[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Doppelspalttopf, insbesondere zum Einbau
in eine Magnetkupplungsanordnung und ein Verfahren zur Überwachung eines Doppelspalttopfs.
[0002] Derartige Spalttöpfe finden Verwendung als Bauteil in Magnetkupplungen in Pumpen,
Rührwerken, Lüftern, Mischern, Zentrifugen, etc. welche insbesondere in der chemischen
Industrie und in der Reaktortechnik im Umgang mit aggressiven, giftigen oder explosiven
Fördermedien eingesetzt werden.
[0003] In der europäischen Patentanmeldung
EP 0 286 822 A2 ist ein doppelschaliger Spalttopf für einen Magnetpumpenantrieb beschrieben, bei
dem sich ein Innen- und ein Außentopf im Bereich ihrer zylindrischen Mantelflächen
berühren. Zwischen den beiden Mantelflächen ist ein sogenanntes Wegenetz angeordnet,
welches eine Art Kanalnetz für ein Überwachungsmedium darstellt, mit welchem die Unversehrtheit
der beiden Topfschalen überwacht werden kann.
[0004] Auch in der europäischen Patentanmeldung
EP 1 777 414 A1 ist ein doppelschaliger Spalttopf für einen Magnetpumpenantrieb beschrieben, zwischen
dessen beiden Schalen ein Kanalnetz für ein flüssiges Medium derart angeordnet ist,
dass es den Zwischenraum zwischen dem Außentopf und dem Innentopf ausfüllt. Diese
Anordnung soll die Wärmeleitfähigkeit zwischen den Töpfen gewährleisten, sodass anfallende
Wärme zuverlässig über den Innentopf an das von der Pumpe zu fördernde Medium abgegeben
werden kann.
[0005] Aus der
DE 36 39 719 A ist ein dem aus der
EP 1 777 414 A1 bekannten ähnlicher doppelwandiger Spalttopf einer Spaltrohrmagnetpumpe bekannt,
welcher ausschließlich zur Aufnahme eines Heiz- oder Kühlmediums dient, das durch
einen Zuleitungskanal einem Zwischenraum zugeführt und durch einen Ableitungskanal
wieder abgeführt wird. In dem Zwischenraum sind Strömungsführungskanäle angeordnet,
die das zugeführte Medium nahe der Wandung entlangführen. Der Zwischenraum kann ebenfalls
zur Aufnahme von Heizdrähten genutzt werden. Die Funktion dieses doppelwandigen Spalttopfes
ist die Beheizung und/oder Kühlung des in diesem Bereich sitzenden Magnetantriebes.
Ein Sicherheitsaspekt betreffend den Doppelspalttopf ist wird nicht thematisiert.
Bei jeglicher Zerstörung eines der beiden Spalttöpfe, innen oder außen, kommt es zu
einer Kontaminierung des Innenraumes der Pumpe oder der Atmosphäre mit dem zugeführten
Heiz-/Kühlmedium.
[0006] Aus der
IT PD 2010 A 000249 der Fa. 3MPumps ist ein doppelschaliger Spalttopf bekannt, welcher nicht dazu dient,
eine zusätzliche Sicherheit bei einem beschädigten Teil des Spalttopfes aufzubauen.
Beschrieben wird ein wirbelstromverlustarmer Spalttopf mit einem zweischaligen Aufbau,
wobei Innen- und Außenteil ohne Spalt miteinander verbunden sind und der Innentopf
im Regelfall aus einem korrosionsbeständigen, dünnwandigen Metallwerkstoff besteht.
Die äußere Lage dieses Spalttopfes ist formschlüssig mit dem Innentopf verbunden sein.
Es ist kein Spalt zwischen Innen- und Außentopf vorhanden, da ansonsten eine Druckbeständigkeit
nicht gewährleistet wäre. Das beschriebene Thermoelement dient dazu, die Temperatur
zwischen den Magneten zu ermitteln und ist zwischen den beiden Lagen des Spalttopfes
eingebettet. Es ist zwischen Innen- und Außenlage des doppelschaligen Spalttopfes
kein Zwischenraum vorhanden. Die Funktion der hier gezeigten Vorrichtung ist ähnlich
der der aus der
EP 0 610 562 A1 bekannten Überwachungseinrichtung.
[0007] Die genannten Systeme haben jedoch Nachteile. So führen die systembedingt entstehenden
Wirbelströme der rotierenden Magnetkupplung zu einer Temperaturerhöhung im Spalttopf.
Die Erwärmung des Innentopfes kann hierbei durch einen inneren, zirkulierenden Flüssigkeitsstrom
abgeführt werden. Die Wärme des Außentopfes kann jedoch nicht ausreichend abgeführt
werden. Dies ist einerseits auf die nicht ausreichende Abstrahlung an die Atmosphäre
und andererseits auf die niedrige Wärmeleitfähigkeit der luftgefüllten Zwischenräume
zwischen Innen- und Außentopf zurückzuführen. Bei übermäßiger Erwärmung kann es deshalb
zu Verformungen des Außentopfes kommen. Um hier eine Verbesserung zuschaffen und eine
höhere Wärmeleitfähigkeit zwischen Innen- und Außentopf zu erreichen, wird in dem
Wegenetz ein flüssiges Medium mit hoher Wärmeleitfähigkeit eingebracht. Dies hat aber
den Nachteil, dass dadurch ein Zugang für das flüssige Medium, eine entsprechende
Entlüftung und ggf. ein weiterer Überwachungsanschluss benötigt werden. Da Flüssigkeiten
im Allgemeinen inkompressibel sind, muss die Einsatztemperatur stark eingeschränkt
werden oder der sich durch die Erwärmung bildende Druck zwischen den beiden Töpfen
durch eine aufwändige Druckentlastungsmaßnahme kompensiert werden. Nur dann ist eine
korrekte Drucküberwachung des Zwischenraumes zwischen dem Außentopf und dem Innentopf
möglich und eine Verformung des Innen- bzw. Außentopfes durch Überlastung zu verhindern.
Nachteilig bei diesen Systemen ist auch, dass sie aufwändige Messapparaturen und zusätzliche
Anschlüsse im Bereich des Spalttopflansches erfordern. Auch das Temperaturgefälle
zwischen Innen- und Außentopf und die Druckbeaufschlagung des Zwischenraums werden
nachteilig gesehen.
[0008] Der in dem Sonderdruck der Fa. Burgmann (Dr.-Ing. Bertold Matz, Dipl.-Ing. Hans Georg
Scherer: "Grundlagen der Magnetkupplung. Funktionsweise und Auslegung", Sonderdruckreihe
Fa. Burgmann 56D) beschriebene doppelwandige Spalttopf ist nur bei sehr niedrigen
Wirbelstromverlusten einsetzbar, da der mit Luft gefüllte Zwischenraum zwischen dem
Innen- und dem Außentopf eine sehr schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt und es so
zu einem großen Anstieg der Temperatur des Außentopfes kommen kann. Um dies zu vermeiden
muss eine ausreichend große Menge an Kühlflüssigkeit durch den Zwischenraum zirkulieren,
um die Wirbelstromverluste abzuführen.
[0009] Es sind auch doppelwandige Spalttöpfe bekannt, in deren Zwischenraum zur Überwachung
der Unversehrtheit der Spalttöpfe ein überwachtes Vakuum erzeugt wird. Hierbei ist
stets der Dampfdruck des Fördermediums zu beachten.
[0010] Die Übertragungsleistung bzw. das Drehmoment einer Magnetkupplung wird stark beeinflusst
durch den Spalt zwischen dem Innen- und Außenmagneten bzw. von dem Verhältnis zwischen
Magnetspalt und Rotordurchmesser. Je kleiner der Spalt zwischen den Magneten, desto
größer ist das übertragbare Drehmoment bei gleichbleibendem Rotordurchmesser, während
die Kosten für das Magnetmaterial annähernd gleich bleiben. Der Reduzierung des Magnetspaltes
sind aus sicherheitstechnischen Gründen Grenzen gesetzt. Die Spalte zwischen dem Spalttopf
und den Innen- und Außenmagneten sind so zu wählen, dass unter allen Betriebsbedingungen
ein sicherer Betrieb ohne Anlaufen der Magnetkupplung an den Spalttopf gewährleistet
ist.
[0011] Neuerdings spielt der Sicherheitsgedanke gerade bei der Forderung hochgefährlicher
und toxischer Fördermedien eine immer wichtigere Rolle. Der Trend geht dahin, dass
bei solchen Fördermedien eine zweite Barriere dafür sorgen soll, dass bei einem Spalttopfschaden
kein Fördermedium zur Atmosphäre hin austritt. Wie schon beschrieben gibt es hierzu
unterschiedliche Ansätze, die alle mehr oder weniger mit Nachteilen behaftet sind.
[0012] Die
DE 603 19 668 T2 beschreibt ein Herstellungsverfahren eines rückseitigen Gehäuses bzw. Spalttopfs
aus zwei Schichten eines thermoplastischen Materials mit oder ohne faserförmige Verstärkungsmaterialien.
[0013] In der
DE 37 04 671 A1 wird ein Wegenetz bzw. eine netzartige Gewebematte beschrieben, die bei einem schadhaften
Innentopf das Medium zu einer außen liegenden Anzeigevorrichtung führen soll. Die
Funktion dieses Systems ist wie schon beschrieben für Spalttöpfe aus Metall nicht
praktikabel.
[0014] Aus der
US 6,293,772 ist ein zweilagiger formschlüssiger Aufbau eines Spalttopfes aus Kunststoff bekannt,
welcher zur Absicherung der Korrosions- und Druckbeständigkeit dient. Zur weiteren
Festigkeitssteigerung ist der Spalttopfboden zwischen den beiden Schichten mit einer
formschlüssigen metallischen Einlage versehen.
[0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spalttopf vorzuschlagen, bei dem
die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden oder zumindest stark verringert
werden und mit welchem eine Überwachung eines Doppelspalttopfes auf sicheren Betrieb
möglich ist.
[0016] Die Aufgabe wird gelöst mit einem Spalttopf gemäß Anspruch 1. Es wird ein Doppelspalttopf
vorgeschlagen, mit einem Innentopf und einem Außentopf, deren Wände einen Zwischenraum
mit einem zylindrischen Bereich einschließen, wobei der zylindrische Bereich mit einer
Einlage aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit ausgefüllt ist. Die im Betrieb
der Kupplung entstehende Temperaturerhöhung des Außentopfes durch die Wirbelstromverluste
kann aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit von Grafit sehr gut nach innen an den Innentopf
abgeleitet werden und durch den im Inneren der Pumpe zirkulierenden Flüssigkeitsstrom
des Fördermediums abgeführt werden. Darüber hinaus hat Grafit eine hohe chemische
Korrosionsbeständigkeit gegenüber nahezu allen denkbaren Fördermedien.
[0017] In der Erfindung weist die Grafiteinlage des Doppelspalttopfs ein isoliertes Thermoelement
auf. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass für den Fall einer Leckage im Innentopf
und im Außentopf die Isolierung des Thermoelements angegriffen bzw. diese durch einen
chemischen Angriff aufgelöst wird, die abisolierte blanke Stelle des Thermoelements,
bzw. Thermoelementdrahts entweder am Innen- oder Außentopf anliegt. Dadurch kommt
es zu einem Überschlag, welcher messtechnisch ausgewertet werden kann.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist das Thermoelement über
einen Leiter mit einer Anschlussbuchse verbunden, welche zur Kommunikation mit einer
Messeinrichtung geeignet ist. Der mit dem Thermoelement verbundene Leiter kann aus
dem Zwischenraum nach außen gezogen und für Überwachungszwecke zu einer Messeinrichtung
geführt werden. Hiermit können mit dem Thermoelement vorteilhafterweise z. B. nachfolgende
Überwachungen durchgeführt werden: die zuvor genannte Leckageüberwachung, Drahtbruch
durch einen beschädigten Innen- oder Außentopf, hervorgerufen z. B. durch einen schleifenden
Innen- oder Außenmagneten und ein Temperaturanstieg in der Kupplung. Der (Norm-)Widerstand
wird im zusammengebauten Zustand bei Raumtemperatur ermittelt bzw. kalibriert. Jede
Temperaturänderung hat auch eine Widerstandsänderung zur Folge.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird ein Verfahren zur Überwachung
eines Doppelspalttopfs mit einem Thermoelement, welches insbesondere als Thermoelementdraht
ausgebildet ist, nach einem der Ansprüche 1 bis 2 vorgeschlagen. Dieses Verfahren
stellt vorteilhafterweise eine einfache und ökonomische Betriebsweise eines Doppelspalttopfs
sicher.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit
Hilfe einer Zeichnung näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch ein Schnittbild einer Pumpe aus dem Stand der Technik, in welcher
ein in einer Magnetkupplung angeordneter Doppelspalttopf dargestellt ist.
- Fig. 2
- zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Doppelspalttopf in perspektivischer Teilschnittdarstellung.
- Fig. 3
- zeigt den Doppelspalttopf gemäß Fig. 2 in einem durch seine Längsachse laufenden Schnitt.
- Fig. 4
- zeigt eine Einzelheit des Doppelspalttopf gemäß Fig. 3 links oben, stark vergrößert
im Schnitt, wobei die Details der erfindungsgemäßen Anordnung hervorgehoben dargestellt
sind.
[0021] Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Magnetkupplung M gemäß dem Stand der
Technik, eingebaut in einer Kreiselpumpe KP. Das Fördermedium der Pumpe wird durch
einen Doppelspalttopf S hermetisch gegen die Atmosphäre abgedichtet. Es ist keine
Wellendurchführung nach außen vorhanden. Die erforderliche Antriebsleistung wird vom
(nicht gezeigten) Motor über Außenmagnete AM auf eine innere Magnetkupplung und damit
auf das Laufrad LR der Pumpe übertragen. Innere IM und äußere AM Magnete sind per
Feldlinien kraftschlüssig verbunden und laufen synchron zueinander. Es ist kein Schlupf
vorhanden. Die Motordrehzahl entspricht der Kupplungsdrehzahl. Da die magnetischen
Feldlinien den standardmäßig metallischen Spalttopf S schneiden, entstehen aufgrund
der elektrischen Leitfähigkeit des Werkstoffes Wirbelstromverluste, die sich in Wärme
umsetzen und zu einem Anstieg der Spalttopftemperatur führen. Diese Temperaturerhöhung
muss durch einen inneren Zirkulationsstrom abgeführt werden.
[0022] Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Doppelspalttopf S, mit einer Innenwand 1 und
einer Außenwand 2, deren Wände einen Zwischenraum Z mit einem zylindrischen Bereich
einschließen.
[0023] Fig. 3 zeigt den Doppelspalttopf gemäß Fig. 2 in einem durch seine Längsachse laufenden
Schnitt.
[0024] In dem in Fig. 4 gezeigten Ausschnitt des Doppelspalttopfs gemäß Fig. 3 sind die
Details einer vorteilhaften Weiterbildung eines erfindungsgemäßen doppelwandigen Spalttopfs
stark vergrößert dargestellt. Der Bereich Z zwischen dem Innentopf 1 und dem Außentopf
2 - also der Zwischenraum Z, den Innentopf 1 und Außentopf 2, bzw. deren zylindrische
Wände einschließen - wird beispielsweise mit einer festen Grafiteinlage 3 ausgefüllt.
Grafit hat den Vorteil einer hohen Wärmeleitfähigkeit und der chemischen Korrosionsbeständigkeit
gegenüber fast allen Medien. In diese feste Grafiteinlage 3 ist z. B. ein sehr dünner
isolierter Thermoelementdraht 4 eingebracht, bzw. z. B. eingewoben, der aus dem zylindrischen
Bereich Z nach außen herausgeführt und für Überwachungszwecke in eine Anschlussbuchse
6 geführt wird, von welcher aus eine Verbindung zu einer (nicht gezeigten) Überwachungseinrichtung
geschaffen werden kann. Eine Kabeldurchführung ist nach außen über zwei Dichtungen
5 abgesichert.
[0025] Das Material des äußeren Spalttopfs 2 kann anstatt aus Metall auch aus Kunststoff
oder faserverstärktem Kunststoff bestehen. Die beispielsweise, feste Grafiteinlage
3 kann auch aus einem in den Zwischenraum Z eingebrachten Pulver bestehen, welches
in einem geeigneten Verfahren verfestigt wird.
[0026] Mit dieser Anordnung können über das Thermoelement bzw. den Thermoelementdraht 3,
4 vorteilhafterweise z. B. nachfolgende Überwachungen durchgeführt werden: die zuvor
genannte Leckageüberwachung, Drahtbruch durch einen beschädigten Innen- oder Außentopf,
hervorgerufen z. B. durch einen schleifenden Innen- oder Außenmagneten, sowie ein
Temperaturanstieg in der Kupplung. Der (Norm-) Widerstand wird im zusammengebauten
Zustand bei Raumtemperatur ermittelt bzw. kalibriert. Jede Temperaturänderung hat
auch eine Widerstandsänderung zur Folge.
- Wird die Isolierung des Thermoelementdrahtes 3, 4 angegriffen bzw. löst sich diese
durch einen chemischen Angriff auf, liegt die abisolierte blanke Stelle des Drahtes
entweder am Innentopf 1 oder am Außentopf 2 an. Es kommt zu einem elektrischen Überschlag,
welcher messtechnisch ausgewertet werden kann.
- Es ist ein Drahtbruch durch einen beschädigten Innentopf 1 oder Außentopf 2, hervorgerufen
z.B. durch einen schleifenden Innen- oder Außenmagnet, detektierbar.
- Messung eines Temperaturanstiegs: Der Widerstand wird im zusammengebauten Zustand
bei Raumtemperatur ermittelt bzw. kalibriert. Jede Temperaturänderung hat auch eine
Widerstandsänderung zur Folge. Bei der beispielhaften in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion
sind der Innentopf 1, der Außentopf 2 und die Grafiteinlage 3 kraftschlüssig miteinander
verbunden. Die durch die Wirbelstromverluste entstehende Temperaturerhöhung des Außentopfes
2 kann aufgrund der sehr guten Wärmeleitfähigkeit der festen Zwischenschicht 3 nach
innen abgeleitet werden und weiter durch den im Inneren der Pumpe zirkulierenden Flüssigkeitsstrom
abgeführt werden.
1. Doppelspalttopf mit einem Innentopf (1) und einem Außentopf (2), deren Wände einen
Zwischenraum (Z) mit einem zylindrischen Bereich einschließen, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Bereich mit einer festen Grafiteinlage (3) mit hoher Wärmeleitfähigkeit
ausgefüllt ist, wobei der Zwischenraum (Z) zur Leckageüberwachung des Doppelspalttopfes
ein isoliertes Thermoelement, aufweist und dass die Grafiteinlage (3) aus einem pulverförmigen
Material besteht, welches nach dem Einfüllen verfestigt werden kann.
2. Doppelspalttopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermoelement (4) über einen Leiter (7) mit einer Anschlussbuchse (6) verbunden
ist, welche zur Kommunikation mit einer Messeinrichtung geeignet ist.
3. Verfahren zur Überwachung eines Doppelspalttopfs mit einem Thermoelement, nach einem
der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermoelement als Thermoelementdraht ausgebildet ist, und der Thermoelementdraht
(4) mit einer Messeinrichtung für Überwachungszwecke verbunden ist.
1. Double containment shell having an inner shell (1) and an outer shell (2) whose walls
enclose an intermediate space (Z) with a cylindrical region, characterised in that the cylindrical region is filled with a firm graphite insert (3) having high thermal
conductivity, wherein the intermediate space (Z) comprises an insulated thermocouple
for leakage monitoring of the double containment shell and that the graphite insert
(3) consists of a powdery material which can be solidified after filling.
2. Double containment shell according to claim 1, characterised in that the thermocouple (4) is connected via a conductor (7) to a connector socket (6) which
is suitable for communication with a measuring device.
3. Method for monitoring a double containment shell with a thermocouple, according to
one of claims 1 to 2, characterised in that the thermocouple is designed as a thermocouple wire and the thermocouple wire (4)
is connected to a measuring device for monitoring purposes.
1. Double-cloche d'entrefer avec une cloche intérieure (1) et une cloche extérieure (2)
dont les parois englobent un espace intermédiaire (Z) avec une zone cylindrique, caractérisée en ce que la zone cylindrique est remplie d'une garniture de graphite ferme (3) avec une conductivité
thermique élevée, l'espace intermédiaire (Z) présentant un thermocouple isolé pour
surveiller les fuites de la double-cloche d'entrefer et en ce que la garniture de graphite (3) consiste en un matériau pulvérulent qui peut être solidifié
après le remplissage.
2. Double-cloche d'entrefer selon la revendication 1, caractérisé en ce que le thermocouple (4) est relié par un conducteur (7) à une prise de raccordement (6),
laquelle permet une communication avec un dispositif de mesure.
3. Procédé de surveillance d'une double-cloche d'entrefer avec un thermocouple selon
l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le thermocouple est conçu comme un fil de thermocouple et en ce que le fil de thermocouple (4) est relié à un dispositif de mesure à des fins de surveillance.