(19)
(11) EP 2 890 534 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.10.2021  Patentblatt  2021/42

(21) Anmeldenummer: 13739704.8

(22) Anmeldetag:  22.07.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B27B 33/14(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B27B 33/141; Y10T 83/925
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/065388
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/032857 (06.03.2014 Gazette  2014/10)

(54)

SCHNEIDSTRANGSEGMENT

CUTTING STRAND SEGMENT

SEGMENT DE LIGNE DE COUPE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 31.08.2012 DE 102012215460

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.07.2015  Patentblatt  2015/28

(73) Patentinhaber: Robert Bosch GmbH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • ENGELFRIED, Uwe
    73760 Ostfildern (DE)
  • GRULICH, Petr
    73230 Kirchheim/Teck (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 439 085
DE-A1- 4 237 781
DE-U1- 8 709 273
US-A- 2 608 222
US-A- 4 074 604
US-A- 4 625 610
US-A- 4 796 502
DE-A1- 2 500 436
DE-C- 814 787
US-A- 2 589 015
US-A- 3 224 476
US-A- 4 581 968
US-A- 4 796 360
US-A- 5 974 933
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schneidstrangsegment gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiges Schneidstrangsegment geht beispielsweise aus der US 2 608 222 A hervor. Es sind bereits Schneidstrangsegmente für einen Schneidstrang einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung bekannt, die ein Schneidenträgerelement, ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Schneidelement und ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements umfassen.

    Offenbarung der Erfindung



    [0002] Die Erfindung sieht ein Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang gemäß Patentanspruch 1 vor.

    [0003] Die Erfindung geht aus von einem Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidenträgerelement, mit einem am Schneidenträgerelement angeordneten Schneidelement und mit zumindest einem am Schneidenträgerelement angeordneten Schnitttiefenbegrenzungselement zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements.

    [0004] Es wird vorgeschlagen, dass das Schnitttiefenbegrenzungselement eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements auf einen Wert kleiner als 0,5 mm begrenzt. Unter einem "Schneidstrangsegment" soll hier insbesondere ein Segment eines Schneidstrangs verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zur Bildung des Schneidstrangs mit weiteren Segmenten des Schneidstrangs verbunden zu werden. Unter "vorgesehen" soll hier insbesondere speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Bevorzugt ist das Schneidstrangsegment als Kettenglied ausgebildet, das zur Bildung des vorzugsweise als Schneidkette ausgebildeten Schneidstrangs mit weiteren als Kettenglieder ausgebildeten Schneidstrangsegmenten verbunden ist. Das Schneidstrangsegment weist insbesondere ein maximales Gewicht auf, das geringer ist als 1 g, bevorzugt geringer ist als 0,5 g und besonders bevorzugt geringer ist als 0,2 g. Hierbei kann das Schneidstrangsegment als Treibglied, als Verbindungsglied, als Schneidglied usw. einer Schneidkette ausgebildet sein. Der Schneidstrang kann hierbei als einlaschige, zweilaschige oder als dreilaschige Schneidkette ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Schneidenträgerelement zu einer Bildung des Schneidstrangs mit einem weiteren Schneidenträgerelement eines weiteren Schneidstrangsegments des Schneidstrangs gekoppelt, insbesondere formschlüssig verbunden. Unter einem "Schneidenträgerelement" soll hier insbesondere ein Element verstanden werden, an dem zumindest ein Schneidelement zum Abtrennen und/oder zum Abtragen von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden Werkstücks angeordnet ist. Hierbei kann das Schneidelement als Halbmeißelzahn, als Vollmeißelzahn, als "scratcher"-Zahn (Risserzahn) usw. bzw. als Dachzahn, als Buckelzahn, als Standardzahn, insbesondere als Standardzahn mit einer eine als gleichseitiges Dreieck aufweisende Ausgestaltung ausgebildeter Standardzahn, usw. ausgebildet sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidelement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Zahnform aufweist. Besonders bevorzugt ist das Schneidelement abweichend von einem Hobelzahn, Halbmeißelzahn und Vollmeißelzahn ausgebildet. Insbesondere ist das Schneidelement als "scratcher"-Zahn (Risserzahn) ausgebildet. Hierbei ist das Schneidelement bevorzugt als Standardholzschneidzahn oder Standardmetallschneidzahn ausgebildet. Das Schneidelement kann hierbei mittels einer formschlüssigen, mittels einer kraftschlüssigen und/oder mittels einer stoffschlüssigen Verbindung an dem Schneidenträgerelement fixiert sein. Besonders bevorzugt ist das Schneidelement einstückig mit dem Schneidenträgerelement ausgebildet. Unter "einstückig" soll hier insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling.

    [0005] Das Schneidstrangsegment weist ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Verbindungselement und eine am Schneidenträgerelement angeordnete Verbindungsausnehmung zur Aufnahme eines an dem mit dem Schneidenträgerelement verbindbaren weiteren Schneidenträgerelement angeordneten Verbindungselements auf. Das Verbindungselement ist einstückig an das Schneidenträgerelement angeformt. Ein Abstand zwischen einer Mittelachse des Verbindungselements und der Verbindungsausnehmung, eine so genannte Teilung des Schneidstrangs, ist insbesondere kleiner als 6 mm, bevorzugt kleiner als 5 mm und besonders bevorzugt kleiner als 4 mm. In einer alternativen, nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments ist das Verbindungselement als ein von den Schneidenträgerelementen getrennt ausgebildetes Bauteil ausgebildet. Hierbei weisen die Schneidenträgerelemente bevorzugt jeweils zwei Verbindungsausnehmungen auf, in die jeweils ein Verbindungselement einführbar ist, wobei das Verbindungselement nach einem Einführen mittels eines Umformprozesses, wie beispielsweise eines Prägeprozesses, oder mittels eines Stoffschlussprozesses an dem Schneidenträgerelement und dem weiteren Schneidenträgerelement fixiert wird. Der Begriff "Verbindungselement" soll hier insbesondere ein Element definieren, das dazu vorgesehen ist, zumindest zwei Bauteile formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander zu verbinden, insbesondere beweglich miteinander zu verbinden, um eine Antriebskraft und/oder ein Antriebsmoment zu übertragen.

    [0006] Der Begriff "Schnitttiefenbegrenzungselement" soll hier insbesondere ein Element definieren, das bei einer Bearbeitung eines Werkstücks ein Eindringen des Schneidelements in das Werkstück, insbesondere während eines Abhebens zumindest eines Werkstückspans, auf einen maximalen Wert begrenzt und somit eine maximale Spandicke eines bei einer Bearbeitung des Werkstücks abgetragenen Werkstückspans vorgibt. Das Schnitttiefenbegrenzungselement ist vorzugsweise, betrachtet entlang einer Schneidrichtung des Schneidelements, nach dem Schneidelement am Schneidenträgerelement angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schnitttiefenbegrenzungselement an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Position am Schneidenträgerelement angeordnet ist, wie beispielsweise, betrachtet entlang der Schneidrichtung des Schneidelements, vor und nach dem Schneidelement, neben dem Schneidelement usw. Unter einer "Schneidrichtung" soll hier insbesondere eine Richtung verstanden werden, entlang derer das Schneidelement zur Erzeugung eines Schneidspalts und/oder zur Abtrennung und/oder zur Abtragung von Werkstoffteilchen, insbesondere von Werkstückspänen, eines zu bearbeitenden Werkstücks in zumindest einem Betriebszustand infolge einer Antriebskraft und/oder eines Antriebsmoments, insbesondere in einer Führungseinheit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, bewegt wird. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments kann vorteilhaft eine geringe Belastung des Schneidelements während eines Abhebens eines Werkstückspans während einer Bearbeitung eines Werkstücks erreicht werden. Zudem kann vorteilhaft ein ausrissarmer Schnitt mittels des erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments erreicht werden.

    [0007] Vorteilhafterweise begrenzt das Schnitttiefenbegrenzungselement eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements auf einen Wert kleiner als 0,3 mm, insbesondere auf einen Wert kleiner als 0,25 mm. Es kann somit bei einer Bearbeitung eines Werkstücks vorteilhaft ein ruckfreier Lauf des Schneidstrangsegments erreicht werden, insbesondere in einem mit weiteren Schneidstrangsegmenten des Schneidstrangs verbundenen Zustand des Schneidstrangsegments.

    [0008] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidstrangsegment zumindest ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Quersicherungselement umfasst, das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zu einem weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs zu sichern. Das Quersicherungselement ist bevorzugt durch Zugumformen an das Schneidenträgerelement angeformt. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Quersicherungsbereich mittels einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verbindungsart an dem Schneidenträgerelement angeordnet ist, wie beispielsweise mittels eines Formschlussverbindungsverfahren (Anclipsen mittels federelastischen Hakenbereichen usw.), mittels eins Schweißverfahrens usw. Besonders bevorzugt weist das Schneidenträgerelement zumindest ein geprägtes Quersicherungselement auf. Unter einem "Quersicherungselement" soll hier ein Element verstanden werden, das infolge eines Formschlusses und/oder infolge eines Kraftschlusses eine Bewegung entlang einer Querachse, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidelements verläuft, zu sichern. Der Begriff "Schneidebene" soll hier insbesondere eine Ebene definieren, in der das Schneidstrangsegment zu einer Bearbeitung eines Werkstücks in zumindest einem Betriebszustand bewegt wird. Bevorzugt ist die Schneidebene bei einer Bearbeitung eines Werkstücks zumindest im Wesentlichen quer zu einer zu bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet. Unter "zumindest im Wesentlichen quer" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Ebene und/oder einer Richtung relativ zu einer weiteren Ebene und/oder einer weiteren Richtung verstanden werden, die bevorzugt von einer parallelen Ausrichtung der Ebene und/oder der Richtung relativ zu der weiteren Ebene und/oder der weiteren Richtung abweicht. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schneidebene bei einer Bearbeitung eines Werkstücks zumindest im Wesentlichen parallel zu einer zu bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet ist, insbesondere bei einer Ausbildung des Schneidelements als Schleifmittel usw. Unter "zumindest im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Bevorzugt ist das Quersicherungselement differierend zu einem Nietkopf oder einem Schraubenkopf ausgebildet. Vorzugsweise ist das Quersicherungselement dazu vorgesehen, eine Querbewegung mittels eines Formschlusses zu sichern bzw. zu begrenzen. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Quersicherungselement dazu vorgesehen ist, eine Querbewegung mittels einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Art und Weise zumindest zu sichern bzw. zu begrenzen, wie beispielsweise mittels einer magnetischen Kraft usw. Der Ausdruck "in einem montierten Zustand des Schneidenträgerelements weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zu einem weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs zu sichern" soll hier insbesondere eine Begrenzung einer Bewegung der miteinander mittels zumindest eines Verbindungselements verbundenen Schneidenträgerelemente relativ zueinander mittels des Quersicherungselements entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Bewegungsstrecke definieren. Die Bewegungsstrecke der Schneidenträgerelemente relativ zueinander wird hierbei insbesondere mittels des Quersicherungselements auf einen Wert kleiner als 5 mm, bevorzugt kleiner als 2 mm und besonders bevorzugt kleiner als 1 mm begrenzt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft während eines Betriebs, insbesondere während eines Einbringens eines Schnitts usw., eine seitliche Versetzung des Schneidenträgerelements relativ zum weiteren Schneidenträgerelement zumindest weitestgehend verhindert werden. Somit kann vorteilhaft ein präzises Arbeitsergebnis erzielt werden.

    [0009] Vorzugsweise ist das Quersicherungselement am Verbindungselement angeordnet. Hierbei wird das Quersicherungselement besonders bevorzugt nach einer Kopplung des Schneidenträgerelements mit dem weiteren Schneidenträgerelement durch einen Umformprozess an das Verbindungselement angeformt. Vorzugsweise weisen das Schneidenträgerelement und das weitere Schneidenträgerelement nach einer Kopplung und nach einer Anformung des Quersicherungselements zumindest eine Spielpassung auf. Bevorzugt wird mittels der Spielpassung und mittels eines Zusammenwirkens des Verbindungselements des Schneidenträgerelements und einer Verbindungsausnehmung des weiteren Schneidenträgerelements eine drehbare Lagerung realisiert. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine zuverlässige Sicherung des Schneidenträgerelements gegen eine Versetzung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement während einer Bearbeitung eines Werkstücks mittels der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung realisiert werden.

    [0010] Das Verbindungselement ist bolzenförmig ausgebildet. Hierbei weist das Verbindungselement, betrachtet in einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene verlaufenden Ebene, einen kreisförmigen Querschnitt auf. Besonders bevorzugt ist das Verbindungselement zylinderförmig ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Es kann konstruktiv einfach ein Verbindungselement erreicht werden. Besonders bevorzugt wird das Quersicherungselement nach einer Kopplung von zumindest dem Schneidenträgerelement mit dem weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs mittels einer Prägevorrichtung an ein Verbindungselement des Schneidstrangs geprägt. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Sicherung des Schneidenträgerelements am weiteren Schneidenträgerelement erreicht werden.

    [0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Quersicherungselement zumindest einen Sicherungsbereich aufweist, der sich zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene des Schneidelements erstreckt. Bevorzugt weist der Sicherungsbereich eine kreisringförmige bzw. eine kreisförmige Ausgestaltung auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Sicherungsbereich eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Kreisringsektor oder als partieller Fortsatz usw. Besonders bevorzugt wird der Sicherungsbereich infolge eines Umformverfahrens direkt an das Verbindungselement nach einer Montage des Schneidenträgerelements und des weiteren Schneidenträgerelements angeformt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann konstruktiv einfach eine Sicherung des Schneidenträgerelements realisiert werden. Zudem kann vorteilhaft eine ungewollte Demontage des Schneidenträgerelements und des weiteren Schneidenträgerelements nach einem Anformen des Sicherungsbereichs vorteilhaft verhindert werden.

    [0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidstrangsegment ein maximales Volumen aufweist, das kleiner ist als 20 mm3. Bevorzugt weist das Schneidstrangsegment ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 10 mm3 und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 mm3. Es kann vorteilhaft eine kostengünstige Fertigung des Schneidstrangsegments realisiert werden, wobei ein geringer Materialeinsatz notwendig ist.

    [0013] Vorteilhafterweise weist das Schneidstrangsegment, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung auf, die kleiner ist als 4 mm. Bevorzugt weist das Schneidstrangsegment, entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung auf, die kleiner ist als 3 mm und besonders bevorzugt kleiner ist als 2,5 mm. Es kann vorteilhaft ein sehr kompaktes Schneidstrangsegment erreicht werden, mit dem eine Einbringung eines schmalen Schnitts ermöglicht werden kann.

    [0014] Ferner wird ein Verfahren zu einer Herstellung zumindest eines erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments beschrieben. Hierbei wird das Schneidstrangsegment bevorzugt in einem ersten Schritt des Verfahrens mittels einer Stanzvorrichtung aus einem Bandmaterial gestanzt. Hierbei können beispielsweise das Verbindungselement und weitere Funktionsbereiche des Schneidstrangsegments mittels eines Zusammenwirkens einer Matrize und eines Stempels während des Stanzprozesses an das Schneidstrangsegment angeformt werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidstrangsegment mittels eines Metal Injection Molding-Verfahrens (MIM-Verfahren) oder mittels eines anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verfahrens hergestellt wird. Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorteilhaft eine kostengünstige Produktion erreicht werden.

    [0015] Des Weiteren geht die Erfindung aus von einem Schneidstrang für eine Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem erfindungsgemäßen Schneidstrangsegment. Unter einem "Schneidstrang" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen atomaren Zusammenhalt eines zu bearbeitenden Werkstücks örtlich aufzuheben, insbesondere mittels eines mechanischen Abtrennens und/oder mittels eines mechanischen Abtragens von Werkstoffteilchen des Werkstücks. Bevorzugt ist der Schneidstrang dazu vorgesehen, das Werkstück in zumindest zwei physikalisch voneinander getrennte Teile zu separieren und/oder zumindest teilweise Werkstoffteilchen des Werkstücks ausgehend von einer Oberfläche des Werkstücks abzutrennen und/oder abzutragen. Besonders bevorzugt wird der Schneidstrang in zumindest einem Betriebszustand umlaufend bewegt, insbesondere entlang einer Umfangsrichtung einer Führungseinheit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung. Der Schneidstrang wird bevorzugt mittels einer Verbindung von mehreren Schneidstrangsegmenten gebildet. Somit ist der Schneidstrang vorzugsweise als Schneidkette ausgebildet. Hierbei können die Schneidstrangsegmente lösbar, wie beispielsweise mittels eines Kettenschlosses usw., und/oder unlösbar miteinander verbunden sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Schneidstrang als Schneidband und/oder Schneidseil ausgebildet ist. Bei einer Ausbildung des Schneidstrangs als Schneidband und/oder als Schneidseil werden die Schneidstrangsegmente direkt an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil fixiert. Die Schneidstrangsegmente können hierbei beabstandet voneinander und/oder in direktem Kontakt miteinander an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil angeordnet sein. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein Schneidstrang realisiert werden, der in einem Betrieb einen zumindest im Wesentlichen ruckfreien Lauf ermöglicht. Zudem kann vorteilhaft durch die Schnitttiefenbegrenzungselemente der einzelnen Schneidstrangsegmente eine Gefahr eines Zerreißens der Kette infolge einer Überbelastung durch ein tiefes Eintauchen der Schneidelemente in ein zu bearbeitendes Werkstück gering gehalten werden.

    [0016] Zudem geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, insbesondere von einer Handwerkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit einem erfindungsgemäßen Schneidstrang. Bevorzugt umfasst die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung eine Führungseinheit zu einer Führung des Schneidstrangs, wobei die Führungseinheit und der Schneidstrang zusammen ein geschlossenes System bilden. Unter einer "Führungseinheit" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine Zwangskraft zumindest entlang einer Richtung senkrecht zu einer Schneidrichtung des Schneidstrangs auf den Schneidstrang auszuüben, um eine Bewegungsmöglichkeit des Schneidstrangs entlang der Schneidrichtung vorzugeben. Bevorzugt weist die Führungseinheit zumindest ein Führungselement auf, insbesondere eine Führungsnut, durch das der Schneidstrang geführt wird. Bevorzugt ist der Schneidstrang, in einer Schneidebene betrachtet, entlang eines gesamten Umfangs der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements, insbesondere der Führungsnut, geführt. Der Begriff "geschlossenes System" soll hier insbesondere ein System definieren, das zumindest zwei Komponenten umfasst, die mittels eines Zusammenwirkens in einem demontierten Zustand des Systems von einem dem System übergeordneten System, wie beispielsweise einer Werkzeugmaschine, eine Funktionalität beibehalten und/oder die im demontierten Zustand unverlierbar miteinander verbunden sind. Bevorzugt sind die zumindest zwei Komponenten des geschlossenen Systems für einen Bediener zumindest im Wesentlichen unlösbar miteinander verbunden. Unter "zumindest im Wesentlichen unlösbar" soll hier insbesondere eine Verbindung von zumindest zwei Bauteilen verstanden werden, die lediglich unter der Zuhilfenahme von Trennwerkzeugen, wie beispielsweise einer Säge, insbesondere einer mechanischen Säge usw., und/oder chemischen Trennmitteln, wie beispielsweise Lösungsmitteln usw., voneinander trennbar sind. Es kann vorteilhaft ein effektiv einsetzbares Einsatzwerkzeug realisiert werden, das für ein breites Spektrum an Werkstückbearbeitungen geeignet ist.

    [0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung zumindest die Führungseinheit umfasst, wobei das Schneidstrangsegment zumindest ein am Schneidenträgerelement angeordnetes Segmentführungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Schneidstrangsegments in einem an der Führungseinheit angeordneten Zustand des Schneidstrangs, betrachtet in einer von der Führungseinheit abgewandten Richtung, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung zu begrenzen. Besonders bevorzugt weist jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung zumindest ein Segmentführungselement auf, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des jeweiligen Schneidstrangsegments, in einem in einer Führungseinheit angeordneten Zustand in einer von der Führungseinheit abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements verlaufenden Richtung zu begrenzen. Vorzugsweise weist die Führungseinheit zumindest ein mit dem Segmentführungselement korrespondierendes Segmentgegenführungselement auf. Bevorzugt weist die Führungseinheit zumindest ein Führungselement auf, insbesondere eine Führungsnut, durch das der Schneidstrang geführt wird. Bevorzugt ist der Schneidstrang, in der Schneidebene betrachtet, entlang eines gesamten Umfangs der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements, insbesondere der Führungsnut, geführt. Somit kann konstruktiv einfach eine Führung entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidstrangs verlaufenden Richtung des Schneidstrangs erreicht werden.

    [0018] Ein Ausführungsbeispiel beschreibt eine Werkzeugmaschine mit zumindest einer Kopplungsvorrichtung zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen Kopplung mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung. Die Werkzeugmaschine ist vorzugsweise als tragbare Werkzeugmaschine ausgebildet. Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg. Die Werkzeugmaschine und die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung bilden vorzugsweise zusammen ein Werkzeugmaschinensystem. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Werkzeugmaschine kann vorteilhaft eine Werkzeugmaschine erreicht werden, die besonders vorteilhaft für ein breites Einsatzspektrum geeignet ist.

    [0019] Das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment, der erfindungsgemäße Schneidstrang, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung und/oder die tragbare Werkzeugmaschine sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment, der erfindungsgemäße Schneidstrang, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung und/oder die tragbare Werkzeugmaschine zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

    [0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

    [0021] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine tragbare Werkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 2
    eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 3
    eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments eines erfindungsgemäßen Schneidstrangs in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 4
    eine Detailansicht eines alternativen erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 5
    eine Detailansicht eines weiteren, nicht erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 6
    eine Detailansicht eines weiteren, nicht erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung und
    Fig. 7
    eine Detailansicht eines alternativen erfindungsgemäßen Schneidstrangs in einer schematischen Darstellung.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele



    [0022] Figur 1 zeigt eine tragbare Werkzeugmaschine 36a mit einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a, die zusammen ein Werkzeugmaschinensystem bilden. Die tragbare Werkzeugmaschine 36a weist eine Kopplungsvorrichtung 38a zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen Kopplung mit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a auf. Die Kopplungsvorrichtung 38a kann hierbei als Bajonettverschluss und/oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kopplungsvorrichtung ausgebildet sein. Ferner weist die tragbare Werkzeugmaschine 36a ein Werkzeugmaschinengehäuse 40a auf, das eine Antriebseinheit 42a und eine Getriebeeinheit 44a der tragbaren Werkzeugmaschine 36a umschließt. Die Antriebseinheit 42a und die Getriebeeinheit 44a sind zur Erzeugung eines auf die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a übertragbaren Antriebsmoments auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise wirkungsmäßig miteinander verbunden. Die Getriebeeinheit 44a ist als Winkelgetriebe ausgebildet. Die Antriebseinheit 42a ist als Elektromotoreinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Antriebseinheit 42a und/oder die Getriebeeinheit 44a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen. Die Antriebseinheit 42a ist dazu vorgesehen, einen Schneidstrang 12a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a in zumindest einem Betriebszustand mit einer Schnittgeschwindigkeit kleiner als 6 m/s anzutreiben. Hierbei weist die tragbare Werkzeugmaschine 36a zumindest einen Betriebsmodus auf, in dem ein Antrieb des Schneidstrangs 12a in einer Führungseinheit 32a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14 entlang einer Schneidrichtung 72a eines Schneidelements 18a eines Schneidstrangsegments 10a des Schneidstrangs 12a mit einer Schnittgeschwindigkeit kleiner als 6 m/s ermöglicht wird.

    [0023] Figur 2 zeigt die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a in einem von der Kopplungsvorrichtung 38a der tragbaren Werkzeugmaschine 36a entkoppelten Zustand. Die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a weist den Schneidstrang 12a auf, der zumindest ein Schneidstrangsegment 10a umfasst. Ferner weist die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a die Führungseinheit 32a auf, die zusammen mit dem Schneidstrang 12a ein geschlossenes System bildet. Der Schneidstrang 12a wird mittels der Führungseinheit 32a geführt. Hierzu weist die Führungseinheit 32a zumindest eine Führungsnut auf (hier nicht näher dargestellt). Der Schneidstrang 12a wird mittels die Führungsnut begrenzende Randbereiche der Führungseinheit 32a geführt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Führungseinheit 32a ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Element zur Führung des Schneidstrangs 12a aufweist, wie beispielsweise ein als rippenartige Anformung an die Führungseinheit 32a ausgebildetes Element, das in eine Ausnehmung an dem Schneidstrang 12a eingreift. Der Schneidstrang 12a wird während eines Betriebs umlaufend entlang eines Umfangs der Führungseinheit 32a in der Führungsnut bewegt.

    [0024] Das Schneidstrangsegment 10a weist zu einer Verbindung mit einem weiteren Schneidstrangsegment 48a des Schneidstrangs 12a zumindest ein Verbindungselement 46a auf, das einstückig mit einem Schneidenträgerelement 16a des Schneidstrangsegments 10a ausgebildet ist (Figur 3). Somit umfasst der Schneidstrang 12a zumindest ein Verbindungselement 46a zu einer Verbindung des Schneidstrangsegments 10a und des weiteren Schneidstrangsegments 48a. Das Verbindungselement 46a ist bolzenförmig ausgebildet. Hierbei ist das Verbindungselement 46a dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit einer Verbindungsausnehmung (hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidenträgerelements 26a des weiteren Schneidstrangsegments 48a eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Schneidenträgerelement 16a und dem weiteren Schneidenträgerelement 26a bzw. zwischen dem Schneidstrangsegment 10a und dem weiteren Schneidstrangsegment 48a zu realisieren. Das Schneidstrangsegment 10a umfasst ebenfalls eine am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Verbindungsausnehmung 50a. Die Verbindungsausnehmung 50a des Schneidenträgerelements 16a wirkt zu einer Bildung des Schneidstrangs 12a mit einem weiteren Verbindungselement (hier nicht näher dargestellt) des Schneidstrangs 12a bzw. eines dritten Schneidstrangsegments 52a zusammen. Somit umfasst jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a zumindest ein am jeweiligen Schneidenträgerelement der Schneidstrangsegmente angeordnetes Verbindungselement und zumindest eine am jeweiligen Schneidenträgerelement der Schneidstrangsegmente angeordnete Verbindungsausnehmung. Somit sind die Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a mittels eines Zusammenwirkens der Verbindungselemente und der Verbindungsausnehmungen relativ zueinander schwenkbar gelagert.

    [0025] Das Verbindungselement 46a des Schneidstrangsegments 10a schließt zumindest im Wesentlichen bündig mit zumindest einer Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a ab. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement 46a, betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senk-recht zur Außenfläche 54a verlaufenden Richtung, über die Außenfläche 54a hinaussteht oder zur Außenfläche 54a zurückversetzt angeordnet ist. Mittels eines Hinausstehens oder eines bündigen Abschließens mit der Außenfläche 54a des Verbindungselements 46a kann das Schneidstrangsegment 10a in einem in der Führungsnut angeordneten Zustand über das Verbindungselement 46a an Randbereichen der Führungsnut geführt werden.

    [0026] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest ein am Schneidenträgerelement 16a angeordnetes Quersicherungselement 22a auf, das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement 16a in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement 26a des Schneidstrangs 12a zu sichern (Figur 3). Das Schneidstrangsegment 10a weist zumindest ein geprägtes Quersicherungselement 22a auf. Das Quersicherungselement 22a ist am Verbindungselement 46a angeordnet. Hierbei weist das Quersicherungselement 22a zumindest einen Sicherungsbereich 28a auf, der sich zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements 18a erstreckt. Somit erstreckt sich der Sicherungsbereich 28a zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a. Das Quersicherungselement 22a wird nach einer Kopplung von zumindest dem Schneidenträgerelement 16a mit dem weiteren Schneidenträgerelement 26a des Schneidstrangs 12a mittels einer Prägevorrichtung an das Verbindungselement 46a des Schneidstrangs 12a geprägt. Somit wird der Sicherungsbereich 28a infolge des Prägens des Quersicherungselements 22a ausgebildet.

    [0027] Der Sicherungsbereich 28a ist mittels eines Zusammenwirkens mit einem kreisringnutförmigen Gegensicherungsbereich (hier nicht näher dargestellt) des weiteren Schneidenträgerelements 26a dazu vorgesehen, das Schneidenträgerelement 16a in einem montierten Zustand in zumindest eine zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Außenfläche 54a verlaufende Richtung weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement 26a des Schneidstrangs 12a zu sichern. Das Schneidstrangsegment 10a weist ebenfalls einen kreisringnutförmigen Gegensicherungsbereich 56a auf. Der Gegensicherungsbereich 56a ist im Bereich der Verbindungsausnehmung 50a am Schneidenträgerelement 16a angeordnet. Des Weiteren wird das Schneidenträgerelement 16a nach einer Verbindung des Verbindungselements 46a des Schneidenträgerelements 16a und einer Verbindungsausnehmung des weiteren Schneidenträgerelements 26a mittels eines Zusammenwirkens eines die Verbindungsausnehmung des weiteren Schneidenträgerelements 26a begrenzenden Randbereichs des weiteren Schneidenträgerelements 26a mit einem das Verbindungselement 46a des Schneidenträgerelements 16a umgebenden Kopplungsbereich 58a des Schneidenträgerelements 16a in zumindest eine weitere zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Außenfläche 54a verlaufende Richtung weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement 26a gesichert. Hierbei umfasst jedes Schneidenträgerelement der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a zumindest ein Quersicherungselement, das mittels eines Prägens nach einer Kopplung mit einem weiteren Schneidenträgerelement an dem Verbindungselement angeordnet ist.

    [0028] Das Schneidstrangsegment 10a weist des Weiteren zumindest ein am Schneidenträgerelement 16a angeordnetes Segmentführungselement 34a auf, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Schneidstrangsegments 10a in einem an der Führungseinheit 32a angeordneten Zustand, in einer von der Führungseinheit 32a abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene des Schneidelements 18a verlaufenden Richtung zu begrenzen (Figur 3). Das Segmentführungselement 34a wird von einem Querfortsatz gebildet, der sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a erstreckt. Hierbei begrenzt das Segmentführungselement 34a eine Längsnut. Das Segmentführungselement 34a ist dazu vorgesehen, zu einer Bewegungsbegrenzung mit an einer dem Schneidenträgerelement 16a zugewandten Innenfläche der Führungseinheit 32a angeordneten Segmentgegenführungselementen 60a, 62a der Führungseinheit 32a (Figur 2) zusammenzuwirken. Die Segmentgegenführungselemente 60a, 62a sind korrespondierend mit dem Segmentführungselement 34a des Schneidstrangsegments 10a ausgebildet. Jedes der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a umfasst hierbei zumindest ein Segmentführungselement, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung der Schneidstrangsegmente in einem an der Führungseinheit 32a angeordneten Zustand, in einer von der Führungseinheit 32a abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene des Schneidelements 18a verlaufenden Richtung zu begrenzen.

    [0029] Zudem weist das Schneidstrangsegment 10a eine am Schneidenträgerelement angeordnete 16a Druckkraftübertragungsfläche 64a auf (Figur 3). Die Druckkraftübertragungsfläche 64a ist dazu vorgesehen, Druckkräfte, die bei einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) auf den Schneidstrang 12a einwirken, mittels eines Zusammenwirkens mit einem Druckkraftaufnahmebereich (hier nicht näher dargestellt) der Führungseinheit 32a abzustützen. Der Druckkraftaufnahmebereich der Führungseinheit 32a ist hierbei, betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene des Schneidelements 18a verlaufenden Richtung, zwischen zwei zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Außenflächen der Führungseinheit 32a angeordnet. Hierbei umfasst jedes der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a eine Druckkraftübertragungsfläche.

    [0030] Das Schneidstrangsegment 10a weist ferner eine am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Antriebsfläche 66a auf, die dazu vorgesehen ist, zu einem Antrieb des Schneidstrangs 12a mit Antriebsflächen eines Drehmomentübertragungselements 68a (Figur 2) der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a zusammenzuwirken. Die Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 68a sind hierbei als Zahnflanken ausgebildet. Die Antriebsfläche 66a des Schneidenträgerelements 14 ist hierbei korrespondierend mit den Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 68a ausgebildet. Bei einem Antrieb des Schneidstrangs 12a liegen die Zahnflanken des Drehmomentübertragungselements 68a temporär an der Antriebsfläche 66a zu einer Übertragung von Antriebskräften an. Hierbei umfasst jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a eine Antriebsfläche.

    [0031] Das Drehmomentübertragungselement 68a ist zum Antrieb des Schneidstrangs 12a drehbar in der Führungseinheit 32a gelagert. Das Drehmomentübertragungselement 68a ist in einem gekoppelten Zustand zum Antrieb des Schneidstrangs 12a mit einem Ritzel (hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder einem Zahnrad (hier nicht näher dargestellt) und/oder einer verzahnten Welle (hier nicht näher dargestellt) der Getriebeeinheit 44a gekoppelt. Hierbei weist das Drehmomentübertragungselement 68a eine Kopplungsausnehmung 70a auf, die in einem montierten Zustand mit einem Antriebselement der tragbaren Werkzeugmaschine 36a koppelbar ist. Die Kopplungsausnehmung 70a ist konzentrisch im Drehmomentübertragungselement 68a angeordnet. Ferner ist die Kopplungsausnehmung 70a dazu vorgesehen, in einem gekoppelten Zustand des Drehmomentübertragungselements 68a und/oder der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a mit dem Ritzel (hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder dem Zahnrad (hier nicht näher dargestellt) und/oder der verzahnten Welle (hier nicht näher dargestellt) der Getriebeeinheit 44a gekoppelt zu werden. Die Kopplungsausnehmung 70a ist als Innensechskant ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kopplungsausnehmung 70a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Zudem ist denkbar, dass die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 14a in einer alternativen, hier nicht näher dargestellten Ausgestaltung entkoppelt von dem Drehmomentübertragungselement 68a ausgebildet ist. Hierbei würde das Ritzel (hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 42a und/oder das Zahnrad (hier nicht näher dargestellt) und/oder die verzahnte Welle (hier nicht näher dargestellt) der Getriebeeinheit 44a direkt in die Führungseinheit 32a eingreifen und wäre entkoppelt von einer Zwischenschaltung eines in der Führungseinheit 32a angeordneten Drehmomentübertragungselements zu einem Antrieb des Schneidstrangs 12a vorgesehen.

    [0032] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest das am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Schneidelement 18a auf. Das Schneidelement 18a ist einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16a ausgebildet. Das Schneidelement 18a ist dazu vorgesehen, ein Abtrennen und/oder ein Abtragen von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) zu ermöglichen. Hierzu ist das Schneidelement 18a als "scratcher"-Zahn ausgebildet. Das Schneidelement 18a erstreckt sich hierbei zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche 54a des Schneidenträgerelements 16a. Das Schneidstrangsegment 10a wird hierbei mittels einer Stanzvorrichtung in einem Arbeitsschritt einstückig aus einem Bandmaterial gestanzt. Jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a umfasst zumindest ein Schneidelement. Es ist jedoch auch denkbar, dass jedes der Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a eine abweichende Anzahl an Schneidelementen aufweist. Das Schneidelement 18a kann hierbei eine zumindest Titancarbid aufweisende Schneidschicht aufweisen (hier nicht näher dargestellt). Die Schneidschicht wird mittels eines CVD-Verfahrens auf das Schneidelement 18a aufgebracht. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schneidschicht alternativ oder zusätzlich einen anderen Werkstoff umfasst, wie beispielsweise Titannitrid, Titancarbonitrid, Aluminiumoxid, Titanaluminiumnitrid, Chromnitrid oder Zirkoncarbonitrid. Zudem ist es auch denkbar, dass die Schneidschicht mittels eines anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verfahrens aufgebracht wird, wie beispielsweise mittels eines PVD- oder PACVD-Verfahrens. Des Weiteren ist es denkbar, dass das Schneidelement 18a partikelbestückt ausgebildet ist. Hierbei kann das Schneidelement 18a mit Diamantpartikeln, mit Hartmetallpartikeln oder mit weiteren, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Partikeln bestückt sein.

    [0033] Des Weiteren weist das Schneidstrangsegment 10a zumindest ein am Schneidenträgerelement 16a angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement 20a zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18a auf (Figur 3). Somit umfasst das Schneidstrangsegment 10a zumindest das Schneidenträgerelement 16a, zumindest das am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Schneidelement 18a und zumindest das am Schneidenträgerelement 16a angeordnete Schnitttiefenbegrenzungselement 20a zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18a. Hierbei weist das Schneidstrangsegment 10a ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 20 mm3. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a begrenzt eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements 18a auf einen Wert kleiner als 0,5 mm. Hierbei begrenzt das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements 18a auf einen Wert kleiner als 0,3 mm. Die maximale Schnitttiefe des Schneidelements 18a wird durch einen Abstand zwischen einer Oberseite 74a des Schnitttiefenbegrenzungselements 20a und einer Schneidkante 78a des Schneidelements 18a, betrachtet entlang einer in der Schneidebene des Schneidelements 18a zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidrichtung 72a des Schneidelements 18a verlaufenden Richtung, bestimmt. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a ist, betrachtet entlang der Schneidrichtung 72a des Schneidelements 18a, hinter dem Schneidelement 18a am Schneidenträgerelement 16a angeordnet. Somit wird, betrachtet entlang der Schneidrichtung 72a des Schneidelements 18a, ein Spanraum 80a des Schneidstrangsegments 10a gebildet. Hierbei ist das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16a ausgebildet. Das Schnitttiefenbegrenzungselement 20a ist im Bereich der Verbindungsausnehmung 50a am Schneidenträgerelement 16a angeformt. Die Schneidstrangsegmente des Schneidstrangs 12a weisen alle jeweils ein Schnitttiefenbegrenzungselement auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass nicht jedes Schneidstrangsegment des Schneidstrangs 12a ein Schnitttiefenbegrenzungselement aufweist und die Schneidstrangsegmente zur Bildung des Schneidstrangs 12a in verschiedenen Anordnungen mit und ohne Schnitttiefenbegrenzungselement miteinander kombiniert werden.

    [0034] In Figuren 4 bis 7 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c und/oder Apostrophe hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem in den Figuren 1 bis 3 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann.

    [0035] Figur 4 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 alternativ ausgebildetes Schneidstrangsegment 10a'. Das Schneidstrangsegment 10a' weist eine zum Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung auf. Der Unterscheid zwischen dem Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 und dem Schneidstrangsegment 10a' besteht in einer Ausgestaltung des Schneidelements 18a des Schneidstrangsegments 10a aus Figur 3 und des Schneidelements 18a' des Schneidstrangsegments 10a' aus Figur 4. Das Schneidelement 18a' des Schneidstrangsegments 10a' aus Figur 4 weist entlang einer Schneidrichtung 72a' des Schneidelements 18a' eine sich verändernde Verschränkung relativ zu einer Außenfläche 54a' eines Schneidenträgerelements 16a' des Schneidstrangsegments 10a' auf. Hierbei ist das Schneidelement 18a' um zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufende Achsen relativ zur Außenfläche 54a' relativ zum Schneidenträgerelement 16a' geneigt am Schneidenträgerelement 16a' angeordnet. Die zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Achsen erstrecken sich hierbei bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche 54a' des Schneidenträgerelements 16a' und/oder zur Schneidebene des Schneidelements 18a'. Hinsichtlich weiterer Merkmale des Schneidstrangsegments 10a' aus Figur 4 darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden. Zur Bildung des Schneidstrangs 12a aus den Figuren 1 bis 3 können mehrere Schneidstrangsegmente 10a' aus Figur 4 und mehrere Schneidstrangsegmente 10a aus Figur 3 in einer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Reihenfolge hintereinander angeordnet werden.

    [0036] Figur 5 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10a aus Figur 3 alternatives, nicht erfindungsgemäßes Schneidstrangsegment 10b. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst zumindest ein Schneidenträgerelement 16b, zumindest ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Schneidelement 18b und zumindest ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement 20b zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18b. Das Schneidelement 18b ist als "scratcher"-Zahn ausgebildet. Hierbei erstreckt sich das Schneidelement 18b zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Außenfläche 54b des Schneidenträgerelements 16b. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst ferner zumindest ein am Schneidenträgerelement 16b angeordnetes Verbindungselement 46b. Das Verbindungselement 46b ist einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16b ausgebildet. Hierbei ist das Verbindungselement 46b als Längsfortsatz des Schneidenträgerelements 16b ausgebildet. Der Längsfortsatz ist hakenförmig ausgebildet. Hierbei ist der Längsfortsatz abweichend von einem stabförmigen Fortsatz ausgebildet, an den ein kreisförmiges Formschlusselement angeformt ist und/oder abweichend von einem halbkreisförmigen Fortsatz.

    [0037] Des Weiteren weist das als Längsfortsatz ausgebildete Verbindungselement 46b auf einer Seite einen Quersicherungsbereich 76b auf. Der Quersicherungsbereich 76b ist dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit zumindest einem Quersicherungselement eines mit dem Schneidenträgerelement 16b verbundenen weiteren Schneidenträgerelements (hier nicht näher dargestellt), eine Querbewegung des Schneidenträgerelements 16b entlang zumindest zwei entgegengesetzt ausgerichteten Richtungen in einem gekoppelten Zustand relativ zum weiteren Schneidenträgerelement zumindest weitestgehend zu verhindern. Hierbei ist der Quersicherungsbereich 76b als Rippe ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Quersicherungsbereich 76b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Nut usw. Der Quersicherungsbereich 76b ist auf einer dem einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16b ausgebildeten Schneidelement 18b zugewandten Seite des Verbindungselements 46b angeordnet. Ferner ist der Quersicherungsbereich 76b bzw. das Verbindungselement 46b, betrachtet entlang einer Schneidrichtung 72b des Schneidelements 18b, auf einer dem Schnitttiefenbegrenzungselement 20b abgewandten Seite des Schneidenträgerelements 16b angeordnet.

    [0038] Ferner weist das Schneidstrangsegment 10b zwei am Schneidenträgerelement 16b angeordnete Quersicherungselemente 22b, 24b auf, die dazu vorgesehen sind, in einem gekoppelten Zustand des Schneidenträgerelements 16b mit dem weiteren Schneidenträgerelement mit einem Quersicherungsbereich des weiteren Schneidenträgerelements zusammenzuwirken. Die Quersicherungselemente 22b, 24b sind jeweils in einem eine Verbindungsausnehmung 50b des Schneidenträgerelements 16b begrenzenden Randbereich des Schneidenträgerelements 16b angeordnet. Hierbei sind die Quersicherungselemente 22b, 24b einstückig mit dem Schneidenträgerelement 16b ausgebildet. Die Quersicherungselemente 22b, 24b sind jeweils mittels eines Prägeverfahrens einstückig an das Schneidenträgerelement 16b angeformt.

    [0039] Figur 6 zeigt ein zum Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 alternativ ausgebildetes, nicht erfindungsgemäßes Schneidstrangsegment 10b'. Das Schneidstrangsegment 10b' weist eine zum Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung auf. Der Unterschied zwischen dem Schneidstrangsegment 10b aus Figur 5 und dem Schneidstrangsegment 10b' besteht in einer Ausgestaltung des Schneidelements 18b des Schneidstrangsegments 10b aus Figur 5 und des Schneidelements 18b' des Schneidstrangsegments 10b' aus Figur 6. Das Schneidelement 18b' des Schneidstrangsegments 10b' aus Figur 6 weist entlang einer Schneidrichtung 72b' des Schneidelements 18b' eine sich verändernde Verschränkung relativ zu einer Außenfläche 54b' eines Schneidenträgerelements 16b' des Schneidstrangsegments 10b' auf. Hierbei ist das Schneidelement 18b' um zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufende Achsen relativ zur Außenfläche 54b' relativ zum Schneidenträgerelement 16b' geneigt am Schneidenträgerelement 16b' angeordnet. Die zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Achsen erstrecken sich hierbei bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche 54b' des Schneidenträgerelements 16b' und/oder zur Schneidebene des Schneidelements 18b'. Hinsichtlich weiterer Merkmale des Schneidstrangsegments 10b' aus Figur 6 darf auf die Beschreibung der Figur 5 verwiesen werden.

    [0040] Figur 7 zeigt einen alternativen Schneidstrang 12c. Der Schneidstrang 12 umfasst eine Vielzahl von Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c, die jeweils zumindest ein Schneidenträgerelement 16c, zumindest ein am Schneidenträgerelement 16c angeordnetes Schneidelement 18c und zumindest ein am Schneidenträgerelement 16c angeordnetes Schnitttiefenbegrenzungselement 20c zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements 18c umfassen. Hierbei weist der Schneidstrang 12c zwei Arten von Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c auf. Zum einen weist der Schneidstrang 12c Treibgliedschneidstrangsegmente und zum anderen Schneidgliedschneidstrangsegmente auf, die entlang einer Schneidrichtung 72c der Schneidelemente 18c im Wechsel hintereinander angeordnet sind. Zu einer Verbindung der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c umfasst der Schneidstrang 12c getrennt von den Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c ausgebildete Verbindungselemente 46c. Die Verbindungselemente 46c sind als Verbindungsbolzen oder Verbindungsnieten ausgebildet. Hierbei werden die Verbindungselemente 46c zu einer Verbindung der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c in Verbindungsausnehmungen 50c der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c eingeschoben und mittels eines Umformens und/oder eines Verschweißens eines Haltebereichs der Verbindungselemente 46c gegen ein Herausfallen aus den Verbindungsausnehmungen 50c gesichert. Hierbei weisen alle Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c jeweils ein Schnitttiefenbegrenzungselement 20c auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass nur Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c Schnitttiefenbegrenzungselemente 20c aufweisen, die als Schneidglieder oder als Treibglieder ausgebildet sind. Weitere Kombinationen einer Anordnung von Schnitttiefenbegrenzungselementen 20c an den Schneidstrangsegmenten 10c, 48c, 52c sind ebenfalls denkbar. Hinsichtlich weiterer Merkmale der Schneidstrangsegmente 10c, 48c, 52c darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden.


    Ansprüche

    1. Schneidstrangsegment für einen Schneidstrang einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c), mit zumindest einem am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c) angeordneten Schneidelement (18a; 18a'; 18c) und mit zumindest einem am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16c) angeordneten Schnitttiefenbegrenzungselement (20a; 20a'; 20c) zu einer Begrenzung einer maximalen Schnitttiefe des Schneidelements (18a; 18a'; 18c), wobei dass das Schnitttiefenbegrenzungselement (20a; 20a'; 20c) eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements (18a; 18a'; 18c) auf einen Wert kleiner als 0,5 mm begrenzt, gekennzeichnet durch zumindest ein am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16b; 16b') angeordnetes Quersicherungselement (22a; 22a'), das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement (16a; 16a') in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zu einem weiteren Schneidenträgerelement (26a) des Schneidstrangs zu sichern, wobei das Quersicherungselement (22a; 22a') dazu vorgesehen ist, infolge eines Formschlusses und/oder infolge eines Kraftschlusses eine Bewegung entlang einer Querachse, die zumindest im Wesentlichen senk-recht zu einer Schneidebene des Schneidelements (18a; 18a'; 18c) verläuft, zu sichern, wobei das Schneidstrangsegment (10a, 10a') zu einer Verbindung mit einem weiteren Schneidstrangsegment (48a, 48a') des Schneidstrangs (12a, 12a') zumindest ein bolzenförmiges Verbindungselement (46a, 46a') aufweist, das einstückig mit einem Schneidenträgerelement (16a, 16a') des Schneidstrangsegments (10a, 10a') ausgebildet ist.
     
    2. Schneidstrangsegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnitttiefenbegrenzungselement (20a; 20a'; 20c) eine maximale Schnitttiefe des Schneidelements (18a; 18a'; 18c) auf einen Wert kleiner als 0,3 mm begrenzt.
     
    3. Schneidstrangsegment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Quersicherungselement (22a; 22a') zumindest einen Sicherungsbereich (28a; 28a') aufweist, der sich zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements (18a; 18a') erstreckt.
     
    4. Schneidstrangsegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Quersicherungselement besonders bevorzugt nach einer Kopplung des Schneidenträgerelements mit dem weiteren Schneidenträgerelement durch einen Umformprozess an das Verbindungselement angeformt ist
     
    5. Schneidstrangsegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein maximales Volumen, das kleiner ist als 20 mm3.
     
    6. Schneidstrang für eine Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidstrangsegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
     
    7. Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, insbesondere Handwerkzeugmaschinenschneidstrangvorrichtung, mit zumindest einem Schneidstrang nach Anspruch 6.
     
    8. Werkzeugmaschinentrennvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch zumindest eine Führungseinheit (32a), wobei das Schneidstrangsegment zumindest ein am Schneidenträgerelement (16a; 16a'; 16b; 16b') angeordnetes Segmentführungselement (34a; 34a'; 34b; 34b') aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Schneidstrangsegments in einem an der Führungseinheit (32a) angeordneten Zustand des Schneidstrangs, betrachtet in einer von der Führungseinheit (32a) abgewandten Richtung, zumindest entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidelements (18a; 18a'; 18b; 18b') verlaufenden Richtung zu begrenzen.
     


    Claims

    1. Cutting strand segment for a cutting strand of a power-tool parting device, having at least one a cutter carrier element (16a; 16a'; 16c), having at least one cutting element (18a; 18a'; 18c) arranged on the cutter carrier element (16a; 16a'; 16c), and having at least one cut-depth limiting element (20a; 20a'; 20c), arranged on the cutter carrier element (16a; 16a'; 16c), for limiting a maximum depth of cut of the cutting element (18a; 18a'; 18c), wherein the cut-depth limiting element (20a; 20a'; 20c) limits a maximum depth of cut of the cutting element (18a; 18a'; 18c) to a value of less than 0.5 mm,
    characterized by at least one transverse securing element (22a; 22a') which is arranged on the cutter carrier element (16a; 16a'; 16b; 16b') and which is intended to secure the cutter carrier element (16a; 16a'), when in a mounted state, as far as possible against a transverse movement relative to a further cutter carrier element (26a) of the cutting strand wherein the transverse securing element (22a; 22a') is intended, as a result of a form fit and/or as a result of a force fit, to secure a movement along a transverse axis that extends at least substantially perpendicularly to a cutting plane of the cutting element (18a; 18a'; 18c), wherein the cutting strand element (10a, 10a'), for connection to a further cutting strand segment (48a, 48a) of the cutting strand (12a, 12a'), has at least one stud-form connecting element (46a, 46a') which is formed integrally with a cutter carrier element (16a, 16a') of the cutting strand segment (10a, 10a').
     
    2. Cutting strand segment according to Claim 1, characterized in that the cut-depth limiting element (20a; 20a'; 20c) limits a maximum depth of cut of the cutting element (18a; 18a'; 18c) to a value of less than 0.3 mm.
     
    3. Cutting strand segment according to Claim 2, characterized in that the transverse securing element (22a; 22a') has at least one securing region (28a; 28a') that extends at least substantially parallel to a cutting plane of the cutting element (18a; 18a').
     
    4. Cutting strand segment according to one of the preceding claims, characterized in that the transverse securing element, particularly preferably after the cutter carrier element has been coupled to the further cutter carrier element, has been integrally formed onto the connecting element by a forming process.
     
    5. Cutting strand segment according to one of the preceding claims, characterized by a maximum volume that is less than 20 mm3.
     
    6. Cutting strand for a power-tool parting device, having at least one cutting strand segment according to one of the preceding claims.
     
    7. Power-tool parting device, in particular hand-held power-tool parting device, having at least one cutting strand according to Claim 6.
     
    8. Power-tool parting device according to Claim 7, characterized by at least one guide unit (32a), wherein the cutting strand segment has at least one segment guide element (34a; 34a'; 34b; 34b') which is arranged on the cutter carrier element (16a; 16a'; 16b; 16b') and which is intended to limit a movement of the cutting strand segment, when the cutting strand is in a state arranged on the guide unit (32a), as viewed in a direction away from the guide unit (32a), at least in a direction that is at least substantially parallel to a cutting plane of the cutting element (18a; 18a'; 18b; 18b').
     


    Revendications

    1. Segment de ligne de coupe pour une ligne de coupe d'un dispositif de séparation pour machine-outil, comprenant au moins un élément support de lame (16a ; 16a' ; 16c) doté d'au moins un élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) disposé sur l'élément support de lame (16a ; 16a' ; 16c) et d'au moins un élément de limitation de profondeur de coupe (20a ; 20a' ; 20c) disposé sur l'élément support de lame (16a ; 16a' ; 16c) et destiné à limiter une profondeur de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c), l'élément de limitation de profondeur de coupe (20a ; 20a' ; 20c) limitant une profondeur de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) à une valeur inférieure à 0,5 mm,
    caractérisé par au moins un élément de sécurité transversal (22a ; 22a') disposé sur l'élément support de lame (16a ; 16a' ; 16b ; 16b') et qui est prévu pour sécuriser l'élément support de lame (16a ; 16a') dans un état assemblé dans la mesure du possible contre un mouvement transversal par rapport à un autre élément support de lame (26a) de la ligne de coupe, l'élément de sécurité transversal (22a ; 22a') étant prévu pour sécuriser, suite à un assemblage par complémentarité de forme et/ou suite à un assemblage par adhérence, un mouvement le long d'un axe transversal qui s'étend au moins substantiellement perpendiculairement à un plan de coupe de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c), le segment de ligne de coupe (10a, 10a') présentant pour un raccordement à un autre segment de ligne de coupe (48a, 48a') de la ligne de coupe (12a, 12a') au moins un élément de raccordement en forme de boulon (46a, 46a') qui est réalisé d'un seul tenant avec un élément support de lame (16a, 16a') du segment de ligne de coupe (10a, 10a').
     
    2. Segment de ligne de coupe selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de limitation de profondeur de coupe (20a ; 20a' ; 20c) limite la profondeur de coupe maximale de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18c) à une valeur inférieure à 0,3 mm.
     
    3. Segment de ligne de coupe selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de sécurité transversal (22a ; 22a') présente au moins une zone de sécurité (28a ; 28a') qui s'étend au moins substantiellement parallèlement à un plan de coupe de l'élément de coupe (18a ; 18a').
     
    4. Segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de sécurité transversal est, de manière particulièrement préférée après un accouplement de l'élément support de lame avec l'autre élément support de lame, rapporté à l'élément de raccordement par un processus de formage.
     
    5. Segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un volume maximal qui est inférieur à 20 mm3.
     
    6. Ligne de coupe pour un dispositif de séparation pour machine-outil, comprenant au moins un segment de ligne de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes.
     
    7. Dispositif de séparation pour machine-outil, en particulier dispositif de ligne de coupe pour machine-outil à main, comprenant au moins une ligne de coupe selon la revendication 6.
     
    8. Dispositif de séparation pour machine-outil selon la revendication 7, caractérisé par au moins une unité de guidage (32a), le segment de ligne de coupe présentant au moins un élément de guidage de segment (34a ; 34a' ; 34b ; 34b) disposé sur l'élément support de lame (16a ; 16a' ; 16b ; 16b') et qui est prévu pour limiter un mouvement du segment de ligne de coupe dans un état où la ligne de coupe est disposée sur l'unité de guidage (32a), vu dans une direction détournée de l'unité de guidage (32a), au moins le long d'une direction s'étendant au moins substantiellement parallèlement à un plan de coupe de l'élément de coupe (18a ; 18a' ; 18b ; 18b').
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente