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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2890840</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20161005</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13779908.6</B210><B220><date>20130816</date></B220><B240><B241><date>20150205</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>15002012</B310><B320><date>20120829</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20161005</date><bnum>201640</bnum></B405><B430><date>20150708</date><bnum>201528</bnum></B430><B450><date>20161005</date><bnum>201640</bnum></B450><B452EP><date>20160506</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>D01G   7/12        20060101AFI20140319BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>BALLENÖFFNER</B542><B541>en</B541><B542>BALE OPENER</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF D'OUVERTURE DE BALLES</B542></B540><B560><B561><text>DE-A1- 3 334 222</text></B561><B561><text>FR-A1- 2 577 244</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>SCHMID, Alexander</snm><adr><str>Sonnenbergstrasse 97</str><city>CH-8400 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Maschinenfabrik Rieter AG</snm><iid>101172851</iid><irf>OBJ-3273EP</irf><adr><str>Klosterstrasse 20</str><city>8406 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>IB2013001792</anum></dnum><date>20130816</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2014033518</pnum></dnum><date>20140306</date><bnum>201410</bnum></B871></B870><B880><date>20150708</date><bnum>201528</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Abtragorgan eines Ballenöffners zum Abtragen von Faserflocken von Faserballen. Das Abtragorgan umfasst eine Abtragwalze, einen unterhalb der Abtragwalze angeordneten Rost und eine oberhalb der Abtragwalze angeordnete Absaughaube nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs. In der Absaughaube sind Falschluftöffnungen vorgesehen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Abtragorgane werden in sogenannten Ballenabtragmaschinen oder Ballenöffnern eingesetzt um Fasern oder Faserflocken aus gepressten Faserballen heraus zu lösen. Dazu wird das Abtragorgan über die Faserballen hinweg bewegt. Aus dem Stand der Technik sind auch Ballenöffner bekannt, bei denen die Faserballen an einem ortsfesten Abtragorgan vorbei bewegt werden.<br/>
Die Ballenabtragmaschine steht am Anfang von Verfahrenslinien in einer Spinnereivorbereitung (Putzerei) zur Verarbeitung von Fasergut, beispielsweise Baumwolle oder synthetische Fasern oder deren Mischungen, und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kontinuität der Abläufe innerhalb der Spinnereivorbereitung. In der Ballenabtragmaschine wird das in Ballen angelieferte Fasergut durch ein Abtragen von Faserflocken von den Ballen gelöst und in ein pneumatisches Transportsystem übergeben. Das pneumatische Transportsystem bringt die Faserflocken durch Rohrleitungen zu den nachfolgenden Reinigungsmaschinen. Das Abtragorgan ist an einem fahrbaren Abtragturm höhenverstellbar befestigt. Das Abtragorgan umfasst eine oder mehrere Abtragwalzen mit auf dessen Oberfläche angebrachten Zähnen einen unterhalb der Abtragwalze angebrachtes Rückhalteelement und eine Absaughaube. Durch das Verfahren des Abtragorgans entlang den Faserballen greifen die Zähne in die Faserballen ein und reissen oder zupfen aufgrund der Rotation der Abtragwalze Fasern respektive Faserflocken aus dem Faserballen heraus. Die herausgerissenen Faserflocken werden durch die an eine Unterdruckquelle angeschlossene Absaughaube von der Abtragwalze übernommen und dem Transportsystem zugeführt.<br/>
Zwischen der Abtragwalze und den Faserballen ist normalerweise ein Rost vorgesehen. Die Zähne der Abtragwalze greifen durch den Rost hindurch. Dabei dient der Rost als<!-- EPO <DP n="2"> --> ein Rückhalteelement für die Faserballen. Durch die Rostelemente, welche auf der Oberfläche der Faserballen aufliegen, wird verhindert, dass durch die Zähne der Abtragwalze zu grosse oder unregelmässige Faserflocken aus den Faserballen herausgerissen werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">In Fahrtrichtung des Abtragturmes gesehen sind in heute üblichen Ballenöffnern sogenannte Anpresswalzen vorgesehen. Diese dienen dazu die aufgerissene Oberfläche der Faserballen zu glätten, um einen störungsfreien Einlauf der an der Oberfläche der Faserballen teilweise gelockerten Faserflocken unter den Rost zu gewährleisten. Nachteilig ist dabei, dass sich ein schwerfälliges Abtragorgan mit einem komplizierten Antriebssystem ergibt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Ausführungen von Abtragorganen bekannt. Beispielsweise offenbart die <patcit id="pcit0001" dnum="EP0456697A"><text>EP 0 456 697</text></patcit> ein Abtragorgan mit zwei Abtragwalzen und einer oberhalb der Abtragwalzen angeordneten Absaughaube. Die Absaughaube ist derart geformt, dass sich die grösste Höhe der Absaughaube über der Mitte der abzutragenden Faserballen befindet. Hierdurch soll eine Querschnittsverengung der Absaughaube optimiert und eine Reduzierung der Saugleistung erreicht werden.<br/>
Nachteilig an der offenbarten Ausführung der Absaughaube ist, dass an verschiedenen Stellen entlang der Abtragwalzen unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten erzeugt werden, was zu einer ungleichmässigen Absaugung der Faserflocken führen kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">In der <patcit id="pcit0002" dnum="DE3334222"><text>DE 33 34 222</text></patcit> wird ein Abtragorgan offenbart, welches eine Absaughaube mit einem Luftleitkörper aufweist. Mit Hilfe des Luftleitkörpers, welcher auf der dem Abtragturm zugewandten Seite des Abtragorgans in die Absaughaube eingefügt ist, soll die Absaugung von Faserflocken aus dem Bereich auf der dem Abtragturm zugewandten Seite der Faserballen verbessert werden.<br/>
Nachteilig an der offenbarten Bauweise der Absaughaube ist die nicht der Strömung entsprechend geformte obere Abdeckung der Absaughaube.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Die <patcit id="pcit0003" dnum="DE3722317"><text>DE 37 22 317</text></patcit> offenbart anstelle der seitlichen Anpresswalzen schwenkbare Führungswände. Entsprechend der Fahrtrichtung können die Führungswände auf die Oberfläche der Faserballen abgesenkt werden. Die Führungswände erfüllen in der abgesenkten Stellung die Funktion eines die Oberfläche der Faserballen glättenden Elementes.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Aufgabe der Erfindung ist es ein Abtragorgan zu schaffen, welches einen gleichmässigen Abtrag von Faserflocken von den Faserballen und einen über die gesamte Länge der Abtragwalze kontinuierlichen Abtransport der Faserflocken ermöglicht.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil der unabhängigen Ansprüche.<br/>
Zur Lösung der Aufgabe wird ein neuartiges Abtragorgan vorgeschlagen mit einer Abtragwalze und einer über der Abtragwalze angeordneten Absaughaube und einem unterhalb der Abtragwalze angeordneten Rost. Die Abtragwalze ist über ihre Langsachse mit Zähnen bestückt, welchen durch den Rost hindurchgreifen. Das Abtragorgan ist einseitig an einem Abtragturm gelagert. Die Absaughaube ist gebildet aus einem über die Abtragwalze gestülpten ersten Teil und aus einem in Richtung der Achse mit einer bogenförmigen Begrenzungsfläche versehenen zweiten Teil. Beim ersten Teil der Absaughaube nähern sich einander die quer zur Achse der Abtragwalze gegenüberliegenden seitlichen Begrenzungsflächen mit zunehmendem Abstand von der Achse. Diese seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube weisen einen ersten Neigungswinkel α auf der dem Abtragturm zugewandten Seite der Absaughaube und einen zweiten Neigungswinkel β auf der dem Abtragturm abgewandten Seite der Absaughaube auf. Der zweite Teil der Absaughaube ist zwischen dem ersten Teil und einem im Abtragturm angeordneten Transportkanal angeordnet. Die seitliche Begrenzungsfläche des ersten Teils der Absaughaube ist auf der dem Abtragturm abgewandten Seite mit Falschluftöffnungen versehen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Zur Vorbereitung der Oberfläche der Faserballen wird vorgeschlagen seitlich der Abtragwalze ein Leitelement vorzusehen, welches durch seine Ausbildung ein störungsfreies Einlaufen der Faserflocken unter die Abtragwalze gewährleistet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Für einen gleichmässigen Abtrag von Faserflocken von der Oberfläche von Faserballen ist die Beschaffenheit der Abtragwalze einerseits und die Zuführung sowie die Absaugung der Faserflocken von der Abtragwalze andrerseits wichtig. Die oberhalb der Abtragwalze angeordnete Absaughaube ist mit einem Transportkanal, welcher innerhalb des Abtragturms angeordnet ist, verbunden. Dieser Transportkanal wiederum ist an eine Unterdruckquelle, beispielsweise ein Ventilator, angeschlossen. Durch den in der Absaughaube herrschenden Unterdruck wird eine Luftströmung von der Abtragwalze in Richtung des Transportkanals erzeugt. Dabei fliesst Luft vom unteren Ende der Absaughaube der Abtragwalze entlang in die Absauhaube und reisst damit die durch die Abtragwalze von den Faserballen gelösten Faserflocken mit. Die seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube sind über die Abtragwalze bis in die Nähe der Oberfläche der Faserballen angeordnet. Bedingt durch die unregelmässige Oberfläche der Faserballen und die dadurch verursachten, über die Längsachse der Abtragwalze gesehene, ungleichmässigen Strömungsverhältnisse der angesaugten Umgebungsluft, erfolgt ein diskontinuierlicher Abtransport der Faserflocken.<br/>
Die Neigung der quer zur Achse der Abtragwalze angeordneten Begrenzungsflächen der Absaughaube führt dazu, eine Vergleichmässigung der Unterdruckverhältnisse über die Länge der Abtragwalze zu fördern. Die bogenförmige Ausbildung der Verbindung von Absaughaube und Transportkanal dient der Optimierung der Strömungsverhältnisse innerhalb der Absaughaube. Die Anordnung von Falschluftöffnungen in der Begrenzungsfläche der Absaughaube auf der dem Abtragturm abgewandten Seite bewirkt, dass sich die Strömung der angesaugten Luft an die Geometrie der Absaughaube angleicht. Die Falschluftöffnungen sind an der engsten Stelle der bogenförmigen Verbindung angeordnet. Die durch die Falschluftöffnungen einströmende Luft strömt entlang dieser bogenförmigen Oberfläche und bewirkt eine Umlenkung der entlang der Abtragwalze in die Absaughaube einströmenden Luft. Dies hat den Effekt, dass sich eine gleichmässige Strömung innerhalb der Absaughaube ergibt und eine Steigerung der Flockenmenge im Verhältnis<!-- EPO <DP n="5"> --> zur angesaugten Luftmenge möglich wird. Eine Ansammlung von abgetragenen Faserflocken in der Absaughaube wird durch ein gleichmässiges Abfliessen der Faserflocken verhindert und der Übertritt der Faserflocken von der Abtragwalze in den Saugluftstrom verbessert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Falschluftöffnungen können in verschiedenen Formen ausgebildet werden, beispielsweise durch Schlitze, deren Anordnung schräg, vertikal oder horizontal sein kann. Auch eine Mehrzahl von runden Löchern ist denkbar. Bevorzugterweise werden die Falschluftöffnungen in ihrem Querschnitt einstellbar ausgeführt. Die Einstellbarkeit des Querschnitts ist durch das Anbringen eines Schiebers oder Abdeckbleches möglich, welches einen Teil der Falschluftöffnungen abdeckt und verschieblich an die Absaughabe angebracht ist. Auch ist eine Konstruktion in Form einer Blende denkbar, welche ein konzentrisches Verändern des offenen Querschnitts einer runden Öffnung ermöglicht. Die geometrische Ausgestaltung der Falschluftöffnungen kann von einer einfachen Öffnung in der Absaughaube bis hin zur Anbringung von Sicken oder Einströmdüsen führen.</p>
<p id="p0012" num="0012">In einer vorteilhaften Ausführungsform des Abtragorgans sind Falschluftöffnungen auch in der dem Abtragturm zugewandten Begrenzungsflache der Absaughaube vorgesehen. Konstruktion und geometrische Ausbildung der Falschluftöffnungen auf der dem Abtragturm zugewandten Begrenzungsflache der Absaughaube können verschieden oder symmetrisch zu den Falschluftöffnungen auf der dem Abtragturm abgewandten Begrenzungsflache der Absaughaube ausgeführt sein. Durch die beidseitige Anordnung von Falschluftöffnungen kann die Ober die Abtragwalze, respektive den darunter angeordneten Rost, anzusaugende Luftmenge verringert werden, ohne den Gesamtluftstrom zu verkleinern. Eine Verringerung des Gesamtluftstromes hatte eine geringere Fördermenge durch die Absaughaube zur Folge und würde damit die Leistung des Abtragorgans schmälern.</p>
<p id="p0013" num="0013">In einer bevorzugten Ausführungsform des Abtragorgans ist der erste Teil der Absaughaube in Richtung der Achse der Abtragwalze symmetrisch angeordnet. Dadurch wird eine gleichmässige Druckverteilung in der Absaughaube über der<!-- EPO <DP n="6"> --> Abtragwalze erreicht, was zu einer gleichmässigen Abnahme der Faserflocken von der Abtragwalze führt. In der Folge werden die Faserballen über die gesamte Länge der Abtragwalze gleichmässig abgetragen. Der durch die einseitige Abführung der angesaugten Luft in Richtung des Abtragturmes hat zur Folge, dass die auf der Seite des Abtragturmes über die Abtragwalze einströmende Luft den kürzeren Weg bis zum Transportkanal zurückzulegen hat als die auf der dem Abtragturm abgewandten Seite der Abtragwalze einströmenden Luft. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieser Umstand durch die stärkere Umlenkung welcher die Strömung der auf der Seite des Abtragturmes über die Abtragwalze einströmende Luft ausgesetzt ist kompensiert wird und eine symmetrische Anordnung der Absaughaube zur Vergleichmässigung der Unterdruckverhältnisse über die Achse der Abtragwalze beiträgt. Um eine weitere Verbesserung der Strömungsverhältnisse zu erreichen ist auch eine symmetrische Anordnung des ersten Teils der Absaughaube in Querrichtung zur Achse der Abtragwalze förderlich.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Strömungs- und Druckverhältnisse in der Absaughaube werden auch durch die geometrische Ausbildung der quer zur Achse der Abtragwalze angeordneten seitlichen Begrenzungsflächen des ersten Teils der Absaughaube beeinflusst. Die Begrenzungsflächen nähern sich einander mit zunehmendem Abstand von der Achse der Abtragwalze in einer vorteilhaften Ausführung mit einem Neigungswinkel in einem Bereich von 20° bis 40°. Die Neigungswinkel der Begrenzungsflächen können verschieden sein, werden aber bevorzugterweise gleich gross ausgeführt. Besonders bevorzugt und wirkungsvoll hat sich für beide seitlichen Begrenzungsflächen ein Neigungswinkel von 30° herausgestellt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Massnahmen zur Strömungsbeeinflussung wie Falschluftöffnungen und geometrische Ausbildung der Absaughaube dienen dem Zweck über die gesamte Länge der Abtragwalze eine gleichmässige Druckverteilung erreichen und die Luftgeschwindigkeit unmittelbar oberhalb der Abtragwalze über ihre Länge zu Vergleichmässigen. Durch die Reduzierung der Luftmenge, welche durch den Rost einströmt, wird ein Festsaugen von Faserflocken oder auch ein Mitschleppen von nicht abgetragenem Material aufgrund der Saugwirkung vermieden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">In einer alternativen Ausführungsform ist es denkbar die über den einströmende Luftmenge zusätzlich zu verringern durch eine entlang der Achse der Abtragwalze führende Öffnung in der Absaughaube. Eine derartige Öffnung ist auf der Höhe der Achse der Abtragwalze oder darunter anzuordnen. Einer Anordnung oberhalb der Achse hat eine Verringerung der Saugwirkung an der Abtragwalze zur Folge.</p>
<p id="p0017" num="0017">Der unterhalb der Abtragwalze angeordnete Rost dient der Niederhaltung der Faserflocken auf der Oberfläche der Faserballen um einen gleichmässigen Abtrag durch die Abtragwalze zu ermöglichen. Auch wird durch den Rost verhindert, dass zu grosse Faserflocken aus den Faserballen herausgerissen werden. Die Abtragwalze wird durch den Fahrbetrieb des Abtragturmes über die ortsfesten Faserballen hinweggeführt. Für die Vorbereitung der Oberfläche der Faserballen vor dem Eintreffen der Abtragwalze ist der Rost vorteilhafterweise über die Absaughaube hinaus zur Führung der Faserflocken an die Abtragwalze durch Leitbleche verlängert. Die Verlängerung des Rostes übernimmt die Funktion eines Leitelementes, welches zu einer Glättung der Oberfläche der Faserballen führt und kann auch aus einzelnen Stäben gebildet sein. In einer vorteilhaften Ausführung ist das Leitelement durch geschlossene Leitbleche gebildet. Um den Einlauf der Faserflocken auf der Oberfläche der Faserballen zu verbessern sind die Leitbleche mit einem Winkel von 5° bis 30° nach oben geneigt. Durch das Gewicht des auf der Oberfläche der Faserballen aufliegenden Abtragorgans werden die Faserflocken auf der Oberfläche der Faserballen mit Hilfe der Leitbleche nach unten gedrückt und für die Abtragwalze auf ein gleichmässiges Niveau geführt. Werden die Leitbleche in ihrer Ausdehnung quer zur Achse der Abtragwalze zwischen 200 mm und 500 mm weit ausgebildet, sind keine weiteren Einrichtungen zur Vergleichmässigung der Oberfläche der Faserballen notwendig. Es kann auf die heute oftmals verwendeten Anpressstangen oder Anpresswalzen, welche neben der Abtragwalze angeordnet werden, verzichtet werden. Dies erhöht ebenfalls die Betriebssicherheit des Abtragorgans.</p>
<p id="p0018" num="0018">Um die bei einem vorherigen Durchgang des Abtragorgans an der Oberfläche der Faserballen vorhandenen Anhäufungen von Faserflocken zu glätten, hat sich eine<!-- EPO <DP n="8"> --> Überhöhung der Leitbleche von 80 mm bis 150 mm, bevorzugterweise 80 mm, über dem Rost bewährt. Vorteilhafterweise ist eine auf der Oberfläche der Faserballen aufliegende Unterkante des Rostes naher an der Oberfläche der Faserballen angeordnet als das an den Rost anschliessende Leitblech. Dadurch kann Luft unter dem Leitblech durch den Rost zur Abtragwalze nachströmen.</p>
<p id="p0019" num="0019">In ihrer geometrischen Ausformung können die Leitbleche als schräge Ebene vorgesehen sein, oder eine bogenförmige Konstruktion aufweisen. Eine bogenförmige Konstruktion ist dabei tangential an den Rost anzuschliessen. Der vorgesehene Neigungswinkel des Leitbleches wird bei einer bogenförmigen Konstruktion durch den von der Waagerechten und einer den Anschlusspunkt des Leitbleches am Rost mit dem äusseren Ende des Leitbleches verbindenden Linie bestimmt. Auch können die Leitbleche durch ebene Bleche geformt werden, welche mehrfach nach oben abgeknickt sind, dabei ist der dem Rost am nächsten liegende Bereich des Leitbleches mit dem entsprechenden Neigungswinkel massgebend.</p>
<p id="p0020" num="0020">In einer vorteilhaften Ausführung werden die Leitbleche ortsfest am Abtragorgan befestigt. Zudem sind die Leitbleche derart mit der Absaughaube verbunden, dass zwischen Absaughaube und Leitblech keine Falschluft in die Absaughaube gelangt. Dadurch kann die Absaugleistung über die Abtragwalze erhöht werden und der strömungsbeeinflussende Effekt der Falschluftöffnungen wird nicht durch Leckagen entlang der Abtragwalze gestört.</p>
<p id="p0021" num="0021">Aus dem Stand der Technik sind Abtragorgane mit einer oder mehreren Abtragwalzen bekannt. Die erfindungsgemässe Ausführung des Abtragorgans ist davon unabhängig, ob eine oder mehrere Abtragwalzen eingesetzt werden. Zur Vereinfachung des Abtragorgans ist der Einsatz einer einzigen Abtragwalze jedoch vorteilhaft. Es hat sich auch gezeigt, dass mehrere Abtragwalzen keine Vorteile gegenüber nur einer Abtragwalze aufweisen. Auch ist ein reversibler Betrieb einer einzigen Abtragwalze möglich ohne eine Veränderung an der Ausführung der Absaughaube vornehmen zu müssen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einer beispielhaften Ausführungsform erklärt und durch Zeichnungen näher erläutert.
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>Schematische Darstellung eines Ballenöffners</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>Schematische Darstellung eines Längsschnittes eines Abtragorgans entlang der Achse des Abtragorgans</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>Schematische Darstellung eines Querschnitts eines Abtragorgans an der Stelle A nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref></dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>Schematische Darstellung einer Ansicht eines Abtragorgans aus Richtung B nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref></dd>
</dl></p>
<p id="p0023" num="0023"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt in einer schematischen Darstellung einen Ballenöffner. Der Ballenöffner besteht im wesentlichen aus einem Abtragturm 8 und einem Abtragorgan 1. Das Abtragorgan 1 ist am Abtragturm 8 einseitig befestigt und frei auskragend über den Faserballen 2 angeordnet. Der Abtragturm 8 ist mit einem Fahrwerk 20 ausgerüstet. Mit Hilfe des Fahrwerks 20 wird der Abtragturm 8 auf Schienen 21 entlang den Faserballen 2 bewegt. Durch diese Bewegung wird das am Abtragturm 8 angebrachte Abtragorgan 1 über die Oberfläche der Faserballen 2 geführt. Die Befestigung des Abtragorgans 1 am Abtragturm 8 ist höhenverstellbar ausgeführt, sodass die Faserballen 2 kontinuierlich abgetragen werden können. Im Abtragorgan 1 ist eine Abtragwalze 3 mit einer Achse 7 angeordnet. Die Abtragwalze 3 entnimmt aus den Faserballen 2 Faserflocken. Die Faserflocken werden über eine Absaughaube 4 mittels Unterdruck von der Abtragwalze 3 abgenommen und zum Abtragturm 8 geführt. Im Abtragturm 8 ist ein Transportkanal 12 angeordnet, welcher die Faserflocken von der Absaughaube 4 übernimmt und einem pneumatischen Faserflocken-Transportsystem 22 zuführt. Der Transportkanal 12 und damit auch die Absaughaube 4 stehen unter einem bestimmten Unterdruck, der zur pneumatischen Förderung der Faserflocken zum Transportkanal dient.</p>
<p id="p0024" num="0024"><figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt eines Abtragorgans 1 entlang der Achse 7 der Abtragwalze 3. Unterhalb der Abtragwalze 3 ist der Rost 5 angeordnet. Die Zähne 6 der Abtragwalze 3 greifen durch den Rost 5 hindurch. Auf die Ausführung der Abtragwalze 3 sowie der Zähne 6 wird nicht näher eingegangen, da aus<!-- EPO <DP n="10"> --> dem Stand der Technik verschiedene mögliche Ausführungen hinlänglich bekannt sind. Oberhalb der Abtragwalze 3 ist die Absaughaube 4 angeordnet. Die Absaughaube 4 ist gebildet aus einem ersten Teil 10 und einem zweiten Teil 11. Der erste Teil 10 der Absaughaube 4 ist direkt über die Abtragwalze 3 gestülpt und reicht mit allen seitlichen Begrenzungsflächen 14, 15 bis zum Rost 5. Die dem Abtragturm zugewandte Begrenzungsfläche 14 des ersten Teils 10 der Absaughaube 4 ist oberhalb der Abtragwalze 3 mit einem Neigungswinkel α schräg zur Achse 7 der Abtragwalze 3 geneigt angeordnet. Die dem Abtragturm abgewandte Begrenzungsfläche 15 des ersten Teils 10 der Absaughaube 4 ist oberhalb der Abtragwalze 3 mit einem Neigungswinkel β schräg zur Achse 7 der Abtragwalze 3 geneigt angeordnet. Mit zunehmendem Abstand von der Achse 7 der Abtragwalze 3 nähern sich die Begrenzungsflächen 14, 15 einander an. Die in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> gezeigte Anordnung ist symmetrisch dadurch dass der Neigungswinkel α der Begrenzungsfläche 14 gleich gross ist wie der Neigungswinkel β der Begrenzungsfläche 15. Der erste Teil 10 der Absaughaube 4 hat dadurch die Form eines nach oben zulaufenden Trichters.</p>
<p id="p0025" num="0025">In der dem Abtragturm abgewandten Begrenzungsfläche 15 sind Falschluftöffnungen 9 vorgesehen. Die Falschluftöffnungen 9 sind so angeordnet, dass sich in der Absaughaube 4 eine Strömung der durch die Falschluftöffnungen 9 angesaugten Luft entlang der Begrenzungsfläche 15 ergibt. In der dem Abtragturm zugewandten Begrenzungsfläche 14 sind ebenfalls Falschluftöffnungen 16 vorgesehen. Die Falschluftöffnungen 16 sind so angeordnet, dass sich in der Absaughaube 4 eine Strömung der durch die Falschluftöffnungen 9 angesaugten Luft entlang der Begrenzungsfläche 14 ergibt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Anschliessend an den ersten Teil 10 ist der zweite Teil 11 der Absaughaube 4 angeordnet. Der zweite Teil 11 der Absaughaube 4 ist mit einer bogenförmigen oberen Begrenzungsfläche 30 versehen. Diese dient der Strömungsleitung, die Strömungsrichtung ist mit dem Pfeil 31 angegeben, des von der Abtragwalze abgesaugten Faserflockenstroms zum Transportkanal im Abtragturm. Die an der Begrenzungsfläche 15 anliegende Strömung der angesaugten Luft durch Falschluftöffnungen 9 wird durch die bogenförmige Begrenzungsfläche 30 in Richtung<!-- EPO <DP n="11"> --> 31 zum Austritt 32 der Absaughaube umgelenkt. Die Lenkung der Strömung innerhalb der Absaughaube 4 führt zu einer gleichmässigen Absaugung der Faserflocken über die gesamte Länge der Abtragwalze 3.</p>
<p id="p0027" num="0027"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt in schematischer Darstellung einen Querschnitt eines Abtragorgans 1 an der Stelle A nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref>. Die Absaughaube 4, bestehend aus dem ersten Teil 10 und dem zweiten Teil 11 ist seitlich über die Abtragwalze 3 heruntergeführt bis zum unter der Abtragwalze 3 angeordneten Rost 5. Bei Rotation der Abtragwalze 3 um ihre Achse 7 greifen die Zähne 6 durch den Rost 5 hindurch in die Faserballen. Zur Verbesserung der Einführung der Faserflocken unter den Rost 5 sind auf beiden Seiten des Rostes 5 Leitbleche 13 angeordnet. Die Leitbleche 13 sind gegenüber der Horizontalen mit einem Winkel γ schräg nach oben angeordnet. Dadurch ergibt sich ein Ausgleichen der Oberfläche der Faserballen bis zum Erreichen des Rostes 5 und damit eine gleichmässige Abtragleistung der Abtragwalze 3. Die Parallel zur Achse 7 der Abtragwalze 3 angeordneten seitlichen Begrenzungsflächen der Absaughaube 4 sind bis zu den Leitblechen 13 herunter gezogen. Auf diese Weise wird vermieden, dass durch einen Spalt zwischen den Leitblechen 13 und der Absaughaube 4 Falschluft in die Absaughaube 4 gelangt, welche die Strömungsverhältnisse innerhalb der Absaughaube 4 nachteilig beeinflussen würde.</p>
<p id="p0028" num="0028"><figref idref="f0003">Figur 4</figref> zeigt in schematische Darstellung eine Ansicht eines Abtragorgans 1 aus Richtung B nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref>. Die Begrenzungsfläche 15 des ersten Teils 10 der Absaughabe 4 erstreckt zwischen der Begrenzungsfläche 30 des zweiten Teils 11 der Absaughaube 4 und dem und dem Rost 5. In der Begrenzungsfläche 15 sind Falschluftöffnungen 9 vorgesehen. In der gezeigten Darstellung sind beispielhaft mehrere Schlitze 9 angeordnet. Es sind jedoch auch runde Löcher, horizontale Schlitze, andere geometrische Formen wie beispielsweise Sicken denkbar. Die Schlitze 9 sind teilweise durch eine Abdeckung 33 verschlossen. Durch Verschieben der Abdeckung 33 können die Falschluftöffnungen 9 vergrössert oder verkleinert und damit eingestellt werden. Die Position der Schlitze 9 gegenüber der Achse 7 der Abtragwalze ist willkürlich gewählt und ist den Strömungsverhältnissen anzupassen. Die dargestellte<!-- EPO <DP n="12"> --> Anordnung der Falschluftöffnungen 9 stellt eine mögliche Variante dar. Auch kann die Einstellung des Querschnitts der Falschluftöffnungen 9 über eine Aktorik erfolgen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Abtragorgan (1) zum Abtragen von Faserflocken von Faserballen (2) mit einer Abtragwalze (3) mit einer Achse (7) und mit Zähnen (6), einer über der Abtragwalze (3) angeordnete Absaughaube (4) und einem unterhalb der Abtragwalze (3) angeordneten Rost (5), durch welchen die Zähne (6) der Abtragwalze (3) hindurchgreifen, und das Abtragorgan (1) einseitig an einem Abtragturm (8) gelagert ist, wobei die Absaughaube (4) gebildet ist aus einem über die Abtragwalze (3) gestülpten ersten Teil (10), bei dem die sich quer zur Achse (7) der Abtragwalze (3) gegenüberliegenden seitlichen Begrenzungsflächen (14, 15) mit zunehmendem Abstand von der Achse (7) einander nähern, mit einem ersten Neigungswinkel (α) auf der dem Abtragturm (8) zugewandten Seite der Absaughaube (4) und einem zweiten Neigungswinkel (β) auf der dem Abtragturm (8) abgewandten Seite der Absaughaube (4), und aus einem in Richtung der Achse (7) mit einer bogenförmigen Begrenzungsfläche (30) versehenen zweiten Teil (11), welcher zwischen dem ersten Teil (10) und einem im Abtragturm (8) angeordneten Transportkanal (12) angeordnet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die seitliche Begrenzungsfläche (15) des ersten Teils (10) der Absaughaube (4) auf der dem Abtragturm (8) abgewandten Seite mit Falschluftöffnungen (9) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die seitliche Begrenzungsfläche (14) des ersten Teils (10) der Absaughaube (4) auf der dem Abtragturm (8) zugewandten Seite mit Falschluftöffnungen (16) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Falschluftöffnungen (9, 16) in ihrem Querschnitt einstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Teil (10) der Absaughaube (4) in Richtung der Achse (7) der Abtragwalze (3) symmetrisch angeordnet ist.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Teil (10) der Absaughaube (4) in Querrichtung zur Achse (7) der Abtragwalze (3) symmetrisch angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) zwischen 25° und 40° betragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) gleich gross sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Neigungswinkel (α) und der zweite Neigungswinkel (β) 30° betragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Falschluftöffnungen (9, 16) in ihrem Querschnitt einstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Abtragorgan (1) zum Abtragen von Faserflocken von Faserballen (2) mit einer Abtragwalze (3) mit einer Achse (7) und mit Zähnen (6), einer über der Abtragwalze (3) angeordnete Absaughaube (4) und einem unterhalb der Abtragwalze (3) angeordneten Rost (5), durch welchen die Zähne (6) der Abtragwalze (3) hindurchgreifen, und das Abtragorgan (1) einseitig an einem Abtragturm (8) gelagert ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Rost (5) über die Absaughaube (4) hinaus zur Führung der Faserflocken an die Abtragwalze (3) durch Leitbleche (13) verlängert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Leitbleche (13) mit einem Winkel (γ) von 5° bis 30° nach oben geneigt sind.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Leitbleche (13) in ihrer Ausdehnung quer zur Achse (7) der Abtragwalze (3) zwischen 200 und 400 mm betragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Leitbleche (13) ortsfest am Abtragorgan (1) befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Leitbleche (13) derart mit der Absaughaube (4) verbunden sind, dass zwischen Absaughaube (4) und Leitblech (13) keine Falschluft in die Absaughaube (4) gelangt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Abtragorgan (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine einzige Abtragwalze (3) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A take-off unit (1) for taking-off fiber tufts from fiber bales (2), comprising a take-off roller (3) having an axis (7) and teeth (6), a suction hood (4) arranged above the take-off roller (3) and a grid (5) that is arranged below the take-off roller (3) and through which the teeth (6) of the take-off roller (3) extend, the take-off unit (1) being mounted on one side on a take-off tower (8), wherein the suction hood (4) is formed from a first part (10) that is put over the take-off roller (3) and in which the lateral boundary surfaces (14, 15), which oppose one another transverse to the axis (7) of the take-off roller (3), approach one another with increasing distance from the axis (7) at a first inclination angle (α) on that side of the suction hood (4) that faces towards the take-off tower (8) and at a second inclination angle (β) on that side of the suction hood (4) that faces away from the take-off tower (8), and from a second part (11) that is provided in the direction of the axis (7) with a curved boundary surface (30), the second part being arranged between the first part (10) and a transport channel (12) arranged in the take-off tower (8), <b>characterized in that</b> the lateral boundary surface (15) of the first part (10) of the suction hood (4) is provided with leak air openings (9) on the side facing away from the take-off tower (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The take-off unit (1) according to claim 1, <b>characterized in that</b> the lateral boundary surface (14) of the first part (10) of the suction hood (4) is provided with leak air openings (16) on the side facing towards the take-off tower (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The take-off unit (1) according to claim 1 or claim 2, <b>characterized in that</b> the leak air openings (9, 16) are adjustable with respect to their cross-section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first part (10) of the suction hood (4) is arranged symmetrically in the direction of the axis (7) of the take-off roller (3).<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first part (10) of the suction hood (4) is arranged symmetrically in the transverse direction to the axis (7) of the take-off roller (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) range between 25° and 40°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) are equal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The take-off unit (10) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first inclination angle (α) and the second inclination angle (β) are 30°.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the leak air openings (9, 16) are adjustable with respect to their cross-section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The take-off unit (1) for taking off fiber tufts from fiber bales (2), comprising a take-off roller (3) having an axis (7) and teeth (6), a suction hood (4) arranged above the take-off roller (3) and a grid (5) that is arranged below the take-off roller (3) and through which the teeth (6) of the take-off roller (3) extend, the take-off unit (1) being mounted on one side on a take-off tower (8), <b>characterized in that</b> the grid (5) is extended beyond the suction hood (4) by guide plates (13) so as to guide the fiber tufts to the take-off roller (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The take-off unit (1) according to claim 10, <b>characterized in that</b> the guide plates (13) are inclined upwards at an angle (γ) of from 5° to 30°.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of claims 10 or 11, <b>characterized in that</b> the extent of the guide plates (13) transverse to the axis (7) of the take-off roller (3) is between 200 and 400 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of claims 10 to 12, <b>characterized in that</b> the guide plates (13) are fastened stationarily on the take-off unit (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of claims 10 to 13, <b>characterized in that</b> the guide plates (13) are connected to the suction hood (4) in such a manner that no leak air enters the suction hood (4) between the suction hood (4) and the guide plate (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The take-off unit (1) according to any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> a single take-off roller (3) is provided.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1), destiné à enlever des flocons de fibres de balles de fibres (2), qui comprend un rouleau d'enlèvement (3) qui est pourvu d'un axe (7) et de dents (6), une hotte d'aspiration (4) qui est disposée au-dessus du rouleau d'enlèvement (3) et une grille (5) qui est disposée au-dessous du rouleau d'enlèvement (3), à travers laquelle les dents (6) du roulement d'enlèvement (3) s'engagent et par le biais de laquelle l'élément d'enlèvement (1) est monté sur un côté sur une tour d'enlèvement (8), la hotte d'aspiration (4) étant formée d'une première partie (10) qui est placée sur le rouleau d'enlèvement (3) et dans laquelle les surfaces de délimitation latérales (14, 15), opposées transversalement par rapport à l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3), se rapprochent, à mesure que la distance à l'axe (7) augmente, avec un premier angle d'inclinaison (α) du côté de la hotte d'aspiration (4) qui est dirigé vers la tour d'enlèvement et un second angle d'inclinaison (ß) du côté de la hotte d'aspiration (4) qui est opposé à la tour d'enlèvement, et d'une seconde partie (11) qui est pourvue d'une surface de limitation incurvée (30) et qui est disposée entre la première partie (10) et un conduit de transport (12) disposé dans la tour d'enlèvement, <b>caractérisé en ce que</b> la surface de délimitation latérale (15) de la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est pourvue, du côté opposé à la tour d'enlèvement (8) d'orifices d'air parasite (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la surface de délimitation latérale (14) de la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est pourvue, du côté dirigé vers la tour d'enlèvement (8), d'orifices d'air parasite (16).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> les orifices d'air parasite (9, 16) ont une section transversale réglables.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est disposée symétriquement par rapport à la direction de l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Élément (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la première partie (10) de la hotte d'aspiration (4) est disposée symétriquement par rapport à la direction transversale à l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) est compris entre 25° et 40°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) sont égaux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le premier angle d'inclinaison (α) et le second angle d'inclinaison (ß) sont de 30°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les orifices d'air parasite (9, 16) ont une section transversale réglable.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1), destiné à enlever des flocons de fibres de balles de fibres (2), qui comprend un rouleau d'enlèvement (3) qui est pourvu d'un axe (7) et de dents (6), une hotte d'aspiration (4) qui est disposée au-dessus du rouleau d'enlèvement (3) et une grille (5) qui est disposée au-dessous du rouleau d'enlèvement (3), à travers laquelle les dents (6) du roulement d'enlèvement (3) s'engagent et par le biais de laquelle l'élément d'enlèvement (1) est monté sur un côté sur une tour d'enlèvement (8), <b>caractérisé en ce que</b> la grille (5) est prolongée, au-delà de la hotte d'aspiration (4), par des tôles de guidage (13) afin<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon la revendication 10, <b>caractérisé en ce que</b> les tôles de guidage (13) sont inclinées vers le haut avec un angle (γ) de 5° à 30°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 ou 11, <b>caractérisé en ce que</b> les tôles de guidage (13) ont une dimension, transversalement à l'axe (7) du rouleau d'enlèvement (3), comprise entre 200 et 400 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> les tôles de guidage (13) sont fixées de façon immobile à l'élément d'enlèvement (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications 10 à 13, <b>caractérisé en ce que</b> les tôles de guidage (13) sont reliées à la hotte d'aspiration (4) de telle sorte que de l'air parasite ne passe pas entre la hotte d'aspiration (4) et la tôle de guidage (13) pour entrer dans la hotte d'aspiration (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Élément d'enlèvement (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu un seul rouleau d'enlèvement (3).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="148" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0003" num="3,4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="138" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0456697A"><document-id><country>EP</country><doc-number>0456697</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE3334222"><document-id><country>DE</country><doc-number>3334222</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE3722317"><document-id><country>DE</country><doc-number>3722317</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0006]</crossref></li>
</ul></p>
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