(19)
(11) EP 2 895 418 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.04.2018  Patentblatt  2018/17

(21) Anmeldenummer: 13762991.1

(22) Anmeldetag:  12.09.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66C 23/34(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/002745
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/040737 (20.03.2014 Gazette  2014/12)

(54)

TURMDREHKRAN

ROTATING TOWER CRANE

GRUE À TOUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 13.09.2012 DE 102012018111

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.07.2015  Patentblatt  2015/30

(73) Patentinhaber: Liebherr-Werk Biberach GmbH
88400 Biberach an der Riß (DE)

(72) Erfinder:
  • ASSFALG, Martin
    88448 Attenweiler (DE)

(74) Vertreter: Thoma, Michael 
Lorenz Seidler Gossel Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft mbB
Widenmayerstraße 23 80538 München
Widenmayerstraße 23 80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 225 152
DE-U1- 29 819 058
CN-B- 101 962 156
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Turmdrehkran mit einem teleskopierbaren Turm sowie einem am Turm schwenkbar gelagerten Ausleger, der in eine Transportstellung an den Turm anklappbar ist.

    [0002] Derartige Turmdrehkrane sind beispielsweise aus den Schriften EP 1 084 983, EP 2 210 851 oder EP 2 377 804 bekannt und können insbesondere als Mobil- bzw. Fahrzeugkrane ausgebildet sein, da sich der Kran durch die Teleskopierbarkeit des Turms und die Anklappbarkeit des Auslegers rasch aufrichten bzw. zusammenfalten lässt, so dass der Kran ohne längere Rüstzeiten von Einsatzort zu Einsatzort verbracht werden kann, um gegebenenfalls auch nur einzelne Hubaufgaben wahrzunehmen. Ferner zeigt die DE 298 19 058 U1 einen Turmdrehkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ähnliche Krane sind aus den Schriften CN 101 962 156 B und EP 12 25 152 A1 bekannt.

    [0003] Wie beispielsweise die EP 1 0 84 983 näher beschreibt und zeigt, kann der aus mehreren Teleskopteilen bestehende Turm zum Zwecke des Transports zusammenteleskopiert und auf dem Oberwagen in liegender Ausrichtung abgelegt werden, wobei der am Turm um eine quer verlaufende Schwenkachse schwenkbar angelenkte Ausleger in sich zickzackförmig zusammenklappbar und im zusammengeklappten Zustand an den Turm anklappbar ist, so dass der einteleskopierte Turm schnittsverjüngung des Turmfußteils einfahren kann. Durch die genannten Abspreizstellmittel und das Wegspreizen des Auslegers vom Turm beim Turmteleskopieren ist sichergestellt, dass die Laufkatze aus besagter Querschnittsverjüngung herausfährt bzw. herausgeschwenkt ist und beim Austeleskopieren nicht auf die im Querschnitt zunehmende Umfangskontur des Turmfußteils auffährt. Betrachtet man den Turm in Turmlängsrichtung, können sich in der vollends angeklappten Transportstellung des Auslegers zum Turm hin vorspringende Auslegeranbauteile wie die vorgenannte Laufkatze oder andere Hubmittelanbauteile innerhalb einer den Turm umgebenden Hüllkontur befinden, die vom maximalen Turmdurchmesser bzw. der maximalen Turmquerschnittserstreckung und -umfangskontur bestimmt wird, während sich in der abgespreizten Teleskopierstellung des Auslegers die genannten vorspringenden Anbauteile außerhalb der genannten Hüllkontur befinden, so dass der Turm austeleskopiert werden kann, ohne dass die genannten vorspringenden Anbauteile mit der Turmkontur kollidieren.

    [0004] In Weiterbildung der Erfindung kann der Ausleger vollends frei von Gleit- oder Rollenführungen ausgebildet sein, welche den Ausleger beim Turmteleskopieren am Turm führen würden. Der Ausleger wird frei auskragend von dem Turmteil abgespreizt, an dem der Ausleger angelenkt ist, so dass der Ausleger keine Verbindung mit den anderen Turmteilen hat. Prinzipiell wären solche Gleit- oder Rollenführungsteile zwar möglich beispielsweise um zusätzliche Sicherheit zu haben oder bei einem Ausfall der Abspreizstellmittel ein Turmteleskopieren zu ermöglichen, wobei ein großer Vorteil der genannten Abspreizstellmittel aber darin besteht, dass auf solche ergänzenden Gleit- oder Rollenführungsmittel verzichtet werden kann.

    [0005] Die genannten Abspreizstellmittel können grundsätzlich verschieden ausgebildet sein, wobei die Abspreizstellmittel den Ausleger gegenüber dem Turmteleskopteil abspreizen, an dem der Ausleger schwenkbar gelagert ist, d.h. die genannten Abspreizstellmittel greifen einerseits am Ausleger und andererseits an dem genannten Turmteleskopteil an, an dem der Ausleger schwenkbar gelagert ist. Die Abspreizmittel können hierbei am Turm selbst angebracht sein, oder auch an dem abzuspreizenden Ausleger angebracht sein, oder an beiden, d.h. am Turm

    [0006] Es wurde daher bereits angedacht, die Laufkatze mit einem Abrollrad zu versehen, welches beim Austeleskopieren des Turms auf der Turmumfangsseite abrollen und die Laufkatze soweit wegdrücken kann, dass Kollisionen bzw. ein Hängenbleiben an Turmkonturen vermieden werden kann. Eine solche Laufradlösung ist jedoch relativ aufwendig und konstruktiv nicht einfach zu realisieren, da das Laufrad einen ausreichenden Durchmesser besitzen muss, was das Unterbringen des Laufrads erschwert.

    [0007] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Turmdrehkran der genannten Art zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere soll eine besondere kompakte Transportstellung erreicht werden, ohne dies durch Kollisionsprobleme beim Austeleskopieren des Turms zu erkaufen. Vorteilhafterweise soll mit einfachen Mitteln ein kollisionsfreies Austeleskopieren des Turms ermöglicht werden.

    [0008] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch einen Turmdrehkran gemäß Anspruch1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

    [0009] Es wird also vorgeschlagen, den Ausleger zusammen mit daran gegebenenfalls vorgesehenen Hubmittelanbauten wie Laufkatze, Lasthaken oder Umlenkrollen beim Turmteleskopieren ausreichend weit vom Turm weggespreizt zu halten, und zwar derart, dass beim Turmteleskopieren keine Kollisionen zwischen Ausleger und den genannten Hubmittelanbauten mit Hindernissen am Turm bzw. dem Turm selbst eintreten. Erfindungsgemäß ist der Ausleger von einem Abspreizstellmittel aus der Transportstellung vom Turm weg in eine Teleskopierstellung abspreizbar, in welcher Teleskopierstellung der Ausleger mit daran vorgesehenen Hubmittelanbauten wie Laufkatze und/oder Lasthaken beim Teleskopieren des Turms vom Turm außer Kollisionseingriff gehalten ist. Hierdurch kann einerseits der Ausleger in der Transportstellung vollends bzw. ohne Rücksicht auf die Teleskopierbarkeit an den Turm angeklappt werden, während andererseits der Ausleger, insbesondere dessen Auslegeranlenkstück beim Turmteleskopieren nicht mehr direkt am Turm entlang gleiten oder abrollen muss, sondern durch einen ausreichenden Spalt vom Turm beabstandet an diesem vorbei bewegt wird. Vorhandene Freiräume können besser als vorher für größere Systemabmessungen ausgenutzt werden, insbesondere kann der statisch wirksame Systemquerschnitt des Auslegeranlenkstücks weiter vergrößert und optimiert werden. Zudem können Quetschstellen für Hub- oder Katzfahrseile einfach vermieden werden.

    [0010] Insbesondere von Vorteil ist die genannte Abspreizbarkeit des Auslegers vom Turm beim Turmteleskopieren dann, wenn vom Ausleger vorstehende Hubmittelanbauten wie Laufkatze, Kranhaken, Seilführungen oder Umlenkrollen, die in der Transportstellung zum Turm hin über den eigentlichen Auslegerkorpus hinaus vorstehen, in der genannten Transportstellung in Ausnehmungen oder Querschnittsverjüngungen oder ähnliche Kontureinschnürungen des Turms zumindest teilweise versenkt positioniert werden. Wird beispielsweise die Laufkatze und gegebenenfalls ein daran positionierter Lasthaken an dem Auslegeranlenkteil positioniert, das am Turm schwenkbar angelenkt ist und in der Transportstellung an die Umfangsseite des Turms angeklappt ist, springt diese Laufkatze und der daran positionierte Lasthaken üblicherweise zum Turm hin vor, so dass es günstig ist, wenn das Turmprofil im Bereich der solchermaßen geparkten Laufkatze eine Verjüngung oder eine Ausnehmung wie beispielsweise eine ausreichend große Stabwerkträger-Ausnehmung besitzt, in die die Laufkatze hineingreifen kann, so dass der Ausleger trotz der vorstehenden Laufkatze vollständig an den Turm angeklappt werden kann. Umgekehrt kann dann, wenn eine entsprechende Querschnittsverjüngung an sich bereits schon vorhanden ist, die Laufkatze an entsprechender Stelle des Auslegers geparkt werden, welche Stelle der genannten Querschnittsverjüngung gegenüber liegt.

    [0011] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Turm an einem Turmfußteil, insbesondere an dessen Anlenkfußbereich eine sich zur Wippachse des Turms hin erstreckende Querschnittsverjüngung umfassen, beispielsweise dergestalt, dass sich das Turmfußteil zur Turmwippachse hin verjüngt, so dass vorteilhafterweise die Laufkatze in der Transportstellung des Auslegers in diese fußteilseitige Querschnittsverjüngung des Turmfußteils einfahren kann. Durch die genannten Abspreizstellmittel und das Wegspreizen des Auslegers vom Turm beim Turmteleskopieren ist sichergestellt, dass die Laufkatze aus besagter Querschnittsverjüngung herausfährt bzw. herausgeschwenkt ist und beim Austeleskopieren nicht auf die im Querschnitt zunehmende Umfangskontur des Turmfußteils auffährt. Betrachtet man den Turm in Turmlängsrichtung, können sich in der vollends angeklappten Transportstellung des Auslegers zum Turm hin vorspringende Auslegeranbauteile wie die vorgenannte Laufkatze oder andere Hubmittelanbauteile innerhalb einer den Turm umgebenden Hüllkontur befinden, die vom maximalen Turmdurchmesser bzw. der maximalen Turmquerschnittserstreckung und -umfangskontur bestimmt wird, während sich in der abgespreizten Teleskopierstellung des Auslegers die genannten vorspringenden Anbauteile außerhalb der genannten Hüllkontur befinden, so dass der Turm austeleskopiert werden kann, ohne dass die genannten vorspringenden Anbauteile mit der Turmkontur kollidieren.

    [0012] In Weiterbildung der Erfindung kann der Ausleger vollends frei von Gleit- oder Rollenführungen ausgebildet sein, welche den Ausleger beim Turmteleskopieren am Turm führen würden. Der Ausleger wird frei auskragend von dem Turmteil abgespreizt, an dem der Ausleger angelenkt ist, so dass der Ausleger keine Verbindung mit den anderen Turmteilen hat. Prinzipiell wären solche Gleit- oder Rollenführungsteile zwar möglich beispielsweise um zusätzliche Sicherheit zu haben oder bei einem Ausfall der Abspreizstellmittel ein Turmteleskopieren zu ermöglichen, wobei ein großer Vorteil der genannten Abspreizstellmittel aber darin besteht, dass auf solche ergänzenden Gleit- oder Rollenführungsmittel verzichtet werden kann.

    [0013] Die genannten Abspreizstellmittel können grundsätzlich verschieden ausgebildet sein, wobei die Abspreizstellmittel vorteilhafterweise den Ausleger gegenüber dem Turmteleskopteil abspreizen, an dem der Ausleger schwenkbar gelagert ist, d.h. die genannten Abspreizstellmittel greifen einerseits am Ausleger und andererseits an dem genannten Turmteleskopteil an, an dem der Ausleger schwenkbar gelagert ist. Die Abspreizmittel können hierbei am Turm selbst angebracht sein, oder auch an dem abzuspreizenden Ausleger angebracht sein, oder an beiden, d.h. am Turm und am Ausleger angebracht sein. Insbesondere können die Abspreizmittel am Turmkopfteil angebracht sein.

    [0014] In Weiterbildung der Erfindung sind die genannten Abspreizstellmittel hierbei bezüglich der zur Turmlängsachse quer verlaufenden Schwenkachse wirksam, um die der Ausleger zwischen Transportstellung und Arbeitsstellung verschwenkbar ist, wobei die genannte Schwenkachse insbesondere eine Wippachse des Auslegers relativ zum Turm sein kann. Der Ausleger kann hierdurch nur einachsig schwenkbar am Turmteil gelagert sein, während auf zusätzliche Klapp- oder Schwenkachsen zwischen Ausleger und Turm verzichtet werden kann. Auch wenn auf solche zusätzlichen Klapp- oder Schwenkachsen zwischen Ausleger und Turm verzichtet werden kann, können sie gleichwohl vorgesehen sein. Beispielsweise kann der Ausleger über eine Lenkeranordnung beispielsweise in Form eines Parallel- und/oder Dreieckslenkersystems am Turm beweglich angelenkt sein, um die gewünschte Ausklapp- bzw. Ausfahrbewegung relativ zum Turm ausführen zu können, beispielsweise dergestalt, dass der Ausleger erst parallel zum Turm weggedrückt und sodann aufgespreizt bzw. ausgeklappt wird. Dabei können grundsätzlich Schwenkachsen mit translatorischen Verfahrbarkeiten in einem geeigneten Anlenksystem kombiniert werden. Bevorzugt ist jedoch die genannte einachsige, schwenkbare Anlenkung, die eine einfache Ausbildung mit hoher Stabilität vereinigt. Die genannte abgespreizte Teleskopierstellung kann insbesondere eine Zwischenstellung des Auslegers zwischen dessen vollends an den Turm angeklappten Transportstellung und der vom Turm weggeschwenkten Arbeitsstellung sein.

    [0015] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die genannten Abspreizstellmittel am Turmkopf angeordnet sein, der die Schwenklagerung bzw. die Anlenkmittel beispielsweise in Form eines stirnseitig angesetzten Anlenkbocks für den Ausleger trägt bzw. aufweist, wobei die genannten Abspreizstellmittel insbesondere stirnseitig am Turmkopf angeordnet sein können, um das Einteleskopieren des Turmkopfes nicht zu behindern. Die genannten Abspreizstellmittel sind hierbei vorteilhafterweise im Bereich der Schwenkachse des Auslegers angeordnet, jedoch je nach Ausbildung der Abspreizstellmittel hiervon beabstandet.

    [0016] Beispielsweise könnten die genannten Abspreizstellmittel einen hydraulischen Drehmotor umfassen, der Turmkopfteil und Ausleger relativ zueinander um die Auslegerschwenkachse verdrehen kann. Alternativ oder zusätzlich können die genannten Abspreizstellmittel auch ein längenveränderbares Stellglied beispielsweise in Form eines Druckmittelzylinders oder einer Presse umfassen, der bzw. die vorteilhafterweise einerseits am Turmkopf angreift und andererseits am Ausleger angreift, jeweils beabstandet von der Auslegerschwenkachse.

    [0017] Insbesondere kann als Abspreizstellmittel eine Hydraulikpresse vorgesehen sein, die beabstandet von der Auslegerschwenkachse zwischen Turm und Ausleger wirkend abgeordnet ist, um den Ausleger in der schon genannten Weise in die Teleskopierstellung vom Turm abzuspreizen.

    [0018] Grundsätzlich ausreichend ist es, wenn die genannten Abspreizstellmittel einen nur begrenzten Stellweg besitzen, der an sich zu klein sein kann, um den Ausleger gegenüber dem Turm in die Arbeitsstellung zu verbringen. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die Abspreizstellmittel derart beschaffen sein, dass sie mit dem Ausleger und/oder mit dem Turm nur dann in Stelleingriff sind, wenn sich der Ausleger in der Transportstellung bzw. zwischen Transportstellung und bestimmungsgemäßer Teleskopierstellung befindet, während die Abspreizstellmittel entweder vom Ausleger oder vom Turm oder von beiden Bauteilen außer Stelleingriff gelangen können, wenn der Ausleger über die Teleskopierstellung hinaus weiter abgespreizt wird bzw. in die bestimmungsgemäße Arbeitsstellung verschwenkt wird.

    [0019] In Weiterbildung der Erfindung können die genannten Abspreizstellmittel einen verfahrbaren, insbesondere aus einer Druckmittelzylindereinheit ausfahrbaren Stempel umfassen, der gegen ein Anschlagteil am Ausleger - ohne bei Montage der Anlenkmittel am Ausleger auch gegen ein Anschlagteil am Turm - fahrbar ist, um den Ausleger vom Turm wegzuspreizen. Vorteilhafterweise sind die Abspreizstellmittel am Turmkopfteil gelagert, so dass sie beim Ausklappen des Auslegers in die Arbeitsstellung vom Ausleger außer Eingriff geraten.

    [0020] In Weiterbildung der Erfindung sind die genannten Abspreizstellmittel also nicht dazu vorgesehen, den Ausleger vollends in seine Arbeitsstellung zu verbringen bzw. werden die genannten Abspreizstellmittel nicht von den Aufrichtmitteln gebildet, mittels derer der Ausleger aus seiner angeklappten bzw. zusammengeklappten Transportstellung in seine Arbeitsstellung verbracht wird. Die genannten Ausklapp- bzw. Aufrichtmittel können in an sich bekannter Weise wie auch bislang schon beispielsweise von der Abspannung bzw. den Abspannseilen für den Ausleger gebildet sein, durch die beispielsweise bei ausreichend weitem Austeleskopieren des Turms der Ausleger in seine bestimmungsgemäße Arbeitsstellung, insbesondere in eine horizontale oder gegebenenfalls weiter aufgewippte Arbeitsstellung gebracht wird. Die Abspreizstellmittel zum Abspreizen des Auslegers in die Teleskopierstellung und die Ausklapp- bzw. Aufrichtmittel zum Verbringen des Auslegers in die Arbeitsstellung können separat voneinander ausgebildet sein.

    [0021] Anstelle in der vorgenannten Weise vom Ausleger und/oder vom Turm außer Stelleingriff zu gelangen, wenn der Ausleger über die Teleskopierstellung hinaus in die Arbeitsstellung bzw. darauf zu verschwenkt wird, könnten die Abspreizstellmittel auch fest am Turm und am Ausleger angelenkt sein, dabei jedoch einen entsprechenden Freilauf umfassen, so dass der Ausleger über die Teleskopierstellung hinaus unter Freilauf des Abspreizstellmittels in die Arbeitsstellung verbringbar ist, so dass die Abspreizstellmittel diese weitergehende Bewegung nicht behindern. Dies könnte beispielsweise mittels einer teleskopierbaren Kolbenstange oder eines schwimmend auf der Kolbenstange sitzenden Kolbens einer entsprechenden Druckmitteleinheit realisiert sein. Im Sinne einer einfachen, möglichst störungsunanfälligen Konstruktion kann in der vorgenannten vorteilhaften Weise jedoch ein außer Stelleingriff gelangender Stempel vorgesehen sein, welcher automatisch wieder in Eingriff gelangt, wenn der Ausleger beim Anklappen in die Transportstellung wieder die Teleskopierstellung erreicht bzw. diese anfährt.

    [0022] Je nach Ausbildung des Auslegers bzw. der daran vorgesehenen Anbauteile bzw. deren Vorsprungsmaß kann die von den Abspreizstellmitteln bewirkte Teleskopierstellung einen mehr oder weniger großen Abspreizwinkel des Auslegers vorsehen, solange das Abspreizen ausreichend groß ist, um ein kollisionsfreies Austeleskopieren des Turms zu gestatten. Andererseits ist es vorteilhaft, den Ausleger nur soweit in die Teleskopierstellung abzuspreizen wie dies tatsächlich notwendig ist, da hierdurch Vorteile für das weitere Auseinanderklappen bzw. Aufrichten des Auslegers, aber auch günstige statische Verhältnisse, insbesondere geringe Kippmomente auf den Turm und Belastungen der Teleskoplagerungen beim Austeleskopieren des Turms erreicht werden können. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Ausleger in seiner Teleskopierstellung gegenüber der an den Turm angeklappten Transportstellung unter einem Abspreizwinkel von etwa 0,5°-20°, vorzugweise etwa 1°-10° verschwenkt sein. Ist der Ausleger in der genannten Transportstellung vollständig parallel zur Turmlängsachse, entspricht der genannte Abspreizwinkel gegenüber der Transportstellung auch dem Abspreizwinkel des Auslegers gegenüber der Turmlängsachse. Die Parallelität der Längsachsen vom Auslegeranlenkstück und vom Turm in der angeklappten Transportstellung ist besonders vorteilhaft, jedoch nicht zwingend notwendig, so dass der Ausleger in der vollends angeklappten Transportstellung mit seiner Längsachse auch einige Grad von der Turmlängsachse divergieren kann.

    [0023] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Ausleger mehrere Auslegerteile umfassen, die in die Transportstellung aneinander anklappbar und/oder ineinander schiebbar und/oder relativ zueinander zusammenfahrbar sind, so dass sich die Auslegerlänge in der gewünschten Weise für die Transportstellung reduziert. Insbesondere können mehrere zickzackförmig oder mäanderartig aneinander klappbare Auslegerteile vorgesehen sein, die in der angeklappten Transportstellung jeweils übereinander bzw. aneinander liegen und zusammen an einer Umfangsseite des zusammenteleskopierten Turms sich erstrecken.

    [0024] Besitzt der Ausleger solche mehreren Auslegerteile, können die Abspreizstellmittel vorteilhafterweise derart ausgebildet sein, dass der Ausleger in der Teleskopierstellung durch die Abspreizstellmittel nur derart weit vom Turm abgespreizt ist, dass bei vertikalem Turm die Auslegerteile aus ihrer aneinander geklappten Stellung allein durch die Schwerkraft getrieben auseinander geklappt werden können. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Abspreizung des Auslegers vom Turm in der Teleskopierstellung so begrenzt ist, dass bei vertikalem Turm der Schwerpunkt der an den Auslegeranlenkteil angeklappten weiteren Auslegerteile - gegebenenfalls nur ein Auslegerteil oder gegebenenfalls auch mehrere Auslegerteile - auf der vom Auslegeranlenkteil abgewandten Seite der Auslegerknickachse liegt, welche Auslegerknickachse den genannten Auslegeranlenkteil mit dem damit verbundenen Auslegerteil verbindet. Hierdurch treibt die Schwerkraft, gegebenenfalls nach entsprechender Entriegelung, die Auslegerteile auseinander, so dass sie in üblicher Weise über die Abspannseile bzw. die Abspannung in die Arbeitsstellung gebracht werden können.

    [0025] Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen Begrenzung des Abspreizwinkels für die Teleskopierstellung können die Abspreizstellmittel auch derart gesteuert werden, dass nach Erreichen einer vorbestimmten Turmteleskopierphase der Abspreizwinkel wieder reduziert wird, beispielsweise dann, wenn größere, nur in der Anfangsphase des Turmteleskopierens wirksame Hindernisse an der Turmkontur vom Ausleger schon überfahren sind.

    [0026] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Abspreizstellmittel automatisch in Abhängigkeit des Turmteleskopiervorgangs steuerbar. Eine Teleskopiersteuervorrichtung zum Steuern des Turmteleskopiervorgangs kann insbesondere derart beschaffen sein, dass vor und oder beim Betätigen des Teleskopierantriebs zum Teleskopieren des Turms automatisch die Abspreizstellmittel betätigt werden, so dass der Ausleger beim Teleskopieren des Turms immer automatisch vom Turm in die Teleskopierstellung abgespreizt wird.

    [0027] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1:
    eine schematische Darstellung eines Turmdrehkrans nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, wobei der Turmdrehkran während des Aufrichtprozesses mit bereits austeleskopiertem Turm beim Auseinanderklappen bzw. Aufrichten des Auslegers gezeigt ist,
    Fig. 2:
    eine schematische Seitenansicht des Turms und des daran angelegten Auslegers des Turmdrehkrans aus Fig. 1 in verschiedenen Stellungen, wobei die Teilansicht a den Turm vollends einteleskopiert und den Ausleger vollends an den Turm angeklappt zeigt, die Teilansicht b den Ausleger in der durch die Abspreizstellmittel abgespreizten Teleskopierstellung bei noch nicht austeleskopiertem Turm zeigt und die Teilansicht c den Ausleger weiterhin in der abgespreizten Teleskopierstellung, den Turm jedoch bereits ein Stück weit austeleskopiert zeigt, und
    Fig. 3:
    eine ausschnittsweise, vergrößerte Darstellung der schwenkbaren Anlenkung des Auslegers an einem Turmkopfteil sowie die am Turmkopfteil vorgesehenen Abspreizstellmittel zum Abspreizen des Auslegers in die in Fig. 2 gezeigte Teleskopierstellung.


    [0028] Wie Fig. 1 zeigt, kann der Turmdrehkran 1 als Mobil- bzw. Fahrzeugkran ausgebildet sein, der einen als Lastkraftwagen ausgebildeten Unterwagen 16 umfasst, der beispielsweise, vgl. Fig. 1, für den Kranbetrieb auf Stützfüßen 17 abgestützt und nivelliert werden kann. Ist der Kran als Untendreher ausgebildet, wie dies Fig. 1 zeigt, kann auf dem genannten Unterwagen 16 ein um eine aufrechte Achse drehbarer Oberwagen 18 sitzen, an dem einerseits der Turm 2 des Turmdrehkrans 1 abgestützt ist und andererseits die üblichen Kranaggregate wie Winden, Hydraulikversorgung oder Ballastgewichte und dergleichen angeordnet sein können. Der Turm 2 ist an dem genannten Oberwagen 18 um eine liegende Wippachse 19 schwenkbar angelenkt, so dass der Turm 2 im zusammengefahrenen Zustand in liegender Ausrichtung auf dem Oberwagen und gegebenenfalls zusätzlichen Abstützungen 20 am Unterwagen 16 abgelegt werden kann.

    [0029] Am Turmkopf 24 des Turms 2 ist ein Ausleger 3 angelenkt, der sich in der bestimmungsgemäßen Arbeitsstellung etwa horizontal erstrecken kann, gegebenenfalls aber auch als wippbarer Spitzenausleger ausgebildet sein kann. Der Turm 2 und der Ausleger 3 können in an sich bekannter Weise durch Turm- und Auslegerabspannungen 21 bzw. 22 abgespannt sein.

    [0030] Wie Fig. 1 verdeutlicht, kann der Ausleger 3 aus mehreren Auslegerteilen 3a, 3b und 3c zusammengesetzt sein, die gemäß gezeichneter Ausführungsform zickzackförmig zusammenklappbar, gegebenenfalls aber auch ineinander schiebbar oder in anderer Weise zusammenfahrbar sein können.

    [0031] An dem Ausleger 3 können Hubmittelanbauten 4 vorgesehen sein, die beispielsweise eine Laufkatze 5 und/oder einen Lasthaken 6 umfassen können, vgl. Fig. 1. Unabhängig von der Transportstellung können die genannten Hubmittelanbauten 4 beim Teleskopiervorgang in verschiedenen Positionen entlang des Auslegers 3 positioniert und ggf. verriegelt werden, wobei in Fig. 1 die Laufkatze am auskragenden Ende eines ersten Auslegerteils 3a gezeigt ist. Wie gesagt kann beim Teleskopiervorgang jedoch auch eine andere Position für die Laufkatze 5 gewählt werden.

    [0032] Wie insbesondere Fig. 2 verdeutlicht, kann der vorgenannte Turm aus mehreren Turm-Teleskopteilen 2a und 2b zusammengesetzt sein und teleskopierbar ausgebildet sein, so dass die genannten Turmteleskopteile ineinander geschoben werden können, wobei die Teleskopierbarkeit bzw. Zusammenschiebbarkeit jedoch gegebenenfalls auch durch andere Längsverschiebbarkeit der Turmteile zueinander realisiert sein kann. Gemäß gezeichneter Ausführung sind dabei die Turmteleskopteile sukzessive aus dem Turmfußteil 2b ausfahrbar, wobei gegebenenfalls auch umgekehrt vorgesehen sein könnte, die Teleskopteile sukzessive aus dem Turmoberteil 2a herausfahren zu können. Der zweckmäßigerweise vorgesehene Teleskopierantrieb kann grundsätzlich verschieden ausgebildet sein, beispielsweise durch im Inneren angeordnete Seilzüge, oder vorteilhafterweise durch Hydraulikzylinder im Inneren des Turms 2.

    [0033] Wie Fig. 3 zeigt, ist der Ausleger 3, genauer gesagt dessen Auslegeranlenkteil 3a mittels eines Anlenkbocks 23 am Turmkopf 24 um eine liegende Querachse 10 schwenkbar angelenkt, welcher Anlenkbock 23 stirnseitig am Turmkopf 24 starr befestigt ist.

    [0034] Wie Fig. 2 a zeigt, kann der Ausleger 3 im in sich zusammengeklappten Zustand im Wesentlichen vollständig bzw. bündig an den zusammenteleskopierten Turm 2 durch Verschwenken um die genannte Schwenkachse 10 angeklappt werden, so dass sich der Auslegeranlenkteil 3a etwa parallel zur Turmlängsachse erstreckt und an der Außenumfangsfläche des Turms 2 ansteht.

    [0035] In der Transportstellung des Krans ist eine am Ausleger 3 längs verfahrbare Laufkatze 5, über die das Hubseil geführt und der Kranhaken 6 verfahren werden kann, an das der Ausleger-Anlenkachse 10 beabstandete Ende des Auslegeranlenkteils 3a verfahren bzw. dort positioniert, so dass die dort vorteilhafterweise eingebremste und/oder verriegelte Laufkatze 5 zusammen mit dem daran angeordneten Kranhaken 6 in eine Querschnittsverjüngung 8 des Turmfußteils 2b einfahren kann. Wie Fig. 2a zeigt, sind in der beschriebenen Stellung die Laufkatze 5 und der Kranhaken 6 in einem zwischen Turm 2 und Ausleger 3 gebildeten Stauraum verstaut, welcher durch die genannte Querschnittsverjüngung 8 des Turmfußteils 2b ausgebildet ist.

    [0036] Um zu verhindern, dass beim Austeleskopieren des Turms 2 aus der in Fig. 2a gezeigten Stellung die Laufkatze bzw. der Kranhaken 6 mit dem Turm 2 kollidiert, insbesondere dem Ende der Querschnittsverjüngung 8, kann der Ausleger 3 für das Turmteleskopieren vom Turm 2 in eine Teleskopierstellung abgespreizt werden, wie dies Fig. 2d zeigt. Die hierzu vorgesehenen Abspreizstellmittel 7 können, wie dies Fig. 3 zeigt, einen am Turmkopf 24 bzw.am Turmteil 2a vorgesehenen Druckmittelzylinder 9 beispielsweise in Form einer einfach wirkenden Hydraulikpresse mit einem ausfahrbaren Stempel 12 umfassen, dessen Wirkachse von der Schwenkachse 10 beabstandet ist. Der Druckzylinder 9 kann am Turmkopf 24 fest, gegebenenfalls gelenkig angelenkt sein und mit seinem ausfahrbaren Stempel 12 gegen ein Anschlagteil 11 am Ausleger 3 fahren, wodurch der Ausleger 3 gegenüber dem Turm 2 ein Stück weit verschwenkt werden kann, vgl. Fig. 2b. Alternativ oder zusätzlich zu der in Fig. 3 gezeigten Anordnung können die Abspreizmittel 7 jedoch auch mit einer Lenkergeometrie zusammenwirken. Beispielsweise kann eine solche Lenkergeometrie eine Lenkeranordnung umfassen, beispielsweise in Form eines Parallel- und/oder Dreieckslenkersystems, mittels dessen der Ausleger mit dem Turm verbunden und/oder die Abspreizmittel 7 an den Turm und/oder den Ausleger angebunden werden.

    [0037] In der abgespreizten Teleskopierstellung gemäß Figuren 2a und 2b kann der Ausleger 3 um einen Abspreizwinkel α von beispielsweise 1°-10° gegenüber der Turmlängsachse verschwenkt sein, wobei der genannte Abspreizwinkel α insbesondere derart bemessen ist, dass Kollisionen von kollisionsgefährdeten Teilen am Ausleger 3 wie beispielsweise der Laufkatze 5 mit dem Turm 2 beim Turmteleskopieren vermieden ist. Andererseits ist der genannte Abspreizwinkel α vorteilhafterweise so klein, dass der Ausleger 3 in an sich bekannter Weise mit Hilfe der Schwerkraft und der Auslegerabspannung 22 auseinander geklappt werden kann, wie dies Fig. 1 zeigt. Vorteilhafterweise kann der Schwerpunkt der zickzackförmig zusammengeklappten Auslegerteile 3b und 3c, die am Auslegeranlenkteil 3a angelenkt sind, jenseits der dazwischen liegenden Knickachse 14 liegen, d.h. eine Vertikale durch den genannten Schwerpunkt 13 der Auslegerteile 3b und 3c liegt gemäß Fig. 2c rechts von der Auslegerknickachse 14.

    [0038] Hiervon abgesehen ist ein relativ kleiner, begrenzter Abspreizwinkel α vorteilhaft, um Biegemomente und Belastungen auf die Turmteleskopteile und die dazwischen liegenden Schiebeführungen beim Auseinanderteleskopieren klein zu halten, und Kippmomente auf den noch nicht fertig abgespannten Kran ebenfalls klein zu halten.


    Ansprüche

    1. Turmdrehkran, mit einem teleskopierbaren Turm (2) sowie einem am Turm (2) schwenkbar gelagerten Ausleger, der in eine Transportstellung an den Turm (2) anklappbar ist, wobei der Ausleger (3) von einem Abspreizstellmittel (7) aus der genannten Transportstellung vom Turm (2) weg in eine Teleskopierstellung abspreizbar ist, in welcher Teleskopierstellung der Ausleger (3) mit daran vorgesehenen Hubmittelanbauten (4) wie Laufkatze (5) und/oder Lasthaken (6) beim Teleskopieren des Turms (2) vom Turm (2) außer Kollisionseingriff gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspreizstellmittel (7) ein Schwenkstellglied umfassen, welches Schwenkstellglied von der Schwenkachse (10) des Auslegers (3) beabstandet einerseits an einem Turmoberteil (2a), an dem der Ausleger (3) schwenkbar gelagert ist, und andererseits an einem Auslegeranlenkteil (3a), das am Turmoberteil (2a) schwenkbar gelagert ist, angreift und/oder abgestützt ist.
     
    2. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei in der Transportstellung des Auslegers (3) die Hubmittelanbauten (4) wie Laufkatze (5) und/oder Kranhaken (6) in einer Parkposition gehalten sind, in der sich zumindest ein von einem Auslegerteil (3a) vorstehendes Hubmittelanbauteil (4), insbesondere die Laufkatze (5) und/oder der Kranhaken (6), in Turmlängsrichtung betrachtet zumindest teilweise innerhalb einer Turmumfangshüllkontur eines an den Ausleger (3) angrenzenden Turm-Teleskopteils (2b) befindet, und der Ausleger (3) durch die Abspreizstellmittel (7) in der Teleskopierstellung soweit vom Turm (2) weg abgespreizt ist, dass sich das genannte zumindest eine Hubmittelanbauteil (4), insbesondere die Laufkatze (5) und/oder der Lasthaken (6), außerhalb der Turmumfangshüllkontur des in der Transportstellung an den Ausleger (3) angrenzenden Turmteleskopteils (2b) befindet.
     
    3. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Turm (2), insbesondere ein Turmfußteil (2b), eine Querschnittsverjüngung (8) und/oder eine Ausnehmung wie Fachwerksprofilausnehmung aufweist, in welche Querschnittsverjüngung (8) und/oder Ausnehmung das zumindest eine Hubmittelanbauteil (4), insbesondere die Laufkatze (5) und/oder der Lasthaken (6), in der an den Turm angeklappten Transportstellung des Auslegers (3) zumindest teilweise versenkbar ist, und wobei der Ausleger (3) durch die Abspreizstellmittel (7) in der Teleskopierstellung soweit vom Turm (2) weg abgespreizt ist, dass das genannte Hubmittelanbauteil (4) aus der Querschnittsverjüngung (8) und/oder der Ausnehmung herausgefahren ist.
     
    4. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausleger (3) in der abgespreizten Teleskopierstellung nur gegenüber dem Turmteil (2a) abgestützt ist und/oder nur den Turmteil (2a) berührt, an dem der Ausleger (3) schwenkbar angelenkt ist.
     
    5. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schwenkstellglied in Form eines Hydraulikzylinders (9) ausgebildet ist.
     
    6. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Schwenkstellglied der Abspreizstellmittel (7) auf einer Stirnseite des Turmoberteils (2a) angeordnet ist und einen verfahrbaren, gegen ein Ausleger-Anschlagteil (11) fahrbaren Stempel (12) aufweist.
     
    7. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abspreizstellmittel (7) derart ausgebildet sind, dass die Abspreizstellmittel (7) dann, wenn sich der Ausleger (3) in seiner an den Turm (2) angeklappten Transportstellung befindet, sowohl mit dem Turm (2) als auch mit dem Ausleger (3) in Stelleingriff bringbar sind, jedoch dann, wenn der Ausleger (3) über die Teleskopierstellung hinaus in seine Arbeitsstellung relativ zum Turm (2) bewegt wird, von dem Ausleger (3) und/oder vom Turm (2) außer Stelleingriff gelangen.
     
    8. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausleger (3) an dem Turm (2) nur einachsig schwenkbar gelagert ist und/oder der Ausleger (3) von den Abspreizstellmitteln (7) um die quer zur Längsrichtung des Turms (2) verlaufende Schwenkachse (10), um die der Ausleger (3) von seiner Arbeitsstellung in die an den Turm angeklappte Transportstellung verbringbar ist, in die Teleskopierstellung verbringbar ist, die eine Zwischenstellung zwischen Transprotstellung und Arbeitsstellung des Auslegers (3) bildet.
     
    9. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausleger (3) in seiner Teleskopierstellung gegenüber der an den Turm (2) angeklappten Transportstellung und/oder gegenüber der Turmlängsachse unter einem Abspreizwinkel (α) von etwa 1°-20°, vorzugsweise etwa 1°-10°, verschwenkt ist.
     
    10. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausleger (3) mehrere Auslegerteile (3a, 3b, 3c) umfaßt, die in der Transportstellung aneinander anklappbar sind, wobei der Ausleger (3) in der Teleskopierstellung durch die Abspreizstellmittel (7) nur derart weit vom Turm (2) abgespreizt ist, dass bei vertikalem Turm (2) die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) aus ihrer aneinander geklappten Stellung durch die Schwerkraft getrieben auseinander klappbar sind und/oder ein Schwerpunkt (13) eines oder mehrerer angeklappter Auslegerteile (3b, 3c) auf der Seite einer Auslegerknickachse (14) liegt, die von einem am Turm (2) angelenkten Auslegerteil (3a) abgewandt ist.
     
    11. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mehreren Auslegerteile (3a, 3b, 3c) jeweils eine Länge besitzen, die im wesentlichen der Länge der Turm-Teleskopteile (2a, 2b) entspricht, wobei die Laufkatze (5) in ihrer Transportstellung an einem dem Turmkopf abgewandten Ende des am Turm (2) angelenkten Auslegerteils (3a) angeordnet ist und der Turmfußteil bildende Turm-Teleskopteil (2b) an seinem Fußende eine die Laufkatze (5) in der Transportstellung aufnehmende Querschnitttsverjüngung (8) besitzt.
     
    12. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Teleskopier-Steuervorrichtung (15) zum Steuern des Teleskopiervorgangs des Turms (2) vorgesehen ist, welche Teleskopiersteuervorrichtung (15) derart ausgebildet ist, dass vor und/oder beim Betätigen eines Teleskopierantriebs zum Teleskopieren des Turms (2) automatisch die Abspreizstellmittel (7) betätigt werden, so dass der Ausleger (3) vom Turm (2) in die Teleskopierstellung abgespreizt wird.
     
    13. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausleger (3) frei von Gleit- oder Abrollführungsmitteln zur Schiebeführung des Auslegers (3) am Turm (2) beim Turmteleskopieren ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. A revolving tower crane having a telescopic tower (2) and a boom that is pivotably supported at the tower (2) and that is foldable onto the tower (2) into a transport position, wherein the boom (3) can be spread apart from the tower (2) from said transport position into a telescopic position by a spreading means (7) in which telescopic position the boom (3) is held out of collision engagement with the tower (2) by lifting means attachments (4) provided thereat such as a trolley (5) and/or lifting hook (6) on a telescoping of the tower (2), characterized in that the spreading means (7) comprise a pivot adjustment member which pivot adjustment member, spaced apart from the pivot axis (10) of the boom (3), engages and/or is supported, on the one hand, at an upper tower part (2a) at which the boom (3) is pivotably supported and, on the other hand, at an articulated boom connection part (3a) that is pivotably supported at the upper tower part (2a).
     
    2. A revolving tower crane in accordance with the preceding claim, wherein the lifting means attachments (4) such as a trolley (5) and/or a crane hook (6) are held in a parked position in the transport position of the boom (3), in which parked position at least one lifting means attachment (4), in particular the trolley (5) and/or the crane hook (6), projecting from the boom part (3a) is located, viewed in the longitudinal tower direction, at least partly within a peripheral tower enveloping contour of a telescopic tower part (2b) adjacent to the boom (3) and the boom (3) is spread away from the tower (2) by so much by the spreading means (7) in the telescopic position that said at least one lifting means attachment part (4), in particular the trolley (5) and/or the lifting hook (6), is located outside the peripheral tower enveloping contour of the telescopic tower part (2b) adjacent to the boom (3) in the transport position.
     
    3. A revolving tower crane in accordance with the preceding claim, wherein the tower (2), in particular a base tower part (2b), has a cross-sectional tapering (8) and/or a recess such as a half-timber section recess into which cross-sectional tapering (8) and/or recess the at least one lifting means attachment (4), in particular the trolley (5) and/or the lifting hook (6), is at least partly lowerable in the transport position of the boom (3) folded onto the tower; and wherein the boom (3) is spread away from the tower (2) by so much by the spreading means (7) in the telescopic position that said lifting means attachment part (4) is moved out of the cross-sectional tapering (8) and/or of the recess.
     
    4. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the boom (3) is only supported with respect to the tower part (2a) and/or only contacts the tower part (3a) at which the boom (3) is pivotably connected in an articulated manner in the spread out telescopic position.
     
    5. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the pivot adjustment member is configured in the form of a hydraulic cylinder (9).
     
    6. A revolving tower crane in accordance with the preceding claim, wherein the pivot adjustment member of the spreading means (7) is arranged at a front side of the upper tower part (2a) and has a travelable stamp (12) that is movable toward a boom abutment part (11).
     
    7. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the spreading means (7) are configured such that the spreading means (7) can be brought into positional engagement both with the tower (2) and with the boom (3) when the boom (3) is in its transport position folded onto the tower (2), but can move out of positional engagement with the boom (3) and/or the tower (2) when the boom (3) is moved beyond the telescopic position into its working position relative to the tower (2).
     
    8. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the boom (3) is only pivotably supported at the tower (2) at one axis and/or the boom (3) can be brought by the spreading means (7) about the pivot axis (10) which extends transversely to the longitudinal direction of the tower (2) and about which the boom (3) can be brought from its working position into the transport position folded onto the tower into the telescopic position that forms an intermediate position between the transport position and the working position of the boom (3).
     
    9. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the boom (3) is pivoted in its telescopic position with respect to the transport position folded onto the tower (2) and/or with respect to the longitudinal tower axis at a spreading angle (a) of approximately 1°-20°, preferably approximately 1°-10°.
     
    10. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the boom (3) comprises a plurality of boom parts (3a, 3b, 3c) that are foldable onto one another in the transport position; and wherein the boom (3) is only spread so far from the tower (2) by the spreading means (7) in the telescopic position such that, with a vertical tower (2), the boom parts (3a, 3b, 3c) are foldable apart driven by gravity from their position folded onto one another and/or a center of gravity (13) of one or more folded boom parts (3b, 3c) lies at the side of a boom kink axis (14) that is remote from a boom part (3a) connected in an articulated manner to the tower (2).
     
    11. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the plurality of boom parts (3a, 3b, 3c) each have a length that substantially corresponds to the length of the telescopic tower parts (2a, 2b); and wherein the trolley (5) is arranged in its transport position at an end of the boom part (3a) remote from the tower head, said boom part being connected to the tower in an articulated manner, and the telescopic tower part (3b) forming the base tower part has a cross-sectional tapering (8) receiving the trolley (5) in the transport position at its base end.
     
    12. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein a telescopic control apparatus (15) for controlling the telescopic process of the tower (2) is provided, which telescopic control apparatus (15) is configured such that the spreading means (7) are automatically actuated before and/or on the activation of a telescopic drive for telescoping the tower (2) such that the boom (3) is spread apart from the tower (2) into the telescopic position.
     
    13. A revolving tower crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the boom (3) is free of sliding or rolling guide means for a sliding guidance of the boom (3) at the tower (2) on the tower telescoping.
     


    Revendications

    1. Grue à tour, comprenant une tour (2) télescopique ainsi qu'une flèche montée pivotante sur la tour (2), qui peut être rabattue contre la tour (2) dans une position de transport,
    la flèche (3) pouvant être écartée de la tour (2), par un moyen de manoeuvre d'écartement (7), depuis ladite position de transport dans une position d'allongement télescopique, position d'allongement télescopique dans laquelle la flèche (3), avec des éléments rapportés de moyens de levage (4) prévus sur celle-ci, tels qu'un chariot (5) et/ou crochet de levage (6), est maintenue à l'écart de la tour (2) hors d'un contact de collision lors de l'allongement télescopique de la tour (2),
    caractérisée en ce que
    les moyens de manoeuvre d'écartement (7) comprennent un actionneur de pivotement, ledit actionneur de pivotement saisissant et/ou étant supporté par d'une part une partie supérieure de tour (2a), sur laquelle la flèche (3) est montée pivotante, et d'autre part une partie d'articulation de flèche (3a), qui est montée pivotante sur la partie supérieure de tour (2a), de manière espacée de l'axe de pivotement (10) de la flèche (3).
     
    2. Grue à tour selon la revendication précédente, dans laquelle
    dans la position de transport de la flèche (3), les éléments rapportés de moyens de levage (4) tels que le chariot (5) et/ou le crochet de grue (6) sont maintenus dans une position de rangement, dans laquelle au moins un élément rapporté de moyens de levage (4), en particulier le chariot (5) et/ou le crochet de grue (6), dépassant d'une partie de flèche (3a), se trouve, vu dans la direction longitudinale de la tour, au moins en partie à l'intérieur d'un contour enveloppant périphérique de tour d'une partie télescopique de tour (2b) adjacente à la flèche (3), et la flèche (3), dans la position d'allongement télescopique, est écartée de la tour (2) par les moyens de manoeuvre d'écartement (7) dans une telle mesure que ledit au moins un élément rapporté de moyens de levage (4), en particulier le chariot (5) et/ou le crochet de levage (6), se trouve en dehors du contour enveloppant périphérique de tour de la partie télescopique de tour (2b) adjacente à la flèche (3) dans la position de transport.
     
    3. Grue à tour selon la revendication précédente, dans laquelle
    la tour (2), en particulier une partie de pied de tour (2b), comporte un amincissement de section transversale (8) et/ou un évidement tel qu'un évidement de profil de treillis, amincissement de section transversale (8) et/ou évidement dans lequel l'au moins un élément rapporté de moyens de levage (4), en particulier le chariot (5) et/ou le crochet de levage (6), dans la position de transport de la flèche (3) rabattue contre la tour, peut être au moins en partie enfoncé, et dans laquelle la flèche (3), dans la position d'allongement télescopique, est écartée de la tour (2) par les moyens de manoeuvre d'écartement (7) dans une telle mesure que ledit élément rapporté de moyens de levage (4) est sorti de l'amincissement de section transversale (8) et/ou de l'évidement.
     
    4. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle,
    dans la position d'allongement télescopique écartée, la flèche (3) est supportée uniquement par rapport à la partie de tour (2a) et/ou touche uniquement la partie de tour (2a), sur laquelle la flèche (3) est articulée pivotante.
     
    5. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    l'actionneur de pivotement est réalisé sous la forme d'un vérin hydraulique (9).
     
    6. Grue à tour selon la revendication précédente, dans laquelle
    l'actionneur de pivotement des moyens de manoeuvre d'écartement (7) est disposé sur un côté frontal de la partie supérieure de tour (2a) et comporte un piston (12) déplaçable, pouvant être déplacé contre une partie de butée de flèche (11).
     
    7. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    les moyens de manoeuvre d'écartement (7) sont réalisés de telle manière que les moyens de manoeuvre d'écartement (7), quand la flèche (3) se trouve dans sa position de transport rabattue contre la tour (2), peuvent être amenés en prise de manoeuvre aussi bien avec la tour (2) qu'avec la flèche (3), mais se dégagent de la prise de manoeuvre d'avec la flèche (3) et/ou la tour (2) quand la flèche (3) est déplacée par rapport à la tour (2) au-delà de la position d'allongement télescopique dans sa position de travail.
     
    8. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    la flèche (3) est montée sur la tour (2) pivotante uniquement sur un axe et/ou la flèche (3) peut être amenée dans la position d'allongement télescopique, qui représente une position intermédiaire entre la position de transport et la position de travail de la flèche (3), par les moyens de manoeuvre d'écartement (7) sur l'axe de pivotement (10) s'étendant transversalement à la direction longitudinale de la tour (2), sur lequel la flèche (3) peut être amenée de sa position de travail à la position de transport rabattue contre la tour.
     
    9. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    la flèche (3), dans sa position d'allongement télescopique, est pivotée par rapport à la position de transport rabattue contre la tour (2) et/ou par rapport à l'axe longitudinal de la tour selon un angle d'écartement (a) d'environ 1° à 20°, de préférence environ 1° à 10°.
     
    10. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    la flèche (3) comprend plusieurs parties de flèche (3a, 3b, 3c), qui sont rabattables les unes contre les autres dans la position de transport, la flèche (3) étant, dans la position d'allongement télescopique, écartée de la tour (2) par les moyens de manoeuvre d'écartement (7) uniquement d'une telle manière que, lorsque la tour (2) est verticale, les parties de flèches (3a, 3b, 3c) peuvent être dépliées depuis leur position rabattue les unes contre les autres entraînées par la gravité et/ou un centre de gravité (13) d'une ou de plusieurs parties de flèche (3b, 3c) rabattues se trouve d'un côté d'un axe d'articulation de flèche (14), qui est opposé à une partie de flèche (3a) articulée sur la tour (2).
     
    11. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    les plusieurs parties de flèche (3a, 3b, 3c) possèdent respectivement une longueur qui correspond sensiblement à la longueur des parties télescopiques (2a, 2b) de la tour, le chariot (5) étant, dans sa position de transport, disposé sur une extrémité opposée à la tête de tour de la partie de flèche (3a) articulée sur la tour (2) et la partie télescopique (2b) de la tour formant la partie de pied de tour possédant, à son extrémité de pied, un amincissement de section transversale (8) recevant le chariot (5) dans la position de transport.
     
    12. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    un dispositif de commande d'allongement télescopique (15) est prévu pour commander le procédé d'allongement télescopique de la tour (2), ledit dispositif de commande d'allongement télescopique (15) étant réalisé de telle manière que, avant et/ou lors de l'actionnement d'un entraînement d'allongement télescopique pour l'allongement télescopique de la tour (2), les moyens de manoeuvre d'écartement (7) sont automatiquement actionnés, de sorte que la flèche (3) est écartée de la tour (2) dans la position d'allongement télescopique.
     
    13. Grue à tour selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
    la flèche (3) est réalisée sans moyens de guidage par glissement ou par roulement pour le guidage coulissant de la flèche (3) sur la tour (2) lors de l'allongement télescopique de tour.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente