[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaubeneinrichtung und insbesondere
eine Dunstabzugshaube, wie sie beispielsweise - aber nicht nur - an einem Herd im
Küchenbereich verwendet wird. Solch eine Dunstabzugshaube, die auch als Wrasenabzug
bezeichnet werden kann, weist regelmäßig ein Gehäuse auf in dem wenigstens ein Fettfilter
und gegebenenfalls wenigstens ein Geruchsfilter angeordnet sind. Zur Absaugung ist
meist ein Radial- oder Axiallüfter vorgesehen, um in dem vorgesehenen Absaugbereich
einen entsprechenden Unterdruck zu erzeugen und den Koch- oder Backdunst oder Wrasen
abzusaugen.
[0002] Dunstabzugshauben sind in unterschiedlichen Bauformen bekannt und weisen meist an
dem Gehäuse der Dunstabzugshaube Bedienknöpfe auf, um die Absaugung an der Dunstabzugshaube
einzustellen oder um die meist daran angebrachte Beleuchtung ein- oder auszuschalten.
Außerdem kann die Stärke der Absaugung eingestellt werden.
[0003] Hochwertige Dunstabzugshauben weisen oft ein aus Edelstahlblechen bestehendes Gehäuse
auf. Derartige Dunstabzugshauben sind optisch sehr ansprechend und wertig, werden
aber in relativ kleinen Stückzahlen produziert. Dadurch lohnt sich die Automatisierung
bei der Produktion nicht, auch da es mehrere unterschiedliche Modelle und Bauformen
gibt, um die Bedürfnisse der Benutzer zu erfüllen. Deshalb werden die Gehäuse von
Dunstabzugshauben - insbesondere, wenn die Gehäuse aus abgekanteten Blechen hergestellt
werden - meist von Hand gefertigt bzw. es werden wenigstens einige Arbeitsschritte
wenigstens teilweise von Hand ausgeführt. Bei der manuellen Abkantung von Blechen
zur Herstellung der Gehäuse von Dunstabzugshauben kommt es deshalb im Vergleich zur
vollautomatischen Fertigung von Blechen beispielsweise in der Automobilproduktion
zu deutlich erhöhten Toleranzen. Grundsätzlich ist das nicht störend, da es in der
Regel nicht darauf ankommt, ob z. B. der Kamin einer Inselhaube eine Außenabmessung
von 20,0 cm oder 20,2 cm aufweist. Und wenn das doch der Fall ist, wird auf die Einhaltung
dieses Maßes bei der Fertigung entsprechend Wert gelegt. Bei allen Maßen ist ein solcher
Aufwand unwirtschaftlich. Üblicherweise ist in das Gehäuse der Dunstabzugshaube ein
Bedienteil integriert, welches über Bedienknöpfe außen an der Dunstabzugshaube bedienbar
ist. Das Bedienteil ist dabei typischerweise in dem Inneren des Gehäuses angeordnet
und die Bedienknöpfe sind durch Aussparungen oder Löcher in dem Gehäuse von außen
zugänglich.
[0004] Zur Befestigung des Bedienteils in dem Gehäuse werden im Stand der Technik Befestigungsteile
verwendet, die über einen oder mehrere Federschenkel das Bedienteil in dem Inneren
der Dunstabzugshaube festklemmen.
[0005] Der bekannte Stand der Technik funktioniert grundsätzlich zufriedenstellend. Es ist
aber damit möglich, dass bei größeren Toleranzabweichungen der Anpressdruck auf das
Bedienteil unterschiedlich ist.
[0006] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dunstabzugshaubeneinrichtung
zur Verfügung zu stellen, bei der eine größere Unabhängigkeit von Toleranzen und insbesondere
auch von dem Bauraum ermöglicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Dunstabzugshaubeneinrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel.
[0008] Eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung weist ein Gehäuse und wenigstens
ein daran angeordnetes Bedienteil auf. Das Bedienteil weist wenigstens ein Bedienelement
auf. Das Bedienteil ist wenigstens teilweise innerhalb des Gehäuses aufgenommen und
wenigstens teilweise von außerhalb des Gehäuses zur Bedienung zugänglich. Das Bedienteil
wird durch wenigstens eine Klemmeinrichtung in dem Gehäuse gehalten. Zur Einstellung
einer Anpresskraft der Klemmeinrichtung ist wenigstens eine Abmessung der Klemmeinrichtung
über wenigstens eine mechanische Verstelleinheit einstellbar.
[0009] Dass das Bedienteil wenigstens teilweise innerhalb des Gehäuses aufgenommen und wenigstens
teilweise von außerhalb des Gehäuses zur Bedienung zugänglich ist, ist insbesondere
derart zu verstehen, dass das Bedienteil im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses angeordnet
ist. Für die Zugänglichkeit zur Bedienung von außerhalb des Gehäuses ist ein Teil,
insbesondere ein das wenigstens eine Bedienelement umfassende Teil, des Bedienteiles
in der Gehäusewand oder die Gehäusewand durchdringend in dem Gehäuse angeordnet.
[0010] Das ist Bedienteil im seinem größten Volumenanteil innerhalb des Gehäuses positioniert.
Zur Montage des Bedienteils in dem Gehäuse ist vorgesehen, dass das Bedienteil von
einem Innenraum des Gehäuses gegen die Gehäusewand bewegt wird. Dabei ist vorgesehen,
dass das Bedienteil in seiner Endlage zumindest teilweise, nämlich mit zumindest einem
das wenigstens eine Bedienelement umfassenden Teil, in die Gehäusewand eingeführt
oder durch die Gehäusewand durchgesteckt ist.
[0011] In der Endlage liegt das Bedienteil teilweise an der Innenseite der Gehäusewand an.
Wenigstens eine nach der Positionierung des Bedienteils montierte Klemmeinrichtung
hält das Bedienteil in seiner Position. Das Bedienteil ist dabei zwischen der Gehäusewand
und der wenigstens einen Klemmeinrichtung angeordnet und ist durch die wenigstens
eine Klemmeinrichtung in dem Gehäuse gehalten. Die als Anpresskraft bezeichnete und
auf das Bedienteil wirkende Klemmkraft der Klemmeinrichtung ist einstellbar. Hierzu
ist zumindest eine Abmessung der Klemmeinrichtung über die wenigstens eine mechanische
Verstelleinheit einstellbar.
[0012] Die Klemmeinrichtung ist vorzugsweise ein von dem Bedienteil unabhängiges Montageteil,
welches in einer besonders vorteilhaften Ausführung form- und kraftschlüssig zwischen
dem Bedienteil und einem Widerlager des Gehäuses angeordnet ist.
[0013] Das Bedienteil ist von dem Klemmelement mit zumindest mit einigen peripheren Abschnitten
des Bedienteils der dem Bedienelement zugewandten Seite gegen die Innenwand des Gehäuses
gedrückt. Das Klemmelement liegt dabei an einer an einer der gegenüberliegenden, dem
Bedienelement zugewandten abgewandten Seite an dem Bedienteil an.
[0014] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung hat viele Vorteile. Ein erheblicher
Vorteil der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaubeneinrichtung ist, dass mit der mechanischen
Verstelleinheit die Anpresskraft der Klemmeinrichtung einstellbar ist. Dadurch können
unterschiedliche Toleranzen bei der Fertigung der Dunstabzugshaubeneinrichtung ausgeglichen
werden. Besteht das Gehäuse beispielsweise aus abgekanteten Blechen, so kann mit der
mechanischen Verstelleinheit die Anpresskraft der Klemmeinrichtung - auch bei leicht
unterschiedlichen Abmessungen des Gehäuses - immer gleich oder doch im Wesentlichen
gleich eingestellt werden. Dadurch wird eine Überlast auf die einzelnen Komponenten
zuverlässig vermieden, wenn die Abmessungen beispielsweise geringer sind, als geplant.
In umgekehrter Weise kann auch bei einem größeren Abstand die Anpresskraft der Klemmeinrichtung
angepasst werden, sodass sich in jedem Fall eine vernünftige oder sogar optimale Anpresskraft
ergibt.
[0015] Die Abmessung der Klemmeinrichtung ist dabei insbesondere in Richtung der Klemmung
veränderbar, sodass die Abmessung der Klemmeinrichtung in Richtung der Klemmung vergrößert
oder verkleinert und insofern an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden kann.
[0016] Insbesondere weist die Dunstabzugshaubeneinrichtung ein Gehäuse oder wenigstens ein
Gehäuseteil des Gehäuses aus abgekanteten Blechen auf. Die Bleche werden insbesondere
in Handarbeit oder wenigstens teilweise in Handarbeit abgekantet. Vorzugsweise werden
Bleche aus einem Spezialstahl oder Edelstahl eingesetzt.
[0017] Durch die Erfindung können Dunstabzugshaubeneinrichtungen als Einzelstücke und in
Kleinserien in hoher Qualität optisch ansprechend hergestellt werden.
[0018] Dabei weist das Bedienteil wenigstens ein Bedienelement und insbesondere zwei, drei
oder mehr Bedienelemente auf, von denen wenigstens ein Bedienelement als mechanischer
[0019] Bedienknopf, Taster oder Sensor ausgeführt ist. Zusätzlich oder stattdessen kann
an dem Bedienteil auch noch wenigstens ein Display oder eine Anzeigeneinrichtung vorgesehen
sein. Möglich ist es auch, dass das Bedienteil über eine berührungsempfindliche Oberfläche
bedienbar ist.
[0020] In bevorzugten Weiterbildungen umfasst die Klemmeinrichtung eine Stützeinheit, welche
das Bedienteil abstützt. Die Stützeinheit drückt dabei das Bedienteil insbesondere
gegen das Gehäuse, sodass das Bedienteil zwischen der Innenwandung des Gehäuses und
der Stützeinheit klemmend aufgenommen ist.
[0021] Die Stützeinheit kann eine Stützplatte aufweisen. Auf der Stützplatte kann ein Stützsteg
oder es können mehrere Stützstege oder Stütznoppen oder dergleichen vorgesehen sein.
Der Stützsteg oder die Stützstege oder die Stütznoppen liegen dann insbesondere an
dem Bedienteil zur Klemmung an.
[0022] In bevorzugten Ausgestaltungen umfasst die Verstelleinheit wenigstens ein Gewindeteil
und wenigstens eine mit dem Gewindeteil zusammenwirkende Stellschraube. Beispielsweise
kann eine Stellschraube in das Gewindeteil eingeschraubt werden, um einen Abstand
und somit eine Abmessung der Klemmeinrichtung einzustellen. Dabei ist es möglich,
dass beispielsweise die Stellschraube aus dem Gewindeteil ein Stück weit ausgeschraubt
wird, um die Anpresskraft zu erhöhen. Möglich ist es auch, dass an jedem Ende des
Gewindeteils jeweils eine Stellschraube vorgesehen ist, sodass an beiden Enden des
Gewindeteils Einstellmöglichkeiten vorgesehen sind.
[0023] An dem Gewindeteil kann beispielsweise ein separates Teil, wie eine Schraubmutter,
eingesetzt oder eingearbeitet sein oder das Gewindeteil weist selbst ein eingearbeitetes
Gewinde auf.
[0024] In bevorzugten Ausgestaltungen ist das Gewindeteil an einem Führungsabschnitt der
Klemmeinrichtung aufgenommen. Dabei weist der Führungsabschnitt eine Schraubenaufnahme
auf, in welche Schraubenaufnahme die Stellschraube in unterschiedlichen Stellungen
unterschiedlich tief eintaucht. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine raumsparende
Bauweise, da die Stellschraube beim Einschrauben in die Schraubenaufnahme des Führungsabschnitts
eintaucht. Der Führungsabschnitt kann insbesondere als Rohrteil oder Führungsrohr
ausgebildet sein oder ein solches umfassen. Der Führungsabschnitt steht vorzugsweise
von der Stützeinheit ab. Insbesondere ist der Führungsabschnitt als Rohrteil ausgebildet
und erstreckt sich quer und insbesondere senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht
zu der Stützplatte der Stützeinheit.
[0025] In vorteilhaften Weiterbildungen ist das Gewindeteil fest mit der Stützeinheit verbunden.
Das Gewindeteil kann als separates Bauteil vorgefertigt werden und beispielsweise
mit der Stützeinheit verklebt oder verschweißt werden. Möglich ist es auch, dass das
Gewindeteil einstückig mit der Stützeinheit ausgebildet ist. Dabei kann die Stützeinheit
mit dem Gewindeteil aus einem einzigen oder auch aus mehreren Werkstoffen bestehen,
da beispielsweise bei Spritzgussverfahren mittlerweile auch unterschiedliche Werkstoffe
gleichzeitig verarbeitet werden können. Möglich ist es auch, dass die Stützeinheit
einstückig mit dem Führungsabschnitt ausgebildet ist, und dass in dem Führungsabschnitt
eine Schraubmutter aus Kunststoff oder Metall oder dergleichen eingelegt oder eingeklebt
ist.
[0026] In bevorzugten Ausgestaltungen besteht das Gewindeteil aus einem anderen Werkstoff
als die Stützeinheit. Insbesondere besteht das Gewindeteil aus einem festeren Werkstoff
und insbesondere Metall.
[0027] In vorteilhaften Weiterbildungen stützt sich die mechanische Verstelleinheit an einem
Widerlager an dem Gehäuse ab. Es ist auch möglich, dass mehrere mechanische Verstelleinheiten
vorgesehen sind, die sich an einem einzigen oder auch an mehreren Widerlagern an dem
Gehäuse abstützen.
[0028] Das Widerlager ist in dem Gehäuse angeordnet. Das Widerlager ist vorzugsweise einteilig
mit dem Gehäuse hergestellt oder ein Abschnitt des Gehäuses. Gemäß einer anderen Ausführungsform
ist das Widerlager ein vom Gehäuse unabhängiges Montageteil, welches mit dem Gehäuse
lösbar verbunden ist.
[0029] Es ist auch möglich, dass die Verstelleinheit von beiden Seiten oder auf beiden Seiten
an die Klemmeinrichtung angrenzt. Dadurch kann die Breite oder die Tiefe der Klemmeinrichtung
geändert werden. Das Widerlager kann direkter Teil des Gehäuses sein oder das Widerlager
wird durch ein mit dem Gehäuse verbundenes Teil gebildet.
[0030] In bevorzugten Ausgestaltungen weist die Stellschraube einen Schraubenkopf mit einem
Außendurchmesser auf und das Widerlager weist eine Durchstecköffnung mit einem Innendurchmesser
auf. Dabei ist der Außendurchmesser des Schraubenkopfs größer als der Innendurchmesser
der Durchstecköffnung. Dadurch, dass der Schraubenkopf einen größeren Außendurchmesser
aufweist, als der Innendurchmesser der Durchstecköffnung wird der Schraubenkopf zuverlässig
an der Durchstecköffnung zurückgehalten. Es ist bevorzugt, dass der Schraubenkopf
einen größeren Durchmesser als das Schraubengewinde aufweist. Möglich ist es aber
auch, dass das Schraubengewinde einen gleichen oder sogar größeren Durchmesser als
der Schraubenkopf aufweist. Wesentlich ist bei dieser Ausgestaltung jedenfalls, dass
der Außendurchmesser des Schraubenkopfes größer ist als der Innendurchmesser der Durchstecköffnung.
[0031] In bevorzugten Weiterbildungen liegt die Stellschraube mit dem Schraubenkopf an der
Durchstecköffnung des Widerlagers an. Dabei weist der Schraubenkopf ein Werkzeugende
auf. Das Werkzeugende ist durch die Durchstecköffnung hindurch erreichbar oder das
Werkezeugende ragt durch die Durchstecköffnung hindurch. Bei diesen Weiterbildungen
liegt der Schraubenkopf an der Durchstecköffnung des Widerlagers an. Dabei kann der
Schraubenkopf beispielsweise ein Innenimbus oder einen Innentorque oder dgl. als Werkzeugende
aufweisen, welches über einen Schraubendreher mit Imbusende oder über einen Schraubendreher
mit Torqueende etc. kontaktiert werden kann, um die Stellschraube weiter in das Gewindeteil
einzuschrauben oder ein Stück weiter auszuschrauben. Das Werkzeugende ist dabei entweder
durch die Durchstecköffnung hindurch oder aber auf der anderen Seite des Widerlagers
zugänglich.
[0032] In allen Ausgestaltungen ist es bevorzugt, dass die Stützeinheit eine Stützplatte
umfasst, wobei in der Stützplatte insbesondere wenigstens zwei benachbart verlaufende
Schlitze vorgesehen sind.
[0033] Vorzugsweise ist wenigstens eine Federeinheit vorgesehen, welche eine federelastische
Klemmung des Bedienteils ermöglicht. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass die Federeinheit
oder wenigstens eine Federeinheit durch den federelastischen Bereich an der Stützplatte
gebildet wird. Es ist aber auch möglich, andere Arten von Federn oder Federeinheiten
einzusetzen. Die Einstellung der Klemmkraft kann in allen Fällen unabhängig davon
erfolgen, sodass auch bei kleineren oder größeren Toleranzen die gleiche Federkraft
und somit Klemmkraft eingestellt werden kann.
[0034] Die Verstelleinheit ist zwischen der Federeinheit und dem Widerlager angeordnet.
Im Montagezustand übt die Verstelleinheit eine Druckkraft auf das Widerlager und auf
die Federeinheit aus.
[0035] Es ist möglich und bevorzugt, dass die Klemmeinrichtung die Federeinheit umfasst
oder daran ausgebildet ist. Die Federeinheit kann aber auch separat z. B. an dem Gehäuse
vorgesehen sein.
[0036] Die Federeinheit ist insbesondere als federelastischer Bereich zwischen den wenigsten
zwei benachbart verlaufenden Schlitzen an der Stützeinheit ausgebildet. Es können
auch zwei oder mehr Schlitze vorgesehen sein. Die Schlitze können parallel zueinander
oder aber auch unter einem Winkel zueinander ausgerichtet sein. Der federelastische
Bereich bildet eine Federeinheit.
[0037] In allen Ausgestaltungen ist es besonders bevorzugt, dass eine Wandstärke des federelastischen
Bereichs erheblich geringer als eine Wandstärke der Stützplatte ist. Dabei beträgt
die Wandstärke des federelastischen Bereichs vorzugsweise weniger als die Hälfte der
Wandstärke der Stützplatte. Möglich ist es auch, dass die Wandstärke des federelastischen
Bereichs weniger als ein Drittel oder sogar ein Viertel der Wandstärke der Stützplatte
beträgt. In bevorzugten Weiterbildungen ist an der Klemmeinrichtung wenigstens ein
Handgriff vorgesehen, wobei der Handgriff insbesondere von der Stützplatte quer absteht.
Dadurch wird eine einfachere Handhabung der Klemmeinrichtung ermöglicht, die somit
in das Gehäuse der Dunstabzugshaubeneinrichtung zur Montage eingeführt werden kann.
Das Gehäuse der Dunstabzugshaubeneinrichtung besteht oftmals aus abgekanteten Blechen,
bei denen nicht alle Kanten entgratet werden. Dann ermöglicht ein solcher Handgriff
eine einfachere Montage, bei der das Verletzungsrisiko gesenkt wird. Eine Entgratung
aller Kanten ist auch nicht nötig, da nach der Montage das Innere des Gehäuses abgeschlossen
ist und somit nach der Montage kein Verletzungsrisiko besteht.
[0038] Die Klemmeinrichtung insgesamt oder die Stützeinheit der Klemmeinrichtung oder der
Handgriff der Klemmeinrichtung besteht vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen aus
Kunststoff.
[0039] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert wird.
[0040] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine stark schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
- Figur 2
- eine teilgeschnittene Ansicht eines Ausschnitts der Haube nach Fig. 1;
- Figur 3
- eine perspektivische teilgeschnittene Ansicht eines Ausschnitts der Haube nach Fig.
1;
- Figur 4
- das vergrößerte Detail A aus Fig. 3;
- Figur 5
- einen schematischen Querschnitt durch die Haube von Fig. 2; und
- Figur 6
- die Klemmeinrichtung der Dunstabzugshaube nach Fig. 1.
[0041] In Figur 1 ist eine stark schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 dargestellt, die im Folgenden als Dunstabzugshaube bezeichnet wird. Die Dunstabzugshaube
1 umfasst ein Gehäuse 2 mit einer Haube 2a und einem Kamin 2b. Typischerweise ist
die Dunstabzugshaube 1 in einer hier nicht dargestellten Küchenzeile angeordnet, welche
eine Kochstelle umfasst. Der von der Kochstelle beim Kochen oder Braten aufsteigende
Kochdunst oder Bratdunst oder allgemein Wrasen steigt auf und wird durch die Haube
2 angesaugt und hier durch den Kamin 2b gefiltert abtransportiert. Es sind unterschiedliche
Ausgestaltungen von Dunstabzugshauben 1 möglich, von denen hier nur beispielsweise
eine dargestellt ist.
[0042] An dem Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1 ist ein Bedienteil 3 angeordnet, an welchem
verschiedene Bedienelemente 4 und gegebenenfalls eine Anzeige 34 angeordnet sind.
Möglich ist es auch, dass anstelle von einzelnen Bedienelementen 4 eine z. B. berührungsempfindliche
Anzeigeeinrichtung 34 vorgesehen ist, welche touchsensitiv ist, um die Dunstabzugshaube
1 zu bedienen.
[0043] Mit den Bedienelementen 4 wird die Dunstabzugshaube 1 beispielsweise ein- oder ausgeschaltet,
die Stärke der Absaugung variiert und/oder eine zusätzliche Beleuchtung eingeschaltet,
um ein darunterliegendes Kochfeld zu beleuchten. Möglich ist es auch, dass in die
Dunstabzugshaube 1 eine elektronische Steuereinrichtung integriert ist, die mit weiteren
Komponenten der Küche oder sonstigen elektronischen Geräten kommuniziert und Daten
von diesen Geräten aufnimmt oder an diese weiter gibt. Dadurch kann auch eine teilautomatische
oder vollautomatische Steuerung der Dunstabzugshaube 1 erfolgen.
[0044] Aber auch bei einer teilautomatischen oder vollautomatischen Steuerung ist ein solches
Bedienteil 3 an der Dunstabzugshaube 1 vorgesehen, um den aktuellen Betriebszustand
anzuzeigen und gegebenenfalls manuell zu variieren. Dabei gilt grundsätzlich ein Vorrang
von manuellen Eingaben gegenüber einer eventuellen Automatik.
[0045] Das Bedienteil 3 ist in das Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1 integriert und wird
im Inneren des Gehäuses 2 festgeklemmt. Durch eine Aussparung bzw. ein Loch im Gehäuse
2 ist ein größerer Ausschnitt des Bedienteils 2 zugänglich, so wie es in Figur 1 dargestellt
ist. Oder es sind die einzelnen Bedienelemente 4 durch entsprechende Aussparungen
oder Löcher in dem Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1 separat bedienbar.
[0046] Figur 2 zeigt eine teilgeschnittene und vergrößerte Ansicht eines Ausschnitts der
Haube 2a der Dunstabzugshaube 1 aus Figur 1. Das Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1
besteht hier aus abgekanteten Blechen 10, die wenigstens teilweise manuell auf entsprechenden
Werkzeugen abgekantet werden, um die in Figur 2 dargestellte umgebogene Gehäusestruktur
herzustellen. Im Inneren des Gehäuses 2 ist das Bedienteil 3 zu sehen, welches durch
eine Klemmeinrichtung 7 von innen gegen das Gehäuse 2 geklemmt wird. Die Klemmeinrichtung
7 stützt sich wiederum an einem Widerlager 17 ab, welches Teil des Gehäuses ist oder
mit dem Gehäuse fest verbunden ist. Dadurch wird die Klemmkraft der Klemmeinrichtung
7 zuverlässig abgeleitet und das Bedienteil 3 zwischen der Klemmeinrichtung 7 und
dem Gehäuse 2 geklemmt. Das Gehäuse 2 weist einen Rahmen 5 auf, der eine Oberseite
5a und eine Unterseite 5b umfasst. In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Oberseite 5a nach oben ausgerichtet und die Unterseite 5b nach unten ausgerichtet.
Es ist aber auch möglich, das die Haube 2a z. B. schräg oder senkrecht im Raum steht,
um einer Bedienperson vor der Dunstabzugshaube 1 eine größere Kopffreiheit zu ermöglichen.
Möglich sind auch andere Ausgestaltungsvarianten.
[0047] Im Inneren des Gehäuses 2 sind Haltelaschen 35 zu sehen, die zur Führung des Bedienteils
3 oder auch zur Befestigung weiterer Bauteile dienen können.
[0048] Die Klemmeinrichtung 7 umfasst eine Stützeinheit 11, welche die hier zu sehende Rückseite
des Bedienteils 3 abstützt. Zur Montage und zum besseren Greifen der Klemmeinrichtung
7 ist ein von der Stützeinheit 11 quer abstehender Handgriff 37 vorgesehen, mit dem
das Bedienteil 3 einfacher in das Gehäuse 2 eingebracht werden kann. Einige der dargestellten
Bauteile sind nicht entgratet und können somit scharfe Kanten aufweisen. Durch den
Handgriff 37 wird das Verletzungsrisiko ganz erheblich verringert und die Montage
erleichtert.
[0049] Figur 3 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf die Haube 2a der Dunstabzugshaube
1 aus Figur 1 in einem teilgeschnittenen Zustand, um das Innere des Rahmens 5 besser
erkennen zu können. Die Haube 2a weist eine Kaminaussparung 6 auf, die sich im montierten
Zustand um den Kamin 2b herum erstreckt, wie es in Figur 2 zu erkennen ist.
[0050] Das Bedienteil 3 ist in den Rahmen 5 eingesetzt und wird durch die Klemmeinrichtung
7 zwischen dem Widerlager 17 und der inneren Gehäuseseite des Gehäuses 2 geklemmt.
Zur Einstellung der Klemmkraft ist eine mechanische Verstelleinheit 9 vorgesehen,
deren Länge einstellbar ist.
[0051] Figur 4 zeigt das vergrößerte Detail A aus Figur 3. Klar erkennbar ist, dass das
Bedienteil 3 ein mehrteiliges und hier zweiteiliges Bedienteilgehäuse 3a aufweist,
an dem die Bedienelemente 4 und die Anzeige 34 angeordnet sind, die durch entsprechende
Öffnungen in dem Gehäuse 2 von außerhalb des Gehäuses 2 bedienbar sind.
[0052] Die Klemmeinrichtung 7 klemmt das Bedienteil 3 zwischen dem Gehäuse und der Klemmeinrichtung
7, die durch das Widerlager 17 abgestützt wird. Eine seitliche Lasche 38 verhindert
ein seitliches Verrutschen der Klemmeinrichtung 7.
[0053] Figur 5 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Haube von Figur 2, wobei
sowohl das Bedienteil 3 als auch die Klemmeinrichtung 7 im Schnitt zu sehen sind.
Das Bedienteil 3 weist das Bedienteilgehäuse 3a auf und ist zwischen der Innenwandung
des Gehäuses 2 und der Klemmeinrichtung 7 geklemmt, während das Bedienelement 4 durch
eine Öffnung in dem Gehäuse 2 nach außen vorsteht. Die Klemmeinrichtung liegt mit
Stützstegen 12 an dem Bedienteilgehäuse 3a an. Gut erkennbar ist der Handgriff 37.
[0054] Im unteren Bereich der Klemmeinrichtung 7 liegt der Steg 30 an der Innenwandung des
Gehäuses an. Die Stützeinheit 11 umfasst die Stützplatte 28, auf der die Stützstege
12 angebracht sind. Von der Stützplatte aus nach hinten erstreckt sich ein Führungsabschnitt
15 mit einer Schraubenaufnahme 16, an dem wenigstens ein Gewindeteil 13 angeordnet
ist. Das Gewindeteil 13 kann als Innengewinde der Schraubenaufnahme 16 ausgebildet
sein. Oder das Gewindeteil 16 wird durch eine Schraubmutter 13 gebildet, die verdrehsicher
an dem Führungsabschnitt 15 aufgenommen ist. Beispielsweise kann die Schraubmutter
in dem Führungsabschnitt 15 eingeklebt sein.
[0055] Mit dem Gewindeteil 13 wirkt jedenfalls eine Stellschraube 14 zusammen. Durch ein
Verdrehen der Stellschraube 14 wird eine Abmessung 8 der mechanischen Verstelleinheit
9 geändert. Durch ein weiteres Einschrauben der Stellschraube 14 wird die Abmessung
8 verringert, während durch Schrauben in die andere Richtung die Abmessung 8 vergrößert
und die Anpresskraft erhöht wird. An dem Ende der Stellschraube 14 ist hier ein vergrößerter
Schraubenkopf 20 vorgesehen. Der Schraubenkopf 20 liegt an dem Widerlager 17 an, welches
mit dem Gehäuse verbunden ist. In dem Widerlager 17 ist eine Durchstecköffnung 18
vorgesehen, deren Innendurchmesser 19 aber kleiner als der Außendurchmesser 22 des
Schraubenkopfes 20 ist. Dadurch stützt sich der Schraubenkopf 20 und somit die Stellschraube
14 zuverlässig an dem Widerlager 17 ab.
[0056] Insgesamt wird die mechanische Verstelleinheit 9 durch die Stellschraube 14 und das
damit zusammenwirkende Gewindeteil 13 gebildet.
[0057] Im oberen rechten Teil der Figur 5 ist eine vergrößerte und zusätzliche erläuternde
Darstellung einer geschnittenen Stellschraube 14 abgebildet. Der punktierte Pfeil
zeigt auf die tatsächliche Einbausituation in der tatsächlichen Einbaugröße. Die Stellschraube
14 weist an dem Schraubenkopf 20 ein Werkzeugende 22 auf, welches beispielsweise durch
einen konventionellen Schraubenschlitz, einen Kreuzschlitz, einen Innenimbus oder
einen Innentorque oder dergleichen gebildet sein kann. Möglich ist es aber auch, dass
das Werkzeugende 22 nach außen vorsteht und somit im montierten Zustand durch die
Durchstecköffnung 18 übersteht. In allen Fällen kann das Werkzeugende 22 mit einem
Werkzeug ergriffen werden, um die Abmessung 8 der mechanischen Verstelleinheit 9 zu
verändern und somit die gewünschte Anpresskraft der Klemmeinrichtung 7 auf das Bedienteil
3 einzustellen. Dadurch kann auch bei veränderten Konstruktionen, unterschiedlichen
Toleranzen etc. die Klemmkraft eingestellt werden, wie es gewünscht wird. Dabei wird
ein zu großer Druck auf das Bedienteilgehäuse 3a zuverlässig vermieden.
[0058] Die Stützplatte 28 ist hier im Bereich, wo der Führungsabschnitt 15 an die Stützplatte
28 angeschlossen ist, mit einer dünneren Wandstärke versehen, um dort einen federelastischen
Bereich 24 zur Verfügung zu stellen. Die Wandstärke 25 in dem federelastischen Bereich
24 ist weniger als halb so dick wie die Wandstärke 29 der Stützplatte in den sonstigen
Bereichen.
[0059] Figur 6 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Klemmeinrichtung 7, wobei
die Stützeinheit 11 mit den darauf angebrachten Stützstegen 12 klar zu erkennen ist.
Die Stützplatte 28 ist im federelastischen Bereich 24 mit einer geringeren Wandstärke
versehen. Der federelastische Bereich 24 erstreckt sich hier zwischen den beiden Schlitzen
26 und 27 die benachbart und hier parallel zueinander verlaufen. Der Führungsabschnitt
15 ist hier dadurch zu erkennen, dass sich die Schraubenaufnahme 16 von dem Boden
des federelastischen Bereichs 24 aus erstreckt. Der federelastische Bereich 24 bildet
hier eine Federeinheit 23 zur federelastischen Klemmung des Bedienteils 3.
[0060] Insgesamt ermöglicht die Erfindung eine vorteilhafte und einfache Montage und Ausgestaltung
von Dunstabzugshaubeneinrichtungen 1, bei denen die Abhängigkeit von Toleranzen und
von dem zur Verfügung stehenden Bauraum verringert ist. Dadurch, dass eine Abmessung
8 der mechanischen Verstelleinheit 9 eingestellt und justiert werden kann, werden
weniger unterschiedliche Bauteile auch für unterschiedliche Baugruppen benötigt. Unterschiedliche
Toleranzen, die durch das teilweise manuelle Herstellungsverfahren bedingt sind, können
ausgeglichen werden. Der Anpressdruck auf das Bedienteil kann unabhängig davon jeweils
eingestellt werden. Durch die Kontur des Bauteils ergibt sich eine Einstellmöglichkeit
des Anpressdruckes.
[0061] Mittels der Klemmeinrichtung 7 wird zwischen dem Bedienteil 3 und dem Gehäusemantel
bzw. dem Gehäuse 2 ein einstellbarer Anpressdruck aufgebaut, der unabhängig von den
Toleranzen des Bedienteils und von den Toleranzen des Gehäuses 2 ist. Das Bedienteil
wird in der Einbaulage zuverlässig und reproduzierbar fixiert. Durch das Herausschrauben
der Stellschraube 14 wird das Bedienteil 3 an das Gehäuse 2 angepresst. Durch eine
gezielte Verformung des federelastischen Bereiches 24 der Klemmeinrichtung 7 wird
eine zu hohe Druckkraft auf das Bedienteil (und insbesondere das Bedienteilgehäuse
3a) sowie die weiteren angrenzenden Bauteile vermieden. Mit der anliegenden Anpresskraft
wird eine dauerhaft zuverlässige Sicherung und Fixierung des Bedienteils 3 ermöglicht.
Wird ein solches Bedienteil hingegen angeklebt, so kann es bei wechselnden Temperaturbedingungen
und unterschiedlichen Umwelteinflüssen gegebenenfalls zu einem Lösen desselben kommen.
Eine starr eingebaute Feder erzeugt hingegen eine zu hohe Anpresskraft, wenn der Bauraum
nicht ausreicht und eine zu geringe Anpresskraft, wenn der Abstand zu groß wird. Die
erfindungsgemäße Lösung erlaubt die optimale Anpresskraft durch die mechanische Verstelleinheit.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Dunstabzugshaubeneinrichtung
- 2
- Gehäuse
- 2a
- Haube
- 2b
- Kamin
- 3
- Bedienteil
- 3a
- Bedienteilgehäuse
- 4
- Bedienelement
- 5
- Rahmen
- 5a
- Oberseite
- 5b
- Unterseite
- 6
- Kaminaussparung
- 7
- Klemmeinrichtung
- 8
- Abmessung
- 9
- mechanische Verstelleinheit
- 10
- abgekantetes Blech
- 11
- Stützeinheit
- 12
- Stützsteg
- 13
- Gewindeteil, Mutter
- 14
- Stellschraube
- 15
- Führungsabschnitt
- 16
- Schraubenaufnahme
- 17
- Widerlager
- 18
- Durchstecköffnung
- 19
- Innendurchmesser
- 20
- Schraubenkopf
- 21
- Außendurchmesser
- 22
- Werkzeugende
- 23
- Federeinheit
- 24
- federelastischer Bereich
- 25
- Wandstärke von 24
- 26
- Schlitz
- 27
- Schlitz
- 28
- Stützplatte
- 29
- Wandstärke von 28
- 30
- Steg
- 34
- Anzeige
- 35
- Haltelasche
- 37
- Handgriff
- 38
- Lasche
1. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) mit einem Gehäuse (2) und einem daran angeordneten
Bedienteil (3), wobei das Bedienteil (3) wenigstens ein Bedienelement (4) aufweist,
wobei das Bedienteil (3) wenigstens teilweise innerhalb des Gehäuses (2) aufgenommen
und von außerhalb des Gehäuses (2) zur Bedienung zugänglich ist, und wobei das Bedienteil
(3) durch wenigstens eine Klemmeinrichtung (7) in dem Gehäuse (2) klemmend gehalten
wird, wobei zur Einstellung einer Anpresskraft der Klemmeinrichtung (7) wenigstens
eine Abmessung (8) der Klemmeinrichtung (7) über eine mechanische Verstelleinheit
(9) einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmeinrichtung eine Stützeinheit umfasst, wobei das Bedienteil zwischen der
Innenwandung des Gehäuses und der Stützeinheit klemmend aufgenommen ist und mittels
der Stützeinheit das Bedienteil insbesondere gegen das Gehäuse gedrückt ist.
2. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Klemmeinrichtung (7) eine
Stützeinheit (11) umfasst, welche das Bedienteil (3) abstützt.
3. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mechanische Verstelleinheit
(9) wenigstens ein Gewindeteil (13) und wenigstens eine mit dem Gewindeteil (13) zusammen
wirkende Stellschraube (14) umfasst.
4. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Gewindeteil
(13) an einem Führungsabschnitt (15) der Klemmeinrichtung (7) aufgenommen ist, welcher
Führungsabschnitt (15) eine Schraubenaufnahme (16) aufweist, in welche Schraubenaufnahme
(16) die Stellschraube (14) in unterschiedlichen Stellungen unterschiedlich tief eintaucht.
5. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei
das Gewindeteil (13) fest mit der Stützeinheit (11) verbunden ist.
6. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei
das Gewindeteil (13) aus einem anderen Werkstoff als die Stützeinheit (11) besteht
und/oder wobei die Klemmeinrichtung (7) insgesamt oder die Stützeinheit (11) wenigstens
im Wesentlichen aus Kunststoff besteht.
7. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich
die mechanische Verstelleinheit (9) an einem Widerlager (17) an dem Gehäuse (2) abstützt.
8. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch und Anspruch 3,
wobei die Stellschraube (14) einen Schraubenkopf (20) mit einem Außendurchmesser aufweist
(21) und wobei das Widerlager (17) eine Durchstecköffnung (18) mit einem Innendurchmesser
(19) aufweist, wobei der Außendurchmesser (21) des Schraubenkopfs (20) größer ist
als der Innendurchmesser (19) der Durchstecköffnung (18).
9. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Stellschraube
(14) mit dem Schraubenkopf (20) an der Durchstecköffnung (18) des Widerlagers (17)
anliegt und wobei der Schraubenkopf (20) ein Werkzeugende (22) aufweist, wobei das
Werkzeugende (22) durch die Durchstecköffnung (18) hindurch erreichbar ist oder durch
die Durchstecköffnung (18) hindurchragt.
10. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Stützeinheit (11) eine Stützplatte (28) umfasst, wobei an der Stützplatte (28) wenigstens
zwei benachbart verlaufende Schlitze (26, 27) vorgesehen sind.
11. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens
eine Federeinheit (23) vorgesehen ist, welche eine federelastische Klemmung des Bedienteils
(3) ermöglicht.
12. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Klemmeinrichtung
(7) die Federeinheit (23) umfasst oder daran ausgebildet ist.
13. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach Anspruch 10 und 12, wobei die Federeinheit
(23) als federelastischer Bereich (24) zwischen den wenigstens zwei benachbart verlaufenden
Schlitzen (26, 27) an der Stützeinheit (11) ausgebildet ist.
14. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei eine Wandstärke
(25) des federelastischen Bereichs (24) erheblich geringer als eine Wandstärke (29)
der Stützplatte (28) ist, wobei die Wandstärke (25) des federelastischen Bereichs
(24) vorzugsweise weniger als die Hälfte der Wandstärke (29) der Stützplatte (28)
beträgt.
15. Dunstabzugshaubeneinrichtung (10) nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei
an der Klemmeinrichtung (7) wenigstens ein Handgriff (37) vorgesehen ist, wobei der
Handgriff (37) von der Stützplatte (28) absteht.