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(11) |
EP 2 900 536 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2020 Patentblatt 2020/45 |
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Anmeldetag: 08.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/073333 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/082831 (05.06.2014 Gazette 2014/23) |
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SCHIENENFAHRZEUG MIT EINER KONSOLE ZUR BEFESTIGUNG VON DACHAUFBAUTEN
RAIL VEHICLE COMPRISING A BRACKET FOR SECURING ROOF-MOUNTED STRUCTURES
VÉHICULE FERROVIAIRE ÉQUIPÉ D'UNE CONSOLE DESTINÉE À LA FIXATION DE SUPERSTRUCTURES
DE TOIT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.11.2012 DE 102012221985
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.2015 Patentblatt 2015/32 |
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Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BAUMANN, Stefan
86609 Donauwörth (DE)
- BOHRER, Markus
90461 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 599 031 EP-A2- 2 055 609
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EP-A2- 0 990 574 US-A1- 2012 193 493
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug des Personenverkehrs, welches einen Rohbau
mit einem ersten und zumindest einem weiteren, zweiten Dachlangträger umfasst.
[0002] Das Dach eines Schienenfahrzeugs ist üblicherweise sehr stabil ausgestaltet, um schwere
Aufbauten, beispielsweise Geräte wie Stromrichter, Hilfsbetriebeumrichter oder Klimageräte
auf dem Dach des Schienenfahrzeugs anzubringen. Dazu sind entsprechend stabile Querträger
zwischen den Dachlangträgern angeordnet, entweder gezielt nur in Bereichen, auf welchen
Aufbauten vorgesehen sind, oder über die gesamte Länge des Dachs des Schienenfahrzeugs
verteilt. Im ersten Fall sind die Positionen der Aufbauten festgelegt. Eine nachträgliche
Änderung ihrer Positionen ist nicht möglich. Im zweiten Fall ist die Herstellung des
Schienenfahrzeugs entsprechend kostenintensiv.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hoch flexible Positionierung von Aufbauten
auf einem Dach eines Schienenfahrzeugs kostengünstig zu ermöglichen.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den Merkmalen der
abhängigen Patentansprüche wieder.
[0006] Ein erfindungsgemäßes Fahrzeug, insbesondere ein Wagen eines Schienenfahrzeugs des
Personenverkehrs, welcher einen Rohbau mit einem ersten und mindestens einem weiteren,
zweiten Dachlangträger aufweist, umfasst zum Anbringen von Aufbauten auf dem Dach
des Schienenfahrzeugs, oder kurz Dachaufbauten, eine erste und zumindest eine weitere,
zweite Schiene, und eine erste, komplementär zur ersten Schiene ausgestaltete und
zumindest eine weitere, komplementär zur zweiten Schiene ausgestaltete, zweite Konsole.
Die erste Schiene ist mit dem ersten Dachlangträger unmittelbar und insbesondere stoffschlüssig,
beispielsweise durch Schweißen, verbunden und die zweite Schiene ist analog und gleichartig
zur ersten Schiene, mit dem zweiten Dachlangträger verbunden. Die Schienen verlaufen
entlang der Dachlangträger. Sie sind daher meist parallel zueinander und beabstandet
voneinander auf dem Dach des Schienenfahrzeugs angeordnet. Die Schienen dienen einem
freien Positionieren von den Konsolen entlang der Schienen, bevor die Konsolen mit
den Schienen, insbesondere stoffschlüssig, beispielsweise durch Schweißen, verbunden
werden. Die Schienen sind im Querschnitt L-förmig ausgeformt. Die Konsolen dienen
wiederum der Verbindung von den Schienen und den Dachaufbauten, insbesondere als Verbindungsglieder
zwischen den Schienen und den Dachaufbauten direkt oder indirekt, indem Traversen
zwischen den Konsolen und den Dachaufbauten als weitere Verbindungsglieder vorgesehen
sind.
[0007] Die Konsolen sind zunächst frei entlang der Schienen Positionierbar, was bedeutet,
dass sie zumindest entlang eines Schienenabschnitts frei positionierbar und mit der
Schiene verbindbar sind, welcher eine Länge von mindestens der doppelten, der fünffachen
oder insbesondere gar mehr als der zehnfache Breite der Konsole aufweist. Die Breite
der Konsole wird dabei in Längsrichtung der Schiene gemessen. Insbesondere sind Konsolen
entlang der gesamten Länge der Schienen frei positionierbar. Die Schienen wiederum
erstrecken sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung über die gesamte Länge des
Rohbaus des Wagens des Schienenfahrzeugs.
[0008] Der Rohbau umfasst üblicherweise noch Tür- und/oder Fenstersäulen, kurz Säulen, welche
vertikal und damit senkrecht zu den horizontalen Dachlangträgern angeordnet sind,
und einen Unterbau, beispielsweise mit Bodenlangträgern und Bodenquerträgern. Auch
eingangs beschriebene Dachquerträger können vorgesehen sein. Diese sind jedoch im
Vergleich zum Stand der Technik dann insbesondere ungeeignet, große Lasten zu tragen.
Sie können beispielsweise aus einem gebogenen Blech hergestellt sein.
[0009] Gemäß einer weiteren Weiterbildung umfasst das Fahrzeug zum Anbringen von Dachaufbauten
fürderhin zumindest eine Traverse, welche mit der ersten und der zweiten Konsole verbunden
ist.
[0010] Die Schienen sind insbesondere mit äußeren Dachlangträgern des Schienenfahrzeugs
verbunden, welche auf unterschiedlichen Seiten des Dachs des Fahrzeugs verlaufen.
Sind die Schienen auf unterschiedlichen Seiten des Dachs des Fahrzeugs angeordnet,
überspannt somit die Traverse das Dach. Die Traverse ist geeignet, die Dachaufbauten
zu tragen und ausgestaltet, die Dachaufbauten mit ihr zu verbinden.
[0011] Weitergebildet weist eine Traverse zur Verbindung mit den Konsolen eine erste Schnittstelle
zur ersten Konsole und eine zweite Schnittstelle zur zweiten Konsole auf, welche erste
und zweite Schnittstelle insbesondere gleich ausgestaltet sind. Sind auch die Schnittstellen
der jeweiligen Konsolen gleich ausgestaltet, insbesondere sind die erste Konsole und
die zweite Konsole gleich ausgestaltet, so ist die Traverse in mindestens zwei unterschiedlichen
Stellungen mit den Konsolen verbindbar. Insbesondere sind die Traversen symmetrisch
aufgebaut, beispielsweise spiegelsymmetrisch mit einer Querschnittsebene als Symmetrieebene.
[0012] Sind mehrere Konsolen und Traversen vorgesehen, weisen diese jeweils gleiche Schnittstellen
zu Schiene und Traverse und/oder zu Konsole und Aufbauten auf.
[0013] Die Traversen sind insbesondere lösbar mit den Konsolen verbunden, beispielsweise
durch Schraubverbindungen. Dazu weisen die Konsolen Langlöcher in eine erste horizontale
Richtung auf und die Traverse weist Langlöcher in eine zweite horizontale Richtung
auf, welche im montierten Zustand der Traverse an den Konsolen senkrecht auf der ersten
Richtung steht. Insbesondere weist die Traverse Langlöcher in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs
auf. Die Konsolen weisen eben entsprechend Langlöcher senkrecht zur Längsrichtung
des Schienenfahrzeugs auf.
[0014] Die Schienen sind im Querschnitt L-förmig ausgeformt. Insbesondere sind zwei sich
gegenüberliegende Schienen spiegelsymmetrisch zueinander ausgerichtet, wobei die Querbalken
beider L in einer horizontalen Ebene liegen und beide Hochbalken in vertikaler Richtung
nach oben weisen. Die Spiegelebene verläuft beispielsweise parallel zur Längsachse
des Fahrzeugs, insbesondere ist die Spiegelebene durch eine Mittellängsebene des Schienenfahrzeugs
gebildet, in welcher die Längsachse liegt. Die Konsolen sind entsprechend komplementär
zu den Schienen ausgeformt, in dieser Ausgestaltungsform im Querschnitt trapezförmig.
[0015] Das Dach des Schienenfahrzeugs weist Dachquerträger in leichter Bauweise auf, welche
ungeeignet sind, Aufbauten mit einem Gewicht größer 150kg, insbesondere größer 250kg
zu tragen, ohne sich plastisch zu verformen. Da das gesamte Gewicht der Aufbauten
über die Traversen, Konsolen und Schienen abgeleitet wird, sind diese bezüglich ihrer
Tragkraft entsprechend ausgestaltet. Sie bilden eine einheitliche Schnittstelle für
schwere Aufbauten.
[0016] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Sie wird anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert, in denen jeweils ein Ausgestaltungsbeispiel dargestellt ist.
Gleiche Elemente in den Figuren sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
- Fig. 1
- zeigt schematisch einen Querschnitt durch ein Dach eines erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs,
- Fig. 2
- zeigt schematisch eine Konsole in der Seitenansicht,
- Fig. 3
- zeigt schematisch die Konsole aus Fig. 2 frontal,
- Fig. 4
- zeigt perspektivisch einen Ausschnitt eines Dachs eines erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs
mit zwei Konsolen auf einer Schiene.
[0017] In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch ein Dach eines erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs
dargestellt. Es sind zwei L-förmige Schienen 2 und 22 zu sehen, an welchen jeweils
eine Konsole 1 und 21 angeordnet ist. Die erste Konsole 1 ist mit der ersten Schiene
2 und die zweite Konsole 21 ist mit der zweiten Schienen 22 stoffschlüssig verbunden.
Insbesondere sind die Konsolen 1 und 21 an die Schienen 2 und 22 angeschweißt. Die
Schienen 2 und 22 sind hier nicht nur unmittelbar mit Dachlangträgern des Schienenfahrzeugs
verbunden, sie bilden die Dachlangträger.
[0018] Der Rohbau des Schienenfahrzeugs umfasst mindestens zwei Dachlangträger. Ein erster
Dachlangträger ist hier auf einer ersten Seite des Rohbaus angeordnet, ein zweiter
Dachlangträger ist auf einer gegenüberliegenden Seite des Rohbaus angeordnet. Dazwischen
können weitere Dachlangträger liegen, auf welche in diesem Ausführungsbeispiel verzichtet
wurde. Der erste Dachlangträger und der zweite Dachlangträger sind insbesondere gleich
aufgebaut. Sie verlaufen parallel zueinander und parallel zu einer Längsachse des
Schienenfahrzeugs. Ihr Abstand ist hier vorgegeben durch die Breite des Schienenfahrzeugs.
Er ist jedoch immer größer null.
[0019] Ein Aufbau 14 ist mittels der Konsolen 1 und 21 und der Schienen 2 und 22 mit dem
Schienenfahrzeug verbunden. Die Konsolen 1 tragen eine Traverse 13. Die Traverse 13
dient ihrerseits als Träger des Aufbaus 14. Sie verläuft zwischen den Schienen 2,
22 über das Dach, bzw. zumindest über einen Teilbereich des Dachs des Schienenfahrzeugs.
Die Traverse 13 weist zwei gleichartig oder gar identisch ausgestaltete Schnittstellen
zur Verbindung mit den Konsolen auf, so dass sie in mindestens zwei unterschiedlichen
Stellungen an die Konsolen 1, 21 montierbar ist. Hier wäre sie spiegelverkehrt mit
den Konsolen 1, 21 verschraubbar. Die Traverse 13 weist mit den Konsolen 1, 21 koaxiale
Bohrungen auf, um mit Schrauben verschraubt zu werden. Die Bohrungsachse 6 ist gestrichelt
gezeichnet.
[0020] Ein erfindungsgemäßes Fahrzeug kann eine Vielzahl an Konsolen und mehrere Traversen
umfassen. Vorteilhaft ist, wenn jeweils sämtliche Konsolen und Traversen gleich ausgestaltet
sind, zumindest in Bezug auf ihre gegenseitigen Schnittstellen. Die Traversen können
zu den Aufbauten durchaus voneinander abweichende Schnittstellen oder Strukturen aufweisen.
[0021] In den Fig. 2 und Fig. 3 sind, wie oben, die Dachlangträger als L-förmige Schiene
2 ausgeformt. Die Konsole 1 weist zwei Bohrungen mit zueinander parallelen Bohrungsachsen
6 auf, welche vertikal verlaufen. Sowohl die Schiene 2, als auch die Konsole 1 sind
hier als einfache, aufeinander abgestimmte Blechbiegeteile ausgestaltet. So ist die
Form 7 der Konsole 1 im Bereich der Schiene 2 gleich der Kontur der Schiene 2. Der
Dachlangträger bzw. die Schiene 2 ist dreifach abgekantet, die Konsole 1 ist gleich
vierfach abgekantet. Die Abkantungen sind gekennzeichnet durch 15, 16, 17 und 18.
Die Abkantungen der Schiene 2, welche mit denen der Konsole 1 zusammenfallen sind
der Übersichtlichkeit wegen nicht nochmals separat mit eigenen Bezugszeichen versehen.
Die Abkantungen 17 und 18 der Konsole 1 können bei geringer Belastung durch Aufbauten
entfallen.
[0022] Die Schiene 2 in Fig. 4 ist geeignet, Konsolen 1 frei positionierbar entlang der
Schiene 2 aufzunehmen, wobei der Kraftfluss von den Aufbauten in vertikaler Richtung
auf die Schienen 2 über Säulen 19 in den Unterbau des Schienenfahrzeugs geleitet wird.
Die Konsolen 1 sind ihrerseits so ausgestaltet, die Traversen zur Aufnahme von Aufbauten
so zu befestigen, dass Kräfte in vertikaler Richtung auf die Schienen 2 über die Säulen
19 in den Unterbau des Schienenfahrzeugs geleitet werden.
Ein Vorteil der Erfindung ist daher, dass dadurch die Dachquerträger 20 so ausgeführt
sein können, dass sie Lasten größer eines vorgegebenen Grenzwerts nicht tragen müssen
- sie können also gewicht- und kostensparend in leichter Bauweise ausgeführt sein.
1. Schienenfahrzeug des Personenverkehrs, welches einen Rohbau mit einem ersten und zumindest
einem weiteren, zweiten Dachlangträger umfasst, wobei das Schienenfahrzeug zum Anbringen
von Aufbauten (14) auf dem Dach des Schienenfahrzeugs umfasst:
- eine erste und zumindest eine weitere, zweite Schiene (2, 22) zum freien Positionieren
von Konsolen (1, 21), wobei die erste Schiene (2) mit dem ersten Dachlangträger und
wobei die zweite Schiene (22) mit dem zweiten Dachlangträger verbunden ist, wobei
die Schienen (2, 22) entlang der Dachlangträger verlaufen,
eine erste, komplementär zur ersten Schiene (2) ausgestaltete, erste Konsole (1) und
zumindest eine weitere, komplementär zur zweiten Schiene (22) ausgestaltete, zweite
Konsole (21) zum Verbinden der Dachaufbauten mit den Schienen (2, 22)
dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (2, 22) im Querschnitt L-förmig ausgeformt sind.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Konsole (1) mit der ersten Schiene (2) und die zweite Konsole (21) mit
der zweiten Schiene (22) stoffschlüssig verbunden ist.
3. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (2, 22) mit äußeren Dachlangträgern des Schienenfahrzeugs verbunden
sind, so dass sie parallel zueinander und beabstandet voneinander auf unterschiedlichen
Seiten des Dachs des Schienenfahrzeugs verlaufen.
4. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest eine Traverse (13) umfasst, welche mit der ersten und mit der zweiten
Konsole (1, 21) verbunden ist.
5. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (13) zur Verbindung mit den Konsolen (1, 21) eine erste Schnittstelle
zur ersten Konsole (1) und eine zweite Schnittstelle zur zweiten Konsole (21) umfasst.
6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Schnittstelle gleich ausgestaltet sind.
7. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Konsole (1, 21) Langlöcher in eine erste horizontale
Richtung aufweist und, dass die Traverse (13) Langlöcher in eine zweite horizontale
Richtung aufweist, welche senkrecht auf der ersten Richtung steht.
8. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Konsole (1) und die zweite Konsole (21) gleich ausgestaltet sind.
9. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (1, 21) im Querschnitt trapezförmig ausgeformt sind.
1. Rail vehicle for passenger traffic, which comprises a body shell with a first and
at least one further, second roof longitudinal beam, wherein the rail vehicle, for
mounting attachments (14) onto the roof of the rail vehicle, comprises:
- a first and at least one further, second rail (2, 22) for the free positioning of
brackets (1, 21), wherein the first rail (2) is connected to the first roof longitudinal
beam and wherein the second rail (22) is connected to the second roof longitudinal
beam, wherein the rails (2, 22) run along the through-longitudinal member,
a first, first bracket (1) embodied in a complementary manner to the first rail (2)
and at least one further, second bracket (21) embodied in a complementary manner to
the second rail (22) for connecting the roof attachments to the rails (2, 22)
characterised in that the rails (2, 22) have an L-shaped cross-section.
2. Rail vehicle according to claim 1, characterised in that the first bracket (1) is connected to the first rail (2) with a material fit and
the second bracket (21) is connected to the second rail (22) with a material fit.
3. Rail vehicle according to one of claims 1 or 2, characterised in that the rails (2, 22) are connected to outer roof longitudinal beams of the rail vehicle,
so that they run in parallel with one another and at a distance from one another on
different sides of the roof of the rail vehicle.
4. Rail vehicle according to one of claims 1 to 3, characterised in that it comprises at least one crossbar (13), which is connected to the first and to the
second bracket (1, 21).
5. Rail vehicle according to claim 1, characterised in that the crossbar (13), for connecting to the brackets (1, 21), comprises a first interface
with the first bracket (1) and a second interface with the second bracket (21).
6. Rail vehicle according to claim 4, characterised in that the first and the second interface are embodied in an identical manner.
7. Rail vehicle according to one of claims 4 to 6, characterised in that the first and/or the second bracket (1, 21) has elongated holes in a first horizontal
direction and that the crossbar (13) has elongated holes in a second horizontal direction,
which is perpendicular to the first direction.
8. Rail vehicle according to one of claims 1 to 7, characterised in that the first bracket (1) and the second bracket (21) are embodied in an identical manner.
9. Rail vehicle according to one of claims 1 to 8, characterised in that the brackets (1, 21) have a trapezium-shaped cross-section.
1. Véhicule ferroviaire du trafic des voyageurs, qui comprend un chaudron ayant une première
et au moins un autre deuxième autre longrine longitudinale de toit, le véhicule ferroviaire
comprenant, pour le montage de superstructures (14) sur le toit du véhicule ferroviaire
:
- un premier et au moins un autre deuxième rail (2, 22) pour la libre mise en position
de consoles (1, 21), le premier rail (2) étant relié à la première longrine longitudinale
de toit et le deuxième rail (22) à la deuxième longrine longitudinale de toit, les
rails (2, 22) s'étendant le long des longrines longitudinales de toit,
une première console (1), conformée de manière complémentaire au premier rail (2)
et au moins une autre deuxième console (21), conformée complémentairement à l'autre
rail (22), pour relier les superstructures du toit aux rails (2, 22),
caractérisé en ce que les rails (2, 22) ont une section transversale en forme de L.
2. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la première console (1) est reliée à coopération de matière au premier rail (2) et
la deuxième console (21) au deuxième rail (22).
3. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les rails (2, 22) sont reliés à des longrines de toit extérieures du véhicule ferroviaire,
de manière à s'étendre parallèlement l'un à l'autre et à distance l'un de l'autre
sur des côtés différents du toit du véhicule ferroviaire.
4. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il comprend au moins une traverse (13), qui est reliée à la première et à la deuxième
consoles (1, 21).
5. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la traverse (13) comprend, pour la liaison aux consoles (1, 21), une première interface
à la première console (1) et une deuxième interface à la deuxième console (21).
6. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la première et la deuxième interfaces sont conformées pareillement.
7. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième console (1, 21) a des boutonnières dans une première
direction horizontale et en ce que la traverse (13) a des boutonnières dans une deuxième direction horizontale, qui
est perpendiculaire à la première direction.
8. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première console (1) et la deuxième console (21) sont conformées pareillement.
9. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les consoles (1, 21) ont une section transversale en forme de trapèze.


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