| (19) |
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(11) |
EP 2 904 335 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.2020 Patentblatt 2020/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.09.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/068118 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/044522 (27.03.2014 Gazette 2014/13) |
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| (54) |
KONDENSATOR
CONDENSER
CONDENSEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.09.2012 DE 202012010732 U 12.11.2012 DE 102012220594
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.2015 Patentblatt 2015/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Mahle International GmbH |
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70376 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFMANN, Herbert
70806 Kornwestheim (DE)
- SCHMIDGALL, Stefan
70378 Stuttgart (DE)
- UNGER, Sascha
71634 Ludwigsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102010 026 507 FR-A1- 2 947 045
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FR-A1- 2 846 733 FR-A1- 2 950 682
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kondensator in Stapelscheibenbauweise, wobei ein Wärmeübertragerblock
aus einer Mehrzahl von Scheibenelementen gebildet ist, die aufeinandergestapelt zueinander
benachbarte Kanäle zwischen den Scheibenelementen ausbilden, wobei eine erste Anzahl
der Kanäle einem ersten Strömungskanal zugeordnet ist und eine zweite Anzahl der Kanäle
einem zweiten Strömungskanal zugeordnet ist, und durch den ersten Strömungskanal ein
Kältemittel strömbar ist und durch den zweiten Strömungskanal ein Kühlmittel strömbar
ist, wobei der erste Strömungskanal einen ersten Bereich zur Enthitzung und Kondensation
des dampfförmigen Kältemittels aufweist und einen zweiten Bereich zur Unterkühlung
des kondensierten Kältemittels aufweist.
DE 10 2010 026507 offenbart einen Kondensator mit Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] In Kältemittelkreisläufen von Klimaanlagen für Kraftfahrzeuge werden Kondensatoren
eingesetzt, um das Kältemittel auf die Kondensationstemperatur abzukühlen und anschließend
das Kältemittel zu kondensieren. Regelmäßig weisen Kondensatoren einen Sammler auf,
in welchem ein Kältemittelvolumen vorgehalten ist, um Volumenschwankungen im Kältemittelkreislauf
auszugleichen. Außerdem wird durch die Vorhaltung des Kältemittels im Sammler eine
stabile Unterkühlung des Kältemittels erreicht.
[0003] Oftmals sind in dem Sammler zusätzliche Mittel zur Trocknung und/oder Filterung des
Kältemittels vorgesehen. Der Sammler ist im Regelfall am Kondensator angeordnet. Er
wird von dem Kältemittel durchströmt, welches bereits einen Abschnitt des Kondensators
durchströmt hat. Nach dem Durchströmen des Sammlers wird das Kältemittel in den Kondensator
zurückgeleitet und in einer Unterkühlungsstrecke unter die Kondensationstemperatur
unterkühlt.
[0004] Bei konventionellen Kondensatoren in Rippe-Rohr-Bauweise wird das Kältemittel hierfür
aus einem der seitlich eines Rohr-Rippenblocks angeordneten Sammelrohre aus dem Kondensator
hinausgeleitet und in den Sammler eingeleitet.
[0005] Bei Kondensatoren, welche in Stapelscheibenbauweise gebaut sind, sind Möglichkeiten
im Stand der Technik bekannt, den Sammler als eine zusätzliche Lage von Scheibenelementen
an den Kondensator anzufügen.
[0006] Außerdem ist es bekannt, das Kältemittel über eine spezielle Verteilerplatte aus
dem in Stapelscheibenbauweise gebauten Kondensator hinauszuleiten und einem externen
Sammler zuzuführen und das Kältemittel nach dem Sammler wieder in den Kondensator
zurückzuführen,
[0007] Weiterhin offenbart die
US 2009/0071189 A1 einen Kondensator in Stapelscheibenbauweise, bei dem ein erster Stapel an Scheibenelementen
einen ersten Abkühlungs- und Kondensationsbereich darstellt und ein zweiter Stapel
an Scheibenelementen einen Unterkühlungsbereich darstellt. Der erste Stapel ist von
dem zweiten Stapel durch ein Gehäuse getrennt, welches einen Sammler und Trockner
beinhaltet.
[0008] Nachteilig an den Vorrichtungen des Standes der Technik ist, dass die Integration
von Kondensatoren in Stapelscheibenbauweise, Sammlern und Unterkühlern bisher recht
aufwändig gelöst ist. Neben einem komplexen Aufbau, zeichnen sich die Kondensatoren
aus dem Stand der Technik durch einen erhöhten Fertigungsaufwand aus. Dadurch ergeben
sich hinsichtlich der Verwendung der Kondensatoren Mehrkosten, die ihren Einsatz unattraktiv
machen.
Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0009] Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Kondensator bereitzustellen,
der geeignet ist ein Kältemittel zu kondensieren, es zu bevorraten und weiterhin zu
unterkühlen, wobei der Kondensator durch einen einfachen Aufbau und eine kompakte
Bauweise gekennzeichnet ist und kostengünstig herzustellen ist.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch einen Kondensator in Stapelscheibenbauweise
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft einen Kondensator in Stapelscheibenbauweise,
wobei ein Wärmeübertragerblock aus einer Mehrzahl von Scheibenelementen gebildet ist,
die aufeinandergestapelt zueinander benachbarte Kanäle zwischen den Scheibenelementen
ausbilden, wobei eine erste Anzahl der Kanäle einem ersten Strömungskanal zugeordnet
ist und eine zweite Anzahl der Kanäle einem zweiten Strömungskanal zugeordnet ist,
und durch den ersten Strömungskanal ein Kältemittel strömbar ist und durch den zweiten
Strömungskanal ein Kühlmittel strömbar ist, wobei der erste Strömungskanal einen ersten
Bereich zur Enthitzung und Kondensation des dampfförmigen Kältemittels aufweist und
einen zweiten Bereich zur Unterkühlung des kondensierten Kältemittels aufweist, wobei
zumindest ein Abschnitt des ersten Strömungskanals mit zumindest einem Abschnitt des
zweiten Strömungskanals in thermischen Kontakt steht, und der erste Bereich eine erste
Fluidzuleitung und eine erste Fluidableitung aufweist und der zweite Bereich eine
zweite Fluidzuleitung und eine zweite Fluidableitung aufweist, wobei der Kondensator
einen Sammler zur Bevorratung des Kältemittels aufweist, und ein Kältemittelübertritt
aus dem ersten Bereich in den zweiten Bereich durch den Sammler führt, wobei der Sammler
über die erste Fluidableitung, welche auch den Fluideinlass des Sammlers bildet, mit
dem ersten Bereich in Fluidkommunikation steht, und über die zweite Fluidzuleitung,
welche auch den Fluidauslass des Sammlers bildet, mit dem zweiten Bereich in Fluidkommunikation
steht, wobei der Sammler an einer Außenfläche des Kondensators angeordnet ist.
[0012] Ein Kondensator in Stapelscheibenbauweise ist besonders kompakt und kann daher auch
auf kleinem Bauraum untergebracht werden. Besonders vorteilhaft ist ein guter thermischer
Kontakt zwischen dem ersten Strömungskanal und dem zweiten Strömungskanal, damit der
Wärmeübergang zwischen den Fluiden möglichst effizient ist. Die Anordnung des Sammlers
möglichst nah am Kondensator, beziehungsweise an dem Wärmeübertragerblock des Kondensators,
hat den Vorteil, dass nur kurze Distanzen mittels Fluidleitungen überwunden werden
müssen. Die thermischen nachteiligen Eigenschaften, wie etwa die Aufheizung des Kühlmittels
oder des Kältemittels durch umliegende Wärmequellen, sowie die negativen Effekte auf
den Druckverlust im Inneren des Kondensators, können daher minimiert werden.
[0013] Darüber hinaus kann es vorteilhaft sein, wenn das Kühlmittel im zweiten Strömungskanal
und das Kältemittel im ersten Strömungskanal im Gleichstrom zueinander und/oder im
Gegenstrom zueinander strömbar sind.
[0014] Durch ein strömen des Kühlmittels und des Kältemittels im Gegenstrom kann die maximal
übertragbare Wärmemenge erhöht werden, was zu einer Effizienzsteigerung des Kondensators
beiträgt. Ein strömen im Gleichstrom kann dagegen besonders einfach realisiert werden.
[0015] Erfindungsgemäß sind die erste Fluidableitung und die zweite Fluidzuleitung außerhalb
des Wärmeübertragerblocks angeordnet.
[0016] Die Führung der Leitungen außerhalb des Kondensators ist einfacher zu realisieren,
da der Bauraum weniger stark eingeschränkt ist und die Formgebungsgrenzen der einzelnen
Scheibenelemente nicht berücksichtigt werden müssen.
[0017] Weiterhin kann es besonders vorteilhaft sein, wenn die erste Fluidableitung und/oder
die zweite Fluidzuleitung durch eine Rohrleitung gebildet sind.
[0018] Eine Rohrleitung bietet den Vorteil der sehr großen Gestaltungsfreiheit für den Verlauf
und die Anordnung der Leitung. Durch Rohrleitungen können auch komplexe Leitungsverläufe
realisiert werden.
[0019] Auch ist es zu bevorzugen, wenn die erste Fluidzuleitung und die zweite Fluidzuleitung,
betrachtet entlang der Hauptdurchströmungsrichtung eines Kanals zwischen den Scheibenelementen,
am gleichen Endbereich des Kondensators angeordnet sind, wobei die erste Fluidableitung
und die zweite Fluidableitung am gegenüberliegenden Endbereich des Kondensators angeordnet
sind.
[0020] Durch eine Anordnung der ersten und der zweiten Fluidzuleitung an einem gemeinsamen
Endbereich des Kondensators und der ersten und zweiten Fluidableitung am gegenüberliegenden
Endbereich des Kondensators, kann in besonders einfacher Weise eine Führung der Fluidströme
im Gegenstrom innerhalb des Kondensators realisiert werden.
[0021] In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung, kann es vorgesehen sein, dass
der innere Volumenanteil des zweiten Bereichs des ersten Strömungskanals maximal ca.
40%, dabei vorzugsweise ca. 20%, dabei vorzugsweise zwischen ca. 5% und ca. 15% des
inneren Gesamtvolumens des ersten Strömungskanals ausmacht.
[0022] Thermisch vorteilhaft ist es, wenn die Unterkühlstrecke, die dem zweiten Bereich
des ersten Strömungskanals entspricht, einen möglichst großen Volumenanteil am Gesamtvolumen
des ersten Strömungskanals einnimmt, da dadurch die Fluidtemperatur am Kondensatoraustritt
besonders tief gehalten werden kann. Dies kann zu einer Verbesserung der Systemleistung
führen.
[0023] Es wird jedoch, durch die Verringerung der Wärmeübertragungsfläche im Kondensationsbereich,
welcher dem ersten Bereich des ersten Strömungskanals entspricht, die Wärmeübertragung
verschlechtert. Dies wirkt sich negativ auf den Druck auf der Hochdruckseite des Kältemittelkreislaufes
aus, was insgesamt zu einer schlechteren Systemleistung führt.
[0024] Daher ist eine Begrenzung der Unterkühlstrecke auf die oben angegebenen Volumenanteile
vorteilhaft im Sinne der Effizienz des Kondensators.
[0025] Weiterhin ist es zu bevorzugen, wenn die Kühlmittelzuleitung und die Kühlmittelableitung
des zweiten Strömungskanals, entlang der Durchströmungsrichtung eines Kanals zwischen
den Scheibenelementen betrachtet, an gegenüberliegenden Endbereichen des Kondensators
angeordnet sind.
[0026] Die Anordnung der Kühlmittelzuleitung und der Kühlmittelableitung an gegenüberliegenden
Endbereichen des Kondensators ist besonders vorteilhaft, wenn das Kühlmittel den Kondensator
ohne wesentliche Umlenkung durchströmen soll.
[0027] Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann es vorgesehen
sein, dass der erste Bereich und/oder der zweite Bereich des ersten Strömungskanals
innerhalb des Kondensators ein oder mehrmals in seiner Hauptdurchströmungsrichtung
umgelenkt wird.
[0028] Durch eine einfache oder mehrfache Umlenkung der Strömungsrichtung kann erreicht
werden, dass das Kältemittel und das Kühlmittel entweder im Gleichstrom oder im Gegenstrom
zueinander strömen. Dadurch kann der Wärmeübertrag zwischen Kühlmittel und Kältemittel
beeinflusst werden.
[0029] Darüber hinaus kann es vorteilhaft sein, wenn der zweite Strömungskanal innerhalb
des Kondensators zumindest einmal in seiner Hauptdurchströmungsrichtung um etwa 180°
umgelenkt wird.
[0030] Eine Umlenkung des zweiten Strömungskanals kann vorteilhaft sein, um das strömende
Kühlmittel mit dem Kältemittel in Gleichstrom oder Gegenstrom zu bringen. Der Wärmeübertrag
zwischen Kältemittel und Kühlmittel kann durch eine Umlenkung des zweiten Strömungskanals
beeinflusst werden.
[0031] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, dass der
zweite Strömungskanal in seiner Hauptdurchströmungsrichtung einmal um etwa 180° umgelenkt
wird, wodurch ein Hinströmbereich und ein Rückströmbereich entsteht, wobei das innere
Volumen des Hinströmbereichs des zweiten Strömungskanals und das innere Volumen des
Rückströmbereichs des zweiten Strömungskanals ungefähr gleich groß und/oder ungleich
groß sind.
[0032] Der Hinströmbereich des zweiten Strömungskanals und der Rückströmbereich können vorteilhafterweise
hinsichtlich ihres Volumens ungefähr gleich groß sein. Dies ist insbesondere hinsichtlich
der entstehenden Druckverluste für das Kühlmittel besonders vorteilhaft.
[0033] Für den Fall, dass sich die Trennung in Hinströmbereich und Rückströmbereich an der
Aufteilung in Kondensationsbereich und Unterkühlbereich orientiert, kann jedoch auch
eine ungleiche Verteilung vorteilhaft sein.
[0034] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn das Kühlmittel derart durch den zweiten Strömungskanal
strömt, dass es entlang der Hauptdurchströmungsrichtung des zweiten Strömungskanals
zuerst in thermischen Kontakt mit dem zweiten Bereich des ersten Strömungskanals tritt
oder es zuerst mit dem zweiten Bereich und wenigstens einem Abschnitt des ersten Bereichs
des ersten Strömungskanals in thermischen Kontakt tritt und jeweils nach der Umlenkung
im Wesentlichen in thermischen Kontakt mit dem ersten Bereich des ersten Strömungskanals
tritt.
[0035] Durch ein Einströmen des Kühlmittels derart, dass im Wesentlichen zuerst ein thermischer
Kontakt zwischen dem zweiten Bereich des zweiten Strömungskanals und dem Kühlmittel
stattfindet, kann die Ausgangstemperatur des Kältemittels aus dem Kondensator wirksam
reduziert werden. Das frisch in den Kondensator einströmende Kühlmittel weist seine
niedrigste Temperatur direkt am Fluideinlass auf. Dadurch ist der Wärmeübergang besonders
hoch. Um einen unnötig hohen Druckverlust infolge der ungleichen Volumenanteile zwischen
dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich des ersten Strömungskanals für das Kühlmittel
zu vermeiden, kann das Kühlmittel zusätzlich zu dem thermischen Kontakt mit dem zweiten
Bereich auch mit einem Abschnitt des ersten Bereichs des ersten Strömungskanals in
thermischen Kontakt gebracht werden. Auf diese Weise werden die Hinströmstrecke und
die Rückströmstrecke des Kühlmittels derart gestaltet, dass ein annähernd gleiches
inneres Volumen vorhanden ist, wodurch der innere Druckverlust reduziert wird.
[0036] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem ersten Bereich zur Enthitzung und
Kondensation des dampfförmigen Kältemittels und dem zweiten Bereich zur Unterkühlung
des kondensierten Kältemittels eine thermische Trennung vorhanden ist.
[0037] Durch eine thermische Trennung zwischen dem Kondensationsbereich und dem Unterkühlbereich
des Kondensators, kann eine thermische Wechselwirkung zwischen den Fluiden im Unterkühlbereich
und im Kondensationsbereich erreicht werden. Insbesondere kann eine erneute Erwärmung
des Kältemittels vermieden werden, was zu einer Steigerung der System leistung des
Kondensators führen kann.
[0038] In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass
die thermische Trennung als thermisch isolierende Scheibe, als Luftspalt, als Luft
führender Kanal, als Teil des zweiten Strömungskanals mit einem mehrfach ausgeführten
Kühlmittelpfad und/oder als Teil des zweiten Strömungskanals mit einer größeren Strömungsquerschnittsfläche
als der übrige zweite Strömungskanal ausgebildet ist.
[0039] Vorteilhafterweise kann die thermische Trennung durch eines der Scheibenelemente
des Kondensators realisiert werden, wodurch der konstruktive Aufwand minimal gehalten
wird. Speziell angefertigte Scheibenelemente können dagegen zu einer stärkeren thermischen
Trennung führen.
[0040] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Figurenbeschreibung beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0041] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen detailliert erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht eines Kondensators in Stapelscheibenbauweise, mit einem
außen am Gehäuse angeordneten Sammler,
- Fig. 2
- eine weitere Ansicht des Kondensators der Figur 1, wobei besonders die Leitung vom
Sammler zur Rückseite des Kondensators und die Ableitung des Kältemittels aus dem
Kondensator zu erkennen ist,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Kondensators in Stapelscheibenbauweise mit einem
außen angeordneten Sammler, wobei das Kühlmittel und das Kältemittel im Kondensationsbereich
im Gegenstrom zueinander strömen und im Unterkühlbereich im Gleichstrom zueinander
strömen,
- Fig. 4
- eine weitere schematische Ansicht eines Kondensators, wobei das Kühlmittel und das
Kältemittel sowohl im Kondensationsbereich als auch im Unterkühlbereich im Gegenstrom
zueinander strömen, und
- Fig.5
- eine weitere schematische Ansicht eines Kondensators, wobei das Kühlmittel innerhalb
des Kondensators umgelenkt wird und dadurch Bereiche innerhalb des Kondensators entstehen,
in denen das Kühlmittel und das Kältemittel sowohl im Gleichstrom als auch im Gegenstrom
zueinander strömen, wobei das Kältemittel durch den Unterkühlbereich aus dem Kondensationsbereich
in den Sammler überführt wird.
- Fig.6
- eine weitere schematische Ansicht eines Kondensators, wobei zwischen dem Kondensationsbereich
und dem Unterkühlbereich eine thermische Trennung durch einen doppelt ausgeführten
Kühlmittelpfad eingebracht ist.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0042] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kondensators 1 in Stapelscheibenbauweise.
Der Kondensator 1 besteht dabei aus einer Mehrzahl einzelner Scheibenelemente, welche
aufeinandergestapelt den Wärmeübertragerblock 7 bilden. Der Wärmeübertragerblock 7
ist in seinem Inneren so gestaltet, dass sich zwischen den einzelnen Scheibenelementen
eine Mehrzahl von Kanälen ergeben. Eine Anzahl dieser Kanäle ist einem ersten Strömungskanal
zugeordnet, welcher von einem Kältemittel durchströmt werden kann. Eine weitere Anzahl
der Kanäle ist einem zweiten Strömungskanal zugeordnet, welcher von einem Kühlmittel
durchströmt werden kann. Der erste Strömungskanal ist im Inneren des Wärmeübertragerblocks
7 mit dem zweiten Strömungskanal zumindest teilweise in thermischen Kontakt, sodass
ein Wärmeübertrag zwischen dem ersten Strömungskanal und dem zweiten Strömungskanal
stattfinden kann.
[0043] Über verschiedenartige Ausgestaltungen der Scheibenelemente kann erreicht werden,
dass im Inneren des Wärmeübertragerblocks 7 mehrere Strömungspfade für den ersten
beziehungsweise den zweiten Strömungskanal entstehen. Das durch den ersten Strömungskanal
beziehungsweise den zweiten Strömungskanal strömende Fluid kann durch die verschiedenen
Strömungspfade innerhalb des Wärmeübertragerblocks 7 umgelenkt werden und so insgesamt
einen längeren Strömungsweg innerhalb des Kondensators 1 zurücklegen.
[0044] An einer Außenfläche des Wärmeübertragerblocks 7 ist ein Sammler 2 angeordnet. Dieser
Sammler dient zur Bevorratung des Kältemittels, welches entlang des ersten Strömungskanals
fließt. Über den Sammler 2 kann eine Volumenschwankung des Kältemittels innerhalb
des Kondensators und des übrigen Kältemittelkreislaufs ausgeglichen werden. In vorteilhaften
Ausführungen kann der Sammler 2 Mittel zur Trocknung und Filterung des Kältemittels
aufweisen.
[0045] Der in Figur 1 gezeigte Sammler 2 weist ein zylindrisches Gehäuse auf und ist an
der Außenseite des Wärmeübertragerblocks 7 angeordnet. In alternativen Ausführungsformen
kann der Sammler 2 auch andere Bauformen aufweisen. Die Darstellung des Sammlers 2
ist beispielhaft.
[0046] Der Sammler 2 ist über Sammleranschlüsse 8 mit dem ersten Strömungskanal innerhalb
des Kondensators 1 verbunden und steht mit diesem in Fluidkommunikation. Der Kondensator
1 weist darüber hinaus einen Kältemitteleinlass 3 an seinem oberen linken Endbereich
auf. Am oberen rechten Endbereich weist der Kondensator 1 einen Kühlmittelauslass
6 auf. Am unteren rechten Endbereich weist der Kondensator 1 einen Kühlmitteleinlass
5 auf.
[0047] Ein Kältemittel kann so über den Kältemitteleinlass 3 in den ersten Strömungskanal
des Wärmeübertragerblocks 7 einströmen und sich durch die Kanäle, welche dem ersten
Strömungskanal zugeordnet sind verteilen. Aus dem ersten Strömungskanal 1 strömt das
Kältemittel sodann über die Sammleranschlüsse 8 in den Sammler 2. Vom Sammler 2 strömt
das Kältemittel zurück in den Wärmeübertragerblock 7 und verteilt sich weiter durch
den ersten Strömungskanal des Wärmeübertragerblocks 7. Schließlich strömt das Kältemittel
über den Kältemittelauslass 4, welcher auf der dem Betrachter abgewandten Rückseite
des Kondensators 1 angeordnet ist, aus dem Wärmeübertragerblock 7 des Kondensators
1 aus.
[0048] Das Kühlmittel strömt durch den Kühlmitteleinlass 5 in den zweiten Strömungskanal
des Wärmeübertragerblocks 7 und verteilt sich entlang dieses Strömungskanals im Wärmeübertragerblock
und strömt letztlich durch den Kühlmittelauslass 6 aus dem Kondensator aus.
[0049] Der erste Strömungskanal ist in einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich eingeteilt.
Der erste Bereich erstreckt sich vom Kältemitteleinlass 3 bis zum Übergang in den
Sammler 2. Der zweite Bereich des ersten Strömungskanals erstreckt sich vom Auslass
des Sammlers 2 bis zum Kältemittelauslass 4 des Kondensators 1. Das Kühlmittel, welches
durch den zweiten Strömungskanal strömt, ist sowohl mit dem ersten Bereich als auch
mit dem zweiten Bereich des ersten Strömungskanals in thermischem Kontakt, wodurch
ein Wärmeübergang entsteht.
[0050] Die Figur 2 zeigt eine Rückansicht des Kondensators 1 der Figur 1. Es sind insbesondere
die Rohrleitung 10 und der Fluidauslass 4 zu erkennen. Die Rohrleitung 10 stellt dabei
die Fluidleitung dar, welche vom Auslass des Sammlers 2 zum Wärmeübertragerblock 7
zurückführt und das Kältemittel wieder zwischen die Scheibenelemente leitet.
[0051] Die Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Kondensators 20. Eine mögliche
Ausgestaltung des Kondensators der Figuren 3 bis 5 ist in den Figuren 1 und 2 gezeigt.
Die Verläufe der äußeren Rohrleitungen sowie die Anordnung des Sammlers können dabei
von den in Figur 1 und 2 gezeigten Beispielen abweichen. Ebenso die Anzahl der verwendeten
Scheibenelemente sowie die Anordnung der einzelnen Fluideinlässe und Fluidauslässe
am Wärmeübertragerblock.
[0052] Der in Figur 3 gezeigte Kondensator 20 weist einen außen angeordneten Sammler 21
auf.
[0053] Mit dem Bezugszeichen 27 ist die Kühlmittelzuleitung zum Kondensator 20 dargestellt.
Mit dem Bezugszeichen 28 ist die Kühlmittelableitung des Kondensators 20 dargestellt.
Das Kühlmittel strömt entlang der Strömungswege 31, 32 entlang des bereits vorher
angesprochenen zweiten Strömungskanals durch den Kondensator 20. In Figur 3 strömt
das Kühlmittel ohne Umlenkung sowohl durch den ersten Bereich des ersten Strömungskanals,
weicher einen Kondensationsbereich 34 darstellt, als auch durch den zweiten Bereich
des ersten Strömungskanals, welcher einen Unterkühlbereich 35 darstellt.
[0054] Der Kondensationsbereich 34 ist im Verhältnis zum Unterkühlbereich 35 größer dimensioniert
und nimmt anteilig am Gesamtvolumen des ersten Strömungskanals 1 einen größeren Anteil
an.
[0055] Um allgemein eine optimale Funktion eines Kondensators zu gewährleisten, ist es anzustreben,
dass das Verhältnis zwischen dem Kondensationsbereich und dem Unterkühlbereich in
einem gewissen maximalen Verhältnis zueinander steht. Es ist daher ratsam, dass das
Innenvolumen des ersten Strömungskanals, welches dem Unterkühlbereich zugeordnet ist,
im Verhältnis zum Innenvolumen des ersten Strömungskanals, welches der Kondensationsfläche
zugeordnet ist, nicht größer als 40% des Gesamtinnenvolumens des ersten Strömungskanals
ist. Vorteilhafterweise ist es anzustreben, dass das Innenvolumen des ersten Strömungskanals,
welches dem Unterkühlbereich zugeordnet ist, sogar nicht größer als 20% wird, optimal
ist eine Aufteilung des Gesamtinnenvolumens des ersten Strömungskanals in ca. 5% bis
15% des Volumens für die Unterkühlstrecke und 85% bis 95% des Innenvolumens für den
Kondensationsbereich.
[0056] Dem Kondensator 20 der Figur 3 wird über die erste Fluidzuleitung 23 ein Kältemittel
in den Kondensationsbereich 34 zugeführt. Dort strömt es verteilt über die einzelnen
Kanäle des Kondensationsbereichs 34 nach unten und tritt über die erste Fluidableitung
24 in den Sammler 21 ein. Vom Sammler 21 wird das nun vollständig kondensierte Kältemittel
entlang der Fluidleitung 33 über die zweite Fluidzuleitung 25 in den Unterkühlbereich
35 eingeleitet. Die Ableitung des Kältemittels aus dem Kondensationsbereich 34 sowie
die Zuleitung in den Unterkühlbereich 35 finden dabei am unteren Endbereich des Kondensators
20 statt. Das Kältemittel strömt sodann im Unterkühlbereich 35 nach oben und strömt
über die zweite Fluidableitung 26 aus dem Kondensator 20 aus.
[0057] Über die Pfeile mit den Bezugszeichen 29 und 30 ist der Strömungsweg des Kältemittels
im Inneren des Kondensators dargestellt. Die Pfeile mit dem Bezugszeichen 31 und 32
stellen den Strömungsweg des Kühlmittels innerhalb des Kondensators 20 dar. Es ist
zu erkennen, dass das Kühlmittel im Gegenstrom zum Kältemittel im Kondensationsbereich
34 strömt und im Gleichstrom im Unterkühlbereich 35. Durch eine Umkehrung der Durchströmungsrichtung
des Kühlmittels ist auch eine Umkehrung dieser Verhältnisse erreichbar.
[0058] In Figur 3 ist ein Kondensator 20 dargestellt, in dem sowohl innerhalb des Kondensationsbereichs
34 als auch des Unterkühlbereichs 35 keine gesonderte Umlenkung des Kühlmittels oder
des Kältemittels stattfindet.
[0059] Die Figur 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung eines Kondensators 40. Der Kondensator
40 weist einen Wärmeübertragerblock 42 auf, welcher wie in den Figuren 1 und 2 beschrieben,
aus einer Mehrzahl von Scheibenelementen besteht. Am Äußeren des Kondensators 40 ist
ein Sammler 41 angeordnet, welcher mit dem Kondensator 42 in Fluidkommunikation steht.
Wie auch in der Figur 3 wird das Kühlmittel im Wesentlichen ohne Umlenkung entlang
seiner Hauptdurchströmungsrichtung durch den Kondensator 40 geströmt. Die Kühlmittelzuleitung
47 ist am unteren Bereich des Kondensators 40 angeordnet. Die Kühlmittelableitung
48 ist am oberen Bereich des Kondensators 40 angeordnet.
[0060] In allen Figuren 3 bis 5 ist die Positionierung sowohl der Fluidzuleitung als auch
der Fluidableitung sowohl für das Kühlmittel als auch für das Kältemittel lediglich
angedeutet. Die schematische Darstellung vermag nicht die genaue Positionierung der
Zuleitungen beziehungsweise Ableitungen an den Außenflächen der Kondensatoren darzustellen.
Die Zuleitungen beziehungsweise Ableitungen können vornehmlich an den Stirnflächen
des Kondensators angeordnet sein, welche sich durch das jeweils oberste beziehungsweise
unterste Scheibenelement des Wärmeübertragerblocks ergeben. Eine Zuführung an den
Seitenflächen der Scheibenelemente ist konstruktiv sehr aufwendig und nur bedingt
möglich. Die Zuführung der Fluide in die einzelnen Kanäle innerhalb des Kondensators
kann durch die bauliche Gestaltung der einzelnen Scheibenelemente auf unterschiedlichste
Art erfolgen.
[0061] Das Fluid kann beispielsweise direkt in den ersten Kanal, welcher sich zwischen dem
ersten und dem zweiten Scheibenelement ergibt, geleitet werden. Alternativ kann das
Fluid beispielsweise auch durch eine Verschließung einzelner Scheibenelemente beziehungsweise
durch das Einführen eines Tauchrohres in jeden anderen Kanal zwischen den Scheibenelementen
eingeleitet werden. Die Möglichkeiten der Aufteilung der einzelnen Kanäle in den ersten
Strömungskanal beziehungsweise den zweiten Strömungskanal innerhalb des Kondensators
entsprechen im Wesentlichen denen, die bereits im Stand der Technik bekannt sind.
[0062] In Figur 4 strömt das Kältemittel über die erste Fluidzuleitung 43 im oberen Bereich
des Kondensators 40 in den Kondensationsbereich 54. Es strömt entlang des Strömungsweges
49 im Kondensationsbereich nach unten und strömt über die erste Fluidableitung 44
in den Sammler 41 über. Vom Sammler 41 wird das vollständig kondensierte Kältemittel
über die Fluidleitung 53 zur zweiten Fluidzuleitung 45 geleitet. Welche im Gegensatz
zur Figur 3 nun im oberen Bereich des Kondensators 40 auf der Seite der Unterkühlstrecke
55 angeordnet ist. Das Kältemittel strömt sodann entlang des Strömungsweges 50 im
Unterkühlbereich 55 des Kondensators 40 nach unten und strömt letztlich über die zweite
Fluidableitung 46 aus dem Kondensator 40 aus.
[0063] Durch die nicht umgelenkte Strömung des Kühlmittels von unten nach oben durch den
Kondensator 40 und die Zuführung des Kältemittels im oberen Bereich des Kondensators
40 ist das Kühlmittel mit dem Kältemittel sowohl im Kondensationsbereich 54 als auch
im Unterkühlbereich 55 im Gegenstrom.
[0064] Durch eine Umkehrung der Durchströmungsrichtung des Kühlmittels kann erreicht werden,
dass sowohl im Kondensationsbereich 54 als auch im Unterkühlbereich 55 das Kältemittel
mit dem Kühlmittel im Gleichstrom strömt. Um einen höheren Wärmeübergang zwischen
dem Kältemittel und dem Kühlmittel zu erzeugen, ist jedoch eine Auslegung gemäß der
Figur 4 zu bevorzugen.
[0065] Die Figur 5 zeigt eine weitere Ausführung eines Kondensators 60. Der Kondensator
60 weist einen Wärmeübertragerblock 62 auf, der, wie bereits zuvor beschrieben, aus
den einzelnen Scheibenelementen gebildet ist. Weiterhin weist der Kondensator 60 einen
Kondensationsbereich 81 sowie einen Unterkühlbereich 82 auf. Im Gegensatz zu den vorausgegangenen
Figuren 3 und 4 ist nun der Kondensationsbereich 81 in mehrere Strömungspfade 79,
80 aufgeteilt. Der Kondensationsbereich 81 wird in der Darstellung der Figur 5 aus
dem Strömungspfad 79 und dem Strömungspfad 80 gebildet. Der Unterkühlbereich 82 ist
aus dem Strömungspfad 77 gebildet. Zwischen dem Strömungspfad 80 und dem Strömungspfad
79 erfährt das Kältemittel eine Umlenkung um etwa 180°. Jeder der Strömungspfade 77,
79 und 80 des Kondensationsbereichs 81 und des Unterkühlbereichs 82 kann aus einer
Einzahl oder einer Mehrzahl von Kanälen des ersten Strömungskanals bestehen.
[0066] In alternativen Ausgestaltungen ist auch eine Unterteilung sowohl des Kondensationsbereichs
als auch des Unterkühlbereichs in eine abweichende Anzahl von Strömungspfaden denkbar.
Die Unterteilung des Kondensationsbereichs 81 in zwei Strömungspfade 79, 80 dient
hier der besseren Darstellung, Um ein Durchströmungsprinzip analog der Figur 5 zu
erhalten, ist es jedoch vorteilhaft, wenn die Anzahl der Strömungspfade im Kondensationsbereich
81 gerade und im Unterkühlbereich 82 ungerade ist.
[0067] Außerhalb des Kondensators 60 ist ein Sammler 61 angeordnet durch welchen das Kältemittel
strömt. Das Kühlmittel wird abweichend zu den Figuren 3 und 4 nun nicht ohne Umlenkung
durch den Kondensator geleitet sondern erfährt innerhalb des Kondensators 60 eine
Umlenkung um 180°, wodurch im Kondensator eine Hinströmstrecke und eine Rückströmstrecke
entsteht.
[0068] Das Kühlmittel wird über die Kühlmittelzuleitung 67 in den oberen Bereich des Kondensators
60 eingeleitet und im unteren Bereich des Kondensators 60 umgelenkt, um anschließend
nach oben weiterzuströmen und über die Kühlmittelableitung 68 aus dem Kondensator
60 auszuströmen. Um diese Umlenkung zu realisieren, sind die Kanäle im Inneren des
Wärmeübertragerblocks 62, welche dem zweiten Strömungskanal zugeordnet sind, über
die bauliche Gestaltung der jeweiligen Scheibenelemente einander so zugeordnet, dass
das Kühlmittel in einem Abschnitt des zweiten Strömungskanals aus dem oberen Bereich
in den unteren Bereich des Kondensators 60 strömen kann. Dort strömt es in dem Rest
des zweiten Strömungskanals über und entlang der Kanäle des zweiten Strömungskanals
in den oberen Bereich des Kondensators zurück.
[0069] In der in Figur 5 gezeigten Darstellung erstreckt sich die Hinströmstrecke des Kühlmittels
auf die Kanäle des zweiten Strömungskanals, welche in direktem thermischen Austausch
mit dem Unterkühlbereich 82 des ersten Strömungskanals stehen und auf eine Anzahl
von Kanälen des zweiten Strömungskanals, die in thermischen Kontakt mit dem Kondensationsbereich
81 des ersten Strömungskanals stehen. Die Rückströmstrecke des Kühlmittels ist auf
die Kanäle des zweiten Strömungskanals begrenzt, welche in direktem thermischen Austausch
mit dem Kondensationsbereich 81 des ersten Strömungskanals stehen. Eine abweichende
Aufteilung ist ebenso vorsehbar.
[0070] Um einen möglichst gleichmäßigen Druckverlust sowohl in der Hinströmstrecke als auch
in der Rückströmstrecke des Kühlmittels zu erreichen ist es vorteilhaft, wenn die
Kanäle, welche den zweiten Strömungskanal in Summe bilden, ungefähr zu gleichen Teilen
der Hinströmstrecke und der Rückströmstrecke des Kühlmittels zugeordnet sind.
[0071] Die Aufteilung des zweiten Strömungskanals in Hinströmstrecke und Rückströmstrecke
muss damit nicht mit der Aufteilung des ersten Strömungskanals in den Kondensationsbereich
81 und den Unterkühlbereich 82 deckungsgleich sein.
[0072] Das Kältemittel wird dem Kondensator 60 über eine erste Fluidzuleitung 63 im oberen
Bereich zugeführt. Das Kältemittel strömt dann entlang des ersten Strömungspfades
80 entlang des Strömungsweges 69 in den unteren Bereich des Kondensators 60. Dort
erfährt es durch eine entsprechende Verbindung der inneren Scheibenelemente eine Umlenkung
und strömt sodann durch den Strömungspfad 79 entlang des Strömungsweges 71 zurück
in den oberen Bereich des Kältemittels. Sowohl der Strömungspfad 80 als auch der Strömungspfad
79 sind dem Kondensationsbereich 81 zugeordnet. Vom oberen Bereich des Strömungspfads
79 strömt das Kältemittel über eine erste Fluidableitung 64 in den oberen Bereich
des Sammlers 61 ein.
[0073] Nach dem Durchströmen des Sammlers 61 strömt das vollständig kondensierte Kältemittel
über eine zweite Fluidzuleitung 65 in den unteren Bereich des Kondensators 60, welcher
dem Unterkühlbereich 82 zugeordnet ist. Das Kältemittel strömt dann im Strömungspfad
77 entlang des Strömungswegs 72 zurück in den oberen Bereich des Kondensators, wo
es schließlich über die zweite Fluidableitung 66 aus dem Kondensator 60 abgeleitet
wird.
[0074] Über die beschriebene Führung des Kühlmittels und die beschriebene Führung des Kältemittels
ergibt sich, dass das Kühlmittel und das Kältemittel im gesamten Kondensator 60 im
Gegenstrom strömen.
[0075] Die Überleitung des Kältemittels aus dem Kondensationsbereich 81 zum Sammler 61 erfolgt
durch den Unterkühlbereich 82 des Kondensators 60. Dies ist durch eine entsprechende
Auslegung der einzelnen Scheibenelemente realisiert.
[0076] Der in Figur 5 gezeigte Kondensator 60 weist zwei Strömungspfade 79, 80 im Kondensationsbereich
81 des ersten Strömungskanals auf. Der Unterkühlbereich 82 weist nur einen Strömungspfad
auf. In abweichenden Ausführungen können auch abweichende Anzahlen der Strömungspfade
vorgesehen sein. Um das gleiche Durchströmungsprinzip wie in Figur 5 zu erhalten,
ist es vorteilhaft, wenn die Anzahl an Strömungspfaden im Kondensationsbereich gerade
ist und die Anzahl an Strömungspfaden im Unterkühlbereich ungerade ist.
[0077] Die einzelnen Verbindungsleitungen zwischen Wärmeübertragerblock und Sammler können
entweder direkt mit dem Wärmeübertragerblock mitgelötet werden oder nachträglich durch
innenliegende beziehungsweise außenliegende Rohre realisiert werden. Ebenso ist es
vorsehbar die Zuleitung beziehungsweise Ableitung zwischen Wärmeübertragerblock und
Sammler über eine entsprechende Gestaltung der beiden äußeren Scheibenelemente vorzunehmen.
Beispielsweise ist es vorsehbar, dass Kanäle in die beiden äußeren oder auch in nur
einer der äußeren Scheibenelemente integriert werden, welche als Zuleitung beziehungsweise
Ableitung genutzt werden können.
[0078] Die Figur 6 zeigt eine schematische Schnittansicht des Kondensators. Insbesondere
sind die einzelnen Scheibenelemente zu erkennen, zwischen welchen die Kanäle ausgebildet
sind, die zum ersten Strömungskanal oder zum zweiten Strömungskanal gehören.
[0079] Der erste Strömungskanal ist von einem Kältemittel durchflossen. Die Kanäle, die
zum ersten Strömungskanal gehören sind schraffiert und mit dem Bezugszeichen 93 markiert.
Die zum zweiten Strömungskanal gehörigen Kanäle sind von einem Kühlmittel durchströmt
und mit dem Bezugszeichen 94 markiert.
[0080] Weiterhin ist in Figur 6 die thermische Trennschicht 92 dargestellt, weiche zwischen
dem Kondensationsbereich 90 und dem Unterkühlbereich 91 des Kondensators angeordnet
ist. Durch die thermische Trennschicht 92 wird ein ungewollter Wärmeübertrag zwischen
den Fluiden im Unterkühlbereich 91 und dem Kondensationsbereich 90 verhindert.
[0081] Die thermische Trennschicht kann dabei beispielsweise durch einen luftgefüllten Kanal
zwischen zwei Scheibeneiementen gebildet sein, durch einen Luftspalt zwischen zwei
benachbarten Scheibenelementen oder eine Anordnung mehrerer Kühlmittelkanäle nebeneinander.
Die genannten Möglichkeiten zur Ausbildung einer thermischen Trennschicht sind beispielhaft
und besitzen keinen beschränkenden Charakter. In besonders vorteilhaften Ausführungen,
wird insbesondere der Wärmeübergang auf das Kältemittel, also eine Erwärmung des Kältemittels
vermieden.
1. Kondensator (1, 20, 40, 60) in Stapelscheibenbauweise, wobei ein Wärmeübertragerblock
(7, 22, 42, 62) aus einer Mehrzahl von Scheibenelementen gebildet ist, die aufeinandergestapelt
zueinander benachbarte Kanäle zwischen den Scheibenelementen ausbilden, wobei eine
erste Anzahl der Kanäle einem ersten Strömungskanal zugeordnet ist und eine zweite
Anzahl der Kanäle einem zweiten Strömungskanal zugeordnet ist, und durch den ersten
Strömungskanal ein Kältemittel strömbar ist und durch den zweiten Strömungskanal ein
Kühlmittel strömbar ist, wobei der erste Strömungskanal einen ersten Bereich zur Enthitzung
und Kondensation (34, 54, 81) des dampfförmigen Kältemittels aufweist und einen zweiten
Bereich zur Unterkühlung ( 35, 55, 82) des kondensierten Kältemittels aufweist, wobei
zumindest ein Abschnitt des ersten Strömungskanals mit zumindest einem Abschnitt des
zweiten Strömungskanals in thermischen Kontakt steht, und der erste Bereich eine erste
Fluidzuleitung (23, 43, 63) und eine erste Fluidableitung (24, 44, 64) aufweist und
der zweite Bereich eine zweite Fluidzuleitung (25, 45, 65) und eine zweite Fluidableitung
(26, 46, 66) aufweist, wobei der Kondensator (1, 20, 40, 60) einen Sammler (2, 21,
41, 61) zur Bevorratung des Kältemittels aufweist, und ein Kältemittelübertritt aus
dem ersten Bereich in den zweiten Bereich durch den Sammler (2, 21, 41, 61) führt,
wobei der Sammler (2, 21, 41, 61) über die erste Fluidableitung (24, 44, 64), welche
auch den Fluideinlass des Sammlers (2, 21, 41, 61) bildet, mit dem ersten Bereich
in Fluidkommunikation steht, und über die zweite Fluidzuleitung (25, 45, 65), welche
auch den Fluidauslass des Sammlers (2, 21, 41, 61) bildet, mit dem zweiten Bereich
in Fluidkommunikation steht, wobei der Sammler (2, 21, 41, 61) an einer Außenfläche
des Wärmeübertragerblocks (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fluidableitung (24, 44, 64) außerhalb des Wärmeübertragerblocks (7, 22,
42, 62) angeordnet ist und die zweite Fluidzuleitung (25, 45, 65) außerhalb des Wärmeübertragerblocks
(7, 22, 42, 62) angeordnet ist.
2. Kondensator (1, 20, 40, 60) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel im zweiten Strömungskanal und das Kältemittel im ersten Strömungskanal
im Gleichstrom zueinander und/oder im Gegenstrom zueinander strömbar sind.
3. Kondensator (1, 20, 40, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fluidableitung (24, 44, 64) und/oder die zweite Fluidzuleitung (25, 45,
65) durch eine Rohrleitung (10) gebildet sind.
4. Kondensator (1, 40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fluidzuleitung (43) und die zweite Fluidzuleitung (45), betrachtet entlang
der Hauptdurchströmungsrichtung eines Kanals zwischen den Scheibenelementen, am gleichen
Endbereich des Kondensators (1, 40) angeordnet sind, wobei die erste Fluidableitung
(44) und die zweite Fluidableitung (46) am gegenüberliegenden Endbereich des Kondensators
(1, 40) angeordnet sind.
5. Kondensator (1, 20, 40, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Volumenanteil des zweiten Bereichs des ersten Strömungskanals maximal
ca. 40%, dabei vorzugsweise ca. 20%, dabei vorzugsweise zwischen ca. 5% und ca. 15%
des inneren Gesamtvolumens des ersten Strömungskanals ausmacht.
6. Kondensator (1, 20, 40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelzuleitung (5, 27, 47) und die Kühlmittelableitung (6, 28, 48) des zweiten
Strömungskanals, entlang der Durchströmungsrichtung eines Kanals zwischen den Scheibenelementen
betrachtet, an gegenüberliegenden Endbereichen des Kondensators (1, 20, 40) angeordnet
sind.
7. Kondensator (1, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich und/oder der zweite Bereich des ersten Strömungskanals innerhalb
des Kondensators (1, 60) ein oder mehrmals in seiner Hauptdurchströmungsrichtung umgelenkt
wird.
8. Kondensator (1, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Strömungskanal innerhalb des Kondensators (1, 60) zumindest einmal in
seiner Hauptdurchströmungsrichtung um etwa 180° umgelenkt wird.
9. Kondensator (1, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Strömungskanal in seiner Hauptdurchströmungsrichtung einmal um etwa 180°
umgelenkt wird, wodurch ein Hinströmbereich und ein Rückströmbereich entsteht, wobei
das innere Volumen des Hinströmbereichs des zweiten Strömungskanals und das innere
Volumen des Rückströmbereichs des zweiten Strömungskanals gleich groß oder ungleich
groß sind.
10. Kondensator (1, 60) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel derart durch den zweiten Strömungskanal strömt, dass es entlang der
Hauptdurchströmungsrichtung des zweiten Strömungskanals zuerst in thermischen Kontakt
mit dem zweiten Bereich des ersten Strömungskanals tritt oder es zuerst mit dem zweiten
Bereich und wenigstens einem Abschnitt des ersten Bereichs des ersten Strömungskanals
in thermischen Kontakt tritt und jeweils nach der Umlenkung im Wesentlichen in thermischen
Kontakt mit dem ersten Bereich des ersten Strömungskanals tritt.
11. Kondensator (1, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Bereich zur Enthitzung und Kondensation des dampfförmigen Kältemittels
und dem zweiten Bereich zur Unterkühlung des kondensierten Kältemittels eine thermische
Trennung vorhanden ist.
12. Kondensator (1, 60) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Trennung als thermisch isolierende Scheibe, als Luftspalt, als Luft
führender Kanal, als Teil des zweiten Strömungskanals mit einem mehrfach ausgeführten
Kühlmittelpfad und/oder als Teil des zweiten Strömungskanals mit einer größeren Strömungsquerschnittsfläche
als der übrige zweite Strömungskanal ausgebildet ist.
1. A condenser (1, 20, 40, 60) in stacked-plate construction, wherein a heat exchanger
block (7, 22, 42, 62) is formed of a plurality of plate elements, which, stacked one
on top of another, form mutually adjacent channels between the plate elements, wherein
a first number of the channels is assigned to a first flow channel and a second number
of the channels is assigned to a second flow channel, and a refrigerant is flowable
through the first flow channel and a coolant is flowable through the second flow channel,
wherein the first flow channel has a first region for the desuperheating and condensation
(34, 54, 81) of the vaporous refrigerant and a second region for the supercooling
(35, 55, 82) of the condensed refrigerant, wherein at least a portion of the first
flow channel is in thermal contact with at least a portion of the second flow channel,
and the first region has a first fluid supply line (23, 43, 63) and a first fluid
discharge line (24, 44, 64) and the second region has a second fluid supply line (25,
45, 65) and a second fluid discharge line (26, 46, 66), wherein the condenser (1,
20, 40, 60) has a receiver (2, 21, 41, 61) for storing the refrigerant, and a refrigerant
crossover from the first region into the second region leads through the receiver
(2, 21, 41, 61), wherein the receiver (2, 21, 41, 61) is in fluid communication with
the first region via the first fluid discharge line (24, 44, 64), which also forms
the fluid inlet of the receiver (2, 21, 41, 61), and is in fluid communication with
the second region via the second fluid supply line (25, 45, 65), which also forms
the fluid outlet of the receiver (2, 21, 41, 61), wherein the receiver (2, 21, 41,
61) is disposed on an outer surface of the heat exchanger block (7), characterised in that the first fluid discharge line (24, 44, 64) is disposed outside the heat exchanger
block (7, 22, 42, 62) and the second fluid supply line (25, 45, 65) is disposed outside
the heat exchanger block (7, 22, 42, 62).
2. The condenser (1, 20, 40, 60) as claimed in claim 1, characterised in that the coolant in the second flow channel and the refrigerant in the first flow channel
are flowable in co-current flow to each other and/or in counter-current flow to each
other.
3. The condenser (1, 20, 40, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the first fluid discharge line (24, 44, 64) and/or the second fluid supply line (25,
45, 65) are formed by a pipeline (10).
4. The condenser (1, 40) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the first fluid supply line (43) and the second fluid supply line (45), viewed along
the principal direction of flow through a channel between the plate elements, are
disposed at the same end region of the condenser (1, 40), wherein the first fluid
discharge line (44) and the second fluid discharge line (46) are disposed at the opposite
end region of the condenser (1, 40).
5. The condenser (1, 20, 40, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the internal volume share of the second region of the first flow channel represents
maximally about 40%, here preferably about 20%, here preferably between about 5% and
about 15% of the internal total volume of the first flow channel.
6. The condenser (1, 20, 40) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the coolant supply line (5, 27, 47) and the coolant discharge line (6, 28, 48) of
the second flow channel, viewed along the direction of flow through a channel between
the plate elements, are disposed at opposite end regions of the condenser (1, 20,
40).
7. The condenser (1, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the first region and/or the second region of the first flow channel inside the condenser
(1, 60) are/is diverted one or more times in their/its principal direction of flow.
8. The condenser (1, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the second flow channel inside the condenser (1, 60) is diverted at least once in
its principal direction of flow through around 180°.
9. The condenser (1, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the second flow channel is diverted once in its principal direction of flow through
around 180°, whereby a forward flow region and a return flow region are formed, wherein
the internal volume of the forward flow region of the second flow channel and the
internal volume of the return flow region of the second flow channel are approximately
equal in size and/or unequal in size.
10. The condenser (1, 60) as claimed in claim 9, characterised in that the coolant flows through the second flow channel in such a way that, along the principal
direction of flow through the second flow channel, it first enters into thermal contact
with the second region of the first flow channel or it first enters into thermal contact
with the second region and at least a portion of the first region of the first flow
channel and, respectively after the diversion, enters substantially into thermal contact
with the first region of the first flow channel.
11. The condenser (1, 60) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a thermal separation is present between the first region for the desuperheating and
condensation of the vaporous refrigerant and the second region for the supercooling
of the condensed refrigerant.
12. The condenser (1, 60) as claimed in claim 11, characterised in that the thermal separation is configured as a thermally insulating plate, as an air gap,
as an air-conducting channel, as a part of the second flow channel having a multiple
coolant path and/or as a part of the second flow channel having a larger flow cross-sectional
area than the rest of the second flow channel.
1. Condenseur (1, 20, 40, 60) du type à plaques empilées, où un bloc d'échangeur de chaleur
(7, 22, 42, 62) est formé par une pluralité d'éléments de plaques qui forment, entre
lesdits éléments de plaques, des conduits empilés les uns sur les autres et adjacents
les uns aux autres, où une première quantité desdits conduits est associée à un premier
conduit d'écoulement et une seconde quantité desdits conduits est associée à un deuxième
conduit d'écoulement, et un fluide frigorigène peut circuler à travers le premier
conduit d'écoulement et un liquide de refroidissement peut circuler à travers le deuxième
conduit d'écoulement, où le premier conduit d'écoulement présente une première zone
servant à la désurchauffe et à la condensation (34, 54, 81) du fluide frigorigène
à l'état de vapeur et présente une seconde zone servant au surrefroidissement (35,
55, 82) du fluide frigorigène condensé, où au moins une partie du premier conduit
d'écoulement est en contact thermique avec au moins une partie du deuxième conduit
d'écoulement, et la première zone présente une première arrivée de fluide (23, 43,
63) et une première évacuation de fluide (24, 44, 64), et la seconde zone présente
une seconde arrivée de fluide (25, 45, 65) et une seconde évacuation de fluide (26,
46, 66), où le condenseur (1, 20, 40, 60) présente un collecteur (2, 21, 41, 61) servant
au stockage du fluide frigorigène, et un passage de fluide frigorigène mène, à travers
le collecteur (2, 21, 41, 61), de la première zone dans la seconde zone, où le collecteur
(2, 21, 41, 61), via la première évacuation de fluide (24, 44, 64) qui forme également
l'entrée de fluide du collecteur (2, 21, 41, 61), est en communication fluidique avec
la première zone, et ledit collecteur, via la seconde arrivée de fluide (25, 45, 65)
qui forme également la sortie de fluide du collecteur (2, 21, 41, 61), est en communication
fluidique avec la seconde zone, où le collecteur (2, 21, 41, 61) est disposé sur une
surface extérieure du bloc d'échangeur de chaleur (7), caractérisé en ce que la première évacuation de fluide (24, 44, 64) est disposée à l'extérieur du bloc
d'échangeur de chaleur (7, 22, 42, 62), et la seconde arrivée de fluide (25, 45, 65)
est disposée à l'extérieur du bloc d'échangeur de chaleur (7, 22, 42, 62).
2. Condenseur (1, 20, 40, 60) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement en circulation dans le deuxième conduit d'écoulement
et le fluide frigorigène en circulation dans le premier conduit d'écoulement peuvent
s'écouler dans un flux de même direction l'un par rapport à l'autre ou dans un flux
de direction opposée l'un par rapport à l'autre.
3. Condenseur (1, 20, 40, 60) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première évacuation de fluide (24, 44, 64) et / ou la seconde arrivée de fluide
(25, 45, 65) sont formées par une conduite tubulaire (10).
4. Condenseur (1, 40) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première arrivée de fluide (43) et la seconde arrivée de fluide (45), considérées
en regardant le long de la direction de circulation principale d'un conduit se trouvant
entre les éléments de plaques, sont disposées au niveau de la même zone d'extrémité
du condenseur (1, 40), où la première évacuation de fluide (44) et la seconde évacuation
de fluide (46) sont disposées au niveau de la zone d'extrémité opposée du condenseur
(1, 40).
5. Condenseur (1, 20, 40, 60) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la proportion intérieure en volume de la seconde zone du premier conduit d'écoulement
représente au maximum 40 % environ, ici de préférence 20 % environ, ici de préférence
entre 5 % environ et 15 % environ du volume total intérieur du premier conduit d'écoulement.
6. Condenseur (1, 20, 40) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arrivée de liquide de refroidissement (5, 27, 47) et l'évacuation de liquide de
refroidissement (6, 28, 48) du deuxième conduit d'écoulement, considérées en regardant
le long de la direction de traversée d'un conduit se trouvant entre les éléments de
plaques, sont disposées au niveau de zones d'extrémités opposées du condenseur (1,
20, 40).
7. Condenseur (1, 60) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première zone et / ou la seconde zone du premier conduit d'écoulement se trouvant
à l'intérieur du condenseur (1, 60) est redirigée une ou plusieurs fois dans sa direction
de circulation principale.
8. Condenseur (1, 60) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième conduit d'écoulement se trouvant à l'intérieur du condenseur (1, 60)
est redirigé au moins une fois de 180° environ dans sa direction de circulation principale.
9. Condenseur (1, 60) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième conduit d'écoulement est redirigé une fois de 180° environ dans sa direction
de circulation principale, redirection de flux à la suite de laquelle il se produit
une zone d'afflux et une zone de reflux, où le volume intérieur de la zone d'afflux
du deuxième conduit d'écoulement et le volume intérieur de la zone de reflux du deuxième
conduit d'écoulement sont de taille égale ou de taille différente.
10. Condenseur (1, 60) selon la revendication 9, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement circule à travers le deuxième conduit d'écoulement
de manière telle, que ledit liquide de refroidissement, le long de la direction de
circulation principale du deuxième conduit d'écoulement, entre en contact thermique
d'abord avec la seconde zone du premier conduit d'écoulement, ou bien entre en contact
thermique d'abord avec la seconde zone et avec au moins une partie de la première
zone du premier conduit d'écoulement et, à chaque fois après la redirection de flux,
ledit liquide de refroidissement entre en contact thermique essentiellement avec la
première zone du premier conduit d'écoulement.
11. Condenseur (1, 60) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il se produit une séparation thermique entre la première zone servant à la désurchauffe
et à la condensation du fluide frigorigène à l'état de vapeur, et la seconde zone
servant au surrefroidissement du fluide frigorigène condensé.
12. Condenseur (1, 60) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la séparation thermique est configurée comme une plaque thermoisolante, comme un
interstice d'air, comme un conduit acheminant de l'air, comme faisant partie du deuxième
conduit d'écoulement comprenant un trajet de liquide de refroidissement ayant été
effectué à plusieurs reprises et / ou comme faisant partie du deuxième conduit d'écoulement
ayant une surface de section d'écoulement plus grande que celle de la partie résiduelle
du deuxième conduit d'écoulement.
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