (80), die dazu vorgesehen ist, in zumindest einem
Betriebsmodus die Verbraucher (20, 30; 20a, 30a, 82a) zumindest teilweise untereinander
zu verbinden, wobei sich die Verbindung von einer eingangsseitigen Verbindung der
Verbraucher unterscheidet.
8. Hausgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein erstes und ein zweites Anschlusselektronikmodul (60, 70; 60a; 70a), wobei das
erste Anschlusselektronikmodul (60; 60a) der ersten Energiequelle (16; 16a) zugeordnet
ist und das zweite Anschlusselektronikmodul (70; 70a) der zweiten Energiequelle (18;
18a) zugeordnet ist und wobei das zweite Anschlusselektronikmodul (70; 70a) eine höhere
Stromtragfähigkeit aufweist als das erste Anschlusselektronikmodul (60; 60a).
9. Hausgerät, insbesondere Kochfeld, mit zumindest einer Hausgerätevorrichtung (12; 12a)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. Verfahren zum Betrieb einer Hausgerätevorrichtung (12; 12a), insbesondere einer Kochfeldvorrichtung,
mit zumindest zwei Verbrauchern (20, 30; 20a, 30a, 82a) und zumindest einer Schalteinheit
(14; 14a), die zumindest eine erste Mehrfachschaltkomponente (40; 40a, 90a) aufweist,
die zumindest zwei synchrone Schaltelemente aufweist, wobei mittels der ersten Mehrfachschaltkomponente
(40; 40a, 90a) in zumindest einem Betriebsmodus zumindest ein erster der zumindest
zwei Verbraucher (20; 20a, 82a) mit einer ersten oder in zumindest einem weiteren
Betriebsmodus mit einer zweiten Energiequelle (16, 18; 16a, 18a) verbunden wird, wobei
die Schalteinheit (14; 14a) zumindest eine zweite Mehrfachschaltkomponente (50; 50a,
90a) aufweist, die zumindest zwei synchrone Schaltelemente und zumindest zwei parallele
Schaltpfade (52, 54; 52a, 54a, 92a, 94a) aufweist, wobei mittels der zweiten Mehrfachschaltkomponente
(50; 50a, 90a) zumindest ein zweiter der zumindest zwei Verbraucher (20, 30; 20a,
30a, 82a) mit der zweiten Energiequelle (18; 18a) verbunden wird.
1. Domestic appliance apparatus, in particular hob apparatus, having at least two consumers
(20, 30; 20a, 30a, 82a) and at least one switching unit (14; 14a), which has at least
one first multiple switching component (40; 40a, 90a), which is provided to connect
in at least one operating mode at least one first of the at least two consumers (20;
20a, 82a) to a first or, in at least a further operating mode, to a second energy
source (16, 18; 16a, 18a), characterised in that the first multiple switching component has at least two synchronous switching elements
and the switching unit (14; 14a) has at least one second multiple switching component
(50; 50a, 90a), which has at least two synchronous switching elements and at least
two parallel switching paths (52, 54; 52a, 54a, 92a, 94a) and which is provided to
connect at least one second of the at least two consumers (20, 30; 20a, 30a, 82a)
to the second energy source (18; 18a).
2. Domestic appliance apparatus according to claim 1, characterised in that at least one of the at least two consumers (20, 30; 20a, 30a, 82a) is embodied as
an induction heating circuit.
3. Domestic appliance apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that at least one of the multiple switching components (40, 50; 40a, 50a, 90a) has at
least one relay.
4. Domestic appliance apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the first and the second multiple switching component (40, 50; 40a, 50a, 90a) have
switching elements of identical construction.
5. Domestic appliance apparatus according to one of the preceding claims, characterised by at least one third consumer (20a, 82a) and in that the switching unit (14; 14a) has
at least one third multiple switching component (40a, 90a), which in at least one
operating mode is provided to connect the third consumer (20a, 82a) either to the
first or to the second energy source (18; 18a).
6. Domestic appliance apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the first multiple switching component (40; 40a, 90a) is arranged in at least one
operating mode between the second multiple switching component (50; 50a) and the first
consumer (20; 20a, 82a).
7. Domestic appliance apparatus at least according to claim 2, characterised by at least one second switching unit (80), which is provided to interconnect the consumers
(20, 30; 20a, 30a, 82a) at least partially in at least one operating mode, wherein
the connection differs from an input-side connection of the consumers.
8. Domestic appliance apparatus according to one of the preceding claims, characterised by a first and a second terminal electronics module (60, 70; 60a, 70a), wherein the
first terminal electronics module (60; 60a) is assigned to the first energy source
(16; 16a) and the second terminal electronics module (70; 70a) is assigned to the
second energy source (18; 18a) and wherein the second terminal electronics module
(70; 70a) has a higher current load capacity than the first terminal electronics module
(60; 60a).
9. Domestic appliance, in particular hob, with at least one domestic appliance apparatus
(12; 12a) according to one of the preceding claims.
10. Method for operating a domestic appliance apparatus (12; 12a), in particular a hob
apparatus, having at least two consumers (20, 30; 20a, 30a, 82a) and at least one
switching unit (14; 14a), which has at least one first multiple switching component
(40; 40a, 90a), which has at least two synchronous switching elements, wherein by
means of the first multiple switching component (40; 40a, 90a) in at least one operating
mode at least one first of the at least two consumers (20; 20a, 82a) is connected
to a first or in at least one further operating mode to a second energy source (16,
18; 16a, 18a), wherein the switching unit (14; 14a) has at least one second multiple
switching component (50; 50a, 90a), which has at least two synchronous switching elements
and at least two parallel switching paths (52, 54; 52a, 54a, 92a, 94a), wherein by
means of the second multiple switching component (50; 50a, 90a) at least one second
of the at least two consumers (20, 30; 20a, 30a, 82a) is connected to the second energy
source (18; 18a).
1. Dispositif d'appareil ménager, notamment dispositif de table de cuisson, comprenant
au moins deux consommateurs (20, 30 ; 20a, 30a, 82a) et au moins une unité de commutation
(14 ; 14a) qui présente au moins un premier composant de commutation multiple (40
; 40a, 90a) lequel est ménagé, dans au moins un mode de fonctionnement, pour relier
au moins un premier des au moins deux consommateurs (20 ; 20a, 82a) à une première
source d'énergie ou, dans au moins un autre mode de fonctionnement, à une deuxième
source d'énergie (16, 18 ; 16a, 18a), caractérisé en ce que le premier composant de commutation multiple présente au moins deux éléments de commutation
synchrones et en ce que l'unité de commutation (14 ; 14a) présente au moins un deuxième composant de commutation
multiple (50 ; 50a, 90a) lequel présente au moins deux éléments de commutation synchrones
et au moins deux voies de commutation parallèles (52, 54 ; 52a, 54a, 92a, 94a), et
lequel est ménagé pour relier au moins un deuxième des au moins deux consommateurs
(20, 30 ; 20a, 30a, 82a) à la deuxième source d'énergie (18 ; 18a).
2. Dispositif d'appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un des au moins deux consommateurs (20, 30 ; 20a, 30a, 82a) est réalisé comme
circuit de chauffage à induction.
3. Dispositif d'appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un des composants de commutation multiple (40, 50 ; 40a, 50a, 90a) présente
au moins un relais.
4. Dispositif d'appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier et le deuxième composants de commutation multiple (40, 50 ; 40a, 50a,
90a) présentent des éléments de commutation de construction identique.
5. Dispositif d'appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par au moins un troisième consommateur (20a, 82a) et en ce que l'unité de commutation
(14 ; 14a) présente au moins un troisième composant de commutation multiple (40a,
90a) lequel est ménagé, dans au moins un mode de fonctionnement, pour relier le troisième
consommateur (20a, 82a) soit à la première source d'énergie soit à la deuxième source
d'énergie (18 ; 18a).
6. Dispositif d'appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier composant de commutation multiple (40 ; 40a, 90a), dans au moins un mode
de fonctionnement, est disposé entre le deuxième composant de commutation multiple
(50 ; 50a) et le premier consommateur (20 ; 20a, 82a).
7. Dispositif d'appareil ménager selon au moins la revendication 2, caractérisé par au moins une deuxième unité de commutation (80) qui est ménagée, dans au moins un
mode de fonctionnement, pour relier entre eux au moins en partie les consommateurs
(20, 30 ; 20a, 30a, 82a), la liaison se distinguant d'une liaison des consommateurs,
côté entrée.
8. Dispositif d'appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par un premier et un deuxième modules électroniques de connexion (60, 70 ; 60a, 70a),
le premier module électronique de connexion (60 ; 60a) étant associé à la première
source d'énergie (16 ; 16a) et le deuxième module électronique de connexion (70 ;
70a) étant associé à la deuxième source d'énergie (18 ; 18a), et le deuxième module
électronique de connexion (70 ; 70a) présentant une capacité de transport de courant
plus élevée que le premier module électronique de connexion (60 ; 60a).
9. Appareil ménager, notamment table de cuisson, comprenant au moins un dispositif de
table de cuisson (12 ; 12a) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
10. Procédé de fonctionnement d'un dispositif d'appareil ménager (12 ; 12a), notamment
d'un dispositif de table de cuisson, comprenant au moins deux consommateurs (20, 30
; 20a, 30a, 82a) et au moins une unité de commutation (14 ; 14a) qui présente au moins
un premier composant de commutation multiple (40 ; 40a, 90a) lequel présente au moins
deux éléments de commutation synchrones, au moins un premier des au moins deux consommateurs
(20 ; 20a, 82a) étant relié, dans au moins un mode de fonctionnement, à une première
source d'énergie ou, dans au moins un autre mode de fonctionnement, à une deuxième
source d'énergie (16, 18 ; 16a, 18a) au moyen du premier composant de commutation
multiple (40 ; 40a, 90a), l'unité de commutation (14 ; 14a) présentant au moins un
deuxième composant de commutation multiple (50 ; 50a, 90a) lequel présente au moins
deux éléments de commutation synchrones et au moins deux voies de commutation parallèles
(52, 54 ; 52a, 54a, 92a, 94a), au moins un deuxième des au moins deux consommateurs
(20, 30 ; 20a, 30a, 82a) étant relié à la deuxième source d'énergie (18 ; 18a) au
moyen du deuxième composant de commutation multiple (50 ; 50a, 90a).