| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 900 431 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
23.11.2016 Patentblatt 2016/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.09.2013 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2013/070310 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2014/049166 (03.04.2014 Gazette 2014/14) |
|
| (54) |
TRITTLEITER MIT WERKZEUGTRÄGER
STEPLADDER WITH TOOL CARRIER
ESCABEAU DOTÉ D'UNE BOÎTE À OUTILS
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
28.09.2012 DE 102012217857
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
05.08.2015 Patentblatt 2015/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Universaltoolbox UG (Haftungsbeschränkt) |
|
68309 Mannheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- JOHANSEN, Mats
68163 Mannheim (DE)
- SCHUMACHER, Peter
68165 Mannheim (DE)
- MOSER, Erik
69250 Schönau (DE)
- FABIAN, Felix
68219 Mannheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Sommer, Peter |
|
PRIO Patentanwälte
Augustaanlage 22 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2010/066041 DE-U1- 8 133 640 DE-U1- 29 910 667
|
DE-C- 199 666 DE-U1- 29 804 236 GB-A- 2 025 831
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trittleiter mit einem Werkzeugträger. Der Werkzeugträger
dient zur Aufnahme und zum Transport von Werkzeug, die Trittleiter wird verwendet,
um die Arbeitshöhe zu vergrößern, etwa auf einer Baustelle oder in einer Werkstatt
oder in einer Montagehalle, aber auch in privaten Haushalten.
Stand der Technik
[0002] Aus der
DE 296 09 524 U1 ist eine Werkzeugkiste mit einem Hocker bekannt, wobei der Hocker über einen Schubladenschrank
gestülpt ist und dabei die Schubladen verschließt. Aus der
DE 2 127 666 A1 ist eine Trittleiter bekannt, die als standfeste Hohlbox ausgebildet ist, wobei die
obere Trittstufe als Deckel für ein darunterliegendes Behältnis ausgebildet ist.
[0003] Aus der
DE 81 33 640 U1 ist eine Vielzwecktrittleiter bekannt, in deren Rohrrahmen Werkzeugtaschen befestigt
werden können.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Trittleiter so weiterzubilden,
dass der Werkzeugträger bei aufgesetzter Trittleiter vollständig verschlossen ist
und dass ein unbeabsichtigtes Öffnen der Trittleiter verhindert wird und dass eine
zusammenklappbare Trittleiter mit einer ausreichenden Standfestigkeit bereitgestellt
wird, die auch die Anforderung an behördliche Genehmigungen oder Zulassungen für Trittleitern
als solche erfüllen kann.
Darstellung der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Trittleiter mit Werkzeugträger besteht aus zwei Leiterteilen
mit einer oberen Trittstufe, wobei die zwei Leiterteile aufklappbar über ein Scharnier
im Bereich der oberen Trittstufe miteinander verbunden sind. Mindestens ein Leiterteil
weist eine zwischen seitlichen Leiterholmen des Leiterteils um eine Lagerung schwenkbar
angeordnete Klappstufe auf, die in zusammengeklappter Stellung der Trittleiter in
Richtung der Leiterholme des Leiterteils und in aufgeklappter Stellung der Trittleiter
in eine sich zum anderen Leiterteil hin erstreckende Stellung parallel zur oberen
Trittstufe bringbar ist. Der Werkzeugträger weist einen Boden und mindestens eine
darauf angeordnete und sich vom Boden weg erstreckende Werkzeugträgerwand auf, die
von den Leiterteilen umschlossen werden kann. Die Werkzeugträgerwand weist eine an
einer dem Boden abgewandten Seite angeordnete Führungsfläche und/oder einen Führungspunkt
für die Klappstufe auf, wobei die Führungsfläche und/oder der Führungspunkt mit der
Klappstufe zusammenwirkt und die Klappstufe von der ausgeklappten Stellung parallel
zur oberen Trittstufe in die Stellung in Richtung der Leiterholme führt, wenn das
Leiterteil mit der Klappstufe von oben auf die Werkzeugträger gesetzt wird, wobei
an der Klappstufe eine in einem Abstand zu der Lagerung angelenkte druck- und zugsteife
Verstrebung vorgesehen ist, die mit dem gegenüberliegenden Leiterteil drehbar verbunden
ist und deren Länge und Lagerpunkte so bemessen ist, dass die Leiterteile mit dem
Schwenken der Klappstufe von der aufgeklappten Stellung in die zusammengeklappte Stellung
bringbar sind und umgekehrt.
[0006] Im geschlossenen Zustand wird also eine aus Trittleiter und Werkzeugträger bestehende
Werkzeugkiste geschaffen, in dem es einfach transportiert werden kann. In geöffnetem
Zustand sind die Trittleiter und der Werkzeugträger zwei Arbeitsmittel, die getrennt
von einander verwendet werden können. Da die Leiterteile beim Aufsetzen auf den Werkzeugträger
automatisch zusammenklappen und die Klappstufen hochklappen, sind die Öffnungen abgedeckt
und die Werkzeugkiste ist gegenüber der Umgebung abgeschlossen.
[0007] Vorteilhafterweise kann jedes Leiterteil eine Trittstufe aufweisen. In diesem Fall
ist ein beidseitiges Besteigen der Trittleiter möglich und es bedarf keines Sicherungsbügels,
wie es bei einseitigen Leitern erforderlich sein kann.
[0008] Vorteilhafterweise kann die Werkzeugträgerwand mit der Führungsfläche und/oder mit
dem Führungspunkt außermittig auf dem Boden angeordnet sein und eine Innenwand kann
mit einer weiter zur Mitte angeordneten inneren Führungsfläche oder mit einem innerer
Führungspunkt vorgesehen sein. Die innere Führungsfläche oder der innere Führungspunkt
kann oberhalb der Führungsfläche oder des Führungspunkts der Werkzeugträgerwand angeordnet
sein. Hierdurch ist eine Aufteilung des Verschiebewegs möglich und es können auf einfache
Art und Weise die verschiedenen Stellungen der Leiterteile zueinander berücksichtigt
werden.
[0009] Vorteilhafterweise kann die Führungsfläche der Werkzeugträgerwand einen Winkel von
35° bis 60°, vorzugsweise von 45° und die Führungsfläche der Innenwand einen Winkel
von 10° bis 30°, vorzugsweise von 15° bis 20° aufweisen. In diesem Winkelbereich werden
die geometrischen Verhältnisse ausreichend berücksichtigt, um ein im Praxisbetrieb
sicheres Schließen zu bewirken.
[0010] Vorteilhafterweise kann das Leiterteil unterhalb der Klappstufe eine geschlossenen
Wandabschnitt aufweisen und kann die Seitenwand des Leiterteils in der zusammengeklappten
Stellung vollflächig geschlossen sein.
[0011] Vorteilhafterweise kann der Werkzeugträger an der dem Boden abgewandten Seite einen
Handgriff aufweisen, der längsverschieblich entlang einer Verschiebebahn an der Innenwand
und/oder an der Werkzeugträgerwand geführt ist und der in einer oberen Stellung quer
zur Verschiebebahn verkippbar ist. Dadurch kann der Werkzeugträger auch in einem mittleren
Bereich Werkzeug aufnehmen.
[0012] Vorteilhafterweise kann die Trittleiter in der oberen Trittstufe im Bereich des Scharniers
eine Aussparung für den Griff aufweisen, wobei der Handgriff bei aufgesetzter Trittleiter
durch Anlageflächen an der oberen Trittstufe gegen Verkippen abgestützt ist. Dadurch
wird der Transport und die Handhabung der Werkzeugkiste erleichtert.
[0013] Vorteilhafterweise kann der Handgriff bei aufgesetzter Trittleiter vollständig versenkbar
sein und dann bündig mit der Oberfläche der Trittstufe abschließen. So ist der Platz
zur Aufbewahrung der Kiste gering.
[0014] Vorteilhafterweise kann der Boden an mindestens zwei gegenüberliegenden Rändern eine
Nut zur Aufnahme und zur seitlichen Fixierung des Leiterteils mittels eines unteren
Wandabschnitts, der in die Nut eintaucht, aufweisen. Dadurch wird ein Aufspreizen
der Leiterteile bei aufgesetzte Leiter vermieden.
[0015] Vorteilhafterweise kann das die Klappstufe aufweisende Leiterteil ein Auflager auf
der Innenseite des Leiterholms aufweisen, auf welchem die Klappstufe in aufgeklappter
Stellung aufliegt. Hierdurch wird eine Stabilisierung erreicht und der Öffnungswinkel
zusätzlich begrenzt.
[0016] Vorteilhafterweise kann die Verstrebung an dem Leiterteil jeweils unterhalb der Lagerung
der Klappstufe befestigt sein, sodass in aufgeklapptem Zustand der Trittleiter die
Verstrebung einen Winkel von mindestens 5° bis höchstens 45° einnimmt, vorzugsweise
von 15° bis 20°. Mit dieser Anordnung der Verstrebung ist ein leichtgängiges Öffnen
und Schließen der Leiter im Alltag möglich.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0017] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Trittleiter 1 zum Aufsetzen auf einen Werkzeugträger in einer oberen Stellung;
- Fig. 2
- die weiter abgesenkte und über den Werkzeugträger 2 gestülpte Trittleiter aus Fig.
1;
- Fig. 3
- die Trittleiter aus Fig. 1 und 2 in vollständig geschlossener Stellung der Leiterteile;
- Fig. 4
- eine Sicht von oben auf den Werkzeugträger;
- Fig. 5
- den Werkzeugträger in einer Seitenansicht;
- Fig. 6
- die Zwangskopplung der Leiterteile und der Klappstufen;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung der geschlossenen Trittleiter;
- Fig. 8
- Auflager, auf denen die Klappstufen in geöffnetem Zustand aufliegen und abgestützt
sind;
- Fig. 9
- das Leiterteil mit der Trittstufe und der auf einem Auflager aufliegenden Klappstufe;
- Fig. 10
- einen an der Innenwand befestigten Handgriff in einer ersten, gedrehten Stellung;
- Fig. 11
- den Handgriff aus Fig. 10 in einer teilweise versenkten zweiten Stellung
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht der auf den Werkzeugträger aufgesetzten zusammengeklappten
Trittleiter.
Ausführungsbeispiel
[0018] Die Fig. 1 zeigt eine Trittleiter 1 zum Aufsetzen auf einen Werkzeugträger 2, wobei
die Trittleiter aus zwei Leiterteilen 3, 4 mit jeweils einer oberen Trittstufe 5,
6 besteht und wobei die zwei Leiterteile über ein Scharnier 7 miteinander verbunden
sind und aufeinander zu oder von einander weg zu- oder aufgeklappt werden können.
Jedes Leiterteil 3, 4 weist eine zwischen seitlichen Leiterholmen 8, 9 des Leiterteils
3, 4 um eine Lagerung 10 herum schwenkbar angeordnete Klappstufe 11, 12, die in der
dargestellten aufgeklappten Stellung der Trittleiter 1 parallel zur oberen Trittstufe
5, 6 ist und sich so zum anderen Leiterteil 3, 4 hin erstreckt.
[0019] Die Trittleiter 1 ist zu einer Mittelachse 13 symmetrisch aufgebaut und das Scharnier
7 liegt auf der Mittelachse 13. Der Werkzeugträger 2 weist einen Boden 21 und eine
darauf angeordnete und sich vom Boden 21 weg erstreckende Werkzeugträgerwand 22 auf,
die von den Leiterteilen 3, 4 bei aufgesetzter Trittleiter seitlich umschlossen ist,
so später dargestellt und erläutert in Fig. 3.
[0020] Die Werkzeugträgerwand 22 ist außermittig, also in einem Abstand zur Mittelachse
13 auf dem Boden 21 angeordnet und es ist eine Innenwand 23 vorgesehen, die näher
zur Mittelachse 13 angeordnet ist. Die Innenwand 23 weist an ihrer dem Boden 2 abgewandten
Oberseite eine nach außen, also von der Mittelachse 13 weg abfallende Führungsfläche
24, 25 auf, die mit der Klappstufe 11, 12 zusammenwirkt, wenn die Trittleiter in aufgeklappter
Stellung von oben auf den Werkzeugträger 2 gesetzt wird.
[0021] Anstelle der nach außen unten geneigten Führungsfläche 24, 25 kann auch ein Führungspunkt
oder ein Auflagepunkt verwendet werden, an dem die Klappstufe 11, 12 beim Aufsetzen
der Trittleiter 1 zunächst aufliegt und beim weiteren Absenken der Trittleiter 1 entlang
gleitet. Die Führungsfläche 24, 25 hat jedoch gegenüber einem nicht dargestellten
Führungspunkt den Vorteil, dass zumindest für eine einzige Zwischenstellung eine definierte
vollflächige Auflage entstehen kann. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
[0022] In der in Fig. 1 dargestellten oberen Stellung der Trittleiter 1 bezüglich des Werkzeugträgers
2 liegen die Klappstufen 11, 12 gerade auf den Führungsflächen 24, 25 der Innenwand
23 auf und die Trittleiter ist noch in einem maximal aufgeklappten Zustand dargestellt,
wobei der Winkel hier 15 Grad je Leiterteil, insgesamt also 30 Grad beträgt.
[0023] Die Richtung der Bewegung der Trittleiter 1 und des Werkzeugsträgers 2 zueinander
wird durch den Pfeil 26 angedeutet, der entlang der Mittelachse 13 ausgerichtet ist.
[0024] Zusätzlich zu den Führungsflächen 24, 25 an der Innenwand 23 weist auch die Werkzeugträgerwand
22 eine Führungsfläche 31 auf, die unterhalb der Führungsfläche 24 der Innenwand 23,
also näher am Boden 21 und weiter außen als diese angeordnet ist. Die Führungsfläche
31 weist einen steileren Winkel auf als die Führungsfläche 24, fällt aber genau wie
diese nach außen unten ab. Die Funktion der Führungsfläche 31 an der Werkzeugträgerwand
22 wird in den nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0025] In Fig. 1 ist weiterhin eine kreisförmige Aussparung 41 dargestellt, die mit einer
als weitere Aussparung 42 ausgebildeten länglichen Verschiebebahn 43 verbunden ist,
dargestellt. Dies Aussparungen 41, 42 dienen zur Aufnahme eines nicht dargestellten
Griffstücks sowie zur Ermöglichung des Verkippens in einer oberen Stellung und des
Einschiebens und Fixierens des Griffstücks gegen das Verkippen im Bereich der Verschiebebahn
43.
[0026] Der Boden 21 weist eine Aufnahmenut 51 auf, die am äußeren Rand 52 angeordnet ist.
Diese Nut 51 dient zur Aufnahme und zur Sicherung des Leiterteils 3, wenn die Trittleiter
1 in zusammengeklappter Stellung vollständig über den Werkzeugträger 2 gestülpt ist.
[0027] In Fig. 2 ist dargestellt, wie die Trittleiter 1 weiter nach unten, also in Richtung
des Pfeils 26 zum Boden 21 hin abgesenkt und über den Werkzeugträger 2 gestülpt ist.
Dabei sind die Klappstufen 11, 12 bereits vollständig an den Führungsflächen 24, 25
vorbei geführt und liegen auf der Führungsfläche 31 der Werkzeugträgerwand 22 auf.
Durch eine später in Fig. 6 dargestellte und erläuterte Zwangskopplung der beiden
Leiterteile 3, 4 mit der Klappstufe 11, 12 haben sich die beiden Leiterteile 3, 4
aufeinander zu bewegt und der Öffnungswinkel der Trittleiter 1 hat sich verringert,
die Trittleiter hat sich also ein Stück weit um die Mittelachse 13 herum geschlossen.
In dieser Stellung haben sich auch die Trittstufen 5, 6 um das Gelenk 7 herum aufeinander
zu bewegt.
[0028] In Fig. 3 ist die Trittleiter 1 in nun vollständig geschlossener Stellung der Leiterteile
3, 4 kurz vor dem Erreichen der Endstellung dargestellt, wobei das vollständige Schließen
durch weiteres Absenken zum Boden 21 hin bewirkt wurde. Die Klappstufen 11, 12 haben
sich zumindest näherungsweise durch Entlanggleiten an der Führungsfläche 31 vollständig
aufgerichtet und liegen dadurch in der Ebene der Außenflächen der Leiterteile 3, 4.
Der untere Rand der Leiterteile 3, 4 ist kurz vor dem Eintauchen in die Aufnahmenut
51, die am äußeren Rand 52 des Bodens 21 angeordnet ist. Wenn die Trittleiter 1 in
zusammengeklappter Stellung vollständig über den Werkzeugträger 2 gestülpt ist, werden
die Leiterteile 3, 4 in dieser Nut 51 aufgenommen und gesichert. Um das Eintauchen
zu erleichtern, sind an der Werkzeugträgerwand 22 nach außen gerichtete Vorsprünge
53 ausgebildet, die als Gleitschrägen wirken und den unteren Rand des Leiterteils
3, 4 kurz vor Erreichen der Endstellung führen.
[0029] In Fig. 4 ist eine Sicht von oben auf den Werkzeugträger 2 gezeigt, wobei der Boden
21 mit dem Rand 51 und der darin befindlichen Nut 52 erkennbar ist, wobei der Rand
51 nur an zwei gegenüberliegenden Seiten des Bodens erforderlich ist. In einem mittleren
Bereich, um die nicht dargestellte Mittelachse herum, ist die Werkzeugträgerwand 22
auf dem Boden 21 angeordnet und man blickt auf die Führungsfläche 31. Grundsätzlich
reicht eine derartige Werkzeugträgerwand 22 aus, es sind aber zwei sich gegenüberliegende
Werkzeugträgerwände vorgesehen, um die Aufnahmekapazität für die geordnete Aufbewahrung
von Werkzeug zu erhöhen. Zwischen den beiden Werkzeugträgerwänden ist die Innenwand
23 angeordnet, auf deren dem Betrachter zugewandten Oberseite die Führungsflächen
24, 25 liegen.
[0030] In Fig. 5 ist der Werkzeugträger 2 in einer Seitenansicht ohne die Trittleiter und
ohne die Innenseiten dargestellt. Zu erkennen ist die jeweils auf den einander gegenüberliegenden
Werkzeugträgerwänden 22 zu beiden Seiten der Mittelachse 13 angeordnete Führungsfläche
31 und der Boden 21 mit dem Rand 52 und der darin befindlichen Nut 51. Bereits diese
Ausführung ermöglicht das Aufstellen der Klapptritte beim Aufsetzen der Trittleiter.
[0031] In Fig. 6 ist die Zwangskopplung der Leiterteile 3, 4 und der Klappstufen 11, 12
dargestellt. An der Klappstufe 11, 12, ist jeweils eine in einem Abstand zu der Lagerung
10 angelenkte druck- und zugsteife Verstrebung 61, 62 vorgesehen, die mit dem jeweils
gegenüberliegenden Leiterteil 4, 3 drehbar verbunden ist und deren Länge 1 und Lagerpunkte
63, 64 im Leiterteil 3, 4 so bemessen ist, dass die Leiterteile 3, 4 mit dem Schwenken
der Klappstufe 11, 12 von der aufgeklappten Stellung in die zusammengeklappte Stellung
bringbar sind und umgekehrt.
[0032] Der Abstand der Lagerung der Klappstufe 11, 12 zum die beiden Leiterteile 3, 4 verbindenden
Scharnier 7 ist als Radius R angegeben. Die Verstrebung 61, 62 ist an den Lagerpunkten
65, 66 in den Klappstufen 11, 12 befestigt. Wird eine der Klappstufen 11, 12 um das
Scharnier 10 herum aus der dargestellten geöffneten Stellung der Trittleiter in die
gestrichelt dargestellte Lage, bezeichnet als 11', 12' gebracht, die nachfolgend in
Fig. 7 dargestellt ist, so sorgt die Aufrichtung der Klappstufe 11, 12 nach oben dafür,
dass auf die Verstrebung eine Zugkraft ausgeübt wird, welche bewirkt, dass das gegenüberliegende
Leiterteil auf das die Klappstufe aufnehmende Leiterteil zu bewegt wird, wodurch sich
die Trittleiter schließt.
[0033] Die geschlossene Trittleiter ist schematisch in Fig. 7 dargestellt, wobei die Verstrebungen
61, 62 im Inneren der Trittleiter angebracht sind, sodass der Mechanismus von außen
verdeckt ist und von außen nicht beeinträchtigt werden kann. In der dargestellten
geschlossenen Stellung sorgen die Verstrebungen 61, 62 auch dafür, dass die Klappstufen
11, 12 in etwa bündig mit der Oberfläche der Leiterteile 3, 4 abschließen und auch
gegen Druckausübung von außen abgestützt sind. In dieser Ausführung ist auch dargestellt,
dass auf den Innenseiten der Leiterholme 8, 9 der Leiterteile 3, 4 Auflager 67, 68
vorgesehen sind, auf denen die Klappstufen 11, 12 in geöffnetem Zustand aufliegen
und abgestützt sind, was im Detail in Fig. 8 dargestellt ist, wobei aus Gründen der
Übersichtlichkeit der Darstellung auf die Verstrebungen verzichtet wurde.
[0034] In Fig. 9 ist das Leiterteil 4 mit der Trittstufe 6 und der auf dem Auflager 68 aufliegenden
Klappstufe 12 dargestellt, also im geöffneten Zustand der Trittleiter.
[0035] In Fig. 10 und in Fig. 11 ist gezeigt, auf welche Art und Weise ein Handgriff 71
an der Innenwand 23 befestigt werden kann, um drehbar und versenkbar zu sein. In Fig.
10 ist der Handgriff 71 in einer ausgezogenen und gegenüber der Mittelachse 13 zur
Seite gekippten Stellung gezeigt. In dieser Stellung befindet sich eine das eigentliche
Griffteil 72 tragende Verlängerungslasche 73 mit einem Führungsnocken 74 im Bereich
der kreisförmigen Aussparung 41, welche einen derartigen Durchmesser aufweist, dass
der Führungsnocken 74 in seiner ganzen Länge aufgenommen werden kann. Am Führungsnocken
74 sind Führungsflächen 75 vorgesehen, die in einer nicht dargestellten Stellung mit
der durch die weitere Aussparung 42 ausgebildete längliche Verschiebebahn 43 zusammenwirken.
[0036] Diese Stellung ist in Fig. 11 gezeigt, wobei nach dem Aufsetzen der Trittleiter 1
der Handgriff 71 mit dem Griffstück 72 und mit der Verlängerungslasche 73 ein Stück
weit über die Trittstufen 5, 6 hervorsteht, nämlich so weit, dass eine Öffnung 76
noch zugänglich ist, in welche ein nicht dargestelltes Schloss eingebracht werden
kann, um eine Sicherung der aufgesetzten Trittleiter gegen Entfernen vom Werkzeugträger,
von dem die Innenwand 23 dargestellt ist, zu ermöglichen. Die Aussparung 41 kann bei
vollständig herausgezogenem Handgriff 71 selbst zwar nicht verhindern, dass der Handgriff
kippt, aber zusammen mit an den Trittstufen 5, 6 angebrachten Anlageflächen 77, 78
im Bereich einer Durchbrechung 79 des Scharniers ist der Handgriff 71 stabilisiert.
In der dargestellten teilweise eingeschobenen Stellung ist das Griffstück 71 im Bereich
der Verschiebebahn 43 in der Ausnehmung 42 zusätzlich durch den Führungsnocken 74
gegen das Verkippen gesichert, auch wenn die Trittleiter 1 nicht aufgesetzt ist.
[0037] Der Handgriff 71 kann vollständig in die aus der auf den Werkzeugträger aufgesetzten
Trittleiter gebildeten Werkzeugkiste versenkt werden, sodass die Oberseite des Griffstücks
72 also bündig mit den Trittstufen 5, 6 abschließt.
[0038] Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht der auf den Werkzeugträger 2 aufgesetzten
zusammengeklappten Trittleiter 1 in einer Transportstellung mit herausgezogenem Handgriff
71. Die Klappstufe 12 ist in dieser Stellung bündig mit der Seitenwand des Leiterteils
4, das einen geschlossenen Wandabschnitt 81 aufweist und die beiden Leiterholme 8,
9 sind so breit, dass sie aneinander anstoßen. Auf diese Weise umschließt die Trittleiter
1 den Werkzeugträger 2 oberhalb des Bodens 21 vollumfänglich.
[0039] Der unterste Wandabschnitt 82 ist teilweise in den Boden 2 eingetaucht bzw. wird
von diesem übergriffen, wodurch ein Sicherung gegen Aufspreizen gegeben ist.
[0040] Bei der separaten Nutzung des Werkzeugträgers und der Trittleiter können diese aufeinandergestellt
werden, um eine ergonomische Arbeitshöhe bei der Entnahme des Werkzeugs aus dem Werkzeugträger
zu ermöglichen. Um dieses Aufeinanderstellen zu stabilisieren, kann die Unterseite
des Bodens des Werkzeugträgers mit einem Verbindungselement ausgestattet sein, das
mit einem entsprechend ausgebildeten Verbindungselement auf der Oberseite der Trittleiter
eine formschlüssige Verbindung ermöglicht, beispielsweise eine Nut-Feder-Verbindung
in Form von Rippen und Vorsprüngen.
1. Trittleiter (1) mit Werkzeugträger (2), wobei die Trittleiter (1) aus zwei Leiterteilen
(3,4) mit einer oberen Trittstufe (5, 6) besteht, wobei die zwei Leiterteile (3, 4)
aufklappbar über ein Scharnier (7) im Bereich der oberen Trittstufe (5, 6) miteinander
verbunden sind, wobei mindestens ein Leiterteil (3, 4) eine zwischen seitlichen Leiterholmen
(8, 9) des Leiterteils (3, 4) um eine Lagerung (10) schwenkbar angeordnete Klappstufe
(11, 12) aufweist, die in zusammengeklappter Stellung der Trittleiter (1) in Richtung
der Leiterholme (8, 9) des Leiterteils (3, 4) und in aufgeklappter Stellung der Trittleiter
(1) in eine sich zum anderen Leiterteil (3, 4) hin erstreckende Stellung parallel
zur oberen Trittstufe (5, 6) bringbar ist und wobei der Werkzeugträger (2) einen Boden
(21) und mindestens eine darauf angeordnete und sich vom Boden (21) weg erstreckende
Werkzeugträgerwand (22) aufweist, die von den Leiterteilen (3, 4) umschlossen werden
kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträgerwand (22) eine an einer dem Boden (21) abgewandten Seite angeordnete
Führungsfläche (31) und/oder einen Führungspunkt für die Klappstufe (11, 12) aufweist,
dass die Führungsfläche (31) und/oder der Führungspunkt mit der Klappstufe (11, 12)
zusammenwirkt und die Klappstufe (11, 12) von der ausgeklappten Stellung parallel
zur oberen Trittstufe (5, 6) in die Stellung in Richtung der Leiterholme (8, 9) führt,
wenn das Leiterteil (3, 4) mit der Klappstufe (11, 12) von oben auf die Werkzeugträger
gesetzt wird, wobei an der Klappstufe (11, 12) eine in einem Abstand zu der Lagerung
(10) angelenkte druck- und zugsteife Verstrebung vorgesehen ist, die mit dem gegenüberliegenden
Leiterteil (3, 4) drehbar verbunden ist und deren Länge und Lagerpunkte so bemessen
ist, dass die Leiterteile (3, 4) mit dem Schwenken der Klappstufe (11, 12) von der
aufgeklappten Stellung in die zusammengeklappte Stellung bringbar sind und umgekehrt.
2. Trittleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Leiterteil (3, 4) eine Trittstufe (5, 6) aufweist.
3. Trittleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträgerwand (22) mit der Führungsfläche (31) und/oder mit dem Führungspunkt
außermittig auf dem Boden (2) angeordnet ist und dass eine Innenwand (23) mit einer
weiter zur Mitte angeordneten inneren Führungsfläche (24, 25) oder einem innerer Führungspunkt
vorgesehen ist, wobei die innere Führungsfläche (24, 25) oder der innere Führungspunkt
oberhalb der Führungsfläche (31) oder des Führungspunkts der Werkzeugträgerwand (22)
angeordnet ist.
4. Trittleiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche (31) der Werkzeugträgerwand einen Winkel von 35° bis 60° und die
Führungsfläche (24, 25) der Innenwand (23) einen Winkel von 10° bis 30° aufweist.
5. Trittleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Leiterteil (3, 4) unterhalb der Klappstufe (11, 12) einen geschlossenen Wandabschnitt
(81) aufweist und dass die Seitenwand des Leiterteils (3, 4) in der zusammengeklappten
Stellung vollflächig geschlossen ist.
6. Trittleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (2) an der dem Boden (21) abgewandten Seite einen Handgriff aufweist,
das längsverschieblich entlang einer Verschiebebahn (43) an der Innenwand (23) und/oder
an der Werkzeugträgerwand (22) geführt ist und der in einer oberen Stellung quer zur
Verschiebebahn (43) verkippbar ist.
7. Trittleiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittleiter (1) in der oberen Trittstufe (5, 6) im Bereich des Scharniers (7)
eine Aussparung (79) für den Handgriff (71) aufweist, wobei der Handgriff (71) bei
aufgesetzter Trittleiter (1) durch Anlageflächen (77, 78) an der oberen Trittstufe
(5, 6) gegen Verkippen abgestützt ist.
8. Trittleiter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (71) bei aufgesetzter Trittleiter (1) vollständig versenkbar ist und
dann bündig mit der Oberfläche der Trittstufe (5, 6) abschließt.
9. Trittleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (21) an mindestens zwei gegenüberliegenden Rändern (52) eine Nut (51) zur
Aufnahme und zur seitlichen Fixierung des Leiterteils (3, 4) mittels eines unteren
Wandabschnitts (82), der zumindest abschnittsweise in die Nut (51) eintaucht, aufweist.
10. Trittleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das die Klappstufe (11, 12) aufweisende Leiterteil (3, 4) ein Auflager (68) auf der
Innenseite des Leiterholms (8, 9) aufweist, auf welchem die Klappstufe (11, 12) in
aufgeklappter Stellung aufliegt.
11. Trittleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstrebung (61, 62) an dem Leiterteil (3, 4) jeweils unterhalb der Lagerung
der Klappstufe (11, 12) befestigt ist, sodass in aufgeklapptem Zustand der Trittleiter
die Verstrebung (61, 62) einen Winkel von mindestens 5° bis höchstens 45° einnimmt,
vorzugsweise von 15° bis 20°.
1. A step-ladder (1) equipped with a tool holder (2), which step-ladder (1) consists
of two ladder parts (3, 4) having a top step (5, 6), which two ladder parts (3, 4)
are interconnected so as to be foldable about a hinge (7) in the region of the top
step (5, 6), at least one of the ladder parts (3, 4) having a folding stage (11, 12)
rotatably disposed about a bearing 10 between lateral ladder legs (8, 9) of said ladder
part (3, 4), which bearing (10) can, in the folded position of the step-ladder 1,
be moved in the direction of the ladder legs (8, 9) of said ladder part (3, 4) and,
in the unfolded position of the step-ladder 1, to a position extending toward the
other ladder part (3, 4) parallel to the top step (5, 6), and wherein the tool holder
(2) has a base (21) and at least one tool holder wall (22) disposed thereon and extending
away from the base (21), which tool holder wall (22) can be enclosed by the ladder
parts (3, 4), characterized in that the tool holder wall (22) has a guiding surface (31) disposed on a side remote from
the base (21) and/or a guide point for the folding stage (11, 12) and that the guiding
surface (31) and/or the guide point cooperates with the folding stage (11, 12) and
guides the folding stage (11, 12) from the unfolded position parallel to the top step
(5, 6) to a position extending in the direction of the ladder legs (8, 9) when the
ladder part (3, 4) comprising the folding stage (11, 12) is set downwardly onto the
tool holder, wherein there is provided on the folding stage (11, 12) a push-pull-rigid
brace hinged at a distance from the bearing (10), which brace is rotatably connected
to the oppositely disposed ladder part (3, 4), the length and bearing points of which
being dimensioned such that swivelling of the folding stage (11, 12) causes the ladder
parts (3, 4) to move from the unfolded position to the folded position and vice versa.
2. A step-ladder as claimed in claim 1, characterized in that each ladder part (3, 4) has a step (5, 6).
3. A step-ladder as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the tool holder wall (22) having the guiding surface (31) and/or having the guide
point is disposed off-center on the base (2) and that an inner wall 23 having an inner
guiding surface (24, 25) disposed nearer to the center, or an inner guide point, is
provided, while the inner guiding surface (24, 25) or the inner guide point is disposed
above the guiding surface (31), or above the guide point, of the tool holder wall
(22).
4. A step-ladder as claimed in claim 3, characterized in that the guiding surface (31) of the tool holder wall is disposed at an angle of from
35° to 60° and the guiding surface (24, 25) of the inner wall (23) is disposed at
an angle of from 10° to 30°.
5. A step-ladder as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that the ladder part (3, 4) below the folding stage (11, 12) has a closed wall portion
(81) and that the side wall of the ladder part (3, 4) is fully closed in the folded
position.
6. A step-ladder as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that the tool holder (2) has a handle on the side remote from the base (21), which is
guided longitudinally along a slide path (43) on the inner wall 23 and/or on the tool
holder wall (22) and which is tiltable in an upper position transversely to the slide
path (43).
7. A step-ladder as claimed in claim 6, characterized in that the step-ladder (1) has a recess (79) for the handle (71) in the top step (5, 6)
in the region of the hinge (7), and when the step-ladder (1) has been placed in position,
the handle (71) is prevented from tipping by contact surfaces (77, 78) on the top
step (5, 6).
8. A step-ladder as claimed in claim 6 or claim7, characterized in that when the step-ladder (1) has been placed in position, the handle is fully retractable
so as to be flush with the surface of the step (5, 6).
9. A step-ladder as claimed in any one of claims 1 to 8, characterized in that the base (21) has on at least two opposite edges (52) a groove (51) for accommodation
and lateral fixation of the ladder part (3, 4) by means of a lower wall portion (82),
which at least partially engages with the groove (51).
10. A step-ladder as claimed in any one of claims 1 to 9, characterized in that the ladder part (3, 4) exhibiting the folding stage (11, 12) has a bearing (68) on
the inside of the ladder leg (8, 9), against which bearing (68) the folding stage
(11, 12) rests in the unfolded position.
11. A step-ladder as claimed in any one of claims 1 to 10, characterized in that the brace (61, 62) is attached to the ladder part (3, 4) in each case below the bearing
of the folding stage (11, 12), so that in the unfolded state of the step-ladder the
brace (61, 62) assumes an angle of at least 5° to at most 45°, preferably an angle
of from 15° to 20°.
1. Escabeau (1), avec un support d'outils (2), l'escabeau (1) étant constitué de deux
parties (3, 4) d'escabeau, avec une marche (5, 6) supérieure, les deux parties (3,
4) d'escabeau étant reliées l'une à l'autre de manière déployable par l'intermédiaire
d'une charnière (7) dans la région de la marche (5, 6) supérieure, au moins une partie
(3, 4) d'escabeau comportant une marche (11, 12) rabattable placée en étant susceptible
de pivoter autour d'un logement (10) entre deux longerons (8, 9) d'escabeau latéraux
de la partie (3, 4) d'escabeau, qui lorsque l'escabeau (1) est en position repliée
peut être amenée en direction des longerons (8, 9) d'escabeau de la partie (3, 4)
d'escabeau et lorsque l'escabeau (1) est en position déployée, peut être amenée dans
une position s'étendant en direction de l'autre partie (3, 4) d'escabeau, à la parallèle
de la marche (5, 6) supérieure et le support d'outils (2) comportant un fond inférieur
(21) et au moins une paroi (22) de support d'outils placée sur celui-ci et s'étendant
en s'éloignant du fond inférieur (21) qui peut être entourée par les parties (3, 4)
d'escabeau, caractérisé en ce que la paroi (22) de support d'outils comporte une surface de guidage (31) placée sur
un côté opposé au fond inférieur (21) et/ou un point de guidage pour la marche (11,
12) rabattable, en ce que la surface de guidage (31) et/ou le point de guidage coopère avec la marche (11,
12) rabattable et amène la marche (11, 12) rabattable de la position déployée à la
parallèle de la marche (5, 6) supérieure dans la position en direction des longerons
(8, 9) d'escabeau, lorsque, par la marche rabattable (11, 12), on place la partie
(3, 4) d'escabeau, par le dessus sur les supports d'outils, sur la marche (11, 12)
rabattable étant prévu un entretoisement rigide à la pression et à la traction, articulé
avec un écart par rapport au logement (10) qui est relié en rotation avec la partie
(3, 4) d'escabeau opposée et dont la longueur et les points de logement sont dimensionnés
de telle sorte que par pivotement de la marche (11, 12) rabattable, les parties (3,
4) d'escabeau puissent être amenées de la position déployée dans la position repliée
et inversement.
2. Escabeau selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque partie (3, 4) d'escabeau comporte une marche (5, 6).
3. Escabeau selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que par la surface de guidage (31) et/ou par le point de guidage, la paroi (22) du support
d'outils est placée de manière excentrée sur le fond inférieur (2) et en ce qu'il est prévu une paroi intérieure (23) avec une surface de guidage (24, 25) intérieure
ou un point de guidage intérieur placé(e) plus loin vers le centre, la surface de
guidage (24, 25) intérieure ou le point de guidage intérieur étant placé(e) au-dessus
de la surface de guidage (31) ou du point de guidage de la paroi (22) du support d'outils.
4. Escabeau selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface de guidage (31) de la paroi de support d'outil présente un angle de 35°
à 60° et la surface de guidage (24, 25) de la paroi intérieure (23) présente un angle
de 10° à 30°.
5. Escabeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'en-dessous de la marche (11, 12) rabattable, la partie (3, 4) d'escabeau comporte
une portion de paroi (81) fermée et en ce que dans la position repliée, la paroi latérale de la partie (3, 4) d'escabeau est fermée
à pleine surface.
6. Escabeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sur le côté opposé au fond inférieur (21), le support d'outils (2) comporte une poignée
qui est guidée en étant déplaçable en longueur le long d'une glissière (43) sur la
paroi intérieure (23) et/ou sur la paroi (22) de support d'outils et qui dans une
position supérieure, peut se basculer à la transversale de la glissière (43).
7. Escabeau selon la revendication 6, caractérisé en ce que dans la marche supérieure (5, 6), dans la région de la charnière (7), l'escabeau
(1) comporte un évidement (79) pour la poignée (71), lorsque l'escabeau (1) est posé,
la poignée (71) étant soutenue contre le basculement par des surfaces d'appui (77,
78) sur la marche supérieure (5, 6).
8. Escabeau selon la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisé en ce que lorsque l'escabeau (1) est posé, la poignée (71) peut s'escamoter totalement et se
termine alors à fleur de la surface de la marche (5, 6).
9. Escabeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que sur au moins deux bords (52) opposés, le fond inférieur (21) comporte une rainure
(51) destinée à recevoir et à fixer latéralement la partie (3, 4) d'escabeau, à l'aide
d'au moins d'une portion de paroi (82) inférieure qui au moins par sections plonge
dans la rainure (51).
10. Escabeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la partie (3, 4) d'escabeau comportant la marche (11, 12) rabattable comporte sur
la face intérieure du longeron (8, 9) d'escabeau un coussinet (68) sur lequel la marche
(11, 12) rabattable repose en position déployée.
11. Escabeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'entretoise (61, 62) est fixée sur la partie (3, 4) d'escabeau, chaque fois en-dessous
du logement de la marche (11, 12) rabattable, de sorte qu'en position déployée de
l'escabeau, l'entretoise (61, 62) adopte un angle d'au moins 5° à au maximum 45°,
de préférence de 15° à 20°.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente