[0001] Die Erfindung betrifft eine Vier-Ventil-Hochdruckpumpe mit
- a) einem Antrieb;
- b) einem Pumpenteil, das seinerseits umfasst:
ba) einen Zylinder;
bb) zwei an den Stirnseiten des Zylinders angeordnete Zylinderblöcke, durch welche
jeweils ein Überleitkanal verläuft, der sich an gegenüberliegenden Enden in eine Außenfläche
der Zylinderblocks öffnet und im mittleren Bereich mit dem Innenraum des Zylinders
kommuniziert;
- c) einem Einlass-Gehäuseteil, das aufweist:
ca) einen Einlass für das zu pumpende Medium;
cb) einen mit dem Einlass kommunizierenden Medienkanal, in dem beidseits der Mündungsstelle
des Einlasses jeweils ein Rückschlagventil angeordnet ist und der an seinen gegenüberliegenden
Enden jeweils mit dem Überleitkanal eines Zylinderblocks kommuniziert;
- d) einem Auslass-Gehäuseteil, das aufweist:
da) einen Auslass für das zu pumpende Medium;
db) einen mit dem Auslass kommunizierenden Medienkanal, in dem beidseits der Mündungsstelle
des Auslasses jeweils ein Rückschlagventil angeordnet ist und der an seinen gegenüberliegenden
Enden jeweils mit einem Überleitkanal eines Zylinderblocks kommuniziert;
- e) einem in dem Zylinder hin und her beweglichen Kolben, der in Antriebsverbindung
mit dem Antrieb steht.
[0002] Hochdruckpumpen dieser Art (und ähnlicher Art, siehe
EP 0 295 123) werden gegenwärtig in großem Umfang bei der Applikation von Medien insbesondere
in der Automobilinstustrie eingesetzt. So wird mit ihnen beispielsweise PVC-Material
als Unterbodenschutz oder Wachs zur Hohlraumversiegelung aufgebracht. Auch Kleber
werden mit derartigen Pumpen verarbeitet. Grundsätzlich sind aber Vier-Ventil-Hochdruckpumpen
auch für Flüssigkeiten geeignet und selbstverständlich für andere Einsatzgebiete als
das Aufbringen von Materialien und auch außerhalb der Automobilindustrie geeignet.
[0003] Bei bekannten Vier-Ventil-Hochdruckpumpen der eingangs genannten Art überdecken die
beiden Zylinderblöcke in - bezogen auf die Achse des Zylinders - radialer Richtung
sowohl das Einlass-Gehäuseteil als auch das Auslass-Gehäuseteil. Mittels Zugankern,
welche die Zylinderblocks achsparallel durchsetzen, werden die verschiedenen Teile
zusammengespannt.
[0004] Diese Bauweise hat jedoch verschiedene Nachteile. Die so gebaute Pumpe ist sehr schwer,
was deren Handhabung und insbesondere Transport verkompliziert. Darüber hinaus muss
die Pumpe zur Wartung der verschiedenen Ventile, die in dem Einlass-Gehäuseteil und
dem Auslass-Gehäuseteil enthalten sind, weitgehend demontiert werden, was sehr aufwändig
ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vier-Ventil-Hochdruckpumpe der eingangs
genannten Art so auszubilden, dass sie besser transportfähig und die Wartung der Ventile
erleichtert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
f) das Einlass-Gehäuseteil und/oder das Auslass-Gehäuseteil seitlich lösbar an den
Zylinderblöcken befestigt ist, derart, dass es ohne weitere Demontage des Pumpenteils
abnehmbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird erkannt, dass die in axialer Richtung erfolgende Verspannung
der Zylinderblöcke, des Einlass- und des Auslass-Gehäuseteiles zu den oben genannten
Nachteilen führt. Die Erfindung ersetzt daher diese Art der axialen Verspannung durch
eine Befestigung des Einlass-Gehäuseteiles und/oder des Auslass-Gehäuseteiles von
der Seite her an den Zylinderblöcken mit Hilfe gesonderter Befestigungsmittel, beispielsweise
mit Hilfe normaler Schrauben. Die Verspannung der verschiedenen Bauteile geschieht
dabei in - bezogen auf die Achse des Zylinders - radialer Richtung. Die Zylinderblöcke
überdecken das Einlass-Gehäuseteil und/oder das Auslass-Gehäuse in radialer Richtung
nicht mehr. So lassen sich Einlass-Gehäuseteil und/oder Auslass-Gehäuseteil problemlos
von den anderen Komponenten des Pumpenteils lösen, sei dies, um auf diese Weise mehrere
leichtere Teile zum Transport zu erhalten, sei dies, um zu Wartungszwecken Zugang
zu den Ventilen zu erhalten.
[0008] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das Einlass-Gehäuseteil
und/oder das Auslass-Gehäuseteil nach Lösen eines Teils der Befestigungsmittel um
eine senkrecht zur Achse des Zylinders verlaufende Achse verschwenkbar ist. In manchen
Fällen ist es, um Zugang zu den Ventilen zu erhalten, nicht erforderlich, das Einlass-Gehäuseteil
bzw. das Auslass-Gehäuseteil vollständig von dem restlichen Pumpenteil abzunehmen.
Es genügt, es so weit zu verschwenken, bis Zugang zu den Ventilen möglich ist.
[0009] Dieser Zugang wird bei demjenigen Ausführungsbeispiel der Erfindung erleichtert,
bei dem der Medienkanal des Einlass-Gehäuseteils und/oder der Medienkanal des Auslass-Gehäuseteils
mindestens eine bis zu einer Außenfläche reichende Öffnung aufweist, die durch einen
Stopfen verschließbar ist. Wird der Stopfen entfernt, können über die fragliche Öffnung
die Rückschlagventile in dem Medienkanal erreicht werden.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert; es zeigen
- Figur 1
- die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Vier-Ventil-Hochdruckpumpe;
- Figur 2
- in größerem Maßstab einen Schnitt durch das Pumpenteil der Vier-Ventil-Hochdruckpumpe
aus Figur 1;
- Figur 3
- einen Schnitt gemäß Linie III-III von Figur 1;
- Figur 4
- einen Schnitt, ähnlich der Figur 3, durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vier-VentilHochdruckpumpe;
- Figur 5
- einen Schnitt, ähnlich den Figuren 3 und 4, durch ein drittes Ausführungsbeispiel
einer Vier-Ventil-Hochdruckpumpe;
- Figur 6
- schematisch die Art und Weise, wie eine Ventileinheit von dem Pumpenteil der Hochdruckpumpe
abmontiert werden kann;
- Figur 7
- eine Ansicht, ähnlich der Figur 1 eines vierten Ausführungbeispiels einer Vier-Ventil-Hochdruckpumpe;
- Figur 8
- die Vier-Ventil-Hochdruckpumpe der Figur 7 gesehen in Richtung des dortigen Pfeiles
350;
- Figur 9
- eine Ansicht, ähnlich der Figur 8, jedoch mit abgeschwenktem Einlass-Gehäuseteil;
- Figur 10
- die Vier-Ventil-Hochdruckpumpe der Figuren 1 bis 3 und 6 mit abgeschwenktem Einlass-Gehäuseteil.
[0011] Zunächst wird auf Figur 1 Bezug genommen, in welcher in einer Seitenansicht die wesentlichen
Bauteile einer Vier-Ventil-Hochdruckpumpe dargestellt sind. Diese ist insgesamt mit
dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet. Sie umfasst einen Antrieb 2, der von beliebiger
Bauweise sein kann, beispielsweise elektrisch oder pneumatisch arbeitet. Der Antrieb
2 ist nur teilweise und schematisch gezeigt. Im vorliegenden Zusammenhang von Interesse
ist das eigentliche Pumpenteil 3, das nachfolgend im Einzelnen beschrieben wird. Es
steht mit dem Antrieb 2 über vier stangenartige Zuganker 4 (vgl. Figur 3) in Verbindung,
welche durch das Pumpenteil 2 in weiter unten noch näher erläuterter Weise hindurchgeführt
und von unten her mittels Muttern 5 befestigt sind.
[0012] Wie insbesondere der Figur 2 zu entnehmen ist, umfasst das Pumpenteil 2 einen Zylinder
9, dessen Innenraum durch einen Kolben 6 in einen unteren Arbeitsraum 7 und einen
oberen Arbeitsraum 8 unterteilt ist. Oberhalb und unterhalb des Zylinders 9 ist jeweils
ein massiver Zylinderblock 10 bzw. 11 angeordnet. Die Zylinderblöcke 10, 11 sind in
der Draufsicht, wie der Figur 3 zu entnehmen ist, achteckig; sie werden von den Zugankern
4 durchstoßen. Beide Zylinderblöcke 10, 11 besitzen jeweils einen Überleitkanal 12
bzw. 13, der sich mit gegenüberliegenden Ende zu gegenüberliegenden Seitenflächen
(Stirnflächen) und aufgrund seiner abgewinkelten Form im mittleren Bereich in den
jeweils benachbarten Arbeitsraum 7 oder 8 des Zylinders 9 öffnet.
[0013] Der Kolben 6 sitzt auf einer Kolbenstange 14, die mit einem ersten Abschnitt 14a
durch den Überleitkanal 12 des Zylinderblockes 10 und aus diesem nach oben heraus
geführt ist. Dieser Abschnitt 14a der Kolbenstange 14 steht, wie der Figur 1 zu entnehmen
ist, mit dem Ausgangsglied des Antriebs 2 in Verbindung.
[0014] Ein unterer Abschnitt 14b der Kolbenstange 14 ist in ähnlicher Weise nach unten durch
den unteren Zylinderblock 11 hindurchgeführt und bewegt sich mit seinem unteren Endbereich
in einer Kolbenstangenführung 16, die ebenfalls in Figur 1 zu sehen ist.
[0015] An gegenüberliegenden Seiten der Zylinderblöcke 10, 11 ist jeweils eine Ventileinheit
17 bzw. 18 angeschraubt. Jede Ventileinheit 17, 18 besitzt ein Gehäuseteil 20 bzw.
21, das von einem Medienkanal 22 bzw. 23 durchzogen wird. Die Medienkanäle 22, 23
verlaufen in einem vertikalen Ast über nahezu die gesamte Vertikalabmessung der Gehäuseteile
20, 21, biegen dann aber rechtwinklig um und münden so in die Seitenfläche der Gehäuseteile
20, 21, dass sie jeweils mit den benachbarten Enden der Überleitkanäle 12 bzw. 13
fluchten.
[0016] Die in den Figuren 1 und 2 jeweils links dargestellte Ventileinheit 17 ist als Einlass-Ventileinheit
ausgestaltet. Daher wird das ihr zugehörige Gehäuseteil 20 nachfolgend "Einlass-Gehäsueteil"
genannt. Dieses besitzt einen Einlass 24, dem das zu pumpende Medium mit einem gewissen
Ladedruck zugeführt wird. Der Einlass 24 mündet in den Medienkanal 22 und zwar an
einer Stelle zwischen zwei federbelasteten Rückschlagventilen 25, 26.
[0017] Die in den Figuren 1 und 2 rechts dargestellte Ventileinheit 18 dient als Auslass-Ventileinheit.
Daher wird das ihr zugehörige Gehäuseteil 21 nachfolgend "Auslass-Gehäuseteil" genannt.
Dieses besitzt hierzu einen Auslass 27, der von einer Stelle des Medienkanals 23 ausgeht,
die zwischen zwei federbelasteten Rückschlagventilen 28, 29 liegt.
[0018] Die Funktionsweise des Pumpenteiles 2 entspricht vollständig derjenigen beim Stande
der Technik und braucht daher nicht detailliert erläutert zu werden.
[0019] Figur 2 zeigt das Pumpenteil 2 während des Abwärtshubes seines Kolbens 6. Hier ist
aufgrund des vom Kolben 6 ausgeübten Druckes das Einlass-Rückschlagventil 25 geschlossen
und das Auslass-Rückschlagventil 29 geöffnet. Das gepumpte Medium wird vom Kolben
6 aus dem unteren Arbeitsraum 7 nach unten verdrängt und fließt über den Überleitkanal
13 in den Medienkanal 23 sowie durch das geöffnete Rückschlagventil 29 zum Auslauf
27.
[0020] Aufgrund.des Ladedruckes des über den Einlass 24 zugeführten Mediums und aufgrund
der Saugwirkung des Kolbens 6 bei seiner Abwärtsbewegung ist das in Figur 2 obere
Einlass-Rückschlagventil 26 geöffnet; das Medium kann aus dem Einlass 24 in den Medienkanal
22, von dort nach oben durch das Rückschlagventil 26 in den Überleitkanal 12 und schlussendlich
in den oberen Arbeitsraum 8 des Zylinders 9 fließen. Das in Figur 2 obere Auslass-Rückschlagventil
28 ist dabei geschlossen.
[0021] Beim Aufwärtshub des Kolbens 6 verändern die Rückschlagventile 25, 26, 28, 29 ihren
Öffnungszustand. Dann strömt das über den Einlass 24 zugeführte Medium in dem Medienkanal
22 nach unten und von unten her in den ersten Arbeitsraum 7 des Zylinders 9 ein, während
das im zweiten Arbeitsraum 8 befindliche Medium von dem nach oben wandernden Kolben
6 über das Auslass-Rückschlagventil 28 zum Auslass 27 gelangt.
[0022] Die Besonderheit des beschriebenen Pumpenteils 2 liegt in der Anordnung der vier
Ventile 25, 26, 28, 29 in von außen her an den Zylinderblocks 10, 11 befestigten gesonderten
Ventileinheiten. Durch diese Konstruktionsweise ergeben sich verschiedene Vorteile:
Zum einen ist es möglich, zum Transport die Ventileinheiten 17, 18 von dem mittleren
Pumpenteil abzunehmen. Es ergeben sich dann Baugruppen mit einem Gewicht, das verhältnismäßig
leicht handzuhaben ist. Insbesondere bei Verwendung von Aluminium als Material können
so für die Baugruppen Gewichte in der Größenordnung von 10 kg erreicht werden.
[0023] Ein mindestens ebenso wichtiger Vorteil der beschriebenen Konstruktion liegt in der
leichten Wartungsmöglichkeit für die verschiedenen Ventile 25, 26, 28, 29. Bei Störungen,
beispielsweise bei Verstopfungen, können die Gehäuseblöcke 20, 21 der Ventileinheiten
17, 18 leicht vom Mittelteil abgenommen werden, wie dies schematisch in Figur 6 dargestellt
ist. Dann können insbesondere auch die Ventile 25, 26, 28, 29 leicht kontrolliert
oder gegegenenfalls ausgetauscht werden, ohne dass das gesamte Pumpenteil 2 demontiert
werden müsste.
[0024] Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel war nur ein Einlass 24 und nur ein
Auslass 27 vorgesehen. Grundsätzlich sind jedoch auch Konstruktionen denkbar, bei
denen mehrere Ein- und/oder Auslässe verwendet werden. Zwei solche Beispiele sind
in den Figuren 4 und 5 dargestellt.
[0025] In Figur 4 besitzt das Pumpenteil 103 einen Einlass 124 sowie drei Auslässe 127a,
127b, 127c. Diese Pumpe kann beispielsweise so eingesetzt werden, dass der Auslass
127a als Reserve dient, während die Auslässe 127b, 127c zu unterschiedlichen Verbrauchern
führen.
[0026] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Einlässe 224a, 224b
sowie fünf Auslässe 227a, 227b, 227c, 227d und 227e vorgesehen. Damit sind sieben
Seiten der Zylinderblocks 210, 211 belegt. Grundsätzlich könnte auch die achte Seite
der Zylinderblocks 210, 211 mit einem weiteren Aus- oder Einlass belegt werden. Dies
ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Figur 5 nicht der Fall. Die hierfür vorgesehenen
Öffnungen in den Zylinderblocks 210, 211 sind statt dessen durch eine Verschlussplatte
230 verschlossen.
[0027] In vielen Fällen ist es zur Wartung der verschiedenen Ventile in dem Pumpenteil 3
nicht erforderlich, die diese enthaltenden Gehäuseteile 17, 18 vollständig abzunehmen.
Es genügt dann, wie in Figur 10 für das Ausführungsbeispiel der Figur 1 dargestellt
ist, nur drei der vier Befestigungsschrauben 19 zu entfernen. Sodann kann das entsprechende
Gehäuseteil 17 oder 18 um die verbleibende Schraube 19 als Schwenkachse verschwenkt
werden. Dann werden die Stopfen 31, welche die Öffnungen 30 der Medienkanäle 22, 23
verschließen, leicht zugänglich und können entfernt werden, so dass die Ventile 25,
26 bzw. 28, 29 über die Medienkanäle 22, 23 zu Wartungszwecken leicht erreicht werden
können.
[0028] In den Figuren 7 bis 9 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei
dem die Verschwenkung in etwas anderer Weise geschieht. Hier ist koaxial zum Einlass
324 bzw. zum Auslass 327 eine gesonderte Drehachse 333 vorgesehen. Werden die vier
Befestigungssschrauben 319 gelöst, kann das entsprechende Gehäuseteil 317 bzw. 318
um diese Drehachse 333 verschwenkt werden, wie dies der Figur 9 zu entnehmen ist.
Erneut werden die zu den Medienkanälen führenden Stopfen zugänglich und können zu
Wartungszwecken entfernt werden.
1. Vier-Ventil-Hochdruckpumpe mit
a) einem Antrieb (2) ;
b) einem Pumpenteil (3), das seinerseits umfasst:
ba) einen Zylinder (9);
bb) zwei an den Stirnseiten des Zylinders (9) angeordnete Zylinderblöcke (10, 11),
durch welche jeweils ein Überleitkanal (12, 13) verläuft, der sich an gegenüberliegenden
Enden in eine Außenfläche des Zylinderblocks (10, 11) öffnet und im mittleren Bereich
mit dem Innenraum des Zylinders (9) kommuniziert;
c) einem Einlass-Gehäuseteil (17), das aufweist:
ca) einen Einlass (24) für das zu pumpende Medium;
cb) einen mit dem Einlass (24) kommunizierenden Medienkanal (22), in dem beidseits
der Mündungsstelle des Einlasses (24) jeweils ein Rückschlagventil (25, 26) angeordnet
ist und der an seinen gegenüberliegenden Enden jeweils mit dem Überleitkanal (12,
13) eines Zylinderblocks (10, 11) kommuniziert;
d) einem Auslass-Gehäuseteil (18), das aufweist:
da) einen Auslass (27) für das zu pumpende Medium;
db) einen mit dem Auslass (27) kommunizierenden Medienkanal (23), in dem beidseits
der Mündungsstelle des Auslasses (27) jeweils ein Rückschlagventil (28, 29) angeordnet
ist und der an seinen gegenüberliegenden Enden jeweils mit einem Überleitkanal (12,
13) eines Zylinderblocks (10, 11) kommuniziert;
e) einem in dem Zylinder (9) hin- und her beweglichen Kolben (8), der in Antriebsverbindung
mit dem Antrieb (2) steht;
dadurch gekennzeichnet, dass
f) das Einlass-Gehäuseteil (17) und/oder das Auslass-Gehäuseteil (18) seitlich lösbar
an den Zylinderblocks (10, 11) befestigt ist, derart, dass es ohne weitere Demontage
des Pumpenteils (3) abnehmbar ist.
2. Vier-Ventil-Hochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass das Einlass-Gehäuseteil (7) und/oder das Auslass-Gehäuseteil (8) nach Lösen eines
Teils der Befestigungsmittel (19) um eine senkrecht zur Achse des Zylinders (9) verlaufende
Achse verschwenkbar ist.
3. Vier-Ventil-Hochdruckpumpe nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, dass der Medienkanal (22) des Einlass-Gehäuseteils (17) und/oder der Medienkanal (23)
des Auslass-Gehäuseteils (18) mindestens eine bis zu einer Außenfläche reichende Öffnung
(30) aufweist, die durch einen Stopfen (31) verschließbar ist.
1. A four-valve high pressure pump having
a) a drive (2):
b) a pump part (3) which in turn comprises:
ba) a cylinder (9);
bb) two cylinder blocks (10, 11), which are arranged on the end faces of the cylinder
(9) and through which a respective transition channel (12, 13) extends, which opens
at opposing ends into an outer surface of the cylinder block (10) and communicates
in the central region with the interior of the cylinder (9);
c) an inlet housing part (17), which has ca) a media channel (22) which communicates
with the inlet (24) and in which a respective non-return valve (25, 26) is arranged
on both sides of the opening point of the inlet (24) which and communicates at its
opposing ends with a respective transition channel (12, 13) of a cylinder block (10,
11);
d) an outlet housing part (18), which has:
da) an outlet (27) for the medium to be pumped:
db) a media channel (23) which communicates with the outlet (27) and in which a respective
non-return valve (28, 29) is arranged on both sides of the opening point of the outlet
(27) and which communicates at its opposing ends with a respective transition channel
(12, 13) of a cylinder block (10, 11);
e) a piston (8) which is movable back and forth in the cylinder (9) and is in driving
communication with the drive (2);
characterised in that
f) the inlet housing part (17) and/or the outlet housing part (18) is releasably fastened
laterally on the cylinder blocks (10, 11) in such a way that it can be removed without
further dismantling the pump part (3).
2. A four-valve high pressure pump according to Claim 1, characterised in that the inlet housing part (7) and/or the outlet housing part (8) is pivotable about
an axis extending perpendicularly to the axis of the cylinder (9) after part of the
fastening means (19) has been released.
3. A four-valve high pressure pump according to Claim 1 or 2, characterised in that the media channel (22) of the inlet housing part (17) and/or the media channel (23)
of the outlet housing part (18) has at least one opening (30) which reaches as far
as an outer surface and can be closed by a plug (31).
1. Pompe haute pression à quatre soupapes comprenant
a) un entraînement (2) ;
b) une partie pompe (3) qui elle-même comprend :
ba) un cylindre (9) ;
bb) deux blocs-cylindres (10, 11) disposés sur les faces frontales du cylindre (9),
à travers lesquels s'étend un canal de transfert (12, 13) respectif qui s'ouvre à
des extrémités opposées dans une surface extérieure du bloc-cylindre (10, 11) et communique
dans une zone centrale avec l'espace intérieur du cylindre (9) ;
c) une partie boîtier d'entrée (17) qui présente :
ca) une sortie (24) pour le milieu à pomper ;
cb) un canal de transport de milieu (22) communiquant avec l'entrée (24), dans lequel
un clapet anti-retour (25, 26) est respectivement disposé de chaque côté de l'embouchure
de l'entrée (24) et qui communique à ses extrémités opposées chaque fois avec le canal
de transfert (12, 13) d'un bloc-cylindre (10, 11) ;
d) une partie boîtier de sortie (18) qui présente :
da) une sortie (27) pour le milieu à pomper ;
db) un canal de transport de milieu (23) communiquant avec la sortie (27), dans lequel
un clapet anti-retour (28, 29) est respectivement disposé de chaque côté de l'embouchure
de la sortie (27) et qui communique à ses extrémités opposées chaque fois avec un
canal de transfert (12, 13) d'un bloc-cylindre (10, 11) ;
e) un piston (8) mobile en va-et-vient dans le cylindre (9), qui est en liaison d'entraînement
avec l'entraînement (2) ;
caractérisée en ce que
f) la partie boîtier d'entrée (17) et/ou la partie boîtier de sortie (18) sont fixées
de manière détachable latéralement sur les blocs-cylindres (10, 11), de telle sorte
qu'elles peuvent être enlevées sans autre démontage de la partie pompe (3).
2. Pompe haute pression à quatre soupapes selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie boîtier d'entrée (7) et/ou la partie boîtier de sortie (8) peuvent pivoter
autour d'un axe s'étendant perpendiculairement à l'axe du cylindre (9) après desserrage
d'une partie des moyens de fixation (19).
3. Pompe haute pression à quatre soupapes selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le canal de transport de milieu (22) de la partie boîtier d'entrée (17) et/ou le
canal de transport de milieu (23) de la partie boîtier de sortie (18) présentent au
moins une ouverture (30) s'étendant jusqu'à une surface extérieure, qui peut être
fermée par un bouchon (31).