[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgeräts, welches
Haushaltsgerät mindestens eine nutzeraktivierbare Funktionseinheit aufweist und welches
Verfahren mindestens folgende Schritte aufweist: Bestimmen einer laufenden Betriebszeit
mindestens einer Funktionseinheit ab einem Inbetriebsetzen dieser mindestens einen
Funktionseinheit und Anzeigen der laufenden Betriebszeit. Die Erfindung betrifft auch
ein Haushaltsgerät, das zur Durchführung dieses Verfahrens eingerichtet ist. Das Haushaltsgerät
weist insbesondere ein Kochfeld mit mindestens einer Kochstelle als Funktionseinheit
auf.
[0002] EP 2 144 480 B1 offenbart ein Verfahren zur Steuerung mindestens eines Heizmittels eines Gargeräts,
wobei das Gargerät mindestens einen Timer aufweist, wobei das besagte Verfahren mindestens
die folgenden Schritte umfasst: Erfassen eines Befehls zur Inbetriebsetzung besagten
mindestens einen Heizmittels; Speichern der abgelaufenen Betriebszeit des besagten
mindestens einen Heizmittels ab der Erfassung des Befehls zur Inbetriebsetzung des
besagten mindestens einen Heizmittels ohne Einstellung des mindestens einen Timers
und/oder einer Erfassung eines Befehls zur Änderung mindestens eines Betriebsparameters
des besagten mindestens einen Heizmittels ohne Einstellung des besagten mindestens
einen Timers; Erfassen eines Befehls zum Anzeigen der abgelaufenen Betriebszeit des
besagten mindestens einen Heizmittels; und Anzeigen der abgelaufenen Betriebszeit
des besagten mindestens einen Heizmittels.
[0003] WO 2008/042805 offenbart ein Gargerät mit einem Kochfeld, welches gleichzeitig eine Anzeigeeinrichtung
aufweist, auf der eine laufende Betriebszeit angezeigt werden kann.
[0004] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise
zu überwinden und insbesondere einen verbesserten Bedienkomfort für ein Haushaltsgerät
der eingangs genannten Art bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0006] Das Haushaltsgerät kann unter anderem ein Haushaltsgroßgerät wie ein Gargerät, ein
Wäschepflegegerät, ein Kühlgerät sein. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Haushaltsgerät
ein Gargerät mit einem Kochfeld.
[0007] Das Inbetriebsetzen mag insbesondere ein Aktivieren der Funktionseinheit zur Durchführung
mindestens einer ihrer Funktionen umfassen. Das Bestimmen mag beispielsweise mit Ausgabe
eines Befehls zum Inbetriebsetzen der Funktionseinheit (z.B. einem Befehl zum Schließen
eines Stromkreises der Funktionseinheit) oder mit einer sensorischen Erkennung des
Inbetriebsetzens (z.B. mit Detektieren eines Stromflusses durch die Funktionseinheit
oder einer Bewegung oder einer Aufheizung der Funktionseinheit) beginnen. Die laufende
Betriebszeit mag insbesondere inkrementell hochlaufend bestimmt und inkrementell hochlaufend
angezeigt werden. Das Anzeigen mag z.B. in Sekundenschritten erfolgen. Da die laufende
Betriebszeit mit dem Inbetriebsetzen automatisch angezeigt wird, bedarf es dazu vorteilhafterweise
keiner weiteren Aktion durch den Nutzer. Folglich wird ein Bedienkomfort erhöht. Dies
ist insbesondere vorteilhaft bei einer zeitversetzten Inbetriebsetzung mittels eines
Programms, da ein Nutzer dann nicht nur besser erkennt, dass die Funktionseinheit
läuft, sondern auch sofort, wie lange die Funktionseinheit bereits läuft.
[0008] Das Inbetriebsetzen der mindestens einen Funktionseinheit mag direkt durch einen
Nutzer ausgelöst sein, z.B. indem er ein entsprechendes Bedienelement betätigt, z.B.
eine Starttaste drückt oder einen Drehknebel auf eine entsprechende Stellung dreht.
Das Inbetriebsetzen der mindestens einen Funktionseinheit mag aber auch durch das
Haushaltsgerät ausgelöst werden, z.B. im Rahmen eines Garprogramms.
[0009] In einer breiter als durch die vorliegenden Erfindung gestützten Ausführungsform
ist das Haushaltsgerät ein Gargerät, wobei die mindestens eine Funktionseinheit mindestens
eine Heizeinrichtung oder Heizmittel umfasst. Die Heizeinrichtung mag insbesondere
eine elektrisch betriebene Heizeinrichtung sein, z.B. aufweisend mindestens eine Widerstandsheizung
oder mindestens eine Spule zur induktiven Energieübertragung, ist aber nicht darauf
beschränkt.
[0010] In einer nicht durch die vorliegenden Erfindung gestützten Ausführungsform mag das
Gargerät auch beispielsweise ein Backofen mit einer Heizeinrichtung oder mit mehreren
unabhängig voneinander betreibbaren Heizeinrichtungen (z.B. Unterhitze, Oberhitze
und/oder Heißluft) sein. Die laufende Betriebszeit mag dann z.B. ab Einschalten einer
der Heizeinrichtungen bzw. mit Einschalten des Ofens bestimmt werden.
[0011] Erfindungsgemäß ist das Haushaltsgerät ein Gargerät mit einem Kochfeld, wobei die
mindestens eine Funktionseinheit mindestens eine Kochstelle des Kochfelds (z.B. eine,
zwei, drei, vier, fünf, sechs oder noch mehr Kochstellen) umfasst. Jeder Kochstelle
ist mindestens eine Heizeinrichtung zugeordnet, um auf dieser Kochstelle abgesetztes
Kochgeschirr (z.B. einen Topf oder eine Pfanne) zu erwärmen. Die Kochstellen können
grundsätzlich auf verschiedene Arten, beispielsweise mittels elektrisch betriebener
Heizkörper (wie Widerstandsheizkörpern), mittels eines jeweiligen Gasbrenners oder
mittels Induktionsspulen Energie auf darauf abgelegtes Kochgeschirr abgeben (o. Abb.).
Das Kochfeld mag also beispielsweise ein elektrisches Kochfeld, ein gasbetriebenes
Kochfeld oder ein Induktionskochfeld sein.
[0012] Das Gargerät mag ein eigenständiges Kochfeld oder ein Kochfeld/Ofen-Kombinationsgerät
sein, z.B. ein Herd mit einem Backofen und einem daran oberseitig angeordneten Kochfeld.
[0013] Das Inbetriebsetzen einer Kochstelle durch einen Nutzer umfasst ein Einschalten der
Kochstelle. Dies mag z.B. durch Betätigen zugehöriger Bedienfelder, z.B. mindestens
eines Sensortasters oder eines Drehknebels usw., geschehen.
[0014] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass genau eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des
Werts der laufenden Betriebszeit vorhanden ist. Dies ergibt den Vorteil, dass zum
Anzeigen der laufenden Betriebszeit nur wenig Platz benötigt wird. Auch ist diese
Ausgestaltung besonders preiswert umsetzbar. Diese Ausgestaltung mag beispielsweise
für ein Kochfeld so weitergebildet sein, dass in der Anzeigeeinrichtung der Wert für
eine durch einen Nutzer ausgewählte Kochstelle angezeigt wird. Ist eine Kochstelle
ausgewählt, mag ein Nutzer insbesondere auch zu dieser Kochstelle zugehörige Einstellungen
vornehmen, z.B. eine Kochstufe oder eine Temperatur einstellen. Mit Auswahl einer
anderen Kochstelle wird die laufende Betriebszeit für diese andere Kochstelle angezeigt.
Insbesondere mag mit dem Umschalten automatisch die laufende Betriebszeit angezeigt
werden, und zwar auch dann, wenn für die zuvor ausgewählte Kochstelle zuletzt eine
andere Zeit oder Zeitdauer angezeigt worden ist, z.B. eine Restzeit einer herunterzählenden
Timerfunktion (siehe unten).
[0015] Alternativ mag z.B. jeder Kochstelle eine eigene Anzeigeeinrichtung zugeordnet sein.
Dadurch können laufende Betriebszeiten mehrerer Kochstellen durch einen Nutzer gleichzeitig
überwacht werden.
[0016] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass das Verfahren folgende Schritte aufweist: Festlegen
einer Timer-Zeitdauer durch einen Nutzer und Aktivieren mindestens einer herunterzählenden
Timerfunktion durch einen Nutzer mit der festgelegten Timer-Zeitdauer als Ausgangswert.
Dadurch kann zusätzlich zu dem Anzeigen der laufenden Betriebszeit mindestens eine
weitere Zeitfunktion zur besonders nutzerfreundlichen Bedienung bereitgestellt werden.
Mit Aktivieren der Timerfunktion durch den Nutzer kann das Haushaltsgerät in anderen
Worten den Zeitpunkt bestimmen, zu dem die Timer-Zeitdauer erreicht ist. Die Timerfunktion
mag dazu insbesondere die ursprünglich vorgegebene Timer-Zeitdauer herunterzählen
oder dekrementieren, bis der Wert "Null" erreicht oder unterschritten wird. Mit Aktivieren
der Timerfunktion kann die verbleibende Restzeit z.B. automatisch in der Anzeigeeinrichtung
angezeigt werden. Die Restzeit kann z.B. in Sekundenschritten herunterzählend angezeigt
werden.
[0017] Wird mit Erreichen oder Überschreiten der Timer-Zeitdauer keine Aktion ausgelöst
oder umfasst diese Aktion nur eine Benachrichtigung des Nutzers, dass das Ende der
Timer-Zeitdauer erreicht ist (z.B. durch Blinken einer Anzeige, Ausgabe eines optischen
und/oder akustischen Signals, Aussendung einer elektronischen Nachricht wie einer
SMS, einer Email, einer Twitter-Nachricht usw.), mag die Timerfunktion auch als "Sanduhr-Funktion"
oder "Eggtimer-Funktion" bezeichnet werden.
[0018] Wird hingegen eine mit Erreichen oder Überschreiten der Timer-Zeitdauer, insb. mit
Erreichen oder Unterschreiten des Nullwerts bei herunterzählender Betriebsweise, eine
auf die zugehörige Funktionseinheit wirkende Aktion ausgelöst (z.B. ein Herunterschalten
einer Kochstufe oder ein Abschalten der Kochstelle), mag auch von einer "Countdown-Funktion"
gesprochen werden. Die Sanduhr-Funktion und die Countdown-Funktion können auch zusammen
aktiviert sein, insbesondere auch unabhängig voneinander. Die Sanduhr-Funktion mag
insbesondere unabhängig von einer bestimmten Funktionseinheit sein bzw. global für
alle Funktionseinheiten gelten oder arbeiten.
[0019] Durch einen Nutzer mag insbesondere eine Anzeigeeinrichtung zwischen einer Anzeige
mindestens der laufenden Betriebszeit und mindestens einer möglichen Timerfunktion
durchgeschaltet werden. Der Nutzer mag also nacheinander die laufende Betriebszeit
und eine Timer-Zeitdauer oder eine Restdauer mindestens einer Timerfunktion betrachten.
Dies ergibt den Vorteil, dass auf einfache Weise alle Zeitfunktionen (laufende Betriebszeit,
Sanduhr-Funktion, Countdown-Funktion usw.) einer Kochstelle in einer einzigen Anzeigeeinrichtung
anzeigbar sind.
[0020] Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass mit einem Außerbetriebsetzen der mindestens
einen Funktionseinheit ein Bestimmen und Anzeigen der zugehörigen laufenden Betriebszeit
deaktiviert wird. Wird eine Kochstelle außer Betrieb gesetzt (bei einer Kochstelle
beispielsweise durch Wahl einer Kochstufe "0"), mag die laufende Betriebszeit also
nicht weiter bestimmt werden und auch nicht mehr angezeigt werden. Dies ergibt den
Vorteil, dass ein Nutzer eine außer Betrieb gesetzte, insbesondere ausgeschaltete,
Funktionseinheit besonders einfach erkennen kann.
[0021] Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass mit Außerbetriebsetzen der Funktionseinheit
die bis dahin abgelaufene Betriebszeit für eine vorbestimmte Zeitdauer ("Haltedauer")
weiter angezeigt wird. Dadurch kann ein Nutzer vorteilhafterweise die abgelaufene
Zeit noch eine Weile nach der Außerbetriebsetzung ablesen.
[0022] Erfindungsgemäß wird der laufenden Betriebszeit eine abgelaufene Betriebszeit einer
vorangegangenen Betriebsphase hinzugefügt, wenn ein Deaktivierungszeitraum zwischen
einer aktuellen Betriebsphase und der vorangegangenen Betriebsphase dieser Funktionseinheit
eine vorbestimmte Dauer unterschreitet oder nicht überschreitet. Unter einer Betriebsphase
einer Funktionseinheit mag insbesondere das Intervall zwischen einem Einschalten und
Ausschalten bzw. einem Aktivieren und einem Deaktivieren dieser Funktionseinheit verstanden
werden. In anderen Worten mag dann, wenn die Funktionseinheit (z.B. eine Kochstelle)
innerhalb eines vorbestimmten Deaktivierungszeitraums wieder in Betrieb genommen wird
(also z.B. die Kochstelle wieder eingeschaltet wird), die laufende Betriebszeit von
dem Wert der abgelaufenen Betriebszeit der vorhergehenden Betriebsphase an weitergezählt
werden. Dies ergibt den Vorteil, dass bei einem, z.B. unbeabsichtigten, Ausschalten
und kurz darauf folgendem erneuten Einschalten die Betriebszeit nicht zurückgesetzt
wird und also kurze Unterbrechungen unschädlich für eine Bestimmung der laufenden
Betriebszeit sind.
[0023] Der Deaktivierungszeitraum mag z.B. der Haltedauer entsprechen. Der Deaktivierungszeitraum
beträgt bevorzugt zwischen 5 Sekunden und 30 Sekunden. Nach Ablauf des Deaktivierungszeitraums
wird die laufende Betriebszeit wieder zurückgesetzt, insbesondere wieder von Null
ab gezählt.
[0024] Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass die laufende Betriebszeit bei noch in
Betrieb stehender Funktionseinheit nutzerseitig zurückgesetzt werden kann, z.B. auf
den Anfangswert, insbesondere Null. Dadurch kann ein Nutzer vorteilhafterweise einen
neuen Startzeitpunkt festlegen, z.B. wenn er bei laufender Kochstelle das Gargeschirr
und damit die Speisen wechselt oder wenn er Gargut einem Ofen hinzufügt oder in einem
Ofen auswechselt, ohne den Ofen ausschalten zu wollen oder können. Das Zurücksetzen
mag z.B. durch Betätigen einer dazu vorgesehenen Taste durchgeführt werden.
[0025] Allgemein kann die automatische Anzeige der laufenden Betriebszeit auch deaktiviert
werden, insbesondere nutzerseitig deaktiviert werden.
[0026] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Haushaltsgerät, wobei das Haushaltsgerät zur
Durchführung des Verfahrens wie oben beschrieben eingerichtet ist. Das Haushaltsgerät
kann analog zu dem Verfahren ausgestaltet werden und weist die gleichen Vorteile auf.
[0027] Das Haushaltsgerät mag dazu beispielsweise eine Zeitzählereinrichtung zum Bestimmen
der laufenden Betriebszeit aufweisen. Die Zeitzählereinrichtung mag beispielsweise
eine Uhr oder einen Zeitgeber und einen Datenspeicher aufweisen. Das Haushaltsgerät
mag ferner mindestens eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen einer Zeit oder eines Werts
einer Zeitfunktion aufweisen, z.B. eine solche Anzeigeeinrichtung pro Haushaltsgerät
oder eine solche Anzeigeeinrichtung pro nutzeraktivierbarer Funktionseinheit. Die
Anzeigeeinrichtung mag auch zum Anzeigen von Werten anderer Funktionen dienen, z.B.
zum Anzeigen eines Energieverbrauchs.
[0028] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden schematischen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
das im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert wird. Dabei können zur Übersichtlichkeit
gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt eine Draufsicht auf ein Kochfeld eines erfindungsgemäßen Gargeräts und
- Fig.2
- zeigt einen Ausschnitt aus dem Kochfeld aus Fig.1.
[0029] Fig.1 zeigt eine Draufsicht auf ein Kochfeld 1 eines Gargeräts H. Das Gargerät H mag z.B.
ein eigenständiges Kochfeld 1 oder ein Herd mit einem oberseitig angebrachten Kochfeld
1 sein. Das Kochfeld 1 weist vier Kochzonen oder Kochstellen 2, 3, 4, 5 auf, nämlich
zwei vordere Kochstellen 2 und 3 und zwei hintere Kochstellen 4 und 5. Die hintere
linke Kochstelle 4 ist als Bräterzone ausgebildet. Die Kochstellen 2 bis 5 können
insbesondere als unabhängig voneinander durch einen Nutzer bedienbare, insbesondere
in Betrieb setzbare, Funktionseinheiten arbeiten. Den Kochstellen 2 bis 5 sind in
diesem Ausführungsbeispiel elektrisch betriebene Heizkörper (o. Abb.) zugeordnet,
das Kochfeld 1 ist also ein elektrisches Kochfeld.
[0030] Zur Bedienung des Kochfelds 1 ist eine Bedien- und Anzeigeeinrichtung 6 vorgesehen,
welche mit mehreren Anzeigefeldern 7 bis 12 und mehreren Bedienfeldern 13 bis 16 ausgerüstet
ist. Die Anzeigefelder 7 bis 12 können unter anderem jeweilige Kochstufen-Anzeigefelder
7 bis 10, eine durch drei Segmentanzeigen aufgebaute Zeitanzeigeeinrichtung 11 und
eine durch drei Segmentanzeigen aufgebaute dreistellige Temperaturanzeigeeinrichtung
12 umfassen, sowie ggf. weitere Anzeigefelder. Die Kochstufen-Anzeigefelder 7 bis
10 sind den jeweils an der analogen Stelle befindlichen Kochstellen 2 bis 5 zugeordnet,
also z.B. das linke untere Kochstufen-Anzeigefeld 7 der linken unteren Kochstelle
2 usw. Insbesondere die Bedienfelder 13 bis 16 können z.B. als Sensorfelder oder "Touchtasten"
ausgebildet sein, alternativ z.B. als Kurzhubtaster usw.
[0031] Zur Inbetriebnahme einer bestimmten Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 mag ein Nutzer beispielsweise
zunächst eine bestimmte Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 auswählen bzw. deren Bedienung oder
Einstellung aktivieren. Dies mag z.B. durch Berühren eines Bedienfelds 13 geschehen,
das einem der auszuwählenden Kochstelle 2 bis 5 zugeordneten Kochstufen-Anzeigefeld
7 bis 10 benachbart ist. Nach dem Berühren dieses Bedienfelds 13 können Einstellungen
für die ausgewählte zugehörige Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 vorgenommen werden. Außerdem
zeigen die Anzeigefelder 11, 12 nun insbesondere für die ausgewählte Kochstelle 2,
3, 4 oder 5 spezifische Informationen an, z.B. eine Zeit in der Zeitanzeigeeinrichtung
11 und eine Soll- oder Ist-Temperatur in der Temperaturanzeigeeinrichtung 12. Dem
Nutzer mag die aktuell ausgewählte Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 beispielsweise durch
eine optische Hervorhebung des zugehörigen Kochstufen-Anzeigefelds 7 bis 10, des betätigten
Bedienfelds 13 oder mittels Einschaltens einer jeweiligen Indikatorleuchte (o. Abb.)
angezeigt werden. Unter einer Indikatorleuchte mag insbesondere eine Lampe oder Leuchte
verstanden werden, die durch Aufleuchten oder Dunkelbleiben eine Aktivierung bzw.
Deaktivierung anzeigt oder andeutet. Eine Indikatorleuchte mag mit einer für mindestens
eine Gerätefunktion sprechenden Symbolik bedruckt o.ä. sein. In einem rechten Bereich
der Bedien- und Anzeigeeinrichtung 6, welcher im Folgenden ohne Beschränkung der Allgemeinheit
als "Zeiteinstellbereich" 17 bezeichnet wird, können Zeitfunktionen der ausgewählten
Kochstelle 2 bis 5 und ggf. auch global des Kochfelds 1 abgelesen und eingestellt
werden.
[0032] Fig.2 zeigt einen Ausschnitt aus dem Kochfeld 1, in welchem der Zeiteinstellbereich 17
vergrößert dargestellt ist. Unterhalb der aus den drei Segmentanzeigen aufgebauten
Zeitanzeigeeinrichtung 11 sind ohne Beschränkung der Allgemeinheit als "Timertaste"
15 und "Countdown-Taste" 16 bezeichnete Bedienfelder angeordnet. Zwischen der Zeitanzeigeeinrichtung
11 und den Tasten 15 und 16 sind zusätzlich zwei Indikatorleuchten in Form einer "Countdown-Anzeige"
18 und rechts davon einer "Laufzeit-Anzeige" 19 angeordnet. Rechts neben der Zeitanzeigeeinrichtung
11 befindet sich eine Indikatorleuchte in Form einer "Glockensymbolanzeige 20".
[0033] Wird nun eine ausgewählte Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 durch Einschalten in Betrieb
genommen (beispielsweise durch Einstellen einer Kochstufe auf einen Wert größer "0"
auf z.B. einer Skala zwischen "0" und "9" in ganzen oder halben Schritten), wird von
dem Gargerät H automatisch die damit anlaufende Betriebszeit dieser Kochstelle 2 bis
5 bestimmt. Das Bestimmen mag z.B. mit Ausgabe eines Befehls zur Inbetriebnahme einer
der Kochstellen 2 bis 5 oder mit sensorischer Erkennung des Inbetriebsetzens initiiert
werden. Zum Bestimmen der laufenden Betriebszeit mag das Gargerät H beispielsweise
eine Zeitzählereinrichtung mit einem Zeitgeber und einem Datenspeicher (o. Abb.) aufweisen.
Die laufende Betriebszeit kann also insbesondere inkrementell hochlaufend bestimmt
werden. Die laufende Betriebszeit wird zudem mit dem Inbetriebsetzen automatisch in
der Zeitanzeigeeinrichtung 11 angezeigt. Es bedarf hier also keiner weiteren Aktion
durch den Nutzer, um die laufende Betriebszeit anzuzeigen.
[0034] Durch Betätigen, z.B. Berühren, der Countdown-Taste 16 kann für die aktuell ausgewählte
Kochstelle 2, 3, 4 oder 5 auch eine Timerfunktion eingestellt werden. Bei einer Timerfunktion
wird von einem Nutzer eine bestimmte Zeitdauer, die sog. "Timer-Zeitdauer", vorgegeben.
Diese wird anstelle der laufenden Betriebszeit in der Zeitanzeigeeinrichtung 11 angezeigt.
Mit Aktivieren der Timerfunktion durch den Nutzer bestimmt das Gargerät H den Zeitpunkt,
zu dem die Timer-Zeitdauer erreicht ist. Die Timerfunktion mag dazu insbesondere die
ursprünglich vorgegebene Timer-Zeitdauer herunterzählen oder dekrementieren, bis der
Wert "Null" erreicht oder unterschritten wird. Das Gargerät H kann dann eine Aktion
auslösen, braucht es aber nicht. Mit Aktivieren der Timerfunktion kann die verbleibende
Restzeit z.B. automatisch in der Zeitanzeigeeinrichtung 11 angezeigt werden. Die Timerfunktion
mag eine Sanduhr-Funktion oder eine Countdown-Funktion sein. Die Sanduhr-Funktion
mag insbesondere unabhängig von einer bestimmten Kochstelle 2 bis 5 sein bzw. global
für alle Kochstellen 2 bis 5 gelten. Mittels der Timertaste 15 kann ein Nutzer eine
Anzeige in der Zeitanzeigeeinrichtung 11 zwischen der laufenden Betriebszeit, der
Countdown-Funktion und der Sanduhr-Funktion durchgeschalten. Dabei mag mit Betätigen
der Timertaste 15 von einer Zeitfunktion zu einer anderen Zeitfunktion umgeschaltet
werden. Welche der Zeitfunktionen gerade angezeigt und ggf. einstellbar ist, mag mit
Hilfe der Countdown-Anzeige 18, der Laufzeit-Anzeige 19 und der Glockensymbolanzeige
20 angedeutet werden. So wird beispielsweise dann, wenn in der Zeitanzeigeeinrichtung
11 die laufende Zeit angezeigt wird, die Laufzeit-Anzeige 19 leuchten, während die
Countdown-Anzeige 18 und die Glockensymbolanzeige 20 nicht leuchten. Wird in der Zeitanzeigeeinrichtung
11 eine eingestellte Timer-Zeitdauer oder die noch verbliebene Restdauer angezeigt,
leuchtet die Countdown-Anzeige 18, aber nicht die Laufzeit-Anzeige 19. Ist die Timerfunktion
eine Countdown-Funktion, leuchtet zusätzlich die Glockensymbolanzeige 20, während
sie bei der Sanduhr-Funktion nicht leuchtet, oder umgekehrt.
[0035] Mittels der Timertaste 15 kann ein Nutzer zudem die laufende Betriebszeit zurücksetzen.
Dazu mag er beispielsweise dann, wenn die laufende Betriebszeit in der Zeitanzeigeeinrichtung
11 angezeigt wird, die Timertaste 15 mindestens für eine vorbestimmte "Reset"-Dauer
betätigen, z.B. gedrückt halten. Die Zeitanzeigeeinrichtung 11 springt dann wieder
auf "0" und läuft ab da automatisch weiter.
[0036] Wird eine Kochstelle 2 bis 5 außer Betrieb gesetzt, z.B. ausgeschaltet (beispielsweise
durch Wahl einer Kochstufe "0"), mag in einer Variante die laufende Betriebszeit nicht
bestimmt werden und auch nicht mehr angezeigt werden. In einer weiteren Variante wird
die laufende Betriebszeit nicht mehr bestimmt, aber die bis zum Außerbetriebsetzen
abgelaufene Betriebszeit immer noch angezeigt, z.B. für eine vorbestimmte Zeitdauer
("Haltedauer").
[0037] In noch einer weiteren Variante mag dann, wenn die Kochstelle 2 bis 5 innerhalb eines
vorbestimmten Deaktivierungszeitraums wieder in Betrieb genommen wird (also z.B. eingeschaltet
wird), die laufende Betriebszeit von dem Wert der abgelaufenen Betriebszeit der vorhergehenden
Betriebsphase an weitergezählt wird. Der Deaktivierungszeitraum mag z.B. der Haltedauer
entsprechen. In anderen Worten wird der laufenden Betriebszeit eine abgelaufene Betriebszeit
einer vorangegangenen Betriebsphase hinzugefügt, wenn ein vorbestimmter Deaktivierungszeitraum
zwischen der aktuellen Betriebsphase und der vorangegangenen Betriebsphase eine vorbestimmte
Dauer unterschreitet oder nicht überschreitet. Der Deaktivierungszeitraum beträgt
bevorzugt zwischen 5 Sekunden und 30 Sekunden.
[0038] So mögen anstelle einer gemeinsamen Zeitanzeigeeinrichtung 11 zur Anzeige der Zeitfunktionen
aller Kochstellen 2 bis 5 mehrere Zeitanzeigeeinrichtungen 11 vorhanden sein, z.B.
für jede Kochstelle 2 bis 5 eine Zeitanzeigeeinrichtung 11.
[0039] Auch mag anstelle eines gemeinsamen Zeiteinstellbereichs 17 für alle Kochstellen
2 bis 5 ein eigener Zeiteinstellbereich für einige oder jede der Kochstellen 2 bis
5 vorhanden sein.
[0040] Allgemein kann unter "ein", "eine" usw. eine Einzahl oder eine Mehrzahl verstanden
werden, insbesondere im Sinne von "mindestens ein" oder "ein oder mehrere" usw., solange
dies nicht explizit ausgeschlossen ist, z.B. durch den Ausdruck "genau ein" usw.
[0041] Auch kann eine Zahlenangabe genau die angegebene Zahl als auch einen üblichen Toleranzbereich
umfassen, solange dies nicht explizit ausgeschlossen ist.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Kochfeld
- 2
- vordere Kochstelle
- 3
- vordere Kochstelle
- 4
- hintere Kochstelle
- 5
- hintere Kochstelle
- 6
- Bedien- und Anzeigeeinrichtung
- 7
- Anzeigefeld für die Kochstelle 2
- 8
- Anzeigefeld für die Kochstelle 3
- 9
- Anzeigefeld für die Kochstelle 4
- 10
- Anzeigefeld für die Kochstelle 5
- 11
- Zeitanzeigeeinrichtung
- 12
- Temperaturanzeigeeinrichtung
- 13
- Bedienfeld
- 14
- Bedienfeld
- 15
- Bedienfeld in Form einer Timertaste
- 16
- Bedienfeld in Form einer Countdown-Taste
- 17
- Zeiteinstellbereich
- 18
- Countdown-Anzeige
- 19
- Laufzeit-Anzeige
- 20
- Glockensymbolanzeige
- H
- Haushaltsgerät
1. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts (H) mit einem Kochfeld (1), welches mindestens
eine nutzeraktivierbare Kochstelle (2-5) und mindestens eine Anzeigeeinrichtung (11)
aufweist und welches dazu eingerichtet ist, sowohl eine laufende Betriebszeit mindestens
einer ab einem Inbetriebsetzen dieser mindestens einen Kochstelle (2-5) zu bestimmen
und in der Anzeigeeinrichtung (11) anzuzeigen, als auch dazu eingerichtet ist, mindestens
eine herunterzählende Timerfunktion bereitzustellen, bei deren Aktivierung ausgehend
von einer vorgegebenen Timer-Zeitdauer die verbleibende Restzeit in der Anzeigeeinrichtung
(11) angezeigt wird, wobei das Inbetriebsetzen dieser mindestens einen Kochstelle
(2-5) durch einen Nutzer ein Einschalten dieser Kochstelle (2-5) umfasst, und
dadurch gekennzeichnet, dass
die laufende Betriebszeit der mindestens einen Kochstelle (2-5)
- ab dem Einschalten dieser mindestens einen Kochstelle (2-5) durch den Nutzer bis
zu ihrem Ausschalten bestimmt wird und
- mit dem Einschalten automatisch angezeigt wird und bei dem der laufenden Betriebszeit
eine abgelaufene Betriebszeit einer vorangegangenen Betriebsphase dieser Kochstelle
(2-5) hinzugefügt wird, wenn ein Deaktivierungszeitraum zwischen einer aktuellen Betriebsphase
und der vorangegangenen Betriebsphase eine vorbestimmte Dauer unterschreitet oder
nicht überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Festlegen einer Timer-Zeitdauer mindestens einer Timerfunktion durch einen Nutzer
und
- Aktivieren der mindestens einer Timerfunktion durch einen Nutzer mit der festgelegten
Timer-Zeitdauer als Ausgangswert.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem nutzerseitig eine Anzeigeeinrichtung
(11) zwischen der laufenden Betriebszeit und mindestens einer möglichen Timerfunktion
durchgeschaltet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem genau eine Anzeigeeinrichtung
zum Anzeigen des Werts der laufenden Betriebszeit vorhanden ist, in der Anzeigeeinrichtung
die laufende Betriebszeit für eine durch einen Nutzer ausgewählte Kochstelle angezeigt
wird, mit Auswahl einer anderen Kochstelle die laufende Betriebszeit für diese andere
Kochstelle angezeigt wird und zwar auch dann, wenn für die zuvor ausgewählte Kochstelle
zuletzt eine Restzeit der herunterzählenden Timerfunktion angezeigt worden ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mit dem Ausschalten der
Kochstelle (2-5) ein Bestimmen und Anzeigen der laufenden Betriebszeit deaktiviert
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ausschalten der Kochstelle (2-5) die bis dahin abgelaufene Betriebszeit für
eine vorbestimmte Haltedauer weiter angezeigt wird.
7. Gargerät (H) mit einem Kochfeld (1), wobei das Kochfeld (1) mindestens eine nutzeraktivierbare
Kochstelle (2-5) aufweist und dazu eingerichtet ist, für diese mindestens einen Kochstelle
(2-5) mindestens eine herunterzählende Timerfunktion bereitzustellen, bei deren Aktivierung
ausgehend von einer vorgegebenen Timer-Zeitdauer die verbleibende Restzeit in der
Anzeigeeinrichtung (11) angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (H) dazu eingerichtet ist, das Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche durchzuführen.
8. Gargerät (H) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die laufende Betriebszeit bei noch in Betrieb stehender Kochstelle (2-5) nutzerseitig
zurücksetzbar ist.
9. Gargerät (H) nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (H) ein Herd mit einem Backofen und einem daran oberseitig angeordneten
Kochfeld (1) ist.
1. Method for operating a cooking appliance (H) with a hob (1), which has at least one
cooking zone (2-5) which can be activated by a user and at least one display facility
(11) and which is designed both to determine a running operating time of at least
one from a start-up of this at least one cooking zone (2-5) and to display said operating
time in the display facility (11) and also to provide at least one countdown timer
function, upon the activation of which the remaining running time is displayed in
the display facility (11) based on a prespecified timer duration, wherein the start-up
of this at least one cooking zone (2-5) by a user comprises the switching on of this
cooking zone (2-5) and
characterised in that the running operating time of the at least one cooking zone (2-5)
- is determined from the switching on by the user of this at least one cooking zone
(2-5) until it is switched and
- is automatically displayed upon switching on
and in which the running operating time is added to an elapsed operating time of a
previous operating phase of this cooking zone (2-5) if a deactivation time period
between a current operating phase and the previous operating phase falls below or
does not exceed a prespecified duration.
2. Method according to claim 1, in which the method has the following steps:
- definition, by a user, of a timer duration of at least one timer function and
- activation, by a user, of the at least one timer function with the defined timer
duration as the output value.
3. Method according to one of the preceding claims, in which a display facility (11)
is switched between the running operating time and at least one possible timer function
on the user side.
4. Method according to one of the preceding claims, in which precisely one display facility
is present for displaying the value of the running operating time, the running operating
time for a cooking zone selected by a user is displayed in the display facility, upon
selection of another cooking zone the running operating time for this other cooking
zone is displayed even if a remaining time of the countdown timer function has just
been displayed for the previously selected cooking zone.
5. Method according to one of the preceding claims, in which determination and display
of the running operating time is deactivated when the cooking zone (2-5) is switched
off.
6. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that the operating time that has elapsed up until that point continues to be displayed
for a prespecified retention period when the cooking zone (2-5) is switched off.
7. Cooking appliance (H) with a hob (1), wherein the hob (1) has at least one cooking
zone (2-5) which can be activated by a user and which is designed to provide at least
one countdown timer function for this at least one cooking zone (2-5), upon the activation
of which the remaining running time is displayed in the display facility (11) based
on a prespecified timer duration, characterised in that the cooking appliance (H) is designed to carry out the method according to one of
the preceding claims.
8. Cooking appliance (H) according to claim 7, characterised in that the running operating time for cooking zones (2-5) still in operation can be reset
by the user.
9. Cooking appliance (H) according to one of claims 7 to 8, characterised in that the cooking appliance (H) is a cooker with an oven and a hob (1) that is arranged
on the top side thereof.
1. Procédé de fonctionnement d'un appareil de cuisson (H) comprenant une table de cuisson
(1), qui comprend au moins une plaque de cuisson (2-5) activable par un utilisateur
et au moins un dispositif d'affichage (11), et qui est configurée non seulement pour
déterminer une durée de fonctionnement courante de l'au moins une plaque de cuisson
(2-5) à partir d'une mise en service et pour l'afficher dans le dispositif d'affichage
(11) mais est configurée aussi pour fournir au moins une fonction de minuterie qui
se décrémente, durant l'activation de laquelle le temps restant est affiché dans le
dispositif d'affichage (11) en fonction d'une durée de minuterie prédéfinie,
dans lequel la mise en service de l'au moins une plaque de cuisson (2-5) par un utilisateur
comprend une mise en marche de cette plaque de cuisson (2-5), et
caractérisé en ce que la durée de fonctionnement courante de l'au moins une plaque de cuisson (2-5)
- est déterminée à partir de la mise sous tension de l'au moins une plaque de cuisson
(2-5) par l'utilisateur jusqu'à sa mise hors tension, et
- est affichée automatiquement lors de la mise en tension, et
dans lequel une durée de fonctionnement écoulée d'une phase de fonctionnement précédente
de cette plaque de cuisson (2-5) est ajoutée à la durée de fonctionnement courante
lorsqu'une période de désactivation entre une phase de fonctionnement actuelle et
la phase de fonctionnement précédente est inférieure ou égale à une durée prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le procédé comprend les étapes suivantes
:
- détermination d'une durée de minuterie d'au moins une fonction de minuterie par
un utilisateur,
- activation de l'au moins une fonction de minuterie par un utilisateur avec la durée
de minuterie déterminée à titre de valeur initiale.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un dispositif d'affichage
(11) est commuté du côté de l'utilisateur entre la durée de fonctionnement courante
et au moins une fonction de minuterie possible.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un dispositif d'affichage
unique est prévu pour afficher la valeur de la durée de fonctionnement courante, et
la durée de fonctionnement courante est affichée pour une plaque de cuisson sélectionnée
par un utilisateur dans le dispositif d'affichage, et si une autre plaque de cuisson
est sélectionnée, la durée de fonctionnement courante est affichée pour cette autre
plaque de cuisson, c'est-à-dire même dans le cas où un temps restant de la fonction
de minuterie décrémentée a été affiché pour la plaque de cuisson sélectionnée précédemment.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel, lorsque la plaque
de cuisson (2-5) est mise hors tension, une détermination et un affichage de la durée
de fonctionnement courante sont désactivés.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, lorsque la plaque de cuisson (2-5) est mise hors tension, la durée de fonctionnement
écoulée jusque là reste affichée pendant une durée de maintien prédéterminée.
7. Appareil de cuisson (H) comprenant une table de cuisson (1), dans lequel la table
de cuisson (1) comprend au moins une plaque de cuisson (2-5) activable par un utilisateur
et est configurée pour fournir une fonction de minuterie qui se décrémente pour l'au
moins une plaque de cuisson (2-5), durant l'activation de laquelle le temps restant
est affiché dans le dispositif d'affichage (11) sur la base d'une durée de minuterie
prédéfinie,
caractérisé en ce que l'appareil de cuisson (H) est configuré pour exécuter le procédé selon l'une quelconque
des revendications précédentes.
8. Appareil de cuisson (H) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la durée de fonctionnement courante peut être réinitialisée du côté utilisateur lorsque
la plaque de cuisson (2-5) est encore en fonctionnement.
9. Appareil de cuisson (H) selon l'une des revendications 7 à 8, caractérisé en ce que l'appareil de cuisson (H) est une cuisinière comportant un four et une table de cuisson
(1) disposée sur le côté supérieur de celle-ci.