| (19) |
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(11) |
EP 2 890 840 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2016 Patentblatt 2016/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.08.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2013/001792 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/033518 (06.03.2014 Gazette 2014/10) |
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| (54) |
BALLENÖFFNER
BALE OPENER
DISPOSITIF D'OUVERTURE DE BALLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.08.2012 CH 15002012
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Maschinenfabrik Rieter AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- SCHMID, Alexander
CH-8400 Winterthur (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 334 222
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FR-A1- 2 577 244
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Abtragorgan eines Ballenöffners zum Abtragen von Faserflocken
von Faserballen. Das Abtragorgan umfasst eine Abtragwalze, einen unterhalb der Abtragwalze
angeordneten Rost und eine oberhalb der Abtragwalze angeordnete Absaughaube nach dem
Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs. In der Absaughaube sind Falschluftöffnungen
vorgesehen.
[0002] Abtragorgane werden in sogenannten Ballenabtragmaschinen oder Ballenöffnern eingesetzt
um Fasern oder Faserflocken aus gepressten Faserballen heraus zu lösen. Dazu wird
das Abtragorgan über die Faserballen hinweg bewegt. Aus dem Stand der Technik sind
auch Ballenöffner bekannt, bei denen die Faserballen an einem ortsfesten Abtragorgan
vorbei bewegt werden.
Die Ballenabtragmaschine steht am Anfang von Verfahrenslinien in einer Spinnereivorbereitung
(Putzerei) zur Verarbeitung von Fasergut, beispielsweise Baumwolle oder synthetische
Fasern oder deren Mischungen, und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kontinuität
der Abläufe innerhalb der Spinnereivorbereitung. In der Ballenabtragmaschine wird
das in Ballen angelieferte Fasergut durch ein Abtragen von Faserflocken von den Ballen
gelöst und in ein pneumatisches Transportsystem übergeben. Das pneumatische Transportsystem
bringt die Faserflocken durch Rohrleitungen zu den nachfolgenden Reinigungsmaschinen.
Das Abtragorgan ist an einem fahrbaren Abtragturm höhenverstellbar befestigt. Das
Abtragorgan umfasst eine oder mehrere Abtragwalzen mit auf dessen Oberfläche angebrachten
Zähnen einen unterhalb der Abtragwalze angebrachtes Rückhalteelement und eine Absaughaube.
Durch das Verfahren des Abtragorgans entlang den Faserballen greifen die Zähne in
die Faserballen ein und reissen oder zupfen aufgrund der Rotation der Abtragwalze
Fasern respektive Faserflocken aus dem Faserballen heraus. Die herausgerissenen Faserflocken
werden durch die an eine Unterdruckquelle angeschlossene Absaughaube von der Abtragwalze
übernommen und dem Transportsystem zugeführt.
Zwischen der Abtragwalze und den Faserballen ist normalerweise ein Rost vorgesehen.
Die Zähne der Abtragwalze greifen durch den Rost hindurch. Dabei dient der Rost als
ein Rückhalteelement für die Faserballen. Durch die Rostelemente, welche auf der Oberfläche
der Faserballen aufliegen, wird verhindert, dass durch die Zähne der Abtragwalze zu
grosse oder unregelmässige Faserflocken aus den Faserballen herausgerissen werden.
[0003] In Fahrtrichtung des Abtragturmes gesehen sind in heute üblichen Ballenöffnern sogenannte
Anpresswalzen vorgesehen. Diese dienen dazu die aufgerissene Oberfläche der Faserballen
zu glätten, um einen störungsfreien Einlauf der an der Oberfläche der Faserballen
teilweise gelockerten Faserflocken unter den Rost zu gewährleisten. Nachteilig ist
dabei, dass sich ein schwerfälliges Abtragorgan mit einem komplizierten Antriebssystem
ergibt.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Ausführungen von Abtragorganen bekannt.
Beispielsweise offenbart die
EP 0 456 697 ein Abtragorgan mit zwei Abtragwalzen und einer oberhalb der Abtragwalzen angeordneten
Absaughaube. Die Absaughaube ist derart geformt, dass sich die grösste Höhe der Absaughaube
über der Mitte der abzutragenden Faserballen befindet. Hierdurch soll eine Querschnittsverengung
der Absaughaube optimiert und eine Reduzierung der Saugleistung erreicht werden.
Nachteilig an der offenbarten Ausführung der Absaughaube ist, dass an verschiedenen
Stellen entlang der Abtragwalzen unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten erzeugt
werden, was zu einer ungleichmässigen Absaugung der Faserflocken führen kann.
[0005] In der
DE 33 34 222 wird ein Abtragorgan offenbart, welches eine Absaughaube mit einem Luftleitkörper
aufweist. Mit Hilfe des Luftleitkörpers, welcher auf der dem Abtragturm zugewandten
Seite des Abtragorgans in die Absaughaube eingefügt ist, soll die Absaugung von Faserflocken
aus dem Bereich auf der dem Abtragturm zugewandten Seite der Faserballen verbessert
werden.
Nachteilig an der offenbarten Bauweise der Absaughaube ist die nicht der Strömung
entsprechend geformte obere Abdeckung der Absaughaube.
[0006] Die
DE 37 22 317 offenbart anstelle der seitlichen Anpresswalzen schwenkbare Führungswände. Entsprechend
der Fahrtrichtung können die Führungswände auf die Oberfläche der Faserballen abgesenkt
werden. Die Führungswände erfüllen in der abgesenkten Stellung die Funktion eines
die Oberfläche der Faserballen glättenden Elementes.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es ein Abtragorgan zu schaffen, welches einen gleichmässigen
Abtrag von Faserflocken von den Faserballen und einen über die gesamte Länge der Abtragwalze
kontinuierlichen Abtransport der Faserflocken ermöglicht.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil der unabhängigen
Ansprüche.
Zur Lösung der Aufgabe wird ein neuartiges Abtragorgan vorgeschlagen mit einer Abtragwalze
und einer über der Abtragwalze angeordneten Absaughaube und einem unterhalb der Abtragwalze
angeordneten Rost. Die Abtragwalze ist über ihre Langsachse mit Zähnen bestückt, welchen
durch den Rost hindurchgreifen. Das Abtragorgan ist einseitig an einem Abtragturm
gelagert. Die Absaughaube ist gebildet aus einem über die Abtragwalze gestülpten ersten
Teil und aus einem in Richtung der Achse mit einer bogenförmigen Begrenzungsfläche
versehenen zweiten Teil. Beim ersten Teil der Absaughaube nähern sich einander die
quer zur Achse der Abtragwalze gegenüberliegenden seitlichen Begrenzungsflächen mit
zunehmendem Abstand von der Achse. Diese seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube
weisen einen ersten Neigungswinkel α auf der dem Abtragturm zugewandten Seite der
Absaughaube und einen zweiten Neigungswinkel β auf der dem Abtragturm abgewandten
Seite der Absaughaube auf. Der zweite Teil der Absaughaube ist zwischen dem ersten
Teil und einem im Abtragturm angeordneten Transportkanal angeordnet. Die seitliche
Begrenzungsfläche des ersten Teils der Absaughaube ist auf der dem Abtragturm abgewandten
Seite mit Falschluftöffnungen versehen.
[0009] Zur Vorbereitung der Oberfläche der Faserballen wird vorgeschlagen seitlich der Abtragwalze
ein Leitelement vorzusehen, welches durch seine Ausbildung ein störungsfreies Einlaufen
der Faserflocken unter die Abtragwalze gewährleistet.
[0010] Für einen gleichmässigen Abtrag von Faserflocken von der Oberfläche von Faserballen
ist die Beschaffenheit der Abtragwalze einerseits und die Zuführung sowie die Absaugung
der Faserflocken von der Abtragwalze andrerseits wichtig. Die oberhalb der Abtragwalze
angeordnete Absaughaube ist mit einem Transportkanal, welcher innerhalb des Abtragturms
angeordnet ist, verbunden. Dieser Transportkanal wiederum ist an eine Unterdruckquelle,
beispielsweise ein Ventilator, angeschlossen. Durch den in der Absaughaube herrschenden
Unterdruck wird eine Luftströmung von der Abtragwalze in Richtung des Transportkanals
erzeugt. Dabei fliesst Luft vom unteren Ende der Absaughaube der Abtragwalze entlang
in die Absauhaube und reisst damit die durch die Abtragwalze von den Faserballen gelösten
Faserflocken mit. Die seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube sind über die
Abtragwalze bis in die Nähe der Oberfläche der Faserballen angeordnet. Bedingt durch
die unregelmässige Oberfläche der Faserballen und die dadurch verursachten, über die
Längsachse der Abtragwalze gesehene, ungleichmässigen Strömungsverhältnisse der angesaugten
Umgebungsluft, erfolgt ein diskontinuierlicher Abtransport der Faserflocken.
Die Neigung der quer zur Achse der Abtragwalze angeordneten Begrenzungsflächen der
Absaughaube führt dazu, eine Vergleichmässigung der Unterdruckverhältnisse über die
Länge der Abtragwalze zu fördern. Die bogenförmige Ausbildung der Verbindung von Absaughaube
und Transportkanal dient der Optimierung der Strömungsverhältnisse innerhalb der Absaughaube.
Die Anordnung von Falschluftöffnungen in der Begrenzungsfläche der Absaughaube auf
der dem Abtragturm abgewandten Seite bewirkt, dass sich die Strömung der angesaugten
Luft an die Geometrie der Absaughaube angleicht. Die Falschluftöffnungen sind an der
engsten Stelle der bogenförmigen Verbindung angeordnet. Die durch die Falschluftöffnungen
einströmende Luft strömt entlang dieser bogenförmigen Oberfläche und bewirkt eine
Umlenkung der entlang der Abtragwalze in die Absaughaube einströmenden Luft. Dies
hat den Effekt, dass sich eine gleichmässige Strömung innerhalb der Absaughaube ergibt
und eine Steigerung der Flockenmenge im Verhältnis zur angesaugten Luftmenge möglich
wird. Eine Ansammlung von abgetragenen Faserflocken in der Absaughaube wird durch
ein gleichmässiges Abfliessen der Faserflocken verhindert und der Übertritt der Faserflocken
von der Abtragwalze in den Saugluftstrom verbessert.
[0011] Die Falschluftöffnungen können in verschiedenen Formen ausgebildet werden, beispielsweise
durch Schlitze, deren Anordnung schräg, vertikal oder horizontal sein kann. Auch eine
Mehrzahl von runden Löchern ist denkbar. Bevorzugterweise werden die Falschluftöffnungen
in ihrem Querschnitt einstellbar ausgeführt. Die Einstellbarkeit des Querschnitts
ist durch das Anbringen eines Schiebers oder Abdeckbleches möglich, welches einen
Teil der Falschluftöffnungen abdeckt und verschieblich an die Absaughabe angebracht
ist. Auch ist eine Konstruktion in Form einer Blende denkbar, welche ein konzentrisches
Verändern des offenen Querschnitts einer runden Öffnung ermöglicht. Die geometrische
Ausgestaltung der Falschluftöffnungen kann von einer einfachen Öffnung in der Absaughaube
bis hin zur Anbringung von Sicken oder Einströmdüsen führen.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Abtragorgans sind Falschluftöffnungen
auch in der dem Abtragturm zugewandten Begrenzungsflache der Absaughaube vorgesehen.
Konstruktion und geometrische Ausbildung der Falschluftöffnungen auf der dem Abtragturm
zugewandten Begrenzungsflache der Absaughaube können verschieden oder symmetrisch
zu den Falschluftöffnungen auf der dem Abtragturm abgewandten Begrenzungsflache der
Absaughaube ausgeführt sein. Durch die beidseitige Anordnung von Falschluftöffnungen
kann die Ober die Abtragwalze, respektive den darunter angeordneten Rost, anzusaugende
Luftmenge verringert werden, ohne den Gesamtluftstrom zu verkleinern. Eine Verringerung
des Gesamtluftstromes hatte eine geringere Fördermenge durch die Absaughaube zur Folge
und würde damit die Leistung des Abtragorgans schmälern.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform des Abtragorgans ist der erste Teil der Absaughaube
in Richtung der Achse der Abtragwalze symmetrisch angeordnet. Dadurch wird eine gleichmässige
Druckverteilung in der Absaughaube über der Abtragwalze erreicht, was zu einer gleichmässigen
Abnahme der Faserflocken von der Abtragwalze führt. In der Folge werden die Faserballen
über die gesamte Länge der Abtragwalze gleichmässig abgetragen. Der durch die einseitige
Abführung der angesaugten Luft in Richtung des Abtragturmes hat zur Folge, dass die
auf der Seite des Abtragturmes über die Abtragwalze einströmende Luft den kürzeren
Weg bis zum Transportkanal zurückzulegen hat als die auf der dem Abtragturm abgewandten
Seite der Abtragwalze einströmenden Luft. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieser
Umstand durch die stärkere Umlenkung welcher die Strömung der auf der Seite des Abtragturmes
über die Abtragwalze einströmende Luft ausgesetzt ist kompensiert wird und eine symmetrische
Anordnung der Absaughaube zur Vergleichmässigung der Unterdruckverhältnisse über die
Achse der Abtragwalze beiträgt. Um eine weitere Verbesserung der Strömungsverhältnisse
zu erreichen ist auch eine symmetrische Anordnung des ersten Teils der Absaughaube
in Querrichtung zur Achse der Abtragwalze förderlich.
[0014] Die Strömungs- und Druckverhältnisse in der Absaughaube werden auch durch die geometrische
Ausbildung der quer zur Achse der Abtragwalze angeordneten seitlichen Begrenzungsflächen
des ersten Teils der Absaughaube beeinflusst. Die Begrenzungsflächen nähern sich einander
mit zunehmendem Abstand von der Achse der Abtragwalze in einer vorteilhaften Ausführung
mit einem Neigungswinkel in einem Bereich von 20° bis 40°. Die Neigungswinkel der
Begrenzungsflächen können verschieden sein, werden aber bevorzugterweise gleich gross
ausgeführt. Besonders bevorzugt und wirkungsvoll hat sich für beide seitlichen Begrenzungsflächen
ein Neigungswinkel von 30° herausgestellt.
[0015] Die Massnahmen zur Strömungsbeeinflussung wie Falschluftöffnungen und geometrische
Ausbildung der Absaughaube dienen dem Zweck über die gesamte Länge der Abtragwalze
eine gleichmässige Druckverteilung erreichen und die Luftgeschwindigkeit unmittelbar
oberhalb der Abtragwalze über ihre Länge zu Vergleichmässigen. Durch die Reduzierung
der Luftmenge, welche durch den Rost einströmt, wird ein Festsaugen von Faserflocken
oder auch ein Mitschleppen von nicht abgetragenem Material aufgrund der Saugwirkung
vermieden.
[0016] In einer alternativen Ausführungsform ist es denkbar die über den einströmende Luftmenge
zusätzlich zu verringern durch eine entlang der Achse der Abtragwalze führende Öffnung
in der Absaughaube. Eine derartige Öffnung ist auf der Höhe der Achse der Abtragwalze
oder darunter anzuordnen. Einer Anordnung oberhalb der Achse hat eine Verringerung
der Saugwirkung an der Abtragwalze zur Folge.
[0017] Der unterhalb der Abtragwalze angeordnete Rost dient der Niederhaltung der Faserflocken
auf der Oberfläche der Faserballen um einen gleichmässigen Abtrag durch die Abtragwalze
zu ermöglichen. Auch wird durch den Rost verhindert, dass zu grosse Faserflocken aus
den Faserballen herausgerissen werden. Die Abtragwalze wird durch den Fahrbetrieb
des Abtragturmes über die ortsfesten Faserballen hinweggeführt. Für die Vorbereitung
der Oberfläche der Faserballen vor dem Eintreffen der Abtragwalze ist der Rost vorteilhafterweise
über die Absaughaube hinaus zur Führung der Faserflocken an die Abtragwalze durch
Leitbleche verlängert. Die Verlängerung des Rostes übernimmt die Funktion eines Leitelementes,
welches zu einer Glättung der Oberfläche der Faserballen führt und kann auch aus einzelnen
Stäben gebildet sein. In einer vorteilhaften Ausführung ist das Leitelement durch
geschlossene Leitbleche gebildet. Um den Einlauf der Faserflocken auf der Oberfläche
der Faserballen zu verbessern sind die Leitbleche mit einem Winkel von 5° bis 30°
nach oben geneigt. Durch das Gewicht des auf der Oberfläche der Faserballen aufliegenden
Abtragorgans werden die Faserflocken auf der Oberfläche der Faserballen mit Hilfe
der Leitbleche nach unten gedrückt und für die Abtragwalze auf ein gleichmässiges
Niveau geführt. Werden die Leitbleche in ihrer Ausdehnung quer zur Achse der Abtragwalze
zwischen 200 mm und 500 mm weit ausgebildet, sind keine weiteren Einrichtungen zur
Vergleichmässigung der Oberfläche der Faserballen notwendig. Es kann auf die heute
oftmals verwendeten Anpressstangen oder Anpresswalzen, welche neben der Abtragwalze
angeordnet werden, verzichtet werden. Dies erhöht ebenfalls die Betriebssicherheit
des Abtragorgans.
[0018] Um die bei einem vorherigen Durchgang des Abtragorgans an der Oberfläche der Faserballen
vorhandenen Anhäufungen von Faserflocken zu glätten, hat sich eine Überhöhung der
Leitbleche von 80 mm bis 150 mm, bevorzugterweise 80 mm, über dem Rost bewährt. Vorteilhafterweise
ist eine auf der Oberfläche der Faserballen aufliegende Unterkante des Rostes naher
an der Oberfläche der Faserballen angeordnet als das an den Rost anschliessende Leitblech.
Dadurch kann Luft unter dem Leitblech durch den Rost zur Abtragwalze nachströmen.
[0019] In ihrer geometrischen Ausformung können die Leitbleche als schräge Ebene vorgesehen
sein, oder eine bogenförmige Konstruktion aufweisen. Eine bogenförmige Konstruktion
ist dabei tangential an den Rost anzuschliessen. Der vorgesehene Neigungswinkel des
Leitbleches wird bei einer bogenförmigen Konstruktion durch den von der Waagerechten
und einer den Anschlusspunkt des Leitbleches am Rost mit dem äusseren Ende des Leitbleches
verbindenden Linie bestimmt. Auch können die Leitbleche durch ebene Bleche geformt
werden, welche mehrfach nach oben abgeknickt sind, dabei ist der dem Rost am nächsten
liegende Bereich des Leitbleches mit dem entsprechenden Neigungswinkel massgebend.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführung werden die Leitbleche ortsfest am Abtragorgan befestigt.
Zudem sind die Leitbleche derart mit der Absaughaube verbunden, dass zwischen Absaughaube
und Leitblech keine Falschluft in die Absaughaube gelangt. Dadurch kann die Absaugleistung
über die Abtragwalze erhöht werden und der strömungsbeeinflussende Effekt der Falschluftöffnungen
wird nicht durch Leckagen entlang der Abtragwalze gestört.
[0021] Aus dem Stand der Technik sind Abtragorgane mit einer oder mehreren Abtragwalzen
bekannt. Die erfindungsgemässe Ausführung des Abtragorgans ist davon unabhängig, ob
eine oder mehrere Abtragwalzen eingesetzt werden. Zur Vereinfachung des Abtragorgans
ist der Einsatz einer einzigen Abtragwalze jedoch vorteilhaft. Es hat sich auch gezeigt,
dass mehrere Abtragwalzen keine Vorteile gegenüber nur einer Abtragwalze aufweisen.
Auch ist ein reversibler Betrieb einer einzigen Abtragwalze möglich ohne eine Veränderung
an der Ausführung der Absaughaube vornehmen zu müssen.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einer beispielhaften Ausführungsform erklärt
und durch Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- Schematische Darstellung eines Ballenöffners
- Fig. 2
- Schematische Darstellung eines Längsschnittes eines Abtragorgans entlang der Achse
des Abtragorgans
- Fig. 3
- Schematische Darstellung eines Querschnitts eines Abtragorgans an der Stelle A nach
Figur 2
- Fig. 4
- Schematische Darstellung einer Ansicht eines Abtragorgans aus Richtung B nach Figur
2
[0023] Figur 1 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Ballenöffner. Der Ballenöffner
besteht im wesentlichen aus einem Abtragturm 8 und einem Abtragorgan 1. Das Abtragorgan
1 ist am Abtragturm 8 einseitig befestigt und frei auskragend über den Faserballen
2 angeordnet. Der Abtragturm 8 ist mit einem Fahrwerk 20 ausgerüstet. Mit Hilfe des
Fahrwerks 20 wird der Abtragturm 8 auf Schienen 21 entlang den Faserballen 2 bewegt.
Durch diese Bewegung wird das am Abtragturm 8 angebrachte Abtragorgan 1 über die Oberfläche
der Faserballen 2 geführt. Die Befestigung des Abtragorgans 1 am Abtragturm 8 ist
höhenverstellbar ausgeführt, sodass die Faserballen 2 kontinuierlich abgetragen werden
können. Im Abtragorgan 1 ist eine Abtragwalze 3 mit einer Achse 7 angeordnet. Die
Abtragwalze 3 entnimmt aus den Faserballen 2 Faserflocken. Die Faserflocken werden
über eine Absaughaube 4 mittels Unterdruck von der Abtragwalze 3 abgenommen und zum
Abtragturm 8 geführt. Im Abtragturm 8 ist ein Transportkanal 12 angeordnet, welcher
die Faserflocken von der Absaughaube 4 übernimmt und einem pneumatischen Faserflocken-Transportsystem
22 zuführt. Der Transportkanal 12 und damit auch die Absaughaube 4 stehen unter einem
bestimmten Unterdruck, der zur pneumatischen Förderung der Faserflocken zum Transportkanal
dient.
[0024] Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt eines Abtragorgans
1 entlang der Achse 7 der Abtragwalze 3. Unterhalb der Abtragwalze 3 ist der Rost
5 angeordnet. Die Zähne 6 der Abtragwalze 3 greifen durch den Rost 5 hindurch. Auf
die Ausführung der Abtragwalze 3 sowie der Zähne 6 wird nicht näher eingegangen, da
aus dem Stand der Technik verschiedene mögliche Ausführungen hinlänglich bekannt sind.
Oberhalb der Abtragwalze 3 ist die Absaughaube 4 angeordnet. Die Absaughaube 4 ist
gebildet aus einem ersten Teil 10 und einem zweiten Teil 11. Der erste Teil 10 der
Absaughaube 4 ist direkt über die Abtragwalze 3 gestülpt und reicht mit allen seitlichen
Begrenzungsflächen 14, 15 bis zum Rost 5. Die dem Abtragturm zugewandte Begrenzungsfläche
14 des ersten Teils 10 der Absaughaube 4 ist oberhalb der Abtragwalze 3 mit einem
Neigungswinkel α schräg zur Achse 7 der Abtragwalze 3 geneigt angeordnet. Die dem
Abtragturm abgewandte Begrenzungsfläche 15 des ersten Teils 10 der Absaughaube 4 ist
oberhalb der Abtragwalze 3 mit einem Neigungswinkel β schräg zur Achse 7 der Abtragwalze
3 geneigt angeordnet. Mit zunehmendem Abstand von der Achse 7 der Abtragwalze 3 nähern
sich die Begrenzungsflächen 14, 15 einander an. Die in Figur 2 gezeigte Anordnung
ist symmetrisch dadurch dass der Neigungswinkel α der Begrenzungsfläche 14 gleich
gross ist wie der Neigungswinkel β der Begrenzungsfläche 15. Der erste Teil 10 der
Absaughaube 4 hat dadurch die Form eines nach oben zulaufenden Trichters.
[0025] In der dem Abtragturm abgewandten Begrenzungsfläche 15 sind Falschluftöffnungen 9
vorgesehen. Die Falschluftöffnungen 9 sind so angeordnet, dass sich in der Absaughaube
4 eine Strömung der durch die Falschluftöffnungen 9 angesaugten Luft entlang der Begrenzungsfläche
15 ergibt. In der dem Abtragturm zugewandten Begrenzungsfläche 14 sind ebenfalls Falschluftöffnungen
16 vorgesehen. Die Falschluftöffnungen 16 sind so angeordnet, dass sich in der Absaughaube
4 eine Strömung der durch die Falschluftöffnungen 9 angesaugten Luft entlang der Begrenzungsfläche
14 ergibt.
[0026] Anschliessend an den ersten Teil 10 ist der zweite Teil 11 der Absaughaube 4 angeordnet.
Der zweite Teil 11 der Absaughaube 4 ist mit einer bogenförmigen oberen Begrenzungsfläche
30 versehen. Diese dient der Strömungsleitung, die Strömungsrichtung ist mit dem Pfeil
31 angegeben, des von der Abtragwalze abgesaugten Faserflockenstroms zum Transportkanal
im Abtragturm. Die an der Begrenzungsfläche 15 anliegende Strömung der angesaugten
Luft durch Falschluftöffnungen 9 wird durch die bogenförmige Begrenzungsfläche 30
in Richtung 31 zum Austritt 32 der Absaughaube umgelenkt. Die Lenkung der Strömung
innerhalb der Absaughaube 4 führt zu einer gleichmässigen Absaugung der Faserflocken
über die gesamte Länge der Abtragwalze 3.
[0027] Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung einen Querschnitt eines Abtragorgans 1
an der Stelle A nach Figur 2. Die Absaughaube 4, bestehend aus dem ersten Teil 10
und dem zweiten Teil 11 ist seitlich über die Abtragwalze 3 heruntergeführt bis zum
unter der Abtragwalze 3 angeordneten Rost 5. Bei Rotation der Abtragwalze 3 um ihre
Achse 7 greifen die Zähne 6 durch den Rost 5 hindurch in die Faserballen. Zur Verbesserung
der Einführung der Faserflocken unter den Rost 5 sind auf beiden Seiten des Rostes
5 Leitbleche 13 angeordnet. Die Leitbleche 13 sind gegenüber der Horizontalen mit
einem Winkel γ schräg nach oben angeordnet. Dadurch ergibt sich ein Ausgleichen der
Oberfläche der Faserballen bis zum Erreichen des Rostes 5 und damit eine gleichmässige
Abtragleistung der Abtragwalze 3. Die Parallel zur Achse 7 der Abtragwalze 3 angeordneten
seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube 4 sind bis zu den Leitblechen 13 herunter
gezogen. Auf diese Weise wird vermieden, dass durch einen Spalt zwischen den Leitblechen
13 und der Absaughaube 4 Falschluft in die Absaughaube 4 gelangt, welche die Strömungsverhältnisse
innerhalb der Absaughaube 4 nachteilig beeinflussen würde.
[0028] Figur 4 zeigt in schematische Darstellung eine Ansicht eines Abtragorgans 1 aus Richtung
B nach Figur 2. Die Begrenzungsfläche 15 des ersten Teils 10 der Absaughabe 4 erstreckt
zwischen der Begrenzungsfläche 30 des zweiten Teils 11 der Absaughaube 4 und dem und
dem Rost 5. In der Begrenzungsfläche 15 sind Falschluftöffnungen 9 vorgesehen. In
der gezeigten Darstellung sind beispielhaft mehrere Schlitze 9 angeordnet. Es sind
jedoch auch runde Löcher, horizontale Schlitze, andere geometrische Formen wie beispielsweise
Sicken denkbar. Die Schlitze 9 sind teilweise durch eine Abdeckung 33 verschlossen.
Durch Verschieben der Abdeckung 33 können die Falschluftöffnungen 9 vergrössert oder
verkleinert und damit eingestellt werden. Die Position der Schlitze 9 gegenüber der
Achse 7 der Abtragwalze ist willkürlich gewählt und ist den Strömungsverhältnissen
anzupassen. Die dargestellte Anordnung der Falschluftöffnungen 9 stellt eine mögliche
Variante dar. Auch kann die Einstellung des Querschnitts der Falschluftöffnungen 9
über eine Aktorik erfolgen.
1. Abtragorgan (1) zum Abtragen von Faserflocken von Faserballen (2) mit einer Abtragwalze
(3) mit einer Achse (7) und mit Zähnen (6), einer über der Abtragwalze (3) angeordnete
Absaughaube (4) und einem unterhalb der Abtragwalze (3) angeordneten Rost (5), durch
welchen die Zähne (6) der Abtragwalze (3) hindurchgreifen, und das Abtragorgan (1)
einseitig an einem Abtragturm (8) gelagert ist, wobei die Absaughaube (4) gebildet
ist aus einem über die Abtragwalze (3) gestülpten ersten Teil (10), bei dem die sich
quer zur Achse (7) der Abtragwalze (3) gegenüberliegenden seitlichen Begrenzungsflächen
(14, 15) mit zunehmendem Abstand von der Achse (7) einander nähern, mit einem ersten
Neigungswinkel (α) auf der dem Abtragturm (8) zugewandten Seite der Absaughaube (4)
und einem zweiten Neigungswinkel (β) auf der dem Abtragturm (8) abgewandten Seite
der Absaughaube (4), und aus einem in Richtung der Achse (7) mit einer bogenförmigen
Begrenzungsfläche (30) versehenen zweiten Teil (11), welcher zwischen dem ersten Teil
(10) und einem im Abtragturm (8) angeordneten Transportkanal (12) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Begrenzungsfläche (15) des ersten Teils (10) der Absaughaube (4) auf
der dem Abtragturm (8) abgewandten Seite mit Falschluftöffnungen (9) versehen ist.
2. Abtragorgan (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Begrenzungsfläche (14) des ersten Teils (10) der Absaughaube (4) auf
der dem Abtragturm (8) zugewandten Seite mit Falschluftöffnungen (16) versehen ist.
3. Abtragorgan (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Falschluftöffnungen (9, 16) in ihrem Querschnitt einstellbar sind.
4. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (10) der Absaughaube (4) in Richtung der Achse (7) der Abtragwalze
(3) symmetrisch angeordnet ist.
5. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (10) der Absaughaube (4) in Querrichtung zur Achse (7) der Abtragwalze
(3) symmetrisch angeordnet ist.
6. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) zwischen 25° und 40°
betragen.
7. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) gleich gross sind.
8. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) 30° betragen.
9. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Falschluftöffnungen (9, 16) in ihrem Querschnitt einstellbar sind.
10. Abtragorgan (1) zum Abtragen von Faserflocken von Faserballen (2) mit einer Abtragwalze
(3) mit einer Achse (7) und mit Zähnen (6), einer über der Abtragwalze (3) angeordnete
Absaughaube (4) und einem unterhalb der Abtragwalze (3) angeordneten Rost (5), durch
welchen die Zähne (6) der Abtragwalze (3) hindurchgreifen, und das Abtragorgan (1)
einseitig an einem Abtragturm (8) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost (5) über die Absaughaube (4) hinaus zur Führung der Faserflocken an die
Abtragwalze (3) durch Leitbleche (13) verlängert ist.
11. Abtragorgan (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (13) mit einem Winkel (γ) von 5° bis 30° nach oben geneigt sind.
12. Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (13) in ihrer Ausdehnung quer zur Achse (7) der Abtragwalze (3) zwischen
200 und 400 mm betragen.
13. Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (13) ortsfest am Abtragorgan (1) befestigt sind.
14. Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (13) derart mit der Absaughaube (4) verbunden sind, dass zwischen
Absaughaube (4) und Leitblech (13) keine Falschluft in die Absaughaube (4) gelangt.
15. Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Abtragwalze (3) vorgesehen ist.
1. A take-off unit (1) for taking-off fiber tufts from fiber bales (2), comprising a
take-off roller (3) having an axis (7) and teeth (6), a suction hood (4) arranged
above the take-off roller (3) and a grid (5) that is arranged below the take-off roller
(3) and through which the teeth (6) of the take-off roller (3) extend, the take-off
unit (1) being mounted on one side on a take-off tower (8), wherein the suction hood
(4) is formed from a first part (10) that is put over the take-off roller (3) and
in which the lateral boundary surfaces (14, 15), which oppose one another transverse
to the axis (7) of the take-off roller (3), approach one another with increasing distance
from the axis (7) at a first inclination angle (α) on that side of the suction hood
(4) that faces towards the take-off tower (8) and at a second inclination angle (β)
on that side of the suction hood (4) that faces away from the take-off tower (8),
and from a second part (11) that is provided in the direction of the axis (7) with
a curved boundary surface (30), the second part being arranged between the first part
(10) and a transport channel (12) arranged in the take-off tower (8), characterized in that the lateral boundary surface (15) of the first part (10) of the suction hood (4)
is provided with leak air openings (9) on the side facing away from the take-off tower
(8).
2. The take-off unit (1) according to claim 1, characterized in that the lateral boundary surface (14) of the first part (10) of the suction hood (4)
is provided with leak air openings (16) on the side facing towards the take-off tower
(8).
3. The take-off unit (1) according to claim 1 or claim 2, characterized in that the leak air openings (9, 16) are adjustable with respect to their cross-section.
4. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first part (10) of the suction hood (4) is arranged symmetrically in the direction
of the axis (7) of the take-off roller (3).
5. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first part (10) of the suction hood (4) is arranged symmetrically in the transverse
direction to the axis (7) of the take-off roller (3).
6. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) range between
25° and 40°.
7. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) are equal.
8. The take-off unit (10) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) are 30°.
9. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the leak air openings (9, 16) are adjustable with respect to their cross-section.
10. The take-off unit (1) for taking off fiber tufts from fiber bales (2), comprising
a take-off roller (3) having an axis (7) and teeth (6), a suction hood (4) arranged
above the take-off roller (3) and a grid (5) that is arranged below the take-off roller
(3) and through which the teeth (6) of the take-off roller (3) extend, the take-off
unit (1) being mounted on one side on a take-off tower (8), characterized in that the grid (5) is extended beyond the suction hood (4) by guide plates (13) so as to
guide the fiber tufts to the take-off roller (3).
11. The take-off unit (1) according to claim 10, characterized in that the guide plates (13) are inclined upwards at an angle (γ) of from 5° to 30°.
12. The take-off unit (1) according to any one of claims 10 or 11, characterized in that the extent of the guide plates (13) transverse to the axis (7) of the take-off roller
(3) is between 200 and 400 mm.
13. The take-off unit (1) according to any one of claims 10 to 12, characterized in that the guide plates (13) are fastened stationarily on the take-off unit (1).
14. The take-off unit (1) according to any one of claims 10 to 13, characterized in that the guide plates (13) are connected to the suction hood (4) in such a manner that
no leak air enters the suction hood (4) between the suction hood (4) and the guide
plate (13).
15. The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that a single take-off roller (3) is provided.
1. Élément d'enlèvement (1), destiné à enlever des flocons de fibres de balles de fibres
(2), qui comprend un rouleau d'enlèvement (3) qui est pourvu d'un axe (7) et de dents
(6), une hotte d'aspiration (4) qui est disposée au-dessus du rouleau d'enlèvement
(3) et une grille (5) qui est disposée au-dessous du rouleau d'enlèvement (3), à travers
laquelle les dents (6) du roulement d'enlèvement (3) s'engagent et par le biais de
laquelle l'élément d'enlèvement (1) est monté sur un côté sur une tour d'enlèvement
(8), la hotte d'aspiration (4) étant formée d'une première partie (10) qui est placée
sur le rouleau d'enlèvement (3) et dans laquelle les surfaces de délimitation latérales
(14, 15), opposées transversalement par rapport à l'axe (7) du rouleau d'enlèvement
(3), se rapprochent, à mesure que la distance à l'axe (7) augmente, avec un premier
angle d'inclinaison (α) du côté de la hotte d'aspiration (4) qui est dirigé vers la
tour d'enlèvement et un second angle d'inclinaison (ß) du côté de la hotte d'aspiration
(4) qui est opposé à la tour d'enlèvement, et d'une seconde partie (11) qui est pourvue
d'une surface de limitation incurvée (30) et qui est disposée entre la première partie
(10) et un conduit de transport (12) disposé dans la tour d'enlèvement, caractérisé en ce que la surface de délimitation latérale (15) de la première partie (10) de la hotte d'aspiration
(4) est pourvue, du côté opposé à la tour d'enlèvement (8) d'orifices d'air parasite
(9).
2. Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de délimitation latérale (14) de la première partie (10) de la hotte d'aspiration
(4) est pourvue, du côté dirigé vers la tour d'enlèvement (8), d'orifices d'air parasite
(16).
3. Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les orifices d'air parasite (9, 16) ont une section transversale réglables.
4. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est disposée symétriquement
par rapport à la direction de l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3).
5. Élément (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est disposée symétriquement
par rapport à la direction transversale à l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3).
6. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) est compris
entre 25° et 40°.
7. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) sont égaux.
8. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) sont de 30°.
9. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices d'air parasite (9, 16) ont une section transversale réglable.
10. Élément d'enlèvement (1), destiné à enlever des flocons de fibres de balles de fibres
(2), qui comprend un rouleau d'enlèvement (3) qui est pourvu d'un axe (7) et de dents
(6), une hotte d'aspiration (4) qui est disposée au-dessus du rouleau d'enlèvement
(3) et une grille (5) qui est disposée au-dessous du rouleau d'enlèvement (3), à travers
laquelle les dents (6) du roulement d'enlèvement (3) s'engagent et par le biais de
laquelle l'élément d'enlèvement (1) est monté sur un côté sur une tour d'enlèvement
(8), caractérisé en ce que la grille (5) est prolongée, au-delà de la hotte d'aspiration (4), par des tôles
de guidage (13) afin
11. Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que les tôles de guidage (13) sont inclinées vers le haut avec un angle (γ) de 5° à 30°.
12. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que les tôles de guidage (13) ont une dimension, transversalement à l'axe (7) du rouleau
d'enlèvement (3), comprise entre 200 et 400 mm.
13. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que les tôles de guidage (13) sont fixées de façon immobile à l'élément d'enlèvement
(1).
14. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que les tôles de guidage (13) sont reliées à la hotte d'aspiration (4) de telle sorte
que de l'air parasite ne passe pas entre la hotte d'aspiration (4) et la tôle de guidage
(13) pour entrer dans la hotte d'aspiration (4).
15. Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un seul rouleau d'enlèvement (3).
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