Stand der Technik
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schneidstrangsegment gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Ein derartiges Schneidstrangsegment geht beispielsweise aus der
US 2 608 222 A hervor. Es sind bereits Schneidstrangsegmente für einen Schneidstrang einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
bekannt, die ein Schneidenträgerelement, ein am Schneidenträgerelement angeordnetes
Schneidelement und ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement
zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements umfassen.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung sieht ein Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang gemäß Patentanspruch
1 vor.
[0003] Die Erfindung geht aus von einem Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang einer
Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidenträgerelement, mit
einem am Schneidenträgerelement angeordneten Schneidelement und mit zumindest einem
am Schneidenträgerelement angeordneten Schnitttiefenbegrenzungselement zu einer Begrenzung
einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass das Schnitttiefenbegrenzungselement eine maximale Schnitttiefe
des Schneidelements auf einen Wert kleiner als 0,5 mm begrenzt. Unter einem "Schneidstrangsegment"
soll hier insbesondere ein Segment eines Schneidstrangs verstanden werden, das dazu
vorgesehen ist, zur Bildung des Schneidstrangs mit weiteren Segmenten des Schneidstrangs
verbunden zu werden. Unter "vorgesehen" soll hier insbesondere speziell ausgelegt
und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Bevorzugt ist das Schneidstrangsegment
als Kettenglied ausgebildet, das zur Bildung des vorzugsweise als Schneidkette ausgebildeten
Schneidstrangs mit weiteren als Kettenglieder ausgebildeten Schneidstrangsegmenten
verbunden ist. Das Schneidstrangsegment weist insbesondere ein maximales Gewicht auf,
das geringer ist als 1 g, bevorzugt geringer ist als 0,5 g und besonders bevorzugt
geringer ist als 0,2 g. Hierbei kann das Schneidstrangsegment als Treibglied, als
Verbindungsglied, als Schneidglied usw. einer Schneidkette ausgebildet sein. Der Schneidstrang
kann hierbei als einlaschige, zweilaschige oder als dreilaschige Schneidkette ausgebildet
sein. Vorzugsweise ist das Schneidenträgerelement zu einer Bildung des Schneidstrangs
mit einem weiteren Schneidenträgerelement eines weiteren Schneidstrangsegments des
Schneidstrangs gekoppelt, insbesondere formschlüssig verbunden. Unter einem "Schneidenträgerelement"
soll hier insbesondere ein Element verstanden werden, an dem zumindest ein Schneidelement
zum Abtrennen und/oder zum Abtragen von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden Werkstücks
angeordnet ist. Hierbei kann das Schneidelement als Halbmeißelzahn, als Vollmeißelzahn,
als "scratcher"-Zahn (Risserzahn) usw. bzw. als Dachzahn, als Buckelzahn, als Standardzahn,
insbesondere als Standardzahn mit einer eine als gleichseitiges Dreieck aufweisende
Ausgestaltung ausgebildeter Standardzahn, usw. ausgebildet sein. Es ist jedoch auch
denkbar, dass das Schneidelement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Zahnform aufweist. Besonders bevorzugt ist das Schneidelement abweichend von einem
Hobelzahn, Halbmeißelzahn und Vollmeißelzahn ausgebildet. Insbesondere ist das Schneidelement
als "scratcher"-Zahn (Risserzahn) ausgebildet. Hierbei ist das Schneidelement bevorzugt
als Standardholzschneidzahn oder Standardmetallschneidzahn ausgebildet. Das Schneidelement
kann hierbei mittels einer formschlüssigen, mittels einer kraftschlüssigen und/oder
mittels einer stoffschlüssigen Verbindung an dem Schneidenträgerelement fixiert sein.
Besonders bevorzugt ist das Schneidelement einstückig mit dem Schneidenträgerelement
ausgebildet. Unter "einstückig" soll hier insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden
verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess,
einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise
durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein-
oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling.
[0005] Das Schneidstrangsegment weist ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Verbindungselement
und eine am Schneidenträgerelement angeordnete Verbindungsausnehmung zur Aufnahme
eines an dem mit dem Schneidenträgerelement verbindbaren weiteren Schneidenträgerelement
angeordneten Verbindungselements auf. Das Verbindungselement ist einstückig an das
Schneidenträgerelement angeformt. Ein Abstand zwischen einer Mittelachse des Verbindungselements
und der Verbindungsausnehmung, eine so genannte Teilung des Schneidstrangs, ist insbesondere
kleiner als 6 mm, bevorzugt kleiner als 5 mm und besonders bevorzugt kleiner als 4
mm. In einer alternativen, nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments
ist das Verbindungselement als ein von den Schneidenträgerelementen getrennt ausgebildetes
Bauteil ausgebildet. Hierbei weisen die Schneidenträgerelemente bevorzugt jeweils
zwei Verbindungsausnehmungen auf, in die jeweils ein Verbindungselement einführbar
ist, wobei das Verbindungselement nach einem Einführen mittels eines Umformprozesses,
wie beispielsweise eines Prägeprozesses, oder mittels eines Stoffschlussprozesses
an dem Schneidenträgerelement und dem weiteren Schneidenträgerelement fixiert wird.
Der Begriff "Verbindungselement" soll hier insbesondere ein Element definieren, das
dazu vorgesehen ist, zumindest zwei Bauteile formschlüssig und/oder kraftschlüssig
miteinander zu verbinden, insbesondere beweglich miteinander zu verbinden, um eine
Antriebskraft und/oder ein Antriebsmoment zu übertragen.
[0006] Der Begriff "Schnitttiefenbegrenzungselement" soll hier insbesondere ein Element
definieren, das bei einer Bearbeitung eines Werkstücks ein Eindringen des Schneidelements
in das Werkstück, insbesondere während eines Abhebens zumindest eines Werkstückspans,
auf einen maximalen Wert begrenzt und somit eine maximale Spandicke eines bei einer
Bearbeitung des Werkstücks abgetragenen Werkstückspans vorgibt. Das Schnitttiefenbegrenzungselement
ist vorzugsweise, betrachtet entlang einer Schneidrichtung des Schneidelements, nach
dem Schneidelement am Schneidenträgerelement angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Schnitttiefenbegrenzungselement an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden Position am Schneidenträgerelement angeordnet ist, wie beispielsweise,
betrachtet entlang der Schneidrichtung des Schneidelements, vor und nach dem Schneidelement,
neben dem Schneidelement usw. Unter einer "Schneidrichtung" soll hier insbesondere
eine Richtung verstanden werden, entlang derer das Schneidelement zur Erzeugung eines
Schneidspalts und/oder zur Abtrennung und/oder zur Abtragung von Werkstoffteilchen,
insbesondere von Werkstückspänen, eines zu bearbeitenden Werkstücks in zumindest einem
Betriebszustand infolge einer Antriebskraft und/oder eines Antriebsmoments, insbesondere
in einer Führungseinheit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, bewegt wird. Mittels
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments kann vorteilhaft eine
geringe Belastung des Schneidelements während eines Abhebens eines Werkstückspans
während einer Bearbeitung eines Werkstücks erreicht werden. Zudem kann vorteilhaft
ein ausrissarmer Schnitt mittels des erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments erreicht
werden.
[0007] Vorteilhafterweise begrenzt das Schnitttiefenbegrenzungselement eine maximale Schnitttiefe
des Schneidelements auf einen Wert kleiner als 0,3 mm, insbesondere auf einen Wert
kleiner als 0,25 mm. Es kann somit bei einer Bearbeitung eines Werkstücks vorteilhaft
ein ruckfreier Lauf des Schneidstrangsegments erreicht werden, insbesondere in einem
mit weiteren Schneidstrangsegmenten des Schneidstrangs verbundenen Zustand des Schneidstrangsegments.
[0008] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidstrangsegment zumindest ein am Schneidenträgerelement
angeordnetes Quersicherungselement umfasst, das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement
in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zu einem
weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs zu sichern. Das Quersicherungselement
ist bevorzugt durch Zugumformen an das Schneidenträgerelement angeformt. Es ist jedoch
auch denkbar, dass der Quersicherungsbereich mittels einer anderen, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Verbindungsart an dem Schneidenträgerelement angeordnet
ist, wie beispielsweise mittels eines Formschlussverbindungsverfahren (Anclipsen mittels
federelastischen Hakenbereichen usw.), mittels eins Schweißverfahrens usw. Besonders
bevorzugt weist das Schneidenträgerelement zumindest ein geprägtes Quersicherungselement
auf. Unter einem "Quersicherungselement" soll hier ein Element verstanden werden,
das infolge eines Formschlusses und/oder infolge eines Kraftschlusses eine Bewegung
entlang einer Querachse, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene
des Schneidelements verläuft, zu sichern. Der Begriff "Schneidebene" soll hier insbesondere
eine Ebene definieren, in der das Schneidstrangsegment zu einer Bearbeitung eines
Werkstücks in zumindest einem Betriebszustand bewegt wird. Bevorzugt ist die Schneidebene
bei einer Bearbeitung eines Werkstücks zumindest im Wesentlichen quer zu einer zu
bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet. Unter "zumindest im Wesentlichen quer"
soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Ebene und/oder einer Richtung relativ
zu einer weiteren Ebene und/oder einer weiteren Richtung verstanden werden, die bevorzugt
von einer parallelen Ausrichtung der Ebene und/oder der Richtung relativ zu der weiteren
Ebene und/oder der weiteren Richtung abweicht. Es ist jedoch auch denkbar, dass die
Schneidebene bei einer Bearbeitung eines Werkstücks zumindest im Wesentlichen parallel
zu einer zu bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet ist, insbesondere bei einer
Ausbildung des Schneidelements als Schleifmittel usw. Unter "zumindest im Wesentlichen
parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer
Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung
gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft
kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Bevorzugt ist das
Quersicherungselement differierend zu einem Nietkopf oder einem Schraubenkopf ausgebildet.
Vorzugsweise ist das Quersicherungselement dazu vorgesehen, eine Querbewegung mittels
eines Formschlusses zu sichern bzw. zu begrenzen. Es ist jedoch auch denkbar, dass
das Quersicherungselement dazu vorgesehen ist, eine Querbewegung mittels einer anderen,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Art und Weise zumindest zu sichern bzw.
zu begrenzen, wie beispielsweise mittels einer magnetischen Kraft usw. Der Ausdruck
"in einem montierten Zustand des Schneidenträgerelements weitestgehend gegen eine
Querbewegung relativ zu einem weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs zu
sichern" soll hier insbesondere eine Begrenzung einer Bewegung der miteinander mittels
zumindest eines Verbindungselements verbundenen Schneidenträgerelemente relativ zueinander
mittels des Quersicherungselements entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Bewegungsstrecke definieren. Die
Bewegungsstrecke der Schneidenträgerelemente relativ zueinander wird hierbei insbesondere
mittels des Quersicherungselements auf einen Wert kleiner als 5 mm, bevorzugt kleiner
als 2 mm und besonders bevorzugt kleiner als 1 mm begrenzt. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung kann vorteilhaft während eines Betriebs, insbesondere während eines
Einbringens eines Schnitts usw., eine seitliche Versetzung des Schneidenträgerelements
relativ zum weiteren Schneidenträgerelement zumindest weitestgehend verhindert werden.
Somit kann vorteilhaft ein präzises Arbeitsergebnis erzielt werden.
[0009] Vorzugsweise ist das Quersicherungselement am Verbindungselement angeordnet. Hierbei
wird das Quersicherungselement besonders bevorzugt nach einer Kopplung des Schneidenträgerelements
mit dem weiteren Schneidenträgerelement durch einen Umformprozess an das Verbindungselement
angeformt. Vorzugsweise weisen das Schneidenträgerelement und das weitere Schneidenträgerelement
nach einer Kopplung und nach einer Anformung des Quersicherungselements zumindest
eine Spielpassung auf. Bevorzugt wird mittels der Spielpassung und mittels eines Zusammenwirkens
des Verbindungselements des Schneidenträgerelements und einer Verbindungsausnehmung
des weiteren Schneidenträgerelements eine drehbare Lagerung realisiert. Mittels der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine zuverlässige Sicherung des Schneidenträgerelements
gegen eine Versetzung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement während einer Bearbeitung
eines Werkstücks mittels der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung realisiert werden.
[0010] Das Verbindungselement ist bolzenförmig ausgebildet. Hierbei weist das Verbindungselement,
betrachtet in einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene verlaufenden
Ebene, einen kreisförmigen Querschnitt auf. Besonders bevorzugt ist das Verbindungselement
zylinderförmig ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement
eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Es kann
konstruktiv einfach ein Verbindungselement erreicht werden. Besonders bevorzugt wird
das Quersicherungselement nach einer Kopplung von zumindest dem Schneidenträgerelement
mit dem weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs mittels einer Prägevorrichtung
an ein Verbindungselement des Schneidstrangs geprägt. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige
Sicherung des Schneidenträgerelements am weiteren Schneidenträgerelement erreicht
werden.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Quersicherungselement zumindest einen Sicherungsbereich
aufweist, der sich zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene des Schneidelements
erstreckt. Bevorzugt weist der Sicherungsbereich eine kreisringförmige bzw. eine kreisförmige
Ausgestaltung auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Sicherungsbereich eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise
eine Ausgestaltung als Kreisringsektor oder als partieller Fortsatz usw. Besonders
bevorzugt wird der Sicherungsbereich infolge eines Umformverfahrens direkt an das
Verbindungselement nach einer Montage des Schneidenträgerelements und des weiteren
Schneidenträgerelements angeformt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann
konstruktiv einfach eine Sicherung des Schneidenträgerelements realisiert werden.
Zudem kann vorteilhaft eine ungewollte Demontage des Schneidenträgerelements und des
weiteren Schneidenträgerelements nach einem Anformen des Sicherungsbereichs vorteilhaft
verhindert werden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidstrangsegment ein maximales Volumen
aufweist, das kleiner ist als 20 mm
3. Bevorzugt weist das Schneidstrangsegment ein maximales Volumen auf, das kleiner
ist als 10 mm
3 und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 mm
3. Es kann vorteilhaft eine kostengünstige Fertigung des Schneidstrangsegments realisiert
werden, wobei ein geringer Materialeinsatz notwendig ist.
[0013] Vorteilhafterweise weist das Schneidstrangsegment, entlang einer zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung betrachtet,
eine maximale Abmessung auf, die kleiner ist als 4 mm. Bevorzugt weist das Schneidstrangsegment,
entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidelements
verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung auf, die kleiner ist als
3 mm und besonders bevorzugt kleiner ist als 2,5 mm. Es kann vorteilhaft ein sehr
kompaktes Schneidstrangsegment erreicht werden, mit dem eine Einbringung eines schmalen
Schnitts ermöglicht werden kann.
[0014] Ferner wird ein Verfahren zu einer Herstellung zumindest eines erfindungsgemäßen
Schneidstrangsegments beschrieben. Hierbei wird das Schneidstrangsegment bevorzugt
in einem ersten Schritt des Verfahrens mittels einer Stanzvorrichtung aus einem Bandmaterial
gestanzt. Hierbei können beispielsweise das Verbindungselement und weitere Funktionsbereiche
des Schneidstrangsegments mittels eines Zusammenwirkens einer Matrize und eines Stempels
während des Stanzprozesses an das Schneidstrangsegment angeformt werden. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Schneidstrangsegment mittels eines Metal Injection Molding-Verfahrens
(MIM-Verfahren) oder mittels eines anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Verfahrens hergestellt wird. Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorteilhaft
eine kostengünstige Produktion erreicht werden.
[0015] Des Weiteren geht die Erfindung aus von einem Schneidstrang für eine Werkzeugmaschinentrennvorrichtung,
mit zumindest einem erfindungsgemäßen Schneidstrangsegment. Unter einem "Schneidstrang"
soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen
atomaren Zusammenhalt eines zu bearbeitenden Werkstücks örtlich aufzuheben, insbesondere
mittels eines mechanischen Abtrennens und/oder mittels eines mechanischen Abtragens
von Werkstoffteilchen des Werkstücks. Bevorzugt ist der Schneidstrang dazu vorgesehen,
das Werkstück in zumindest zwei physikalisch voneinander getrennte Teile zu separieren
und/oder zumindest teilweise Werkstoffteilchen des Werkstücks ausgehend von einer
Oberfläche des Werkstücks abzutrennen und/oder abzutragen. Besonders bevorzugt wird
der Schneidstrang in zumindest einem Betriebszustand umlaufend bewegt, insbesondere
entlang einer Umfangsrichtung einer Führungseinheit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung.
Der Schneidstrang wird bevorzugt mittels einer Verbindung von mehreren Schneidstrangsegmenten
gebildet. Somit ist der Schneidstrang vorzugsweise als Schneidkette ausgebildet. Hierbei
können die Schneidstrangsegmente lösbar, wie beispielsweise mittels eines Kettenschlosses
usw., und/oder unlösbar miteinander verbunden sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass
der Schneidstrang als Schneidband und/oder Schneidseil ausgebildet ist. Bei einer
Ausbildung des Schneidstrangs als Schneidband und/oder als Schneidseil werden die
Schneidstrangsegmente direkt an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil fixiert.
Die Schneidstrangsegmente können hierbei beabstandet voneinander und/oder in direktem
Kontakt miteinander an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil angeordnet sein.
Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein Schneidstrang realisiert
werden, der in einem Betrieb einen zumindest im Wesentlichen ruckfreien Lauf ermöglicht.
Zudem kann vorteilhaft durch die Schnitttiefenbegrenzungselemente der einzelnen Schneidstrangsegmente
eine Gefahr eines Zerreißens der Kette infolge einer Überbelastung durch ein tiefes
Eintauchen der Schneidelemente in ein zu bearbeitendes Werkstück gering gehalten werden.
[0016] Zudem geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, insbesondere
von einer Handwerkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit einem erfindungsgemäßen Schneidstrang.
Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung eine Führungseinheit zu einer
Führung des Schneidstrangs, wobei die Führungseinheit und der Schneidstrang zusammen
ein geschlossenes System bilden. Unter einer "Führungseinheit" soll hier insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine Zwangskraft zumindest
entlang einer Richtung senkrecht zu einer Schneidrichtung des Schneidstrangs auf den
Schneidstrang auszuüben, um eine Bewegungsmöglichkeit des Schneidstrangs entlang der
Schneidrichtung vorzugeben. Bevorzugt weist die Führungseinheit zumindest ein Führungselement
auf, insbesondere eine Führungsnut, durch das der Schneidstrang geführt wird. Bevorzugt
ist der Schneidstrang, in einer Schneidebene betrachtet, entlang eines gesamten Umfangs
der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements, insbesondere
der Führungsnut, geführt. Der Begriff "geschlossenes System" soll hier insbesondere
ein System definieren, das zumindest zwei Komponenten umfasst, die mittels eines Zusammenwirkens
in einem demontierten Zustand des Systems von einem dem System übergeordneten System,
wie beispielsweise einer Werkzeugmaschine, eine Funktionalität beibehalten und/oder
die im demontierten Zustand unverlierbar miteinander verbunden sind. Bevorzugt sind
die zumindest zwei Komponenten des geschlossenen Systems für einen Bediener zumindest
im Wesentlichen unlösbar miteinander verbunden. Unter "zumindest im Wesentlichen unlösbar"
soll hier insbesondere eine Verbindung von zumindest zwei Bauteilen verstanden werden,
die lediglich unter der Zuhilfenahme von Trennwerkzeugen, wie beispielsweise einer
Säge, insbesondere einer mechanischen Säge usw., und/oder chemischen Trennmitteln,
wie beispielsweise Lösungsmitteln usw., voneinander trennbar sind. Es kann vorteilhaft
ein effektiv einsetzbares Einsatzwerkzeug realisiert werden, das für ein breites Spektrum
an Werkstückbearbeitungen geeignet ist.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung zumindest
die Führungseinheit umfasst, wobei das Schneidstrangsegment zumindest ein am Schneidenträgerelement
angeordnetes Segmentführungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung
des Schneidstrangsegments in einem an der Führungseinheit angeordneten Zustand des
Schneidstrangs, betrachtet in einer von der Führungseinheit abgewandten Richtung,
zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des
Schneidelements verlaufenden Richtung zu begrenzen. Besonders bevorzugt weist jedes
Schneidstrangsegment des Schneidstrangs der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung zumindest
ein Segmentführungselement auf, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des jeweiligen
Schneidstrangsegments, in einem in einer Führungseinheit angeordneten Zustand in einer
von der Führungseinheit abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang einer zumindest
im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung
zu begrenzen. Vorzugsweise weist die Führungseinheit zumindest ein mit dem Segmentführungselement
korrespondierendes Segmentgegenführungselement auf. Bevorzugt weist die Führungseinheit
zumindest ein Führungselement auf, insbesondere eine Führungsnut, durch das der Schneidstrang
geführt wird. Bevorzugt ist der Schneidstrang, in der Schneidebene betrachtet, entlang
eines gesamten Umfangs der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements,
insbesondere der Führungsnut, geführt. Somit kann konstruktiv einfach eine Führung
entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidstrangs
verlaufenden Richtung des Schneidstrangs erreicht werden.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel beschreibt eine Werkzeugmaschine mit zumindest einer Kopplungsvorrichtung
zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen Kopplung mit einer erfindungsgemäßen
Werkzeugmaschinentrennvorrichtung. Die Werkzeugmaschine ist vorzugsweise als tragbare
Werkzeugmaschine ausgebildet. Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere
eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, verstanden werden,
die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare
Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt
kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg. Die Werkzeugmaschine
und die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung bilden vorzugsweise zusammen ein Werkzeugmaschinensystem.
Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Werkzeugmaschine kann vorteilhaft
eine Werkzeugmaschine erreicht werden, die besonders vorteilhaft für ein breites Einsatzspektrum
geeignet ist.
[0019] Das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment, der erfindungsgemäße Schneidstrang, die
erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung und/oder die tragbare Werkzeugmaschine
sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform
beschränkt sein. Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment,
der erfindungsgemäße Schneidstrang, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
und/oder die tragbare Werkzeugmaschine zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen
Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen
und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine tragbare Werkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments eines erfindungsgemäßen
Schneidstrangs in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines alternativen erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- eine Detailansicht eines weiteren, nicht erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in
einer schematischen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Detailansicht eines weiteren, nicht erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in
einer schematischen Darstellung und
- Fig. 7
- eine Detailansicht eines alternativen erfindungsgemäßen Schneidstrangs in einer schematischen
Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0022] Figur 1 zeigt eine tragbare Werkzeugmaschine 36a mit einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a, die zusammen ein Werkzeugmaschinensystem bilden. Die tragbare Werkzeugmaschine
36a weist eine Kopplungsvorrichtung 38a zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen
Kopplung mit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a auf. Die Kopplungsvorrichtung
38a kann hierbei als Bajonettverschluss und/oder als eine andere, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Kopplungsvorrichtung ausgebildet sein. Ferner weist die tragbare
Werkzeugmaschine 36a ein Werkzeugmaschinengehäuse 40a auf, das eine Antriebseinheit
42a und eine Getriebeeinheit 44a der tragbaren Werkzeugmaschine 36a umschließt. Die
Antriebseinheit 42a und die Getriebeeinheit 44a sind zur Erzeugung eines auf die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a übertragbaren Antriebsmoments auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und
Weise wirkungsmäßig miteinander verbunden. Die Getriebeeinheit 44a ist als Winkelgetriebe
ausgebildet. Die Antriebseinheit 42a ist als Elektromotoreinheit ausgebildet. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Antriebseinheit 42a und/oder die Getriebeeinheit 44a
eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen. Die
Antriebseinheit 42a ist dazu vorgesehen, einen Schneidstrang 12a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a in zumindest einem Betriebszustand mit einer Schnittgeschwindigkeit kleiner als
6 m/s anzutreiben. Hierbei weist die tragbare Werkzeugmaschine 36a zumindest einen
Betriebsmodus auf, in dem ein Antrieb des Schneidstrangs 12a in einer Führungseinheit
32a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14 entlang einer Schneidrichtung 72a eines
Schneidelements 18a eines Schneidstrangsegments 10a des Schneidstrangs 12a mit einer
Schnittgeschwindigkeit kleiner als 6 m/s ermöglicht wird.
[0023] Figur 2 zeigt die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a in einem von der Kopplungsvorrichtung
38a der tragbaren Werkzeugmaschine 36a entkoppelten Zustand. Die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a weist den Schneidstrang 12a auf, der zumindest ein Schneidstrangsegment 10a umfasst.
Ferner weist die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a die Führungseinheit 32a auf,
die zusammen mit dem Schneidstrang 12a ein geschlossenes System bildet. Der Schneidstrang
12a wird mittels der Führungseinheit 32a geführt. Hierzu weist die Führungseinheit
32a zumindest eine Führungsnut auf (hier nicht näher dargestellt). Der Schneidstrang
12a wird mittels die Führungsnut begrenzende Randbereiche der Führungseinheit 32a
geführt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Führungseinheit 32a ein anderes, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinendes Element zur Führung des Schneidstrangs 12a aufweist,
wie beispielsweise ein als rippenartige Anformung an die Führungseinheit 32a ausgebildetes
Element, das in eine Ausnehmung an dem Schneidstrang 12a eingreift. Der Schneidstrang
12a wird während eines Betriebs umlaufend entlang eines Umfangs der Führungseinheit
32a in der Führungsnut bewegt.
[0024] Das Schneidstrangsegment 10a weist zu einer Verbindung mit einem weiteren Schneidstrangsegment
48a des Schneidstrangs 12a zumindest ein Verbindungselement 46a auf, das einstückig
mit einem Schneidenträgerelement 16a des Schneidstrangsegments 10a ausgebildet ist
(Figur 3). Somit umfasst der Schneidstrang 12a zumindest ein Verbindungselement 46a
zu einer Verbindung des Schneidstrangsegments 10a und des weiteren Schneidstrangsegments
48a. Das Verbindungselement 46a ist bolzenförmig ausgebildet. Hierbei ist das Verbindungselement
46a dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit einer Verbindungsausnehmung
(hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidenträgerelements 26a des weiteren
Schneidstrangsegments 48a eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Schneidenträgerelement
16a und dem weiteren Schneidenträgerelement 26a bzw. zwischen dem Schneidstrangsegment
10a und dem weiteren Schneidstrangsegment 48a zu realisieren. Das Schneidstrangsegment
10a umfasst ebenfalls eine am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Verbindungsausnehmung
50a. Die Verbindungsausnehmung 50a des Schneidenträgerelements 16a wirkt zu einer
Bildung des Schneidstrangs 12a mit einem weiteren Verbindungselement (hier nicht näher
dargestellt) des Schneidstrangs 12a bzw. eines dritten Schneidstrangsegments 52a zusammen.
Somit umfasst jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a zumindest ein am jeweiligen
Schneidenträgerelement der Schneidstrangsegmente angeordnetes Verbindungselement und
zumindest eine am jeweiligen Schneidenträgerelement der Schneidstrangsegmente angeordnete
Verbindungsausnehmung. Somit sind die Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a
mittels eines Zusammenwirkens der Verbindungselemente und der Verbindungsausnehmungen
relativ zueinander schwenkbar gelagert.
[0025] Das Verbindungselement 46a des Schneidstrangsegments 10a schließt zumindest im Wesentlichen
bündig mit zumindest einer Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a ab. Es
ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement 46a, betrachtet entlang einer
zumindest im Wesentlichen senk-recht zur Außenfläche 54a verlaufenden Richtung, über
die Außenfläche 54a hinaussteht oder zur Außenfläche 54a zurückversetzt angeordnet
ist. Mittels eines Hinausstehens oder eines bündigen Abschließens mit der Außenfläche
54a des Verbindungselements 46a kann das Schneidstrangsegment 10a in einem in der
Führungsnut angeordneten Zustand über das Verbindungselement 46a an Randbereichen
der Führungsnut geführt werden.
[0026] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest ein am Schneidenträgerelement
16a angeordnetes Quersicherungselement 22a auf, das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement
16a in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum
weiteren Schneidenträgerelement 26a des Schneidstrangs 12a zu sichern (Figur 3). Das
Schneidstrangsegment 10a weist zumindest ein geprägtes Quersicherungselement 22a auf.
Das Quersicherungselement 22a ist am Verbindungselement 46a angeordnet. Hierbei weist
das Quersicherungselement 22a zumindest einen Sicherungsbereich 28a auf, der sich
zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements 18a erstreckt.
Somit erstreckt sich der Sicherungsbereich 28a zumindest im Wesentlichen parallel
zur Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a. Das Quersicherungselement 22a
wird nach einer Kopplung von zumindest dem Schneidenträgerelement 16a mit dem weiteren
Schneidenträgerelement 26a des Schneidstrangs 12a mittels einer Prägevorrichtung an
das Verbindungselement 46a des Schneidstrangs 12a geprägt. Somit wird der Sicherungsbereich
28a infolge des Prägens des Quersicherungselements 22a ausgebildet.
[0027] Der Sicherungsbereich 28a ist mittels eines Zusammenwirkens mit einem kreisringnutförmigen
Gegensicherungsbereich (hier nicht näher dargestellt) des weiteren Schneidenträgerelements
26a dazu vorgesehen, das Schneidenträgerelement 16a in einem montierten Zustand in
zumindest eine zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Außenfläche 54a verlaufende
Richtung weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement
26a des Schneidstrangs 12a zu sichern. Das Schneidstrangsegment 10a weist ebenfalls
einen kreisringnutförmigen Gegensicherungsbereich 56a auf. Der Gegensicherungsbereich
56a ist im Bereich der Verbindungsausnehmung 50a am Schneidenträgerelement 16a angeordnet.
Des Weiteren wird das Schneidenträgerelement 16a nach einer Verbindung des Verbindungselements
46a des Schneidenträgerelements 16a und einer Verbindungsausnehmung des weiteren Schneidenträgerelements
26a mittels eines Zusammenwirkens eines die Verbindungsausnehmung des weiteren Schneidenträgerelements
26a begrenzenden Randbereichs des weiteren Schneidenträgerelements 26a mit einem das
Verbindungselement 46a des Schneidenträgerelements 16a umgebenden Kopplungsbereich
58a des Schneidenträgerelements 16a in zumindest eine weitere zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Außenfläche 54a verlaufende Richtung weitestgehend gegen eine Querbewegung
relativ zum weiteren Schneidenträgerelement 26a gesichert. Hierbei umfasst jedes Schneidenträgerelement
der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a zumindest ein Quersicherungselement,
das mittels eines Prägens nach einer Kopplung mit einem weiteren Schneidenträgerelement
an dem Verbindungselement angeordnet ist.
[0028] Das Schneidstrangsegment 10a weist des Weiteren zumindest ein am Schneidenträgerelement
16a angeordnetes Segmentführungselement 34a auf, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung
des Schneidstrangsegments 10a in einem an der Führungseinheit 32a angeordneten Zustand,
in einer von der Führungseinheit 32a abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang
einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene des Schneidelements 18a
verlaufenden Richtung zu begrenzen (Figur 3). Das Segmentführungselement 34a wird
von einem Querfortsatz gebildet, der sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur
Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a erstreckt. Hierbei begrenzt das Segmentführungselement
34a eine Längsnut. Das Segmentführungselement 34a ist dazu vorgesehen, zu einer Bewegungsbegrenzung
mit an einer dem Schneidenträgerelement 16a zugewandten Innenfläche der Führungseinheit
32a angeordneten Segmentgegenführungselementen 60a, 62a der Führungseinheit 32a (Figur
2) zusammenzuwirken. Die Segmentgegenführungselemente 60a, 62a sind korrespondierend
mit dem Segmentführungselement 34a des Schneidstrangsegments 10a ausgebildet. Jedes
der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a umfasst hierbei zumindest ein Segmentführungselement,
das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung der Schneidstrangsegmente in einem an der Führungseinheit
32a angeordneten Zustand, in einer von der Führungseinheit 32a abgewandten Richtung
betrachtet, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene
des Schneidelements 18a verlaufenden Richtung zu begrenzen.
[0029] Zudem weist das Schneidstrangsegment 10a eine am Schneidenträgerelement angeordnete
16a Druckkraftübertragungsfläche 64a auf (Figur 3). Die Druckkraftübertragungsfläche
64a ist dazu vorgesehen, Druckkräfte, die bei einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier
nicht näher dargestellt) auf den Schneidstrang 12a einwirken, mittels eines Zusammenwirkens
mit einem Druckkraftaufnahmebereich (hier nicht näher dargestellt) der Führungseinheit
32a abzustützen. Der Druckkraftaufnahmebereich der Führungseinheit 32a ist hierbei,
betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene des
Schneidelements 18a verlaufenden Richtung, zwischen zwei zumindest im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufenden Außenflächen der Führungseinheit 32a angeordnet.
Hierbei umfasst jedes der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a eine Druckkraftübertragungsfläche.
[0030] Das Schneidstrangsegment 10a weist ferner eine am Schneidenträgerelement 16a angeordnete
Antriebsfläche 66a auf, die dazu vorgesehen ist, zu einem Antrieb des Schneidstrangs
12a mit Antriebsflächen eines Drehmomentübertragungselements 68a (Figur 2) der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a zusammenzuwirken. Die Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 68a sind
hierbei als Zahnflanken ausgebildet. Die Antriebsfläche 66a des Schneidenträgerelements
14 ist hierbei korrespondierend mit den Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements
68a ausgebildet. Bei einem Antrieb des Schneidstrangs 12a liegen die Zahnflanken des
Drehmomentübertragungselements 68a temporär an der Antriebsfläche 66a zu einer Übertragung
von Antriebskräften an. Hierbei umfasst jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs
12a eine Antriebsfläche.
[0031] Das Drehmomentübertragungselement 68a ist zum Antrieb des Schneidstrangs 12a drehbar
in der Führungseinheit 32a gelagert. Das Drehmomentübertragungselement 68a ist in
einem gekoppelten Zustand zum Antrieb des Schneidstrangs 12a mit einem Ritzel (hier
nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder einem Zahnrad (hier nicht
näher dargestellt) und/oder einer verzahnten Welle (hier nicht näher dargestellt)
der Getriebeeinheit 44a gekoppelt. Hierbei weist das Drehmomentübertragungselement
68a eine Kopplungsausnehmung 70a auf, die in einem montierten Zustand mit einem Antriebselement
der tragbaren Werkzeugmaschine 36a koppelbar ist. Die Kopplungsausnehmung 70a ist
konzentrisch im Drehmomentübertragungselement 68a angeordnet. Ferner ist die Kopplungsausnehmung
70a dazu vorgesehen, in einem gekoppelten Zustand des Drehmomentübertragungselements
68a und/oder der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a mit dem Ritzel (hier nicht
näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder dem Zahnrad (hier nicht näher
dargestellt) und/oder der verzahnten Welle (hier nicht näher dargestellt) der Getriebeeinheit
44a gekoppelt zu werden. Die Kopplungsausnehmung 70a ist als Innensechskant ausgebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kopplungsausnehmung 70a eine andere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Zudem ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung
14a in einer alternativen, hier nicht näher dargestellten Ausgestaltung entkoppelt
von dem Drehmomentübertragungselement 68a ausgebildet ist. Hierbei würde das Ritzel
(hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder das Zahnrad (hier
nicht näher dargestellt) und/oder die verzahnte Welle (hier nicht näher dargestellt)
der Getriebeeinheit 44a direkt in die Führungseinheit 32a eingreifen und wäre entkoppelt
von einer Zwischenschaltung eines in der Führungseinheit 32a angeordneten Drehmomentübertragungselements
zu einem Antrieb des Schneidstrangs 12a vorgesehen.
[0032] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest das am Schneidenträgerelement
16a angeordnete Schneidelement 18a auf. Das Schneidelement 18a ist einstückig mit
dem Schneidenträgerelement 16a ausgebildet. Das Schneidelement 18a ist dazu vorgesehen,
ein Abtrennen und/oder ein Abtragen von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden Werkstücks
(hier nicht näher dargestellt) zu ermöglichen. Hierzu ist das Schneidelement 18a als
"scratcher"-Zahn ausgebildet. Das Schneidelement 18a erstreckt sich hierbei zumindest
im Wesentlichen parallel zur Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a. Das
Schneidstrangsegment 10a wird hierbei mittels einer Stanzvorrichtung in einem Arbeitsschritt
einstückig aus einem Bandmaterial gestanzt. Jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs
12a umfasst zumindest ein Schneidelement. Es ist jedoch auch denkbar, dass jedes der
Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a eine abweichende Anzahl an Schneidelementen
aufweist. Das Schneidelement 18a kann hierbei eine zumindest Titancarbid aufweisende
Schneidschicht aufweisen (hier nicht näher dargestellt). Die Schneidschicht wird mittels
eines CVD-Verfahrens auf das Schneidelement 18a aufgebracht. Es ist jedoch auch denkbar,
dass die Schneidschicht alternativ oder zusätzlich einen anderen Werkstoff umfasst,
wie beispielsweise Titannitrid, Titancarbonitrid, Aluminiumoxid, Titanaluminiumnitrid,
Chromnitrid oder Zirkoncarbonitrid. Zudem ist es auch denkbar, dass die Schneidschicht
mittels eines anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verfahrens aufgebracht
wird, wie beispielsweise mittels eines PVD- oder PACVD-Verfahrens. Des Weiteren ist
es denkbar, dass das Schneidelement 18a partikelbestückt ausgebildet ist. Hierbei
kann das Schneidelement 18a mit Diamantpartikeln, mit Hartmetallpartikeln oder mit
weiteren, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Partikeln bestückt sein.
[0033] Des Weiteren weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest ein am Schneidenträgerelement
16a angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement 20a zu einer Begrenzung einer maximalen
Schnitttiefe des Schneidelements 18a auf (Figur 3). Somit umfasst das Schneidstrangsegment
10a zumindest das Schneidenträgerelement 16a, zumindest das am Schneidenträgerelement
16a angeordnete Schneidelement 18a und zumindest das am Schneidenträgerelement 16a
angeordnete Schnitttiefenbegrenzungselement 20a zu einer Begrenzung einer maximalen
Schnitttiefe des Schneidelements 18a. Hierbei weist das Schneidstrangsegment 10a ein
maximales Volumen auf, das kleiner ist als 20 mm
3. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a begrenzt eine maximale Schnitttiefe des
Schneidelements 18a auf einen Wert kleiner als 0,5 mm. Hierbei begrenzt das Schnitttiefenbegrenzungselement
20a eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements 18a auf einen Wert kleiner als
0,3 mm. Die maximale Schnitttiefe des Schneidelements 18a wird durch einen Abstand
zwischen einer Oberseite 74a des Schnitttiefenbegrenzungselements 20a und einer Schneidkante
78a des Schneidelements 18a, betrachtet entlang einer in der Schneidebene des Schneidelements
18a zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidrichtung 72a des Schneidelements
18a verlaufenden Richtung, bestimmt. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a ist,
betrachtet entlang der Schneidrichtung 72a des Schneidelements 18a, hinter dem Schneidelement
18a am Schneidenträgerelement 16a angeordnet. Somit wird, betrachtet entlang der Schneidrichtung
72a des Schneidelements 18a, ein Spanraum 80a des Schneidstrangsegments 10a gebildet.
Hierbei ist das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a einstückig mit dem Schneidenträgerelement
16a ausgebildet. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a ist im Bereich der Verbindungsausnehmung
50a am Schneidenträgerelement 16a angeformt. Die Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs
12a weisen alle jeweils ein Schnitttiefenbegrenzungselement auf. Es ist jedoch auch
denkbar, dass nicht jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a ein Schnitttiefenbegrenzungselement
aufweist und die Schneidstrangsegmente zur Bildung des Schneidstrangs 12a in verschiedenen
Anordnungen mit und ohne Schnitttiefenbegrenzungselement miteinander kombiniert werden.
[0034] In Figuren 4 bis 7 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen
der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c und/oder Apostrophe hinzugefügt. Die
nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu
dem in den Figuren 1 bis 3 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel, wobei bezüglich
gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des ersten
Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann.
[0035] Figur 4 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 alternativ ausgebildetes
Schneidstrangsegment 10a'. Das Schneidstrangsegment 10a' weist eine zum Schneidstrangsegment
10a aus Figur 3 zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung auf. Der Unterscheid
zwischen dem Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 und dem Schneidstrangsegment 10a'
besteht in einer Ausgestaltung des Schneidelements 18a des Schneidstrangsegments 10a
aus Figur 3 und des Schneidelements 18a' des Schneidstrangsegments 10a' aus Figur
4. Das Schneidelement 18a' des Schneidstrangsegments 10a' aus Figur 4 weist entlang
einer Schneidrichtung 72a' des Schneidelements 18a' eine sich verändernde Verschränkung
relativ zu einer Außenfläche 54a' eines Schneidenträgerelements 16a' des Schneidstrangsegments
10a' auf. Hierbei ist das Schneidelement 18a' um zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht
verlaufende Achsen relativ zur Außenfläche 54a' relativ zum Schneidenträgerelement
16a' geneigt am Schneidenträgerelement 16a' angeordnet. Die zwei zumindest im Wesentlichen
senkrecht verlaufenden Achsen erstrecken sich hierbei bevorzugt zumindest im Wesentlichen
parallel zur Außenfläche 54a' des Schneidenträgerelements 16a' und/oder zur Schneidebene
des Schneidelements 18a'. Hinsichtlich weiterer Merkmale des Schneidstrangsegments
10a' aus Figur 4 darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden. Zur
Bildung des Schneidstrangs 12a aus den Figuren 1 bis 3 können mehrere Schneidstrangsegmente
10a' aus Figur 4 und mehrere Schneidstrangsegmente 10a aus Figur 3 in einer, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinenden Reihenfolge hintereinander angeordnet werden.
[0036] Figur 5 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 alternatives, nicht erfindungsgemäßes
Schneidstrangsegment 10b. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst zumindest ein Schneidenträgerelement
16b, zumindest ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Schneidelement 18b und
zumindest ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement
20b zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18b. Das
Schneidelement 18b ist als "scratcher"-Zahn ausgebildet. Hierbei erstreckt sich das
Schneidelement 18b zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Außenfläche 54b des
Schneidenträgerelements 16b. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst ferner zumindest
ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Verbindungselement 46b. Das Verbindungselement
46b ist einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16b ausgebildet. Hierbei ist das
Verbindungselement 46b als Längsfortsatz des Schneidenträgerelements 16b ausgebildet.
Der Längsfortsatz ist hakenförmig ausgebildet. Hierbei ist der Längsfortsatz abweichend
von einem stabförmigen Fortsatz ausgebildet, an den ein kreisförmiges Formschlusselement
angeformt ist und/oder abweichend von einem halbkreisförmigen Fortsatz.
[0037] Des Weiteren weist das als Längsfortsatz ausgebildete Verbindungselement 46b auf
einer Seite einen Quersicherungsbereich 76b auf. Der Quersicherungsbereich 76b ist
dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit zumindest einem Quersicherungselement
eines mit dem Schneidenträgerelement 16b verbundenen weiteren Schneidenträgerelements
(hier nicht näher dargestellt), eine Querbewegung des Schneidenträgerelements 16b
entlang zumindest zwei entgegengesetzt ausgerichteten Richtungen in einem gekoppelten
Zustand relativ zum weiteren Schneidenträgerelement zumindest weitestgehend zu verhindern.
Hierbei ist der Quersicherungsbereich 76b als Rippe ausgebildet. Es ist jedoch auch
denkbar, dass der Quersicherungsbereich 76b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Nut
usw. Der Quersicherungsbereich 76b ist auf einer dem einstückig mit dem Schneidenträgerelement
16b ausgebildeten Schneidelement 18b zugewandten Seite des Verbindungselements 46b
angeordnet. Ferner ist der Quersicherungsbereich 76b bzw. das Verbindungselement 46b,
betrachtet entlang einer Schneidrichtung 72b des Schneidelements 18b, auf einer dem
Schnitttiefenbegrenzungselement 20b abgewandten Seite des Schneidenträgerelements
16b angeordnet.
[0038] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10b zwei am Schneidenträgerelement 16b angeordnete
Quersicherungselemente 22b, 24b auf, die dazu vorgesehen sind, in einem gekoppelten
Zustand des Schneidenträgerelements 16b mit dem weiteren Schneidenträgerelement mit
einem Quersicherungsbereich des weiteren Schneidenträgerelements zusammenzuwirken.
Die Quersicherungselemente 22b, 24b sind jeweils in einem eine Verbindungsausnehmung
50b des Schneidenträgerelements 16b begrenzenden Randbereich des Schneidenträgerelements
16b angeordnet. Hierbei sind die Quersicherungselemente 22b, 24b einstückig mit dem
Schneidenträgerelement 16b ausgebildet. Die Quersicherungselemente 22b, 24b sind jeweils
mittels eines Prägeverfahrens einstückig an das Schneidenträgerelement 16b angeformt.
[0039] Figur 6 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 alternativ ausgebildetes,
nicht erfindungsgemäßes Schneidstrangsegment 10b'. Das Schneidstrangsegment 10b' weist
eine zum Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung
auf. Der Unterschied zwischen dem Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 und dem Schneidstrangsegment
10b' besteht in einer Ausgestaltung des Schneidelements 18b des Schneidstrangsegments
10b aus Figur 5 und des Schneidelements 18b' des Schneidstrangsegments 10b' aus Figur
6. Das Schneidelement 18b' des Schneidstrangsegments 10b' aus Figur 6 weist entlang
einer Schneidrichtung 72b' des Schneidelements 18b' eine sich verändernde Verschränkung
relativ zu einer Außenfläche 54b' eines Schneidenträgerelements 16b' des Schneidstrangsegments
10b' auf. Hierbei ist das Schneidelement 18b' um zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht
verlaufende Achsen relativ zur Außenfläche 54b' relativ zum Schneidenträgerelement
16b' geneigt am Schneidenträgerelement 16b' angeordnet. Die zwei zumindest im Wesentlichen
senkrecht verlaufenden Achsen erstrecken sich hierbei bevorzugt zumindest im Wesentlichen
parallel zur Außenfläche 54b' des Schneidenträgerelements 16b' und/oder zur Schneidebene
des Schneidelements 18b'. Hinsichtlich weiterer Merkmale des Schneidstrangsegments
10b' aus Figur 6 darf auf die Beschreibung der Figur 5 verwiesen werden.
[0040] Figur 7 zeigt einen alternativen Schneidstrang 12c. Der Schneidstrang 12 umfasst
eine Vielzahl von Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c, die jeweils zumindest ein
Schneidenträgerelement 16c, zumindest ein am Schneidenträgerelement 16c angeordnetes
Schneidelement 18c und zumindest ein am Schneidenträgerelement 16c angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement
20c zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18c umfassen.
Hierbei weist der Schneidstrang 12c zwei Arten von Schneidstrangsegmenten 10c, 48c,
52c auf. Zum einen weist der Schneidstrang 12c Treibgliedschneidstrangsegmente und
zum anderen Schneidgliedschneidstrangsegmente auf, die entlang einer Schneidrichtung
72c der Schneidelemente 18c im Wechsel hintereinander angeordnet sind. Zu einer Verbindung
der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c umfasst der Schneidstrang 12c getrennt von
den Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c ausgebildete Verbindungselemente 46c. Die
Verbindungselemente 46c sind als Verbindungsbolzen oder Verbindungsnieten ausgebildet.
Hierbei werden die Verbindungselemente 46c zu einer Verbindung der Schneidstrangsegmente
10c, 48c, 52c in Verbindungsausnehmungen 50c der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c
eingeschoben und mittels eines Umformens und/oder eines Verschweißens eines Haltebereichs
der Verbindungselemente 46c gegen ein Herausfallen aus den Verbindungsausnehmungen
50c gesichert. Hierbei weisen alle Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c jeweils ein
Schnitttiefenbegrenzungselement 20c auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass nur Schneidstrangsegmente
10c, 48c, 52c Schnitttiefenbegrenzungselemente 20c aufweisen, die als Schneidglieder
oder als Treibglieder ausgebildet sind. Weitere Kombinationen einer Anordnung von
Schnitttiefenbegrenzungselementen 20c an den Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c
sind ebenfalls denkbar. Hinsichtlich weiterer Merkmale der Schneidstrangsegmente 10c,
48c, 52c darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden.
1. Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung,
mit zumindest einem Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c), mit zumindest einem am
Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c) angeordneten Schneidelement (18a; 18a'; 18c)
und mit zumindest einem am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c) angeordneten Schnitttiefenbegrenzungselement
(20a; 20a'; 20c) zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements
(18a; 18a'; 18c), wobei dass das Schnitttiefenbegrenzungselement (20a; 20a'; 20c)
eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements (18a; 18a'; 18c) auf einen Wert kleiner
als 0,5 mm begrenzt, gekennzeichnet durch zumindest ein am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16b; 16b') angeordnetes Quersicherungselement
(22a; 22a'), das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement (16a; 16a') in einem
montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zu einem weiteren
Schneidenträgerelement (26a) des Schneidstrangs zu sichern, wobei das Quersicherungselement
(22a; 22a') dazu vorgesehen ist, infolge eines Formschlusses und/oder infolge eines
Kraftschlusses eine Bewegung entlang einer Querachse, die zumindest im Wesentlichen
senk-recht zu einer Schneidebene des Schneidelements (18a; 18a'; 18c) verläuft, zu
sichern, wobei das Schneidstrangsegment (10a, 10a') zu einer Verbindung mit einem
weiteren Schneidstrangsegment (48a, 48a') des Schneidstrangs (12a, 12a') zumindest
ein bolzenförmiges Verbindungselement (46a, 46a') aufweist, das einstückig mit einem
Schneidenträgerelement (16a, 16a') des Schneidstrangsegments (10a, 10a') ausgebildet
ist.
2. Schneidstrangsegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnitttiefenbegrenzungselement (20a; 20a'; 20c) eine maximale Schnitttiefe des
Schneidelements (18a; 18a'; 18c) auf einen Wert kleiner als 0,3 mm begrenzt.
3. Schneidstrangsegment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Quersicherungselement (22a; 22a') zumindest einen Sicherungsbereich (28a; 28a')
aufweist, der sich zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements
(18a; 18a') erstreckt.
4. Schneidstrangsegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Quersicherungselement besonders bevorzugt nach einer Kopplung des Schneidenträgerelements
mit dem weiteren Schneidenträgerelement durch einen Umformprozess an das Verbindungselement
angeformt ist
5. Schneidstrangsegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein maximales Volumen, das kleiner ist als 20 mm3.
6. Schneidstrang für eine Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidstrangsegment
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
7. Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, insbesondere Handwerkzeugmaschinenschneidstrangvorrichtung,
mit zumindest einem Schneidstrang nach Anspruch 6.
8. Werkzeugmaschinentrennvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch zumindest eine Führungseinheit (32a), wobei das Schneidstrangsegment zumindest ein
am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16b; 16b') angeordnetes Segmentführungselement
(34a; 34a'; 34b; 34b') aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Schneidstrangsegments
in einem an der Führungseinheit (32a) angeordneten Zustand des Schneidstrangs, betrachtet
in einer von der Führungseinheit (32a) abgewandten Richtung, zumindest entlang einer
zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements (18a;
18a'; 18b; 18b') verlaufenden Richtung zu begrenzen.
1. Cutting strand segment for a cutting strand of a power-tool parting device, having
at least one a cutter carrier element (16a; 16a'; 16c), having at least one cutting
element (18a; 18a'; 18c) arranged on the cutter carrier element (16a; 16a'; 16c),
and having at least one cut-depth limiting element (20a; 20a'; 20c), arranged on the
cutter carrier element (16a; 16a'; 16c), for limiting a maximum depth of cut of the
cutting element (18a; 18a'; 18c), wherein the cut-depth limiting element (20a; 20a';
20c) limits a maximum depth of cut of the cutting element (18a; 18a'; 18c) to a value
of less than 0.5 mm,
characterized by at least one transverse securing element (22a; 22a') which is arranged on the cutter
carrier element (16a; 16a'; 16b; 16b') and which is intended to secure the cutter
carrier element (16a; 16a'), when in a mounted state, as far as possible against a
transverse movement relative to a further cutter carrier element (26a) of the cutting
strand wherein the transverse securing element (22a; 22a') is intended, as a result
of a form fit and/or as a result of a force fit, to secure a movement along a transverse
axis that extends at least substantially perpendicularly to a cutting plane of the
cutting element (18a; 18a'; 18c), wherein the cutting strand element (10a, 10a'),
for connection to a further cutting strand segment (48a, 48a) of the cutting strand
(12a, 12a'), has at least one stud-form connecting element (46a, 46a') which is formed
integrally with a cutter carrier element (16a, 16a') of the cutting strand segment
(10a, 10a').
2. Cutting strand segment according to Claim 1, characterized in that the cut-depth limiting element (20a; 20a'; 20c) limits a maximum depth of cut of
the cutting element (18a; 18a'; 18c) to a value of less than 0.3 mm.
3. Cutting strand segment according to Claim 2, characterized in that the transverse securing element (22a; 22a') has at least one securing region (28a;
28a') that extends at least substantially parallel to a cutting plane of the cutting
element (18a; 18a').
4. Cutting strand segment according to one of the preceding claims, characterized in that the transverse securing element, particularly preferably after the cutter carrier
element has been coupled to the further cutter carrier element, has been integrally
formed onto the connecting element by a forming process.
5. Cutting strand segment according to one of the preceding claims, characterized by a maximum volume that is less than 20 mm3.
6. Cutting strand for a power-tool parting device, having at least one cutting strand
segment according to one of the preceding claims.
7. Power-tool parting device, in particular hand-held power-tool parting device, having
at least one cutting strand according to Claim 6.
8. Power-tool parting device according to Claim 7, characterized by at least one guide unit (32a), wherein the cutting strand segment has at least one
segment guide element (34a; 34a'; 34b; 34b') which is arranged on the cutter carrier
element (16a; 16a'; 16b; 16b') and which is intended to limit a movement of the cutting
strand segment, when the cutting strand is in a state arranged on the guide unit (32a),
as viewed in a direction away from the guide unit (32a), at least in a direction that
is at least substantially parallel to a cutting plane of the cutting element (18a;
18a'; 18b; 18b').
1. Segment de ligne de coupe pour une ligne de coupe d'un dispositif de séparation pour
machine-outil, comprenant au moins un élément support de lame (16a ; 16a' ; 16c) doté
d'au moins un élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) disposé sur l'élément support de
lame (16a ; 16a' ; 16c) et d'au moins un élément de limitation de profondeur de coupe
(20a ; 20a' ; 20c) disposé sur l'élément support de lame (16a ; 16a' ; 16c) et destiné
à limiter une profondeur de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c),
l'élément de limitation de profondeur de coupe (20a ; 20a' ; 20c) limitant une profondeur
de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) à une valeur inférieure
à 0,5 mm,
caractérisé par au moins un élément de sécurité transversal (22a ; 22a') disposé sur l'élément support
de lame (16a ; 16a' ; 16b ; 16b') et qui est prévu pour sécuriser l'élément support
de lame (16a ; 16a') dans un état assemblé dans la mesure du possible contre un mouvement
transversal par rapport à un autre élément support de lame (26a) de la ligne de coupe,
l'élément de sécurité transversal (22a ; 22a') étant prévu pour sécuriser, suite à
un assemblage par complémentarité de forme et/ou suite à un assemblage par adhérence,
un mouvement le long d'un axe transversal qui s'étend au moins substantiellement perpendiculairement
à un plan de coupe de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c), le segment de ligne de
coupe (10a, 10a') présentant pour un raccordement à un autre segment de ligne de coupe
(48a, 48a') de la ligne de coupe (12a, 12a') au moins un élément de raccordement en
forme de boulon (46a, 46a') qui est réalisé d'un seul tenant avec un élément support
de lame (16a, 16a') du segment de ligne de coupe (10a, 10a').
2. Segment de ligne de coupe selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de limitation de profondeur de coupe (20a ; 20a' ; 20c) limite la profondeur
de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) à une valeur inférieure
à 0,3 mm.
3. Segment de ligne de coupe selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de sécurité transversal (22a ; 22a') présente au moins une zone de sécurité
(28a ; 28a') qui s'étend au moins substantiellement parallèlement à un plan de coupe
de l'élément de coupe (18a ; 18a').
4. Segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de sécurité transversal est, de manière particulièrement préférée après
un accouplement de l'élément support de lame avec l'autre élément support de lame,
rapporté à l'élément de raccordement par un processus de formage.
5. Segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un volume maximal qui est inférieur à 20 mm3.
6. Ligne de coupe pour un dispositif de séparation pour machine-outil, comprenant au
moins un segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes.
7. Dispositif de séparation pour machine-outil, en particulier dispositif de ligne de
coupe pour machine-outil à main, comprenant au moins une ligne de coupe selon la revendication
6.
8. Dispositif de séparation pour machine-outil selon la revendication 7, caractérisé par au moins une unité de guidage (32a), le segment de ligne de coupe présentant au moins
un élément de guidage de segment (34a ; 34a' ; 34b ; 34b) disposé sur l'élément support
de lame (16a ; 16a' ; 16b ; 16b') et qui est prévu pour limiter un mouvement du segment
de ligne de coupe dans un état où la ligne de coupe est disposée sur l'unité de guidage
(32a), vu dans une direction détournée de l'unité de guidage (32a), au moins le long
d'une direction s'étendant au moins substantiellement parallèlement à un plan de coupe
de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18b ; 18b').