[0001] Die Erfindung betrifft ein Schiff mit wenigstens einer segmentierbaren Schwimmkörperhubstelze
zum Heben des Schiffes oberhalb einer Wasseroberfläche, wobei die Schwimmkörperhubstelze
wenigstens zwei oder mehr Schwimmkörperhubstelzensegmente aufweist, und das Schwimmkörperhubstelzensegment
ein Mittel zum Druckaufnehmen in einer Druckrichtung, ein zu der Druckrichtung entgegengesetzt
wirkenden Mittel zum Zugaufnehmen und ein Segmentkopplungsaufnahme und eine dieser
gegenüberwiegenden Konter-Segment-Kopplungsaufnahme, über die jeweils weitere Schwimmkörperhubstelzensegmente
anflanschbar sind, aufweist.
[0002] In der Off-Shore-Windenergieindustrie haben sich Errichterschiffe etabliert. Damit
diese Errichterschiffe von einem festen Punkt aus arbeiten können, werden die Errichterschiffe
über Hubstelzen soweit angehoben, dass sie oberhalb einer Wasseroberfläche verortet
sind.
[0003] Dies führt dazu, dass Errichterschiffe, auch Jack-up Schiffe oder Installationsschiffe
genannt, nach dem Stand der Technik (siehe Fig. 1) aus dem Schiff ragende Hubstelzen
aufweisen. Diese dauerhaft herausragenden Hubstelzen führen beim Fahren des Schiffes
auf dem Wasser zu unangenehmen Effekten. Zum einen erhöht sich der Energiebedarf der
Schiffe, da die Hubstelzen aerodynamisch gesehen unvorteilhaft sind. Zum anderen ist
das Schiff wesentlich anfälliger für seitliche Störungen aufgrund von Wellen oder
Winden. Errichterschiffe mit herausragenden Jack-up-Beinen sind instabil.
[0004] Weiterhin sind die Hubstelzen und somit die Hubhöhe des Schiffes begrenzt. Dies führt
dazu, dass derartige Errichterschiffe eine maximale Hubhöhe aufweisen. Dies begrenzt
die Einsatztiefen, da die maximale Wassertiefe vorgegeben ist. Ein späteres Anpassen
kann nicht mehr erfolgen.
[0005] Zudem kann ein Schiffskran, wie er insbesondere beim Heben von Turmteilen einer Windenergieanlage
verwendet wird, in seinem Einsatzbereich eingeschränkt sein, da die Hubstelzen teilweise
"im Weg stehen".
[0006] Die
US 3,628,336 offenbart eine schwimmende Bohranlage mit mehreren senkrecht bewegbaren Beinen als
Gitterwerkkonstruktion mit vorgegebener Länge, wobei jedes Bein aus einem unteren
Abschnitt mit drei Zapfen zum Verbinden mit entsprechenden Aufnahmen eines oberen
Abschnittes besteht.
[0007] In der
US 3,844,127 A wird eine schwimmende, sich selbst hebende Bohrinsel mit mehreren bewegbaren zweiteiligen
Beinen ebenfalls in Gitterwerkkonstruktion beschrieben, welche drei bis vier senkrecht
angeordnete Rohre aufweisen. Jedes Rohr eines unteren Beinabschnittes wird mittels
eines Verbinders mit Steck- und Muffenelement mit dem jeweiligen Rohr des oberen Beinabschnittes
verbunden.
[0008] Die
US 3,699,688 A offenbart eine Vorrichtung, bei welcher mittels eines schienengeführten Fahrgestells
zylindrische Säulen zu Beinen aufeinandergestapelt und anschließend verschweißt werden.
[0009] Die
WO 95/19472 A1 beschreibt eine Offshore-Plattform mit fixierten Beinen in einer Gitterwerkskonstruktion
und unten verbundenen Stütztank als Standbasis, wobei zum Aufeinanderstecken der Beinsegmente
die jeweils vier Holmen eines Beinsegmentes je einen nach oben gerichteten Zapfen
aufweisen.
[0010] Die
US 2,865,179 A offenbart eine Bohrplattform mit Beinen aus massiven Segmenten mit jeweils einem
nach oben ausgerichteten Zapfen und einer unten angeordneten Aufnahme, wobei die Beine
durch eine horizontale Gitterstruktur zusammengehalten werden und jeweils eine breite
Standbasis aufweisen.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, den Stand der Technik zu verbessern.
[0012] Gelöst wird die Aufgabe, durch die Merkmale des Anspruchs 1, und insbesondere durch
ein Schwimmkörperhubstelzensegment, insbesondere zum Heben von Schiffen oder Plattformen,
mit einem Mittel zum Druckaufnehmen in einer Druckrichtung, einem zu der Druckrichtung
entgegengesetzt wirkenden Mittel zur Zugaufnahme und einer Segmentkopplungsaufnahme
und einer dieser gegenüberliegenden Konter-Segmentkopplungsaufnahme über die jeweils
weitere Schwimmkörperhubstelzensegmente anflanschbar sind, wobei das Schwimmkörperhubstelzensegment
derart ausgestaltet ist, dass ein zu hebender oder zu tragender Schwimmkörper eine
Masse von mehr als 100 Tonnen, insbesondere mehr als 1.000 Tonnen, vorzugsweise mehr
als 5.000 Tonnen, ganz besonders bevorzugt von mehr als 10.000 Tonnen, aufweist 10.000t,
aufweist, und die Konter-Segmentkopplungsaufnahme als längsseitige Verjüngung einen
Zapfen aufweist, so dass im Falle einer Kopplung von einem ersten Schwimmkörperhubstelzensegment
und einem zweiten Schwimmkörperhubstelzensegment ein Druck aufgrund einer Gewichtskraft
eines zu hebenden oder tragenden Schwimmkörpers von der Segmentkopplungsaufnahme des
ersten Schwimmkörperhubstelzensegmentes auf die Segmentkopplungsaufnahme des zweiten
Schwimmkörperhubstelzensegmentes ableitbar ist, wobei durch die Kopplung das erste
Schwimmkörperhubstelzensegment und das zweite Schwimmkörperhubstelzensegment und/oder
weitere Schwimmkörperhubstelzensegmente zu einer Schwimmkörperhubstelze (103) aneinander
gefügt werden, sodass die Schwimmkörperhubstelze jederzeit an eine Wassertiefe anpassbar
ist.
[0013] Das besonders vorteilhafte an dem vorgeschlagenen Schwimmkörperhubstelzensegment
ist, dass Schwimmkörperhubstelzen für Schwimmkörper mit variabler Arbeitshöhe bereitstellbar
sind. Zudem sind die Schwimmkörperhubstelzensegmente durch ihre begrenzten Ausdehnungen
verlade- und verstaubar. Zudem können sämtliche oben angeführten Nachteile behoben
werden.
[0014] Weiterhin sind die Hubstelzen und somit die Hubhöhe des Schiffes nicht mehr höhenbegrenzt.
Dies führt dazu, dass ein Errichterschiff bereitgestellt werden kann, dessen Hubhöhe
variabel ist. Die Einsatztiefen sind nicht mehr begrenzt, da die Hubstelzen der Wassertiefe
anpassbar sind. Ein späteres Anpassen kann somit jederzeit erfolgen.
[0015] Folgendes Begriffliche sei erläutert:
Ein "Schwimmkörper" umfasst insbesondere Errichterschiffe, wie sie für das Errichten
und Warten von Windenergieanlagen eingesetzt werden. Weiterhin sind sämtliche Arbeitsplattformen
oder sonstige Schiffe auf See mit umfasst.
[0016] Die "Mittel zum Druckaufnehmen" sind derart ausgestaltet, dass der Druck aufgrund
der Gewichtskraft eines zu hebenden Körpers ableitbar ist, so dass nach einer Druckbeaufschlagung
eine Formtreue des Schwimmkörperhubstelzensegments gewährleistet wird. Einfach ausgedrückt
bedeutet dies, dass die Schwimmkörperhubstelzensegmente mehrfach verwendbar sind,
ohne dass eine Materialermüdung erfolgt.
[0017] Die "Druckrichtung" ist die Richtung, in der die Gewichtskraft des zu hebenden Objekts
beispielsweise in den Boden abgeleitet werden soll. Regelmäßig entspricht die Druckrichtung
einer Gewichtskraftrichtung.
[0018] Die "Mittel zum Zugaufnehmen" sind derart ausgestaltet, dass ein Anheben von Schwimmkörperhubstelzen
mit aneinander gekoppelten Schwimmkörperhubstelzensegmenten erfolgen kann, so dass
weder Schwimmkörperhubstelzensegmente verloren gehen noch Beschädigungen an den Schwimmkörperhubstelzensegmenten
erfolgen.
[0019] Die "Segmentkopplungsaufnahme" und die "Konter-Segmentkopplungsaufnahme" ermöglichen
das Koppeln zweier Schwimmkörperhubstelzensegmente. Sie sind insbesondere zueinander
derart angeordnet, dass nach einem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein Koppeln realisierbar
ist.
[0020] Dies kann im einfachsten Fall dadurch erfolgen, dass ein Schwimmkörperhubstelzensegment
oder beide Schwimmkörperhubstelzensegmente je ein Loch aufweisen, welche übereinandergebracht
durch einen Bolzen verbindbar sind. Auch Nut- und Federmechanismen oder andere Kopplungsmechanismen
wie mittels Elektromagneten sind umsetzbar.
[0021] Unter "anflanschbar" ist ein Koppeln zweier Schwimmkörperhubstelzensegmente zu verstehen,
welche reversibel lösbar sind. An dieser Stelle sei auf das obige Beispiel mit dem
Bolzen verwiesen.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform weist das Schwimmkörperhubstelzensegment des Schiffes
der Erfindung eine Segmentlänge mit einer Minimallänge von 1,5 m, 3,5 m oder 5 m und
einer Maximallänge von 5,5 m, 8,0 m, 11,0 m, 15,0 m oder 20,0 m und eine Segmentbreite
mit einer Minimalbreite von 0,6 m, 0,8 m, 1,0 m oder 1,2 m und einer Maximalbreite
von 2,0 m, 3,5 m oder 6 m auf.
[0023] Somit können Schwimmkörperhubstelzensegmente bereitgestellt werden, welche Schwimmkörper
wie Errichterschiffe über eine Wasseroberfläche heben können. Weiterhin ist mit diesen
Dimensionen gewährleistet, das Schwimmkörperhubstelzensegment in einem Errichterschiff
gut verstaubar sind, ohne dass sehr negative Eigenschaften auf die Fahrdynamik oder
dem Treibstoffverbrauch gegeben sind.
[0024] Die "Segmentlänge" umfasst insbesondere die vertikal gemessene Länge eines Schwimmkörperhubstelzensegments,
wobei vertikal insbesondere parallel der Gewichtskraftrichtung bedeutet. Zu den angegebenen
Minimallängen und Maximallängen sind sämtliche Kombinationen umfasst, so dass sich
unterschiedliche Definitionsbereiche ergeben.
[0025] Die "Segmentbreite" entspricht insbesondere dem Abstandswert einer horizontalen Außendehnung,
wobei die Minimalbreite und die Maximalbreite derart kombinierbar sind, dass sämtliche
durch Kombination definierbare Bereiche umfasst sind.
[0026] Um eine möglichst einfache Umsetzung der Mittel zum Druckaufnehmen und Aneinanderkoppeln
einzelner Schwimmkörperhubstelzensegmente zu gewährleisten, kann das Schwimmkörperhubstelzensegment
eine längsseitige Verjüngung aufweisen, so dass ein Zapfen gebildet ist.
[0027] Dabei kann der Zapfen insbesondere derart ausgestaltet sein, dass eine entsprechende
Aufnahme eines zu koppelnden Schwimmkörperhubstelzensegments diesen Zapfen vollständig
aufnimmt.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform beträgt eine Zapfenlänge 20 %, 30 %, 45 % oder
49,9 % der Segmentlänge. Somit kann gewährleistet werden, dass die gesamte Zapfenlänge
durch ein vorliegendes Schwimmkörperhubstelzensegment aufnehmbar ist.
[0029] "Zapfenlänge" entspricht einer Vertikalbeabstandung, welche von der Verjüngung aus
gemessen bis zum Ende des Zapfens reicht.
[0030] Um eine einfache Fertigkeitsform zu realisieren, kann das Schwimmkörperhubstelzensegment
eine Grundfläche mit einer Kreisform und/oder einer Rechteckform aufweisen. Somit
ist insbesondere umfasst, dass beispielsweise der Zapfen eine Kreisform und der einen
Zapfen aufnehmende obere Teil eines Schwimmkörperhubstelzensegments rechteckförmig
ausgestaltet sind, wobei der obere Teil eine kreisrunde Aufnahme für den Zapfen aufweist.
[0031] Bei der Rechteckform ist auch ein Quadrat mit umfasst. Vorliegend wird unter einer
Kreisform auch eine elliptische Form verstanden, so dass ovale Grundflächen ebenfalls
mit umfasst sind.
[0032] Um Material, und somit Gewicht, für das Schwimmkörperhubstelzensegment einzusparen
und um einen Zapfen vollständig aufnehmen zu können, kann das Schwimmkörperhubstelzensegment
als Hohlkörper ausgestaltet sein, so dass das Schwimmkörperhubstelzensegment eine
Wandstärke aufweist.
[0033] Weiterhin kann durch die Hohlkörperausgestaltung eine Durchführung für Kabel und
Rohre durch eine Schwimmkörperhubstelze realisiert werden.
[0034] Als "Hohlkörper" sind sämtliche Formen umfasst, bei denen ein Hohlraum durch Material
begrenzt wird. Dabei kann das Material vollflächig oder gitterförmig den Hohlraum
umgreifen.
[0035] Als "Wandstärke" wird insbesondere der horizontale Abstand zwischen einer (innenliegenden)
Hohlraumgrenze und einer Schwimmkörperhubstelzensegmentgrenze betrachtet, welcher
mit dem Material ausgestaltet ist.
[0036] Um die Kräfte beim Heben eines Schiffes oder einer Plattform aufnehmen zu können,
kann die Wandstärke einen Minimalwert von 3 cm, 12 cm, 36 cm, 0,5 m oder 1,0 m aufweisen.
[0037] In einer weiteren Ausführungsform weist das Schiff der Erfindung eine Transporteinrichtung
auf, mittels derer das Schwimmkörperhubstelzensegment insbesondere vertikal verfahrbar
ist.
[0038] Über einen Kopplungsmechanismus kann somit über die Transporteinrichtung eine aus
Segmenten hergestellte Schwimmkörperhubstelze verfahren werden, so dass am Ende ein
Heben über einen Wasserspiegel erfolgen kann.
[0039] Die "Transporteinrichtung" ist derart ausgestaltet, dass ein gezieltes Heben und
Senken einer Schwimmkörperhubstelze realisierbar ist. So können Klammern, welche das
Hubstelzensegment "umgreifen", versetzt werden, so dass ein (vertikaler) Transport
eines Jack-Up-Beins oder einer Hubstelze oder eines Hubstelzensegments realisierbar
ist.
[0040] Um eine einfache Realisierung der Transporteinrichtung zu gewährleisten, kann die
Transporteinrichtung gleichmäßig beabstandete Aussparungen aufweisen. Somit kann über
ein Zahnrad, welches in die einzelnen Aussparungen eingreift, drehenderweise eine
aus Segmenten hergestellte Schwimmkörperhubstelze vertikal verfahren werden.
[0041] In seiner einfachsten Ausführung sind die Aussparungen Löcher oder Senken, welche
mittels Bohren dem Schwimmkörperhubstelzensegment aufgeprägt wurden.
[0042] Die Transporteinrichtung kann invers zu den Aussparungen als hervorstehende Zapfen
oder dgl. ausgestaltet sein. Dies ändert an der Funktionsweise nichts Wesentliches.
[0043] In einer weiteren Ausführungsform weist das Schwimmkörperhubstelzensegment des Schiffes
der Erfindung eine Bodenplatte oder eine Deckplatte auf.
[0044] Durch das Verwenden einer Bodenplatte kann ein "stabiler Stand" gewährleistet werden,
so dass der gehobene Schwimmkörper stabil ist.
[0045] Weiterhin kann in der Bodenplatte eine Kamera eingebracht sein, mit welcher der Meeresboden
vor dem Beaufschlagen mit der Bodenplatte beobachtbar ist.
[0046] Durch die Deckplatte kann insbesondere verhindert werden, dass Regen oder Vogelkot
in die Hohlräume einer Schwimmkörperhubstelze gelangen kann.
[0047] Um die auftretenden Kräfte kompensieren zu können, kann das Schwimmkörperhubstelzensegment
aus einem Metall oder aus einer Metalllegierung bestehen, wobei insbesondere das Metall
oder die Metalllegierung korrosionsbeständig gegenüber Salzwasser ist.
[0048] Vorliegend besteht ein Schwimmkörperhubstelzensegment schon dann aus "Metall", wenn
der Metallanteil des Herstellungsmaterials wenigstens 20 Gew.-% beträgt. Mit dem Begriff
Metall sind insbesondere Stähle und Edelstähle umfasst.
[0049] "Metalllegierungen" sind bereits dann gegeben, wenn zwei Metalle mit jeweils wenigstens
2,0 Gew.-% vorliegen.
[0050] In einem weiteren unbeanspruchten Aspekt wird die Aufgabe gelöst, durch einen Schwimmkörper,
insbesondere Schiff oder Plattform, mit wenigstens einer Hubstelze zum Heben des Schwimmkörpers
oberhalb einer Wasseroberfläche, wobei die Hubstelze wenigstens zwei oder mehr Segmente
aufweist.
[0051] Somit kann ein Schwimmkörper bereitgestellt werden, welcher flexibel auf eine Einsatztiefe
anpassbar ist.
[0052] Weiterhin kann die Schiffsstabilität oder die Schwimmkörperstabilität dadurch erhöht
werden, dass die hohen Aufbauten aufgrund von Hubstelzen nach dem Stand der Technik
wegfallen.
[0053] Zudem ist der Schwimmkörper auch für variable Arbeiten gut einsetzbar. Da beispielsweise
für einen Bordkran das Arbeitsgebiet nicht durch Hubstelzen beschränkt ist.
[0054] Folgendes Begriffliche sei erläutert:
Eine "Hubstelze", auch Jack-up genannt, wird durch ein vertikales Verfahren auf den
Boden gesetzt und kann nach einem Bodenkontakt den Schwimmkörper anheben. Insbesondere
kann ein Schwimmkörper drei oder vier Hubstelzen aufweisen.
[0055] Durch das Anheben oberhalb einer Wasseroberfläche kann eine stabile Arbeitsplattform
bereitgestellt werden.
[0056] Die "Segmente" können jeweils einzelne der beschriebenen Eigenschaften der oben definierten
Schwimmkörperhubstelzensegmente aufweisen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass bereits
zwei Unterteilungen der Hubstelzen die voneinander trennbar sind, als Segmente zu
bezeichnen sind. Bevorzugt kann eine Hubstelze 2, 3, 4, 5, 6, 7,8 oder noch mehr Segmente
aufweisen.
[0057] Um besonders effektive Hubstelzen zur Verfügung stellen zu können, kann eines der
Segmente einem zuvor beschriebenen Schwimmkörperhubstelzensegment entsprechen.
[0058] Somit können die Vorteile der Schwimmkörperhubstelzensegmente und der damit herstellbaren
Hubstelzen vorteilhafterweise für den Schwimmkörper ausgenutzt werden.
[0059] In einer weiteren unbeanspruchten Ausführungsform weist der Schwimmkörper 2, 3 oder
4 Hubstelzen auf. Es sind durchaus stabile Schwimmkörper mit einem Dreibein (drei
Hubstelzen) denkbar, da ein Dreibein das stabilste System darstellt.
[0060] Aufgrund etwaiger unterschiedlicher Segmente für die einzelnen Beine und dem ggf.
schwierigen Austarieren und mechanischem Anordnen direkt im Kiel eines Schiffes sind
insbesondere vier Jack-up-Beine (vier Hubstelzen) bevorzugt, welche seitlich an den
Schiffswänden vertikal hinabreichen können.
[0061] Um den Schwimmkörper multifunktional einsetzen zu können, weist der Schwimmkörper
einen Lastkran auf.
[0062] Dabei kann der Lastkran so ausgestaltet sein, dass ein Errichten von Off-Shore-Windkraftanlagen
realisierbar ist oder dass die Wartung von Windenergieanlagen erleichtert oder ermöglicht
wird.
[0063] Erfindungsgemäß weist ein Rumpf des Schiffes eine Führungsaufnahme für die Hubstelzen
oder die Hubstelzensegmente auf.
[0064] Somit können die Segmente definiert geführt werden.
[0065] Um das Schiff effektiv anzuheben oder die Plattform effektiv anzuheben, kann der
Schwimmkörper eine Hebevorrichtung aufweisen, welche insbesondere in eine Transportaufnahme
der Segmente eingreift, so dass durch Vortreiben der Hubstelzen der Schwimmkörper
anhebbar ist.
[0066] In einer weiteren Ausführungsform weist der Schwimmkörper einen Lagerbereich für
die Segmente auf.
[0067] Somit können die Segmente effektiv auf dem Schiff verstaut werden, ohne negative
aerodynamische Auswirkungen auf das Schiff zu haben. Zudem kann dadurch die Stabilität
des Schiffs erhöht werden, da die Masse des Schwimmkörpers im Wesentlichen unterhalb
einer Wasseroberfläche angeordnet ist.
[0068] Um einen angehobenen Schwimmkörper mit Material oder mit Personen zu versorgen, kann
ein Schwimmkörper eine Hubschrauberplattform aufweisen.
[0069] Dies ist ein besonderer Vorteil gegenüber bekannten Errichterschiffen, da Hubstelzen
im nicht ausgefahrenen Zustand das Landen eines Hubschraubers auf einem Schiff unmöglich
machen oder zumindest äußerst erschweren, da die Hubstelzen "im Weg stehen".
[0070] Im Weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Errichterschiffs des Standes der Technik in einer
Seitenansicht,
- Figur 2
- eine schematische Schnitt- Darstellung eines Hubstelzensegments,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Schnittes zweier Hubstelzensegmente vor einem
Zusammenfügen zu einer Hubstelze und
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Errichterschiffs in einer Aufsicht von oben.
[0071] Das Errichterschiff in Figur 1 stellt ein Errichterschiff des Standes der Technik
dar.
[0072] Das Schiff 101 schwimmt auf der Wasseroberfläche 107. Das Schiff 101 weist einen
Steuerturm 109 auf, von welchem aus das Schiff gesteuert wird. Zusätzlich weist das
Schiff 101 vier Jack-up-Beine 103 auf. Aufgrund der seitlichen Ansicht der Darstellung
in Figur 1 sind nur zwei Jack-up-Beine 103 dargestellt.
[0073] Durch die verschließbaren Förderluken 105 werden die Jack-up-Beine 103 in Richtung
Meeresboden bewegt. Nach einem Auftreffen auf dem Meeresboden wird durch die Gegenkraft
dann das Schiff 101 soweit angehoben, dass es oberhalb der Wasseroberfläche 107 verortet
ist.
[0074] Das hier dargestellte Schiff 101 ist tendenziell instabil, da das Gewicht der Jack-up-Beine
103 oberhalb der Wasserlinie 107 liegt. Zudem sind die aerodynamischen Eigenschaften
des Schiffes 101 nicht vorteilhaft, da die Jack-up-Beine 103 einen negativen Einfluss
auf einen cw-Wert haben.
[0075] Im Weiteren wird die Erfindung erläutert.
[0076] Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Schwimmkörperhubstelzensegment 211. Die sich
durch horizontale Schnitte ergebenen Grundflächen entsprechen jeweils einem Kreis.
[0077] Der obere Teil 214 weist einen Kreisdurchmesser 241 und der untere Teil 215 einen
Kreisdurchmesser 247 auf. Da der untere Teil 215 einen geringeren Kreisdurchmesser
247 aufweist als der Kreisdurchmesser 241 des oberen Teils 214, bildet der untere
Teil ein Zapfen 215.
[0078] Dieser Zapfen 215 ist vollständig versenkbar in den oberen Teil 214, da der Innendurchmesser
245 des oberen Teils 214 etwas größer ist als der Zapfendurchmesser 247.
[0079] Das Schwimmkörperhubstelzensegment 211 ist als Hohlkörper ausgestaltet, welches durch
Gießen und anschließender spanender Bearbeitung mit einem Innendurchmesser 245 und
einem Zapfeninnendurchmesser 249 hegestellt wurde.
[0080] Sowohl der untere Teil (Zapfen) 215 als auch der obere Teil 214 weisen eine horizontale
Bohrung 221, 222 auf. Sobald ein Zapfen 215 vollständig im oberen Teil 214 versenkt
ist, stehen sich die untere Bohrung 221 und die obere Bohrung 222 gegenüber. Die untere
Bohrung 221 weist ein Gewinde auf, so dass sich durch einen drehbaren durch die Wanddicke
ragenden Gewindebolzen der obere Teil 214 mit dem unteren Teil 215 schraubbar verbinden
lässt.
[0081] Da das Schwimmkörperhubstelzensegment 211 im Wesentlichen zum Heben von Schwimmkörpern
101 eingesetzt werden soll, wirkt eine vertikale Gewichtskraft in Richtung 231 Erdboden.
Durch die Kreisringfläche 233 wird die Gewichtskraft von einem Schwimmkörperhubstelzensegment
311 auf ein anderes Schwimmkörperhubstelzensegment 313 übertragen.
[0082] Durch die regelmäßig beabstandeten Bohrungen 251 kann über ein Zahnrad, welches in
diese Bohrungen 251 eingreift, das Schwimmkörperhubstelzensegment 211 transportiert
werden. Alternativ wird das Schwimmkörperhubstelzensegment 211 über verstell und verschiebbare
Klammern transportiert.
[0083] Werden nun mehrere Schwimmkörperhubstelzensegmente 311, 313, 315 zusammengefügt (siehe
Figur 3), ergibt sich ein Jack-up-Bein, welches durch Vorantreiben in Gewichtskraftrichtung
231 zum Heben des Schiffes führt.
[0084] Ein Schiff 101 mit solchen segmentierten Jack-up-Beinen ist in Figur 4 dargestellt.
Das Schiff 101 weist ein Steuerhaus 109, einen Hubschrauberlandeplatz 461, einen Lagerbereich
463 für die Jack-up-Segmente und Führungsaufnahmen 105 für die segmentierten Jack-up-Beine
auf.
[0085] Erreicht ein Einsetzschiff 101 den Einsatzort, werden durch einen Bordkran 471 die
Segmente jeweils zu den Führungsaufnahmen 105 transportiert. Nachdem an einer Führungsaufnahme
105 ein Jack-up-Bein-Segment eingebracht wurde, wird ein folgendes Jack-up-Bein-Segment
oben aufgesetzt und mit dem darunterliegenden Jack-up-Bein Segment zugfest verbunden.
[0086] Anschließend werden die beiden verbundenen Jack-up-BeinSegmente in Richtung Meeresboden
verschoben und ein weiteres Jack-up-Bein-Segment wird oben aufgesetzt, zugfest verbunden
und erneut verschoben. Dieses Vorgehen erfolgt an allen Führungsaufnahmen 105 und
wird solange wiederholt, bis das Einsetzschiff 101 einen ausreichend festen Stand
aufweist oder oberhalb der Wasseroberfläche angehoben ist.
[0087] Ein Schiff 101 mit solchen segmentierten Jack-up-Beinen ist in Figur 4 dargestellt.
Das Schiff 101 weist ein Steuerhaus 109, einen Hubschrauberlandeplatz 461, einen Lagerbereich
463 für die Jack-up-Segmente und Führungsaufnahmen 105 für die segmentierten Jack-up-Beine
auf.
[0088] Erreicht ein Einsetzschiff 101 den Einsatzort, werden durch einen Bordkran 471 die
Segmente jeweils zu den Führungsaufnahmen 105 transportiert. Nachdem an einer Führungsaufnahme
105 ein Jack-up-Bein-Segment eingebracht wurde, wird ein folgendes Jack-up-Bein-Segment
oben aufgesetzt und mit dem darunterliegenden Jack-up-Bein Segment zugfest verbunden.
[0089] Anschließend werden die beiden verbundenen Jack-up-Bein-Segmente in Richtung Meeresboden
verschoben und ein weiteres Jack-up-Bein-Segment wird oben aufgesetzt, zugfest verbunden
und erneut verschoben. Dieses Vorgehen erfolgt an allen Führungsaufnahmen 105 und
wird solange wiederholt, bis das Einsetzschiff 101 einen ausreichend festen Stand
aufweist oder oberhalb der Wasseroberfläche angehoben ist.
1. Schiff (101) mit wenigstens einer segmentierbaren Schwimmkörperhubstelze (103) zum
Heben des Schiffes oberhalb einer Wasseroberfläche (107), wobei die Schwimmkörperhubstelze
(103) wenigstens zwei oder mehr Schwimmkörperhubstelzensegmente (211, 311, 313) aufweist,
und das Schwimmkörperhubstelzensegment (211, 311, 313) ein Mittel zum Druckaufnehmen
in einer Druckrichtung (231), ein zu der Druckrichtung entgegengesetzt (233) wirkenden
Mittel zum Zugaufnehmen und eine Segmentkopplungsaufnahme (214) und eine dieser gegenüberliegenden
Konter-Segmentkopplungsaufnahme (215), über die jeweils weitere Schwimmkörperhubstelzensegmente
(315) anflanschbar sind, aufweist, wobei das zu hebende oder zu tragende Schiff (101)
eine Masse von mehr als 100t, insbesondere mehr als 1.000t, vorzugsweise mehr als
5.000t, ganz besonders bevorzugt von mehr als 10.000t, aufweist, wobei die Konter-Segmentkopplungsaufnahme
als längsseitige Verjüngung einen Zapfen aufweist, so dass im Falle einer Kopplung
von einem ersten Schwimmkörperhubstelzensegment und einem zweiten Schwimmkörperhubstelzensegment
ein Druck aufgrund einer Gewichtskraft des zu hebenden oder tragenden Schiffes von
der Segmentkopplungsaufnahme des ersten Schwimmkörperhubstelzensegmentes auf die Segmentkopplungsaufnahme
des zweiten Schwimmkörperhubstelzensegmentes ableitbar ist, wobei durch die Kopplung
das erste Schwimmkörperhubstelzensegment und das zweite Schwimmkörperhubstelzensegment
und/oder weitere Schwimmkörperhubstelzensegmente zu einer Schwimmkörperhubstelze (103)
aneinander gefügt werden und ein Rumpf des Schiffes eine Führungsaufnahme (105) für
die Schwimmkörperhubstelze (103) aufweist, wobei die Schwimmkörperhubstelze durch
die Führungsaufnahme verschiebbar ist, sodass die Schwimmkörperhubstelze jederzeit
an eine Wassertiefe anpassbar ist.
2. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmkörperhubstelzensegment eine Segmentlänge mit einer Minimallänge von 1,5m,
3,5m oder 5,0m und einer Maximallänge von 5,5m, 8,0m, 11,0m, 15,0m oder 20,0m und
eine Segmentbreite (241) mit einer Minimalbreite von 0,6m, 0,8m, 1,0m oder 1,2m und
einer Maximalbreite von 2,0m, 3,5m oder 6,0m aufweist.
3. Schiff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zapfenlänge des Schwimmkörperhubstelzensegmentes 20%, 30%, 45% oder 49,9% der
Segmentlänge beträgt.
4. Schiff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmkörperhubstelzensegment eine Grundfläche mit einer Kreisform und/oder
einer Rechteckform aufweist.
5. Schiff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmkörperhubstelzensegment einen Hohlkörper aufweist, so dass das Schwimmkörperhubstelzensegment
eine Wandstärke (243) aufweist.
6. Schiff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke einen Minimalwert von 3,0cm, 12cm, 36cm, 0,5m oder 1,0m aufweist.
7. Schiff nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Transporteinrichtung (251) mittels derer das Schwimmkörperhubstelzensegment
insbesondere vertikal verfahrbar ist.
8. Schiff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmkörperhubstelzensegment eine Bodenplatte oder eine Deckplatte aufweist,
wobei die Bodenplatte insbesondere eine Kamera aufweist.
9. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Hebevorrichtung.
10. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen Lagerbereich (463) für die Schwimmkörperhubstelzensegmente.
11. Schiff nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Hubschrauberplattform (461).
1. A vessel (101) with at least one segmentable floating body lifting pillar (103) for
lifting the vessel above a water surface (107), wherein the floating body lifting
pillar (103) comprises at least two or more floating body lifting pillar segments
(211, 311, 313), and the floating body lifting pillar segment (211, 311, 313) comprises
a means for absorbing pressure in a pressure direction (231), a means acting oppositely
to the pressure direction (233) for absorbing tension and a segment coupling receptacle
(214) and an oppositely disposed counter-segment coupling receptacle (215), by way
of which the respective further floating body lifting pillar segments (315) can be
flange-mounted, wherein the vessel (101) to be lifted or to be carried has a mass
of more than 100 t, in particular more than 1,000 t, preferably more than 5,000 t,
most preferably more than 10,000t, wherein the counter-segment coupling receptacle
comprises a cone as a tapering on its longitudinal side, so that in a case, in which
a first floating body lifting pillar segment and a second floating body lifting pillar
segment are coupled, a pressure caused by a weight of the vessel to be lifted or carried
can be transferred from the segment coupling receptacle of the first floating body
lifting pillar segment to the segment coupling receptacle of the second floating body
lifting pillar segment, wherein due to the coupling, the first floating body lifting
pillar segment and the second floating body lifting pillar segment and/or further
floating body lifting pillar segments are assembled into a floating body lifting pillar
(103) and a hull of the vessel comprises a guide receptacle (105) for the floating
body lifting pillar (103), wherein the floating body lifting pillar is displaceable
by way of the guide receptacle, so that the floating body lifting pillar can be adapted
to the depth of the water at any time.
2. The vessel according to claim 1, characterized in that the floating body lifting pillar segment has a segment minimal length of 1.5m, 3.5m
or 5.0m and a segment maximum length of 5.5m, 8.0m, 11.0m, 15.0m or 20.0m and a segment
minimal width (241) of 0.6m, 0.8m, 1.0m or 1.2m and a segment maximum width of 2.0m,
3.5m or 6.0 m.
3. The vessel according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that a cone length of the floating body lifting pillar segment represents 20%, 30%, 45%
or 49.9% of the segment length.
4. The vessel according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that the floating body lifting pillar segment has a base area with a circular shape and/or
a rectangular shape.
5. The vessel according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that the floating body lifting pillar segment comprises a hollow body, so that the floating
body lifting pillar segment has a wall thickness (243).
6. The vessel according to claim 5, characterized in that the wall thickness has a minimum value of 3.0 cm, 12 cm, 36 cm, 0.5 m or 1.0 m.
7. The vessel according to one of the afore-mentioned claims, characterized by a transport device (251) by means of which the floating body lifting pillar segment
is displaceable, in particular vertically.
8. The vessel according to one of the afore-mentioned claims, characterized in that the floating body lifting pillar segment comprises a base plate or a cover plate,
wherein the base plate comprises in particular a camera.
9. The vessel according to one of the claims 1 to 8, characterized by a lifting device.
10. The vessel according to one of the claims 1 to 9, characterized by a storage area (463) for the floating body lifting pillar segments.
11. The vessel according to one of the claims 1 to 10, characterized by a helicopter platform (461).
1. Navire (101) avec au moins un pilier de levée de corps flottant (103) pour soulever
le navire au-dessus de la surface de l'eau (107), où le pilier de levée de corps flottant
(103) comporte au moins deux ou plusieurs segments de pilier de levée de corps flottant
(211, 311, 313), et le segment de pilier de levée de corps flottant (211, 311, 313)
comporte un moyen pour absorber une pression dans une direction de pression (231),
un moyen agissant dans la direction opposée à la direction de pression (233) pour
absorber une tension et un logement de couplage de segment (214) et un logement de
couplage de contre-segment opposé (215), par le biais duquel les autres segments de
pilier de levée de corps flottant (315) respectifs peuvent être bridés, où le navire
à soulever ou à porter (101) présente une masse de plus de 100t, en particulier de
plus de 1 000 t, de préférence plus de 5 000 t, de manière particulièrement préférée
plus de 10 000 t, où le logement de couplage de contre-segment comporte un tenon en
tant qu'amincissement sur le côté longitudinal, de sorte qu'en cas de couplage d'un
premier segment de pilier de levée de corps flottant et d'un second segment de pilier
de levée de corps flottant, une pression causée par un poids du navire à soulever
ou porter peut être transférée du logement de couplage de segment du premier segment
de pilier de levée de corps flottant au logement de couplage de segment du second
segment de pilier de levée de corps flottant, où par le couplage, le premier segment
de pilier de levée de corps flottant et le second segment de pilier de levée de corps
flottant et/ou d'autres segments de pilier de levée de corps flottant sont assemblés
pour former un pilier de levée de corps flottant (103) et une coque du navire comporte
un logement de guidage (105) pour le pilier de levée de corps flottant (103), où le
pilier de levée de corps flottant est déplaçable par l'intermédiaire du logement de
guidage, de sorte que le pilier de levée de corps flottant peut être adapté à une
profondeur de l'eau à tout moment.
2. Navire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le segment de pilier de levée de corps flottant présente une longueur de segment
minimale de 1,5m, 3,5m ou 5,0 m et une longueur de segment maximale de 5,5m, 8,0m,
11,0m, 15,0m ou 20,0m et une largeur de segment (241) minimale de 0,6m, 0,8m, 1,0m
ou 1,2m et une largeur de segment maximale de 2,0m, 3,5m ou 6,0m.
3. Navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une longueur de tenon du segment de pilier de levée de corps flottant représente 20%,
30%, 45% ou 49,9% de la longueur du segment.
4. Navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment de pilier de levée de corps flottant présente une surface de base de forme
circulaire et/ou de forme rectangulaire.
5. Navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment de pilier de levée de corps flottant comporte un corps creux, de sorte
que le segment de pilier de levée de corps flottant comporte une épaisseur de paroi
(243).
6. Navire selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi présente une valeur minimale de 3,0cm, 12cm, 36cm, 0,5m ou 1,0m.
7. Navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif de transport (251) au moyen duquel le segment de pilier de levée de
corps flottant est déplaçable, en particulier verticalement.
8. Navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment de pilier de levée de corps flottant comporte une plaque de base ou une
plaque de couverture, où la plaque de base comporte en particulier une caméra.
9. Navire selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par un dispositif de levée.
10. Navire selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par un espace de stockage (463) pour les segments de pilier de levée de corps flottant.
11. Navire selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par une plateforme d'hélicoptère (461).