[0001] Es werden eine Düsenbaugruppe für einen Fluidinjektor und ein Fluidinjektor mit einer
Düsenbaugruppe angegeben.
[0002] Immer strengere gesetzliche Vorschriften bezüglich der zulässigen Schadstoffemission
und des Kraftstoffverbrauchs von Brennkraftmaschinen, die in Kraftfahrzeugen angeordnet
sind, machen es erforderlich, Maßnahmen vorzunehmen, durch welche die Schadstoffemissionen
und der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Beispielsweise ist die Bildung von Ruß
und/oder NOx-Emissionen unter anderem abhängig von der Aufbereitung des Luft/Kraftstoff-Gemisches
in dem jeweiligen Zylinder der Brennkraftmaschine. Ein Ansatzpunkt hierbei ist, eine
sehr gute Aufbereitung des Luft/Kraftstoff-Gemisches zu erreichen, und so die von
der Brennkraftmaschine erzeugten Schadstoffemissionen und den Kraftstoffverbrauch
zu senken.
[0003] Eine entsprechend verbesserte Gemischaufbereitung kann erreicht werden, wenn der
Kraftstoff unter sehr hohem Druck zugemessen wird. Im Falle von Diesel-Brennkraftmaschinen
betragen die Kraftstoffdrücke zum Beispiel bis zu über 2000 bar. Derart hohe Drücke
stellen sowohl hohe Anforderungen an das Material der Düsenbaugruppe, an deren Konstruktion
als auch an den gesamten Fluidinjektor. Gleichzeitig müssen größere Kräfte von der
Düsenbaugruppe aufgenommen werden.
[0004] Aus der
DE 10 2006 049 532 A1 ist eine Düsenbaugruppe für einen Fluidinjektor bekannt. Dieser weist einen Düsenkörper
mit einer Zentralachse auf. Der Düsenkörper hat eine Düsenkörperausnehmung, Einspritzöffnungen
sowie eine der Düsenkörperausnehmung abgewandte Umfangsfläche. Desweiteren weist sie
eine Düsenspannmutter auf, mittels welcher der Düsenkörper mit einem Injektorkörper
gekoppelt werden kann. Die Düsenspannmutter weist eine der Umfangsfläche des Düsenkörpers
zugewandte Innenwand auf. Dabei sind der Düsenkörper und Düsenspannmutter derart ausgebildet,
dass die Umfangsfläche des Düsenkörpers in radialer Richtung unter Einwirkung eines
Betriebsdrucks eines zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung teilweise
an der Innenwand der Düsenspannmutter anliegt.
[0005] Aus der
DE 100 18 663 A1 ist ein Einspritzventil mit einem Gehäuse bekannt, einer Spannmutter und einem Düsenkörper,
wobei die Spannmutter den Düsenkörper gegen das Gehäuse vorspannt. Die Flächenpaarung
zwischen der Spannmutter und dem Düsenkörper ist in der Weise derart, dass eine Vorspannkraft
den Düsenkörper ausgeübt wird.
[0006] Aus der
EP 2 336 548 A1 ist ein Befestigungselement zum Befestigen eines ersten Bauteils an einem zweiten
Bauteil entlang einer gemeinsamen Achse bekannt, wobei das Befestigungselement einen
ersten Teil aufweist, der eine mit Gewinde versehene Region für den Eingriff mit einer
entsprechenden mit Gewinde versehenen Region des ersten Bauteils hat, einen zweiten
Teil zum Ausüben einer Haltekraft auf das zweite Bauteil, um das erste und das zweite
Bauteil im dichtenden Eingriff zu halten, und einen verformbaren Teil zwischen dem
ersten und dem zweiten Teil. Der verformbare Teil ist plastisch verformbar, so dass
er im Gebrauch des Befestigungselements eine relative Bewegung des ersten und des
zweiten Bauteils zulässt, um eine Stelle an dem Befestigungselement bei einer Drehbewegung
des Befestigungselements mit einer Stelle an dem ersten oder zweiten Teil in Winkelausrichtung
zu bringen.
[0007] Es ist eine zu lösende Aufgabe zumindest einiger Ausführungsformen, eine Düsenbaugruppe
für einen Fluidinjektor anzugeben, die einen zuverlässigen und präzisen Betrieb ermöglicht.
Eine weitere Aufgabe zumindest einiger Ausführungsformen ist es, einen Fluidinjektor
mit einer Düsenbaugruppe anzugeben.
[0008] Diese Aufgaben werden durch Gegenstände gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Gegenstände gehen weiterhin
aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen
hervor.
[0009] Gemäß einer Ausführungsform weist eine Düsenbaugruppe für einen Fluidinjektor einen
Düsenkörper mit einer Zentralachse auf. Der Düsenkörper weist eine Düsenkörperausnehmung
auf, die vorzugsweise mit einem Hochdruckkreis eines zuzumessenden Fluids hydraulisch
koppelbar ist. In der Düsenkörperausnehmung ist vorzugsweise eine axial bewegliche,
d.h. in Richtung der Zentralachse bewegliche Düsennadel angeordnet, die in einer Schließposition
einen Fluidfluss durch eine Einspritzöffnung verhindert und außerhalb der Schließposition
einen Fluidfluss durch die Einspritzöffnung freigibt. Der Düsenkörper weist eine der
Düsenkörperausnehmung zugewandte Innenwand sowie eine der Düsenkörperausnehmung abgewandte
Außenwand auf.
[0010] Die Düsenbaugruppe umfasst weiterhin eine Düsenspannmutter, mittels der der Düsenkörper
mit einem Injektorkörper koppelbar ist. Beispielsweise können die Düsenspannmutter
und der Injektorkörper jeweils ein Gewinde aufweisen und so miteinander verschraubt
sein. Zwischen dem Düsenkörper und dem Injektorkörper können weitere Bauteile, wie
zum Beispiel Zwischenplatten oder Anschlagscheiben, angeordnet sein. Die Düsenspannmutter
weist eine der Außenwand des Düsenkörpers zugewandte Innenwand sowie eine der Außenwand
des Düsenkörpers abgewandte Außenwand auf.
[0011] Des Weiteren sind der Düsenkörper und die Düsenspannmutter derart ausgebildet, dass
die Außenwand des Düsenkörpers in radialer Richtung unter Einwirkung eines bestimmungsgemäßen
Betriebsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung zumindest teilweise
an der Innenwand der Düsenspannmutter anliegt. Beispielsweise ist zumindest ein Teilabschnitt
der Außenwand des Düsenkörpers in einem Betrieb der Düsenbaugruppe in radialer Richtung
mit einem Teilabschnitt der Innenwand der Düsenspannmutter in Berührung. Der bestimmungsgemäße
Betriebsdruck kann beispielsweise der Betriebsdruck beim Betrieb der Düsenbaugruppe
beziehungsweise des Fluidinjektors sein. Zum Beispiel kann der Betriebsdruck zwischen
1600 bar und 3000 bar, insbesondere zwischen 1800 bar bis 2500 bar betragen.
[0012] Durch das Anlegen der Außenwand des Düsenkörpers an der Innenwand der Düsenspannmutter
und einer damit verbundenen Abstützung des Düsenkörpers unter Druck an der Düsenspannmutter
kann vorteilhafterweise die Druckschwellfestigkeit der Düsenbaugruppe gesteigert werden.
Dieser Vorteil kann genutzt werden, um einen höheren Systemdruck zu ermöglichen oder
um eine Verringerung der Wandstärken am Düsenkörper mit der Folge eines höheren Kraftstoff
führenden Volumens und einer verbesserten Mengenkonstanz zu erreichen. Erfindungsgemäß
überlappen der Düsenkörper und die Düsenspannmutter in radialer Richtung miteinander,
so dass sich ein Überlappungsbereich ergibt, der sich in axialer Richtung von einem
der Einspritzöffnung abgewandten ersten Ende bis zu einem der Einspritzöffnung zugewandten
zweiten Ende erstreckt. Mit "radialer Richtung" wird dabei hier und im Folgenden eine
zur axialen Richtung beziehungsweise zur Zentralachse orthogonale Richtung bezeichnet.
Ein erster Teilbereich des Überlappungsbereichs erstreckt sich in axialer Richtung
vom ersten Ende bis zu einem Auflagepunkt, an dem der Düsenkörper in axialer Richtung
an der Düsenspannmutter anliegt. Erfindungsgemäß liegt die Außenwand des Düsenkörpers
insbesondere in dem ersten Teilbereich unter Einwirkung des bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung in radialer Richtung zumindest
teilweise an der Innenwand der Düsenspannmutter an.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Düsenspannmutter einen Innendurchmesser
auf, wobei der Innendurchmesser in dem ersten Teilbereich konstant ist. In anderen
Worten ändert sich der Innendurchmesser der Düsenspannmutter in dem ersten Teilbereich
nicht. Dadurch kann vorteilhafterweise erreicht werden, dass in einem Betrieb der
Düsenbaugruppe insbesondere in einem hinsichtlich der Hochdruckfestigkeit des Düsenkörpers
sensiblen Bereich eine Abstützung zwischen Bereichen des Düsenkörpers und der Düsenspannmutter
sowie eine resultierende Steigerung der Druckschwellfestigkeit erzielt werden.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist zumindest ein Abschnitt der Innenwand der
Düsenspannmutter in dem ersten Teilbereich konvex ausgebildet. Die Innenwand der Düsenspannmutter
kann also in dem ersten Teilbereich derart gekrümmt sein, dass Bereiche der Innenwand
der Düsenspannmutter, die näher am ersten Ende beziehungsweise am Auflagepunkt liegen,
einen größeren Abstand zur Zentralachse aufweisen als Bereiche der Innenwand der Düsenspannmutter,
die weiter vom ersten Ende beziehungsweise vom Auflagepunkt entfernt sind. Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform ist die gesamte Innenwand der Düsenspannmutter
in dem ersten Teilbereich konvex ausgebildet. Auch durch eine derartige Ausgestaltung
kann durch eine Zentrierung zwischen Düsenkörper und Düsenspannmutter durch einen
Radius in der Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten Teilbereich eine Steigerung
der Druckschwellfestigkeit der einzelnen Komponenten, insbesondere des Düsenkörper,
erzielt werden. Erfindungsgemäß ist zumindest ein Abschnitt der Außenwand des Düsenkörpers
in dem ersten Teilbereich konvex ausgebildet. Vorzugsweise weist dabei die Düsenspannmutter
in dem ersten Teilbereich einen konstanten Durchmesser auf. Beispielsweise kann die
Außenwand des Düsenkörpers in dem ersten Teilbereich derart gekrümmt sein, dass Bereiche
der Außenwand des Düsenkörpers, die näher am ersten Ende beziehungsweise am Auflagepunkt
liegen, einen größeren Abstand zur Innenwand der Düsenspannmutter aufweisen als Bereiche
der Außenwand des Düsenkörpers, die weiter vom ersten Ende beziehungsweise vom Auflagepunkt
entfernt sind. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die gesamte Außenwand
des Düsenkörpers in dem ersten Teilbereich konvex ausgebildet. Durch die Zentrierung
zwischen Düsenkörper und Düsenspannmutter durch einen Radius in der Außenwand des
Düsenkörpers kann ebenfalls die Druckschwellfestigkeit der Komponenten gesteigert
werden.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform beträgt unter Einwirkung eines vorgegebenen
Bezugsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung ein minimaler
Abstand zwischen der Außenwand des Düsenkörpers und der Innenwand der Düsenspannmutter
in radialer Richtung in dem ersten Teilbereich kleiner 0,2 mm. Der vorgegebene Bezugsdruck
kann zum Beispiel in etwa dem Atmosphärendruck entsprechen. In dem ersten Teilbereich
kann also ein minimaler Abstand zwischen der Außenwand des Düsenkörpers und der Innenwand
der Düsenspannmutter kleiner als 0,2 mm betragen, beispielsweise insbesondere wenn
die Düsenbaugruppe nicht in Betrieb ist. Gemäß einer weiteren, besonders bevorzugten
Ausführungsform beträgt unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung der minimale Abstand in dem ersten Teilbereich
zwischen der Außenwand des Düsenkörpers und der Innenwand der Düsenspannmutter in
radialer Richtung kleiner oder gleich 0, 1 mm. Vorteilhafterweise kann durch eine
derartige Verringerung des minimalen Abstand zwischen der Außenwand des Düsenkörpers
und der Innenwand der Düsenspannmutter im Betrieb der Düsenbaugruppe in dem ersten
Teilbereich eine Abstützung zwischen Bereichen des Düsenkörpers und der Düsenspannmutter
erreicht werden.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform verlaufen unter Einwirkung des vorgegebenen
Bezugsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung die Außenwand
des Düsenkörpers und die Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten Teilbereich
im Wesentlichen parallel zueinander. "Im Wesentlichen parallel" bedeutet dabei, dass
die die Außenwand des Düsenkörpers und die Innenwand der Düsenspannmutter parallel
zueinander verlaufen, wobei etwaige Abweichungen lediglich im Bereich der Toleranzen
bei der Fertigung der einzelnen Bauteile liegen. Bei einer derartigen Ausgestaltung
der Außenwand des Düsenkörpers und der Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten
Teilbereich kann unter Einwirkung des bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung durch die durchgehende Zentrierung eine großflächige
Anlage zwischen Bereichen des Düsenkörpers und der Düsenspannmutter erfolgen.
[0017] Gemäß einer weitere Ausführungsform weisen die Außenwand des Düsenkörpers und die
Innenwand der Düsenspannmutter unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des
zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung in dem ersten Teilbereich durchgehend
einen Abstand von kleiner oder gleich 0,1 mm auf. Vorteilhafterweise verlaufen dabei
die Außenwand des Düsenkörpers und die Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten
Teilbereich im Wesentlichen parallel zueinander, wobei die Außenwand des Düsenkörpers
und die Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten Teilbereich beispielsweise einen
konstanten Abstand von kleiner oder gleich 0,1 mm zueinander aufweisen können.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der erste Teilbereich einen ersten Abschnitt
auf, in dem unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden Fluids
auf die Düsenkörperausnehmung der Abstand zwischen der Außenwand des Düsenkörpers
und der Innenwand der Düsenspannmutter kleiner oder gleich als in allen anderen Abschnitten
des ersten Teilbereich ist. Vorzugsweise weist der erste Abschnitt dabei in axialer
Richtung mindestens eine Entfernung von 25% der Länge des ersten Teilbereichs sowohl
vom ersten Ende als auch vom Auflagepunkt auf. Dadurch kann insbesondere in Bereichen
des Düsenkörpers, die besonders kritisch hinsichtlich der Hochdruckfestigkeit sind,
eine Abstützung zwischen Düsenkörper und Düsenspannmutter erreicht werden.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der erste Abschnitt in axialer Richtung
eine Entfernung von mindestens 4 mm sowohl vom ersten Ende als auch vom Auflagepunkt
auf. Vorteilhafterweise kann somit im Betrieb des Fluidinjektors in sensiblen Bereichen
des Düsenkörpers, wie zum Beispiel im Bereich des Düsenkörperbundes, eine gezielte
Abstützung erfolgen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung der Abstand zwischen der Außenwand
des Düsenkörpers und der Innenwand der Düsenspannmutter in dem ersten Abschnitt kleiner
als in allen anderen Abschnitten des ersten Teilbereichs. Beispielsweise kann mittels
einer Zentrierung durch einen Radius in der Innenwand der Düsenspannmutter und/oder
durch eine Zentrierung durch einen Radius in der Außenwand des Düsenkörpers erreicht
werden, dass in dem ersten Abschnitt ein kleinerer Abstand in radialer Richtung zwischen
Außenwand des Düsenkörpers und der Innenwand der Düsenspannmutter vorhanden ist als
in anderen Abschnitten des ersten Teilbereichs, die nicht in dem ersten Abschnitt
liegen.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform liegt die Außenwand des Düsenkörpers unter Einwirkung
des bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung
insbesondere in dem ersten Abschnitt des ersten Teilbereichs zumindest teilweise an
der Innenwand der Düsenspannmutter an. Vorzugsweise weist der erste Abschnitt in axialer
Richtung mindestens eine Entfernung von 25% der Länge des ersten Teilbereichs sowohl
vom ersten Ende als auch vom Auflagepunkt aufweist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform
weist der erste Abschnitt in axialer Richtung eine Entfernung von mindestens 4 mm
sowohl vom ersten Ende als auch vom Auflagepunkt auf. Dadurch kann insbesondere in
hinsichtlich der Hochdruckfestigkeit des Düsenkörpers sensiblen Bereichen eine Abstützung
zwischen der Innenwand der Düsenspannmutter und der Außenwand des Düsenkörpers erzielt
werden.
[0022] Durch die günstig angebrachte radiale Krafteinleitung zwischen Düsenspannmutter und
Düsenkörper erfolgt somit eine radiale Vorspannung des Düsenkörpers und eine Absenkung
des Spannungsniveaus. Des Weiteren wirkt der erweiterte Kraftfluss zwischen Düsenkörper
und Düsenspannmutter wie eine Wandstärkenvergrößerung und führt damit zu einer weiteren
Verringerung der Spannungsamplituden. Insbesondere bei bauraumbedingten Einschränkungen
der Wandstärken des Düsenkörpers können so ohne Kostensteigerungen, die beispielsweise
aus Materialverbesserungen resultieren, die Druckschwellfestigkeit der Komponenten
gesteigert werden.
[0023] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform weist ein Fluidinjektor eine Düsenbaugruppe
sowie einen Injektorkörper auf, wobei die Düsenbaugruppe und der Injektorkörper miteinander
gekoppelt sind. Der Fluidinjektor umfasst dabei eine Düsenbaugruppe mit einem oder
mehreren Merkmalen der vorgenannten Ausführungsformen. Weitere Vorteile und vorteilhafte
Ausführungsformen der Düsenbaugruppe sowie des die Düsenbaugruppe umfassenden Fluidinjektors
ergeben sich aus den im Folgenden in Verbindung mit den Figuren 1 bis 4 beschriebenen
Ausführungsformen.
[0024] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Fluidinjektor im Längsschnitt,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Figur 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
und
- Figur 4
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0025] In den Ausführungsbeispielen und Figuren können gleiche oder gleich wirkende Bestandteile
jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein. Die dargestellten Elemente und
deren Größenverhältnisse untereinander sind grundsätzlich nicht als maßstabsgerecht
anzusehen. Vielmehr können einzelne Elemente wie zum Beispiel Schichten, Bauteile
und Bereiche zur besseren Darstellbarkeit und/oder zum besseren Verständnis übertrieben
dick oder groß dimensioniert dargestellt sein.
[0026] Figur 1 zeigt einen Fluidinjektor mit einer Düsenbaugruppe 1 und einem Injektorkörper
4. Die Düsenbaugruppe 1 weist einen Düsenkörper 2 und eine Düsenspannmutter 3 auf,
wobei der Düsenkörper 2 mittels der Düsenspannmutter 3 mit dem Injektorkörper 4 fest
gekoppelt ist. Der Düsenkörper 2 und der Injektorkörper 4 bilden so ein gemeinsames
Gehäuse des Fluidinjektors. Zwischen dem Düsenkörper 2 und dem Injektorkörper 4 können
weitere Bauteile, wie zum Beispiel Zwischenplatten oder Anschlagscheiben, angeordnet
sein.
[0027] Der Düsenkörper 2 weist in Längsrichtung eine Zentralachse Z auf. Der Düsenkörper
2 hat eine Düsenkörperausnehmung 21, die mit einem Hochdruckkreis eines zuzumessenden
Fluids hydraulisch koppelbar ist. In der Düsenkörperausnehmung 21 ist eine Düsennadel
6 angeordnet, die zusammen mit dem Düsenkörper 2 und der Düsenspannmutter 3 die Düsenbaugruppe
1 bildet. Die Düsennadel 6 ist in einem Bereich der Düsenkörperausnehmung 21 geführt.
Sie ist ferner mittels Federkraft und/oder hydraulischer Kraft so vorgespannt, dass
sie einen Fluidfluss durch eine im Düsenkörper 2 angeordnete Einspritzöffnung 22 verhindert,
wenn keine weiteren Kräfte auf die Düsennadel 6 einwirken. Der Düsenkörper 2 weist
eine der Düsenkörperausnehmung 21 zugewandte Innenwand 23 sowie eine der Düsenkörperausnehmung
21 abgewandte Außenwand 24 auf.
[0028] Die Düsenbaugruppe umfasst weiterhin eine Düsenspannmutter 3 mittels der der Düsenkörper
2 mit dem Injektorkörper 4 gekoppelt ist. Die Düsenspannmutter weist eine der Außenwand
24 des Düsenkörpers 2 zugewandte Innenwand 31 auf. Der Düsenkörper 2 und die Düsenspannmutter
3 überlappen in radialer Richtung in einem Überlappungsbereich 5 miteinander. Dieser
Überlappungsbereich 5 erstreckt sich in axialer Richtung 100 von einem der Einspritzöffnung
22 abgewandten ersten Ende 51 der eine Oberkante des Düsenkörpers 2 bildet, bis zu
einem der Einspritzöffnung 22 zugewandten zweiten Ende 52. Ein erster Teilbereich
54 des Überlappungsbereichs 5 erstreckt sich in axialer Richtung 100 vom ersten Ende
51 bis zu einem Auflagepunkt 53 an dem der Düsenkörper 2 in axialer Richtung 100 an
der Düsenspannmutter 3 anliegt.
[0029] Figur 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel. Die Düsenspannmutter 3 weist einen Innendurchmesser 33
auf, der in dem ersten Teilbereich 54 konstant ist. Vorzugsweise weist die Außenwand
24 des Düsenkörpers 2 unter Einwirkung eines vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 zur Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 einen
minimalen Abstand in dem Teilbereich 54 auf, der kleiner 0,2 mm beträgt. Der vorgegebene
Bezugsdruck entspricht dabei beispielsweise in etwa dem Atmosphärendruck. Besonders
bevorzugt beträgt der minimale Abstand zwischen der Außenwand 24 des Düsenkörpers
2 und der Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 in dem ersten Teilbereich
54 in radialer Richtung 200 kleiner oder gleich 0,1 mm.
[0030] Der Düsenkörper 2 und die Düsenspannmutter 3 sind derart ausgebildet, dass die Außenwand
24 des Düsenkörpers 2 in radialer Richtung 200 unter Einwirkung eines bestimmungsgemäßen
Betriebsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 zumindest
teilweise an der Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 anliegt. Der bestimmungsgemäße
Betriebsdruck kann zum Beispiel der Betriebsdruck beim Betrieb des Fluidinjektors
sein. Beispielsweise kann der Betriebsdruck zwischen 1600 bar und 3000 bar, insbesondere
zwischen 1800 bar bis 2500 bar betragen. Durch das Anlegen der Außenwand 24 des Düsenkörpers
2 an der Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 und einer damit verbundenen Abstützung
des Düsenkörpers 2 unter Druck an der Düsenspannmutter 3 kann vorteilhafterweise die
Druckschwellfestigkeit der Düsenbaugruppe 1 gesteigert werden. Beispielsweise kann
in einem Betrieb der Düsenbaugruppe 1 in dem ersten Teilbereich 54 eine umlaufende
Abstützung zwischen Bereichen des Düsenkörpers 2 und der Düsenspannmutter 3 und eine
daraus resultierende Steigerung der Druckschwellfestigkeit erzielt werden.
[0031] Die Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 und die Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 verlaufen
in dem ersten Teilbereich 54 im Wesentlichen parallel zueinander. Beispielsweise weisen
die Außenwand des Düsenkörpers 2 und die Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 in dem
ersten Teilbereich unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 einen im Wesentlichen konstanten Abstand von
kleiner 0,2 mm, besonders bevorzugt von kleiner oder gleich 0,1 mm auf.
[0032] Beispielsweise weist der erste Teilbereich 54 einen ersten Abschnitt 541 auf, in
dem die Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 unter Einwirkung des bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 an der Innenwand 31 der
Düsenspannmutter 3 anliegt, wobei der erste Abschnitt 541 in axialer Richtung 100
mindestens eine Entfernung von 25% der Länge des ersten Teilbereichs 54 sowohl zum
ersten Ende 51 als auch zum Auflagepunkt 53 aufweist. Beispielsweise kann der erste
Abschnitt 541 in axialer Richtung 100 eine Entfernung von mindestens 4 mm sowohl vom
ersten Ende 51 als auch vom Auflagepunkt 53 aufweisen. Dadurch kann insbesondere in
hinsichtlich der Druckschwellfestigkeit des Düsenkörpers 2 kritischen Bereichen eine
Abstützung erzielt werden.
[0033] Figur 3 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel. Dabei ist die Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 in
dem ersten Teilbereich 54 konvex ausgebildet. Vorzugsweise weist der erste Teilbereich
54 einen ersten Abschnitt 541 auf, in dem der Abstand zwischen der Außenwand 24 des
Düsenkörpers 2 und der Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 unter Einwirkung des vorgegebenen
Bezugsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 kleiner als
in allen anderen Abschnitten des ersten Teilbereichs 54 ist, wobei der erste Abschnitt
541 in axialer Richtung 100 mindestens eine Entfernung von 25% der Länge des ersten
Teilbereichs 54 sowohl vom ersten Ende 51 als auch vom Auflagepunkt 53 aufweist. Beispielsweise
kann der erste Abschnitt 541 in axialer Richtung 100 eine Entfernung von mindestens
4 mm sowohl vom ersten Ende 51 als auch vom Auflagepunkt 51 aufweisen.
[0034] Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 und der
Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 in dem ersten Abschnitt
541 kleiner 0,2 mm. Im Betrieb des Fluidinjektors, das heißt unter Einwirkung des
bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung
21, liegt die Außenwand 24 der Düsenkörpers 2 an der Innenwand 31 der Düsenspannmutter
3 zumindest teilweise an, so dass durch die Zentrierung durch den Radius in der Innenwand
23 der Düsenspannmutter 3 eine Abstützung des Düsenkörpers 2 in diesem Bereich erzielt
wird.
[0035] In Figur 4 ist eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Figur 1 gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt. Im Gegensatz zu dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 in dem ersten Teilbereich 54 konvex ausgebildet.
Vorzugsweise beträgt unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung 21 der minimale Abstand in dem ersten Teilbereich
54 zwischen der Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 und der Innenwand 31 der Düsenspannmutter
3 in radialer Richtung 200 kleiner oder gleich 0,1 mm. Auch durch das in Figur 4 gezeigte
Ausführungsbeispiel kann im Betrieb des Fluidinjektors durch ein Anliegen von Bereichen
der Außenwand 24 des Düsenkörpers 2 an der Innenwand 31 der Düsenspannmutter 3 in
dem ersten Teilbereich ein Abstützen des Düsenkörpers 2 erfolgen.
[0036] Die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele können alternativ oder zusätzlich
weitere Merkmale gemäß den Ausführungsformen der allgemeinen Beschreibung aufweisen.
[0037] Die Erfindung ist nicht durch die Beschreibung anhand der Ausführungsbeispiele auf
diese beschränkt, sondern umfasst jedes neue Merkmal sowie jede Kombination von Merkmalen
wie in den beigefügten Ansprüchen definiert.
1. Düsenbaugruppe (1) für einen Fluidinjektor, aufweisend
- einen Düsenkörper (2) mit einer Zentralachse (Z), wobei der Düsenkörper (2) eine
Düsenkörperausnehmung (21), zumindest eine Einspritzöffnung (22), sowie eine der Düsenkörperausnehmung
(21) abgewandte Außenwand (24) aufweist,
- eine Düsenspannmutter (3), mittels der der Düsenkörper (2) mit einem Injektorkörper
(4) koppelbar ist, wobei die Düsenspannmutter (3) eine der Außenwand (24) des Düsenkörpers
(2) zugewandte Innenwand (31) aufweist,
- wobei der Düsenkörper (2) und die Düsenspannmutter (3) derart ausgebildet sind,
dass die Außenwand (24) des Düsenkörpers (2) in radialer Richtung (200) unter Einwirkung
eines bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks eines zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung
(21) zumindest teilweise an der Innenwand (31) der Düsenspannmutter (3) anliegt
- wobei ein Überlappungsbereich (5) vorhanden ist, in dem der Düsenkörper (2) mit
der Düsenspannmutter (3) in radialer Richtung (200) überlappt, wobei sich der Überlappungsbereich
(5) in axialer Richtung (100) von einem der Einspritzöffnung (22) abgewandten ersten
Ende (51) bis zu einem der Einspritzöffnung (22) zugewandten zweiten Ende (52) erstreckt,
- wobei die Außenwand (24) des Düsenkörpers (2) in dem ersten Teilbereich (54) unter
Einwirkung des bestimmungsgemäßen Betriebsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die
Düsenkörperausnehmung (21) in radialer Richtung (200) zumindest teilweise an der Innenwand
(31) der Düsenspannmutter (3) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein erster Teilbereich (54) des Überlappungsbereichs (5) in axialer Richtung
(100) vom ersten Ende (51) bis zu einem Auflagepunkt (53) erstreckt, an dem der Düsenkörper
(2) in axialer Richtung (100) an der Düsenspannmutter (3) anliegt, und dass zumindest
ein Abschnitt der Außenwand (24) des Düsenkörpers (2) in dem ersten Teilbereich (54)
konvex ausgebildet ist.
2. Düsenbaugruppe nach Anspruch 1, wobei ein Innendurchmesser (33) der Düsenspannmutter
(3) in dem ersten Teilbereich (54) konstant ist.
3. Düsenbaugruppe nach Anspruch 2, wobei zumindest ein Abschnitt der Innenwand (31) der
Düsenspannmutter (3) in dem ersten Teilbereich (54) konvex ausgebildet ist.
4. Düsenbaugruppe einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei unter Einwirkung eines vorgegebenen
Bezugsdrucks des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung (21) ein minimaler
Abstand zwischen der Außenwand (24) des Düsenkörpers (2) und der Innenwand (31) der
Düsenspannmutter (3) in dem ersten Teilbereich (54) in radialer Richtung (200) kleiner
0,2 mm beträgt.
5. Düsenbaugruppe nach Anspruch 4, wobei unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks
des zuzumessenden Fluids auf die Düsenkörperausnehmung (21) die Außenwand (24) des
Düsenkörpers (2) und die Innenwand (31) der Düsenspannmutter (3) in dem ersten Teilbereich
(54) durchgehend einen Abstand von kleiner oder gleich 0,1 mm aufweisen.
6. Düsenbaugruppe nach Anspruch 4, wobei der erste Teilbereich (54) einen ersten Abschnitt
(541) aufweist, in dem unter Einwirkung des vorgegebenen Bezugsdrucks des zuzumessenden
Fluids auf die Düsenkörperausnehmung (21) der Abstand zwischen der Außenwand (24)
des Düsenkörpers (2) und der Innenwand (31) der Düsenspannmutter (3) kleiner oder
gleich als in allen anderen Abschnitten des ersten Teilbereich (54) ist, wobei der
erste Abschnitt (541) in axialer Richtung (100) mindestens eine Entfernung von 25%
der Länge des ersten Teilbereichs (54) sowohl vom ersten Ende (51) als auch vom Auflagepunkt
(53) aufweist.
7. Düsenbaugruppe nach Anspruch 6, wobei der erste Abschnitt (541) in axialer Richtung
(100) eine Entfernung von mindestens 4 mm sowohl vom ersten Ende (51) als auch vom
Auflagepunkt (53) aufweist.
8. Fluidinjektor mit einer Düsenbaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einem Injektorkörper (4), wobei die Düsenbaugruppe (1) und der Injektorkörper
(4) miteinander gekoppelt sind.
1. Nozzle assembly (1) for a fluid injector, having
- a nozzle body (2) with a central axis (Z), wherein the nozzle body (2) has a nozzle
body recess (21), at least one injection opening (22), and an external wall (24) facing
away from the nozzle body recess (21),
- a nozzle clamping nut (3) by means of which the nozzle body (2) can be coupled to
an injector body (4), wherein the nozzle clamping nut (3) has an internal wall (31)
facing toward the external wall (24) of the nozzle body (2),
- wherein the nozzle body (2) and the nozzle clamping nut (3) are designed such that,
under the action to which the nozzle body recess (21) is subjected by a normal operating
pressure of a fluid to be metered, the external wall (24) of the nozzle body (2) bears
at least partially against the internal wall (31) of the nozzle clamping nut (3) in
a radial direction (200),
- wherein an overlap region (5) is provided in which the nozzle body (2) overlaps
the nozzle clamping nut (3) in a radial direction (200), wherein the overlap region
(5) extends in an axial direction (100) from a first end (51), facing away from the
injection opening (22), to a second end (52), facing toward the injection opening
(22),
- wherein, under the action to which the nozzle body recess (21) is subjected by the
normal operating pressure of the fluid to be metered, the external wall (24) of the
nozzle body (2) in the first subregion (54) bears at least partially against the internal
wall (31) of the nozzle clamping nut (3) in the radial direction (200), characterized in that a first subregion (54) of the overlap region (5) extends in the axial direction (100)
from the first end (51) to a contact point (53) at which the nozzle body (2) bears
in the axial direction (100) against the nozzle clamping nut (3), and in that at least one section of the external wall (24) of the nozzle body (2) is of convex
form in the first subregion (54).
2. Nozzle assembly according to Claim 1, wherein an internal diameter (33) of the nozzle
clamping nut (3) is constant in the first subregion (54).
3. Nozzle assembly according to Claim 2, wherein at least one section of the internal
wall (31) of the nozzle clamping nut (3) is of convex form in the first subregion
(54).
4. Nozzle assembly according to one of Claims 1 to 3, wherein, under the action to which
the nozzle body recess (21) is subjected by a predefined reference pressure of the
fluid to be metered, a minimum spacing in the radial direction (200) between the external
wall (24) of the nozzle body (2) and the internal wall (31) of the nozzle clamping
nut (3) in the first subregion (54) is less than 0.2 mm.
5. Nozzle assembly according to Claim 4, wherein, under the action to which the nozzle
body recess (21) is subjected by the predefined reference pressure of the fluid to
be metered, the external wall (24) of the nozzle body (2) and the internal wall (31)
of the nozzle clamping nut (3) have a spacing of less than or equal to 0.1 mm throughout
the first subregion (54).
6. Nozzle assembly according to Claim 4, wherein the first subregion (54) has a first
section (541) in which, under the action to which the nozzle body recess (21) is subjected
by the predefined reference pressure of the fluid to be metered, the spacing between
the external wall (24) of the nozzle body (2) and the internal wall (31) of the nozzle
clamping nut (3) is less than or equal to that in all other sections of the first
subregion (54), wherein, in the axial direction (100), the first section (541) is
at least at a distance of 25% of the length of the first subregion (54) both from
the first end (51) and from the contact point (53).
7. Nozzle assembly according to Claim 6, wherein, in the axial direction (100), the first
section (541) is at a distance of at least 4 mm both from the first end (51) and from
the contact point (53).
8. Fluid injector having a nozzle assembly (1) according to one of the preceding claims
and having an injector body (4), wherein the nozzle assembly (1) and the injector
body (4) are coupled to one another.
1. Ensemble de buse (1) pour un injecteur de fluide, présentant
- un corps de buse (2) avec un axe central (Z), dans lequel le corps de buse (2) présente
un évidement de corps de buse (21), au moins un orifice d'injection (22), ainsi qu'une
paroi extérieure (24) située à l'opposé de l'évidement de corps de buse (21),
- un écrou de serrage de buse (3), au moyen duquel le corps de buse (2) peut être
couplé à un corps d'injecteur (4), dans lequel l'écrou de serrage de buse (3) présente
une paroi intérieure (31) tournée vers la paroi extérieure (24) du corps de buse (2),
- dans lequel le corps de buse (2) et l'écrou de serrage de buse (3) sont réalisés
de telle manière que la paroi extérieure (24) du corps de buse (2) s'applique en direction
radiale (200) au moins partiellement sur la paroi intérieure (31) de l'écrou de serrage
de buse (3) sous l'action d'une pression de fonctionnement correcte d'un fluide à
doser sur l'évidement du corps de buse (21),
- dans lequel il se trouve une zone de recouvrement (5), dans laquelle le corps de
buse (2) est en recouvrement avec l'écrou de serrage de buse (3) en direction radiale
(200), dans lequel la zone de recouvrement (5) s'étend en direction axiale (100) d'une
première extrémité (51) éloignée de l'orifice d'injection (22) jusqu'à une deuxième
extrémité (52) tournée vers l'orifice d'injection (22),
- dans lequel la paroi extérieure (24) du corps de buse (2) s'applique en direction
radiale (200) dans la première région partielle (54), sous l'action de la pression
de fonctionnement correcte du fluide à doser sur l'évidement de corps de buse (21),
au moins partiellement sur la paroi intérieure (31) de l'écrou de serrage de buse
(3),
caractérisé en ce qu'une première région partielle (54) de la zone de recouvrement (5) s'étend en direction
axiale (100) de la première extrémité (51) jusqu'à un point d'appui (53), auquel le
corps de buse (2) s'applique en direction axiale (100) sur l'écrou de serrage de buse
(3), et
en ce qu'au moins une partie de la paroi extérieure (24) du corps de buse (2) est de forme
convexe dans la première région partielle (54).
2. Ensemble de buse selon la revendication 1, dans lequel un diamètre intérieur (33)
de l'écrou de serrage de buse (3) est constant dans la première région partielle (54).
3. Ensemble de buse selon la revendication 2, dans lequel au moins une partie de la paroi
intérieure (31) de l'écrou de serrage de buse (3) est de forme convexe dans la première
région partielle (54).
4. Ensemble de buse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel, sous
l'action d'une pression de référence prédéterminée du fluide à doser sur l'évidement
de corps de buse (21), une distance minimale entre la paroi extérieure (24) du corps
de buse (2) et la paroi intérieure (31) de l'écrou de serrage de buse (3) dans la
première région partielle (54) est inférieure à 0,2 mm en direction radiale (200).
5. Ensemble de buse selon la revendication 4, dans lequel, sous l'action de la pression
de référence prédéterminée du fluide à doser sur l'évidement de corps de buse (21),
la paroi extérieure (24) du corps de buse (2) et la paroi intérieure (31) de l'écrou
de serrage de buse (3) présentent dans la première région partielle (54) en continu
une distance inférieure ou égale à 0,1 mm.
6. Ensemble de buse selon la revendication 4, dans lequel la première région partielle
(54) présente une première partie (541), dans laquelle, sous l'action de la pression
de référence prédéterminée du fluide à doser sur l'évidement de corps de buse (21),
la distance entre la paroi extérieure (24) du corps de buse (2) et la paroi intérieure
(31) de l'écrou de serrage de buse (3) est inférieure ou égale à la distance dans
toutes les autres parties de la première région partielle (54), dans lequel la première
partie (541) présente en direction axiale (100) au moins une distance de 25 % de la
longueur de la première région partielle (54) aussi bien de la première extrémité
(51) que du point d'appui (53).
7. Ensemble de buse selon la revendication 6, dans lequel la première partie (541) présente
en direction axiale (100) une distance d'au moins 4 mm aussi bien de la première extrémité
(51) que du point d'appui (53).
8. Injecteur de fluide avec un ensemble de buse (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes et un corps d'injecteur (4), dans lequel l'ensemble de buse (1) et le
corps d'injecteur (4) sont couplés l'un à l'autre.