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EP 2 897 230 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.05.2019 Patentblatt 2019/20 |
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Anmeldetag: 21.01.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Elektrische Steckverbindung insbesondere einer elektrischen Heizvorrichtung für ein
Kraftfahrzeug
Electrical connection in particular for an electrical heating system of a vehicle
Connection électrique notamment pour un système de chauffage d'un véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.2015 Patentblatt 2015/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Eberspächer catem GmbH & Co. KG |
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76863 Herxheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Niederer, Michael
76889 Kapellen-Drusweiler (DE)
- Walz, Kurt
76767 Hagenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 236 330 EP-A2- 1 983 811 US-A1- 2009 209 143
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EP-A2- 1 698 840 DE-B3-102006 055 872
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung zwischen einer
mit zumindest einem Anschlussstück versehenen Leiterplatte und einer durch eine Ausnehmung
in der Leiterplatte an das Anschlussstück einbringbaren Kontaktzunge aus einem Blech.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine elektrische Steckverbindung dieser
Art in einer elektrischen Heizvorrichtung für ein Kraftfahrzeug. Eine solche elektrische
Heizvorrichtung für ein Kraftfahrzeug hat üblicherweise zumindest ein PTC-Heizelement
mit im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und zwischen sich ein PTC-Element
aufnehmenden Kontaktblechen. Dabei geht es nach der vorliegenden Erfindung um den
elektrischen Kontakt dieser Kontaktbleche an eine Leiterplatte. Die elektrische Heizvorrichtung
mit der erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung kann aber auch eine Anschlussleiterplatte
zum Anschluss verschiedener PTC-Heizelemente an Leiterbahnen und eine weitere bestückte
Steuerleiterplatte haben, in welcher Steuersignale zum Ansteuern der PTC-Heizelemente
verarbeitet und an die Anschlussleiterplatte weitergegeben werden. Der elektrische
Anschluss der Steuerleiterplatte an die Anschlussleiterplatte erfolgt dabei über die
erfindungsgemäße elektrische Steckverbindung.
[0002] Eine elektrische Heizvorrichtung für ein Kraftfahrzeug der eingangs genannten Art
ist beispielsweise aus der
EP 1 931 176 B1 am Beispiel eines Heizers zur Erwärmung von flüssigem Fluid vorbeschrieben. Bei der
aus der
EP 2 440 006 A1 der vorliegenden Anmelderin bekannten Lösung, die ebenfalls gattungsgemäß ausgebildet
ist, erstreckt sich die Steuerleiterplatte rechtwinklig zu der Anschlussleiterplatte
und ist in einem separaten Steuergehäuse vorgesehen. Eine elektrische Heizvorrichtung
der eingangs genannten Art für ein Kraftfahrzeug kann aber auch beispielsweise als
PTC-Zuheizer zur Lufterwärmung wie beispielsweise in
EP 0 901 311 A1 und
EP 1 157 867 B1 beschrieben ausgebildet sein.
[0003] Bei elektrischen Einrichtungen, insbesondere bei elektrischen Heizvorrichtungen mit
wenigstens einem PTC-Heizelement besteht das Problem eines einfachen und sicheren
elektrischen Anschlusses verschiedener den Leistungsstrom vermittelnder Komponenten.
Dieses Problem nimmt mit der Anzahl von parallel vorgesehenen elektrischen Steckverbindungen
zu. Es ist grundsätzlich eine einfache und kostengünstige Ausgestaltung gewünscht.
Speziell im Kraftfahrzeug spielt der Bauraum eine bedeutsame Rolle. Andererseits werden
aber mitunter sehr hohe Ströme über die elektrische Steckverbindung geleitet, so dass
eine solide elektrische Kontaktierung zwischen den Partnern der elektrischen Steckverbindung,
d.h. dem weiblichen Anschlussstück und der in dieses Anschlussstück einbringbaren
Kontaktzungen notwendig ist.
[0004] Mit Blick auf insbesondere eine kompakte Ausgestaltung beschreibt die
EP 2 236 330 A1 der vorliegenden Anmelderin eine gattungsgemäße elektrische Steckverbindung zu einer
mit zumindest einer Ausnehmung versehenen Leiterplatte. In diese Ausnehmung ist als
weibliches Anschlussstück ein gestanztes Bauteil eingesetzt, das einen auf der Leiterplatte
aufliegenden Befestigungsabschnitt und mehrere in die Ausnehmung hineinragende Federzungen
ausbildet. Die Ausnehmung ist länglich ausgebildet. So erstrecken sich auch mehrere
Federzungen alternierend von gegenüberliegenden Seiten in die Ausnehmung und sind
in Längsrichtung alternierend hintereinander vorgesehen. Jede erste Federzunge ragt
dementsprechend von einer ersten Längsseite der Ausnehmung in diese hinein, wohingegen
jede zweite Federzunge von der gegenüberliegenden Längsseite in die Ausnehmung hineinragt.
Zur elektrischen Kontaktierung ist in die Ausnehmung eine Kontaktzunge eingeführt,
die zwischen die gegenüberliegenden Federzungen vordringt, so dass die Federzungen
an gegenüberliegenden Oberflächen an der Kontaktzunge anliegen und hiermit einen soliden
elektrischen Kontakt bereitstellen, der kompakt ausgestaltet ist, da das weibliche
Anschlussstück lediglich mit seinem flanschartigen Befestigungsabschnitt auf einer
Oberfläche der Leiterplatte aufliegt, ansonsten aber sich in der Ausnehmung der Leiterplatte
befindet.
[0005] Die vorliegende Erfindung will die aus der
EP 2 236 330 B1 bekannte elektrische Steckverbindung verbessern.
[0006] Zur Lösung wird mit der vorliegenden Erfindung eine elektrische Steckverbindung mit
den Merkmalen von Anspruch 1 vorgeschlagen. Bei dieser elektrischen Steckverbindung
hat die Kontaktzunge zumindest eine aus der Ebene des Blechs herausgehobene, sich
in Längsrichtung der Kontaktzunge erstreckende Kontaktfläche, an deren Oberseite im
eingeführten Zustand zumindest eine der Federzungen anliegt. In der von dem vorbekannten
Stand der Technik, bei welchem die Kontaktzunge lediglich aus einem ebenen gestanzten
Blechstück geringer Breite besteht, hat die Kontaktzunge der erfindungsgemäßen elektrischen
Steckverbindung eine Konturierung. Das Blech ist üblicherweise durch Umformen modifiziert,
um die herausgehobene Kontaktfläche auszubilden. So besteht die Möglichkeit, ein relativ
kostengünstig herzustellendes und mit geringer Dicke ausgebildetes Blech für die Ausgestaltung
der Kontaktzunge zu verwenden, gleichwohl aber durch Herausheben zumindest einer Kontaktfläche
an einer Seite der Kontaktzungen einen vergrößerten Abstand zwischen der dort vorgesehenen
Kontaktfläche und der auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehenen Kontaktfläche
zu schaffen. Durch diesen vergrößerten Abstand werden die Federzungen beim Einbringen
der Kontaktzunge gegenüber der vorbekannten Lösung in verstärktem Maße umbogen und
somit unter Vorspannung gegen die zugeordneten Kontaktflächen des Blechs angelegt.
Dadurch wird die Qualität des elektrischen Kontaktes der elektrischen Steckverbindung
verbessert. Diese verbesserte Qualität ist von Bedeutung für jedwede elektrische Steckverbindung,
insbesondere für jedwede elektrische Steckverbindung in einem Kraftfahrzeug, wo mitunter
hohe Vibrationsbelastungen eine solide elektrische Kontaktierung von nicht unmittelbar
stoffschlüssig miteinander verbundenen Elementen erschweren.
[0007] Mit Blick auf eine möglichst gleichmäßige und solide Kontaktierung wird gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, zumindest drei
Federzungen in Längsrichtung der Ausnehmung hintereinander vorzusehen. Die mittlere
dieser drei Federzungen ist auf einer Seite, die beiden äußeren Federzungen dieser
Dreiergruppe auf der anderen Seite der vorzugsweise länglichen Ausnehmung vorgesehen.
Die beiden äußeren Federzungen wirken mit korrespondierenden Kontaktflächen des Blechs
zusammen, die auf einer anderen Ebene als die mit der mittleren Kontaktzunge zusammenwirkende
Kontaktfläche des Blechs vorgesehen ist. Dabei können die mit den beiden äußeren Federzungen
der Dreiergruppe zusammenwirkenden Kontaktflächen des Blechs durch nicht modifizierte
Oberflächen des ursprünglichen flachen Blech-Halbzeugs gebildet sein oder aber durch
Umformen desselben aus dieser Ebene herausgehobene Kontaktflächen sein. Die mit der
mittleren Federzunge zusammenwirkende Kontaktfläche des Blechs wird jeweils in anderer
Weise gebildet, d.h. ist bei der ersten Fallgestaltung durch eine insbesondere durch
Umformen herausgehobene Kontaktfläche gebildet oder aber durch die normale, d.h. nicht
umgeformte Oberfläche des flachen Blech-Halbzeugs. Durch diese Ausgestaltung wird
eine solide Kontaktierung erreicht, durch welche die Kontaktzunge einerseits solide
gelagert und andererseits mit guter Pressung an die Federzungen des Anschlussstücks
angelegt ist. Dabei können auch mehrere Dreiergruppen zu einer einzigen Ausnehmung
und einer korrespondierend hierzu vorgesehenen Kontaktzunge ausgebildet sein. Die
Dreiergruppen können sich jeweils bezogen auf das Anschlussstück die äußeren Federzungen
und bezogen auf die Kontaktzunge die äußeren Kontaktflächen teilen. Dabei ist also
die letzte Federzunge der ersten Dreiergruppe die erste Federzunge der nachfolgenden,
in Längsrichtung der Ausnehmung dahinter vorgesehenen Dreiergruppe.
[0008] Mit Blick auf eine möglichst einfache Herstellung der erfindungsgemäßen Steckverbindung
wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen,
die aus der Ebene des Blechs herausgehobene Kontaktfläche durch die Oberseite einer
Anlagerippe auszubilden. Diese Anlagerippe ist durch Umformen des Blechs, insbesondere
durch Tiefziehen des Blechs ausgeformt. Die Anlage erstreckt sich in Längsrichtung
der Kontaktzunge. Dabei ist die Längsrichtung identische mit der Einführrichtung der
Kontaktzunge in das weibliche Anschlussstück beim Herstellen der elektrischen Steckverbindung,
nachfolgend auch Steckrichtung bezeichnet.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung hat die Kontaktzunge
einen Frontabschnitt, der die Kontaktzunge endseitig, d.h. an ihrer freien Stirnseite
begrenzt. Dieser Frontabschnitt ist der zumindest einen herausgehobenen Kontaktfläche
vorgelagert. Die herausgehobene Kontaktfläche schließt sich vorzugsweise unmittelbar
an den Frontabschnitt an. Der Frontabschnitt hat Ober- und Unterflächen, die zwischen
den auf der Ober- und Unterseite des Blechs ausgebildeten Kontaktflächen angeordnet
sind. Mithin befindet sich der Frontabschnitt üblicherweise mit seinen Ober- und Unterflächen
jeweils mit Abstand zu den auf der Oberseite und der Unterseite des Blechs angeordneten
Kontaktflächen bzw. diese Kontaktflächen enthaltenden Ebenen. Üblicherweise hat die
Oberfläche des Kontaktabschnitts den gleichen Höhenabstand zu einer die Kontaktfläche
an der Oberseite enthaltenden Ebene wie die Unterfläche zu einer an der Unterseite
des Blechs ausgebildeten Kontaktfläche bzw. einer diese enthaltenden Ebene. Bei dieser
Ausgestaltung wird davon ausgegangen, dass sämtliche Kontaktflächen der Kontaktzunge
entweder auf der herausgehobenen Ebene oder aber eine dazu gegenüberliegende Oberfläche
des blechförmigen Halbzeugs vor der Umformung definierten Ebene liegen. Die zuvor
diskutierte Ausgestaltung vereinfacht das Positionieren und Einführen der Kontaktzunge
zwischen die zunächst im unelastischen Zustand die Ausnehmung ganz oder teilweise
verdeckenden Federzungen. Die Federzungen werden durch den Frontabschnitt zunächst
geringfügig geweitet. Durch den Frontabschnitt werden die an gegenüberliegenden Seiten
vorgesehenen Federzungen voneinander getrennt. Bei fortschreitender Einsteckbewegung
gleiten die Federzungen dann an einer zwischen dem Frontabschnitt und dem ober- und
unterseitig vorgesehenen Kontaktflächen vorgesehenen Rampenflächen vorbei und werden
dadurch weiter elastisch umbogen und mit hoher elastischer Vorspannung an die Kontaktflächen
angelegt.
[0010] Mit Blick auf ein leichtes Einstecken in der Kontaktzunge in das Anschlussstück wird
gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, den
Frontabschnitt endseitig mit einer Phase vorzusehen. Alternativ kann das freie Ende
der Kontaktzunge, d.h. das freie Ende des Frontabschnitts auch lediglich abgerundet
sein.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist die Kontaktzunge
einteilig an einem Blech ausgebildet, welches eine Blechbasis größere Breite als die
Kontaktzunge ausformt. Diese Blechbasis wird von der Kontaktzunge endseitig überragt.
Mit Blick auf eine Verstärkung der Kontaktzungen an ihrem Fuß, d.h. an dem Übergang
zu der verbreiterten Blechbasis erstreckt sich die aus der Ebene des Blechs herausgehobene
Kontaktfläche bis in die Blechbasis. Durch das Herausheben der Kontaktfläche, d.h.
die Umformbearbeitung des Blechs wird dieses versteift. So ist auch bei einem relativ
dünnen Blech die Kontaktzunge zusätzlich durch die Umformbearbeitung gegen Umknicken
beim Einführen der Kontaktzunge in das Anschlussstück gesichert. Üblicherweise wird
das Blech zunächst umformbearbeitet, d.h. als Halbzeug geprägt, um die zunächst ebene
Tafel dreidimensional zu konturieren. Danach erfolgt das Schneiden bzw. Stanzen. Dabei
werden üblicherweise Bereiche des Blechs durch Schlitze voneinander getrennt, wobei
diese Bereiche über Verbindungsstege aneinander gehalten sind. Es verbleibt dementsprechend
ein einteiliges, indes mit erheblichen Ausnehmungen versehenes Blech. Nachdem dieses
Blech mit einer isolierend ausgebildeten Trägerleiterplatte verbunden ist, werden
die verbleibenden Verbindungsstege getrennt, um elektrisch voneinander isolierte Bereiche
einer Leiterplatte bestehend aus dem geprägten und beschnittenen Blech und der Trägerleiterplatte
auszubilden, die an der Trägerleiterplatte befestigt sind.
[0012] Die Blechbasis bildet dabei vorzugsweise eine stanzbearbeitete Metallplatte aus,
wie sie ausführlicher als Teil einer Leiterplatte in der auf die vorliegende Anmelderin
zurückgehenden
EP 2 505 931 A1 beschrieben ist. Sämtliche dort offenbarten Details zu der dort beschriebenen Metallplatte
können das Blech der vorliegenden Erfindung weiterbilden.
[0013] Durch Verweis auf die frühere Offenbarung wird deren Inhalt in den Inhalt der vorliegenden
Anmeldung übernommen. Gleiches gilt für die in der
EP 2 505 931 A1 beschriebenen Details der Trägerplatte, die insbesondere als spritzgegossenes Kunststoffteil
hergestellt und beispielsweise später mit dem stanzbearbeiteten Blech gefügt ist.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung liegen die Federzungen
punktförmig an dem Blech an. Dies wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Federzungen
jeweils stanzbearbeitet werden. Hierzu wird an der Federzunge eine linieförmige Einprägung
vorgesehen, die an einer üblicherweise konvexen Kontaktfläche der Federzunge vorgesehen
ist und diese ebene Fläche nach Art eines Grates überragt. Durch diese Ausgestaltung
ergibt sich eine sehr punktuelle Anlage der Federzunge an dem Blech, die eine Stromeinleitung
unter hoher Anpresskraft zwischen der Federzunge und dem Blech erlaubt. Dementsprechend
ist der elektrische Übergangswiderstand an der Kontaktstelle gering und eine sichere
Stromübertragung ohne Erwärmung an der Phasengrenze kann sichergestellt werden.
[0015] Mit der vorliegenden Erfindung wird ferner eine elektrische Heizvorrichtung für ein
Kraftfahrzeug unter Schutz gestellt. Die elektrische Heizvorrichtung hat zumindest
ein PTC-Heizelement mit im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und zwischen
sich mindestens ein PTC-Element aufnehmenden Kontaktblechen. Des Weiteren hat die
elektrische Heizvorrichtung eine Leiterplatte, welche wenigstens eine Ausnehmung ausbildet,
die von einer durch ein Kontaktblech ausgebildeten Kontaktzunge zum elektrischen Anschluss
des PTC-Heizelementes an die Leiterplatte durchragt ist. Diese Leiterplatte dient
dem Anschluss üblicherweise mehrerer PTC-Heizelemente und wird daher als Anschlussleiterplatte
bezeichnet. Erfindungsgemäß hat diese elektrische Heizvorrichtung eine zuvor in Bezug
auf die vorliegende Erfindung beschriebene elektrische Steckverbindung. Die Steckverbindung
ist dabei zwischen der Kontaktzunge des PTC-Heizelementes und der Anschlussleiterplatte
vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich kann die elektrische Steckverbindung auch zwischen
dieser Anschlussleiterplatte und einer bestückten Steuerleiterplatte vorgesehen sein.
Die bestückte Steuerleiterplatte ist mit elektrischen bzw. elektronischen Bauteilen
bestückt und leitet auf der Steuerleiterplatte gesteuerten Leistungsstrom an die Anschlussleiterplatte
weiter.
[0016] Das Blech wird in der Regel als einheitliches Stanz-/Biegeteil mit den darin angeformten
Anschlussstücken ausgebildet und danach mit der isolierenden Trägerplatte verbunden.
[0017] Üblicherweise folgt erst nach dem Verbinden ein Abtrennen von Stegen, um innerhalb
des stanzbearbeiteten Blechs unterschiedliche Heizkreise zu definieren, die elektrisch
voneinander getrennt und über die Trägerplatte gehalten sind, wie dies im Detail in
EP 2 505 931 A1 beschrieben ist. Jedenfalls aber bildet das mit der Trägerplatte verbundene Blech
gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Heizvorrichtung,
mehrere elektrisch voneinander getrennte und zu unterschiedlichen Kontaktzungen führende
Leiterbahnen aus. Diese Leiterbahnen sind durch Stanzbearbeitung hergestellt und elektrisch
mit Kontaktzungen verbunden. Die Kontaktzungen sind ebenfalls durch Stanzbearbeitung
des Halbzeugsblechs hergestellt. Diese Kontaktzungen sind in der erfindungsgemäßen
Weise verwirklicht und haben zumindest eine aus der Ebene des Blechs herausgehobene
Kontaktfläche. Die durch die Kontaktzunge gebildeten Kontaktflächen kontaktieren mit
Federzungen eines Anschlussstücks, welches als Teil der Steuerleiterplatte verwirklicht
ist.
[0018] Die Steuerleiterplatte definiert insbesondere verschiedene Heizkreise zu dem PTC-Heizelement,
d.h. kann selektiv unterschiedlich gruppierte PTC-Heizelemente der elektrischen Heizvorrichtung
ansteuern. Auch kann der Leistungsstrom für in der Regel gruppierte PTC-Heizelemente
üblicherweise mittels PWM (Puls-Weiten-Modulation) moduliert und somit die elektrische
Leistung einzelner Heizstufen oder sämtlicher PTC-Heizelemente der elektrischen Heizvorrichtung
variiert werden.
[0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf die Unterseite einer Steuerleiterplatte und einem Endbereich einer
dieser vorgelagerten Anschlussleiterplatte einer PTC-Heizvorrichtung mit einem Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung vor dem Einstecken;
- Figur 2
- die in Figur 1 gezeigte Ausgestaltung nach dem Einstecken;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung gemäß den Figuren 1 und 2 von der gegenüberliegenden
Seite der Steuerleiterplatte;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung gemäß Figur 3 für das in Figur 3 gezeigte Details
D unter Auslassung der eigentlichen Steuerleiterplatte mit einer Draufsicht auf die
Oberseite der Kontaktzunge;
- Figur 5
- eine Darstellung nach Figur 4 jedoch mit Draufsicht auf die Unterseite der Kontaktzunge;
- Figur 6
- eine Längsschnittansicht des in den Figuren 4 und 5 dargestellten Details; und
- Figur 7
- eine Querschnittansicht des in den Figuren 4 und 5 dargestellten Details.
[0020] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine mit Bezugszeichen 2 gekennzeichnete Steuerleiterplatte.
Diese Steuerleiterplatte 2 ist mit elektrischen bzw. elektronischen Bauteilen bestückt
und dient der Verarbeitung von Steuersignalen. Sie hat eine Vielzahl von Leiterbahnen,
die unter anderem dem Anschluss an einen Leistungsstecker bzw. einen Steuerstecker
dienen, die jeweils den Leistungsstrom sowie Steuersignale an die Steuerleiterplatte
2 weiterleiten. Die nicht dargestellten Leiterbahnen der Steuerleiterplatte 2 sind
elektrisch mit Anschlussstücken 4 verbunden. Diese Anschlussstücke 4 haben einen Befestigungsabschnitt
6, der flanschförmig ausgebildet und an der in Steckrichtung (Pfeil E in Fig. 1) vorderen
Oberfläche der Steuerleiterplatte 2 aufliegen und mehrere Federzungen 8, die an dem
Befestigungsabschnitt 6 befestigt sind und in eine Ausnehmung 10 der Steuerleiterplatte
2 hineinragen.
[0021] Die Federzungen 8 sind in der in
EP 2 236 330 B1 beschriebenen Weise durch Stanzen und Biegen aus einem Blech gebildet. Sie erstrecken
sich innerhalb der Ausnehmung 10, überragen diese üblicherweise jedoch nicht. Ebenfalls
wie in
EP 2 236 330 B1 beschrieben, weist das Anschlussstück 4 an in Längsrichtung gegenüberliegenden Enden
Haltestege 12 auf, die in eine separate Bohrung 14 der Steuerleiterplatte 2 eingebracht
sind.
[0022] Der Steuerleiterplatte 2 vorgelagert ist in den Figuren 1 und 2 ein Endbereich einer
Anschlussleiterplatte 16 dargestellt. Diese Anschlussleiterplatte 16 hat mehrere elektrisch
voneinander getrennte Leitungswege, die durch ein stanzbearbeitetes Blech 18 ausgeformt
werden, wie dies in der
EP 2 505 931 A1 der vorliegenden Anmelderin beschrieben ist. In der Darstellung nach Figur 1 fehlt
eine dieses Blech 18 unterseitig abstützende isolierend ausgebildete Trägerplatte.
Tatsächlich sind das Blech 18 und die Trägerplatte innig miteinander verbunden. In
den Figuren 1 und 2 sind noch Trennstege 22 zu erkennen, die zunächst bei der Stanzbearbeitung
des Blechs 18 stehen gelassen werden, um das Blech 18 als stabile Einheit mit der
Trägerplatte zu verbinden. Diese Trennstege 22 werden nach dem Verbinden durchtrennt,
um unterschiedliche Leitungswege durch das Blech 18 zu definieren. Jeder einzelne
Leitungsweg ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit einer Kontaktzunge 24 versehen,
welche die Trägerplatte endseitig überragt. Die Kontaktzungen 24 sind ebenfalls im
Rahmen der Blechbearbeitung des Blechs 18 (Stanzen und Biegen) ausgebildet und einteilig
an dem Blech 18 angeformt. Die Kontaktzungen 24 haben eine Breite, die geringer ist
als die Breite einer länglichen Aufnahmeöffnung 26 der länglichen Anschlussstücke
4.
[0023] Details des jeweiligen Anschlussstücks 4 und der Kontaktzunge 24 sind insbesondere
den Figuren 4 bis 7 zu entnehmen, auf die nachstehend Bezug genommen wird. Die Figuren
4 bis 6 zeigen vergrößert den eingesteckten Zustand nach Figur 2 für das gezeigte
Ausführungsbeispiel und für die mit Bezugszeichen 4.2 und 24.2 in den Figuren 1 und
2 gekennzeichneten Steckelemente der elektrischen Steckverbindung.
[0024] Zunächst werden die Details der Kontaktzunge 24 unter Bezugnahme auf die Figuren
4 bis 7 erläutert. Diese Kontaktzunge 24 ist - wie bereits vorstehend erwähnt - als
einstückiger Bestandteil des Blechs 18 ausgeformt. Die in Figur 5 gezeigte Unterseite
28 bildet drei sich parallel in Steckrichtung E erstreckende untere Kontaktflächen
30.1 bis 30.3 aus. Wie ersichtlich liegen diese unteren Kontaktflächen 30 in einer
Ebene, die durch die originäre Oberfläche des unbearbeiteten, d.h. ebenen Halbzeugs
liegen, als welches das Blech 18 zunächst zugeliefert (im Folgenden Halbzeug-Ebene
E1) wird. Zwischen diesen unteren Kontaktflächen sind durch Umformen des Blechs 18
ausgebildete Anlagerippen 32 vorgesehen, die die Halbzeug-Oberfläche an der Oberseite
34 des Blechs 18 überragen und jeweils sich in Steckrichtung E erstreckende herausgehobene
Kontaktflächen 36 ausbilden. Durch das Tiefziehen der Anlagerippen 32 ist auf der
Oberseite 34 eine zu den herausgehobenen Kontaktflächen 36 führende umlaufende Rampenfläche
38 ausgebildet. Die herausgehobenen Kontaktflächen 36 sämtlicher Anlagerippen 32 liegen
auf einer herausgehobenen Ebene, die in Figur 6 mit E3 gekennzeichnet ist und welche
eine überragte Halbzeug-Ebene E2 des Blechs 18 überragt. Diese überragte Halbzeug-Ebene
E2 wird durch eine originäre Oberfläche des Halbzeugmaterials vor der Biegebearbeitung
definiert. Die auf der Unterseite 28 durch die Oberfläche des Blechhalbzeugs gebildeten
Kontaktflächen 30 liegen auf der dieser herausgehobenen Ebene E3 gegenüberliegend
vorgesehenen Halbzeug-Ebene E1. Im Rahmen der Blechbearbeitung wird beim Tiefziehen
ein mit Bezugszeichen 44 gekennzeichneter Frontabschnitt biegebearbeitet, so dass
sich der Frontabschnitt 44 parallel zu den beiden Ebenen E1, E3, jedoch mit seinen
Ober- und Unterflächen 46; 48 zwischen diesen beiden Ebenen E1, E3 befindet. Durch
die Biegebearbeitung ist auch auf der Unterseite 28 am Übergang zwischen dem Frontabschnitt
44 und der Halbzeug-Ebene 42 eine weitere Rampenfläche 50 ausgeformt. Das freie Ende
des Frontabschnitts 44, d.h. das vordere Ende der Kontaktzunge 24 ist bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel abgerundet. Wie Figur 6 zu entnehmen ist, hat die Oberfläche 46
den gleichen Abstand zu der herausgehobenen Ebene E3 wie die Unterfläche 48 zu der
Halbzeug-Ebene E1.
[0025] Die Figuren 4 und 5, insbesondere die Figuren 1 und 2 lassen benachbart zu den Kontaktzungen
24 ferner an dem Blech 18 ausgeformte Versteifungsrippen 52 erkennen, die sich in
Längsrichtung teilweise mit den Anlagerippen 32 überlagern und das Blech 18 im Bereich
von relativ großflächigen ausgestanzte Ausnehmungen 54 versteifen. Wie im Übrigen
aus Figur 1 ersichtlich, erstrecken sich beispielsweise für die Kontaktzunge 24.2
vorgesehene Anlagerippen 32 bis in eine verbreiterte Basis 60 des Blechs 18, die von
der Kontaktzunge 24 überragt ist. Durch diese Ausgestaltung wird der Übergangsbereich
zwischen der Kontaktzunge 24 und dem verbreiterten Blech 18 versteift und gegen Knicken
gesichert, wenn die Kontaktzunge 24 in das Anschlussstück 4 eingesteckt wird. In entsprechender
Weise versteift die Versteifungsrippe 52 das Blech 18 im Bereich der ausgestanzten
Ausnehmung 54.
[0026] Die Figuren 4 und 5 verdeutlichen auch Details des Anschlussstücks 4.2 gemäß der
Darstellung in den Figuren 1 und 2. Dieses Anschlussstück 4.2 hat fünf Federzungen
8.1 bis 8.5. Die mit Bezugszeichen 8.2 und 8.4 in Figur 4 gekennzeichneten Federzungen
ragen von einer ersten Längsseite in die längliche Ausnehmung 10 hinein; die mit Bezugszeichen
8.1, 8.3 und 8.5 gekennzeichneten Federzungen von einer gegenüberliegenden Längsseite
der Ausnehmung 10. Wie sich aus den Figuren 4 und 5 ergibt, sind die Federzungen 8
mit einer Einprägung 56 versehen. Durch diese Einprägung 56 ist auf einer konvexen
Federzungen-Kontaktfläche 58 der jeweiligen Kontaktzunge ein sich in deren Längsrichtung
im Wesentlichen erstreckender Grat vorgesehen. Dieser Grat bildet beim Anliegen an
die untere Kontaktfläche 30 mit dieser Kontaktfläche einen linienförmigen, üblicherweise
indes nahezu punktförmigen Kontaktpunkt aus. Dementsprechend ergibt sich eine punktuelle
definierte und genaue Fläche für die Stromübertragung. Diese punktuelle Anlage lagert
die Federkraft insgesamt wieder, so dass die Federzunge 8 mit hoher Flächenpressung
gegen die untere Kontaktfläche 30 anliegt. Eine solche Ausgestaltung verbessert die
Stromübertragung zwischen beiden Elementen des Steckkontakts.
[0027] Im entspannten Zustand, d.h. vor dem Fügen des weiblichen Anschlussstücks 4 und der
männlichen Kontaktzunge 24, ragen die Federzungen 8 so in die Ausnehmung 10 hinein,
dass deren gegenüberliegenden Federzungen-Kontaktflächen 58 im Wesentlichen in einer
Ebene liegen. Ein freier Durchgang durch die Ausnehmung 10 ist jedenfalls durch die
Federzungen 8 verlegt. Beim Einstecken trifft zunächst der Frontabschnitt 44 mit seiner
abgerundeten Stirnfläche gegen die konvex gekrümmten Federzungen 8. Diese führen die
Kontaktzunge 24 mittig zwischen die Federzungen 8. Bei fortschreitender Einbringbewegung
in Steckrichtung E werden die Federzungen 8 mit ihren konvexen Federzungen-Kontaktflächen
58 zunächst gegen die Oberfläche 46 bzw. Unterfläche 48 des Frontabschnitts 44 angelegt.
Sie gleiten mit fortschreitender Einsteckbewegung an diesen Ober- und Unterflächen
46; 48 entlang und treffen schließlich im Grunde zeitgleich einerseits an der Oberseite
34 auf die Rampenfläche 38 und andererseits an der Unterseite 28 auf die weitere Rampenfläche
50 (vgl. Fig. 6). Bei fortschreitender Steckbewegung werden die Federzungen 8 geführt
über die entsprechenden Rampenflächen 38, 50 weiter elastisch umbogen und auf die
herausgehobene Kontaktfläche 36 einerseits und die untere Kontaktfläche 30 andererseits
überführt. Danach liegen die Federzungen 8.2 und 8.4 an der Oberseite des Blechs 18
an den herausgehobenen Kontaktflächen 36 an (vgl. Figur 4), wohingegen die Federzungen
8.1, 8.3 und 8.5 an den unteren Kontaktflächen 30 anliegen. In Längsrichtung der Ausnehmung
10 alternieren die Federzungen 8 daher hinsichtlich ihrer jeweiligen Anlageebene E1,
E3. Die erste, dritte und fünfte Kontaktzunge 8.1, 8.3 und 8.5 liegen mit ihren konvexen
Federzungen-Kontaktflächen 58 am höchsten Punkt an den unteren Kontaktflächen 30.1
bzw. 30.2 bzw. 30.3 an. Die zweite und vierte Kontaktzunge 8.2 und 8.4 liegen mit
ihren konvexen Federzungen-Kontaktflächen 58 am tiefsten Punkt an den oberen Kontaktflächen
36.2 bzw. 36.4 an.
[0028] Die ersten Federzungen 8.1, 8.2 und 8.3 können als Dreiergruppe definiert werden,
wobei von dieser Dreigruppe die Federzungen 8.1 und 8.3 an der unteren Kontaktfläche
30.1 bzw. 30.2 anliegen, wohingegen die dazwischen vorgesehene Federzunge 8.2 an der
herausgehobenen Kontaktfläche 36.2 anliegt. Eine zweite Dreiergruppe mag in den Federzungen
8.3, 8.4 und 8.5 in entsprechender Weise gesehen werden. Eine dritte Dreiergruppe
wird beispielsweise auf der herausgehobenen Ebene E3 an dem Blech 18 anliegenden Federzungen
8.2 und 8.4 zusammen mit der gegenüberliegend vorgesehenen Federzunge 8.3 gebildet.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 2
- Steuerleiterplatte
- 4
- Anschlussstück
- 6
- Befestigungsabschnitt
- 8
- Federzunge
- 10
- Ausnehmung
- 12
- Haltesteg
- 14
- Bohrung
- 16
- Anschlussleiterplatte
- 18
- Blech
- 22
- Trennsteg
- 24
- Kontaktzunge
- 26
- Aufnahmeöffnung
- 28
- Unterseite
- 30
- untere Kontaktfläche
- 32
- Anlagerippe
- 34
- Oberseite
- 36
- herausgehobene Kontaktfläche
- 38
- Rampenfläche
- 44
- Frontabschnitt
- 46
- Oberfläche
- 48
- Unterfläche
- 50
- weitere Rampenfläche
- 52
- Versteifungsrippe
- 54
- ausgestanzte Ausnehmung
- 56
- Einprägung
- 58
- Federzungen-Kontaktfläche
- 60
- Blechbasis
- E
- Steckrichtung
- E3
- herausgehobene Ebene
- E2
- überragte Halbzeug-Ebene
- E1
- Halbzeug-Ebene
1. Elektrische Steckverbindung zwischen einer mit zumindest einem Anschlussstück (4)
versehenen Leiterplatte (2) und einer durch eine Ausnehmung (10) in der Leiterplatte
(2) in das Anschlussstück (4) einbringbaren Kontaktzunge (24) aus einem Blech (18)
insbesondere einer elektrischen Heizvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, wobei das Anschlussstück
(4) einen auf der Leiterplatte (2) anliegenden Befestigungsabschnitt (6) aufweist,
vom dem Federzungen (8) abragen, die von gegenüberliegenden Seiten in die Ausnehmung
(10) hineinragen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktzunge (24) zumindest eine aus der Ebene (E2) des Blechs (18) herausgehobene,
sich in Längsrichtung der Kontaktzunge (24) erstreckende Kontaktfläche (30) aufweist,
an deren Oberseite (34) im eingeführten Zustand zumindest eine der Federzungen (8)
anliegt.
2. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei Federzungen (8.1, 8.2, 8.3) in Längsrichtung der Ausnehmung (10) hintereinander
vorgesehen sind, wobei die mittlere Federzunge (8.2) dieser drei Federzungen (8.1,
8.2, 8.3) auf einer anderen Seite als die beiden äußeren Federzungen (8.1, 8.3) dieser
drei Federzungen (8.1, 8.2, 8.3) liegt und dass die an der mittleren Federzunge (8.2)
anliegende Kontaktfläche (36.2) des Blechs (18) auf einer anderen Ebene (E3) als die
an den beiden äußeren Federzungen (8.1, 8.3) anliegenden Kontaktflächen (30.1, 30.2)
des Blechs (18) liegt.
3. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Ebene (E2) des Blechs (18) herausgehobene Kontaktfläche (36) durch die
Oberseite einer durch Umformen des Blechs (18) ausgebildeten, sich in Längsrichtung
der Kontaktzunge (24) erstreckende Anlagerippe (32) ausgebildet ist.
4. Elektrische Steckverbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein stirnseitig an der Kontaktzunge (24) vorgesehener, der zumindest einen herausgehobenen
Kontaktfläche (36) vorgelagerter Frontabschnitt (44) gegenüberliegende ebene Ober-
und Unterflächen (46, 48) aufweist, die zwischen den auf der Ober- und der Unterseite
(28, 34) des Blechs (18) ausgebildeten Kontaktflächen (30, 36) angeordnet sind.
5. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontabschnitt (44) endseitig angefast oder abgerundet ist.
6. Elektrische Steckverbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei, sämtliche Kontaktflächen (30, 36) enthaltende Ebenen (E1, E3) verwirklicht
sind.
7. Elektrische Steckverbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (24) eine Blechbasis (60) größerer Breite als die Kontaktzunge (24)
endseitig überragt und dass die aus der Ebene (E2) des Blechs (18) herausgehobene
Kontaktfläche (36) sich bis in die Blechbasis (60) erstreckt.
8. Elektrische Steckverbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (8) punktförmig an dem Blech (18) anliegen.
9. Elektrische Heizvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit wenigstens einem PTC-Heizelement
mit im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und zwischen sich mindestens
ein PTC-Element aufnehmenden Kontaktblechen und einer Anschlussleiterplatte (16),
welche wenigstens eine Ausnehmung (10) ausbildet, die von einer durch ein Kontaktblech
ausgebildeten Kontaktzunge (24) zum elektrischen Anschluss des PTC-Heizelementes an
die Anschlusseiterplatte (16) durchragt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zwischen der Kontaktzunge
(24) des PTC-Heizelementes und der Anschlusseiterplatte (16) und/oder zwischen der
Anschlusseiterplatte (16) und einer bestückten Steuerleiterplatte (2) vorgesehen ist.
10. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiterplatte (16) eine aus einem elektrisch isolierenden Material ausgebildete
Trägerplatte und das damit verbundene Blech (18) umfasst, das zur Ausbildung mehrerer
Kontaktzungen (24) und mehrerer, elektrisch voneinander getrennter und zu unterschiedlichen
Kontaktzungen (24) führender Leiterbahnen stanzbearbeitet ist.
1. An electrical plug connection between a circuit board (2) provided with at least one
connector (4) and a contact blade (24) made of (18) that is insertable into the connector
(4) through a recess (10) in the circuit board (2), in particular of an electrical
heating device for a motor vehicle, wherein the connector (4) comprises a fastening
portion (6) with protruding spring blades (8), resting on the circuit board (2), the
spring blades protruding into the recess (10) from opposite sides,
characterized in that
the contact blade (24) comprises at least one contact surface (30), raised out of
the plane (E2) of the metal sheet (18) and extending in the longitudinal direction
of the contact blade (24), at least one of the spring blades (8) resting on the upper
side (34) of said contact surface in the inserted state.
2. The electrical plug connection according to claim 1, characterized in that at least three spring blades (8.1, 8.2, 8.3) are provided in a row in the longitudinal
direction of the recess (10), wherein the middle spring blade (8.2) among these three
spring blades (8.1, 8.2, 8.3) is located on another side with respect to the two outer
spring blades (8.1, 8.3) among these three spring blades (8.1, 8.2, 8.3) and that
the contact surface (36.2) of the metal sheet (18) resting on the middle spring blade
(8.2) is located on another plane (E3) with respect to the contact surfaces (30.1,
30.2) of the metal sheet (18) resting on the two outer spring blades (8.1, 8.3).
3. The electrical plug connection according to claim 2, characterized in that the contact surface (36) raised out of the plane (E2) of the metal sheet (18) is
formed by the upper side of an abutment rib (32) formed by deformation of the metal
sheet (18) and extending in the longitudinal direction of the contact blade (24).
4. The electrical plug connection according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that a front portion (44) provided at the front side on the contact blade (24) and located
in front of the at least one raised contact surface (36) comprises oppositely disposed
level upper and lower surfaces (46, 48), which are disposed between the contact surfaces
(30, 36) formed on the upper and lower side (28, 34) of the metal sheet (18).
5. The electrical plug connection according to claim 4, characterized in that the front portion (44) is chamfered or rounded off at its end.
6. The electrical plug connection according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that only two planes (E1, E3) containing all of the contact surfaces (30, 36) are implemented.
7. The electrical plug connection according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that, at its end, the contact blade (24) protrudes above a metal sheet base (60) of greater
width than the contact blade (24) and that the contact surface (36) raised above the
plane (E2) of the metal sheet (18) extends into the metal sheet base (60).
8. The electrical plug connection according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that the spring blades (8) rest in spots against the metal sheet (18).
9. An electrical heating device for a motor vehicle with at least one PTC heating element
with contact metal sheets oriented substantially parallel relative to each other and
receiving at least one PTC element between them, and a connector circuit board (16),
which forms at least one recess (10) that is traversed by a contact blade (24) formed
by a contact metal sheet for electrically connecting the PTC heating element with
the connector circuit board (16),
characterized in that
an electrical plug connection according to one of the claims 1 to 8 is provided between
the contact blade (24) of the PTC heating element and the connector circuit board
(16) and/or between the connector circuit board (16) and a control circuit board (2)
with mounted components.
10. The electrical heating device according to claim 9,
characterized in that the connector circuit board (16) comprises a carrier board formed of an electrically
insulated material and the metal sheet (18) connected to it, which is punched in order
to form several contact blades (24) and several electrically separated circuit paths
leading to different contact blades (24).
1. Connexion électrique par fiche entre un circuit imprimé (2) muni d'au moins une pièce
de raccordement (4) et une lame de contact (24) pouvant être introduite dans la pièce
de raccordement (4) à travers une cavité (10) du circuit imprimé (2) et issue d'une
feuille de métal (18) appartenant en particulier à un dispositif de chauffage électrique
destiné à un véhicule automobile, dans laquelle la pièce de raccordement (4) présente
une section de fixation (6) placée sur le circuit imprimé (2) et dont dépassent des
lames flexibles (8) qui font saillie à l'intérieur de la cavité (10) depuis des côtés
opposés,
caractérisée en ce que
la lame de contact (24) présente au moins une surface de contact (30) surélevée par
rapport au plan (E2) de la feuille de métal (18), s'étendant dans le sens longitudinal
de la lame de contact (24), et sur le côté supérieur (34) de laquelle se trouve au
moins une des lames flexibles (8) à l'état inséré.
2. Connexion électrique par fiche selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins trois lames flexibles (8.1, 8.2, 8.3) sont prévues successivement dans le sens
longitudinal de la cavité (10), dans laquelle la lame flexible médiane (8.2) appartenant
auxdites trois lames flexibles (8.1, 8.2, 8.3) se trouve sur un autre côté que les
deux lames flexibles extérieures (8.1, 8.3) appartenant auxdites trois lames flexibles
(8.1, 8.2, 8.3), et en ce que la surface de contact (36.2) jouxtant la lame flexible médiane (8.2) de la feuille
de métal (18) se trouve sur un autre plan (E3) que les surfaces de contact (30.1,
30.2), jouxtant les deux lames flexibles extérieures (8.1, 8.3), de la feuille de
métal (18).
3. Connexion électrique par fiche selon la revendication 2, caractérisée en ce que la surface de contact (36) surélevée par rapport au plan (E2) de la feuille de métal
(18) est réalisée à travers le côté supérieur d'une nervure de mise en place (32)
réalisée par déformation de la feuille de métal (18) et s'étendant dans le sens longitudinal
de la lame de contact (24).
4. Connexion électrique par fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une section avant (44), prévue à l'avant de la lame de contact (24) et placée devant
la au moins une surface de contact surélevée (36), présente des surfaces supérieure
et inférieure (46, 48) planes opposées qui sont agencées entre les surfaces de contact
(30, 36) réalisées sur les côtés supérieur et inférieur (28, 34) de la feuille de
métal (18).
5. Connexion électrique par fiche selon la revendication 4, caractérisée en ce que la section avant (44) est biseautée ou arrondie à son extrémité.
6. Connexion électrique par fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que seulement deux plans (E1, E3) contenant l'ensemble des surfaces de contact (30, 36)
sont créés.
7. Connexion électrique par fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la lame de contact (24) fait saillie à l'extrémité d'une base de feuille (60) d'une
largeur supérieure à celle de la lame de contact (24) et en ce que la surface de contact (36) surélevée par rapport au plan (E2) de la feuille de métal
(18) s'étend jusque dans la base de feuille de métal (60).
8. Connexion électrique par fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les lames flexibles (8) reposent de manière ponctuelle sur la feuille de métal (18).
9. Dispositif de chauffage électrique pour un véhicule automobile, muni d'au moins un
élément chauffant CTP à feuilles de contact orientées de manière essentiellement parallèle
les unes aux autres et accueillant entre elles au moins un élément CTP et d'un circuit
imprimé de raccordement (16) qui forme au moins une cavité (10) traversé par une lame
de contact (24) créée au sein d'une feuille de contact, en vue d'un raccordement électrique
de l'élément chauffant CTP au circuit imprimé de raccordement (16),
caractérisé en ce que
une connexion électrique par fiche selon l'une quelconque des revendications 1 à 8
est prévue entre la lame de contact (24) de l'élément chauffant CTP et le circuit
imprimé de raccordement (16) et/ou entre le circuit imprimé de raccordement (16) et
un circuit imprimé de commande (2) équipé.
10. Dispositif de chauffage électrique selon la revendication 9, caractérisé en ce que le circuit imprimé de raccordement (16) comprend une plaque de support, réalisée
à partir d'un matériau électriquement isolant, et la feuille de métal (18) qui y est
reliée et qui est usinée par estampage afin de réaliser une pluralité de lames de
contact (24) et une pluralité de circuits conducteurs électriquement séparés les uns
des autres et conduisant à des lames de contact (24) différentes.
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