[0001] Die Erfindung betrifft einen Bootsanleger für Pfeiler von Offshoreanlagen gemäß den
Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Offshoreanlagen, insbesondere Windräder, müssen in regelmäßigen Abständen gewartet
werden. Hierzu wird eine Wartungsmannschaft per Boot zu der Offshoreanlage übergesetzt.
Das Boot wird hierzu an einen Bootsanleger herangeführt, der an einem Pfeiler einer
solchen Offshoreanlage befestigt ist. Der Bootsanleger besteht aus zwei vertikal verlaufenden
Fenderrohren. Das Boot wird in der Regel bugseitig gegen die Fenderrohre gedrückt,
so dass das Wartungsteam auf eine Leiter, die sich näher an dem Pfeiler befindet als
die Fenderrohre, steigen kann. Während des Aufsteigens auf die Leiter schützen die
Fenderrohre die Wartungsmannschaft vor dem Druck, der von dem Boot auf die Fenderrohre
ausgeübt wird.
[0004] Bedingt durch Seegang und Tiedenhub kommt es zu starker Reibung zwischen dem Boot
und den Fenderrohren. Die unnachgiebigen Fenderrohre bestehen aus Stahl und sind mit
einer Korrosionsschutzschicht, in der Regel einer Lackierung überzogen, die hohen
mechanischen Belastungen und starken Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Zum Schutz der
Fenderrohre sind an den anlegenden Booten ebenfalls Fender angeordnet. Hierbei kann
es sich um Gummipuffer handeln, so dass es nicht zu einem metallischen Kontakt zwischen
dem Boot und den Fenderrohren kommt. Aufgrund der unvermeidbaren Relativbewegung zwischen
den Fenderrohren und den Booten treten relativ schnell Beschädigungen der Fenderrohre
auf. Trotz einer Schutzbeschichtung ist frühzeitig Korrosion festzustellen. Andererseits
wird von Offshoranlagen, insbesondere Windkrafträdern, eine sehr hohe Lebensdauer
erwartet. Standzeiten von 20 Jahren setzen voraus, dass auch die Bootsanleger eine
entsprechende Lebensdauer besitzen. Naturgemäß besitzen die Gründungskonstruktionen
von Offshoranlagen, insbesondere aus Stahl, wesentlich größere Wanddicken als die
Fenderrohre, so dass damit zu rechnen ist, dass die Fenderrohre vor Ablauf von 20
Jahren ausgetauscht werden müssen. Ein wiederholter Anstrich der Fenderrohre bzw.
ein Austausch des kompletten Bootsanlegers ist zwar möglich, jedoch aufwändig.
[0005] Durch die
US 2,791,096 A zählt es zum Stand der Technik, Stahlstrukturen, die Seewasser ausgesetzt sind, mit
einem metallischen Mantel zu versehen, der gegen Seewasser beständig ist. Es wurde
festgestellt, dass das Verschweißen von nichtseewasserbeständigen und seewasserbeständigen
Werkstoffen teilweise problematisch ist. Es wird nun vorgeschlagen, eine Zwischenlage
aufzuschweißen und den seewasserbeständigen Werkstoff wiederum mit dieser Zwischenlage
zu verschweißen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bootsanleger für Pfeiler von Offshoreanlagen
aufzuzeigen, welcher sich durch eine längere Lebensdauer auszeichnet.
[0007] Diese Aufgabe ist bei einem Bootsanleger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst.
[0008] Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[0009] Es wird vorgeschlagen, bei einem solchen Bootsanleger Fenderrohre vorzusehen, die
ein Innenrohr aus nicht gegen Seewasser beständigem Stahl und ein Außenrohr aus einer
gegen Seewasser resistenten Metalllegierung besitzen.
[0010] Diese Konstruktion aus zwei unterschiedlichen Rohren hat den Vorteil, dass ein kostengünstiger,
nicht gegen Seewasser beständiger Stahl als tragende Unterkonstruktion genutzt werden
kann. Das Außenrohr schützt die Unterkonstruktion vor dem Angriff durch das Seewasser.
Darüber hinaus ist ein Außenrohr aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung
in jedem Falle widerstandsfähiger als ein Farbanstrich oder eine durch UV-Einwirkung
alternde und mechanisch, z. B durch Treibgut schnell zu verletzende Hülle in Form
einer Kunststofffolie. Ein Außenrohr aus einer geeigneten Metalllegierung ist allen
anderen Korrosionsschutzumhüllungen für den konkreten Anwendungsfall bei Weitem überlegen.
[0011] Das Außenrohr und das Innenrohr des Fenderrohrs sind kraftschlüssig miteinander verbunden.
Dies gilt vorzugsweise für alle doppelwandigen Rohre an dem erfindungsgemäßen Bootsanleger.
Eine kraftschlüssige Verbindung kann insbesondere dadurch hergestellt werden, dass
das Außenrohr auf das Innenrohr gepresst wird. Dies kann mittels einer Ziehbank erfolgen,
mittels welcher das äußere Rohr quasi auf das innere Rohr gezogen wird. Dadurch entsteht
eine klangfeste Verbindung. Das heißt, dass die beiden Rohre ohne Spalt fest aufeinander
sitzen. Die kraftschlüssige Verbindung erlaubt keine Relativverlagerung des Innenrohrs
gegenüber dem Außenrohr. Das Fenderrohr verhält sich wie eine einzige Einheit, nur
mit unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften innen und außen.
[0012] Da die Fenderrohre, die üblicherweise einen Durchmesser von 200 mm bis 800 mm besitzen,
sich in größerem Abstand von dem Pfeiler befinden als die Leiter, welche durch die
Fenderrohre geschützt wird, sind Stütz- oder Verbindungsrohre notwendig, um die Fenderrohre
mit dem Pfeiler zu verbinden. Auch diese Stützrohre können zweischalig aufgebaut sein,
d. h. sie können ein Innenrohr aus nicht gegen Seewasser beständigem Stahl und ein
Außenrohr aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung besitzen. Der Durchmesserbereich
der Stützrohre liegt vorzugsweise in einem Bereich von 80 mm bis 200 mm.
[0013] Die Leiter selbst und die die Leiter mit den Fenderrohren verbindenden Streben können
auch ausschließlich aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung bestehen.
Es kann sich um ein Vollmaterial oder auch um ein Hohlmaterial handeln. Bei den Leiterholmen
kann der Durchmesserbereich zwischen 60 mm und 200 mm liegen. In diesen Durchmesserbereichen
kommt bevorzugt ein Hohlmaterial zum Einsatz, ebenso wie bei den Streben selber. Selbstverständlich
ist aber auch hier derselbe zweiteilige Aufbau wie bei den Fenderrohren möglich.
[0014] Die Leitersprossen können aus einem Vierkantmaterial in einem Durchmesserbereich
von 20 mm bis 60 mm hergestellt sein. Hierbei kommt bevorzugt ein Vollmaterial zum
Einsatz.
[0015] Das Außenrohr des Fenderrohrs ist vorzugsweise ein nahtlos gezogenes Rohr. Nahtlos
gezogene Rohre besitzen keine Schweißnähte. Das homogene Gefüge liefert weniger Angriffspunkte
für korrosive Einflüsse. An dem nahtlos gezogenen Rohr gibt es naturgemäß keine Schweißnähte
und mithin auch keine Schweißzusatzstoffe oder durch das Schweißen bedingte Gefügeveränderung,
welche die Korrosionsgefahr steigern könnten.
[0016] Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich nicht ausgeschlossen, dass das
Außenrohr auch ein geschweißtes Rohr ist, sei es durch eine spiralförmige Schweißung
oder durch eine Längsnahtschweißung.
[0017] Die Wanddicke der Außenrohre liegt vorzugsweise in einem Bereich von 1 mm bis 10
mm. Diese Wanddicke reicht aus, auch starken mechanischen Belastungen standzuhalten.
Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass mechanische Belastungen nicht nur durch das Anlegen
eines Bootes entstehen, sondern auch durch das von Zeit zur Zeit notwendige mechanische
Entfernen von Anhaftungen, wie z.B. Seepocken. Das gilt insbesondere für den Bereich
der Leiter, die eine sichere Passage des Wartungsteams auf die Offshoreanlage ermöglichen
soll.
[0018] Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die gegen Seewasser resistenten
Metalllegierungen Kupferbasislegierungen sind, da diese neben einer hervarragender
Resistenz gegen Seewasser, auch eine einzigartige bewuchshemmende Eigenschaft gegen
Meerwasserorganismen aufweisen, insbesondere Kupfer-Nickel-Legierungen mit 70 bis
90 % Kupfer, Rest Nickel und erschmelzungsbedingte Verunreinigungen.
[0019] Alternativ eignen sich Nickellegierungen wie z. B. Alloy 400 (Europäische Werkstoffnummer
2.4360, amerikanisch UNS N04400) und Alloy 825 (Europäische Werkstoffnummer 2.4858).
[0020] Ebenso können hochlegierte seewasserresistente Edelstähle, Duplexstähle oder Superduplexstähle
zum Einsatz kommen.
[0021] Für Kupfer-Nickel-Legierungen gilt, dass sich mit steigendem Nickelanteil die Korrosionsbeständigkeit
verbessert.
[0022] Als Werkstoff für die Innenrohre können einfache, tragende Stähle zum Einsatz kommen,
da die Innenrohre ausschließlich tragende Funktionen haben. Auf die Resistenz gegen
Seewasser kommt es nicht an, da diese Aufgabe ausschließlich von den äußeren Rohren
übernommen wird. Die Wanddicke der Innenrohre ist wegen der tragenden Funktion größer
als die Wanddicke der Aussenrohre, z.B. um den Faktor 2 bis 10.
[0023] Naturgemäß sind die Innenseiten der Fenderrohre vor dem Zutritt vor Seewasser zu
schützen. Folglich sind die Fenderrohre endseitig wasserdicht verschlossen. Die einzelnen
Komponenten des Bootsanlegers sind vorzugsweise miteinander verschweißt. Um die Schweißnähte
gegen Korrosionsangriffe zu schützen ist vorgesehen, dass auch diese vorzugsweise
einen Nickelanteil von 25 % bis 95 %aufweisen, wenn es sich bei den verwendeten, gegen
Seewasser resistenten Metalllegierungen um Kupferbasis- oder Nickelbasislegierungen
handelt. Wenn Edelstähle zum Einsatz kommen, werden entsprechende korrosionsbeständige
Schweißwerkstoffe verwendet.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- einen Bootsanleger in perspektivischer Ansicht;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch ein Fenderrohr entlang der Linie II-II in Figur 4;
- Figur 3
- einen Querschnitt durch eine Strebe zwischen dem Fenderrohr und einer Leiter entlang
der Linie III-III der Figur 4 und
- Figur 4
- einen Querschnitt durch den Bootsanleger der Figur 1.
[0025] Figur 1 zeigt einen Bootsanleger 1, der in nicht näher dargestellter Weise an einem
Pfeiler einer Offshoreanlage befestigt ist. Bei dem Pfeiler kann es sich beispielsweise
um den Pfeiler eine Windenergieanlage handeln.
[0026] Der Bootsanleger 1 umfasst zwei Fenderrohre 2, 3, die parallel zueinander angeordnet
sind und sich im Wesentlichen senkrecht zum Meeresspiegel befinden. Die exakte Orientierung
hängt ab von dem nicht näher dargestellten Pfeiler. Theoretisch kann der Bootsanleger
1 auch leicht geneigt sein, wenn sich der Pfeiler nach oben verjüngt. Die unteren
Enden der Fenderrohre 2,3 sind in der Richtung zum Pfeiler abgewinkelt. Dadurch wird
sichergestellt, dass sich ein Boot bei Seegang nicht an den Fenderrohren 2, 3 verhakt.
[0027] Zwischen den beiden Fenderrohren 2, 3 befindet sich eine Leiter 4. Ein Boot, das
eine Wartungsmannschaft zu der Offshoreanlage übersetzt, fährt bugseitig gegen die
Fenderrohre 2, 3. Eine Person kann nun von dem Boot aussteigen und zwischen die beiden
Fenderrohre 2, 3 auf die Leiter 4 steigen und auf eine nicht näher dargestellte Plattform
oberhalb der Fenderrohre 2, 3 steigen bzw. in einen Einstieg in den Pfeiler der Offshoreanlage.
[0028] Die Leiter 4 wird über Streben 5 gehalten, die mit den Fenderrohren 2, 3 verbunden
sind. Die Fenderrohre 2, 3 selbst werden über quer abgehende Stützrohre 6 mit Schraubflanschen
7 an einer nicht näher dargestellten Tragstruktur des Pfeilers verbunden. Figur 4
zeigt andeutungsweise die Tragstruktur 8, die zum Pfeiler zählt und zur Befestigung
des Bootsanlegers 1 dient.
[0029] Figur 2 zeigt ein Fenderrohr 2 im Querschnitt entlang der Linie II-II der Figur 4.
Der Aufbau ist doppelwandig. Das Fenderrohr 2 besitzt ein Außenrohr 9 und ein Innenrohr
10. Das Außenrohr 9 besteht aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung.
Es besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer Kupfer-Nickellegierung CuNi90/10.
Das Innenrohr 10 besteht aus nicht gegen Seewasser resistentem Stahl in diesem Ausführungsbeispiel
S355J2H.
[0030] Es ist zu erkennen, dass das Fenderrohr 2 und das quer abgehende Stützrohr 6 denselben
Durchmesser D1 besitzen. Er beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen 300 mm
und 400 mm. Der Aufbau des Stützrohres 5 ist hinsichtlich der Werkstoffe identisch
mit dem Aufbau der Fenderrohre 2, 3. Das Fenderrohr 2 ist mit dem Stützrohr 7 verschweißt.
[0031] Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung im Bereich einer Strebe 5. Die Strebe 5 ist
ein im Querschnitt kreisrundes Hohlprofil. Auch dieses Hohlprofil ist doppellagig
aufgebaut und besitzt außenseitig ein Außenrohr 11 aus einer gegen Seewasser resistenten
Metalllegierung. Innenseitig befindet sich ein tragendes Innenrohr 12 aus Stahl. Es
handelt sich um dieselbe Materialpaarung wie bei dem Fenderrohr 2 und dem Stützrohr
6, d. h. um CuNi90/10 und S355J2H.
[0032] Das in der Bildebene links vertikal verlaufende Rohr ist ein Leiterholm 13. Auch
hierbei handelt es sich um ein Hohlprofil. Der Leiterholm 13 besitzt denselben Außendurchmesser
D2 wie die Strebe 5. Es gibt jedoch den Unterschied, dass der Leiterholm 13 ausschließlich
aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung besteht. In diesem Fall handelt
es sich ebenfalls um dieselbe Legierung wie bei den Außenrohren 9, 11 des Fenderrohrs
2 bzw. der Strebe 5, d.h. CuNi90/10.
[0033] Der Leiterholm 13 trägt Sprossen 14. Die Sprossen 14 bestehen ebenfalls aus einer
gegen Seewasser resistenten Metalllegierung. Es handelt sich um ein Vierkantprofil
aus CuNi90/10.
[0034] Aus Figur 4 ist zu erkennen, dass die Streben 5 etwa im 45°-Winkel zu den Stützrohren
6 stehen. Die Stützrohre 6 sind mit den Flanschen 7 verschweißt. Diese bestehen bei
diesem Ausführungsbeispiel aus dem Stahl S355NL und sind außenseitig mit einer Lage
CuNi90/10 ummantelt.
[0035] Der Bootsanleger besitzt also keine Oberflächenbereiche, die nicht aus einer gegen
Seewasser resistenten Metalllegierung bestehen. Vorzugsweise handelt es sich insgesamt
um dieselbe Metalllegierung.
Bezugszeichen:
[0036]
- 1 -
- Bootsanleger
- 2 -
- Fenderrohr
- 3 -
- Fenderrohr
- 4 -
- Leiter
- 5 -
- Strebe
- 6 -
- Stützrohr
- 7 -
- Flansch
- 8 -
- Tragstruktur
- 9 -
- Außenrohr
- 10 -
- Innenrohr
- 11 -
- Außenrohr
- 12 -
- Innenrohr
- 13 -
- Leiterholm
- 14 -
- Sprosse
- D1 -
- Durchmesser
- D2 -
- Durchmesser
1. Bootsanleger für Pfeiler von Offshoreanlagen mit sich im Wesentlichen senkrecht zum
Meeresspiegel erstreckenden Fenderrohren (2, 3) und mit einer Leiter (4), wobei die
Leiter (4) näher an dem Pfeiler angeordnet ist als die Fenderrohre (2, 3), dadurch gekennzeichnet, dass die Fenderrohre (2, 3) ein Innenrohr (10) aus nicht gegen Seewasser beständigem Stahl
und ein Außenrohr (9) aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung besitzen,
wobei das Außenrohr (9) und das Innenrohr (10) des Fenderrohrs (2, 3) kraftschlüssig
miteinander verbunden sind.
2. Bootsanleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenderrohre (2, 3) über Stützrohre (6) quer mit dem Pfeiler koppelbar sind, wobei
die Stützrohre (6) ein Innenrohr aus nicht gegen Seewasser beständigem Stahl und ein
Außenrohr aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung besitzen.
3. Bootsanleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (4) und die die Leiter (4) mit den Fenderrohren (2, 3) verbindende Streben
(5) ausschließlich aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung bestehen.
4. Bootsanleger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (4) und die die Leiter (4) mit den Fenderrohren (2, 3) verbindende Streben
(5) als Vollmaterial ausschließlich aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung
bestehen oder als Hohlmaterial ein Innenrohr (12) aus nicht gegen Seewasser beständigen
Stahl und ein Außenrohr (11) aus einer gegen Seewasser resistenten Metalllegierung
besitzen.
5. Bootsanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (9) des Fenderohrs (2, 3) ein nahtlos gezogenes Rohr ist.
6. Bootsanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddicke der Außenrohre (9) in einem Bereich von 1 bis 10 mm liegt.
7. Bootsanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen Seewasser resistente Metalllegierung ausgewählt ist aus folgender Gruppe
von Legierungen umfassend: Kupferbasislegierungen, Kupfer-Nickel-Legierungen mit 70
bis 90-Gew.-% Kupfer und Rest Nickel sowie erschmelzungsbedingte Verunreinigungen,
Nickelbasislegierungen, Alloy 400, Alloy 825, hochlegierte seewasserresistente Edelstähle,
Duplexstähle, Superduplexstähle.
1. Jetty for piers of offshore installations comprising fender tubes (2, 3) extending
substantially perpendicular to the sea surface and having a ladder (4), wherein the
ladder (4) is arranged closer to the pier than the fender tubes (2, 3), characterised in that the fender tubes (2, 3) have an inner tube (10) made from non-seawater-resistant
steel and an outer tube (9) made from a metal alloy that is seawater resistant, wherein
the outer tube (9) and the inner tube (10) of the fender tube (2, 3) are connected
together in a form fitting manner.
2. Jetty according to claim 1, characterised in that the fender tubes (2, 3) can be coupled perpendicular to the pier via support tubes
(6), wherein the support tubes (6) have an inner tube made from non-seawater-resistant
steel and an outer tube made from a seawater resistant metal alloy.
3. Jetty according to claim 1 or 2, characterised in that the ladder (4) and the struts (5) connecting the ladder (4) to the fender tubes (2,
3) are made entirely from a seawater resistant metal alloy.
4. Jetty according to claim 3, characterised in that the ladder (4) and the struts (5) connecting the ladder (4) to the fender tubes (2,
3) being a solid material are made entirely from seawater resistant metal alloy, or
being a hollow material consist of an inner tube (12) made from non-seawater-resistant
steel and an outer tube (11) made from a seawater resistant metal alloy.
5. Jetty according to one of claims 1 to 4, characterised in that the outer tube (9) of the fender tube (2, 3) is a seamless drawn tube.
6. Jetty according to one of claims 1 to 5, characterised in that the wall thickness of the outer tube (9) is in a range from 1 to 10 mm.
7. Jetty according to one of claims 1 to 6, characterised in that the seawater resistant metal alloy is selected from the following group of alloys
comprising: copper-based alloys, copper-nickel alloys having 70 to 90 wt.% copper
and the remainder nickel and smelting-related impurities, nickel-based alloys, alloy
400, alloy 825, seawater resistant high-alloy stainless steels, duplex steels and
super duplex steels.
1. Point d'amarrage de bateaux pour des piliers d'installations en mer avec des tubes
de défense (2, 3) qui s'étendent globalement perpendiculairement à la surface de la
mer et avec une échelle (4), l'échelle (4) étant agencée plus près du pilier que les
tubes de défense (2, 3), caractérisé en ce que les tubes de défense (2, 3) ont un tube intérieur (10) en un acier qui ne résiste
pas à l'eau de mer et un tube extérieur (9) en un alliage métallique qui résiste à
l'eau de mer, le tube extérieur (9) et le tube intérieur (10) du tube de défense (2,
3) étant assemblés l'un à l'autre par force.
2. Point d'amarrage de bateaux selon la revendication 1, caractérisé en ce que les tubes de défense (2, 3) peuvent être couplés transversalement au pilier par l'intermédiaire
de tubes de soutien (6), les tubes de soutien (6) ayant un tube intérieur en un acier
qui ne résiste pas à l'eau de mer et un tube extérieur en un alliage métallique qui
résiste à l'eau de mer.
3. Point d'amarrage de bateaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'échelle (4) et les barres (5) reliant l'échelle (4) aux tubes de défense (2, 3)
sont exclusivement en un alliage métallique qui résiste à l'eau de mer.
4. Point d'amarrage de bateaux selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échelle (4) et les barres (5) reliant l'échelle (4) aux tubes de défense (2, 3)
sont, en tant que matériau massif, exclusivement en un alliage métallique qui résiste
à l'eau de mer ou ont, en tant que matériau creux, un tube intérieur (12) en un acier
qui ne résiste pas à l'eau de mer et un tube extérieur (11) en un alliage métallique
qui résiste à l'eau de mer.
5. Point d'amarrage de bateaux selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le tube extérieur (9) du tube de défense (2, 3) est un tube étiré sans soudure.
6. Point d'amarrage de bateaux selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi des tubes extérieurs (9) est comprise entre 1 et 10 mm.
7. Point d'amarrage de bateaux selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'alliage métallique qui résiste à l'eau de mer est choisi dans le groupe d'alliages
suivant qui comprend : des alliages à base de cuivre, des alliages à base de cuivre
et de nickel avec 70 à 90% en poids de cuivre et le reste du nickel ainsi que des
impuretés dues à l'élaboration de l'alliage, des alliages à base de nickel, un alliage
400, un alliage 825, des aciers spéciaux fortement alliés, des aciers duplex, des
aciers superduplex.